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Klinisch Relevant Podcast

Dr. med. Kai Gruhn, Dr. med. Dietrich Sturm, Prof. Markus Wübbeler

Health & Fitness

880 Episoden · neueste 13.10.

Episoden

880
  1. Vom Fließband zur Früherkennung - mit Prof. Lars Wojtecki
    13.10., 05:3800:03:31

    "Lars ma' hören!" - Prof. Wojteckis Brain Radio Kann eine Kamera Bluthochdruck in nur fünf Sekunden erkennen? Lars ma‘ hören..!“ ist die Audio-Kolumne von Prof. Lars Wojtecki zum Thema „Neurowissenschaft“. Jeden letzten Donnerstag im Monat veröffentlichen wir hier bei Klinisch Relevant eine neue Folge. Das Besondere: Prof. Wojtecki diskutiert aktuelle, spannende Studien mit Bezug zum täglichen Leben. In der heutigen Folge geht es um die potentielle Verwendung von Hyperspektralkameras in der Erkennung von vaskulären Risikofaktoren. Was es damit auf sich hat und warum diese Innovation einen großen Impact auf die Prävention vieler Volkskrankheiten haben könnte, erfährst Du in dieser Folge. Die in diesem Podcast zitierte Arbeit findest Du hier! 👉 Kennst Du die Fortbildungen von Klinisch Relevant?! Schau Dich hier gerne einmal um! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  2. Radiologisch isoliertes Syndrom und Multiple Sklerose - mit Dr. Friederike Held
    10.10., 05:3000:42:04

    Reine Nervensache x Klinisch Relevant Radiologisch isoliertes Syndrom (RIS) und Multiple Sklerose – Früh erkennen, früh behandeln? Was bedeutet es, wenn typische MS-Läsionen zufällig im MRT entdeckt werden, obwohl keinerlei neurologische Symptome bestehen? Und sollte ein radiologisch isoliertes Syndrom (RIS) bereits wie eine frühe Multiple Sklerose behandelt werden? In dieser Folge diskutieren die Hosts von Reine Nervensache gemeinsam mit der Neuroimmunologin Dr. Friederike Held aktuelle Entwicklungen rund um die neuen Diagnosekriterien der Multiplen Sklerose und die wachsende Bedeutung des radiologisch isolierten Syndroms. Dabei geht es um moderne MRT-Biomarker, die Rolle des Liquors, neue Studiendaten zur frühen Therapie sowie die Herausforderung, Patient:innen zwischen Über- und Untertherapie optimal zu begleiten. Themen dieser Folge Die neuen Diagnosekriterien der Multiplen Sklerose Das radiologisch isolierte Syndrom (RIS): Definition und klinische Bedeutung Wann wird aus RIS eine Multiple Sklerose? MRT-Biomarker und neue diagnostische Möglichkeiten Die Bedeutung von Liquordiagnostik und MRZ-Reaktion Paramagnetic Rim Lesions als möglicher Prognosemarker Aktuelle Therapiestudien bei RIS Shared Decision Making bei frühen Krankheitsstadien Die Zukunft der Biomarkerforschung in der Neuroimmunologie Unterschiede zwischen europäischer und amerikanischer Versorgungspraxis Take-Home Messages Das radiologisch isolierte Syndrom wird zunehmend als frühes biologisches Stadium der Multiplen Sklerose verstanden. Neue Diagnosekriterien integrieren neben MRT-Befunden zunehmend weitere Biomarker. Aktuelle Studien zeigen erstmals Hinweise darauf, dass eine frühe immunmodulatorische Therapie das Risiko einer klinischen Konversion reduzieren kann. Eine sorgfältige Diagnostik einschließlich Liquoruntersuchung bleibt entscheidend. Die Entscheidung für oder gegen eine Therapie sollte individuell und gemeinsam mit den Patient:innen getroffen werden. Offene Kommunikation und regelmäßige Verlaufskontrollen sind zentrale Bestandteile der Betreuung von RIS-Patient:innen. Hörenswert für Neurolog:innen Ärzt:innen in Weiterbildung Neurologie Neuroradiolog:innen Neuroimmunologisch interessierte Healthcare Professionals Medizinstudierende Wissenschaftlich Interessierte mit Schwerpunkt Multiple Sklerose Weiterführende Informationen Klinisch Relevant Reine Nervensache Podcast Eine spannende Folge über die Frage, wie früh eine Multiple Sklerose eigentlich beginnt – und warum moderne Diagnostik die Grenzen zwischen Risikostadium und Erkrankung zunehmend verschwimmen lässt. 👉[Kennst Du schon die Fortbildungen von Klinisch Relevant?! Schau Dich hier gerne einmal um!](https://klinischrelevant.de/fortbildungen/) Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  3. Füße, Barfußlaufen und Alltag: Perspektiven aus Ergo- und Physiotherapie - mit Ben Grümer
    08.10., 08:3900:44:10

    Was haben unsere Füße mit Wahrnehmung, Bewegung und Teilhabe zu tun? Ben von der Barfußschule spricht mit Jessica und Marlen über Barfußgehen, Barfußschuhe und den Blick auf die Füße im therapeutischen Alltag. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungen aus Sportwissenschaft, Ergotherapie und Physiotherapie – von der Beweglichkeit des großen Zehs bis zum bewussten Bodenkontakt. Themen der Folge Fußwahrnehmung und sensorischer Input im Alltag Schrittlänge, Fußaufsatz und der Wechsel zu Barfußschuhen Pronation, Fußgewölbe und der individuelle Umgang mit Einlagen Der große Zeh bei Richtungswechseln, Treppensteigen und Balance Berührung, Zehenbewegungen und „Toega“ als Impulse zur Beschäftigung mit den Füßen Gemeinsames Barfußgehen und Körperwahrnehmung: persönliche Beobachtungen zu Entspannung und emotionalem Erleben Fußgesundheit im betrieblichen Gesundheitsmanagement und Anforderungen an Schuhwerk Take-Home-Messages Der Schuh allein verändert noch kein Bewegungsmuster. Ben betont die Bedeutung von Wahrnehmung, Bewegung und Beratung beim Wechsel zu Barfußschuhen. Beweglichkeit und Belastungsaufnahme gehören zusammen. Die Gesprächspartner richten den Blick auf Pronation, Fußgewölbe und das Zusammenspiel der Zehen, statt allein auf die äußere Fußform. Alltag und Teilhabe liefern konkrete Anknüpfungspunkte. Richtungswechsel, Treppen und öffentliche Verkehrsmittel zeigen, weshalb Fußwahrnehmung in Ergo- und Physiotherapie Thema sein kann. Erfahrungen sind keine Wirksamkeitsnachweise. Zu Entspannung und emotionalem Erleben beim Barfußgehen berichtet Ben eigene Beobachtungen; konkrete Studien werden dazu in der Folge nicht genannt. Barfußgehen ist individuell zu betrachten. Im Gespräch werden gesundheitliche Einschränkungen, ausdrücklich auch Diabetes, sowie die Bedeutung eines sicheren Umfelds angesprochen. Eine pauschale Empfehlung für alle lässt sich daraus nicht ableiten. Gast und Gesprächspartnerinnen Ben, Sportwissenschaftler und Mitgründer der Barfußschule, im interdisziplinären Gespräch mit Jessica aus ergotherapeutischer und Marlen aus physiotherapeutischer Perspektive. Für wen hörenswert? Für Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten, Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten sowie weitere Healthcare Professionals, die sich mit Fußfunktion, Körperwahrnehmung und alltagsbezogener Mobilität beschäftigen. 👉Kennst Du schon die Fortbildungsakademie von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne um und entdecke unsere aktuellen Live-Online- und On-Demand-Fortbildungen: https://klinischrelevant.de/fortbildungen/ Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  4. Thyreotoxische Krise: wichtige Differentialdiagnose der Sepsis - mit Prof. Johannes Dietrich
    06.10., 05:4100:30:05

    Tachykardie, Fieber und Bewusstseinsstörungen: Hinter einem vermeintlich septischen Krankheitsbild kann auch eine thyreotoxische Krise stecken. Professor Johannes Dietrich erläutert, worauf es bei der klinischen Erkennung ankommt, warum Schilddrüsenwerte allein die Krise nicht definieren und welche Rolle die Ursache der Thyreotoxikose für die Behandlung spielt. Themen dieser Folge Klinisches Bild und diagnostische Einordnung mit dem Burch-Wartofsky-Score und den Akamizu-Kriterien. Hyperthyreose und Thyreotoxikose: Unterschiede zwischen gesteigerter Hormonsynthese und Freisetzung bereits gespeicherter Hormone. Labordiagnostik mit TSH, fT4 und fT3. Auslöser und Begleiterkrankungen: Infektionen, Jodexposition, Diabetes und Nebennierenrindeninsuffizienz. Differentialdiagnosen Sepsis und Alkoholentzugsdelir. Multimodale Therapie, engmaschige Überwachung und interdisziplinäre Zusammenarbeit. Therapieeskalation mit Plasmapherese oder Notthyreoidektomie in ausgewählten Situationen. Take-Home-Messages aus dem Gespräch Die thyreotoxische Krise ist eine klinische Diagnose bei vorliegender Thyreotoxikose. Die Höhe der Schilddrüsenhormone allein entscheidet nicht über das Vorliegen einer Krise. Sepsis und thyreotoxische Krise können ähnlich aussehen und gleichzeitig auftreten; eine schwere Infektion kann die Krise auslösen. Die Unterscheidung zwischen gesteigerter Hormonsynthese und Freisetzungsthyreotoxikose ist für die ursachenbezogene Therapie entscheidend. Eine begleitende Nebennierenrindeninsuffizienz beziehungsweise Addison-Krise muss mitbedacht werden. Engmaschige Überwachung und die Zusammenarbeit von Endokrinologie und Intensivmedizin sind zentrale Punkte; bei operativer Eskalation kommt die Chirurgie hinzu. Gast Professor Johannes Dietrich, im Gespräch vorgestellt als leitender Arzt der Sektion Diabetologie, Endokrinologie und Stoffwechsel am St. Josefs-Hospital in Bochum. Für wen hörenswert? Für Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Fachpersonal in Notaufnahme, Innerer Medizin, Endokrinologie und Intensivmedizin. 👉Kennst Du schon die Fortbildungsakademie von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne um und entdecke unsere aktuellen Live-Online- und On-Demand-Fortbildungen: https://klinischrelevant.de/fortbildungen/ Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  5. Fieber bei Kindern und Jugendlichen: Was die S3-Leitlinie für die Praxis bedeutet
    03.10., 05:1800:22:46

    Klinisch Relevant meets Notfallguru 👉 Diese Podcast-Folge wird von der Hire a Doctor Group gesponsert: 👉 Fester Job mit Karriere-Perspektive Bewerben Sie sich jetzt als Facharzt/-ärztin für Kinder- und Jugendmedizin auf eine Stelle bei einer von sechs Kinder- und Jugendambulanzen I Sozialpädiatrischen Zentren in Berlin. Auf Sie warten eine attraktive Vergütung inklusive Jahressonderzahlung, familienfreundliche Arbeitszeiten sowie ein hochqualifiziertes, interdisziplinäres Team in einer modernen Praxis im grünen Teil Berlins. Homeoffice ist einmal pro Woche möglich. 👉 Lust auf befristete berufliche Abwechslung? Die Hire a Doctor Group vermittelt bundesweit Pädiater:innen und Gesundheits- und Kinderkrankenpflegende für befristete Einsätze in Kliniken für Kinder- und Jugendmedizin. Sie bestimmen, wann, wo und wie lange Sie eingesetzt werden. Sie erhalten neue Einblicke und eine attraktive Bezahlung. Wann braucht ein fieberndes Kind weitere Abklärung – und wann vor allem Ruhe und Unterstützung? Dr. Isabelle Lück bespricht die S3-Leitlinie zum Fiebermanagement bei Kindern und Jugendlichen und ihre Bedeutung für Praxis und Notaufnahme. Im Mittelpunkt stehen ansonsten gesunde Kinder im ambulanten Setting, die klinische Einschätzung und eine verständliche Beratung der Eltern. Themen der Folge Fieberdefinition und Temperaturmessung: Besonderheiten bei Säuglingen und größeren Kindern. Warnzeichen: unter anderem Bewusstseinsstörungen, Hauteinblutungen, auffällige Atmung und Zeichen einer Dehydration. Junge Säuglinge: Warum Fieber unter drei Monaten eine zeitnahe ärztliche Beurteilung erfordert. Symptomorientierte Behandlung: Wohlbefinden und Schmerzen als Anlass für den Einsatz von Paracetamol oder Ibuprofen. Unterstützende Maßnahmen: Flüssigkeit anbieten, Schlaf ermöglichen, Nähe geben und Auskühlung vermeiden. Aussagekraft des Ansprechens auf Antipyretika und die Frage nach der Fieberkrampfprophylaxe. Take-Home-Messages Entscheidend ist, wie es dem Kind geht. Die Temperatur allein ersetzt keine klinische Einschätzung. Warnzeichen und Fieber bei Säuglingen unter drei Monaten erfordern besondere Aufmerksamkeit. Die Gesprächspartner betonen: Antipyretika dienen der Symptomkontrolle; eine Temperaturzahl allein ist kein Behandlungsziel. Eine Besserung nach Antipyretika erlaubt laut Gespräch keinen Rückschluss auf Ursache oder Schwere der Infektion. Antipyretika werden im Gespräch nicht zur Prophylaxe von Fieberkrämpfen empfohlen. Nicht medikamentöse Maßnahmen und die Beratung der Bezugspersonen gehören zum Fiebermanagement. Gast Dr. Isabelle Lück, Notfallmedizinerin, Chefärztin einer Notfallambulanz und eine der Personen hinter Notfallguru. Für wen hörenswert? Für Ärztinnen und Ärzte sowie medizinisches Personal in Pädiatrie, Allgemeinmedizin und Notfallversorgung, die fiebernde Kinder beurteilen und ihre Bezugspersonen beraten. Kennst Du schon die Fortbildungsakademie von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne um und entdecke unsere aktuellen Live-Online- und On-Demand-Fortbildungen: https://klinischrelevant.de/fortbildungen/ Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  6. Das Gespräch, dem Du ausweichst.. - mit Martin Werner
    01.10., 05:5900:06:04

    Folge #7 der Audiokolumne "1 Minute Mut" von Martin Werner 👉 Kennst Du die Fortbildungen von Klinisch Relevant?! Schau Dich hier gerne einmal um! Eine Minute Mut #7: Das Gespräch, dem du ausweichst Es gibt Gespräche, bei denen wir ziemlich genau wissen: Eigentlich müsste ich das längst ansprechen. Mit der Chefin. Mit einem Kollegen. Mit dem Team. Mit dem Partner oder der Partnerin. Mit den Eltern. Mit den Kindern. Stattdessen denken wir darüber nach, ärgern uns, spielen das Gespräch immer wieder im Kopf durch oder sprechen mit anderen darüber. Nur nicht mit der Person, mit der wir eigentlich sprechen müssten. In dieser Folge von „Eine Minute Mut“ geht es darum, warum wir schwierigen Gesprächen ausweichen – und warum Veränderung manchmal mit einem einzigen ehrlichen Satz beginnt. Das erwartet dich in dieser Folge ● Warum wir unangenehme Gespräche immer wieder aufschieben ● Weshalb die fehlende Kontrolle über das Ergebnis uns zurückhält ● Typische Situationen aus dem beruflichen Alltag von Ärztinnen und Ärzten ● Warum ein Gespräch nicht perfekt vorbereitet sein muss ● Wie du herausfindest, mit wem du wirklich sprechen musst ● Eine einfache Übung, mit der du den ersten Schritt machst Die Übung aus der Folge 👉 Nimm dir ein paar Minuten Zeit und beantworte drei Fragen: Welchem Gespräch weiche ich gerade aus? Mit wem muss ich wirklich sprechen? Wer ist die Person, die tatsächlich etwas verändern kann? Was wäre mein erster ehrlicher Satz? Nicht perfekt. Nicht rhetorisch geschliffen. Nicht mit KI optimiert. Sondern so, wie du ihn wirklich fühlst. Zum Beispiel: „Ich möchte mit dir etwas besprechen, das mich schon länger bewegt.“ Und dann? Vielleicht musst du heute noch gar nicht das ganze Gespräch führen. 👉 Vereinbare einen Termin. 👉 Schreibe eine Nachricht. 👉 Stoße das Gespräch an. Ein erster Schritt reicht. Warum wir diesen Gesprächen ausweichen Wir können das Ergebnis eines ehrlichen Gesprächs nicht vollständig kontrollieren. Vielleicht erleben wir Ablehnung. Vielleicht entsteht ein Konflikt. Vielleicht sind wir enttäuscht. Vielleicht ergeben sich Konsequenzen, die wir noch nicht kennen. Solange das Gespräch nur in unserem Kopf stattfindet, haben wir vermeintlich alles unter Kontrolle. Aber: Erst wenn wir das Gespräch tatsächlich führen, kann sich etwas verändern. Wer spricht hier? Ich bin Martin Werner. Ich begleite Ärztinnen und Ärzte bei beruflichen Veränderungen – insbesondere bei der Entscheidung und dem Weg in die Schweiz. Dabei erlebe ich täglich, wie schwer Veränderung sein kann – und wie lange wichtige Gespräche manchmal aufgeschoben werden. Diese Prozesse begleite ich auch unabhängig vom Ort: hin zu klaren Entscheidungen und konkreten nächsten Schritten. Wenn du die Übung ausprobierst und: ● ein Gespräch schon lange vor dir herschiebst ● nicht weißt, wie du den ersten Schritt machen sollst ● oder mir erzählen möchtest, welches Gespräch du endlich geführt hast 👉 Schreib mir gerne. P.S.: Spielt die Schweiz bei deinen Gedanken eine Rolle? 🇨🇭 Vielleicht führst du gerade noch gar kein Gespräch, weil du selbst nicht weißt: Ist die Schweiz für mich überhaupt eine realistische Option? Genau dafür habe ich den Swiss Readiness Check von DocsGoSwiss entwickelt. Du beantwortest Fragen zu deiner beruflichen und persönlichen Situation und bekommst eine erste Einschätzung, wo du auf deinem Weg in die Schweiz stehst und welche nächsten Schritte für dich sinnvoll sein können. 👉 Den Swiss Readiness Check und weitere Informationen findest du bei DocsGoSwiss. Kontakt & weitere Inhalte 📩 E-Mail: info@docsgoswiss.ch 🌐 Website: www.docsgoswiss.ch Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  7. Das Schädelhirntrauma bei Kindern - mit PD Dr. med. Nora Bruns und Dr. med. Michaela Bonfert
    29.09., 04:5500:35:40

    Ein Blick auf klinische Aspekte und Versorgungsperspektiven Gehirnerschütterung bei Kindern und Jugendlichen – Was ist wirklich wichtig? Kopfverletzungen gehören zu den häufigsten Gründen für eine Vorstellung in der Kindernotaufnahme. Doch wann ist eine Gehirnerschütterung harmlos, wann sind weiterführende Untersuchungen notwendig und wie gelingt eine sichere ambulante Versorgung? In dieser Folge sprechen wir mit Nora Bruns und Michaela Bonfert, Expert:innen aus der Kinder- und Jugendmedizin, über aktuelle Konzepte in der Versorgung von Kindern mit leichtem Schädel-Hirn-Trauma. Im Mittelpunkt stehen moderne Risikostratifizierung, die Vermeidung unnötiger Krankenhausaufnahmen und die Frage, wie Kinder nach einer Gehirnerschütterung sicher in Schule, Sport und Alltag zurückkehren können. Außerdem wird das innovative Versorgungsprojekt „Safe Brain Kids“ vorgestellt, das neue Wege in der Nachsorge und Elternbegleitung erprobt. Themen dieser Folge Leichtes Schädel-Hirn-Trauma im Kindes- und Jugendalter Welche Kinder müssen stationär aufgenommen werden? Strukturierte Anamnese und Risikobewertung in der Notaufnahme Das Versorgungsprojekt „Safe Brain Kids“ Digitale Nachsorge und Elternbegleitung per App Return-to-School und Return-to-Sport nach Gehirnerschütterung Warum vollständige Schonung heute nicht mehr empfohlen wird Risikofaktoren für langanhaltende Beschwerden Versorgungslücken bei Post-Concussion-Symptomen Spezialzentren und Anlaufstellen für betroffene Familien Take-Home Messages Die meisten Kinder mit einer Gehirnerschütterung können sicher ambulant versorgt werden. Strukturierte klinische Beurteilungen helfen, unnötige Aufnahmen und Bildgebungen zu vermeiden. Nach einer kurzen Erholungsphase sollte die Rückkehr in Schule und Alltag schrittweise erfolgen. Anhaltende Beschwerden nach einer Gehirnerschütterung sind häufiger als oft angenommen. Kinder mit Vorerkrankungen wie Migräne, ADHS oder Angststörungen benötigen besondere Aufmerksamkeit in der Nachsorge. Innovative Versorgungskonzepte wie „Safe Brain Kids“ könnten die Betreuung von Kindern mit leichtem Schädel-Hirn-Trauma nachhaltig verbessern. Hörenswert für Kinder- und Jugendärzt:innen Hausärzt:innen Notfallmediziner:innen Neuropädiater:innen Pflegefachpersonen in Pädiatrie und Notaufnahme Rettungsdienstmitarbeitende Therapeut:innen im Bereich Neurorehabilitation Alle Healthcare Professionals, die Kinder und Jugendliche nach Kopfverletzungen betreuen Eine praxisnahe Folge über ein alltägliches, aber häufig unterschätztes Thema. Ideal für alle, die Kinder und Jugendliche nach Kopfverletzungen begleiten und aktuelle Empfehlungen zur Diagnostik, Nachsorge und Wiedereingliederung kennenlernen möchten. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  8. Praxisanleitung in der Notfallpflege - mit Philipp Verton
    26.09., 04:5900:36:46

    Fasttrack meets Klinisch Relevant Heute hörst Du ein Feature des Podcasts "Fasttrack", in dem es um Themen aus der Notfall-Pflege geht. In dieser Episode tauchen wir in die Herausforderungen und Chancen der Notfallpflege ein. Gemeinsam mit unserem Gast Philipp Verton beleuchten wir, wie wichtig strukturierte Praxisanleitung und gezielte Förderung für die Entwicklung von Anfänger:innen bis hin zu Pflegeexpert:innen sind. Wir diskutieren, warum Mitarbeiterbindung gerade jetzt entscheidend ist und wie individuelle Förderung nicht nur die Qualität, sondern auch die Zufriedenheit im Team steigert. Persönliche Erfahrungen, praxisnahe Beispiele und offene Worte machen deutlich, wie wir als Team die Zukunft der Notaufnahme gestalten können. Hör rein und entdecke, wie wir gemeinsam unser Berufsprofil schärfen und neue Wege gehen können. Klinisch Relevant https://www.klinisch-relevant.de/ FastTrack Podcast https://www.klinisch-relevant.de/fasttrack-podcast/ Marienhospital Stuttgart https://www.marienhospital-stuttgart.de/ Caritas Akademie Köln https://www.caritas-akademie-koeln.de/ Universitätsklinikum Bonn https://www.ukbonn.de/ Patricia Benner – Stufenmodell der Kompetenzentwicklung https://de.wikipedia.org/wiki/Patricia_Benner#Stufenmodell_der_Entwicklung_von_Pflegekompetenz Notfallpflege-Fachweiterbildung (DKG) https://www.dkgev.de/themen/pflege/notfallpflege/ Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  9. Allergische Rhinitis - mit Dr. Alice Martin
    24.09., 06:1400:06:16

    Allergische Rhinitis – Mechanismen, Diagnostik und Therapie Eine laufende Nase, juckende Augen, Niesanfälle und eine erschwerte Nasenatmung: Die allergische Rhinitis gehört zu den häufigen Erkrankungen des atopischen Formenkreises. Diese kurze Kooperationsfolge mit Medilogin vermittelt kompakt die immunologischen Grundlagen, diagnostische Möglichkeiten und zentrale Therapieansätze. Themen dieser Folge Allergische Rhinitis und Rhinokonjunktivitis IgE- und mastzellvermittelte Sofortreaktion Rolle von Histamin bei Schleimhautschwellung und Beschwerden Klinische Einordnung sowie Pricktest und IgE-Diagnostik Symptomatische Behandlung mit Antihistaminika und nasalen Glukokortikosteroiden Allergenkarenz Spezifische Immuntherapie als SCIT oder SLIT Mögliche unerwünschte Reaktionen der Immuntherapie Take-Home-Messages Typische Beschwerden sind nasaler Juckreiz, Niesanfälle, eine behinderte Nasenatmung und – bei Beteiligung der Augen – Symptome einer Rhinokonjunktivitis. Die Folge erläutert die allergische Rhinitis als IgE- und mastzellvermittelte Sofortreaktion mit Histaminfreisetzung. Zur diagnostischen Einordnung werden neben dem klinischen Bild insbesondere Hauttestung und allergenspezifische IgE-Diagnostik genannt. Neben symptomatischen Maßnahmen und Allergenkarenz wird die spezifische Immuntherapie als subkutane oder sublinguale Behandlung vorgestellt. Eine spezifische Immuntherapie gehört aufgrund möglicher unerwünschter Reaktionen in fachkundige ärztliche Begleitung. Beitrag Eine Kooperationsfolge von Klinisch Relevant mit Medilogin. Für wen ist die Folge hörenswert? Für Ärztinnen und Ärzte sowie weitere Healthcare Professionals aus Allgemeinmedizin, Innerer Medizin, Pädiatrie, HNO-Heilkunde, Pneumologie, Dermatologie und Pflege. Weitere Informationen und Angebote: www.klinisch-relevant.de www.medi-login.com Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  10. Selbsthilfe konkret: Zu Gast bei der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke -mit Cordula Winterholler und Mirko Bastian
    22.09., 05:3000:47:49

    Selbsthilfe konkret: Zu Gast bei der DGM mit Geschäftsführer Mirko Bastian In dieser Folge von Klinisch Relevant spreche ich mit Mirko Bastian, der seit einem Jahr Geschäftsführer der Deutschen Gesellschaft für Muskelkranke e.V. (DGM) ist. Die DGM mit Sitz in Freiburg im Breisgau ist die größte Selbsthilfeorganisation für Menschen mit neuromuskulären Erkrankungen in Deutschland und zählt mittlerweile über 10.000 Mitglieder. Ihre Arbeit ruht auf vier Säulen: Forschungsförderung, Information, Beratung und (gesundheits-)politische Vertretung. Organisiert ist die DGM dabei über mehr als 15 regionale, ehrenamtlich geführte Landesverbände sowie zahlreiche krankheitsspezifische Diagnosegruppen und über 300 ehrenamtliche Kontaktpersonen, die in Gesprächskreisen und persönlicher Beratung direkte Selbsthilfe leisten. Im Gespräch geht es zunächst darum, was die DGM konkret bietet: Neben Information und Beratung zu verschiedenen, oft sehr seltenen neuromuskulären Erkrankungen hält der Verband eine breite Palette an Merkblättern, Ratgebern und einer über 20 Titel umfassenden Schriftenreihe bereit. Ergänzt wird das Angebot durch die Vierteljahres-Zeitschrift Muskelreport, das Mitgliedermagazin der DGM, in dem neben Verbandsnachrichten vor allem Neuigkeiten aus Medizin und Forschung, zu Hilfsmitteln, Sozialrecht und sozialpolitischem Geschehen veröffentlicht werden, eine wichtige Informationsquelle für Betroffene, Angehörige, aber auch für Ärzt:innen, Therapeut:innen und Pflegekräfte. Ein weiterer Schwerpunkt ist der gesellschaftspolitische Wandel: Wie geht die DGM mit dem Thema Inklusion um, welche Fortschritte gibt es, wo hakt es noch? Mirko Bastian berichtet außerdem, was Betroffene und ihr Umfeld, von Angehörigen über behandelnde Ärzt:innen bis zu Therapeut:innen und Pflegekräften, konkret von der DGM erwarten können, wenn sie sich an die Organisation wenden. Auch das Thema künstliche Intelligenz und Digitalisierung kommt zur Sprache: Welche Veränderungen zeichnen sich ab, die in der Versorgung und Selbsthilfe aktiv angegangen werden müssen? Ein aktuelles Beispiel für die politische Arbeit der DGM ist die neu gegründete Arbeitsgruppe „Politische Arbeit“, die gesundheitspolitische Themen systematisch aufgreifen und dazu Stellung beziehen soll. Mirko Bastianerzählt auch von berührenden Momenten aus seinem ersten Jahr als Geschäftsführer, persönliche Einblicke, die zeigen, was die Arbeit für Selbsthilfe so besonders macht. Learnings aus der Folge: Heutige Selbsthilfe hat mit dem klassischen „Stuhlkreis-Bild“ nur noch wenig zu tun. Sie lebt von vielen unterschiedlichen Akteur:innen und von einem Arbeiten auf Augenhöhe zwischen Betroffenen, Angehörigen, Ehrenamt, Geschäftsstelle, Fachpersonal. Gemeinsam ist man stärker, gerade in Zeiten des Sparens: Die Stimmen der Selbsthilfe müssen gehört werden. Infos unter www.dgm.org Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  11. Neurourologie: klinisch relevanter als Du denkst! - mit Dr. med. Andrea Maier und PD Dr. med. Sandra Schönburg
    19.09., 05:5200:39:26

    👉Kennst Du schon die Fortbildungen von Klinisch Relevant? Schau Dich hier gerne mal um! Neuro-Urologie – klinisch relevanter, als du denkst Blasenfunktionsstörungen begegnen Healthcare Professionals bei zahlreichen neurologischen Erkrankungen – werden im klinischen Alltag aber nicht immer aktiv erfragt. In dieser Folge sprechen Sandra Schönburg und Andrea Maier über die komplexe nervale Steuerung der Miktion, typische Speicher- und Entleerungssymptome sowie einen stufenweisen diagnostischen und therapeutischen Ansatz. Themen dieser Folge Physiologie und neurologische Steuerung der Blasenfunktion Speicherstörungen, Entleerungsstörungen und Mischformen Imperativer Harndrang, Nykturie, Restharngefühl und rezidivierende Harnwegsinfekte Blasen-, Darm- und Sexualfunktionsstörungen als häufig tabuisierte Beschwerden Gezielte Anamnese bei neurologischen Grunderkrankungen Basisdiagnostik mit klinischer Untersuchung, Ultraschall, Restharnbestimmung, Uroflowmetrie und Miktionsprotokoll Stellenwert der Urodynamik bei ausgewählten Fragestellungen Neuro-urologische Beschwerden bei Parkinson-Syndromen und beim Ehlers-Danlos-Syndrom Konservative Maßnahmen, digitale Gesundheitsanwendungen und medikamentöse Therapieoptionen Take-Home-Messages Bei neurologischen Erkrankungen lohnt es sich, Blasenentleerung, Kontinenz, Harndrang und Nykturie aktiv anzusprechen. Auch Darm- und Sexualfunktionsstörungen sollten in die Anamnese einbezogen werden. Die Beschwerden lassen sich zunächst als Speicherstörung, Entleerungsstörung oder Mischform einordnen. Bereits Anamnese, klinische Untersuchung, Blasentagebuch und eine orientierende Restharnbestimmung können die weitere Diagnostik strukturieren. Die Diagnostik und Therapie erfolgen stufenweise. Nicht alle Betroffenen benötigen eine Urodynamik; bei relevanten neurologischen Erkrankungen oder einer konkreten therapeutischen Konsequenz kann sie entscheidende Zusatzinformationen liefern. Konservative Maßnahmen wie Anpassungen des Trinkverhaltens, Toilettentraining, Physiotherapie und Beckenbodentraining werden im Gespräch als wichtige erste Bausteine beschrieben. Bei der medikamentösen Therapie sind Begleiterkrankungen, Alter und mögliche Nebenwirkungen zu berücksichtigen. Gäste Privatdozentin Dr. Sandra Schönburg, Urologin, leitende Neuro-Urologin und Oberärztin in der Abteilung für Neuro-Urologie am BG Klinikum Bergmannstrost in Halle Andrea Maier, Oberärztin an der Klinik für Neurologie der Uniklinik Aachen; Leiterin des Zentrums für Menschen mit Behinderungen und der Autonomes-Nervensystem-Ambulanz Für wen ist die Folge hörenswert? Für Ärztinnen und Ärzte sowie weitere Healthcare Professionals aus Neurologie, Urologie, Allgemeinmedizin, Geriatrie, Rehabilitation, Pflege und Therapieberufen, die Menschen mit neurologischen Erkrankungen betreuen. https://www.kontinenz-gesellschaft.de/fuer-patienten/infomaterial/miktions-stuhltagebuch/ Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  12. Wie gehen wir mit Todeswünschen unserer Patient:Innen um? - mit Prof. Raymond Voltz
    17.09., 05:2300:30:14

    Kohlhammer x Klinisch Relevant Klinisch.Relevant.Gemeinsam. In dieser Sonderreihe mit dem Kohlhammer-Verlag interviewen wir hochkarätige Expert:Innen aus dem Fachgebiet der Medizin, die zuletzt Bücher bei Kohlhammer veröffentlicht haben. Heute sprechen wir mit Prof. Raymond Voltz über ein Thema, das uns alle im Gesundheitswesen herausfordert: Todeswünsche bei schwerkranken Patientinnen und Patienten. Wir beleuchten, warum solche Gedanken in der Palliativmedizin nicht die Ausnahme, sondern oft die Regel sind, und wie wir als professionelle Begleiter empathisch und offen damit umgehen können. Gemeinsam diskutieren wir, wie wichtig es ist, Todeswünsche aktiv anzusprechen, Ambivalenzen auszuhalten und echte Alternativen aufzuzeigen – von palliativer Sedierung bis Patientenautonomie. Wir teilen praxisnahe Einblicke, Kommunikationsstrategien und aktuelle juristische Entwicklungen, damit wir Todeswünsche nicht als Versagen, sondern als menschlichen Ausdruck begreifen können. Eine Folge, die zum Nachdenken anregt und Mut macht, auch schwierige Gespräche zu führen. Klinisch Relevant https://www.klinisch-relevant.de/ Kohlhammer Verlag https://www.kohlhammer.de/ S3-Leitlinie Palliativmedizin https://www.awmf.org/leitlinien/detail/ll/128-001OL.html Bundesverfassungsgericht Urteil zur Suizidassistenz (2020) https://www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2020/bvg20-012.html Palliativ und Todeswunsch – Ein Praxisbuch https://www.kohlhammer.de/wms/instances/KOB/appDE/Medizin/Palliativmedizin/Palliativ-und-Todeswunsch-Ein-Praxisbuch-fuer-die-klinische-Praxis-978-3-17-043282-2 Palliativ. Und jetzt? – Ein Ratgeber für Patienten und Angehörige https://www.kohlhammer.de/wms/instances/KOB/appDE/Medizin/Palliativmedizin/Palliativ-Und-jetzt-978-3-17-043283-9 Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) https://www.dgpalliativmedizin.de/ Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  13. Gehirntumore (Teil 2) - mit Frau Prof. Corinna Seliger-Behme
    15.09., 05:0400:35:37

    "Nervensache" - der Podcast der Deutschen Hirnstiftung bei Klinisch Relevant Gehirntumoren – Teil 2: Therapie, Prognose und Leben mit der Erkrankung Wie erleben Betroffene die Diagnose eines Hirntumors – und welche Faktoren bestimmen Behandlung und Prognose? Im zweiten Teil unserer Reihe verbindet sich die persönliche Perspektive eines Betroffenen mit der fachlichen Einordnung durch Prof. Dr. Dr. Corinna Seliger-Behme, Neurologin und Expertin für Neuroonkologie. Gemeinsam sprechen wir über den Weg von den ersten Symptomen über Diagnostik und Therapie bis zum Leben mit der Erkrankung. Dabei wird deutlich: Hirntumor ist nicht gleich Hirntumor. Tumorart, molekulare Eigenschaften, Lage und individuelle Lebenssituation entscheiden darüber, welche Behandlung sinnvoll ist und wie sich der weitere Verlauf gestaltet. Themen der Folge Erste Symptome und der Weg zur Diagnose Umgang mit der Diagnose Hirntumor Bedeutung von Bildgebung und Gewebeuntersuchung Einordnung unterschiedlicher Tumorarten Operation, Strahlen- und medikamentöse Therapie Interdisziplinäre Behandlung im neuroonkologischen Team Prognose und Lebensqualität Kommunikation, psychosoziale Belastungen und Unterstützung Die Perspektive von Betroffenen und Angehörigen Take-Home-Messages Hirntumoren bilden eine sehr heterogene Gruppe von Erkrankungen. Eine belastbare Diagnose erfordert meist neben der Bildgebung auch eine neuropathologische und molekulare Untersuchung. Therapieentscheidungen sollten interdisziplinär und individuell getroffen werden. Neben der Tumorkontrolle gehören Lebensqualität, neurologische Funktionen und persönliche Therapieziele in den Mittelpunkt. Eine verständliche und empathische Kommunikation ist für Betroffene und Angehörige ein wesentlicher Bestandteil der Behandlung. Für wen hörenswert? Für Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachpersonen, Therapeutinnen und Therapeuten sowie alle weiteren Menschen, die Patientinnen und Patienten mit Hirntumorerkrankungen begleiten. Die Episode entstand in Kooperation mit „NervenSACHE“, dem Podcast der Deutschen Hirnstiftung. Weiterführende Links Deutsche Hirnstiftung Informationen zu Hirntumoren beim Krebsinformationsdienst Deutsche Hirntumorhilfe Klinisch Relevant Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  14. Juristische Risiken in der Niederlassung - mit Jan Gregor Steenberg
    12.09., 05:4400:47:54

    Juristische Risiken in der ärztlichen Niederlassung Praxisübernahme, Abrechnung, Dokumentation oder freie Mitarbeit: Im niedergelassenen Bereich können vermeintliche Details erhebliche juristische und finanzielle Folgen haben. Kai Gruhn spricht mit dem Fachanwalt für Medizinrecht Jan-Gregor Steenberg über aktuelle Gerichtsfälle und typische Fallstricke im Praxisalltag. Anhand konkreter Beispiele zeigt die Folge, weshalb Praxisübernahmeverträge eine klare zeitliche Begrenzung benötigen, wann unbesetzte Stellen in einem MVZ verloren gehen können und wie fehlerhafte Abrechnungen zu hohen Rückforderungen oder sogar strafrechtlichen Ermittlungen führen. Weitere Themen sind die gemeinsame Haftung in Berufsausübungsgemeinschaften, die Abgrenzung zwischen Selbstständigkeit und Scheinselbstständigkeit sowie rechtliche Grenzen bei Videosprechstunden und digitalen Dienstleistern. Themen dieser Folge Risiken bei Praxisübernahme und Nachbesetzungsverfahren Deadline-Klauseln in Praxisübernahmeverträgen Unbesetzte Arztstellen und Zulassungsverlust im MVZ Plausibilitätsprüfungen und auffällige Tagesprofile Gesprächsziffern und obligate Leistungsinhalte Dokumentationsmängel bei spezialisierten Behandlungen Haftung innerhalb einer Berufsausübungsgemeinschaft Ärztliche Selbstständigkeit und Scheinselbstständigkeit Statusfeststellungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung Bestechlichkeit und Kooperationen im Gesundheitswesen Kosten der Telematikinfrastruktur Rechtliche Grenzen bei Videosprechstunden und extern geführten Patientenakten Take-home-Messages Bei Praxisübernahmen sollte vertraglich geregelt sein, wie lange die Parteien an den Vertrag gebunden bleiben, wenn sich das Nachbesetzungsverfahren verzögert. Nicht aktiv nachbesetzte Stellen in einem MVZ können nach Ablauf bestimmter Fristen verloren gehen. Abgerechnete Leistungen müssen vollständig erbracht und entsprechend den Vorgaben dokumentiert werden. Unplausible Zeitprofile können Rückforderungen, Strafverfahren und berufsrechtliche Konsequenzen auslösen. In einer Berufsausübungsgemeinschaft können Abrechnungsfehler eines Mitglieds auch die übrigen Beteiligten betreffen. Ob eine ärztliche Tätigkeit selbstständig oder abhängig beschäftigt ist, entscheidet sich nach der tatsächlichen Ausgestaltung – nicht allein nach dem Vertrag. Digitale Dienstleister dürfen ärztliche Kernaufgaben, beispielsweise die vollständige Führung der Patientenakte, nicht übernehmen. Für wen ist diese Folge hörenswert? Für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, Praxisinhaber:innen, Mitglieder von Berufsausübungsgemeinschaften, Verantwortliche in MVZ und SAPV-Teams sowie für alle, die eine Praxis übernehmen oder aus einer klinischen Tätigkeit in die Niederlassung wechseln möchten. Kennst Du schon die Fortbildungen von Klinisch Relevant?! Schau Dich hier gerne einmal um! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  15. Wie bewerten wir eine Betätigung? - mit Jessica Liers
    10.09., 05:2500:12:40

    Was bewerten wir eigentlich in der Ergotherapie? Und warum reicht es nicht aus zu wissen, ob eine Betätigung gelingt? In dieser Folge von Klinisch Relevant sprechen wir darüber, wie wir die Qualität der Betätigungsausführung beobachten und beurteilen – von motorischen und prozessbezogenen Fertigkeiten bis hin zur Gesamtqualität der Performanz. Wir schauen auf vier zentrale Aspekte: Anstrengung Effizienz Sicherheit Bedarf an Hilfe Außerdem sprechen wir über die AMPS, deren Zertifizierung inzwischen nicht mehr als Fortbildung angeboten wird, und über den Bewertungsbogen zu motorischen und prozessbezogenen Fertigkeiten aus: Fisher, A. G. & Marterella, A. (2019): Powerful Practice – A Model for Authentic Occupational Therapy. Denn unser ergotherapeutischer Blick richtet sich nicht nur auf das Ergebnis einer Handlung, sondern auf den Weg dorthin. Die zentrale Frage lautet: Wie führt ein Mensch eine für ihn bedeutsame Betätigung aus? Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  16. T-Zellen, Mikroglia und BTK-Inhibition bei Multipler Sklerose – mit Prof. Simon Faissner
    08.09., 05:3700:33:04

    T- und B-Lymphozyten bei Multipler Sklerose – Neue Perspektiven für Diagnostik und Therapie Multiple Sklerose lässt sich nicht auf einen einzelnen Zelltyp reduzieren. T-Zellen, B-Zellen, Mikroglia und weitere Zellen des angeborenen und adaptiven Immunsystems wirken in einem komplexen Netzwerk zusammen – und ihre Bedeutung kann sich im Verlauf der Erkrankung verändern. In dieser Koproduktion von „Klinisch Relevant“ und „Reine Nervensache“ spricht Prof. Dr. Simon Faissner über aktuelle Vorstellungen zur Immunpathogenese und Progression der MS. Im Mittelpunkt stehen die Wechselwirkungen zwischen Immunzellpopulationen, die Rolle chronischer Entzündungsprozesse im zentralen Nervensystem sowie BTK-Inhibitoren als neuer therapeutischer Ansatz. Außerdem geht es um Neurofilament-Leichtketten, MRT-Marker, digitale Verlaufsparameter und die weiterhin offene Suche nach wirksamen neuroprotektiven und remyelinisierenden Strategien. Themen dieser Folge Warum MS heute eher als komplexes Erkrankungs- und Entzündungskontinuum verstanden wird Das Zusammenspiel von T-Zellen, B-Zellen, Mikroglia und Makrophagen Weshalb zielgerichtete Immuntherapien mehr beeinflussen können als den namensgebenden Zelltyp Unterschiede zwischen peripherer Immunaktivität und chronischer Entzündung im ZNS Wirkprinzip und mögliche Rolle von Hemmern der Bruton-Tyrosinkinase Aktuelle Daten und Grenzen zu Tolebrutinib und Fenebrutinib Sequenz- und Kombinationstherapien als Forschungsansätze Neurofilament-Leichtketten, Paramagnetic Rim Lesions und digitale Verlaufsparameter als mögliche Biomarker Heterogenität der Mikroglia und offene mechanistische Fragen Der Bedarf an neuroprotektiven und remyelinisierenden Therapieansätzen Take-Home Messages MS ist immunologisch vielschichtig: T-Zellen, B-Zellen und Zellen der angeborenen Immunität wirken nicht isoliert, sondern beeinflussen sich gegenseitig. Therapieeffekte gehen über ein einzelnes Target hinaus: Eine B-Zell-Depletion kann beispielsweise auch T-Zell-Antworten und regulatorische Immunzellpopulationen verändern. Progression braucht andere Blickwinkel: Chronische, im ZNS kompartimentierte Entzündung und aktivierte Mikroglia rücken besonders bei progredienten Verläufen in den Fokus. Tolebrutinib hat den Zulassungsstatus verändert: Das im Gespräch noch als bevorstehend bezeichnete Arzneimittel ist seit dem 19. Juni 2026 EU-weit als Cenrifki für Erwachsene mit sekundär progredienter MS ohne Schübe in den vorausgegangenen zwei Jahren zugelassen. Daraus lässt sich keine allgemeine Therapieempfehlung ableiten. Das Lebermonitoring ist zentral: Die EU-Produktinformation verlangt vor Behandlungsbeginn sowie in den ersten zwölf Wochen wöchentliche Kontrollen relevanter Leberparameter; anschließend gelten weitere festgelegte Kontrollintervalle. Fenebrutinib bleibt ein Prüfpräparat: Die Phase-III-Programme bei schubförmiger MS berichteten Vorteile gegenüber Teriflunomid bei Schubraten und MRT-Aktivität. Eine Zulassung und ein abschließend bewertetes Nutzen-Risiko-Profil lagen zum Bearbeitungsstand dieser Shownotes nicht vor. Biomarker ergänzen die klinische Beurteilung: Neurofilament-Leichtketten, MRT-Marker und digitale Messgrößen können zusätzliche Informationen liefern, ersetzen aber keine klinische Gesamtbewertung. Neuroprotektion und Remyelinisierung bleiben zentrale Forschungsziele: Eine etablierte Strategie, die Nervengewebe zuverlässig schützt oder Myelin klinisch relevant wiederherstellt, steht weiterhin aus. Hörenswert für Neurologinnen und Neurologen in Klinik und Praxis Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung MS-Nurses und Pflegefachpersonen in neuroimmunologischen Bereichen Forschende und Studienpersonal in Neurologie und Neuroimmunologie Therapeutische Berufsgruppen und weitere Healthcare Professionals, die Menschen mit MS begleiten Zu Gast Prof. Dr. Simon Faissner ist Neurologe am St. Josef-Hospital des Universitätsklinikums der Ruhr-Universität Bochum. Er ist geschäftsführender Oberarzt und leitet die MS-Forschergruppe beziehungsweise Studienambulanz. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt in der translationalen Neuroimmunologie, insbesondere bei Progressionsmechanismen und neuen therapeutischen Ansätzen der Multiplen Sklerose. Add-on: Aktueller Stand zur Veröffentlichung Seit der Aufzeichnung der Folge haben sich Zulassungs- und Studienstand der besprochenen BTK-Inhibitoren weiterentwickelt. Die folgenden Ergänzungen entsprechen dem Informationsstand vom 8. September 2026: Tolebrutinib ist inzwischen in der Europäischen Union zugelassen. Unter dem Handelsnamen Cenrifki besteht seit dem 19. Juni 2026 eine EU-weite Zulassung für Erwachsene mit sekundär progredienter Multipler Sklerose, die in den vorausgegangenen zwei Jahren keine Schübe hatten. Die im Gespräch formulierte Erwartung einer bevorstehenden Zulassung ist damit überholt. Die HERCULES-Studie bildet die zentrale Wirksamkeitsgrundlage für diese Indikation. Bei nicht schubförmiger SPMS trat eine über mindestens sechs Monate bestätigte Behinderungsprogression unter Tolebrutinib bei 22,6 Prozent und unter Placebo bei 30,7 Prozent der Teilnehmenden auf. Dies entspricht einer relativen Risikoreduktion von 31 Prozent; daraus folgt keine pauschale oder individuelle Therapieempfehlung. Bei schubförmiger MS ist die Datenlage anders einzuordnen. In GEMINI 1 und 2 war Tolebrutinib beim primären Endpunkt der annualisierten Schubrate gegenüber Teriflunomid nicht überlegen. Ergebnisse bei schubförmiger und nicht schubförmiger progredienter MS dürfen daher nicht gleichgesetzt werden. Für Tolebrutinib gelten verbindliche Sicherheitsmaßnahmen. Wegen des Risikos einer arzneimittelinduzierten Leberschädigung sieht die EU-Produktinformation Leberwertkontrollen vor Behandlungsbeginn, wöchentlich während der ersten zwölf Wochen, monatlich in den Monaten vier bis zwölf und halbjährlich zwischen Monat zwölf und 24 vor. Weitere Kontrollen richten sich nach der Fachinformation und der individuellen Situation. Fenebrutinib ist weiterhin ein Prüfpräparat. Die Phase-III-Studien FENhance 1 und 2 berichteten bei schubförmiger MS eine stärkere Reduktion der Schubrate und der MRT-Aktivität als unter Teriflunomid. Die Ergebnisse zur Behinderungsprogression wurden als positive Trends beschrieben. Eine Zulassung oder eine abschließende regulatorische Nutzen-Risiko-Bewertung lag zum genannten Informationsstand nicht vor. **Biomarker bleiben ergänzende Instrumente Neurofilament-Leichtketten, Paramagnetic Rim Lesions und digitale Verlaufsparameter können die klinische und bildgebende Beurteilung ergänzen, sind aber nicht als alleinige Grundlage einer Therapieentscheidung zu verstehen. Zulassungsstatus, Fachinformationen und Sicherheitshinweise können sich nach Veröffentlichung dieser Folge ändern. Für die klinische Anwendung sind stets die aktuell gültige Fachinformation, einschlägige Leitlinien und die individuelle ärztliche Beurteilung maßgeblich. Weiterführende Informationen EMA: Cenrifki (Tolebrutinib) – Zulassungsübersicht und Produktinformationen EU-Produktinformation zu Cenrifki/Tolebrutinib HERCULES-Studie: Tolebrutinib bei nicht schubförmiger sekundär progredienter MS GEMINI 1 und 2: Tolebrutinib versus Teriflunomid bei schubförmiger MS FENhance 1 und 2: veröffentlichte Phase-III-Ergebnisse zu Fenebrutinib MS-/Neuroimmunologische Ambulanz des Universitätsklinikums Bochum Quellenhinweis: Die verlinkten Fenebrutinib-Ergebnisse wurden bislang als Mitteilung des Herstellers veröffentlicht. Für eine abschließende Bewertung sind die vollständige wissenschaftliche Publikation und eine regulatorische Nutzen-Risiko-Bewertung abzuwarten. Für Therapieentscheidungen sind die jeweils gültige Fachinformation, Leitlinien und die individuelle klinische Situation maßgeblich. Redaktioneller Hinweis: Diese Podcastfolge dient der medizinischen Fort- und Weiterbildung. Sie ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung oder Therapieentscheidung. Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! 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  17. Wer ist eigentlich Schuld? - mit Martin Werner
    05.09., 05:3500:07:11

    "1 Minute Mut" - Folge #6 der Audiokolumne von Martin Werner zu Herausforderungen im Gesundheitswesen Eine Minute Mut #6: Wer ist eigentlich schuld? Wenn im Gesundheitswesen etwas nicht funktioniert, ist die Suche nach Schuldigen oft schnell eröffnet. Die Politik. Die Klinik. Die Geschäftsführung. Die Versicherungen. Der Personalmangel. Die Hierarchien. Die anderen. Und vieles davon ist nicht falsch. Doch was bringt es dir eigentlich, wenn du weißt, wer schuld ist? In dieser Folge von „Eine Minute Mut“ geht es um einen entscheidenden Unterschied: Schuld und Verantwortung sind nicht dasselbe. Du kannst an einer Situation überhaupt keine Schuld tragen – und trotzdem Verantwortung dafür übernehmen, wie du mit ihr umgehst. Das erwartet dich in dieser Folge ● Warum die Suche nach Schuldigen uns oft nicht weiterbringt ● Weshalb schlechte Rahmenbedingungen trotzdem real sind ● Der entscheidende Unterschied zwischen Schuld und Verantwortung ● Warum du andere Menschen oder das System nicht verändern musst, um selbst etwas zu verändern ● Eine persönliche Erfahrung aus meiner Selbstständigkeit ● Eine einfache Übung, mit der du deinen eigenen Handlungsspielraum sichtbar machst Die Übung aus der Folge 👉 Nimm ein Problem, das dich gerade richtig nervt. Teile ein Blatt Papier in zwei Spalten: Das kann ich beeinflussen. Das kann ich nicht beeinflussen. Schreibe deine Gedanken ehrlich auf. Und dann: 👉 Lass die rechte Spalte liegen. Schau nur auf die Dinge, die tatsächlich in deinem Einflussbereich liegen. Und stelle dir die vielleicht unangenehmste Frage der Übung: Was davon habe ich in den vergangenen vier Wochen tatsächlich getan? Was bist du aktiv angegangen? Was hast du liegen gelassen? Und warum? Verantwortung bedeutet nicht: Ich bin schuld. Verantwortung bedeutet: Ich schaue auf meinen Handlungsspielraum. Du denkst über die Schweiz nach? Vielleicht gehört zu deinem persönlichen Handlungsspielraum gerade auch die Frage: Wie realistisch ist mein Weg als Ärztin oder Arzt in die Schweiz überhaupt? Genau dafür gibt es den Swiss Readiness Check von DocsGoSwiss. Du beantwortest Fragen zu deiner beruflichen und persönlichen Situation und bekommst eine erste Einschätzung, wo du auf deinem Weg in die Schweiz stehst und welche nächsten Schritte für dich sinnvoll sein können. 👉 Mehr zum Swiss Readiness Check findest du bei DocsGoSwiss. Wer spricht hier? Ich bin Martin Werner. Ich begleite Ärztinnen und Ärzte bei beruflichen Veränderungen – insbesondere bei der Entscheidung und dem Weg in die Schweiz. Dabei erlebe ich täglich, wie schwer Veränderung sein kann – und wie schnell wir unseren Blick auf Dinge richten, die wir selbst nicht beeinflussen können. Diese Prozesse begleite ich auch unabhängig vom Ort: hin zu klaren Entscheidungen und konkreten nächsten Schritten. Wenn du die Übung ausprobierst und: ● merkst, dass du dich im Kreis drehst ● deinen eigenen Handlungsspielraum nicht klar siehst ● oder mir erzählen möchtest, was in deiner linken Spalte steht 👉 Schreib mir gerne. Kontakt & weitere Inhalte 📩 E-Mail: info@docsgoswiss.ch 🌐 Website: www.docsgoswiss.ch Das war Eine Minute Mut. Danke für deinen Mut. Du möchtest die übrigen Folgen von Martin hören? Du findest sie hier! https://docsgoswiss.ch/eine-minute-mut-audiokolumne-klinisch-relevant/ Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  18. Inflammaging und Longevity - mit Prof. Lars Wojtecki
    03.09., 05:3800:04:45

    "Lars ma' hören!" - Prof. Wojteckis Brain Radio Lars ma‘ hören..!“ ist die Audio-Kolumne von Prof. Lars Wojtecki zum Thema „Neurowissenschaft“. Jeden letzten Donnerstag im Monat veröffentlichen wir hier bei Klinisch Relevant eine neue Folge. Das Besondere: Prof. Wojtecki diskutiert aktuelle, spannende Studien mit Bezug zum täglichen Leben. In der aktuellen Folge geht es um den Begriff Inflammaging, der das Modell der chronischen Entzündung als Ursache des Alterns beschreibt. Die in diesem Podcast zitierte Arbeit findest Du hier! Viel Spaß beim Zuhören! **👉Kennst Du schon die Fortbildungen von Klinisch Relevant?! Schau Dich hier gerne einmal um! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

  19. "Scheiße, ein Notfall! Wie sich Erste Hilfe und Comedy verbinden lassen - mit Lüder Warnken
    01.09., 05:0400:32:48

    „Scheiße, ein Notfall!“ – Wie sich Erste Hilfe und Comedy verbinden lassen Erste Hilfe muss nicht kompliziert, trocken oder angsteinflößend sein. Davon ist Dr. Lüder Warnken überzeugt. Der Notarzt und Comedian verbindet in seinem Bühnenprogramm „Scheiße, ein Notfall!“ medizinisches Wissen mit Stand-up-Comedy – und verfolgt dabei eine klare Mission: Menschen die Angst vor Notfällen nehmen und sie zum Handeln bringen. In dieser besonderen Folge von Klinisch Relevant sprechen wir mit Lüder Warnken über seinen ungewöhnlichen Weg vom Rettungsassistenten über das Medizinstudium zum Notarzt und schließlich auf die Comedy-Bühne. Es geht um die Frage, wie Humor dabei helfen kann, medizinische Inhalte verständlicher zu vermitteln, warum Erste Hilfe möglichst einfach sein sollte und weshalb komplizierte Botschaften bei medizinischen Laien schnell zu Überforderung führen. Außerdem diskutieren wir über die Qualifikation von Notärzt:innen in Deutschland, die zunehmende Professionalisierung der Notfallsanitäter:innen und die Frage, ob Deutschland einen eigenständigen Facharzt für Notfallmedizin braucht. Themen dieser Folge Von der Rettungsassistenz über die Anästhesie zum Notarzt Wie aus medizinischen Alltagssituationen ein Comedy-Programm entsteht „Scheiße, ein Notfall!“ – Erste Hilfe auf der Comedy-Bühne Warum Erste-Hilfe-Botschaften möglichst einfach sein müssen Was die Reanimationskampagne „Ein Leben retten“ bewirkt hat Wie sich Angst und Unsicherheit bei Ersthelfer:innen reduzieren lassen Humor im medizinischen Alltag und in Notfallsituationen Die Bedeutung von Berufserfahrung und Routine Qualifikation und Ausbildung von Notärzt:innen in Deutschland Notfallsanitäter:innen als hochqualifizierte Partner im Rettungsdienst Die Diskussion um einen eigenständigen Facharzt für Notfallmedizin Take-Home Messages Erste Hilfe muss vor allem eines sein: einfach. Je niedriger die Hemmschwelle, desto eher werden Menschen im Notfall aktiv. Medizinische Laien müssen nicht alles wissen – sie müssen wissen, was sie konkret tun können. Kampagnen wie „Ein Leben retten“ zeigen, dass vereinfachte Botschaften und kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit das Verhalten von Ersthelfer:innen nachhaltig verändern können. Humor kann dabei helfen, Ängste abzubauen, Aufmerksamkeit zu erzeugen und medizinische Inhalte zugänglicher zu machen. Im professionellen Notfalleinsatz sind Erfahrung, Routine und eine fundierte Qualifikation entscheidend. Die zunehmende Kompetenz von Notfallsanitäter:innen wirft auch die Frage auf, wie die Rolle und Qualifikation von Notärzt:innen künftig weiterentwickelt werden sollte. Die Diskussion um einen eigenständigen Facharzt für Notfallmedizin bleibt ein wichtiges berufspolitisches Thema. Hörenswert für Diese Folge ist nicht nur für Notfallmediziner:innen interessant. Sie richtet sich an alle Healthcare Professionals, die sich mit Notfallversorgung, medizinischer Ausbildung oder der Kommunikation medizinischer Inhalte beschäftigen. Besonders spannend ist die Folge für Notärzt:innen, Notfallsanitäter:innen, Rettungsdienstmitarbeitende, Ärzt:innen in Weiterbildung, Pflegefachpersonen, Ausbilder:innen sowie alle, die sich für die Zukunft der Notfallmedizin interessieren. Und natürlich auch für alle, die wissen möchten, was passiert, wenn ein Notarzt auf die Comedy-Bühne steigt. Weiterführende Informationen Klinisch Relevant Informationen und Termine zu Dr. Lüder Warnken und seinem Programm „Scheiße, ein Notfall!“ Eine Folge über Medizin, Kommunikation und Humor – und über die vielleicht wichtigste Botschaft überhaupt: Im Notfall muss man nicht alles richtig machen. Man muss anfangen zu helfen. 👉[Kennst Du die Fortbildungen von Klinisch Relevant? Lerne live und online von Experten! Schau Dich hier mal um👍!](https://klinischrelevant.de/fortbildungen/) Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! 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  20. Robotik in der Endoprothetik - mit Prof. Yves Gramlich
    29.08., 05:1300:29:49

    Robotik in der Endoprothetik In der heutigen Folge des Klinisch Relevant Podcasts sprechen wir erneut mit Prof. Yves Gramlich, Chefarzt der Unfallchirurgie/Orthopädie am Agaplesion Markus Krankenhaus in Frankfurt. Mit ihm durften wir schon mehrere Folgen aufnehmen- falls Du diese noch nicht kennst: hör gerne mal rein: Endoprothetische Versorgung des Kniegelenks Hüftprothese bei Coxarthrose Periprothetische Infektionen Auch in der "O+U" geht die rapide Entwicklung der Medizin weiter: Wir sprechen daher über Prothesen aus dem 3D-Drucker und Robotik bei endoprothetischen Operationen. Dabei stellt sich die provokante Frage: Stehen denn bald gar keine menschlichen Operateure mehr am Tisch? 👉Kennst Du schon die Live-Online Fortbildungen von Klinisch Relevant?! Schau Dich hier gerne einmal um! Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de

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