Klinisch Relevant Podcast

Radiologisch isoliertes Syndrom und Multiple Sklerose - mit Dr. Friederike Held

10.10., 05:3000:42:04

Worüber gesprochen wird

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Beschreibung der Episode
Reine Nervensache x Klinisch Relevant

Radiologisch isoliertes Syndrom (RIS) und Multiple Sklerose – Früh erkennen, früh behandeln?

Was bedeutet es, wenn typische MS-Läsionen zufällig im MRT entdeckt werden, obwohl keinerlei neurologische Symptome bestehen? Und sollte ein radiologisch isoliertes Syndrom (RIS) bereits wie eine frühe Multiple Sklerose behandelt werden?

In dieser Folge diskutieren die Hosts von Reine Nervensache gemeinsam mit der Neuroimmunologin Dr. Friederike Held aktuelle Entwicklungen rund um die neuen Diagnosekriterien der Multiplen Sklerose und die wachsende Bedeutung des radiologisch isolierten Syndroms. Dabei geht es um moderne MRT-Biomarker, die Rolle des Liquors, neue Studiendaten zur frühen Therapie sowie die Herausforderung, Patient:innen zwischen Über- und Untertherapie optimal zu begleiten.

Themen dieser Folge

  • Die neuen Diagnosekriterien der Multiplen Sklerose
  • Das radiologisch isolierte Syndrom (RIS): Definition und klinische Bedeutung
  • Wann wird aus RIS eine Multiple Sklerose?
  • MRT-Biomarker und neue diagnostische Möglichkeiten
  • Die Bedeutung von Liquordiagnostik und MRZ-Reaktion
  • Paramagnetic Rim Lesions als möglicher Prognosemarker
  • Aktuelle Therapiestudien bei RIS
  • Shared Decision Making bei frühen Krankheitsstadien
  • Die Zukunft der Biomarkerforschung in der Neuroimmunologie
  • Unterschiede zwischen europäischer und amerikanischer Versorgungspraxis

Take-Home Messages

  • Das radiologisch isolierte Syndrom wird zunehmend als frühes biologisches Stadium der Multiplen Sklerose verstanden.
  • Neue Diagnosekriterien integrieren neben MRT-Befunden zunehmend weitere Biomarker.
  • Aktuelle Studien zeigen erstmals Hinweise darauf, dass eine frühe immunmodulatorische Therapie das Risiko einer klinischen Konversion reduzieren kann.
  • Eine sorgfältige Diagnostik einschließlich Liquoruntersuchung bleibt entscheidend.
  • Die Entscheidung für oder gegen eine Therapie sollte individuell und gemeinsam mit den Patient:innen getroffen werden.
  • Offene Kommunikation und regelmäßige Verlaufskontrollen sind zentrale Bestandteile der Betreuung von RIS-Patient:innen.

Hörenswert für

  • Neurolog:innen
  • Ärzt:innen in Weiterbildung Neurologie
  • Neuroradiolog:innen
  • Neuroimmunologisch interessierte Healthcare Professionals
  • Medizinstudierende
  • Wissenschaftlich Interessierte mit Schwerpunkt Multiple Sklerose

Weiterführende Informationen

Eine spannende Folge über die Frage, wie früh eine Multiple Sklerose eigentlich beginnt – und warum moderne Diagnostik die Grenzen zwischen Risikostadium und Erkrankung zunehmend verschwimmen lässt.

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Disclaimer: Bei den Podcasts von Klinisch Relevant handelt es sich um Fortbildungsinhalte für Ärzte und medizinisches Personal und keinesfalls um individuelle Therapievorschläge. Sie ersetzen also keineswegs einen Arztkontakt, wenn es um die Behandlung von Erkrankungen geht. Dabei spiegeln die Beiträge den Kenntnisstand unserer medizinischen Partner und Experten wider, den sie nach besten Wissen und Gewissen mit Dir teilen. Häufig handelt es sich dabei auch um persönliche Erfahrungen und subjektive Meinungen. Wir übernehmen für mögliche Nachteile oder Schäden, die aus den im Podcast gegebenen Hinweisen resultieren, keinerlei Haftung. Bei gesundheitlichen Beschwerden muss immer ein Arzt konsultiert werden! Weitere Informationen findest Du auf unserer Website: www.klinisch-relevant.de P.S.: Wenn Dir der Podcast gefallen hat, dann teile ihn doch bitte mit Deinen Kolleginnen und Kollegen! Es würde uns auch riesig freuen, wenn Du unseren Newsletter auf unserer Homepage abonnieren und unser Projekt bei Apple Podcasts bewerten würdest. Wenn Du Lust hast, dann findest Du Klinisch Relevant auch bei Facebook, Instagram, YouTube und LinkedIn. Falls Du auch einmal einen Beitrag auf Klinisch Relevant zu einem spannenden medizinischen Thema veröffentlichen möchtest, dann melde Dich doch ganz einfach unter kontakt@klinisch-relevant.de