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CEO 500 - NOBODY IS CLOSER

Sven Göth

Business · Education · Technology

102 Episoden · neueste 13.10.

Episoden

102
  1. CEO 500 Short Edition mit Alexander Vitt (KONE), Mut zur Veränderung. Daten als Wachstumstreiber. Kultur als Fundament.
    13.10., 01:0000:04:25

    Die Perspektiven der Macher. Mut zur Veränderung. Daten als Wachstumstreiber. Kultur als Fundament. Welche Entscheidungen prägen die Zukunft eines Unternehmens? Welche Rolle spielen Daten für neue Geschäftsmodelle? Und was darf bei aller Transformation auf keinen Fall verloren gehen? In der neuen CEO 500 Short Edition spreche ich mit Alexander Vitt, Managing Director DACH von KONE, über drei entscheidende Fragen unternehmerischer Zukunftsfähigkeit. Es geht um mutige Entscheidungen, die Neuausrichtung eines Führungsteams und die zunehmende Bedeutung von Daten für vorausschauende Wartung, intelligente Services und effizientere Prozesse. Vor allem aber um eine Erkenntnis: Technologie verändert die Möglichkeiten eines Unternehmens. Doch Kultur und Menschen entscheiden darüber, was daraus entsteht. Vier Minuten. Drei Fragen. Ein Blick auf die Zukunft eines Industrieunternehmens. Die vollständige CEO 500 Episode erscheint am 20. Oktober 2026.

  2. Vom Müll zur Zukunft: Wie EEW Energie, KI und Industrie neu verbindet! Timo Poppe, CEO EEW
    24.09., 01:0000:53:52

    Die Perspektiven der Macher. Vom Müll zur Zukunft: Wie EEW Energie, KI und Industrie neu verbindet! Timo Poppe, CEO EEW Energy from Waste, im Gespräch mit Sven Göth. Wie wird aus einem klassischen Entsorgungsunternehmen ein Energie-, Technologie- und Infrastrukturunternehmen? Und was können andere Branchen von dieser Transformation lernen? EEW Energy from Waste betreibt großindustrielle Anlagen zur thermischen Abfallverwertung. Aus Abfällen entstehen Strom, Fernwärme und Prozessdampf. Metalle werden zurückgewonnen, bestehende Anlagen weiterentwickelt und neue Technologien erprobt. Doch das Geschäftsmodell steht vor grundlegenden Veränderungen: Die Energiewende verändert die Anforderungen an die Stromerzeugung. Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten für Anlagenbetrieb und Instandhaltung. Die Dekarbonisierung stellt die Branche vor erhebliche Investitionsentscheidungen. Gleichzeitig müssen kritische Infrastrukturen resilienter werden. Im Gespräch mit Timo Poppe gehen wir der Frage nach, wie sich ein Industrieunternehmen mit langer Geschichte für diese neue Realität aufstellt. Darüber sprechen wir in dieser Episode: Vom Entsorger zum Energieunternehmen: Wie EEW sein Geschäftsmodell weiterentwickelt und warum Abfall zugleich Energiequelle, Rohstoff und wirtschaftlicher Frühindikator ist. Energiewende und industrielle Wertschöpfung: Wie der Standort Hannover künftig bis zu 85 Megawatt Fernwärme bereitstellen soll, ohne dafür mehr Abfall zu verbrennen. KI im industriellen Alltag: Von Predictive Maintenance und KI-gestützter Abfallerkennung bis zu Roboterhunden, die technische Anlagen überwachen. Innovation und Unternehmenskultur: Warum EEW neue digitale Geschäftsmodelle auch außerhalb seiner bestehenden Organisation entwickelt – und weshalb deren Integration eine Führungsaufgabe bleibt. Carbon Capture und die 80-Prozent-Lösung: Welche Rolle die CO₂-Abscheidung für die Zukunft der Abfallwirtschaft spielen könnte und warum Timo pragmatische Entscheidungen bevorzugt. Führung, Sicherheit und Verantwortung: Wie Timo über kritische Infrastruktur, Partnerschaften, Entscheidungsfähigkeit und den Wandel von Berufsbildern denkt. Drei Gedanken, die aus dieser Episode bleiben: „Volume to Value“ – Nicht allein die Menge der verarbeiteten Ressourcen entscheidet über den wirtschaftlichen Erfolg, sondern der Wert, den wir aus ihnen gewinnen. KI kann die Geschwindigkeit erhöhen, mit der wir Informationen analysieren und Handlungsoptionen entwickeln. Doch daraus entsteht erst dann ein Vorteil, wenn sich auch die Geschwindigkeit unserer Entscheidungen verändert. Innovation ist kein Zukunftsprojekt einer kleinen, isolierten Einheit. Zukunftsfähigkeit entsteht erst dann, wenn die gesamte Organisation lernt, neue Möglichkeiten zu nutzen. Über meinen Gast Timo Poppe ist CEO von EEW Energy from Waste. Das Unternehmen gehört zu den etablierten europäischen Anbietern der thermischen Abfall- und Klärschlammverwertung und entwickelt seine Aktivitäten rund um Energieerzeugung, Ressourcennutzung, Digitalisierung und CO₂-Abscheidung weiter. Über CEO 500 CEO 500 by Sven Göth bringt die Menschen zusammen, die unsere wirtschaftliche Zukunft gestalten. Im Mittelpunkt stehen ihre Entscheidungen, persönlichen Erfahrungen und Perspektiven auf die Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft.

  3. CEO 500 Short Edition mit Timo Poppe, CEO EEW
    22.09., 01:0000:04:27

    Die Perspektiven der Macher. Was hat eine Entscheidung über Fernwärme mit Künstlicher Intelligenz und Unternehmenskultur zu tun? Mehr, als man denkt. In der neuen CEO 500 Short Edition spreche ich mit Timo Poppe, CEO von EEW, über drei Fragen, die zeigen, worauf es bei der Zukunftsfähigkeit von Unternehmen wirklich ankommt. Warum Zusammenarbeit manchmal mehr bewirkt als Wettbewerb. Wie man KI nicht nur einführt, sondern Mitarbeitende zu Gestaltern der Transformation macht. Und weshalb sich die Stärke einer Unternehmenskultur manchmal an einer einzigen Frage entscheidet: „Wenn nachts um drei die Anlage stillsteht – wer kommt freiwillig, um zu helfen?“ Vier Minuten über mutige Entscheidungen, neue Technologien und die Werte, die bleiben müssen, wenn sich alles andere verändert. Und am Donnerstag geht es in die Tiefe: In der vollständigen CEO 500 Episode sprechen wir darüber, wie EEW aus Abfall Energie und Wärme gewinnt, welche Rolle KI, Predictive Maintenance und Robotik für die Zukunft der Energieversorgung spielen und wie sich ein Unternehmen zwischen Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit und technologischem Wandel neu aufstellt.

  4. 100 KI-Agenten, 10 Menschen: Wie Dominic von Proeck die Organisation der Zukunft baut
    17.09., 02:0000:59:53

    Die Perspektiven der Macher. Dominic von Proeck ist Co-Founder und Geschäftsführer von Leaders of AI. Zuvor gründete er das KI-Unternehmen Punk Inc., das er 2022 verkaufte. Heute beschäftigt er sich mit einer der zentralen unternehmerischen Fragen unserer Zeit: Wie bauen wir Organisationen, in denen Menschen und künstliche Intelligenz produktiv zusammenarbeiten? Bei Leaders of AI arbeiten bereits zahlreiche KI-Agenten in Bereichen wie Marketing, Vertrieb, Produktentwicklung und Administration. Sie übernehmen nicht nur einzelne Aufgaben, sondern werden zunehmend in Prozesse und Verantwortungsstrukturen eingebunden. Im Gespräch mit Sven Göth erklärt Dominic: wie sein persönlicher Weg in die Welt der künstlichen Intelligenz begann, welche Erfahrungen aus der Gründung und dem Verkauf seines ersten Unternehmens ihn geprägt haben, wie Leaders of AI aufgebaut ist und Entscheidungen innerhalb der Organisation entstehen, warum KI-Agenten nicht nur Werkzeuge, sondern digitale Teammitglieder werden, welche Rolle Menschen in einer zunehmend automatisierten Organisation behalten, warum klassische Weiterbildung für die Geschwindigkeit der KI-Entwicklung oft nicht mehr ausreicht, wie der Master Business with AI – MBAI – Führungskräfte und Selbstständige auf die neue Arbeitswelt vorbereitet, weshalb KI-Transformation weniger an der Technologie als an Haltung, Anwendung und Umsetzung scheitert, und wie eine Organisation aussehen kann, in der wenige Menschen gemeinsam mit vielen KI-Systemen große Wirkung erzeugen. Der MBAI umfasst rund 90 Stunden, wird online absolviert und verbindet kurze Lerneinheiten mit praktischen Challenges und realen Anwendungsfällen. Ziel ist nicht nur, KI zu verstehen, sondern sie konsequent in die eigene Arbeit und Organisation zu integrieren. Die zentrale Frage der Episode Wenn Wissen durch KI nahezu unbegrenzt verfügbar wird: Was müssen Menschen dann noch lernen – und was müssen Führungskräfte künftig führen? Drei Gedanken, die bleiben KI verändert nicht nur Aufgaben. Sie verändert die Architektur von Unternehmen. Die entscheidende Frage lautet nicht mehr nur: Welche Aufgabe kann eine KI übernehmen? Sondern: Wie gestalten wir ein System, in dem menschliche und künstliche Fähigkeiten sinnvoll zusammenspielen? Wissen verliert seinen Wert nicht – aber sein Besitz verliert an Bedeutung. Der Wettbewerbsvorteil entsteht immer weniger daraus, etwas zu wissen. Er entsteht daraus, die richtigen Fragen zu stellen, Zusammenhänge zu erkennen und Wissen schneller in Entscheidungen und Handlungen zu übersetzen. Die Organisation der Zukunft braucht weniger Verwaltung und mehr Orchestrierung. Führungskräfte werden zu Architekten hybrider Organisationen. Sie definieren Ziele, Verantwortlichkeiten, Qualitätsmaßstäbe und Entscheidungsräume – für Menschen ebenso wie für KI-Agenten. Über den Gast Dominic von Proeck ist Co-Founder und Geschäftsführer von Leaders of AI und verantwortet unter anderem Produktvision und öffentliche Positionierung. Vor Leaders of AI gründete er Punk Inc. und verkaufte das Unternehmen 2022. Mit Leaders of AI entwickelt er Bildungsprogramme rund um die praktische Anwendung künstlicher Intelligenz. Das Angebot richtet sich insbesondere an Führungskräfte, Selbstständige und Menschen, die KI nicht nur bedienen, sondern zur Transformation ihrer Arbeit und ihres Unternehmens einsetzen wollen.

  5. CEO 500 Short Edition mit Dominic von Proeck, Leaders of AI
    15.09., 01:0000:04:21

    Die Perspektiven der Macher. Dominic von Proeck ist Co-Founder und Geschäftsführer von Leaders of AI. Zuvor gründete er das KI-Unternehmen Punk Inc., das er 2022 verkaufte. Heute beschäftigt er sich mit einer der zentralen unternehmerischen Fragen unserer Zeit: Wie bauen wir Organisationen, in denen Menschen und künstliche Intelligenz produktiv zusammenarbeiten? In der heutigen Short Edition sprechen wir u.a. über wichtige Entscheidungen. Die ganze Episode mit Dominic kommt diesen Donnerstag raus!

  6. CEO 500 Short Edition mit Jan Schellenberger, CEO go AVA - Wherever there’s a screen, there’s a conversation.
    27.08., 01:0000:10:56

    Die Perspektiven der Macher. Jeder Screen wird zum Gespräch. Wir haben digitale Kommunikation jahrzehntelang optimiert. Mehr Reichweite. Mehr Kanäle. Mehr Automatisierung. Aber fast jeder Screen verlangt bis heute dasselbe von uns: lesen, klicken, tippen, navigieren. go AVA bringt einen neuen Blick auf die zwischenmenschliche Kommunikation von morgen: Wherever there’s a screen, there’s a conversation. Ob Smartphone, Browser oder Display – jeder digitale Kontaktpunkt kann perspektivisch zu einem Gespräch werden. Und in dieser CEO 500 Short Edition sprechen wir darüber: warum Jan glaubt, dass Maus und Tastatur langfristig an Bedeutung verlieren werden, weshalb ein Gesicht allein noch keine menschliche Kommunikation erzeugt, wie natürliche Sprache und Gesprächslogik klassische Interfaces verändern können, warum Vertrauen neben technologischer Leistungsfähigkeit zum entscheidenden Produktfaktor wird, weshalb go AVA Antworten bewusst auf definierbare Wissensbasen statt auf unkontrollierte Informationsquellen stützt, wie Mehrsprachigkeit, Gestik, Unterbrechbarkeit und Echtzeitinteraktion zusammenspielen, warum geringe Infrastruktur- und Hardwareanforderungen für die Skalierung relevant sind, weshalb die strategische Entscheidung für Sicherheit, DSGVO-Konformität und vertrauenswürdige Kommunikation für Jan rückblickend entscheidend war, warum Unternehmen menschliche Begegnung bewahren und gleichzeitig ihre Veränderungsgeschwindigkeit radikal erhöhen müssen, und weshalb Jan überzeugt ist, dass wir in Deutschland einige unserer tradierten Vorstellungen von Struktur und Beständigkeit loslassen müssen. Das Entscheidende an dieser Episode ist deshalb nicht die Frage: Wie realistisch kann ein Avatar aussehen? Eher, was passiert mit Customer Experience, Service, Bildung und Wissensvermittlung, wenn jeder Screen plötzlich antworten kann? Vielleicht entsteht hier nicht einfach ein neues Produkt. Vielleicht entsteht eine neue Kategorie von Interface und zwischenmenschlicher Kommunikation mit KI.

  7. Der Exit war nicht das Ziel – die Skalierungsentscheidung hinter Tubulis.
    13.08., 01:0001:27:26

    Focus Edition "NEW Generation CEO" - Die Perspektiven der Macher. Deutschland produziert exzellente Forschung. Aber aus exzellenter Forschung entstehen noch lange keine global relevanten Unternehmen. Was fehlt zwischen wissenschaftlichem Durchbruch und international skalierbaren Unternehmen? In dieser CEO 500 Focus Edition „NEW Generation CEO“ gemeinsam mit dem HTGF (High-Tech Gründerfonds) betrachten wir genau diese Schnittstelle. Im ersten Teil spreche ich mit Achim Plum, Geschäftsführer des HTGF, über die Zukunft von Venture Capital und Deep Tech in Deutschland. Die zentrale These: Europa hat nicht primär ein Ideenproblem. Es muss besser darin werden, wissenschaftliche Exzellenz in skalierbare Unternehmen zu übersetzen. Dafür braucht es Unternehmen mit echtem Outlier-Potenzial, starke Gründerteams und Kapitalgeber, die bereit sind, technologische Risiken über lange Zeiträume mitzutragen. Dabei reicht Technologie allein nicht. „Gute Wissenschaft trumpft alles“ – aber erst in Verbindung mit einem klaren Marktbedarf, einem skalierbaren Geschäftsmodell und einem Team, das bereit ist, den ursprünglichen Weg immer wieder infrage zu stellen, entsteht ein Venture Case. Im Deep Dive wird diese Logik konkret. Dominik Schumacher, CEO und Co-Founder von Tubulis, und Frank Hensel vom HTGF zeichnen gemeinsam den Weg von Tubulis nach. Die Geschichte beginnt lange vor der eigentlichen Unternehmensgründung. Aus wissenschaftlicher Forschung entsteht zunächst eine Technologieplattform. Der ursprüngliche Gedanke: anderen Unternehmen diese Technologie zur Verfügung stellen. Dann kommt eine entscheidende Kursänderung. Tubulis entscheidet sich, selbst Medikamente zu entwickeln. Aus einem Forschungsprojekt wird ein Unternehmen. Aus einer Technologie wird eine Pipeline. Aus ersten Fördermitteln entstehen Finanzierungsrunden mit internationalen Investoren. Und aus einem deutschen Biotech-Startup wird innerhalb weniger Jahre ein Unternehmen von globaler strategischer Relevanz. Besonders spannend ist dabei nicht nur, wie Tubulis gewachsen ist – sondern warum sich das Unternehmen schließlich für den nächsten Schritt mit Gilead entschieden hat. Dominik Schumacher beschreibt diese Entscheidung als eine der schwierigsten seiner bisherigen Laufbahn. Tubulis wollte weiter wachsen und bereitete bereits die nächste Finanzierungsrunde vor. Dann kam das Angebot und die erste Reaktion: Nein. Doch neue Daten veränderten die Perspektive. Die Frage war plötzlich nicht mehr: Wie groß können wir Tubulis alleine machen? Die Frage war nun: Wie können wir möglichst schnell möglichst viele Patienten erreichen? Und genau dort verändert sich die strategische Logik. Denn irgendwann reicht die Frage Build nicht mehr. Dann wird Partner oder Buy Teil der Unternehmensstrategie. In dieser Episode geht es aber noch um viel mehr, unter anderem um: warum wissenschaftliche Exzellenz notwendig, aber nicht ausreichend ist weshalb Venture Capital ein Outlier Business ist warum der Marktbedarf vor der Technologie kommen muss weshalb das Gründerteam wichtiger sein kann als der ursprüngliche Plan wie aus akademischer Forschung ein skalierbares Geschäftsmodell entsteht warum Tubulis früh Beziehungen zu Investoren aufgebaut hat weshalb unterschiedliche Unternehmensphasen unterschiedliche Kapitalgeber benötigen warum rund die Hälfte des aufgenommenen Kapitals aus Europa kam welche Rolle strategische Pharma-Partnerschaften für Biotech-Unternehmen spielen warum Unternehmen früh mit potenziellen Industriepartnern sprechen sollten weshalb der Gilead-Deal nicht einfach als Exit verstanden werden sollte warum die Fähigkeit, den eigenen Erfolg loszulassen, manchmal die wichtigste CEO-Entscheidung ist und was Deutschland von der Innovationslogik der Pharmaindustrie lernen kann Die zentrale CEO-Frage dieser Episode: Bauen wir unser Unternehmen noch immer in der Struktur, die seinen größtmöglichen Impact ermöglicht – oder halten wir an einer Struktur fest, weil sie uns gehört?

  8. Wenn G+D morgen verschwinden würde, stünde die Welt kurz still! Im Gespräch mit Ralf Wintergerst
    30.07., 00:0500:49:56

    Die Perspektiven der Macher. Was passiert, wenn ein Unternehmen verschwindet, dessen Produkte kaum jemand kennt – aber fast jeder täglich nutzt? Dann stehen Grenzkontrollen still. Bezahltransaktionen funktionieren nicht mehr. Autos verlieren ihre Verbindung. Digitale Identitäten und sicherheitskritische Kommunikation geraten unter Druck. Giesecke+Devrient ist eines jener Unternehmen, deren Bedeutung man erst erkennt, wenn ihre Technologie ausfällt. In dieser Episode von CEO 500 spreche ich mit Dr. Ralf Wintergerst, CEO von G+D, über die Transformation eines 174 Jahre alten Familienunternehmens – vom Banknotendrucker zu einem globalen SecurityTech-Konzern. Wir sprechen darüber, warum Unternehmen ihren Kern nicht romantisieren dürfen, weshalb Veränderung kein Projekt, sondern ein Muskel ist, wie G+D zwischen eigener Forschung, Venturing, M&A und Neugründungen entscheidet, warum Künstliche Intelligenz und Quantencomputing das Sicherheitsgeschäft fundamental verändern, und weshalb Deutschland weniger rote Linien und mehr Umsetzungsgeschwindigkeit braucht. Eine Episode über Sicherheit, Souveränität und die Frage, wie man ein traditionsreiches Unternehmen erneuert, bevor der Markt einen dazu zwingt.

  9. Tradition ist kein Geschäftsmodell: Wie ROSE Bikes sich immer wieder neu erfindet
    16.07., 01:0001:12:32

    Die Perspektiven der Macher. ROSE Bikes ist vom klassischen Fahrradhändler zu einer der bekanntesten deutschen Premium-Fahrradmarken geworden. Heute beschäftigt das Familienunternehmen nach eigenen Angaben rund 650 Mitarbeitende und erwirtschaftet etwa 215 Millionen Euro Umsatz. Der Weg dorthin war keine lineare Erfolgsgeschichte. Immer wieder musste ROSE zentrale Elemente des eigenen Geschäftsmodells infrage stellen: den gedruckten Katalog, den Handel mit Fremdmarken, ein extrem breites Customizing-Angebot und die Vorstellung, dass Direct-to-Consumer ausschließlich digital funktionieren müsse. Im Gespräch mit Thorsten Heckrath-Rose geht es darum, wie Transformation in einem Traditionsunternehmen tatsächlich funktioniert. Wir sprechen darüber, warum die größten Wachstumsschritte häufig auf die disruptivsten Entscheidungen folgten, weshalb ROSE sein individuelles Customizing trotz hoher Kundennachfrage weitgehend aufgegeben hat, wie Standardisierung Produktion, Qualität und Skalierbarkeit verändert, warum eine starke Eigenmarke langfristig mehr Kontrolle ermöglicht als ein austauschbares Handelsmodell, welche Rolle Stores als Community-, Service- und Erlebnisorte spielen, warum ROSE beim Customer Service auf eine Kombination aus Technologie und menschlicher Expertise setzt, wie das Unternehmen internationale Märkte testet, ohne das deutsche Modell einfach zu kopieren, weshalb Thorsten Heckrath-Rose beim Thema Investoren bewusst zurückhaltend bleibt, was die Partnerschaft mit dem Profiradsport-Team ROSE Racing Circle von klassischem Sponsoring unterscheidet, und warum Reshoring, neue Produktionsverfahren und kürzere Lieferketten das Geschäftsmodell der Fahrradindustrie grundlegend verändern könnten. Die zentrale Entscheidung ROSE Bikes hat das breite Customizing-Angebot beendet, obwohl es lange Teil der Differenzierung war. Die Entscheidung reduzierte Komplexität in Einkauf und Produktion, verbesserte die Qualität und ermöglichte es, stärker mit standardisierten Prozessen und Quereinsteigern zu arbeiten. Erst dadurch wurde das Geschäftsmodell in größerem Maßstab skalierbar. Der Wendepunkt Der eigentliche Wendepunkt war der Wechsel vom Händler zur eigenständigen Marke. Als Onlinehandel und Plattformen den Wettbewerb über Preis, Sortiment und Liefergeschwindigkeit verschärften, erkannte ROSE: Ein Händler kann schnell kopiert werden. Eine Marke mit eigener Produktkompetenz, Ästhetik, Community und technischer Positionierung deutlich schwerer. Die zentrale These Unternehmen müssen nicht ihre bisherigen Erfolgsmodelle schützen. Sie müssen die Fähigkeit schützen, diese Erfolgsmodelle rechtzeitig zu verändern.

  10. Live is the new Social: Warum Events zur strategischen Währung für CEOs werden. Im Gespräch mit VOK DAMS
    23.06., 01:0001:08:20

    Die Perspektiven der Macher. In dieser Episode von CEO 500 geht es um eine Branche, die sich gerade neu erfindet: Events und Live-Kommunikation. Zu Gast sind Colja Dams und Claudia Köhler-Dams, Geschäftsführer von VOK DAMS, einer der führenden Agenturen für Events & Experiences. Gemeinsam sprechen sie mit Sven Göth darüber, warum Events längst nicht mehr nur schöne Erlebnisse sind, sondern zu strategischen Plattformen für Leadership, Marke, Kundenbindung und Nachfrageentwicklung werden. Im Mittelpunkt steht eine neue Logik: Der Event Call to Action. Bevor ein Unternehmen über Bühne, Location, Speaker oder Dramaturgie spricht, muss klar sein: Was sollen die Teilnehmenden nach dem Event anders denken, fühlen oder tun? Besonders spannend ist der Blick auf digitale Doppelgänger. VOK DAMS simuliert Zielgruppen vor dem Event, um herauszufinden, welche Botschaften, Formate und Touchpoints wirklich wirken. Damit verschiebt sich Eventmanagement von der klassischen Post-Analyse in eine neue Phase: die Pre-Data Wave. Weitere Themen der Episode: Warum Live-Kommunikation in einer digitalen Welt wieder an Wert gewinnt Weshalb klassische Messen unter Druck geraten Warum Pop-up Stores, Leadership Events und Vertriebsformate wachsen Wie Asien, besonders China und Singapur, neue Geschwindigkeiten in die Eventbranche bringt Warum „China Speed“ auch für deutsche Unternehmen relevant wird Wie dezentrale Teams, Trend-Scouting und agile Arbeitsweisen Innovation ermöglichen Warum Events künftig stärker als Content-, Community- und Vertriebsplattform gedacht werden müssen Weshalb Serendipity, also zufällige Begegnungen, ein unterschätzter Erfolgsfaktor bleibt Was Unternehmen loslassen müssen: Events aus Gewohnheit, ohne klares Ziel Die Episode ist relevant für CEOs, Unternehmerinnen und Unternehmer, CMOs, Vertriebsverantwortliche und alle, die Kommunikation nicht mehr als Kampagne, sondern als strategisches Führungssystem verstehen.

  11. CEO 500 Short Edition mit Stefan Franzke, CEO Berlin Partner
    09.06., 01:0000:17:30

    Die Perspektiven der Macher. Berlin steht im internationalen Wettbewerb um Kapital, Talente, Unternehmen und Zukunftstechnologien. In dieser Episode geht es darum, wie Berlin seine Position als Innovations- und Investitionsstandort stärkt – und welche Rolle Berlin Partner dabei spielt. Kernthemen der Episode: Aufzählungs-TextBerlin als globaler Investitionsstandort Warum Berlin international für Unternehmen, Startups und Investoren attraktiv bleibt – und welche Standortfaktoren heute wirklich zählen. Die Rolle von Berlin Partner Wie Wirtschaftsförderung heute funktioniert: nicht als Verwaltung, sondern als aktiver Möglichmacher für Unternehmen im Wandel. Innovation, AI und Fintech Welche Zukunftsfelder für Berlin besonders relevant sind und warum Themen wie der Google AI Hub, künstliche Intelligenz und Finanztechnologien strategisch wichtig werden. Transformation von Unternehmen und Standort Warum Berlin nicht nur neue Unternehmen anziehen muss, sondern bestehende Unternehmen beim Wandel begleiten sollte. Strategische Entscheidungen für Wachstum Was Berlin bewahren, verändern, hinzufügen und loslassen muss, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Kapitel: 00:00 – Einführung und Vorstellung von Stefan Sven stellt Stefan und die Rolle von Berlin Partner vor. 02:55 – Die Rolle von Berlin Partner Wie Berlin Partner Unternehmen unterstützt und Standortentwicklung aktiv gestaltet. 05:16 – Zukunftsvision für Berlin Welche Perspektive Stefan auf Berlin als Wirtschafts- und Innovationsstandort hat. 09:15 – Wichtige Entscheidungen und Entwicklungen Welche strategischen Weichenstellungen für nachhaltiges Wachstum entscheidend sind. 11:31 – Bewahrung und Veränderung bei Berlin Partner Was Berlin Partner beibehalten, verändern und weiterentwickeln muss. 13:53 – Zukünftige Herausforderungen und Chancen Warum AI, Fintech, Innovation und internationale Investitionen für Berlin besonders relevant sind.

  12. Die unterschätzte Stärke im Mobilitätsmarkt: Fokus! Thomas Zimmermann, CEO Freenow by Lyft
    02.06., 01:0000:56:38

    Die Perspektiven der Macher. In dieser Episode von CEO 500 spricht Sven Göth mit Thomas Zimmermann, CEO von Freenow by lyft. Es geht um eine der spannendsten strategischen Bewegungen im europäischen Mobilitätsmarkt: die Übernahme von Freenow durch Lyft. Aber der eigentliche Kern der Folge liegt tiefer. Thomas erklärt, warum Freenow nach Jahren der Breite wieder radikal auf den Kern fokussiert hat: Taxi als Nukleus, Plattformlogik als Geschäftsmodell, Qualität als Differenzierung. Er spricht offen darüber, welche Entscheidungen notwendig waren, um das Unternehmen profitabel zu machen – inklusive der Einstellung guter Produkte, die strategisch nicht mehr zur Phase passten. Ein zentrales Thema ist die Zukunft urbaner Mobilität. Autonomes Fahren wird laut Thomas nicht über Nacht kommen. Europa wird nicht von heute auf morgen robotisiert. Stattdessen entsteht über Jahre ein hybrider Mobilitätsmix: klassische Fahrer, Taxis, Robotaxis, Mikromobilität, ÖPNV und digitale Plattformen greifen zunehmend ineinander. Mit Lyft bekommt Freenow Zugang zu Scale, Technologie, Marktplatz-Know-how und Erfahrungen mit autonomer Mobilität aus Nordamerika. Gleichzeitig bleibt der europäische Markt anders: fragmentierter, stärker reguliert, lokaler und enger mit Städten und Taxi-Infrastrukturen verbunden. Themen der Episode Warum Thomas Zimmermann CEO von Freenow wurde Wie Freenow profitabel wurde Warum Fokus oft bedeutet, gute Ideen loszulassen Warum Taxi weiterhin der Kern des Geschäftsmodells ist Wie Plattformen in urbaner Mobilität funktionieren Warum Lyft der richtige strategische Partner für Freenow ist Was Europa beim autonomen Fahren von USA und Asien lernen kann Warum die Zukunft nicht vollautonom, sondern hybrid startet Welche Rolle Städte, Regulatorik und lokale Partnerschaften spielen Wie AI, Daten und Dispatching das Mobilitätsgeschäft verändern Was CEOs aus der Transformation von Freenow lernen können Zentrale These Die Zukunft urbaner Mobilität wird nicht durch eine einzelne Technologie entschieden, sondern durch die Fähigkeit, verschiedene Mobilitätsformen intelligent, lokal und wirtschaftlich sinnvoll zu orchestrieren.

  13. Short Edition mit Tim Böker, CEO Gartenhaus.com
    21.05., 01:0000:04:51

    Die Perspektiven der Macher. Wenn organisches E-Commerce-Wachstum abflacht, gewinnt, wer Vertrieb und Nähe zum Kunden neu denkt. Die meisten E-Commerce-Teams jagen weiter Wachstum, das es so nicht mehr gibt. Viele Märkte sind im Kern ausgereizt. Was jetzt wichtig ist und wie Wachstum adressiert werden kann, ohne am Algorithmus-Update zu hängen, bespreche ich in der heutigen CEO 500 Short Edition mit Tim Böker, CEO von Gartenhaus.com. Das ganze Interview folgt im Juni…viel Spaß bei den ersten Einblicken ;)

  14. Die Fläche ist kein Nachteil. Sie ist Deutschlands ungenutzter Hebel. Dominik Gross, CEO Founders Foundation
    14.05., 01:0001:05:49

    Die Perspektiven der Macher. In dieser Episode von CEO 500 spricht Sven Göth mit Dominik Gross, CEO der Founders Foundation in Bielefeld. Die Founders Foundation wurde 2016 mit dem Ziel gegründet, Unternehmertum und Startup-Strukturen dort aufzubauen, wo ein großer Teil deutscher Wertschöpfung entsteht: in der Fläche. Aus einer regionalen Initiative ist ein relevanter Knotenpunkt zwischen Startups, Familienunternehmen, Kapital und Technologie geworden. Im Gespräch geht es um: warum Deutschland kein Ideenproblem, sondern ein Umsetzungsproblem hat wie Startup-Ökosysteme außerhalb der Metropolen entstehen warum Familienunternehmen ein strategisches Asset für Innovation sind weshalb die Hinterland of Things mehr ist als eine Konferenz wie echte Verbindung zwischen Startups und Mittelstand entsteht warum B2B-SaaS als alleiniger Fokus nicht mehr ausreicht welche Rolle KI, Robotik, Quantum Computing und Defence Tech künftig spielen was die Founders Foundation bewahren, verändern, hinzufügen und loslassen muss warum Zukunftsfähigkeit auch bedeutet, die eigene Organisation immer wieder neu zu denken Ein zentraler Gedanke der Episode: Innovation entsteht nicht durch mehr Panels. Innovation entsteht, wenn Menschen, Kapital, Technologie und Marktzugang produktiv verbunden werden.

  15. Wenn ein Land zum Stadion wird: Was eine Heim-EM wirklich auslöst! Jürgen Eißmann, CEO DFB EURO
    30.04., 01:0000:55:04

    Die Perspektiven der Macher. Großveranstaltungen wirken leicht, wenn sie gut organisiert sind. Doch hinter einer Europameisterschaft oder Weltmeisterschaft im eigenen Land steckt ein jahrelanger Prozess: Bewerbungen, politische Garantien, Stadionanforderungen, Sicherheitsfragen, internationale Abstimmungen, Technologie, Volunteers und die Frage, welche Wirkung ein Turnier wirklich hinterlässt. In dieser Episode spreche ich mit Jürgen Eißmann, Geschäftsführer der DFB EURO GmbH, über die Arbeit hinter der Bühne großer Fußballturniere. Darum geht es in der Episode: Wie eine Bewerbung für eine EM oder WM wirklich abläuft Warum Turniere zehn Jahre Vorlauf brauchen können Welche Rolle Politik, Städte, Stadien, Flughäfen und Verbände spielen Warum Bewerbungsunterlagen mehrere tausend Seiten umfassen können Was eine Heim-EM wirtschaftlich, gesellschaftlich und emotional auslöst Warum Großereignisse Motor für Infrastruktur, Organisation und Sportbegeisterung sein können Was der DFB aus internationalen Sportevents, Technologie und Governance lernt Wie man unter öffentlichem Druck Entscheidungen trifft Warum Legacy mehr sein muss als ein schönes Wort

  16. Short Edition mit Thorsten Heckrath-Rose, CEO von ROSE Bikes
    21.04., 07:3500:03:44

    Die Perspektiven der Macher. CEO 500 Short Edition mit Thorsten Heckrath-Rose, CEO von ROSE Bikes Was macht Unternehmen in einer Industrie zukunftsfähig, die sich permanent verändert? In dieser Short Edition spricht Thorsten Heckrath-Rose darüber, warum echter Fortschritt nicht aus großen Parolen entsteht, sondern aus der Bereitschaft, das eigene Geschäftsmodell kritisch zu prüfen, Dinge auszuprobieren und Prioritäten neu zu setzen. Ein zentrales Thema ist die vielleicht wichtigste Entscheidung der vergangenen Zeit: der Schritt in den Profisport mit den ROSE Rockets. Für ROSE Bikes ist das mehr als ein Sponsoring-Move. Es geht um den Beweis von Produktperformance, um Glaubwürdigkeit im Markt und um die strategische Weiterentwicklung der Marke. Im Zukunftsblock wird es konkret: Was muss ROSE bewahren? Veränderungsbereitschaft, klaren Produktfokus und das Denken in echten Nutzungserlebnissen. Was muss sich verändern? Mehr Fokus, mehr Priorisierung und auch die Bereitschaft, sich von lang mitgeschleppten Themen zu trennen. Was kommt neu dazu? Service, digitale Erreichbarkeit, Datenqualität und der systematische Umgang mit BI. Und beim Loslassen wird klar: Diese Entscheidungen lassen sich selten früh und theoretisch treffen. Sie entstehen oft kurzfristig — auf Basis von Marktbeobachtung, Wettbewerbssignalen und tagesaktuellen Daten. In dieser Episode geht es um: Zukunftsfähigkeit durch Veränderungswillen Warum Unternehmen ihr Geschäftsmodell ständig hinterfragen müssen Die strategische Bedeutung des Einstiegs in den Profisport Fokus und Priorisierung als Führungsaufgabe Warum Service und Datenkompetenz zum entscheidenden Hebel werden Weshalb Loslassen oft erst unter realen Marktbedingungen möglich wird Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie Marken Relevanz aufbauen — nicht über Lautstärke, sondern über klare Entscheidungen.

  17. Short Edition mit Thomas Zimmermann, CEO freenow by Lyft
    16.04., 01:0000:03:55

    Die Perspektiven der Macher. Wie sieht urbane Mobilität in Zukunft wirklich aus? Thomas Zimmermann, CEO freenow by Lyft, spricht in unserer CEO-500-Short-Edition über integrierte Mobilität, weniger private Autos und die vielleicht wichtigste Managementaufgabe überhaupt: klar priorisieren. Wir sprechen über seine wichtigste Entscheidung der letzten 12 Monate, was freenow bewahren, verändern, hinzufügen und loslassen muss — und warum Regulatorik und Fokus über Wachstum und Zukunftsfähigkeit entscheiden. Eine kurze Short Edition. Mit einigen sehr klaren Gedanken. Und: Das vollständige Interview veröffentlichen wir im Mai.

  18. Von der Politik ins Unternehmertum: Anna Christmann über Europas Innovationslücke
    14.04., 01:5901:02:56

    Die Perspektiven der Macher. Anna Christmann war Beauftragte der Bundesregierung für digitale Wirtschaft und Startups, außerdem Koordinatorin für Luft- und Raumfahrt. Heute ist sie CEO von SAI Europe und arbeitet an genau der Schnittstelle weiter, an der viele Zukunftsfragen entschieden werden: zwischen Staat, Startups, Forschung und Industrie. In dieser Episode geht es um mehr als Technologie. Es geht um Entscheidungsfähigkeit. Anna beschreibt, warum Deutschland und Europa viele Chancen in der Vergangenheit haben liegen lassen, warum föderale und politische Komplexität Innovation oft verlangsamt und weshalb man Dinge häufiger unter Unsicherheit starten muss, statt auf perfekte Konzepte zu warten. Ihr Satz dazu ist glasklar: Zeit ist eigentlich wichtiger als Geld. Wir sprechen darüber, warum Europa bei Cloud, Rechenzentren und Hardware mehr eigene Optionen braucht, in welchen Feldern Europa heute real wettbewerbsfähig ist, weshalb Startups oft die eigentliche Übersetzungsleistung von Forschung in Markt übernehmen, und welche Rolle SAI Europe dabei spielt, staatliche und unternehmerische Logiken zusammenzubringen. Außerdem geht es um: Quantencomputing, Fusionsenergie, Robotik und MedTech als europäische Chancenfelder innovative öffentliche Beschaffung statt Standard-Einkauf Start-up Factories und Ausgründungen aus Hochschulen Datenräume, KI-Weiterbildung und neue europäische Konsortien als nächste Projekte von SAI Europe.

  19. Short Edition mit Dominik Gross, CEO Founders Foundation
    10.04., 01:0000:04:25

    Die Perspektiven der Macher. Deutschland braucht ein Davos für Tech, Start-ups und Familienunternehmen. Dominik Gross, CEO der Founders Foundation, spricht in der Short Edition über Fokus, neue Geschäftsmodelle und die Frage, warum der Mittelstand jetzt nicht nur effizienter, sondern unternehmerischer werden muss. Es geht um das, was bleibt. Um das, was sich ändern muss. Und um die eigentliche Herausforderung für die nächsten Jahre: Wie schaffen wir neue Wertschöpfung, bevor alte Strukturen wegbrechen? Eine kurze Episode über Fokus, Zukunftsfähigkeit und die Rolle von Familienunternehmen in der nächsten Transformationsphase.

  20. Warum Transformation ohne Menschen scheitert – und was Krieg uns über Leadership lehrt. Tatjana Kiel, Klitschko Ventures
    31.03., 00:0501:06:53

    Die Perspektiven der Macher. Führung wird erst dann sichtbar, wenn Druck entsteht. In dieser CEO 500 Episode spricht Tatjana Kiel über: Leadership in der Realität – nicht im Lehrbuch Transformation ist kein KPI-Thema, sondern ein Menschenthema Warum Unternehmen zuerst menschliche Transformation brauchen „Im System vs. am System arbeiten“ – der entscheidende Unterschied Ukraine: Wenn Hilfe Realität wird Wie sich Aufmerksamkeit und Spendenbereitschaft verändern Warum Hilfe heute strategischer, konkreter und fokussierter sein muss Was wirklich gebraucht wird – von psychologischer Hilfe bis Infrastruktur Die FACE-Methode (Klitschko Ventures) F – Focus: Klarheit über Ziel & Rolle A – Agility: Anpassungsfähigkeit als Kernkompetenz C – Coordination: Ressourcen, Kommunikation, Teamstruktur E – Endurance: Umsetzungskraft im Alltag Der Schlüssel: Umsetzungsenergie statt Willenskraft Was Unternehmen falsch machen Transformation ohne Commitment HR ohne echten Einfluss Führung ohne Klarheit Female Leadership & Realität Warum Systeme Frauen oft ausbremsen Warum Selbstentscheidung der erste Schritt ist Und warum gemischte Führungsteams besser funktionieren CEO500

Nach über 60 Folgen #WVD - Wirtschaftsversprechen Deutschland war für uns klar:
Deutschland – und Europa – brauchen ein anderes Narrativ.
 Ein Narrativ der Macher, derjenigen, die gestalten. Darum transformieren wir WVD in CEO 500 – Nobody is Closer. Macher sind, die Menschen, die Verantwortung annehmen, Entscheidungen treffen und Zukunft gestalten. Genau daraus entsteht der Purpose von CEO 500 - Wir richten das Licht konsequent auf diejenigen, die in ihrer Rolle gestalten, die ins Machen kommen und die mit ihrer Energie, Klarheit und Haltung andere mitreißen können. CEO 500 geht ins Gespräch mit den Macher-Stimmen der deutschen und internationalen Wirtschaft – Persönlichkeiten, die drei Elemente miteinander vereinen: 1. Die Rolle - Sie tragen echte Verantwortung und prägen Organisationen, Märkte und Branchen. 2. Die Handlung - Sie setzen um, transformieren, entscheiden – sichtbar, mutig, konsequent. 3. Das Narrativ - Sie können erklären, warum sie tun, was sie tun – und andere in Bewegung bringen.