Unter Verdacht – der Schweizer Crime-Podcast

Der Femizid von Binningen (1/3)

05.10., 20:0000:35:55

Worüber gesprochen wird

  1. Sophia B.07:13
  2. Adrian F10:44
  3. Binningen02:51
  4. Sarah Spreiter03:22
  5. Valerio Mosa35:35
  6. Alex03:32
  7. Basel12:06
  8. HSG11:07
  9. Zürichsee00:23
  10. Apropos03:31
  11. Schweiz02:55
  12. Joe09:47
  13. Vereinten Nationen05:51
  14. Bund05:33
Alle anzeigen (50)
  1. 00:23Zürichsee
  2. 02:51Binningen
  3. 02:55Schweiz
  4. 03:18Schweiz
  5. 03:22Sarah Spreiter
  6. 03:31Apropos
  7. 03:32Alex
  8. 03:46Alex
  9. 05:33Bund
  10. 05:51Vereinten Nationen
  11. 06:45Schweiz
  12. 06:54Alex
  13. 07:13Sophia B.
  14. 07:44Schweiz
  15. 07:53Sophia B.
  16. 09:47Joe
  17. 10:32Sophia B.
  18. 10:44Adrian F
  19. 10:44Adrian F
  20. 10:50Adrian F
  21. 10:50Adrian F
  22. 10:53Adrian F
  23. 11:07HSG
  24. 11:42Sophia B.
  25. 11:43Adrian F
  26. 11:57Binningen
  27. 12:05Binningen
  28. 12:06Basel
  29. 12:08Basel
  30. 14:36Adrian F
  31. 14:51Binningen
  32. 14:52Sophia B.
  33. 15:46Alex
  34. 16:14Schweiz
  35. 17:54Sophia B.
  36. 17:55Adrian F
  37. 18:04Sophia B.
  38. 18:13Sophia B.
  39. 18:25Adrian F
  40. 20:36Sophia B.
  41. 21:40Alex
  42. 21:56Alex
  43. 29:10Sophia B.
  44. 31:59Alex
  45. 33:42Adrian F
  46. 34:19Binningen
  47. 35:35Valerio Mosa
  48. 35:36Sarah Spreiter
  49. 35:39Valerio Mosa
  50. 35:45Sarah Spreiter
Beschreibung der Episode

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***

«Dieser Fall hat unsere Realität verändert.» Mit diesen Worten schliesst der Gerichtspräsident am 13. Mai 2026 einen zweitägigen Prozess vor dem Strafgericht Muttenz. Im Zentrum steht ein Fall, der weit über die Schweiz hinaus für Aufsehen sorgte. Er löste eine internationale Debatte über Gewalt gegen Frauen sowie über die Verantwortung von Behörden und Medien aus.

Alles nimmt 2016 seinen Anfang. Sofia B. und Adrian F. lernen sich bei einem Skiausflug kennen und verlieben sich. Sie heiraten und werden kurz nacheinander zwei Mal Eltern. Nach aussen scheint ihr Familienglück perfekt: Er ist ambitionierter Unternehmer, sie erfolgreiches Model. Doch in der Beziehung gibt es schon früh Probleme.

Im Juli 2023 rückt die Polizei wegen häuslicher Gewalt zum gemeinsamen Haus aus. Im Dezember kommt es erneut zu einem Gewaltvorfall. In dieser Zeit befasst sich Sofia B. auch mit einer möglichen Trennung.

Am 13. Februar 2024 treffen sich die beiden zu einem Gespräch. Dann eskaliert die Gewalt. Was dort passiert, wird später ausführlich und emotional vor Gericht behandelt. Bis heute gibt es im Fall kein rechtskräftiges Urteil, für Adrian F. gilt die Unschuldsvermutung.

Wie konnte es so weit kommen? Was passiert beim Gespräch zwischen Sofia B. und Adrian F.? Und warum sind Trennungsmomente in gewalttätigen Beziehungen besonders heikel?

Alexandra Aregger , Reporterin des Recherchedesks und Host des täglichen Podcasts «Apropos», hat viel zu häuslicher Gewalt und zu Femiziden recherchiert und sich auch mit diesem Fall befasst. In der ersten von drei Folgen zum Femizid von Binningen zeichnet sie die Beziehung von Sofia B. und Adrian F. nach. Die forensische Psychologin May Beyli ordnet den Fall zudem im Kontext von häuslicher Gewalt und Femiziden in der Schweiz ein.

Gast: Alexandra Aregger
Host: Sara Spreiter
Skript: Valeria Mazzeo, Sara Spreiter
Schnitt und Produktion: Valeria Mazzeo
Expertin: forensische Psychologin May Beyli
Experte: langjähriger Gerichtsreporter Thomas Hasler

Hier lesen Sie unsere Berichterstattung über den Fall Binnigen: 


Hilfe bei häuslicher Gewalt
Häusliche Gewalt umfasst nicht nur körperliche, sondern auch psychische oder sexuelle Gewalt. Hier finden Betroffene und Drittpersonen Hilfe:

  • Im Notfall: Die Polizei alarmieren (Tel. 117), medizinische Hilfe anfordern (Tel. 144)
  • Die Opferhilfenummer 142 richtet sich an Menschen, die psychische, physische oder sexuelle Gewalt erleben – zu Hause, in Beziehungen oder im öffentlichen Raum.
  • Die Opferhilfe Schweiz bietet für Betroffene und deren Umfeld in jedem Kanton kostenlose, vertrauliche und anonyme Beratung.
  • Weibliche Betroffene finden in den Frauenhäusern Zuflucht, für Männer bietet der Verein Zwüschehalt entsprechende Plätze an.

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