Podcast

Therapie auf den Punkt

Henning Lütje

Health & Fitness

130 Episoden · neueste 06.10.

Häufig erwähnt

Episoden

130
  1. 30 Tage ACT #7 - Akzeptanz von Gefühlen
    02.03., 22:0700:19:01

    Unsere gratis ACT-App: inneract.de Kostenloses Kursbuch: https://www.therapieaufdenpunkt.com/30-tage-act/tag-4-akzeptanz-von-gef%C3%BChlen Gefühle kommen von allein, bleiben eine Weile und verschwinden wieder, all das in ihrem eigenen Tempo. Wenn wir diesen natürlichen Ablauf stören, indem wir unsere Gefühle unterdrücken oder künstlich aufbauschen, kommen wir in Teufels Küche. Wir begeben uns in einen Machtkampf mit unseren eigenen Emotionen, den wir nicht gewinnen können, der uns unglaublich viel Energie raubt und uns von wichtigeren Dingen ablenkt. Wir schaffen uns selbst bestimmte Leiden, die wir uns eigentlich sparen könnten. Durch Akzeptanz können wir lernen, unsere Gefühle so hinzunehmen, wie sie sich von sich aus zeigen. Dadurch versöhnen wir uns mit einem wichtigen Teil unseres Gemütslebens und haben wir die Hände und den Kopf frei, um wertegeleitet zu handeln.

  2. 30 Tage ACT #6 - Danke, Psyche (angeleitete Übung)
    02.03., 21:2500:15:03

    Unsere gratis ACT-App: inneract.de Kostenloses Kursbuch: https://www.therapieaufdenpunkt.com/30-tage-act/%C3%BCbung-der-psyche-danken Russ Harris - Thanking Your Mind: https://www.youtube.com/watch?v=206WtwEyqzg Diese klassische Übung dient nicht nur dazu, von Gedanken zu defusionieren. Im gleichen Zuge können wir üben, die Gedanken zu akzeptieren, die wie ein Film weiterhin im Hintergrund unseres Bewusstseins ablaufen.

  3. 30 Tage ACT #5 - Akzeptanz von Gedanken
    02.03., 20:1300:18:34

    Unsere gratis ACT-App: inneract.de Kostenloses Kursbuch: https://www.therapieaufdenpunkt.com/30-tage-act/tag-3-akzeptanz-von-gedanken Wir haben kaum Kontrolle darüber, welche Gedanken uns kommen. Dennoch verwenden wir viel Zeit und Energie darauf, unsere Gedanken zu kontrollieren und uns in ein inneres Streitgespräch mit dem sprachlichen Teil unserer Psyche verwickeln zu lassen. Doch es gibt eine Alternative: Wir können akzeptieren lernen, dass unsere Psyche tägliche zehntausende verrückte Gedanken produziert. Diese müssen wir nicht eliminieren oder loswerden. Stattdessen können wir diese Tatsache unseres Seelenlebens akzeptieren und uns wichtigeren Dinge zuwenden.

  4. 30 Tage ACT #4 - Blätter auf dem Strom (angeleitete Übung)
    02.03., 20:0900:14:27

    Unsere gratis ACT-App: inneract.de Kostenloses Kursbuch: https://www.therapieaufdenpunkt.com/30-tage-act/%C3%BCbung-bl%C3%A4tter-auf-dem-strom Mit dieser klassischen Achtsamkeitsübung können wir unser bildliches Vorstellungsvermögen als Hilfsmittel nutzen, um die Fähigkeit der Defusion gezielt zu trainieren.

  5. 30 Tage ACT #3 - Defusion
    02.03., 13:0800:21:53

    Unsere gratis ACT-App: inneract.de Kostenloses Kursbuch: https://www.therapieaufdenpunkt.com/30-tage-act/tag-2-defusion Hayes et al. 1999: https://psycnet.apa.org/record/1999-04037-000 Wie erleben wir unsere Gedanken? Wie ist es für uns, Gedanken zu haben? Wenn wir uns in den vielen gedanklichen Filmen verlieren, die unser Kopfkino täglich abspielt, spricht man von der sogenannten Fusion. Wenn wir mit einem Gedanken fusioniert sind, produziert dieser oft Gefühle, unter denen unnötigerweise leiden, und Handlungsimpulse, die uns oft von unseren Werten entfernen. Durch Defusion können wir aus der Trance unserer Gedanken erwachen, aus dem Teufelskreis von Gedanken und Gefühlen aussteigen und uns mit etwas kühlerem Kopf überlegen, was wir tun wollen.

  6. 30 Tage ACT #2 - Der Choice Point
    02.03., 12:1600:29:57

    Unsere gratis ACT-App: inneract.de Kostenloses Kursheft: https://www.therapieaufdenpunkt.com/30-tage-act/tag-1-der-choice-point Russ Harris: https://thehappinesstrap.com/my-story/ Häufig haben wir die Wahl, entweder das zu tun, was uns wichtig ist, oder aber den Weg des geringsten Widerstands zu gehen. Dabei hat die Entscheidung zugunsten unserer Werte und Ideale gewisse Kosten, die wir typischerweise scheuen. Dadurch entscheiden wir uns oft wieder und wieder für die bequeme Alternative, für die comfort zone und die Vermeidung, doch so entfernen wir uns immer mehr von der Person, die wir eigentlich gern wären. Das hat seinen Preis, häufig in Form einer psychologischen Störung. Durch ACT können wir besser darin werden, uns in konkreten Entscheidungssituationen von unseren Werten leiten zu lassen und Schritt für Schritt zu dem Menschen zu werden, der wir gern wären.

  7. 30 Tage ACT #1 - Einleitung
    28.02., 12:5500:24:08

    Unsere gratis ACT-App: inneract.de Begleitendes Kursheft: therapieaufdenpunkt.com/30-tage-act/30-Tage-ACT-kostenloser-Selbstlernkurs-Akzeptanz--und-Commitment-Therapie In der Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) geht es darum, trotz schwieriger Gedanken und Gefühle das zu tun, was uns im Leben wichtig ist. Dadurch verschwinden unsere Schwierigkeiten nicht, aber das Leben wird immer bedeutungsvoller und sinnerfüllter. Dadurch werden unsere Symptome und Leiden erträglich. Dieser Kurs bietet eine praktische Einführung in die grundlegenden Konzepte und Techniken von ACT. In dieser Folge stellen wir uns die Fragen: Was ist ACT überhaupt? Wieso sollte ich ACT lernen, wenn es doch so viele andere therapeutische Techniken gibt? Und wie ist dieser 30-tägige Kurs aufgebaut?

  8. Das Orakel spricht #3 - Grenzen setzen als rationale Eigennutzenmaximierung und die beschleunigte Spätmoderne
    24.02., 23:0100:46:15

    Beim Setzen von Grenzen "investiere" ich meine knappen "Ressourcen", um meinen persönlichen größten "Nutzen" zu realisieren und folge damit scheinbar einer wirtschaftlichen Maximierungslogik. Was genau steckt dahinter und ist rationale Eigennutzenmaximierung in zwischenmenschlichen Beziehungen wirklich so anstößig, wie es zunächst klingt? Was hat es außerdem auf sich mit der These, dass unsere spätmoderne Gesellschaft von Individualisierungs- und Beschleunigungstendenzen bestimmt wird, vor denen sich Subjekte in die Therapie flüchten, um sich dort wieder auf sich und ihre eigenen Bedürfnisse zu besinnen?

  9. Das Orakel spricht #2 - Authentizität, Diskurstheorie und Psychoanalyse
    23.02., 12:4001:02:54

    Im zweiten Teil meines Kommentars zu "Das Orakel spricht" geht es wesentlich um den Begriff der Authentizität. Strömquist hält diesen Begriff für unhaltbar, weil aus der Perspektive einer Diskurstheorie, die jede objektive Wahrheit ablehnt, jeder Wunsch und jedes Selbstbild genau so authentisch oder unauthentisch ist wie jedes andere. Alle Wünsche und Selbstbilder sind aus dieser Perspektive Diskurseffekte und deshalb kontingent. Tatsächlich ist es aber so, dass die radikale Absage an jede objektive Wahrheit einen erkenntnistheoretischen und moralischen Relativismus impliziert, der sich nicht nur auf die Sätze der Diskurstheorie selbst anwenden lässt, sondern auch auf andere politisch-aktivistische Grundüberzeugungen. Als Alternative wird ein moderater Konstruktivismus skizziert, welcher der Tatsache, dass Diskurse sich über die Zeit hinweg ändern, Rechnung trägt, aber trotzdem die Möglichkeit offen hält, uns durch weltseitige Fehlersignale in unseren Konstruktionen korrigieren und begrenzen zu lassen. Anschließend werden zwei Einwände gegen den Authentizitäts-Begriff entkräftet, die sich auf die Psychoanalyse beziehen.

  10. Das Orakel spricht #1 - Neoliberale Selbstoptimierung und Therapie als Emodity
    22.02., 23:4001:05:25

    In ihrem Comic-Essay "Das Orakel spricht" formuliert Liv Strömquist eine Kritik an der neoliberalen Selbstoptimierungs-Ideologie und wendet diese auch gegen einige Formen und Grundbegriffe der Therapie. In der genauen Analyse zeigt sich jedoch, dass diese Problematisierung der Therapie in weiten Teilen fehlschlägt, das aber aus interessanten Gründen. Ich versuche mich an einer Rekonstruktion der interessantesten Punkte und einer kritischen Besprechung ihrer Argumente. Ist Therapie als Dienstleistung, die auf dem freien Markt gehandelt wird, problematisch, weil sie einer Marktlogik folgt? Lassen sich Gefühle zweckrational kontrollieren? Ist Gesundheitsverhalten und das quantitative Fitness-Tracking nichts als der Ausdruck einer "digitalen Hypochondrie"?

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