Podcast

Identität (und) Leben

Cord Neubersch

Education · Health & Fitness · Society & Culture

174 Episoden · neueste 02.10.

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Episoden

174
  1. 173 Wenn es gefährlich wird: Akute Suizidalität, Krisen und die Frage nach Sicherheit
    02.10., 00:3000:43:23

    Folge 173: „Wenn es gefährlich wird“: Akute Suizidalität, Krisen und die Frage nach Sicherheit In der vierten Folge meiner Minireihe über Suizidgedanken und Sterbewünsche geht es um eine der schwierigsten Fragen überhaupt: Wann wird aus einem Suizidgedanken eine akute Gefahr? Nicht jeder Mensch mit Suizidgedanken befindet sich automatisch in unmittelbarer Lebensgefahr. Gleichzeitig können sich suizidale Krisen innerhalb kurzer Zeit verändern und zuspitzen. Deshalb geht es in dieser Folge nicht um einfache Checklisten oder vermeintlich sichere Risikoscores, sondern um die Frage: Was passiert bei diesem Menschen gerade jetzt? Ihr erfahrt unter anderem: Warum sich Suizidalität häufig dynamisch verändert und eine Einschätzung immer nur eine Momentaufnahme sein kann. Warum Risikofaktoren wichtig sind, aber keine zuverlässige Vorhersage darüber erlauben, ob ein Mensch einen Suizidversuch unternehmen wird. Welche Bedeutung Handlungsdruck, Distanzierungsfähigkeit und Absprachefähigkeit bei der Einschätzung einer akuten Krise haben. Warum ein bloßes „Versprich mir, dass du nichts machst“ keine ausreichende Sicherheitsmaßnahme darstellt. Welche Rolle frühere Krisen, Hoffnungslosigkeit, Substanzkonsum, psychische Verengung und starke innere Unruhe spielen können. Warum auch Schutzfaktoren individuell verstanden werden müssen und Kinder, Familie oder Partnerschaft allein keine Garantie darstellen. Was ein Safety Plan leisten kann und warum es in einer Krise manchmal zunächst darum geht, Zeit zu gewinnen. Wann eine ambulante Behandlung trotz Suizidgedanken möglich und sinnvoll sein kann. Wann eine stationäre Behandlung mehr Sicherheit bieten kann. Und warum Schutz und Selbstbestimmung keine einfachen Gegensätze sein müssen. Ein zentraler Gedanke dieser Folge ist: Suizidgedanken sind ernst, aber akute Suizidgefahr ist mehr als das bloße Vorhandensein eines Gedankens. Es geht darum, genau hinzuschauen: Wie stark und dynamisch sind die Gedanken? Wie groß ist der Handlungsdruck? Kann sich der Mensch noch davon distanzieren? Kann er Hilfe annehmen? Welche Schutzfaktoren gibt es? Und reicht das, was ambulant an Sicherheit hergestellt werden kann? Dabei bleibt ein schwieriges Spannungsfeld: So viel Selbstbestimmung wie möglich, so viel Schutz wie notwendig. Die Reihe besteht aus fünf Folgen: 1. „Ich will nicht mehr“: Suizidgedanken verstehen, ohne davor wegzulaufen 2. „Ich möchte eigentlich nicht sterben, ich möchte nur so nicht weiterleben“ 3. „Was sage ich, wenn jemand nicht mehr leben will?“ 4. „Wenn es gefährlich wird“: Akute Suizidalität, Krisen und die Frage nach Sicherheit 5. „Wenn die Krise vorbei ist“: Wie Menschen nach Suizidalität wieder ins Leben finden Im Anschluss folgt eine Sonderfolge: „Ich möchte selbst entscheiden, wann ich sterbe“: Sterbehilfe zwischen Autonomie und Schutz Wichtiger Hinweis Bei akuter Suizidgefahr wendet euch bitte an den Notruf 112 oder eine psychiatrische Notfallambulanz. Die TelefonSeelsorge ist unter 0800 1110111, 0800 1110222 und 116 123 erreichbar. Hashtags #Suizidprävention #Suizidgedanken #Sterbewunsch #Suizidalität #PsychischeGesundheit #Psychotherapie #Psychologie #Depression #Trauma #PTBS #Krise #SafetyPlan #Krisenintervention #MentalHealth #IdentitätUndLeben

  2. 172 Was sage ich, wenn jemand nicht mehr leben will?
    25.09., 21:3500:45:07

    Folge 172: „Was sage ich, wenn jemand nicht mehr leben will?“ In der dritten Folge meiner Minireihe über Suizidgedanken und Sterbewünsche geht es um eine Situation, die viele Menschen überfordert und verunsichert: Wie reagiere ich richtig, wenn mir jemand von Suizidgedanken erzählt? Viele haben Angst, etwas Falsches zu sagen. Doch häufig braucht es zunächst etwas anderes: Zuhören. Aushalten. Nachfragen. In dieser Folge sprechen wir darüber, wie Angehörige, Freunde und auch professionelle Helfer mit Suizidgedanken umgehen können, ohne sie zu dramatisieren oder kleinzureden. Ihr erfahrt unter anderem: Warum man einen Menschen direkt nach Suizidgedanken fragen darf und warum dadurch nach aktuellem Forschungsstand keine Suizidalität ausgelöst wird. Warum Sätze wie „Du hast doch so viel“, „Denk an deine Kinder“ oder „Andere haben es schlimmer“ gut gemeint sein können, aber manchmal zusätzliche Scham oder Schuld erzeugen. Weshalb es oft hilfreicher ist zu fragen: „Was ist gerade so unerträglich geworden?“ Warum die Frage „Was müsste aufhören, damit du wieder leben könntest?“ einen wichtigen Zugang zum psychischen Schmerz ermöglichen kann. Warum Suizidalität häufig von Ambivalenz geprägt ist und ein Mensch gleichzeitig nicht mehr leben wollen und dennoch an Teilen seines Lebens festhalten kann. Welche Fragen helfen können, um herauszufinden, ob jemand sich aktuell noch sicher fühlt. Wann Zuhören allein nicht mehr reicht und professionelle oder notfallmäßige Hilfe notwendig wird. Was ein Safety Plan ist und warum er mehr bedeutet als ein bloßes: „Versprich mir, dass du nichts machst.“ Warum Angehörige niemals das Gefühl bekommen sollten, allein für das Überleben eines anderen Menschen verantwortlich zu sein. Ein wichtiger Gedanke dieser Folge ist: Wenn ein Mensch sagt „Ich möchte nicht mehr leben“, müssen wir nicht sofort wissen, wie wir sein Leben reparieren. Vielleicht beginnt Hilfe zunächst viel einfacher: „Ich bin da. Erzähl mir, was gerade passiert.“ Denn Suizidprävention bedeutet nicht immer, einen Menschen mit Argumenten vom Leben überzeugen zu müssen. Manchmal bedeutet sie zuerst, einen Raum zu schaffen, in dem jemand ehrlich sagen darf, wie schlecht es ihm wirklich geht. Die Reihe besteht aus fünf Folgen: 1. „Ich will nicht mehr“: Suizidgedanken verstehen, ohne davor wegzulaufen 2. „Ich möchte eigentlich nicht sterben, ich möchte nur so nicht weiterleben“ 3. „Was sage ich, wenn jemand nicht mehr leben will?“ 4. „Wenn es gefährlich wird“: Akute Suizidalität, Krisen und die Frage nach Sicherheit 5. „Wenn die Krise vorbei ist“: Wie Menschen nach Suizidalität wieder ins Leben finden Im Anschluss folgt eine Sonderfolge: „Ich möchte selbst entscheiden, wann ich sterbe“: Sterbehilfe zwischen Autonomie und Schutz Wichtiger Hinweis Bei akuter Suizidgefahr wendet euch bitte an den Notruf 112 oder eine psychiatrische Notfallambulanz. Die TelefonSeelsorge ist unter 0800 1110111, 0800 1110222 und 116 123 erreichbar. Hashtags #Suizidprävention #Suizidgedanken #Sterbewunsch #Suizidalität #PsychischeGesundheit #Psychotherapie #Psychologie #Depression #Trauma #PTBS #Krise #Angehörige #SafetyPlan #Hoffnung #Lebensmutnintervention #MentalHealth #IdentitätUndLeben

  3. 171 Ich möchte eigentlich nicht sterben, ich möchte nur so nicht weiterleben
    18.09., 00:3000:22:01

    Folge 171: „Ich möchte eigentlich nicht sterben, ich möchte nur so nicht weiterleben“ Was meint ein Mensch eigentlich, wenn er sagt: „Ich will nicht mehr“? In der zweiten Folge meiner Minireihe über Suizidgedanken und Sterbewünsche geht es um einen der wichtigsten und zugleich häufig missverstandenen Aspekte von Suizidalität: Den Wunsch, dass etwas aufhört ohne dass damit zwangsläufig der Wunsch verbunden sein muss, wirklich tot zu sein. Viele Menschen in schweren psychischen Krisen erleben einen Zustand, in dem sie keinen Ausweg mehr sehen. Der innere Schmerz wird so groß, die Hoffnung so klein und das eigene Leben so belastend, dass der Tod irgendwann wie die einzige noch vorstellbare Möglichkeit erscheinen kann. Doch häufig steckt hinter dem Satz „Ich möchte sterben“ gleichzeitig noch etwas anderes: „Ich möchte nur nicht mehr so weiterleben.“ In dieser Folge sprechen wir darüber, warum genau diese Unterscheidung so wichtig ist. Ihr erfahrt unter anderem: - Warum Suizidgedanken häufig von starker Ambivalenz geprägt sind. - Was psychischer Schmerz mit dem Wunsch zu sterben zu tun haben kann. - Warum Hoffnungslosigkeit dazu führt, dass Menschen alternative Lösungen irgendwann nicht mehr erkennen können. - Welche Rolle Depressionen, Trauma, Einsamkeit, Scham und das Gefühl von Ausweglosigkeit spielen können. - Warum ein Mensch gleichzeitig sterben wollen und dennoch an Teilen seines Lebens festhalten kann. - Weshalb der Wunsch nach Ruhe, Erlösung oder einem Ende des Leidens nicht automatisch mit einem eindeutigen Todeswunsch gleichzusetzen ist. - Warum es so wichtig ist, nicht nur zu fragen: „Willst du sterben?“, sondern auch: „Was müsste aufhören, damit du wieder leben könntest?“ - Und warum Beziehung, Verständnis und echtes Zuhören manchmal wieder Möglichkeiten sichtbar machen können, die in einer Krise vollkommen verschwunden scheinen. Mir ist bei diesem Thema besonders wichtig, Suizidgedanken weder kleinzureden noch jeden Sterbewunsch sofort ausschließlich als Gefahr zu betrachten. Denn bevor wir einem Menschen helfen können, müssen wir zunächst verstehen, was sein Sterbewunsch für ihn bedeutet. Manchmal ist der Wunsch zu sterben vor allem der verzweifelte Versuch, einen Zustand zu beenden, der sich nicht mehr aushaltbar anfühlt. Und genau dort kann eine entscheidende Frage entstehen: Was müsste sich verändern, damit nicht das Leben enden muss – sondern das Leiden? Die Reihe besteht aus fünf Folgen: 1. „Ich will nicht mehr“: Suizidgedanken verstehen, ohne davor wegzulaufen 2. „Ich möchte eigentlich nicht sterben, ich möchte nur so nicht weiterleben“ 3. „Was sage ich, wenn jemand nicht mehr leben will?“ 4. „Wenn es gefährlich wird“: Akute Suizidalität, Krisen und die Frage nach Sicherheit 5. „Wenn die Krise vorbei ist“: Wie Menschen nach Suizidalität wieder ins Leben finden Im Anschluss folgt eine Sonderfolge: „Ich möchte selbst entscheiden, wann ich sterbe“: Sterbehilfe zwischen Autonomie und Schutz Wichtiger Hinweis Bei akuter Suizidgefahr wendet euch bitte an den Notruf 112 oder eine psychiatrische Notfallambulanz. Die TelefonSeelsorge ist unter 0800 1110111, 0800 1110222 und 116 123 erreichbar. Hashtags #Suizidprävention #Suizidgedanken #Sterbewunsch #Suizidalität #PsychischeGesundheit #Depression #Trauma #PTBS #Psychotherapie #Psychologie #Hoffnung #Lebensmut #Krise #Krisenintervention #MentalHealth #IdentitätUndLeben

  4. 170 „Ich will nicht mehr“: Suizidgedanken, Sterbewunsch und der Weg zurück ins Leben
    10.09., 23:1600:50:58

    Folge 170 [Minireihe]: „Ich will nicht mehr“ – Suizidgedanken, Sterbewunsch und der Weg zurück ins Leben Was bedeutet es, wenn ein Mensch sagt: „Ich will nicht mehr“? Bedeutet das automatisch: „Ich möchte sterben“? Oder steckt dahinter manchmal vielmehr: „Ich halte mein Leben so, wie es gerade ist, nicht mehr aus“? In dieser neuen Minireihe von „Identität & Leben“ geht es um ein Thema, über das noch immer viel zu selten offen gesprochen wird: Suizidgedanken, Sterbewünsche und suizidale Krisen. Dabei möchte ich das Thema weder dramatisieren noch verharmlosen. Denn zwischen Lebensüberdruss, einem passiven Sterbewunsch und akuter Suizidalität liegen psychologisch sehr unterschiedliche Zustände. Wir sprechen darüber, warum Menschen überhaupt an einen Punkt gelangen können, an dem der Tod wie eine Lösung erscheint. Über psychischen Schmerz, Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit, Trauma und Depression, aber auch über die oft gleichzeitig vorhandene Sehnsucht danach, dass nicht das Leben endet, sondern endlich das Leiden. In der Minireihe erfahrt ihr unter anderem: - Was Lebensüberdruss, Sterbewünsche, Suizidgedanken und akute Suizidalität voneinander unterscheidet. - Warum der Satz „Ich will nicht mehr“ oft mehr Ambivalenz enthält, als man zunächst vermutet. - Warum Menschen in suizidalen Krisen häufig nicht ausschließlich sterben wollen, sondern keinen anderen Ausweg mehr erkennen können. - Warum es wichtig ist, Suizidgedanken direkt anzusprechen. - Was Angehörige und Freunde sagen und tun können. - Was psychologisch geschieht, wenn sich Denken in einer Krise immer weiter verengt. - Wie Psychotherapie zwischen Beziehung, Vertrauen, Selbstbestimmung und notwendigem Schutz abwägen muss. - Warum Menschen Suizidgedanken manchmal aus Angst vor Konsequenzen verschweigen. - und vor allem: Wie Menschen nach einer suizidalen Krise wieder einen Weg zurück ins Leben finden können. Diese Minireihe handelt zwangsläufig vom Tod. Aber eigentlich geht es um etwas anderes: psychischen Schmerz, Beziehung, Hoffnung, Gehörtwerden und darum, was einem Menschen wieder einen Grund geben kann, zu bleiben. Wichtiger Hinweis In dieser Reihe werden Suizidgedanken und suizidale Krisen ausführlich thematisiert. Wenn euch dieses Thema aktuell stark belastet, entscheidet bitte gut für euch selbst, ob und wann ihr die Folgen hören möchtet. Bei akuter Suizidgefahr wendet euch bitte an den Notruf 112 oder eine psychiatrische Notfallambulanz. Die TelefonSeelsorge ist unter 0800 1110111, 0800 1110222 und 116 123 erreichbar. Die Inhalte dienen der Information und Psychoedukation und ersetzen keine individuelle psychotherapeutische oder medizinische Behandlung. Hashtags #Suizidprävention #Suizidgedanken #Suizidalität #Sterbewunsch #PsychischeGesundheit #Depression #Trauma #Psychotherapie #Psychologie #Krisenintervention #Hoffnung #Lebensmut #Sterbehilfe #Selbstbestimmung #IdentitätUndLeben #Identität&Leben #CordNeubersch

  5. 169 Vater-Kind-Kur: Hätte ich das doch früher gemacht (Teil 2 von 2)
    31.07., 00:3000:59:28

    Folge 169: Vater-Kind-Kur: Hätte ich das doch früher gemacht (Teil 2 von 2) In dieser zweiten und abschließenden Folge meiner kleinen Podcast-Reihe über die Vater-Kind-Kur geht es um das, was während einer solchen Vorsorge- und Präventionsmaßnahme im Inneren eines Menschen geschieht. Gemeinsam mit Martin Schulz, Allgemeinarzt der Fachklinik Thomas Morus auf Norderney, spreche ich darüber, warum eine Vater-Kind-Kur weit mehr ist als eine Auszeit vom Alltag. Wir räumen mit alten Vorurteilen auf, sprechen über Scham, gesellschaftliche Erwartungen an Männer und darüber, weshalb Prävention häufig unterschätzt wird, obwohl sie oft genau der richtige Zeitpunkt ist, um gesundheitliche Entwicklungen frühzeitig positiv zu beeinflussen. Im Gespräch erfahrt ihr unter anderem: - Warum der Begriff "Kur" dem eigentlichen Charakter einer Vorsorgemaßnahme oft nicht gerecht wird. - Weshalb Prävention so viel mehr bedeutet, als Krankheiten zu verhindern. - Warum viele Männer Schwierigkeiten haben, sich selbst Hilfe zu erlauben. - Warum Selbstfürsorge kein Egoismus ist. - Wie wichtig persönliche Ziele für eine erfolgreiche Vorsorgemaßnahme sind. - Warum der Austausch mit anderen Vätern so wertvoll sein kann. - Weshalb viele Teilnehmer am Ende sagen: "Hätte ich das doch schon viel früher gemacht." - Warum Prävention nicht erst dann beginnen sollte, wenn bereits eine schwere Erkrankung entstanden ist. - Welche besondere Bedeutung die reine Vater-Kind-Maßnahme auf Norderney für viele Männer hat. Außerdem sprechen wir darüber, wie sich der Blick auf Gesundheit in den letzten Jahren verändert hat und warum Begriffe wie Selbstfürsorge, Achtsamkeit und psychische Gesundheit heute glücklicherweise immer selbstverständlicher geworden sind. Ich hoffe sehr, dass diese Folge Mut macht. Mut, die eigene Gesundheit ernst zu nehmen und Unterstützung anzunehmen. Das Gespräch mit Martin Schulz zeigt eindrucksvoll, dass Prävention keine Schwäche ist. Sondern Verantwortung für sich selbst und damit letztlich auch für die Menschen, die wir lieben. Weiterführende Informationen Gesundheit für Vater und KinderFachklinik Thomas Morus Informationen zu den speziellen Vater-Kind-Präventionsmaßnahmen: https://caritas-norderney.de/gesundheit-fuer-vater-und-kinder/ Müttergenesungswerk – Vater-Kind-Kur Grundlegende Informationen über Voraussetzungen, Ablauf und Leistungen: https://www.muettergenesungswerk.de/kur-fuer-mich/vater-kind-kur Wichtiger Hinweis Das Gespräch in dieser Folge spiegelt persönliche Erfahrungen sowie die fachliche Einschätzung von Martin Schulz aus seiner langjährigen Tätigkeit in der Fachklinik Thomas Morus auf Norderney wider. Die Inhalte ersetzen keine individuelle medizinische oder psychotherapeutische Beratung. Ob eine Vater-Kind-Kur oder eine andere Vorsorge- bzw. Rehabilitationsmaßnahme sinnvoll ist, sollte immer gemeinsam mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt sowie einer anerkannten Beratungsstelle besprochen werden. Hashtags #VaterKindKur #MutterKindKur #ElternKindKur #Prävention #Selbstfürsorge #MentaleGesundheit #PsychischeGesundheit #Männergesundheit #Vatersein #Vaterrolle #BurnoutPrävention #Stressbewältigung #Resilienz #Gesundheitsvorsorge #Psychosomatik #Norderney #FachklinikThomasMorus #Müttergenesungswerk #Kurberatung #KurBeantragen #Familie #Elternschaft #Nordsee #IdentitätUndLeben #MartinSchulz

  6. 168 Vater-Kind-Kur: Drei Wochen, die etwas in mir verändert haben (Teil 1 von 2)
    24.07., 00:3001:16:57

    Folge 168: Vater-Kind-Kur: Drei Wochen, die etwas in mir verändert haben (Teil 1 von 2) Eine Vater-Kind-Kur ist kein Urlaub. Aber sie darf erholsam sein, guttun und vielleicht sogar eine neue Richtung im eigenen Leben sichtbar machen. In dieser sehr persönlichen Folge erzähle ich von meiner dreiwöchigen Vater-Kind-Kur mit zwei meiner Kinder in der Fachklinik Thomas Morus auf Norderney. Viele Väter funktionieren über Jahre hinweg. Sie arbeiten, übernehmen Verantwortung, organisieren den Familienalltag und versuchen, für alle anderen stabil zu bleiben. Die eigene Erschöpfung wird dabei häufig übergangen oder kleingeredet. Doch man muss nicht erst vollständig zusammenbrechen, bevor man Unterstützung annehmen darf. Ich erkläre in dieser Folge ausführlich: - Was ist eine Vater-Kind-Kur überhaupt? - Für wen kommt sie infrage? - Welche Beschwerden und Belastungen können eine Kur begründen - Wie wird eine Vater-Kind-Kur beantragt? - Wer hilft bei der Antragstellung? - Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse? - Muss man dafür Urlaub nehmen? - Wie läuft die Anreise nach Norderney ab? - Wie sieht ein typischer Tag in der Klinik aus? - Wie werden die Kinder während der Therapien betreut? - Welche medizinischen und therapeutischen Angebote gibt es? - Was geschieht nach der Kur? - Und wie kann es gelingen, etwas von den Erfahrungen in den Alltag mitzunehmen? Außerdem erzähle ich davon, was Norderney persönlich mit mir gemacht hat. Diese Folge richtet sich an erschöpfte Väter, Mütter, Eltern, Partnerinnen und Partner sowie an alle Menschen, die überlegen, ob eine stationäre Vorsorge- oder Rehabilitationsmaßnahme für sie oder ihre Familie sinnvoll sein könnte. Weiterführende Informationen Fachklinik Thomas Morus auf Norderney Informationen zur Klinik, zur Unterbringung und zu den Angeboten: https://caritas-norderney.de/fachklinik-thomas-morus/ Müttergenesungswerk – Vater-Kind-Kur Grundlegende Informationen zur Vater-Kind-Kur und zum Weg in die Maßnahme: https://www.muettergenesungswerk.de/kur-fuer-mich/vater-kind-kur Kostenlose Kurberatung des Müttergenesungswerks Suche nach einer Beratungsstelle in der Nähe. Die Beratungsstellen unterstützen unter anderem beim Antrag, bei der Klinikwahl und gegebenenfalls bei einem Widerspruch: https://www.muettergenesungswerk.de/kur-fuer-mich/beratung Wichtiger Hinweis Meine Schilderungen beruhen auf meinen persönlichen Erfahrungen während meiner Vater-Kind-Kur. Voraussetzungen, medizinische Indikationen, Kostenübernahmen, Altersgrenzen und konkrete Abläufe können sich je nach Klinik, Krankenkasse und individueller Situation unterscheiden. Bitte lasst euch deshalb persönlich von eurer Krankenkasse, eurer behandelnden Ärztin oder eurem behandelnden Arzt sowie einer anerkannten Kurberatungsstelle beraten. Hashtags #VaterKindKur #MutterKindKur #ElternKindKur #Norderney #FachklinikThomasMorus #Müttergenesungswerk #KurBeantragen #Kurberatung #Erschöpfung #Burnout #Stressbewältigung #Vaterrolle #Vatersein #Familie #Elternschaft #Selbstfürsorge #Psychosomatik #PsychischeGesundheit #MentaleGesundheit #Vorsorge #Rehabilitation #Nordsee #Gesundheit #Auszeit #Achtsamkeit #IdentitätUndLeben

  7. 167 Wie Narzissmus entsteht: Trauma, Scham und das falsche Selbst
    26.06., 00:3000:41:24

    🎙️ Folge 167 Wie Narzissmus entsteht: Trauma, Scham und das falsche Selbst Minireihe: Wenn Liebe Kontrolle wird – Narzissmus, Trauma und Beziehung (Teil 5) Wie entsteht Narzissmus eigentlich? Ist Narzissmus die Folge einer schwierigen Kindheit? Von Trauma? Von Verwöhnung? Von emotionaler Vernachlässigung oder werden Menschen einfach so? Sobald wir beginnen, nach den Ursachen zu fragen, entsteht schnell ein Missverständnis: Wenn wir verstehen, warum ein Mensch geworden ist, wie er heute ist, entschuldigen wir damit sein Verhalten? Dabei betrachten wir Narzissmus nicht als moralisches Urteil, sondern aus entwicklungspsychologischer, bindungstheoretischer, neurobiologischer und psychotherapeutischer Perspektive. Ich spreche unter anderem darüber, - warum Persönlichkeit niemals durch einen einzigen Auslöser entsteht - welche Rolle Temperament, Bindung, Erziehung und Lebenserfahrungen für unsere Persönlichkeitsentwicklung spielen - weshalb sich unser Gehirn in Beziehungen entwickelt und wie frühe Erfahrungen unser Nervensystem prägen - warum ein stabiler Selbstwert nicht angeboren ist, sondern in sicheren Beziehungen wächst - weshalb Scham häufig das eigentliche Zentrum narzisstischer Schutzmechanismen bildet - was Donald Winnicott mit dem „wahren Selbst“ und dem „falschen Selbst“ meinte - warum Trauma allein Narzissmus nicht erklärt - weshalb manche Menschen eher Depressionen oder Angststörungen entwickeln und andere narzisstische Schutzstrategien - welche Unterschiede zwischen grandiosem und vulnerabelm Narzissmus bestehen - wie ICD-10, ICD-11 und DSM-5 die narzisstische Persönlichkeitsstörung beschreiben und warum sich die moderne Diagnostik zunehmend von starren Schubladen verabschiedet - und warum Verstehen niemals bedeutet, Verantwortung aufzugeben. Außerdem geht es um eine der vielleicht wichtigsten Fragen psychotherapeutischer Arbeit: Wie können wir Mitgefühl für die Geschichte eines Menschen entwickeln, ohne dabei das Leid der Menschen aus dem Blick zu verlieren, die durch sein Verhalten verletzt wurden? Links zu den Folgen von Identität und Leben, die in der Folge genannt werden: 🎧 Folge 6 – „Der Lebenszyklus der Menschen“: Sie handelt über die Bedeutung früher Bindungserfahrungen und die Entwicklung unserer Persönlichkeit. 🎧 Folge 78 – „Die Beziehung zu mir“: Sie handelt über Selbstwert, Bindung und die Beziehung zu uns selbst. 🎧 Folge 56 – „Persönlichkeitsstörungen (ICD-Diagnosen F60–F69)“: Diese Folge kann als grundlegende Einführung in die verschiedenen Persönlichkeitsstörungen und ihre diagnostische Einordnung angesehen werden. 📍 Weitere Informationen und Kontakt www.cordneubersch.de 🏷️ Hashtags #IdentitätUndLeben #Narzissmus #NarzisstischePersönlichkeitsstörung #Persönlichkeitsstörung #Trauma #kPTBS #Bindung #Bindungstheorie #Selbstwert #Scham #PsychologiePodcast #Psychotherapie #Psychologie #Beziehungen #Gaslighting #TraumaBonding #CoAbhängigkeit #Selbstfürsorge #Persönlichkeitsentwicklung #MentalHealth #Andersschlau #CordNeubersch

  8. 166 Kann ein narzisstischer Mensch sich verändern?
    19.06., 00:3000:30:00

    🎙️ Folge 166 Kann ein narzisstischer Mensch sich verändern? Warum Liebe allein selten ausreicht Minireihe: Wenn Liebe Kontrolle wird – Narzissmus, Trauma und Beziehung (Teil 4) Kann ein narzisstischer Mensch sich verändern? Diese Frage stellen sich viele Menschen, die in einer narzisstisch geprägten Beziehung leben oder gelebt haben. Vielleicht ist es die Frage, die Betroffene am längsten begleitet. Denn hinter ihr steckt oft eine tiefe Hoffnung: Wenn ich nur geduldig genug bin. Wenn ich nur verständnisvoll genug bin. Wenn ich nur lange genug bleibe. Wenn ich nur die richtigen Worte finde. Dann wird sich etwas verändern. In dieser Folge von Identität und Leben geht es um die Frage, was Veränderung bei narzisstischen Mustern tatsächlich braucht und wo die Grenzen von Liebe, Verständnis und Unterstützung liegen. Ich spreche darüber, - warum Hoffnung Menschen oft über viele Jahre in schwierigen Beziehungen hält - weshalb Liebe Veränderung begleiten, aber nicht erzwingen kann - welche Rolle Scham, Selbstwert und Schutzmechanismen spielen - warum Einsicht allein noch keine Veränderung bedeutet - woran echte Veränderungsbereitschaft erkennbar ist - weshalb Therapie helfen kann, aber nur dann wirksam wird, wenn Menschen selbst Verantwortung übernehmen möchten - und warum viele Betroffene irgendwann erkennen müssen, dass sie nicht die Therapie eines anderen Menschen sind Außerdem geht es um die schwierige Balance zwischen Mitgefühl und Selbstschutz. Wie können wir die Verletzungen eines Menschen verstehen, ohne dabei unsere eigenen Grenzen zu verlieren? Wann wird Hoffnung zu einer Kraft, die trägt? Und wann wird sie zu einer Falle, die uns davon abhält, die Realität zu sehen? Diese Folge richtet sich an Betroffene, Angehörige und Fachpersonen gleichermaßen. Sie soll weder verurteilen noch entmutigen. Sie soll helfen, Veränderung realistischer einzuordnen und dabei den Blick wieder auf die wichtigste Person zurücklenken: auf dich selbst. Denn die entscheidende Frage lautet oft nicht: „Wird dieser Mensch sich verändern?“ Sondern: „Wie lange mache ich mein eigenes Leben davon abhängig?“ 📍 Weitere Informationen und Kontakt www.cordneubersch.de 🏷️ Hashtags #IdentitätUndLeben #Narzissmus #Persönlichkeitsstörung #Trauma #kPTBS #PsychologiePodcast #Beziehungen #Selbstwert #TraumaBonding #Gaslighting #CoAbhängigkeit #Bindungstrauma #Selbstfürsorge #Persönlichkeitsentwicklung #MentalHealth #Psychotherapie #Psychologie #Andersschlau #CordNeubersch

  9. 165 Die verschiedenen Gesichter des Narzissmus
    12.06., 00:3000:32:12

    🎙️ Folge 165 Die verschiedenen Gesichter des Narzissmus Warum Narzissmus nicht immer laut, dominant und selbstbewusst wirkt Minireihe: Wenn Liebe Kontrolle wird - Narzissmus, Trauma und Beziehung (Teil 3) Wenn wir das Wort Narzissmus hören, denken viele Menschen sofort an jemanden, der arrogant, dominant, selbstverliebt und kontrollierend wirkt. Doch die Realität ist deutlich komplexer. Narzissmus hat viele Gesichter. Manche Menschen wirken laut und überlegen. Andere wirken verletzt, empfindlich, missverstanden oder dauerhaft benachteiligt. Manche kontrollieren durch Dominanz. Andere durch Schuldgefühle, Selbstmitleid oder die Angst, sie im Stich zu lassen. In dieser Folge von Identität und Leben geht es um die verschiedenen Erscheinungsformen narzisstischer Dynamiken und darum, warum gerade die verdeckten Formen oft besonders schwer zu erkennen sind. Ich spreche darüber, - warum grandioser und vulnerabler Narzissmus unterschiedlich aussehen können - weshalb manche narzisstischen Menschen eher stark und andere eher verletzlich wirken - wie Selbstmitleid, Opferrollen und Schuldgefühle zu Formen von Beziehungskontrolle werden können - warum empathische Menschen häufig besonders stark auf solche Dynamiken reagieren - welche Rolle Selbstwertregulation bei narzisstischen Mustern spielt - und weshalb moderne Psychologie Narzissmus heute deutlich differenzierter betrachtet als früher Außerdem geht es um aktuelle wissenschaftliche Perspektiven aus DSM und ICD-11, um die Entstehung narzisstischer Muster sowie um die wichtige Frage: Wann hilft Verständnis und wann beginnt Selbstaufgabe? Diese Folge soll dabei helfen, Menschen besser zu verstehen, ohne problematisches Verhalten zu entschuldigen. Denn hinter narzisstischen Dynamiken stehen oft komplexe psychologische Prozesse. Gleichzeitig bleiben Verantwortung, Grenzen und Selbstschutz wichtige Bestandteile gesunder Beziehungen. Am Ende ist oft weniger entscheidend, welcher Narzissmus-Typ einem gegenübersteht. Entscheidender ist die Frage: Was passiert mit mir in dieser Beziehung? 📍 Weitere Informationen und Kontakt www.cordneubersch.de 🏷️ Hashtags #IdentitätUndLeben #Narzissmus #VerdeckterNarzissmus #VulnerablerNarzissmus #GrandioserNarzissmus #PsychologiePodcast #Beziehungen #Trauma #kPTBS #Selbstwert #Gaslighting #TraumaBonding #Bindungstrauma #CoAbhängigkeit #MentalHealth #Persönlichkeitsentwicklung #Psychologie #Andersschlau #CordNeubersch

  10. 164 Warum Menschen in narzisstischen Beziehungen bleiben, obwohl sie leiden
    05.06., 00:3000:28:10

    🎙️ Folge 164 Warum Menschen in narzisstischen Beziehungen bleiben, obwohl sie leiden Trauma-Bindung, Hoffnung und die Sehnsucht nach dem Anfang Minireihe: Wenn Liebe Kontrolle wird – Narzissmus, Trauma und Beziehung (Teil 2) Warum bleiben Menschen in Beziehungen, die ihnen offensichtlich nicht guttun? Warum gehen Betroffene nicht einfach? Und weshalb greifen gut gemeinte Ratschläge wie „Dann trenn dich doch“ oder „Du musst nur konsequenter sein“ oft viel zu kurz? In dieser Folge von Identität und Leben geht es um die psychologischen Mechanismen, die Menschen in narzisstisch geprägten Beziehungen halten können, selbst dann, wenn sie längst leiden. Ich spreche darüber, - warum Menschen oft nicht trotz der schönen Momente bleiben, sondern wegen ihnen - was Trauma-Bindung (Trauma Bonding) bedeutet und wie sie entsteht - weshalb Hoffnung, Schuldgefühle und alte Beziehungsmuster so starke Kräfte entwickeln können - wie intermittierende Verstärkung emotionale Abhängigkeit begünstigt - warum Betroffene häufig beginnen, ihrer eigenen Wahrnehmung zu misstrauen - welche Rolle Gaslighting, Selbstzweifel und emotionale Verwirrung spielen - und weshalb empathische Menschen besonders gefährdet sein können, sich in Retterrollen zu verlieren Außerdem geht es um die Verbindung zwischen früheren Bindungserfahrungen und späteren Beziehungsmustern: - Warum sich manche Dynamiken vertraut anfühlen, obwohl sie schmerzhaft sind. - Warum unser Nervensystem manchmal Vertrautheit mit Sicherheit verwechselt. - und weshalb Heilung oft dort beginnt, wo Menschen lernen, ihre eigene Wahrnehmung wieder ernst zu nehmen. Diese Folge richtet sich an Betroffene, Angehörige und Fachpersonen gleichermaßen. Es geht nicht um Schuld zu verteilen oder um Menschen zu verurteilen. Es geht darum, zu verstehen. Denn Menschen bleiben selten, weil sie das Leid nicht sehen. Sie bleiben oft, weil Hoffnung, Bindung und Sehnsucht stärker wirken, als Außenstehende ahnen. 📍 Weitere Informationen und Kontakt www.cordneubersch.de Podcast-Folgen zu Täter-Opfer Dynamiken: Die Identität mit Opfer-Anteilen (Identität und Leben Folge 74): https://open.spotify.com/episode/1mWh07tncXPXKTiNDSQPwl?si=b9fa92f2ad6540da Die Identität mit Täter-Anteilen (Identität und Leben Folge 75): https://open.spotify.com/episode/0yKZal9Jk8uAl9JZiB7TXu?si=83dca68baaf54873 🏷️ Hashtags #IdentitätUndLeben #Narzissmus #TraumaBonding #TraumaBindung #LoveBombing #PsychologiePodcast #Beziehungen #ToxischeBeziehung #CoAbhängigkeit #Selbstwert #Trauma #kPTBS #Gaslighting #Bindungstrauma #MentalHealth #Psychologie #Persönlichkeitsentwicklung #Andersschlau #CordNeubersch

  11. 163 Warum sich narzisstische Beziehungen am Anfang wie die große Liebe anfühlen
    29.05., 00:3000:27:17

    🎙️ Folge 163 Warum sich narzisstische Beziehungen am Anfang wie die große Liebe anfühlen Love Bombing, Idealisierung und die Sehnsucht, endlich gesehen zu werden Minireihe: Wenn Liebe Kontrolle wird: Narzissmus, Trauma und Beziehung (Teil 1) Warum fühlen sich manche Beziehungen am Anfang so außergewöhnlich intensiv an? Warum berichten viele Menschen nach narzisstischen Beziehungserfahrungen: „Noch nie hat mich jemand so verstanden.“ „Es fühlte sich an wie Seelenverwandtschaft.“ „Ich dachte, ich hätte endlich den richtigen Menschen gefunden.“ Und warum kippen manche dieser Beziehungen später in: - Verunsicherung - emotionale Abhängigkeit - Schuldgefühle - Kontrolle - Abwertung - oder Selbstzweifel? In dieser ersten Folge meiner neuen Minireihe über Narzissmus, Beziehung und Trauma geht es um die psychologischen Dynamiken am Beginn narzisstisch geprägter Beziehungen. Ich spreche darüber, - warum sich narzisstische Beziehungen am Anfang oft besonders intensiv anfühlen - was hinter Begriffen wie Love Bombing und Idealisierung steckt - weshalb Menschen sich dadurch tief gesehen und emotional angekommen fühlen können - wie Trauma-Bindung und intermittierende Verstärkung wirken - warum empathische Menschen besonders gefährdet sein können - und weshalb der Wunsch, jemanden retten zu wollen, leicht zur Selbstaufgabe werden kann Außerdem geht es um die wichtige Unterscheidung zwischen narzisstischen Persönlichkeitszügen, narzisstischen Dynamiken und einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Diese Folge soll weder pauschal verurteilen noch vereinfachen. Sie möchte helfen, Beziehungsmuster besser zu verstehen ohne Menschen vorschnell in Schubladen zu stecken. Denn narzisstische Beziehungen beginnen oft nicht mit Schmerz. Sondern mit Sehnsucht. Mit Intensität. Mit dem Gefühl, endlich wirklich gesehen zu werden. 📍 Weitere Informationen und Kontakt www.cordneubersch.de Podcast-Folge zu Narzissmus mit dem Experten Dr. Claas-Hinrich Lammers bei Psycho trifft Coach: https://www.podcast.de/episode/623321176/61-narzissmus-mit-psychiater-und-psychotherapeut-prof-dr-claas-hinrich-lammers 🏷️ Hashtags #IdentitätUndLeben #Narzissmus #LoveBombing #TraumaBonding #PsychologiePodcast #Beziehungen #ToxischeBeziehung #Selbstwert #Trauma #kPTBS #MentalHealth #Psychologie #Bindungstrauma #CoAbhängigkeit #Andersschlau #CordNeubersch

  12. 162 Gutachter, Trauma und die Angst, nicht geglaubt zu werden
    22.05., 00:3000:18:30

    🎙️ Folge 162 Gutachter, Trauma und die Angst, nicht geglaubt zu werden Wenn ein Gespräch plötzlich über Arbeit, Rente oder Behandlung entscheidet Psychologische und psychiatrische Gutachten können für Menschen existenziell werden. Plötzlich entscheiden Gespräche und Einschätzungen über: - Rente - Arbeitsfähigkeit - Therapie - Unterstützung - oder soziale Sicherheit. Doch was passiert, wenn Menschen das Gefühl haben, dass ihr Leiden nicht wirklich gesehen oder verstanden wird? In dieser Folge von Identität und Leben spreche ich über die psychologischen Belastungen rund um Begutachtungen besonders bei: - PTBS - kPTBS - Depressionen - Angststörungen - Dissoziation - und Neurodiversität. Es geht darum, - warum psychisches Leid oft unsichtbar bleibt - weshalb traumatisierte Menschen in Begutachtungen häufig kontrollierter wirken, als sie innerlich sind - wie Masking und Funktionieren Fehleinschätzungen begünstigen können - warum manche Gutachten Menschen tief verunsichern oder retraumatisieren - und weshalb ein Gutachten niemals die ganze Realität eines Menschen erfassen kann. Diese Folge soll weder pauschal verurteilen noch vereinfachen. Sie möchte einordnen, Mut machen und daran erinnern, wie komplex psychische Realität wirklich ist. Denn Menschen sind mehr als eine Momentaufnahme. 📍 Weitere Informationen und Kontakt www.cordneubersch.de 🎙️ Weitere psychologische Themen rund um Neurodiversität, Trauma und menschliche Entwicklung findest du auch im Podcast andersschlau. 🏷️ Hashtags #PsychologiePodcast #IdentitätUndLeben #Gutachten #Trauma #kPTBS #PTBS #Neurodiversität #ADHS #Autismus #MentalHealth #Psychotherapie #Begutachtung #Traumatherapie #Andersschlau #CordNeubersch

  13. 161 Michael: Zwischen Genie, Trauma und Projektion
    15.05., 00:3000:33:54

    🎙️ Folge 161 Michael: Zwischen Genie, Trauma und Projektion Warum uns dieser Mensch bis heute nicht loslässt Michael Jackson war mehr als nur ein Musiker. Er wurde Projektionsfläche, Mythos, Symbol und bis heute spalten sich an ihm die Meinungen wie kaum an einer anderen öffentlichen Person. In dieser Folge von Identität und Leben geht es nicht um eine einfache Einordnung von „gut“ oder „böse“, sondern um eine psychologische Betrachtung eines Menschen zwischen Ruhm, Trauma, Anpassung und öffentlicher Projektion. Ich spreche darüber, - wie frühe Kindheit, Leistungsdruck und mögliche Traumatisierungen Menschen prägen können - weshalb manche Verhaltensweisen auch im Kontext von Trauma betrachtet werden können - warum viele neurodivergente Menschen sich von Michael Jackson verstanden fühlten - welche Rolle Projektion und öffentliche Beobachtung spielen - weshalb die Missbrauchsvorwürfe gesellschaftlich und psychologisch so schwierig einzuordnen sind - und warum auch die Zerrissenheit innerhalb der Familie etwas über Trauma und Loyalität erzählen könnte Außerdem geht es um den neuen Film Michael: - die Perspektive von Regisseur Antoine Fuqua - die Wahl von Jaafar Jackson als Hauptdarsteller - die Spannungen rund um Produktion und öffentliche Erwartung - und die Frage, ob ein Film einem so komplexen Menschen überhaupt gerecht werden kann Diese Folge ist keine Verteidigung und keine Verurteilung. Sie ist der Versuch, Ambivalenz auszuhalten und einen Menschen psychologisch zu betrachten, der bis heute viele Fragen offenlässt. 📍 Weitere Informationen und Kontakt www.cordneubersch.de 🎙️ Weitere psychologische Themen rund um Neurodiversität, Begabung und Wahrnehmung findest du auch im Podcast www.andersschlau.de 🏷️ Hashtags #MichaelJackson #MichaelFilm #PsychologiePodcast #IdentitätUndLeben #Trauma #kPTBS #Neurodiversität #Hochsensibilität #Hochbegabung #MentalHealth #Psychologie #Kindheitstrauma #Projektion #Andersschlau #CordNeubersch

  14. 160 Wie finde ich zu mir zurück? Der Weg aus Anpassung, Funktionieren und Selbstverlust
    08.05., 00:3000:17:01

    🎙️ Folge 160 Wie finde ich zu mir zurück? Der Weg aus Anpassung, Funktionieren und Selbstverlust Minireihe: Wer bin ich eigentlich? (Teil 4: Abschluss) In dieser letzten Folge der Minireihe „Wer bin ich eigentlich?“ geht es nicht mehr nur um Analyse, Prägung oder Erklärung ,sondern um die Frage: Wie kommen wir uns selbst wieder näher, wenn wir lange funktioniert, uns angepasst oder den Kontakt zu uns selbst verloren haben? Viele Menschen erleben heute das Gefühl, zwar zu funktionieren, aber sich innerlich immer weniger zu spüren. Zwischen Erwartungen, Leistung, Reizüberflutung und Anpassung entsteht oft eine stille Distanz zum eigenen inneren Erleben. In dieser Folge von Identität und Leben spreche ich darüber, - warum Selbstfindung oft missverstanden wird - weshalb Identität kein festes Ziel, sondern ein lebendiger Prozess ist - wie Anpassung und dauerhaftes Funktionieren den Kontakt zu uns selbst überlagern können - warum gerade neurodivergente Menschen häufig lernen, dauerhaft gegen ihre eigene innere Struktur zu arbeiten - weshalb der Körper oft früher als der Kopf zeigt, dass etwas nicht mehr stimmig ist - und warum Heilung manchmal nicht bedeutet, jemand Neues zu werden, sondern sich selbst wieder ehrlicher zu begegnen Außerdem geht es um die Bedeutung von: - sicheren Beziehungen - weniger Maskierung - emotionaler Ehrlichkeit - und der Fähigkeit, sich selbst nicht nur als „Problem“, sondern wieder als Mensch wahrzunehmen. Diese Folge bildet den Abschluss der Reihe „Wer bin ich eigentlich?“ und lädt dazu ein, sich selbst nicht weiter optimieren zu müssen, um wertvoll zu sein. Du musst dich nicht perfekt finden. Wenn es für dich passend ist, darfst du beginnen, dir selbst wieder näherzukommen. 📍 Weitere Informationen und Kontakt www.cordneubersch.de 🎙️ Podcast „andersschlau“ https://andersschlau.de Psychologie, Begabung, Neurodiversität und menschliche Entwicklung aus verschiedenen Blickwinkeln 🏷️ Hashtags #IdentitätUndLeben #WerBinIchEigentlich #Selbstfindung #Identität #PsychologiePodcast #MentalHealth #Selbstwahrnehmung #Neurodiversität #ADHS #Autismus #Masking #Selbstreflexion #Traumatherapie #Persönlichkeitsentwicklung #Andersschlau #CordNeubersch

  15. 159 Bin ich so oder habe ich es gelernt? Identität, Anpassung und Neurodiversität verstehen
    01.05., 00:3000:26:56

    🎙️Folge 159 Bin ich so oder habe ich es gelernt? Identität, Anpassung und Neurodiversität verstehen Minireihe: Wer bin ich eigentlich? (Teil 3) In dieser Folge von Identität und Leben geht es um eine Frage, die viele Menschen tief beschäftigt: Bin ich wirklich so oder habe ich über Jahre gelernt, so zu sein? Wir sprechen über Identität, Anpassung und Neurodiversität. Dabei geht es nicht darum, Diagnosen zu romantisieren oder Menschen auf Begriffe zu reduzieren. Im Gegenteil: Diese Folge möchte entmythifizieren und differenzieren. Ich spreche darüber, - was Neurodiversität bedeutet und was sie nicht bedeutet - warum Begriffe wie ADHS oder Autismus erklären können, aber nicht die ganze Identität eines Menschen ausmachen - wie Masking und Anpassung entstehen - weshalb viele Menschen erst spät verstehen, warum sie sich lange „anders“ oder „falsch“ gefühlt haben - und wie wichtig die Frage ist: Was gehört wirklich zu mir und was habe ich entwickelt, um dazuzugehören? Außerdem schlage ich eine Brücke zu meinem Podcast andersschlau, in dem es ebenfalls um Begabung, Unterschiede, Passung und das bessere Verstehen menschlicher Entwicklung geht. Diese Folge ist eine Einladung, sich selbst nicht vorschnell in Schubladen zu stecken – sondern neugierig zu erforschen, was die eigene Identität geprägt hat. 📍 Weitere Informationen und Kontakt www.cordneubersch.de 🏷️ Hashtags #IdentitätUndLeben #WerBinIchEigentlich #Neurodiversität #ADHS #Autismus #Masking #Camouflaging #Selbstfindung #Identität #PsychologiePodcast #MentalHealth #Andersschlau #Begabung #Selbstreflexion #CordNeubersch

  16. 158 Warum wir uns selbst verlieren: Anpassung, alte Muster und der Preis des Funktionierens
    24.04., 00:3000:15:19

    🎙️Folge 158 Warum wir uns selbst verlieren: Anpassung, alte Muster und der Preis des Funktionierens Minireihe: Wer bin ich eigentlich? (Teil 2) Warum haben so viele Menschen heute das Gefühl, sich selbst nicht mehr richtig zu kennen? Warum wissen wir oft, wie wir funktionieren, aber nicht mehr, was wir wirklich wollen oder brauchen? In dieser Folge von Identität und Leben geht es um die psychologischen Hintergründe dieses Erlebens: - wie Anpassung in der Kindheit entsteht und warum sie zunächst sinnvoll ist - weshalb Authentizität oft hinter Zugehörigkeit zurücktritt - welche Rolle Bindung, Spiegelung und frühe Erfahrungen spielen - wie Rollen und Funktionieren zur Identität werden können - und warum gerade neurodiverse Menschen häufig besonders stark betroffen sind Diese Folge lädt dazu ein, sich selbst nicht als „verloren“ zu sehen, sondern als jemanden, der gelernt hat, sich anzupassen. Und genau darin liegt oft auch der Schlüssel zurück. 📍 Weitere Informationen und Kontakt www.cordneubersch.de 🏷️ Hashtags #IdentitätUndLeben #Selbstfindung #WerBinIch #PsychologiePodcast #Selbstreflexion #Bindung #Kindheit #Traumatherapie #MentalHealth #Neurodiversität #ADHS #Autismus #Persönlichkeitsentwicklung #CordNeubersch

  17. 157 Ich weiß nicht, wer ich bin: Wenn der Kontakt zu sich selbst verloren geht
    17.04., 00:3000:16:24

    🎙️Folge 157 Ich weiß nicht, wer ich bin: Wenn der Kontakt zu sich selbst verloren geht Minireihe: Wer bin ich eigentlich? (Teil 1) In dieser Folge von Identität und Leben spreche ich über ein Gefühl, das viele Menschen kennen, aber oft nur schwer in Worte fassen können: Das Gefühl, sich selbst nicht mehr richtig zu spüren. Zu funktionieren, aber innerlich keinen klaren Zugang mehr zu sich zu haben. Nicht mehr genau zu wissen, was man will, braucht oder wer man eigentlich ist. Viele beschreiben es als: „Ich habe mich irgendwie verloren.“ Doch was bedeutet das eigentlich aus psychologischer Sicht? In dieser Folge geht es darum, - was „Identität“ wirklich bedeutet jenseits von Rollen und Eigenschaften - warum Selbstwahrnehmung (Interozeption) eine zentrale Rolle für unser inneres Erleben spielt - wie Anpassung, Funktionieren und Reizüberflutung dazu führen können, dass der Kontakt zu uns selbst unscharf wird - und weshalb dieses Gefühl kein Zeichen von Schwäche ist, sondern oft eine nachvollziehbare Reaktion auf bestimmte Erfahrungen und Lebensbedingungen Auch ein erster Blick auf Neurodiversität wird eröffnet: Warum manche Menschen sich besonders schwer einordnen können und welche Rolle Anpassung dabei spielen kann. Diese Folge ist eine Einladung, sich selbst wieder ein Stück näher zu kommen über kleine Momente von Wahrnehmung und Ehrlichkeit. 📍 Weitere Informationen und Kontakt www.cordneubersch.de 🏷️ Hashtags #IdentitätUndLeben #Selbstwahrnehmung #Identität #Selbstfindung #WerBinIch #PsychologiePodcast #MentalHealth #Selbstreflexion #InnereWelt #Achtsamkeit #Neurodiversität #ADHS #Autismus #Persönlichkeitsentwicklung #CordNeubersch

  18. 156 Wie wir mit Diskriminierung umgehen können als Betroffene, als Beobachter und als Gesellschaft
    10.04., 00:3000:22:27

    🎙️Folge 156 Wie wir mit Diskriminierung umgehen können als Betroffene, als Beobachter und als Gesellschaft Reihe: Diskriminierung verstehen (Teil 3 von 3) Im dritten und letzten Teil dieser Reihe geht es um die Frage, wie wir mit Diskriminierung umgehen können: psychologisch, menschlich und differenziert. Was hilft Betroffenen wirklich? Wie können Beobachter reagieren, ohne zu bagatellisieren oder zu übergehen? Und was braucht eine Gesellschaft, die Würde schützen will, ohne in Schwarz-Weiß-Muster zu verfallen? In dieser Folge von Identität und Leben spreche ich darüber, - warum Anerkennung und Einordnung oft der erste Schritt sind - wie Diskriminierung auf Selbstwert und Nervensystem wirkt - weshalb nicht jede Situation sofort konfrontiert werden muss - was Beobachter tun können, ohne in Übernahme oder Wegschauen zu kippen - und warum gesellschaftliche Reife mehr braucht als Lautstärke und Moral Diese Folge lädt dazu ein, weder zu verharmlosen noch zu überdramatisieren, sondern bewusst und menschlich hinzuschauen. Denn Veränderung beginnt oft dort, wo Menschen sich und andere ernst nehmen ohne sich dabei zu verlieren. 📍 Weitere Informationen und Kontakt www.cordneubersch.de 🏷️ Hashtags #Diskriminierung #PsychologiePodcast #MentalHealth #Selbstwert #Gesellschaft #Selbstreflexion #Würde #PsychologischeGesundheit #IdentitätUndLeben #CordNeubersch

  19. 155 Warum Menschen diskriminieren: Angst, Gruppendenken und psychologische Mechanismen
    03.04., 00:3000:18:46

    🎙️Folge 155 Warum Menschen diskriminieren: Angst, Gruppendenken und psychologische Mechanismen Reihe: Diskriminierung verstehen (Teil 2 von 3) Warum diskriminieren Menschen? Diese Frage ist unbequem und gleichzeitig zentral, wenn wir Diskriminierung wirklich verstehen wollen. In dieser Folge von Identität und Leben geht es um die psychologischen Mechanismen, die hinter diskriminierendem Verhalten stehen können: - warum unser Gehirn zwischen „Wir“ und „Die anderen“ unterscheidet - welche Rolle Angst und Unsicherheit spielen - wie Stereotype und Vereinfachungen entstehen - was unter „unbewussten Vorurteilen“ (Implicit Bias) zu verstehen ist - und weshalb Diskriminierung oft nicht nur aus bewusster Absicht entsteht Diese Folge lädt dazu ein, differenziert hinzuschauen: Nicht, um Diskriminierung zu relativieren, sondern um die Mechanismen dahinter besser zu verstehen. Denn nur was wir verstehen, können wir verändern. 📍 Weitere Informationen und Kontakt www.cordneubersch.de 🏷️ Hashtags #Diskriminierung #PsychologiePodcast #Sozialpsychologie #ImplicitBias #Vorurteile #Selbstreflexion #Gesellschaft #MentalHealth #Identität #IdentitätUndLeben #CordNeubersch

  20. 154 Was Diskriminierung mit Menschen macht: Psychologische Folgen jenseits von Schlagzeilen
    27.03., 00:3000:17:10

    🎙️Folge 154 Was Diskriminierung mit Menschen macht: psychologische Folgen jenseits von Schlagzeilen Reihe: Diskriminierung verstehen (Teil 1 von 3) Diskriminierung ist ein Thema, das gesellschaftlich viel diskutiert wird, oft emotional und polarisiert. Doch was passiert eigentlich auf psychologischer Ebene, wenn Menschen Diskriminierung erleben? In dieser Folge von Identität und Leben geht es um die Auswirkungen von Diskriminierung auf das Erleben von Menschen: - wie Diskriminierung als chronischer Stress wirken kann - warum nicht nur einzelne Ereignisse, sondern vor allem Wiederholungen relevant sind - welche Rolle das Nervensystem dabei spielt - wie Selbstwert und Identität beeinflusst werden können - und weshalb Zugehörigkeit ein zentraler Faktor ist Dabei geht es nicht um politische Einordnung, sondern um psychologisches Verstehen. Diese Folge lädt dazu ein, differenziert hinzuschauen jenseits von Schlagzeilen und schnellen Bewertungen. 📍 Weitere Informationen und Kontakt www.cordneubersch.de 🏷️ Hashtags #Diskriminierung #PsychologiePodcast #MentalHealth #Selbstwert #Identität #Sozialpsychologie #MinorityStress #Gesellschaft #Selbstreflexion #IdentitätUndLeben #CordNeubersch

Was Angst, Trauma, Depression, Schicksalsschläge und Belastungen im Leben über Symptome mitteilen oder der Weg zur gesunden Autonomie. Der Fachpodcast von und mit Cord Neubersch, Diplom-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut. Wer sind wir? Was macht uns aus? Wieso wiederholen sich bestimmte Dinge? Was ist Identität? Was macht mich aus? Wofür stehen Symptome? Dieser Podcast soll jeden ansprechen und dabei unterstützen, die eigene Identität (an) zu erkennen und die damit verbundene Autonomie zu leben. Das soll helfen, die Herausforderungen, die sich uns im Leben stellen, konstruktiv zu betrachten und zu nutzen, um seinen Platz im Kreislauf des Lebens zu finden. "Und im ewigen Kreis Dreht sich unser Leben Dem Gesetz der Natur Sind wir geweiht Wir sind alle Teil dieses Universums Und das Leben ein ewiger Kreis." (Zitat aus "Der König der Löwen") Weitere Infos über den Podcast und über die Angebote von Cord Neubersch unter: www.cordneubersch.de