
Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage
- Deutschland
- USA
- DAX
- Europa
- Handelsblatt Today
- Dollar
- Euro
- China
- SP 500
- handelsblatt.com
- Frankreich
- Andreas
- Handelsblatt
- Berlin
- Instagram
- 22.04.202628 min
Seit zehn Jahren in Folge belegt Deutschland bei der Steuer- und Abgabenlast regelmäßig den zweiten Platz unter allen 38 OECD-Staaten. Und auch die am Mittwoch veröffentlichte, neue OECD-Steuerstudie zeigt, dass ein kinderloser Single mit durchschnittlichem Verdienst zuletzt fast die Hälfte seines Gehalts an den Staat abführen musste. Nur in Belgien war es noch mehr. Gleichzeitig kommt Bewegung in die Debatte um eine Steuerreform: Die beiden einflussreichen Unionsfinanzpolitiker Yannick Bury (CDU) und Florian Dorn (CSU) legten im Handelsblatt ein durchgerechnetes Konzept für eine Steuerreform vor, das alle Steuerzahler zusammen jährlich um 25 bis 30 Milliarden Euro entlasten soll. Politik-Chefreporter Martin Greive ordnet die Vorschläge im Podcast ein. Nur ein Industrieland hat höhere Abgaben als Deutschland Außerdem spricht Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer über Aktien von Unternehmen, für die Analysten ihre Gewinnprognosen seit Jahresbeginn besonders stark angehoben haben. Es geht unter anderem um Palantir, Rio Tinto und einige Unternehmen aus dem Ölsektor. Für diese elf Aktien steigen die Gewinnprognosen am stärksten Hinweis: Am Donnerstag, den 30. April, sprechen ab 17.30 Uhr Hendrik Leber, Gründer und Geschäftsführer der unabhängigen Vermögensverwaltung Acatis, Stefanie Kühn, Finanzplanerin und Buchautorin, und Markus Hinterberger, Geldanlage-Chefreporter beim Handelsblatt, in einem Livestream darüber, wie Sie sich ein krisenfestes Depot bauen können. Handelsblatt-Abonnenten können hier vorab Fragen stellen. Dort gibt es auch weitere Informationen zum Event. Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 21.04.202633 min
Tim Cook wird im September als CEO von Apple zurücktreten. Das gab der Konzern am Montagabend bekannt. Im Podcast erklärt der Co-Leiter des Tech-Teams, Stephan Scheuer, welches Erbe Cook seinem Nachfolger John Ternus hinterlässt – und warum es für Cook noch lange nicht in den Ruhestand geht. Allen, die den Namen John Ternus zum ersten Mal gehört haben, empfiehlt Scheuer dieses Gespräch zwischen Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes und dem künftigen Apple-CEO im Podcast Disrupt: John Ternus von Apple spricht über Detailbesessenheit, Innovationshunger und Nachhaltigkeitsdruck Außerdem: Im Nahen Osten ruhen die Waffen – doch die Nervosität bleibt, denn viele Anleger fürchten Marktturbulenzen. Dabei zeigen Handelsblatt-Berechnungen: Große Unsicherheit führt oft zu starken Renditen. Warum es für Anleger daher interessant sein kann, den Volatilitätsindex, das sogenannte Angstbarometer an den Börsen, im Blick zu behalten, erklärt Michel Penke aus dem Datenjournalismus-Team des Handelsblatts. Zum Artikel: Analyse zeigt Chancen für Anleger im Iran-Krieg Moderiert von Nele Dohmen und Aileen Bunte Produziert von Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 20.04.202633 min
Könnten die Milliarden-Klagen gegen Bayer bald ein Ende finden? Seit über sieben Jahren gehört Monsanto zum Bayer-Konzern. Und seitdem hängt über dem Leverkusener Konzern das Damoklesschwert von Rechtsstreitigkeiten. Denn die Monsanto-Klagen haben bei Bayer bereits Milliardenkosten verursacht. Jetzt hat Handelsblatt-Industriereporter Bert Fröndhoff exklusiv berechnet, wie hoch die juristischen Kosten insgesamt sind. In seinem Bilanzcheck von Bayer erklärt er außerdem anhand weiterer Kennzahlen, wie sich Bayer seit 2018 entwickelt hat. Und er beantwortet die Frage, wann die Rechtsstreitigkeiten um Monsanto enden könnten. Monsanto-Kauf kostet über 24 Milliarden Euro für Kläger und Anwälte Außerdem geht es in der heutigen Folge um das Depot, mit dem Sie durch jede Krise kommen. Handelsblatt-Reporter Markus Hinterberger hat Faktoren ermittelt, auf die Sie bei der Zusammenstellung Ihres Portfolios achten sollten. Berücksichtigt werden dabei das eigene Alter und die Frage, ob Sie gerade zur Miete wohnen – oder nicht. So können Sie in allen Marktlagen Ruhe bewahren Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 17.04.202627 min
Nach Wochen der Blockade hat der Iran angekündigt, die Straße von Hormus wieder für Handelsschiffe zu öffnen – zumindest vorübergehend im Rahmen einer Waffenruhe. Die Meerenge ist eine der wichtigsten Routen für den globalen Öl- und Energiemarkt. Doch die Entwarnung kommt spät – und die Lage bleibt weiterhin fragil. Die Folgen der Krise sind bereits spürbar: Flugbenzin wird knapp, die Preise für Kerosin sind stark gestiegen und erste Airlines streichen sogar Flüge. Im Podcast erklärt Ulrich Stephan, Chefanlagestratege der Deutschen Bank, welche wirtschaftlichen Folgen eine anhaltende Kerosinknappheit hätte – von steigenden Verbraucherpreisen bis hin zu gestörten globalen Lieferketten. Besonders betroffen sind zeitkritische Branchen wie Pharma oder Technologie. Trotz wachsender Risiken blieben viele Aktienindizes bislang allerdings stabil. Am Freitag reagierten die Märkte dann angesichts der Nachricht der Öffnung der Straße von Hormus sofort: Die Kurse explodierten, der Ölpreis fiel deutlich. Im zweiten Teil der Folge geht es um die europäische Geldpolitik, zwei Wochen vor dem nächsten Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank (EZB). Der Chefökonom der EZB, Philipp Lane, kündigte am Donnerstag an, dass es noch zu früh sei, eine Entscheidung zu treffen. Handelsblatt-Notenbankexperte Stefan Reccius erklärt, warum die EZB vorerst zögert – und weshalb sie sich in einem klassischen Dilemma befindet. Moderiert von Aileen Bunte Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 16.04.202634 min
Die Bundesregierung spielt aktuell eine Mehrwertsteuererhöhung von 19 auf 21 Prozent durch, um Haushaltslöcher zu schließen. Doch eine vom früheren Finanzminister Christian Lindner in Auftrag gegebene Studie legt ganz andere Schritte nahe. Das Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung in Mannheim (ZEW) kommt zu dem Ergebnis, dass die Mehrwertsteuer gar nicht steigen müsste – wenn die Politik fragwürdige Ausnahmen streichen würde. „Der reguläre Satz liegt bei 19 Prozent, aber es gibt ganz viele Ausnahmen, zum Beispiel für ‚ungenießbares Eigelb‘“, sagt Martin Greive, Politik-Chefreporter beim Handelsblatt. „Die ZEW-Forscher haben herausgefunden, dass viele dieser Ausnahmen ökonomisch und verteilungspolitisch keinen Sinn machen.“ Würden alle Ausnahmen außer für Lebensmittel gestrichen, könnte der Staat der Studie zufolge rund 14 Milliarden Euro im Jahr mehr einnehmen. Greive erklärt im Podcast, warum aber nicht alles, was rechnerisch möglich ist, für Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) auch politisch durchsetzbar ist. So könnte die Mehrwertsteuer sinken – statt erhöht zu werden Außerdem in dieser Folge: Podcast-Co-Ressortleiterin Nicole Bastian hat mit dem Co-Gründer und CEO des Fintechs Raisin, Tamaz Georgadze, gesprochen. 13 Jahre ist es her, dass Raisin, damals Weltsparen, mit der Vermittlung von Sparprodukten gestartet ist. Mittlerweile sind große Banken Teil des Portfolios. Während ihres Live-Interviews auf der Fintech-Konferenz des Handelsblatts, der FIBE, haben die beiden am 15. April 2026 über die Verwerfungen im Sparermarkt durch geopolitische Krisen wie den Irankrieg und die Entwicklung der Sparzinsen in diesem Jahr gesprochen. Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 15.04.202624 min
Der niederländische Chipausrüster ASML dürfte dieses Jahr stärker als erwartet wachsen. Der Umsatz werde um mindestens zehn Prozent steigen, teilte Europas wertvollster Konzern am Mittwoch mit. Im besten Fall würden die Erlöse sogar um mehr als 20 Prozent auf 40 Milliarden Euro wachsen. Angesichts des Booms der Künstlichen Intelligenz (KI) bestellen die Halbleiterkonzerne nun offenbar deutlich mehr Anlagen. Weltweit ist nur ASML in der Lage, sogenannte EUV-Systeme herzustellen. Diese sind notwendig, um Chips mit weniger als sieben Nanometern Strukturgröße herzustellen, die für besonders leistungsstarke KI nötig sind. Doch jüngst mehrten sich Nachrichten, dass gleich mehrere Faktoren die Chipproduktion dämpfen könnten. Inwiefern sich das auf ASML auswirken dürfte, erklärt Handelsblatt-Chipreporter Joachim Hofer. Zum Artikel: ASML profitiert vom KI-Boom und wächst stärker als erwartet Außerdem: Wer in Aktien, Fonds oder ETFs investiert, den dürfte der Blick ins Depot in den vergangenen Wochen häufig gestresst haben. Allein im März hat der Dax an manchen Tagen mehrere Hundert Punkte verloren. Und im April ging es an einem einzigen Tag um mehr als 1000 Punkte nach oben. Wie Anleger sich in diesen Zeiten am besten verhalten und ob die Märkte heute wirklich so viel volatiler als früher sind, das erklärt Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer. Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 14.04.202628 min
Nachdem die Friedensverhandlungen zwischen den USA und dem Iran am Wochenende in Pakistan abgebrochen wurden, müssen die Märkte gemischte Signale interpretieren: Es gibt Hinweise darauf, dass es diese Woche noch eine zweite Verhandlungsrunde geben könnte. Gleichzeitig blockiert das US-Militär seit Montag die Straße von Hormus. Trotz der verkündeten US-Blockade konnte ein von den USA sanktionierter chinesischer Tanker Schiffsdaten zufolge die Passage trotzdem durchqueren. Handelsblatt-Finanzredakteurin Judith Henke spricht im Podcast über die Marktreaktionen und die Warnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) in seinem neuen Ausblick für die Weltwirtschaft (World Economic Outlook). Außerdem: Die Dekabank hat 2025 so viele Fonds und Zertifikate verkauft wie noch nie. Der Absatz stieg auf knapp 41 Milliarden Euro. Auch in diesem Jahr sieht der Sparkassen-Fondsdienstleister „keine Anzeichen für eine signifikante Trendänderung“ – trotz des Iran-Kriegs. Die Deka-Gruppe betreut nach eigenen Angaben rund 5,9 Millionen Wertpapierdepots. Das sind knapp 16 Prozent aller Depots in Deutschland (37,2 Millionen). Handelsblatt-Bankenreporterin Elisabeth Atzler spricht im Podcast über die Hintergründe. Trotz Kursschwankungen halten Kunden an Wertpapier-Anlagen fest Und: Die Ökonomen Markus Brunnermeier und Stefan Kolev haben eine umfassende Strategie zur Modernisierung des Wirtschaftsstandorts Deutschland vorgelegt. Das Papier mit dem Titel „Agenda des Aufbruchs: Zehn-Punkte-Plan für ein resilientes Deutschland“ umfasst zahlreiche Vorschläge in allen relevanten Politikfeldern und liegt dem Handelsblatt exklusiv vor. Handelsblatt-Hauptstadtkorrespondent Julian Olk spricht über die wichtigsten Punkte. Hier geht es zum Artikel. Hier geht es zum Zehn-Punkte-Plan für ein resilientes Deutschland. Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 13.04.202634 min
Auch nach sechs Wochen ist der Krieg zwischen den USA, Israel und dem Iran noch nicht vorbei. Die jüngsten Friedensverhandlungen der Regierungen von USA und Iran endeten ohne Ergebnis. Und für den heutigen Montagnachmittag kündigte US-Präsident Donald Trump an, seinerseits die Straße von Hormus für den iranischen Schiffsverkehr zu blockieren. Was das für den Kriegsverlauf bedeutet und welche Auswirkungen die Sperrung der Straße von Hormus auf den Ölpreis und die Wirtschaft in Deutschland und Europa haben könnte, erklärt Carsten Brzeski, der Chefvolkswirt der ING. Und im Schwerpunkt der Folge geht es um das Spritpreispaket der Bundesregierung. Denn Kanzler Friedrich Merz hat heute die Senkung der Mineralölsteuer angekündigt. Um etwa 17 Cent sollen Diesel und Benzin günstiger werden, rechnet Merz vor. Außerdem könne jeder Angestellte eine Entlastungsprämie von 1000 Euro bekommen. Woher das Geld kommen soll und ob diese Preissenkung wirklich bei den Menschen an der Zapfsäule ankommen wird, erklärt Martin Greive, der Handelsblatt-Chefreporter Politik beim Handelsblatt, im Podcast. Bundesregierung einigt sich auf Spritpreis-Paket Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 10.04.202629 min
Die Welt blickt zum Ende der Woche nach Islamabad: Nach der angekündigten zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran soll die pakistanische Hauptstadt zum Zentrum der Diplomatie werden. In Kürze sollen dort die Gespräche über eine Friedenslösung beginnen. Gleichzeitig ist die vereinbarte Feuerpause äußerst brüchig und viele wichtige Fragen sind im Moment noch völlig offen. Die aktuelle Situation scheint wie gemacht für das Geschäftsmodell der sogenannten Prognosemärkte wie Polymarket oder Kalshi. Dort können Nutzer jetzt schon darauf wetten, wie die Gespräche laufen werden. Zum Beispiel, ob der Iran sein angereichertes Uran abgeben wird oder ob US-Präsident Donald Trump es akzeptieren wird, sollte der Iran in der Straße von Hormus Mautgebühren erheben. Das Geschäft mit den Kriegswetten läuft derzeit bestens – wirft aber auch die Frage auf, inwieweit in manchen Fällen Insiderhandel im Spiel ist. US-Korrespondentin Antonia Mannweiler spricht mit Handelsblatt-Redakteurin Aileen Bunte über Regulierungslücken und das Ringen um Zuständigkeiten zwischen einzelnen Behörden in den USA. Zum Artikel: So überfordert ist die US-Aufsicht bei Finanzwetten Außerdem: Handelsblatt-Hauptstadtkorrespondentin Josefine Fokuhl spricht über eine mögliche neue KI-Allianz zwischen Deutschland und Kanada, die sich gerade anbahnt. Nach Informationen des Handelsblatts verhandeln die KI-Firmen Aleph Alpha und Cohere über einen Zusammenschluss. Zum Artikel: Allianz mit Kanada – Aleph Alpha und Cohere sprechen über Fusion Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 09.04.202628 min
Kaum wurde die Waffenruhe zwischen dem Iran und den USA verkündet, da bröckelt sie schon wieder. Trotzdem hielt sich der Ölpreis am Donnerstag unter der Marke von 100 US-Dollar, unter die er am Mittwoch gefallen war. Dennoch warnt Fatih Birol, der Chef der Internationalen Energieagentur, vor einem „schwarzen April“ – denn die Effekte von Knappheiten wirkten oft stark zeitverzögert. Handelsblatt-Rohstoffexpertin Judith Henke erklärt, warum die wahre Energiekrise noch bevorstehen könnte. „Zu gefährlich für die Öffentlichkeit“ – das sagt das KI-Start-up Anthropic über sein neues Modell „Mythos“. Es kann offenbar eigenständig Sicherheitslücken in IT-Systemen aufspüren – und zwar in einem Ausmaß, das selbst Experten überrascht. Was bedeutet das für die digitale Sicherheit? Und welchen Einfluss könnte das Modell auf die Bewertung von Anthropic haben, zumal das Unternehmen noch in diesem Jahr einen Börsengang anvisiert? Diese Fragen beantwortet Christof Kerkmann aus dem Handelsblatt-Tech-Team. Zum Artikel: Anthropic hält neues Modell wegen Sicherheitsbedenken vorerst zurück Moderiert von Tami Holderried Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 08.04.202635 min
Die USA und der Iran haben sich kurz vor Ablauf eines von US-Präsident Donald Trump gesetzten Ultimatums auf eine Waffenruhe geeinigt. Zuvor hatte Trump dem Iran auf Social Media mit der Auslöschung „einer ganzen Zivilisation“ und der Zerstörung aller Kraftwerke und Brücken im Land gedroht. Nach der Verkündung der Waffenruhe, die für zwei Wochen gelten soll, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social von einem „großen Tag für den Weltfrieden“. Doch die Vereinbarung zwischen den Kriegsparteien wirkt noch äußerst brüchig: Die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait meldeten am Mittwoch iranische Angriffe. Der Iran wiederum meldete Explosionen an einer Raffinerie auf der Insel Lawan am Persischen Golf. Und das israelische Militär will den Kampf gegen die Terrororganisation Hisbollah im Libanon fortsetzen, obwohl die Waffenruhe laut dem pakistanischen Premierminister und Vermittler Shehbaz Sharif auch für den Libanon gelten soll. Hinzu kommt, dass der Iran zwar der Öffnung der Straße von Hormus zugestimmt hat, aber bisher nicht klar ist, unter welchen Bedingungen das möglich sein soll. Und in einem Zehn-Punkte-Plan, den Vertreter aus Teheran der US-Regierung in Washington als Vorschlag für ein dauerhaftes Kriegsende übermittelt haben sollen, finden sich einige Forderungen, die aus der Sicht der USA und Israels inakzeptabel sein dürften. Was ist also von den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran zu erwarten, die Ende der Woche in Pakistan starten sollen? Über diese und weitere Fragen spricht Nahost-Experte David Jalilvand im Podcast. Newsblog: Trump schließt weitere Uran-Anreicherung im Iran aus Außerdem: Thomas Jahn, Co-Leiter des Tech-Teams beim Handelsblatt, spricht über die neuesten Entwicklungen rund um den geplanten Rekordbörsengang von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX. Zum Artikel: Musk vor größtem Börsengang der Geschichte Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 07.04.202626 min
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung rechnet mit einem deutlich höheren Gewinn als erwartet. Der Konzern schätzt seinen Betriebsgewinn für die ersten drei Monate des Jahres auf 57,2 Billionen Won (32,8 Milliarden Euro). Das ist rund neunmal so viel wie vor einem Jahr und zweieinhalbmal so viel wie beim bisherigen Quartalsrekord Ende 2025. Hauptgrund für den Gewinnanstieg sind Speicherchips für Anwendungen der Künstlichen Intelligenz (KI). Samsung und andere Anbieter wie der südkoreanische Rivale SK Hynix können die hohe Nachfrage trotz steigender Produktion nicht vollständig bedienen. Der Iran-Krieg stellt jedoch einen erheblichen Unsicherheitsfaktor dar, den viele Analysten bislang offenbar nicht in ihre Kalkulationen einbezogen hatten: Es drohen Versorgungsengpässe bei Helium. Das Edelgas ist in der modernen Chipfertigung als Kühlmittel, Schutz- und Trägergas in der Fotolithografie nicht zu ersetzen. Und die südkoreanischen Chiphersteller beziehen etwa zwei Drittel ihres Heliumbedarfs aus der Golfregion. Alle Hintergründe erklärt Handelsblatt-Ostasien-Korrespondent Martin Kölling. Zum Artikel: KI-Boom sorgt für Rekordgewinn bei Samsung, doch ein Edelgas wird zum Risiko Der Iran-Krieg setzt auch die europäische Energieversorgung unter Druck. Insbesondere bei der Gasversorgung spitzt sich die Lage zu. Wichtige Anlagen im Nahen Osten sind zerstört, Russland bekommt eine bessere Verhandlungsposition. Welche alternativen Lieferanten es gibt, zum Beispiel aus Afrika, und was Europa bevorsteht, ordnet Handelsblatt-Energiereporterin Catiana Krapp ein. Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 02.04.202628 min
Tech-Riesen wie Meta und Google stehen gerade stark unter Druck. Zuletzt haben mehrere Gerichte in den USA entschieden, dass die Firmen in einzelnen Fällen Schadenersatz bezahlen müssen – weil ihre Plattformen süchtig machen. Interne Dokumente legen nahe, dass die Konzerne die Risiken ihrer Plattformen, besonders für Kinder und Jugendliche, seit Jahren kennen. Und ihre Produkte trotzdem nicht verändert haben. Welche Auswirkungen das auf die Geschäftsmodelle und Aktienkurse der Techfirmen haben könnte, das ordnet Handelsblatt-Reporter Thomas Jahn in dieser Folge ein. Wie Tech-Konzerne Sucht als Geschäftsmodell etablieren Außerdem: Fonds und ETFs setzen immer häufiger auf KI und maschinelles Lernen, um mehr Rendite als der Markt zu erzielen. Wie aussichtsreich diese neuen Quant-Fonds sind und welche Risiken es dabei gibt, erklärt Handelsblatt-Experte Martin Müller. Moderiert von Tami Holderried Produziert von Maximilian Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 01.04.202631 min
Die Bundesregierung arbeitet an einer direkten Entlastung wegen der hohen Spritpreise. Dabei könnte sie zum ersten Mal die Möglichkeit nutzen, jeder Bürgerin und jedem Bürger eine Zahlung direkt auf das persönliche Konto zu überweisen. Das erfuhr das Handelsblatt aus Regierungskreisen. Konkret prüft die Regierung derzeit, ob für Autofahrer aufgrund der hohen Preise für Benzin und Diesel die Kfz-Steuer sinken kann. Damit die Entlastung kurzfristig und nicht erst bei der Steuererklärung im Nachhinein wirkt, wird die Möglichkeit einer direkten Überweisung auf die Konten von Autofahrern erwogen. Technisch seien die Voraussetzungen gegeben, so Handelsblatt-Politikreporter Julian Olk im Podcast, trotzdem gebe es aber noch einige Hürden. Zum Artikel: Überweist der Staat bald jedem Bürger direkt Geld? Zum Kommentar: Finger weg von den Spritpreisen! Außerdem: Noch im Januar sah es ganz danach aus, als würde der Goldpreis nur eine Richtung kennen: nach oben. Damals stand Gold bei 5500 US-Dollar pro Feinunze und hat auf dem Weg dahin einen Rekord nach dem anderen geknackt. Und auch andere Edelmetalle, insbesondere Silber, hatten eine so rasante Rally. Dann kam Ende Februar der Iran-Krieg, und der hat die Rally abrupt unterbrochen. Eigentlich seltsam, da Gold doch als Krisenwährung schlechthin gilt. Die Gründe dafür und die Ausblicke, was Edelmetallen bevorsteht, erklärt Handelsblatt-Rohstoff-Expertin Judith Henke. Zum Artikel: Preis fällt im März – ist jetzt der richtige Einstiegspunkt? Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Max Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 31.03.202630 min
Der starke Anstieg der Energiepreise treibt die Inflation in der Euro-Zone in Richtung drei Prozent. Waren und Dienstleistungen in der Währungsgemeinschaft verteuerten sich im März um 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das zeigten Zahlen des europäischen Statistikamts Eurostat am Dienstag. Verbraucher und Notenbanker müssen sich aber darauf einstellen, dass die Preise in diesem Frühjahr noch weiter steigen. Was das für die Zinspolitik der Notenbank EZB bedeutet und wie wahrscheinlich nun Zinserhöhungen werden, ordnet Handelsblatt-Finanzredakteur Leonidas Exuzidis ein. Zum Artikel: Preise im Euro-Raum steigen im März um 2,5 Prozent Zum Artikel: Fünf Lehren für die EZB aus dem Inflationstrauma von 2022 Im Schwerpunkt geht es dann um das Wetten auf fallende Kurse. Eine exklusive Auswertung des Handelsblatts zeigt: Shortseller bauen am deutschen Aktienmarkt wieder massiv Positionen auf. Wetten gegen einzelne Unternehmen erleben ein Comeback – nachdem sie zuletzt lange unattraktiv waren. Einer der bekanntesten Shortseller ist Michael Burry. Der Mann, der schon vor der Finanzkrise auf den Kollaps des US-Immobilienmarkts gewettet hat – und damit weltberühmt wurde. Und auch heute setzt er wieder auf fallende Kurse, unter anderem bei Tech-Aktien wie Palantir und Nvidia. Wie das funktioniert und worauf Anleger achten müssen, erklärt der Teamleiter Geldanlage und Märkte, Andreas Neuhaus. Zum Artikel: Die Kunst, auf Verluste zu setzen – so macht es Michael Burry Zum Artikel: Die Shortseller sind zurück und wetten gegen diese Aktien Moderiert von Nele Dohmen Produziert von Marcel Joschko Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 30.03.202626 min
Viele Autofahrer ärgern sich aktuell über die hohen Spritpreise an der Tankstelle. Künftig könnten auch noch die Preise für Autos steigen. Denn Speicherchips, die auch in Automobilen viele Funktionen erfüllen, sind deutlich teurer geworden und könnten sich auf den Gesamtpreis auswirken. Die Kosten für große Autokonzerne könnten in diesem Jahr um mehr als eine Milliarde Dollar steigen. Was das heruntergebrochen auf den Preis eines Autos genau bedeutet, wie sich die Chippreise künftig entwickeln könnten und welche Lösungen den Autokonzernen bleiben, um dem Chipmangel zu begegnen, erklärt Handelsblatt-Reporter Joachim Hofer im Podcast. Teurer Arbeitsspeicher treibt die Preise bei Autokonzernen Und im Schwerpunkt der Folge geht es um SAP, den wertvollsten Dax-Konzern. Die Marktkapitalisierung von SAP liegt aktuell bei 168 Milliarden Euro – vor 9 Monaten waren es aber auch mal fast doppelt so viel. Anleger fragen sich, ob jetzt ein guter Moment für den Einstieg bei der Aktie ist. Der Handelsblatt-Reporter Christof Kerkmann erklärt im Podcast, wie es aktuell um das Unternehmen SAP steht und wie der Zukauf der Firma Reltio am vergangenen Freitag auf die KI-Strategie des Unternehmens einzahlt. Zum Artikel: SAP übernimmt KI-Datenspezialisten Reltio Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Max Rex und Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 27.03.202627 min
Wie geht es der deutschen Wirtschaft angesichts von Kriegen, Zöllen und einer schwächelnden Exportwirtschaft? Eine aktuelle Antwort auf diese Frage liefert die Konjunkturprognose vom Handelsblatt Research Institute (HRI). HRI-Senior-Economist Dennis Huchzermeier hat die Prognose mitgeschrieben und erklärt im Podcast, welche Faktoren sich aktuell auf Wachstum, Inflation, Industrieproduktion, Investitionen und den Arbeitsmarkt auswirken. Besonders gut sieht es nicht aus. Die aktuelle Konjunkturprognose des Handelsblatt Research Institutes Im Schwerpunkt der Folge geht es heute um die Bilanzen der Dax-Konzerne für 2025. Inzwischen liegen alle Bilanzen der 40 Dax-Konzerne vor und Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer hat sie analysiert. 111 Milliarden Euro Gewinn erzielten die Dax-40 im vergangenen Jahr – damit ist dieser Wert erneut gesunken. Ulf Sommer erklärt im Podcast, welche Faktoren sich negativ auf die Bilanzen der Dax-Konzerne auswirkten, wie die Prognose für das Jahr 2026 aussieht – und welchen überraschenden Treiber es gibt, der den Dax-Aktien Auftrieb geben könnte. Die Dax-Konzerngewinne stagnieren 2025 zum dritten Mal in Folge Moderiert von Ben Mendelson Produziert von Christian Heinemann Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 26.03.202628 min
Immobilienaktien gelten eigentlich als defensive Werte, doch seit Beginn des Iran-Kriegs sind die Kurse teils stark eingebrochen. Hintergrund ist die Angst vor höheren Zinsen, die vom Energiepreisschock und wachsenden Inflationssorgen befeuert wird. Wie groß der Druck auf Vonovia, LEG und andere Immobilienunternehmen aktuell ist, erklärt der stellvertretende Finanzressortleiter Carsten Herz im Gespräch mit Handelsblatt-Volontärin Emma Möllenbrock. Einstiegschance? Dieses Potenzial bieten Immobilienaktien jetzt Außerdem: Handelsblatt-Bankenreporterin Yasmin Osman spricht darüber, wie der Iran-Krieg die Kreditkosten für deutsche Unternehmen in die Höhe treibt und welche Folgen das hat. Irankrieg treibt Kreditkosten für Firmen drastisch nach oben Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Maximilian Rex Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 25.03.202635 min
Der Iran-Krieg hat die Hoffnung auf einen wirtschaftlichen Aufschwung in Deutschland vorerst beendet. Das lässt sich auch am neuen Ifo-Geschäftsklimaindex ablesen: Er ist im März deutlich gesunken – und zwar von 88,4 auf 86,4 Punkte. Gleichzeitig werden in Berlin aktuell einige Reformen diskutiert, die positive Effekte auf den Arbeitsmarkt haben könnten – darunter eine Abschaffung der Mitversicherung von Ehepartnern in der gesetzlichen Krankenversicherung, ein Ende des Ehegatten-Splittings und eine Erhöhung der Mehrwertsteuer, um im Gegenzug die Einkommensteuer oder die Sozialbeiträge zu senken. „Solche Umfinanzierungen, bei denen die Steuerlast insgesamt gleich bleibt, sind in ihren Wirkungen begrenzt“, sagt Ifo-Präsident Clemens Fuest. Welcher Bereich ihm in den Reformüberlegungen noch fehlt, erklärt er im Podcast. „Wird uns Mut abverlangen“ – Klingbeil stellt Reformplan vor Außerdem: Die vor mehr als zwei Jahrzehnten eingeführte Riester-Rente gilt als zu teuer und zu kompliziert. Die Zahl der Verträge ist seit Jahren rückläufig. Die Koalition aus Union und SPD will mit neuen Regeln bewirken, dass mehr Bürger privat vorsorgen. Der Bundestag soll das neue Gesetz an diesem Freitag beschließen. Kernpunkt der Reform ist die Einführung eines Altersvorsorgedepots – und gerade bei dem Punkt gab es zuletzt Bewegung. Worauf sich Anlegerinnen und Anleger einstellen können, erklärt Markus Hinterberger, Handelsblatt-Chefreporter für Geldanlage und Märkte. Kommentar: Riester – mit richtigen Produkten ist ein Kostendeckel unnötig Moderiert von Anis Micijevic Produziert von Johannes Grote Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- 24.03.202631 min
Rund drei Millionen Erwachsene sind derzeit über ihren Ehepartner kostenlos in der gesetzlichen Krankenversicherung mitversichert. Die Bundesregierung will dies abschaffen und vielen einen Mindestsatz von 200 Euro pro Monat vorschreiben. Hinzu kämen 25 Euro monatlich für die Pflegeversicherung. Ausnahmen soll es für Personen mit Kindern unter sechs Jahren oder pflegebedürftigen Angehörigen geben. Der Schritt soll das Milliardendefizit der gesetzlichen Krankenkassen senken und Arbeitsanreize erhöhen. Außerdem erwägt die Regierung, den Mehrwertsteuersatz von 19 auf 21 Prozent zu erhöhen. Martin Greive, Chefreporter Politik beim Handelsblatt, erläutert die Details. Zum Artikel: Regierung prüft höhere Mehrwertsteuer Außerdem erklärt die Folge, warum in der Irankrise Staatsanleihen ebenso wie Aktien und Edelmetalle deutlich an Wert verloren haben. „Staatsanleihen sind halt kein sicherer Hafen gegen Inflationsangst“, sagt Carsten Brzeski, der bei der ING-Bankengruppe das globale Makro-Research leitet. Derzeit würden andere Sicherheiten gesucht. „Und das ist aktuell scheinbar nur noch Bargeld.“ Brzeski spricht auch darüber, inwieweit wegen steigender Renditen ein neuer Liz-Truss-Moment droht. Die ehemalige britische Premierministerin trat 2022 nach nur 45 Tagen im Amt zurück. Hintergrund waren massive Finanzmarktreaktionen auf ihren wirtschaftspolitischen Kurs. Brzeski schaut abseits der Irankrise besorgt auf die Präsidentschaftswahl in Frankreich im kommenden Jahr: „Dann kann es durchaus auch mal noch mal am Anleihenmarkt scheppern.“ Moderiert von Nicole Bastian Produziert von Maximilian Rex und Lukas Teppler Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Today: https://www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen