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192- Droht im Winter die nächste Gaskrise?06.10., 05:0006.10.2026, 05:0000:39:27
Kurz vor Beginn der Heizsaison sind Experten und Verbraucher in Sorge: Die Gasspeicher in Deutschland sind gerade nur zu etwa 58 Prozent gefüllt – und damit so leer wie lange nicht mehr. Gleichzeitig liegen die Marktpreise infolge des Iran-Kriegs gerade zweieinhalb-mal so hoch wie noch zu Jahresbeginn. In der neuen Podcastfolge von Handelsblatt Green & Energy spricht Gastgeber Michael Scheppe mit Handelsblatt-Energieexpertin Catiana Krapp darüber, ob diesen Winter eine Gaskrise droht. Krapp rechnet nicht damit, dass Deutschland das Gas ausgeht. Aber: „An extrem kalten Wintertagen könnte nicht so viel Gas auf einmal bereitgestellt werden, wie Deutschland an diesem Tag braucht.“ Im zweiten Teil geht es um die Auswirkungen für die Verbraucher. Christina Wallraf, Referentin für den Energiemarkt bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, geht davon aus, dass der Gaspreis für Endkunden diesen Winter um etwa 20 Prozent steigen könnte. Sie gibt Hinweise, was Verbraucher nun tun können. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/mehrklima Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Wie teuer kann Tanken noch werden?22.09., 05:0022.09.2026, 05:0000:35:52
Benzin und Diesel sind so teuer wie seit Jahren nicht mehr. Doch wie entsteht der Spritpreis eigentlich — und ist ein Preis von drei Euro pro Liter realistisch? In dieser Folge von Handelsblatt Green & Energy spricht Kathrin Witsch mit Jürgen Ziegner vom Zentralverband des Tankstellengewerbes über Preisbildung, Steuern, CO_2-Kosten und die Rolle der Mineralölkonzerne. Handelsblatt-Rohstoffexpertin Judith Henke erklärt außerdem, wie Krieg, Ölmarkt und geopolitische Risiken die Preise treiben — und was Autofahrer in den nächsten Monaten erwarten müssen. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/mehrklima Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Gehört Klimaschutz ins Grundgesetz?08.09., 05:0008.09.2026, 05:0000:31:40
Rekordtemperaturen, Waldbrände, Hitzetote: Die vergangenen Monate haben den Klimawandel zurück auf die politische Agenda gebracht. SPD und Union haben diskutiert, das Thema in der Verfassung zu verankern, es dann aber zunächst vertagt. Offen bleibt die Frage, wie sich Klimaschutz und Verfassung überhaupt vereinbaren lassen. In dieser Podcast-Folge sprechen wir mit Emmanuel Schlichter, Jurist bei German Zero und Vorsitzender des Vereins Rechte der Natur. Er beschäftigt sich seit dem Studium mit Klimaschutz und Verfassungsrecht. Laut Schlichter ist die Idee, Klimaanpassungsmaßnahmen als Gemeinschaftsaufgabe ins Grundgesetz zu schreiben, nicht grundsätzlich neu, sondern wird bereits seit 2021 diskutiert. Er sagt: „Das ist nicht die ganze Lösung, aber es ist zumindest ein Teil der Lösung.“ Entscheidend für die Erreichung der Klimaziele ist laut Schlichter die Finanzierung – auf Bundesebene, aber auch bei den Bundesländern und Kommunen. Dafür spiele die Gemeinschaftsaufgabe eine wichtige Rolle. Es gelte, das Prinzip zu durchbrechen, dass der Bund die Kommunen nicht direkt finanzieren kann. Förderprogramme gibt es bereits. So wird beispielsweise die Wärmeplanung von Städten oder die Gebäudesanierung staatlich unterstützt. Unterm Strich aber reicht das nicht. Schlichter sagt: „Wir sehen, dass die Investitionen in den Klimaschutz gar nicht mehr werden, sondern eher gleichbleiben beziehungsweise sogar sinken.“ Überlastete Kommunen, die einen über Jahre aufgebauten Investitionsstau vor sich herschieben, sind ein wesentlicher Teil dieses Problems. Gleichzeitig hat der Staat seine Verteidigungsausgaben erhöht und steht auch beim Thema Sozialausgaben zunehmend unter Druck. Dennoch warnt Schlichter, dass Klimaanpassung nicht ausreicht: „Eine Anpassung an eine drei, vier Grad erwärmte Welt ist nicht möglich oder sehr, sehr schwierig.“ Mit jedem Zehntelgrad, das die Erwärmung steige, werde Anpassung teurer. Es sei deshalb wichtig, Klimaschutzmaßnahmen und Anpassung zusammenzudenken. Dabei könnten Klimaschutzmaßnahmen auch der Anpassung zugutekommen, zum Beispiel, indem man mit Solaranlagen gleichzeitig für Schatten sorge. Zudem drängt laut dem Juristen die Zeit: „Je nachdem, wie die Wahlen nächstes Mal ausgehen, könnte es sein, dass dann eine demokratische Mehrheit schwierig wird. Das heißt, wenn eine Gemeinschaftsaufgabe noch realistisch wäre, dann bis dahin.“ Moderiert von Kevin Knitterscheidt Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/mehrklima Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Bremst die Bundesnetzagentur die Energiewende aus, Klaus Müller?25.08., 05:0025.08.2026, 05:0000:45:37
Keine Behörde hat so viel Macht über die Energiewende wie die Bundesnetzagentur: Der Europäische Gerichtshof hat ihr vor fünf Jahren mehr Kompetenzen zugesprochen – jetzt führt sie nicht nur Anweisungen des Bundeswirtschaftsministeriums aus, sondern gestaltet auch selbst wichtige Regulierungen. Sie betreffen Solaranlagenbesitzer, die Batteriespeicherbranche, Gasversorgung und Gaskraftwerke sowie die Renditen der Netzbetreiber – und damit auch den größten Kostenfaktor der Energiewende. Entsprechend häufig werden Entwürfe der Bundesnetzagentur zum Politikum: Oft geht es darum, Kosten von einer Gruppe hin zu einer anderen zu verschieben, und Lobbyverbände tragen ihre Kämpfe darüber teils in Diskussionsrunden bei der Behörde, teils aber auch über Medien oder über Anwälte aus. „Die Klagefreudigkeit im Energiebereich ist schon echt knackig“, sagte Bundesnetzagentur-Präsident Klaus Müller vor einigen Wochen bei einer Anwältekonferenz. Man könne nicht beklagen, wie langsam Behörden seien, „und dann fröhlich die nächste Hundertschaft an Netzbetreibern einsammeln, um gegen die Bundesnetzagentur noch mal eine weitere Klage zu führen.“ Im Handelsblatt-Podcast erzählt Müller, dass wegen einer neuen Netzregulierung inzwischen 700 von 850 deutschen Netzbetreibern Klagen bei der Behörde eingereicht hätten – das sei in einem Rechtsstaat legitim, schüre aber eben auch Unsicherheit. Beim Thema Kohleausstieg stellt sich Müller an die Seite der Bundesregierung. Die hat jüngst entschieden, die Entscheidung über ein endgültiges Kohle-Aus in NRW bis 2030 noch bis ins kommende Frühjahr zu verschieben. Eigentlich sollte die Entscheidung in diesem August fallen. Müller sagt, die Ausschreibungen für neue Gaskraftwerke, die im September anstehen, würden erheblich mehr Planungssicherheit bringen: „Darum glaube ich, dass das Bundeswirtschaftsministerium eine sehr vernünftige, pragmatische Entscheidung getroffen hat.“ Konflikte zwischen ihm als Grünen-Mitglied und CDU-Ministerin Katherina Reiche räumt Müller nicht ein. Er komme mit seiner Chefin „total super“ politisch überein. „Man redet miteinander, man tauscht Sachargumente aus.“ Im Podcast äußert sich Müller auch zu der Frage, ob er glaubt, auch nach dem regulären Ende seiner Amtszeit Anfang 2027 unter Reiche als Netzagentur-Chef weitermachen zu dürfen. Moderiert von Catiana Krapp Produziert von Leonard Dumke Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/mehrklima Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Behördenchefin Mandy Pastohr im Podcast: Wie sinnvoll ist die E-Auto-Prämie?11.08., 05:0011.08.2026, 05:0000:32:57
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kennt man gerade vor allem wegen einer Sache: der E-Auto-Prämie. Käufer eines neuen Elektroautos bekommen bis zu 6000 Euro vom Staat. Die Anträge bearbeitet das BAFA. Kritiker monieren, dass vor allem ausländische Marken von der Förderung profitieren und sich E-Mobilität auch ohne finanzielle Anreize durchsetzen wird. Im Handelsblatt-Podcast Green & Energy verteidigt BAFA-Präsidentin Mandy Pastohr die Prämie. „Die Haupthürde bei einem Neuwagen ist oft der Anschaffungspreis. Die E-Auto-Förderung will genau hier ansetzen und Menschen mit niedrigem Einkommen dabei unterstützen, auf umweltfreundliche Mobilität umzusteigen.“ Im Podcast-Gespräch mit Host Michael Scheppe äußert sich Pastohr auch dazu, welche Automarken bislang am stärksten von der Prämie profitieren. Das BAFA sorgt auch in anderen Energie- und klimapolitischen Bereichen für die Abwicklung von Förderprogrammen. So spricht Pastohr, die bis zu 90 unterschiedliche Vogelarten am Ruf erkennt, auch über die eingekürzten Förderprogramme für klimafreundliche Heizungen und den Industriestrompreis. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/mehrklima Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Wie teuer wird Deutschlands Klimalücke?28.07., 03:0028.07.2026, 03:0000:33:58
Die Investitionen in erneuerbare Energien steigen, E-Autos und Wärmepumpen gewinnen an Fahrt – und trotzdem sinken Deutschlands Treibhausgasemissionen kaum noch. 2025 gingen sie im Vergleich zum Vorjahr nur um 0,1 Prozent zurück. Gleichzeitig wächst die Sorge, dass Deutschland sein Klimaziel für 2030 deutlich verfehlt: eine Reduktion der Emissionen um 65 Prozent gegenüber 1990. Das Umweltbundesamt projiziert, dass Deutschland seine CO₂-Obergrenzen bis 2030 um bis zu 255 Millionen Tonnen CO₂-Äquivalente überschreiten könnte. Die mögliche Folge: Deutschland müsste auf europäischer Ebene Emissionsrechte nachkaufen – das könnte den Bund bis zu 38 Milliarden Euro kosten. In dieser Folge spricht Host Kathrin Witsch mit Dirk Messner, Präsident des Umweltbundesamtes, über die Ursachen der Lücken im Klimaschutz und die Problemsektoren Gebäude und Verkehr. Außerdem geht es um die Frage, warum das Verfehlen der Obergrenze Deutschland noch weitaus teurer zu stehen kommen könnte – wenn man die Kosten von Klimaschäden einbezieht. „Wenn uns das Ökosystem um die Ohren fliegt, können die Schäden irreversibel sein“, sagt Messner im Podcast. Moderiert von Kathrin Witsch Produziert von Leonard Dumke Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/mehrklima Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Wettbewerb oder Subvention? Was die Monopolkommission zur Energiepolitik sagt14.07., 03:0014.07.2026, 03:0000:35:57
Die Monopolkommission berät Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat in Fragen von Marktmacht und Wettbewerb. Ihr Vorsitzender Tomaso Duso hat gerade den Bericht „Wettbewerb 2026“ vorgelegt. Diese Folge ist der Auftakt unserer Sommerserie: vier Folgen, vier Institutionen, die im Hintergrund über Energie, Wettbewerb und Klimapolitik mitentscheiden und die im öffentlichen Diskurs selten vorkommen. Im Podcast sprechen wir mit Duso über den Tankrabatt, der Anfang Juli auslief – und den er von Beginn an für das falsche Instrument hielt. „Wir haben von Anfang an gesagt, der Tankrabatt ist das Schlimmste, das man machen kann in so einer Situation“, sagt er. Zwischen 100 und 300 Millionen Euro aus dem 1,6-Milliarden-Paket seien nicht bei den Verbrauchern angekommen: ein Beleg für strukturelle Wettbewerbsprobleme bei Raffinerien und im Kraftstoffgroßhandel. Außerdem geht es um die einheitliche Strompreiszone in Deutschland, die laut Monopolkommission falsche Investitionsanreize setzt – nicht nur für Kraftwerke, sondern auch für Unternehmensstandorte. Und um die Frage, wie wirksam ein Beratungsgremium ohne Durchsetzungsmacht ist, wenn die Politik andere Wege geht. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/mehrklima Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Wie grün kann Deutschlands Industrie werden?30.06., 03:0030.06.2026, 03:0000:30:05
Die Industrie ist für ein Viertel der Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich. Doch klimafreundlicher zu werden, ist schwierig und teuer – vor allem bei Hochtemperaturprozessen. In dieser Folge senden wir direkt aus Remscheid: bei der Stahlschmiede Dirostahl, wo Stahl auf 1200 Grad erhitzt und mit Hämmern bearbeitet wird. Bisher heizt Erdgas die Öfen – noch. Künftig will Dirostahl mit dem Start-up Hyperheat kooperieren, das Öfen so nachrüstet, dass sie flexibel zwischen Gas und Strom wechseln können – je nachdem, was günstiger ist. Hyperheat-Chef Frederick Lessmann nutzt die starken Preisschwankungen beim Strom: „Heute Morgen war der Strom bei 150 Euro pro Megawattstunde […] vor anderthalb Stunden war er bei elf Euro.“ Dirostahl-Geschäftsführer Roman Diederichs sagt, er stoße bislang „gegen einen gläsernen Deckel“. Zusammengebracht wurden beide von Peter Schniering, Gründer der Denkfabrik Future Cleantech Architects und des Future Cleantech Festivals. Er blickt optimistisch auf die Dekarbonisierung: „Wir sehen jedes Jahr neue Rekorde brechen.“ Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/mehrklima Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Energienetze unter Beschuss: Wie hält die Ukraine ihre Stromversorgung aufrecht?16.06., 03:0016.06.2026, 03:0000:24:28
Seit mehr als drei Jahren ist das ukrainische Energienetz Ziel russischer Angriffe. Über 50 Prozent der Stromerzeugungskapazitäten hat das Land verloren, Umspannwerke wurden zerstört, Kraftwerke mehrfach getroffen. Und trotzdem funktioniert die Stromversorgung – fragil, aber aufrecht. Im vergangenen Winter hatten einige Haushalte im Osten des Landes Prognosen zufolge zeitweise nur noch zwei bis vier Stunden Strom am Tag. Dass Europa davon lernen kann und muss, zeigte sich im Januar dieses Jahres: Mehrere in Brand gesetzte Stromleitungen lösten in Berlin den schlimmsten Stromausfall seit dem Zweiten Weltkrieg aus. „Die ukrainischen Gesprächspartner schauen sich das an und denken: Ja, so geht es uns seit wirklich sehr vielen Jahren“, sagt Helen Naser, Leiterin des Sekretariats der Deutsch-Ukrainischen Energiepartnerschaft, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie von der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit umgesetzt wird. Im Podcast sprechen wir mit Helen Naser über die Lehren aus mehr als drei Jahren Krieg gegen kritische Infrastruktur – Dezentralisierung, Ersatzteilreserven, physischer Schutz von Anlagen – und darüber, was Deutschland und Europa jetzt konkret tun müssten, um vorbereitet zu sein. Moderiert von Kevin Knitterscheidt Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/mehrklima Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Elektro-Autos als Stromspeicher – Nische oder Zukunftsvision?02.06., 03:0002.06.2026, 03:0000:38:14
Im politischen Berlin gibt es gerade wieder Diskussionen darüber, wie viel Speicherkapazitäten Deutschland braucht, um Schwankungen bei erneuerbaren Energien abzufedern. Eine Lösung, die sich anbietet, liefern Elektroautos. Denn private Pkw werden im Schnitt nur eine Stunde am Tag bewegt. Die restlichen 23 Stunden könnten die Fahrzeuge als Stromspeicher zur Verfügung stehen. Gerade die neue Generation der Stromer hat größere Akkus. Mit diesen könnte bei Bedarf Strom zurück ins Netz eingespeist werden – was bidirektionales Laden genannt wird. Im Podcast spricht Gastgeber Michael Scheppe über das Potenzial dieser Technologie. „Theoretisch könnten wir alle Speicher, die wir zukünftig im Stromnetz brauchen, mit Elektrofahrzeugen und mit mobilen Batterien ersetzen“, sagt Robert Kohrs, der beim Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) die Abteilung Intelligente Netze leitet. Doch es gibt noch viele regulatorische Hürden und wenige Angebote auf dem Markt. Eines der Unternehmen, die seit Jahren E-Autos intelligent mit dem Stromnetz verbinden wollen, ist The Mobility House. Die Firma kooperiert mit dem Autobauer Mercedes-Benz und will noch in diesem Jahr einen Tarif für bidirektionales Laden anbieten. Marcus Fendt, Chef der Abteilung The Mobility House Energy, sagt: „Man stabilisiert und unterstützt ein erneuerbares deutsches Energiesystem. Und dafür ist für den Nutzer das Autofahren günstiger.“ Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/mehrklima Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Kerosin wird knapp – und jetzt?19.05., 03:0019.05.2026, 03:0000:38:10
Die Straße von Hormus ist blockiert. 20 Prozent des weltweiten Kerosinbedarfs kommen nicht mehr durch. Lufthansa streicht Flüge, EasyJet meldet fast 30 Millionen Euro Mehrkosten – in einem einzigen Monat. Was passiert gerade in den globalen Lieferketten? Und gibt es einen Ausweg? Marco Felsberger, Senior Advisor for Supply Chain Resilience bei Prewave, ordnet die Lage ein: „Die erste Welle ist meistens einmal dieser Preisdruck – wäre noch händelbar. Die zweite Welle ist deutlich schwieriger: wenn diese Produkte anfangen, wirklich physisch nicht mehr verfügbar zu sein." Florian Hildebrand, Mitgründer und CEO von Greenlyte, erklärt, warum synthetisches Kerosin aus der Luft mehr als ein Klimaprojekt ist: „Resilienz ist das Thema, was uns aktuell viel beschäftigt – weil es einfach nochmal eine weitere Begründung liefert, warum eine grüne Technologie vielleicht auch ein bisschen teurer ist als eine graue." Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/mehrklima Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Förderstopp für Solaranlagen: Was bedeutet das für die Energiewende?05.05., 03:0005.05.2026, 03:0000:35:26
Mit der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes soll ein Jahrzehnte altes Privileg für Hausbesitzer künftig entfallen: die Einspeisevergütung von kleinen Solaranlagen mit bis zu 25 Kilowatt Leistung. Der Gesetzentwurf zur Änderung wird aktuell diskutiert. Einige Anbieter von PV-Anlagen erwarten, dass ihr Absatz ab dem kommenden Jahr darunter leiden wird. Mario Kohle, Gründer und CEO des Solar-Start-ups Enpal, sagte dem Handelsblatt: „Die Menschen hören einfach nur, dass eine Förderung abgeschafft wird.“ Er prognostiziert deshalb: „Der Markt für kleine Solaranlagen wird insgesamt einbrechen.“ Doch es gibt auch andere Meinungen. Denn die Einspeisevergütung für PV-Anlagen ist schon jetzt nur noch gering und falle laut einigen Branchenmitgliedern bei einer Kaufentscheidung für eine Solaranlage kaum noch ins Gewicht. Im Green & Energy Podcast sagt Martin Endress, Vorstandsmitglied bei Eon Energie Deutschland: „Die Solaranlage ist nach wie vor sehr attraktiv.“ Es gehe Kunden heute mehr darum, den Strom aus der eigenen PV-Anlage selbst zu verbrauchen, als ihn ins Stromnetz einzuspeisen. Eon Energie Deutschland beobachtete in den vergangenen Wochen ein deutlich gestiegenes Interesse an PV-Anlagen, aber auch an anderen Technologien wie etwa Wärmepumpen. Das Interesse wird vor allem durch den Iran-Krieg getrieben und zeigt den Wunsch vieler Menschen nach eigenständigerer Energieversorgung. Die Stromexpertin Mira Wenzel von der Denkfabrik Agora Energiewende sagt, aus Klimagesichtspunkten sei es am besten, wenn Haushalte sich zu ihrer Solaranlage auch einen Speicher kauften und ihren Stromverbrauch intelligent steuern ließen. Sie stellt aber auch klar, dass Hausbesitzer in der Realität nicht auf einen Schlag auf eine moderne Stromverbrauchswelt umstellen, sondern Anschaffungen wie Solaranlage, Elektroauto oder Wärmepumpe Schritt für Schritt vornehmen. Wenzel vermutet deshalb: „Wir werden eine Delle sehen beim Ausbau der kleinen Dachsolaranlagen durch den Förderstopp.“ Mit einer Einspeisevergütung könnten Hausbesitzer ganz anders kalkulieren als ohne. Wie man als Hausbesitzer am besten beim Thema Solar entscheiden sollte, wie realistisch es ist, den eigenen Solarstrom an der Börse zu verkaufen, und welchen Einfluss der PV-Förderstopp auf die Energiewende haben könnte – darum geht es in der neuen Folge Handelsblatt Green & Energy. Moderiert von Catiana Krapp Produziert von Fabian Livrée Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/mehrklima Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Steigende Spritpreise: Lohnt sich jetzt ein Elektroauto?21.04., 03:0021.04.2026, 03:0000:27:49
Die Nachfrage nach Elektroautos in Deutschland ist deutlich gestiegen. Im März zählten die Behörden mehr als 70.000 Neuzulassungen von Stromern. Das sind 52 Prozent mehr als vor einem Monat. In der aktuellen Folge von Handelsblatt Green & Energy fragt sich Moderator Michael Scheppe, ob das an den hohen Spritpreisen infolge des Kriegs im Iran liegt – und ob sich der Kauf eines Elektroautos nun mehr rechnet als früher. Simon Schnurrer, Autoexperte der Beratung Oliver Wyman, sagt im Podcast: „Steigende Kraftstoffpreise führen nicht automatisch zu höheren Verkaufszahlen von Elektroautos, sondern sind nur ein Faktor von vielen.“ Im zweiten Teil sagt Fabian Faehrmann, Sprecher und E-Autoexperte beim Verkehrsclub ADAC: „Es ist immer noch eine absolute Einzelfallrechnung, ob ein Elektroauto günstiger ist als ein vergleichbarer Verbrenner.“ Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/mehrklima Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Das Mercosur-Dilemma: Freihandel vs. Regenwald?07.04., 03:0007.04.2026, 03:0000:25:27
Es ist das größte Handelsabkommen, das die EU je verhandelt hat: der Deal mit den Mercosur-Staaten Brasilien, Argentinien, Paraguay und Uruguay. Doch seit über 20 Jahren wird gerungen, gestritten und blockiert. Während die Wirtschaft auf neue Märkte hofft, schlagen Umweltschützer Alarm. Zerstören wir für billiges Rindfleisch und Soja die grüne Lunge der Erde? Und wie glaubwürdig ist die EU-Klimapolitik noch? In dieser Folge sprechen wir über die Schattenseiten des Abkommens mit Harald Gross von Greenpeace – und beleuchten die strategische Notwendigkeit mit der Außenwirtschaftsexpertin Samina Sultan vom Institut der Deutschen Wirtschaft. Moderiert von Kathrin Witsch Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/mehrklima Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Abzocke oder Marktwirtschaft: Was steckt hinter den hohen Energiepreisen?24.03., 03:0024.03.2026, 03:0000:26:29
Der Irankrieg weckt Erinnerungen an 2022: Steigende Energiepreise, Forderungen nach einem Tankrabatt, Vorwürfe der Abzocke gegen Mineralölkonzerne und Tankstellen. Damals traf uns die direkte Abhängigkeit von russischem Pipeline-Gas. Heute gibt es diese Abhängigkeit so nicht mehr – dafür gibt es heute einen harten Bieterwettbewerb mit Asien um knapper werdendes LNG. Welche Instrumente aus dem Werkzeugkasten der Politik helfen wirklich und welche verschlimmern die Lage eher? Und was müsste Deutschland langfristig anders machen, damit der nächste geopolitische Schock uns nicht wieder unvorbereitet trifft? Darüber sprechen wir mit Judith Henke, Rohstoffexpertin beim Handelsblatt.
- Fünf Jahre Green-Podcast: Vom Klima-Hype zum fossilen Comeback?10.03., 03:0010.03.2026, 03:0000:43:40
In der Jubiläumsfolge ziehen wir Bilanz: Denn in fünf Jahren ist viel passiert: Energiekrise, Atomausstieg, geopolitische Verschiebungen bei Gaslieferungen, neue Klimaziele und hitzige Debatten über Heizungsgesetz, Elektroautos und Wasserstoff. Gleichzeitig schreitet der Ausbau erneuerbarer Energien voran – doch Strompreise, Netzausbau und Industrie-Transformation stellen Politik und Wirtschaft weiter vor große Herausforderungen. Was bedeutet das alles konkret? Wie weit ist Deutschland beim Ausbau von Wind- und Solarenergie? Warum kommt die Elektromobilität langsamer voran als gedacht? Und was hat die Debatte um das Heizungsgesetz tatsächlich verändert? Außerdem sprechen wir über die wichtigsten Wendepunkte der Klima- und Energiepolitik in den vergangenen fünf Jahren. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/mehrklima Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Wie viel Strom braucht Deutschland wirklich?24.02., 09:5924.02.2026, 09:5900:41:39
Ein geleakter Gesetzentwurf zur Energiewende hat kürzlich die Runde gemacht. Er soll die Stromnetze entlasten – könnte aber die wirtschaftlichen Bedingungen für erneuerbare Energien erheblich verschlechtern, warnen Oppositionspolitiker und Verbände. Und die Branche fragt sich: Ist das jetzt der erste große Schritt zur Umsetzung des Energiewende-Monitorings, das im Sommer Diskussionen ausgelöst hat? Unter der Ampel-Regierung orientierte sich der Stromverbrauch, auf den das Energiesystem ausgelegt werden sollte, an den Klimazielen: Bis 2045 will Deutschland seinen CO2-Ausstoß auf null reduziert haben. Mehr Stromverbrauch bedeutet auch weniger Gasverbrauch und somit weniger Emissionen. Die aktuelle Bundesregierung verfolgt einen anderen Ansatz: Sie will der Tatsache Rechnung tragen, dass der Strombedarf nicht so steigt wie erhofft – und den Ausbau von erneuerbaren Energien und Stromnetzen daran anpassen. Das soll Kosten sparen. Kritiker befürchten, dass dem Klimaschutz damit keine ausreichende Priorität mehr eingeräumt wird. Deshalb wurde schon das Monitoring – die Bestandsaufnahme zum realen Stromverbrauch in Deutschland und der Energiewende – scharf kritisiert, bevor es überhaupt erschien. Was aber steht tatsächlich in dem wissenschaftlichen Dokument, was sollte man daraus für die Energiewende ableiten und was bedeuten die politischen Maßnahmen, die sich jetzt abzeichnen? Darum geht es in dieser Folge, die das Handelsblatt auf der Energiemesse E-World in Essen als Live-Podcast aufgezeichnet hat. Gäste sind Ralph Kremp, Partner beim Beratungsunternehmen BET, das das Energiemonitoring im Auftrag des Wirtschaftsministeriums mit verfasst hat, und Michael Roth, Leiter Political Affairs für den Stromnetzbetreiber Tennet in Berlin. Sie erklären, welche Lehren sich aus dem Monitoring ziehen lassen und wie die Stromnetze darauf ausgelegt werden sollen. Moderiert von Catiana Krapp Produziert von Fabian Livrée Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/mehrklima Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Traum von der Sonne auf Erden – Wann kommt der Durchbruch bei der Fusionsenergie?10.02., 03:0010.02.2026, 03:0000:39:03
Es ist so etwas wie der heilige Gral der Energiewelt: die Kernfusion. Dabei sollen wie bei der Sonne Wasserstoffkerne mit Heliumkernen verschmelzen, die dabei riesige Mengen Energie freisetzen. Das Problem: Wissenschaftler forschen seit Jahrzehnten daran, doch in der Praxis gibt es bislang keinen Durchbruch für die Kernfusion. Die Bundesregierung aber will, dass das erste Fusionskraftwerk der Welt in Deutschland entsteht. 45 Start-ups forschen weltweit an dem Thema, vier davon in Deutschland. Eines davon ist die Firma Focused Energy aus Darmstadt. Focused Energy plant, in neun Jahren das erste Laserfusionskraftwerk in Deutschland gebaut zu haben. Im Handelsblatt-Podcast Green & Energy sagt Forschungsleiter und Physik-Professor an der Technischen Universität Darmstadt Markus Roth: „Die Kernfusion hat für die Energieerzeugung eine ähnlich große Bedeutung wie die Erfindung der Dampfmaschine für die Industrialisierung.“ Im zweiten Teil des Podcasts spricht Handelsblatt-Redakteur Michael Scheppe mit Hartmut Zohm, Plasmaphysiker am Max-Planck-Institut. Er hält es für unrealistisch, dass Mitte der 2030er-Jahre ein Fusionskraftwerk für industrielle Zwecke in Deutschland steht. „Die Idee, dass wir unser Energieproblem los sind, wenn wir Kernfusion nutzbar gemacht haben, stimmt meiner Meinung nach so nicht“, sagt Zohm. Aber: „Wir werden einen weiteren Baustein zu unserer Energieversorgung haben.“ Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/mehrklima Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Wie kommt die Wirtschaft wieder in Schwung, Frau Reiche?27.01., 15:5027.01.2026, 15:5000:26:38
2026 könnte das Jahr der großen Energie-Entscheidungen werden. Nach jahrelangen Verzögerungen sind neue Gaskraftwerke für Deutschland absehbar. Die Kraftwerke sollen die Stromversorgung in Deutschland sicherstellen, wenn immer mehr Kohlekraftwerke vom Netz gehen. Die Bundesregierung hat sich mit der EU-Kommission auf einen grundsätzlichen Rahmen für staatliche Kraftwerksausschreibungen geeinigt. Nun gilt es, ein Datum für die Ausschreibungen festzulegen – und zu klären, wie der Staat Unternehmen unterstützt, die sie bauen wollen. Und um die Energieversorgung nicht nur zu sichern, sondern auch bezahlbar zu halten, soll nun für drei Jahre ein Industriestrompreis kommen. Der soll ab dem 1. Januar 2026 gelten – allerdings rückwirkend. Doch die Frage, ob sich Unternehmen auch längerfristig auf niedrigere Stromkosten einstellen können, ist offen. Unternehmen, die nicht auf Elektrifizierung setzen, planen oft mit dem Einsatz von Wasserstoff, um perspektivisch klimaneutral zu werden. Doch, dass der bezahlbar und verfügbar wird, ist derzeit nicht absehbar. Was wird aus dem Wasserstoffkernnetz, das den Wasserstofftransport in Deutschland sichern soll. Und worauf müssen sich Unternehmen einstellen? Veränderungen soll es auch in absehbarer Zeit beim Thema Heizungsgesetz geben: Die Bundesregierung ist offenbar kurz davor, Eckpunkte zu einer Novelle des Gesetzes vorzulegen, das formal Gebäudeenergiegesetz heißt. Über allem schwebt zudem die Frage, ob es noch realistisch ist, dass Deutschland sein Ziel einhält, bis 2045 klimaneutral zu werden. Hält die Bundesregierung weiter daran fest? Beim diesjährigen Handelsblatt Energie-Gipfel in Berlin hat der stellvertretende Handelsblatt-Chefredakteur Martin Knobbe Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zu den wichtigsten aktuellen Themen befragt. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: https://www.handelsblatt.com/mehrklima Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Ist die Energiewende noch auf Kurs?13.01., 04:0013.01.2026, 04:0000:48:15
Zum ersten Mal hat Deutschland im vergangenen Jahr mehr Strom mit Solarzellen produziert als mit Braunkohlekraftwerken. Das zeigt eine Datenanalyse des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme. Doch die Zahlen belegen auch: Die Emissionen aus der Stromerzeugung sind schlussendlich nicht gesunken. Warum das so ist, erklärt der Fraunhofer-Wissenschaftler Leonhard Gandhi im Podcast. Auf 130 Seiten haben er und seine Kollegen Bilanz für die Stromerzeugung 2025 gezogen. Gandhi sagt: „Wir haben einen sehr deutlichen Fuel Shift gesehen. Das heißt, wir hatten weniger Erzeugung aus Kohle und dafür mehr Erzeugung aus Erdgas.“ Zudem produziere Deutschland insgesamt deutlich mehr Strom aus Windkraft als aus Photovoltaik. 2025 sei ein gutes Photovoltaikjahr gewesen – aber ein schlechtes Windjahr. Der Zugewinn an PV-Strom habe die Reduktion an Windstrom nicht überkompensieren können. Das Thema Energiewende ist derzeit politisch besonders aufgeladen. Im vergangenen Sommer hatte Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche ein Monitoring in Auftrag gegeben, um darzustellen, wie hoch der Bedarf an Strom in Deutschland überhaupt in den kommenden Jahren sein dürfte – und das Tempo der Energiewende daran auszurichten. Da Deutschland nicht so schnell fossile Heizungen gegen Wärmepumpen und Verbrenner gegen Elektroautos tauscht, wie es aus Klimagründen notwendig wäre, steigt auch der Stromverbrauch im Land langsamer als erhofft. Doch das Monitoring scheint kurzfristig auf die Umsetzung der Energiewende vor Ort kaum Einfluss zu haben. Das sagt Aurélie Alemany, Chefin des hannoveranischen Energieversorgers Enercity, im Podcast: „Die nächsten 15 Jahre gibt es keine Planänderung. Das Monitoring hat ganz klar nachgewiesen, dass wir in Deutschland auf Erneuerbare setzen. Deswegen müssen wir uns konzentrieren, diesen Ausbau durchzuführen.“ Alemany berichtet, wie Hannover aus der Verbrennung von Kohle aussteigt – und wie ihr Unternehmen mit der Industrie vor Ort die Energiewende in der Praxis umsetzt. Moderiert von Catiana Krapp Produziert von Fabian Livrée Unser beliebter Podcast Handelsblatt Crime geht wieder live! Am 26. Februar im Babylon Berlin und am 27. Februar im Club im Capitol Theater Düsseldorf bringen wir “Das Protokoll des Untergangs” auf die Bühne. Unsere Insider führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere. Tickets gibt es hier! Wenn Sie unseren Journalismus nicht nur hören, sondern lesen wollen – mit all den Details, Analysen und Hintergründen, die das Wirtschaftsgeschehen einordnen, dann empfehlen wir Ihnen unser „Winter-Special“: Sie können das digitale Handelsblatt vier Wochen lang für nur einen Euro kennenlernen – und sich zusätzlich die Chance auf einen 100-Euro-Einkaufsgutschein sichern. Sie schalten damit direkt alle H+-Artikel frei – auch in unserer App – und behalten aktuelle Entwicklungen im Blick. Unser Angebot zum Jahreswechsel finden Sie auf www.handelsblatt.com/winter. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen