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192- Klimabilanz, Gaskraftwerke, Verbrenner-Aus: Welche Folgen haben die Energiethemen des Jahres?30.12., 04:0030.12.2025, 04:0000:45:05
Aus Sicht von Klimawissenschaftlern waren die vergangenen Monate ein Rückschritt. „Klimapolitisch waren viele Jahre verlorene Jahre, aber 2025 könnte tatsächlich eine Zäsur in negativer Hinsicht sein“, sagt Mojib Latif vom Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel in der Jahresendausgabe des Handelsblatt-Podcasts Green & Energy. In dieser blicken die Moderatorinnen und Moderatoren Kevin Knitterscheidt, Catiana Krapp und Michael Scheppe traditionell auf die Klima- und Energiethemen des Jahres zurück – und analysieren, was sie für das neue Jahr bedeuten. Was Experte Latif mit seiner Aussage beispielsweise meint: Die USA sind nach der Wahl von Donald Trump aus dem Pariser Klimaabkommen ausgestiegen, zudem hat die Europäische Union erst vor wenigen Tagen die Abkehr vom Verbrenner-Aus beschlossen. Welche Auswirkungen das für das Klima hat, analysiert Jan Dornoff, leitender Wissenschaftler des Thinktanks ICCT. Eine erste Modellierung des Experten zeigt, dass dadurch eine Gigatonne mehr CO2 ausgestoßen würde. Das wäre ungefähr die 1,4-fache Menge dessen, was Deutschland jedes Jahr an CO2 freisetzt. Eines der großen Energiethemen bleibt die Planung neuer Gaskraftwerke. Damit sollen Kohlekraftwerke, die nach und nach vom Netz gehen, ein Stück weit ersetzt werden. Andreas Schwenzer, Partner bei der Unternehmensberatung Advice & Company sagt den Hosts in dieser Folge: „Wir waren vor einem guten Jahr im Endeffekt schon mal genauso weit wie jetzt. Durch den Regierungswechsel haben wir ein bis zwei Jahre Zeit bei der Umsetzung verloren.“ Unser beliebter Podcast Handelsblatt Crime geht wieder live! Am 26. Februar im Babylon Berlin und am 27. Februar im Club im Capitol Theater Düsseldorf bringen wir “Das Protokoll des Untergangs” auf die Bühne. Unsere Insider führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere. Tickets gibt es hier! Wenn Sie unseren Journalismus nicht nur hören, sondern lesen wollen – mit all den Details, Analysen und Hintergründen, die das Wirtschaftsgeschehen einordnen, dann empfehlen wir Ihnen unser „Winter-Special“: Sie können das digitale Handelsblatt vier Wochen lang für nur einen Euro kennenlernen – und sich zusätzlich die Chance auf einen 100-Euro-Einkaufsgutschein sichern. Sie schalten damit direkt alle H+-Artikel frei – auch in unserer App – und behalten aktuelle Entwicklungen im Blick. Unser Angebot zum Jahreswechsel finden Sie auf www.handelsblatt.com/winter. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Schaden Klimaschutzregeln der Wirtschaft?16.12., 03:0016.12.2025, 03:0000:39:04
Neues Heizungsgesetz, Aus für das Verbrenner-Aus, verschobener CO2-Zertifikatehandel für Gebäude und Verkehr: Das Jahr 2025 war in vielerlei Hinsicht ein Rückschritt auf dem Weg zur Klimaneutralität. Begründet wird die Deregulierung meist mit der schwachen Konjunktur. Doch hilft die Abkehr von strengen Umweltregeln wirklich der Wirtschaft? Darüber sprechen wir in dieser Folge mit zwei der renommiertesten Ökonomen des Landes: Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, und Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts und ehemaliger Vorsitzender des Sachverständigenrats Wirtschaft der Bundesregierung. Beide sehen das globale Engagement für die Dekarbonisierung zunehmend schwinden – was in einigen Sektoren zwar für Erleichterung sorgt, in anderen aber neue Unsicherheiten schafft. Unser beliebter Podcast Handelsblatt Crime geht wieder live! Am 26. Februar im Babylon Berlin und am 27. Februar im Club im Capitol Theater Düsseldorf bringen wir “Das Protokoll des Untergangs” auf die Bühne. Unsere Insider führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere. Tickets gibt es hier! Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: www.handelsblatt.com/mehrklima Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Die Schwierige Suche nach dem Endlager – Wohin mit dem Atommüll?02.12., 03:0002.12.2025, 03:0000:37:42
Deutschland ist zwar schon seit fast drei Jahren aus der Atomenergie ausgestiegen. Doch Diskussionen gibt es noch immer: Wohin mit dem Atommüll? Gesucht wird ein Ort, in dem die hoch radioaktiven Überreste aus 60 Jahren deutscher Atomstrom-Erzeugung für Zigtausende Jahre sicher deponiert werden können. 2017 hat der Bundestag das Gesetz zur Endlagersuche beschlossen. Seitdem suchen Geologen der Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) nach einer passenden Stelle. Lisa Seidel, Bereichsleiterin Standortauswahl bei der BGE, erklärt, wie die Suche in Deutschland abläuft. Sie könnte wohl noch bis Mitte des Jahrhunderts andauern. „Unser Ziel ist es, den Standort mit der bestmöglichen Sicherheit zu finden“, sagt Seidel. Im zweiten Teil des Podcasts diskutiert Handelsblatt-Redakteur Michael Scheppe mit dem Geologen Tim Vietor. Er ist Mitglied der Geschäftsleitung der Nagra, so heißt die Genossenschaft, die in der Schweiz für die Standortsuche zuständig ist. Es geht darum, was Deutschland von anderen Ländern lernen kann, und wie sicher ein Endlager tief unter der Erde ist. „100-prozentige Sicherheit bekommen Sie von keinem Wissenschaftler“, sagt Vietor. „Aber wir tun wirklich, wirklich alles, um an diese 100 Prozent nah ranzukommen.“ Ein Hinweis für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Dieses Aktionsangebot finden Sie nur bis zum 8. Dezember unter handelsblatt.com/podcast50. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Ist die Energiewende zu teuer für unsere Industrie? – Teil 218.11., 03:0018.11.2025, 03:0000:34:34
Die Zeiten, in denen Klimaschutz mit der Chance auf ein grünes Wirtschaftswunder assoziiert wurde, scheinen vorbei zu sein. Die Transformation der Industrie krankt derzeit am teuren Wasserstoff, die Transformation des Heizungssektors an teuren Wärmepumpen und die Transformation der Energiebranche am teuren Stromnetzausbau. Die Länder in Europa fühlen sich zunehmend überfordert. Sie befürchten, dass die Menschen und Unternehmen die Kosten nicht tragen können, wenn die Vorgaben so strikt bleiben wie bislang geplant – und haben ihre Klimaziele abgeschwächt. Ist das der Weg, um Industrie und Bevölkerung langfristig zu schützen? Nachdem es in Teil 1 des Green-Podcasts zur teuren Energiewende vor zwei Wochen darum ging, wie Deutschlands größter Gaskunde – ein Düngemittelhersteller – mit den Kosten der Energiewende umgeht, spricht in dieser Folge der Umweltminister von Schleswig-Holstein, Tobias Goldschmidt, über seine Vorstellungen von einer erfolgreichen Transformation. Goldschmidt warnt davor, den Forderungen aus der Chemiebranche nachzugeben, den Emissionshandel abzuschaffen, durch den CO₂‑Ausstoß für Unternehmen immer teurer wird: „Die Forderung nach einer Abschaffung des Emissionshandels wäre wirklich die Selbstaufgabe des Planeten.“ Der Minister räumt ein, dass zuletzt zu wenig auf die Kosten der Energiewende geachtet worden sei, betont aber auch die Chancen: „Ich glaube, dass es richtig ist, dass wir das Thema Kosteneffizienz wieder in den Mittelpunkt rücken im Energiesystem.“ Aber: Die Energiewende trage in Schleswig-Holstein auch dazu bei, das Wirtschaftswachstum voranzutreiben. Moderiert von Catiana Krapp Produziert von Johannes Grote Ein Hinweis für alle, die schon länger mit einem Handelsblatt-Abo liebäugeln: Das gibt es jetzt für 12 Monate mit 50 % Rabatt – gedruckt oder digital. Mit fundierten Recherchen, starken Meinungen und exklusiven Hintergründen behalten Sie den Überblick über die wichtigsten Wirtschaftsthemen. Dieses Aktionsangebot finden Sie nur bis zum 8. Dezember unter handelsblatt.com/podcast50. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Neuer Podcast: Catching Chris - Auf der Spur des Millionenbetrügers13.11., 11:3013.11.2025, 11:3000:01:53
Ein Mann. Viele Identitäten. Unzählige Opfer und ein mutmaßlicher Millionenschaden. Fast eineinhalb Jahre lang suchen die Handelsblatt-Journalisten Michael Verfürden, Lars-Marten Nagel und Solveig Gode einen der dreistesten Serienbetrüger Deutschlands: ein Mann wie ein Phantom. Er gibt sich mal als Adliger aus, mal als Selfmade-Millionär. Er bricht Frauen das Herz, zerstört Existenzen und bringt Anleger um Millionen. Nichts an ihm ist echt – kein Job, kein Name, kein Gefühl. Wir verfolgen ihn quer durch Deutschland und über drei Ländergrenzen. Die Spuren führen zu Luxusvillen, Golfplätzen und Gerichtssälen – zu Gangsterrappern oder Drogendealern im Darknet. Und so viel können wir schon verraten: Wir werden ihn finden. Hier geht's zum neuen Handelsblatt True-Crime-Podcast: Jetzt reinhören und abonnieren! Handelsblatt Apple Spotify P.S.: Wir bringen diesen besonderen Fall auch live auf die Bühne, am 20.11. im Bergson Kunstkraftwerk in München. Letzte Tickets gibts hier: Aufgedeckt: Die spektakulärsten Streitfälle der deutschen Wirtschaft - Bergson Aufgedeckt: Die spektakulärsten Streitfälle der deutschen Wirtschaft - Bergson
- Ist die Energiewende zu teuer für unsere Industrie? – Teil 104.11., 03:0004.11.2025, 03:0000:23:41
Das Thema Klimaschutz wird für viele Unternehmen gerade ernst: Im europäischen Emissionshandel sollen ab 2026 für einige Produkte sogenannte kostenlose Zuteilungen für CO2-Zertifikate auslaufen. Das heißt, dass CO2-Emissionsrechte dann nicht mehr wie bisher staatlich bezuschusst werden. Dagegen gehen jetzt einige Unternehmensvertreter auf die Barrikaden. Am deutlichsten tritt Christian Kullmann, der Chef des Spezialchemiekonzerns Evonik, auf. Er fordert, dass der Emissionshandel komplett abgeschafft wird. In einem Interview sagte Kullmann vor Kurzem: „Die CO2-Gebühr für Europa muss weg.” Aber nicht alle Industrievertreter stimmen zu. Zum Beispiel sagte der Präsident des Verbands der Chemischen Industrie, Markus Steilemann, kürzlich, dass er die „radikale Forderung“ nach einer Abschaffung für falsch hält, und dass „der Emissionshandel einen Bombenjob“ gemacht habe. In den nächsten beiden Folgen von Handelsblatt Green & Energy geht es darum, was die Energiewende und die politisch vorgegebene Transformation für Unternehmen in Deutschland bedeuten. In der ersten Folge ist Christopher Profitlich zu Besuch, Unternehmenssprecher des Düngemittelherstellers SKW Piesteritz. Profitlich sagt: „Wir sind Deutschlands größter Erdgasverbraucher.“ SKW Piesteritz sehe als Unternehmen einfach nur massive Kostensteigerungen und „keine Zahlungsbereitschaft dafür, dass wir klimaneutralere Produkte herstellen.“ Profitlich warnt außerdem davor, dass der Emissionshandel Unternehmen endgültig aus der EU vertreiben könnte: „Wenn Europa dieses CO2-Zertifikate-Handelssystem, wie wir es momentan angeregt haben, weiterverfolgt, dann hat das erst einmal einen Effekt – einen unglaublichen Druck – auf die europäischen Hersteller.” Die könnten ihre verteuerten Produkte nicht mehr am Markt verkaufen – und damit würden die Unternehmen verschwinden. Moderiert von Catiana Krapp Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: www.handelsblatt.com/mehrklima Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Wann kollabiert die Atlantik-Strömung – und welche Folgen hat das?21.10., 03:0021.10.2025, 03:0000:31:25
Die gewaltigen Meeresströmungen im Atlantik, zu denen auch der Golfstrom gehört, bestimmen unser Klima: Sie transportieren Wärme, regulieren Wetterlagen und beeinflussen Niederschläge auf mehreren Kontinenten. Doch das System schwächelt. Eine neue Studie zeigt: Schon in den nächsten Jahrzehnten könnte das atlantische Umwälzsystem kippen und sogar innerhalb dieses Jahrhunderts kollabieren. Die Folgen für Europa könnten groß sein. „Wir reden über bislang unvorstellbare Extreme“, sagt Stefan Rahmstorf, einer der anerkanntesten deutschen Klimaforscher, im Podcast-Gespräch. Rahmstorf arbeitet am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und ist Professor für Physik der Ozeane an der Universität Potsdam. Sollte der atlantische Strom sich weiter abschwächen, würde es in Hamburg an 44 Tagen im Jahr nicht über Null Grad warm werden, sagt der Klimaforscher. Im vorindustriellen Klima seien es nur neun Tage gewesen. Der Experte erklärt im Gespräch mit Handelsblatt-Redakteur Michael Scheppe, wie seine Forschungen ablaufen, warum und wann die Strömungen im Atlantik zum Erliegen kommen dürften – und wie und ob sich das Kippszenario noch aufhalten lässt. Moderiert von Michael Scheppe Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: www.handelsblatt.com/mehrklima Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Hohe Preise für Kaffee und Kakao: Liegt das am Klimawandel?07.10., 03:0007.10.2025, 03:0000:17:17
Kaffee und Kakao gehören zu den beliebtesten Lebensmitteln in Deutschland – und haben zuletzt beide im Preis spürbar angezogen. In beiden Fällen ist die Produktion anfällig für klimatische Veränderungen. Doch dass die beiden Rohstoffe im Supermarkt teurer sind, hat mehrere Gründe. „Kaffee und Kakao sind beides äußerst intransparente Märkte“, erklärt Handelsblatt-Rohstoffexpertin Judith Henke in der aktuellen Folge Handelsblatt Green & Energy. Allerdings hat die Branche in den vergangenen Jahren durchaus auch Missernten erlebt, die sich auf verändertes Klima zurückführen lassen. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: www.handelsblatt.com/mehrklima Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Bleiben wir abhängig von fossilem Gas?23.09., 03:0023.09.2025, 03:0000:37:42
In Deutschland zeichnet sich ein neuer Umgang mit dem Thema Erdgas ab. Mehrere politische Entscheidungen und Forderungen lassen darauf schließen, dass eine Abkehr von dem fossilen Brennstoff langsamer erfolgen könnte als mit Blick auf den Klimawandel ursprünglich geplant. Immer sicherer erscheint beispielsweise, dass Deutschland bis zu 40 neue Gaskraftwerke bauen will, und dass diese Kraftwerke in absehbarer Zeit nicht vollständig mit klimafreundlichem Wasserstoff betrieben werden können, sondern fossiles Gas benötigen. Zudem hat die neue Bundesregierung in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, das sogenannte Heizungsgesetz abschaffen zu wollen. Das Gesetz schreibt vor, dass in großen Städten ab 2026 jede neu eingebaute Heizung überwiegend klimafreundlich sein muss – reine Gasheizungen kämen damit nicht mehr infrage. Auch der CO2-Preis, der fossiles Gas immer teurer machen soll, gerät derzeit in die Diskussion. Im Gespräch ist jetzt, dass länger kostenlose Emissionsrechte an Unternehmen verteilt werden, die damit keinen Extra-Preis für das Verbrennen fossiler Rohstoffe bezahlen müssen. Was bedeutet das für den Gas-Ausstieg und Deutschlands Klimaziele? Und wie sehr sollte Europa auf die Aufforderungen aus den USA eingehen, sich an langfristige Gaslieferverträge zu binden und noch größere Gasmengen aus den USA zu günstigen Preisen zu importieren? Das bespricht Handelsblatt-Energiereporterin und Podcast-Host Catiana Krapp in dieser Folge unter anderem mit Constantin Zerger von der Deutschen Umwelthilfe. Er sagt: „Mein Eindruck ist nicht, dass unsere amerikanischen Gegenüber uns jetzt besonders günstig das Gas verkaufen möchten, sondern dass die als Druckmittel einen Teil einer Handelsauseinandersetzung nutzen. An den Vorteil glaube ich in diesen Zeiten nicht mehr. Klimapolitisch ist das aber schlimm, weil damit eine neue Gasförderung stattfindet.“ Was der geplante Gas-Ausstieg wiederum für Energieversorger bedeutet, diskutiert Catiana Krapp mit dem Vertriebsvorstand von Deutschlands größtem Gashändler Uniper, Carsten Poppinga. Er ist überzeugt: „Der Erdgasbedarf wird lange hoch bleiben, denn wir brauchen flexible Gaskraftwerke und werden Gas noch weiter im Wärmemarkt brauchen.“ Übrigens sind wir an Ihrer Meinung interessiert: Bei unserer großen Handelsblatt-Umfrage möchte unsere Chefredaktion derzeit erfahren, welche Themen Sie bewegen, wie wir Sie künftig noch besser begleiten und informieren können und was Sie von gutem Journalismus erwarten. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme können Sie sich das Handelsblatt – gedruckt oder digital – vier Wochen lang zum Vorteilspreis sichern. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen – unter handelsblatt.com/umfrage Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Intelligenter Strom, Kernfusion, Energie aus der Wüste – was hilft gegen die Klimakrise?09.09., 03:0009.09.2025, 03:0000:32:18
12,3 Milliarden US-Dollar haben Risikokapitalgeber im Jahr 2024 in Greentech investiert – so viel wie noch nie, zeigt eine Studie der Unternehmensberatung Oliver Wyman. In dieser Folge von Green & Energy kommen drei Empfänger des Geldsegens zu Wort. Die Lösungen ihrer Start-ups sollen der Welt dabei helfen, dem Null-Emissionsziel näher zu kommen. Es geht um intelligenten Strom für zu Hause, um Kernfusion und um grüne Energie aus der Wüste. Moderator Michael Scheppe fragt, wie aussichtsreich diese Vorhaben im Kampf gegen den Klimawandel tatsächlich sind und ob sich das Engagement für die Firmen wirtschaftlich lohnt. Bislang schien der größte Feind neuer Ideen zur Energiegewinnung deren schnelle Umsetzbarkeit in der Praxis zu sein. Die drei Innovatoren in dieser Podcast-Folge sind sich aber darin einig: Die Durchbrüche werden nicht mehr lange auf sich warten lassen. Übrigens sind wir an Ihrer Meinung interessiert: Bei unserer großen Handelsblatt-Umfrage möchte unsere Chefredaktion derzeit erfahren, welche Themen Sie bewegen, wie wir Sie künftig noch besser begleiten und informieren können und was Sie von gutem Journalismus erwarten. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme können Sie sich das Handelsblatt – gedruckt oder digital – vier Wochen lang zum Vorteilspreis sichern. Wir freuen uns, wenn Sie mitmachen – unter handelsblatt.com/umfrage Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Was tun gegen Hitzerekorde in deutschen Städten?26.08., 03:0026.08.2025, 03:0000:45:43
Die Hitzewellen in den Städten werden intensiver und die Temperaturen überschreiten regelmäßig die 35-Grad-Marke. Dies stellt eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit dar, insbesondere für gefährdete Gruppen wie ältere Menschen und Kinder. In dieser Spezialfolge von Handelsblatt Green & Energy geht es um die Frage, wie sich Städte auf diese Herausforderungen vorbereiten können und welche Maßnahmen wirklich Abkühlung bringen. Host Kathrin Witsch spricht mit drei Gästen über das Thema: Jens Hendrix, Stadtplaner aus Hattingen, teilt seine Erfahrungen aus der Stadt, die laut der Deutschen Umwelthilfe am besten mit der Hitze umgeht. Hendrix schildert, wie Hattingen es geschafft hat, die Auswirkungen von Hitzewellen zu mildern und welche laufenden Initiativen zur weiteren Verbesserung geplant sind. Im Anschluss gibt Jörn Birkmann, Professor für Raum- und Stadtentwicklung und Anpassungsstrategien an der Universität Stuttgart, Einblicke in die systematischen Ansätze zur Hitzeminderung in urbanen Gebieten. „Städte sind wie Batterien, die die Hitze speichern“, sagt Birkmann. Er erläutert, welche Anpassungsstrategien besonders effektiv sind und warum die Entsiegelung von Flächen und die Begrünung so entscheidend sind. Abschließend schauen wir nach Japan: Handelsblatt-Korrespondent Martin Kölling erklärt, wie Städte wie Tokio mit Hitzeschutzplänen, Technologie und städtebaulichen Innovationen umgehen und was deutsche Städte davon lernen können. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: www.handelsblatt.com/mehrklima Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Wie können sich Städte vor Hochwasser schützen?12.08., 03:0012.08.2025, 03:0000:42:15
Heftige Regengüsse, überlastete Flüsse, Milliardenschäden: In dieser Folge von Handelsblatt Green & Energy erklären wir, was Starkregen- und Hochwasserereignisse für Stadtplanung, Infrastruktur und private Immobilien bedeuten. Zu Gast sind die Greenpeace-Expertin für Bodenschutz, Melanie Ebner, und Lamia Messari-Becker, Professorin für energieeffiziente Gebäudetechnik am Karlsruher Institut für Technologie. Mit der Erderwärmung steigt die Gefahr: Wärmere Luft speichert mehr Feuchtigkeit; pro Grad steigt die potenzielle Wassermenge deutlich. Das begünstigt Starkregen. Besonders gefährdet sind urbane Räume mit hoher Versiegelung und Bebauung in früheren Überschwemmungsgebieten. Die Folge: Oberflächenabfluss, überforderte Kanalisation – und hohe volkswirtschaftliche Kosten. Welche Gegenstrategie wirkt? „Es geht im Prinzip darum, dass man nicht gegen die Natur baut, sondern mit ihr“, sagt Messari-Becker. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: www.handelsblatt.com/mehrklima Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Wie stark bedroht der Klimawandel unsere Ernährung – und welche Lösungen gibt es?29.07., 03:0029.07.2025, 03:0000:40:31
Ob durch Dürre, Frost, Starkregen oder Schädlinge – der Klimawandel schränkt unsere Versorgung mit Lebensmitteln zunehmend ein. Weil er Missernten verursacht, gehen die weltweiten Erträge der Landwirtschaft schon bis 2050 um acht Prozent zurück. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Universität Stanford und der Vereinten Nationen. Handelsblatt-Redakteur Michael Scheppe hat mit Obstbauer Roland Schmitz-Hübsch über die Auswirkungen von Wetterextremen auf seinen Betrieb in Bornheim im Rheinland gesprochen: „Es ist schon extrem geworden – sowohl die Trocken- als auch die Regenphasen.“ Er will die Folgen zum Beispiel mit resilienteren Obstsorten, zielgerichteter Bewässerung sowie Netzen gegen Hagel und Hitze abmildern. Im zweiten Teil des Podcasts spricht Scheppe mit dem Agrarökonomen Matin Qaim von der Universität Bonn darüber, wie der Klimawandel unsere Ernährungssicherheit gefährdet – und wie sich Industrie und Verbraucher anpassen können. Qaim sagt: „Diese Allheilmittel, die man sich wünscht, die gibt es nicht.“ Es sei deshalb Innovation gefragt: „Neben der Genschere braucht es mehr Vielfalt in der Landwirtschaft – und einiges andere mehr.“ Übrigens: Wer das Handelsblatt nicht nur sporadisch, sondern intensiv ein ganzes Jahr lang lesen möchte, kann sich jetzt 50 Prozent Rabatt sichern. Das gilt für unsere digitalen H+ Abos und die gedruckte Zeitung. Bis zum 11. August heißt es noch: „Alles wissen, die Hälfte zahlen“. Wählen Sie Ihr Wunschangebot unter handelsblatt.com/sommerrabatt](https://handelsblatt.com/sommerrabatt)) Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Geht uns in Deutschland das Wasser aus?15.07., 03:0015.07.2025, 03:0000:37:24
Wenn es um die 500-Milliarden-Euro-Pläne des Staates geht, steht oft die Infrastruktur im Vordergrund: Straßen, Stromnetze, Energieversorgung. Kaum im Fokus steht dagegen die Sicherheit der Wasserversorgung in Deutschland. Dabei wird das Thema zunehmend zum Problem. Das zeigte jüngst eine Untersuchung des Bunds für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND). Demnach ist die Grundwasserlage in jedem zweiten Landkreis in Deutschland kritisch. Besonders trocken ist es rund um Berlin. Laut den Berliner Wasserbetrieben regnet es dort nur so viel wie in Barcelona. Das Unternehmen erwägt nun, zahlreiche alte Wasserwerke wieder in Betrieb zu nehmen – und rechnet langfristig mit Investitionen von hunderten Millionen Euro, die in Berlins Wasserversorgung fließen müssen. Warum ist die Situation so angespannt? Muss Wasser für Unternehmen und Privatleute teurer werden? Und welche Technologien können helfen, das Problem zu lösen? Das besprechen wir in dieser Folge mit dem Wasserexperten Moritz Böttcher. Er ist Referent für Rohstoff- und Ressourcenpolitik beim BUND und war fachlich für die Studie zuständig. Böttcher sagt: „Unsere Studie verdeutlicht, dass wir nicht ganz so sehr in einem Überfluss an Wasser in Deutschland leben, wie wir vielleicht lange Zeit dachten.“ Auf den Fall Berlin schauen wir gemeinsam mit Gesche Grützmacher, der Chefin des Bereichs Wasserversorgung bei den Berliner Wasserbetrieben. Sie erklärt, was Berlin plant, um die Wasserversorgung der Stadt auch in Zukunft sicherzustellen. Denn für sie ist klar: „So viel Wasser, wie wir in den Achtziger- und Neunzigerjahren zur Verfügung hatten, werden wir zukünftig nicht mehr haben, wenn wir nicht mit Maßnahmen dagegen steuern.“ Moderiert von Catiana Krapp Aktuell können Sie sich sechs statt vier Wochen lang Zugriff auf unsere digitalen Inhalte sichern – für nur einen Euro. Die Vorteilsaktion finden Sie unter https://www.handelsblatt.com/sommer Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Was bringt das Windrad für den eigenen Garten?01.07., 03:0001.07.2025, 03:0000:28:51
Ob auf dem Hausdach oder im Garten – sogenannte Kleinwindanlagen tauchen immer häufiger im Stadt- und Landschaftsbild auf. Das Angebot reicht von kleinen Propellern für unter 200 Euro bis zu höchst professionellen kleinen Windkraftwerken mit eigenem Fundament für 40.000 Euro und mehr. Doch wer sich ein eigenes Windrad anschaffen will, muss einiges beachten – und das nicht nur in Hinblick auf die Qualität und Kosten der einzelnen Anlagen. "Kleinwindanlagen sind eine faszinierende Technologie, aber private Betreiber müssen Idealismus mitbringen. Für Gewerbe sieht das schon anders aus“, sagt Kleinwindkraftanlagen-Experte Patrick Jüttemann im Podcast. Im Interview gibt er einen Überblick über Technik, Ertrag und Stand des Marktes. Außerdem ordnet Martin Persch, Energieberater bei der Verbraucherzentrale Thüringen, im Podcast ein, was auf Haushalte von Genehmigungen bis hin zu Kosten zukommt – und welche Förderprogramme wichtig sind. Was also bringen Mini-Windräder letztendlich wirklich? Sind sie mehr als ein grünes Prestigeprojekt? Was technisch möglich ist und was nicht, erfahren Sie in der neuen Folge von Handelsblatt Green & Energy. Moderiert von Kathrin Witsch Aktuell können Sie sich sechs statt vier Wochen lang Zugriff auf unsere digitalen Inhalte sichern – für nur einen Euro. Die Vorteilsaktion finden Sie unter https://www.handelsblatt.com/sommer Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Alle wollen Klimaschutz – warum kommen wir trotzdem nicht voran?17.06., 03:0017.06.2025, 03:0000:47:52
In dieser Woche treffen sich rund 5000 Delegierte, um in Bonn den kommenden Weltklimagipfel vorzubereiten. Zum mittlerweile 30. Mal werden sich Vertreter der Weltgemeinschaft in diesem Jahr treffen, um über Klimaschutz zu diskutieren – eine ziemlich lange Zeit. Trotzdem wird der Planet in diesem Jahr erneut den voraussichtlich heißesten Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnungen erleben. Warum herrscht beim Ziel einer klimaneutralen Wirtschaft so viel Einigkeit – und trotzdem geht es so schleppend voran? Julia Metz, Direktorin des Thinktanks Agora Industrie, ist der Frage auf der Grund gegangen – und hat mit ihren Kollegen dafür zahlreiche Entscheider aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft interviewt, die einen Einblick geben in die größten Hürden der Transformation. Dabei hat vor allem der Krieg in der Ukraine den Plan vieler Unternehmen auf den Kopf gestellt. Falk Bömeke, Leiter des Referats für Grundsatzfragen der bilateralen Klima- und Energiekooperation im Bundeswirtschaftsministerium, ordnet dabei ein, welche Rolle die Politik spielt – und wie globale Zusammenarbeit für günstigere Preise und höhere Energiesicherheit sorgen kann. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: www.handelsblatt.com/mehrklima Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Ist die Elektroauto-Wende noch zu schaffen?03.06., 03:0003.06.2025, 03:0000:35:24
Die Zahlen klingen auf den ersten Blick nach guten Nachrichten für die krisengeplagte Autoindustrie. In Europa sind die Verkaufszahlen von Elektroautos im ersten Quartal gestiegen – um fast 24 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das zeigen Zahlen des europäischen Herstellerverbandes Acea. Und in Deutschland wurden im April so viele Elektroautos zugelassen wie noch nie in einem April. Allerdings bleiben die Zahlen hinter den politischen Zielen zurück. Statt der angepeilten 25 Prozent, kommen Elektroautos in Europa nur auf einen Marktanteil von ungefähr 15 Prozent. Warum kommt die Elektroauto-Wende in Deutschland nur so langsam voran? Und welche Lösungen gibt es für Politik und Industrie? Das diskutiert Handelsblatt-Redakteur Michael Scheppe in der aktuellen Folge des Podcasts Green & Energy mit zwei Experten. Handelsblatt-Redakteur und Autoexperte Roman Tyborski berichtet, dass es gerade bei Elektroautos deutscher Hersteller kaum private Zulassungen gibt. Die sind allerdings ein Gradmesser für die eigentliche Marktnachfrage. „Viele Elektroautos, die deutsche Hersteller bislang anbieten, sind technologisch nicht gut genug – und auch nicht unbedingt die günstigsten“, so Tyborski. Im zweiten Teil des Podcasts erklärt Branchenkenner Frank Schwope, der als Lehrbeauftragter für Automotive-Management an den Fachhochschulen des Mittelstands in Hannover und Köln lehrt, warum er staatliche Subventionierungen nicht für den richtigen Weg hält – und er sich mehr Konstanz von der Politik wünscht. „Das Schlimmste, was die Politik machen kann, aber was sie leider im Dezember 2023 gemacht hat, ist eine Förderung einzuführen und sie dann quasi über Nacht wieder abzuschaffen“, sagt Schwope. [Link zur Analyse, warum Elektroautos in Europa nicht bei Privatkunden boomen] (https://www.handelsblatt.com/100129402.html) Das Handelsblatt wird 79 – und Sie feiern mit! Testen Sie jetzt vier Wochen lang unsere digitalen Inhalte für nur einen Euro. Und wenn’s gefällt: bis zu drei Monate weiterlesen – mit 30 % Rabatt. On top verlosen wir unter allen neuen Abonnentinnen und Abonnenten zehn Amazon-Gutscheine im Wert von je 79 Euro. Jetzt mehr erfahren unter handelsblatt.com/79. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Warum heizen wir nicht einfach mit Klimaanlagen?20.05., 03:0020.05.2025, 03:0000:33:14
In ihrem ersten Interview seit Amtsantritt sprach die neue Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) mit dem Handelsblatt über ihre Pläne für Deutschlands Heizungen. Sie will „CO2-Reduktionsziele festlegen und den Hausbesitzern überlassen, wie sie diese erreichen.“ Dabei setzt sie nicht allein auf die viel diskutierte Wärmepumpe. Während die Debatte um die beste Technologie politisch erneut aufzukommen droht, arbeitet manch ein Heizungsinstallateur in Deutschland längst mit einer pragmatischen Lösung: Heizen mit der Klimaanlage. In Südeuropa ist das bereits Standard. Aber warum nutzt in Deutschland bisher kaum jemand diese Möglichkeit? Der Heizungsinstallateur und Social Media Influencer Mario Schunk ist überzeugt: „Mit Klimaanlage Heizen ist ziemlich effektiv. Es ist ein Mythos, dass eine Klimaanlage viel Strom frisst.“ Im Podcast erklärt Schunk im Detail, wie er zu dieser Einschätzung kommt und worauf es beim Planen und Einbauen einer Klimaanlage ankommt. Der Energie-Experte Thomas Zwingmann von der Verbraucherzentrale NRW hingegen mahnt: „Mit Klimaanlage heizen ist zehn bis zwanzig Prozent teurer als mit einer normalen Wärmepumpe.“ Im Podcast-Gespräch ordnet Zwingmann deshalb genau ein, was man beim Heizen mit Klimaanlage beachten muss, wie man dafür eine staatliche Förderung erhält – und für wen das überhaupt infrage kommt. Moderiert von Catiana Krapp Das Handelsblatt wird 79 – und Sie feiern mit! Testen Sie jetzt vier Wochen lang unsere digitalen Inhalte für nur einen Euro. Und wenn’s gefällt: bis zu drei Monate weiterlesen – mit 30 % Rabatt. On top verlosen wir unter allen neuen Abonnentinnen und Abonnenten zehn Amazon-Gutscheine im Wert von je 79 Euro. Jetzt mehr erfahren unter handelsblatt.com/79. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Steine zermahlen, um das Klima zu schützen?06.05., 03:0006.05.2025, 03:0000:34:56
Seit Jahren warnt der Weltklimarat: Wenn die Erderwärmung gebremst werden soll, reicht es längst nicht mehr aus, nur den CO2-Ausstoß zu verringern. Zusätzlich muss der Atmosphäre aktiv Kohlendioxid entzogen werden. Dafür braucht es sogenannte negative Emissionen. Auf der Erde gibt es seit Milliarden von Jahren natürliche Vorgänge, die genau dafür sorgen. Zum Beispiel immer dann, wenn es regnet und der Regentropfen auf den richtigen Stein trifft. Die daraus resultierende chemische Reaktion wird bereits im Kampf gegen den Klimawandel genutzt. Das Prinzip dahinter nennt sich „Enhanced Weathering“, auf Deutsch: beschleunigte Verwitterung. Wie das genau funktioniert, warum dafür Ackerböden nützlich sein können und wieso Basalt dabei eine wichtige Rolle spielt, erfahren Sie in dieser Folge von Green & Energy. Zu Gast sind Maria-Elena Vorrath, Geowissenschaftlerin von der Universität Hamburg, und Felix Harteneck, Mitgründer und Chef von Inplanet – einem Unternehmen, das an dieser Methode zur Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre arbeitet. Ein Hinweis für Hörerinnen und Hörer, die regelmäßig das Handelsblatt lesen möchten: Zum Tag der Pressefreiheit bieten wir das Handelsblatt jetzt – gedruckt oder digital – ein Jahr lang mit 50% Rabatt an. Wenn Sie Wert auf unabhängigen, verlässlichen und kritischen Journalismus legen, sichern Sie sich bis zum 11. Mai Ihr Angebot unter: www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Klimaziele, Kraftwerke, Kontroversen: Was bringt der neue Koalitionsvertrag?22.04., 03:0022.04.2025, 03:0000:36:28
Der Kohleausstieg bleibt, das Heizungsgesetz wird abgeschafft, CCS für Gaskraftwerke wird möglich: Union und SPD haben sich auf eine energie- und klimapolitische Linie verständigt. Die neue Folge von Handelsblatt Green & Energy fragt: Was bedeutet der Koalitionsvertrag für die Energiewende in Deutschland? Darüber sprechen wir mit Stefan Dohler, Vorstandsvorsitzender des Energieversorgers EWE und Präsident des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft – und mit Martin Kaiser, Geschäftsführender Vorstand von Greenpeace Deutschland und langjähriger Mitgestalter der deutschen Klimapolitik. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Green & Energy: www.handelsblatt.com/mehrklima Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen