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2361- Hantavirus: So geht es weiter 11.05., 16:5711.05.2026, 16:5700:10:43
Eigentlich wollten die Passagiere des Schiffs Hondius einfach nur eine Kreuzfahrt machen. Von Feuerland im Süden Argentiniens sollte es über die Antarktis bis zu den Kapverden gehen. Wahrscheinlich haben die etwa 150 Urlauberinnen und Urlauber gehofft, auf der wochenlangen Reise beeindruckende Natur zu sehen und ansonsten an Bord eines Kreuzfahrtschiffs eine entspannte Zeit zu haben. Doch dann kam das Hantavirus dazwischen und mit ihm große Unsicherheit. Jetzt hat die Hondius vor Teneriffa geankert. Dort sind die meisten Passagiere von Bord gegangen und in ihre Heimatländer gebracht worden. Für sie gehe damit eine Traumkreuzfahrt zu Ende, die zum Horrortrip geworden ist, sagt SZ-Korrespondet Patrick Illinger in dieser Folge von “Auf den Punkt”. Und SZ-Redakteur Felix Hütten aus der Wissensredaktion spricht darüber, was jetzt mit den vier Deutschen passiert, die inzwischen wieder im Land sind. Und er beantwortet die Frage, wie sehr man das Hantavirus mit dem Coronavirus vergleichen kann. Weitere Nachrichten: Irankrieg; Kindschaftsrecht. Zum Weiterlesen: Warum Kreuzfahrtschiffe Krankheitserregern besonders gute Bedingungen bieten, erklärt Berit Uhlmann hier. Und hier beantwortet Raphael Geiger die wichtigsten Fragen dazu, wie es im Irankrieg weitergeht. Wer seine Partnerin schlägt, soll das Umgangsrecht für das gemeinsame Kind verlieren können. Dazu hat Robert Roßmann hier mehr Informationen aufgeschrieben. Und den Text von Marie Gundlach über ihr Treffen mit Sarah Engels finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Regierungswechsel: Ungarn tanzt Orbáns Geister weg10.05., 15:1410.05.2026, 15:1400:12:25
Péter Magyar ist seit Samstag Ungarns neuer Ministerpräsident. Nach sechzehn Jahren ist die Ära Orbán nun auch offiziell zu Ende. Magyars Wahl sei auch die symbolische Rückkehr nach Europa, sagt Korrespondentin Verena Mayer: "Das Land möchte wieder ein ganz aktiver Teil der europäischen Gemeinschaft sein und die Blockadehaltung unter seinem Vorgänger Viktor Orbán beenden." Ungarn wolle “nicht mehr ein Stock in den Speichen sein, sondern eine Speiche am Rad”. Mayer sagt, dass Magyar unter einem großen Zeitdruck stehe: Bis Ende Mai muss er es schaffen, die zurückgehaltenen Milliarden aus dem Corona-Wiederaufbaufonds zu beantragen, bis August muss Ungarn zahlreiche Reformen auf den Weg gebracht haben, ohne die die EU kein Geld auszahlt. Dabei geht es etwa um die Bekämpfung von Korruption und die Wiederherstellung der Rechtsstaatlichkeit. Der neue Ministerpräsident vertraue bei der Umsetzung vieler Reformvorhaben auf eine Expertenregierung, sagt Mayer. Erstmals sieht man einige Frauen auf der Regierungsbank, etwa Außenministerin Anita Orbán, die zuletzt Topmanagerin in einem internationalen Unternehmen war. Weitere Nachrichten: Putin schlägt Schröder als Vermittler im Ukraine-Krieg vor; Regierung will Strafrecht bei Femiziden verschärfen. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie Verena Mayers Reportage aus Budapest. Den mit Grafiken und Simulationen angereicherten Text über den riesigen Tsunami in Alaska lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Tobias Bug Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über den TV-Sender M1 und Magyars YouTube Kanal. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Wie der Papst zu Trumps Gegenspieler wurde09.05., 07:0009.05.2026, 07:0000:16:13
Ein Jahr ist Robert Francis Prevost bereits Papst Leo XIV. Der 70-jährige ist der erste US-Amerikaner auf dem Heiligen Stuhl in Rom. Schon in seinen ersten Worten an die Gläubigen auf dem Petersplatz in Rom am 8. Mai 2025 hat er über die Friedensbotschaft der katholischen Kirche gesprochen. An seinem Engagement für Frieden hat er seither nichts geändert. Deswegen hat ihn US-Präsidenten Trump, der seit Ende Februar Krieg gegen Iran führen lässt, in den vergangenen Wochen öfter beschimpft und ihm abenteuerliche Vorwürfe gemacht. In dieser Folge von „Auf den Punkt“ blickt SZ-Rom-Korrespondentin Elisa Britzelmeier auf das erste Jahr von Papst Leo XIV. Und darauf, wie er zu einem Gegenspieler des US-amerikanischen Präsidenten wurde. Zum Weiterlesen: Den Text von Elisa Britzelmeier und US-Korrespondent Boris Herrmann über ein Jahr Papst Leo XIV lesen Sie hier. Einen Kommentar zum Besuch von US-Außenminister Marco Rubio bei Papst Leo XIV lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Canale3 Tv (YouTube) und Times (YouTube). Redaktionsschluss war Freitag, 8. Mai, um 12 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Russland: Wie Putin den "Tag des Sieges" instrumentalisiert08.05., 16:4308.05.2026, 16:4300:13:32
In der Nacht zum Freitag haben die ukrainischen Streitkräfte mit Drohnen- und Raketenangriffen teils schwere Schäden in Russland verursacht. Trotz einer von Wladimir Putin einseitig ausgerufenen Feuerpause. Damit wollte Russlands Machthaber die Feierlichkeiten in Moskau rund um den “Tag des Sieges” der Sowjetunion gegen Nazideutschland am 9. Mai ungestört abhalten. Allerdings hatte Russland eine zuvor von Kiew schon ab dem 6. Mai verkündete Feuerpause ignoriert. Im fünften Jahr des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine werden die Feierlichkeiten anlässlich des Endes des Zweiten Weltkriegs nur ein wenig anders ablaufen als gewohnt, sagt SZ-Russland-Korrespondentin Silke Bigalke. "Putin hat von Anfang an versucht, seinen Angriff gegen die Ukraine in eine Brücke zu schlagen und zu sagen, wir haben damals gegen die Nazi gekämpft und jetzt müssen wir gegen Neonazis in Kiew kämpfen.” Das sei natürlich “Propaganda”. Doch obwohl in Russland die Sanktionen spürbar seien, sieht Bigalke keine Anzeichen dafür, dass Putins Macht bröckelt. Die Propaganda des Kremls funktioniere: Viele Russen wiederholen die Narrative von der "militärischen Spezialoperation", weil sie durch Staatsmedien und Internet-Kontrolle in einer Informationsblase gehalten würden. Weitere Nachrichten: Bundesrat kippt 1000-Euro-Prämie; Labour-Debakel bei Kommunalwahlen in Großbritannien; Commerzbank streicht weitere 3000 Stellen. **Zum Weiterhören: ** Unsere Miniserie "China und wir" im Kanal unseres Recherepodcasts "Das Thema" können Sie hier hören. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Patrick Bauer, Nadja Schlüter Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über DRM News Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- AfD in Sachsen-Anhalt: Die große Krise der Demokratie07.05., 16:4607.05.2026, 16:4600:12:20
Eine Umfrage von infratest dimap im Auftrag von MDR, Volksstimme und Mitteldeutscher Zeitung hat vier Monate vor den Landtagswahlen in Sachsen Anhalt 41 Prozent für die AfD ergeben. Wenn am Sonntag Landtagswahl wäre, würde die AfD damit ihr Ergebnis der vorigen Wahl verdoppeln und käme der absoluten Mehrheit sehr nah. Die CDU käme demnach nur noch auf 26 Prozent, die Linke auf zwölf und die SPD auf sieben. Die Grünen und das BSW wären gar nicht im Landtag vertreten, ebenso die FDP, die aktuell zusammen mit CDU und SPD regiert. Der Landesverband der AfD in Sachsen-Anhalt gilt als gesichert rechtsextrem. Kürzlich hat er ein Wahlprogramm verabschiedet, das sehr radikal ist und zum Kulturkampf aufruft. Warum ist die AfD in Sachsen-Anhalt so stark? Was muss passieren, damit das Ergebnis am 6. September anders ausfällt? Und was passiert, wenn nicht? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Albrecht von Lucke, Redakteur der politischen Zeitschrift “Blätter für deutsche und internationale Politik”. Weitere Nachrichten: weiterer Hanta-Virus-Verdachtsfall; EU will KI für Missbrauchs-Deepfakes verbieten. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie einen Text über das Wahlprogramm der AfD in Sachsen-Anhalt. Hier geht es zur neuen Podcast-Serie “Eine Frau namens Naddel”. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Lars Langenau Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- UK-Premier Starmer: Rücktritt nur eine Frage der Zeit06.05., 16:0906.05.2026, 16:0900:12:34
In Großbritannien stehen am Donnerstag Lokalwahlen an, die für den Premier Keir Starmer (Labour) extrem wichtig sind. Seine politische Zukunft steht seit einigen Monaten in Frage – seit er Peter Mandelson zum US-Botschafter berufen hat. Was der Epstein-Skandal damit zu tun hat und ob Starmer noch lange Premier in Großbritannien bleiben wird, erklärt SZ-London-Korrespondent Michael Neudecker. Weitere Nachrichten: Razzia gegen Rechtsextreme; Kreuzfahrtschiff vor Kapverden wegen Hantavirus unter Quarantäne. Zum Weiterlesen: Das Q&A von SZ-Wissensredakteur Werner Bartens zum Hantavirus lesen Sie hier. Den Text über die Großrazzia gegen die rechtsextremen Gruppen „Jung und Stark“ und „Deutsche Jugend voran“ lesen Sie hier. Wie kam es dazu, dass eine Erfurter Kirche auf kleinanzeigen.de angeboten wird? Das lesen Sie in diesem Text. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Guardian News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Schwarz-rote Regierung: So schlecht wie ihr Ruf?05.05., 16:5805.05.2026, 16:5800:12:33
Im Mai 2025 klang der damals neue Kanzler Friedrich Merz (CDU) bei seiner ersten Regierungserklärung noch sehr optimistisch. Die Koalition aus SPD, CDU und CSU, so Merz damals, wolle “neue Wege” einschlagen, aber dabei “verlässlich und vor allem jederzeit diskussionsbereit” bleiben. Ein Jahr später ist von diesem Optimismus nicht mehr viel übrig. In der Sendung von Caren Miosga sagte Merz vor wenigen Tagen mit Blick auf die schwierige Kompromissfindung mit der SPD, die CDU habe ihm nicht erlaubt, sie “umzubringen”. Es läuft also aktuell nicht gut bei Schwarz-Rot – und der ARD-Deutschlandtrend hat ergeben, dass nur noch 15 Prozent der Deutschen mit der Arbeit der Bundesregierung zufrieden sind. Was hat die Regierung trotzdem erreicht? Und wie stehen die Chancen, dass sie die Legislaturperiode durchsteht? Darüber spricht in dieser Folge Henrike Roßbach, Leiterin des SZ-Hauptstadtbüros. Weitere Nachrichten: nach der Amokfahrt in Leipzig; USA starten “Project Freedom” in der Straße von Hormus. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text von Iris Mayer über die Amokfahrt in Leipzig. Und hier geht es zum Interview mit dem Schriftsteller und Birdwatcher Jonathan Franzen. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Carolin Lenk Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Bundesregierung (Youtube), Die Zeit (Youtube) und tagesschau (Youtube).
- Gaza: Nur ein Prozent der Trümmer sind beseitigt 04.05., 16:4204.05.2026, 16:4200:08:37
Nach wie vor leben die etwa zwei Millionen Bewohner des Gazastreifens unter katastrophalen Bedingungen. Das beklagen Hilfsorganisationen wie Ärzte ohne Grenzen. Zudem setzt die israelische Armee nahezu täglich ihre tödlichen Angriffe fort, trotz der im Oktober vereinbarten Waffenruhe, sagt SZ-Redakteur Leonard Scharfenberg, der gerade aus Tel Aviv berichtet. Mehr als 830 Menschen seien seither getötet worden, darunter viele Zivilisten. Zwar würden Vertreter der Hamas und Israels in Ägypten indirekt miteinander verhandeln, Fortschritte aber würden dort keine erzielt. Beiden Seiten würde der Status Quo reichen, allerdings zu Lasten der Zivilbevölkerung. Von der zweiten Phase des Friedensplans von US-Präsident Donald Trump sei man weit entfernt. So habe die Hamas keinerlei Interesse an ihrer eigenen Entwaffnung, da dies ihre politische Macht und Identität gefährde. Und Israels Premier Benjamin Netanyahu befindet sich bereits mitten im Wahlkampf für die von ihm ausgerufenen Neuwahlen im Oktober. Zudem ist Israel gleichzeitig in Konflikte mit Iran und Libanon verwickelt. Auch der Wiederaufbau im Gazastreifen sei praktisch noch gar nicht angelaufen. Weniger als ein Prozent der Trümmer seien bisher beseitigt und es mangele an Baumaschinen und Material. Weitere Nachrichten: Merz fordert mehr Kompromisse vom Koalitionspartner SPD; US-Marine soll Frachtschiffe durch Straße von Hormus eskortieren. Zum Weiterlesen und -hören: Die TV-Kritik zum Kanzlerauftritt bei Caren Miosga lesen Sie hier. Unseren Recherchepodcast zu dem Kenianer im Ukraine-Krieg finden Sie hier. Die Reportage von Korrespondent Paul Munzinger dazu finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Kristina Hösel Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- US-Truppenabzug: Was Deutschland jetzt tun muss03.05., 16:2303.05.2026, 16:2300:13:07
Ende April sprach Friedrich Merz in einer Schule im Sauerland über Donald Trump und den Iran-Krieg: Die Amerikaner, so März, hätten “offensichtlich keine Strategie”. Die Iraner hingegen würden geschickt agieren, indem sie zu Gesprächen nach Islamabad einlüden und die US-Delegation dann ohne Ergebnis wieder nach Hause schickten: “Da wird eine ganze Nation gedemütigt, durch die iranische Staatsführung, vor allem durch die sogenannten Revolutionsgarden.” Trump hat daraufhin gegen Merz ausgeteilt und ihm unter anderem vorgeworfen, er fände es in Ordnung, wenn Iran eine Atomwaffe hätte. Zudem sei Deutschland “ein kaputtes Land”. Aber beim Poltern ist es nicht geblieben. Am Freitagabend US-Zeit hat Trumps Verteidigungsminister Pete Hegseth angekündigt, dass in den nächsten sechs bis zwölf Monaten etwa 5000 US-Soldaten aus Deutschland abgezogen werden sollen. Die offizielle Begründung lautet, dass die USA die Präsenz ihrer Truppen in Europa überprüfen wollen – aktuell sind in Europa rund 86.000 US-Soldaten und-Soldatinnen stationiert, davon rund 39.000 in Deutschland. Aber eigentlich ist klar: Mit dem Abzug will Trump sich an Merz rächen. Welche Konsequenzen ein Truppenabzug für die Sicherheit in Deutschland und Europa, aber auch für die USA selbst hätte, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Georg Ismar aus der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin. Kathrin Wiesel-Lancé, SZ-Korrespondentin in Rheinland-Pfalz, berichtet von den Reaktionen in Ramstein. Weitere Nachrichten: neue US-Zölle auf Autos und LKW aus der EU; Iran legt neuen Friedensplan vor. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text über Ramstein-Miesenbach, den Standort der US-Air-Base in Rheinland-Pfalz. Einen Text über den Buckelwal in der Ostsee und die Rettungsaktion gibt es hier zu lesen. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Pauline Claßen Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Deutsche Welle (Youtube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Christlicher Nationalismus: Trumps religiöse Verklärung02.05., 00:0102.05.2026, 00:0100:27:15
Vier US-Präsidenten sind seit Bestehen der Vereinigten Staaten von Amerika erschossen worden, auf mindestens zehn weitere wurden Anschläge verübt oder geplant. Gegen den amtierenden 47. Präsidenten Donald Trump gab es schon drei Attentatsversuche. Spätestens seit dem um Haaresbreite gescheiterten Mordanschlag am 13. Juli 2024 bei einer Wahlkampfveranstaltung in Butler, Pennsylvania, fühlt sich Trump von Gott auserwählt. Gott habe ihn verschont, damit er “Amerika wieder groß” machen könne, behauptet er seither immer wieder. Nach dem jüngsten Attentatsversuch am vergangenen Wochenende beim White House Correspondents’ Dinner in Washington hat er – ohne Indizien – behauptet, der mutmaßliche Attentäter hasse Christen. Trump zielt mit der Behauptung auf seine Anhänger, ein heterogenes Spektrum von konservativen Evangelikalen, Calvinisten bis hin zu Pfingstlern. Der Publizist und evangelische Theologe Arnd Henze hat sich mit dieser Gemengelage in seinem aktuellen Buch “Mit Gott gegen die Demokratie“ LINK auseinandergesetzt. Über das Denken von Trumps Anhängern sagt er in der aktuellen Ausgabe des Podcasts, dass der US-Präsident für diese Evangelikalen eine Art “Perser-König Kyros” sei, ein “System-Sprenger” und “Berserker”. Als mächtigster Mann der Welt müsse er sich nicht an Regeln halten, sagt Henze: “Hauptsache er tut Gutes für die Frommen, auch wenn er selber nicht fromm ist.” Henze glaubt, das Bündnis werde schnell auseinanderfallen , wenn Trumps Macht schwinde oder seine Integrationskraft nicht mehr da sei. Derzeit aber würden sich der opportunistische Trump und die christlichen Nationalisten noch kongenial ergänzen: Trump bekomme deren Wählerstimmen und finanzielle Unterstützung – und die Bewegung bekomme ihre Ziele politisch umgesetzt. Lange habe die Bewegung der christlichen Nationalisten Niederlagen in ihren Kulturkämpfen erlitten, sagt Henze, das habe zu Wut und einem Rachebedürfnis geführt. Rache, die Trump, nun mit schier unbegrenzter Macht ausgestattet, exekutiert. Dabei würde diese extreme Spielart des Christentums heute nur noch etwa 15 Prozent der Wählerschaft in den USA ausmachen und schrumpfen. Liberale Lutheraner, Anglikaner und Presbyterianer hätten sich lange gelähmt zurückgezogen. Doch durch Trumps brutale Anti-Migrationspolitik würden sie sich – wie auch viele Säkulare – wieder engagieren und die Zivilgesellschaft hörbar ihr Wort erheben. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Warum Arnd Henze den christlichen Nationalismus für “eine der gefährlichsten Ideologien der Welt“ hält, erklärt er in diesem Interview. Mehr über den gescheiterten mutmaßlichen Attentäter beim Abendessen der Korrespondenten in Washington erfahren Sie hier. Unsere Folge über die religiöse Verklärung des ermordeten US-Podcaster Charlie Kirk mit Annika Brockschmidt können Sie hier nachhören. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Henk Ruigrok van der Werven Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über US Department of State, Defense Now, Fox 9, Fox News. Redaktionsschluss war Donnerstag, 30. April, um 13:30 Uhr. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Merz vs. Trump: Da steckt eine Menge Frustration dahinter30.04., 17:0730.04.2026, 17:0700:12:16
Friedrich Merz und Donald Trump hatten eigentlich mal ein ganz gutes Verhältnis. Als sich die beiden Anfang März im Weißen Haus getroffen haben, war die Stimmung geradezu harmonisch. Dass der Kanzler und der US-Präsident gut miteinander klarkommen, ist auch politisch wichtig für Deutschland und Europa. Zu den USA gibt es nicht nur wirtschaftlich enge Verbindungen, sondern auch bei der Verteidigung: Da sind Deutschland und Europa weitgehend abhängig von den USA. Doch knapp zwei Monate nach dem Treffen im Weißen Haus hat das Verhältnis von Merz und Trump deutliche Risse bekommen. In dieser Woche hat der Bundeskanzler den US-Präsidenten deutlich kritisiert. Die USA hätten “offensichtlich keine Strategie”, um aus dem Iran-Krieg wieder rauszukommen, sagte Merz. Sie würden durch Iran “gedemütigt”. Trump hat daraufhin beleidigt reagiert und angekündigt, die USA würden einen Teilabzug ihrer Truppen aus Deutschland prüfen. Kanzler-Beobachter Daniel Brössler aus dem Berliner Büro der Süddeutschen Zeitung spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” über das deutsch-amerikanische Verhältnis und wie es jetzt weitergeht. Weitere Nachrichten: Mieterschutz beim Heizungsgesetz; deutsche Wirtschaftsleistung. Zum Weiterlesen: Mehr über das Heizungsgesetz können Sie hier lesen. Und hier steht die Analyse zur deutschen Wirtschaft in der Krise. Hier finden Sie alle Geschichten der SZ-Voloausgabe. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter, Antonia Franz Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNBC (Youtube). So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren: „Auf den Punkt“ ist der tägliche Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung zu den wichtigsten Themen des Tages. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes und Spotify. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Krankenkasse, Miete, Zuckerabgabe: Das plant die Regierung29.04., 17:0629.04.2026, 17:0600:13:37
Für die Bundesregierung stand an diesem Mittwoch nicht weniger als die Frage auf dem Spiel: Hat sie wirklich die Kraft, die versprochenen Reformen umzusetzen? Am Vormittag hat sich die Regierung zur Kabinettssitzung getroffen und entschieden, welche Vorhaben sie in den Bundestag einbringen will. Wie angekündigt hat das Kabinett Eckpunkte für den Haushalt 2027 beschlossen und die Reform der Krankenversicherungen. Kanzler Friedrich Merz (CDU) zeigte sich nach der Sitzung zufrieden: „Damit zeigt die Koalition heute, dass sie entscheidungswillig und entscheidungsfähig ist. Wir können Kompromisse.“ Worauf sich die schwarz-rote Koalition geeinigt hat – und ob Merz auch tatsächlich Grund zur Zufriedenheit hat, erklärt in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Vivien Timmler aus dem Berliner SZ-Büro. Weitere Nachrichten: EU droht Meta mit Milliardenstrafe; Europa erwärmt sich doppelt so schnell wie der Rest der Welt. Zum Weiterlesen: Den Text dazu, wie König Charles III. im US-Kongress die Demokraten und die Republikaner begeistert hat, lesen Sie hier. Den Text zur Verschärfung des Mietrechts lesen Sie hier. Hier lesen Sie den Text zum Sparpaket bei den Krankenkassen. In diesem Text kommentiert SZ-Redakteur Bastian Brinkmann, dass es bei dem Sparpaket vor allem einen Gewinner gebe: die Pharma-Lobby. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Razzia bei Hells Angels: Warum die Rocker so gefährlich sind28.04., 16:5328.04.2026, 16:5300:12:20
Es ist die Nacht auf Dienstag, 4 Uhr morgens, als schwer bewaffnete und vermummte Spezialeinheiten der Polizei in Wohnungen und Geschäftsräume im Umfeld der Hells Angels eindringen. 1200 Beamte sind bei der Razzia im Einsatz gegen Rockerkriminalität. Sie durchsuchen mehr als 50 Objekte in 28 Städten in Nordrhein-Westfalen. Es geht um organisierte Kriminalität, Drogen und Waffen. Landesinnenminister Herbert Reul (CDU) spricht von einem der größten Einsätze gegen Rockerkriminalität in der Geschichte des Bundeslandes. Christoph Koopmann ist SZ-Korrespondent in Nordrhein-Westfalen und war davor für Sicherheitspolitik zuständig. Er spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” darüber, warum Rockerkriminalität so gefährlich ist. Weitere Nachrichten: Bundeshaushalt und Zuckersteuer; Vereinigte Arabische Emirate treten aus Opec aus. Zum Weiterlesen: Den Text zum Bundeshaushalt finden Sie hier. Und hier ist die Geschichte über Hudhaifa Al-Mashhadani, der wohl einen Mordanschlag auf sich erfunden hat. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Lars Langenau, Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ntv Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Wie Trump die Schüsse in Washington für sich nutzt27.04., 17:0027.04.2026, 17:0000:11:43
Schon wieder sind in der Nähe von Donald Trump Schüsse gefallen. Ein schwer bewaffneter Mann betrat am Samstagabend (Ortszeit) ein Hotel in Washington, stürmte durch eine Sicherheitsschleuse und machte sich auf den Weg zum Festsaal, wo das Correspondents’ Dinner stattfand. Es wurde geschossen und Sicherheitskräfte überwältigten den mutmaßlichen Attentäter, bevor er sein Ziel erreichen konnte. Drinnen, wo der US-Präsident, Regierungsmitglieder und Hunderte Journalisten saßen, hörte man die Schüsse. Die Gäste schreckten auf und duckten sich unter die Tische. Der Secret Service führte Trump und die anderen Spitzenpolitiker aus dem Saal. Bis auf einen leicht verletzten Sicherheitsmitarbeiter blieben alle unversehrt. SZ-Politikchef Nicolas Richter spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” darüber, was wir über die Hintergründe wissen und wie Trump den Vorfall für sich nutzt. Weitere Nachrichten: Merz kritisiert USA wegen Iran-Krieg; Klausur des Unionsfraktionsvorstands; Marathon-Rekord. Zum Weiterlesen: Mehr über die Klausur des Unionsfraktionsvorstands können Sie hier lesen. Warum beim Marathon-Weltrekord neben Bewunderung auch Zweifel mitschwingen, steht hier. Marathon unter zwei Stunden: Wie solche Leistungen zustande kommen können – und was das Tempo limitiert, können Sie hier nachlesen. Hier finden Sie zehn Lauf-Tipps für Einsteiger. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Lars Langenau, Johannes Korsche Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Comeback der Atomkraft?26.04., 16:1626.04.2026, 16:1600:13:40
Vor 40 Jahren explodierte der Reaktorblock des ukrainischen Atomkraftwerks Tschernobyl: Der folgenschwerste nukleare Unfall, den die Welt je erlebt hat. Massenweise radioaktives Material gelangte in die Atmosphäre. In Belarus, der Ukraine und Russland wurden ganze Landstriche verseucht. Regen und Wind haben die Schadstoffe damals außerdem in großen Teilen Europas verteilt. Noch heute leiden Menschen an den Folgen der Tschernobyl-Katastrophe. Und immer noch diskutieren wir über das Für und Wider von Atomkraft. Angesichts der gestiegenen Preise für Öl und Gas fragen sich viele Menschen, ob Deutschlands Abkehr von der Atomkraft nicht ein Fehler war. Brauchen wir nicht gerade jetzt Atomstrom, um die Energiekrise abzuschwächen? Michael Bauchmüller, SZ-Experte für Energiepolitik, hält das für einen Fehlschluss. Er plädiert dafür, dass die Politik konsequent auf erneuerbare Energien setzt. Warum, erklärt er in dieser Podcastfolge von „Auf den Punkt“. Weitere Nachrichten: Bewaffneter Zwischenfall bei Korrespondenten-Dinner mit Donald Trump; wieder keine direkten Gespräche zwischen USA und Iran in Islamabad; Bundespolitikerinnen von Phishing-Angriffen beim Messengerdienst Signal betroffen. Zum Weiterlesen: Washington ist am Wochenende nur knapp einer Katastrophe entkommen: Lesen Sie hier einen Kommentar von Nicholas Richter. Spionage-Angriff über Signal: Hier erfahren Sie mehr über die Phishing-Affäre. 40 Jahre Tschernobyl: Wo sich die Spuren der Katastrophe noch heute zeigen, lesen Sie hier. Die Recherche über Serien-Zensur aus Russland finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Dimitri Taube Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Medienpsychologie: Warum alle über den Wal reden25.04., 07:0025.04.2026, 07:0000:17:56
Seit mehr als einem Monat bewegt das Schicksal eines gestrandeten Buckelwals in der Ostsee viele Deutsche. Es gab diverse Rettungsversuche, doch immer wieder blieb das Wildtier auf Sandbänken stecken. Experten empfehlen den Verzicht auf weitere Rettungsversuche, weil das Tier augenscheinlich schwer krank ist. Was der “Palliativpatient in der Ostsee” für eine breite Projektionsfläche bietet, erklärt im Podcast der Medienpsychologe Frank Schwab von der Universität Würzburg. Laut Schwab haben viele, die an dem Einzelschicksal Anteil nehmen, inzwischen sogar eine “parasoziale Beziehung” zu dem Wildtier aufgebaut. Und Schwab erklärt, warum Tiere oft mehr Mitgefühl auslösen als menschliches Leid. **Zum Weiterlesen: ** Buckelwale gehören zu den raren Erfolgsgeschichten des Artenschutzes. Hier lesen Sie einen Kommentar von Tanja Rest zum Wahnsinn um den Wal. Eine Reportage unserer Nord-Korrespondentinnen zur Walrettungsaktion lesen Sie hier. Hier finden Sie einen Bericht über die Aussichten diverser Rettungsversuche. Und hier einen Text über den umstrittenen Wal-Retter und Influencer Robert Marc Lehmann. Ein Portrait des Schweriner Umweltministers Till Backhaus steht hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über NDR. Redaktionsschluss war Freitag, 24.4.2026, 15:30 Uhr. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Öl- und Gaskrise: Was die Grünen anders machen würden24.04., 16:1124.04.2026, 16:1100:11:37
Diesen Freitag hat die schwarz-rote Koalition ihr Entlastungspaket durch den Bundestag gebracht. Der sogenannte Tankrabatt soll die Spritpreise kurzfristig um 17 Cent pro Liter senken. Dazu wird vom 1. Mai an für zwei Monate weniger Mineralölsteuer erhoben. Zudem können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen eine steuerfreie Prämie in Höhe von 1000 Euro auszahlen. Aber diese Entlastungen werden auch kritisiert. Zu viel Gießkanne, zu wenig gezielte Entlastungen. Gerade der Tankrabatt kostet viel – und entlastet auch diejenigen, die darauf vielleicht gar nicht angewiesen wären. SZ-Redakteur Markus Balser berichtet exklusiv über ein internes Papier der Grünen, indem die Oppositionspartei Vorschläge gesammelt hat, wie sie der Öl- und Gaskrise begegnen würde. So schlagen die Grünen eine Rückkehr des 9-Euro-Tickets und eine Abwrackprämie für alte Öl- und Gasheizungen vor. Zudem fordern sie ein Tempolimit auf Autobahnen, um den Verbrauch von Benzin zu reduzieren. In der Gesamtheit würden die Maßnahmen wohl zu einer Entlastung führen, sagt Balser im Podcast. Aber: “Wenn die Grünen demnächst noch mal regieren wollen, dann würden sie das ja mit der Union tun müssen.” Und mit der Union sei das alles nicht umsetzbar. Weitere Nachrichten: EU-Kommission warnt vor Gießkannen-Subventionen als Antwort auf Energiekrise; Waffenruhe zwischen Israel und Libanon verlängert. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Eine “Auf den Punkt”-Folge über den Tankrabatt hören Sie hier. Den Text von Markus Balser über die Pläne der Grünen lesen Sie hier. Das Interview mit Collien Fernandes lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Gesetzliche Rente: Was der Staat leisten muss und kann23.04., 17:0423.04.2026, 17:0400:13:25
Bundeskanzler Friedrich Merz hat mit einer Aussage beim Jahresempfang des Bundesverbands deutscher Banken eine Diskussion über die Zukunft der Rente ausgelöst. In seiner Rede am Montagabend sagte er: “Die gesetzliche Rentenversicherung allein wird allenfalls noch die Basisabsicherung sein für das Alter. Sie wird nicht mehr ausreichen, auf Dauer den Lebensstandard zu sichern. Es müssen kapitalgedeckte Elemente einer betrieblichen und privaten Altersvorsorge hinzutreten.” Seitdem wird Merz von den einen kritisiert und von den anderen in Schutz genommen: Er habe das nicht so gemeint oder er habe ja nur das Offensichtliche ausgesprochen. Was tatsächlich offensichtlich ist: Die gesetzliche Rente in Deutschland ist niedrig. 2024 haben Männer hierzulande im Schnitt 1400 Euro monatliche Rente erhalten, Frauen sogar nur 955 Euro. Unser Rentensystem ist zudem nicht mehr zukunftsfähig, weil immer weniger Erwerbstätige die Rente für immer mehr alte Menschen bezahlen müssen. Deswegen hat die Regierung eine Rentenkommission eingesetzt. Diese soll Vorschläge machen, wie die gesetzliche Rente stabilisiert werden kann. Welche Standpunkte und Ideen es rund um die Rente gibt, erklärt in dieser Folge von “Auf den Punkt” Bastian Brinkmann aus dem SZ-Hauptstadtbüro. Weitere Nachrichten: Reza Pahlavi besucht Berlin; Stiftung Warentest muss Schadenersatz zahlen. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text über die Idee, Teile des Donbass zu Ehren von Donald Trump in “Donnyland” umzubenennen. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über tagesschau. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Iran-Krieg: Keine Alternative zu Pakistan als Friedensvermittler22.04., 16:1722.04.2026, 16:1700:12:03
Donald Trump hat auf seiner Social-Media-Plattform „Truth Social“ geschrieben, dass er die Waffenruhe mit Iran verlängere. Er schreibt in dem Post auch: Er habe das auf Bitten des pakistanischen Feldmarschalls Asim Munir gemacht. Pakistan hat ohnehin eine zentrale Rolle in den Friedensverhandlungen zwischen den USA und Iran eingenommen. Als Vermittler zwischen den beiden Kriegsparteien und als Gastgeber für direkte Gespräche. Auch künftig sollen mögliche Verhandlungen in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad stattfinden. Dort ist gerade auch Tobias Matern, stellvertretender SZ-Politikchef. In dieser Folge des Podcasts berichtet er darüber, wie groß die Folgen des Iran-Kriegs für die pakistanische Bevölkerung sind. Und er sagt: „Es gibt im Moment zu Pakistan als Friedensvermittler zwischen Iran und den USA keine Alternative.“ Warum das so ist, das erklärt er auch in dieser Podcast-Folge. Weitere Nachrichten: Wirtschaftsministerium halbiert Prognose für das Wirtschaftswachstum; Orbàn gibt Blockade bei Ukraine-Unterstützung auf. Zum Weiterlesen und -hören: Hier können Sie unseren Recherchepodcast „Das Thema“ mit einer Folge über KI und Überwachung hören. Einen Text von Tobias Matern über die neuesten Entwicklungen in Islamabad lesen Sie hier. Einen Kommentar über die Rolle Pakistans in den Friedensverhandlungen lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Wieso Wirtschaftsministerin Reiche die Erneuerbaren ausbremst – trotz Energiekrise21.04., 17:1821.04.2026, 17:1800:12:32
Am Dienstag hat in Berlin der Petersberger Klimadialog begonnen, das jährliche Vor-Treffen zur Weltklimakonferenz Ende November in der Türkei. Umweltminister Carsten Schneider (SPD) fordert in der Eröffnungspressekonferenz den Ausbau erneuerbarer Energie auch mitten in der derzeitigen, großen Energiekrise. Denn der Umstieg auf Erneuerbare nutzt der Energiesicherheit und dem Klima. Aus der Bundesregierung vernimmt man zu diesem Thema aber aktuell vor allem Streit, unter anderem wegen der Pläne und Aussagen von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU). Über Reiches Pläne und den Stand der Energiewende in Deutschland spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Nakissa Salavati, Redakteurin im Wirtschaftsressort der SZ mit Schwerpunkt Energie. Weitere Nachrichten: Merz fordert große Einschnitte bei gesetzlicher Rente; Apple-Chef Tim Cook tritt ab Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den Text über Tim Cooks Zeit als Apple-Chef. Hier geht es zum SZ-Podcast Am Abgrund bei der SZ, Spotify und Apple Podcasts. https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/panorama/kriminalfaelle-podcast-gerichtsprozesse-justiz-am-abgrund-e522163/ Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Lars Langenau Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER