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Auf den Punkt

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2361 Episoden · neueste 14.10.

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2361
  1. Straftaten: Die Kriminalstatistik zeigt ein verzerrtes Bild
    20.04., 16:2400:10:54

    Erstmals seit 2021 hat die Polizei im vergangenen Jahr einen Rückgang der Gewalttaten registriert. Die an diesem Montag in Berlin vorgestellte Kriminalstatistik zählt 212 300 Fälle, 2,3 Prozent weniger als im Vorjahr. “Weniger Straftaten, weniger Gewaltkriminalität bedeutet auch weniger Opfer“, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) dazu. Die Gewaltkriminalität befinde sich aber nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau und bei schweren Gewaltverbrechen wie Mord, Totschlag und Sexualdelikten gebe es sogar einen Anstieg. Zudem gehe ein Teil des Rückgangs der Straftaten auf die Teillegalisierung des Besitzes und Anbaus von Cannabis im April 2024 zurück. SZ-Innenpolitik-Experte Markus Balser verweist im Podcast auf Schwächen der Polizeistatistik: Sie erfasse nur Verdachtsfälle, nicht aber rechtskräftige Urteile. Zudem würden Dunkelfelder wie Wirtschaftskriminalität ausblendet. Weitere Nachrichten: Gespräche zwischen Iran und USA ausgesetzt; neues Bündnis gewinnt Wahl in Bulgarien. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie den SZ-Bericht über die Kriminalstatistik. Unseren Fußball-Podcast “Und nun zum Sport” können Sie hier hören. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  2. Straße von Hormus: Iran demonstriert seine Stärke
    19.04., 17:0100:13:17

    Seit Wochen ist der Status der Straße von Hormus volatil: Als Israel und die USA Ende Februar Iran angegriffen haben, hat Iran die Wasserstraße gesperrt. Mit der Waffenruhe vor knapp zwei Wochen schien eine Öffnung wahrscheinlich zu sein – doch dann hat Iran diese abgesagt, weil die verbündete Hisbollah in Libanon immer noch angegriffen wird. Donald Trump beschloss daraufhin, dass die USA ihrerseits die Straße von Hormus blockieren, und zwar alle Schiffe, die von iranischen Häfen kommen oder sie ansteuern. An diesem Freitag gab es die nächste Wendung: Der iranische Außenminister, Abbas Araghtschi, hat die Straße von Hormus für “vollkommen offen” erklärt. Doch als Donald Trump ankündigte, die USA würden trotzdem an ihrer Blockade festhalten, hat Iran die Öffnung wieder zurückgenommen. Der Iran-Krieg sei zu einem “Kommunikationskrieg” geworden, sagt Raphael Geiger, SZ-Korrespondent in Istanbul und zuständig für die Berichterstattung über Iran. In dieser Folge von “Auf den Punkt” spricht er über die Lage rund um die Straße von Hormus – und darüber, wie es aktuell im undurchsichtigen iranischen Machtapparat aussieht und wer dort die Entscheidungen trifft. Weitere Nachrichten: US-Delegation reist Montag zu Friedensgesprächen nach Pakistan; deutlich weniger Asylanträge in Deutschland; brasilianischer Präsident Lula da Silva zu Besuch in Deutschland. Zum Weiterlesen und -hören: Hier finden Sie die Reportage über die Fahrt auf einem Frachter durch das finnische Packeis. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Philipp Saul Produktion: Imanuel Pedersen. Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über NooNPost (Youtube) Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  3. Warum waren Opa und Uroma Nazis, Götz Aly?
    18.04., 07:0000:25:04

    Seit einigen Wochen ist die digitale Suche nach Mitgliedsausweisen der NSDAP in einem US-Nationalarchiv sehr einfach. Seither finden dort viele Deutsche ihre Verwandten und fragen sich: Waren meine Großeltern oder Urgroßeltern nur aus Opportunismus in der Partei von Adolf Hitler – oder waren sie überzeugte Nazis? “Klar war es von Vorteil, der NSDAP beizutreten”, sagt der Berliner Historiker Götz Aly. Im SZ-Podcast “Auf den Punkt” erklärt er, dass die NSDAP vor allem junge, aufstiegsorientierte Menschen anzog, die durch die Wirtschaftskrise und Perspektivlosigkeit frustriert waren. Viele traten der NSDAP also aus Opportunismus bei, um beruflich voranzukommen. Zudem erklärt Aly, wie viele Deutsche von den monströsen Verbrechen der Nazis profitiert haben, beispielsweise durch den Raub jüdischen Eigentums, und dann eine “Verbrechensgemeinschaft” gebildet haben. Man könne aus dieser Zeit lernen, “wie nicht kriminelle Menschen in ein solches System hineingezogen werden können”. Aber es habe, sagt der Historiker, auch "Leute gegeben, die im Zweiten Weltkrieg schwere Verbrechen begangen haben und waren niemals Mitglied der NSDAP”. Umgekehrt habe “es Leute in der NSDAP gegeben, die gesagt haben, bei den Euthanasie-Morden mache ich als Arzt nicht mit. Das kann ich mit meinem ärztlichen Gewissen nicht vereinbaren.” Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie die SZ-Rezension des neuen Buches von Götz Aly, “Wie konnte das geschehen?”, das 2025 im S. Fischer Verlag erschienen ist. Den Text von Moritz Baumstieger über das geöffnete US-Archiv lesen Sie hier. Und den Text von Joachim Käppner darüber, ob eine Mitgliedsnummer ausreicht, um die eigene Familiengeschichte zu verstehen, finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Nadja Schlüter Mitarbeit: Moritz Baumstieger, Philipp Bojen, Beate Gramlich, Joachim Käppner Produktion: Laura Sagebiel Redaktionsschluss war Freitag, 17.04.2026, um 15.30 Uhr. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  4. Libanon: Teheran entscheidet über die Entwaffnung der Hisbollah
    17.04., 16:5700:11:24

    Nach mehr als sechs Wochen Krieg haben Israel und Libanon eine Waffenruhe vereinbart. Zehn Tage lang soll nicht geschossen werden. Die Waffenruhe ist seit der Nacht auf Freitag in Kraft, aber sie ist brüchig. Ist das jetzt nur eine kurze Pause oder ein Schritt hin zu einem richtigen Frieden? Darüber spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” Nahost-Korrespondent Bernd Dörries. Und er sagt, dass die Menschen in Libanon zwar erleichtert seien, aber eigentlich wüssten, dass diese Waffenruhe genau genommen nur für eine Seite gilt. Weitere Nachrichten: Straße von Hormus, Gesetz gegen digitale Gewalt. Zum Weiterlesen: Hier gibt es einen Überblick zum Gesetzentwurf gegen digitale Gewalt. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Deutsche Welle (Youtube) und Reuters. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  5. Sudan-Konferenz: Milliarden-Hilfe, aber keine Aussicht auf Frieden
    16.04., 16:4300:15:24

    Am Mittwoch haben mehr als 60 Vertreter von Staaten und Hilfsorganisationen in Berlin beraten, wie dem Sudan geholfen werden kann. Der dortige Bürgerkrieg hat laut UN die schwerste humanitäre Krise unserer Zeit ausgelöst. 34 Millionen Menschen sind demnach im Sudan auf Hilfe angewiesen, 19 Millionen Menschen leiden an Hunger. Und trotz dieses unvorstellbaren Leids gilt der Sudan-Krieg als ein “vergessener Krieg”. Auf der Geberkonferenz wurden knapp 1,5 Milliarden Euro für humanitäre Hilfe zugesagt. Aber einer Waffenruhe oder einem Friedensschluss zwischen den Regierungstruppen und der Miliz RSF ist die Konferenz kaum näher gekommen. Warum? Das erklärt SZ-Politikredakteur Arne Perras. Er berichtet seit Jahren über Sudan – und er erzählt im Podcast auch die Geschichte einer Frau, die im Sudan Schreckliches erlebt hat und aus dem Kriegsgebiet fliehen konnte. Weitere Nachrichten: Bundeswehr bereitet sich auf Minenräumen in der Straße von Hormus vor, Kriminalitätsstatistik zeigt Anstieg von politischen Delikten auf höchsten Stand seit 2001. Zum Weiterlesen: Den Text von Arne Perras und Sina-Maria Schweikle über Halima lesen Sie hier. Den Text zur Kriminalitätsstatistik 2025, die den höchsten Wert seit 2001 angibt, lesen Sie hier. Mehr Informationen und das komplette Programm des SZ-Festival Mindpop finden Sie hier. Geben Sie den Code AUFDENPUNKT15 unter "Promotioncode" beim Ticket kaufen ein und erhalten Sie 15 Prozent Rabatt auf alle Ticketkategorien. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Nadja Schlüter, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Al Jazeera English. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  6. Gesundheitsreform: Drei-Viertel-Lob für Warkens Pläne
    15.04., 17:1200:12:39

    Gesundheitsministerin Nina Warken will das Gesundheitssystem reformieren und dabei vor allem viel Geld sparen. Denn bis 2030 könnte die Finanzlücke bei den gesetzlichen Krankenkassen 40 Milliarden Euro betragen. Warken will deshalb gegensteuern. Das bedeutet: Einschnitte für Patienten, Ärzte, Kliniken, Krankenkassen. Denn die Beiträge der Krankenversicherten, so will es Warken, sollen in den nächsten Jahren nicht noch weiter steigen, sondern “nahezu konstant” bleiben. Mit ihren Plänen tritt Warken zwar vielen Menschen auf die Füße, aber trotzdem verteilt Bastian Brinkmann aus der SZ-Parlamentsredaktion in dieser Folge von “Auf den Punkt” ein, wie er sagt, “Dreiviertel-Lob” für Warkens Pläne. Außerdem erklärt Italien-Korrespondentin Elisa Britzelmeier, warum Italiens Regierungschefin Giorgia Meloni der Streit mit US-Präsident Donald Trump vielleicht sogar ganz gelegen kommt. Weitere Nachrichten: europäische Beratungen über einen Einsatz in der Straße von Hormus, Krieg im Sudan Zum Weiterlesen: Hier steht, wen die Gesundheitsreform am härtesten trifft und was Fachleute sagen. Und hier finden Sie den Text über das Leid der Frauen im Sudan. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Gesundheitsministerium (Youtube) und Reuters. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  7. Wie die Blockade der Straße von Hormus Trump schadet
    14.04., 17:2500:11:48

    Nach Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar hat Iran die Straße von Hormus schnell blockiert. Vorher sind durch diese Wasserstraße jeden Tag rund 150 Schiffe gefahren, mit der Blockade waren es dann nur noch etwa fünf Schiffe am Tag. Die Konsequenz: Weltweit steigen die Preise für Energie und Lebensmittel. Als vergangenes Wochenende die USA und Iran in Pakistan über ein Ende des Krieges verhandelt haben, war die Straße von Hormus einer der Streitpunkte – und kurz nachdem diese Gespräche ergebnislos beendet wurden, hat US-Präsident Trump überraschend angekündigt, dass jetzt die USA die Straße von Hormus blockieren werden. Iran soll so kein Öl mehr exportieren können, eine wichtige Einnahmequelle des Mullah-Regimes. Das Ziel: wirtschaftlicher Druck. Wie genau die USA bei der Blockade vorgehen und was Trumps Wähler und Wählerinnen dazu sagen, erklärt in dieser Folge Boris Herrmann, SZ-Korrespondent in New York. Weitere Nachrichten: Reformpläne für Gesundheitssystem, deutsch-ukrainische Regierungskonsultationen Zum Weiterlesen und -hören: Hier geht es zum Interview mit der Ärztin Suzann Kirschner-Brouns, die erklärt, warum Frauen schlechter schlafen als Männer. Moderation, Redaktion: Nadja Schlüter Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Kristina Höser, Philipp Saul Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über KENS 5. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER> > quote here

  8. Entlastungen an der Tankstelle – aber nur für zwei Monate
    13.04., 16:5300:12:00

    Durch den Iran-Krieg steigen die Preise, vor allem für Kraftstoffe. Die Spitzen von Union und SPD haben sich darum am Wochenende in der Berliner Villa Borsig getroffen und überlegt, wie sie die Bürger entlasten wollen. Herausgekommen ist eine Entlastung an der Zapfsäule: 17 Cent pro Liter, zumindest in den kommenden zwei Monaten. So lange will die Regierung die Mineralölsteuer senken. Und: Arbeitgeber können ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine steuerfreie Prämie in Höhe von 1000 Euro zahlen. Was wird das bringen?Das erklärt Daniel Brössler aus dem Berliner SZ-Büro in dieser Folge von „Auf den Punkt“. Außerdem gibt Jan Diesteldorf, SZ-Korrespondent in Brüssel, Einblicke, wie die Wahlniederlage von Viktor Orbán in der EU aufgenommen wurde. Dabei erklärt er auch, dass der designierte Ministerpräsident Péter Magyar zwar grundsätzlich pro-europäisch, aber deswegen nicht progressiv eingestellt ist. Sagen Sie uns Ihre Meinung: Unsere Podcast-Umfrage finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Philipp Saul Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  9. Ungarn: Was würde eine Niederlage Orbáns wirklich ändern?
    12.04., 16:0900:12:52

    An diesem Sonntag sind Wahlen in Ungarn – und die große Frage ist: Wird Viktor Orbán nach 16 Jahren Amtszeit diese Wahl verlieren? Die Trump-Regierung schickt den US-Vizepräsidenten JD Vance, um für den Amtsinhaber Wahlkampf zu machen. Ein Bruch mit bisherigen diplomatischen Gepflogenheiten, laut denen man sich in Wahlen anderer Länder nicht einmischt. Trotzdem hat der Oppositionskandidat Péter Magyar Chancen die Wahl zu gewinnen. Er hat angekündigt, dass Ungarn wieder ein verlässliches Mitglied der EU werden soll. Über die Stimmung in Ungarn an diesem Wahlsonntag spricht in dieser Folge Verena Mayer. Sie ist SZ-Korrespondentin und sagt: Selbst wenn Magyar die Wahl gewinnt, könnte das nicht ausreichen, um den Demokratieabbau unter Orbán wieder rückgängig zu machen. Denn für viele relevante Gesetzesänderungen braucht Magyar eine Zweidrittelmehrheit. Aber Verena Mayer sagt in Budapest: „Hier liegt wirklich so etwas wie Umbruchsstimmung in der Luft.“ Weitere Nachrichten: Friedensverhandlungen zwischen USA und Iran enden ergebnislos; Artemis-2-Besatzung wieder sicher gelandet; Lufthansa-Piloten streiken Montag und Dienstag. Zum Weiterlesen und -hören: Die neue Folge von „Das Thema“ über KI und Kriege hören Sie hier. Den Text von Ann-Kathrin Nezik über den OpenAI-Gründer Sam Altman lesen Sie hier. Die „Auf den Punkt“-Folge zum Wahlkampf in Ungarn können Sie hier hören. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Dimitri Taube Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über The White House und APT (beides YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  10. Siko-Chef Ischinger: Trumps Umgang mit Nato-Partnern ist der GAU
    11.04., 07:0000:24:17

    In den vergangenen Monaten sind im Umgang mit den USA unter Donald Trump viele politische Gewissheiten verloren gegangen. Er sei „zutiefst bestürzt über die Art und Weise, wie 60, 70 Jahre gegenseitiges Vertrauen aufs Spiel gesetzt worden sind“, sagt Wolfgang Ischinger, Leiter der Münchner Sicherheitskonferenz. In dieser Podcastfolge spricht Ischinger über sein Leben als Diplomat, über Gespräche mit Michail Gorbatschow im Herbst 1989 – und über die aktuelle geopolitische Weltlage. Zu Trumps Umgang mit den europäischen Nato-Partnern sagt Ischinger: „Das ist für den Umgang unter Partnern in einer Allianz wirklich fast das schlimmste Gift – das ist der Gau – für die Art und Weise, wie wir vertrauensvoll miteinander umgehen sollten.“ Die Lösung sieht Ischinger vor allem in einem einigen Europa, „dann wären wir ein ebenbürtiger Verhandlungspartner für die USA.“ Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau Produktion: Laura Sagebiel Redaktionsschluss war Freitag, 10.4.2026, um 14 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  11. Wieso Taiwans Oppositionschefin Peking besucht
    10.04., 15:5000:13:29

    Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping hat nach fast zehn Jahren erstmals wieder eine Parteichefin von Taiwans größter Oppositionspartei Kuomintang (KMT) getroffen. Egal, wie sich die internationale Lage entwickle, der große Strom der “Landsleute“ beider Seiten, die sich annäherten und zusammenfinden würden, werde sich nicht ändern, sagte Xi in Peking. Und KMT-Chefin Cheng Li-wun warb für mehr Dialog und Kooperation. Ist eine friedliche Lösung dieses Konfliktes möglich? Warum sie skeptisch ist, erklärt in diesem Podcast SZ-China-Korrespondentin Lea Sahay. Denn noch immer betrachtet Peking Taiwan als Teil des chinesischen Staatsgebiets, obwohl in dem Inselstaat seit Jahrzehnten demokratisch gewählte und unabhängige Regierungen an der Macht sind. Weitere Nachrichten: USA und Iran verhandeln in Pakistan; Misshandlung palästinensischer Kinder in israelischen Gefängnissen. Zum Weiterlesen: Das von Lea Sahay erwähnte Stadtgespräch im SZ-Magazin lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche, Henk Ruigrok van der Werven, Kristina Höser Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  12. Trotz Waffenruhe: Warum Israel weiter Libanon angreift
    09.04., 17:2500:12:01

    Am Mittwoch hat die israelische Armee 100 Ziele in Libanon innerhalb von zehn Minuten angegriffen. Das verkündete Premierminister Benjamin Netanjahu am Mittwoch auf einer Pressekonferenz. Dabei sollen laut libanesischem Gesundheitsministerium knapp 250 Menschen umgekommen seien. Über Tausend Menschen sollen verletzt worden seien. SZ-Redakteurin Sonja Zekri war bis vor kurzem in Israel und sieht in Netanjahus Angriffen den Versuch, sein Land auf der politischen Weltbühne wieder mehr in den Mittelpunkt zu stellen. Dessen großangelegten Pläne für den Nahen Osten und seine Versprechen an seine Wähler stehen hier in Konkurrenz zu den wichtigen Beziehungen Israels mit den USA. Weitere Nachrichten: Das Bodenpersonal der Lufthansa streikt am Freitag; Schauspieler Mario Adorf im Alter von 95 Jahren verstorben. Zum Weiterlesen- und hören: Hier lesen Sie den Text über US-Präsident Donald Trumps viele verschiedene Ultimaten. Und hier hören Sie [die Folge von „Das Thema“ zur Verwendung von KI in Kriegen.](https://www.sueddeutsche.de/politik/podcast-das-thema-recherche-ki-ai-krieg-militaer-anthropic-pentagon-li.3464289 Moderation, Redaktion: Helen Krueger-Janson Redaktion: Johannes Korsche, Kristina Höser Produktion: Laura Alexandra Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über AlJazeera Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  13. Waffenruhe im Iran-Krieg: Regime geschwächt – Trump aber auch
    08.04., 17:0100:12:55

    Am Dienstag sah es noch so aus, als könnte US-Präsident Trump seine Drohungen gegenüber Iran tatsächlich wahr machen. Er hatte damit gedroht, die Energieinfrastruktur des Landes anzugreifen. Das wäre ein Kriegsverbrechen. Und Trump hat auch davon gesprochen, eine Zivilisation auslöschen zu können. Das wäre Völkermord gewesen. Trump hatte Iran deshalb gedroht, weil er wollte, dass das Regime die Straße von Hormus freigibt. Bis spätestens Mittwoch, 2 Uhr deutscher Zeit. Doch Trump hat seine Drohung nicht wahrgemacht. Stattdessen kam es in der Nacht auf Mittwoch zu einer ersten Einigung zwischen Iran und den USA. Die Kriegsparteien haben sich auf einen Waffenstillstand geeinigt, der zwei Wochen halten soll. In dieser Zeit wollen die USA und Iran über einen dauerhaften Frieden verhandeln. Und Iran sperrt die Straße von Hormus nicht mehr. Wie geht es jetzt weiter – und wer darf zufriedener sein: Trump oder das iranische Regime? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ SZ-Krisenreporter Tomas Avenarius. Weitere Nachrichten: 15 Millionen Menschen an Long Covid erkrankt; Nato-Generalsekretär Rutte vor Besuch im Weißen Haus. Zum Weiterlesen: Die Bilder der Mondumrundung sehen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Kristina Höser Produktion: Juno Graner Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  14. Was die Mondmission gebracht hat
    07.04., 17:0500:11:59

    Seit Jahrzehnten gibt es wieder eine bemannte Mondmission. Drei Astronauten und eine Astronautin sind über die Ostertage einmal um den Mond herumgeflogen. Dabei waren sie zeitweise so weit von der Erde entfernt wie noch kein Mensch vor ihnen. So weit, dass es bisher nicht mal möglich war, den Funkkontakt zur Erde aufrechtzuerhalten. Aber – die Mondumrundung hat nach Plan geklappt. Jetzt fliegt die Raumkapsel zurück zur Erde. Was hat diese Mission nun gebracht? Lohnt es sich, für geschätzt vier Milliarden US-Dollar Astronauten ins All zu schicken, damit sie einmal um den Mond herumfliegen können? Über den Sinn und Unsinn der Artemis-2-Mission spricht in dieser Podcastfolge Theresa Palm, Physikerin und Redakteurin im Wissensressort der SZ. Weitere Nachrichten: Trump droht mit Auslöschung einer Zivilisation; Passus im Wehrdienstgesetz sorgt für Aufregung; J. D. Vance in Budapest. Hinweis: In der Anmoderation des Podcasts wird gesagt, dass nun zum ersten Mal Astronauten den Mond umrundet haben. Das ist falsch. Die erste bemannte Mondumrundung fand schon Ende der 60er-Jahre statt. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. ** Zum Weiterlesen und -hören:** Hier lesen Sie, warum es gegen das Völkerrecht verstößt, wenn Trump Brücken und Kraftwerke in Iran angreift. Den Text über den strittigen Passus im Wehrpflichtgesetz finden Sie hier. Hier können Sie die Reportage aus Ungarn lesen. Und die „Auf den Punkt“-Folge zur Wahl in Ungarn, hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Lars Langenau, Johannes Korsche Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Nasa (Youtube, @nasa). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  15. Spezial: "Am Abgrund", Folge 1: Die nette Kollegin
    04.04., 08:5900:37:58

    Der Lehrer Horst Arnold aus dem Odenwald soll eine Kollegin vergewaltigt haben, im Biologiesaal, während der großen Pause. Fünf Jahre lang sitzt Arnold im Gefängnis – obwohl er immer seine Unschuld beteuert. Doch dann beginnt die Frauenbeauftragte der Schule zu zweifeln. Könnte es sein, dass die Vergewaltigung nur erfunden ist? Teil 1 einer Doppelfolge über Vorurteile im Gerichtssaal und die Macht der Lügen. Alle Folgen der Serie "Am Abgrund – Ein Leben vor Gericht" finden Sie hier. Die Folgen finden Sie hier auf Spotify. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  16. Ostermärsche: Pazifismus in Zeiten der Kriege
    02.04., 17:4700:25:08

    US-Präsident Donald Trump hat in seiner Rede an die Nation am Mittwochabend gedroht, Iran “in die Steinzeit” zu bomben. Das ist eine völlig sinnfreie Aussage, sagt Thomas Kater, der Philosophie an der Universität Leipzig lehrt und sich viel mit Pazifismus beschäftigt hat. Pazifisten als “weltfremde Spinner” zu bezeichnen, hält er für “reine Denunziation”. Er wüsste nicht, was weltfremd daran sein solle, Kriege als sinnfrei abzulehnen: Es könne “keinen guten Krieg geben”, sagt Kater weiter: “Alle Kriege sind schlechte Kriege.” Angesichts dieser kriegerischen, trumpschen Töne wirkt das diesjährige Motto der Ostermärsche, “Kriege verweigern – Frieden schaffen”, hilflos. Kater erläutert, dass Pazifismus noch nie eine einheitliche Bewegung gewesen sei, sondern immer verschiedene Strömungen umfasst habe. Zentral aber sei ihm die Ablehnung des Krieges als “sinnlos und zerstörerisch”. Im Gegensatz zum Bellizismus, der entmenschliche, folge der Pazifismus einer radikalen individuellen Ethik. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie unseren Artikel zum Start der Mondumrundung. Unseren Liveblog dazu hier. Und hier den Livestream von der Nasa. Zumindest einen Teil der im Gespräch erwähnten Literatur zum Pazifismus finden Sie hier: Bertha von Suttner (1889), “Die Waffen nieder!” Bruno Vogel (1924), “Es lebe der Krieg! Ein Brief” Erasmus von Rotterdam (1517), “Die Klage des Friedens” Ernst Friedrich (1924), “Krieg dem Kriege” Hans Driesch (1928), “Die sittliche Tat. Ein moralphilosophischer Versuch” Helene Stöcker (2015), hrsg. Reinhold Lütgemeier-Davin und Kerstin Wolff, “Lebenserinnerungen. Die unvollendete Biographie einer frauenbewegten Pazifistin” Immanuel Kant (1797), “Metaphysik der Sitten” Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Nadja Schlüter, Henk Ruigrok van der Werven, Kristina Marie Höser Produktion: Julius Zimmer Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Nasa. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  17. Energiepreis-Schock: Was hilft wirklich?
    01.04., 17:2400:11:34

    In Deutschland dürfen Tankstellenbetreiber nur noch ein Mal am Tag die Preise erhöhen. Die Idee dahinter ist, dass der Spritpreis so nicht mehr unkontrolliert steigen können soll. Polen begegnet dem Energiepreis-Schock mit einer Übergewinnsteuer und einem Preisdeckel. Spanien hat die Mehrwertsteuer auf Energieprodukte gesenkt. Jedes Land versucht also mit anderen Maßnahmen, die stark gestiegenen Energiepreise abzufedern. Jan Diesteldorf, SZ-Korrespondent in Brüssel, hat den Überblick, wie die jeweiligen Länder das versuchen – und sagt: Nachhaltig helfen würde etwas anderes. Er erinnert dabei an die Lehren aus der Coronapandemie und dem Ukraine-Krieg. Weitere Nachrichten: Verwirrung um Merz’ Aussage bei Staatsbesuch von al-Scharaa; Trump ändert per Dekret Wahlrecht in den USA. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Die “Auf den Punkt”-Sendung zum Staatsbesuch von al-Scharaa in Berlin hören Sie hier. Einen Text über die Verwirrung, woher die “80 Prozent” in Merz’ Statement kommen, lesen Sie hier. Einen Text zum Wahlrecht in den USA lese Sie hier. Den Text darüber, warum wir so Mitleid mit einem gestrandeten Wal haben, finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Philipp Saul Produktion: Juno Graner Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters, msnow. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  18. Die Todesstrafe nur für Palästinenser ist rassistisch
    31.03., 17:1400:12:00

    Das israelische Parlament hat dafür gestimmt, die Todesstrafe bei terroristisch motiviertem Mord zu vollstrecken. Von dem neuen Gesetz sind aber de facto nur palästinensische Terroristen betroffen, keine israelischen. Menschenrechtler sind entsetzt. Sie sagen, dass das Gesetz ein Angriff auf die demokratischen Grundlagen Israels sei. “Das ist glasklar rassistisch”, sagt der SZ-Rechtsexperte Ronen Steinke in dieser Folge von “Auf den Punkt”. Er spricht über die Einführung der Todesstrafe und wie sich Israel immer weiter von Menschenrechten verabschiedet. Weitere Nachrichten: Merz will Syrer abschieben; schlechte Frühjahrsprognose für die deutsche Wirtschaft. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie Fragen und Antworten zur Rückkehr von Syrern. Hier lesen Sie mehr darüber, dass die Bundesregierung die Todesstrafe in Israel „mit großer Sorge“ sieht. Moderation, Redaktion: Philipp Saul Redaktion: Nadja Schlüter Produktion: Immanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @itamarbengvir (X) Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  19. Staatsbesuch aus Syrien: Vom Terroristen zum Hoffnungsträger
    30.03., 17:0400:12:18

    Noch bis vor wenigen Jahren war Ahmed al-Scharaa ein gesuchter islamistischer Terrorist. Jetzt ist er Syriens Machthaber und bekommt in Berlin den roten Teppich ausgerollt. Die Bundesregierung hat Al-Scharaa an diesem Montag als Staatsgast empfangen. Er hat Bundespräsident Steinmeier getroffen, mit Außenminister Wadephul und Wirtschaftsministerin Reiche gesprochen und eine gemeinsame Pressekonferenz mit Kanzler Merz gehalten. Al-Scharaas Besuch ist umstritten. Nicht nur wegen seiner al-Qaida-Vergangenheit, sondern auch, weil es in Syrien in den vergangenen Monaten immer wieder Gewalt gegen Minderheiten gab. Normalisiert die Bundesregierung durch den offiziellen Empfang von al-Scharraa Menschenrechtsverletzungen und islamistischen Terror? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Sina-Maria Schweikle aus der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin. Sie erklärt, warum der Besuch von al-Scharaa auch eine Chance sein kann - solange die Bundesregierung ihre Karten richtig spielt. Weitere Nachrichten: Israel könnte Todesstrafe für Palästinenser einführen; Kommission schlägt Reform der gesetzlichen Krankenkassen vor. Zum Weiterlesen: Den Text „Einmal Hölle und Zurück“, über junge Männer aus Afrika, die ihn Putins Krieg gelockt werden, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  20. Iran-Krieg: Signale der Verzweiflung aus Washington
    29.03., 15:5000:13:08

    In den USA haben sich am Samstag Massenproteste gegen Donald Trump formiert. Die Demonstranten richten sich gegen das autoritäre Verhalten des US-Präsidenten und neuerdings auch gegen den Iran-Krieg. Denn statt eines schnellen Endes, wie es Trump versprochen hatte, weitet sich der Konflikt nach Kriegseintritt der Huthis im Jemen aus. Beim bisherigen Kriegsverlauf, sagte auch Kanzler Friedrich Merz (CDU) dieses Wochenende, sei keine Deeskalation zu erkennen, sondern stattdessen “eine massive Eskalation mit offenem Ausgang”. In Miami wiederum hat Trump abermals die Nato harsch dafür kritisiert, keine Kriegsschiffe in die Straße von Hormus zu entsenden. Und er hat erneut Zweifel daran geschürt, ob die USA den Nato-Verbündeten unter diesen Umständen in Zukunft beistehen würden. Berichte über den möglichen Einsatz von US-Bodentruppen im Iran, deutet SZ-Korrespondent Hubert Wetzel in Brüssel als Verzweiflungstat. Damit würde Trump die Glaubwürdigkeit der USA als Weltmacht aufs Spiel setzen. Zum Weiterlesen und -hören: Den Podcast mit Hubert Wetzel über das Dilemma der Nato vor zwei Wochen können Sie hier nachhören. Den aktuellen Liveblog zum Krieg lesen Sie hier. Über die Proteste gegen Trump hat Boris Herrmann hier geschrieben. Weitere Nachrichten: Anti-Trump-Proteste in den USA. Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Weißes Haus und den TV-Sender Kare 11. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

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