
Auf den Punkt
- AfD
- Deutschland
- Sachsen-Anhalt
- CDU
- Berlin
- Trump
- Frankreich
- Ukraine
- Merz
- Friedrich Merz
- SPD
- Tobias Rausch
- Magdeburg
- Euro
- Israel
Die Liste ist lang: Frankreich, Großbritannien, Kanada, Australien. Sie alle haben Palästina in den vergangenen Tagen als Staat anerkannt. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat auf einem Gipfeltreffen einen Tag vor der UN-Generaldebatte in New York gesagt, es sei Zeit, zu einem Frieden und einer Zweistaatenlösung zu kommen. Dafür hat er von vielen Delegierten Applaus bekommen. Kritik daran äußerten die USA und Israel. Die Regierung von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu sagt, einen palästinensischen Staat dürfe es nicht geben. Und US-Präsident Donald Trump steht bisher fest an der Seite Israels. De facto änderte die Initiative von Frankreich also erst einmal wohl nichts. Ist sie also nur Symbolpolitik? Ronen Steinke aus der SZ-Politikredaktion sagt, dass von der Anerkennung Palästinas trotzdem ein wichtiges Signal ausgehen kann – in Richtung der Palästinenser und in Richtung Israel. Weitere Nachrichten: Nato warnt Russland vor Luftraumverletzungen, Drohnensichtungen in Dänemark. Zum Weiterlesen: Hier geht es zum Liveblog zur US-Politik. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche, Annkathrin Stich Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Deutsche Welle. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 22.09.202512 min
Am Montagmorgen hat Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder eine neue Strategie vorgelegt, wie die Deutsche Bahn aus der Krise kommen soll. Besonders die Zuverlässigkeit will er dabei in den Fokus stellen. Außerdem will er saubere Sanitäranlagen, sichere Bahnhöfe, mehr Komfort, bessere Kundenkommunikation und 5G am Gleis. Und darum soll sich bald eine neue Bahn-Chefin kümmern: Evelyn Palla. Sie folgt auf Richard Lutz, der die Bahn in den vergangenen acht Jahren nicht aus der Krise führen konnte. SZ-Bahnexpertin Vivien Timmler hält Palla für eine gute Wahl: “Sie hat es schon einmal geschafft, ihren eigenen Bereich DB Regio in die Profitabilität zu führen, der früher auch Verluste gemacht hat und die Hoffnung ist natürlich jetzt, dass ihr das auch bei dem gesamten Konzern gelingt.” Die neue Bahnstrategie des Verkehrsministers hingegen findet Timmler etwas “unambitioniert”, wobei darin auch etwas Positives liegt: “Es könnte so eine Zeit des neuen Realismus bei der Bahn anfangen.” Weitere Nachrichten: Wadephul will Zwei-Staaten-Prozess anstoßen; Proteste in Brasilien gegen mögliche Amnestie für Bolsonaro. Zum Weiterhören und -lesen: Hier können Sie den neuen SZ-Immobilienrechner ausprobieren. https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/wirtschaft/immobilienrechner-so-viel-eigenheim-koennen-sie-sich-leisten-e986810/ Moderation, Redaktion: Antonia Franz Redaktion: Annkathrin Stich und Helen Krueger-Janson Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Hier können Sie bei unserer Hörerumfrage teilnehmen. Vielen Dank! Seit Monaten versucht US-Präsident Donald Trump die US-Notenbank, die Fed, gefügig zu machen. Er schimpft auf den Leiter der Fed. Und versucht mit konstruierten Vorwürfen, die Notenbankerin Lisa Cook loszuwerden. Trumps will deutlich niedrigere Zinsen, das soll einen Wirtschaftsboom auslösen. Allerdings würde das mit einem großen Risiko einhergehen. Es könnte zu einer hohen Inflation kommen, die nicht nur in den USA zu einem großen Problem werden würde. Das sagt SZ-Redakteur Claus Hulverscheidt, er ist Finanzpolitik-Experte in der SZ-Parlamentsredaktion in Berlin – und hat davor für die SZ aus und über den Finanzplatz New York berichtet. Er sagt: Es droht eine ökonomische Kernschmelze, wenn Trump das bekommt, was er fordert. Außerdem ordnet in dieser Folge der SZ-Nato-Korrespondent Hubert Wetzel den Vorfall vom Freitagabend ein, als drei russische Kampfjets in estnischen Luftraum geflogen sind. Eine weitere Provokation, um die Reaktion der Nato zu testen, sagt Wetzel. Und: Das Risiko, dass es zu einem Zusammenstoß kommt, wird immer höher. Zum Weiterhören und -lesen: Den Kommentar von Claus Hulverscheidt lesen Sie hier. Den Text von Viktoria Großmann aus Warschau zu dem Vorfall im estnischen Luftraum lesen Sie hier. Die „Auf den Punkt“-Folge zu den russischen Drohnen über Polen können Sie hier nachhören. Den Text darüber, woher die menschliche Vorliebe für Alkohol kommt, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Berit Kruse Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 20.09.202526 min
Diese Woche wurde mal wieder ein Lebenszeichen von Jan Marsalek bekannt, wenn auch kein freiwilliges. Der ehemalige Wirecard-Manager hält sich wohl in Moskau auf, das legt eine Recherche des “Spiegel” und weiterer Medien nahe. Marsalek war einer der Schlüsselfiguren, als Wirecard 2020 zusammenbrach. Und Wirecard war bis dahin die deutsche Hoffnung im Finanzmarkt. Ein Zahlungsdienstleister, der es mit amerikanischen Anbietern aufnehmen konnte. Damit hat es Wirecard bis in den DAX geschafft. Es war eine Erfolgsgeschichte - bis daraus einer der größten Fälle von Wirtschaftskriminalität wurde, den es in Deutschland je gab. Plötzlich fehlten 1,9 Milliarden Euro und der Konzern löste sich in wenigen Tagen auf. Insgesamt hat Wirecard drei Milliarden Euro Schulden hinterlassen und Tausende Anleger geprellt. Und Marsalek? In den Augen des Bundeskriminalamts ist er ein Wirtschaftsbetrüger. Er müsste wohl für viele Jahre ins Gefängnis. Aber erwischt haben ihn die Behörden bislang noch nicht. Jetzt haben Journalisten herausgefunden: ein internationaler Haftbefehl hält Marsalek wohl nicht davon ab, sich an russischen Spionage-Aktionen zu beteiligen, die sie wohl auch gegen Ziele in Deutschland richten. Darüber, wie gefährlich Jan Marsalek noch ist, spricht in dieser Folge von “Auf den Punkt” der Leiter des SZ-Investigativressorts Ralf Wiegand. Weitere Nachrichten: Brandsätze in Paketen, Verdächtige in Litauen festgenommen; Nawalny laut Witwe vergiftet worden; Leichtathletik-WM: Gentests für Athletinnen. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Hören Sie hier den Podcast Wirecard 1,9 Milliarden Lügen. Lesen Sie hier den Text von "The Atlantic" über Charlie Kirk. Erfahren Sie hier mehr über den Gentest bei der Leichtatheltik-WM in Tokio. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Johannes Korsche, Annkathrin Stich Produktion: Aylin Sancak Hier können Sie bei unserer Hörerumfrage teilnehmen. Vielen Dank! Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Um Julia Ruhs und die von ihr moderierte ARD-Sendung “Klar” tobt eine Kontroverse: Der NDR hatte diese Woche auf eine weitere Zusammenarbeit mit der freien Mitarbeiterin verzichtet. Am Donnerstag hatte der NDR dann aber bekannt gegeben, dass man die Sendung zwar fortsetzen wolle, künftig aber mit einer eigenen Moderation. Drei Sendungen wird der NDR 2026 mit Tanit Koch drehen, Ex-Chefredakteurin der Bild und RTL Deutschland. Drei weitere wird Julia Ruhs für den BR drehen. Doch zuvor hatte sich Julia Ruhs über den Umgang des NDR mit ihr öffentlich beschwert. Der NDR hat damit wohl das Gegenteil dessen bewirkt, was er eigentlich erreichen wollte – nämlich auch konservativere Meinungen in der ARD Raum zu geben. Das sei ein “Armutszeugnis”, schrieb Ruhs. Allerdings gab es zu Recht auch Kritik an handwerklichen Mängeln in der ersten Folge zur Migration, sagt Aurelie von Blazekovic, Teamleiterin der SZ-Medienseite. Vielfach sei der Ton der Sendung aber auch schlicht provokant gewesen. Auch wenn die Aufregung “ein bisschen einkalkuliert” gewesen sei, müsse der öffentlich-rechtliche Rundfunk Meinungsvielfalt aushalten. Weitere Nachrichten: Hamas droht Israel; Lösung für TikTok in den USA. **Zum Weiterlesen: ** Einen Bericht über das Reportageformat „Klar“ und die Kritik an der Moderatorin lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Annkathrin Stich Produktion: Carlo Sarsky Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD und Welt TV. Hier können Sie bei unserer Hörerumfrage teilnehmen. Vielen Dank! Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Hier können Sie bei unserer Hörerumfrage teilnehmen. Vielen Dank! Der Fernsehsender ABC hat die Absetzung von Jimmy Kimmels Show mit dieser Äußerung des Late-Night-Hosts begründet: „Wir hatten am Wochenende einige neue Tiefpunkte, als die MAGA-Gang verzweifelt versuchte, den Typen, der Charlie Kirk ermordet hat, als alles andere als einen von ihnen darzustellen und alles Mögliche tat, um daraus politisches Kapital zu schlagen.“ Das sei „unsensibel“ und „beleidigend“ gewesen. Grund für den Sender, die Show „Jimmy Kimmel Live“, die seit 2003 läuft, nicht mehr auszustrahlen. Kimmel ist damit schon der zweite Late-Night-Host, der seit Beginn der zweiten Amtszeit von Donald Trump abgesetzt wird. Vor einigen Wochen wurde bekannt, dass Stephen Colberts Show im kommenden Jahr auslaufen werde. In beiden Fällen hatte Trump zuvor die Absetzung der Hosts gefordert. Auf Truth Social forderte Trump die Absetzung zweier weiterer Late-Night-Hosts. Warum ist Trump die Absetzung der Late-Night-Shows so wichtig? „Weil sie moralische Instanzen sind“, sagt SZ-Feuilleton-Redakteur Andrian Kreye, der für viele Jahre auch aus New York berichtet hat. Weitere Nachrichten: Deutschlandticket wird teurer; Studie zum Umgang mit rechtspopulistischen Parteien veröffentlicht. Zum Weiterhören: Die „Auf den Punkt”-Folge anlässlich der angekündigten Absetzung von Stephen Colberts Late-Night-Show hören Sie hier. Die neue Folge „Deutsch-amerikanische Freundschaft“ hören Sie hier auf sz.de oder hier auf Spotify. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Justin Patchett, Annkathrin Stich Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Jimmy Kimmel Live (YouTube-Kanal). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 17.09.202512 min
Seit der Nacht zum Dienstag erobern Tausende israelische Soldaten in Gaza-Stadt Gebäude um Gebäude. Nach eigenen Angaben erwartet die Armee dort bis zu 3000 kampfbereite Hamas-Mitglieder. Die Kämpfe könnten sich Monate hinziehen. Und die knapp eine Million Menschen in der Stadt geraten zwischen die Fronten. UN-Generalsekretär António Guterres mahnt. Und mehr als zwei Dutzend Hilfsorganisationen klagen: “Wir versagen gegenüber den Menschen in Gaza. Wir versagen gegenüber den Geiseln. Und wir versagen gegenüber unserer eigenen kollektiven moralischen Verpflichtung.“ Tatsächlich gebe es im gesamten Gazastreifen kaum noch sichere Orte, in die die Menschen fliehen könnten, sagt auch SZ-Israel-Korrespondentin Kristiana Ludwig. Die israelische Armee habe zwar bestimmte Zonen als sicher erklärt, aber dort fehle es an Infrastruktur wie Wasser und Strom. Auch ist die Grenze nach Ägypten geschlossen. Die Lage sei katastrophal, sagt Ludwig. Weitere Nachrichten: EU-Kommission beantragt Israel-Sanktionen; Generaldebatte im Bundestag; Mordanklage gegen Tyler R.; Zum Weiterlesen: Eine Reportage von Kristiana Ludwig jüngst aus dem Gazastreifen lesen Sie hier. Hier bleiben Sie beim SZ-Liveblog zum Nahen Osten auf dem Laufenden. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Annkathrin Stich Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters und Tagesschau. Hier können Sie bei unserer Hörerumfrage teilnehmen. Vielen Dank! Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 16.09.202512 min
Nachdem der rechte Aktivist Charlie Kirk am vergangenen Mittwoch ermordet wurde, hat es für einen Augenblick gewirkt, als halte das Land zusammen. Ex-Präsident Joe Biden schrieb auf X, dass es in den USA keinen Platz für diese Art von Gewalt gebe. Auch Barack Obama - wie Biden ein Demokrat - hat sich zu Wort gemeldet und sprach “verabscheuungswürdiger Gewalt.” Kaliforniens demokratischer Gouverneur Gavin Newsom, der eine besondere Feindschaft mit Trump pflegt, nannte den Angriff auf dem Campus in Utah “widerwärtig, abscheulich und verwerflich.” Das wars dann aber mit der Einigkeit. Präsident Trump sagte letzte Woche, die Wortwahl der radikalen Linken habe zum Tod von Kirk beigetragen. Gemeint hat er damit auch: Die Demokraten. Die US-Regierung möchte jetzt härter gegen liberale Gruppen vorgehen. Ob Trump also den Mord an Kirk als Vorwand nutzen könnte, um die Opposition zu bekämpfen, darüber spricht Peter Burghardt, SZ-Korrespondent aus Washington, bei “Auf den Punkt.” Weitere Nachrichten: Trump verklagt New York Times; Israel weitet Einsatz in Gaza-Stadt aus; Deutschland steht vor größtem Haushaltsloch. Zum Weiterlesen: Den Text über eine einzigartige Synagoge, eröffnet vom Bundeskanzler, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Timo Nicolas, Annkathrin Stich Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über The White House. Hier können Sie bei unserer Hörerumfrage teilnehmen. Vielen Dank! Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Hier können Sie bei unserer Hörerumfrage teilnehmen. Vielen Dank! Am Sonntag waren Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen, wo so viele Menschen leben wie in keinem anderen Bundesland. 13,7 Millionen Wählerinnen und Wähler waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Das Ergebnis: Die CDU holt mit 33,3 Prozent die meisten Stimmen. Die SPD ist mit 22,1 Prozent in ihrem einstigen Stammland die zweite Kraft. Für die beiden Parteien der Regierungskoalition im Bund hätte es also schlimmer kommen können. Trotzdem sagt Nicolas Richter, Leiter des SZ-Hauptstadtbüros, dass sich Kanzler Friedrich Merz (CDU) nicht auf dem Ergebnis ausruhen könne. „Von der Kommunalwahl bleibt aus meiner Sicht eine Mahnung“, sagt er. Die Bundesregierung müsse die Probleme der Menschen angehen – und lösen. Weitere Nachrichten: Wirtschaftsministerin Reiche will Kurswechsel bei der Energiewende; Arabisch-islamischer Gipfel nach Israels Luftangriff in Katar. Zum Weiterlesen: Die Reportage aus Gelsenkirchen von SZ-Inlandskorrespondent Christoph Koopmann lesen Sie hier. Mehr zum Kurswechsel von Katharina Reiche in der Energiepolitik lesen Sie hier. Das Porträt über den deutschen Basketball-Kapitän Dennis Schröder lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Justin Patchett, Annkathrin Stich Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDFheute Nachrichten (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 14.09.202511 min
Samstag hatte das BSW und Andere in Berlin zu einer Demo für Frieden in Gaza aufgerufen. Laut Polizei sind 12 000 Demonstranten diesem Aufruf gefolgt, laut Sahra Wagenknecht hatten sich 20 000 zum Protest gegen den Krieg im Nahen Osten vor dem Brandenburger Tor versammelt. Für SZ-Berlin-Korrespondentin Meredith Haaf war das auch eine Art Werbemaßnahme für das nicht im Bundestag vertretende BSW. Aber, sagt Haaf, man dürfe auch “nicht unterschätzen, wie sehr das ganze Thema Krieg Menschen beschäftigt und bewegt”. Vielfach wurde bei dieser Demo deshalb wohl auch der Gaza-Krieg mit dem Krieg in der Ukraine und der Aufrüstung in Deutschland verknüpft. Weitere Nachrichten: Kampfdrohne über Rumänien; Frankreich erwartet neue Sparvorschläge; Verdächtiger im Kirk-Mord festgenommen. Zum Weiterlesen: Hier können Sie den Bericht über die BSW-Demo in Berlin lesen. Was bislang über den Verdächtigen im Mordfall Charles Kirk bekannt ist, das können Sie hier erfahren. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Harald Hordych, Matthias Becker Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über DWS News, Reuters und CNBC. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 13.09.202528 min
Seit Beginn des seit fast zwei Jahren tobenden Gazakriegs verzeichnet das Bundeskriminalamt einen rasanten Anstieg antiisraelischer und antisemitischer Straftaten in Deutschland. Die meisten werden von rechts verübt, gefolgt von religösen Extremisten und Straftaten von links. Regelmäßig wird auf pro-palästinensischen Demos der äußerst umstrittene Slogan “From the River to the Sea” gerufen, der im Grunde Israel das Existenzrecht abspricht. Es wird spannend, ob das an diesem Samstag auf der Demo für Frieden in Gaza in Berlin auch skandiert wird, zu der das BSW aufgerufen hat. Und dann sorgt ganz aktuell noch die Ausladung der Münchner Philharmoniker von einem Festival in Gent für Empörung. Denn begründet wurde sie mit der israelischen Herkunft ihres Leiters und seiner angeblich unklaren Haltung gegenüber “dem genozidalen Regime in Tel Aviv”. So heißt es auf der Homepage der Veranstalter. Für Kulturstaatssekretär Wolfram Weimer und Ron Prosor, Israels Botschafter in Berlin, ist das eindeutig Antisemitismus. Doch ist es wirklich so einfach? Der deutsch-israelische Historiker und Pädagoge Meron Mendel nennt den Fall der Münchner Philharmoniker eine “extrem unsinnige Entscheidung”, antisemitisch aber sei es nicht. Auch sei nicht jede Kritik an der isrelischen Regierung nicht automatisch antisemitisch. Schließlich würden Vertreter der israelischen Regierung unter Benjamin Netanjahu den Antisemitismus-Vorwurf oft instrumentalisieren Der Leiter der Anne-Frank-Bildungsstätte in Frankfurt am Main plädiert im Podcast für einen differenzierten Blick auf den Nahostkonflikt, statt in ein "pro-Israel" oder "pro-Palästina" Schema zu verfallen. Für ihn sind Bildung und Dialog alternativlos, um Antisemitismus und anderen Formen der Diskriminierung entgegenzuwirken. Weitere Nachrichten: ICE-Razzia gegen Hyundai-Mitarbeiter in den USA; Brand auf Gaza-Flottille von Greta Thunberg; Protest gegen Erdogan in Istanbul. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Den Link zu unserem SZ-Liveblog zum Nahost-Krieg finden Sie hier. Über die Absage für die Münchner Philharmoniker von einem Festival in Gent lesen Sie hier einen Bericht und hier über die Reaktionen darauf. Unseren Recherchepodcast “Das Thema” über den mit aller Brutalität geführten Krieg im Sudan können Sie hier hören. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Annkathrin Stich Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über den Instagramkanal von “Darmstadt für Palästina”. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Brasiliens ehemaliger Präsident Jair Bolsonaro muss für mehr als 27 Jahre in Haft. Der rechtsextreme Politiker sei Anführer einer Verschwörung gewesen, so das Gericht. Während seiner vierjährigen Präsidentschaft habe man gesehen, dass Bolsonaro eine kriminelle Organisation mit der Absicht angeführt habe, einen Staatsstreich und das Ende des demokratischen Rechtsstaats umzusetzen. Über die juristische Aufarbeitung des brasilianischen Putschversuchs 2023 spricht in dieser Folge SZ-Redakteur Christoph Gurk. Er sagt: Der Prozess sei ein Meilenstein für Brasilien und habe den USA gezeigt, wie man einen Putschversuch juristisch aufarbeiten könne. Weitere Nachrichten: Mutmaßlicher Kirk-Attentäter laut Trump festgenommen; Russisch-Belarussisches Militär-Manöver an Nato-Grenze. Zum Weiterhören: Die „Das Thema“-Folge zum Labubu-Hype hören Sie hier. Alle Folgen von „Auf den Punkt“ finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Annkathrin Stich Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Band Jornalismo (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Der Mittwoch war ein schwarzer Tag für die USA: Wieder wurde ein politisches Attentat verübt. Diesmal wurde einer der einflussreichsten Influencer der Maga-Bewegung, Charlie Kirk, bei einer politischen Veranstaltung auf einem Uni-Campus in der Nähe von Salt Lake City erschossen. Auf der Bühne, vor Publikum. Das FBI hat kurz darauf zwei Männer festgenommen – und beide später wieder freigelassen. Zum Redaktionsschluss dieser Folge läuft die Suche nach dem Täter noch. Trotzdem hat US-Präsident Donald Trump bereits die Schuldigen gefunden. In einer Fernsehansprache machte er die „radikale Linke“ für den „Terrorismus, den wir in unserem Land sehen“, verantwortlich. Über die Bedeutung dieses Mordes für die USA spricht in dieser Folge Boris Herrmann, er ist US-Korrespondent der SZ. Weitere Nachrichten: AfD-Abgeordneter Krah verliert Immunität; Polen richtet Flugverbotszone ein. Zum Weiterlesen und -hören: Den Text zur Aufhebung der Immunität von Maximilian Krah lesen Sie hier. Die „Auf den Punkt-Folge“ zu Maximilian Krah und seinem Assistenten Jian G hören Sie hier. Die „Auf den Punkt“-Folge von Mittwoch zu den Drohnen im polnischen Luftraum hören Sie hier. Den Text zur möglichen Versöhnung zwischen Prinz Harry und König Charles III lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Annkathrin Stich Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @charliekirk1776 (Instagram), Charlie Kirk (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 10.09.202510 min
Dienstagabend hat die ukrainischen Luftwaffe Polen gewarnt. Kurz darauf werden Luftabwehr- und Radaraufklärungssysteme des Nato-Mitgliedslandes in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Der polnische Luftraum wird gesperrt, Flughäfen geschlossen. Polnische Kampfflugzeuge, und erstmals auch andere Nato-Flieger steigen auf – und schießen mehrere Drohnen ab. Später wird bekannt, dass es mehrere Drohen iranischer Bauart gewesen sollen, die wohl aus Belaurs kamen. “Das war der schwerste Zusammenstoß zwischen dem russischen Militär und dem Nato-Militär”, sagt Nato- und EU-Korrespondent Hubert Wetzel mit Sitz in Brüssel. Für ihn war der Vorfall eindeutig ein Test des russischen Machthabers Wladimir Putin. Nur wozu und wofür? Darüber spricht Wetzel im SZ-Nachrichtenpodcast „Auf den Punkt“. Weitere Nachrichten: Sechs Tote bei israelischem Angriff in Katar; Bekennerschreiben zu Anschlag auf Berliner Stromversorgung; Neuer französischer Premier; Höchststrafe für Solinger Attentäter. **Zum Weiterlesen: ** Hier finden Sie den Liveticker zum Krieg in der Ukraine. Die Reportage über das Attentat in Solingen lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Annkathrin Stich, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters und Donald Tusks offizieller Regierungsaccount. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 09.09.202514 min
Am Dienstag hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) die größte Automesse der Welt, die IAA Mobility 2025, in München eröffnet. „Die Automobilindustrie ist und bleibt eine Schlüsselindustrie, eine Schlüsselbranche für den Wohlstand unseres Landes“, hat er in seiner Rede gesagt. Aber in den vergangenen Monaten haben die deutschen Autohersteller allesamt keine guten Zahlen veröffentlicht: Gewinneinbußen, Stellenabbau, einbrechendes Exportgeschäft. Woran das liegt – und ob die deutschen Autobauer darauf eine Antwort haben. Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ SZ-Wirtschaftsredakteur Thomas Fromm. Weitere Nachrichten: Israel: Angriff auf Hamas-Führung in Katar; Nepal: Ministerpräsident nach Protesten zurückgetreten; Stromausfall in Berlin: Polizei vermutet extremistischen Anschlag. Zum Weiterlesen: Den Kommentar von Kathrin Werner zum Catcalling lesen Sie hier. Eine Reportage aus einem deutschen Autohaus über Probefahrten in einem BYD lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau, Annkathrin Stich Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix und BMW Group. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Fast 14 Millionen Menschen sind am 14. September zur Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen aufgerufen. Und im Wahlkampf fahren die Parteien allerhand Polit-Prominenz auf. Die CDU wird laut Umfragen voraussichtlich stärkste Partei bleiben, wenn auch mit Verlusten, sagt SZ-NRW-Korrespondent Björn Finke. Umfragen zufolge werden auch SPD und Grüne Verluste erleiden. Und FDP wie auch das BSW bleiben wohl unter ferner liefen. In Großstädten wie Gelsenkirchen wird erwartet, dass die AfD deutlich zulegt. Bei Bürgermeisterwahlen in manchen Städten dürften Vertreter des in NRW äußerst zerstrittenen Landesverbandes es in die Stichwahl schaffen. Aber dort werden sie „dann wahrscheinlich keine Chance haben, weil sich im Zweifel die Wähler aus dem demokratischen Lager um den demokratischen Kandidaten versammeln“, meint Finke. Weitere Nachrichten: Anschlag in Israel, Niederlage für Milei in Argentinien, Wahlen in Norwegen. Zum Weiterlesen: Einen Bericht von Björn Finke, wie in Dortmund ein reicher Unternehmer den Wahlkampf aufmischt, lesen Sie hier. Hier lesen Sie die Reportage über die neue Attraktivität chinesischer Autos in Deutschland. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Annkathrin Stich, Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @thomaskoehler.ha (Instagram von Thomas Köhler, Oberbürgermeisterkandidat der Stadt Hagen), @ZDFheute Nachrichten (Youtube), @Landesintegrationsrat NRW (YouTube), @spdde (Youtube), @madeinbocholt (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 07.09.20259 min
Frankreich hat eine Rekordstaatsverschuldung. In absoluten Zahlen hat Frankreich mit mehr als 3300 Milliarden Euro im Euroraum den höchsten Schuldenberg. Premierminister Francois Bayrou will auf Sparkurs gehen und hat dazu Vorschläge gemacht. Unter anderem will er zwei Feiertage streichen. Zudem sollen Sozialleistungen und Renten eingefroren werden. Doch eine Mehrheit im Parlament hat er für seinen Sparplan nicht. Am 8. September stellt er im Parlament die Vertrauensfrage. Kaum jemand erwartet, dass er die Abstimmung gewinnen kann. Bayrou stürzt das Land in eine neue Phase der politischen Unsicherheit, sagt SZ-Frankreich-Korrespondent Oliver Meiler. Dies sei “politischer Selbstmord”. Weitere Nachrichten: Untersuchungsbericht zum Tramunglück in Lissabon; Russischer Großangriff auf die Ukraine; Großdemo in Jerusalem. Zum Weiterlesen: Frankreichs Premier François Bayrou steht vor dem Aus. Was die Boomer damit zutun haben könnten, hat Oliver Meiler hier aufgeschrieben. Warum viele Katholiken den neuen Heiligen Carlo Acutis verehren, könnten sich Ihnen nach der Lektüre dieses Textes erschließen. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Annkathrin Stich Redaktion, Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über you tube channel der französischen Regierung. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 06.09.202526 min
Eine kurze Übersicht, über Angriffe auf Institutionen der Demokratie in den USA aus den vergangenen Tagen: US-Präsident Trump feuert die Chefin des Statistikamts. Zuvor hatte sie schlechte Arbeitslosenzahlen veröffentlicht. Trump versucht, eine führende Notenbankchefin zu feuern. Zuvor hatte sich die amerikanische Notenbank geweigert, den Leitzins radikal zu senken. Und dann ist da noch die US-Einwanderungsbehörde ICE, die auf Trumps Anweisung Menschen von der Straße weg in Autos zerrt und sie in Haftlager sperrt. Und wenn es gegen ICE Proteste gibt, schickt Trump die Nationalgarde. Die USA-Expertin Cathryn Clüver Ashbrook von der Bertelsmann Stiftung spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ darüber, wie sehr Trump die Demokratie in den USA bereits umgebaut hat. Sie sagt, dass die USA sich zu einem faschistischen Staat entwickeln – zumindest könne man meinen, dass dies das Ziel von Donald Trump und seinen Strategen sei. Zum Weiterlesen und -hören: Die „Auf den Punkt“-Folge zur Sicherheitspanne bei Paypal lesen Sie hier. Hier finden Sie das sehr lesenswerte Interview über Nordkorea. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Während die Kämpfe in der Ukraine weitergehen, hat sich am Donnerstag in Paris die sogenannte “Koalition der Willigen” über ihre Unterstützung für das angegriffene Land ausgetauscht. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron teilte im Anschluss mit, dass 26 westliche Länder bereit seien, Truppen zur Absicherung eines Waffenstillstands oder Friedens zwischen Russland und der Ukraine zu entsenden. Zu Land, zu See oder in der Luft - um der Ukraine Sicherheit zu gewährleisten. Doch aus dem Kreml kommt nur ein klares Nein. Diese westlichen Soldaten seien dann legitime Ziele, sagte Russlands Staatschef Wladimir Putin. Ohne Unterstützung der USA könnte die “Koalition der Willigen” ihre Pläne eh kaum umsetzen, sagt SZ-Ukraine-Korrespondent Florian Hassel. Russland sei militärisch weit überlegen und stehe inzwischen mit rund 450.000 Soldaten in der Ukraine. Und US-Präsident Donald Trump habe zwar viel angekündigt, aber letztlich nichts Konkretes unternommen. Insgesamt sei das alles viel "heiße Luft". Weitere Nachrichten: US-Verteidigungsministerium wird Kriegsministerium; Israels Gaza-Offensive; Ebola-Ausbruch im Kongo. Zum Weiterlesen: Über die jüngsten russischen Angriffe schreibt Florian Hassel hier. Hier finden Sie unseren Ukraine Live-Blog. Einen Kommentar zur Deutschlands Rollein der “Koalition der Willigen” lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Annkathrin Stich Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Channel 4. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 04.09.202510 min
Nach Tagen der gegenseitigen Sticheleien haben sich Kanzler Friedrich Merz (CDU) und Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) bei einem gemeinsamen Abendessen und zwei Bieren versöhnt. Und nach einem Treffen der Parteichefs der Regierungsparteien am Mittwoch im Kanzleramt versprüht der Regierungschef Optimismus: “Wir sind entschlossen, dieses Land wieder gemeinsam voranzubringen”, sagte Merz bei einer Pressekonferenz in Berlin. Dafür wolle man noch in diesem Jahr die wichtigsten Eckpunkte vereinbaren, sodass es zügige Reformen möglich sind.. Im Zentrum stehe eine Überarbeitung des Bürgergelds. Der CDU-Chef fügte hinzu, niemand wolle den Sozialstaat schleifen, abschaffen oder kürzen. SPD-Chefin Bas sprach sich für eine Reform aus, die Arbeitsplätze erhalte und die Wirtschaft ankurbeln solle. Die zentrale Botschaft aber war die neue Harmonie in der Koalition, sagt der Leiter des Berliner Parlamentsbüros der SZ, Nicolas Richter. Weitere Nachrichten: Tramunglück mit 17 Toten in Lissabon; Sturm aufs US-Kapitol wird erneut untersucht. Zum Weiterlesen: Einen Bericht über die ungelösten Fragen und Probleme der Koalition in Berlin lesen Sie hier. Einen Bericht über den schrecklichen Unfall des beliebten „Elevador da Glória“ in Lissabon finden Sie hier. Der SZ-Liveblog zur Bundespolitik steht hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Annkathrin Stich Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix und Tagesschau. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER



















