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- 14.10.202514 min
Die Philippinen sind Ehrengast der Frankfurter Buchmesse. Ein Land, in dem Social Media viel mächtiger ist als Bücher. Das bittere Erfahrungen mit dem autoritären Ex-Präsidenten Rodrigo Duterte gemacht hat, der in Manila von 2016 bis 2022 regiert hat und dessen Aufstieg durch Desinformation in den sozialen Medien ermöglicht wurde. Seit März 2025 sitzt Duterte wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit im Gefängnis des Internationalen Strafgerichtshofs in Den Haag. In Frankfurt auftreten wird auch die philippinische Journalistin und Friedensnobelpreisträgerin von 2021 Maria Ressa. Sie hatte vor 15 Jahren das Nachrichten- und Infoportal “Rappler” gegründet. Seither stemmen sich dort investigative Journalisten gegen eine Welle von Desinformationen, sagt SZ-Südostasien-Korrespondent David Pfeifer. Weitere Nachrichten: Wehrpflicht im Losverfahren; Frankreichs Premier setzt Rentenreform aus; Verletzung der Waffenruhe in Gaza. **Zum Weiterlesen: ** Über Maria Ressa lesen Sie hier einen Beitrag von David Pfeifer. Ein Interview von 2021 mit der Friedensnobelpreisträgerin aus dem SZ-Magazin lesen Sie hier. Hier finden Sie den SZ-Podcast “Und nun zum Sport”. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über das Nobelpreiskomitee. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 13.10.202514 min
737 Tage lang waren sie Geiseln der Hamas. 737 Tage lang hofften ihre Familien, dass sie wieder nach Hause kommen. Währenddessen überzog die israelische Armee den Gazastreifen mit einem brutalen Krieg, in dem Zehntausende Palästinenser getötet wurden. Am Montag sind alle 20 noch lebende Geiseln wieder nach Israel zurückgekehrt. Die Hamas hat angekündigt, vier Leichen von toten Geiseln zu übergeben, insgesamt sollen 28 tote Geiseln in den Händen der Hamas sein. Die Freilassung der Geiseln ist Teil von Trumps Friedensplan. Der sieht auch vor, dass im Gegenzug fast 2000 palästinensische Gefangene freigelassen werden, darunter auch verurteilte Terroristen. Das israelische Militär zieht sich teilweise aus dem Gazastreifen zurück, die Hamas soll sich entwaffnen. Was bedeutet dieser Tag für Israel? Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Ofer Waldman. Er leitet das Israel-Büro der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung in Tel Aviv. Weitere Nachrichten: Trump hält Rede in der Knesset und reist zum “Friedensgipfel” nach Ägypten; Wirtschaftsnobelpreis an drei Forscher aus den USA und Frankreich verliehen. Zum Weiterlesen: Lesen Sie hier nach, was diese Umzugskartons in Hamburg mit der deutschen Russlandpolitik zu tun haben. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
In der vergangenen Woche haben sich die Spitzen der Koalition aus CDU, CSU und SPD im Koalitionsausschuss getroffen – und der Druck war hoch, dass sie mit Ergebnissen auseinandergehen. Schließlich hatte Kanzler Merz schon öfters einen „Herbst der Reformen“ angekündigt. Die beiden größten Einigungen schnell zusammengefasst: Das Bürgergeld heißt in Zukunft „Grundsicherung“. Was sich außerdem ändert: Wer nicht mit dem Jobcenter kooperiert, soll stärker sanktioniert werden. Wer zum Beispiel dreimal nicht zu einem Termin beim Jobcenter erscheint, dem droht, dass die Unterstützung komplett gestrichen wird. Auch die Miete. Die zweite größere Einigung: Die sogenannte „Aktivrente“ soll kommen. Die bedeutet: Wer im Rentenalter ist und trotzdem weiterarbeitet, kann steuerfrei bis zu 2000 Euro im Monat dazuverdienen. Aber für die ganz großen Reformen der Sozialversicherungen – Rente-, Pflege-, Krankenversicherung – gibt es weiterhin nur einen Zeitplan: Die Rente soll zum Beispiel nächstes Jahr angegangen werden. Ist das jetzt also schon der groß angekündigte „Herbst der Reformen“? Und was sagt das dann aus, über den Kanzler und dessen Regierungsstil? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Nicolas Richter, der das SZ-Parlamentsbüro in Berlin leitet. Weitere Nachrichten: Hamas bestätigt Geiselfreilassung am Montag; Gaza-Friedensgipfel in Ägypten am Montag; Schauspielerin Diane Keaton ist gestorben. Zum Weiterlesen: Einen Text von Nicolas Richter und Henrike Roßbach über Merz’ erste Monate im Amt lesen Sie hier. Den Nachruf von David Steinitz auf die Oscar-Preisträgerin Diane Keaton lesen Sie hier. Den Text über die Pariser Fashion Week von Tanja Rest lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Katja Guttmann Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Gleich zwei hochrangige Politiker haben in dieser Woche vor hybrider Kriegsführung aus Russland gewarnt. Einmal EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, in einer Rede vor dem EU-Parlament. Und dann auch Bundeskanzler Friedrich Merz in einem Interview bei ntv. Dort sagte Merz über den Machthaber Putin: „Er führt einen Informationskrieg gegen uns.“ Aber was genau heißt das eigentlich, Informationskrieg? Darüber spricht in dieser Podcastfolge die Sicherheitsexpertin Julia Smirnova vom Center für Monitoring, Analyse und Strategie in Berlin. Sie forscht dazu, wie autoritäre Staaten mithilfe von digitalen Technologien die öffentliche Meinung manipulieren. Im Podcast erklärt sie, wie russische Desinformation funktioniert, warum sie so gefährlich ist und was helfen kann, um unsere Gesellschaft weniger anfällig für diese Art von Angriffen zu machen. Außerdem erzählt in dieser Folge Linus Freymar, SZ-Redakteur in Portland, was er von den Protesten gegen die Einwanderungsbehörde ICE mitbekommt und ob die Lage dort wirklich so „kriegsähnlich“ ist, wie es US-Präsident Trump behauptet. Weitere Nachrichten: Bundespolizei soll bald Drohnen abschießen dürfen; EU diskutiert über „Chatkontrolle“ erlauben. Zum Weiterhören: Hier finden Sie alle Folge des SZ-Podcasts „Ist das gerecht?“. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche, Justin Patchett, Annkathrin Stich Produktion: Carlo Sarsky Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ntv. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Venezuelas Oppositionschefin María Corina Machado bekommt den diesjährigen Friedensnobelpreis. Die 58-Jährige stammt aus einer wohlhabenden Familie und war von Anfang an eine Gegnerin von Hugo Chávez und dann von dessen Nachfolger Nicolás Maduro. Machado gilt als sehr konservativ, sagt der ehemalige SZ-Lateinamerika-Korrespondent Christoph Gurk. Wurde sie früher von vielen als zu radikal angesehen, ist sie mittlerweile zur Anführerin der Opposition in Venezuela aufgestiegen. Sie sei keine Versöhnerin, sagt Gurk, aber “eine sehr mutige Frau, die für die Demokratie kämpft”. Weitere Nachrichten: Waffenruhe in Gaza; Nationalgarde in Chicagos Vororten; Kritik an Abschaffung des Bürgergeldes. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Leopold Zaak Produktion: Justin Patchett Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 09.10.202515 min
Zwei Jahre Krieg, Tod und Zerstörung. Und jetzt ist plötzlich alles vorbei? Das, was US-Präsident Trump in einem Post in seinem sozialen Netzwerk Truth Social verkündet hat, wirkt fast unwirklich. Aber Hamas und Israel haben bestätigt, das es stimmt. Die beiden Konfliktparteien haben sich geeinigt. Bald soll die Hamas alle Geiseln freilassen. Und die Israel wird die in Gaza stationierten Truppen zurückziehen. Das ist ein Durchbruch in den Verhandlungen zwischen Israel und Hamas. Aber vieles über die Einigung ist noch vage. Über das, was bisher über diesen Deal bekannt ist und was noch offen ist, darüber spricht in dieser „Auf den Punkt“-Folge Matthias Kolb aus dem SZ-Politikressort. Und Skandinavien-Korrespondent Alex Rühle erzählt, wie viel Druck Donald Trump auf das Nobelpreiskomitee ausübt und warum, das gerade in Norwegen auch vielen Menschen Sorge bereitet. Weitere Nachrichten: Koalitionsausschuss einigt sich auf Bürgergeld-Reform; Macron will neuen Premierminister binnen 48 Stunden ernennen; Literaturnobelpreis geht an den ungarischen Autor László Krasznahorkai. Zum Weiterlesen: Sollte Donald Trump den Friedensnobelpreis bekommen? Hören Sie hier die Podcastfolge zur Regierungskrise in Frankreich. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Timo Nicolas, Leopold Zaak Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 08.10.202512 min
Vor einer Woche konnten sich Republikaner und Demokraten nicht auf einen Haushalt einigen. Seitdem sind viele Bundesbehörden in den USA lahmgelegt. Ein sogenannter “Shutdown” ist in Kraft getreten. 750 000 Bundesangestellte wurden beurlaubt. Die, die noch arbeiten, werden gerade nicht bezahlt. Und Trump will den Shutdown jetzt nutzen, um die US-Verwaltung zu zerschlagen, er hat Massenentlassungen angekündigt. Beurlaubte Bundesangestellte sollen auch keine Gehaltsnachzahlungen mehr bekommen. Obwohl der Kongress nach dem letzten Shutdown Ende 2018 ein Gesetz verabschiedet hatte, das garantieren soll, das beurlaubte Bundesangestellte zumindest nach dem Shutdown bezahlt werden. Ob Trump damit und mit den Massenentlassungen durchkommt und wem die US-Bürger die Schuld am Shutdown geben, darüber spricht in dieser Folge Charlotte Walser - sie berichtet für die SZ aus Washington. Weitere Nachrichten: Kabinett beschließt Polizeigesetz mit neuem Drohnen-Passus; Gaza-Gespräche gehen in den dritten Tag; Chemie-Nobelpreis für drei Materialforscher. Zum Weiterhören und -lesen: Lesen Sie hier nach, wofür dieses Jahr der Chemie-Nobelpreis vergeben wurde. Hören Sie hier die Folge von "Das Thema" über Drohnenabwehr. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Leopold Zaak Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Frankreichs Premierminister Sébastien Lecornu ist zurückgetreten – und das nach nur vier Wochen im Amt. Er sehe keine Grundlage, um das Amt auszufüllen und die Regierung der Nationalversammlung vorzustellen. Damit ist er nicht der Erste , der an der Regierungsbildung gescheitert ist. Seit 2024 hat Frankreich vier Premierminister verschlissen. Trotz des Rücktritts von Lecornu will Präsident Emmanuel Macron nicht aufgeben. Lecornu soll nochmal versuchen, eine handlungsfähige Regierung auf die Beine zu stellen – binnen 48 Stunden. Sollte das nicht gelingen, steuert Frankreich in eine politisch ungewisse Zukunft. Das Land würde zunehmend unregierbar. Und Macron selbst wird immer lauter angezählt. Sowohl von der Opposition als auch im eigenen Lager. Ob sich Macron unter diesen Umständen noch halten kann, analysiert in dieser Folge SZ-Frankreich-Expertin Kathrin Wiesel-Lancé. Weitere Nachrichten: Angriff auf SPD-Bürgermeisterin in NRW, Christian Lindner wechselt in die Wirtschaft, Physik Nobelpreis an US-Quantenmechanik-Forscher Zum Weiterlesen: Hier können Sie nachlesen, wofür die Physiknobelpreisträger ausgezeichnet wurden. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Justin Patchett Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
- 06.10.202515 min
An diesem Dienstag jährt sich zum zweiten Mal das furchtbarste Pogrom seit dem Zweiten Weltkrieg: Am 7. Oktober 2023 hat die Hamas in Israel 1182 Menschen ermordet und 251 Personen in den Gazastreifen verschleppt. Die meisten von ihnen keine Soldaten, sondern Menschen, die nie auf so eine Extremsituation vorbereitet wurden, darunter auch 35 Kinder. Mehr als 100 Geiseln sind seither im Zuge eines Austauschs mit palästinensischen Gefangenen frei gekommen, nur ein kleiner Teil wurde von Israels Armee befreit. 48 Geiseln sind noch immer in den Händen der Islamisten. Von ihnen leben laut israelischen Angaben wohl noch 20. Nur was heißt Leben? Ausgeliefert der Willkür teils sadistischer Bewacher, die schlagen, foltern und systematisch aushungern, wie Überlebende berichtet haben. Überleben in ständiger Todesangst, ohne Privatsphäre, in engen, schmutzigen Tunneln, teils 20, 30 Meter tief unter der Erde. Ohne Tageslicht, ohne Frischluft, ohne sauberes Wasser, in erzwungener hygienischer Verwahrlosung. Umtost von Bombeneinschlägen in einem mit aller Härte geführten Krieg. Die psychischen Wunden der Zurückgekehrten zeigen sich erst später, sagt Yuriy Nesterko. Der Psychologe leitet die Wissenschaftliche Abteilung vom Zentrum Überleben in Berlin. Hier behandelt ein Team Folteropfer aus Ländern wie Israel, dem Westjordanland, Syrien, der Türkei, Afghanistan und der Ukraine. Menschen, die Folter und lange Gefangenschaft erlebt haben, leiden oft an komplexen psychischen Traumata wie posttraumatischer Belastungsstörung, Depressionen und Persönlichkeitsveränderungen, sagt Nesterko weiter. Der Verlust von Sicherheit und Kontrolle sowie der fehlende Kontakt zu Angehörigen führen zu einem Zusammenbruch von Vertrauen und Bindungen. Weitere Nachrichten: Frankreichs Premier Lecornu tritt zurück; Merz für verpflichtendes Soziales Jahr; Medizin-Nobelpreis geht an drei Immunforscher. Zum Weiterlesen: Kontakt zum Zentrum Überleben in Berlin finden Sie hier. Über die Entwicklung im Gazakrieg bleiben Sie bei unserem Liveblog informiert. Über den Medizin-Nobelpreis an Mary Brunkow, Fred Ramsdell und Shimon Sakaguchi und die Bedeutung ihrer Forschung lesen Sie hier einen Text. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Annkathrin Stich, Franka Bals Produktion: Johannes Korsche, Carlo Sarsky Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ARD. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Nach vier Jahren in der Opposition ist der Unternehmer Andrej Babiš zurück an der Macht. Von 2017 bis 2021 war er schonmal Ministerpräsident Tschechiens. Seinen Bürgerinnen und Bürgern hat er im Wahlkampf vor allem soziale Unterstützung und niedrigere Energiepreise versprochen. In Tschechien ist vieles teuerer geworden, durch die Inflation sinken die Reallöhne stärker als in anderen EU-Ländern. Mit seinen Versprechen kam Andrej Babiš deswegen gut an: er und seine Partei haben 34,5 Prozent der Stimmen geholt und sich damit klar gegen das proeuropäische Wahlbündnis des amtierenden Ministerpräsidenten Petr Fiala durchgesetzt. Das kam nur auf gut 23 Prozent der Stimmen. Andrej Babiš hätte gerne alleine regiert. Aber um mit einer Mehrheit regieren zu können, braucht er Koalitionspartner und könnte dabei auf eine rechtsextreme und antieuropäische Partei angewiesen sein. Darüber, was das Wahlergebnis für Europa und die Unterstützung der Ukraine bedeutet, spricht in dieser Folge Viktoria Großmann, Korrespondentin der SZ mit Sitz in Warschau. Weitere Nachrichten: Russland überzieht Ukraine mit Luftangriffen; Thunberg soll in israelischer Haft misshandelt worden sein; Trump schickt Nationalgarde nach Chicago. Hören Sie hier "Auf den Punkt" über Trumps Friedensplan nach. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Alexandra Föderl-Schmid, Viktoria Großmann. Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Vergangenen Dienstag sind 800 hochrangige Mitglieder und Generäle der US-Streitkräfte nach Virginia geflogen. Dort haben US-Präsident Donald Trump und Verteidigungsminister Pete Hegseth das us-amerikanische Militär auf sich eingeschworen. Hegseth warb für einen aggressiven "Kämpferethos" und äußerte sich verächtlich gegenüber Gleichstellung und Diversität in Streitkräften. Trump kündigte erneut den Einsatz von US-Soldaten im Inland an, in demokratisch regierten Großstädten wie Chicago, New York, New Orleans, San Francisco, Los Angeles, Memphis, Seattle oder Portland. In Washington sind bereits seit Mitte August Soldaten im Einsatz. Das sei in den USA seit Jahrzehnten nicht geschehen, sagt Reinhard Krumm, Leiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Washington. Trump habe mit der Armee ein Instrument in der Hand, das er auch innenpolitisch einsetzt. Weitere Nachrichten: Krieg im Sudan; Vorschau auf Nobelpreise; Tag der Deutschen Einheit. Zum Weiterlesen und -hören: Einen Artikel von unserem US-Korrespondenten über das bizarre Treffen von Hegseth und Trump mit US-Militärs lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Justin Patchett, Annkathrin Stich, Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CBS. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 02.10.202512 min
Über Polen, über Dänemark, über Schleswig-Holstein: Immer wieder wurden in den vergangenen Wochen Drohnen im europäischen Luftraum gesichtet. Deswegen will die EU jetzt einen „Drohnenwall“ aufbauen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen kündigte an, ein „Anti-Drohnen-System“ für den gesamten Kontinent einzurichten. Aber wie funktioniert so etwas in der Praxis? Darüber spricht in dieser Folge SZ-Auslandskorrespondentin Viktoria Großmann. Sie hat in Estland unter anderem ein Unternehmen besucht, das schon sehr konkret an einem System zur Drohnenabwehr arbeitet. Weitere Nachrichten: Angriff auf Synagoge in Manchester; Gaza-Flotilla um Greta Thunberg von israelischer Armee festgesetzt. Zum Weiterlesen: Das Porträt der „Momo“-Hauptdarstellerin lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Justin Patchett Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliche Audiomaterial über DWS News. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Viele Münchner Handys leuchteten am Mittwoch rot auf. Die Leitstelle der Stadt hat vor einer “extremen Gefahr” gewarnt. Auch andere Warn-Apps haben ausgelöst und eine “unspezifische Sprengstoffdrohung” gemeldet. Zu diesem Zeitpunkt war bereits bekannt, dass das Oktoberfest zumindest bis zum Nachmittag wegen einer Bombendrohung gesperrt wird. Während die Theresienwiese am Vormittag geräumt wird, sagte Münchens Oberbürgermeister Reiter in einer Stadtratssitzung, dass es vorerst nicht zu verantworten sei, Menschen auf die Wiesn zu lassen. Die Bombendrohung stehe im Zusammenhang mit den Ereignissen in der Lerchenau, einem Münchner Stadtteil. Dort war es am frühen Morgen zu mehreren Explosionen gekommen. Ein Einfamilienhaus stand in Flammen. Die Wohnhäuser in der Umgebung mussten evakuiert werden und eine Schule in der Nähe gesperrt werden. Die Polizei sagte, der mutmaßliche Täter, ein 57-jähriger Deutscher, habe in einem Brief auch mit einem Anschlag auf das Oktoberfest gedroht. Es gibt zwei schwer verletzte und eine – zum Zeitpunkt des Redaktionsschlusses – vermisste Person. Über die Hintergründe der Tat berichtet in dieser Folge des Podcasts Martin Bernstein, SZ-Polizeireporter in München. Und SZ-Redakteur Jannis Brühl schildert seine Eindrücke von der Räumung auf der Theresienwiese. Weitere Nachrichten: Shutdown in den USA; Ergebnisse der Kabinettsklausur; Drohnensichtungen in Schleswig-Holstein. Zum Weiterlesen: Verfolgen Sie hier den Liveblog zur Oktoberfest-Sperrung. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
“Es ist der vielleicht der größte Tag in der Geschichte der Zivilisation”, sagt US-Präsident Trump am Montagabend im Weißen Haus, als er seinen Friedensplan für den Gazastreifen vorstellt – gemeinsam mit Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu. Aber dieser Friedensplan hat einen Haken: Er wurde nur mit einer der beiden Kriegsparteien ausgehandelt, nämlich mit Israel. Die Terrororganisation Hamas soll ihm trotzdem zustimmen. Der Plan sieht vor, dass die Hamas sich unter anderem selbst entwaffnet und in Zukunft keine Rolle mehr im Gaza-Streifen spielt. Und dass die Geiseln – ob lebend oder verstorben – innerhalb von 3 Tagen freigelassen werden. “Wenn die Hamas den Plan ablehnt, dann wird Israel den Job selbst erledigen. Auf die einfache oder auf die harte Tour”, sagte Netanjahu. Trump sichert ihm in dem Fall seine volle Unterstützung zu. Die Hamas gibt danach bekannt, sie werde den Plan “in gutem Glauben” prüfen und dann antworten. Über die vielen offenen Fragen und Probleme des Friedensplans von Trump spricht in dieser Folge Kristiana Ludwig, SZ-Korrespondentin in Tel Aviv. Weitere Nachrichten: Israelische Armee setzt Angriffe fort; Piloten stimmen für Streik bei der Lufthansa; Zahl der Arbeitslosen sinkt. Zum Weiterlesen: Lesen Sie das Essay über Rechtspopulismus im Vereinigten Königreich hier: Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über: YouTube-Kanal des Weißen Hauses. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 29.09.202512 min
Bis zu 100 000 Menschen haben sich am Samstag in Berlin zum bislang größten Protest in Deutschland gegen den seit fast zwei Jahren in Gaza tobenden Krieg versammelt. Außenminister Johann Wadephul (CDU) nannte die Situation dort kürzlich eine “Hölle auf Erden”. Doch Israels Premier Benjamin Netanjahu zeigt sich von der Kritik unbeeindruckt. In Gaza sind währenddessen viele Palästinenser erneut auf der Flucht, teilweise zum zwanzigsten Mal, sagt SZ-Nahost-Korrespondenten Bernd Dörries. Die Zerstörung in Gaza-Stadt sei enorm. Satellitenbilder zeigen, dass ganze Vororte und Randbezirke dem Erdboden gleichgemacht wurden. Angesichts des Elends dort wirbt Dörries für Sanktionen gegen die israelische Führung. Andere Ansätze hätten bisher nichts gebracht. Und Netanjahu verweigere sich bislang konsequent einem Frieden. Weitere Nachrichten: Lufthansa streicht 4000 Stellen; Proeuropäer siegen in Moldau; AfD verliert Stichwahlen in NRW. **Zum Weiterlesen: ** Einen Bericht von Bernd Dörries über die Situation in Gaza-Stadt lesen Sie hier. Hier finden Sie den Kommentar von Bernd Dörries zu Sanktionen gegen Israel. Unser Liveblog zum Gazakrieg steht hier. Fragen und Antworten zum am Samstag zeitweise komplett abgeriegelten Oktoberfest lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Annkathrin Stich Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ABS-CBN-News und The Independent. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 28.09.202513 min
Bei den Parlamentswahlen in Moldau müssen sich die Menschen an diesem Sonntag zwischen EU und Russland entscheiden. Die Frage, ob eine prorussische oder eine proeuropäische Politik die richtige ist, war eines der entscheidenden Wahlkampfthemen. Und es ist sehr sicher, dass Russland viel Geld und Energie investiert hat, um sicherzustellen, dass die Wahl zu den eigenen Gunsten ausfällt. Wie stark der russische Einfluss in der Republik Moldau ist, darüber spricht in dieser Podcastfolge die SZ-Korrespondentin Verena Mayer. Sie erzählt von Wahlmanipulation, Desinformation und bezahlten Protesten. Und sie sagt: Moldau sei Russlands Testfeld. Hier werden Methoden ausgetestet, die wir bald auch in Westeuropa sehen werden. Weitere Nachrichten: Trump kündigt Militäreinsatz in Portland an; Sanktionen gegen iranisches Atomprogramm wieder in Kraft. Zum Weiterhören und -lesen: Trump hat ein neues Friedensabkommen im Gaza-Krieg ins Spiel gebracht. Lesen Sie hier, wie es aussehen könnte. Hören Sie hier die „Auf den Punkt“-Folge zu Trumps Einsatz der Nationalgarde in Los Angeles. Hier können Sie die „Auf den Punkt“-Folge über den Einsatz der Nationalgarde in Washington hören. Und hier finden Sie einen Podcast mit einer generellen Einschätzung zu Donald Trumps Politik. Ist das schon Faschismus? Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Julia Daniel Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Schon in der ersten Amtszeit von Donald Trump haben radikale Christen und religiöse Rechte in den USA immer mehr Einfluss gewonnen. Und in seiner zweiten Periode wird das offenbar noch mehr. Zu sehen war das auch bei der Trauerfeier für Charlie Kirk. Der rechtsextreme Podcaster wurde dort zum Märtyrer der Maga-Bewegung erhoben. US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy verglich Kirk auf der Bühne mit Jesus Christus. Und Trumps Stabschef Stephen Miller sieht die Maga-Bewegung in einem Kampf von Gut gegen Böse. Der Mord an Kirk wird längst nicht nur politisch aufgeladen – er hat auch eine religiöse Komponente. Und besonders rechte, nationalistische Christen versuchen gerade, das für sich zu nutzen. In dieser Folge analysiert Autorin und Historikerin Annika Brockschmidt, was von der Trauerfeier für Kirk abzuleiten ist. Sie sagt: Der christliche Nationalismus ist in den USA bereits im Mainstream angekommen. Weitere Nachrichten: Trump erklärt Antifa zur Terrororganisation, Stichwahlen in NRW, Parlamentswahlen in Syrien. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie das Interview mit Bernd das Brot. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche, Annkathrin Stich Produktion: Jonathan Brandis Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ABC News, CNN, Daystar. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die Bundesregierung plant große Investitionen in die Weltraumsicherheit. Bis 2030 sollen 35 Milliarden Euro in Weltraumprojekte investiert werden. Unter anderem sollen neue Strukturen bei der Bundeswehr aufgebaut werden und ein Netz aus Satelliten eingerichtet werden. Das hat der Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius angekündigt. Und bei der Gelegenheit hat er vor Angriffen und Überwachung aus China und Russland gewarnt. Dies passiere nämlich schon jetzt. In dieser Podcastfolge spricht der SZ-Raumfahrtexperte Dieter Sürig über das Investitionspaket. Er erklärt, warum Weltraumsicherheit inzwischen ein wichtiges Thema ist – und welche Angriffe aus dem Weltraum schon jetzt stattfinden. Weitere Nachrichten: AfD muss aus ihrer Parteizentrale ausziehen; Trump verkündet 100 Prozent Zölle auf Arzneimittelimporte. Zum Weiterhören und -lesen: Lesen Sie hier das Interview mit Astronautin Samantha Cristoforetti: „Ein Weltraumspaziergang ist kein touristisches Abenteuer“ Die „Auf den Punkt“-Folge mit Astronaut Alexander Gerst hören Sie hier. Hier finden Sie den Text über das Oktoberfest-Attentat 1980. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Justin Patchett, Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 25.09.202514 min
Über mehreren dänischen Flughäfen war am Mittwochabend der Luftraum gesperrt. Und zwar, weil dort Drohnen gesichtet wurden. Das ist nicht das erste Mal, dass so etwas passiert. Am Montag gab es deshalb auch in Kopenhagen und Oslo zeitweise keinen Flugverkehr. Woher die Drohnen über Skandinavien stammen, ist unklar. Allerdings: die jüngsten Vorfälle reihen sich in eine Reihe weiterer Luftraumverletzungen in den vergangenen Wochen ein. Erst haben Drohnen Polen überflogen, dann sind bemannte Kampfjets in den Luftraum über Estland aufgetaucht. In beiden Fällen handelt es sich wohl um bewusste Provokationen aus Russland. Wie kann das Bündnis damit umgehen, ohne die Situation zu eskalieren? Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts „Auf de Punkt“ Hubert Wetzel, SZ-Korrespondent für Brüssel und die Nato. Er erklärt, welche Möglichkeiten das Verteidigungsbündnis hat - und welchen Zwängen sie unterliegt. Weitere Nachrichten: China kündigt mehr Klimaschutz an; Dirk Rompf verzichtet nach Kritik auf Infrago-Chefposten; Bundestag wählt neue Verfassungsrichter. Zum Weiterlesen: Wie die Nato den Luftraum schützt. Wir freuen uns, wenn Sie bei unserer KI-Umfrage mitmachen: sz.de/ki-umfrage. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Lars Langenau, Annkathrin Stich Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 24.09.202511 min
Dienstag hatte US-Präsident Donald Trump seinen Auftritt vor der UN-Vollversammlung. Seine fast einstündige Rede vor den Delegierten war eine wilde Mischung aus Selbstlob, Superlativen, haltlosen Behauptungen und einem Frontalangriff auf die Vereinten Nationen. „Ein Medley seiner schönsten Lügen und Verschwörungserzählungen und Selbstlobhudeleien“, sagt Boris Herrmann, SZ-Korrespondent in New York. Aber: Der Kontrast zu seiner ersten Rede 2018, als er noch ausgelacht wurde, war deutlich. „Heute lacht niemand mehr, die Leute wissen, man muss diesen Typ mehr ernst nehmen und gleichzeitig fällt es schwer, es tatsächlich zu tun,“ meint Herrmann. Lediglich Brasiliens Präsident Lula da Silva hatte zuvor in seiner Rede die Einmischung der USA in die brasilianische Politik harsch kritisiert. Trump ging darauf am Ende seiner Rede jedoch überraschend positiv ein und sagte, Lula sei ein „sehr netter Typ“. Herrmann vermutet, dass Trump Lulas Kritik nicht mitbekommen hatte, da er zu diesem Zeitpunkt möglicherweise noch auf einer kaputten Rolltreppe gestanden haben könnte. Weitere Nachrichten: Jimmy Kimmel kehrt zurück; Ukraine-Krieg; Generaldebatte im Bundestag. Zum Weiterhören und -lesen: Einen Bericht über Trumps Auftritt in New York können Sie hier lesen. Zu Jimmy Kimmels Comebacks lesen Sie hier einen Artikel. Den Link zu unserem Recherchepodcast „Das Thema“ und zur neuesten Folge über die Verschuldung junger Erwachsener finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Leopold Zaak, Annkathrin Stich Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über BBC. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER



















