
Auf den Punkt
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Äußerungen von Außenminister Johann Wadephul (CDU) haben in Deutschland eine Diskussion ausgelöst. Er hat sich bei seinem Besuch in Syrien erschüttert gezeigt von der Zerstörung nach dem Bürgerkrieg und der Revolution vor einem Jahr. Die Situation dort erinnere ihn an Bilder von Deutschland nach 1945. Daher könne er sich nicht vorstellen, dass in viele der nach Deutschland geflüchteten Menschen aus Syrien in naher Zukunft in ihr Heimatland zurückkehren werden. Innenminister Alexander Dobrindt (CSU) sieht das anders, er möchte Syrerinnen und Syrer auch gegen deren Willen zurückschicken, Straftäter will er abschieben. Doch diese Diskussion kommt viel zu früh, sagt SZ-Krisenreporter Tomas Avenarius. Er hat das Land seit dem Fall des Assad-Regimes mehrfach besucht und sagt, das Land befinde sich nach wie vor am Boden. Infrastruktur sei zerstört, Häuser nicht bewohnbar. Und außerdem sei noch immer unklar, in welche Richtung das neue Regime mit Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa eigentlich will. **Weitere Nachrichten: **Bahn so unpünktlich wie nie; Suche nach Atommüll-Endlager Zum Weiterlesen: Hier geht es zum Kommentar über die zweite Amtszeit von Donald Trump. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Justin Patchett Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Welt. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Seit dem ersten Oktober sind in den USA Bundesbehörden im ganzen Land teilweise lahmgelegt, weil sich Republikaner und Demokraten im Kongress nicht auf einen Haushalt einigen konnten. Deswegen wurden Hunderttausende Angestellte der Bundesbehörden in den Zwangsurlaub geschickt. Diejenigen, die das öffentliche Leben in den USA weiterhin am Laufen halten sollen, müssen ohne Bezahlung arbeiten. Auch das betrifft weitere Hunderttausende Menschen, zum Beispiel Fluglotsen. Für sie wird der Shutdown zu einer existenziellen Krise. In vielen Städten stehen Bundesangestellte vor Lebensmittelausgaben Schlange. Und Donald Trump? Der war im Oktober vor allem mit der Außenpolitik beschäftigt. Der US-Präsident hat die Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas vermittelt. Er hat Boote aus Venezuela abschießen lassen, hat neue Zölle für Kanada angekündigt und hat Argentiniens Präsidenten Milei Milliarden versprochen. Außerdem ist er diese Woche durch Asien gereist, um unter anderem mit Chinas Präsident Xi Jinping zu verhandeln. Was das für die USA bedeutet, darüber spricht in dieser Podcastfolge Charlotte Walser, Korrespondentin in Washington. Weitere Nachrichten: Trump droht Nigeria mit Militärschlägen; Messerangriff in England; Fünf Deutsche bei Lawinenunglück gestorben. Zum Weiterhören und -lesen: Lesen hier die Reportage meiner Kollegin Ann-Kathrin Nezik, die eine Lebensmittelausgabe in New York besucht hat. Hören Sie hier den Podcast “In aller Ruhe” mit Carolin Emcke und Bernhard Pörksen. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Matthias Kolb Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 01.11.202544 min
_Am 1. November ist Allerheiligen - ein arbeitsfreier Feiertag in Baden-Württemberg, Bayern Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Deshalb erscheint am heutigen Samstag keine neue Folge von „Auf den Punkt“. Stattdessen hören Sie hier die neue Folge unseres Recherchepodcast "Das Thema". Alle Folgen von “Das Thema” finden Sie hier._ China hat sich in den vergangenen Jahrzehnten zum wichtigsten Lieferanten für Seltene Erden entwickelt. In vielen Fällen ist das Land die einzige echte Option auf dem Markt dieser gar nicht so seltenen, aber äußerst schwer abzubauenden Metalle. Diese Macht wird zur Gefahr, die China nutzt: Peking beschränkt oder stoppt Ausfuhren, kontrolliert den Zugang zu Know-How, schützt sein Wissen über die Verfeinerung der Metalle und macht dem Rest der Welt damit schlicht klar, wer am längeren Hebel sitzt. Das ist besonders heikel, da Europa gerade massiv aufrüstet. Denn in modernem Kriegsgerät, in Radaranlagen und Mikrochips, sowie in Panzern und Nachtsichtgeräten sind Seltene Erden oder vergleichbare Metalle verbaut. Eine moderne Armee ohne sie ist undenkbar. Wie China zum Weltmarktführer bei Seltenen Erden wurde und über die Aufholjagd von Europa und den USA sprechen wir in der neusten Folge unseres Podcasts “Das Thema”. Zum Weiterhören und -lesen: Die “Das Thema”-Folge über Germanium und den Drohnenabwehrschirm finden Sie auf Spotify oder sz.de. Unsere neue Podcastserie über Greta Thunberg können Sie hier hören. Den Text zur Recherche von Gregor Scheu und Lea Sahay finden Sie hier. Wenn Sie mehr über Chinas Geschichte erfahren möchten, empfehlen wir Ihnen die Podcast-Serie “Die Kiste” auf Spotify oder sz.de. Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Lars Langenau Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/mehr-podcasts Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Der Name Geert Wilders steht für den Rechtspopulismus in den Niederlanden. Und dafür, dass die rechtspopulistischen und zum Teil rechtsextremen Parteien zuletzt immer stärker geworden sind. Wilders hetzt gegen Migranten, gegen den Islam, er lügt, er polarisiert. Bei den Parlamentswahlen 2023 hatte er damit Erfolg, seine Partei lag mit Abstand vorn. Es folgte eine Regierungskoalition unter dem parteilosen Premier Dick Schoof. Doch Anfang Juni haben Geert Wilders und seine Partei die Regierung verlassen – Wilders war der Regierungskurs in der Asylpolitik nicht hart genug. Deshalb gab es am Mittwoch Neuwahlen. Und Wilders Partei hat nicht mehr die Mehrheit. eine deutliche Niederlage für ihn. Und: es reden plötzlich alle über einen Mann, der sich als eine Art Anti-Wilders inszeniert. Rob Jetten, den Spitzenkandidat der Linksliberalen Partei “Demokraten 66.” Er sagte im Wahlkampf: Rechtspopulisten könne man mit positiven Botschaften besiegen. Ist das etwas, was sich die Parteien in Deutschland von den Niederlanden abschauen können? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Thomas Kirchner, der für die SZ über die Wahlen in den Niederlanden berichtet hat. Weitere Nachrichten: Ausmaß der Gräueltaten in al-Faschir zeichnet sich immer deutlicher ab; Bayern verabschiedet sich vom Ziel der Klimaneutralität bis 2040. Zum Weiterlesen: Erfahren Sie hier mehr über das Ausmaß der Gewalt in Sudan. Lesen Sie hier, warum sich manche Menschen gerne gruseln. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über France 24. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 30.10.202513 min
Das letzte Treffen von Donald Trump und Chinas Präsident Xi Jinping ist schon sechs Jahre her. Trump war damals noch in seiner ersten Amtszeit. Und seit er wiedergewählt wurde, ist das Verhältnis zwischen China und den USA wegen des anhaltenden Handelskonflikts nicht besonders gut. Deshalb wurde das persönliche Treffen der beiden in Südkorea mit Spannung erwartet. Trump und Xi einigten sich darauf, dass China mehr Sojabohnen von amerikanischen Bauern beziehen wird, damit Trump im Gegenzug die Zölle lockert, mit denen er China belegt hat. Außerdem setzt China Lizenzbedingungen für Seltene Erden, die die USA sehr verärgert hatten, für ein Jahr aus. Nach dem Gespräch lobte Donald Trump Xi Jinping in höchsten Tönen. Doch die Reaktionen aus China sind verhalten. Warum das so ist, erklärt in dieser Podcastfolge Lea Sahay, die China-Korrespondentin der SZ. Und sie spricht auch über Donald Trumps Ankündigung, dass die USA wieder Atomwaffentests aufnehmen werden. Das hatte der US-Präsident kurz vor dem Gespräch mit Xi in den sozialen Medien gepostet. Ist das nur eine Machtdemonstration? Weitere Nachrichten: Parlamentswahlen in den Niederlanden; Aufräumarbeiten nach Hurrikan Melissa. Zum Weiterhören: Hier können sie mit einem SZ-Plus-Abo die ersten drei Folgen des Podcasts „Greta – Die Geschichte einer Eskalation“ hören. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Justin Patchett Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 29.10.202512 min
Seit am 10. Oktober die Waffenruhe in Kraft getreten ist, gab es im Gazastreifen immer wieder tödliche Zwischenfälle. Die Hamas und die israelische Armee werfen sich gegenseitig vor, gegen die Waffenruhe zu verstoßen. Am Dienstagabend ist die Situation nach dem Tod eines israelischen Soldaten bei einem Feuergefecht im südlichen Gazastreifen eskaliert. Israelische Politiker geben der Hamas die Schuld und haben mit Vergeltung gedroht. Zeitgleich wirft Israels Regierung der Hamas vor, die Übergabe der verstorbenen Geiseln absichtlich zu verzögern und damit gegen den Friedensplan zu verstoßen. Ein von der israelischen Armee veröffentlichtes Video soll zeigen, wie die Hamas die Bergung einer Leiche inszeniert, die aber gar nicht zu den vermissten Geiseln gehört. Das alles hat dazu geführt, dass die israelische Luftwaffe auf Anordnung von Ministerpräsident Netanjahu am Dienstagabend neue Angriffe auf den Gazastreifen ausgeführt hat. Und auch wenn Netanjahu am Mittwochmorgen verkündet hat, dass die Waffenruhe weiter intakt sei, bleibt die Frage im Raum: Ab wann ist ein Krieg ein Krieg? Darüber spricht in dieser Folge Kristiana Ludwig, SZ-Korrespondentin in Tel Aviv. Weitere Nachrichten: Merz zu Antrittsbesuch in Ankara; Hurrikan Melissa trifft auf Jamaika und Kuba. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Text über 20 Jahre Twilight-Bücher. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Justin Patchett Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 28.10.202511 min
Schätzungen zufolge hat der Bürgerkrieg im Sudan seit April 2023 bis zu 150 000 Leben gefordert. Während mehr als zwölf Millionen Menschen auf der Flucht sind, sind mehr als 26 Millionen von Hunger bedroht. Eine menschengemachte Katastrophe. Die sudanesischen Streitkräfte und die paramilitärische Miliz RSF bekämpfen sich - und die Bevölkerung leidet. Montagabend hat die Miliz RSF al-Faschir eingenommen, die letzte von der sudanesischen Regierung kontrollierte Großstadt in der Region Darfur. Schätzungen zufolge sollen dort noch mehr als 250 000 Menschen ausharren, die nun der Gewalt der Miliz schutzlos ausgeliefert sind. Es gibt Bereichte über willkürliche Hinrichtungen, Folter und Vergewaltigungen. Die Stadt wurde bereits seit 18 Monaten von der RSF belagert und systematisch ausgehungert, sagt der ehemalige SZ-Afrika-Korrespondent Arne Perras im Podcast. Durch die Einnahme von al-Faschir festige sich die Kontrolle der RSF über den Westen des Sudans, während die Regierungstruppen den Osten und die Hauptstadt Khartum kontrollierten. Das Land erlebe das Schicksal von Libyen. Es zersplittere in zwei oder mehrere Teile. Weitere Nachrichten: Russische Drohen jagen laut UN ukrainische Zivilisten; US-Tech-Konzerne lassen AKW reaktivieren. Zum Weiterhören und -lesen: Arne Perras Bericht über die Einnahme der Stadt al-Faschir im Sudan lesen Sie hier. Den SZ-Podcast “Das Thema” zu Perras Recherche in den Nubabergen im Sudan hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Petersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über UN. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 27.10.202510 min
Am Sonntag hat die Partei von Argentiniens Präsident Javier Milei bei den Zwischenwahlen zum Kongress gut 40 Prozent der Stimmen bekommen. Die oppositionellen Peronisten nur knapp 32 Prozent. Mit diesem Mandat kann Milei seinen radikalen Umbau der Wirtschaft fortsetzen. US-Präsident Donald Trump hat sich Mileis Wahlsieg selbst auf die Fahne geschrieben und dabei auf US-Finanzhilfen in Milliardenhöhe verwiesen. Das war “eine klare Erpressung”, sagt SZ-Lateinamerika-Korrespondent Jan Heidtmann. Denn es war verbunden mit der Aussage, “dieses Geld gäbe es nur dann, wenn die Argentinier auch für Milei stimmen würden”. Weitere Nachrichten: München stimmt für Bewerbung für Olympische Sommerspiele; Vogelgrippe breitet sich weiter aus; Großstadt in Sudan von Rebellen eingekesselt. Zum Weiterhören und -lesen: Den Bericht von Jan Heidtmann über den Wahlsieg von Javier Milei lesen Sie hier. Ronen Steinkes Analyse über eine neue juristische Interpretation von Nazi-Vergleichen am Beispiel des Publizisten Norbert Bolz und des Politikveteranen Jürgen Todenhöfer finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Justin Patchett Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über White House und The Guardian. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 26.10.202513 min
Es war zwar nur eine Mehrheit von einer Stimme, aber die hat gereicht, damit die Knesset am Mittwochabend einen umstrittenen Gesetzentwurf in erster Lesung annimmt. Ultrarechte Abgeordnete hatten den Entwurf eingebracht und darin gefordert, dass das israelische Recht auf alle Siedlungen im Westjordanland ausgeweitet wird. De facto bedeutet das eine vollständige Annexion. Kritik an der Abstimmung kam unter anderem von der Bundesregierung. Sehr lautstark haben auch verschiedene ranghohe Politiker aus den USA die Entscheidung kritisiert. Und das, obwohl die Entscheidung des Parlaments nicht bindend ist und vermutlich auch nicht final bestätigt werden wird. Seit dem Sechstagekrieg steht das Westjordanland unter israelischer Besatzung. Die internationale Staatengemeinschaft sieht sie völkerrechtswidrig an. Netanjahus Regierung verfolgt eine aggressive Siedlungspolitik, die dazu geführt hat, dass der Anteil der israelischen Bevölkerung im Westjordanland in den vergangenen Jahren immer mehr zugenommen hat. Gleichzeitig gibt es dort immer wieder gewaltvolle Übergriffe zwischen Palästinensern und israelischen Siedlern. Welche Folgen es nun für dieses Gebiet hat, dass das israelische Parlament eine Annexion vorantreibt, ordnet in dieser Podcastfolge Moritz Baumstieger ein. Der ehemalige Nahost-Reporter war vor Ort in Israel und hat dabei auch das Westjordanland besucht. Weitere Nachrichten: Asean-Gipfel in Malaysia; Trump droht Kanada wegen Werbespot mit zusätzlichen Zöllen; Polizei in Frankreich nimmt im Zusammenhang mit Louvre-Einbruch zwei Verdächtige fest. Zum Weiterhören und -lesen: Hier finden Sie den Text, den Moritz Baumstieger über die Siedlergewalt im Westjordanland geschrieben hat. Den Podcast über den Grenzkonflikt zwischen Thailand und Kambodscha können Sie hier nachhören. Hier erfahren Sie mehr zu den Festnahmen im Kontext des Louvre-Einbruches. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion, Redaktion: Benjamin Markthaler Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
1972 haben die olympischen Sommerspiele das letzte Mal in Deutschland stattgefunden – in München. Die Spiele sind der Stadt bis heute als “heiter” in Erinnerung geblieben. Gleichzeitig sind sie überschattet vom Attentat palästinensischer Terroristen, die am elften Tag der Spiele die israelische Mannschaft im olympischen Dorf überfallen und zwei Israelis ermordet haben. Neun Israelis wurden als Geiseln genommen und bei der gescheiterten Befreiungsaktion der Polizei ermordet. Deutschland hat sich lange schwergetan, das Attentat aufzuarbeiten. Erst 50 Jahre später konnte sich die Bundesregierung mit den Hinterbliebenen auf eine angemessene Entschädigung einigen. Und was Olympia angeht: sollen die Spiele wirklich nochmal in Deutschland stattfinden? Diese Idee hatte es lange schwer. Bis zum vergangenen Jahr: Die Bundesregierung hat während der Spiele in Paris verkündet, sie unterstütze eine deutsche Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele. Es Gibt aber noch viele offene Fragen. Etwa Mit welcher Stadt sich der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) beim Internationalen Olympischen Komitee (IOC) bewerben möchte. Möglich wären Berlin, Hamburg, München und die Region Rhein-Ruhr, entweder für das Jahr 2036, 2040 oder 2044. Unklar ist auch: wie teuer wird das für den Steuerzahler? Und während die einen sagen, dass Olympia ein Impuls für die Wirtschaft sei und den öffentlichen Nahverkehr verbessere, haben andere Sorge, dass die Mieten in diesen Städten noch weiter steigen. Doch was ist mit dem symbolischen Wert olympischer Spiele? Darüber sprecht in dieser Podcastfolge der SZ-Reporter Holger Gertz. Weitere Nachrichten: Knessetabstimmung über Westjordanland-Annexion; Israel muss humanitäre Versorgung des Gazastreifens sicherstellen; Uhren werden zurückgestellt; Niederlande wählt neues Parlament. **Zum Weiterlesen und -hören: ** Hören Sie hier die neue Folge des Interview-Podcasts mit Ronen Steinke. Erfahren Sie hier mehr über die Annexion des Westjordanlands und hier über das Rechtsgutachten des Internationalen Gerichtshofs. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Mehrfach hatte Kanzler Friedrich Merz einen “Herbst der Reformen” angekündigt. Bisher aber wird nur das Bürgergeld umbenannt und verschärft. Zudem kommt die Aktivrente. Unterstützung in seinem Reformwillen findet der CDU-Chef beim SPD-Vorsitzenden Lars Klingbeil. Gewerkschaften warnen vor einem “Herbst der Grausamkeiten” statt der angekündigten Reformen. Die Gewerkschaften Verdi und IG Metall befürchten unter anderem, dass die angekündigte Verlängerung der Regelarbeitszeit von Acht Stunden pro Tag zu Ausbeutung und gesundheitlicher Belastung der Arbeitnehmer führen könnte. Und auch beim Bürgergeld sehen die Gewerkschaften Probleme. So könnten die beschlossenen Kürzungen beim Zuschuss für Wohnkosten zu einem Anstieg der Obdachlosigkeit führen. Die Gewerkschaften dagegen fordern zur Sicherung des Sozialstaates unter anderem eine Vermögenssteuer für Superreiche, sagt Alexander Hagelüken aus der SZ-Wirtschaftsredaktion in dieser Podcastfolge. Weitere Nachrichten: Trump bricht Handelsgespräche mit Kanada ab; Wett- und Manipulationsskandal erschüttert NBA; Rauschgiftdelikte in Deutschland sinken. **Zum Weiterhören und -lesen: ** Den Bericht über die Kritik an Kanzler Friedrich Merz und die Gegenvorschläge von IG Metall und Verdi lesen Sie hier. Einen Artikel über den Wettskandal bei der NBA lesen Sie hier. Unsere SZ-Plus-Podcast-Serie über Greta Thunberg finden Sie hier. Den SZ-Recherchepodcast “Das Thema” über die Auswirkungen einer Erderwärmung um drei Grad hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Carlo Sarsky Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 23.10.202511 min
Die Vorwürfe, die Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) der AfD macht, wiegen schwer: Dem Handelsblatt hat er gesagt, die Opposition in Erfurt missbrauche ihr Fragerecht im thüringischen Landtag dazu, um Informationen über die kritische Infrastruktur an Moskau weiterzuleiten. Es wirke, als arbeite die AfD eine „Auftragsliste des Kreml“ ab. Das Wort Spionage wolle er in diesem Zusammenhang nicht verwenden, sagt Maier der SZ. Aber er stellt den Verdacht in den Raum, die AfD begehe Landesverrat. Die AfD weist das zurück und spricht von Verleumdung. Sie wolle durch ihre Anfragen nur mögliche Schwächen in der kritischen Infrastruktur offenlegen. Ob sich der Vorwurf von Maier belegen lässt, darüber spricht in dieser Folge Georg Ismar, Sicherheitsexperte aus dem Berliner Büro der SZ. Weitere Nachrichten: Neue Sanktionen gegen Russland; mehr Steuereinnahmen für Bund, Länder und Kommunen. Zum Weiterhören: Hier geht es zur ersten Folge des neuen SZ-Podcasts „GRETA – Die Geschichte einer Eskalation“. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Lars Langenau Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 22.10.202512 min
Dass das Verhältnis zwischen Ungarn und der EU angespannt ist, ist nicht neu. Seit Jahren blockiert Ministerpräsident Viktor Orbán wichtige Entscheidungen, wegen rechtsstaatlicher Vergehen hat die EU Fördergelder zurückgehalten. Vor allem beim Krieg in der Ukraine sind Budapest und Brüssel schwer zerstritten. Vor dem EU-Gipfel am Donnerstag, auf dem es um Migration, Wirtschaft aber auch um die Unterstützung der Ukraine geht, ist die Stimmung feindselig. Grund dafür ist auch der jüngste Aufreger: Orbán hatte US-Präsident Trump und Russlands Machthaber Putin nach Budapest eingeladen. Und dass, obwohl Putin als Kriegsverbrecher per Haftbefehl gesucht wird. Und obwohl er von seinen Maximalforderungen im Krieg weiter kein Stück abrückt. Das Treffen findet zwar wohl vorerst nicht statt, trotzdem ist die Einladung gegenüber den anderen EU-Staaten ein Affront. Welche Möglichkeiten hat die EU, mit dem Quertreiber aus Ungarn umzugehen? Und warum macht Orbán immer wieder Politik gegen die Interessen der EU, obwohl er von deren Geldern abhängig ist? Das analysiert in dieser Folge SZ-Brüssel-Korrespondent Hubert Wetzel. Weitere Nachrichten: Spionagevorwürfe gegen thüringische AfD; DB Cargo Chefin muss gehen. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den Text von Nils Minkmar zur Merz’ Stadtbild-Aussage. Und hier geht es zur Kolumne von Nava Ebrahimi. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 21.10.202512 min
Die „Junge Gruppe“ der Union im Bundestag ist aufgebracht. Ihre 18 Mitglieder haben gesagt, der Entwurf für das neue Rentengesetz der Koalition sei nicht zustimmungsfähig. Der Grund: Die Koalition will das Rentenniveau nicht nur bis 2031 festschreiben, sondern geht auch für die Jahre danach von zweistelligen Milliardenbeträgen aus, die pro Jahr vom Haushalt in die Rente fließen sollen. Dabei gilt eigentlich: Je mehr Ältere es gibt und je weniger junge Menschen, die die Rente bezahlen, desto langsamer sollen die Renten steigen. Die jungen Unionsabgeordneten wollen das verhindern. Und für die Koalition könnte das tatsächlich zum Problem werden. Denn die Mehrheit im Bundestag beträgt nur 12 Sitze – also sechs weniger als die „Junge Gruppe“ der Union. In dieser Folge von „Auf den Punkt“ geht es um die Rentenpläne der Regierung – und ob sie tatsächlich so ungerecht sid, wie es die jungen Unionsabgeordneten behaupten. Weitere Nachrichten: Treffen von Trump und Putin verzögert sich, ehemaliger französischer Präsident Sarkozy tritt Haftstrafe an. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den Text über den neuen Ballsaal im Weißen Haus. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 20.10.202513 min
Weil im kommenden Jahr viele Wahlen anstehen, suchen die Parteien schon jetzt nach einem Weg, sich darauf vorzubereiten. Genauer gesagt: Sie suchen nach einem Weg, um die AfD einzuhegen, die insbesondere in den Umfragen für die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt vorn liegt. Die CDU hat dieser Frage am Wochenende eine eigene Tagung gewidmet. Zeitgleich haben vor dem Brandenburger Tor etwa zweitausend Menschen dafür demonstriert, dass die CDU die Brandmauer, also die strikte Abgrenzung zur AfD auch künftig einhält, entgegen der Forderungen einiger Stimmen aus der Partei. Und die Demonstration hat sich auch gegen eine Äußerung von Kanzler Friedrich Merz aus der vergangenen Woche gerichtet. Merz hatte im Zusammenhang mit Migration von einem „Problem im Stadtbild“ gesprochen. Und obwohl dieser Kommentar in einem offenen Brief der Grünen als Wahlhilfe für die AfD ausgelegt wurde, hat der Kanzler auf einer Pressekonferenz am Montag seinen Kommentar noch einmal verteidigt. Gleichzeitig hatte er eine starke Abgrenzung seiner Partei zur AfD bekräftigt. Passt das zusammen? Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Tim Frehler aus der SZ-Parlamentsredaktion. Und Reporter Andreas Glas ordnet ein, inwiefern Kommentare über das Stadtbild der Union schaden. Weitere Nachrichten: Offenbar Streit zwischen Trump und Selenskij; Polizei geht im Vermisstenfall Rebecca Reuß von einem Verbrechen aus. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie die wichtigsten Fragen und Antworten zum Louvre-Diebstahl. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Justin Patchett Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über @cdutv auf Youtube. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 19.10.202513 min
Von Texas bis Oregon haben in den USA am Samstag fast sieben Millionen Menschen gegen Donald Trump demonstriert. Unter dem Motto „No Kings“ protestierten sie gegen die Aushebelung der Gewaltenteilung und die Einschüchterung Andersdenkender. Die regierenden Republikaner versuchen die Proteste als anti-amerikanisch zu denunzieren. Mike Johnson, der republikanische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, nannte die Demonstranten “Hamas-Unterstützer”, “Antifa-Typen” und “Marxisten in voller Montur“. Die Proteste richten sich auch gegen Massenabschiebungen und die US-Einwanderungsbehörde ICE, deren Beamte seit Monaten hart gegen Migranten vorgehen. Das sei eine gezielte Machtdemonstration und verbreite Angst, sagt die freie Journalistin Franziska Grillmeier, die in New York in einem Gerichtsgebäude recherchiert hat. Grillmeier vergleicht diese Szenen mit dem Vorgehen an den europäischen Außengrenzen. Weitere Nachrichten: Raubüberfall auf das Museum Louvre; Trump enttäuscht Selenskij. Zum Weiterhören und -lesen: Einen Beitrag über die Gängelung von Journalisten durch die Regierung Trump lesen Sie hier einen Bericht aus den USA und hier einen über seinen jüngsten Rachefeldzug. Über das "System Putin" hat Carolin Emcke im SZ-Podcast "In aller Ruhe" mit dem diesjährigen Träger des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels gesprochen. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion, Produktion: Benjamin Markthaler Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters und ZDF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Diesmal geht es um ein Thema, das aktuell wenig beachtet wird: der Klimawandel. In dieser Woche ist eine internationale Studie veröffentlicht worden, der jährliche „Global Tipping Points Report 2025“. Für den Bericht haben in diesem Jahr 163 Forscherinnen und Forscher aus 23 Ländern zusammengearbeitet. Sie beschreiben darin, was „Klimakipppunkte“ sind – und ab wieviel Grad Erwärmung die jeweiligen Kipppunkte eintreten könnten. Worum es bei Klimalkipppunkten genau geht – und warum es sich lohnt, auf solche Punkte zu blicken – erklärt in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Jonathan Donges vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Er ist einer der Autoren der Studie. Donges sagt: „Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens noch irgendwie einzuhalten, bedarf es sehr, sehr schneller politischer Handlung.“ Und er erklärt, dass es auch „positive Kipppunkte“ beim Klimawandel gibt. Die Studie „Global Tipping Points Report 2025“ finden Sie hier. Zum Weiterlesen und -hören: Bei Carolin Emcke spricht die Ökonomin Maja Göpel im Podcast „In aller Ruhe“ über die Bedeutung von internationaler Zusammenarbeit, kritische Selbstreflexion und neue Herausforderungen für die Klimabewegung. Den Besuch von Johanna Ardojan bei den Dreharbeiten des neuen „Pumuckl“-Films lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau, Franka Bals Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Jung & Naiv (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 17.10.202513 min
Wie geht es weiter mit Israel und der Hamas? Und was wird mit dem Gazastreifen passieren? Auch wenn der Waffenstillstand und ein Ende der Bombardierung des Gazastreifens Hoffnung machen, gibt es noch viele offene Fragen. Die Einigung zwischen Israel und Hamas scheint äußerst fragil. Weiterhin wartet Israel auf die sterblichen Überreste mehrerer Geiseln, die die Hamas übergeben sollte. Die israelische Regierung droht damit, den Gaza-Grenzübergang Rafah nicht wieder zu öffnen und sogar die Kampfhandlungen wieder aufzunehmen. Die Hamas verbreitet in den sozialen Medien Videos, die Hinrichtungen zeigen sollen. Frieden sieht anders aus. Über einige der bislang völlig ungeklärten Fragen spricht in dieser Podcastfolge der SZ-Krisenreporter Tomas Avenarius. Er berichtet von seinen Erfahrungen in Tel Aviv und im Westjordanland. Und er erklärt, welche Szenarien für den Gazastreifen möglich wären - und welche Hürden es auf dem Weg dahin gibt. Weitere Nachrichten: Bürgergeld bringt weniger Einsparungen als geplant; Selenskij trifft Trump im Weißen Haus. Zum Weiterhören und -lesen: Hier finden Sie die interaktive Datenanalyse zur Romance-Literatur. Hören Sie hier den „Auf den Punkt“-Podcast über die Reformanstrengungen der Bundesregierung. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Lars Langenau, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 16.10.202510 min
Der russische Angriffskrieg und ein wehrhaftes Europa haben am Donnerstag die Regierungserklärung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) dominiert: “In dieser rauer gewordenen Welt gilt: Nur Stärke bewahrt Frieden.” Entsprechend hat die Europäische Kommission gerade den Aufbau eines Drohnenwalls angekündigt - und die verstärkte Befestigung der Grenzen Richtung Osten bis 2030. Am Freitag wird der ukrainische Präsident Wolodimir Selenskij in Washington versuchen, von Donald Trump die US-Marschflugkörper Tomahawk zu erwerben. Das sei allerdings “nur eine von Trumps schon zigfach vorgenommenen Versprechen und Andeutungen”, sagt SZ-Ukraine-Korrespondent Florian Hassel. Er glaube nicht, dass der US-Präsident diese weitreichenden Waffen an Kiew liefern werde. Inzwischen verfüge die Ukraine selbst über eigene weitreichende Marschflugkörper Flamingo. Allerdings noch nicht in ausreichender Stückzahl. Wichtiger seien derzeit noch immer Kampfdrohnen im Einsatz gegen die russische Ölindustrie. Weitere Nachrichten: Frankreichs Premier Lecornu übersteht zwei Misstrauensvoten; Verstöße gegen Waffenruhe in Gaza; Trump genehmigt CIA-Einsätze in Venezuela. **Zum Weiterlesen: ** Erkenntnisse aus Merz’ Regierungserklärung finden Sie hier. Einen Beitrag über ein wehrhaftes Europa lesen Sie hier. Einen Artikel über Trumps Ambitionen in Venezuela lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Justin Patchett Produktion: Benjamin Markthaler Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tagesschau. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Drei Stunden lang schien es am Dienstag so, als sei die Wehrdienst-Lotterie beschlossene Sache. Das hätte geheißen, dass künftig per Losverfahren entschieden werden soll, wer zur Bundeswehr muss, wenn sich nicht genug Frauen und Männer freiwillig dafür melden. Aber dann kam es doch wieder ganz anders als ursprünglich angekündigt. Union und SPD sagten ihre geplante Pressekonferenz zum Losverfahren wieder ab. Offenbar vor allem wegen Bedenken aus der SPD und von Verteidigungsminister Boris Pistorius. Die Union ist empört. Die Regierungskoalition steckt in ihrem nächsten Streit. In dieser Podcastfolge erklärt Georg Ismar aus der SZ-Parlamentsredaktion, warum SPD Union das Losverfahren am Dienstag erst verkündet und dann wieder zurückgenommen haben und welche Optionen die Bundesregierung nun hat. Außerdem erzählt Manuel Stroh, Bundesvorsitzender der Schüler Union, wie junge Menschen in seinem Umfeld auf die Wehrdienst-Debatte schauen. Er sagt, dass der ständige Streit um das Thema für viel Verunsicherung sorgt. Weitere Nachrichten: Bundesregierung beschließt Aktivrente. Zum Weiterhören und -lesen: Wie ein Medienaufreger entsteht: Hier lesen Sie das Interview mit Tiktoker Levi Penell. SZ-Podcast „Ist das gerecht?“: Hören Sie hier, warum der Autor Ole Nymoen sagt, dass er nicht für sein Land in den Krieg ziehen möchte. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion, Redaktion: Justin Patchett Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER



















