Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
2361
14.10.2026
Beschreibung
Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Jeden Tag um 17 Uhr und samstags um 7 Uhr.
Häufig erwähnt
  • AfD
  • Deutschland
  • Sachsen-Anhalt
  • CDU
  • Berlin
  • Trump
  • Frankreich
  • Ukraine
  • Merz
  • Friedrich Merz
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Episoden
  1. Im brasilianischen Belém ist die Weltklimakonferenz COP30 mit einem Minimalkompromiss zu Ende gegangen. Nachdem es in der Nacht zu Samstag noch so ausgesehen hatte, als ob die gesamte Konferenz scheitern könnte, einigten sich die Staaten dann doch auf eine gemeinsame Abschlusserklärung. Aber eben eine, die vieles offen lässt: Nur freiwillige Maßnahmen zur Begrenzung der Erderwärmung, kein Fahrplan zum Abschied von fossilen Energieträgern und das Thema globale Entwaldung taucht nur in einem Nebendokument auf. Dabei hätte es doch eigentlich gerade jetzt entschiedene Maßnahmen fürs Klima gebraucht, während das 1,5 Grad Ziel immer unrealistischer wird und sich die USA aus dem Pariser Klimaabkommen verabschiedet haben. War die COP30 also nur eine große Enttäuschung? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Michael Bauchmüller, SZ-Experte für Energie- und Umweltpolitik. Er hat die Weltklimakonferenz von Belém aus begleitet und sagt: So frustrierend das Ergebnis der Konferenz auch ist – es ist wichtig, dass sie stattgefunden hat. Weitere Nachrichten: Verhandlungen über 28-Punkte-Plan zum Ukraine-Krieg in Genf gestartet; G-20-Gipfel in Johannesburg ohne die USA. Zum Weiterhören und -lesen: Ist sie zu radikal oder sind wir zu passiv? Hören Sie hier den SZ-Plus-Podcast „Greta. Die Geschichte einer Eskalation“. Das Ende des Dresscodes: Hier finden Sie den Text über die aufgeweichten Kleiderregeln. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Julia Bergmann Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  2. Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat eine Debatte über Sexarbeit losgetreten. In einer Rede bei der Verleihung der „Heldinnen-Awards“ der Alice-Schwarzer-Stiftung sagte sie: „Deutschland – so hart es klingt – ist der Puff Europas.“ Sie hat sich anschließend für ein Sexkaufverbot in Deutschland ausgesprochen. Nach dem Nordischen Modell soll es demnach verboten sein, Sex zu kaufen. Sex anzubieten, soll straffrei sein. Aber würde das die Bedingungen für Sexarbeitende tatsächlich verbessern? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Ruby Rebelde. Sie ist seit 15 Jahren Sexarbeiterin – zunächst in Clubs, inzwischen in der BDSM-Szene – und Aktivistin gegen Sexarbeitsfeindlichkeit. Sie sagt zu Klöckners Vorstoß: „Das macht mich wirklich zornig, weil Frau Klöckner versucht es damit zu begründen, dass sie Sexarbeitenden, dass sie Frauen schützen will. Und sie bringt uns nur noch viel mehr in Gefahr als vorher.“ Zum Weiterlesen und -hören: Den Beitrag der „tagesschau“ zur Situation für Sexarbeitende in Belgien finden Sie hier. Die Reportage über das Bürgermeisteramt von meinem Kollegen David Kulessa finden Sie hier. Den Evaluationsbericht zum Prostituiertenschutzgesetz finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Lars Langenau Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über EMMAgazin (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  3. Die Bundesregierung will härter gegen häusliche Gewalt vorgehen. Am Donnerstag hat sie daher einen Gesetzentwurf auf den Weg gebracht, der Familiengerichten härtere Strafen für Täter ermöglicht. Sie sollen Täter von häuslicher Gewalt künftig dazu verpflichten können, eine elektronische Fußfessel zu tragen, die über deren Aufenthalt informiert. Zusätzlich können Opfer freiwillig ein Gerät nutzen, das sie warnt, wenn ihnen der Täter zu nah kommt. Neue Zahlen der polizeilichen Kriminalitätsstatistik zeigen, wie notwendig es ist, häusliche Gewalt einzudämmen. Sie sind auf einem neuen Höchststand. Und vor allem Frauen sind betroffen. Was eine elektronische Fußfessel da bringen kann, erzählt im Podcast Valerie Höhne, die für die SZ über die Berliner Politik berichtet und auch bei der Vorstellung der Zahlen durch das Bundeskriminalamt dabei war. Und dann spricht in dieser Podcastfolge auch noch Hubert Wetzel, SZ-Korrespondent für europäische Sicherheitspolitik in Brüssel, über den jetzt bekannt gewordenen 28-Punkte-Plan mit dem die USA der Ukraine einen Waffenstillstand aufzwingen wollen. Weitere Nachrichten: Länder blockieren Abschlusserklärung bei Weltklimakonferenz. Zum Weiterlesen und Hören: Lesen Sie hier mehr über das Ausmaß von Gewalt gegen Frauen. Hier können Sie die „Auf den Punkt“-Folge über den 28-Punkte-Plan für die Ukraine nachhören. Die Rezension zum zweiten Wicked-Film lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Justin Patchett Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  4. Die Ukraine befindet sich gerade in einer sehr schweren Lage. An der Front steht sie schwer unter Druck und ist der russischen Armee deutlich unterlegen. Bald dürfte die strategisch wichtige Stadt Pokrowsk an Moskau fallen. Und auch politisch ist das Land in einer Krise. Seit der Korruptionsskandal im Energiesektor und im Umfeld von Wolodimir Selenskij öffentlich wurde, steht der ukrainische Präsident schwer in der Kritik. Mitten hinein in diese Lage kommen Berichte aus den USA, wonach sich der US-Sondergesandte Steve Witkoff mit einem Verhandler aus dem Kreml in Miami getroffen habe. Dabei sei ein 28-Punkte-Plan entstanden, melden das Portal Axios und die Financial Times. Mit diesem Plan wollen die USA und Russland demnach den Krieg beenden. Allerdings: Der Plan besteht offenbar hauptsächlich aus Kernforderungen von Russlands Machthaber Wladimir Putin: Die Ukraine soll sich vollständig aus dem Donbass zurückziehen, ihre Armee halbieren und russisch als Amtssprache einführen. Die Ukraine kann dem unmöglich zustimmen – und wurde offenbar auch nicht in die Beratungen über den Plan einbezogen, ebenso wenig wie die Europäer. Die Ukraine und Europa haben den USA und Russland derzeit nur wenig entgegenzusetzen, analysiert Hubert Wetzel, SZ-Korrespondent in Brüssel. Den Plan akzeptieren dürften sie trotzdem nicht. Das wäre ein verheerendes Signal. Zum Weiterlesen- und hören: Lesen Sie hier das Interview mit Klimaforscher Anthony Leiserowitz. Hier geht es zur „Auf den Punkt“-Folge über den Korruptionsskandal in der Ukraine. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  5. Die Bedrohung durch Russland ein unberechenbarer Donald Trump im Weißen Haus - es gibt genug Gründe, warum Deutschland gerade intensiv über Verteidigung diskutiert. Von der maroden Bundeswehr, bis hin zur Neuorganisation des Wehrdiensts. Viele Politiker nennen immer wieder Schweden als gutes Beispiel für Wehrfähigkeit und orientieren sich auch in ihren Gesetzesvorhaben an dem skandinavischen Land. Was machen die Schweden beim Thema Verteidigung besonders gut? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Sina-Maria Schweikle aus dem SZ-Parlamentsbüro in Berlin. Sie erklärt, dass Verteidigungsfähigkeit in Schweden als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstanden wird – und jeder im Krisenfall genau wisse, was zu tun ist. Weitere Nachrichten: Erneute Verzögerung bei der Eröffnung von Stuttgart 21; Lkw-Hersteller MAN könnte Produktion nach Polen verlegen. Zum Weiterlesen: Verteidigung made in Schweden: Lesen Sie hier das Interview mit Schwedens Verteidigungsminister Pål Jonson. Die nie endende Baustelle? Hier erfahren Sie mehr über die Verzögerung bei Stuttgart 21. Der Mann und das Mädchen: Lesen Sie hier die Recherche zur Beziehung des Liedermachers Konstantin Wecker mit einer Minderjährigen. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Leopold Zaak Produktion: Aylin Sancak Hinweis: Im Podcast heißt es, dass Stuttgart 21 eigentlich schon 2021 hätte eröffnet werden sollen. Das ist falsch. Ursprünglich war eine Eröffnung für das Jahr 2019 geplant gewesen. Wir bitten den Fehler zu entschuldigen. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  6. 18.11.2025
    13 min

    Normalerweise perlen Skandale an Donald Trump weitestgehend ab. Aber den Skandal um seine Verbindungen zu dem verurteilten Menschenhändler und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein wird Trump einfach nicht los. Seit Monaten diskutieren die USA darüber, wie eng die Freundschaft zwischen dem in Haft gestorbenen Epstein und Trump war – und was Trump von dem Menschenhandel wusste. Sogar republikanische Abgeordnete, die sonst fest auf Trump-Linie waren, setzen sich inzwischen dafür ein, die kompletten Epstein-Akten zu veröffentlichen. In dieser Folge ordnet Charlotte Walser, die für die SZ aus Washington über den Fall berichtet, ein, wie gefährlich der Epstein-Skandal für Trump werden könnte – und bereits jetzt ist. Trump müsse zwar nicht um sein Präsidentenamt bangen. Aber er enttäusche gerade Teile der Maga-Bewegung. Weitere Nachrichten: Arbeitsministerin Bas warnt vor Bruch der Koalition; UN-Sicherheitsrat stimmt für Trumps Gaza-Friedensplan. Zum Weiterhören und -lesen: Die „Auf den Punkt“-Folge vom Montag zum Rentenpaket hören Sie hier. Den Text „Hitlers Blut und Hoden erklären nicht seine Verbrechen“ lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  7. Für Kanzler Friedrich Merz läuft es gerade nicht besonders gut: Stadtbild-Debatte, der Streit in seiner Union darüber, ob Geflüchtete nach Syrien abgeschoben werden können und jetzt streitet seine Partei auch noch um die Rente. Die Bundesregierung plant ein neues Rentenpaket. Und das sieht auch vor, dass das Rentenniveau nach 2031 um einen Prozentpunkt höher liegen soll, als nach geltendem Recht. Eigentlich regelt das Rentenniveau nämlich, wie die Renten im Verhältnis zu den Löhnen steigen. 111 Milliarden Euro dürfte das höhere Rentenniveau bis 2040 kosten. Das lehnt die Junge Union ab. Weil das höhere Rentenniveau vermutlich aus der Steuerkasse finanziert werden müsste, und vor allem die jüngere Generation belastet. Dieser Unmut der jungen Union darüber, ist am Wochenende richtig hochgekocht. Denn die Junge Union hat sich zu ihrer Jahresversammlung getroffen. Auch Friedrich Merz war da und hat für das Rentenpaket geworben. Und von den Mitgliedern gab es viele kritische Rückfragen. Darüber, ob Friedrich Merz gerade das Vertrauen bei seinem Partei-Nachwuchs verliert und was dieser Streit für die Regierung bedeutet, spricht in dieser Folge Henrike Roßbach, die derzeit das Parlamentsbüro der SZ in Berlin leitet. Weitere Nachrichten: Todesurteil für Bangladeschs Ex-Regierungschefin; Trump empfiehlt Abstimmung über Epstein-Aktenöffnung. Zum Weiterhören und -lesen: Hören Sie hier die Folge von “Auf den Punkt” über das geplante Rentenpaket. Erfahren Sie hier, was Merz auf dem SZ-Wirtschaftsgipfel gesagt hat. Lesen Sie hier, warum Kriminelle Krypto lieben. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  8. Die USA sammeln immer mehr Einheiten im karibischen Meer. Inzwischen ist selbst das größte amerikanische Kriegsschiff, die USS Gerald Ford, vor der Küste Lateinamerikas eingetroffen. Außerdem sind dort inzwischen stationiert: drei Zerstörer-Boote, acht weitere Kriegsschiffe, ein Atom-U-Boot, Kampfjets vom Typ F-35 und Tausende Uniformierte. Angeblich, um Drogenschmuggler zu bekämpfen. Aber es könnte auch darum gehen, den venezolanischen Diktator Nicolás Maduro zu stürzen. Wie geht Venezuela mit der Bedrohung um? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ SZ-Lateinamerika-Korrespondent Jan Heidtmann. Weitere Nachrichten: Erster Wahlgang in Chile, Streit in der Union über Rentenpaket der Bundesregierung. Zum Weiterhören und -lesen: Die „Auf den Punkt“-Folge zu Trumps eigentlichen Ziel der Militäroperation „Southern Spear“ hören Sie hier nach. Den Text zu den drei aussichtsreichsten Kandidaten bei der Präsidenten–Wahl in Chile lesen Sie hier. Das Interview mit Jan Böhmermann lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Sina-Maria Schweikle Produktion: Jakob Arnu Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial: ORFZeitimBild. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  9. Am 9. November hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier in Berlin eine Rede gehalten, in der er auf besorgniserregende Entwicklungen hingewiesen hat. Die aktuelle Gefährdung der Demokratie sei nicht zu unterschätzen: “Nie in der Geschichte unseres wiedervereinten Landes waren Demokratie und Freiheit so angegriffen“, sagte er im Schloss Bellevue. Und appellierte an die Bürger: “Wir müssen handeln!“ Man dürfe nicht “hineinrutschen in eine neue Faszination des Autoritären und dann in neue Unfreiheit, und hinterher sagen alle: ,Das haben wir nicht gewollt‘ oder ,Das haben wir nicht gewusst‘.“ Das Drehbuch der Antidemokraten gehe auf, warnte Steinmeier. Aber: “Die Demokratie kann sich wehren“: Wer sich gegen den freiheitlichen Kern der Verfassung stelle, “der kann nicht Richterin, Lehrer oder Soldat sein“. So ein Ausschluss sei Ausdruck der wehrhaften Demokratie. Die AfD und ihr nahestehende Personen haben diese Rede harsch als parteiisch kritisiert. Ex-Bundestagspräsident Norbert Lammert argumentiert, dass demokratische Parteien jede Kooperation mit Rechtsextremen ausschließen müssten. Andernfalls drohe das, was sich in anderen Ländern Europas zeige: Rechtsextremisten würden gestärkt, die politische Mitte weiter geschwächt. Stattdessen empfiehlt Lammert, sich stärker auf eigene Themen und Ziele zu konzentrieren, anstatt nur auf die Themen der AfD zu reagieren. Die Stabilität der Demokratie sei eine ständige Anstrengung und sei nicht selbstverständlich. Zum Weiterlesen und -hören: Das Video von Steinmeiers Rede zum 9. November 2025 finden Sie hier. Den SZ-Bericht über die Rede finden Sie hier. Über die Studie der Adenauer-Stiftung zum Verhältnis von christdemokratischen Parteien zu Rechtspopulisten lesen Sie hier einen Bericht. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Immanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über das Amt des Bundespräsidenten. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  10. Beim staatlichen Energiekonzern der Ukraine, Energoatom, sollen Bestechungsgelder in Höhe von mindestens 100 Millionen Dollar gezahlt worden sein. Es werden mindestens acht Personen beschuldigt, bei quasi allen Geschäften mit dem Unternehmen bis zu 15 Prozent Bestechungsgeld kassiert zu haben. Mehrere Hauptverdächtige sind aus der Ukraine geflohen. Der Fall ist politisch heikel, denn unter den Beschuldigten sind auch enge Freunde von Präsident Wolodimir Selenskij. Selenskij war bei den Präsidentschaftswahlen 2019 auch mit dem Versprechen angetreten, die Korruption im Land zu bekämpfen. Das habe er allerdings nicht, sagt der Ukraine-Experte der SZ, Florian Hassel. „Im Gegenteil, er hat sie in vielen Dingen noch gefördert.“ Auch Selenskijs Versprechen, den Vorfall unabhängig aufzuklären, sieht Hassel skeptisch. „Ich glaube, Selenskij wird alles dafür tun, dass der Fall nicht aufgeklärt wird.“ Das hänge auch damit zusammen, dass das direkte persönliche Umfeld des ukrainischen Präsidenten beschuldigt sei. Trotzdem plädiert Hassel dafür, dass die militärische Unterstützung der Ukraine „nicht nur weitergehen sollte, sondern noch erheblich ausgebaut werden sollte.“ Die Korruption sei die eine Sache; der Krieg und die hunderttausenden Soldaten an der Front das andere. Weitere Nachrichten: Bundesregierung will Industriestrom und Flugtickets billiger machen; USA verlegen größten Flugzeugträger nach Lateinamerika. Zum Weiterhören und -lesen: Die „Auf den Punkt“-Folge zu den landesweiten Protesten in der Ukraine für die Unabhängigkeit der Antikorruptionsbehörde hören Sie hier. https://www.sueddeutsche.de/politik/ukraine-proteste-selenskij-korruption-li.3288484 Die neue SZ-Plus-Podcastserie „Greta“ über die prominenteste Klimaaktivstin der Welt hören Sie hier. https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/gesellschaft/greta-thunberg-fridays-for-future-gaza-israel-podcast-klimaaktivistin-e295746/?utmsource=Shortlink&utmcampaign=greta-podcast&utm_content=greta&em=pc Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Laura Terberl Produktion: Laura Sagebiel Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial: Büro des ukrainischen Präsidenten (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  11. Von kommendem Jahr an gibt es wieder Musterungen in Deutschland. Grundsätzlich soll das bald alle 18-jährigen Männer betreffen. Und auch Frauen bekommen vom Geburtsjahrgang 2008 an künftig einen Brief von der Bundeswehr. Sie können darauf antworten, Männer müssen. Die Bundesregierung hofft, dass sich genügend Freiwillige zum Wehrdienst bereit erklären. Ist das nicht der Fall, soll sich der Bundestag mit einer möglichen „Bedarfswehrpflicht“ beschäftigen. Auch das umstrittene Losverfahren ist damit nicht vom Tisch. Wie der Wehrdienst konkret umgesetzt werden soll – und ob das den Personalmangel der Bundeswehr lösen wird. Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Sina-Maria Schweikle, SZ-Redakteurin im Berliner Parlamentsbüro. Weitere Nachrichten: EU-Parlament: EVP ändert mit rechtsextremen Stimmen Lieferkettengesetz; Wirecard-Aktionäre haben keinen Anspruch auf Schadensersatz. Zum Weiterhören und -lesen: Fragen und Antworten zur Wehrpflicht finden Sie hier. Den Podcast „Wirecard: 1,9 Milliarden Lügen“ finden Sie hier. Den Text zu den Retortenstädten in Großbritannien finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau Produktion: Aylin Sancak Zusätzliches und zitiertes Audiomaterial: ZDF, Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  12. Seit mehr als einem halben Jahr sitzt Ekrem İmamoğlu in Untersuchungshaft. Er stand kurz davor, Präsidentschaftskandidat seiner Partei CHP zu werden, als er im März 2025 überraschend festgenommen und als Bürgermeister von Istanbul abgesetzt wurde. Der Grund: Korruptionsvorwürfe. Schon damals sagten Beobachter: Erdoğan will seinen größten Kritiker loswerden. Neben İmamoğlu sitzen inzwischen auch 17 weitere Bürgermeister von der CHP in Haft. Am Dienstag hat die türkische Staatsanwaltschaft Anklage gegen İmamoğlu erhoben. Die Anklageschrift ist dicker als ein Buch. Viel verrückter ist aber diese Zahl: Nach Ansicht der Staatsanwaltschaft soll İmamoğlu für 2430 Jahre Haft. Darüber, wie der Präsident Erdoğan seinen Gegner aus dem Weg räumen lässt, spricht in dieser Podcastfolge Raphael Geiger, SZ-Korrespondent in Istanbul. Und er erläutert auch, wie unabhängig die Justiz in der Türkei noch ist. Weitere Nachrichten: Selenskij fordert Rücktritt von Justizminister und Energieministerin; Epstein-Mails belasten Trump. Zum Weiterhören: Hier können Sie die „Auf den Punkt“-Folge über Korruption in der Ukraine nachhören. Und hier finden Sie die neueste Folge unsere Recherchepodcasts „Das Thema“. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche, Lars Langenau Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  13. Der Shutdown in den USA steht kurz vor dem Ende. Am Montagabend hat sich der Senat für einen Übergangshaushalt ausgesprochen, der die US-Finanzen zumindest bis Ende Januar sichert und mehr Zeit ermöglicht, um langfristige Kompromisse zu finden. Möglich war das nur, weil acht demokratische Senatoren mit den Republikanern gestimmt und sich damit über die Parteilinie hinweggesetzt haben. Ein weiterer Kniefall der Demokraten vor Trump und seiner Partei? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Charlotte Walser, die für die SZ aus Washington berichtet. Sie sagt: Für die acht Senatoren war der Schaden des Shutdowns einfach zu hoch. Doch ähnlich hoch ist auch der Preis, den die Partei nun zahlt. Die Demokraten sind zerstritten und ihr Widerstand gegen die Kürzungen bei der Krankenversicherung der vergangenen Wochen war quasi umsonst. Mehr von dem, was Charlotte Walser erzählt, hören Sie in dieser Folge „Auf den Punkt“. Weitere Nachrichten: Israel könnte Todesstrafe wieder einführen; Niederlage für OpenAI vor Gericht; Waffenruhe zwischen Thailand und Kambodscha vorerst ausgesetzt. Zum Weiterhören und -lesen: Hören Sie hier die „Auf den Punkt“-Folge über den Konflikt zwischen Thailand und Kambodscha nach. Hier lesen Sie den Text über die Verwirrung über die Sesamstraße auf Netflix. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  14. Die Bundesregierung zeigt eine neue Härte bei Abschiebungen. Gut 11 800 Personen sind im ersten Halbjahr aus Deutschland abgeschoben worden, ein Viertel mehr als im Vorjahr zu dieser Zeit. Doch der harte Kurs trifft nicht nur Schwerverbrecher, sondern auch Menschen, die eigentlich gut integriert sind und eine Dummheit begangen haben, sagt Kathrin Aldenhoff, Redakteurin im München-Ressort der SZ. Im Nachrichtenpodcast “Auf den Punkt” spricht sie über den Fall einer jungen Georgierin, die eine Ausbildung in einer Bäckerei sehr erfolgreich abgeschlossen hat. Obwohl sich ihr Arbeitgeber sehr für sie eingesetzt hat, musste sie Deutschland inzwischen verlassen. Sie hatte sich einer Urkundenfälschung schuldig gemacht und wurde zu einer Geldstrafe verurteilt. Bleibt bei Abschiebungen zu geringer Ermessensspielraum? Weitere Nachrichten: Ende Shutdown in den USA in Sicht; BSW formiert sich neu; Sarkozy wieder frei; Prozessbeginn Magdeburger Weihnachtsmarkt. Zum Weiterhören und -lesen: Den Text von Kathrin Aldenhoff über den Fall der Georgierin finden Sie hier. Über den Prozess über die Todesfahrt von Magdeburg lesen Sie hier. Einen Text über das mögliche Ende des Shutdowns in den USA lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Katharina Erschov, Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CSU im Bundestag (YouTube). Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Youtube @theindependent. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  15. Am Freitag hat US-Verteidigungsminister Pete Hegseth, der sich seit Kurzem Kriegsminister nennt, ein Video auf seinem X-Account gepostet: ein Boot im offenen Meer, das von einer Rakete getroffen wird. In einem Text schreibt Hegseth, dass US-Soldaten bei diesem Angriff drei Männer getötet haben. Und: „Angriffe auf Schiffe von Drogenhändlern und Terroristen werden so lange fortgesetzt, bis die Vergiftung der amerikanischen Bevölkerung aufhört.“ Seit Anfang September hat die Trump-Regierung etwa 17 angebliche Drogentransporte in der Karibik mit Raketen versenkt und dabei mindestens 60 Menschen getötet. Trump hat Drogenkartelle zu Terrororganisationen erklärt. Hegseth vergleicht sie mit al-Qaida. Über das brutale Vorgehen der Trump-Regierung spricht in dieser Podcastfolge Peter Burghardt, SZ-Korrespondent in Washington. Er sagt, dass es Trump bei den Angriffen nicht nur um die Drogen gehe, sondern auch noch um etwas anderes: Der US-Präsident versuche, den venezolanischen Präsidenten Maduro zu stürzen. Weitere Nachrichten: US-Senat verhandelt in Sondersitzung über Shutdown; Geflüchtete Afghanen in Pakistan schreiben Brief an die Bundesregierung. Zum Weiterhören und -lesen: Lesen Sie hier die Reportage über die Opfer des Shutdowns in den USA. Wo sind die Menschen von al-Faschir? Lesen Sie hier die Recherche zu den ausgewerteten Fotos und Videos aus der eingenommenen Stadt. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Katja Gutmann, Dimitri Taube Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Youtube @theindependent. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  16. Rechtsextreme Übergriffe auf KZ-Gedenkstätten in Deutschland nehmen zu. Vor allem in Ostdeutschland. In der Oberpfalz aber gebe es kaum solche Vorfälle mit rechtsextremen Äußerungen oder Provokationen von Besuchergruppen, sagt Jörg Skriebeleit, Leiter der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Vereinzelte Vorfälle seien durch offenen Dialog und Kommunikation mit den Beteiligten geklärt worden, ohne die Jugendlichen zu kriminalisieren. KZ-Gedenkstätten an sich seien keine “moralischen Ertüchtigungsanstalten”, sagt Skriebeleit. Vielmehr zeigen sie, “was passieren kann, wenn wir uns nicht respektieren”. Flossenbürg war ein Konzentrationslager der sogenannten zweiten Generation, gegründet 1938 von der SS. Die ersten Häftlinge dort waren sogenannte “Arbeitsscheue”, vermeintlich “Asoziale” und angebliche “Berufsverbrecher”. Später wurden dort auch Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle und Oppositionelle eingesperrt. Menschen, die dem NS-Regime nicht passten. Nachweislich für mindestens 30 000 Menschen war Flossenbürg ein Todesurteil. Flossenbürg wurde zu einem Lager, in dem die SS die “Vernichtung durch Arbeit” erprobte – und praktizierte. Bis zur Befreiung durch US-Soldaten Ende April 1945 waren dort und in Außenlagern mehr als 100 000 Menschen aus mehr als 30 Ländern eingepfercht. Zum Weiterlesen und -hören: Den Bericht über die Zunahme der Übergriffe in KZ-Gedenkstätten lesen Sie hier. Den SZ-Podcast von Ronen Steinke im Gespräch mit Susanne Siegert über zeitgemäße Erinnerungskultur hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  17. Im brasilianischen Belém beginnt am Montag die Weltklimakonferenz COP30, zehn Jahre nachdem die Pariser Klimaziele beschlossen wurden. Schon vor dem offiziellen Beginn der Konferenz haben sich 50 Staats- und Regierungschefs in Belém zu einer Art Vor-Konferenz getroffen, auch Bundeskanzler Friedrich Merz war dabei. Es gibt viele Gründe, warum es gerade jetzt ein entschlossenes Handeln gegen den Klimawandel braucht: Das Jahr 2024 war das weltweit wärmste Jahr seit Beginn der Messungen, die Gletscher schmelzen so schnell, wie nie zuvor und laut den Vereinten Nationen steuert die Welt auf eine Klimaerwärmung von mindestens 2,8 Grad zu. Nur: Kann eine zweiwöchige Konferenz wirklich dabei helfen, diesen Trend umzukehren? Michael Bauchmüller aus der SZ-Parlamentsredaktion blickt in dieser Podcastfolge eher pessimistisch auf die Weltklimakonferenz. Er dämpft die Erwartungen: Bahnbrechende Erfolge könnten in Brasilien kaum erzielt werden. Trotzdem ist er froh, dass es die Weltklimakonferenz gibt und es die internationale Staatengemeinschaft überhaupt schafft, sich auf gemeinsame Leitlinien zu einigen. „Das ist ja eigentlich ein einmaliger Prozess, der mich immer wieder staunen lässt“, sagt er im Podcast. Weitere Nachrichten: Finanzierung des Deutschlandtickets beschlossen; China verschiebt Exportbeschränkungen für Seltene Erden; Elon Musk könnte bald Billionär sein. Zum Weiterhören und -lesen: Hören Sie hier die „Auf den Punkt“-Folge zu Klima-Kipppunkten nach. Den Recherche-Podcast „Das Thema“ über die Folgen der Erderwärmung finden Sie hier. Und hier lesen Sie die Reportage zur Frage, ob die Texte des Rappers Haftbefehl in der Schule besprochen werden sollten. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  18. Nationalismus, Antisemitismus und Verachtung für Obdachlose - diese Einstellungen breiten sich in Deutschland aus. Das zeigt die neueste „Mitte-Studie“ der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung, die an diesem Donnerstag in Berlin vorgestellt wurde. Zwar ist der Anteil der Menschen mit klar rechtsextremistischem Weltbild zurückgegangen. Aber gleichzeitig lehnen immer weniger Menschen Rechtsextremismus klar ab. Und mehr Menschen verlieren das Vertrauen in die Demokratie. Über die Ergebnisse der „Mitte-Studie“ spricht in dieser Podcastfolge Meredith Haaf, SZ-Korrespondentin für Berlin und Brandenburg. Und sie spricht auch darüber, was mögliche Wege sein könnte, um zu verhindern, dass rechtsextreme Einstellungen immer mehr normalisiert werden. Sie schlägt etwa vor, dass die demokratischen Parteien mehr dafür tun müssten, dass es den Menschen in ihrer unmittelbaren Umgebung besser geht, etwa indem Schulen oder öffentliche Parks saniert werden. Weitere Nachrichten: Wieder weniger Frauen in deutsche Vorständen; Vorbereitungen für die Weltklimakonferenz. Zum Weiterhören: Hier finden Sie alle bisher veröffentlichten Folgen des SZ-Plus-Podcasts „Greta. Die Geschichte einer Eskalation“. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Justin Patchett Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  19. Seit Monaten jagt eine Horrornachricht aus der Autoindustrie und Zulieferern die nächste: Bei Mercedes hat sich der Gewinn fast halbiert. Porsche meldet gar einen Verlust von fast einer Milliarde Euro und VW warnt, dass es 2025 womöglich gar keinen Gewinn mehr geben könnte. Die deutsche Autoindustrie ist in der Krise. Die Konzerne sparen und bauen Personal ab. Mehr als 50 000 Arbeitsplätze gingen dieses Jahr dort bereits verloren. In den kommenden fünf Jahren will allein VW 35 000 Stellen abbauen und Boschs Automobilsparte will bis 2030 rund 13 000 Stellen streichen. Nur bei BMW scheint es anders zu sein. Die Münchner haben nicht so viel Geld in die Umstellung auf Elektromobilität investieren müssen wie Porsche oder Mercedes, sondern hatten bereits gute Elektroauto-Modelle entwickelt, sagt Christina Kunkel aus der SZ-Wirtschaftsredaktion. Insgesamt sei derzeit aber noch unklar, ob die derzeitige Krise der Tiefpunkt ist oder ob der Standort Deutschland daraus gestärkt hervorgehen wird. Weitere Nachrichten: Mamdani siegt in New York; EU-Länder wollen 90 Prozent weniger Emissionen bis 2040; weltweite Razzia gegen Online-Betrüger. Zum Weiterhören und -lesen: Über den drohenden Niedergang der Autoindustrie lesen Sie hier eine Reportage. Berichten wir Medien zu viel über Donald Trump? Hier lesen Sie ein Pro und Contra. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Leopold Zaak Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  20. Am Dienstag wählt New York seinen neuen Bürgermeister. Sehr gute Chancen auf den Sieg hat Zohran Mamdani, der Kandidat der Demokraten. In den letzten Monaten hat er viel Begeisterung ausgelöst, auch weil er sich vor allem auf ein Thema konzentriert hat: Wie kann New York bezahlbar werden? Trump und seine Maga-Bewegung, darüber spricht Mamdani nur am Rande. Der aussichtsreiche Gegenkandidat ist Andrew Cuomo, früher Gouverneur des Bundesstaats New York, und eigentlich auch Demokrat. Bei den Vorwahlen aber hat er gegen Mamdani verloren – und tritt jetzt als unabhängiger Kandidat an. Er wird dabei von Trump unterstützt, der Mamdani unbedingt verhindern will. Bei dieser Wahl geht es aber nicht nur darum, wer künftig die Stadt New York regiert: Diese Wahl ist ein Test für die Demokraten, welche Strategie im Kampf gegen Trump erfolgversprechender ist. Sagt Boris Herrmann, SZ-Korrespondent in New York. Hier können sie testen, ob sie lieber auf enttäuschte Trump-Wähler zugehen oder die eigene linke Basis mobilisieren sollten. Weitere Nachrichten: Weitere Wahlen in den USA; Merz will Rückführungen nach Syrien Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den Text über die „Tip-Flation“. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER