Auf den Punkt

Süddeutsche Zeitung
2361
14.10.2026
Beschreibung
Die Nachrichten des Tages – von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell: Jeden Tag um 17 Uhr und samstags um 7 Uhr.
Häufig erwähnt
  • AfD
  • Deutschland
  • Sachsen-Anhalt
  • CDU
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  • Trump
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Episoden
  1. Die neue Nationale Sicherheitsstrategie der USA hat in Europa Entsetzen ausgelöst. Sie ist nicht weniger als die offizielle Abkehr der USA von dem Europa, wie wir es kennen. Letztlich lässt sich daraus direkt ableiten, dass die aktuelle US-Regierung die EU als Bündnis von liberalen Demokratien zerstören will. Das sagt auch Sigmar Gabriel, der in dieser Folge von „Auf den Punkt“ zu Gast ist. Der SPD-Politiker war 2017 und 2018 während der ersten Amtszeit von Donald Trump deutscher Außenminister. Heute leitet Gabriel die Atlantikbrücke, ein transatlantisches Netzwerk, das sich seit Jahrzehnten für ein enges und gutes deutsch-amerikanisches Verhältnis einsetzt. Nur: Müsste man das nicht eigentlich aufgeben angesichts dieser US-Regierung? Zum Weiterlesen: Die „Auf den Punkt“-Folge zum Auftritt von US-Vizepräsidenten J.D. Vance auf der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2025 hören Sie hier. Den Text zu den „Game Awards 2025“ lesen Sie hier. Den Text zum Videospiel des Jahres „Clair Obscure – Expedition 33“ lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  2. Vor fast genau einem Jahr wurde die Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim wiedereröffnet, die die Bahn von Juli bis Dezember generalsaniert hatte. Die fünfmonatige Sperrung hatte damals für großes Chaos im Bahnverkehr gesorgt. Verbunden war damit allerdings ein Versprechen der Bahn: In den fünf Jahren nach der Sperrung werden keine Bauarbeiten an der Strecke mehr nötig sein. Doch ein Jahr später zeigt sich: Die Bahn konnte ihr Versprechen nicht halten. Die Riedbahn-Sanierung war nicht nur viel teurer als versprochen, sie konnte auch keine reibungslose Pünktlichkeit auf der Strecke bewirken. Und: Schon seit August kommt es immer wieder zu Störungen auf der Strecke, die neue Bauarbeiten nötig machen. In dieser Podcastfolge spricht SZ-Bahnreporterin Vivien Timmler darüber, was die Probleme bei der Riedbahn über den Erneuerungsprozess der Deutschen Bahn aussagen. Und sie erzählt, wie die neue Bahn-Chefin Evelyn Palla gerade radikal versucht, den Deutsche Bahn-Konzern neu aufzustellen. Weitere Nachrichten: Bundesregierung bestellt russischen Botschafter wegen Cyberangriffen ein; EU-Kommission will Verbrenner-Aus abschwächen. Zum Weiterhören und -lesen: Hören Sie hier den Podcast „In aller Ruhe“: Soziologin Carolin Amlinger im Gespräch mit Publizistin Carolin Emcke. Hier finden Sie Texte von Vivien Timmler über die weiterhin andauernden Störungen bei der Riedbahn, die Unzufriedenheit des Bahn-Personals und den Konzernumbau von Evelyn Palla. Die Reportage von Holger Gertz über seine Bahnfahrt von München nach Bremen lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Youtube @BMV. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  3. Die Idee, über die gerade in Europa diskutiert wird, ist nicht neu. Genau genommen existiert sie seit dem 24. Februar 2022, dem Tag, an dem Russland seine Invasion in die Ukraine gestartet hat. Um die Ukraine zu unterstützen, ihr militärisch zu helfen und sie eines Tages wiederaufzubauen, dafür soll eingefrorenes russisches Vermögen herangezogen werden, das auf europäischen Banken liegt. Mehr als 200 Milliarden Euro sind das. Dieses Geld zu nutzen - diese Idee hat in Europa viele Unterstützer. Allen voran EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Und auch Bundeskanzler Friedrich Merz will das. Aber es gibt in der EU jemanden, der sich gegen diese Idee wehrt: Bart De Wever, der belgische Premierminister. Der ist seit Februar im Amt und verhindert seither, dass das eingefrorene russische Vermögen für die Ukraine genutzt wird. Und das kann er, denn von den mehr als 200 Milliarden Euro liegt das meiste in Belgien. Mit seiner Blockade bringt De Wever die EU in Bedrängnis, die sich als Unterstützerin für die Ukraine behaupten muss, jetzt, da die USA unter Trump weggefallen sind. Und auch die Ukraine wartet dringend auf die Freigabe aus Belgien. Denn Kiew geht langsam aber sicher das Geld aus, damit es sich noch verteidigen kann. Josef Kelnberger, SZ-Korrespondent in Brüssel, sagt, die EU müsse sich in dieser Frage einigen. Sonst drohe ein Fiasko. Weitere Nachrichten: Beschlüsse im Koalitionsausschuss, Wachstumsprognose Ifo, USA beschlagnahmen venezolanischen Öltanker. **Zum Weiterlesen: **Lesen Sie hier das Pro und Contra zum Social-Media-verbot für Jugendliche in Australien. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Justin Patchett Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  4. Bald ein Jahr ist der Anschlag auf den Weihnachtsmarkt in Magdeburg her. Am 20. Dezember 2024 ist ein Mann mit seinem Auto in die Menge von Menschen gerast, , die dort waren, um Glühwein zu trinken, was zu essen und in Weihnachtsstimmung zu kommen. Dabei hat er sechs Menschen getötet und Hunderte verletzt. Nun steht der Mann vor Gericht: Wegen sechsfachen Mordes, wegen versuchten Mordes in 338 und wegen schwerer Körperverletzung in 309 Fällen. Bei der Verlesung der Anklage dauert es zwei Stunden, bis die Staatsanwälte die Namen aller Opfer vorgelesen haben. Weil es keinen Saal gibt, in den alle Nebenkläger, Anwälte und Beobachter reinpassen, wurde extra eine Halle gebaut. 700 Menschen passen da rein. Es ist einer der größten Prozesse der deutschen Nachkriegsgeschichte – alleine schon wegen der vielen, vielen Opfer. Die SZ-Reporter Iris Mayer und David Kulessa beobachten den Prozess und berichten in dieser Folge, wie sich der Attentäter vor Gericht verhält – und wie die Opfer versuchen, dessen Selbstinszenierung zu verhindern. Weitere Nachrichten: EU-Klimaziele, Selenskij zu Wahlen in der Ukraine, Verleihung des Friedensnobelpreises Zum Weiterlesen: Hier können Sie sich einen Eindruck davon machen, wie reich Elon Musk bald sein könnte. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche, Justin Patchett Produktion: Aylin Sancak So können Sie unseren Nachrichtenpodcast abonnieren: „Auf den Punkt“ ist der tägliche Nachrichtenpodcast der Süddeutschen Zeitung zu den wichtigsten Themen des Tages. Sie finden alle Folgen auf sz.de/nachrichtenpodcast. Verpassen Sie keine Folge und abonnieren Sie unser Audio-Angebot in Ihrer Lieblings-Podcast-App oder bei iTunes und Spotify. Eine Übersicht über all unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast und hier erfahren Sie, wie Sie unsere Podcasts hören können. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  5. Netflix ist der größte Streaming-Dienst der Welt: mit 300 Millionen Abonnentinnen und Abonnenten. Letzte Woche sah es danach aus, als ob Netflix noch größer werden könnte. Da hieß es, dass Netflix das traditionsreiche Hollywood-Studio Warner Bros. kauft, verantwortlich für die Filme der Harry Potter-Reihe oder für die Batman-Filme. Mit dem Deal hätte Netflix auf einen Schlag 130 Millionen Kundinnen und Kunden dazu gewonnen So viele hat nämlich der Streamingdienst “HBO Max” von Warner Bros. Der Medienkonzern Paramount hat am Montag allerdings ein Gegenangebot gemacht: über 100 Milliarden Dollar statt der rund 83 Milliarden, die Netflix geboten hat. Die Übernahme von Warner Bros. wird damit zum filmreifen Bieterwettstreit. Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Philipp Bovermann aus dem Feuilleton der SZ. Weitere Nachrichten: EU ermittelt gegen Google wegen KI; EU-Parlament schwächt Lieferkettengesetz ab. Zum Weiterschauen: Auf SZ.de finden Sie die Hochkant-Videos der SZ. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Netflix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  6. Die neue US-Sicherheitsstrategie zeichnet ein düsteres Bild von Europa. Der Kreml hingegen wird in dem Papier gelobt. Entsprechend groß ist die Empörung in Brüssel. Und auch in Berlin, wo das Papier mehr als Ideologie denn als Strategie gesehen wird, da die USA unter anderem einen angeblichen Verlust von Demokratie und Meinungsfreiheit in Europa beklagen. Man sehe hier “die Handschrift von Viktor Orbán”, sagt SZ-EU- und Nato-Korrespondent Hubert Wetzel in Brüssel. Rational aber sei der Hass der Trump-Regierung auf Europa kaum zu erklären. Weitere Nachrichten: EU-Innenminister planen strengere Regeln bei Abschiebungen; Selenskij sucht Hilfe in Brüssel, Missbrauch im Bistum Passau. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie Hubert Wetzels Analyse der neuen US-Sicherheitsstrategie gegenüber Europa. Wetzels Kommentar über den Furor aus Washington finden Sie hier. Den Text darüber, wie leicht es ist, Spiegel-Bestseller-Autor zu werden, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Euronews Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  7. In Deutschland könnte die Grippesaison dieses Jahr heftig werden: Laut Robert Koch-Institut leiden hierzulande bereits jetzt schon mehr als sieben Millionen Menschen an akuten Atemwegserkrankungen. In Bayern ruft das Gesundheitsministerium dringend zur Grippeschutzimpfung auf. Eine Grippe-Infektion kann durchaus schwerwiegende Komplikationen wie Lungenentzündung oder Herzmuskelentzündung verursachen, sagt SZ-Wissenschaftsredakteurin Christina Berndt. Typische Symptome sind extremes Schwächegefühl, schnell ansteigendes Fieber, Kopf-, Hals- und Gliederschmerzen. Die Grippeschutzimpfung bietet einen guten Schutz, auch gegen neue Virusvarianten. Experten empfehlen zudem Corona-Auffrischungsimpfungen vor allem für Risikogruppen (also ab 60 Jahren, Schwangere und Menschen mit Vorerkrankungen). Weitere Nachrichten: Merz in Israel, BSW stellt sich neu auf. **Zum Weiterlesen: ** Christina Berndts Artikel über die Grippesaison und die Empfehlung von Experten lesen Sie hier. Hier finden Sie Berndts Beitrag über die positive Bilanz der Grippeimpfungen. Einen Artikel aus Washington über das bizarre Begleitprogramm zur WM-Auslosung finden Sie hier. Und hier den Kommentar zur dicken Freundschaft zwischen Fifa-Chef und Trump von US-Korrespondent Peter Burghardt. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Christina Berndt Produktion, Redaktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Frankfurter Rundschau Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  8. Über die Köpfe von Kiew und Brüssel hinweg verhandeln Steve Wikoff, Geschäftsfreund von Donald Trump, und Jared Kushner, Schwiegersohn des US-Präsidenten, mit Russland einen Plan für die Zukunft der Ukraine. Mehr als das Statement des Kremls, dass die Gespräche “gut“, “konstruktiv“ und “nützlich“ gewesen seien, wurde bis Freitagnachmittag nicht bekannt. Ein Friedensabkommen scheint nicht in Reichweite. Er bezweifle, dass Russland überhaupt zu Kompromissen bereit sei, sagt SZ-Ukraine-Korrespondent Florian Hassel. Er glaube nicht, dass es in den kommenden Monaten ein Ergebnis geben werde. “Vor allem glaube ich, dass es kein für die Ukraine akzeptables Ergebnis geben würde", sagt Hassel weiter. Trotz bereits mindestens 250 000 toten und verletzten russischen Soldaten sei Russlands Machthaber Wladimir Putin weiter bereit, hohe Verluste in Kauf zu nehmen. **Zum Weiterlesen: ** Lesen Sie hier einen Beitrag der SZ-Israel-Korrespondentin Kristiana Ludwig, wie es zu der Auseinandersetzung um die ARD-Nahost-Korrespondentin Sophie von der Tann kam. Hier lesen Sie einen Kommentar zu dem Thema. Und hier einen Bericht über die Preisverleihung des “Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises in Köln. Hier finden Sie die Rede zur Verleihung des Hanns-Joachim-Friedrichs-Preises in Köln des Ex-Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts Andreas Voßkuhle, in der es darum geht, wie stark die freie und kritische Berichterstattung inzwischen bedroht wird. Sie haben Fragen oder Anregungen? Dann schreiben Sie uns: podcast@sz.de. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Euronews und Daily Express Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  9. Es war knapp, aber es hat gereicht. Die Regierungskrise ist abgewendet. Der Bundestag hat mit absoluter Mehrheit für das Rentenpaket der Koalition gestimmt. Konkret heißt das: Die Aktivrente für Senioren, die länger arbeiten wollen, soll kommen. Die Mütterrente soll ausgeweitet werden. Und das Rentenniveau soll bis 2031 auf 48 Prozent des Durchschnittseinkommens festgesetzt werden. Letzteres war der Teil des Pakets, gegen den sich eine Gruppe junger Unionsabgeordneter in den vergangenen Wochen gewehrt hatte. Sie befürchten, dass diese Regelung ihre Generation zu sehr belastet. Deswegen hatten sie gedroht, bei der Abstimmung im Bundestag mit „Nein“ zu stimmen. Die Koalition hätte dann keine Mehrheit gehabt. Die Folge wäre eine Regierungskrise gewesen. Doch dazu ist es nicht gekommen. Von den 328 Abgeordneten der Koalition haben 318 für das Rentenpaket gestimmt. Wie es auf den letzten Metern gelungen ist, die Mehrheit zu sichern – und was vom Rentenstreit bleiben wird, erklärt Katharina Riehl, Leiterin des SZ-Politikressorts, im Podcast. Weitere Nachrichten: Bundestag stimmt für Wehrdienstreform, während Schülerinnen und Schüler bundesweit demonstrieren; Mehrere Länder boykottieren Eurovision Song Contest 2026 in Wien. Zum Weiterlesen: Desaster mit Ansage: Hier finden Sie den Text von Marie Gundlach über den ESC-Boykott. Wolkig Weiß: Lesen Sie hier den Text von Marie Schmidt über die Pantone Farbe des Jahres 2026, „Cloud Dancer“. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  10. Es ist wahrscheinlicher geworden, dass die schwarz-rote Koalition ihr Rentenpaket am Freitag durch den Bundestag bringt. Aber weniger aus eigener Stärke, sondern weil die Linke nicht gegen das Paket stimmen wird. Wenn die Linke sich wie angekündigt geschlossen enthält, dann könnte sich die Koalition bis zu 44 Abweichler bei der Abstimmung erlauben. Warum die Linke – nicht zum ersten Mal – Kanzler Merz (CDU) hilft – und warum die Grünen das auffällig scharf kritisiert haben, erklärt in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Markus Balser, SZ-Redakteur im Berliner Parlamentsbüro. Er sagt: Die Linke lege damit einen Finger in eine Wunde der Union. Es sei eine geschickte Art, den Unvereinbarkeitsbeschluss der Union anzuzählen. Denn eigentlich hat die Union auf einem Bundesparteitag 2018 einen Beschluss verabschiedet, der eine Zusammenarbeit mit der Linken ausschließt. Weitere Nachrichten: Bundestag beschließt Entlastungen für Pendler, Gastronomen und Ehrenamtliche; Nato sagt 1 Milliarde Dollar für Waffenlieferungen an die Ukraine zu. Zum Weiterhören und -lesen: Die „Auf den Punkt“-Folge zum Rentenstreit hören Sie hier. Wie Ökonom Fratzscher die Probleme der Rente lösen würde, hören Sie hier. Die „Das Thema“-Folge zur investigativen Recherche „Damascus Dossier“ über Folter in Syrien hören Sie hier. Alles Wichtige zum „Damascus Dossier“ finden Sie hier. Eine Geschichte über die Akten von Assads Geheimdienst – und was die über Täter und Opfer des Regimes verraten, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Luisa Ringel Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial: ARD.

  11. Das politische Dilemma im Rentenstreit, aus dem die schwarz-rote Koalition aktuell einen Ausweg sucht, zeigt sich an den beiden grundlegenden Positionen, die sich in dem Streit gegenüberstehen. Auf der einen Seite ist die Position, für die vor allem die SPD steht: Die Renten seien jetzt schon teilweise so niedrig, dass Menschen in Armut leben müssten. Deswegen dürfen die Renten laut SPD nicht sinken – und das Rentenniveau soll bis mindestens 2031 stabil gehalten werden. Auf der anderen Seite stehen die Abgeordneten der Jungen Union, die sagen: Der derzeitige Plan der Regierung ist viel zu teuer. Die Junge Union rechnet mit Folgekosten von bis zu 120 Milliarden Euro ab 2031. Weil es die jüngere Generation ist, die diese Kosten mit Beiträgen oder über den Bundeshaushalt finanzieren muss, sagen die jungen Abgeordneten in der Unionsfraktion: Das ist ungerecht für die Jüngeren. Gibt es da keine Idee, mit der die Rente sowohl für die junge Generation bezahlbar bleibt – und zugleich für die Senioren Bezüge ermöglicht, die nicht zu Altersarmut führen? Marcel Fratzscher vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung sagt, er hat eine solche Idee: eine „Rentenpauschale“ oder ein sogenannter „Boomer-Soli“. Beide Modelle würden, sagt er, weniger von Jung nach Alt umverteilen, sondern von Reich zu Arm. Weitere Nachrichten: Kreml äußert sich nach Ukraine-Verhandlungen, EU will Ende 2027 unabhängig von russischem Gas sein, USA verschärfen Einwanderung. Zum Weiterhören und -lesen: Die „Auf den Punkt“-Folge zum Koalitionsstreit zur Rente finden Sie hier. Die „Auf den Punkt“-Folge zu Putins Verhandlungsbereitschaft hören Sie hier. Den Text zu Spotify Wrapped lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Justin Patchett, Luisa Ringel Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  12. Die Verhandlungen über einen möglichen Frieden im Ukraine-Krieg gehen weiter. An diesem Dienstag ist US-Chefunterhändler Steve Witkoff nach Moskau gereist. Dort soll er mit Putin über einen möglichen Weg zur Waffenruhe und zu einem dauerhaften Frieden verhandeln. SZ-Russland-Korrespondentin Silke Bigalke sagt aber, dass sie nicht zuversichtlich ist, was die Verhandlungen betrifft. Jeder Vertrag, in dem Putin Zugeständnisse in seinen Kernforderungen mache, habe ein Problem, sagt sie. „Dann ist eben die Gefahr, dass er diesen Vertrag nicht einhält.“ Weitere Nachrichten: 20 000 Schuss Munition von der Bundeswehr geklaut, „Junge Gruppe“ soll bei Rentenkommission beteiligt werden. Zum Weiterhören und zum Rätseln: Die „Auf den Punkt“-Folgen zu Trumps-Ukraine-Plan finden Sie hier: „Trumps Ukraine-Plan: Friss oder stirb“ „Trumps Ukraine-Plan: Eine Chance für Europa?“ „US-Verhandler Witkoff: Trumps – und Putins Mann?“ Das deutschprachige Wordle-Rätsel finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Luisa Ringel Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über AKIpress news (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  13. Es gab viel Aufregung rund um die Veranstaltung der AfD-Jugend in Gießen am Wochenende. Vor den Messehallen ist die Polizei mit Wasserwerfern und Schlagstöcken gegen Demonstrierende vorgegangen. Die Demonstrierenden wollten verhindern, dass sich die neue Jugendorganisation der AfD gründet. Und in der Messehalle hat die Rede von Alexander Eichwald, einem AfD-Politiker aus Herford in Nordrhein-Westfalen für Irritationen gesorgt. Aber das, was sich sonst in der Hessenhalle in Gießen abgespielt hat, hat weniger Aufmerksamkeit bekommen. Zum Beispiel die Rede des neuen Vorsitzenden der AfD-Jugend, Jean-Pascal Hohm. Darin sprach er davon, dass die AfD-Jugend Patrioten seien, die die Interessen der Bürger im Blick habe. Das habe sie auch in der Vergangenheit getan.Die Vorgänger-Organisation “Junge Alternative”, die vom Verfassungsschutz als gesichert rechtsextrem eingestuft wurde, hat Deutsche mit Migrationshintergrund als Bürger zweiter Klasse angesehen. Über den Tag in der Hessenhalle in Gießen und darüber, wie Hohm die “Generation Deutschland” ausrichtet, spricht in dieser Podcastfolge Tim Frehler aus dem SZ-Politikressort. Weitere Nachrichten: Junge Gruppe hält Rentenpaket weiter für „nicht zustimmungsfähig“; Witkoff reist nach Moskau – Selenskij in Paris empfangen. Zum Weiterhören und -lesen: Lesen Sie hier nach, warum manche den Auftritt von Alexander Eichwald zunächst für Satire gehalten haben. Hören Sie hier “Und nun zum Sport” vor dem Rückspiel im Finale der Nations League der Frauen. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Jakub Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über AfD TV. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  14. Diese Bilder gingen vor einem Jahr um die Welt: Syrer laufen durch den Palast von Baschar al-Assad in Damaskus und machen dort Selfies. Die Rebellen hatten damals auch die syrische Hauptstadt erobert, während der Diktator nach Moskau floh. Es war das Ende des Bürgerkriegs, der 2011 begann, und das Ende von mehr als 50 Jahren Diktatur der Assads. Seither heißt Syriens neuer Machthaber Ahmed al-Scharaa. Er hat eine Vergangenheit in der Terrororganisation al-Qaida, von der er sich abgewendet haben will. Vor allem in der Union wurde gerade darüber gestritten, ob man syrische Geflüchtete, die in Deutschland Schutz gesucht haben, bereits jetzt wieder zurückschicken kann. Aber: Wie ist die Lage in Syrien? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Bernd Dörries, Nahost-Korrespondent der SZ mit Sitz in Libanon. Er hat in Damaskus Rückkehrer getroffen. Weitere Nachrichten: Netanjahu bittet um Begnadigung; USA und Ukraine verhandeln über Kriegsende; Grüne diskutieren Ausrichtung ihrer Partei. Zum Weiterhören und -lesen: Lesen Sie hier die Recherche von Bernd Dörries. Hören Sie hier die Sendung von "Auf den Punkt" über die Rolle der USA als Vermittler im Ukraine-Krieg. Lesen Sie hier nach, ob der Einsatz der Polizei in Gießen verhältnismäßig war und hören Sie hier die Samstagsausgabe von “Auf den Punkt.” Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Lars Langenau Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  15. An diesem Samstag gründet sich in Gießen die neue Jugendorganisation der AfD, die “Generation Deutschland”. Aber: Ist sie wirklich “neu”? Oder ist sie genauso rechtsextrem wie ihr Vorgänger, die “Junge Alternative”? Die wurde vom Verfassungsschutz 2023 als “gesichert rechtsextrem” eingestuft. Sie hat sich daraufhin selbst aufgelöst. Die “Generation Deutschland” soll für einen Neustart stehen, auch weil sie enger an die Mutterpartei AfD gebunden sein soll wie ihre Vorgängerin. Aber schon der designierte Vorsitzende der “Generation Deutschland” Jean-Pascal Hohm lässt daran Zweifel aufkommen, denn er wird vom Verfassungsschutz Brandenburg als rechtsextremistisch eingestuft. Hohm hält das für “politisch motiviert”. Über die “neue” Jugendorganisation der AfD spricht in dieser Folge Anna-Sophie Heinze von der Uni Trier. Sie forscht dort unter anderem zu Rechtsextremismus und politischen Jugendorganisationen. Sie sagt: Formal sei es eine Neugründung, aber inhaltlich und personell erwarte sie Kontinuität. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  16. Die Koalitionsspitzen von CDU, CSU und SPD wollen das Rentenpaket nicht mehr ändern. Also bleibt es dabei, wie die Regierung mit dem Übertritt von Millionen Babyboomern in die Rente umgehen will: Verhindert werden soll, dass die Renten viel langsamer steigen als die Einkommen in Deutschland. Und dazu soll das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent gehalten werden. Das wollten junge Abgeordnete der Union bislang nicht akzeptieren. Doch jetzt bekommen die Rebellen ein Angebot: Eine Rentenkommission soll bis Juni 2026 Vorschläge vorlegen für mehr Generationengerechtigkeit. Verhandelt werden soll dabei auch über ein bisheriges No-Go-Thema der SPD: ein späteres Rentenalter als 67. Hat der Koalitionsausschuss den Rentenstreit nur vertagt? Ist die Zustimmung junger Abgeordneter jetzt sicher? Darüber spricht SZ-Politikchef Nicolas Richter in der neuen Folge von “Auf den Punkt”. Weitere Nachrichten: Bundestag beschließt Haushalt 2026; Selenskijs Stabschef unter Korruptionsverdacht; mutmaßlicher Drahtzieher der Nord-Stream-Anschläge in deutscher U-Haft. **Zum Weiterhören und -lesen: ** [Hier finden Sie die wichtigsten Beschlüsse des Koalitionsausschusses] zum Nachlesen.(https://www.sueddeutsche.de/politik/koalitionsausschuss-ergebnisse-rentenpaket-verbrenner-aus-e-auto-foerderung-2026-li.3345665)). Die Folge von “Auf den Punkt” über die Korruption in der Ukraine hören Sie hier. Das Gespräch von Carolin Emcke mit dem Soziologe Nils Kumkar über unsere doch weniger gespaltene Gesellschaft finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Justin Patchett Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  17. Steve Witkoff ist Trumps Mann für schwierige Verhandlungen, nach Gaza jetzt gerade auch für Russland. Er hält den Kontakt zu Putin aufrecht und berät den US-Präsidenten. Eine Enthüllung der Nachrichtenagentur Bloomberg lässt aber zweifeln, wie unabhängig Witkoff ist. Bloomberg hat das Transkript eines Telefonats veröffentlicht, in welchem Witkoff Putins außenpolitischem Berater Juri Uschakow Tipps gibt, wie es Putin am besten gelingen kann, Donald Trump zu überzeugen. Zum Beispiel, indem er dessen Gaza-Plan lobt und ihn einen „Mann des Friedens“ nennt. Bloomberg hat noch einen zweiten Mitschnitt veröffentlicht. Und zwar von einem Telefonat zwischen zwei Russen, zwischen Uschakow und Kirill Dmitrijew, einem weiteren Berater von Putin. Darin wird vorgeschlagen, einen angeblichen Friedensplan durchsickern zu lassen - in der Hoffnung, dass ihn die USA übernehmen. Und das stärkt einen weiteren Verdacht: dass Trumps Ukraine-Plan, der vergangene Woche öffentlich wurde, zumindest teilweise aus Russland stammt. In dieser Podcastfolge spricht Charlotte Walser, die für die SZ aus Washington berichtet, darüber, wie russlandfreundlich Trumps Regierung ist. Und sie erzählt mehr über Unterhändler Steve Witkoff. Weitere Nachrichten: Schüsse auf Nationalgardisten in Washington; Verheerender Brand in Hochhäusern in Hongkong. Zum Weiterhören und -lesen: Hier finden Sie alle Folgen des SZ-Plus-Podcasts „Deutsch-Amerikanische Freundschaft“. Die Recherche über gelöschte Google-Bewertungen finden Sie hier. Wir freuen uns außerdem sehr, wenn Sie an unserer Umfrage zu Nachrichten aus München teilnehmen. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Justin Patchett, Lars Langenau Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  18. Die Brandmauer zur AfD ist eine Strategie der Parteien, wie sie mit der rechtspopulistischen und in Teilen rechtsextremistischen AfD umgehen wollen. Keine Kooperationen, keine Koalitionen – selbst wenn es dadurch in den Parlamenten immer schwieriger wird, eine Mehrheit zu bilden. Aber: In der Union wird die Brandmauer immer häufiger hinterfragt. Schon vor Monaten hat Jens Spahn gesagt, dass die AfD wie jede andere Partei im Bundestag behandelt werden sollte. Auch wenn die offizielle Parteilinie eine andere ist: Friedrich Merz, Kanzler und Parteichef der Union, grenzt sich immer wieder von der AfD ab. Ein ähnlicher Trend lässt sich gerade in der Wirtschaft beobachten. Auch dort hieß es lange: Mit der AfD arbeiten wir nicht zusammen. Aber auch da scheint die Brandmauer öffentlich angezählt zu werden: Der Lobbyverband “Verband der Familienunternehmer” hat AfD-Politiker im Oktober zu einer Veranstaltung eingeladen. Und Albrecht von der Hagen, der Hauptgeschäftsführer des Verbands, hat gesagt: “Wir verabschieden uns von den Brandmauern.” Die Brandmauer habe eh nichts gebracht. Über das Verhältnis der deutschen Wirtschaft zur Brandmauer spricht in dieser Folge Meike Schreiber, sie berichtet für die SZ aus Frankfurt über Wirtschaftsthemen. Weitere Nachrichten: Rentenpaket soll nicht noch einmal aufgeschnürt werden; Empörung über Witkoff-Telefonat mit Putin-Berater. Zum Weiterhören: Hören Sie hier die Folge von “Auf den Punkt” über den Ukraine-Plan nach. Hören Sie hier die Folge von “Das Thema” über Schwurbler in der Familie. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  19. Schulen in Deutschland bekommen immer häufiger Anschlagsdrohungen: Amok-, Gewalt- oder Bombenanschläge. Am Dienstag meldete das Bundeskriminalamt: Die Polizei ermittelt gegen vier Beschuldigte, die für hunderte Bombendrohungen in ganz Deutschland verantwortlich sein sollen. Sie sollen Mails mit Drohungen gegen öffentliche Gebäude wie Bahnhöfe, Einkaufszentren und Schulen verschickt haben. Der Vorwurf: Es soll sich um eine kriminelle Vereinigung handeln. Das Bundeskriminalamt sagt, die Drohungen sollten den öffentlichen Frieden stören und Verunsicherung in der Bevölkerung auslösen. Die Fälle, auf die sich die Ermittler beziehen, sind aus dem Jahr 2024. Aber Drohungen gegen Schulen gibt es ganz aktuell in ganz Deutschland. Darüber spricht im Podcast Vinzent-Vitus Leitgeb aus dem SZ-Politikressort. Er hat sich einen Überblick über die Lage verschafft und darüber gesprochen, ob es eine Spur nach Russland gibt. Weitere Nachrichten: Unionsfraktion ringt um Zustimmung zu Rentenpaket. Prozess im Fall Hanna Wörndl: Freispruch für Sebastian T. Zum Weiterlesen: Lesen Sie hier, welche Optionen es im Rentenstreit noch gibt. Lesen Sie hier, woran Betroffene eine Burn-out-Erkrankung erkennen können. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  20. Nachdem die Europäer beim 28-Punkte-Plan, mit dem die USA einen Frieden in der Ukraine erwirken wollen, erneut übergangen wurden, konnten sie in den vergangenen Tagen auch kleine Erfolge erringen. Bundeskanzler Friedrich Merz hat es am Freitagabend geschafft, Donald Trump ans Telefon zu bekommen. Dann wurde ein Treffen amerikanischer und europäischer Gesandter in Genf organisiert. Dort ist am Sonntag ein zweiter Erfolg gelungen. Gemeinsam mit US-Außenminister Marco Rubio haben die Delegierten eine überarbeitete Version des ursprünglichen Plans erstellt. Dieser Gegenentwurf ist bisher nicht öffentlich. Aber laut Medienberichten soll darin unter anderem stehen, dass ein Nato-Beitritt der Ukraine weiterhin möglich sein müsse. Und dass, bevor über den Austausch und das Abtreten von Gebieten diskutiert wird, erst einmal der Krieg enden müsse. Abseits des G-20-Gipfels in Johannesburg hat Friedrich Merz außerdem noch einmal klargestellt, dass die USA keinen Waffenstillstand über die Köpfe der Europäer und der Ukraine hinweg erzwingen können. Die Frage ist nur: Kommt diese Ansage bei der Trump-Regierung an? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Daniel Brössler aus der SZ-Parlamentsredaktion. Er berichtet für die SZ über den Kanzler und das Auswärtige Amt. Er sagt, der Vorstoß der USA kann für die Europäer auch eine Chance sein. Am Ende werde die größte Herausforderung aber sein, auch Wladimir Putin an den Verhandlungstisch zu bekommen. Weitere Nachrichten: EU und Afrikanische Union beraten über wirtschaftliche Zusammenarbeit; Ökonomen gegen Rentenpläne der Koalition; Tote im Gazastreifen trotz Waffenruhe. Zum Weiterlesen: Wie lange wird es sich RTL eigentlich noch leisten können, Dieter Bohlen zu beschäftigen? Gastautor Micky Beisenherz mit Überlegungen zur Zukunft des Fernsehsenders. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Justin Patchett Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER