
Auf den Punkt
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- 10.01.202624 min
US-Präsident Donald Trump zerschlägt gerade die Weltordnung der Nachkriegszeit. Die USA “haben keine Traute mehr, der Hüter des Gemeinwohls, also der globalen, werte- und regelbasierten Ordnung zu sein,” sagt Herfried Münkler, emeritierter Professor für politische Theorien der Humboldt-Uni in Berlin. Im Wesentlichen verfolge Trump deshalb amerikanische Kerninteressen. Die vergangenen Wochen hätten gezeigt, “dass es den USA wohl darum geht, den gesamten Doppelkontinent von oben bis unten, also sozusagen von der Nordspitze Kanadas bis zum Kap Horn unter Kontrolle zu bekommen”, sagt Münkler weiter im Gespräch mit dem Podcast “Auf den Punkt” über das Entstehen einer neuen Welt(un)ordnung. Trump wolle die Vereinigten Staaten als Hegemonialmacht des amerikanischen Doppelkontinents etablieren. Die Entführung des Präsidenten von Venezuela begründet er mit den Interessen der US-amerikanischen Ölindustrie. Bei Grönland geht es laut Trumps Sprecherin Karoline Leavitt um Sicherheitsinteressen. Deshalb prüfe die US-Regierung eine Reihe von Optionen zur Übernahme Grönlands. Der Einsatz von US-Militärgewalt sei eine davon, obwohl Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen davor warnt, dass ein Angriff auf Grönland das Ende der Nato bedeute. Doch in einem am Donnerstag veröffentlichten Interview mit der New York Times hat Trump gesagt, dass ihn kein Völkerrecht stoppen könne, sondern nur seine eigene Moral und sein eigener Verstand. **Zum Weiterlesen: ** Nur er selbst könne sich einschränken, sagt Donald Trump der New York Times. Hier lesen Sie eine Analyse dieser Aussagen. Den Text von SZ-Skandinavien-Korrespondent Alex Rühle über die Möglichkeiten einer unfreundlichen Übernahme Grönlands durch die USA lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Palm Beach Post und New York Times. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Mehr als 25 Jahre hat es zu dieser Einigung gebraucht. Seit dem November 1999 verhandelt Europa mit lateinamerikanischen Staaten über ein Freihandelsabkommen. Und am Freitag haben die EU-Staaten nun mehrheitlich dafür gestimmt. Mercosur, so heißt der wirtschaftliche Zusammenschluss der lateinamerikanischen Staaten Argentinien, Bolivien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. Und mit diesen Staaten also will die Europäische Union ihren Handel ausbauen. Mit dem Mercosur-Abkommen entsteht zahlenmäßig die größte Freihandelszone der Welt. Die EU-Kommission, die Bundesregierung, viele sind erleichtert über die Einigung. Aber, dieses Abkommen finden nicht alle gut. Frankreich ist dagegen, Polen auch, Italien war sehr lange skeptisch. Und viele Landwirte in ganz Europa sind damit überhaupt nicht einverstanden, weil sie fürchten, dass billige Waren aus Südamerika hier den Markt überfluten könnten. Jan Diesteldorf, Brüssel-Korrespondent der SZ, analysiert in dieser Podcastfolge, warum das Abkommen so umstritten ist – und warum die EU damit ein wichtiges politisches Signal sendet. Weitere Nachrichten: Schnee in Deutschland; Trump über Grönland; Proteste in Iran Zum Weiterhören und -lesen: Hier können Sie die “Auf den Punkt”- Folge über den Fall in Minneapolis nachhören. https://www.sueddeutsche.de/politik/ice-einwanderungsbehoerde-us-buergerin-minneapolis-trump-li.3365397 Und hier geht es zum Kommentar von Peter Burghardt zu dem Thema. https://www.sueddeutsche.de/meinung/minneapolis-tod-renee-nicole-good-ice-beamten-kommentar-li.3365393 Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters.
Es sind gerade einmal acht Monate her seit Friedrich Merz Bundeskanzler und die Koalition aus Union und SPD im Amt ist. In dieser Zeit ist viel passiert in der Welt: Donald Trump hält mit seiner Politik die ganze Welt in Atem, Russland greift weiterhin jeden Tag die Ukraine an, im Nahen Osten gibt es eine sehr brüchige Waffenruhe, außenpolitische Gewissheiten scheinen nicht mehr zu gelten. “All diese Entwicklungen zeigen, dass wir inmitten eines Epochenbruchs leben.” So hat es der Kanzler in seiner Neujahrsansprache ausgedrückt. In dieser Weltlage muss sich die schwarz-rote Regierung also behaupten. Und auch in Deutschland könnte sich in diesem Jahr viel verändern. Im Osten könnte die in Teilen rechtsextreme AfD bei den Landtagswahlen die absolute Mehrheit holen und einen Ministerpräsidenten stellen. Und dann kommen da noch brisante innenpolitische Themen dazu: Die schlechte wirtschaftliche Lage, dringend benötigte Formen im Sozialstaat. Das alles will schwarz-rot im neuen Jahr anpacken. Aber: Hat die Regierung dafür überhaupt die Kraft? Das analysieren in dieser Folge von “Auf den Punkt” Katharina Riehl, Leiterin des SZ-Politikressorts und Georg Ismar, Redakteur im Berliner Parlamentsbüro. Zum Weiterlesen: [Hier lesen Sie den Text über den tennisspielenden Bürgermeister von Berlin].(https://www.sueddeutsche.de/politik/stromausfall-berlin-buergermeister-wegner-tennis-reaktion-li.3364769)) Und hier geht es zum Kommentar über Kai Wegner und das Timing. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Justin Patchett Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ZDF. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Ein Beamter der US-Migrationsbehörde ICE hat am Mittwoch auf eine US-Bürgerin geschossen: Renee Nicole Good stirbt kurz darauf im Krankenhaus in Minneapolis. Sie wurde 37 Jahre alt und hinterlässt drei Kinder. US-Präsident Donald Trump hat die erschossene Frau für die Schüsse verantwortlich gemacht und den ICE-Beamten in Schutz genommen. Aber mehrere Videos von dem Vorfall zeigen ein anderes Bild. Was die Schüsse von Minneapolis in den USA ausgelöst haben – darüber spricht in dieser Podcastfolge der US-Korrespondent der SZ, Peter Burghardt. Weitere Nachrichten: Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Haseloff zieht sich früher aus Amt zurück; Zalando schließt Logistikzentrum bei Erfurt; Schneechaos in Deutschland angekündigt. **Zum Weiterlesen: ** Den Text von Peter Burghardt zur Tötung von Renee Nicole Good lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Justin Patchett, Ann-Marlen Hoolt, Leopold Zaak Produktion: Carlo Sarsky Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 07.01.202611 min
Katie Miller, die Frau von Stephen Miller, dem Vizestabschef im Weißen Haus und einem engen Vertrauten von Donald Trump, hat auf X einen Beitrag gepostet, der eine Karte von Grönland zeigt. Und zwar in den Farben der US-Flagge. Dazu die Überschrift: “Soon” – bald. Das war direkt nachdem die USA Nicolas Maduro aus Venezuela entführt haben. Und Katie Millers Mann Stephen hat kurz darauf nachgelegt in einem Interview beim Nachrichtensender CNN. Darin sagte er, dass Grönland Teil der USA sein sollte. Und er glaubt: Einen Militäreinsatz brauche es dafür gar nicht. Denn den USA werde sich niemand in den Weg stellen. Warum das die Nato gefährdet und welches Interesse Trump wirklich an Grönland hat, darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Skandinavian-Korrespondent der SZ Alex Rühle. Weitere Nachrichten: USA beschlagnahmen Öltanker, Merz bietet deutsche Soldaten auf Nato-Gebiet zur Friedenssicherung an; Stromversorgung in Berlin wiederhergestellt. Zum Weiterlesen: Lesen Sie hier, warum Merz nach dem Eingreifen der USA in Venezuela in einem Dilemma steckt. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Leopold Zaak Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über CNN, Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 05.01.202620 min
Nachdem die Trump-Regierung Venezuela bombardiert und den Machthaber Nicolás Maduro festgenommen hat, sind weiterhin viele Fragen offen. Allen voran: Was planen die USA mit Venezuela? Denn dass es wirklich um Drogenkriminalität geht, wie Donald Trump sagt, ist unwahrscheinlich. Eher geht es um das in Venezuela reich vorhandene Erdöl und um eine Reihe von Regimewechsel in Lateinamerika. Darüber spricht in dieser Podcastfolge Peter Burghardt, der Washington-Korrespondent der SZ. Er sagt, was die Trump-Regierung in Venezuela gemacht hat, führe zur Erosion einer regelbasierten Weltordnung. Anschließend spricht im Podcast auch noch Politikredakteur Benedikt Peters darüber, was jetzt in Venezuela passieren könnte. Denn auch wenn Maduro weg ist, besteht das Regime weiter. Schließlich haben die Chavisten um Maduro die bisherige Vize-Präsidentin Delcy Rodriguez als Interimspräsidentin eingesetzt. Und die werde das Land erst einmal so führen wie ihr Vorgänger. Weitere Nachrichten: Alle Opfer nach Brand in Crans-Montana identifiziert; Regierungskoalition in Brandenburg vor dem Aus; Stromausfall in Berlin dauert weiterhin an. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie weitere aktuelle SZ-Texte über die Lage in den USA und Venezuela, inklusive eines Liveblogs zum Thema. Lesen Sie hier mehr über den Einbruch in die Sparkasse Gelsenkirchen. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Justin Patchett Produktion: Carlo Sarsky Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über dpa. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 03.01.202619 min
Auch abseits der Politik gab es bei „Auf den Punkt“ im vergangenen Jahr viele spannende Themen. Drei davon greifen die SZ-Korrespondenten noch einmal auf: Wie haben sich die Geschichten in den letzten Monaten weiterentwickelt? Über die Brände in LA berichtet Jürgen Schmieder, der seit Jahren in Los Angeles wohnt und von dort für die SZ berichtet. Er erzählt von dem riesigen Großfeuer, das im Januar fast halb Los Angeles zerstört hätte. Anschließend spricht SZ-Paris-Korrespondent Oliver Meiler über die neuesten Erkenntnisse zum Louvre-Einbruch im Oktober. Er erzählt, warum die Polizei weiterhin nach Tätern sucht, obwohl die Diebe inzwischen gefasst wurden. Und dann geht es auch noch um einen der spektakulärsten Prozesse des Jahres: den Prozess um Christina Block und die Entführung von zwei ihrer Kinder. Für die SZ begleitet Jana Stegemann den Prozess. Sie erzählt im Podcast, warum es im Prozess als immer wahrscheinlicher scheint, dass die Steakhaus-Erbin Christina Block die Entführung ihrer Kinder selbst beauftragt hat. Zum Weiterhören: Hier können Sie noch einmal die „Auf den Punkt“-Folge nachhören, die wir Anfang Januar zu den Bränden in Los Angeles gemacht haben. Unsere „Auf den Punkt“-Folge über den Block-Prozess hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Benjamin Markthaler, Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Tiktok (@jasonsappy, @user6200352385420, @Jake Schroeder, @iRonic) und Youtube @Abendblatt-TV). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Nach einem Brand an Silvester in der Bar “Le Constellation” in Crans-Montana in der Schweiz sind 40 Menschen gestorben und mehr als hundert Menschen haben zum Teil lebensbedrohliche Verbrennungen. Auf Fotos und Videos, die aus der Bar stammen sollen, ist zu sehen, wie die Decke der Bar Feuer fängt. Was über die Brandursache bekannt ist, darüber spricht in dieser Folge des Podcasts “Auf den Punkt” Nicolas Freund, er berichtet für die SZ aus Zürich. Weitere Nachrichten: Proteste in Iran; CSU will mehr Abschiebungen. Zum Weiterhören und -lesen: Hören Sie hier die neue Folge des Podcasts “Ist das gerecht?” mit Ronen Steinke im Gespräch mit Frauke Rostalski vom Deutschen Ethikrat. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Lars Langenau Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 30.12.202519 min
Merz, der Oppositionspolitiker: Dafür war der CDU-Politiker lange bekannt. Erst in der Opposition gegen Ex-Kanzlerin Angela Merkel, dann als Fraktionschef der Union gegen Olaf Scholz von der SPD. Aber man wusste nicht, wie er in der Regierungsverantwortung sein würde. Deswegen widmet sich diese Folge von “Auf den Punkt” der Frage, was vom ersten Merz-Jahr als Regierungschef bleiben wird: Ist Merz eher ein “Außen-” oder doch ein “Innenkanzler”? Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Daniel Brössler, der im SZ-Parlamentsbüro in Berlin über die schwarz-rote Koalition berichtet. Weitere Nachrichten: Raubüberfall in Gelsenkirchen; USA greift Hafen in Venezuela an. Zum Weiterhören: Hören Sie hier den Jahresrückblicke von “Auf den Punkt” über die wichtigsten außenpolitischen Themen und den über etwas und den über buntere Themen aus der Welt. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Johannes Korsche, Lars Langenau Produktion: Benjamin Markthaler, Justin Patchett Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix und YouTube-Kanal von Friedrich Merz. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 29.12.202528 min
Täglich gehen Nachrichten über den Ticker, aber selten bleibt Zeit zu schauen, was daraus geworden ist. Bei drei ausgewählten außenpolitischen Nachrichten aus dem Jahr 2025 gucken wir bei “Auf den Punkt” nochmal genauer hin. Etwa wenn Peter Burghardt, SZ-Korrespondent in Washington, erklärt, wie hart und menschenverachend die US-Migrationsbehörde ICE Trumps Anti-Einwanderungspolitik umsetzt. Und ICE dafür massiv mit zig Milliarden Dollar ausgestattet und ausgebaut wurde. Zeigt die israelische Regierung unter Premier Benjamin Netanjahu bei offensichtlichen Kriegsverbrechen Aufklärungswille? Darüber spricht Israel-Korrespondentin Kristiana Ludwig. Und Ukraine-Korrespondent Florian Hassel hinterfragt ganz grundsätzlich die Erfolgsmeldungen aus dem Kreml über Gebietsgewinne in der Ukraine. De facto hat die russische Armee in den fast vier Jahren des Krieges nur etwa ein Prozent ukrainischen Territoriums erobert, sagt Hassel. Zudem würden sowohl Moskau als auch Kiew hohe Verluste verschweigen. Experten gehen inzwischen von bis zu 361 000 getöteten russischen Soldaten aus – und auf ukrainischer Seite von bis zu 173 000 Toten. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Justin Patchett Produktion: Benjamin Markthaler, Justin Patchett Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über _Daily Mail News, Focus, Times News. _ Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Nichts ist so sicher wie der Tod. Aber sind die Weihnachtstage geeignet, um mit der Familie über letzte Planungen, über ein Sterben ohne Einsamkeit zu reden? Ist es befremdlich, zu Jesus Geburtstag über den Tod zu reden? Sie sehe es als Chance, in ruhigen Tagen zu überlegen, wie man sein Leben bewusster gestalten kann, sagt die ehrenamtliche Sterbebegleiterin Barbara Pichlmeier aus dem Landkreis München. Schließlich sei der Tod “Teil unseres Lebens”. Und wenn man auch nicht in jeder Familie solche Themen besprechen könne, dann könne man sich durchaus selbst erstmal Gedanken über Patientenverfügungen, Bestattungswünsche und spirituelle Begleitung am Lebensende machen. In der Sterbebegleitung sei es wichtig, einfach da zu sein oder zuzuhören, ohne zu urteilen. Pichlmeier wünscht sich, dass sich künftig mehr Menschen für ein Ehrenamt wie die Sterbebegleitung engagieren, um Einsamkeit in der Gesellschaft entgegenzuwirken. Weitere Nachrichten: Jeder dritte Kunde der Tafeln ist ein Kind; Anstieg bei Obdachlosigkeit; verstärkter Zulauf bei Bahnhofsmissionen und Sorgentelefonen wegen Einsamkeit. **Zum Weiterlesen: ** Einst hat Christiane zu Salm ihren kleinen Bruder verloren. Wie nach dem Verlust eines geliebten Menschen weiterleben? Wie mit Trauer und Trauernden umgehen? Hier finden Sie das Gespräch. Einen Überblick über Hilfsangebote verschafft die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin. Der Deutsche Hospiz- und Palliativverband vertritt bundesweit entsprechende Interessenverbände. Wenn Sie sich dafür interessieren, dann finden Sie hier weitere Informationen. Hier finden Sie speziell auf Bayern zugeschnittene Informationen über zahlreiche Hospiz- und Palliativeinrichtungen im Freistaat. Einen Überblick über die Palliativversorgung verschafft auch Bayerns Gesundheitsministerium. Barbara Pichlmeier ist bei der Arbeitsgemeinschaft Hospiz im Landkreis München tätig, hier ist der Kontakt. Und hier finden Sie Infos rund um das Thema Pflege. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Justin Patchett Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 22.12.202512 min
Kommendes Jahr wollen viele Krankenkassen ihre Beiträge erhöhen. So steigt zum Beispiel der Zusatzbeitrag der Techniker Krankenkasse von 2,45 Prozent auf 2,69 Prozent. DAK und andere ziehen nach. Woran liegt das? Und hätte Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) eine Erhöhung verhindern können? Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts SZ-Korrespondent Bastian Brinkmann aus dem Parlamentsbüro in Berlin. Weitere Nachrichten: Russischer General bei Anschlag in Moskau getötet; Trump ernennt Sondergesandten für Grönland; Neue Erkenntnisse zum Terroranschlag in Sydney. Zum Weiterlesen: Erfahren Sie hier, ob “Lap-Coffee” wirklich eine Ausgeburt des Kapitalismus ist. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Lars Langenau Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Am Freitag wurde in Washington ein weiterer Teil der Epstein-Akten veröffentlicht. Die Trump-Regierung war eigentlich gesetzlich dazu verpflichtet, an dem Tag die kompletten Epstein-Akten zu veröffentlichen. Aber sie hält weiterhin Material zurück. Außerdem enthalten die nun veröffentlichten Akten viele Schwärzungen. Zum Schutz der Opfer des Sexualstraftäters, sagt das US-Justizministerium. Doch die sehen das anders und kritisieren die Trump-Regierung. Warum, erklärt in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Charlotte Walser, die für die SZ aus Washington berichtet. Weitere Nachrichten: Netanjahu-Regierung billigt 19 weitere Siedlungen im Westjordanland; Friedensbemühungen im Ukraine-Krieg. Zum Weiterhören und -lesen: Die „Auf den Punkt“-Folge mit Charlotte Walser über die Frage, wie gefährlich die Epstein-Akten für Donald Trump werden können, hören Sie hier. Die veröffentlichten Epstein-Akten stehen hier zum Download. Die Kritik zur ARD-Mozart-Serie lesen Sie hier. Die Kritik zur Mozart-Serie beim Streamingdienst Wow lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Martin Langeder Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Die vergangene Woche haben mehrere Verhandlungen stattgefunden, die mit dem Krieg gegen die Ukraine zusammenhängen. Zunächst haben sich Vertreter von EU, USA und Ukraine in Berlin getroffen, um wieder zu einer gemeinsamen Haltung in den Verhandlungen mit Russland finden. In der Nacht auf Freitag hat die EU schließlich auf einem Gipfel um die finanzielle Zukunft der Ukraine gerungen. Ergebnis: Die EU stellt 90 Milliarden Euro zur Unterstützung des angegriffenen Landes bereit, allerdings ohne dafür eingefrorenes russisches Staatsvermögen anzufassen. Es ist also genug passiert, um nochmal auf diese Woche der Verhandlungen zu blicken – und zu fragen: Sind die Verhandler einem Frieden in der Ukraine näher gekommen? Diese Frage beantwortet in dieser Folge Nicole Deitelhoff, die Leiterin des Leibniz-Instituts für Friedens- und Konfliktforschung und Professorin für Internationale Beziehungen und Theorien Globaler Ordnungen an der Goethe-Universität Frankfurt. Sie sagt: Zumindest sei der Frieden nicht in weitere Ferne gerückt. Und: Putin habe wenigstens in einem zentralen Punkt Verhandlungsbereitschaft angedeutet, nämlich dass westliche Truppen in der Ukraine den Frieden sichern könnten. Das sei bisher ein No-Go gewesen. Zum Weiterlesen und -hören: Die „Auf den Punkt“-Folge zu dem eingefrorenen, russischen Staatsvermögen in der EU hören Sie hier. Die „Auf den Punkt“-Folge zum EU-Gipfel hören Sie hier. Den Text dazu, wie sich die Bundesregierung auf Social Media präsentiert, lesen Sie hier. Einen Kommentar zur Bundesregierung auf Tiktok finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Vor kurzem gab es eine Werbeoffensive des Bundesnachrichtendiensts. Auf den Plakaten stand: “Wir suchen Terroristen. Männlich, weiblich, divers. Finde sie mit uns.” Eine kreative Stellenausschreibung für Agentenjobs, die gleichzeitig auch eine Stellenbeschreibung war. Und die gut zu den Plänen aus dem Bundeskanzleramt passt, das den Bundesnachrichtendienst jetzt stärken will. Das geht aus einem Entwurf für ein neues BND-Gesetz hervor, der der SZ, dem WDR und NDR exklusiv vorliegt. Was darin steht, darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Jörg Schmitt aus dem Investigativressort der SZ, der den Entwurf für das neue BND-Gesetz gelesen hat. Und er sagt, dass die Pläne aus dem Kanzleramt beim Verteidigungsministerium auf wenig Begeisterung stoßen dürften. Weitere Nachrichten: EU einigt sich auf Schulden für die Ukraine; Bundesverwaltungsgericht kippt Verbot der „Hammerskins“. Zum Weiterhören und -lesen: Hören Sie hier Donnerstag-Folge von Auf den Punkt zum EU-Gipfel nach. Lesen Sie hier, warum eine Münchner Schule Zahnstocher verbietet. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt, Johannes Korsche Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Schon länger diskutieren die EU-Staaten darüber, was mit dem russischen Staatsvermögen passieren soll, das eingefroren in der EU liegt. Kanzler Friedrich Merz und eine Reihe anderer EU-Staatschef wollen, dass das russische Geld der Ukraine zugutekommt. Damit könnte der Kampf gegen Russland weiter finanziert werden, ohne dass die EU-Mitgliedsstaaten dafür aufkommen müssen. Die Ukraine braucht dringend neues Geld, falls der Krieg weiter andauert. Aber einige Länder stellen sich bei diesem Plan quer, allen voran Belgien. Es haben sich in den letzten Tagen aber auch andere Länder mit Bedenken gemeldet. Bulgarien, Malta und Italien haben die EU aufgefordert, andere Optionen zu prüfen, mit denen der Ukraine geholfen werden kann. Und dann gibt es auch noch einen beunruhigenden Verdacht: Versuchen die USA, die Entscheidung über die russischen Vermögen zu ihren Gunsten zu beeinflussen? Darüber spricht im Podcast der Brüssel-Korrespondent der SZ, Hubert Wetzel. Weitere Nachrichten: Schufa muss Daten zu Zahlungsversäumnissen nicht sofort löschen; Oscars ab 2029 bei Youtube. **Zum Weiterhören und -lesen: ** Die “Auf den Punkt”-Folge über Belgiens Widerstand gegen das eingefrorene russische Staatsvermögen können Sie hier nachhören. “Emily in Paris” spielt jetzt in Rom: Hier finden Sie den Text von Italien-Korrespondentin Elisa Britzelmeier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Bevor der Finanzdienstleister Wirecard zusammengekracht ist, war Jan Marsalek einer der schillerndsten Figuren in der deutschen Start-Up- und Finanzwelt. Aber dann ist er im Juni 2020 in Moskau untergetaucht. Und seitdem das bekannt ist, wird spekuliert, ob er dort für den russischen Geheimdienst FSB arbeitet. Die SZ, NDR, WDR und das österreichische Magazin profil haben tausende Chatnachrichten ausgewertet, die eine eindeutige Antwort nahelegen: Ja. Marsalek hat demnach eine russische Geheimdienstoperation, die in Berlin die deutsche Unterstützung für die Ukraine schwächen sollte, angeleitet. Was verraten die Chats über die russischen Aktionen im hybriden Krieg – und über Marsaleks Rolle? Das erklärt in dieser Folge von „Auf den Punkt“ der Leiter des SZ-Investigativressorts, Ralf Wiegand. Weitere Nachrichten: Merz spricht sich für Verwendung russischer Vermögen zur Ukraine-Unterstützung aus; Warner Bros. bewertet Übernahmeangebot von Netflix als besser. Zum Weiterlesen und -hören: Die „Auf den Punkt“-Folge zum Übernahmestreit um Warner Bros. hören Sie hier. Einen Text zu den fehlgeschlagenen DHL-Anschlägen lesen Sie hier. Den Text von Claudius Seidl zum Verbleib auf X lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Spiegel (YouTube). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
In der EU sollten von 2035 an keine Verbrenner mehr zugelassen werden. Letzte Woche wurde bekannt, dass die EU-Kommission das Verbrenner-Aus zurücknehmen möchte. Konkret heißt das: Die Flotte der Autohersteller muss nur noch 90 Prozent weniger CO₂ ausstoßen als davor – und eben nicht mehr 100 Prozent, was ja die komplette Abschaffung von Verbrennern bedeutet hätte. Das soll mehr Spielraum schaffen für die Autohersteller, die dann zum Beispiel weiterhin Plug-In-Hybride verkaufen können. Das EU-Parlament und die EU-Staaten müssen noch zustimmen. Unterstützung kommt für den Rückzieher der EU-Kommission kommt unter anderem von Kanzler Friedrich Merz. Und auch die deutsche Autobranche begrüßt das Vorhaben. Ob davon die deutsche Autoindustrie aber wirklich profitiert – darüber spricht in dieser Folge Stephan Radomsky aus der Wirtschaftsredaktion der SZ. Weitere Nachrichten: Multinationale Truppe in der Ukraine; Trump verklagt BBC. **Zum Weiterlesen: **Erfahren Sie hier, was hinter dem Auftritt von Alexander Eichwald steckt. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt, Vera Scheffler Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
Beim Angriff auf eine Feier zum Beginn des jüdischen Lichterfests Chanukka im australischen Sydney haben Attentäter 15 Menschen getötet. Umgehend nach der Tat hat Israels Premier Benjamin Netanjahu Australien vorgeworfen, nicht entschlossen Antisemitismus zu bekämpfen. Die Regierung in Canberra wies die Vorwürfe zurück, tatsächlich aber gab es in Australien in diesem Jahr deutlich mehr antisemitische Vorfälle als in den Vorjahren. Das Attentat am Bondi Beach hat auch in Deutschland Bestürzung ausgelöst. Kanzler Friedrich Merz nannte das Massaker einen “Angriff auf unsere gemeinsamen Werte“. Das Attentat verstärke aber auch das Gefühl der Unsicherheit in der jüdischen Gemeinschaft hierzulande, sagt Josef Schuster, Präsidenten des Zentralrates der Juden in Deutschland im SZ-Podcast “Auf den Punkt”. Viele Juden würden deshalb auch hier ihre Religion in der Öffentlichkeit nicht erkennbar machen. Weitere Nachrichten: Hongkonger Verleger Jimmy Lai schuldig gesprochen; Deutschland nimmt prominente Regierungsgegner aus Belarus auf. **Zum Weiterlesen: ** Wie ein Passant einen der Attentäter überwältigt und entwaffnet hat, darüber lesen Sie hier einen Bericht. Hier lesen Sie einen Kommentar zu dem Attentat in Sydney. Ein Portrait des rechtsextremen Wahlsiegers in Chile lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Justin Patchett Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- 14.12.202510 min
Steve Witkoff ist kein Experte fürs Völkerrecht. Er ist Geschäftsmann und Trumps Verhandler im Ukraine-Krieg. Und: ihm wird vorgeworfen, der russischen Seite deutlich näher zu stehen als der ukrainischen. Sein 28-Punkte-Plan für eine Waffenruhe, den die US-Regierung im November vorgelegt hat, hat viele Forderungen enthalten, die direkt aus Moskau zu kommen schienen. Darin sollte die Ukraine zum Beispiel Gebiete abtreten, die Russland noch nicht erobert hat. Die Europäer haben dem einen 20-Punkte-Plan entgegengesetzt, der vor allem Sicherheitsgarantien für die Ukraine enthält. Auf Grundlage dieses Plans soll jetzt in Berlin verhandelt werden, Friedrich Merz hat zu einem Treffen am Montag eingeladen. Es kommen neben europäischen Staats- und Regierungschefs der ukrainische Präsident Selenskij und Steve Witkoff, beide sind am heutigen Sonntag in Deutschland angekommen. Und Selenskij hat schon kurz nach seiner Ankunft gesagt, dass er kompromissbereit sei und zum Beispiel auf einen Beitritt zur Nato verzichten könne. Was die Ukraine und Europa bei den Verhandlungen in Berlin erreichen kann, darüber spricht in dieser Folge Daniel Brössler. Weitere Nachrichten: Terrorangriff auf Juden am Bondi Beach, Proteste Ungarn, Anschlagspläne gegen Weihnachtsmarkt im Raum Dingolfing. Zum Weiterhören und -lesen: Hören Sie hier die Sendung von “Auf den Punkt” über den Magdeburg-Prozess nach. Lesen Sie hier, wie es Merz auf dem Parteitag der CSU in München ging. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Katharina Riehl Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER



















