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2361- Ukraine: Winzige Atempause im Kriegswinter30.01., 17:0030.01.2026, 17:0000:12:17
Der Winter trifft die Ukraine gerade sehr hart. Es werden Temperaturen bis zu minus 30 Grad erwartet. Und weil Russland viele wichtige Posten in der Energieinfrastruktur angegriffen hat, sind in der Hauptstadt Kiew gerade tausende Menschen ohne warmes Wasser und funktionierende Heizung. Doch jetzt soll der Kreml einer begrenzten Feuerpause zugestimmt haben. Sie soll allerdings nur bis kommenden Sonntag, 1. Februar, gelten, heißt es aus Moskau. Wie das einzuordnen ist, erklärt in dieser Podcastfolge SZ-Redakteurin Sonja Zekri, die sich gerade in der Ukraine befindet. Für sie ist dieser kurze Stopp der Angriffe eine wichtige Atempause für die Menschen in Kiew. Mehr aber auch nicht. Denn die russischen Angriffe auf die Ukraine gehen weiter. Weitere Nachrichten: Mehr als drei Millionen Arbeitslose in Deutschland; Donald Trump verkündet, dass Kevin Warsh neuer FED-Chef werden soll. Zum Weiterhören: Hören Sie hier die erste Folge des neuen SZ-Podcasts „Hey München“. Hier finden Sie den Link zur „Auf den Punkt“-Folge über den Kriegswinter in Kiew. Und hier können Sie die „Auf den Punkt“-Folge über Donald Trumps Kampf gegen die FED nachhören. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Lars Langenau Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über X (@ZelenskyyUa). Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Syrien: Der kurdische Kampf um Rojava29.01., 17:0229.01.2026, 17:0200:13:20
Offiziell gilt gerade eine Waffenruhe zwischen der syrischen Übergangsregierung und den kurdisch angeführten Syrischen Demokratischen Kräften (SDF). Doch die Machthaber in Damaskus verlangen, dass die Kurden einen Plan vorlegen, wie die Institutionen in der kurdischen Selbstverwaltung Rojava in die staatliche Ordnung der neuen Regierung in Damaskus übergehen. Viele Kurden aber wollen nicht von Damaskus regiert werden. Für sie ist Rojava ein “Ort der politischen Selbstbestimmung”, in der Frauen gleichberechtigt sind und demokratische Mitsprache möglich ist, wie der Aktivist Kerem Schamberger der SZ sagt. Er warnt, dass eine Eroberung Nordsyriens durch die Regierungstruppen und mit ihnen verbündete dschihadistische Milizen katastrophale Folgen hätte. Schon jetzt gebe es Berichte über willkürliche Morde. In der mehrheitlich von Kurden bewohnten und von Regierungstruppen belagerten Stadt Kobane seien viele gerade in der Kälte ohne Strom, Wasser und Heizung, sagt SZ-Korrespondent Raphael Geier mit Sitz in Istanbul. Die humanitäre Lage sei katastrophal. Weitere Nachrichten: EU stuft Irans Revolutionsgarden als Terrorgruppe ein; Merz beschwört wehrhafte EU; Makler haften bei Diskriminierung. Zum Weiterlesen: Einen Text über die syrischen Kurden lesen Sie hier. Hier finde Sie einen Text von Geiger über Iran. und hier seinen Kommentar über die Einstufung der Revolutionsgarden als Terrororganisation. Den Recherchepodcast "Das Thema" über Georgia Meloni können Sie hier hören. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Laura Sagebiel Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Bundesregierung Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Sachsen-Anhalt: Der Neue gegen die AfD28.01., 16:5328.01.2026, 16:5300:12:25
Sachsen-Anhalts Landtag hat an diesem Mittwoch einen neuen Ministerpräsidenten gewählt. Sven Schulze von der CDU wurde gleich im ersten Wahlgang gewählt. Schafft er es, den starken Umfragewerten der AfD etwas entgegenzusetzen? Die CDU in Sachsen-Anhalt steht zurzeit extrem unter Druck. Denn in Umfragen liegt die AfD bei etwa 40 Prozent der Stimmen. Die CDU dagegen liegt nur bei 26 Prozent, die Koalitionspartner SPD und FDP weit abgeschlagen unter 10 Prozent. Reicht das halbe Jahr bis zur Landtagswahl am 6. September der CDU und ihrem neuen Ministerpräsidenten für eine Trendwende? Darüber spricht in dieser Podcastfolge Iris Mayer, Korrespondentin für Sachsen-Anhalt. Sie hat die Wahl im Landtag von Magdeburg für die SZ begleitet. Weitere Nachrichten: Trump will in Minnesota „ein bisschen deeskalieren“; Durchsuchung bei der Deutschen Bank; TU Chemnitz will Thüringens Ministerpräsidenten Vogt Doktortitel entziehen. Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Text über die „Schlammschlacht“ bei der AfD in Sachsen-Anhalt. Und hier steht der Text von Philipp Bovermann über den Kampf um die Demokratie mit Kameras. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Lars Langenau Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Schneller, Besser, Digitaler: Der Sozialstaat der Zukunft?27.01., 16:5027.01.2026, 16:5000:11:43
Sozialstaat heißt: Der Staat greift allen unter die Arme, die Hilfe brauchen. Wenn man sich aber mal anschaut, wie das in Deutschland funktioniert, könnte man auch sagen, dass der Staat vor allem denen unter die Arme greift, die die richtigen Formulare ausgefüllt haben. Und davon viele. Aber das könnte sich bald ändern. Die Bundesregierung möchte nämlich, dass es bald viel schneller und einfacher möglich ist, Sozialleistungen zu bekommen. Wie das gehen soll, hat eine Kommission erarbeitet. Darin waren Vertreter von Bund, Ländern und Kommunen. In dem Bericht, den die Kommission an diesem Dienstag an Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) übergeben hat, stehen eine Menge Vorschläge, die den Sozialstaat besser, schneller und digitaler machen sollen. Wie einfach das umsetzbar ist und wer von dieser Reform profitieren würde, darüber spricht in dieser Podcastfolge Bastian Brinkmann, aus dem SZ-Parlamentsredaktion in Berlin. Weitere Nachrichten: Handelsabkommen zwischen EU und Indien; Dobrindt verkündet verstärkten Kampf gegen Linksextremismus. Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den Text mit Reaktionen zum Holocaust-Gedenktag. Mehr zum Handelsabkommen zwischen Indien und der EU finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ntv. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- ICE – drei Buchstaben des Schreckens26.01., 16:5026.01.2026, 16:5000:08:15
Nun haben sich auch die früheren US-Präsidenten Barack Obama und Bill Clinton zu Wort gemeldet. Die Tragödie in Minneapolis müsse für jeden Amerikaner ein Weckruf sein, schreiben sie in Statements. Die Werte der Nation würden zunehmend angegriffen. Der aktuelle Präsident aber eskaliere weiter. Und Donald Trump droht damit Soldaten nach Minnesota zu entsenden. Tatsächlich sei in Minneapolis die Lage sehr angespannt, berichtet SZ-US-Korrespondent Peter Burghardt nach einem Besuch in der Stadt. Nach den erneuten tödlichen Schüssen herrsche dort eine "gespenstische Stimmung". Weitere Nachrichten: EU ermittelt gegen Musks X wegen sexualisierter KI-Bilder; Messerangreiferin vom Hamburger Hauptbahnhof muss in Psychiatrie; letzte tote Geisel aus Gaza zurück in Israel. Zum Weiterlesen: Burghardts Reportage aus Minneapolis lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Johannes Korsche, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Minneapolis: Sieht aus wie eine Hinrichtung25.01., 16:5425.01.2026, 16:5400:12:20
Nach den zweiten tödlichen Schüssen bei einem Einsatz von US-Bundesbeamten in Minneapolis wächst die Empörung über das Weiße Haus. Die Eltern des erschossenen US-Bürgers Alex Pretti werfen den Einsatzkräften vor, ihren Sohn ohne Grund getötet zu haben. “Die abscheulichen Lügen, die die Regierung über unseren Sohn verbreitet, sind verwerflich und widerwärtig“, heißt es in einer Stellungnahme der Familie. “Alex hält eindeutig keine Waffe in der Hand, als er von Trumps mordenden und feigen ICE-Gangstern angegriffen wird.“ Ihr nicht vorbestrafter Sohn habe lediglich versucht, eine von einem Beamten zu Boden gebrachte Frau zu schützen, dabei ein Handy in der Hand gehalten und sei mit Pfefferspray besprüht worden, bevor die Schüsse fielen. Die Wahrheit müsse ans Licht gebracht werden. Das Heimatschutzministerium stellt den Fall hingegen als Notwehr dar. Trumps einflussreicher Vize-Stabschef Stephen Miller bezeichnete Pretti gar als “inländischen Terroristen“. Für US-Korrespondentin Charlotte Walser sieht das jedoch “wie eine Hinrichtung” aus. Letztendlich müsse das aber ein Gericht bewerten und entscheiden. Bislang aber gebe es keine Anzeichen dafür, dass Pretti eine Gefahr dargestellt habe. Doch in den USA würden inzwischen beide Seiten nur noch in ihren Informationsblasen leben und jeweils das sehen, was zu ihren Überzeugungen passt. Weitere Nachrichten: Neue Ukraine-Verhandlungen in Abu Dhabi; Kämpfe in Syrien; CDU-Wirtschaftsflügel will Teilzeit abschaffen. **Zum Weiterlesen: ** Eine Reportage meines Kollegen Peter Burghardt aus Minneapolis lesen Sie hier. Hier finden Sie einen Liveticker über die Ereignisse in den USA. Und hier einen Kommentar zu dem Vorfall von Charlotte Walser. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Katja Guttmann Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über ABC und New York Times Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Kriegswinter in Kiew: Kaum Strom und kaltes Wasser24.01., 07:0024.01.2026, 07:0000:21:44
Die russische Großinvasion in die Ukraine ist fast vier Jahre her. Seitdem ist der Krieg zum Alltag geworden. Nicht nur an der Front, sondern auch weit davon entfernt. Laut UN sind seit Kriegsbeginn mindestens 15 000 Zivilisten getötet worden, auch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Dort lebt der freie Journalist Denis Trubetskoy und berichtet unter anderem in Beiträgen für die Zeit und den MDR über ukrainische Innenpolitik und das Leben in Kiew. Am Dienstag hat er auf der Social-Media-Plattform Bluesky gepostet: „Ein schwerer Angriff auf Kiew heute Nacht, mit zahlreichen Drohnen und ballistischen Raketen. Große Stromausfälle im östlichen Teil der Stadt, zunächst rund 5600 Häuser ohne Heizung. Eine von vielen Nächten, in denen es Russland versuchte, Kiew mitten im eiskalten Winter unbewohnbar zu machen.“ Wie es sich anfühlt gerade in Kiew zu leben – und wie er es schafft, trotz des russischen Dauerbeschusses weiterzumachen, darüber spricht Denis Trubetskoy in dieser Folge des Podcasts. Zum Weiterlesen und -hören: Die Folge von „Auf den Punkt“ mit Denis Trubetskoy von 2023 hören Sie hier: „Angst, Raketen, drohender Fronteinsatz: Wie ein Ukrainer ein Jahr Krieg erlebt hat“. Den Text von Björn Finke von dort, wo Lützerath war, finden Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Lars Langenau, Leopold Zaak, Justin Patchett Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Zoff um Mercosur: Grüne klettern die Brandmauer hoch23.01., 16:2523.01.2026, 16:2500:12:43
Diese Woche ist etwas Erstaunliches passiert. Im Europaparlament haben die Grünen einen Antrag eingebracht, das Mercosur-Freihandelsabkommen doch noch einmal auf Eis zu legen, damit es vom Europäischen Gerichtshof überprüft werden kann. Und das kann mehrere Jahre dauern. . Der Antrag hat eine knappe Mehrheit bekommen. Dafür stimmten fast alle deutschen Grünenpolitiker - und zwar zusammen mit so gut wie allen Abgeordneten von der AfD. Ist das ein wuchtiger Tritt gegen die Brandmauer - ausgerechnet von den Grünen? Weitere Nachrichten: TikTok-Verbot in den USA wurde umgangen; direkte Gespräche zwischen Kiew und Moskau. Zum Weiterhören und -lesen: Warum um das Jahr 2016 ein Hype ausgebrochen ist, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Timo Nicolas Redaktion: Lars Langenau, Laura Terberl Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Davos: Die alte Weltordnung wird nicht zurückkehren22.01., 16:0122.01.2026, 16:0100:11:44
Es war ein Auftritt, wie man ihn von Donald Trump kennt. Weit mehr als eine Stunde sprach er auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos am Mittwoch. Ohne roten Faden streifte er verschiedenste Themen: Die Energiewende, die angeblich nur Schaden anrichte, die US-Wirtschaft, die angeblich so gut laufe wie nie, die guten Beziehungen, die man zu Venezuela habe. Dann kam der US-Präsident auf Grönland zu sprechen und bekräftigte seinen Wunsch, sich die Insel einzuverleiben. Er betonte aber, dabei werde es keine militärische Gewalt geben. Und Stunden nach seiner Rede verkündete er, er habe sich in der Grönland-Frage mit der Nato geeinigt. Und auch die Zölle gegen europäische Staaten solle es nicht geben. Anlass zur Erleichterung ist das allerdings nicht, sagt SZ-Chefredakteurin Judith Wittwer. Auf dem Weltwirtschaftsforum werde klar, Europa braucht neue Partner. Weitere Nachrichten: Trump gründet “Friedensrat”; Streit bei Grünen um Mercosur-Abstimmung Zum Weiterlesen: Hier finden Sie den Text über die wirtschaftlichen Chancen und Risiken in Grönland. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Lars Langenau Produktion: Aylin Sancak Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Machen wir zu oft blau?21.01., 17:3421.01.2026, 17:3400:13:46
Seit der Corona-Pandemie kann man sich in Deutschland telefonisch krankschreiben lassen. Wer sich nicht gut fühlt muss also nicht erst in die Praxis kommen, es reicht ein Anruf beim Hausarzt. Das ist für Bundeskanzler Friedrich Merz ein Problem. Er sagte, dass die telefonische Krankschreibung dazu führe, dass sich in Deutschland viele Menschen zu oft krankschreiben lassen. Es stimmt, dass es zwischen 2021 und 2022 einen drastischen Anstieg an Krankmeldungen gab. Allerdings hat es damit zu tun, dass Ärzte seitdem verpflichtet sind, die Meldungen elektronisch an die Krankenkassen zu übertragen, und die Statistik daher besser geführt werden kann. Die Zahlen der Arbeitsagentur sprechen daher nicht dafür, dass die telefonische Krankschreibung dafür sorgt, dass sich viele Menschen einfach so krankmelden. Warum greift Friedrich Merz trotzdem Arbeitnehmer an und wirft Ihnen vor, zu wenig zu arbeiten? Sind sie wirklich Schuld daran, dass die Wirtschaft in Deutschland nicht so wächst wie gewünscht? Darüber spricht in dieser Folge des Podcasts Oliver Klasen aus dem SZ-Wirtschaftsressort. Weitere Nachrichten: EU-Parlament ruft wegen Mercosur-Abkommen den EuGh an; BKA nimmt mutmaßliche Kremlspionin fest. **Zum Weiterhören und -lesen: ** Lesen Sie hier die Recherche über die Entwicklung der Krankheitstage in Deutschland. Hören Sie hier "Auf den Punkt" über das Mercosur-Abkommen.: https://www.sueddeutsche.de/politik/nachrichten-podcast-mercosur-eu-landwirtschaft-freihandel-li.3366029 Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Jakob Arnu Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über rbb24. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Ein Jahr Trump: Demokratieabbau nach Plan20.01., 16:0520.01.2026, 16:0500:12:58
Am 20. Januar 2025 hat Donald Trump seine zweite Amtszeit angetreten. Schon bei der Vereidigung war klar, dass diese zweite Periode anders werden dürfte als seine erste, nach der Wahl 2016. Damals schienen Trump und seine Leute nicht wirklich einen Plan zu haben, viele altgediente Republikaner versuchten, ihn einzuhegen. Im jetzigen Kabinett umgibt sich Trump nur noch mit Ministern und Beratern, die entweder seinen Plänen getreu folgen oder ideologisch klar auf Linie sind. In diesem ersten Jahr seiner zweiten Amtszeit wurde sofort klar: Trump und seine Leute handeln nach einem klaren Konzept – dem Project 2025. Das Papier skizziert einen Plan, wie das politische System der USA umgekrempelt werden kann: Die Macht des Präsidenten soll ausgebaut, die Gewaltenteilung eingeschränkt, der Druck auf Universitäten erhöht und Menschen ausländischer Herkunft verhaftet und deportiert werden. Große Teile dieses Plans sind bereits nach einem Jahr umgesetzt. Wie dieser Abbau der Demokratie weitergehen wird – und ob sich der entstandene Schaden überhaupt noch umkehren lassen kann, das analysiert in dieser folge die Politikwissenschaftlerin Cathryn Clüver Ashbrook. Weitere Nachrichten: Von der Leyen geht auf Trump zu; Verfolgung von iranischen Demonstranten. Zum Weiterlesen: Hier können Sie die aktuelle Folge „Das Thema“ zur US-Außenpolitik unter Trump hören. Und hier finden Sie den Text von Christian Weber über die gedankliche Flucht aus der Gegenwart. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Imanuel Pedersen Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Grönland-Zölle: Kann die EU sich gegen Trump wehren?19.01., 16:5419.01.2026, 16:5400:10:17
Trump macht mit seinen Ansprüchen auf Grönland ernst. Er droht europäischen Staaten mit zusätzlichen Zöllen, wenn die USA die Insel nicht bald übernehmen dürfen. Auch Deutschland wäre von den Zöllen betroffen. Sie sollen 10 Prozent betragen und könnten auf bis zu 25 Prozent ansteigen. Wohl zusätzlich zu den bereits bestehenden Zöllen von 15 Prozent auf die meisten EU-Produkte. Europa wird also von seinem engsten Partner erpresst. Ende der Woche soll es deswegen einen EU-Sondergipfel geben. Und dort wird dann entschieden, wie Europa auf diese Drohung reagiert. Die EU könnte zum Beispiel Importverbote verhängen oder US-Digitalkonzerne einschränken. SZ-Brüssel-Korrespondent Jan Diesteldorf sieht Europa für so einen Handelskonflikt mit den USA allerdings schlecht gerüstet. Weitere Nachrichten: IWF-Prognose für Deutschland, Zugunglück in Spanien, Urteil zu Zugunglück in Garmisch-Partenkirchen Zum Weiterlesen: Hier lesen Sie den Text über das Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz. Moderation, Redaktion: Leopold Zaak Redaktion: Johannes Korsche, Justin Patchett Produktion: Laura Sagebiel Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Trumps Zolldrohungen / AfD im Superwahljahr18.01., 16:4918.01.2026, 16:4900:13:03
US-Präsident Donald Trump will Grönland haben. Und zwar um jeden Preis. Jetzt droht Trump, mehrere EU-Länder mit Zöllen zu bestrafen, weil sie auf die Unabhängigkeit von Grönland drängen. Auch Deutschland ist betroffen. Was kann die EU auf derartige Drohungen entgegnen? Darüber spricht in dieser Folge von „Auf den Punkt“ Hubert Wetzel, SZ-Korrespondent in Brüssel. Er erklärt, warum es nicht komplett ausgeschlossen ist, dass sich die EU erpressen lassen könnte – und was Trumps Drohungen für die Nato bedeuten. Und gibt es in dieser Podcastfolge noch ein zweites Thema, nämlich die AfD, die sich gerade für das Superwahljahr 2026 aufstellt. Dazu spricht Tim Frehler aus der SZ-Parlamentsredaktion. Er berichtet, auf welche Themen die AfD im Wahlkampf setzt, und was die übrigen Parteien dem entgegensetzen können. Weitere Nachrichten: Mullah-Regime spricht von 5000 Toten in Iran; Kritik an Trumps Pläne für „Friedensrat“. Zum Weiterlesen: Wenn Zölle zur geopolitischen Waffe werden: Mehr zu Trumps Zolldrohungen finden Sie hier. „Europa sollte Trump eine sehr deutliche Antwort geben“, kommentiert SZ-Korrespondent Boris Herrmann aus New York. Hier erfahren Sie, was Trumps Zölle für die deutsche Wirtschaft bedeuten könnten. Neueste Nachrichten aus den USA finden Sie im SZ-Liveblog. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Birgit Kruse Produktion: Jakob Arnu Hinweis: Im Podcast wird gesagt, dass Markus Frohnmaier Spitzenkandidat für Rheinland-Pfalz sei. Das ist falsch. Er ist der Spitzenkandidat für Baden-Württemberg. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Iran: "Nur noch eine Frage der Zeit, bis das Regime fällt"17.01., 07:0017.01.2026, 07:0000:18:24
In Iran gibt es seit Ende Dezember Proteste im ganzen Land. Und das Regime schlägt sie mit Gewalt nieder. Laut Amnesty International ist es ein “Massaker, in einem bislang unbekannten Ausmaß.” Die Menschenrechtsorganisation schreibt in ihrem Bericht, dass Sicherheitskräfte in Iran gezielt auf unbewaffnete Demonstrierende schießen – auf deren Kopf oder Oberkörper. Und: Dass die Gewalt koordiniert sei, weil die iranische Polizei, die Revolutionsgarde und Beamte in Zivil gemeinsam Demonstrierende und sogar Unbeteiligte jagen. Amnesty International stützt sich dabei auf Videos und Augenzeugenberichte, denn das Internet hat die Islamische Republik ja abgestellt. Videos, die trotzdem nach draußen dringen, zeigen überfüllte Leichenhallen, in denen Angehörige Säcke durchsuchen müssen, um Vermisste zu finden. Die Zahl der Toten könnte inzwischen bei mehr als 3.000 liegen – gesicherte Angaben dazu gibt es zurzeit nicht. Aber trotz dieser Brutalität des Regimes gehen die Proteste weiter. Und immer mehr Beobachter fragen sich: Könnten diese Proteste die islamische Republik Iran zu Fall bringen? Über das, was gerade in Iran passiert und was den Demonstrierenden helfen würde, spricht in dieser Folge Daniela Sepehri. Die Deutsch-Iranerin ist Aktivistin, Journalistin und engagiert sich in den sozialen Netzwerken für Feminismus, Anti-Rassismus und Migration. Zum Weiterlesen und -hören: Hören Sie hier die Folge von “Auf den Punkt” über die Proteste in Iran mit SZ-Korrespondent Raphael Geiger. Und lesen Sie hier seine Reportage von der türkisch-iranischen Grenze. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Phoenix. Redaktionsschluss am Freitag, 16.1., um 16 Uhr. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Verdi-Anschlag in München: Ein Jahr danach beginnt der Prozess16.01., 16:4816.01.2026, 16:4800:12:49
Vor einem Jahr soll ein Mann absichtlich ein Auto in eine Verdi-Demo in München gelenkt haben. Eine Mutter und ihr Kind sind dabei gestorben, 43 Menschen wurden verletzt. An diesem Freitag hat der Prozess zu dem Anschlag begonnen. SZ-Gerichtsreporterin Annette Ramelsberger war im Gerichtssaal, als die Anklageschrift verlesen wurde. Die Anklage sei zwölf Seiten lang und eine „Essenz von Terror und Grauen“, sagt Ramelsberger im Podcast. Und sie berichtet von einem Treffen mit dem Wittwer Marius H., der an jenem 13. Februar 2025, seine Frau und seine zweijährige Tochter verloren hat. Ihm sei der Täter egal, hat er Ramelsberger in ihrem Gespräch gesagt. „Ich kann das verstehen“, sagt Ramelsberger im Podcast, „denn alles, was der Angeklagte vor Gericht sagen könnte, hilft den Hinterbliebenen ja nicht.“ Weitere Nachrichten:Südkoreas Ex-Präsident Yoon zu fünf Jahren Haft verurteilt; Venezolanische Oppositionspolitikerin Machado schenkt Trump ihre Friedensnobelpreismedaille. Zum Weiterlesen: Die erste Staffel der SZ-Podcast-Serie „Am Abgrund“ mit Annette Ramelsberger hören Sie hier. Den Text von Annette Ramelsberger über den Wittwer Marius H. lesen Sie hier. Den Text von Annette Ramelsberger über den Prozessauftakt lesen Sie hier. Die „Auf den Punkt“-Folge zum versuchten Putschversuch des ehmaligen Präsidenten von Südkorea Yoon hören Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Julia Ongyerth Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Grönland: Wie reagieren die Bewohner?15.01., 16:5515.01.2026, 16:5500:12:44
Am Mittwoch haben sich Vertreter von Grönland, Dänemark und den USA in Washington getroffen, um über Grönlands Zukunft zu sprechen. US-Präsident Donald Trump hat seinen Wunsch, Grönland solle Teil der USA werden, in den vergangenen Tagen immer wieder bekräftigt. Politiker aus Grönland, Dänemark und der EU haben dagegen immer wieder auf die Autonomie Grönlands im Königreich Dänemark hingewiesen. Das Ergebnis der Gespräche am Mittwoch: Man habe fundamental verschiedene Meinungen, wolle aber weiter sprechen, hieß es danach. Aber: Was denken eigentlich die Grönländerinnen und Grönländer über die amerikanischen Expansionspläne? Das beantwortet SZ-Korrespondent Michael Neudecker in dieser Podcastfogle. Er befindet sich in der grönländischen Hauptstadt Nuuk – und hat von dort mit Grönländern das Gipfeltreffen in Washington verfolgt. Weitere Nachrichten: Tötungen bei Iran-Protesten laut Amnesty beispiellos; Wieder Schüsse von ICE in Minneapolis **Zum Weiterlesen: ** Die Reportage von Michael Neudecker aus der grönländischen Hauptstadt Nuuk lesen Sie hier. Den Text über das Bafög-Portal, das drei Wochen lang offline ist, lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Johannes Korsche Redaktion: Justin Patchett, Ann-Marlen Hoolt Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Porno-Fakes auf X: Helfen schärfere Gesetze?14.01., 17:0814.01.2026, 17:0800:13:14
Die Plattform X wird gerade mit sexualisierten Fake-Bildern regelrecht geflutet. Das liegt an der integrierten KI „Gronk“, die mit nur ein paar Mausklicks Bilder erstellen kann, die echte Menschen in Unterwäsche oder im Bikini zeigen. Tech-Milliardär Elon Musk weigert sich, seine KI so zu regulieren, dass diese keine pornografischen Bilder mehr erstellt - und die Gesetzgebung gibt den Regierungen nur wenig Möglichkeiten, um einzugreifen. Seit dem Wochenende ist Grok in Malaysia und Indonesien gesperrt. Und weil auch die Regierung in Großbritannien eine Sperrung von Grok prüft, hat Musk sie als „faschistisch“ bezeichnet. In dieser Podcastfolge erklärt Simon Berlin aus dem SZ-Digitalteam, welche Möglichkeiten es gibt, den pornografischen Inhalten von Grok auch in Deutschland beizukommen. Und warum es vielleicht gar nicht so eine schlechte Sache ist, wenn die EU Grok nicht sofort sperrt. Weitere Nachrichten: Keine juristischen Konsequenzen nach der Tötung von Renee Nicole Good in Minneapolis; Gespräche über die Zukunft von Grönland im Weißen Haus. ** Zum Weiterlesen: **Hier finden Sie den Kommentar von Nils Heck über die immer weiter steigenden Immobilienpreise. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Warum Trump einen schwachen Dollar will13.01., 17:1113.01.2026, 17:1100:12:43
Seit Monaten versucht Donald Trump, eine der wichtigsten Institutionen der Weltwirtschaft zu zersetzen: die US-Notenbank Federal Reserve (Fed). Er will den Fed-Chef Jerome Powell dazu bewegen, den Leitzins zu senken. Das würde der amerikanischen Wirtschaft nutzen. Powell hingegen richtet sich bei seiner Arbeit nur nach ökonomischen Kennzahlen und will dem politischen Druck nicht nachgeben. Notenbanken sind als politisch unabhängige Institutionen konzipiert. Trump hat Powell deshalb mehrmals offen angegriffen und versucht, ihn zu diskreditieren. Entlassen kann er ihn nicht. Mehrmals hat Donald Trump angedeutet, dass Powell bei der Renovierung des neuen Fed-Gebäudes in Washington falsche Angaben gemacht haben soll, auch wenn es dafür keine Beweise gibt. Doch jetzt hat die US-Justiz Ermittlungen gegen Powell wegen dieses Vorwurfs aufgenommen. In dieser Podcastfolge spricht Ann-Kathrin Nezik, SZ-Korrespondentin in New York, darüber, was droht, wenn Donald Trump die Notenbank tatsächlich unter seine Kontrolle bringt. Die Folgen würden nicht nur die USA betreffen, sondern die gesamte Weltwirtschaft. Weitere Nachrichten: Proteste in Iran gehen weiter; Wadephul spricht mit Marco Rubio; Söder will Bundesländer zusammenlegen. Zum Weiterlesen: Mehr SZ-Texte zu den Protesten in Iran und deren Tragweite finden Sie hier. Hier finden Sie den Text über das komplizierte Verhältnis zwischen HBO und Netflix - und was das für den neuen Streamingdienst bedeutet. Moderation, Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Redaktion: Johannes Korsche Produktion: Aylin Sancak Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Kennedy vs. Warken: Eine Gefahr für die Gesundheit12.01., 17:1312.01.2026, 17:1300:12:26
US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. greift die deutsche Gesundheitspolitik an. In einem Brief an seine deutsche Amtskollegin Nina Warken (CDU) behauptet er, dass in Deutschland “mehr als 1000 deutsche Ärzte und Tausende ihrer Patienten“ verfolgt und bestraft würden, weil sie während Corona nicht geimpft hätten oder gegen Masken waren. Das, was in Deutschland passiere, sei nicht mit demokratischen Werten vereinbar. Warken hat die Vorwürfe scharf zurückgewiesen. Sie würden jeglicher Grundlage entbehren und seien “faktisch falsch”. Und auch Christina Berndt, SZ-Wissenschaftsredakteurin, sagt im Podcast, dass an Kennedys Vorwürfen nichts dran sei. Zwar habe es vereinzelte Verfahren gegen Ärzte gegeben, die Impfpässe gefälscht oder Patienten falsche Atteste für die Befreiung vom Tragen von Schutzmasken ausgestellt haben. Das habe aber nichts mit willkürlicher politischer Verfolgung zu tun. Kennedys Vorwürfe seien haltlos und gefährlich. Sie würden Zweifel an der Demokratie und evidenzbasierter Medizin säen. Weitere Nachrichten: Ermittlungen gegen Fed-Chef Powell; Untersuchungshaft für Bar-Besitzer in Crans-Montana. **Zum Weiterlesen: ** Einen Kommentar zu Kennedys Äußerungen lesen Sie hier. Die Reportage über einen jungen Obdachlosen in Hamburg auf der Suche nach Schutz vor eisiger Kälte lesen Sie hier. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Ann-Marlen Hoolt Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über X und Fed. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER
- Iran: Ist ein Systemwechsel möglich?11.01., 16:3011.01.2026, 16:3000:12:12
Seitdem die iranische Währung Rial Ende Dezember abgestürzt ist, gibt es in Iran landesweite Proteste, bei denen die Demonstranten offen ein Ende des islamistischen Regimes fordern. Es sind die größten seit Herbst 2022, als Jina Mahsa Amini von iranischen Sicherheitskräften getötet wurde. Auf Videos ist zu sehen, wie Menschen die Straßen in mehreren Städten blockieren und mit Sprechchören gegen die Regierung demonstrieren. Es ist aber auch zu sehen, wie Sicherheitskräfte auf Demonstranten schießen. Unabhängig überprüfen lassen sich die Videos nicht. Istanbul-Korrespondent der SZ Raphael Geiger spricht in dieser Folge über den Einfluss von Reza Pahlavi und die Lage im Iran, wo seit der Sperre des Internets nur wenige Informationen nach außen dringen. Weitere Nachrichten: Landesweite Proteste in den USA gegen ICE; Nina Warken weißt Vorwürfe gegen Kennedy Jr. zurück; Schulen bleiben in NRW geschlossen. Zum Weiterlesen: Lesen Sie hier, warum ein engeres Bündnis zu Indien im Interesse Deutschlands ist. Moderation, Redaktion: Justin Patchett Redaktion: Raphael Geiger, Jens Schneider Produktion: Imanuel Pedersen Zitiertes und zusätzliches Audiomaterial über Reuters. Klicken Sie hier, wenn Sie sich für ein Digitalabo der SZ interessieren, um unsere exklusiven Podcast-Serien zu hören: www.sz.de/pluspodcast Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER