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600 Episoden · neueste 14.10.

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Episoden

600
  1. 100 Jahre auf dem Planeten Erde: Naturfilmer David Attenborough
    08.05., 06:0000:13:48

    Vater der Naturdokus: Zum 100. Geburtstag von David Attenborough (geb. am 8.5.1926) blickt das Zeitzeichen auf ein Jahrhundert Staunen und Mahnen im Zeichen der Natur. In diesem Zeitzeichen erzählt Anne Preger: von exotischen Gästen im Hause Attenborough und dem Attenborosaurus, wie sich wilde Orte im Laufe der letzten Jahrzehnte verändert haben, was Attenborough mit dem Comedy-Programm Monty Python's Flying Circus zu tun hat. Kaum ein Mensch hat so viele wilde Orte auf der Erde gesehen wie David Attenborough. Der am 8. Mai 1926 geborene jüngere Bruder von "Gandhi"-Regisseur Richard Attenborough interessiert sich von klein auf für Lebewesen aus allen Erdzeitaltern. Mit 26 Jahren beginnt er seine Laufbahn beim noch jungen BBC-Fernsehen. Seitdem ist Attenborough als Präsentator, Produzent und Erzähler von Dokumentarfilmen aus dem britischen TV nicht wegzudenken. Auch in seinem 100. Lebensjahr steht er noch vor der Kamera. Seine Begeisterung ist ansteckend, egal ob er halb flüsternd die Balztänze von Paradiesvögeln in Papua-Neuguinea beschreibt oder die Jagdstrategie von Schimpansen in Westafrika. David Attenborough hat Naturfilme groß gemacht. Und sie ihn. Für viele Briten ist er ein lebendes nationales Kulturgut. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Sir David Attenborough (Interview von 2016) David Attenborough: Ein Leben auf unserem Planeten. Die Zukunftsvision des berühmtesten Naturfilmers der Welt. München 2020 David Attenborough: Der lebendige Planet. Wie alles mit allem vernetzt ist. Stuttgart 2022 Weiterführende Links: BR: Meeres-Doku von David Attenborough: "Es ist noch nicht zu spät!" (2025) Stichtag: 6. Oktober 2006 - Heinz Sielmann stirbt in München Stichtag: 18. April 1965 - "Expeditionen ins Tierreich" startet Zeitzeichen: 04.04.1960 - Oscar für den Film "Serengeti darf nicht sterben" Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autorin: Anne Preger Redaktion: Matti Hesse Technik: Joseph Baader

  2. Warum ein Student Bismarck umbringen wollte
    07.05., 06:0000:13:19

    Am 7.5.1866 schießt der Student Ferdinand Cohen-Blind auf Otto von Bismarck. Er sieht das Attentat als einzige Möglichkeit, um Frieden zu sichern. In diesem Zeitzeichen erzählt Murat Kayı: warum der Attentäter Ferdinand Cohen-Blind Bismarck für einen "Verräter an Deutschland" hält, wie spontan und dilettantisch vorbereitet das Attentat tatsächlich ist, weshalb mehrere Schüsse aus nächster Nähe Bismarck kaum verletzen, mit welchen Worten Bismarck den Ablauf des Attentats schildert, wie der Revolver des Attentäters später beinahe noch einmal zur Gefahr wird. Ferdinand Cohen-Blind wandert im Frühsommer 1866 durch Böhmen, doch seine Gedanken kreisen nicht um Landschaft oder Wetter. Der 22‑Jährige ist überzeugt, dass ein Krieg zwischen Preußen und Österreich unmittelbar bevorsteht. Für ihn steht fest: Schuld daran trägt Otto von Bismarck. In Berlin setzt Cohen-Blind seinen Entschluss in die Tat um. Ohne ausgefeilten Plan kauft er einen Revolver und wartet Unter den Linden auf sein Opfer. Er schießt fünfmal. Doch wird nur leicht Bismarck verwundet. Der Attentäter wird festgenommen und nimmt sich noch in derselben Nacht das Leben. Das Attentat hinterlässt Spuren bei Bismarck. Als er die Tatwaffe geschenkt bekommt, legt er sie in seinem Büro bereit, um sich bei einem nächsten Angriff verteidigen zu können. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Daniel Stienen (Historiker, Bismarck-Stiftung) Julius H. Schoeps: Bismarck und sein Attentäter. Berlin 1984 Weiterführende Links: ZDF: Bismarck und das Deutsche Reich Lebendiges Museum Online: Der Deutsche Krieg 1866 BR: 1866 - das vergessene Schicksalsjahr Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Murat Kayı Redaktion: Jakob Schiffer und David Rother Technik: Sascha Schiemann

  3. Erster Tourist im All: Wie Dennis Tito die NASA ärgert
    06.05., 06:0000:14:41

    Dennis Tito träumt vom All. An der Börse wird er reich - und kauft für Millionen ein Ticket ins Weltall. Am 6.5.2001 kehrt der erste Weltraumtourist auf die Erde zurück. In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Halter: warum die NASA Titos Flug ins All bis zum Schluss verhindern will, welches Schlüsselerlebnis bei ihm mit 17 Jahren die Faszination für die Raumfahrt weckt, wie Tito es schafft, in den 70er-Jahren zum Multimillionär zu werden, warum ihm angeblich ausgerechnet die Telefonnummern seiner Ex-Freundinnen beim Kosmonauten-Training helfen. Seit seiner Jugend träumt Dennis Tito von einem Flug in den Weltraum. Und tatsächlich kann sich der US-Amerikaner diesen Traum erfüllen - wenn auch erst Jahrzehnte später. Und auch nicht, weil er Astronaut ist, sondern mit viel Geld. Rund 20 Millionen Dollar blättert Tito hin und erkauft sich damit als erste Privatperson einen Flug ins All. Mehrere Monate lang unterzieht sich der Investmentberater einem Kosmonauten-Grundkurs, dann ist es endlich so weit. Im April 2001 tritt der inzwischen 60-Jährige an Bord eines Sojus-Raumschiffs seine lang ersehnte Reise an. Er besucht die Raumstation ISS und filmt und knipst mehr als 120 Erdumrundungen lang alles, was ihm vor die Linse kommt. Nach genau sieben Tagen, 22 Stunden und vier Minuten landet Tito am 6. Mai 2001 heil wieder in der kasachischen Steppe. Seine ersten Worte: "Ich komme gerade aus dem Paradies." Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Reinhold Ewald, Astronaut/Kosmonaut und Physiker Vortrag von Dennis Tito, Pepperdine University (2007) Julia Tcharfas: Through the lens of a space tourist, Science Museum Group Journal, 04/2015 Joanne Randolph: Dennis Tito - First Space Tourist. New York 2003 Weiterführende Links: Planet Wissen: Geschichte der bemannten Raumfahrt Zeitzeichen: 12.04.1961 - Juri Gagarin fliegt als erster Mensch ins All Zeitzeichen: 17.07.1975 - Handschlag im Weltall Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autorin: Andrea Halter Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse

  4. Weimarer Flaggenstreit: Drei Farben, die die Republik entzweien
    05.05., 06:0000:14:22

    In der Weimarer Republik steht Schwarz-rot-gold für Deutschland. Aber die Kaiserfarben Schwarz-weiß-rot bleiben populär. Über den Flaggenstreit (5.5.1926) zerbricht die Regierung. In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug: warum Flaggen sehr viel mehr sind als ein buntes Stück Stoff, weshalb die Kaiserfarben für die Gegner der Weimarer Republik attraktiv sind, wie der Kompromissvorschlag von Reichskanzler Hans Luther den politischen Streit noch verschärft, welche Rolle Paul von Hindenburg beim Sturz der Regierung Luther spielt, wie Luther im Nationalsozialismus trotzdem noch Karriere macht. Schwarz‑Rot‑Gold steht in der Weimarer Verfassung als Symbol der neuen Republik. Doch die alten Eliten hängen an Schwarz‑Weiß‑Rot. Der parteilose Reichskanzler Hans Luther glaubt, die Gegensätze mit einer Flaggenordnung befrieden zu können – ein folgenreicher Irrtum. Der Kompromiss wird zum Brandbeschleuniger. Im Reichstag wächst der Widerstand, auf der Straße mobilisieren republikfeindliche Kräfte. Der Flaggenstreit zeigt, wie Symbole politische Fronten verhärten und wie brüchig die junge Demokratie ist. Am 12. Mai 1926 wird im Reichstag ein Misstrauensantrag gegen Luther angenommen. Sein Kabinett tritt zurück. Die Flaggenordnung bleibt hingegen in Kraft. Das ist unser wichtigster Interviewpartner: Professor Eckart Conze (Historiker, Universität Marburg) Weiterführende Links: Bundestag: 03.07.1919 - Nationalversammlung stimmt Reichsfarben Schwarz-Rot-Gold zu Lebendiges Museum Online: Der Flaggenstreit WDR Retro: Interview mit dem ehemaligen Reichskanzler Hans Luther am 07.03.1959 Bayern2: Kalenderblatt - Hans Luther stirbt am 11.05.1962 Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Thomas Klug Redaktion: Frank Zirpins Technik: Holger Maerten

  5. Vom Literaturstar zur Gejagten: Schriftstellerin Irmgard Keun
    04.05., 06:0000:14:42

    Am 4.5.1936 flieht Irmgard Keun vor den Nazis nach Ostende. Sie ist jung, modern und ein Literatur-Star. In Belgien beginnt ein Leben zwischen Freiheit, Angst und Verlust. In diesem Zeitzeichen erzählt Christiane Kopka: warum Irmgard Keun mit ihrem leichten, frechen Schreibstil sogar die New York Times begeistert, von ihren wilden Liebesgeschichten und dem quälenden Heimweh im Exil, dass Alkohol und Medikamente sie über Jahre in die Klinik bringen, wie in 1970er ihr Werk neu entdeckt und gefeiert wird. "Humor wie ein dicker Mann, Grazie wie eine Frau, Herz, Verstand und Gefühl, was wollen Sie mehr?" So schwärmt Kurt Tucholsky von Irmgard Keun, dem Shootingstar der deutschen Literaturszene zu Beginn der 1930er Jahre. Doch die Nazis mögen keine modernen Frauen. "Die Luft ist vergiftet, man wagt nicht mehr zu atmen, geschweige denn zu denken", klagt sie - und flieht nach Belgien. Aus dem Exil beobachtet sie Nazi-Deutschland und schildert in ihrem Roman "Nach Mitternacht" eindringlich den kleinbürgerlichen, faschistisch geprägten Alltag. Nach dem Krieg kann sie an ihre früheren Erfolge nicht anknüpfen. Die entschiedene Nazi-Gegnerin gilt nun als unbequem – und gerät lange Zeit in Vergessenheit. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Dr. Beate Kennedy (Kiel, Keun-Expertin und Mitherausgeberin der Werke) Irmgard Keun: Bilder aus der Emigration, In: Wenn wir alle gut wären. Köln 1983 Irmgard Keun: Nach Mitternacht. Essen 2006 Hiltrud Häntzschel: Irmgard Keun. Hamburg 2001 Weiterführende Quellen und Links: Planet Schule: Irmgard Keun - Dichter dran LVR: Heidi Krementz: Irmgard Keun. Portal Rheinische Geschichte (LVR) Heinrich Detering/Beate Kennedy: Irmgard Keun. Das Werk. Göttingen 2017 Beate Kennedy: Irmgard Keun: Zeit und Zitat. Narrative Verfahren und literarische Autorschaft im Gesamtwerk. Berlin 2014 Liane Schüller: Vom Ernst der Zerstreuung. Schreibende Frauen am Ende der Weimarer Republik: Marieluise Fleißer, Irmgard Keun und Gabriele Tergit. Bielefeld 2005 Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Christiane Kopka Redaktion: Sefa Inci Suvak Technik: Theo Kramer

  6. SED-Chef Walter Ulbricht: Gestürzt vom politischen Ziehsohn
    03.05., 06:0000:14:45

    Mehr als 20 Jahre bestimmt Ulbricht an der SED-Spitze über die DDR. Dann verliert er Moskaus Unterstützung. Erich Honecker steht am 3.5.1971 für die Übernahme bereit. In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Klug: dass Walter Ulbricht ein großer Verehrer von Stalin ist, wie er an die Spitze der DDR aufsteigt, was die "Zehn Gebote der sozialistischen Moral" besagen, warum Ulbrichts Reform-Ideen für den Tod von Erich Apel verantwortlich gemacht werden. Offiziell dankt Walter Ulbricht am 3. Mai 1971 aus Altersgründen ab, um "diese Funktion in jüngere Hände abzugeben". Die jüngeren Hände gehören Erich Honecker. Seit dem Mauerbau gilt er als Kronprinz der DDR, bestens vernetzt mit Moskau und dort politisch fest verankert. Ulbricht hingegen ist beim sowjetischen Bruder mit seiner geplanten Wirtschaftsreform in Ungnade gefallen. Als der Kreml grünes Licht für den Machtwechsel gibt, ist Honeckers Aufstieg nicht mehr zu stoppen. Ob er persönlich bei Ulbricht erschienen ist, um Telefonleitungen kappen zu lassen, lässt sich heute nicht mehr eindeutig klären. Aber Honecker bemüht sich, Ulbrichts Rolle in der offiziellen Geschichtsschreiber möglichst klein zu halten - zugunsten seiner eigenen Legendenbildung. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Professor Martin Sabrow (ehemaliger Direktor des Leibnitz-Instituts für Zeithistorische Forschung Potsdam) Dr. Christoph Wunnicke (Autor der Studie: Die Blockparteien der DDR. Kontinuitäten und Transformation 1945–1990) Weiterführende Links: MDR: Walter Ulbricht: Einsamer Tod während der Weltfestspiele bpb: Das Ende der Ära Ulbricht (Bundeszentrale für politische Bildung) Das Parlament: Der rote Machiavellist ohne Skrupel Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Thomas Klug Redaktion: Carolin Rückl, Sefa Inci Suvak Technik: Holger Maerten

  7. Schüsse auf den Terrorfürsten: Das Ende von bin Laden
    02.05., 06:0000:14:52

    Zehn Jahre dauert die Suche nach Osama bin Laden, Führer der Terrorgruppe al-Qaida. und Drahtzieher von 9/11. Am 2.5.2011 tötet ihn ein US-Kommando beim Sturm auf sein Versteck in Pakistan. In diesem Zeitzeichen erzählt Martin Herzog: wie die Fahndung nach Osama bin Laden zur teuersten Verbrecherjagd der Geschichte wird, dass die Suche nach ihm erschwert wird, weil er kein Telefon und kein Internet nutzt, welche Risiken US-Präsident Barack Obama mit dem Zugriff eingeht, ob die Erschießung eine "extralegale" Tötung gewesen ist. Nach den Anschlägen vom 11. September ruft George W. Bush den "Krieg gegen Terror" aus. Im Zentrum steht Osama bin Laden, Sohn eines saudischen Milliardärs und Anführer der Terrororganisation al-Qaida. Seine Spur verliert sich bereits nach wenigen Monaten in den afghanisch-pakistanischen Bergen. Zehn Jahre brauchen die US-Spezialeinheiten, um ihn schließlich in einer schlichten Wohnanlage in Pakistan aufzuspüren. Dort töten sie ihn. In der westlichen Welt wird die Nachricht vielfach mit Genugtuung aufgenommen, das Kapitel 11. September scheint beendet. Menschenrechtler sehen den Zugriff hingegen als Hinrichtung, weil Osama bin Laden ohne Rechtsverfahren getötet wurde. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Peter Bergen, US-Journalist und Buchautor (CNN) Wolfgang Kaleck, Rechtsanwalt, European Center for Constitutional and Human Rights, Berlin Peter L. Bergen: Die Jagd auf Osama bin Laden. Eine Enthüllungsgeschichte. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2012 Weiterführende Links: Zeitzeichen: 11.09.2001 - Die Terroranschläge auf das World Trade Center und das Pentagon Zeitzeichen: 11.08.1988 - Gründung des Terrornetzwerks al-Qaida Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Martin Herzog Redaktion: Frank Zirpins

  8. Höher, schneller, Empire State: Wettlauf der Wolkenkratzer
    01.05., 06:0000:14:49

    Mitten in der Weltwirtschaftskrise blickt New York nach oben: Am 1.5.1931 öffnet das Empire State Building - und bleibt fast vier Jahrzehnte das höchste Gebäude der Welt. In diesem Zeitzeichen erzählt Erik Hlacer: warum das Empire State Building an sieben Stellen schmaler werden muss, mit welchem Trick die Eigentümer den hohen Leerstand vertuschen wollen, wie das Gebäude dank des Films King Kong zur Ikone wird. Ende der 1920er Jahre entbrennt in New York ein Wettrennen um den Titel des höchsten Gebäudes der Welt. Auch die finanzkräftigen Automobilbauer investieren in die neue Wolkenkratzer. Zunächst sichert sich Walter Chrysler im Mai 1930 den Rekord. Dank einer spektakulären, aufgesetzten Stahlkrone ragt sein Chrysler Building 318 Meter in den Himmel. Doch an der Fifth Avenue wächst bereits mit dem Empire State Building ein neuer Gigant in Rekordtempo heran. Hinter dem Projekt stehen der Finanzvorstand von General Motors, John J. Raskob, und der frühere Gouverneur von New York, Al Smith. Tag für Tag kommen mehrere Stockwerke hinzu. Am 1. Mai 1931 wird das Empire State Building mit einer gewaltigen Nutzfläche von 900.000 Quadratmetern eingeweiht - und mit seinen 381 Metern offiziell zum weltweit höchsten Gebäude. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Carol Willis (Historikerin, Gründerin und Direktorin Skyscraper-Museum, New York) Wolfgang Sonne (Architekturhistoriker) John Tauranac: The Empire State Building. The Making of a Landmark. New York 1995 Britannica: Empire State Building | Height, Construction, History, & Facts Weiterführende Links: Zeitzeichen: 20.09.1932 - Lunch a top a skyscraper Zeitzeichen: 13.03.1893: Eröffnung des "Waldorf-Astoria"-Hotels in New York It's History: Was the Empire State Building a Blimp Port? (Youtube) Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Erik Hlacer Redaktion: Christoph Tiegel, Sefa Inci Suvak

  9. Michael Gartenschlägers Kampf gegen die DDR‑Todesautomaten
    30.04., 06:0000:14:40

    Michael Gartenschläger beweist die Existenz der DDR‑Selbstschussanlagen. Doch bei seiner letzten Aktion am 30.4.1976 wird er von einem Stasi-Kommando erwartet und erschossen. In diesem Zeitzeichen erzählt Ulli Schäfer: warum Michael Gartenschläger die Selbstschussanlagen an der deutsch-deutschen Grenze demontieren will, wie aus einem unangepassten Jugendlichen aus Strausberg ein entschiedener Gegner des SED-Regimes wird, weshalb sein Tod bis heute für viele als Symbol für das Unrecht an der innerdeutschen Grenze steht. Knapp 1400 Kilometer Metallgitterzaun, Stacheldraht, Minen, Wachtürme und tausende Selbstschussanlagen: Michael Gartenschläger kennt das System, mit dem die DDR ihre Grenze sichert. Der 1944 geborene Strausberger hört als Jugendlicher Westmusik, protestiert nach dem Mauerbau gegen das Regime und wird 1961 zu lebenslanger Haft verurteilt. Fast zehn Jahre sitzt er im Gefängnis, bis ihn die Bundesrepublik freikauft. Doch Gartenschläger schweigt nicht. 1976 demontiert er zwei Selbstschussanlagen vom Typ SM-70 und macht damit öffentlich, was die DDR leugnet. Als er am 30. April 1976 eine dritte Anlage abbauen will, gerät er in einen Hinterhalt und wird erschossen. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Thomas Köckeritz, Neffe von Michael Gartenschläger Freya Klier: Michael Gartenschläger. Kampf gegen Mauer und Stacheldraht, Leipzig 2012 Lothar Lienicke und Franz Bludau: Todesautomatik. Die Staatssicherheit und der Tod des Michael Gartenschläger an der Grenzsäule 231, Frankfurt am Main 2003 Andreas Frost: Michael Gartenschläger. Der Prozess. Mutmaßliches DDR-Unrecht vor einem bundesdeutschen Gericht, Schwerin 2002 Weiterführende Links: Zeitzeichen: Strafe in der DDR - Todesurteil für ein Flugblatt Zeitzeichen: 03.05.1974 - Erich Honecker will auf Flüchtende schießen lassen Zeitzeichen: Bau der Mauer in der DDR (am 13.08.1961) Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Ulli Schäfer Redaktion: Matti Hesse

  10. Warum der Osteraufstand Irland geprägt hat
    29.04., 06:0000:14:48

    Am Ostermontag 1916 starten irische Rebellen einen Aufstand gegen die britische Kolonialmacht. Er endet nach wenigen Tagen am 29. April 1916. Trotzdem stilisiert ihn Irland zur Geburtsstunde der Nation. In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck: wie ein Pilzbefall der irischen Kartoffeln den Hass auf die Briten schürt, dass während des Osteraufstands noch viele Iren Seite an Seite mit den Briten im Ersten Weltkrieg kämpfen, warum Patrick Pearse und James Connolly zu Märtyrern werden, wie die gescheiterte Rebellion zum nationalen Gründungsmythos avanciert. Als rund 150 irische Nationalisten am Ostermontag 1916 das Hauptpostamt in Dublin mit Waffengewalt einnehmen, feiern die meisten Iren gerade ein friedliches Osterfest mit ihren Familien. Die Zustimmung für den Kampf gegen die verhasste britische Kolonialmacht ist verhalten - zu groß ist die Angst vor den Briten. Die Befürchtungen bewahrheiten sich. Fünf Tage später, am 29. April 1916, sind rund 500 Menschen tot, darunter viele Zivilisten und Kinder, und die Anführer werden öffentlich hingerichtet. Das brutale Vorgehen der Briten erschüttert die Bevölkerung zutiefst und sie solidarisiert sich mit den Rebellen. Aus dem Schock von 1916 entsteht die irische Unabhängigkeitsbewegung. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Professorin Katharina Rennhak (Bergische Universität Wuppertal, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin mit Schwerpunkt irische Literatur und Erinnerungskultur) Charles Townshend: Easter 1916. The Irish Rebellion. London 2005, 2015 Richard S. Grayson und Fearghal McGarry: Remembering 1916. The Easter Rising, The Somme and the Politics of Memory in Ireland. Cambridge 2016 Weiterführende Links: Zeitzeichen: 06.12.1922 - Proklamation des Freistaates Irland Der Stichtag: 23.12.1920: "Government of Ireland Act" verabschiedet bpb: Unabhängigkeit Irlands Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autorin: Almut Finck Redaktion: Jakob Schiffer, Sefa Inci Suvak Technik: Annette Skrzydlo

  11. Die Piratin Mary Read: Seemannsgarn oder wahres Abenteuer?
    28.04., 06:0000:14:40

    Mary Read stirbt am 28. April 1721 in Haft auf Jamaika. Brutale Piratin, mutiger als viele Männer, angeblich Geliebte von Anne Bonny. Doch was ist historisch belegbar? In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath: warum Mary Read ein Leben als Mann verkleidet führt, warum sie vor Gericht auf „nicht schuldig“ plädiert, wie kurz ihre Karriere als Piratin tatsächlich ist, weshalb ihr Ruf bis heute zwischen Mythos und Wirklichkeit schwankt. 28. November 1720, Jamaika: Vor Gericht bestreitet Mary Read die Vorwürfe der Piraterie. Viel mehr als diese Prozessakten ist über sie kaum bekannt. Sicher ist: Im "Goldenen Zeitalter" der Piraterie kämpft sie an der Seite von Anne Bonny auf dem Schiff des Piraten John Rackham. Mit Pistolen, Entermesser und großem Mut. Vermutlich lebt Mary Read schon früh als Mann, dient als Soldat und fährt zur See. Für Frauen ist ein selbstbestimmtes Leben damals kaum möglich. Doch ihre Geschichte ist lückenhaft. Vieles stammt aus späteren Erzählungen, manches ist wohl ausgeschmückt. Nach ihrer Verhaftung wird sie zum Tode verurteilt und stirbt 1721 auf Jamaika. Ihr Grab bleibt unbekannt. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Peter Lehr (Senior Lecturer in Terrorismusstudien an der Universität von St. Andrews/Schottland, Spezialgebiet Piraterie) Roxanne Gregory (Sachbuchautorin) Captain Charles Johnson: A General History of the Pirates. From Their First Rise and Settlement in the Islands of Providence to the Present Time, London 1724 Peter Lehr: Pirates. A New History From Vikings to Somali Raiders, New Haven 2019 Roxanne Gregory: A History of Women in Piracy. Life Under the Black Flag, Barnsley 2025 Robert Baldwin (Hg.): The Tryals of Captain John Rackham and Other Pirates. A True Copy of the Act of Parliament made for the more effectual suppression of Piracy, Jamaika 1721 Weiterführende Links: The Post and Courier: The true and false stories of Anne Bonny, pirate woman of the Caribbean David Fictum: Anne Bonny and Mary Read - Female Pirates and Maritime Women Zeitzeichen 06.09.2023: Die Piratin Grace O'Malley trifft Königin Elisabeth I. Zeitzeichen 28.02.2025: Henry Every erklärt sich 1695 zum Piraten Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autorin: Andrea Kath Redaktion: Matti Hesse Technik: Christina Gabriel

  12. Hunger und Terror: Die deutsche Wehrmacht besetzt Athen
    27.04., 06:0000:14:51

    Am 27.4.1941 marschieren deutsche Truppen in Athen ein. Hinrichtungen, Plünderungen und Hunger werden Alltag. Aber es entsteht auch Widerstand gegen die Besatzer. In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Friedrich: wie der Einmarsch der deutschen Wehrmacht 1941 viele Griechen in Hunger, Gewalt und Plünderungen stürzt, warum sich Athen schon wenige Wochen nach der Besetzung im Chaos befindet, und wie erste Streiks und symbolische Aktionen den Widerstand gegen die Besatzung entfachen. Am 27. April 1941 marschieren deutsche Truppen in Athen ein. Anfangs schauen viele neugierig zu, doch schnell weicht die Neugier blankem Entsetzen. Die Besatzer plündern Geschäfte, errichten ein Terrorregime und treiben die Stadt in eine verheerende Hungersnot: Tausende sterben, allein in Athen bis zu 700 Menschen täglich. In Kellern der Besatzungsmacht werden Gefangene verhört, gefoltert und auf ihre Hinrichtung vorbereitet. Orte wie der Schießstand von Kaisariani werden zu Schauplätzen von Massenexekutionen. Gleichzeitig wächst der Widerstand. Aus Hunger, Verzweiflung und dem Willen zur Freiheit. Bis heute bleiben diese Orte Mahnmale: für das Leid, und für eine Erinnerung, die bleibt. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Kostas Gavrilakis, Ehrenamtlicher Mitarbeiter Gedenkstätte Kaisariani Ioulia Oikonomopoulou, Archäologin, Kunsthistorikerin und Mitarbeiterin Gedenkstätte Kaisariani Menelaos Charalampidis, Historiker und Buchautor, Athens History Walks Menelaos Charalampidis: εμπειρία της Κατοχής και της Αντίστασης στην Αθήνα (dt.: Die Erfahrung der Besatzung und des Widerstands in Athen), Athen 2012. Ioannis Zelepos: Kleine Geschichte Griechenlands. Von der Staatsgründung bis heute, München 2014. Weiterführende Links: Gedenkorte Europa 1933-1945 Athens History Walks: @menelaos.haralabidis Rosa Luxemburg Stiftung MOG Erinnerungen an die Okkupation in Griechenland (Μνήμες από την Κατοχή στην Ελλάδα) Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Claudia Friedrich Redaktion: Sefa Inçi Suvak

  13. Vom Mittelalter zur Renaissance: Petrarca auf dem Mont Ventoux
    26.04., 06:0000:16:02

    Aus Neugier erklimmt der Dichter den Gipfel. Sein Bericht vom 26.4.1336 beschreibt göttliche Erkenntnis, aber auch die schöne Aussicht - und gilt als kulturhistorischer Wendepunkt. In diesem Zeitzeichen erzählt Raoul Mörchen: warum der Aufstieg auf den Mont Ventoux vielleicht nie stattgefunden hat, wieso ein Dichter des 14. Jahrhunderts als moderner Mensch gilt, und weshalb ein Gipfelerlebnis mehr über Zweifel als über Triumph verrät. Ein Mann macht sich auf den Weg, angeblich nur aus Neugier. Francesco Petrarca, Dichter, Gelehrter, ein früher Intellektueller Europas. Sein Ziel: der Mont Ventoux, ein windumtoster Riese in der Provence. 1336 soll er den Gipfel erklommen haben. Doch ob er wirklich oben war, bleibt ungewiss. Petrarca berichtet von Mühen, Umwegen und einem atemberaubenden Blick über Wolken und Berge. Doch oben angekommen, geschieht etwas Unerwartetes: In einem Buch des Kirchenvaters Augustinus liest er eine Mahnung, wer nur die Welt bestaunt, verliere sich selbst. Zwischen Neugier und Glauben, zwischen Naturbegeisterung und Selbstzweifel: Sein oft zitierter Ventoux-Brief erzählt weniger von einem Sieg über den Berg als von einem inneren Konflikt. Vielleicht war der Aufstieg am Ende kein reales Abenteuer, sondern eine Reise in die eigene Seele. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Andreas Kablitz, Romanist und ehemaliger Direktor des Kölner Petrarca-Instituts. Francesco Petrarca: Der Aufstieg auf den Mont Ventoux (Fam. IV,1), in: Epistolae familiares, z. B. Stuttgart, 1999. Weiterführende Links: Albertus Magnus: Der Bettelmönch, der alles wissen wollte Der Namensgeber Amerikas: Großer Entdecker oder ein Hochstapler? Gipfelstürmer und Geschichtenerzähler: Luis Trenker James Cook entdeckt das Great Barrier Reef (am 11.6.1770) Fahrrad und Feminismus: die irische Pädagogin Sophie Bryant Das ist unser Hör-Tipp: Tschernobyl. Die Katastrophe und wir Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Raoul Mörchen Redaktion: Sefa Suvak und Carolin Rückl

  14. Meilensteine der Weltliteratur: Homer schreibt Ilias und Odyssee
    25.04., 06:0000:14:43

    Zwei Epen, ein Mythos: Ilias und Odyssee prägen bis heute das Erzählen von Krieg, Heimkehr und Sinnsuche. Wer war Homer - und warum wirken diese Geschichten bis heute? In diesem Zeitzeichen erzählt Ralph Erdenberger: warum Ilias und Odyssee schon in der Antike echte "Blockbuster" sind, weshalb bis heute unklar bleibt, ob es Homer als einzelne Person überhaupt gegeben hat, wie mündliche Erzähltraditionen zu zwei zusammenhängenden Epen werden, wie Gewalt, Trauma und Rückkehr die Menschen damals wie heute beschäftigen. Es sind zwei Geschichten: Die Ilias erzählt vom Zorn des Achill und vom Krieg um Troja. Die Odyssee schildert die lange, gefährliche Heimfahrt des Odysseus nach Ithaka. Beide Epen entstehen vermutlich im 8. oder frühen 7. Jahrhundert vor Christus und treffen den Nerv einer Zeit voller Gewalt und Unsicherheit. Ob Homer ein einzelner genialer Dichter ist oder das Werk professioneller Sänger verdichtet, bleibt offen. Sicher ist: Die Geschichten verbinden individuelle Schicksale mit großen Fragen nach Ehre, Gemeinschaft und Identität. Genau darin liegt ihre bis heute ungebrochene Wirkung – als Ursprung europäischer Literatur und als Erzählungen, die immer wieder neu gelesen werden können. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Jonas Grethlein (Professor für Altphilologe, Universität Heidelberg) Bernhard Zimmermann (emeritierter Professor für klassische Philologie, Universität Freiburg) Homer: Ilias - Odyssee. München 2002 Jonas Grethlein: Die Odyssee. Homer und die Kunst des Erzählens. München 2017 Weiterführende Links: ARD alpha: Klassiker der Weltliteratur - Homer Arte: Die großen Mythen - Ilias und Odyssee ZDF: Superhelden - Odysseus Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Ralph Erdenberger Redaktion: Matti Hesse

  15. Frankreich zwischen Ruhm und Schuld: Henri Philippe Pétain
    24.04., 06:0000:16:01

    Henri Philippe Pétain, geb. am 24.4.1856, wird als General im 1. Weltkrieg zum Nationalhelden. Im 2. Weltkrieg führt er das Vichy-Regime und kollaboriert mit Deutschland. In diesem Zeitzeichen erzählen Markus Harmann und Joachim Heinz: wie eng die Leben von Henri Philippe Pétain und Charles de Gaulle miteinander verflochten sind, welche rechtsradikalen Ziele Pétain auch unabhängig von den Nationalsozialisten verfolgt, wie das Vichy-Regime und die SS konkret bei der Judenverfolgung zusammenarbeiten, wann Pétain jeden Rückhalt in der französischen Bevölkerung verliert, wo im Juli 1945 der Prozess gegen den 89-jährigen Marschall und Politiker beginnt. Die Karriere von Henri Philippe Pétain beginnt im Ersten Weltkrieg. In der Schlacht von Verdun gilt er als besonnener Militär, der das Leben seiner Soldaten schont. Dieser Ruf macht ihn nach 1918 zu einer nationalen Integrationsfigur. Als Frankreich im Zweiten Weltkrieg von Nazi-Deutschland überfallen wird, erscheint der 84-jährige Marschall vielen als letzter Garant für Ordnung und Ehre. Pétain übernimmt 1940 Frankreichs Regierung und kollaboriert mit dem Angreifer. Das Land wird geteilt: in einen von den Deutschen besetzten Norden und einen von Pétain verwalteten Süden. Dort errichtet er in Vichy einen autoritären Staat, in dem politische Gegner verfolgt werden, antisemitische Gesetze gelten und man sich an der Deportation von Juden beteiligt. Nach der Befreiung Frankreichs wird Pétain zum Tod verurteilt, dann aber begnadigt. Er stirbt 1951 in der Verbannung. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Matthias Waechter (Historiker, Buchautor und Direktor des Hochschulinstituts CIFE in Nizza) Matthias Waechter: Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert. München 2019 Wilfried Loth: Geschichte Frankreichs im 20. Jahrhundert. Frankfurt 1995 Michael R. Marrus, Robert O. Paxton: Vichy France and the Jews. Stanford 1995 Robert O. Paxton: Vichy France. Old Guard and New Order 1940-1944. New York 1982 Weiterführende Links: BR: Schlacht von Verdun - Pétains Rotationssystem "Noria" Funk: Die Geschichte des Vichy-Regimes DLF: Prozess gegen Pétain - Vom Kriegshelden von Verdun zum Hochverräter Das ist unser Hör-Tipp: Alles Geschichte: Leni Riefenstahl - Influencerin des Bösen Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Joachim Heinz und Markus Harmann Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse Technik: Annett Bastian

  16. Aethelred "the Unready": Mythos eines schwachen Königs
    23.04., 06:0000:14:33

    Ein Versager, unbereit, unfähig gegen die Wikinger: So lautet das Urteil der Chronisten über Aethelred (gest. 23.4.1016). Dabei erzählt sein Beiname eigentlich eine andere Geschichte. In diesem Zeitzeichen erzählt Herwig Katzer: warum König Aethelred bis heute als "der Unfertige" gilt, wie ein ungeklärter Mord seine Herrschaft überschattet, weshalb England immer wieder von Wikingerangriffen erschüttert wird. Aethelred, geboren um 967, kommt früh auf den Thron, nach dem gewaltsamen Tod seines Halbbruders. Ein Verbrechen, das nie aufgeklärt wird und wie ein Schatten über seiner Regentschaft liegt. Schon seine Zeitgenossen urteilen hart über ihn. Doch sein Beiname "the Unready" bedeutet wohl eher "schlecht beraten" als unfähig. Als junger König ringt Aethelred mit mächtigen Adligen, trennt sich von Beratern und trifft Entscheidungen, die für Unruhe sorgen. Die Lage eskaliert, als Aethelred 1002 ein Massaker an Dänen anordnet. Die Folge: noch heftigere Angriffe der Wikinger. Schließlich muss er ins Exil fliehen und kehrt doch zurück. Als er 1016 stirbt, ist sein Ruf längst beschädigt. Doch vielleicht, so vermuten Historiker heute, wurde auch ungerecht über ihn geurteilt. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Dr. Dominik Waßenhoven, Historisches Institut, Universität Köln Prof. emer. Hannah Vollrath, Historikerin Ethelred the Unready Ann Williams: Aethelred the Unready, Hambledon and London, 2003 Weiterführende Links: Richard III. wird englischer König (am 06.07.1483) Mathilde von England wird mit acht Jahren römisch-deutsche Königin Englands blutige Königin: Mit Gewalt gegen Protestanten Karl der Große Britanniens: König Alfred von Wessex Richard Löwenherz: Die Strahlkraft von Mythen und Legenden Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Herwig Katzer Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins

  17. "Gottes Freund, aller Welt Feind": Die Störtebeker-Legende
    22.04., 06:0000:13:39

    Der Freibeuter Klaus Störtebeker gilt als eine Art Robin Hood auf hoher See - erst recht nach seiner Festnahme am 22.4.1401. Wieviel Wahrheit steckt in der Geschichte? In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner: warum die Legende um Klaus Störtebeker viele Ungereimtheiten aufweist, warum manche Piraten zu Störtebekers Zeit ganz legal Schiffe kapern und Waren plündern, wie selbst Störtebekers Hinrichtung zur Heldensage wird. Um 1400 macht ein Mann namens Klaus Störtebeker als Piratenanführer der so genannten Vitalienbrüder das norddeutsche Küstengebiet unsicher. Er überfällt Hamburger und englische Schiffe und verursacht einen immensen wirtschaftlichen Schaden. Auf Störtebeker und seine Mannen wird verstärkt Jagd gemacht. Nach erbittertem Kampf vor Helgoland wird Klaus Störtebeker am 22. April 1401 mit seinen Getreuen festgenommen und nach Hamburg verfrachtet. Dort erwartet ihn ein grausames Ende. So zumindest besagt es die Legende. Doch wieviel Wahrheit steckt in dieser Erzählung? Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Prof. Martin Krieger, Historiker, Universität Kiel Prof. Gregor Rohmann, Historiker, Universität Rostock Gregor Rohmann: Der Kaperfahrer Johann Stortebeker aus Danzig. Beobachtungen zur Geschichte der "Vitalienbrüder". Hansische Geschichtsblätter 07/2020 Weiterführende Links: Zeitzeichen: Henry Every erklärt sich 1695 zum Piraten Stichtag: 16. Juli 1732 - Piratenjäger Woodes Rogers stirbt auf Bahamas Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autorin: Martina Meißner Redaktion: Frank Zirpins

  18. 80er-Mega-Star Prince: geniales Multitalent und King of Funk
    21.04., 06:0000:14:47

    Am 21.4.2016 stirbt einer der innovativsten Künstler der Popgeschichte: Der US-Musiker Prince wird nur 57 Jahre alt. Sein Nachlass wird bis heute aufgearbeitet. In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Pfaff: von Prince' Kindheit in der "weißen" Stadt Minneapolis, von seinem ganz eigenen Stil, der Rock-, Soul-, Funk- und Jazzelemente vereint, warum der Sänger in den USA für Warnaufkleber auf Platten sorgt, von seiner Zeit als "The artist formerly known as Prince" - einer Zeit zwischen Befreiung und kommerziellem Selbstmord. Prince Rogers Nelson, genannt "Prince", ist nur 1,58 Meter groß. Aber vielen Kritikern gilt er als eines der größten Musikgenies aller Zeiten. Er schreibt Hits wie "Purple Rain", "Kiss" oder "Nothing compares 2 U". Weltweit verkauft er über 100 Millionen Tonträger. Auf der Bühne wirkt Prince cool, sexy und extrovertiert - trägt High Heels, lilafarbene Jacken und Rüschenhemden. Sein Privatleben dagegen hält der Vollblutmusiker und Workaholic streng geheim. Prince stirbt am 21. April 2016 an einer Überdosis Schmerzmittel. Sein Einfluss auf die Popwelt bleibt bis heute enorm und lebt in zahlreichen Bands, deren Auftritten und Veröffentlichungen weiter. Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner: Norman Müller, Prince-Experte und Moderator beim Internet-Musiksender Byte FM Dave Hill: Prince. A Pop Life. New York 1989 Diedrich Diederichsen: Prince. Der Herr der Gegensätze. Die Zeit Nr. 19/2016 Weiterführende Links: NDR-Podcast "Urban Pop": Prince Stichtag: 25. Juni 2009 - Michael Jackson stirbt in Los Angeles Stichtag: 16. August 1958 - Popsängerin Madonna wird geboren Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Thomas Pfaff Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak Technik: Nikita Sulzhenko

  19. Bargeld als Geschichtsbuch: Harriet Tubman auf der 20-Dollar-Note
    20.04., 06:0000:14:39

    Wer mit Dollar-Noten bezahlt, der hält die Gesichter weißer Männer in der Hand. Die ehemals versklavte Harriet Tubman soll das ändern - seit dem Beschluss vom 20.4.2016 aber ist wenig passiert. In diesem Zeitzeichen erzählt Michael Marek: warum die Entscheidung für Harriet Tubman weit mehr ist als ein neues Banknoten‑Design, wie eine Analphabetin zur Schlüsselfigur der "Underground Railroad" wird, weshalb Tubman als Spionin und Militärführerin in den Bürgerkrieg zieht, warum ausgerechnet Andrew Jackson auf den Geldscheinen weichen soll, dass der Plan aber vermutlich niemals umgesetzt werden wird. Harriet Tubman gilt in den USA als Freiheitsikone, in Europa ist sie kaum bekannt. Geboren als Araminta Ross wächst sie in Maryland in der Sklaverei auf. Nach ihrer eigenen Flucht kehrt sie immer wieder in die Südstaaten zurück, um andere zu befreien - organisiert, mutig und mit großem strategischem Geschick. Als die Obama‑Regierung 2016 ankündigt, Tubmans Portrait auf die 20‑Dollar‑Note zu setzen, entbrennt eine landesweite Debatte. Es geht um Rassismus, um nationale Mythen und um die Frage, wessen Gesicht ein Land auf sein Geld druckt. Die Banknote wird so zum Symbol für den Kampf der USA mit ihrer eigenen Vergangenheit. Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner: Ernestine Wyatt (Nachfahrin von Harriet Tubman) Angela Crenshaw (Rangerin, Harriet Tubman Underground Railroad Visitor Center) Frank Noll (Historiker, Bureau of Engraving and Printing) Weiterführende Links: WDR 3 Kulturfeature: Schwarze Jeanne d’Arc - Die Sklavenbefreierin Harriet Tubman Zeitzeichen 20.08.1619: Erste Sklaven in Nordamerika Zeitzeichen 02.10.1800: Nat Turner, Amerikas umkämpfter Held, wird geboren Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Michael Marek Redaktion: Frank Zirpins

  20. Desaster in der Schweinebucht oder: Der kubanische Stachel
    19.04., 06:0000:15:57

    Am 19.4.1961 scheitert die Invasion in der Schweinebucht. Kuba ist bis heute ein Stachel im Selbstbild der US-Amerikaner - was bedeutetet das für die Zukunft der Insel? In diesem Zeitzeichen erzählt Burkhard Hupe: warum die CIA die Unterstützung für Fidel Castro auf Kuba dramatisch unterschätzt, wie Präsident John F. Kennedy zwischen Kaltem Krieg und politischem Neuanfang gerät, weshalb das Scheitern der Invasion direkt in die Kuba‑Krise von 1962 führt, wie aus einer Geheimoperation ein globaler Machtbeweis wird, mit langfristigen Folgen für Lateinamerika. Die Invasion in der Schweinebucht ist von Anfang an riskant geplant. Rund 1.500 Exilkubaner landen im April 1961 an Kubas Südküste, ausgebildet und bewaffnet von der CIA. Doch Überraschung, Gelände und Rückhalt in der Bevölkerung fehlen. Fidel Castro ist vorbereitet, seine Truppen schlagen schnell zurück. Für John F. Kennedy wird das Fiasko zur ersten großen außenpolitischen Niederlage. Er verweigert den offenen militärischen Eingriff und lässt die Invasion scheitern. Kuba rückt daraufhin enger an die Sowjetunion, der Kalte Krieg spitzt sich zu. Nur ein Jahr später steht die Welt während der Kuba‑Krise am Abgrund eines Atomkriegs. Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner: Dr. Andreas Etges (Amerika‑Historiker, Universität München) Holger Meding (Professor für iberische und lateinamerikanische Geschichte, Universität Köln) Weiterführende Links: Zeitzeichen 16.10.1962: Kennedy erfährt von Raketen auf Kuba Zeitzeichen 22.10.1962: John F. Kennedy kündigt Kuba-Blockade an Zeitzeichen 19.02.2008: Kubas Staatschef Fidel Castro gibt seinen Rücktritt bekannt Planet Wissen: John F. Kennedy Planet Wissen: Fidel Castro Das ist unser Hör-Tipp: Alles Geschichte: Riefenstahl: Influencerin des Bösen Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob? Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens! Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt. Die Macher hinter diesem Zeitzeichen: Autor: Burkhard Hupe Redaktion: Matti Hesse

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