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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Mitteldeutscher Rundfunk

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378 Episoden · neueste 14.10.

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  1. #298 Berliner Verhandlungen: Wirklich näher am Frieden?
    17.12., 16:4501:02:52

    Berlin war in den vergangenen Tagen kurz das Zentrum der Verhandlungen für einen Frieden in der Ukraine. Ex-Nato-General Erhard Bühler sieht darin einen diplomatischen Erfolg für die Bundesregierung. In einer Erklärung der europäischen Regierungschefs steht unter anderem, dass die ukrainische Armee nach einem Frieden eine Stärke von 800.000 Soldaten haben könnte. Außerdem soll es eine internationale Friedenstruppe und Sicherheitsgarantien für die Ukraine geben. Im Podcast analysieren wir das Papier, in dem es laut Bühler einige Leerstellen gibt. Und: Bisher gibt es keine Anzeichen, dass Russland echtes Interesse an einem Frieden hat. Die aktuelle militärische Lage: Die russische Armee intensiviert ihre Angriffe. Damit einher gehen weitere militärische Erfolge, aber auch höhere Verluste. Die Ukraine hält dagegen und hat ebenso einige Erfolge. Einen Coup hat nach Ansicht von Bühler der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gelandet. Er besucht seine Soldaten am Stadtrand von Kupjansk. Russland hatte schon vor längerer Zeit verkündet, die Stadt sei erobert. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Die Ukraine meldet, in der Stadt einiges an Gebiet zurückerobert zu haben. Wie nachhaltig das sei, müsse man sehen, so Bühler. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 23. Dezember 2025 geplant.

  2. #297 Neue US-Sicherheitsstrategie: Eine Kampfansage?
    11.12., 16:4501:07:24

    Die neue Sicherheitsstrategie der USA liest sich teilweise wie eine Kampfansage an Europa. Der Kontinent stehe vor großen Problemen. Es gebe Zensur und die Unterdrückung der politischen Opposition. Die Geburtenraten seien niedrig und nationale Identitäten gingen verloren. Die europäische Einwanderungspolitik sei ein großes Problem. Die Rolle der Europäischen Union wird kritisch beschrieben. Russland wird in dem Papier dagegen nicht so negativ bewertet. Sind die US-Amerikaner also noch unsere Partner? Im Podcast analysieren wir die neue Sicherheitsstrategie und ihre Auswirkungen auf Europa mit dem Ex-Nato-General Erhard Bühler. Bühler sagt zu der US-Sicherheitsstrategie: "Es gibt in dieser Strategie vieles, was unbestritten richtig ist. Es gibt viele Dinge, die man diskutieren kann und sogar muss. Und es gibt Dinge, die so nicht gehen und die Widerspruch brauchen." Das Papier ist nach Ansicht von Bühler in vielen Punkten ein innenpolitisches Papier, dass sich an die Anhänger von Trumps MAGA-Bewegung richte. Dennoch müsse man es auch in Europa lesen: "Also wir sollten diese Strategie gründlich auswerten. Zweitens ist meine Empfehlung, dass wir keine vorschnellen Schlüsse ziehen", so Bühler. Wie Europa konkret mit der neuen Strategie der USA umgehen könnte, beschreibt Bühler im Podcast. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 17. Dezember 2025 geplant.

  3. #296 Wer kontrolliert Pokrowsk?
    03.12., 16:4500:51:25

    Russland hat die Einnahme der wichtigen Stadt Pokrowsk gemeldet, die Ukraine dementiert. Im Podcast erklärt Ex-General Erhard Bühler, warum er der ukrainischen Darstellung glaubt. In Pokrowsk werde noch gekämpft. Die Lage der verbliebenen ukrainischen Truppen sei aber schwierig. Es sei möglich, dass Russland die Stadt in den kommenden Tagen vollständig unter seine Kontrolle bringe. Vor einem Erfolg stünden die Russen auch bei Siwersk weiter nördlich. Die Stadt befindet sich laut Bühler "in einem Endstadium der Verteidigung". Außerdem: Mehrere Stunden Verhandlungen, aber kaum ein Ergebnis. In Moskau hat eine US-Delegation mit Präsident Putin gesprochen, um Schritte in Richtung eines Friedens zu erreichen. Es scheint nicht so, als wäre Russland gerade zu einem Entgegenkommen bereit. Und auch für die Ukraine seien die Vorschläge im von den USA vorgelegten "Friedensplan" nicht wirklich zu akzeptieren, findet Bühler. "Der eine will nicht, das ist Putin, der andere kann nicht, das ist Selenskyj." Im Podcast geht es auch um die Frage, warum Europa bei den aktuellen Verhandlungen keine prominente Rolle spielt. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 10. Dezember 2025 geplant.

  4. #295 Düstere Lage und die Causa Witkoff
    28.11., 19:5701:07:19

    Ex-General Bühler sieht die Ukraine derzeit in einer depressiven, düsteren Lage. Nicht unbedingt auf militärischem Gebiet, sondern weil die Begleitumstände so seien. Da seien die politischen Gespräche, die im Augenblick geführt würden, auch der Druck, der von den USA aus auf der Ukraine laste, und ganz sicher auch der Korruptionsskandal, der nicht hilfreich bei der Verteidigung sei. In der Diskussion um den 28-Punkte-Plan will Bühler weniger von einem Friedensplan sprechen, als vielmehr von einer Stoffsammlung für Gespräche. Bei einer kompletten Umsetzung sieht Bühler Verstöße gegen das Völkerrecht. Und dann gibt es die Causa Steve Witkoff, seines Zeichens Sonderbeauftragter von US-Präsident Donald Trump. Was ist dran an den Vorwürfen, der Friedensplan sei von Russland "diktiert"? Das will Bühler nicht bewerten, verweist aber darauf, dass sich im Plan schon russische Positionen wiederfänden. Durchzogen wird die Podcastfolge von Fragen von Hörerinnen und Hörern an den Ex-General. Beschweigt er aus Loyalität Probleme in der Bundeswehr, was hält er von Wehrpflicht-Plänen, und hält er es wirklich für realistisch, dass Russland die NATO angreift? Die Antworten gibt es im Podcast. Was ist eigentlich Ihre Meinung zu den jüngsten Debatten um den US-Friedensplan, wie realistisch ist ein Kompromiss? Beteiligen Sie sich gern an der Sendung "Mitreden! Deutschland diskutiert" am Montag, den 1. Dezember, um 20.15 Uhr in den ARD-Infowellen und auf dem YouTube-Kanal der Tagesschau. Nähere Informationen: Hier klicken Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 03. Dezember 2025 geplant.

  5. 28 Punkte – der neue "Friedensplan" (#294)
    21.11., 16:4501:00:55

    Russland und die USA haben sich Medienberichten zufolge auf einen "Friedensplan" verständigt. Er umfasst 28 Punkte. Die Ukraine ist erst im Nachgang informiert worden. Was genau der "Friedensplan" vorsieht, darüber sprechen wir mit Ex-Nato-General Erhard Bühler in dieser Folge. Er sagt zu dem Plan: "Im Wesentlichen entspricht das den Kriegszielen Russlands." Leerstellen sieht Bühler unter anderem bei den Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Dennoch gebe es auch positive Ansätze. Aber wie realistisch ist der Plan? Auch dazu gibt Bühler eine Einschätzung ab. Tagesschau-Artikel zu dem 28-Punkte-Plan: https://www.tagesschau.de/ausland/europa/us-plan-ukraine-100.html Über Wochen wurde diskutiert, wie der Wehrdienst in Deutschland künftig aussehen soll. Nun hat sich die Bundesregierung geeinigt. Wir schauen auf die Pläne und ordnen sie ein. Weitere Themen: Die aktuelle militärische Lage + Aktivitäten von Partisanen in russischen oder russisch besetzten Gebieten nehmen zu Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 28. November 2025 geplant.

  6. #293 Werden wir zu langsam "kriegstüchtig"?
    14.11., 17:4701:02:54

    Am Anfang des Podcasts gehen Tim Deisinger und Ex-General Erhard Bühler auf den jüngsten Korruptionsskandal in der Ukraine ein. Bühler spricht von einer besonderen Herausforderung für Präsident Selenskyj, bewertet aber auch positiv, dass die Anti-Korruptionsbehörde den Fall aufgedeckt hat. Gleichwohl findet er, dass der Skandal natürlich diejenigen bestärkt, die die Ukraine ohnehin für ein korruptes Land halten. Schwerpunktthema ist dann ein Artikel in der FAZ. Die beiden Autoren Moritz Schularick und Niall Ferguson gehen darin sehr kritisch mit der deutschen Verteidigungspolitik um. Ihnen geht alles zu langsam, die Waffenproduktion kommt nicht in Gang, die Abhängigkeit von den USA ist viel zu hoch - so ihr Befund. "Ich teile die Ungeduld", sagt Bühler. "Wir könnten besser dastehen." Allerdings findet er die Kritik "zu polemisch und auch faktisch nicht ganz richtig". Im Podcast nimmt er Stellung zu den einzelnen Punkten und erklärt, was ihn daran stört. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Die nächste Podcast-Folge ist für den 21.11. geplant.

  7. #292 Trumps Getöse um Atomwaffentests
    06.11., 16:4501:05:26

    US-Präsident Trump hat angekündigt, dass sein Land wieder mit Atomwaffentests beginnen will. Als Begründung führt er an, dass Russland und China das auch tun würden. Daran, dass das stimmt, gibt es Zweifel, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. Es gebe verschiedene Testarten im Zusammenhang mit Nuklearwaffen. Bühler erklärt, welche das sind. Mit Ausnahme von Nordkorea hätten alle Atommächte seit den 1990er Jahren keine unterirdischen Atomwaffentests mehr ausgeführt, um die es Trump mutmaßlich gehe. Wenn es die geben würde, würde das die Welt sofort erfahren. Insgesamt sei zu hoffen, dass sich die Atomwaffendiskussion schnell wieder beruhige, sagt Bühler. Bei der aktuellen militärischen Lage steht die Situation in Pokrowsk im Zentrum. Die Russen rücken vor und stehen tief in der Stadt. Insgesamt sei die Lage derzeit undurchsichtig. Der Ring um Pokrowsk zieht sich Stück für Stück zu. Eine Eroberung der Stadt durch Russland könnte kurz bevorstehen, so Bühler. Bühler erklärt auch, welche größeren Angriffspläne die Russen in den nächsten Monaten haben könnten. Bei der Ausrüstung für die Bundeswehr sind einige Anschaffungen auf den Weg gebracht worden. Welche das sind und was sie der Bundeswehr bringen, auch darüber sprechen wir im Podcast. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 14. November 2025 geplant.

  8. #291 Kupjansk und Pokrowsk vor dem Fall?
    29.10., 16:4501:06:10

    Russische Truppen rücken in Kupjansk und Pokrowsk vor - mit teils überraschenden Erfolgen. Wie stabil sind diese Geländegewinne? Der frühere NATO-General Erhard Bühler analysiert die Lage vor Ort, spricht über die strategische Bedeutung der beiden Städte und erklärt, warum die russische Meldedisziplin selbst im eigenen Land zunehmend kritisch gesehen wird. Außerdem spricht Host Tim Deisinger mit Erhard Bühler über den ukrainischen Angriff auf einen Staudamm in Russland. Der Vorfall erinnert an eine russische Attacke auf den Staudamm in Kachowka. Bühler erklärt, warum die beiden Fälle seiner Meinung nach nicht vergleichbar sind und beantwortet die Frage, ob solche Angriffe zulässig sind oder einen Bruch des Völkerrechts darstellen. Er ordnet ein, was erlaubt ist, was nicht, und warum die Dimension des Schadens eine entscheidende Rolle spielt. Link zur Doku "Russian Secrets. So schützt Putin seine Atomwaffen" https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS8yZmU2NmQ5My1hODcwLTQ3YzEtOGEzYS05MTllM2E1N2NhY2FfZ2FuemVTZW5kdW5n Podcast-Tipp: punktEU https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:9b4bbb0b22797826/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 06. November 2025 geplant.

  9. #290 Trump ohne Plan und Strategie
    22.10., 16:4501:03:11

    US-Präsident Donald Trump versucht, den Ukraine-Krieg zu beenden. Er hat jüngst mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin telefoniert und dann den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj getroffen. Immer wieder äußert sich Trump zum Konflikt, nur die Positionen wechseln ständig. Eine konstante Strategie ist nicht zu erkennen. Das macht es für Putin leichter. In diesem Podcast erklärt Ex-Nato-General Erhard Bühler, wie er das Vorgehen von Trump und Putin einschätzt. Und wie Russland die Diplomatie als Teil der Kriegsführung einsetzt. Außerdem geht es um den Vorschlag, den Krieg entlang der aktuellen Frontlinie einzufrieren. Die aktuelle militärische Lage: Wir sprechen über die Lage bei Kupjansk. Die Russen sind weiter in die Stadt vorgedrungen. Außerdem versuchen sie, die Stadt zu umfassen. Ähnliches gilt für die Stadt Pokrowsk. Neuigkeiten gibt es auch aus der Region Saporischschja. Außerdem beantworten wir in dieser Folge Fragen zum Thema Drohnen. Link zum LTO-Artikel zum Drohnenthema: https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/bundeswehr-drohnen-verteidigung-aenderung-grundgesetz Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 29. Oktober 2025 geplant.

  10. #289 Wehrdienstlotterie in Deutschland?
    16.10., 16:4500:58:37

    Die Bundeswehr braucht mehr Personal. Zehntausende Soldaten werden benötigt, um den aktuellen Bedrohungen gerecht zu werden. "Dieses Ziel ist ohne einen neuen Wehrdienst nicht zu erfüllen", so Ex-Nato-General Erhard Bühler. Über den Weg dahin wird in Deutschland aber heiß diskutiert. Fragebögen, Losverfahren, Wehrpflicht – all das steht im Raum. Bühler wünscht sich eine schnelle Lösung. Und er ist in einem Punkt pessimistischer als Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius (SPD). Zur aktuellen militärischen Lage: Die Russen intensivieren ihre Anstrengungen an der Front, ohne große Erfolge aber mit zunehmenden Verlusten. Personalprobleme gibt es auf beiden Seiten. Das Wetter ändert sich und damit auch die Lage auf dem Schlachtfeld. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 22. Oktober 2025 geplant.

  11. #288 Hegseth und die Machtdemonstration in Quantico
    08.10., 16:4501:16:03

    Russland fliegt wieder massive Luftangriffe – mit neuen Flugbahnen, die die ukrainische Luftabwehr zunehmend überfordern. General a.D. Erhard Bühler sagt: "Man muss Nacht für Nacht dankbar sein, dass es nicht mehr zivile Opfer gibt.“ Doch nicht nur das Kriegsgeschehen in der Ukraine steht im Fokus dieser Folge. Host Tim Deisinger und Erhard Bühler sprechen auch über ein beispielloses Treffen in Quantico (USA): US-Präsident Donald Trump und sein Verteidigungsminister Pete Hegseth haben die gesamte militärische Führung der USA an einem Ort versammelt – und Reden gehalten, die für Unruhe sorgen. Zu diesem Treffen haben uns zahlreiche Fragen von Hörerinnen und Hörern erreicht. Bühler ordnet ein, was hinter dieser Machtdemonstration steckt und welche Folgen das für die NATO und Europas Sicherheit haben könnte. Außerdem Thema: Ein möglicher Einsatz von Tomahawk-Marschflugkörpern durch die Ukraine. Was würde das militärisch bedeuten und würden die USA damit zur Kriegspartei? Podcast-Tipp: DNA des Ostens https://1.ard.de/dna-des-ostens Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 16. Oktober 2025 geplant.

  12. #287 Deutschland und die Drohnen: Bedingt abwehrbereit
    30.09., 16:4501:03:58

    Das Thema Drohnen drängt mit Macht auf die politische Tagesordnung. Mit den jüngsten Zwischenfällen, die Russland zugeschrieben werden, wird eine Frage drängender: Wie steht es um die Drohnenabwehr in Deutschland? Und wer ist im Falle des Falles zuständig, die Polizei oder die Bundeswehr? Darüber sprechen wir im Podcast mit Ex-Nato-General Erhard Bühler. Die militärische Lage: An der Front gibt es zwei strategische Schwerpunkte, die wir besprechen. An einigen Stellen sind die Russen in den vergangenen Wochen vorgerückt. Aber auch die Ukrainer können Erfolge verzeichnen, unter anderem mit Blick auf den russischen Vorstoß bei Pokrowsk. Und es gab erneut heftige russische Luftangriffe mit getöteten Zivilisten. Podcast-Tipp: Klang der Macht - Dresdens Freiheitskampf und Putins Kultur-Agenda - https://1.ard.de/KlangderMacht Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 8. Oktober 2025 geplant.

  13. #286 Russische Jets abschießen?
    23.09., 16:4500:55:13

    Drohnen und Flugzeuge überall – Russland hat erneut den Luftraum von Nato-Staaten verletzt. Drei russische Kampfflugzeuge drangen nach Angaben der estnischen Regierung in den Luftraum des Landes ein. Abfangjäger stiegen auf. Außerdem meldete Polen den tiefen Überflug von russischen Kampfflugzeugen über eine polnische Bohrinsel in der Ostsee. Russische Drohnen sollen zuvor in den Luftraum von Polen und Rumänien eingedrungen sein. In dieser Folge besprechen wir mit Ex-Nato-General Erhard Bühler darüber, was genau geschehen ist und wie es zu bewerten ist. Bühler sieht eine Kontinuität mit dem Verhalten Russlands in den vergangenen Jahren: "Das ist eine Provokation, die es seit Jahren gibt." Aber eskaliert das Ganze nun? Einige Politiker sprechen bereits darüber, dass auch ein Abschuss russischer Flugzeuge diskutiert werden sollte. Die Nato warnt nun Russland unter Androhung von Gewalt vor weiteren Luftraumverletzungen. In einer Erklärung heißt es, man werde im Einklang mit dem Völkerrecht alle notwendigen Mittel einsetzen, um sich zu verteidigen und Bedrohungen abzuschrecken. Auch dazu gibt Bühler eine Einschätzung ab. Weitere Themen: Die aktuelle militärische Lage in der Ukraine + Die russische Drohneneinheit "Rubicon" Podcast-Tipp: Hateland - Deep State - https://1.ard.de/hateland_podcast_neu Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 30. September 2025 geplant.

  14. #285 Russische Drohnen über Polen
    16.09., 17:4501:05:36

    Russische Drohnen dringen in den polnischen Luftraum ein – ein Vorfall, der nicht nur militärisch, sondern auch politisch brisant ist. General a. D. Erhard Bühler analysiert, was genau passiert ist, welche Drohnentypen beteiligt waren und wie die NATO reagiert hat. Droht eine Eskalation? Außerdem geh es um die Militärübung "Sapad": Diese gemeinsame Großübung von Russland und Belarus ist auch ein geopolitisches Signal. Im Gespräch mit Host Christian Erll ordnet Ex-General Bühler ein, welche strategischen Ziele dahinterstehen, wie die Übung aufgebaut ist und welche Reaktionen auf NATO-Seite zu erwarten sind. Wie immer beantwortet Bühler auch Hörerfragen und bewertet die aktuelle Lage entlang der ukrainischen Frontlinie. Podcast-Tipp: 11KM: der tagesschau-Podcast https://www.ardaudiothek.de/sendung/11km-der-tagesschau-podcast/urn:ard:show:4549910994dc2464/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de, oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 23. September geplant.

  15. #284 Russlands Waffenarsenale: Unendliche Reserven?
    09.09., 17:4500:59:35

    Am vergangenen Wochenende hat Russland die schwersten Luftangriffe seit Kriegsbeginn geflogen. Mehr als 800 Drohnen wurden auf Ziele in der Ukraine programmiert, dazu kamen Raketen. Ex-General Bühler geht davon aus, dass das noch lange nicht das Ende der Fahnenstange ist. Denkbar sei, dass Russland noch mehr Drohnen einsetzen könnte. Die Produktion läuft auf Hochtouren, China liefert die notwendigen elektronische Bauteile. Nicht alle neu produzierten Waffen werden dabei an der Front eingesetzt. Ein Teil fließt in die Arsenale, um dort die Lager zu füllen. Auch die Verluste halten sich nach Ansicht von Bühler derzeit in Grenzen. Im August habe Russland an der Front rund 30 Kampfpanzer eingebüßt, das sei deutlich weniger als früher. Ein weiteres Thema im Gespräch mit Host Christian Erll sind mögliche europäische Sicherheitsgarantien für die Ukraine. Ex-General Bühler findet es richtig, in Szenarien zu denken und nicht alles breit in der Öffentlichkeit zu diskutieren. Er lobt die Zurückhaltung der Bundesregierung in dieser Frage. In den Hörerfragen geht es unter anderem um den mutmaßlichen russischen Störangriff auf das Flugzeug von Ursula von der Leyen. Dieser wurde anfangs dramatischer dargestellt, als er in Wirklichkeit war. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 16. September geplant.

  16. #283 Verpufft die russische Offensive?
    03.09., 16:4501:14:52

    Russland hat die Initiative im Ukraine-Krieg und ist in der Offensive. Doch bei hohen Verlusten kommen die russischen Truppen derzeit nicht entscheidend voran. Ist da eine Sommeroffensive gescheitert? Soweit würde Ex-Nato-General Erhard Bühler nicht gehen, weil gar nicht klar sei, welche Ziele genau Russland verfolge. Aber: "Die Ukraine ist längst nicht verloren und wird sich noch lange gegen den Aggressor behaupten können." Aus Russland kommen derweil fragwürdige Zahlen darüber, wie viel Gebiet man in diesem Jahr angeblich erobert hat in der Ukraine. Russische Erfolge gibt es dennoch, zum Beispiel bei Pokrowsk. Wir analysieren die militärische Lage im Podcast im Detail. Weitere Themen: "Neu-Russland" – Russland will eine Ukraine ohne Zugang zum Meer + China, Indien und Russland demonstrieren Geschlossenheit + GPS-Attacken: Wie Russland die Satelliten-Navigation von Flugzeugen und Schiffen stört. + Zum Stand der Friedensbemühungen + Wie lange hält Russland diesen Krieg durch? Podcast-Tipp: Putins Krieg – Interviews und Hintergründe https://www.ardaudiothek.de/sendung/putins-krieg-interviews-und-hintergruende/urn:ard:show:37f0223a9ecc3629/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 9. September 2025 geplant.

  17. #282 Was die Lieferung von ERAM-Raketen für die Ukraine bedeutet
    26.08., 16:4501:15:53

    Die USA wollen der Ukraine offenbar Tausende ERAM-Raketen liefern. Sie haben eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern. Bezahlen soll Europa. In dieser Folge erklären wir, was die Raketen der Ukraine bringen. Ex-Nato-General Erhard erklärt, welche Ziele die Ukrainer damit ins Visier nehmen könnten. Es geht auch darum, unter welchen Umständen mit den ERAM-Raketen Ziele in Russland beschossen werden könnte. Die militärische Lage: Im Donbass haben die Russen jüngst Erfolge erzielt, aber auch die Ukraine hat an einzelnen Abschnitten Gelände gewonnen. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt, welche neuen Entwicklungen es beim russischen Vorstoß bei Pokrowsk gibt. Die Ukrainer haben hier Gegenmaßnahmen eingeleitet. Weitere Themen: Die Friedensbemühungen von Donald Trump und die russische Doppelstrategie + Streit zwischen der Ukraine und Ungarn: Es geht um Öl Im zweiten Teil des Podcasts geht es darum, wie sich aus der deutschen Gesellschaft heraus Hilfe für die Ukraine organisiert. Die Gäste: Melanie Gras, der Unfallchirurg Bastian Veigel und Matthäus Wanzek. Sie erzählen, wie sie der Ukraine helfen. Und wie es ist, wenn die Menschen, mit denen sie zusammenarbeiten, sterben. Links zu den Gästen des Podcasts: Melanie Gras (Ukraine-Hilfe Boppard): https://www.facebook.com/melligras und https://www.instagram.com/melspersonalfitness/ und https://dug-rhein-neckar.de/de (Bei Spenden an die DUG Rhein-Neckar bitte "Ukraine Hilfe Boppard" als Verwendungszweck angeben) Bastian Veigel: Kontaktaufnahme über folgendes Instagram-Profil: @bastianveigel Matthäus Wanzek: https://www.facebook.com/share/19nUY1sZ1E/ sowie https://www.facebook.com/share/1CJ57kMySs/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 3. September geplant.

  18. #281 Warum der Alaska-Gipfel ein Meisterstück russischer Diplomatie war
    21.08., 17:1501:25:15

    Am 15. August 2025 fand auf einer US-Militärbasis in Alaska das USA-Russland-Gipfeltreffen zwischen Trump und Putin statt. Das Fazit von Ex-General Erhard Bühler ist ernüchternd: Gut, dass man miteinander geredet habe, aber der Gipfel habe substantiell nichts gebracht. Die Ukrainer mussten stattdessen mit ansehen, wie US-Präsident Trump über den Tisch gezogen worden sei. Er habe zugelassen, dass der russische Präsident Putin auf der Weltbühne zurück sei. Putin habe in seiner Rede behaupten können, dass die Europäer, Ex-US-Präsident Biden und die Ukraine selbst Schuld am Krieg seien. An dieser kurze Rede sei tagelang im Kreml gefeilt worden. Sie sei ein Meisterstück der russischen Diplomatie. Putin spiele mit Trump und er spiele auf Zeit. Bühler hält die Skepsis darüber für berechtigt, ob es tatsächlich demnächst ein Dreiertreffen zwischen Putin und Selenskyj mit Trump geben werde. So etwas müsse eigentlich mit zahlreichen bilateralen Treffen vorbereitet werden. Ein Deal unter vier oder sechs Augen sei nicht belastbar. Die Diskussion über eine Friedenstruppe und eine deutsche Beteiligung hält Bühler für verfrüht und nicht hilfreich. Ein tragfähiger Waffenstillstand sei Grundvoraussetzung und nicht absehbar. Im Podcasts geht es auch um das aktuelle Kriegsgeschehen. In der vorigen Nacht hatte es schwere Luftangriffe der Russen mit rund 600 Flugkörpern gegeben. Der Krieg am Boden gehe an bekannten Brennpunkten wie der Sumy-Region und bei Charkiw weiter. Bei Pokrowsk gelingt es der russischen Armee zunehmend, den Ring um die Stadt zu schließen. Stichwort "Flamingo": Bühler erklärt, was er über den neuen Marschflugkörper der ukrainischen Armee weiß. Zu Gast im Podcast ist ARD-Korrespondent Nils Bula. Er erzählt, was er in Kiew und Odessa erlebt, wie die Menschen mit den nächtlichen Dauerangriffen umgehen. Viele Ukrainer suchten bei Luftalarm oft keinen Schutz mehr, weil sie auch schlafen und den Alltag meistern müssten. Die Luftangriffe machten die Menschen mürbe, sie wollten sich aber Russland nicht unterwerfen. Von einer Befreiung der Krim sei aber auch nicht mehr die Rede. Und ein Tipp: MDR-Schwerpunkt zum Zivilschutz: https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/gesellschaft/zivilschutz-bevoelkerungsschutz-warnen-katastrophenschutz-hilfe-100.html Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de, oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 26. August 2025 geplant.

  19. #280 Russischer Durchbruch bei Pokrowsk?
    13.08., 16:4501:20:49

    Russische Truppen sind bei Pokrowsk tief in ukrainische Verteidigungslinien eingedrungen. Ex-NATO-General Erhard Bühler bewertet die aktuelle Lage und warnt vor weitreichenden Folgen für die Ukraine: "Ein taktischer Einbruch kann sich schnell zu einem operativen Durchbruch entwickeln." Natürlich sprechen Ex-Nato-General Bühler und Host Tim Deisinger auch über das bevorstehende Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Kann es den Ukraine-Krieg politisch neu sortieren? Bühler sieht vor allem ein diplomatisches Risiko: "Putin kommt vorbereitet – Trump wohl eher nicht." Der Ex-General befürchtet, dass die US-Delegation "über den Tisch gezogen wird" und Putin gestärkt aus dem Gespräch hervorgehe. Zwar hoffe auch er auf einen Waffenstillstand – er erwarte ihn jedoch nicht. Zu Gast ist Brigadegeneral Christoph Huber, Kommandeur der Panzerbrigade 45, die dauerhaft in Litauen stationiert ist. Derzeit sind es 400 Soldatinnen und Soldaten. Huber spricht über den Aufbau der Brigade und die Zusammenarbeit innerhalb der NATO: "Am Ende des Tages wird die Panzerbrigade 45 eine kriegstüchtige Brigade sein – und das hat höchste Priorität.“ Ein weiteres Thema ist eine neue Umfrage unter der ukrainischen Bevölkerung. Demnach bevorzugt eine Mehrheit inzwischen eine Verhandlungslösung statt eines Sieges um jeden Preis. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 21. August 2025 geplant.

  20. #279 Warum russische Waffen in Kaliningrad so gefährlich sind
    30.07., 16:4501:17:36

    Die Russen stationieren seit 2017 Waffen in der Exklave Kaliningrad. Laut Ex-Nato-General Erhard Bühler sind darunter auch nuklearfähige Waffen mit einer Reichweite über Berlin hinaus. Seinen Aussagen zufolge dienen die Raketen nicht der Verteidigung von Kaliningrad. Aber auf welches Szenario bereitet sich Russland vor? Bühler ordnet auch die Aussagen von US-General Christopher Donahue auf einer Militärkonferenz in Wiesbaden ein, der die Aufrüstung in der Exklave als große Bedrohung ansieht. Ex-Nato-General Bühler und Host Tim Deisinger sprechen auch über die aktuelle Lage. Während die Situation in Gebieten wie Charkiw oder Sumy stabil ist, müssen sich die Ukrainer in Kupjansk und Pokrowsk Sorgen machen. Bühler beobachtet aber auch, dass die ukrainischen Luftangriffe auf die russischen Eisenbahnanlagen und Rüstungsbetriebe zunehmen und präziser werden. Ebenfalls eine Rolle in dieser Folge spielt das verkürzte Ultimatum von US-Präsident Donald Trump. Dieser verlangt einen Waffenstillstand innerhalb von zehn Tagen. Andernfalls werde es harte Sanktionen geben. Bühler stellt fest, dass der Kreml sich davon nicht beeindrucken lässt. Weiterhin bewertet er Berichte über eine mögliche Verlegung von Atomwaffen von den USA nach Großbritannien. Podcast-Tipp 11KM "Gaza: Krieg, Hunger und die Suche nach Frieden": https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:6fae23485cc7b69a/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 13. August 2025 geplant.

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.