Podcast

Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Mitteldeutscher Rundfunk

News

377 Episoden · neueste 13.10.

Noch keine Episoden ausgewertet.

Episoden

377
  1. #317 Wer erzielt wirklich Geländegewinne?
    05.03., 11:5700:31:07

    Wie steht es um die militärische Lage im Ukraine-Krieg? In dieser Folge geht Host Christian Erll mit Ex-Nato-General Erhard Bühler den Frontverlauf von Nord nach Süd durch. Sie bewerten Geländegewinne sowohl der Russen als auch der Ukrainer. Insgesamt schätzt Bühler ein, dass die Ukraine aus strategischer Sicht die Verteidigung erfolgreich führt. Auf der anderen Seite würden die Russen ihre Ziele nicht erreichen, die sie sich gesteckt hätten und die vom Kreml erneuert worden seien. Bühler: "Mit den Entwicklungen der letzten Monate kann man gesichert sagen, dass den Russen es nicht gelingen wird, in diesem Jahr den verbleibenden Teil von Donezk und Luhansk, das sind etwa 20 Prozent Donezk und ein Prozent Luhansk, tatsächlich einzunehmen. Und dann dazu noch Saporischschja und Cherson." Von daher glaubt Bühler, dass dieser Krieg militärisch so weitergehen wird, wie wir im Augenblick sehen. Bühler und Erll erörtern auch Angriffe beider Seiten mit Drohnen und Raketen. Bühler findet es bemerkenswert, dass die Ukraine in den vergangenen sieben Tagen 89 Prozent aller Drohnen abgeschossen habe und die Rate bei Raketen bei 80 Prozent gelegen habe. Zum Schluss bewertet der Ex-General das Angebot Selenskijs, die Golfstaaten bei der Abwehr von iranischen Drohnen zu unterstützen. Bühler schließt nicht aus, damit einen Deal für die Zukunft vorzubereiten. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 12. März 2026 geplant.

  2. #316 Was der Iran-Krieg für die Ukraine bedeutet
    04.03., 16:5600:44:50

    Der Iran-Krieg ist für die Ukraine schlecht, sagt Ex-Nato-General Erhard Bühler. Sie müsse mit weniger Waffenlieferungen aus den USA rechnen. Militärische Nachteile für Russland sieht Bühler nicht. Russland stelle Drohnen inzwischen selbst her und sei nicht mehr auf Lieferungen aus dem Iran angewiesen. Bühler erklärt aber, warum die Entwicklung für Moskau geopolitisch eine Gefahr ist. Eine große Frage ist auch, was mit der für die Weltwirtschaft wichtigen Straße von Hormus passiert. Kann der Iran sie wirklich sperren? Bühler hat da Zweifel. Die Amerikaner könnten die iranische Marine neutralisieren und stationäre Raketenbasen ausschalten. Ein paar Trümpfe hat der Iran laut Bühler aber noch in der Hand, die gefährlich seien. Außerdem kritisiert er den amerikanischen Verteidigungsminister Pete Hegseth, der den Nato-Verbündeten Jammerei vorgeworfen hatte. Hegseth vergesse, dass die USA auf Überflug- und Hafenrechte der befreundeten Staaten angewiesen seien. Podcast-Tipp "An vorderster Front": https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:section:05646ebc3e283afe/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 4. März 2026 geplant.

  3. #315 Wo Russland bereits verloren hat
    26.02., 09:2300:42:29

    Diese Ausgabe des Podcasts ist eine Art Bilanz und ein Ausblick nach vier Jahren Ukraine-Krieg. Für Ex-Nato-General Erhard Bühler ist klar, dass Russland keines seiner politisch-strategischen Ziele erreicht hat. Zur Zeit bestünden auch keine Anzeichen, dass Russland sie in nächster Zeit durch militärische Operationen erreichen könne. Im Gegenteil: Wesentliche politische und strategische Faktoren hätten sich objektiv verschlechtert. Bühler verweist darauf, dass Finnland und Schweden NATO-Mitglieder geworden seien, dass Russland Verbündete wie Syrien und damit den Mittelmeerstützpunkt und nun Venezuela verloren habe, dass Russland nur noch Juniorpartner Chinas sei und das Indien beginne, sich abzuwenden, dass die Bündnistreue der zentralasiatischen und Kaukasus-Staaten bröckele und dass die Ukraine heute besser gerüstet sei als je zuvor. Fazit Bühler: "Wenn man das so betrachtet und die Lage an den russischen Kriegszielen misst, dann hat Russland den Krieg mit Stand von heute politisch-strategisch bereits verloren." Für den Ex-General stellt sich nach vier Jahren Krieg die Frage: Können die Ukrainer das noch lange durchhalten? Seine Antwort: Ja, weil sie keine bessere Alternative sehen. Und die zweite Frage für ihn ist: Können wir, die Unterstützer der Ukraine, trotz Ausfalls der USA das noch lange durchhalten? Ja, weil wir es müssen und angesichts unserer Wirtschaftskraft auch leisten können. "Man lässt ein angegriffenes Volk in Europa nicht im Stich." Außerdem würde sich die Sicherheitslage in Europa erheblich verschlechtern. Welche Prognose würde Erhard Bühler abgeben, wo wir in einem Jahr stehen, fünf Jahr nach dem Überfall Russlands auf die Ukraine. Er entwirft drei Szenarien: Erste Szenario: Der Krieg geht auch im fünften Jahr weiter und Bühler fürchtet, dieses Szenario ist das wahrscheinlichste. Zweites Szenario: Die Europäer lassen in ihrer Unterstützung nach oder die Trump-Administration zwingt die Ukraine zu Kompromissen, die einem Diktatfrieden gleichkommen. Das ist für Bühler hoffentlich unwahrscheinlich, weil es letztlich eine Niederlage der Ukraine wäre. Gleichzeitig wäre es das riskanteste Szenario, weil Europa, aber auch die USA Sicherheitsgarantien geben müssten und sie bei einem Bruch des Waffenstillstands in einen Krieg gezogen würden. Drittes Szenario: Das ist ein gerechter und nachhaltiger Frieden. Das wäre das beste Szenario aber leider auch der unwahrscheinlichste Fall, mindestens solange Putin an der Macht ist. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 4. März 2026 geplant.

  4. #314 Die militärische Lage nach vier Jahren Krieg
    25.02., 16:5600:36:34

    Vor vier Jahren hat Russland die Ukraine überfallen. Was hat Putin erreicht? In seiner Lageeinschätzung kommt Ex-Nato-General Erhard Bühler zu dem Schluss: Russland ist nach vier Jahren weit davon entfernt, den Krieg militärisch für sich zu entscheiden. Ein großer russischer Durchbruch sei nicht zu erwarten und damit auch keine Vorentscheidung in diesem Krieg. Der ukrainische Generalstab meldet Geländegewinne von 400 Quadratkilometern. Bühler verweist allerdings darauf, dass die Angriffe oft in einer "grauen Zone" geführt würden, in der man nicht wisse, wer dann wirklich die Kontrolle über den betreffenden Frontabschnitt habe. In den Regionen Saporischschja und Dnipropetrowsk habe die Ukraine taktische Angriffe gestartet, womit aber nur das langsame Vorrücken der Russen gestoppt worden sei. Russland dagegen hat dagegen die Stadt Konstantinowka weigehend eingenommen und auch der gesamte Raum Pokrowsk und Myrnohrad sei für die ukrainische Armee nicht mehr nutzbar. Das monatelange Gefecht werde langsam zu Ende gehen. Zu Beginn des Podcasts geht es noch einmal um neue Informationen zu dem Nato-Manöver, bei dem die NATO von ukrainischen Drohnen blamiert worden sein soll. Der Ex-General bleibt bei seiner Bewertung, dass es Lehren zu ziehen gäbe, aber der Vorgang übertrieben worden sei. In Höerfragen geht es um die Bewertung von Internet-Videos und den Stand der Gefangenen-Austausche. Ein Podcast-Tipp: "Ohmatdyt. Ein Kinderkrankenhaus im Krieg" https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:51d43a2a26851489/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 26. Februar 2026 geplant.

  5. #313 Haben ukrainische Drohnenpiloten die Nato blamiert?
    20.02., 16:4500:48:41

    Zehn ukrainische Drohnenpiloten sollen bei einer Übung in Estland zwei Nato-Bataillone ausgeschaltet beziehungsweise kampfunfähig gemacht haben. Das berichtet das "Wall Street Journal". Ein beteiligter Nato-Kommandeur soll bei der Übung im vergangenen Jahr gesagt haben: "Wir sind am Arsch!" Wie ist das alles einzuordnen? Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt zunächst, um was es genau bei der Übung ging, an der tausende Soldaten beteiligt waren. Und wie die Übung ablief. Bühler kann den Ton der Berichterstattung dazu in Teilen nicht nachvollziehen. Die Ereignisse würden übertrieben dargestellt. Trotzdem könne man seine Schlüsse aus der Übung ziehen. Zum Beispiel, dass die Nato großen Nachholbedarf habe, wenn es um den Einsatz von Drohnen gehe. Seit der Übung sei jedoch schon einiges passiert, so Bühler. Außerdem gibt es in dieser Folge eine Nachlese der Münchner Sicherheitskonferenz. Dabei sprechen Tim Deisinger und Erhard Bühler darüber, welche Rolle der Ukraine-Konflikt auf dem Treffen gespielt hat. Und welchen Ton die USA gegenüber der Nato und den Europäern angeschlagen haben. Auch Kanzler Merz hat gesprochen. Bühler hat jeweils zugehört und ordnet ein, was gesagt wurde. Podcast-Tipp: Fragen an den Autor - https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:83ec62da5cb19be9/ Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 25. Februar 2026 geplant.

  6. #312 Ukrainische Geländegewinne
    19.02., 16:4500:37:21

    Die Ukrainer haben an verschiedenen Stellen der Front Geländegewinne erzielt. Nach Angaben von Ex-Nato-General Erhard Bühler sollen es innerhalb von zwei Wochen rund 250 Quadratkilometer gewesen sein. Von einer größeren Offensive könne aber keine Rede sein. Die Geländegewinne seien mit Blick auf die riesige Frontlinie gering. Sie seien dennoch wichtig für die Ukrainer. Bühler erklärt auch, welche Gründe er für die ukrainischen Erfolge sieht. Ein wichtiges Stichwort dabei: Starlink. Außerdem geht es um weitere Schwerpunkte bei den Kämpfen am Boden und um die Luftangriffe auf beiden Seiten. Ein weiteres Thema: Ukrainische Soldaten sollen der Bundeswehr helfen, fit für den Drohnenkrieg zu werden. In diesem Bereich hat die Bundeswehr einen großen Nachholbedarf. Es ist ein Feld, das sich ständig weiterentwickelt. Bühler begrüßt die getroffene Vereinbarung. Außerdem sprechen wir über die weitgehend ergebnislosen Friedensgespräche von Genf in dieser Woche. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 20. Februar 2026 geplant.

  7. #311 Fragen zu Fahnenflucht und Drohnenkrieg
    12.02., 16:4500:39:15

    Jede Woche erreichen uns zahlreiche Fragen von Hörern zum Ukraine-Krieg. In dieser Folge beantwortet Ex-Nato-General Erhard Bühler zahlreiche dieser Fragen. Um diese Themen geht es: Fahnenflucht in der ukrainischen Armee + Die ukrainischen Verluste + Der Drohnenkrieg + Bahnhöfe und Züge – legitime Angriffsziele? + Die Taurus-Debatte Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 18. Februar 2026 geplant.

  8. #310 Warum Russland derzeit kaum vorankommt
    11.02., 16:4500:43:41

    Russland hat im Jahr 2025 mehr Gelände erobert, als in den beiden Kriegsjahren davor zusammen. Es war ein erfolgreiches Kriegsjahr für die Russen. "Allerdings gab es im Dezember dann und im Januar einen regelrechten Einbruch", so Ex-Nato-General Erhard Bühler. Seitdem kommen die Russen nur noch langsam voran. Wir sprechen darüber, woran das liegt. Bühler sieht drei zentrale Gründe. Die aktuelle militärische Lage: In der Donbass-Region, nahe Kramatorsk, ist den russischen Truppen ein taktischer Einbruch gelungen. Es gibt aber auch Teile der Front, an denen die taktische Initiative bei der ukrainischen Armee liegt. Außerdem geht es um die Drohnenangriffe auf beiden Seiten, den Stand der Friedensverhandlungen und die Starlink-Debatte. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 12. Februar 2026 geplant.

  9. #309 Die Verluste im Ukraine-Krieg
    05.02., 16:4500:31:05

    Wie hoch sind die Verluste der Russen und der Ukrainer in diesem Krieg? Über diese Frage wird immer wieder debattiert. Nun gibt es eine Untersuchung des US-Instituts Center for Strategic and International Studies (CSIS) dazu, die für Aufsehen sorgt. Demnach haben die Russen bisher rund 1,2 Millionen Soldaten verloren, weil sie getötet wurden, kampfunfähig verwundet oder als vermisst gelten. Auf ukrainischer Seite sollen die Verluste bei 500.000 bis 600.000 Soldaten liegen. In dem Artikel geht es auch um die russischen Geländegewinne in der Ukraine. Dazu heißt es: In keinem Offensivkrieg seit 1945 sei der Angreifer so langsam vorangekommen und habe dabei so hohe Verluste erlitten, wie die Russen in der Ukraine. Link zum CSIS-Artikel https://www.csis.org/analysis/russias-grinding-war-ukraine Hinweis der Redaktion: Der ukrainische Präsident Selenskyj hat sich nach der Aufzeichnung dieses Podcasts zu den Verlusten für sein Land geäußert. Er spricht von 55.000 getöteten ukrainischen Soldaten. Außerdem sprechen wir über Äußerungen konservativer EU-Politiker, die finden, Europa brauche eine eigene Armee. Ex-Nato General Erhard Bühler erklärt, warum er von solchen Überlegungen wenig hält. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 11. Februar 2026 geplant.

  10. #308 Erst Feuerpause, dann Großangriff
    04.02., 16:4500:32:38

    Es war eine sehr begrenzte Feuerpause, die US-Präsident Trump vor dem vergangenen Wochenende verkündete. Russland habe zugesagt, für eine Woche die Luftangriffe auf die ukrainische Energieinfrastruktur ruhen zu lassen. Auch die Ukraine erklärte, sie werde auf solche Angriffe verzichten. Laut Ex-Nato-General Erhard Bühler gab es die begrenzte Feuerpause tatsächlich, allerdings nur für drei Tage über das Wochenende. Danach habe Russland den bisher schwersten Luftangriff gegen die ukrainische Infrastruktur in diesem Jahr gestartet, mit Hunderten Drohnen sowie Dutzenden Raketen und Marschflugkörpern. Unter anderem wurden zahlreiche Wärmekraftwerke getroffen. "Das zeigt, dass es Russland mit diesem Teilwaffenstillstand nicht darum ging, die Menschen in diesem strengen Winter zu verschonen", so Bühler. Man habe sich nur gut mit dem USA stellen wollen und parallel den großen Angriff vorbereitet. Außerdem gab es am Wochenende ungeachtet der Pause bei Luftangriffen auf die Energieinfrastruktur russische Luftangriffe auf einen Pendlerbus mit Bergarbeitern und eine ukrainische Geburtsklinik. Der Angriff auf den Bus erfolgte am Sonntag in der Region Dnipropetrowsk, 15 Menschen sind dabei gestorben. Laut Bühler ist es wahrscheinlich, dass es ein gezielter Angriff mit einer Drohne war. Die Geburtsklinik wurde in Saporischschja getroffen. Hier gab es mehrere Verletzte. Auch das war nicht der erste Vorfall dieser Art. Auch an der Front gibt es neue Entwicklungen, die wir in diesem Podcast analysieren. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 5. Februar 2026 geplant.

  11. #307 Die neue US-Verteidigungsstrategie und die Nato
    29.01., 16:4500:40:00

    Die USA geben sich eine neue Verteidigungsstrategie. Darin geht es um die Verteidigung des eigenen Staatsgebiets, um China, Russland, Iran und Korea. Und darum, dass die militärischen Verbündeten mehr Verantwortung übernehmen sollen. Spätestens damit hat die neue Verteidigungsstrategie, die die zuvor eingeführte neue Sicherheitsstrategie der USA ergänzt, Auswirkungen auf die Nato und Europa. In diesem Podcast besprechen wir das neue Dokument mit Ex-Nato-General Erhard Bühler. Er sieht darin keine grundlegende Bedrohung für die Nato. Und doch müssten sich die Mitglieder des Verteidigungsbündnisses und Europa auf die neuen Gegebenheiten einstellen. Im zweiten Teil des Podcasts geht es um ein Interview, dass US-Präsident Trump gegeben hat. Er würdigte dabei den Einsatz europäischer Soldaten in Afghanistan herunter. "Die Aussage ist falsch und sie ist respektlos", so Bühler dazu. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 4. Februar 2026 geplant.

  12. #306 Russischer Angriff auf Passagierzug
    28.01., 16:4500:44:30

    Die russische Armee hat mit Drohnen einen ukrainischen Regionalzug in der Region Charkiw angegriffen. Es gibt mehrere Tote. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt, alles deute darauf hin, dass der Angriff gezielt erfolgt sei. Es handle sich um einen "vorsätzlichen Angriff auf einen zivilen Passagierzug. Das dürfte ein weiteres Kriegsverbrechen der russischen Armee in diesem Krieg darstellen." Die militärische Lage: Der Schwerpunkt der russischen Angriffe am Boden liegt zwischen Slowjansk und Pokrowsk im Osten der Ukraine. Kämpfe gibt es aber auch an anderen Frontabschnitten. Das harte Winterwetter sorgt dafür, dass die Zahl der russischen Angriffe insgesamt abgenommen hat. Dafür setzt Russland seine Angriffe gegen die ukrainische Energieinfrastruktur fort. Die Wirkung wird durch den kalten Winter für die Menschen in der Ukraine noch heftiger. Außerdem gab es Friedensgespräche in Abu Dhabi. Zunächst wurde darüber wenig Konkretes bekannt. Nun berichtet die New York Times, die Amerikaner hätten Druck gemacht, dass die Ukraine auf die bereits von Russland besetzten Gebiete und noch einige mehr verzichten solle. Trotzdem gehen von dem Treffen laut Bühler auch positive Signale aus. Welche das sind, erklärt er im Podcast. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 29. Januar 2026 geplant.

  13. #305 Spaltet Grönland die NATO?
    23.01., 10:4500:36:09

    US-Präsident Donald Trump wird nicht müde zu wiederholen: "We need Greenland". Seine Besitzansprüche sorgen seit Wochen für Wirbel und großen Ärger bei den Europäern. Von militärischer Gewalt ist zwar nicht mehr die Rede, Strafzölle sind auch vorerst vom Tisch, denn es gibt einen Grönland-Deal. Damit alles in Butter? Die Frage geht an Ex-General Erhard Bühler. Er hält ein militärisches Eingreifen für ausgeschlossen und lobt, dass die Europäer deutlich geschlossener auftreten. Gleichzeitig beklagt er, dass viele Wortmeldungen und Handlungen der Trump-Administration dem Geist des NATO-Vertrages widersprechen. Andererseits ärgern ihn Spekulationen und Bewertungen in der politischen Diskussion und in den Medien. Die Erkundungsmission der Bundeswehr auf Grönland sei lange geplant und natürlich beim zuständigen NATO-Kommando in Norfolk bekannt gewesen. Und dann lese er von einem "Kahlschlag mit Sprengkraft". Dabei gehe es um den Abbau von 200 Stellen der US-Armee in Europa bei 80.000 stationierten Soldaten. Auf eine Hörerfrage hin erläutert Bühler, was bei einer Intervention der USA in einem NATO-Land passieren würde, wem die Soldaten unterstellt sind. "Soldaten bleiben Soldaten ihrer Nation." Sie seien den NATO-Befehlshabern nur für einen konkreten Einsatz unterstellt. Im Zweifel gelte der nationale Befehl. Bühler ist überzeugt, dass die NATO nicht der Vergangenheit angehört, sondern dringender gebraucht werde denn je angesichts zunehmenden imperialistischen Machtgehabes. "Wenn Macht über das Recht gestellt wird, funktionier unsere Welt nicht mehr, wie sie heute funktioniert." Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 28. Januar 2026 geplant. Podcast-Tipp: Lost in Nahost - Der Podcast zum Krieg in Israel und Gaza · Was ist los im Iran? · Podcast in der ARD Audiothek

  14. #304 Kälte als Waffe
    22.01., 16:4500:45:59

    Immer wieder greift Russland auch in diesem Winter die Energieinfrastruktur in der Ukraine an. Dann fallen Strom und Heizung aus. ARD-Korrespondentin Susanne Petersohn berichtet aus Kiew, das derzeit schwer betroffen ist. Sie erzählt, wie die Menschen nach Angriffen in der Nacht am Morgen oft ohne Strom und Heizung aufwachen. Hunderttausende sollen die Hauptstadt verlassen haben. Die, die bleiben, müssen sich kreativ durch den zermürbenden Alltag kämpfen. Viele helfen sich gegenseitig. Und: Das Ziel, die Ukrainer durch die Angriffe zu brechen, erreichen die Russen nicht. Vielmehr würden die Ukrainer noch trotziger. Außerdem erläutern wir mit Ex-Nato-General Erhard Bühler die aktuelle militärische Lage. Dabei geht es unter anderem auch um neue ukrainische Luftangriffe auf die Infrastruktur in russisch besetzten Gebieten und auf die Ölindustrie. Außerdem gibt es kleinere Veränderungen an der Front. Und wir schauen zum Gipfel nach Davos. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 23. Januar 2026 geplant.

  15. #303 Venezuela und fünf politische Risiken
    14.01., 16:4500:55:05

    Die USA haben den venezolanischen Präsidenten Maduro entführt und stellen ihn in den USA vor Gericht. US-Präsident Trump sagt, man werde das südamerikanische Land über Jahre steuern. Das Vorgehen wirft viele völkerrechtliche Fragen auf. Und es birgt laut Ex-Nato-General Erhard Bühler fünf zentrale Risiken. Welche das sind, erklärt er im Podcast. "Am Ende könnte es aber ein Pyrrhus-Sieg sein, der den USA und der westlichen Welt mehr Nachteile als Vorteile bringen könnte", so Bühler. In jedem Fall sei das Ereignis weltpolitisch einschneidend. Und schon droht der nächste Konflikt: Die USA wollen Grönland übernehmen. Hinweis: Ab dieser Woche gibt es zwei Folgen von "Was tun, Herr General?". In der ersten Folge wird es um die aktuelle militärische Lage gehen. In der zweiten Folge, die jeweils am Folgetag erscheint, wird es um ein oder zwei Schwerpunktthemen gehen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 22. Januar 2026 geplant.

  16. #302 Die "miserable Bilanz" des Kriegsherrn Putin
    13.01., 16:4500:39:33

    Der Ukraine-Krieg dauert nun länger als der sogenannte Große Vaterländische Krieg der Sowjetunion gegen Nazi-Deutschland. "In dieser Zeit hat Russland keines seiner vor vier Jahren postulierten Kriegsziele erreicht", so Ex-Nato-General Erhard Bühler. Also weder eine Demilitarisierung der Ukraine, noch die sogenannte "Denazifizierung", sprich eine Absetzung der Regierung, oder die Beseitigung einer angeblichen Bedrohung durch die Nato. Die Ukraine sei noch immer ein freies Land, ein hochgerüstetes dazu. Die Nato habe neue Mitglieder und rüste auf. Die Russen hätten einiges an Land erobert, aber dafür zahllose Soldaten geopfert. "Was für eine miserable Bilanz, die der Kriegsherr Putin zu verantworten hat", so Bühlers Fazit. Die aktuelle militärische Lage: Die ukrainische Bevölkerung leidet unter den Angriffen auf die Energieinfrastruktur. Besonders ein Angriff in Kiew sticht heraus. Bühler sieht aber auch ein Nachschubproblem der Russen bei Drohnen. Für Aufsehen sorgte der Einsatz einer russischen Oreschnik-Rakete. Die Attacke sollte offenbar auch ein Signal an die Europäer senden. Außerdem analysieren wir die Lage am Boden. Hinweis: Ab dieser Woche gibt es wieder zwei Folgen von "Was tun, Herr General?". In der jeweils ersten Folge geht es um die aktuelle militärische Lage. In der zweiten Folge, die jeweils am Folgetag erscheint, wird es um ein oder zwei Schwerpunktthemen gehen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 14. Januar 2026 geplant.

  17. #301 Neuer russischer Schwerpunkt bei Kostjantyniwka?
    08.01., 16:4500:46:12

    In dieser Folge schauen wir eingehend auf die aktuelle militärische Lage im Ukraine-Krieg. Die Ukraine hat die taktische Initiative im Raum Kupjansk. Dort haben die Ukrainer die russischen Soldaten weitestgehend aus der Stadt vertrieben. Und sie greifen weiter an. An den anderen Frontabschnitten liegt die Initiative bei der russischen Armee. Ein neuer Schwerpunkt könnte sich in der Region von Pokrowsk und Kostjantyniwka abzeichnen. Die russische Armee rückt inzwischen schneller vor als in den vergangenen Jahren. Ex-Nato-General Erhard Bühler sagt, die Ukraine verteidige sich dennoch erfolgreich. Der russische Vormarsch sei noch immer vergleichsweise langsam. Die Verluste seien weiter hoch. Die Europäer haben sich auf Sicherheitsgarantien für die Ukraine im Falle eines Friedens geeinigt. Großbritannien und Frankreich würden Friedenstruppen in die Ukraine entsenden. Deutschland würde Bundeswehr-Soldaten in Nato-Nachbarländer der Ukraine schicken. Auch darüber sprechen wir im Podcast. Weitere Themen: Die Schweiz hat eine neue Sicherheitsstrategie + Warum die russische Armee aktuell weniger Luftangriffe durchführt + Die Luftoperationen auf beiden Seiten + Personelle Veränderungen im ukrainischen Verteidigungsapparat Ein Hinweis: Wir hatten bei dieser Folge leider starke technische Probleme mit den Audioaufnahmen. Deswegen erscheint die Folge einen Tag verspätet und auch kürzer als geplant. Wir bitten das zu entschuldigen. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 14. Januar 2026 geplant.

  18. #300 Bühler: Es gab keinen Angriff auf Putins Residenz
    30.12., 16:4501:15:15

    Russland intensiviert den Informationskrieg. Moskau wirft der Ukraine vor, für die Fortführung des Krieges verantwortlich zu sein. Außerdem sollen die Ukrainer eine Residenz von Wladimir Putin in ‌der Region Nowgorod mit Drohnen angegriffen haben. Ex-Nato-General Erhard Bühler erklärt im Podcast, warum er der russischen Darstellung nicht glaubt. Er sagt: "Diesen Angriff hat es nicht gegeben. Dieser Angriff ist als Lüge in die Welt gesetzt worden, um die Gespräche in Florida zu beeinflussen." In den USA hat es weitere Gespräche über Wege zu einer Waffenruhe und zu einem Frieden gegeben. Die Präsidenten Trump und Selenskyj haben sich dazu getroffen. Die Erwartungen an das Format dürften nicht zu hoch sein, findet Bühler. Militärische Lage: Die Lage der ukrainischen Armee ist an vielen Frontabschnitten schwierig. Doch ein Großteil der russischen Erfolgsmeldungen stimmt laut Bühler nicht. Die russische Armee komme weiter nur langsam voran. Weitere Themen: Ein toter russischer General + Putins große Pressekonferenz + Die neue US-Sicherheitsstrategie Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 7. Januar 2026 geplant.

  19. #299 Weihnachten ohne Waffenruhe
    23.12., 16:4501:26:23

    Es ist das vierte Weihnachten im Krieg und eine Waffenruhe ist weit entfernt. Russland scheint daran kein Interesse zu haben. Und so kämpfen die Ukrainer weiter. Und sie erhalten Hilfe von anderen Ländern, darunter Deutschland. Es helfen aber auch Einzelne. In dieser Folge berichten einige von ihnen. Melanie und Markus Gras sind in diesen Tagen von einem Hilfstransport aus der Ukraine zurückgekommen, dem sechsten in diesem Jahr. Sie berichten von ihren Eindrücken vor Ort. Bastian Veigel ist Unfallchirurg und berichtet, wie er medizinisches Material in die Ukraine schickt. Auch Marie-Jolin Köster und Marc Zoller von "4-ukraine" organisieren Hilfstransporte. Außerdem ist Jürgen Lux zu Gast. Er ist ein Hörer des Podcasts und hat ein Lied mitgebracht. Weitere Themen: Die aktuelle militärische Lage + Die jüngsten Ukraine-Verhandlungen in den USA + Macron möchte direkt mit Putin verhandeln Mailadressen für Kontaktaufnahmen: Melanie und Markus Gras: melanie-gras@live.de / Bastian Veigel: b-veigel@web.de / Marie-Jolin Köster und Marc Zoller: m.koester@4-ukraine.de Postadresse für Schlafsäcke: Levit / Pryshchepa Deutschtalerstraße 46 12355 Berlin Näheres auf https://4-ukraine.de Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 30. Dezember 2025 geplant.

  20. #298 Berliner Verhandlungen: Wirklich näher am Frieden?
    17.12., 16:4501:02:52

    Berlin war in den vergangenen Tagen kurz das Zentrum der Verhandlungen für einen Frieden in der Ukraine. Ex-Nato-General Erhard Bühler sieht darin einen diplomatischen Erfolg für die Bundesregierung. In einer Erklärung der europäischen Regierungschefs steht unter anderem, dass die ukrainische Armee nach einem Frieden eine Stärke von 800.000 Soldaten haben könnte. Außerdem soll es eine internationale Friedenstruppe und Sicherheitsgarantien für die Ukraine geben. Im Podcast analysieren wir das Papier, in dem es laut Bühler einige Leerstellen gibt. Und: Bisher gibt es keine Anzeichen, dass Russland echtes Interesse an einem Frieden hat. Die aktuelle militärische Lage: Die russische Armee intensiviert ihre Angriffe. Damit einher gehen weitere militärische Erfolge, aber auch höhere Verluste. Die Ukraine hält dagegen und hat ebenso einige Erfolge. Einen Coup hat nach Ansicht von Bühler der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj gelandet. Er besucht seine Soldaten am Stadtrand von Kupjansk. Russland hatte schon vor längerer Zeit verkündet, die Stadt sei erobert. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Die Ukraine meldet, in der Stadt einiges an Gebiet zurückerobert zu haben. Wie nachhaltig das sei, müsse man sehen, so Bühler. Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an general@mdraktuell.de oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 23. Dezember 2025 geplant.

Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.