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182- Teilen, mitteilen, sharen04.12., 17:1504.12.2020, 17:1500:59:54
... und was das mit Kapitalismus zu tun hat Es gibt sie, Menschen, die einfach nicht teilen wollen. Aber was ist daran eigentlich so schwer? Und warum gehört auch das Teilen irgendwie zum ökonomischen Handeln?In der Regel denken wir beim Teilen daran, anderen etwas abzugeben von dem, was wir besitzen. Aber die Digitalisierung hat was gemacht mit dem Teilen. Nicht nur in der Kommunikation. Denn unsere Gedanken und Bilder teilen wir inzwischen sehr gerne und häufig - und zwar mit anderen. Manchmal sogar mit der ganzen Welt. Möglich ist das jedenfalls. Auch die Sharing Economy ist vor allem möglich durch die Digitalisierung. Sie macht das Teilen leichter. Aber Teilen und Ökonomie, klingt das nicht irgendwie auch schräg? Denn das Teilen ist ja auch irgendwie eine zugewandte Geste. Und sagt im Zweifel etwas über unseren Status in der Gesellschaft aus. Eine Folge mit Gehirnbritzelgarantie. Was für ein Neuronenfeuerwerk! Ritas Literaturliste: Anderson, Elizabeth: Private Regierung. Wie Arbeitgeber über unser Leben herrschen (und warum wir nicht darüber reden). Berlin 2019.Caillé, Alain: Anthropologie der Gabe. Frankfurt/Main 2008. Derrida, Jacques: Falschgeld. Zeit geben I. München 1993.Grassmuck, Volker: The Sharing Turn: Why we are generally nice and have a good chance to cooperate our way out of the mess we have gotten ourselves into. In: Sützl, Wolfgang et al. A.a.O., S. 17-35. Krebs, Angelika: Lieben: Schenken, Tauschen oder Teilen? Eine Kritik an Elizabeth Andersons Theorie des „Gift Exchange“. Deutsche Zeitschrift für Philosophie, 47. 1999, S. 967-985. Ostrom, Elinor: Was mehr wird, wenn wir teilen. Vom gesellschaftlichen Wert der Gemeingüter. München 2011. Preuß, Dirk (Hrsg.): Körperteile – Körper teilen? Kritisches Jahrbuch der Philosophie, Beiheft 8. Würzburg 2009 Scheler, Max: Wesen und Formen der Sympathie. Nachdruck von 1923. Paderborn 2013. [In Vorbereitung: Scheler, Max: Wesen und Formen der Sympathie. Hrsg. von Annika Hand und Christian Bermes. Hamburg.] Sützl, Wolfgang/Stalder, Felix/Maier, Ronald/Hug, Theo (Hrsg.): Medien – Wissen- Bildung: Kulturen und Ethiken des Teilens. Innsbruck 2012. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Petze! Petze!20.11., 17:3020.11.2020, 17:3001:09:18
Drahtseilakt zwischen Loyalität, Verantwortung und Moral Unsere 100. Folge hatten wir uns irgendwie anders vorgestellt. Glamouröser. Stattdessen gibt's eine spontane Late-Night-Ausgabe, dafür aber mit einem hoch neuralgischen Thema: Es geht ums Petzen, Verraten und Denunzieren. Es ist ein wirklich schwieriges Thema mit so vielen neuralgischen Punkten, dass wir kurz davor waren, diese Folge "Neuralgensalat" zu nennen. Es geht ums Petzen und wie man das zum Beispiel vom Denunzieren unterscheidet. Geschickt hat uns das Thema unser Hörer Johannes. Und damit hat er uns eine echt schwierige Aufgabe gestellt. Denn das Thema ist zudem auch noch sehr unangenehm. Niemand ist gerne die Petze. Und trotzdem ist es manchmal angebracht, Konsequenzen herbeizuführen, wenn sich jemand so verhält, dass es anderen schadet. Oder zumindest potentiell schaden könnte. Nicht immer, aber oft spielt auch eine höhere Instanz eine Rolle. Lehrer:innen, Eltern - oder in Noras Fall ein Supermarktleiter, der stellvertretend einen Mitarbeiter zurecht weisen soll. Puh. War das gerechtfertigt? P.S. Keine 100. Folge ohne Nietzsche! Ritas Literaturliste: Farin Urlaub Racing Team: Livealbum of Death. Track 6 "Petze". Völker hört die Tonträger 2006. Piaget, Jean: Das moralische Urteil beim Kinde. Stuttgart 1983. Schrepfer, Manuel: Ich weiß, was du meinst! Theory of Mind, Sprache und kognitive Entwicklung. München 2013. Simmel, Georg: Das Geheimnis. Eine sozialpsychologische Skizze. In: Der Tag, Nr. 626 vom 10. Dezember 1907. Abrufbar unter: https://socio.ch/sim/verschiedenes/1907/geheimnis.htm (Datum des letzten Abrufs: 29.10.2020) Yucel, Meltem/Vaish, Amrisha: Young children tattle to enforce moral norms. In: Social Development, Vol. 27, Issue 4. November 2018, pp. 924-936. Valtin, Renate (Hrsg.): Zur Entwicklung sozialkognitiver und moralischer Konzepte I. Was Kinder über Geheimnisse, Petzen und Strafe denken. Berlin 2020. Abrufbar unter: https://www.pedocs.de/volltexte/2020/20627/pdf/Valtin_2020_Was_Kinder_ueber_Geheimnisse_.pdf (Datum des letzten Abrufs: 29.20.2020) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Zwischenräume06.11., 17:0006.11.2020, 17:0001:05:37
Von Kontexten, Stimmungen und Atmosphären Was passiert eigentlich im Dazwischen. Also zwischen uns und einem Kunstwerk. Zwischen uns und einem Menschen. Zwischen uns und unserer Umgebung? Diese Zwischenräume sind in der Regel unsichtbar. Wir müssen eine Anstrengung unternehmen, um sie in unser Bewusstsein zu holen. Damit sie sichtbar werden. Dabei sind sie ziemlich schwer zu greifen. Denn wir bringen natürlich Filter mit. Je nach dem, in welcher Stimmung wir gerade sind, nehmen wir Situationen unterschiedlich wahr. Wie wir auf eine Situation reagieren, liegt auch daran, was wir davor erlebt haben. Das ist an Kontexte gebunden, die uns gar nicht immer zugänglich sind. Und manchmal lassen wir uns von einer Atmosphäre anstecken. Etwas, das "in der Luft liegt", das wir gar nicht richtig greifen oder sogar begreifen können. Auch unsere Umgebung hat Einfluss auf uns. Die Räume und Zwischenräume einer Stadt zum Beispiel - oder auch nur eines ganz bestimmten Ortes in dieser Stadt. Ganz oft entgehen uns diese Zwischenräume, wir achten gar nicht darauf - bis sich etwas verändert und wir sie plötzlich doch wahrnehmen. Danke an dieser Stelle nochmal an die Künstlerin Nele Sadlo, die uns mit ihrem Brief auf dieses Phänomen hingewiesen hat. Ritas Literaturliste: Augé, Marc: Nicht-Orte. München 2010. Bollnow, Otto Friedrich: Das Wesen der Stimmungen. Studienausgabe, Band 1. Würzburg 2009. Gehl, Jan: Leben zwischen Häusern. Konzepte für den öffentlichen Raum. Berlin 2012. Gisbertz, Anna-Katharina: Stimmung. Zur Wiederkehr einer ästhetischen Kategorie. München 2011. Heidegger, Martin: Die Grundbegriffe der Metaphysik. Welt – Endlichkeit – Einsamkeit. Frankfurt/Main 2010. Merleau-Ponty, Maurice: Causerien 1948. Radiovorträge. Hrsg. von Ignaz Knips. Mit einem Vorwort von Bernhard Waldenfels. Köln 2006. Muth, Cornelia: Das Zwischen!? Eine dialog-phänomenologische Perspektive. Köln 2015. Parkinson, Brian/Totterdell, Peter/Briner, Rob B./Reynolds, Shirley: Stimmungen. Struktur, Dynamik und Beeinflussungsmöglichkeiten eines psychologischen Phänomens. Stuttgart 2000. Rosa, Hartmut: Resonanz. Eine Soziologie der Weltbeziehungen. Berlin 2016. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- (K)ein Lob der Lüge!23.10., 17:0023.10.2020, 17:0001:12:47
Von Lügen, Wahrhaftigkeit, Freiheit und Realität Um gut lügen zu können, brauchen wir einige kognitive Fertigkeiten. Lügen ist eine Leistung. So ganz grundsätzlich betrachtet. Eine, deren Entwicklung sich bei Kindern ganz gut beobachten lässt. Für Hannah Arendt bedeutet Lügen zu können und zu dürfen auch Freiheit. Trotzdem sind wir nicht komplett euphorisch, wenn wir angelogen werden. Im Gegenteil. Wir fühlen uns verletzt, betrogen, über den Tisch gezogen. Das Spannende ist: Auch über die Wahrheit sind wir nicht immer uneingeschränkt glücklich. Komplizierte Sache das Ganze. Und dann ist da ja auch noch die Frage, ob Wahrheit und Lüge wirklich Antagonistinnen sind. Oder ob wir da nicht mit anderen Begrifflichkeiten operieren müssen. Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit zum Beispiel. Und wie verhält es sich eigentlich mit der Realität in diesem Spannungsfeld? Können Lügen Teil einer - zumindest individuellen oder gruppenbezogenen - Realität sein? Ritas Literaturliste: Arendt, Hannah: Macht und Gewalt. München 1970. Augustinus: De mendacio - Contra mendacium - Contra Priscillianistas. Paderborn 2013. Derrida, Jacques: Geschichte der Lüge. Prolegomena. Wien 2015. Farin Urlaub Racing Team: Die Wahrheit übers Lügen. 2008. Frankfurt, Harry G.: Bullshit. Berlin 2014. Kant, Immanuel: Über ein vermeintes Recht, aus Menschenliebe zu lügen. Verfügbar unter: http://www.zeno.org/Philosophie/M/Kant,+Immanuel/%C3%9Cber+ein+vermeintes+Recht+aus+Menschenliebe+zu+l%C3%BCgen (Datum des letzten Abrufs: 15.10.2020) Nietzsche, Friedrich: Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinne. KSA Band 1. München, Berlin, New York 1999. Stangneth, Bettina: Lügen lesen. Hamburg 2017. Noras Linkliste: "Du bist nicht, was du denkst" - Was denkst du denn? Folge 26 mit dem Schauspieler und Kabarettisten Fatih Çevikkollu "Mathematische Modelle sind nicht eins zu eins übertragbar" - Mensch, Frau Nora! mit Mathematik-Professorin Gudrun Thäter Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Die Ganzheitlichkeit einer Amöbe09.10., 17:0009.10.2020, 17:0001:25:17
Von Körper, Geist und Leiblichkeit Die Künstlerin Nele Sadlo hat uns eine Mail geschrieben und uns gebeten, ob wir mal über den Körper sprechen können. Dabei hat uns nicht nur ihr künstlerisches Schaffen inspiriert. Rita beschäftigt sich bereits seit mindestens 15 Jahren mit dem Thema, das heißt, da kommen eine ganze Menge Perspektiven zusammen. Nele Sadlo ist 22 Jahre alt und studiert Bildende Kunst mit dem Schwerpunkt Malerei an der Hochschulde der Bildenden Künste in Essen Kupferdreh. Und sie schrieb unter anderem: "Je mehr ich über meinen Körper nachdenke, desto fremder und merkwürdiger erscheint er mir.". Ein Gedanke, den Rita ziemlich gut nachvollziehen kann. Als Künstlerin versucht Nele eine Brücke zu schlagen zwischen dem Denken über ein bestimmtes Thema und der bildlichen Darstellung. Und hat damit Nora schonmal einen ganz neuen Zugang zur Kunst eröffnet. Und das wird nicht der einzige Aha-Moment in dieser Folge bleiben. Wie es allerdings vom Reden und Ausloten der Beziehungen von Körper, Geist und Leiblichkeit zu Klappsensen und Dengelkursen kommt, das müsst ihr euch dann bitte selbst anhören. Ritas Literaturliste: Alloa, Emmanuel/Bedorf, Thomas/Grüny, Christian/Klass, Tobias Nikolaus (Hrsg.): Leiblichkeit. Geschichte und Aktualität eines Konzepts. Zweite, verbesserte und erweiterte Auflage. Tübingen 2019. Anzieu, Didier: Das Haut-Ich. Frankfurt/Main 1996. Böhme, Gernot: Ethik leiblicher Existenz. Frankfurt/Main 2008.Borsche, Tilmann/ Kaulbach, Friedrich: „Leib, Körper“. In: Historisches Wörterbuch der Philosophie. Hrsg. von Joachim Ritter und Karlfried Gründer. Band 5. Darmstadt 1980, S. 173-185. Brinkmann, Malte/Türstig, Johannes/Weber-Spanknebel, Martin (Hrsg.): Leib - Leiblichkeit - Embodiment. Wiesbaden 2019. Butler, Judith: Körper von Gewicht: Die diskursiven Grenzen des Geschlechts. Frankfurt/Main 1997. Fink, Eugen: Grundphänomene des menschlichen Daseins. Zweite Auflage. Freiburg, München 1995. Klass, Tobias Nikolaus: Friedrich Nietzsche – Denken am "Leitfaden des Leibes". In: Alloa et al. (Hrsg.): A.a.O., S. 196-211.Merleau-Ponty, Maurice: Phänomenologie der Wahrnehmung. Berlin 1966. Meyer-Drawe, Käte: Leiblichkeit und Sozialität: Phänomenologische Beiträge zu einer pädagogischen Theorie der Inter-Subjektivität. Dritte, unveränderte Auflage. München 2001. Molzberger, Rita: Bildung und Leiblichkeit. In: Mertens, Gerhard/ Frost, Ursula/Böhm, Winfried/Koch, Lutz/Ladenthin, Volker (Hrsg.): Handbuch der Erziehungswissenschaft I. Studienausgabe. Paderborn, München, Wien, Zürich 2006. Nancy, Jean-Luc: Corpus. Zürich, Berlin 2014. Nancy, Jean-Luc: Körper. Wien 2019. Schmitz, Hermann: Der Leib, der Raum und die Gefühle. Bielefeld und Basel 2009. Waldenfels, Bernhard: Das leibliche Selbst. Vorlesungen zur Phänomenologie des Leibes. Frankfurt/Main 2000. Wolf, Barbara: Kinder lernen leiblich: Praxisbuch über das Phänomen der Weltaneignung: Praxisbuch Über das Phänomen der Weltaneignung. Freiburg i. Br. 2016. Noras Linkliste: Impressionen von Nele Sadlos Arbeiten findet ihr auf ihrem instagram-Kanal Erdbrink, Thomas/Sorensen, Martin Selsoe: "A Danish Children’s TV Show Has This Message: ‘Normal Bodies Look Like This’", The New York Times vom 18. September 2020. Abgerufen am 3.10.2020 unter https://www.nytimes.com/2020/09/18/world/europe/denmark-children-nudity-sex-education.html Die Historikerin Katharina Gries über Fatshaming in der Modegeschichte (Twitter-Thread) Youtuber Joseph DeChangeman "4 Wochen ohne Spiegel leben" Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Heldenmülltrennung25.09., 17:0025.09.2020, 17:0001:15:55
Über Helden, Idole und Vorbilder Vorgenommen hatten wir uns für diese Folge eigentlich das Thema Vorbilder. Dann kam eine Mail unserer Hörerin Tatjana mit dem Vorschlag, doch mal über Heldenverehrung zu sprechen vor allem im Sport. Super, dachten wir, dann packen wir das doch mal alles in eine Folge. Passt nämlich sehr gut. Herausgekommen ist eine Anleitung zur Heldenmülltrennung, wobei an dieser Stelle nicht ganz klar ist, wo hier eigentlich der Trennstrich hin muss. Denn auch, wenn uns der Heldenbegriff bisweilen auf den Zünder geht, so ganz aufgeben sollten wir die Idee vielleicht doch nicht. Zumindest nicht in bestimmten Details. Welche das sind und welche Komponenten des Heldentums wir getrost in die Tonne treten können, darum geht's in dieser Folge. Ritas Literaturliste: Fleming, Jacky: Das Problem mit den Frauen. Köln 2017. Frost, Ursula: "So sein wie …" oder Neuerfindung des Lebens? Über die Bedeutung von Vorbildern in Geschichte und Gegenwart. In: Kalcher/Lauermann. A.a.O., S. 10-26. Kalcher, Anna Maria/ Lauermann, Karin (Hrsg.): Vorbilder. Erziehen wohin? Salzburg 2014. Lenz, Siegfried: Das Vorbild. Hamburg 1973. Mead, Margaret: Der Konflikt der Generationen: Jugend ohne Vorbild. Übers. von Thomas Höpfner. Freiburg 1971. Neiman, Susan: Moralische Klarheit: Leitfaden für erwachsene Idealisten. Hamburg 2010. Nietzsche, Friedrich: Morgenröte (in: Kritische Studienausgabe, Band 3) sowie Götzen-Dämmerung (in: Kritische Studienausgabe, Band 6). München, Berlin, New York 1999. O’Connell, John: Bowies Bücher. Literatur, die sein Leben veränderte. Köln 2020. Paus-Hasebrink, Ingrid: Die Heldinnen und Helden von heute. Mediale Vorbilder von Kindern und Jugendlichen im Zeichen von Konvergenz und Crossmedialität. In: Kalcher/Lauermann. A.a.O., S. 63-73. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Bröselig und drölfzelnd11.09., 17:0011.09.2020, 17:0001:09:17
Von Zweifeln, Gewissheit und Vertrauen "In dubio pro reo" - unser ganzes Rechtssystem dreht sich um den Zweifel. Da aber weder Rita noch Nora Juristinnen sind, haben wir uns dem Zweifel anders genähert. Denn er beschäftigt uns gerade auch außerhalb des Rechtssystems. Selten war der Zweifel so sichtbar, wie während der gerade andauernden Corona-Pandemie. Warum zweifeln wir? Wie zweifeln wir? Und können wir am Zweifel zweifeln? Und warum eigentlich zwei-fel, wenn wir doch in der Regel viel mehr als zwei Fragen haben? An dieser Stelle übrigens eine kleine Warnung: Diese Podcast-Episode kann Hirnwindungen verknoten und führt an dunkle Orte. Aber keine Sorge, wir lachen euch da wieder raus und nehmen euch an die Hand. Und zur Not habt einfach ein paar vegane Colaflaschen parat - oder was ihr sonst so gerne snackt. Ritas Literaturlistse: Descartes, René: Meditationen. Mit sämtlichen Einwänden und Erwiderungen. Hrsg. Von Christian Wohlers. Hamburg 2009. Esser, Andrea: Irrationale Angst oder begründeter Zweifel. In: Deutsche Zeitschrift für Philosophie. 2012, S. 428f. Giel, Klaus/ Obermeier, Otto-Peter/ Reusch, Siegfried (Hrsg.): Der Blaue Reiter, Journal für Philosophie. Die Kunst des Zweifelns. 4/2020 Philosophie Magazin/ Reclam-Verlag (Hrsg.): Und woran zweifelst Du? Leitfaden für das postfaktische Zeitalter. Stuttgart 2019. Putnam, Hilary: Vernunft, Wahrheit und Geschichte. Frankfurt/Main 1990. Searle, John: Minds, Brains and Programs. In. The Behavioral and Brain Sciences. 3/ 1980, pp. 417-457. Abrufbar unter http://et3r.ektf.hu/wp-content/uploads/2014/06/minds-brains-and-programs.pdf (Datum des letzten Abrufs: 02.09.2020) Searle, John: Minds, Brains and Programs. In: The Behavioral and Brain Sciences 1980, pp. 417-457. Triggerwarnung Große, Jürgen: Erlaubte Zweifel. Cioran und die Philosophie. Berlin 2014. Noras Linkliste: The Wubi Effect. Radiolab vom 14.08.2020 Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Endlich Prinzessung!28.08., 17:0028.08.2020, 17:0001:09:56
Warum Feminismus für alle ist Feminismus ist Frauensache. So ein Quatsch. Denn eigentlich geht es im Feminismus darum, dass es allen in einer Gesellschaft besser geht, weil Ungleichheiten beseitigt werden. Und das nutzt auch Männern, die nicht selten selbst mit den festgefahrenen Rollenbildern und gesellschaftlichen Erwartungen zu kämpfen haben. Damit ist Feminismus, wenn er intersektional gedacht ist, eigentlich nur eine Form von Humanismus. In dieser Folge geht es darum, wo Rita und Nora Ungleichheiten im Leben begegnen (Spoiler: immer und überall), warum wir ausführlich über das Thema reden möchten, was Mann tun muss, um ein guter Feminist zu sein (gar nicht schwierig eigentlich) und worum es dabei im Kern eigentlich geht. Außerdem erfahrt ihr, wie Rita das Thema im digitalen Box-Kanal fight24 untergebracht hat. Ritas Literaturliste: Butler, Judith: Das Unbehagen der Geschlechter. Frankfurt/Main 1991. De Beauvoir, Simone: Das andere Geschlecht: Sitte und Sexus der Frau. 21. Auflage. Hamburg 2000. Doetsch, Brigitte: Frauen in Philosophie und Wissenschaft. Bielefeld 2004. Emcke, Carolin: Wie wir begehren. Frankfurt/Main 2013. Grach, Katja: Die MILF-Mädchenrechnung: Wie sich Frauen heute zwischen Fuckability-Zwang und Kinderstress aufreiben. Berlin 2018. Greer, Germaine: Der weibliche Eunuch. Aufruf zur Befreiung der Frau. Frankfurt/Main 1974. Hagengruber, Ruth: Die gestohlene Geschichte. In: Philosophie Magazin Sonderausgabe "Philosophinnen - Eine andere Geschichte des Denkens", abrufbar unter https://philomag.de/hagengruber/ (Datum des letzten Abrufs: 27.08.2020) Haraway, Donna: A Cyborg Manifesto. In: Socialist Review 1985. Abrufbar unter http://www.stanford.edu/dept/HPS/Haraway/CyborgManifesto.html (Datum des letzten Abrufs: 27.08.2020)Irigaray, Luce: Speculum. Spiegel des anderen Geschlechts. Frankfurt/Main 1980. Kelly, Natasha A. (Hrsg.): Schwarzer Feminismus. Grundlagentexte. Münster 2019. Moran, Caitlin: How To Be a Woman. London 2011. Nin, Anaïs: Sanftmut des Zorns. Was es heißt, Frau zu sein. Frankfurt/Main 1982. Passmann, Sophie: Alte weiße Männer. Ein Schlichtungsversuch. Köln 2019. Stokowski, Margarethe: Untenrum frei. Hamburg 2016.Vale, Allison/ Ralfs, Victoria: How to Raise a Feminist. London 2017. Noras Linkliste: Carolin Kebekus und Janine Ullmann präsentieren: Frauen! Tweet zu Hannah Arendt, "die Ex-Geliebte von Heidegger" Tweet zur neuen Talk-Show mit Hannes Ringlstetter und Sidekick Caro Matzko Tweet von Sportjournalistin Marina Schweizer zu Pia-Sophie Wolter, "Tochter des Ex-Werder-Profis" Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Der menschliche Maßstab14.08., 17:0014.08.2020, 17:0001:01:54
Über Natur, Kultur und Vermenschlichung Ende Mai haben Rita und Nora eine Mail von einer Hörerin erhalten. Der Wunsch: Könnt ihr mal über das Thema "Vermenschlichung" sprechen? Aber sowas von gerne! Vor allem, wenn uns schon in der Mail eine solche thematische Bandbreite angeboten wird. Vielen Dank für diesen Themenvorschlag, der uns auf eine ziemlich spannende und manchmal absurde Reise geschickt hat. Die Grundfrage dazu beschäftigt die Philosphie schon lange. Und auch andere gesellschafts- und naturwissenschaftliche Disziplinen: Was ist der Mensch dem Wesen nach? Und was unterscheidet Menschen von Tieren? Fun-Fact: Ist gar nicht so leicht zu definieren und viele Versuche mussten mit wachsendem Wissen über die Tierwelt wieder ad acta gelegt werden. Denn auch Primaten haben Humor, Delfine begehen Suizid, Ratten kennen sowas wie Hilfsbereitschaft. Und auch das Thema "Religion" ist noch nicht zu Ende diskutiert. Rita findet aber ohnehin: Das Menschsein ist etwas eigenes und interessant genug. Es muss sich gar nicht zum Tier verhalten. Und es ist auch nicht der Maßstab für alles in dieser Welt. Aber da, wo wir uns nicht mal selbst als Menschen verstehen, müssen wir vielleicht gar nicht unbedingt in die Tierwelt schauen. Tun wir natürlich trotzdem, weil: Es ist so unfassbar spannend! Ritas Literaturliste: De Waal, Frans: Primaten und Philosophen: Wie die Evolution die Moral hervorbrachte. München 2008. Dekkers, Midas: Von Larven und Puppen: Soll man Kinder wie Menschen behandeln? München 2005. Filz, Walter: Der Affe zu Köln: Oder: Petermanns Rache. Köln 2010. Grandin, Temple: Thinking in Pictures. London, Berlin, New York, Sydney 2006. Lohmar, Dieter: Denken ohne Sprache. Phänomenologie des nicht-sprachlichen Denkens bei Mensch und Tier im Licht der Evolutionsforschung, Primatologie und Neurologie. Basel 2016. (Verfügbar unter: https://link.springer.com/content/pdf/10.1007%2F978-3-319-25757-0.pdf, Datum des letzten Abrufs 12.08.2020) Suddendorf, Thomas: Der Unterschied: Was den Mensch zum Menschen macht. Berlin 2014. Tomasello, Michael: Die kulturelle Entwicklung des menschlichen Denkens. Frankfurt/Main 2002. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Solidarisiert euch!31.07., 17:0031.07.2020, 17:0001:18:22
Über Freiheit, Macht und Geschwisterlichkeit Nicht nur in akuten Krisenzeiten ist Solidarität ein Instrument, mit dem wir uns in einer Gesellschaft gegenseitig unterstützen können. Aber selten wurde so viel über die verschiedenen Formen von Solidarität diskutiert, wie jetzt gerade. Egal, ob es um solidarisches Verhalten geht, um uns gegenseitig vor einer Ansteckung mit dem Corona-Virus zu schützen oder um Solidarität mit Menschen, deren Freiheit und Leben von Rassismus und rassistischen Strukturen eingeschränkt und bedroht sind, wie bei der Black Lives Matter Bewegung. Aber wie funktioniert Solidarität überhaupt? Und wie leben wir Solidarität zum Beispiel im Digitalen? Weil die Corona-Pandemie gerade verhindert, dass wir gemeinsam an einem Tisch sitzen und darüber diskutieren, haben wir uns in dieser Folge Sprachnachrichten von Menschen schicken lassen, die sich gerade jetzt mit dem Thema Solidarität beschäftigen. Die erste Nachricht kommt von Emilene Wopana Mudiumu. Sie ist eine Schwarze Aktivistin, Poetin, Antirassismus-Trainerin und Leiterin des Kingz Corner, das ist ein musikalisches Jugendprojekt in Aachen. Sie weist auf die Themen performative Solidarität und Nachhaltigkeit hin. Also darauf, auch dann weiter solidarisch zu handeln, wenn keine Hashtags und Kacheln mehr in den Social Media Kanälen auftauchen. Ihr findet Emilene Wopana Mudimu bei instagram unter "@blackisexcellence". Frank Joung ist ebenfalls Podcaster. Sein Projekt „Halbe Katoffl“ finanziert sich ohnehin schon solidarisch, nämlich durch spenden. „Halbe Katoffl“ war der erste Podcast in Deutschland mit einem Fokus auf migrantische Lebensperspektiven. Als jüngst eine große Plattform sein Podcast-Konzept kopiert hat, bekommt er viel emotionale Unterstützung in den sozialen Netzwerken, aber auch neue Abonnent:innen, die mit ihrer dauerhaften Unterstützung ihre Solidarität mit dem Original – und mit Frank natürlich – ausdrücken wollen. Und auch als er rassistisch motivierten Hass erfährt, steht ihm die Community digital bei. Aber eben nicht nur dort. Rita und Nora sprechen darüber, was unser Handeln solidarisch macht, warum es dabei auch um die Themen Freiheit und Macht geht und wie der digitale Raum mit seinen Bestätigungsmechanismen da rein spielt.An dieser Stelle schon mal großen Dank an Frank und Emilene Wopana für ihr Vertrauen und die wertvollen Beiträge aus dem wirklich wahren – und digitalen Leben. Ritas Literaturliste: Bayertz, Kurt/Brinkmeier, Birger (Hrsg.): Solidarität. Begriff und Problem. Frankfurt/Main 1998. Benhabib, Seyla: Die Rechte der Anderen. Ausländer, Migranten, Bürger. Frankfurt/Main 2017. Emcke, Carolin: Im Gespräch mit René Aguigah. Wie tragfähig ist das neue „Wir“-Gefühl? (https://www.deutschlandfunkkultur.de/carolin-emcke-ueber-corona-und-kollektive-identitaeten-wie.2162.de.html?dram:article_id=474912, Datum des letzten Abrufs: 28.07.2020) Hartmann, Martin: Solidarität als Ideologie. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 2013. Rorty, Richard: Kontingenz, Ironie und Solidarität. Frankfurt/Main 1991. Scholz, Sally: Political Solidarity. University Park, Pennsylvania. 2008. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Die Ich-Maschine17.07., 17:0017.07.2020, 17:0001:12:55
... über das Selbst-Verständnis und Ja-Aberisierung im Internet Rita und Nora haben in dieser Folge ein Experiment gestartet. Zur - vermeintlichen - Arbeitsreduktion. Wir haben beide den Text "The I in Internet", ein Essay aus Jia Tolentinos Buch "Trick Mirror", gelesen, um darüber zu sprechen. Keine Sorge, ihr müsste den Text nicht gelesen haben, um uns zu verstehen. Aber darin werden ein paar sehr spannende Gedanken zu sozialen Netzwerken und unserem Verständnis von uns Selbst und unserer Selbstwirksamkeit analysiert. Es geht um die Verwicklung unserer Persönlichkeit mit ökonomischen Bestrebungen, aufgeblähte Egos, die Wahrnehmung von Opposition und um Maßstäbe und den Wert, den wir unseren Meinungen - oder denen der Anderen - beimessen. Und um Barthaare - aber wie wir darauf kommen, müsst ihr euch wirklich selbst anhören. Ritas Literaturliste: Goffman, Erving: The Presentation of Self in Everyday Life. [Dt.: Wir alle spielen Theater] 1956. Nagle, Angela: Kill All Normies. Online Culture Wars from 4chan and Tumblr to Trump and the Alt-Right. 2017 Scholz, Sally: Political Solidarity. 2008. Tolentino, Jia: The I in Internet. In: Dies.: Trick Mirror. Reflections on Self-Delusion. 2019. Wu, Tim: The Attention Merchants: The Epic Scramble to Get Inside Our Heads. 2016. Noras Linkliste: The I in Internet: Gekürzte Hörbuchfassung bei BBC Radio 4 vom 4.11.2019 gelesen von Autorin Jia Tolentino Denkangebot-Podcast: Gespräch mit Prof. Dr. Katharina Zweig über künstliche Intelligenz vom 30. Mai 2020 Die Geschichts-Dolmetscherin: Historiker Bianca Walther erzählt spannende Geschichten von Frauenrechtlerinnen HerStory Pod: Journalistin Jasmin Lörchner stellt Wegbereiterinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik vor und erzählt Geschichten von Frauen, die sich nicht um Geschlechter- oder Rollenbilder scherten. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Was? Ich? Weiß?03.07., 17:0003.07.2020, 17:0001:21:27
Rassismus und weiße Privilegien Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Rita und Nora haben einen Hinweis erhalten, dass Sie in Ihrer Episode "Einladung zum Zuhören" als Reaktion auf die Black Lives Matter Proteste zwar ein Angebot gemacht haben, aber eines, das sich vor allem an weiße Hörer:innen richtet. Schwarze Hörer:innen haben sie dabei nicht mitgedacht. Ein Grund, da mal genauer hinzusehen und sich mit Weißsein und Rassismus auseinanderzusetzen. Der Hinweis kam von Natalie Ofori, Kulturwissenschaftlerin und Schwarz. An der Stelle ganz herzlichen Dank dafür! Denn, ja, sie hat mit ihrer Kritik völlig Recht. Wir haben zwar all jene eingeladen, sich mit Rassismus zu beschäftigen, die das bislang nicht getan haben. Aber das exkludiert Schwarze Hörer:innen, die sich vielleicht an der Stelle ein anderes Angebot gewünscht hätten. Denn für sie ist Rassismus nichts, womit man sich unbedingt mal beschäftigen muss, sondern Alltag. Warum hatten wir das nicht auf dem Schirm? Eine Frage, die wir uns dringend stellen müssen. Dabei hilft und Josephine Apraku. Sie hat auf instagram die Challenge #KritischeWeiß_heiten ins Leben gerufen. Dort stellt sie zwischen dem 6. Juni und dem 6. Juli 2020 jeden Tag eine Frage zum Thema Rassismuskritik und weiße Privilegien. Die Mitgründerin des Instituts für diskriminierungsfreie Bildung (IDB) Berlin, hat uns aus ihren vielen Fragen sechs ausgewählt, die wir in dieser Podcast-Folge besprechen wollen. Das sind ihre Fragen: Wann ist dir das erste Mal bewusst gewesen, dass du weiß bist? War dir zu diesem Zeitpunkt bewusst, dass dein Weiß-Sein mit Privilegien einhergeht? Das Lernen weißer Menschen zu Rassismus geht in der Regel mit Abwehr einher, wie bist du bisher mit deiner Abwehr umgegangen? Wie möchtest du in der Zukunft mit der Abwehr umgehen? In den sozialen Medien sind wir vor allem von Menschen umgeben, die unsere Perspektiven weitestgehend teilen. Das macht es einfach, Solidarität zu bekunden. Wie gehst du mit dem Rassismus deiner weißen Familienmitglieder und Freund*innen um? Wie unterstützt du andere weiße Menschen in ihrem Lernprozess? Wie trägst du als weiße Person im Alltag (im Beruf, der Kita, der Schule) dafür Sorge, dass sich nicht nur Menschen, die Rassismus erfahren gegen ihn einsetzten müssen? Welche Ressourcen und Räume stellst du Schwarzen Menschen und Organisationen regelmäßig zur Verfügung (Geld, Arbeitszeit)? Wie kannst du deinen Lernprozess zu Weiß-Sein und zu Rassismus im Alltag (im Beruf, der Kita, der Schule, mit Familie und Freund*innen)für deine Rassismuskritik produktiv machen? _Disclaimer: In einer Stunde können wir natürlich nicht alle Aspekte, die mit Rassismus zusammenhängen, besprechen. Es ist ein Anfang. Das Angebot richtet sich vor allem an _weiße_ Hörer:innen, die sich bislang noch nicht so intensiv mit Rassismus und kritischem Weißsein auseinandergesetzt haben. Grundsätzlich wollen wir aber natürlich niemanden ausschließen. Wir können uns aber vorstellen, dass es für Schwarze Hörer:innen anstrengend und nervig ist, wenn wir als weiße Frauen darüber sprechen, wie wir etwas verhandeln, das für sie schon immer zum Alltag gehört._ Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Der Zauderrhythmus des Lebens19.06., 17:0019.06.2020, 17:0001:11:32
Über Frust, Enttäuschung und Demotivation Diese Podcast-Folge hätte es fast nicht gegeben. Seit dreieinhalb Jahren podcasten wir, Rita und Nora, jetzt alle zwei Wochen. Bislang ist noch keine einzige Folge ausgefallen. Auch wenn die Terminfindung mitunter kurzfristig und abenteuerlich war. Aber wir haben es immer geschafft. Und auch jetzt haben wir es wieder geschafft – es war allerdings denkbar knapp. Denn Rita ging es nicht gut. Wieso, weshalb, warum, das erfahrt ihr in dieser Podcast-Folge. Darin geht es um Frust und Lust, Demotivation und Motivation – und ob das überhaupt die richtigen Gegensätze sind. Es geht um die Zeit, in der wir leben, die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Rollenverständnis der Geschlechter – und der Gesellschaft. Es geht um Grenzen, Einschränkungen und das Gefühl, gerade ganz grundsätzlich den Ansprüchen nicht gerecht zu werden. Den eigenen nicht, aber auch denen der anderen nicht. Alles läuft nebenbei und nichts davon läuft richtig rund – oder genügt den eigenen Anforderungen. Zum Beispiel an die Qualität der eigenen Arbeit. Dabei wird das hier keinesfalls ein Jammer-Podcast. Aber wir wollen einem Gefühl Ausdruck verleihen und ihm nachspüren, von dem wir annehmen können, dass es gerade viele Menschen betrifft. Nicht zuletzt all jene, die seit Wochen unter dem Hashtag #Coronaeltern versuchen, Aufmerksamkeit auf die Situation von Eltern und die Bedürfnisse von Kindern zu lenken. Gesellschaftlich wie politisch. Aber es gibt noch viele weitere Gründe, warum uns der aktuelle Zauderrhythmus des Lebens zu schaffen machen kann. Disclaimer: Wir haben diese Folge am Abend des 03. Juni 2020 aufgenommen. Nur, falls ihr zum Veröffentlichungszeitpunkt Hinweise auf aktuelle politische oder gesellschaftliche Entwicklungen vermisst. Ritas Literaturliste: Butler, Judith: Psyche der Macht - Das Subjekt der Unterwerfung. Frankfurt/Main: Suhrkamp. 2001. Dollard, John s. et al.: Frustration and Aggression. New Haven: Yale University-Press. 1939. Freud, Sigmund: Jenseits des Lustprinzips. Gesammelte Werke, Bd. XIII. London: Imago Press. 1920. Foucault, Michel: Zum Begriff der Übertretung. In: Ders.: Schriften zur Literatur. München: Nymphenburger Verlag. 1974, S. 73. Kleinschmidt, Christoph/Christine Hewel (Hrsg.): Topographien der Grenze. Verortungen einer kulturellen, politischen und ästhetischen Kategorie. Würzburg: Königshausen&Neumann. 2011. Kleinschmidt, Christoph: Semantik der Grenze. https://www.bpb.de/apuz/176297/semantik-der-grenze?p=1 (Datum des letzten Abrufs: 03.06.2020) Pessoa, Fernando: Das Buch der Unruhe des Hilfsbuchhalters Bernardo Soares. Zürich: Ammann. 2008. Waldenfels, Bernhard: Bruchlinien der Erfahrung. Phänomenologie, Psychoanalyse, Phänomenotechnik. Frankfurt/Main: Suhrkamp. 2002. (Hier v.a. Kap. V.5 Gespaltenes und geteiltes Selbst sowie Kap. VII.9: Leben im Widerstreit mit sich selbst) Noras Linktipps: "Frauen sind die wahren Heldinnen in der Krise - erzählen uns Männer" - die MaLisa Stiftung hat untersuchen lassen, wer in der Corona-Krise eigentlich in den Medien zu Wort kommt. Autorin Simone Buchholz im „Ball you need is love“-Podcast mit Arnd Zeigler Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Einladung zum Zuhören05.06., 17:0005.06.2020, 17:0000:03:50
#BlackLivesMatter Wir hatten uns eigentlich ein anderes Thema vorgenommen. Aber angesichts des Mordes an George Floyd und der Lage in den USA, aber auch angesichts dessen, was Schwarze Menschen in Deutschland Tag für Tag an Rassismus und Diskriminierung erleben, scheint uns das einfach alles zu banal. Denn wir, Rita und Nora, sind zwei weiße Frauen. Wiewohl es gute, weiße Rassismusforscherinnen gibt, wie Rita anmerkt, nur sie selber ist eben keine - weshalb sie an dieser Stelle als weiße Wissenschaftlerin eben nicht das Wort ergreifen möchte. Das Thema ist uns aber so wichtig, dass wir an dieser Stelle eine Einladung aussprechen wollen: Wir schenken euch die Stunde, die ihr damit verbringen würdet, uns zuzuhören und laden euch ein, stattdessen Podcasts und Hörbücher von und mit Schwarzen Menschen zu hören. Hier sind unsere Vorschläge: Hör- und Lesetipps: Exit Racism von Tupoka Ogette auf Spotify Tupodcast von Tupoka Ogette Tupoka Ogette auf instagram: instagram.com/tupoka.o Feuer und Brot - Podcast mit Alice Hasters und Maximiliane Haecke Was weiße Menschen über Rassismus wissen sollten, aber nicht hören wollen - Alice Hasters über ihr Buch im Gespräch mit Martin Böttcher bei Deutschlandfunk Kultur am 01.10.2019 Mahret Ifeoma Kupka auf instagram: instagram.com/modekoerper Neu denken! Warum Diversität ein Wagnis für alle ist gesprochenes Essay von Mahret Ifeoma Kupka vom 06.05.2020 bei SWR2 Americanah von Chimamanda Ngozi Adichie Citizen von Claudia Rankine Initiative Schwarze Menschen in Deutschland - ISD e.V. Amadeu Antonio Stiftung Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Zweckfreie Fußwanderungen22.05., 17:0022.05.2020, 17:0001:11:46
Gedankengänge zum Spazieren und Flanieren Sich fortbewegen. Zu Fuß. Viele Menschen haben das Spazierengehen während der Corona-Pandemie für sich (wieder)entdeckt. Dabei ist rund um das Wandern, Spazieren, Flanieren, Lustwandeln, Prominieren, Gehen schon so viel gedacht und geschrieben worden, dass Rita eigentlich das Gefühl hat, nicht annähernd entsprechend vorbereitet zu sein. Einfach, weil es dazu so viel zu lesen und zu erfahren gäbe. Nora hingegen hat sich bislang recht wenig Gedanken über das gemacht, was im 16. Jahrhundert als "zweckfreie Fußwanderung" bezeichnet wurde. Und so werden die gemeinsamen Gedankengänge in dieser Folge zu einer kleinen Entdeckungsreise durch die Geschichte. Denn: Denker:innen sind schon immer und gerne auch gemeinsam zu Fuß gegangen, um ihre Gedanken zu bewegen und auszutauschen. Auch dieses Gespräch ist ein Austausch. Es ist ein bisschen so als würde man bei einer Wanderung hier und da mal unter einen Stein schauen und sich über das freuen, was es da so zu entdecken gibt. Das hier ist eine herzliche Einladung an alle, mit uns ein bisschen die Gedanken wandern zu lassen - und vielleicht begleiten wir euch ja tatsächlich auf einem Spaziergang! Ritas Literaturliste Frost, Ursula: Bewegung zwischen den Welten – Bildung als Wanderung. Unveröffentlichtes Manuskript. Köln 2018. Iwawaki-Riebel, Toyomi: Nietzsches Philosophie des Wanderers. Interkulturelles Verstehen mit der Interpretation des Leibes. Würzburg 2004. Kagge, Erling: Gehen. Weitergehen. Eine Anleitung. Berlin 2018. Negt, Oskar: Philosophie des aufrechten Gangs. Streitschrift für eine neue Schule. Göttingen 2013. Sagner, Karin: Frauen auf eigenen Füßen. Spazieren, Flanieren, Wandern. München 2016.Thoreau, Henry David: Vom Spazieren. Ein Essay. Zürich 2001. Noras Linktipps: "Sinn und Verstand"-Blog - Wibke Ladwig schreibt hier regelmäßig über ihre Gedankengänge auf dem Weg ins Heimbüro oder andere Spaziertätigkeiten - sehr lesenswert! "Durch die Gegend"-Podcast - Interviews mit MusikerInnen, SchriftstellerInnen, KünstlerInnen und PhilosophInnen bei Spaziergängen durch ihre Stadt oder an ihren Lieblingsorten Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Macht und Verschwörung08.05., 17:0008.05.2020, 17:0000:59:38
... und was das mit unserem Hunger nach Wissen zu tun hat Mit Situationen, in denen wir uns ausgeliefert fühlen, kommen viele Menschen nicht gut zurecht. Und es sind auch verdammt schwierige Situationen. Oft mit so komplexen Zusammenhängen, dass einem beim Verfolgen der einzelnen Parameter das Hirn zu verknoten droht. Genau das sind Situationen, in denen wir nach Erklärungen suchen. Oder sogar nach dem oder der Schuldigen. Irgendwer muss doch das Ganze unter Kontrolle haben. Wenn wir nur lange genug suchen, dann finden wir die Zusammenhänge. Die unsichtbare Macht, die hinter allem steckt und uns nach dem Leben trachtet. Aber warum ist das so? Warum suchen wir nach einer irgendwie gearteten höheren Macht? Und warum sind einige Menschen so anfällig dafür, eher an Verschwörungstheorien zu glauben als daran, dass eine Situation - wie zum Beispiel die Corona-Pandemie gerade - außerhalb unserer Kontrolle, also unserer Macht liegt? Warum ist es so schwer anzuerkennen, dass wir uns gerade in einem Zustand befinden, in dem wir nicht so viel Wissen - und nur ganz vage Aussagen über die Entwicklungen treffen können? Ritas Literaturliste: Agamben, Giorgio: Homo sacer. Die souveräne Macht und das nackte Leben. Frankfurt/Main 2002. Borvitz, Sieglinde/Köhler, Britta: Prekäres Leben. Das Politische und die Gemeinschaft in Zeiten der Krise. Bielefeld 2020. Bröckling, Ulrich/Krassmann, Susanne (Hrsg.): Gouvernementalität der Gegenwart. Frankfurt/Main 2000. Foucault, Michel: Überwachen und Strafen. 9. Auflage. Frankfurt/Main 1994. Lemke, Thomas: thomaslemkeweb.de/publikationen/Gouvernementalität (Datum des letzten Abrufs: 01.05.2020) Nigro, Roberto/Rölli, Marc: Vierzig Jahre "Überwachen und Strafen": Zur Aktualität der Foucault’schen Machtanalyse. Berlin 2017. Snow, C.-P.: The Two Cultures and A Second Look. London 1974. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Nenn es nicht Langeweile!24.04., 17:0024.04.2020, 17:0001:06:37
Über Alltag, Monotonie und Isolation Es sind alles andere als langweilige Zeiten. Es sind fordernde Zeiten. Und trotzdem finden sich im Internet unzählige Tipps für Menschen, die jetzt gegen Langeweile kämpfen. Aber ist das wirklich das richtige Wort für den Zustand, den diese Menschen erleben? Ist die eigentliche Ursache nicht eine andere, nämlich soziale Isolation zum Beispiel? Klar, einigen wird die Zeit wirklich lang. Sie schwimmen in einem Meer von Zeit. Auch, weil sie ihrer Arbeit während der Corona-Pandemie nicht mehr nachgehen können. Aber selbst dann scheint der Begriff Langeweile zu banal. Und für viele Menschen ist auch zutreffend, dass ihnen gar nicht langweilig ist, wenn sie gerade keiner Erwerbsarbeit nachgehen. Denn auch ohne kann ein Leben angefüllt sein mit Aufgaben, sei es in der Familie, im Freundeskreis oder aber auch mit anderen Beschäftigungen, denen wir gerne nachgehen, ohne damit Geld zu verdienen. In dieser Episode diskutieren Rita und Nora das Phänomen Langeweile im Bezug zur Arbeit und ihrem Stellenwert in der Gesellschaft. Ritas Literaturliste: Aßländer, Michael/Wagner, Bernd: Philosophie der Arbeit. Texte von der Antike bis zur Gegenwart. Frankfurt/Main 2017. Elias, Norbert: Über die Zeit. Frankfurt/Main 1988. Kaempfer, Wolfgang: Zeit des Menschen. Das Doppelspiel der Zeit im Spektrum der menschlichen Erfahrung. Frankfurt/Main und Leipzig 1996. (S. 237 ff.: "Der Wirtschaftsprozeß") Lionni, Leo: Frederick. Ersterscheinung 1967. Maslow, Abraham: A Theory of Human Motivation. In: Psychological Review, Vol. 50 No. 4. 1943, pp. 370-396. Schmid, Helga: Uchronia. Designing Time. Basel 2020. Virilio, Paul: Geschwindigkeit und Politik. Berlin 2008. Wendorff, Rudolf: Der Mensch und die Zeit. Ein Essay. Opladen 1988. . 153ff.: "Zeit und Wirtschaft" sowie S. 165ff.: "Arbeitszeit und Privatzeit") Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Das Leben vor die Füße kotzen10.04., 17:0010.04.2020, 17:0001:00:01
Zwischen Authentizität und Aufrichtigkeit Es gibt zwei Formen von Authentizität, sagt Rita Molzberger. Erstens da, wo uns jemand sein ganzes Leben vor die Füße kotzt und jeden Augenblick des eigenen Lebens mit uns teilt und zweitens, Authentizität zum Zweck der Ökonomisierung des Subjekts. Und tatsächlich begegnet uns der Begriff Authentizität gar nicht so selten in medialen Zusammenhängen. Oder da, wo uns etwas verkauft werden soll. Aber was meinen wir eigentlich wirklich, wenn wir authentisch sagen? Benutzen wir den Begriff überhaupt richtig? Und wo grenzt sich Authentizität zum Beispiel zu Begriffen ab wie Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit. Wollen wir eigentlich, dass Menschen immer authentisch sind? Also auch, wenn es um ihre schlechten und nicht so liebenswerten Eigenschaften geht? Und wie reagieren wir, wenn sich ein Mensch verändert und wandelt. Sagen wir vom Fitness-Junkie zur Nachhaltigkeitsaktivistin. Passen Authentizität und Wandel überhaupt zusammen? Ritas Literaturliste Bröckling, Ulrich: Totale Mobilmachung. Menschenführung im Qualitäts- und Selbstmanagement, in: Gouvernementalität der Gegenwart. Studien zur Ökonomisierung des Sozialen. 2000. Frankfurt a. M. Ferrara, Alessandro: Ein Gefühl der "Beförderung des Lebens". Neuer philosophischer Horizont: Reflexive Authentizität als Mittlerin zwischen Universalismus und Pluralismus, in: Frankfurter Rundschau vom 11.4.2000 Knaller, Susanne/Müller, Harro (Hrsg.): Authentizität. Diskussion eines ästhetischen Begriffs. München. 2006. Lethen, Helmut: Versionen des Authentischen: sechs Gemeinplätze, in: Hartmut Böhme, Klaus R. Scherpe (Hrsg.), Literatur und Kulturwissenschaften – Positionen, Theorien, Modelle. Rowohlt. 1996 Senghaas-Knlobloch, Eva: Autonomie und Authentizität im postfordistischen Erwerbsarbeitsleben. In: Wohin driftet die Arbeitswelt? Wiesbaden. VS Verlag für Sozialwissenschaften. 2008 Strub, Christian: Authentizität. Information Philosophie http://www.information-philosophie.de/?a=1&t=2546&n=2&y=1&c=76 Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Das Virus schubst den Spieltisch um27.03., 17:0027.03.2020, 17:0001:07:10
Von Welt und Bewältigung Mit dieser Situation haben wohl die wenigsten von uns gerechnet: Ein neuartiges Virus legt gerade unser Leben lahm. Zumindest das, was wir bislang gewohnt waren. Mit weitreichenden Folgen, die wir zu großen Teilen noch nicht absehen können. Wir - und das schließt Rita und Nora mit ein - befinden uns hier in Deutschland gerade erst am Anfang. Und deshalb können wir noch gar nicht so richtig viel sagen zu dem, was passiert. Trotzdem wollen wir uns die Zeit nehmen, zumindest das mal zu reflektieren, was wir zur Zeit beobachten können. Und gemeinsam mit- und nachdenken über das, was gerade passiert. Was diese Corona-Pandemie mit uns macht - im Kleinen wie im Großen. Und wie wir gerade auch Gesellschaft neu verhandeln. Ritas Literaturliste: Cassirer, Ernst: Schriften zur Philosophie der symbolischen Formen, Darmstadt. 1997 Horx, Matthias: Die Welt nach Corona. Wie wir uns wundern werden, wenn die Krise vorbei ist. https://www.horx.com/48-die-welt-nach-corona/ abgerufen am 27.3.2020 Klafki, Wolfgang: Neue Studien zur Bildungstheorie und Didaktik - zeitgemäße Allgemeinbildung und kritisch-konstruktive Didaktik. Weinheim/Basel. 2007 Marquard, Odo: Medizinerfolg und Medizinkritik - Die modernen Menschen als Prinzessinnen auf der Erbse in Skepsis und Zustimmung. Stuttgart. 1994 Biehl, Peter: Symbole - ihre Bedeutung für menschliche Bildung, Zeitschrift für Pädagogik 38 (1992) 2, https://www.pedocs.de/volltexte/2018/13958/pdf/ZfPaed_1992_2_Biehl_Symbole_ihre_Bedeutung.pdf, abgerufen am 27.3.2020 Noras Podcast-Tipp COSMO Tech Podcast: Tech gegen das Coronavirus mit Dennis Horn und Jörg Schieb vom 17.03.2020 (abrufbar bis 16.03.2025) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
- Welt(anschauungs)schmerz13.03., 16:5713.03.2020, 16:5701:05:12
Die dunkle Seite der Menschheit Aktuell sind viele von uns damit beschäftigt, ihre Lebensumstände neu zu sortieren, weil das Corona-Virus große Umstellungen verlangt. Aber auch die ersten beiden Monate des Jahres 2020 hatten es bereits in sich. Da gab es das #Omagate, den Tabubruch von Thüringen, die rassistischen Morde in Hanau und ganz aktuell den unmenschlichen Umgang mit Geflüchteten an der türkisch-griechischen Grenze, bei denen die Menschenrechte, Grundwerte der europäischen Union, mit Füßen getreten werden. Beim Blick in die Welt tut Nora gerade das Herz weh. Und ja, das klingt pathetisch. Aber es ist tatsächlich so. Aber woher kommt dieser Weltschmerz? Welchen Platz hat er in unserer Gesellschaft und wie können wir damit umgehen? Darüber sprechen Rita und Nora in dieser Ausgabe des "Was denkst du denn?" Podcast. Ritas Literaturliste: Burchardt, Matthias: Erziehung im Weltbezug: Zur pädagogischen Anthropologie Eugen Finks. Würzburg 2001. Fink, Eugen: Der Mensch als Fragment. In: Ders.: Zur Krisenlage des modernen Menschen. Würzburg 1989. Fink, Eugen: Grundphänomene des menschlichen Daseins. 2., unveränderte Auflage. Freiburg 1995 Frost, Ursula: Bildung und Öffentlichkeit. Über allgemeine und politische Bildung. In: Obermaier, Michael (Hrsg.): Humane Ökologie. Gesellschaftliche Fragmentierungen - pädagogische Suchbewegungen. Paderborn 2012. Schleiermacher, Friedrich Daniel Ernst: Vorlesungen über Pädagogik (1813). In: Ders.: Texte zur Pädagogik. Kommentierte Studienausgabe. Hrsg. von Michael Winkler und Jens Brachmann. Frankfurt 2000. Schopenhauer: Die Welt als Wille und Vorstellung. München 1998. Wittgenstein, Ludwig: Tractatus logico-philosophicus. Werkausgabe Band 1. Frankfurt/Main 1984. Noras Linkliste: Büüsker, Ann-Kathrin: Über Topf & Söhne, die Ofenbauer von Auschwitz (via twitter.com/uedio) Büüsker, Ann-Kathrin: Über "Ballastexistenzen" und den Gedenkort Pirna (via twitter.com/uedio) Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
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