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141- AfD, BSW, CDU: House of Cards in Sachsen-Anhalt08.10., 14:0008.10.2026, 14:0000:43:31
Tobias Rausch ist der erste Landtagspräsident mit einem AfD-Parteibuch. In einer historischen Landtagssitzung in Magdeburg wurde er in das Amt gewählt – und bekam dabei mehr Stimmen, als AfD und BSW zusammen haben. Und dann kam auch noch der AfD-Kandidat für das Amt des Vize-Präsidenten, der rechte Vordenker Hans-Thomas Tillschneider, durch. Seitdem wird wild spekuliert, woher die Stimmen kamen. Die Vermutung liegt nahe, dass es Abweichler in den Reihen der CDU gibt. Und das birgt politische Sprengstoff, der die CDU-Fraktion im Magdeburger Landtag in Stücke reißen könnte. Und der auch die Bundesregierung entzweit. Darüber spricht Host Malte Pieper in dieser Folge des Podcasts "Wahlkreis Ost" mit Vera Wolfskämpf. Sie ist Landeskorrespondentin für die Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland (RND) und bestens verdrahtet im politischen Magdeburg. Auch Wolfskämpf weiß nicht genau, wer die Abweichler sind. Dass sie ein CDU-Parteibuch haben, sei aber sehr wahrscheinlich. Wolfskämpf erklärt auch, was der Grund für dieses Verhalten sein dürfte. Fest steht laut Wolfskämpf: Stand jetzt sieht es sehr gut aus für Ulrich Siegmund, der in die Staatskanzlei einziehen will: "Er wird Ministerpräsident werden, da bin ich inzwischen sicher. Wo ich mir nicht ganz so sicher bin, ist, ob es eine stabile Mehrheit zum Regieren geben wird", sagt Wolfskämpf. Podcast-Tipp: Politikum – Der Meinungspodcast Wenn Sie Fragen und Anregungen haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
- Wie würden Sie mit einem AfD-Ministerpräsidenten umgehen, Herr Voigt?25.09., 06:0025.09.2026, 06:0000:41:29
Sachsen-Anhalt könnte nach der Landtagswahl erstmals einen Ministerpräsidenten der AfD bekommen. Wie sollte die Politik mit einem solchen Szenario umgehen? Thüringens Ministerpräsident Mario Voigt beantwortet diese Frage überraschend deutlich: Einen demokratisch gewählten Ministerpräsidenten würde er respektieren, sagt er. Einen Ausschluss aus der Ministerpräsidentkonferenz lehnt Voigt ab. "Die AfD weiter in so eine Opferrolle suhlen lassen, halte ich nicht für klug." Zugleich sei es aber auch logisch, dass sich die Zusammenarbeit zum Beispiel im mitteldeutschen Raum anders gestalte. Im Gespräch mit Malte Pieper geht es außerdem um die historischen Wahlschlappen für die CDU und die miserable Umfragewerte von Bundeskanzler Friedrich Merz. Thüringens Ministerpräsident fordert eine politische Kursänderung und warnt vor einem "Weiter so". Das Reden über Reformen dürfe sich nicht anfühlen „wie der nächste Zahnarztbesuch“, sagt Voigt. Statt Kürzungsdebatten brauche es eine überzeugende Zukunftserzählung. Seine Botschaft an die CDU: Die Union müsse jetzt „den Kampfanzug anziehen“. Podcast-Tipp: Sieben Tage wach Wenn Sie Fragen und Anregungen haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
- Die Wahlen im Osten: Hauptsache, es wird was anders21.09., 13:3021.09.2026, 13:3000:52:37
Die Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin sind vorbei. Ergebnis: Während die politischen Ränder vielerorts zulegen, verlieren die Parteien der Mitte im Osten weiter an Zustimmung. Vor allem geht es darum, dass bei allen drei Wahlen die AfD immense Erfolge erzielt hat. Moderator Malte Pieper spricht mit der Journalistin und Autorin Valerie Schönian sowie dem Schauspieler und Comedian Thomas Nicolai über die Ursachen dieser Entwicklung. Was macht die AfD überall so stark und warum gewinnt die Linke in Berlin? Welche Rolle spielen Frust über die etablierte Politik, soziale Medien, wirtschaftliche Sorgen und das ostdeutsche Selbstverständnis? Dabei geht es auch um die unterschiedlichen Erklärungen für das Wahlverhalten im Osten: Liegt die Ursache vor allem in politischen Versäumnissen, fehlender Repräsentation und Zukunftsängsten? Oder spielen Erfahrungen aus DDR-Zeit und Wiedervereinigung weiterhin eine wichtige Rolle? Außerdem diskutieren die Gäste über den Aufstieg politischer Internetstars, den Erfolg der Linkspartei bei jüngeren Wählerinnen und Wählern, die Debatte um die Brandmauer zur AfD und die Frage, wie das Vertrauen in Demokratie und Parteien zurückgewonnen werden kann. Podcast-Tipp: MV im Fokus Wenn Sie Fragen und Anregungen haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
- AfD-Wahlsieg: Ist die Brandmauer ein Fehler?11.09., 13:0011.09.2026, 13:0000:50:17
Kompliziert, unübersichtlich, noch nie dagewesen – so könnte man die aktuelle politische Lage in Sachsen-Anhalt beschreiben. Die AfD hat haushoch gewonnen, braucht aber einen Partner. Es gibt Gespräche mit dem BSW und noch nichts Konkretes. Die CDU, der krachende Verlierer der Wahl, sortiert sich neu und versucht, nicht im Chaos zu versinken. Wie also geht es weiter in Sachsen-Anhalt? Darüber spricht Host Malte Pieper in dieser Folge von "Wahlkreis Ost" mit dem Politikwissenschaftler Christian Stecker. Er ist gespannt, wie eine AfD-Regierung in Sachsen-Anhalt, wenn es sie geben wird, aussieht. Stecker vermutet, dass die Bundesführung um Alice Weidel deutlichen Einfluss nehmen wird, um bundespolitische Ambitionen der Partei nicht zu gefährden. Vor allem aber geht es Stecker um die Brandmauer zur AfD. Die habe am Wahlsonntag auch zur Wahl gestanden und sei abgewählt worden. Stecker glaubt, dass die "Brandmauer-Ultras" für den Aufstieg der AfD mitverantwortlich sind. Die anderen Parteien müssten einen neuen Umgang mit der AfD finden, bei allen Gefahren, die das möglicherweise mit sich bringt. Podcast-Tipp: 11KM: der tagesschau-Podcast - CDU nach Sachsen-Anhalt: Was nun, Herr Merz? Wenn Sie Fragen und Anregungen haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
- Das AfD-Beben von Sachsen-Anhalt: Wer regiert jetzt?07.09., 12:0007.09.2026, 12:0000:48:04
Die Wahl in Sachsen-Anhalt hat ein politisches Beben erzeugt, das Deutschland nachhaltig verändern könnte. Aber wer wird nun regieren? Das ist am Tag nach der Wahl völlig unklar. "Es wird verdammt kompliziert", sagt die MDR-Korrespondentin für Sachsen-Anhalt, Doreen Jonas. Dem Land stehe ein harter Ritt bevor. Denn noch ist völlig unklar, wie bei einer Ministerpräsidentenwahl im Landtag eine Mehrheit zustande kommen soll. Ulrich Siegmund will regieren und hat mit diesem fulminanten Ergebnis den ersten Zugriff. Er will es aber nur versuchen, wenn er eine klare Mehrheit hinter sich hat. Wie die zustande kommen soll, bleibt offen. Siegmund scheint auf Abweichler bei der CDU zu hoffen. Und auch beim BSW können sich einige eine Zusammenarbeit offenbar vorstellen. Fest steht bereits jetzt: Sachsen-Anhalt hat Geschichte geschrieben. Das Land ist politisch gespalten. Viele Menschen gibt der AfD-Sieg Hoffnung. Andere trifft das blanke Entsetzen. Und: Der tragische Held dieser Geschichte heißt Sven Schulze. Wird er zurücktreten? Im zweiten Teil des Podcasts spricht Host Malte Pieper mit dem Satiriker Ingmar Stadelmann und dem Politikwissenschaftler Christoph Meißelbach über die Wahl und die Folgen. Stadelmann sagt mit ironischem Unterton: "Die gute Nachricht ist: Die Menschen glauben an die Demokratie. 80 Prozent gehen wählen." Die Wahl sei vielleicht eine Art Brexit- oder MAGA-Moment für Deutschland. Der Ball liege nun bei Herrn Siegmund. Dessen Partei sei präsent und modern, wie keine andere. Meißelbach kann nicht nachvollziehen, wie ratlos die anderen Parteien nach der Wahl wirken. Die Situation, die nun eingetreten sei, habe sich seit Jahren abgezeichnet. Und trotzdem habe niemand ein Mittel. Das müsse sich ändern. Jeder von uns müsse seine Haltung hinterfragen. Dabei geht es in dieser Folge auch um die Frage, ob Deutschland eine Paartherapie braucht. Podcast-Tipp: 0630 - der News-Podcast *Hinweis der Redaktion: Wir hatten im zweiten Teil der Aufzeichnung technische Probleme mit der Leitung zu Ingmar Stadelmann. Wir bitten das zu entschuldigen. Wie es nach der Wahl in Sachsen-Anhalt weitergeht, das verfolgen wir weiter. Die nächste Folge von Wahlkreis Ost wird es deswegen schon am Freitag, dem 11. September, geben. Wenn Sie Fragen und Anregungen haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
- Sachsen-Anhalt: Das war der Wahlabend06.09., 21:0006.09.2026, 21:0000:56:45
Sachsen-Anhalt hat gewählt. Die AfD hat einen Rekordsieg eingefahren. Die Regierungsbildung dürfte schwierig werden. Wir bieten Zahlen, Einordnungen und Reaktionen.
- Showdown in Sachsen-Anhalt04.09., 08:0004.09.2026, 08:0000:51:26
Viel wurde in den vergangenen Wochen und Monaten berichtet, nun ist es so weit: Sachsen-Anhalt wählt. Am Sonntag sind 1,7 Millionen Menschen aufgerufen, abzustimmen. Das Wahlergebnis wird bundesweit verfolgt und dürfte Auswirkungen über die Landesgrenzen hinaus haben. Grund genug, die Ausgangslage noch einmal abzubilden. Host Malte Pieper macht Euch in dieser Folge von "Wahlkreis Ost" fit für den Wahltag. Mit dabei ist Doreen Jonas, die MDR-Landeskorrespondentin für Sachsen-Anhalt. Sie kennt das Land, die Menschen und vor allem die wichtigsten Akteure bei dieser Wahl sehr gut und berichtet aus einem Bundesland, in dem es derzeit so politisch und emotional zugeht, wie sonst kaum. Diese Wahl bringt buchstäblich die Massen auf die Straße, vor allem bei der AfD, aber beispielsweise auch bei den Linken. Über allem steht die Frage, wie stark die AfD am Ende sein wird. Die hat laut Jonas einen Wahlkampf nach US-Vorbild hingelegt. Der CDU droht ein historisch schlechtes Ergebnis. Dabei spielt auch der Kanzler Friedrich Merz eine Rolle. Und entscheidend ist auch die Frage, wer es über die 5-Prozent-Hürde schafft – und wer nicht. Podcast-Tipp: 15 Minuten. Der tagesschau-Podcast am Morgen Wenn Sie Fragen und Anregungen haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
- Demokratie unter Druck: Was die Politik aus dem AfD-Boom lernen muss31.08., 08:0031.08.2026, 08:0000:55:23
Im Osten spielt die AfD in einer eigenen Liga. Kurz vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt steht sogar eine absolute Mehrheit für sie im Raum. Wie konnte es so weit kommen? Darüber spricht Host Malte Pieper in dieser Folge des Podcasts "Wahlkreis Ost" mit Raj Kollmorgen. Er ist Soziologe an der Hochschule Zittau/Görlitz und einer der profundesten Kenner der ostdeutschen Seele. Kollmorgen warnt davor, die Partei als rein ostdeutsches Phänomen zu betrachten. Auch im Westen gebe es breite Strömungen, die mit unserer Demokratie in ihrer jetzigen Form nicht mehr zufrieden sind. "Viele Menschen sind es so satt, dass es ihnen bis zu einem gewissen Grade wirklich egal ist, was die AfD verspricht. Sie wollen den Bruch, sie wollen die tatsächliche radikale Alternative", so Kollmorgen. Mit den aktuellen Wahlergebnissen komme die Demokratie an ihre Grenzen. Kollmorgen plädiert deswegen für einen radikalen Neustart. Es gehe darum, systematisch mit dem Volk ins Gespräch zu kommen, auch mit den AfD-Sympathisanten. Es müssten neue Wege der politischen Zusammenarbeit gefunden werden, selbst mit der AfD. Wie er sich das genau vorstellt, erklärt Kollmorgen im Podcast. Podcast-Tipp: Der verbotene Vater Wenn Sie Fragen und Anregungen haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
- AfD will Staatsverträge kündigen: Was wird aus MDR und ARD?28.08., 08:0028.08.2026, 08:0000:31:47
Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt ist der Mitteldeutsche Rundfunk selbst zum Thema geworden. Der AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund hat angekündigt, im Falle einer Regierungsübernahme die Rundfunkstaatsverträge sofort zu kündigen. In dieser Folge des Podcasts "Wahlkreis Ost" spricht Host Malte Pieper darüber mit Boris Lochthofen, dem Programmdirektor des MDR. Lochthofen erklärt, welche Folgen eine Kündigung des Staatsvertrags konkret hätte und welche Einschnitte dem MDR und Sachsen-Anhalt dann drohen. "Netflix wird nicht morgen aus Stendal berichten", sagt er beispielsweise. Außerdem geht es um Versäumnisse des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, um Skandale und Vertrauensverlust, um das kontroverse Gebührenthema, um Reichweiten, Regionalität, Sparsamkeit, die Zukunft der Medien und letztlich um die Demokratie. Podcast-Tipp: Ungebremst – Der Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt – Bonusfolge "Nach dem Urteil" Wenn Sie Fragen und Anregungen haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
- Die Wirtschaftspläne der AfD: "Ein Luftschloss" | Mit Reint Gropp23.08., 09:3523.08.2026, 09:3500:38:56
Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist nicht gut. Das spielt auch im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt eine Rolle. Doch welche Partei hat die richtigen Ideen, um die Wirtschaft zu stärken? Darüber spricht Host Malte Pieper in dieser Folge des Podcast "Wahlkreis Ost" mit jemandem, der es wissen muss: Zu Gast ist Reint Gropp, Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle. Gropp sagt, Sachsen-Anhalt könne wirtschaftlich durchaus punkten. Es habe gute Universitäten und locke Unternehmensansiedlungen mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien. Die Stimmung sei dennoch miserabel und das habe viel mit Bundeskanzler Merz und der Lage in Berlin zu tun. Und mit einem mangelnden Selbstbewusstsein. Vom sachsen-anhaltischen Ministerpräsidenten Sven Schulze (CDU) würde er sich eine Vision für die Zukunft wünschen. Der trete aber im Wahlkampf viel zu defensiv auf. Die AfD biete dagegen zumindest eine Zukunftsperspektive, auch wenn die wirtschaftlich wenig Sinn mache. "Ein Luftschloss", so Gropp zu den zahlreichen Maßnahmen, die die AfD plant. Die kosteten viel, brächten aber wenig. Zudem sei unter der AfD mit einem noch massiveren Fachkräftemangel zu rechnen, weil Menschen mit Migrationshintergrund wegziehen würden. Die Leidtragenden seien paradoxerweise vor allem jene Menschen, die die AfD wählten. Podcast-Tipp: "Marinics Freiheit" Wenn Sie Fragen und Anregungen haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
- Siegmund, Schulze und das BSW | Mit Cornelius Pollmer14.08., 10:0014.08.2026, 10:0000:48:59
In Sachsen-Anhalt führt die AfD drei Wochen vor der Landtagswahl in den Umfragen deutlich. Doch was erklärt diesen Erfolg? Und warum tut sich die CDU so schwer, dagegenzuhalten? Malte Pieper spricht mit Cornelius Pollmer, Leiter von ZEIT im Osten, über die politischen Kräfteverhältnisse im Land. Es geht um den AfD-Spitzenkandidaten Ulrich Siegmund, den Pollmer als „Selfie-König“ beschreibt. Um Ministerpräsident Sven Schulze im schwierigen Wahlkampf, mit dem Pollmer mitgeradelt ist. Und um die Frage, ob und wie das BSW nach der Wahl zum entscheidenden Faktor werden könnte. Außerdem diskutieren sie die Zukunft der Brandmauer, mögliche Regierungsbündnisse und die Frage, warum sich viele Menschen von der Politik nicht mehr vertreten fühlen. Noch mehr Informationen bekommen Sie in unserem Newsletter zur Wahl in Sachsen-Anhalt. Newsletter Unser Podcast-Tipp: Vor 33 Wenn Sie Fragen und Anregungen haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
- Schulze: Das Hauptthema sind Jobs und Arbeitsplätze11.08., 05:0011.08.2026, 05:0000:30:14
Am 6. September wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Im Deep Talk zu Gast ist CDU-Spitzenkandidat Sven Schulze. Was ist seine Vision für das Land, was treibt ihn an, was will er verändern?
- Siegmund: Wir müssen es aus eigener Kraft schaffen10.08., 05:0010.08.2026, 05:0000:30:42
Am 6. September wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Im Deep Talk zu Gast ist AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund. Was ist seine Vision für das Land, was treibt ihn an, was will er verändern?
- Das Phänomen Schwesig - Warum MV anders wählt07.08., 05:0007.08.2026, 05:0000:37:30
In Mecklenburg-Vorpommern scheint die politische Lage völlig anders zu sein als in Sachsen-Anhalt. Während die AfD vielerorts den Ton angibt, kann die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig laut aktuellen Umfragen weiterhin auf starke Unterstützung bauen. Warum gelingt Schwesig, was vielen Sozialdemokraten in Ostdeutschland nicht gelingt? Welche Rolle spielen Amtsbonus, kostenlose Kita und die lange SPD-Regierungstradition im Nordosten? Und warum könnte für die AfD trotz hoher Zustimmungswerte eine Regierungsbeteiligung außer Reichweite bleiben? Malte Pieper spricht in "Wahlkreis Ost" mit Stefan Ludmann vom NDR Podcast "MV im Fokus" über die politische Ausgangslage vor der Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern, über die besondere Stärke der SPD, die Strategie der AfD und mögliche Koalitionen nach dem Wahltag. Außerdem geht es um die Frage, warum die CDU zwischen SPD und AfD zunehmend aufgerieben wird und welche Folgen die Wahl auch für den Osten insgesamt haben könnte. Noch mehr Informationen bekommen Sie in unserem Newsletter zur Wahl in Sachsen-Anhalt. Newsletter Unser Podcast-Tipp: Oma, lass reden Wenn Sie Fragen und Anregungen haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
- Von Angern: Ich will ein Land ohne Armut06.08., 05:0006.08.2026, 05:0000:30:02
Am 6. September wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Im Deep Talk zu Gast ist die Spitzenkandidatin der Linken, Eva von Angern. Was ist ihre Vision für das Land, was treibt sie an, was will sie verändern?
- Willingmann: Forschung schafft Zukunft für Sachsen-Anhalt 05.08., 05:0005.08.2026, 05:0000:29:39
Am 6. September wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Im Deep Talk zu Gast ist SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann. Was ist seine Vision für das Land, was treibt ihn an, was will er verändern?
- Sziborra-Seidlitz: Wir können von Erneuerbaren leben04.08., 05:0004.08.2026, 05:0000:30:46
Am 6. September wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. Im Deep Talk zu Gast ist die Spitzenkandidatin der Grünen, Susan Sziborra-Seidlitz. Was ist ihre Vision für das Land, was treibt sie an, was will sie verändern?
- Die Minderheitsregierung: Rettung für die Demokratie oder Dauerkrise?31.07., 15:0031.07.2026, 15:0000:53:10
Auch die neuen Umfragen zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeigen: Klare Mehrheiten sind derzeit nicht in Sicht. Damit rückt ein Modell in den Fokus, das lange als Ausnahme galt: die Minderheitsregierung. Doch wie regiert man eigentlich, wenn die eigene Mehrheit fehlt? Zu Gast bei Julia Kastein sind Politikwissenschaftler Oliver Lemke und Uta Deckow, Host von "Sachsen-Politik-Podcast". Sie sprechen über Erfahrungen aus Sachsen und Thüringen, das historische Magdeburger Modell in Sachsen-Anhalt und die Frage, warum Minderheitsregierungen heute häufiger sind als früher. Geht es dabei um pragmatische Lösungen für eine zersplitterte Parteienlandschaft oder um ein Symptom einer tiefergehenden politischen Krise? Und stärkt das Regieren ohne feste Mehrheiten am Ende die politische Mitte oder die Ränder? Unser Podcast-Tipp: Warum gibt es in Deutschland eine Schulpflicht und was würde ihre Abschaffung bedeuten? Im Podcast: Die großen Fragen in 10 Minuten Noch mehr Informationen bekommen Sie in unserem Newsletter zur Wahl in Sachsen-Anhalt. Newsletter Wenn Sie Fragen und Anregungen haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
- Vom Osten lernen? Nora Seitz über Merz und die Regierungsbilanz17.07., 08:0017.07.2026, 08:0000:48:47
In dieser Folge geht es um die Wurst und um Politik. Das politische Berlin hat sich in die Sommerpause verabschiedet und vorher noch einige Reformen auf den Weg gebracht. Die Beliebtheitswerte der Bundesregierung sind derweil ausbaufähig. Ein guter Zeitpunkt für eine spezielle Sommerbilanz. Die ziehen wir mit Nora Seitz, Fleischermeisterin aus Chemnitz und CDU-Bundestagsabgeordnete. Host Julia Kastein spricht mit ihr darüber, wie sie erst Fleischermeisterin und dann Politikerin wurde. Seitz erzählt auch, wie man dem Handwerk eine Stimme gibt in der Politik und in welchem kritischen Moment ihr Kanzler Friedrich Merz zugehört hat. Seitz sagt, welche Probleme sie mit der Renten- und mit der Gesundheitsreform hat, die sie im Bundestag mitgetragen hat. Die Gesundheitsreform sei ehrlicherweise keine echte Reform, sondern ein Sparplan. Und sie erklärt, warum sie von folgendem Satz überzeugt ist: "Vom Osten lernen, heißt siegen lernen." Zu Beginn des Podcasts spricht Host Julia Kastein mit Jens Hänisch über die Wahl in Sachsen-Anhalt. Er koordiniert für den MDR die Berichterstattung zur Wahl und bringt dazu einen sehr lesenswerten Newsletter heraus. Abo-Empfehlung! Hier geht es zum Newsletter! Wenn Sie Fragen und Anregungen haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
- Claus Weselskys Generalabrechnung mit der Politik03.07., 08:0003.07.2026, 08:0000:50:25
Die deutsche Politik steckt in einer Vertrauenskrise. Viele Menschen wenden sich von den Parteien der Mitte ab und wählen die AfD. Was also läuft falsch in unserem Land? Claus Weselsky hat dazu eine klare Meinung. Der Ehrenvorsitzende der Gewerkschaft der Lokführer ist CDU-Mitglied und bekannt für schonungslose Analysen, klare Kante und ein hartes Urteil. Mit ihm sprechen Malte Pieper und Focus-Chefreporterin Anja Maier in dieser Folge des Podcasts Wahlkreis Ost. Weselsky arbeitet sich an vielen Bereichen der Politik ab. Er findet, der Lobbyismus habe zu viel Einfluss. Die Politikschaffenden würden vor Wahlen Dinge versprechen, die sie danach nicht einlösten. Es gebe viele Berufspolitiker ohne Rückgrat und keine gute Diskussionskultur. Skandale würden einfach nur ausgesessen, anstatt dass es mal einen Rücktritt gebe. Aus all diesen Gründen, so Weselsky, ziehe es die Menschen zur AfD. Seine Partei, die CDU, mache im Umgang mit der AfD den gleichen Fehler wie schon nach der Wiedervereinigung mit den Linken. Und Kanzler Merz: "Er hat mich maximal enttäuscht." Was tun? Kopf in den Sand stecken? Auch keine gute Lösung, sagt Weselsky. Ins Machen kommen wäre besser. Podcast-Tipp: MDR Investigativ zu den Vulkangruppen Wenn Sie Fragen und Anregungen haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.