
Wahlkreis Ost - Der Politik-Podcast aus Leipzig
Die Wirtschaftspläne der AfD: "Ein Luftschloss" | Mit Reint Gropp
23.08., 09:3523.08.2026, 09:3500:38:56
Beschreibung der Episode
Die wirtschaftliche Lage in Deutschland ist nicht gut. Das spielt auch im Wahlkampf in Sachsen-Anhalt eine Rolle. Doch welche Partei hat die richtigen Ideen, um die Wirtschaft zu stärken? Darüber spricht Host Malte Pieper in dieser Folge des Podcast "Wahlkreis Ost" mit jemandem, der es wissen muss: Zu Gast ist Reint Gropp, Präsident des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle.
Gropp sagt, Sachsen-Anhalt könne wirtschaftlich durchaus punkten. Es habe gute Universitäten und locke Unternehmensansiedlungen mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien. Die Stimmung sei dennoch miserabel und das habe viel mit Bundeskanzler Merz und der Lage in Berlin zu tun. Und mit einem mangelnden Selbstbewusstsein. Vom sachsen-anhaltischen Ministerpräsidenten Sven Schulze (CDU) würde er sich eine Vision für die Zukunft wünschen. Der trete aber im Wahlkampf viel zu defensiv auf. Die AfD biete dagegen zumindest eine Zukunftsperspektive, auch wenn die wirtschaftlich wenig Sinn mache. "Ein Luftschloss", so Gropp zu den zahlreichen Maßnahmen, die die AfD plant. Die kosteten viel, brächten aber wenig. Zudem sei unter der AfD mit einem noch massiveren Fachkräftemangel zu rechnen, weil Menschen mit Migrationshintergrund wegziehen würden. Die Leidtragenden seien paradoxerweise vor allem jene Menschen, die die AfD wählten.
Podcast-Tipp: "Marinics Freiheit"
Wenn Sie Fragen und Anregungen haben: Schreiben Sie an wahlkreis-ost@mdr.de.
Gropp sagt, Sachsen-Anhalt könne wirtschaftlich durchaus punkten. Es habe gute Universitäten und locke Unternehmensansiedlungen mit einem hohen Anteil an erneuerbaren Energien. Die Stimmung sei dennoch miserabel und das habe viel mit Bundeskanzler Merz und der Lage in Berlin zu tun. Und mit einem mangelnden Selbstbewusstsein. Vom sachsen-anhaltischen Ministerpräsidenten Sven Schulze (CDU) würde er sich eine Vision für die Zukunft wünschen. Der trete aber im Wahlkampf viel zu defensiv auf. Die AfD biete dagegen zumindest eine Zukunftsperspektive, auch wenn die wirtschaftlich wenig Sinn mache. "Ein Luftschloss", so Gropp zu den zahlreichen Maßnahmen, die die AfD plant. Die kosteten viel, brächten aber wenig. Zudem sei unter der AfD mit einem noch massiveren Fachkräftemangel zu rechnen, weil Menschen mit Migrationshintergrund wegziehen würden. Die Leidtragenden seien paradoxerweise vor allem jene Menschen, die die AfD wählten.
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