
Noch keine Episoden ausgewertet.
Episoden
102- Tatort Niedersachsen: Ein Kind stirbt auf Klassenfahrt - wer trägt die Verantwortung?17.01., 13:3317.01.2024, 13:3300:56:15
Am Vormittag des 17. Juli 2019 verabschiedete Kathleen D. ihren Sohn Vincent. Der 10 Jahre alte Junge fuhr gemeinsam mit seiner 5. Klasse eines Wolfsburger Gymnasiums auf einen mehrtägigen Schulausflug ins Waldpädagogikzentrum (WPZ) Hahnhorst. Einen Tag später wurde Sven D. an seiner Arbeitsstelle in einen Besprechungsraum gerufen. Polizeibeamte eröffneten ihm dort, dass sein Kind tot ist. Der Junge war überrollt worden von einer alten, zu einer Sitzbank umgebauten Lore – ein beliebtes Spielgerät bei den jungen WPZ-Besuchern. Das Gefährt wog rund 400 Kilogramm, wurde aber nie geprüft, stand dort ungesichert und unbeaufsichtigt. Wer trägt Verantwortung für den Tod eines Kindes auf Klassenfahrt? In ihrem Schmerz mussten sich Vincents Eltern gedulden: Die Jahre vergingen, die Justiz mühte sich an dem Fall ab, gegen verschiedene Personen wurde wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. Schließlich kam es im November 2023 zum Prozess vor dem Landgericht Verden gegen eine Försterin. In der neusten Folge des True-Crime-Podcasts „Tatort Niedersachsen“ blickt unsere Redaktion auf den tragischen Fall, die Ermittlungen und das Gerichtsverfahren zurück. Bettina Thoenes spricht darüber mit unserem Reporter Hendrik Rasehorn, der den Fall von Beginn an begleitet hat. Das perfekte Geschenk für True-Crime-Fans: Die Crime-Box von Tatort Niedersachsen - jetzt bestellen!
- Tatort Niedersachsen: Sexueller Übergriffe - "Nein heißt Nein" - oder?18.12., 12:5318.12.2023, 12:5301:42:04
Im Podcast erklärt Oberstaatsanwältin Ute Lindemann, Leiterin der Sonderabteilung für Sexualdelikte bei der Braunschweiger Staatsanwaltschaft, warum die Ermittlungen nach der Verschärfung des Sexualstrafrechts in manchen Fällen schwieriger geworden sind, warum Frauen sexuelle Übergriffe und Belästigungen anzeigen sollten und warum Kinder, die Opfer von sexuellem Missbrauch wurden, in der Regel zuverlässige Zeugen sind. Und sie sagt: „Ich habe gelernt: Man muss sich bei jedem Menschen alles vorstellen können.“
- Tatort Niedersachsen: Das ABC des Todes - der Mindhunter Axel Petermann16.11., 15:5816.11.2023, 15:5800:51:02
Ein Leben mit Mord und Totschlag: Axel Petermann ist Experte dafür, neue Spuren an alten Tatorten zu entdecken und zu deuten, um daraus Rückschlüsse auf Täter zu treffen. Seine Profession ist die Verhaltensforschung an Mördern und anderen Schwerkriminellen, die noch nicht gefasst werden konnten. Damit hat er es zu Ruhm gebracht als Deutschlands bekanntester Profiler. Als Bremer Kriminalpolizist begann er 1999 eine Ausbildung zum „zertifizierten polizeilichen Fallanalytiker“ und mit dem Aufbau der Dienststelle „Operative Fallanalyse“, deren Leiter er bis zu seiner Pensionierung 2014 war. Im Ruhestand ist er noch lange nicht: Weiterhin versucht er im Auftrag von Angehörigen, ungelöste Verbrechen aufzuklären, aber auch mögliche Anhaltspunkte für die Unschuld von Verurteilten zu finden. Daneben ist der 71-Jährige erfolgreicher Autor von True Crime-Sachbüchern und -Romanen. Sein aktuelles Buch heißt „Im Kopf des Bösen - Der Sandmann“. Der Thriller ist Teil der neuen Crime-Box unseres Verlags. Axel Petermann ist ein Stammgast bei „Tatort Niedersachsen“. In Folge 37 sprach er über den Fall Heike Rimbach. Sie war eine junge Frau aus Lüttgenrode am Harz, die 1995 außerordentlich brutal getötet wurde - ein Verbrechen, das bis heute unaufgeklärt ist. In einer Sonderfolge, der 3-teiligen Reihe „Interview mit einem Mörder“, ordnete er als Experte die Erklärungsversuche für die Tat und Gewaltfantasien eines verurteilten Frauenmörders ein. In der neuen Episode 57 von „Tatort Niedersachsen“ mit dem Titel „Das ABC des Todes Teil 2 - der Mindhunter“ spricht Petermann mit Redakteur Hendrik Rasehorn über fantasiegesteuerte Taten, über Serienmörder und Einzeltäter, worüber er sich mit Dominas und Bankräubern unterhält, wie weit er bei Selbstversuchen geht, um Verbrechen zu rekonstruieren, sowie über Fälle, die ihn bis heute beschäftigen. Darunter ist der Mord mit einem transportablen Krematorium. Dieser neue Podcast ist eine Frage-und-Antwort-Debatte entlang der Buchstaben des Alphabets. Im „ABC des Todes Teil 1 - der Leichenflüsterer“ sprach unsere Redaktion übrigens mit dem Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel über dessen schlagzeilenträchtigen Fälle.
- Tatort Niedersachsen: Wie die Nationalsozialisten 190 psychisch Kranke in Königslutter ermordeten30.10., 17:1030.10.2023, 17:1000:48:07
Eva Nick spricht in dieser Folge mit zwei Regionalhistorikern aus dem Landkreis Helmstedt über die Gräueltaten während des zweiten Weltkriegs, die bis heute nicht vollständig aufgeklärt werden können. Deshalb sind die Forschenden auf alle Quellen angewiesen, die sie finden können: Und auf die Mithilfe der Bevölkerung.
- Tatort Niedersachsen: Auf der Jagd nach Einbrechern23.10., 17:4123.10.2023, 17:4101:01:49
Kaum beginnt der Herbst, die Tage werden früher dunkel und bleiben es auch länger, ziehen die Zahlen der (versuchten) Einbrüche in Wohnungen und Häuser wieder spürbar an. Wer einmal einen Tatort sehen konnte, den Diebe durchwühlt haben, um Geld, Gold, Schmuck oder Technik zu finden, der weiß, welch verheerende psychische Folgen dies für die betroffenen Bewohner haben kann. Doch nicht nur dies: In Folge 33 unseres Podcasts „Tatort Niedersachsen“ berichteten Polizeibeamte, dass es auch Täter gibt, denen Wertgegenstände nicht reichen, die ihre Opfer darüber hinaus auch noch demütigen wollen. Die beiden Polizisten und Präventionsexperten gaben in der Folge außerdem Tipps, auf welchen Wegen Einbrecher ins Haus gelangen und worauf es deshalb beim Schutz der eigenen vier Wände ankommt. Doch was unternimmt die Polizei eigentlich gegen Einbrecher? Diese Frage klären wir im neuen Crime-Podcast. Als Gesprächspartner begrüßt Redakteur Hendrik Rasehorn die beiden Beamten Marian Zugehör und Jörn Memenga. Beide sind Mitglieder der Polizeiinspektion Braunschweig. Zugehör arbeitet im Kriminaldauerdienst: Er ist einer der ersten Beamten am Tatort und sichert Spuren. Memenga gehört dem ermittelnden Bereich an. Beide geben Einblick in ihre spannende Arbeit und die Jagd auf die Kriminellen, die oft genug auch zum Erfolg führt. Sie verraten auch etwa, was Einbrecher so treiben, wenn die einmal ins Haus hineingekommen sind. Da wird gar nicht so selten einmal Kühlschrank geöffnet ... Wenn die angebissene Pizza zurückbleibt, dürften sich die Hausbewohner darüber zwar ärgern, aber die Polizei bekommt so einen prima Spurenträger. Der Podcast erscheint mit Blick auf den Tag des Einbruchschutzes am 29. Oktober 2023. Polizeidienststellen bundesweit informieren an diesem Tag Interessierte rund um das Thema Einbruchsschutz. Tatort Niedersachsen - Das Magazin: Hier bestellen!
- Tatort Niedersachen: „In fremden Köpfen“ – Interview mit einem Mörder (Teil 3)12.09., 17:5612.09.2023, 17:5600:34:57
Was geht im Kopf eines Mörders vor? Warum gibt es Menschen, die andere Menschen töten? Und was bringt einen Mörder dazu, freiwillig zu gestehen? Um diesen und weiteren Fragen auf den Grund zu gehen hat unsere Redakteurin Nathalie Schlie mit Andreas K. (Name geändert), einem verurteilten Mörder gesprochen, der in dieser Podcast-Sonderreihe von Tatort Niedersachsen selbst zu Wort kommen wird. Der Mord an Monika B. (Name ebenfalls geändert) liegt schon mehr als 30 Jahre zurück. Gestanden hat Andreas K. ihn aber erst 2017. Seitdem sitzt er seine lebenslange Haftstrafe ab. Ein Gespräch über seine Kindheit, die Tat und sein Geständnis über 25 Jahre später. Im Podcast spricht Nathalie Schlie außerdem mit dem bekannten Fallanalytiker und Kriminalisten Axel Petermann aus Bremen und mit Prof. Dr. Jürgen Mauthe, einem Psychiater und Neurologen aus Braunschweig, über die Tat und die Beweggründe von Andreas K.
- Tatort Niedersachen: „In fremden Köpfen“ – Interview mit einem Mörder (Teil 2)12.09., 17:4312.09.2023, 17:4300:32:49
Was geht im Kopf eines Mörders vor? Warum gibt es Menschen, die andere Menschen töten? Und was bringt einen Mörder dazu, freiwillig zu gestehen? Um diesen und weiteren Fragen auf den Grund zu gehen hat unsere Redakteurin Nathalie Schlie mit Andreas K. (Name geändert), einem verurteilten Mörder gesprochen, der in dieser Podcast-Sonderreihe von Tatort Niedersachsen selbst zu Wort kommen wird. Der Mord an Monika B. (Name ebenfalls geändert) liegt schon mehr als 30 Jahre zurück. Gestanden hat Andreas K. ihn aber erst 2017. Seitdem sitzt er seine lebenslange Haftstrafe ab. Ein Gespräch über seine Kindheit, die Tat und sein Geständnis über 25 Jahre später. Im Podcast spricht Nathalie Schlie außerdem mit dem bekannten Fallanalytiker und Kriminalisten Axel Petermann aus Bremen und mit Prof. Dr. Jürgen Mauthe, einem Psychiater und Neurologen aus Braunschweig, über die Tat und die Beweggründe von Andreas K.
- Tatort Niedersachen: „In fremden Köpfen“ – Interview mit einem Mörder (Teil 1)12.09., 15:4312.09.2023, 15:4300:28:06
Was geht im Kopf eines Mörders vor? Warum gibt es Menschen, die andere Menschen töten? Und was bringt einen Mörder dazu, freiwillig zu gestehen? Um diesen und weiteren Fragen auf den Grund zu gehen hat unsere Redakteurin Nathalie Schlie mit Andreas K. (Name geändert), einem verurteilten Mörder gesprochen, der in dieser Podcast-Sonderreihe von Tatort Niedersachsen selbst zu Wort kommen wird. Der Mord an Monika B. (Name ebenfalls geändert) liegt schon mehr als 30 Jahre zurück. Gestanden hat Andreas K. ihn aber erst 2017. Seitdem sitzt er seine lebenslange Haftstrafe ab. Ein Gespräch über seine Kindheit, die Tat und sein Geständnis über 25 Jahre später. Im Podcast spricht Nathalie Schlie außerdem mit dem bekannten Fallanalytiker und Kriminalisten Axel Petermann aus Bremen und mit Prof. Dr. Jürgen Mauthe, einem Psychiater und Neurologen aus Braunschweig, über die Tat und die Beweggründe von Andreas K.
- Tatort Niedersachsen: Ein Mann sieht rot - der Amoklauf von Westhagen23.08., 05:3523.08.2023, 05:3500:49:00
Aus „Zorn, Wut und Rache“ wollte er Leben vernichten und seine Familienangehörigen hinrichten. So fasste der Richter am Landgericht Braunschweig die Taten des Angeklagten in der Urteilsbegründung zusammen. Am 23. August 1998 war der damals 57 Jahre alte Klaus R. nach Wolfsburg-Westhagen gefahren, um seine von ihm getrennt lebende, 24-jährige Ehefrau aus der Wohnung seiner Schwiegereltern herauszuholen. Ihr Vater, ihr Bruder und ein Schwager wollten ihn noch auf der Straße abfangen und mit ihm reden. Doch es kam zum Streit. Schließlich hatte Klaus R. seinen Revolver gezogen und mehrfach auf die Männer geschossen. Danach hatte er sich weiter auf die Suche nach seiner Frau gemacht, die sich mit Verwandten in einem Mehrfamilienhaus eingeschlossen hatte. Er stürmte die Wohnung und durchsuchte mit der Kühle eines Jäger die Räume ab, während unten 32 Polizisten im Einsatz waren. Angesichts der vielen Toten und Schwerverletzten meinte der damalige Wolfsburger Polizeichef nach dem Einsatz: „Solche Bilder kennt man sonst nur von Kriegsschauplätzen.“ In der neusten Folge des True Crime-Podcasts „Tatort Niedersachsen“ blickt unserer Redaktion aus Anlass des 25. Jahrestages auf den Amoklauf von Wolfsburg-Westhagen zurück. Unser Reporter Hendrik Rasehorn hat die Ereignisse von damals recherchiert, Archive gesichtet und mit Zeitzeugen gesprochen. Bettina Thoenes berichtete damals für unsere Zeitung aus dem Prozess vor dem Landgericht Braunschweig. Tatort Niedersachsen - Das Magazin: Hier bestellen!
- Tatort Niedersachsen: Wenn ein Lebensretter tötet02.08., 13:5902.08.2023, 13:5900:39:02
Der gefährlichste Ort ist die Familie. Rund ein Viertel aller in der Kriminalstatistik erfassten Opfer erleiden häusliche Gewalt. Und darunter trifft es vor allem die Frauen: Sie stellen zwei Drittel aller Betroffenen. Sie werden gestalkt, geschlagen, missbraucht und manchmal auch getötet. Im True-Crime-Podcast „Tatort Niedersachsen“ unserer Zeitung wurden bereits mehrere Schicksale vorgestellt, was Frauen von ihren Partnern angetan wurde. Doch dieser Mordfall, der sich im November 2020 in Helmstedt ereignet hat, ist besonders: Denn der Täter war nicht nur der Ehemann der Getöteten und Vater ihres gemeinsamen Kindes, sondern ein geachteter Mann, der sich ehrenamtlich und mit großem Engagement der Rettung von Menschenleben verschrieben hatte: ein Feuerwehrmann. Der Ehemann gab gegenüber der Polizei an, er sei morgens von seinem Arbeitsplatz im Helmstedter Rathaus nochmal in seine wenige Gehminuten entfernte Wohnung zurückgekehrt. Dort will er im Schlafzimmer seine tote Frau entdeckt haben. Nach Überzeugung des Landgerichts Braunschweig war es tatsächlich er, der die Frau mit einem Messer attackiert und sie womöglich in ihrem Todeskampf in der Wohnung zurückgelassen hatte. Das Motiv für die Tat: Der Angeklagte wollte frei sein für eine Beziehung mit seiner Geliebten. Der Mordfall Beguinenstraße ist das Thema der neuen Folge von „Tatort Niedersachsen“. Als Gastgeber sprach Polizei- und Gerichtsreporter Hendrik Rasehorn mit Dirk Fochler. Der freie Journalist begleitete im Sommer 2021 für unsere Redaktion den Prozess vor dem Schwurgericht beim Landgericht Braunschweig. Im Gespräch blicken beide auf die Hintergründe der Tat - wie ein Retter zum Mörder werden konnte. Tatort Niedersachsen - Das Magazin: Hier bestellen!
- Tatort Niedersachsen: Friedrich Opitz - der Schrecken des Braunschweiger Landes06.07., 12:1206.07.2023, 12:1200:53:49
Das Ende der Weimarer Republik war nahe, bald trat der NS-Staat an die Stelle. In dieser Zeit, fast sieben Jahre lang, terrorisierte ein Unbekannter Braunschweig und sein Umland. Es war hierzulande die bis dahin die größte Verbrechenserie mit insgesamt 121 schweren Straftaten: 1928 ging es los mit Anschlägen auf Eisenbahnzüge und es gipfelte in brutalen Raubmorden. Tatort Niedersachsen - Das Magazin: Hier bestellen!
- Tatort Niedersachsen: Unschuldig verurteilt - Strafverteidiger Burkhard Benecken deckt auf07.06., 08:5807.06.2023, 08:5800:43:14
Jahr für Jahr landen zahlreiche Menschen im Gefängnis, obwohl sie die ihnen vorgeworfenen Taten gar nicht begangen haben. Warum es an deutschen Gerichten auch heißt: „Im Zweifel gegen den Angeklagten“, beschreiben die beiden Strafverteidiger Burkhard Benecken und Hans Reinhardt in ihrem neuen Buch „Unschuldig verurteilt“. Schonungslos berichten sie aus ihrem beruflichen Alltag und gehen mit Polizei, Richtern und Staatsanwälten hart ins Gericht. In dieser Folge für „Tatort Niedersachsen“ spricht Katrin Schiebold, Mitglied der Chefredaktion unserer Zeitung, mit Benecken aber nicht nur über Fehler im System, sondern auch über Vorschläge, wie diese behoben werden könnten. Tatort Niedersachsen - Das Magazin: Hier bestellen!
- Tatort Niedersachsen: Das ABC des Todes – Leichenflüsterer Klaus Püschel25.04., 15:0525.04.2023, 15:0501:07:01
„Ich bin wahrscheinlich der Mensch, der weltweit die meisten Leichen gesehen hat“, beschreibt Professor Klaus Püschel (71) seine Profession. Der frühere Direktor des Instituts für Rechtsmedizin am Uni-Klinikum Hamburg-Eppendorf half mit, schlagzeilenträchtige Fälle aufzuklären. Er untersuchte die Opfer des Säurefassmörders, die Leichen des St. Pauli-Killers Werner Pinzner und des Politikers Uwe Barschel. Er war Gutachter im Kachelmann-Prozess und ist bis heute ein international gefragter Experte. Als Teil eines Teams von Senior-Ermittlerinnen und Ermittlern half er mit bei der Suche nach der Leiche von Birgit Meier. Sie wurde eines von mindestens fünf Opfern des Lüneburger Serienmörders Kurt-Werner Wichmann. „Von den Toten lernen wir fürs Leben“, ist Püschel überzeugt. In der Jubiläums-Folge 50 von „Tatort Niedersachsen“ spricht unser Redakteur Hendrik Rasehorn mit dem Leichenflüsterer unter anderem über die Chemie des Todes, über Orgasmus und Sterben sowie Tiere als Täter. Es ist eine Frage-und-Antwort-Debatte entlang der Buchstaben des Alphabets - ein ABC des Todes. Tatort Niedersachsen - Das Magazin: Hier bestellen!
- Tatort Niedersachsen: Der Serienmörders Kurt-Werner Wichmann - "Crime-Talk" mit Klaus Püschel25.04., 15:0225.04.2023, 15:0201:19:08
Zum zweiten Mal lud unsere Zeitung zum Live-Crime-Podcast am 14. April 2023 ins Medienhaus Braunschweig ein. Gast war Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner, Klaus Püschel aus Hamburg. Vor knapp 250 Gästen sprach er über den Fall Birgit Meier und die Taten des Serienmörders Kurz-Werner Wichmann. 1989 war Meier verschwunden. Die Lüneburger Polizei ermittelte in dem Fall nur halbherzig als Vermisstensache – zu sehr war sie mit den Taten des Göhrde-Mörders beschäftigt, der im gleichen Jahr zwei Paare getötet hatte. Erst spät geriet im Fall Meier der Lüneburger Friedhofsgärtner Kurt Werner Wichmann in Verdacht. 1993 fand bei diesem eine Hausdurchsuchung statt. Entdeckt wurden ein schallisolierter Geheimraum, Schuss-, Folter- sowie Fesselungswerkzeuge. Wichmann beging kurz danach Selbstmord. Die Polizei legte den Fall zu den Akten. Meiers Bruder, der frühere Hamburger LKA-Chef Wolfgang Sielaff, gab keine Ruhe. Er trommelte ein privates Team von Senior-Expertinnen und Experten zusammen, darunter Püschel. Ihnen gelang es 2017 die Leiche von Birgit Meier zu entdecken – im Haus von Wichmann. Und es kam heraus: Der Serienmörder war der Göhrde-Mörder – und der hatte wohl einen Komplizen. Tatort Niedersachsen - Das Magazin: Hier bestellen!
- Tatort Niedersachsen: Die Saft-Bomber planen das große Ding03.04., 17:2203.04.2023, 17:2200:40:48
Schwerbewaffnet und mit kugelsicheren Westen ausgestattet pirschen sich die Männer des Spezialeinsatzkommandos an den blauen Mazda heran. Es ist Pfingstsonntag 1996, 5.45 Uhr in der Früh. Die beiden Insassen im Auto sind sturzbetrunken und schnarchen seelenruhig. Als die Polizisten die Wagentüren aufreißen und sie anschreien, fährt ihnen der Schreck dermaßen durch die Glieder, dass sie sich einnässen. Die Handschellen klicken. Das Auto wird durchsucht – ein Volltreffer: „Das war ein mobiles Erpressebüro“, sagt später der Leiter der Soko „Orange“. Vier Sprengstoff-Anschläge auf Aldi-Filialen in Halle, Leipzig, Braunschweig und Bergen gingen auf das Konto der Brüder aus Halle (Sachsen-Anhalt). Sie erpressten das Unternehmen, um sich ihren Traum vom Glück zu erfüllen: eine Kneipe in ihrer Heimatstadt. Dafür versteckten sie selbstgebaute Bomben in Saft- und Quarkpackungen. Dass bei ihren Verbrechen Menschen verletzt werden könnten, schreckte sie nicht ab. Jetzt Tickets sicher für unseren Live-Crime-Talk mit Klaus Püschel, Deutschlands bekanntestem Rechtsmediziner am 14. April in Braunschweig: https://www.konzertkasse.de/live-crime-talk-mit-prof-klaus-pueschel/p660870.html#events
- Tatort Niedersachsen: Angriff aus dem Hinterhalt12.03., 10:0412.03.2023, 10:0400:50:36
Zwei Jahre währte die toxische Beziehung zwischen Melanie B. (Name geändert) und Alexander H. Am Ende soll er sie hinterrücks mit einem Vierkantrohr aus Stahl niedergeschlagen haben. Ein Mordversuch, befand das Braunschweiger Landgericht nach sechs Verhandlungstagen. Alexander H. soll Melanie B. in ihrer Wohnung in Salzgitter aufgelauert, ihr mit einer Eisenstange gegen den Kopf geschlagen, sie mit Tritten und Fäusten malträtiert und bis vor die Tür eines Nachbarn verfolgt haben. Um ihn zu überführen, stellt die 34-Jährige ihm eine Falle – und bringt ihn für neun Jahre hinter Gitter. Doch die Tat und ihre Folgen begleitet sie bis heute. Alles zum Fall lesen Sie hier: https://www.braunschweiger-zeitung.de/salzgitter/article237751501/Attacke-mit-Eisenstange-9-Jahre-fuer-Mordversuch-im-Kinderzimmer.html Tatort Niedersachsen - Das Magazin Hier bestellen: https://shop.bzv.de/region-38/braunschweig/5572/tatort-niedersachsen-das-crime-magazin-im-bundle-teil-1-teil-2
- Tatort Niedersachsen: Mord im Elternhaus – Cold Case Heike Wiatrowski in Sickte02.02., 16:3302.02.2023, 16:3300:51:53
Vor 46 Jahren fanden ihre Eltern die Zwölfjährige bei ihrer Heimkehr tot im Wohnzimmer ihres Hauses im Landkreis Wolfenbüttel. Der bis heute rätselhafte Fall lässt Ermittlerin Nicole Nebendahl nicht ruhen. Sie hat die Fallanalytiker des Landeskriminalamts Niedersachsen eingeschaltet – und hofft, den Täter mit ihrer Hilfe noch zu finden. Im Podcast sprechen die Leiterin der Ermittlungsgruppe Cold Cases der Braunschweiger Polizeiinspektion und Fallanalytiker Heiko Steiner über den brutalen Tod des Mädchens, mögliche Motive und Täterprofile und ihre Suche nach Zeugen. Denn sie sind überzeugt: Der Täter muss aus dem Umfeld der Zwölfjährigen in dem Ort Sickte stammen. Mehr True Crime aus Niedersachsen im Magazin "Tatort Niedersachsen" - Ausgabe 2: Bestellen unter: https://shop.bzv.de/region-38/braunschweig/5573/tatort-niedersachsen-das-crime-magazin-teil-2
- Tatort Niedersachsen: Genickschuss in der Küche - Cold Case Sabine Bittner29.11., 06:0029.11.2022, 06:0000:33:43
Tatort Niedersachsen – alle vier Wochen eine neue Folge. Jetzt folgen und keine Episode mehr verpassen (auch bei Spotify, Apple Podcast und Co.) Wenn Ihr Kontakt zur Crime-Redaktion aufnehmen wollt, mailt an tatort.niedersachsen@funkemedien.de
- Tatort Niedersachsen: Der sadistische Schock-Anrufer20.10., 09:3220.10.2022, 09:3200:39:01
Tatort Niedersachsen – alle vier Wochen eine neue Folge. Jetzt folgen und keine Episode mehr verpassen (auch bei Spotify, Apple Podcast und Co.) Wenn Ihr Kontakt zur Crime-Redaktion aufnehmen wollt, mailt an tatort.niedersachsen@funkemedien.de
- Trailer Tatort Niedersachsen20.09., 10:3920.09.2022, 10:3900:01:08
In diesem Crime-Podcast widmen wir uns der allerdunkelsten Seite Niedersachsens. Historische Kriminalfälle, die noch immer für Gänsehaut sorgen, ungelöste Rätsel und brandaktuelle Fälle - unser Crime-Team nimmt die spannendsten Kriminalfälle zwischen Harz und Heide unter die Lupe! Ihr habt Fragen oder Anregung? Schickt eine Voicemail an 0173 510 6245 oder schreibt eine Mail an podcasts.fmn@funkemedien.de. Mehr zum Thema: https://www.braunschweiger-zeitung.de/themen/bzv_crime_2020/ Die Braunschweiger Zeitung bei Instagram: https://www.instagram.com/braunschweiger_zeitung/