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Tatort Niedersachsen - der Crime-Podcast der Braunschweiger Zeitung

Braunschweiger Zeitung / Wolfsburger Nachrichten

History · Society & Culture · True Crime

102 Episoden · neueste 28.09.

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Episoden

102
  1. Tatort Niedersachsen: Schießerei auf offener Straße
    13.09., 19:4100:30:53

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  2. Tatort Niedersachsen: Die Rache der Stasi? Der Tod des Fußballprofis Lutz Eigendorf
    11.08., 05:2600:46:08

    Tatort Niedersachsen – alle vier Wochen eine neue Folge. Jetzt folgen und keine Episode mehr verpassen (auch bei Spotify, Apple Podcast und Co.) Wenn Ihr Kontakt zur Crime-Redaktion aufnehmen wollt, mailt an tatort.niedersachsen@funkemedien.de

  3. Tatort Niedersachsen: Mordfall Anastasia aus Salzgitter - Star-Anwalt Burkhard Benecken über Jugendliche, die töten
    11.07., 04:4300:44:30

    Kinder, Jugendliche, die schwere Straftaten begehen, die andere töten, verletzen, vergewaltigen – solche Fälle machen immer wieder fassungslos. In Salzgitter stehen zwei Jugendliche – 13 und 14 Jahre alt – im Verdacht, die 15-jährige Anastasia ermordet zu haben. Und erneut ist eine Diskussion darüber entbrannt, ob das Alter für die Strafmündigkeit bei uns von 14 auf 12 Jahre gesenkt werden sollte. Burkhard Benecken, Strafverteidiger aus Marl, vertritt immer wieder jugendliche Straftäter – zu seinen Mandanten zählte unter anderem der in den 1990er Jahren bundesweit bekannt gewordene Intensivtäter „Mehmet“, der schon vor seinem 14. Geburtstag mehr als 60 Straftaten beging. Oder der Essener Tempelbomber; mit 16 Jahren verübte Yusuf einen islamistisch motivierten Sprengstoffanschlag. Als Autor mehrerer Bücher wirft Benecken auch öffentlich einen Blick hinter die Kulissen der Justiz. In unserer neuen Folge spricht Katrin Schiebold mit Benecken über das sensible Thema Jugendkriminalität – und darüber, ob eine Herabsenkung der Strafmündigkeitsgrenze jungen Tätern langfristig sogar helfen könnte, wieder auf den rechten Weg zu kommen.

  4. Tatort Niedersachsen: Mord ohne Leiche - ein Polizist wird als Mörder seines Freundes entlarvt
    25.06., 13:0900:54:24

    „Ein Beweggrund ist dann niedrig, wenn er nach allgemeiner sittlicher Würdigung auf tiefster Stufe steht und deshalb besonders verachtenswert ist. Die Beurteilung der Frage, ob ein Beweggrund ‚niedrig‘ ist und – in deutlich weiterreichendem Maße als bei einem Totschlag – als verachtenswert erscheint, hat auf Grund einer Gesamtwürdigung aller äußeren und inneren für die Handlungsantriebe des Täters maßgeblichen Faktoren, insbesondere der Umstände der Tat, der Lebensverhältnisse des Täters und seiner Persönlichkeit zu erfolgen.“ So definierte der Bundesgerichtshof das Mordmerkmal in einem Beschluss von 2019. Martin G. (zur Tatzeit 50 Jahre alt) soll ein Mörder sein – ausgerechnet ein Polizist. Er soll seinen besten Freund Karsten M. (51) im April 2021 vor dessen Haus frühmorgens in eine Falle gelockt und getötet haben, damit er aus der langjährigen Affäre mit der Ehefrau des Opfers eine offizielle Beziehung machen konnte. Nur: Es gibt keine Leiche, keine Tatwaffe, auch kein Geständnis. Dafür aber eine Vielzahl an Indizien. Der mysteriöseste Fall spielt in Groß Döhren, einem kleinen Ort im Harzer Vorland. Nach umfassenden Ermittlungen durch die Mordkommission "Fortuna" der Kripo Goslar wurde der „Mord ohne Leiche“ ab Mitte November bis Ende Mai vor dem Schwurgericht am Landgericht Braunschweig verhandelt. Das Urteil für Martin G: schuldig im wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen. Die Strafe: lebenslänglich. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. In unserer neuen Folge unseres Crime-Podcasts „Tatort Niedersachsen“ spricht Polizei- und Gerichtsreporter Hendrik Rasehorn mit seinem Kollegen Erik Westermann, der an dem Fall so nahe dran war, wie sonst kein anderer Journalist.

  5. Tatort Niedersachsen: Live-Crime-Talk mit Profiler Axel Petermann
    12.05., 17:5400:31:40

    Jahrelang leitete Axel Petermann die 1. Mordkommission der Polizei in Bremen. Er gehörte zur ersten Ermittler-Generation, die hierzulande die Methoden der operativen Fallanalyse entwickelten und anwendeten, um Mordfälle aufzuklären. Auf Einladung der Braunschweiger Zeitung kam er zum Live-Crime-Talk ins Forum Medienhaus nach Braunschweig. Nach seinem Vortrag zu seinen Ermittlungen im Cold Case Heike Rimbach stellt er sich den Fragen seiner Zuhörer.

  6. Tatort Niedersachsen: Das Grauen auf dem Dachboden - Profiler Axel Peterman über den Cold Case Heike Rimbach
    11.05., 14:4600:49:20

    Deutschlands bekanntester Profiler Axel Petermann (69) hat in menschliche Abgründe geblickt. Jahrelang leitete er die 1. Mordkommission der Polizei in Bremen. Er gehörte zur ersten Ermittler-Generation, die hierzulande die Methoden der operativen Fallanalyse entwickelten und anwendeten, um Mordfälle aufzuklären. Seit seiner Pensionierung 2014 beschäftigt er sich im Auftrag von Angehörigen und Anwälten mit ungeklärten Todesfällen. Den ersten Fall, den er als Privatermittler übernahm, war ein Mord, der sich im August 1995 in Lüttgenrode, einem kleinen Dorf am Rand des Nordharzes, ereignet hat. Das Opfer Heike Rimbach war gerade einmal 19 Jahre jung. Der Täter hatte das Opfer nicht einfach nur getötet, er legte außerordentlich brutalen Vernichtungswillen an den Tag. „In dieser Heftigkeit, wie der Mörder agiert hat, habe ich es an Tatorten nur sehr selten erlebt“, sagt Petermann. Auf Bitten der Familie, die wissen wollten, warum Heike sterben musste, kehrte Petermann an den Tatort zurück und ermittelte. In unserer neuen Podcast-Folge berichtet Petermann im Gespräch mit Polizei- und Gerichtsreporter Hendrik Rasehorn über das Tatgeschehen, seine Spurensuche und Gedanken zu dem Fall sowie über das Zusammentreffen mit dem mutmaßlichen Mörder.

  7. Tatort Niedersachsen: Heimtückisch - ein Tischtennistrainer tötet im Liebeswahn
    13.04., 22:4300:23:50

    Diese Tat erscheint so sinnlos, dabei kaltblütig und mit Bedacht ausgeführt. Aus dem Prozess schrieb der damalige Gerichtsberichterstatter unserer Zeitung: „Ihren Tod hat der Angeklagte mit einer Folgerichtigkeit geplant, der nicht nur die Zuhörer schaudern ließ. Es war beschlossene Sache.“ Rudolf K. war weder beruflich erfolgreich, noch hatte er Schlag bei Frauen. Er lebte zurückgezogen als Junggeselle, doch beim Tischtennis blühte er als ehrenamtlicher Übungsleiter einer Mädchenmannschaft auf. Dann stand da die Neue vor ihm: Britta. Schon beim ersten Zusammentreffen war es um ihn geschehen. Er malte es sich aus, mit ihr eine Beziehung zu führen. Dafür umschwirrte er das Kind und erschlich sich auch das Vertrauen ihrer Familie. Als er mit der Zeit feststellen muss, dass er Britta niemals für sich allein haben würde, so wie er es sich immer vorgestellt hatte, fasste er einen hinterhältigen Plan. Mehrere Tage lang war er in Deutschland und Österreich auf der Flucht, während in Braunschweig die Angehörigen des Opfers litten. Die Polizei ermittelte anfangs in einem Entführungsfall, bis klar wurde, dass Rudolf K. ein Mörder ist. Dieses Verbrechen bewegte die ganze Stadt. Rainer Heusing war bis 2005 Redakteur unserer Zeitung und viele Jahre Polizeireporter der Braunschweiger Lokalredaktion. Als Gast bei Tatort Niedersachsen berichtete er in Episode 23 über einen Mordfall im Jahr 1980 an einer Hausfrau, wobei er es war, der den Fall damals noch vor der Polizei aufklärte. In der heutigen Episode spricht er mit Polizei- und Gerichtsreporter Hendrik Rasehorn über den mörderischen Tischtennistrainer. Es ist ein Fall, der Heusing damals fassungslos gemacht hat und der heute, nachdem fast vier Jahrzehnte vergangen sind, ihn immer noch beschäftigt.

  8. Tatort Niedersachsen: Vier Tote und eine Pistole - der mysteriöse Flugzeugabsturz
    16.03., 13:5400:13:59

    Sonntagnachmittag, der 13. Oktober 1996: Von Sylt kommend befindet sich ein 1-motoriges Kleinflugzeug auf dem Landanflug auf den Flughafen Hildesheim. Am Bord sitzen zwei befreundete Paare: Der Hobbypilot Hans-Peter S. (47), seine Lebensgefährtin Sabine R. (41), außerdem Rainer B. (43) mit seiner Freundin Ulrike D. (41). Vorne sitzen die Männer, hinten die Frauen. Es ist kurz vor 18 Uhr, der Pilot meldet sich über Funk beim Flughafen Hildesheim an. Das Flugzeug befindet sich zu dem Zeitpunkt Höhe Sehnde (bei Hannover). Alles scheint normal zu sein. Wenige Sekunden später knallt die Maschine auf den Boden, wenige Kilometer entfernt von einem Wohngebiet. Zeugen berichten, plötzlich war die Maschine steil nach oben gezogen, dann gab es einen Knall, die Tragflächen rissen ab und das Wrack fiel vom Himmel. Aus den Trümmern holen die Retter vier Leichen. Was zunächst wie ein tragisches Unglück aussieht, entpuppt sich einen Tag später als Kriminalfall. Können die Ermittler das Geheimnis um den mysteriösen Flugzeugabsturz lösen? In der neuen Folge des Tatort Niedersachsen-Podcasts begrüßen wir einen alten Bekannten: Armin Rütters. Der Kriminalhistoriker ist bekannt durch seine regelmäßigen Auftritte bei den Krimi-Lesungsfahrten „Mord auf der Oker“ in Braunschweig. Einen seiner Lieblingsfälle präsentieren wir heute in einer Sonderfolge. Rütters war bereits Gast in der Podcast-Folge 17 „Der Menschenfresser und der Forscher“, in der er über seine Forschungen zum Kannibalen Karl Denke berichtete. In Folge 25 „Der mörderische Elektriker“ trug Rütters den Fall des Serienmörders Otto Pillinger vor.

  9. Tatort Niedersachsen: Milliardengrab am Mittelkanal – der (erste) Strafprozess um den VW-Abgas-Betrug
    23.02., 14:3000:36:49

    Einen solchen Auftritt hatte man von Martin Winterkorn noch nie erlebt. Der sonst so selbstbewusste VW-Manager, der ein halbes Jahr zuvor noch im Führungsstreit mit Ferdinand Piëch die Oberhand behalten konnte, trat am 20. September 2015 vor die Kamera. Zweite Tage zuvor hatte die US-Umweltbehörde EPA mitgeteilt, dass VW in Diesel-Motoren eine Software einsetzt, mit deren Hilfe bei Testmessungen die Schadstoffemissionen künstlich verringert werden. Winterkorn las ein vorbereitetes Statement vor, das so begann: „Die Unregelmäßigkeiten bei Dieselmotoren unseres Konzerns widersprechen allem, für was Volkswagen steht. Auch ich habe zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht die Antworten auf alle Fragen. Aber wir sind dabei, die Hintergründe schonungslos aufzuklären.“ Es tue ihm unendlich leid, dass VW das Vertrauen der Kunden enttäuscht habe. „Es wäre falsch, wenn wegen der schlimmen Fehler einiger weniger die harte und ehrliche Arbeit von 600.000 Menschen unter Generalverdacht gerät. Das hat unsere Mannschaft nicht verdient.“ Drei Tage später trat er zurück und der VW-Konzern geriet in die schlimmste – andere sagen schmutzigste - Krise der Unternehmensgeschichte. Es geht um Dieselgate und um mehr als 32 Milliarden Euro Schaden für den Weltkonzern vom Mittellandkanal. Vier VW-Manager stehen seit dem 16. September 2021 als Angeklagte vor der 6. großen Strafkammer des Landgerichts Braunschweig. Sie müssen sich verantworten wegen des Vorwurfs des gewerbs- und bandenmäßigen Betrugs in einem besonders schweren Fall. Sind sie diese „einigen wenigen“, von denen Winterkorn sechs Jahre zuvor sprach? Auch gegen ihn selbst hat die Staatsanwaltschaft Braunschweig Anklage erhoben. Sein Verfahren wurde aber aus gesundheitlichen Gründen ausgesetzt. Der einzige Journalist, der seit dem Auftakt alle Prozesstage verfolgt hat, ist der Leiter des Wirtschaftsressorts unserer Zeitung, Andreas Schweiger. Als VW-Experte berichtet er seit 2015 über den Abgas-Skandal. In der neuen Folge des Tatort Niedersachsen-Podcasts gibt er einen spannenden Einblick hinter die Kulissen des Gerichtsverfahrens, das Rechtsgeschichte schreibt. „Mein Eindruck ist, dass die Kammer hartnäckig bemüht ist, Licht ins Dunkel zu bringen“, so Schweiger.

  10. Tatort Niedersachsen: Lautlos, schnell und effektiv – so arbeiten Einbrecher
    04.02., 17:0001:07:19

    Als Werbe-Ikone Verena Pooth und ihre Familie an Heiligabend 2021 auswärts bei Verwandten feierten, wurde daheim ihre Villa von Einbrechen heimgesucht. Bei dem Promi-Ehepaar Oliver und Amira stieg erst vor ein paar Tagen ein Unbekannter ins Haus ein, während sie ihre Kinder bettfertig machten. Dies sind zwei aktuell Einbruchs-Fälle bei Prominenten, die Schlagzeilen schrieben. Namenlos bleiben dagegen die vielen Opfer in unserer Region. In den vergangenen drei Jahren wurden allein im Bereich der Polizeidirektion Braunschweig mehr als 4000 versuchte und vollendete Taten gezählt. Die Diebe richten nicht nur wirtschaftlichen Schaden an, sondern ihr kriminelles Werk hat mitunter für die Betroffenen schwere psychischen Folgen. Der Gedanke, jemand Fremdes war in den eigenen vier Wänden, ist für manche unerträglich. Und es gibt sogar Täter, denen es nicht nur darum geht, ihre Opfer zu berauben, sondern sie wollen sie auch noch demütigen, so wie es Kot-Leger tun, die ihre Exkremente hinterlassen. Zum Glück sind solche Täter die absolute Ausnahmen. Dirk Nietzold von der Kriminalpolizeilichen Beratungsstelle der Polizeiinspektion (PI) Braunschweig und sein Kollege Mario Dedolf, Beauftragter für Kriminalprävention bei der PI Wolfsburg sind Gäste in der neuen Folge unserer Podcast-Reihe „Tatort Niedersachsen“. Im Gespräch mit Polizei- und Gerichtsreporter Hendrik Rasehorn berichten sie von Fällen, in denen sie selbst ermittelt haben, erklären, wer die Täter sind und wie die vorgehen, wie die Polizei ermittelt und welche Techniken als Einbruchsschutz sinnvoller sind als andere.

  11. Tatort Niedersachsen: Verkauft, gequält und gefesselt - der Wesermord (Teil 2)
    21.01., 05:4500:35:04

    Der Fall der getöteten Andrea K. aus Schöningen hat unsere Region bewegt: Eine 19-Jährige wurde zur Prostitution gezwungen, wie eine Ware verkauft, gequält und getötet, ihre Leiche im April 2020 aus dem Kanal im Landkreis Nienburg geborgen. Wie konnte eine Frau Opfer einer derart brutalen Straftat werden? Im neuen Crime-Podcast unserer Zeitung spricht Hendrik Rasehorn mit Katrin Schiebold über den Fall, die den Prozess gegen die Täter vor dem Landgericht Verden verfolgt hat. Wir werfen einen Blick zurück in die Vergangenheit des Opfers, zeichnen die letzten Monate im Leben von Andrea K. nach und geben Beobachtungen aus dem Gerichtsprozess wieder, der im Oktober vorigen Jahres mit einem für die Öffentlichkeit gefühlt recht mildem Urteil endete.

  12. Tatort Niedersachsen: Mord als Zeichen der Macht - der Tod eines Zuhälters
    22.12., 05:0000:42:48

    Im Sommer 1998 findet ein Streit seinen blutigen Höhepunkt. Fünf Schüsse werden auf ein Auto auf der A 395 abgegeben. Fahrer Elefterios V. wird getroffen und stirbt. Der Fall beschäftigt Detlef Stöckheim, der in der Braunschweiger Staatsanwaltschaft damals in der Abteilung zur Bekämpfung von Organisierter Kriminalität beschäftigt ist. Die Vorgeschichte des Verbrechens reicht zwei Jahre zurück und beginnt mit einem Streit um Marktanteile im Rotlichtmilieu. Mit den mehr als 150 Zeugen wird es Stöckheims größtes Verfahren. Gemeinsam mit Bettina Thoenes blickt er im Podcast auf den Fall zurück.

  13. Tatort Niedersachsen: Advokaten des Bösen? Star-Verteidiger Burkard Benecken über Fälle und Klienten
    16.11., 06:5500:41:14

    „Wie kann man nur Verbrecher verteidigen?“ Diese Frage bekommt Burkhard Benecken immer wieder zu hören. Als Strafverteidiger ist er in ganz Deutschland in Gerichtssälen unterwegs, um für seine Mandanten das bestmögliche Strafmaß zu erstreiten. Auch in unserer Region war der Anwalt aus Marl im Einsatz – etwa beim Terror-Prozess gegen den Hildesheimer Prediger Abu Walaa vor dem Oberlandesgericht in Celle, wo er als Zeugenbeistand einen jugendlichen IS-Attentäter begleitete.

  14. Tatort Niedersachsen: Aufgeklärt - wie der Cold Case "Smoky" zum Hot Case wurde
    22.10., 18:4100:43:19

    14. Dezember 2011, ein Mehrfamilienhaus in Helmstedt: Der Mann mit dem Spitznamen Smoky öffnet seine Wohnungstür. Der 42-Jährige ahnt nicht, dass er nur noch wenige Minuten zu leben hat. Mit Wucht rammt der Täter ihm ein Messer mehrmals in seinen Oberkörper. Einer dieser Stiche verletzt seine Halsschlagader. Smoky ist nicht sofort tot. Er taumelt rückwärts und bricht am Ende des Flures zusammen. Dort bleibt er liegen. Dann beugt sich der Täter über ihn und sticht noch einmal zu. Dann schließt er die Haustür hinter sich. All dies geschieht ohne Augenzeugen. Erst zwei Tage später wird die Leiche entdeckt. Der gewaltsame Tod von Smoky blieb jahrelang unaufgeklärt. Es gab mehrere Tatverdächtige aus seinem Bekanntenkreis, doch jede heiße Spur wurde kalt. Lange Zeit blieb fraglich: Könnte dieser Mordfall jemals gelöst werden? Mord verjährt nicht, aber nicht jede Tat kann sofort aufgeklärt werden. In Braunschweig und der Region gibt es rund drei Dutzend offene Tötungsdelikte. Um neue Ermittlungsansätze zu finden und im besten Fall doch noch Täter zu überführen, richtete die Polizeidirektion Braunschweig im Juni 2019 die Ermittlungsgruppe „Cold Case“ ein. Die Arbeit dieser Experten für Alt-Fälle stellte die Redaktion von „Tatort Niedersachsen“ im Crime-Podcast 16 vor. Im Oktober 2020 ließ sich die Ermittlungsgruppe die Akten zum Fall Smoky kommen. Ihre Arbeit führte letztendlich dazu, dass ein Bekannter des Opfers, der schon früher als Beschuldigter galt, im Januar 2021 verhaftet werden konnte. Im Oktober 2021 wurde dieser Mann vom Landgericht Braunschweig wegen Mordes verurteilt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Im Podcast spricht unser Polizei- und Gerichtsreporter Hendrik Rasehorn mit dem Journalisten Dirk Fochler. Der Mitarbeiter unserer Zeitung berichtete vom Prozess vor dem Landgericht Braunschweig und erklärt, wie die Ermittler vorgegangen sind, um den Tatverdächtigen zu überführen.

  15. Tatort Niedersachsen: Kunstskandal - Otto Muehl und der Ekel
    06.10., 05:5900:53:03

    Der Wiener Aktionskünstler Otto Muehl schockt die Öffentlichkeit in der Hochschule für Bildende Künste mit der Schlachtung eines Schweins, Blut, Nacktheit und Exkrementen auf der Bühne. Dazu lässt er Weihnachtslieder dudeln. Nicht nur Tierschützer gehen auf die Barrikaden. Darf ein Schwein für die Kunst getötet werden? Über Kunstfreiheit contra Tierschutz spricht Bettina Thoenes im Podcast mit der Richterin Dr. Jördis Janssen-Ischebeck und dem Kunstkritiker Martin Jasper.

  16. Tatort Niedersachsen: Der Todespfleger - Serienmörder Niels Högel
    24.09., 09:3901:06:47

    Die Journalisten Karsten Krogmann und Marco Seng gelten als Experten für den Fall und wurden für ihre Recherchen mehrfach ausgezeichnet wurden. Diese Woche erschien ihr Buch „Der Todespfleger“ (Goldmann Verlag). Aus diesem Anlass spricht unser Polizei- und Gerichtsreporter Hendrik Rasehorn in der neuen Podcast-Folge von „Tatort Niedersachsen“ mit Seng.

  17. Tatort Niedersachsen: Mordfall Markus Wachtel - Der zerteilte Junge
    07.09., 14:3700:26:23

    Inzwischen wäre Markus Wachtel 37 Jahre alt. So alt wie seine Eltern waren, als er starb. Da war er 13. Der Tod des Jungen aus Peine-Stederdorf erschütterte 1998 die Menschen weit über die Region hinaus. Weil er so jung war, so unschuldig, so lebenslustig. Und weil sein Leichnam zerteilt und verstümmelt in einem Kiesteich trieb, würdelos entsorgt. Neben unserem Podcast erzählen wir die Geschichte auf unserer Website noch einmal nach. Den Artikel finden Sie hier.

  18. Tatort Niedersachsen: Otto Pillinger - der mörderische Elektriker und seine Frauen
    24.08., 05:5900:21:26

    Ein vom Pech verfolgter Witwer? Wohl eher ein kaltblütiger Serienmörder! Otto Pillinger soll mit einem Stromkasten seine Ehefrauen getötet haben. Die Presse taufte ihn „Mr. Volt“, „Elektro-Otto“ oder den „Blaubart von Hannover“. Die Taten des Elektrikers Otto Pillinger sind in der deutschen Justizgeschichte einmalig. 1972 verstarb seine erste Frau Maria. 1975 seine zweite Frau Gerda. Und 1979 seine dritte Frau Bärbel. Und schließlich 1989 Pillingers vierte Frau Janja. Als ihre Leiche obduziert wurde, kamen ihm die Ermittler endlich auf die Spur. Bei der Leichenschau hatten Rechtsmediziner an der Haut der Toten Strommarken entdeckt. Die anderen toten Ehefrauen wurden exhumiert, bei zweien gab es ebenfalls Hinweise auf Stromstöße. Pillinger hatte ein Kästchen zusammengebaut, angeblich ein Alkoholmessgerät, das tatsächlich ein tödliches Maschinchen war. Er tötete, weil er die vermögenden Frauen beerben oder Versicherungen kassieren wollte. Doch er bestritt seine Taten bis zuletzt. Sein Fall musste mehrmals von verschiedenen Gerichten neu aufgerollt werden. Erst 1998 wurde er nach einem spektakulären Indizienprozess vom Landgericht Göttingen wegen Mordes an seiner vierten Ehefrau zu zehn Jahren Haft verurteilt. Rechtskräftig wurde auch dieses Urteil nie: In seiner Zelle traf Elektro-Otto ausgerechnet der Schlag – er starb wenige Tage später.

  19. Tatort Niedersachsen: Der Schütze von Uetze
    11.08., 05:5500:41:10

    Ein Mann bricht bewaffnet bei seiner getrennt lebenden Frau ein - sie alarmiert ihre Schwester. Als die zur Hilfe eilt, nimmt die Tragödie ihren Lauf. Ein rachsüchtiger Wolfsburger schoss im Dezember 2020 seiner Schwägerin mitten ins Gesicht. Weil sie noch lebte, wollte er ein zweites Mal abdrücken. Das Opfer überlebte nur wegen einer Fehlfunktion an der rund 100 Jahre alten Pistole. Geplant hatte der 42-Jährige ursprünglich, seine Frau zu töten. Sie hatte sich von ihm getrennt, weil sie seine Drogensucht, die daraus erwachsenen Geldprobleme und Gewaltausbrüche nicht mehr ertragen wollte. Sie flüchtete samt ihrer gemeinsamen Tochter erst ins Frauenhaus und zog dann nach Uetze, einem Ort nördlich von Peine. Dort hatte ihre Schwester ihr eine Wohnung organisiert – und deshalb sollte sie auch sterben.

  20. Tatort Niedersachsen: Elternmord - der Hass sitzt tief
    13.07., 08:1500:27:18

    In Braunschweig wird eine Frau getötet. Ein Polizeireporter der Braunschweiger Zeitung klärt den Fall durch seine Recherche auf. In einem Haus wird eine Frauenleiche entdeckt. Die 58 Jahre alte Anneliese K. liegt tot auf der Couch im Wohnzimmers. Als Polizeireporter der Braunschweiger Zeitung schrieb Rainer Heusing über einige der größten Kriminalfälle in unserer Region. In einem Fall war er aber nicht der Berichterstatter, sondern er klärte den Fall auf, während die Polizei eine ganz andere „heiße Spur“ verfolgte. Die Tat, um die es geht, ereignete sich 1980 im Braunschweiger Stadtteil Lehndorf.

Der Crime-Podcast der Braunschweiger Zeitung – alles rund um spannende Kriminalfälle in der Region. Wir sprechen mit Ermittlern und Experten über die Jagd nach Verbrechern und blicken gemeinsam mit unseren Redakteuren auf die Hintergründe der spektakulärsten Verbrechen in der Region zwischen Harz und Heide.