Sternstunde Philosophie

Carl Hart: Besser leben mit Heroin und Kokain?

03.10., 11:0000:57:52

Worüber gesprochen wird

  1. Vereinigten Staaten12:51
  2. Boris39:46
  3. Genf25:01
  4. Zürich34:20
  5. Schwed44:48
  6. HIV45:01
  7. Hart26:44
  8. Columbia University00:45
  9. Schweiz15:11
  10. Zurich44:57
  11. SF00:00
  12. SRG57:45
  13. USA12:36
  14. New York17:24
Alle anzeigen (35)
  1. 00:00SF
  2. 00:45Columbia University
  3. 12:36USA
  4. 12:51Vereinigten Staaten
  5. 12:57Vereinigten Staaten
  6. 15:11Schweiz
  7. 15:16Vereinigten Staaten
  8. 17:24New York
  9. 21:12USA
  10. 23:36USA
  11. 24:13Schweiz
  12. 24:18Vereinigten Staaten
  13. 24:58Schweiz
  14. 25:01Genf
  15. 25:09SRF
  16. 26:44Hart
  17. 33:45USA
  18. 34:20Zürich
  19. 36:43Zürich
  20. 39:46Boris
  21. 39:52Boris
  22. 41:48Boris
  23. 44:48Schwed
  24. 44:57Zurich
  25. 45:01HIV
  26. 45:47Schweiz
  27. 46:04Genf
  28. 48:02Zürich
  29. 48:51Vereinigten Staaten
  30. 48:58Schweiz
  31. 49:36Vereinigten Staaten
  32. 49:55Vereinigten Staaten
  33. 52:32USA
  34. 57:42SRF
  35. 57:45SRG
Beschreibung der Episode
Carl Hart forscht an der Columbia Universität in New York zu Drogen und konsumiert selbst regelmässig Substanzen wie Heroin oder Kokain. Olivia Röllin spricht mit ihm über Sucht und Abhängigkeit und das Recht des Einzelnen, sein Bewusstsein durch Drogen zu verändern. Aufgewachsen in einem armen Viertel in Miami, erlebte Carl Hart Drogenhandel, Gewalt und Kriminalität aus nächster Nähe. Als Wissenschaftler begann er später, über Drogen zu forschen, um etwas gegen die Verbreitung von Crack zu unternehmen. Dabei gelangte er immer mehr zur Überzeugung, dass nicht die Drogen das Problem sind, sondern die sozialen und wirtschaftlichen Lebensumstände der Betroffenen. Und, dass der Kampf gegen Drogen als Vorwand diente, um bestimmte Bevölkerungsgruppen zu unterdrücken. Er wandelte sich zu einem Befürworter, der heute eine Legalisierung auch harter Drogen fordert und selbst regelmässig Substanzen wie Heroin und Kokain konsumiert. Er argumentiert, dass ein Konsum ohne Abhängigkeit nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel ist, und dass ihn Drogen zu einem besseren Menschen gemacht hätten. Olivia Röllin hakt nach, ob er die Risiken für die Gesellschaft nicht unterschätzt und ob wir durch ständige Intensivierung von Emotionen nicht verlernen, wie berauschend der Alltag ohne Verstärkung sein kann.