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230- Anna Melissa Eßer – Wenn Wein freigeistig wird31.07., 00:0231.07.2026, 00:0202:06:17
Weil eine neue Weinzeit angebrochen ist Kann man freigeistiger durch diese unsere Weinwelt gehen als Anna Melissa Eßer? Wohl nicht. Warum? Ihr Wirken erscheint so wunderbar geprägt von konventioneller Unabhängigkeit und vinofeeler Neugier. Diese lebendige Unabhängigkeit ist dabei nicht Ausdruck von Widerspruch um des Widerspruchs willen, sondern einer authentischen Bereitschaft, Dinge differenziert zu betrachten und sich ein eigenes Urteil zu bilden. Und so verkörpert sie die Verbindung von Offenheit mit Verantwortung. Sie lebt ein facettenreiches Interesse, ohne dabei die Bedeutung fundierter Kenntnisse und das einfache Sommelièren-Handwerk aus den Augen zu verlieren. Anna Melissa Eßer ist eine Sommelière, die ihr Weinleben bewusst nach den Prinzipien berufsgeistiger Unabhängigkeit, kritischer Branchenreflexion und persönlicher Alltagsverantwortung gestaltet. Sie ist weder Rebellin um des Widerspruchs willen noch bloße Individualistin, sondern eine Persönlichkeit, die ihre Freiheit nutzt, um eigenständig zu denken, verantwortungsvoll zu handeln und offen für neue Erkenntnisse zu bleiben. Anna versteht Freiheit nicht als Beliebigkeit oder als das Recht, sich jeder Weintradition zu entziehen. Hieraus nährt sie ihre geistige Beweglichkeit und den unbedingten Willen, sich weiterzuentwickeln. Also lehnt sie Regeln oder Traditionen nicht ab. Vielmehr fragt sie nach deren Sinn, ihrer Begründung und ihrer Wirkung. Was sie als vernünftig, gerecht oder hilfreich erkennt, wird gerne durchgewunken. Was sie hingegen für unbegründet, einengend oder ungerecht hält, ist sie bereit, infrage zu stellen und gegebenenfalls abzulehnen. Und genau das braucht diese unsere Weinwelt: eine Leichtigkeit mit Bodenhaftung, eine kreativ fundierte Verrücktheit, ein Bewusstsein für die Weinwirtschaft und einen großartigen Blick über diesen Tellerrand. Und so durchlebt sie ihren Alltag mit ihrer sehr persönlichen, ausgeprägten Selbstständigkeit im Denken, Betrachten und Gestalten. Eine Freigeistin wie Anna lässt sich weder von gesellschaftlichem Druck noch von bloßen Erwartungen anderer bestimmen. Sie sucht den Dialog, schätzt den offenen Austausch und ist bereit, ihre Position zu begründen. Dabei weiß sie, dass Gewissheit selten endgültig ist und dass Erkenntnis ein fortlaufender Prozess bleibt. Also eigentlich könnte man meinen, Kant habe Anna Melissa Eßer vor Augen gehabt, als er notierte: „Du hast den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.“ Anna Melissa Eßer Restaurant Klinker Schlankreye 73 Telefon: 040 – 357 014 35 E-Mail: info@restaurant-klinker.de Mit herzlichen Grußworten von: Clara Hunger, nullkommaeins.bar Hamburg Köchin, Wegbegleiterin & Freundin Maximilian Wilm, Kinfelds Wine & Kitchen Hamburg Sommelier & Freund Diese Folge von SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird begleitet von durch Silvio Nitzsche ausgewählte Weine aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, zu der die Handelshäuser Schlumberger, Segnitz, Consigliovini und das Privatkundenportal Bremer Weinkolleg gehören. Sehr gerne empfehle ich die folgenden Weine: 2019 Retzer Parapluieberg, Weingut Rudolf Fidesser, Weinviertel, Österreich Link für Geschäftskunden: https://shorturl.at/99cFN Link für Privatkunden: https://shorturl.at/8wCKJ 2023 Quintessenz Südtiroler Chardonnay, Kellerei Kaltern, Südtirol, Italien, Link für Geschäftskunden: https://shorturl.at/ki4hR Link für Privatkunden: https://shorturl.at/IO1P0 2025 Blanco, Bodegas Taron, Rioja, Spanien Link für Geschäftskunden: https://tinyurl.com/45dh8b4x Link für Privatkunden: https://tinyurl.com/3bptwz36 Bitte folgen Sie uns auf Webpage: sommelier.website Instagram: sommelier.der.podcast Facebook: sommelier.der.podcast Wir freuen uns über jede Bewertung, Anregung und Empfehlung. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit. wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH, Silvio Nitzsche, Bergahornweg 10, 01328 Dresden, silvio@sommelier.website
- Anna Melissa Eßer – Exclusive Preview30.07., 00:0230.07.2026, 00:0200:10:00
10 Minuten Weingedanken mit Anna Melissa Eßer Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH Silvio Nitzsche Bergahornweg 10 01328 Dresden silvio@sommelier.website und wird freundlichst unterstützt und begleitet von der Schlumberger-Gruppe mit den Handelshäusern: Schlumberger Segnitz Consigliovini sowie dem Privatkundenportal Bremer Weinkolleg
- Marco Franzelin – Spätburgunder im Deep Dive24.07., 00:0224.07.2026, 00:0202:54:20
Der Spätburgunder der SOMMELIER‘s Es gibt einen Moment in jeder Sommelierkarriere, an dem jemand anderes für einen entscheidet, weil man selbst gerade keine Zeit hat. Bei Marco Franzelin war das ein Probeschluck, gereicht von einem Kellner, weil der zuständige Sommelier verhindert war. Der Zufall dieses Glases hat einen jungen Mann, der eigentlich zum Koch und Kellner ausgebildet wurde, in eine andere Laufbahn gestoßen. Ausgebildet hat ihn zunächst Heinz Hanner in Mayerling, einem Ort, der in Österreich eher für Kronprinzendramen bekannt ist als für Weinkarten. Von dort aus ging es über das Restaurant Haerlin und, entscheidender, zu Joachim Wissler ins Vendôme nach Bergisch Gladbach. Dort holte er sich 2016 den Rolling-Pin-Titel als Sommelier des Jahres, ein Jahr später zog Gault&Millau mit derselben Auszeichnung nach. Für einen Sommelier Anfang zwanzig ist das eine Doppelung, die in der Branche nicht viele vorweisen können. 2019 zog es ihn und seine Frau Anna Lena in die Schweiz, ins Schloss Schauenstein bei Andreas Caminada in Fürstenau, ein Haus, das regelmäßig auf den Listen der fünfzig besten Restaurants der Welt auftaucht. Vier Jahre blieb er dort Chef-Sommelier, bevor am 23. Dezember 2023 sein letzter Arbeitstag in Graubünden anstand und schon am 12. Januar 2024 der erste im Waldhotel Sonnora in Dreis folgte. Von einem Drei-Sterne-Haus ins nächste zu wechseln, mitten im Winter, mit Frau und ohne nennenswerte Pause dazwischen, sagt wahrscheinlich mehr über den Mann aus als jedes Adjektiv, das man ihm anheften könnte. Im Sonnora arbeitet er nun mit Küchenchef Clemens Rambichler und dessen Frau Magdalena Rambichler zusammen, die selbst über Jahre Chef-Sommelière des Hauses war, bevor sie in die Rolle der Gastgeberin und Mitinhaberin wechselte. Zwei Menschen im selben Fach am selben Tisch, das dürfte für Diskussionsstoff sorgen, der einem Außenstehenden verborgen bleibt. Marco Franzelin selbst beschreibt seine Rolle im Sonnora nüchterner, als man erwarten würde: Wein sei in allererster Linie als Getränk gedacht und nicht als Speisenbegleiter, hat er einmal gesagt, und dass er sich freue, wenn Gäste gezielt Flaschen von der Karte bestellen statt nur der Weinbegleitung zu folgen. Das ist eine andere Ausgangsposition als die vieler seiner Kollegen, die den Wein primär als Verlängerung des Tellers verstehen. Wer mit ihm über den Keller des Sonnora spricht, redet zwangsläufig über gereifte Bestände von Mosel, Saar und Ruwer, die dort seit Jahrzehnten liegen und auf jemanden warten, der sie richtig einordnet. Spätburgunder: Zahlen, Böden, ein Land im Umbruch Ausdehnung nach der jüngsten Rebflächenerhebung von Destatis stand 2025 in Deutschland auf 101.965 Hektar Wein, ein Rückgang von 1.330 Hektar gegenüber dem Vorjahr. Rotweinsorten verloren dabei überproportional, 791 Hektar auf nunmehr 31.081 Hektar. Mitten in diesem Rückgang hält sich Spätburgunder bemerkenswert stabil: Mit 11.250 Hektar bleibt er die mit Abstand wichtigste rote Rebsorte des Landes, gut ein Drittel der gesamten roten Rebfläche. Zur Einordnung: 1980 lag der Anteil des Spätburgunders an der deutschen Gesamtrebfläche bei 3,8 Prozent, heute sind es etwa elf bis zwölf Prozent. Kaum eine andere Sorte hat ihren Anteil an der deutschen Weinlandschaft in vier Jahrzehnten derart verschoben. Regionale Verteilung: Baden 5.029 ha, Pfalz 1.739 ha, Rheinhessen 1.504 ha, Württemberg 1.302 ha, Rheingau 403 ha, Ahr 342 ha, Franken 266 ha. Mehr als jede zweite deutsche Spätburgunder-Rebe steht in Baden. Klimatische Anforderrungen: Spätburgunder ist eine früh austreibende und früh reifende Sorte, weshalb sie an klimatisch milden, aber nicht zu heißen Standorten am besten gedeiht. Sie braucht ausreichend Wärme während der Vegetationsperiode, reagiert auf echte Hitzeextreme jedoch empfindlich mit Aromaverlust und zu hohem Alkoholgehalt. Die dünne Beerenhaut macht sie zudem anfällig für Botrytis und Fäulnis, weshalb luftige, gut durchlüftete Lagen mit mäßiger, gut verteilter Feuchtigkeit vorteilhaft sind. Weil der Austrieb früh im Jahr erfolgt, ist die Sorte durch Spätfröste gefährdet, was frostgeschützte Lagen wie Flusstäler oder Hangschultern begünstigt. Insgesamt gilt sie als eine der kühleren, kontinentaleren Klimazonen zugewandte Rotweinsorte, die in Deutschland genau an jener Grenze liegt, an der ausreichende Wärme und schonende Kühle sich noch die Waage halten. Die Böden: Auf vulkanischen Böden wie am Kaiserstuhl (Tephrit, Phonolith) reift er extraktreich und mineralisch, während er auf Löss, dem fruchtbarsten und wasserspeicherndsten der zehn Böden, zugänglicher und fruchtbetonter ausfällt. Auf Buntsandstein, etwa in der Pfalz, zeigt er sich eher leichtfüßig mit feiner Frucht, während Muschelkalk und der tonhaltigere, nährstoffreichere Keuper, wie in Württemberg und Franken, für mehr Struktur, Kalkfrische und Lagerpotenzial sorgen. Kalkmergel und Kalkstein, etwa im rheinhessischen Wonnegau, begünstigen eine feinkörnige Tanninstruktur und ausgeprägte Mineralik bei gleichzeitig guter Wasserversorgung der Reben. Auf Schiefer sowie den verwandten Gesteinen Grauwacke und Dolomit, wie an der Ahr, entstehen dunkelfruchtige, dichte Weine, weil die dunklen Gesteine tagsüber Wärme speichern und sie den Reben nachts zurückgeben. Die nährstoffarmen, kargen Böden aus Quarzit und Phyllit im Rheingau sowie das eisenhaltige Rotliegende in Rheinhessen zwingen die Reben schließlich zu tiefer Durchwurzelung und ergeben die filigransten, kühlsten und langlebigsten Ausprägungen des deutschen Spätburgunders. Die Topografie: Der Spätburgunder folgt in Deutschland einem topografischen Grundgesetz: Je anspruchsvoller die Hangneigung, desto konzentrierter und feiner meist das Ergebnis, weil steile Lagen bessere Sonneneinstrahlung, Drainage und Luftzirkulation bieten, aber praktisch nur von Hand zu bewirtschaften sind. In Steillagen wie an der Ahr, am Mittelrhein oder am Assmannshäuser Höllenberg im Rheingau entstehen dadurch dichte, tanninreiche Weine mit langem Lagerpotenzial, erkauft mit enormem Arbeitsaufwand und entsprechend höheren Erzeugerkosten. Terrassierte Landschaften wie der Kaiserstuhl oder die Steilhänge an Elbe, Saale und Unstrut stellen einen Kompromiss dar: von Menschenhand über Generationen geformt, um überhaupt Weinbau auf steilem Terrain zu ermöglichen, seit den 1970er-Jahren vielerorts zu größeren, maschinengerechten Terrassen zusammengelegt. Sanftere Hügellandschaften wie in Rheinhessen oder der Pfalz erlauben dagegen größere, leichter mechanisierbare Parzellen, was tendenziell zugänglichere, aber nicht zwangsläufig weniger hochwertige Weine hervorbringt. Insgesamt zeigt sich: Die Topografie entscheidet in Deutschland ebenso über Stil und Wirtschaftlichkeit des Spätburgunders wie der Boden selbst, und die besten Lagen liegen fast immer dort, wo Landschaft und Arbeitsaufwand am wenigsten Kompromisse zulassen. Winzer passen sich an: sie wählen passende Klone, arbeiten die Laubwand gezielt, lesen selektiv und probieren Bewirtschaftungsformen, die Böden und Reben widerstandsfähiger machen. Im Keller entscheiden sich viele für kühle Vergärung und zurückhaltenden Holzeinsatz, um Frische und Herkunft zu bewahren, während andere mit längerer Fassreife Dichte aufbauen. Das Ergebnis sind Weine, die von Ort zu Ort variieren, aber oft eine gemeinsame Spannung mitbringen – eine direkte Folge der nördlichen Lage und der täglichen Arbeit an der Grenze. Marco Franzelin Waldhotel Sonnora Auf'm Eichelfeld 1 54518 Dreis Telefon : 065 78 – 982 20 E-Mail : info@hotel-sonnora.de Mit herzlichen Grußworten von: Sophie Christmann - Weingut Christmann, Pfalz Winzerin & Wegbegleitung Steve Breitzke - MAST, Wien Sommelier Freund Diese Folge von SOMMELIER – Die interessantesten Mundschenke unserer Zeit wird begleitet von durch Silvio Nitzsche ausgewählte Weine aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, zu der die Handelshäuser Schlumberger, Segnitz, Consigliovini und das Privatkundenportal Bremer Weinkolleg gehören. Während der Episode verkosten wir die folgenden Weine: 2020 SL Spätburgunder Schieferlay GG, Weingut Nelles, Ahr, Deutschland Link für Geschäftskunden: https://is.gd/JOJuJX Link für Privatkunden: https://is.gd/UA1nDS 2022 Abtsberg Pinot Noir GG, Weingut Maximin Grünhaus, Mosel, Deutschland Link für Geschäftskunden: https://is.gd/XKmXRi Link für Privatkunden: https://is.gd/2PduUg 2021 Spätburgunder Benediktusberg, Rudolf May, Franken, Deutschland Link für Geschäftskunden: https://is.gd/zNbx7w Link für Privatkunden: https://is.gd/wloq3P 2022 Schlossberg Spätburgunder * GG, Weingut Graf Neipperg, Württemberg, Deutschland Link für Geschäftskunden: https://is.gd/EVZzOw Link für Privatkunden: https://is.gd/Nr45Ge 2021 Gimmeldinger Biengarten Spätburgunder Weingut A. Christmann Pfalz Deutschland Link für Geschäftskunden: https://is.gd/T8DhmW Link für Privatkunden: https://is.gd/PkgQbe Bitte folgen Sie uns auf Webpage: sommelier.website Instagram: sommelier.der.podcast Facebook: sommelier.der.podcast Wir freuen uns über jede Bewertung, Anregung und Empfehlung. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit. wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH, Silvio Nitzsche, Bergahornweg 10, 01328 Dresden, silvio@sommelier.website
- Marco Franzelin – Exclusive Preview23.07., 00:0223.07.2026, 00:0200:10:00
10 Minuten Weingedanken aus dem Deep Dive Spätburgunder mit Marco Franzelin Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH Silvio Nitzsche Bergahornweg 10 01328 Dresden silvio@sommelier.website und wird freundlichst unterstützt und begleitet von der Schlumberger-Gruppe mit den Handelshäusern: • Schlumberger • Segnitz • Consigliovini sowie dem Privatkundenportal Bremer Weinkolleg
- Jannis Bartsch – Der Maverick der Weinbar-Welt17.07., 00:0217.07.2026, 00:0202:49:55
Wenn man das Grundbedürfnis einer Weinbar erkennt Noch viel zu wenige, aber gelegentlich eröffnen einige Weinmenschen eine Weinbar. Aber kaum jemand macht es mit so viel Tiefsinn wie Jannis Bartsch. Denn was möchte man eigentlich in einer Weinbar? Möglichst viele Weine probieren können? Check! Normalpreisige Safe-Bet-Weine neben Safe-Haven-Weinen und fair kalkulierten Blue Chips probieren zu können? Check! Mit keinem Sommelier reden müssen, wenn man eine kleine Weinkartenangst besitzt, aber sich mit ihm austauschen zu können, wenn man einfach weinneugierig ist? Check! Willkommen im Bar.rique zu Bremen und willkommen bei Jannis Bartsch. Die Gastronomie war nicht seine erste Leidenschaft und wurde doch nach seinem Studium seine ganz große. Manchmal sind es gerade die Menschen, die nicht den geradlinigen Weg gegangen sind, die einem Beruf seine größte Tiefe schenken. Vielleicht, weil sie sich jedes Wissen selbst erarbeiten mussten. Vielleicht, weil sie nie den Luxus hatten, sich auf Selbstverständlichkeiten zu verlassen. Und vielleicht auch, weil sie sich die Fähigkeit bewahrt haben, Fragen zu stellen, wo andere längst aufgehört haben zu suchen. Bei Jannis verspürt man diese Neugierde, kombiniert mit Demut statt dem gewohnten Selbstverständnis, welches nicht selten aus einer Kellnerlehre heraus resultiert. Jannis Bartsch weiß, was er kann und über den Wein weiß, und doch bringt er den unverstellten Blick eines Menschen mit, der nicht nur lernen, sondern verstehen möchte. Dadurch entsteht oft eine ungewöhnliche Intensität – eine Verbindung zum eigenen Tun, die weniger aus Routine als aus echter Überzeugung wächst. Und verstehen möchte er ohnegleichen. Nicht nur den Wein, nicht nur die Gastronomie als solche, sondern auch die Gäste. Was für eine unglaubliche Gabe. Denn durch sein Studium, in Kombination mit seinem Weinlernweg und seiner noch jungen, aber intensiven Gastronomie-Erfahrung, erkennt er Zusammenhänge, die weit außerhalb der klassischen Denkweisen liegen. Am Ende erinnert Jannis Bartsch daran, dass Meisterschaft nicht allein aus dem Weg entsteht, den man gegangen ist, sondern aus der Tiefe, mit der man ihn gegangen ist. Und seiner war, ist und wird enorm intensiv. Jannis Bartsch BAR rique Winehouse Ludwig-Franzius-Platz 8 28203 Bremen Telefon: 0176 20470165 Web: bar-rique.de E-Mail: info@bar-rique.de Telefon : 040 – 609 020 50 Mit herzlichen Grußworten von: Elke Schmidt, Grashoff´s Bistro Bremen Sommelière & Freundin Jonas Hauke, Kiosque Hamburg Sommelier & Freund Diese Folge von SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird begleitet von durch Silvio Nitzsche ausgewählte Weine aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, zu der die Handelshäuser Schlumberger, Segnitz, Consigliovini und das Privatkundenportal Bremer Weinkolleg gehören. Während der Episode verkosten wir den folgenden Wein: 2023 Lucente Tenuta Luce Toskana Italien Link für Geschäftskunden: https://is.gd/PoLSPO Link für Privatkunden: https://is.gd/hU1KA1 Sehr gerne empfehle ich die folgenden Weine: Malt Irish Whiskey, Lambay, Irland Link für Geschäftskunden: https://is.gd/6JbuPs Link für Privatkunden: https://is.gd/Td51BB 2025 Is Argiolas, Argiolas, Sardinien, Italien Link für Geschäftskunden: https://is.gd/L5bdKy Link für Privatkunden: https://shorturl.at/5B5fq 2025 Campo Maccione Rosato, Rocca delle Macìe, Toskana, Italien Link für Geschäftskunden: https://is.gd/eltXBX Link für Privatkunden: https://is.gd/r1J2eY Bitte folgen Sie uns auf Webpage: sommelier.website Instagram: sommelier.der.podcast Facebook: sommelier.der.podcast Wir freuen uns über jede Bewertung, Anregung und Empfehlung. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit. wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH, Silvio Nitzsche, Bergahornweg 10, 01328 Dresden, silvio@sommelier.website
- Jannis Bartsch – Exclusive Preview16.07., 00:0216.07.2026, 00:0200:10:00
10 Minuten Weingedanken mit Jannis Bartsch Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH Silvio Nitzsche Bergahornweg 10 01328 Dresden silvio@sommelier.website und wird freundlichst unterstützt und begleitet von der Schlumberger-Gruppe mit den Handelshäusern: Schlumberger Segnitz Consigliovini sowie dem Privatkundenportal Bremer Weinkolleg
- Anna Ueter - Die autarke Weinhoffnung10.07., 00:0210.07.2026, 00:0202:15:58
Weil sie täglich beweist, dass die Weinwelt ihr vertrauen kann Aus dem Wunsch, Flugbegleiterin bei der Lufthansa zu werden, wurde eine der besten Nachwuchssommelièren unserer Republik. Wie das kam, erzählen wir Dir in dieser Episode. Warum das so ist, lässt sich einfach erklären. Anna Ueter hat einen unfassbaren und einzigartigen Feinsinn. Sie lebt pure Aufmerksamkeit und ist wahrscheinlich nicht zuletzt deshalb eines der erwartungsvollsten Hoffnungstalente unserer Republik. Man könnte glauben, das sei angeboren. Wahrscheinlich ist genau das jedoch Unsinn, denn niemand kommt mit einem Weinglas und einer Flasche Wein in der Hand zur Welt. Und doch besitzt sie eine nicht greifbare Gabe. Was das heißt, lässt sich leicht erklären. So verlässt niemand ein Restaurant und sagt: Heute wurde ich exakt im richtigen Augenblick nach einem weiteren Glas gefragt. Dennoch bleibt genau das irgendwo im Gedächtnis hängen, zwischen Mantelgarderobe und Haustür. Anna scheint die Menschen und ihre Weinbedürfnisse zu spüren. Das ist viel seltener als Fachwissen. Es gibt Augenblicke, in denen ein Gastraum einer Bühne ähnelt. Alle bewegen sich, alles geschieht gleichzeitig. Es gibt einen Blick, den manche Menschen wie Anna besitzen. Er schweift nicht ziellos umher. Er sammelt kleine Unregelmäßigkeiten ein. Ein fast leeres Weinglas. Eine Serviette auf dem Boden. Ein Stuhl, der einen Tick zu weit im Gang steht. Es sind winzige Dinge. Für sich genommen bedeutungslos. Doch für Anna Ueter sind diese Dinge nicht bedeutungslos – und wahrscheinlich ist sie genau deshalb schon weitaus mehr als eines der absoluten Nachwuchstalente unserer Republik. Sie ist in der Szene angekommen, brilliert und bereichert diese mittlerweile aus dem Kern heraus. Denn alles zusammen ergibt Ordnung. Und Ordnung ist merkwürdigerweise nie das Ergebnis großer Gesten. Manchmal frage ich mich, weshalb manche junge Talente schon früh alt wirken. Sie sprechen sicher, treten korrekt auf und hinterlassen dennoch den Eindruck eines sauber polierten Weinglases. Alles stimmt. Nichts bleibt hängen. Bei ihr ist es anders. Warum? Anna Ueter besitzt noch Neugier. Anna Ueter Gasthaus Zur Linde Sigmaringer Straße 49 70567 Stuttgart Telefon : 0711 - 719 95 90 E-Mail: info@linde-stuttgart.de Mit herzlichen Grußworten von: Bärbel Ring, Söl’ring Hof – Sylt Sommelière, Mentorin & Freundin Manuela & Fritz Groebe, Weingut K.F. Groebe – Westhofen Winzer, Wegbegleiter & Freunde Diese Folge von SOMMELIER – Die interessantesten Mundschenke unserer Zeit wird begleitet von durch Silvio Nitzsche ausgewählte Weine aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, zu der die Handelshäuser Schlumberger, Segnitz, Consigliovini und das Privatkundenportal Bremer Weinkolleg gehören. Sehr gerne empfehle ich die folgenden Weine: 2025 Grillo, Feudo Arancio, Sizilien, Italien Link für Geschäftskunden: https://is.gd/LiuthL Link für Privatkunden: https://is.gd/t2hGQc 2014 Brut Rosé Vintage, Champagne Louis Roederer, Champagne, Frankreich Link für Geschäftskunden: https://is.gd/mPBO9f Link für Privatkunden: https://is.gd/IIXAMB 2025 IDDA Rosato, Gaja Distribuzione, Sizilien, Italien Link für Geschäftskunden: https://is.gd/DH1wHr Link für Privatkunden: https://is.gd/lJvdtg Bitte folgen Sie uns auf Webpage: sommelier.website Instagram: sommelier.der.podcast Facebook: sommelier.der.podcast Wir freuen uns über jede Bewertung, Anregung und Empfehlung. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit. wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH, Silvio Nitzsche, Bergahornweg 10, 01328 Dresden, silvio@sommelier.website
- Anna Ueter – Exclusive Preview09.07., 00:0209.07.2026, 00:0200:10:00
10 Minuten Weingedanken mit Anna Ueter Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH Silvio Nitzsche Bergahornweg 10 01328 Dresden silvio@sommelier.website und wird freundlichst unterstützt und begleitet von der Schlumberger-Gruppe mit den Handelshäusern: Schlumberger Segnitz Consigliovini sowie dem Privatkundenportal Bremer Weinkolleg
- Dr. Ulrich Sautter – Der Monolith unter den Weinpublizisten03.07., 00:0203.07.2026, 00:0202:45:38
Der Maßstab, die Seele, die zuhörende Weininstanz Wenn Du mit Ulrich Sautter sprichst, brauchst Du noch nicht einmal ganz genau hinzuhören und merkst doch sofort: Nicht wie, sondern das, was er sagt, ist groß, ist besonders, hat Gewicht und hat eine erfahrene Tiefe. Natürlich ist er der Wein-Chefredakteur des Falstaff, und doch ist er mehr. Er ist einer jener seltenen Menschen, die den Raum verändern, noch bevor sie ein Wort gesprochen haben. Nicht durch Lautstärke, nicht durch Macht und schon gar nicht durch jene billige Form von Aufmerksamkeit, die heute oft mit Bedeutung verwechselt wird. Sondern durch etwas wesentlich Seltenes: Gewicht. Schon wenn Du dieses Gespräch hier hörst oder wenn Du ihm zum ersten Mal begegnest, bemerkst Du oft zunächst gar nicht, weshalb er Eindruck hinterlässt. Es fehlt jede offensichtliche Erklärung. Kein übertriebener Charme. Keine einstudierte Eloquenz. Keine kalkulierte Originalität. Und doch bleibt nach einer Begegnung das Gefühl zurück, etwas Substanzielles berührt zu haben. Etwas, das nicht für den Augenblick geschaffen wurde. Vielleicht liegt es daran, dass er aus einer anderen Zeit zu stammen scheint. Nicht als Museumsstück, sondern als Archivar einer Epoche, in der Menschen wussten, dass Charakter wichtiger sei als Selbstdarstellung. Heute wird vieles produziert. Meinungen. Empörungen. Karrieren. Persönlichkeiten. Alles erscheint verfügbar, bearbeitbar und vermarktbar. Doch Dr. Ulrich Sautter wirkt seltsam unberührt von dieser Entwicklung. Als hätte er irgendwann beschlossen, dass Integrität ein besseres Geschäftsmodell sei als Aufmerksamkeit. Eine riskante Entscheidung. Aber offenbar eine erfolgreiche. Und eigentlich definiert es sich leicht, denn Ulrich definiert eine andere Form von Autorität. Eine, die nicht beansprucht werden muss. Sie wird einfach wahrgenommen. Wie ein Gebirge. Niemand diskutiert ernsthaft mit einem Gebirge. Du kannst es mögen oder nicht mögen, seine Existenz bleibt davon vollkommen unberührt. Eine Gemütsstärke, die wahrscheinlich aus der Zeit resultierenden Erfahrung erwuchs. Dadurch definiert er seine ganz eigene Perspektive. Wenn Du lange genug die Weinszene begleitest, erkennst Du, dass die meisten Revolutionen irgendwann zu Traditionen werden und die meisten Gewissheiten später als Irrtümer enden. Er sieht die Dinge gelassener, aber auf keinen Fall gelangweilt, sondern zugleich lebendig interessiert. Und nicht zuletzt definiert sich Uli über seinen ihm eigenen überraschenden Humor. Keinen lauten Humor. Keinen Humor für Bühnen. Sondern jene trockene, präzise Form der Komik, die aus Erfahrung entsteht. Wenn Du lange genug Menschen beobachtest, erkennst Du irgendwann die Absurditäten des Lebens mit einer Gelassenheit, die zugleich freundlich und gnadenlos wirkt. Woher diese Gelassenheit rührt? Wahrscheinlich aus einer seiner größten Stärken, denn Ulrich Sautter kann eines und das besonders gut: zuhören. Eine beinahe ausgestorbene Kunst. Besonders in Milieus wie dem unseren und Professionen wie der seinen, die vom Reden leben. Doch genau darin liegt ein Teil seiner Anziehungskraft. Menschen fühlen sich in seiner Gegenwart oft erstaunlich ernst genommen. Nicht weil er ihnen zustimmt. Sondern weil er tatsächlich zuhört. Es gibt einen fundamentalen Unterschied zwischen Warten und Zuhören. Die meisten warten lediglich auf ihren Einsatz. Ulrich hört zu. Und vielleicht ist genau das der Grund, weshalb er so glaubwürdig ist. Nicht wegen seiner Antworten. Wegen seiner Aufmerksamkeit. In einer Welt voller Sender wird ein guter Empfänger und Reflektor zur Rarität. Eine Autorität ohne Inszenierung und gerade deshalb von unschätzbarem Wert. Ulrich Sautter Weinverstand Bugdahnstr. 5 22767 Hamburg E-Mail: brief@weinverstand.de Mit herzlichen Grußworten von: Jan Thienpont, Clos Fontaine Winzer & Freund Gero von Randow, Hamburger Wochenzeitung, Die Zeit Publizist, Autor & Freund Diese Folge von SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird begleitet von durch Silvio Nitzsche ausgewählte Weine aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, zu der die Handelshäuser Schlumberger, Segnitz, Consigliovini und das Privatkundenportal Bremer Weinkolleg gehören. Während der Episode verkosten wir folgenden Wein: 2023 “Manna” Bianco, Vigneti delle Dolomiti IGT, Franz Haas, Südtirol, Italien Link für Geschäftskunden: https://shorturl.at/BmiIk Link für Privatkunden: https://shorturl.at/2uiKf Sehr gerne empfehle ich die folgenden Weine: 2023 Chardonnay Ried Schüttenberg, Weingut Gerhard Markowitsch, Niederösterreich, Österreich Link für Geschäftskunden: https://is.gd/SNgfii Link für Privatkunden: https://is.gd/8JXSMk Coco Tara Cream of Coconut, Coco Tara, Dominikanische Republik Link für Geschäftskunden: https://is.gd/NcqTD9 2023 Terra Montosa Riesling, Weingut Georg Breuer, Rheingau, Deutschland Link für Geschäftskunden: https://is.gd/fLmuP5 Link für Privatkunden: https://is.gd/jsTSKM Bitte folgen Sie uns auf Webpage: sommelier.website Instagram: sommelier.der.podcast Facebook: sommelier.der.podcast Wir freuen uns über jede Bewertung, Anregung und Empfehlung. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit. wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH, Silvio Nitzsche, Bergahornweg 10, 01328 Dresden, silvio@sommelier.website
- Dr. Ulrich Sautter – Exclusive Preview02.07., 00:0202.07.2026, 00:0200:10:00
10 Minuten Weingedanken mit Dr. Ulrich Sautter Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH Silvio Nitzsche Bergahornweg 10 01328 Dresden silvio@sommelier.website und wird freundlichst unterstützt und begleitet von der Schlumberger-Gruppe mit den Handelshäusern: Schlumberger Segnitz Consigliovini sowie dem Privatkundenportal Bremer Weinkolleg
- Sebastian Höpfner – Lodi im Deep Dive (plus Bonus - Christoph Nicklas)26.06., 00:0226.06.2026, 00:0203:28:49
Die unterschätzte Weingröße im Sandkasten der Sierra Nevada Sebastian Höpfner, Jahrgang 1986, aus Flensburg stammend ist kein Herold, der Etiketten vorliest. Er ist eher wie jemand, der einen alten Brief gefunden hat und herausfinden will, wer ihn wirklich geschrieben hat. Dass er dabei zuverlässig bei Antworten landet, die andere nicht mal als Fragen formuliert hätten, gehört zu den Dingen, die man von ihm nach ein paar Minuten schlicht erwartet. Als kleinen Bonus für Dich haben wir uns Christoph Nicklas, einen der absoluten Weinfachmenschen und Fachjournalisten unserer Republik vor das Mikrofon geholt, da sich das berühmte „Judgement of Paris“ im Mai zum 20. Mal jährte und anlässlich dessen die legendäre Vergleichsprobe mit ausgewählten Weinen im Rahmen des vom Meininger Verlag durchgeführten SOMMELIER SPRING SUMMIT, bei dem die besten SOMMELIERS aus dem D-A-CH-Raum nach Neustadt geladen werden, erneut exemplarisch durchgeführt wurde. Und natürlich lassen wir es uns nicht nehmen, Christoph um seine Eindrücke zu bitten. Angedacht war es als kleiner, 10-minütiger Einspieler, und dann ist doch eine ganze Stunde daraus geworden – und das nicht ohne Grund. DANKE, Christoph Nicklas, für Deine Eindrücke – wir hätten uns noch Stunden austauschen können. Doch zurück zu Sebastian, dessen Weg begann in Flensburg, wo er bei Mäder's Restauration das Handwerk lernte. Den Wein entdeckte er dann nicht im Kurs und nicht aus dem Lehrbuch, sondern im Gourmetrestaurant Die Quadriga des Berliner Brandenburger Hofs: eine deutsche Weinkarte, alle 13 Anbaugebiete mit einer Tiefe, die ihn nach eigenem Bekunden bis heute suchen lässt. Was folgte, war keine geplante Karriere, sondern eine Folge von Entscheidungen, die alle in dieselbe Richtung zeigten: Waldorf Astoria Berlin, Riva Hotel Konstanz, dann ab 2017 bis 2022 als Head-Sommelier im Restaurant Français des Steigenberger Frankfurter Hofs, einem Haus mit Michelin-Stern, in dem er die Weinkarte so aufbaute, als würde er ein Manuskript verfassen. Danach, für knapp zwei Jahre, der Taubenkobel in Schützen am Gebirge in Österreich, eines der bekanntesten Häuser der biodynamisch und naturweinaffin ausgerichteten österreichischen Spitzengastronomie. Seit Januar 2025 ist Sebastian Höpfner Sommelier im Berliner Drei-Sterne-Restaurant Rutz, das von Marco Müller und dem Inhaberehepaar Anja und Carsten Schmidt geführt wird und seit 2020 als einziges Restaurant Berlins drei Michelin-Sterne trägt sowie zusätzlich den Grünen Michelin-Stern für nachhaltiges Wirtschaften. Die 800 Positionen umfassende Weinkarte des Rutz ist dort sein Instrument. Die Branche hat das alles registriert: Rolling Pin führte Sebastian 2024 auf Platz 8 der 50 besten Sommeliers Deutschlands, 2023 unter den Top 50 Österreichs. Der Sternefresser kürte ihn 2023, der Gusto 2025 zum Sommelier des Jahres; der Schlemmer Atlas listete ihn bereits 2020 unter den Top 50. Das ist keine Preissammelmentalität. Das sind Markierungen auf einem Weg, der konsequent in eine Richtung führt: raus aus der Komfortzone, rein in das Unangenehme, das hinterher besser schmeckt. Und was hat das alles mit Lodi zu tun? Fast alles. Sebastian Höpfner hat das Talent, zwischen den Welten zu übersetzen, ohne je zu vergessen, aus welcher er kommt. Sein Leitfaden, Respekt vor der Klassik und Offenheit für die Moderne, beschreibt Lodi besser als jede offizielle AVA-Beschreibung: eine Region, in der Zinfandel-Stöcke aus dem Jahr 1886 neben Winemakers mit Betonei-Tanks und Orangewein aus Picpoul stehen. Wer am Taubenkobel gelernt hat, was nicht-interventionistisches Arbeiten mit Wein bedeutet, und wer am Rutz versteht, warum Nachhaltigkeit kein Marketingbegriff ist, der kann Lodi erklären. Und zwar nicht als Kuriosität, sondern als das, was es ist: eine der bedeutendsten Weinregionen der Welt, die sich über Jahrzehnte erfolgreich geweigert hat, so zu klingen. ⸻ Wir verkosten während der Episode die folgenden Weine: Aus dem Programm vom Weinhandel Hans Peter Jöckel: 2024 Albariño, Klinker Brick Winery, Mokelumne River, Lodi, Kalifornien Link für Privatkunden: https://short-url.cc/1s5uY Von der Bacchus Vinothek – Michael Grimm in Rottweil: 2023 Cabernet Sauvignon Double Black 1924 Bourbon Barrel Aged, Delicato Family Wines, Lodi, Kalifornien Link für Privatkunden: https://short-url.cc/1s5vC Aus dem H. M. Witt & Co./Bremen Wein-Programm: 2020 Zinfandel Old Vine, Granite Hill Cellars, Lodi, Kalifornien Link für Privatkunden: https://short-url.cc/1xz7a Und von Weinkontor Freund in Burgholzhausen: Vya Vermouth Extra Dry Quady Winery Madera Lodi Kalifornien Link für Privatkunden: https://short-url.cc/1xz87 B2B-Kunden wenden sich bitte direkt an diese besonderen Handelshäuser Und noch mehr Fakten zu Lodi: Geografische Lage: Lodi liegt ca. 137 Kilometer östlich von San Francisco im nördlichen Teil des San Joaquin Valley, innerhalb der Counties Sacramento und San Joaquin. Die Stadt Lodi selbst wird vom Mokelumne River durchschnitten und liegt zwischen Sacramento im Norden und Stockton im Süden, unmittelbar östlich des Sacramento-San-Joaquin River Delta. Genau dieses Delta ist das geographische Schlüsselwerk der gesamten Region. Das Sacramento-San Joaquin River Delta liegt zum größten Teil unter dem Meeresspiegel und bildet den einzigen Spalt in den gesamten California Coast Ranges. Durch diesen Spalt, den Carquinez Strait, zieht täglich kühle Meeresluft ungehindert vom Pazifik durch die San Francisco Bay ins Landesinnere. Diese sogenannte Delta Breeze ist der entscheidende klimatische Motor Lodis: ein Windkanal, der eine Weinregion mitten im heißen zentralen Tal ermöglicht, die klimatisch mit dem nördlichen Napa Valley oder dem nordöstlichen Sonoma County vergleichbar ist. Größe des Gebietes: Die Lodi AVA wurde am 13. Februar 1986 als 84. AVA der USA und 48. Kaliforniens offiziell anerkannt. Die Gesamtfläche beträgt ca. 223.000 Hektar; davon sind über 35.000 Hektar mit Weinreben bepflanzt, ungefähr so viel wie Napa Valley und Sonoma County zusammen oder alle Weinbauflächen in Washington State und Oregon plus weitere 30 Prozent. Die Region produziert ca. 20,5 Prozent aller kalifornischen Weintrauben und damit etwa 12 Prozent aller in den USA verkauften Weine, inklusive sämtlicher Importe. Über 750 Weinbauern und mehr als 85 Weingüter sind aktiv; große Handelsunternehmen wie E. & J. Gallo, Constellation und Trinchero Family Estates kaufen den Hauptteil der Ernte, während die meisten der 85-plus Boutique-Weingüter unter 6.000 Kisten pro Jahr produzieren. 2006 genehmigte der TTB sieben eigenständige Sub-AVAs: Alta Mesa, Borden Ranch, Clements Hills, Cosumnes River, Jahant, Mokelumne River und Sloughhouse. Klima: Mediterran, geregelt vom Nachmittagswind. Die Delta Breeze senkt Temperaturen von über 32 Grad Celsius auf nächtliche 13 Grad, diurnale Schwankung fast 20 Grad. 78 Prozent der AVA fallen in Winkler-Region IV, Jahresniederschlag 43 bis 48 Zentimeter, ausschließlich im Winter. Trockene Sommer machen Fäulnis und Mehltau weitgehend irrelevant. 2024 erzeugten Hitzedome im Juni lockerere, kleiner beerige Trauben mit konzentrierteren Farben und Aromen, gute Säurewerte zur frühen Ernte im August und September. Böden: Mokelumne River und Cosumnes River schufen ein Bodenmosaik, das je nach Sub-AVA vollständig unterschiedliche Charaktere zeigt. Im Herzstück dominiert der Tokay Fine Sandy Loam, pudrig-fein, bis zu 27 Meter tief. Phylloxera überlebt darin kaum, weshalb Tausende Hektar Zinfandel noch auf eigenen Wurzeln stehen, eine veredelungsfreie Urform, die Europa nach der Reblaus-Katastrophe des 19. Jahrhunderts verloren hat. In Jahant folgen die AVA-Grenzen buchstäblich dem rosafarbenen Rocklin-Jahant Loam. Clements Hills bringen vulkanische Ton-Lehmböden auf 122 Metern, Borden Ranch tonhaltige Hänge bis 158 Meter. Topografie: Ein flaches Tal, das nach Osten zögerlich ansteigt. Der Westen liegt teils unter dem Meeresspiegel, das Zentrum auf 3 bis 25 Metern. Erst in Clements Hills und Borden Ranch klettern Hügel auf 158 Meter. Mokelumne, Cosumnes, Dry Creek und Calaveras River sind das zweite topografische Ordnungssystem: Sie prägen Böden, moderieren Temperaturen und haben die Terrassenlandschaften geformt, auf denen die ältesten Weinberge stehen. Entwicklung: Die Plains-Miwok nannten den Fluss Mokelumne, Ort des Fischernetzes. Europäische Siedler fanden in den 1850er-Jahren wilde Weinreben, 1858 öffnete die El Pinal Winery. Zwei Weinberge aus dieser Zeit produzieren noch: Bechthold Vineyard (Cinsault, 1886, ältester der Welt) und Royal Tee Vineyard (Zinfandel, 1889). Die Prohibition überlebte Lodi, indem Winzer Trauben für erlaubte Hausweinproduktion von 757 Litern jährlich quer durchs Land verschickten. 1979 gründete Mondavi die Woodbridge Winery, 1986 folgte die AVA-Anerkennung. LODI RULES, seit 2005, ist das weltweit erste zertifizierte Weinbau-Nachhaltigkeitsprogramm, über 30.000 Hektar zertifiziert, weltweit kopiert. 2012: Lodi Native Project, sechs Winzer, Naturhefe, kein neues Holz, keine Säuerung, keine Wasseraddition. Terroir als einziger Parameter. Rebsorten: 136 kommerziell angebaute Rebsorten (2024), mehr als jedes andere AVA in den USA. Cabernet Sauvignon führt mit 33 Prozent, Chardonnay 18 Prozent, Merlot 11 Prozent. Die Seele spricht anders: Zinfandel, rund 6.500 Hektar, produziert 40 Prozent des gesamten kalifornischen Premium-Zinfandels, von hell und himbeerbetont bis zu Boysenberry, Backgewürz und Tabak, immer mit der Säure der Delta Breeze im Rücken. Cinsault aus dem Bechthold Vineyard von 1886 feiert in Europa Premiere, obwohl er dort seit 140 Jahren wächst. Carignan und Alicante Bouschet aus den 1930er-Jahren produzieren immer noch. Albariño, Vermentino, Picpoul, Touriga Nacional: Lodi ist keine konservative Region. Und wer das alles zusammendenken kann, alte Wurzeln, Nachhaltigkeitsmodell und die ruhige Subversivität einer Region, die ein Sechstel des amerikanischen Weinkonsums trägt ohne jemals laut zu sein, der sitzt heute in Berlin, im Restaurant Rutz. Sebastian Höpfner eben. Sebastian Höpfner Rutz-Restaurant Chausseestrasse 8 10115 Berlin-Mitte Telefon: 030 - 24 62 87 60 E-Mail: info@rutz-restaurant.de Mit herzlichen Grußworten von: Jonas Seckinger, Weingut Seckinger Winzer, Wegbegleiter & Freund Jakob Schönberger, Weingut Jakob Schönberger Winzer, Wegbegleiter & Freund Bitte folgen Sie uns auf Webpage: sommelier.website Instagram: sommelier.der.podcast Facebook: sommelier.der.podcast Wir freuen uns über jede Bewertung, Anregung und Empfehlung. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit. wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH, Silvio Nitzsche, Bergahornweg 10, 01328 Dresden, silvio@sommelier.website
- Sebastian Höpfner – Exclusive Preview25.06., 00:0225.06.2026, 00:0200:10:00
10 Minuten Weingedanken aus dem Deep Dive Lodi mit Sebastian Höpfner Sebastian Höpfner – Exclusive Preview 10 Minuten Weingedanken aus dem Deep Dive Lodi mit Sebastian Höpfner Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH Silvio Nitzsche Bergahornweg 10 01328 Dresden silvio@sommelier.website
- Difan Xu – Die Demokratisierung des Weingeschmacks19.06., 00:0219.06.2026, 00:0202:17:31
Warum Wein keine Hierarchie braucht Difan Xu hat vermutlich nie besonders viel Energie darauf verwendet, dem Bild zu entsprechen, das andere von einer Sommelière erwarten. Das fällt auf, weil die Weinwelt seit jeher eine gewisse Vorliebe für Rollenbilder besitzt. Es gibt den unnahbaren Experten, den wandelnden Jahrgangskatalog, den Hüter geheimer Kellerbestände und den Mann – meistens ist es tatsächlich ein Mann –, der nach drei Minuten Gespräch den Eindruck vermittelt, als würde er seit seiner Geburt in einem Burgunderfass wohnen. Die Weinbranche hat sich über Jahrzehnte ihre eigenen Rituale geschaffen, ihre eigene Sprache, ihre eigenen Formen der Zugehörigkeit. Wer dazugehört, versteht die Codes. Wer sie nicht versteht, fühlt sich oft schon nach wenigen Minuten wie ein Tourist im falschen Stadtviertel. Difan Xu wirkt, als hätte sie diese Spielregeln irgendwann registriert und anschließend beschlossen, sich nicht weiter davon beeindrucken zu lassen. Viele Fachleute beginnen mit Menschen und enden bei Produkten. Die Aufmerksamkeit verschiebt sich. Plötzlich geht es um Etiketten und Namen. Das Gespräch wird technischer, präziser, detaillierter. Daran ist nichts falsch. Fachwissen gehört schließlich zum Beruf. Irgendwann besteht jedoch die Gefahr, dass man sich stärker für den Wein interessiert als für die Person, die ihn trinken soll. Bei Difan Xu hat diese Verschiebung nie stattgefunden. Vielleicht liegt das daran, dass sie Wein grundsätzlich anders betrachtet. Kaum ein anderes Genussmittel besitzt eine vergleichbare Fähigkeit, Unsicherheit auszulösen. Niemand entschuldigt sich dafür, wenig über Kartoffeln zu wissen. Wein passiert genau das ständig. Menschen entschuldigen sich für ihre Vorlieben. Sie rechtfertigen ihren Geschmack. Sie haben Angst, die falsche Frage zu stellen oder die falsche Flasche auszuwählen. Dort beginnt die eigentliche Stärke von Difan Xu. Sie scheint verstanden zu haben, dass die meisten Gäste nicht nach einem perfekten Wein suchen. Sie suchen Sicherheit. Nicht die Sicherheit, den besten Jahrgang ausgewählt zu haben. Sondern die Sicherheit, willkommen zu sein. Die Sicherheit, dass niemand über sie urteilt. Die Sicherheit, dass ihre Vorlieben ernst genommen werden. Das klingt selbstverständlich. Ist es aber nicht. Wobei, bei Difan schon. Genau an diesem Punkt wird aus einer Sommelière wie Difan Xu, eine Übersetzerin. Denn eine große Weinübersetzerin bewegt sich ständig zwischen zwei Welten, die einander näher sind, als sie glauben, und sich dennoch regelmäßig missverstehen. Auf der einen Seite steht der Wein. Nicht als Produkt, sondern als Ergebnis zahlloser Entscheidungen. Auf der anderen Seite steht der Gast. Auch er bringt eine Geschichte mit an den Tisch. Erfahrungen, Vorlieben, Unsicherheiten, Erinnerungen und Erwartungen. Eine perfekte Weinübersetzerin, wie Difan versteht beide Seiten. Und genau darin liegt die höchste Form dieses Berufs. Eine perfekte Weinübersetzerin macht Wein nicht kleiner. Sie vereinfacht ihn nicht. Sie nimmt ihm weder seine Tiefe noch seine Komplexität. Stattdessen verkleinert sie die Distanz zwischen Wein und Mensch. Difan Xu 075 Weinbar & Handel Weinmarkt 14 90403 Nürnberg Telefon : 09 11 – 300 203 22 E-Mail : info@075-wein.de Mit herzlichen Grußworten von: Gernot Kollmann, Weingut Immich-Batterieberg Winzer & Wegbegleiter Martin Runge, Weinstockwerk - Nürnberg Sommelier & Freund Diese Folge von SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird begleitet von durch Silvio Nitzsche ausgewählte Weine aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, zu der die Handelshäuser Schlumberger, Segnitz, Consigliovini und das Privatkundenportal Bremer Weinkolleg gehören. Sehr gerne empfehle ich die folgenden Weine: Ile de Ré Fine Island Camus Cognac Frankreich Link für Geschäftskunden: https://shortlink.uk/1wwqn Link für Privatkunden: https://shortlink.uk/1r5Sd 2024 Chardonnay Meerlust Wine Estate Stellenbosch Südafrika Link für Geschäftskunden: https://shortlink.uk/1r5SS Link für Privatkunden: https://shortlink.uk/1wwrj 2023 Etna Bianco Tenuta San Michele Murgo Sizilien Italien Link für Geschäftskunden: https://shortlink.uk/1xk8O Link für Privatkunden: https://shortlink.uk/1wwso Bitte folgen Sie uns auf Webpage: sommelier.website Instagram: sommelier.der.podcast Facebook: sommelier.der.podcast Wir freuen uns über jede Bewertung, Anregung und Empfehlung. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit. wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH, Silvio Nitzsche, Bergahornweg 10, 01328 Dresden, silvio@sommelier.website
- Difan Xu – Exclusive Preview18.06., 00:0218.06.2026, 00:0200:10:00
10 Minuten Weingedanken mit Difan Xu Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH Silvio Nitzsche Bergahornweg 10 01328 Dresden silvio@sommelier.website und wird freundlichst unterstützt und begleitet von der Schlumberger-Gruppe mit den Handelshäusern: Schlumberger Segnitz Consigliovini sowie dem Privatkundenportal Bremer Weinkolleg
- Max Johne - Große Weine, kleine Gesten12.06., 00:0212.06.2026, 00:0202:31:07
Die seltene Fähigkeit, den Wein nicht zum Mittelpunkt zu machen Es gibt in der Welt des Weins eine merkwürdige Versuchung. Je tiefer jemand in die Materie eintaucht, desto größer wird oft die Gefahr, dass er irgendwann beginnt, den Wein selbst für den wichtigsten Gast am Tisch zu halten. Der Wein wird zum Hauptdarsteller. Der Gast zur Statisterie. Der Beruf des Sommeliers wird missverstanden. Bei Max Johne entsteht dieser Eindruck nicht, denn er lebt einen aktiven Gegentrend. Was das heißt? Zu allererst versucht er nicht Komplexität für Bedeutung zu halten. Oftmals weiß ein Gast durch den Weinkellner mehr über die Hangneigung eines Weinbergs als über den Menschen, der ihm den Wein eingeschenkt hat. Max zeigt sich. Er ist für den Gast da und dann sekundär für die Weine. Und Max ist nicht nur greifbar, sondern er sieht seine Gäste. Von außen betrachtet scheint er sich um Flaschen zu drehen. Um Etiketten. Um Regionen, Rebsorten und Jahrgänge. Tatsächlich sieht er einen großen Teil seiner Arbeit in etwas anderem. Das ist das lesen der Menschen und nicht der Weine. Der Unterschied zwischen Information und Erfahrung. Denn ein Wein ist zunächst nur eine Flüssigkeit. Er wird erst interessant, wenn jemand auf ihn reagiert, ihn interpretiert, ihn inszeniert und ihn für den perfekten Zeitpunkt präpariert. Max Johne scheint genau für diese Zwischenelemente ein besonderes Gespür entwickelt zu haben. Und er hat sein Handwerk – und das ist der zweite sehr ungewöhnliche Punkt – von der Pike auf gelernt und ist die einzelnen möglichen Stationen bewusst durchlaufen. Statt direkt nach der Ausbildung eine Chefposition anzustreben, wollte er lernen. Alles. Von den Besten. Gerade in einem Beruf, in dem Positionen jung vergeben werden und Eitelkeit manchmal schneller befördert wird als Erfahrung, braucht es viel Charakterfestigkeit, warten und lernen zu können. Und das, was Max Johne nun mit zwanzig Jahren Berufserfahrung präsentiert, ist das Ergebnis davon. Perfekter Service als Stilelement. Wein als Handwerkzeug. Weinberatung als Bindeglied für ein perfektes Restaurant-Wein-Erlebnis. Das ist das Fundament. Und darauf erlebt man ganz viel Max Johne – als Persönlichkeit, als Mensch. Nicht darstellend, sondern begleitend. Nicht vorne, sondern genau da, wo es gebraucht wird. Max Johne Instagram: der_johne Mit herzlichen Grußworten von: Jana Schellenberg, Mario Pattis Feine Kost Sommelière & Freundin Markus Drautz, Weingut Drautz-Able Winzer & Freund Diese Folge von SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird begleitet von durch Silvio Nitzsche ausgewählte Weine aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, zu der die Handelshäuser Schlumberger, Segnitz, Consigliovini und das Privatkundenportal Bremer Weinkolleg gehören. Während der Episode verkosten wir folgende Weine: 2015 Pantocrator, Bodegas Taron, Rioja, Spanien Link für Geschäftskunden: https://shortlink.uk/1r5Py Link für Privatkunden: https://shortlink.uk/1r5Pp Sehr gerne empfehle ich die folgenden Weine: 2025 Lugana 'L Lac, Azienda Agricola Cavalchina, Venetien, Italien Link für Geschäftskunden: https://shortlink.uk/1wwo2 Link für Privatkunden: https://shortlink.uk/1r5PN 2022 Braide Alte Bianco, Livon, Friaul Julisch Venetien, Italien Link für Geschäftskunden: https://shortlink.uk/1r5Q8 Link für Privatkunden: https://shortlink.uk/1r5Q4 2021 Grand Estates Chardonnay, Columbia Crest, Columbia Valley, USA Link für Geschäftskunden: https://shortlink.uk/1wwoC Link für Privatkunden: https://shortlink.uk/1r5Qn Bitte folgen Sie uns auf Webpage: sommelier.website Instagram: sommelier.der.podcast Facebook: sommelier.der.podcast Wir freuen uns über jede Bewertung, Anregung und Empfehlung. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit. wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH, Silvio Nitzsche, Bergahornweg 10, 01328 Dresden, silvio@sommelier.website
- Max Johne – Exclusive Preview11.06., 00:0211.06.2026, 00:0200:10:00
10 Minuten Weingedanken mit Max Johne Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH Silvio Nitzsche Bergahornweg 10 01328 Dresden silvio@sommelier.website und wird freundlichst unterstützt und begleitet von der Schlumberger-Gruppe mit den Handelshäusern: Schlumberger Segnitz Consigliovini sowie dem Privatkundenportal Bremer Weinkolleg
- Claudius Unger - (Un)kontrollierte Weinintuition05.06., 00:3205.06.2026, 00:3202:32:31
Zwischen Erwartung und Eskalation der unterschätztesten Weinintelligenz des Erzgebirges Claudius Unger ist definitiv kein Sommelier im klassischen Sinne. Im „Blauen Engel“ in Aue, den er gemeinsam mit seinem Bruder Benjamin führt, ist er ein hochverdichtetes Hybrid-Talent aus Serviceintelligenz, purem Weinerlebnis und situativer Präzision. Sommelier ist für ihn kein Berufsbild, sondern eine Funktionsverschiebung: weg von der Rolle, hin zu einem beweglichen System aus Wahrnehmung, Anpassung und radikaler Gegenwärtigkeit. Man könnte sagen: Er ist das Ergebnis einer Gastronomie, die sich nicht mehr über reine Dienstleistung definiert, sondern über Interpretation. Und genau dort bewegt sich Claudius Unger mit einer Selbstverständlichkeit, die nicht konstruiert wirkt, sondern gewachsen – destilliert über Jahre, über Flaschen hinweg, über Gespräche, die sich oft länger entfalten als die gesamte gastronomische Familiengeschichte selbst. Dabei arbeitet er nicht gegen die Tradition, sondern durch sie hindurch. In der nüchternen Betrachtung ist er ein hochfunktionaler Generalist innerhalb eines extrem spezialisierten Feldes. Er liest nicht nur Wein, er liest Situationen. Mikrospannungen am Tisch, verschobene Blickrichtungen, unausgesprochene Hierarchien zwischen Gästen – all das wird Teil seiner Sensorik. Und der Wein ist dabei nicht Kulisse, sondern präzises Werkzeug dieser Wahrnehmung. Doch jede reine Kompetenzbeschreibung greift zu kurz, weil sie ihn in ein statisches System zwingt. In Wahrheit ist er ein bewegliches Koordinatensystem aus Erfahrung, Intuition und kalkulierter Improvisation. Wo andere im Aromarad argumentieren, setzt er einen Satz, der Situationen entkrampft, bevor sie sich verfestigen. Keine Überhöhung, keine Mystifizierung – sondern eine Sprache, die Wein wieder zugänglich macht, noch bevor er beschrieben wird. Dieser Allrounder innerhalb der Sommelier-Welt bewegt sich permanent im Spannungsfeld zwischen Kontrolle und Kontrollverlust. Zwischen der exakten Temperatur eines Weins und der unexakten Temperatur eines Raums. Zwischen technischer Präzision und sozialer Unschärfe, die kein Lehrbuch vollständig abbilden kann. Ach, und habe ich eigentlich schon über seine Vorliebe für mit Weinhefen gebraute Biere gesprochen? Brauche ich nicht, das macht er selber am besten. Claudius Unger Hotel Blauer Engel Altmarkt 1 D-08280 Aue-Bad Schlema Telefon : 037 71 – 59 20 E-Mail : info@hotel-blauerengel.de Mit herzlichen Grußworten von: Matthias Schuh, Weingut Schuh Winzer & Freund Sylvain Diel, Weingut Diel Winzer & Freund Diese Folge von SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird begleitet von durch Silvio Nitzsche ausgewählte Weine aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, zu der die Handelshäuser Schlumberger, Segnitz, Consigliovini und das Privatkundenportal Bremer Weinkolleg gehören. Während der Episode verkosten wir folgende Weine: 2022 Mardonna Rosé, Weingut Gerhard Markowitsch, Niederösterreich, Österreich Link für Geschäftskunden: https://shorturl.at/Pg9Ho Link für Privatkunden: https://shorturl.at/j32Rn Sehr gerne empfehle ich die folgenden Weine: 2024 Tinta Rosé, Allesverloren Wine Estate, Swartland, Südafrika Link für Geschäftskunden: https://shorturl.at/SNdFz Link für Privatkunden: https://shorturl.at/1ITTl 2025 Campo Maccione Rosato, Rocca delle Macìe, Toskana, Italien Link für Geschäftskunden: https://tinyurl.com/5n6urc48 Link für Privatkunden: https://tinyurl.com/8e37k9mt 2025 Wiener Gemischter Satz, Weingut Fritz Wieninger, Wien, Österreich Link für Geschäftskunden: https://tinyurl.com/589ewfmv Link für Privatkunden: https://tinyurl.com/3es82umk Bitte folgen Sie uns auf Webpage: sommelier.website Instagram: sommelier.der.podcast Facebook: sommelier.der.podcast Wir freuen uns über jede Bewertung, Anregung und Empfehlung. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit. wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH, Silvio Nitzsche, Bergahornweg 10, 01328 Dresden, silvio@sommelier.website
- Claudius Unger – Exclusive Preview04.06., 00:0204.06.2026, 00:0200:10:00
10 Minuten Weingedanken mit Claudius Unger Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH Silvio Nitzsche Bergahornweg 10 01328 Dresden silvio@sommelier.website und wird freundlichst unterstützt und begleitet von der Schlumberger-Gruppe mit den Handelshäusern: Schlumberger Segnitz Consigliovini sowie dem Privatkundenportal Bremer Weinkolleg
- Christian Scholz – Der Archivar des Geschmacks29.05., 00:0229.05.2026, 00:0202:14:54
Ein Mann für die zweite Frage, klare Worte und große Weine Natürlich ist der Weinservice von Christian Scholz fast wie eine kleine Aufführung. Präzise Bewegungen, ein intuitiv definierter Tonfall, ein Vokabular, das sich zwischen Gästerespekt und tiefgründiger Kennerschaft bewegt. Und natürlich ist er auch einer der Weinmenschen, die nicht nur einschenken, sondern positiv inszenieren. Ist er doch der Chef-Weinkellner in einem der derzeit gefragtesten Restaurants unserer Republik. Dem Restaurant Haerlin im Hotel Vier Jahreszeiten in Hamburg, einem jener Orte, an denen große Namen, große Flaschen und große Erwartungen täglich aufeinandertreffen. Und eben genau dort begegnet Christian Scholz dem Wein nicht wie ein Schatzanbeter, sondern eher wie ein Kurator. Ein Treuhänder von sage und schreibe 100.000 Flaschen. Und er versteht, dass große Weine nicht deshalb groß sind, weil sie teuer sind, sondern weil sie etwas erzählen. Und er archiviert diese Geschichten über Herkunft, über Zeit, über Geschichte und natürlich über die Menschen. Nicht, weil Archivare staubige Verwalter wären. Sondern weil sie entscheiden, was bewahrt und vermittelt werden muss. Er wirkt nicht wie jemand, der sich vom bloßen Prestige beeindrucken lässt. Das ist in einer Branche, in der Etiketten gelegentlich fast mehr Aufmerksamkeit bekommen als Inhalte, bemerkenswert. Große Weine interessieren ihn – aber nicht als Trophäen. Sondern als kulturelle Objekte mit Aussagekraft. Ein Sommelier wie er sammelt nicht wahllos Worte, Geschichten und Wein. Er bewertet. Trennt Substanz von Dekoration. Dauer von Trend. Relevanz von Lärm. Und genau das scheint Christian Scholz auszuzeichnen. Diese Episode ist kein Spaziergang durch gefällige Lieblingsweine. Sie ist ein Gespräch über Verantwortung, über Geschmack, über Mechanismen einer Branche, die zwischen echter Leidenschaft und perfekter Selbstinszenierung pendelt. Er ist kein Fachmann für einfache Antworten. Zum Glück. Christian Scholz Restaurant Haerlin Neuer Jungfernstieg 9–14 20354 Hamburg Telefon: 040 – 349 40 E-Mail: mail@russold-sommelier.com Mit herzlichen Grußworten von: Tom Andrew, Tesdorpf Wegbegleiter & Freund Jochen Dreissigacker, Weingut Dreissigacker Winzer & Freund Diese Folge von SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird begleitet von durch Silvio Nitzsche ausgewählte Weine aus dem Programm der Schlumberger Gruppe, zu der die Handelshäuser Schlumberger, Segnitz, Consigliovini und das Privatkundenportal Bremer Weinkolleg gehören. Während der Episode verkosten wir folgende Weine: 2022 Mardonna Rosé Weingut Gerhard Markowitsch Niederösterreich Österreich Link für Geschäftskunden: https://t1p.de/mwy6a Link für Privatkunden: https://t1p.de/c93nh Sehr gerne empfehle ich die folgenden Weine: 2025 Clos Mireille Rosé, Domaines Ott, Provence, Frankreich Link für Geschäftskunden: https://t1p.de/8nhd3 Link für Privatkunden: https://t1p.de/47hj5 2026 Pinotage Rosé, Delheim, Coastal Region, Südafrika Link für Geschäftskunden: https://t1p.de/g83d7 Link für Privatkunden: https://t1p.de/17qly 2023 Chablis Réserve de Vaudon, Joseph Drouhin, Burgund, Frankreich Link für Geschäftskunden: https://t1p.de/4laz9 Link für Privatkunden: https://t1p.de/pvxhv Bitte folgen Sie uns auf Webpage: sommelier.website Instagram: sommelier.der.podcast Facebook: sommelier.der.podcast Wir freuen uns über jede Bewertung, Anregung und Empfehlung. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit. wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH, Silvio Nitzsche, Bergahornweg 10, 01328 Dresden, silvio@sommelier.website
- Christian Scholz – Exclusive Preview28.05., 00:1928.05.2026, 00:1900:10:00
10 Minuten Weingedanken mit Christian Scholz Unsere Folgen sind nicht selten ungewöhnlich lang. Das hat seinen Grund: Wir möchten den Tiefsinn fließen lassen und Euch unsere Gesprächspartner so präsentieren, wie Ihr sie sonst nie – und vielleicht nie wieder – kennenlernen könnt. Und um Euch die Scheu zu nehmen, die man verspürt, wenn man einen über drei Stunden langen Zeitstempel sieht, aber auch, um Euch so richtig Lust auf den Kandidaten zu machen, präsentieren wir Euch immer einen Tag vor dem Release einen exklusiven Sneak in die neue Folge. Viel Spaß beim Hören, und wir freuen uns auf Euch mit einem herzlichen „Welcome back“ am Freitag. Das Format: SOMMELIER – Die interessantesten Weinkellner unserer Zeit wird produziert und verantwortet von der: Weinklang GmbH Silvio Nitzsche Bergahornweg 10 01328 Dresden silvio@sommelier.website und wird freundlichst unterstützt und begleitet von der Schlumberger-Gruppe mit den Handelshäusern: Schlumberger Segnitz Consigliovini sowie dem Privatkundenportal Bremer Weinkolleg