Podcast

Rätsel des Unbewußten. Psychoanalyse & Psychotherapie.

Dr. Cécile Loetz & Dr. Jakob Müller

Health & Fitness · Science · Society & Culture

171 Episoden · neueste 02.10.

Häufig erwähnt

Episoden

171
  1. Depression (48)
    24.04., 22:3500:31:24

    RÄTSELWISSEN Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Episodenbeschreibung: Ob eher romantisch »Melancholie«, modern und sozialverträglich »Burnout« oder doch eher klinisch-trocken »Depression« genannt: Um was geht es eigentlich, wenn wir von dieser spezifischen Form des Erlebens sprechen, die immerhin zu einer der »Volkskrankheiten« unseres Zeitalters gerechnet wird? Diese Folge ist eine Einführung in das große und tiefe Themenfeld der Depression. Download (mp3) Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Literaturhinweise: Abraham, K. (1912). Ansätze zur psychoanalytischen Erforschung und Behandlung des manisch-depressiven Irreseins und verwandter Zustände. Zentralblatt für Psychoanalyse II, 6 Benedetti, G. (1987). Analytische Psychotherapie der affektiven Psychosen, Psychiatrie der Gegenwart 5, Affektive Psychosen. S. 369–386. Hrsg.: Kisker, K.P. et al. Berlin: Springer Bibring, E. (1953). The mechanism of depression. S. 14–47.Hrsg.: Greenacre, P. In: Affective Disorders. New York: Int. Univ. Press Freud, S. (1917). Trauer und Melancholie. S. 427ff. GW 10. Frankfurt a.M.: Fischer Verlag Freud, S. (1920). Jenseits des Lustprinzips. S.1ff. GW 13. Frankfurt a.M.: Fischer Verlag Kohut, H., Wolf, E. (1980). Die Störungen des Selbst und ihre Behandlung. S. 667–682. In: Psychologie des 20. Jahrhunderts, Band 10, München: Kindler Küchenhoff, J. (2019). Depression. Gießen: Psychosozial-Verlag Mentzos, S. (2001). Depression und Manie. Psychodynamik und Therapie affektiver Störungen. Göttingen: V&R Mentzos, S. (1984). Neurotische Konfliktverarbeitung. Frankfurt a.M.: Fischer Taschenbuch Rado, S. (1956). The problem of melancholia. In: Collected papers, Band 1, New York: Grune and Stratton Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  2. Die Angst vor dem Zusammenbruch (47)
    10.04., 14:2700:32:04

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung: Zusammenbruchsängste sind Extremformen des Erlebens und doch weit verbreitet; vor allen in Krisensituationen gewinnen sie sichtbare Gestalt. Sie haben eine individuelle und eine kollektive Dimension, in ihnen mischen sich Vergangenheit und Zukunft. Wie sie sich psychoanalytisch verstehen lassen, davon handelt diese Folge. -- Bonusfolge: Die Podcastautoren im Gespräch über Donald Winnicotts Leben und Werk (via Patreon) Download (mp3) Literaturhinweise: Fernando, J. (2012). Trauma und Zeroprozess. Psyche, 11, 1043–1073. Loewald, H.W. (1974). Das Zeiterleben. Psyche, 12, 1053–1062. Ogden, T.H. (2015). Die Angst vor dem Zusammenbruch und das ungelebte Leben. Internationale Psychoanalyse, 10, 107–128. Seidl, O. (2009). Zeit und Zeitlosigkeit der Psychoanalyse. Forum Psychoanaly, 25, 101–117. Winnicott, D.W. (1991): Die Angst vor dem Zusammenbruch. Psyche, 12, 1116–1126. Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  3. Arzt, heile dich selbst! – Therapeutische Selbsterfahrung (46)
    27.03., 08:3000:25:36

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung: Schon am Tempel von Delphi heißt es: Erkenne dich selbst! Das bedeutet aus psychoanalytischer Perspektive nicht nur, schicksalshaften Verstrickungen vorzubeugen, sondern die Selbsterkenntnis als Basis der Heilkunst zu verstehen. Warum Psychoanalytiker eine so lange Selbsterfahrung durchlaufen und warum das Selbstverstehen ein Schlüssel zu psychotherapeutischen Prozessen ist, davon handelt diese Folge. Download (mp3) Literaturhinweise: Balint, M. (1954). Analytische Ausbildung und Lehranalyse. Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 7(11):689-699 Devereux, G. (1988). Angst und Methode in den Verhaltenswissenschaften. Frankfurt a.M.: Suhrkamp-Taschenbuch Verlag. Herrmann, A. (2014). Lehranalyse und Institution – eine Paradoxie. Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 68(11):1057-1084 Nietzsche, F. (1999). Also sprach Zarathustra. München: Goldmann Verlag Schultz-Hencke, H. (1953). Noch einmal die Lehranalyse. Psyche – Zeit-schrift für Psychoanalyse, 6(10):598-614 Thomä, H. (1991). Idee und Wirklichkeit der Lehranalyse. Ein Plädoyer für Reformen. Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 45(5):385-433 Zwiebel, R. (2014). Ist die Beziehung von Lehranalyse und Institution wirklich paradox? Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 68(11):1085-1095 Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  4. Krankheitsangst. Ein Kampf um Grenzen (45)
    13.03., 19:4800:32:13

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung: Ein Thema von (unbeabsichtigter) Aktualität: Als wir diese Folge zu Krankheitsängsten in ihrer ursprünglichen Fassung geschrieben haben, war Corona noch kein Begriff. Gewiß wirft die aktuelle Situation ein besonderes Licht auf dieses Thema und ist auch in die jetzige Version eingewandert. Doch davon unabhängig werden uns Krankheitsängste in der verschiedensten Form begleiten, auch wenn die Corona-Krise längst abgeklungen sein wird. Sie gehören zum psychischen Erleben wie Krankheiten zum körperlichen. Was es mit ihnen auf sich hat und warum sie für manche Menschen, ob mit oder ohne Corona-Pandemie, über das ganze Leben eine Quarantäne verhängen, davon handelt diese Folge. Download (mp3) Literaturhinweise Küchenhoff , J (2012). Körper und Sprache. Theoretische und klinische Beiträge zu einem intersubjektiven Verständnis des Körpererlebens. Gießen: Psycho-sozial Jaynes, J (1988). Der Ursprung des Bewusstseins durch den Zusammenbruch der bikameralen Psyche. Reinbek: Rowohlt Nissen, B (2015). Hypochondrie. Gießen: Psychosozial. Schmitz, H (2019). Der Leib. System der Philosophie II.1. Freiburg: Karl Al-ber. Snell, B (1948). Die Entdeckung des Geistes. Studien zur Entstehung des eu-ropäischen Denkens bei den Griechen. Hamburg: Claassen & Goverts. Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  5. Trauer. Der Weg durch das Schattenreich. (44)
    28.02., 07:0000:27:30

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung: Trauer gehört zu den unvermeidlichen Erfahrungen des Lebens, denn wir leben in einer Welt, die vergänglich ist. Die Verarbeitung von Verlusten gehört zu den schwierigsten seelischen Prozessen, die zugleich jeden Menschen betreffen. Manche Trauerprozesse verlaufen dabei so schwer, dass sie in psychische Erkrankungen münden. Die Folge beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Phänomenen und Schattierungen der Trauer und wie man sie therapeutisch begleiten kann. Download (mp3) Wir danken Herrn Dr. Haas für die hilfreiche Durchsicht des Manuskriptes! Literaturempfehlungen Abraham, K (1924): Versuch einer Entwicklungsgeschichte der Libido auf Grund der Psychoanalyse seelischer Störungen. In: Psychoanalytische Studien, Bd. 1, Frankfurt a.M.: Fischer. Auchter, T (2019): Trauer. Gießen: Psychosozial. Auchter, T (1995). Über das Auftauen eingefrorener Lebensprozesse. Winnicotts Konzepte der Behandlung schwerer seelischer Erkrankungen. Forum der Psychoanalyse, 11, 62–83. Bowlby, J (1980): Verlust, Trauer und Depressionen. Frankfurt a.M.: Fischer. Freud, S (1916): Trauer und Melancholie. In: Gesammelte Werke, X, 428–446. Frankfurt a.M.: Fischer. Haas, E (1990): Orpheus und Eurydike. Vom Ursprungsmythos des Trauerprozesses. Jahrb. Psychoanal., 26, 230–252. Haas, E (1998): Rituale des Abschieds: Anthropologische und psychoanalytische Aspekte der Trauerarbeit. Psyche, 52, 5, 450–470 Haas, E. (2002). Theodora R. – Kasuistische Mitteilungen zum Thema Brückenobjekt, pathologische Trauer und Katharsis. In: …Und Freud hat doch recht. Die Entstehung der Kultur durch Transformation der Gewalt, 155–172. Gießen: Psychosozial. Kast, V (2013): Trauern: Phasen und Chancen des psychischen Prozesses. Stuttgart: Kreuz. Müller, J.J. & Loetz, C. (2019). Was bleibt, wenn keine Zukunft ist – Die Bedeutung von Trost in der psychoanalytisch orientierten Sterbebegleitung. Sonderheft: Altern und Sterben. Forum für Psychoanalyse, 35, 149–161 Volkan, V (1981): Linking Objects and Linking Phenomena. A Study of the Forms, Symptoms, Metapsychology and Therapy of complicated Mourning. New York (US): IUP. Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal Copyright Cover: J. Müller & C. Loetz

  6. Winterpause
    23.12., 08:0000:02:05

    Rätsel des Unbewußten Winterpause 2019/20: Liebe Rätselfreunde, mit der Folge über C.G. Jung verabschieden wir uns in die Winterpause. Wir blicken zurück auf ein Folgen-reiches Jahr, in dem wir uns unter anderem auf Gratwanderungen durch die psychische Welt begeben und Themen wie Träumen und Trauma oder den strukturellen Dimensionen der Psyche genähert haben. Auch haben wir das Logo verhübscht und dem Podcast einen neuen Anstrich verliehen. Ganz besonders möchten wir Euch aber für Eure treue Zuhörerschaft danken sowie den vielen schönen Rückmeldungen, Anregungen, Kritiken und Themenvorschläge! Uns hat das rege Interesse, das in diesem Jahr so stetig gewachsen ist, freudig überrascht. Wir bemühen uns, nach und nach auf die unterschiedlichen und zahlreichen Ideen einzugehen. Unter anderem werden wir uns mit Themen beschäftigen, wie: Trauer und Depression, Laioskomplex, Autoritäre Persönlichkeit, Dissoziationen, Perversionen, aber auch farbenfrohen Themen, wie: Märchen-Mythen-Sagen, Archetypen und Kreativität. Wir freuen uns sehr, wenn Ihr uns weiter Eure Ideen, Wünsche und Interessen mitteilt, die wir gerne in die Folgen einarbeiten. Wir wünschen Euch einstweilen eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Ausklang aus dem Jahr 2019 und freuen uns, wenn Ihr gemeinsam mit uns ab dem kommenden Februar 2020 weiter die unendlichen Tiefen des Unbewußten ergründet. Herzlich, Eure Cécile & Jakob

  7. C.G. Jung und das Kollektive Unbewußte (43)
    20.12., 21:4600:29:08

    RÄTSELWISSEN Episoden-Beschreibung: Die Schule C.G. Jungs hat in der Psychoanalyse eine kontroverse Rolle gespielt. Sie spricht der Bilderwelt des Seelischen, Märchen, Mythen und Sagen, aber auch der Alchemie oder Astrologie, eine größere Rolle zu als die meisten anderen psychologischen Schulen. Die Bedeutung dieser seelischen Realität äußert sich an lebensgeschichtlichen Schwellen und in Krisensituation, aber auch im Ärger über das mißlungene Ende einer Fernsehserie. In der Kontroverse um C.G. Jung spiegelt sich ein alter Konflikt zwischen Aufklärung und Mythos, mit dem wir uns in dieser Folge befassen. Download (mp3) Literaturempfehlungen: Jung, C.G.: Die Archetypen und das kollektive Unbewußte. Gesammelte Werke, Bd. 9. Zürich: Walter Verlag, 1985. Jung, C.G.: Der Mensch und seine Symbole. Zürich: Walter Verlag, 1999. Campbell, J: Der Heros in tausend Gestalten. Frankfurt a.M.: Insel, 2011. von Franz, M-L.: C. G. Jung, Leben, Werk und Visionen. Kiel: Königsfurt, 2001 James, W: Die Vielfalt religiöser Erfahrungen. Eine Studie über die menschliche Natur. Berlin: Verlag der Weltreligionen, 2014. Jaffé, A: Aus Leben und Werkstatt von C. G. Jung. Parapsychologie, Alchemie, Nationsozialismus, Erinnerungen aus den letzten Jahrzehnten. Zürich/Stuttgart: Rascher, 1968. Kast, V: Die Tiefenpsychologie nach C. G. Jung. Eine praktische Orientierungshilfe! Stuttgart: Kreuz, 2007 Kerenyi, K: Eleusis: Archetypal Image of Mother and Daughter. Princeton: Princeton University Press, 1991. Kirsch, T: Carl Gustav Jung and the Jews: The Real Story in: Lingering Shadows: Jungians, Freudians and Anti-Semitism. Boston/London: Shambhala, 1991. Metzner, E.; Schimkus, M.: Die Gründung der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung durch Freud und Jung. Gießen: Psychosozial-Verlag, 2011. Links Deutsche Gesellschaft für Analytische Psychologie Verena Kast: Das Rote Buch von C.G. Jung Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  8. Projektion – Projektive Identifizierung (42)
    06.12., 20:3700:26:36

    RÄTSELWISSEN Episoden-Beschreibung: Projektionen in ihren mannigfaltigen Ausgestaltungen rechnen nicht nur zum täglich Brot der therapeutischen Arbeit, sondern bilden auch sehr alltägliche Erfahrungen. Was es damit auf sich hat und warum Projektionen auch ein wichtiger Mechanismus in der seelischen Entwicklung sind, davon handelt diese Folge. Download (mp3) Literaturempfehlungen: Günter, M. (2006). Un-Heimliche Gewalt. Angstlust, Inszenierung und identifikatorische Projektion destruktiver Phantasien. Psyche, 60(3), 215–236 Hinshelwood, R. (1993). Wörterbuch der kleinianischen Psychoanalyse. Stuttgart: Verlag Internationale Psychoanalyse Kernberg, O. (2006). Narzißmus, Aggression und Selbstzerstörung. Fort-schritte in der Diagnose und Behandlung schwerer Persönlichkeitsstörungen. Stuttgart: Klett-Cotta Kernberg, O. (1978). Borderline-Störungen und pathologischer Narzißmus. Frankfurt am Main: Suhrkamp Watzlawick, P. (2005). Anleitung zum Unglücklichsein. München: Piper Verlag Zwiebel, R. (1985). Das Konzept der projektiven Identifizierung. Bericht über die Tagung >>Projektion, Identifizierung und projektive Identifi-zierung<< vom 27. Bis 29.5.1984 in Jerusalem. Psyche, 39 (5), 456–468 Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  9. Regression. Das Kind in uns (41)
    22.11., 08:0000:27:54

    RÄTSELWISSEN Episoden-Beschreibung: Die Fähigkeit zur Regression spielt in der Therapie, aber auch in unserem Alltag eine wichtige Rolle: sich Zeit nehmen zum Entspannen, Träumen, Phantasieren, Schlafen. Doch was, wenn dieser Prozeß außer Kontrolle gerät? Jemand nur noch schläft oder umgekehrt: gar kein Auge mehr zutut? Darüber erfahrt ihr mehr, in dieser Folge. Download (mp3) Literaturempfehlungen: Balint, M. (2018). Therapeutische Aspekte der Regression: Die Theorie der Grundstörung. Stuttgart: Klett-Cotta Freud, A. (1978). Das Ich und die Abwehrmechanismen. München: Kindler Verlag Freud, S. (1999). Kurzer Abriß der Psychoanalyse. GW, Band XIII, S.406–427 Mertens, W., Waldvogel, B. (2000). Handbuch psychoanalytischer Grundbegriffe. Stuttgart: Kohlhammer Verlag Winnicott, D. W. (1987). Vom Spiel zur Kreativität. Stuttgart: Klett-Cotta Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  10. Der Ödipuskomplex. Zeitlos oder überholt? (40)
    08.11., 19:5600:34:15

    RÄTSELWISSEN Episoden-Beschreibung: Spätestens, wenn dieses Wort ins Spiel kommt, schrillen alle analytischen Alarmglocken: Ödipuskomplex. Doch worum geht es beim Ödipuskomplex genau? Und ist das Konzept in der heutigen Psychoanalyse noch aktuell? Über diese Fragen und eine moderne Auffassung vom Ödipuskonflikt handelt diese Folge. Download (mp3) Literaturempfehlungen Bischof, N. (1985). Das Rätsel Ödipus. Die biologischen Wurzeln des Urkonflikts zwischen Intimität und Autonomie. München: Piper. Chasseguet-Smirgel, J. (Hrsg., 1986). Wege des Anti-Ödipus. Frankfurt a.M.: Syndikat. Deleuze, G. (1977). Der Anti-Ödipus: Kapitalismus und Schizophrenie I. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. Freud, S. (1924). Der Untergang des Ödipuskomplexes. In: Studienausgabe, Bd. V, Frankfurt a. M.: Fischer. Laplanche, J. (2017). Die allgemeine Verführungstheorie und andere Aufsätze. Frankfurt a.M.: Brandes & Apsel. Morbitzer, L. (2018). Laios und Lord Voldemort. Rebellion gegen die Endlichkeit. In: Unruh, B; Moeslein-Teising, I; Walz-Pawlita, S (Hg.). Rebellion gegen die Endlichkeit. Gießen: Psychosozial, 95-110. Ogden, T. (2000). Die ödipale Übergangsbeziehung in der Entwicklung der Frau. In: Ogden, T: Frühe Formen des Erlebens. Wien: Springer, 111–141 Vogt, R. (1986). Psychoanalyse zwischen Mythos und Aufklärung oder: Das Rätsel der Sphinx. Frankfurt a.M.: Qumran. Weiß, H. (Hrsg., 1999). Ödipuskomplex und Symbolbildung. Ihre Bedeutung bei Borderline-Zuständen und frühen Störungen. Tübingen: Ed. diskord. Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  11. Wiederholungszwang: Wiederholungszwang – Oder: Warum fang’ ich immer wieder von vorne an? (39)
    25.10., 21:4000:29:49

    RÄTSELWISSEN Episoden-Beschreibung: Wohl jeder Mensch hat irgendwelche Themen, die sich in irgend einer Weise wiederholen. Manchmal scheint geradewegs ein Fluch auf uns zu liegen. Partnerschaften, die immer wieder auf dieselbe Weise enden, Prüfungen, auf die man immer zu spät lernt, wichtige Treffen, die man ungewollt versäumt. Warum es sich hierbei nicht unbedingt um ein Schicksal, wohl aber um ein Rätsel des Unbewußten handelt, darum geht es in dieser Folge. Download (mp3) Literaturhinweise: Freud, S. (1914/1999). Erinnern, Wiederholen und Durcharbeiten. Ge-sammelte Werke, Band X. Frankfurt am Main: Fischer. Freud, S. (1920/1999). Jenseits des Lustprinzips. Gesammelte Werke, Band XIII. Frankfurt am Main: Fischer. Laplanche, J., Pontalis, J.-B. (1999).Vokabular der Psychoanalyse. Frankfurt am Main.: Suhrkamp Taschenbuch Verlag Mertens, W., Waldvogel, B. (2000). Handbuch Psychoanalytischer Grundbegriffe. Stuttgart: Kohlhammer Storck, Timo (2013). Doing Transference: Agieren als Ver-handeln der Übertragungsbeziehung. Jahrbuch der Psychoanalyse, 66:81-120 DPV-Kongreßband (2009). Wie wird Neues möglich? Das Unerwartete in der Psychoanalyse. DPV-Frühjahrstagung 2009. Frankfurt/Main: Congress Organisation Geber & Reusch Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  12. Maligner Narzißmus. Eine Quelle von Haß und Gewalt (38)
    11.10., 13:0700:31:21

    RÄTSELWISSEN Episoden-Beschreibung: Es gibt in menschlichen Beziehungen wohl keinen Mangel an Anlässen, sich Gewalt anzutun. Eine Form der Gewalt spielt dabei aber eine besonders finstere Rolle: die zerstörerische Kraft von narzißtischem Haß. Die Folge beschreibt das Phänomen des bösartigen Narzißmus und seinen Ausprägungen, von politischer oder innerfamiliärer Gewalt bis hin zum Amoklauf. Download (mp3) Besprechung von Edith Buchhalter Literaturempfehlungen Haller R (2009). Das ganz normale Böse. Salzburg: Ecowin. Kernberg O, Hartmann HP (2010). Narzissmus: Grundlagen – Störungsbil-der – Therapie. Kernberg O (2006). Narzißmus, Aggression und Selbstzerstörung. Fortschritte in der Diagnose und Behandlung schwerer Persönlichkeitsstö-rungen. Stuttgart: Klett-Cotta Paulhus DL, Williams KM (2002). The Dark Triad of personality: Narcissism, Machiavellianism, and psychopathy. Journal of Research in Perso-nality. 556–563. Rosenfeld H (1971): A clinical approach to the psycho-analytical theory of the life and death instincts: An investigation into the aggressive aspects of narcissism. International Journal of Psychoanalysis. 52, 169–178. Rosenfeld H (2002 / 1964). Zur Psychopathologie des Narzißmus – Ein klinischer Beitrag. In: Zur Psychoanalyse psychotischer Zustände. Gießen: Psychosozial. Steiner J (2008). Seeing and being seen. Narcissistic pride and narcisstic humiliation. International Journal of Psychoanalysis. 87, 939–951. Trimborn W (2003). Der Verrat am Selbst – Zur Gewalt narzißtischer Abwehr. Psyche, 57(11), 1033–1056. Links Taz: Interview mit Otto Kernberg über bösartigen Narzissmus Hilfe für Opfer von Narzissten Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  13. Die Tragödie des Narzißmus (37)
    27.09., 22:3900:29:43

    RÄTSELWISSEN Episoden-Beschreibung: Narzißten polarisieren und spalten: sie wecken Bewunderung und Sympathie, zugleich Ablehnung, bis hin zu Häme und Verachtung. Es ist eine psychoanalytische Binsenweisheit, daß das, wie man sich nach außen hin gibt, nicht identisch mit dem ist, wie man sich innerlich fühlt. Der Spiegel des Narzißmus hat sogar die Eigenschaft, die Dinge geradewegs in ihr Gegenteil zu verwandeln. Darin liegt aber auch eine traurige Dynamik – die Tragödie des Narzißmus –, deren Kern wir in dieser Folge berühren. Download (mp3) Literaturhinweise: Freud, S. (1914/1999): Zur Einführung des Narzißmus. Gesammelte Werke, Band X, 137-170. Frankfurt am Main: Fischer Grunberger, B. (1982). Vom Narzißmus zum Objekt. Berlin: Suhrkamp Kernberg, O., Hartmann, H.P. (2010). Narzissmus: Grundlagen - Störungsbilder – Therapie. Stuttgart: Schattauer Kohut, H. (1973). Überlegungen zum Narzißmus und zur narzißtischen Wut. Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 27(6):513-554 Küchenhoff, J. (2004). »Zur Einführung des Narzißmus« - eine Relektüre. Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 58(2):150-169 Reich, W. (2006). Charakteranalyse. Bonn: Kiepenheuer & Witsch Rosenfeld, H. (1971). Beitrag zur psychoanalytischen Theorie des Lebens- und Todestriebes aus klinischer Sicht: Eine Untersuchung der aggressi-ven Aspekte des Narzißmus. Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 25(6-7):476-492 Trimborn, W. (2003). Der Verrat am Selbst - Zur Gewalt narzißtischer Abwehr. Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 57(11):1033-1056 Trimborn, W. (2015). Zur Dynamik der Gewalt narzisstischer Bindungen. Jahrbuch der Psychoanalyse, 70:15-45 Internetquelle: Oscar Wilde, Der Schüler Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  14. Der lange Schatten des Traumas – Transgenerationale Weitergabe (36)
    13.09., 08:0000:24:21

    RÄTSELWISSEN Episoden-Beschreibung: »Das Vergangene ist nicht tot; es ist nicht einmal vergangen.« (William Faulkner) – Für kaum ein anderes psychisches Phänomen trifft dieser Satz so zu wie für transgenerationale Traumata. Oftmals liegt der Ursprung psychischen Leidens nicht nur in der eigenen Lebensgeschichte, sondern Generationen zurück. Insbesondere Traumata werfen einen langen Schatten auf die Familiengeschichte. Download (mp3) Literaturhinweise: Bar-On, D. (1993). Die Last des Schweigens. Frankfurt am Main. Campus Faimberg, H. (1987). Die Ineinanderrückung (Telescoping) der Generationen: Zur Genealogie gewisser Identifizierungen. Jahrbuch der Psychoanalyse, 20:114-142. Freud, S. (1913/1999). Totem und Tabu. Gesammelte Werke, Band IX. Frankfurt am Main: Fischer. Grimbert, P. (2006). Ein Geheimnis. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. Grubrich-Simitis, I. (1979). Extremtraumatisierungen als kumulatives Trauma: Psychoanalytische Studien über seelische Nachwirkungen der Konzentrationslagerhaft bei Überlebenden und ihren Kindern. Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 33 (11):991-1023. Moré, A. (2013). Die unbewusste Weitergabe von Traumata und Schuldverstrickungen an nachfolgende Generationen. Journal für Psychologie, 21/2. Pollock, F. (1955). Gruppenexperiment. Ein Studienbericht. Frankfurter Beiträge zur Soziologie 1955-1971, Bd. 2. Frankfurt a. M.: Europäische Verlagsanstalt. Rosenthal, G. (1997). Der Holocaust im Leben von drei Generationen. Familien von Überlebenden der Shoah und von Nazi-Tätern. Gießen: Psychosozial-Verlag. Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  15. Trauma. Die verwundete Seele. Teil II: Posttraumatische Störungen (35)
    30.08., 11:5600:28:47

    RÄTSELWISSEN Episoden-Beschreibung: Die Folge befaßt sich mit einem psychodynamischen Verständnis typischer Traumafolgestörungen, insbesondere der Posttraumatischen Belastungsstörung. Neben dem historischen Hintergrund dieser Erkrankung werden aktuelle Therapieansätze vorgestellt. Download (mp3) Literaturempfehlungen: Balint, M. (1969). Trauma und Objektbeziehung. Psyche, 31, 228-245. Ferenczi, S.(1933, 1972). Sprachverwirrung zwischen den Erwachsenen und dem Kind. In Schriften zur Psychoanalyse, Bd. II. Frankfurt/M: Fischer. Fischer, G; Riedesser, P (2009): Lehrbuch der Psychotraumatologie. Stuttgart: utb. Sachsse, U (2004): Traumazentrierte Psychotherapie. Theorie, Klinik und Praxis. Stuttgart: Schattauer. Reddemann, L. (2001). Imagination als heilsame Kraft. Zur Behandlung von Traumafolgen mit ressourcenorientierten Verfahren (8.Aufl. 2003). Stuttgart: Pfeiffer bei Klett-Cotta. Schröter, M (2018). Die Psychoanalyse und die »Kriegsneurosen« des Ersten Weltkriegs. Eine zweideutige Probe aufs Exempel. Psyche, 72, 122-145. Simmel, E. (1944, 1993). Kriegsneurosen. In: Psychoanalyse und ihre Anwendungen. Ausgewählte Schriften (S. 204-226). Frankfurt/M.: Fischer. Online-Quellen 2000-yard-stare Freud, S, Ferenczi, S, Abraham, K, Simmel, E, Jones, E: Zur Psychoanalyse der Kriegsneurosen Ferenczi, Sándor: INFANTIL-ANGRIFFE. - Über sexuelle Gewalt, Trauma und Dissoziation Deutschlandfunk, Lange Nacht: Sándor Ferenczi – Von den Toten Zonen des Selbst Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  16. Trauma – Die verwundete Seele. Teil I: Frühkindliche Traumatisierungen (34)
    16.08., 22:1500:26:23

    RÄTSELWISSEN Episoden-Beschreibung: »Was in der Seele unbewältigt ist, kennt keine Zeit« – Wir befassen uns in den kommenden drei Folgen mit dem Thema Trauma und Traumafolgestörungen sowie der transgenerationalen Weitergabe. In der ersten Folge geht es um die Frage, was ein Trauma überhaupt ist – und um frühkindliche Traumatisierungen mit ihren Folgen für die seelische Entwicklung. Download (mp3) Literaturempfehlungen Brisch, Karl Heinz (Hrsg., 2018): Bindungstraumatisierungen. Wenn Bindungspersonen zu Tätern werden. Stuttgart: Klett-Cotta. Brisch, Karl Heinz (Hrsg., 2012): Bindung und Trauma. Risiken und Schutzfaktoren für die Entwicklung von Kindern. Stuttgart: Klett-Cotta. Hirsch, Mathias (2011): Trauma. Gießen: Psychosozial Online-Quellen Ferenczi, Sándor: INFANTIL-ANGRIFFE. - Über sexuelle Gewalt, Trauma und Dissoziation Deutschlandfunk: Die Lange Nacht. Sándor Ferenczi – Von den toten Zonen des Selbst. Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  17. Sommerpause
    25.06., 23:3000:01:35

    Rätsel des Unbewußten Liebe Rätselfreunde, mit der Folge über Containing verabschieden uns bis zum 16. August in die Sommerpause! Wir schreiben an neuen Folgen und planen die Aufnahme einer neuen Podcast-Reihe, die ebenfalls im August starten wird – und machen auch Urlaub! Einige der Themenwünsche haben wir bereits umgesetzt, an anderen arbeiten wir. Nach der Sommerpause werden wir uns weiter mit klinischen Themen beschäftigen, so etwa mit Trauer und Depression, zudem wollen wir uns den Fragen von Kreativität und Kunst zuwenden sowie der gesellschaftlichen Relevanz der Psychoanalyse. Gerne könnt Ihr uns weitere Themenwünsche und Ideen schicken. Ganz herzlich möchten wir uns für das Zuhören und Euer Interesse bedanken sowie die vielen schönen Rückmeldungen! Wir freuen uns, wenn ihr uns weiterempfehlt und uns ab August wieder auf unserer Reise durch die erstaunlichen Landschaften des Unbewußten begleitet. Zunächst wünschen wir euch aber einen erholsamen Auftakt in den Sommer! Herzliche Grüße aus Heidelberg Cécile & Jakob

  18. Containing. Oder: Wie psychische Bedeutung entsteht (33)
    14.06., 19:4400:24:12

    RÄTSELWISSEN Episoden-Beschreibung: Containing bezeichnet eines der zentralen Konzepte der Psychoanalyse und führt uns in die Gedankenwelt Wilfred Bions, der nichts weniger versuchte, als nachzuvollziehen, wie sich einer der wunderlichsten Prozesse der menschlichen Psyche ereignet: die Geburt eines Gedankens. Bonusfolge: Die Podcastautoren im Gespräch über Wilfred Bions Leben und Werk (via Patreon) Download (mp3) Literaturempfehlungen: Bion, W. (1991). Learning from experience. London: Maresfield Library Bion, W. (1992). Lernen durch Erfahrung. Frankfurt am Main: Suhrkamp Hinshelwood, R. (1993). Wörterbuch der kleinianischen Psychoanalyse. Stuttgart: Verlag Internationale Psychoanalyse. Ogden, T. (2004). On holding and containing, being and dreaming. International Journal of Psycho-Analysis, 85(6):1349-1364 Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  19. Das Unbewußte. Oder: Warum wir nicht wissen, was wir tun (32)
    31.05., 16:5200:23:57

    RÄTSELWISSEN Episoden-Beschreibung: Das Unbewußte gehört zu einem der berühmtesten Konzepte in der Psychoanalyse. Zugleich gibt es viele Mißverständnisse, wenn vom Unbewußten die Rede ist. Die Folge führt in die moderne psychoanalytische Auffassung vom Unbewußten ein und versucht eine Antwort auf die Frage zu geben: Warum wir nicht wissen, was wir tun – und warum wir das Unbewußte zugleich brauchen, um schöpferisch zu sein. Download (mp3) Literaturempfehlungen Buchholz, MB & Gödde, G (2011). Unbewusstes. Gießen: Psychosozial. Gast, L (1996). Himmel und Hölle, Paradies und Schreckenskammer. Die Idee der Subjektgenese im phantasmatischen Raum bei Freud und Klein. Luzifer-Amor, 17, 134–166. Gödde, G (2009). Traditionslinien des »Unbewußten«. Schopenhauer – Nietzsche – Freud. Gießen: Psychosozial. Storck, T (2019). Das dynamisch Unbewusste. Grundelemente psychodynamischen Denkens, Bd. III. Stuttgart: Kohlhammer Sandler, J & Sandler, AM (1985). Vergangenheits-Unbewußtes, Gegenwarts-Unbewußtes und die Deutung der Übertragung. Psyche, 39 (09), 800-828. Winnicott, D (1991). Die Angst vor dem Zusammenbruch. Psyche, 45 (12), 1116–1126 Links Freud, S: Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse, insb. Vorlesung 17–18 Bohleber, W: Das Unbewusste. Rohde-Dachser, C: Das Konzept des Unbewussten. Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  20. Borderline – Eine Gratwanderung entlang psychischer Extreme (31)
    18.05., 00:2700:25:20

    RÄTSELWISSEN Episoden-Beschreibung: Bei Borderline handelt es sich nach psychoanalytischem Verständnis um eine schwere strukturelle Störung, die ihren Ausgangspunkt in frühen verheerenden oder traumatischen Bindungserfahrungen hat. Die charakteristischen Symptome, wie häufig bspw. das sogenannte "Ritzen" oder "Schwarz-Weiß-Denken", stellen nach diesem Verständnis Organisationsversuche dar, das fragile Ich in Momenten gefühlter innerer Leere und Auflösung wieder zu stabilisieren und zu halten. Download (mp3) Literaturempfehlungen: Bateman, Anthony W., Fonagy, Peter (2014). Psychotherapie der Borderline-Persönlichkeitsstörung. Ein mentalisierungsgestütztes Behandlungskonzept. Gießen: Psychosozial Kernberg, Otto (1978). Borderline-Störungen und pathologischer Narzißmus. Frankfurt am Main: Suhrkamp Kernberg, Otto (1996). Ein psychoanalytisches Modell der Klassifizierung von Persönlichkeitsstörungen. Psychotherapeut 41: 288-296 Weiß, Heinz (2009). Das Labyrinth der Borderline-Kommunikation. Klett-Cotta.

Unterstütze unseren Podcast und erhalte mehr als 70 zusätzliche Bonusfolgen, Autorengespräche und Vertiefungen: www.patreon.com/raetseldesubw Ausgezeichnet mit dem Deutschen Psychodynamik Preis 2025 und dem Förderpreis der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung 2018 Wir widmen uns der Erforschung des Unbewussten, der modernen Psychoanalyse, Tiefenpsychologie und den Verfahren der Psychotherapie. Zudem erzählen wir Fallgeschichten aus der Praxis in unserer Reihe "Tales of Therapy". Unser Buch mit neuen Fallgeschichten: "Mein größtes Rätsel bin ich selbst" (erscheint im Hanser Verlag) -- überall, wo es Bücher gibt. Kontakt: Lives@psy-cast.org Top 10 der Wissenschafts-Podcasts (Spotify) im deutschsprachigen Raum mit über 300.000 Abonnenten Unser "Heimatinstitut" in Heidelberg: http://www.psychoanalytisches-institut-heidelberg.de/ Deutsche Psychoanalytische Vereinigung: https://www.dpv-psa.de Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft: https://dpg-psa.de/ Netzwerk Freier Psychoanalytischer Institute: https://dgpt.de/ueber-uns/fachgesellschaften-freie-institute/netzwerk-freie-institute-fuer-psychoanalyse-und-psychotherapie G-06T4LRH6G4 **Hinweis:** Der Podcast ersetzt keine medizinische oder psychotherapeutische Behandlung oder Beratung. Wenn du psychisch belastet bist, wende dich bitte an deine Hausärztin/deinen Hausarzt, eine psychotherapeutische oder psychiatrische Praxis, den ärztlichen Bereitschaftsdienst **116 117** oder eine psychiatrische Notaufnahme. Bei akuter Gefahr: **112** oder **110**. Kostenlose, anonyme Hilfe rund um die Uhr: Telefon-Seelsorge **116 123**. Weitere Anlaufstellen: https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/hilfe-und-ansprechpartner/hilfe-psychische-probleme