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Rätsel des Unbewußten. Psychoanalyse & Psychotherapie.

Dr. Cécile Loetz & Dr. Jakob Müller

Health & Fitness · Science · Society & Culture

171 Episoden · neueste 02.10.

Häufig erwähnt

Episoden

171
  1. Träumen als schöpferisches Denken – Wilfred Bion (30)
    03.05., 07:0000:25:54

    RÄTSELWISSEN Episoden-Beschreibung: »We are such stuff as dreams are made on« – »Wir sind solcher Stoff, aus dem Träume gemacht sind«. Dieser Ausspruch Shakespeares kann in der Traumkonzeption Wilfred Bions wörtlich genommen werden. Bion, der zu den einflussreichsten Psychoanalytikern nach Freud zählt und für die zeitgenössische Psychoanalyse maßgeblich ist, entwirft ein Modell der menschlichen Psyche, in der die Fähigkeit zu träumen eine zentrale Stellung einnimmt. Bonusfolge: Die Podcastautoren im Gespräch über Wilfred Bions Leben und Werk (via Patreon) Download (mp3) Literaturempfehlungen: Beland, Hermann (2011). Archeonta movebo. 100 Jahre Psychoanalyse des Traums. In: Beland, H.: Unaushaltbarkeit. Psychoanalytische Aufsätze II zu Theorie, Klinik und Gesellschaft. Gießen: Psychosozial, S. 89–112. Deserno, Heinrich (Hrsg., 1999). Das Jahrhundert der Traumdeutung. Perspektiven psychoanalytischer Traumforschung. Stuttgart: Klett-Cotta. Grinberg, León, Sor, Dario, Tabak de Bianchedi, Elizabeth. (1993). W.R. Bion. Eine Einführung. Stuttgart: frommann-holzboog. Kaplan-Solms, K., Solms, M. (2000): Neuro-Psychoanalyse. Stuttgart, Klett-Cotta [insb. drittes Kapitel: Die Neurodynamik von Träumen] Meltzer, Donald (1988). Traumleben. Eine Überprüfung der psychoanalytischen Theorie und Technik. Berlin: Verlag Internationale Psychoanalyse. Moser, U. (2003): „ Traumtheorien und Traumkultur in der psychoanalytischen Praxis (Teil I).” Psyche 57: 639-657 Moser, U. (2003): „Traumtheorien und Traumkultur in der psychoanalytischen Praxis (Teil II).” Psyche 57: 729-750. Segal, Hanna (1996). Traum, Phantasie und Kunst. Stuttgart: Klett-Cotta. Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  2. Strukturelle Störungen (29)
    19.04., 19:1900:20:38

    RÄTSELWISSEN Episoden-Beschreibung: Angst ist nicht gleich Angst, Zwang nicht gleich Zwang – in der Psychoanalyse werden psychische Symptome u.a. auch danach untersucht, in welchen psychischen Kontext sie eingebettet sind. Das sogenannte Strukturniveau der Psyche gibt dabei Auskunft über die Architektur und Beschaffenheit des seelischen Gebäudes, das mehr oder weniger stabil gebaut sein kann. Was es mit Störungen dieser seelischen Architektur, den sogenannten strukturellen Störungen, auf sich hat, davon handelt diese Folge. Download (mp3) Literaturempfehlungen Erikson, Erik H.: Identität und Lebenszyklus. Drei Aufsätze; Frankfurt a. M. 1966; 2. Aufl. 1973 Freud, Sigmund (1923/1999). Das Ich und das Es. In: GW, Band 13, Frankfurt a.M., Fischer Taschenbuchverlag, S. 235–289 Kernberg, Otto (1996). Ein psychoanalytisches Modell der Klassifizierung von Persönlichkeitsstörungen. Psychotherapeut 41: 288-296 Mentzos, Stavros: Lehrbuch der Psychodynamik: Die Funktion der Dysfunktionalität psychischer Störungen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2015. Links Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik (OPD) Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  3. Klein, Bion, Winnicott: Objektbeziehungstheorien (28)
    05.04., 20:2300:24:12

    RÄTSELWISSEN Episoden-Beschreibung: Das Geheimnis der Wirksamkeit von Psychoanalysen gründet auf emotionalen Erfahrungen in der therapeutischen Beziehung – auch wenn es zunehmend Versuche gibt, die »Variable« Therapeut durch digitale Anwendungen zu ersetzen. Warum eine Psychoanalyse nicht auf die zwischenmenschliche Begegnung verzichten kann, wird in den sogenannten Objektbeziehungstheorien auf den Begriff gebracht. Die Folge gibt eine Einführung in wesentliche Grundlagen der Objektbeziehungstheorien, ohne die sich die moderne Psychoanalyse nicht verstehen läßt. Download (mp3) Literaturempfehlungen Storck, Timo (2019). Objekte. Stuttgart: Kohlhammer Klein, Melanie (2001). Das Seelenleben des Kleinkindes und andere Beiträge zur Psychoanalyse. Klett-Cotta, Stuttgart. Rüth, Ulrich (2005). Bion für Beginner. Eine Einführung zu Wilfred Ruprecht Bion (1897–1979): Leben und Werk. Forum der - Kinder- und Jugendspychiatrie und Psychotherapie, 4, 66–81. Sandler, Joseph. (2003). On attachment to internal objects. Psychoanalytic Inquiry, 23, 12–26. Sandler, Joseph; Sandler, Anne-Marie (1999). Innere Objektbeziehungen. Klett-Cotta, Stuttgart 1999 Winnicott, Donald (1979): Die Spiegelfunktion von Mutter und Familie in der kindlichen Entwicklung. In: Winnicott D. W., Vom Spiel zur Kreativität. Stuttgart, Klett-Cotta, S. 128–135 Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  4. Autismus. Halt im Haltlosen (27)
    22.03., 21:2400:24:31

    RÄTSELWISSEN Hinweis: Einige Beschreibungen in der Folge entsprechen nicht dem aktuellen Forschungsstand. Auch unser Wissen verändert sich mit der Zeit und wir werden die Folge an diesen Stellen noch einmal überarbeiten, bitten die Folge bis dahin mit diesem Hinweis im Hinterkopf zu hören Episodenbeschreibung Beim Autismus handelt es sich um eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, die sich u.a. maßgeblich auf die Fähigkeit einer Person auswirkt, in einen schwingungsvollen emotionalen Kontakt zu anderen Menschen zu kommen. Dabei scheinen viele autistische Phänomene und Verhaltensweisen von außen betrachtet zunächst unverständlich. In der psychoanalytischen Arbeit mit autistischen Kindern und Erwachsenen wird u.a. versucht, einen verstehenden Zugang zu der autistischen Welt zu finden und dem Betroffenen dadurch Halt zu vermitteln und einen Entwicklungsraum zu eröffnen. Download (mp3) Literaturempfehlungen: Bick, Esther (1968). The Experience of the Skin in Early Object-Relations. International Journal of Psycho-Analysis, 49:484-486 Durban, Joshua (2019). Heimat, Heimatlosigkeit und Nirgendwosein in der frühen Kindheit. Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 73(1):17-41 Durban, Joshua (2014). Despair and hope: on some varieties of counter-transference and enactment in the psychoanalysis of ASD (autistic spectrum disorder) children. Journal of Child Psychotherapy, 40(2):187-200 Durban, Joshua (2014). Umhüllung und autistisch falsche Formen als schützende Schale gegen Formlosigkeit und Transformation. Jahrbuch der Psychoanalyse, 68:173-192 Nissen, Bernd (2015). Zur psychoanalytischen Konzeptualisierung und Behandlung von Störungen aus dem autistischen und autistoiden Spektrum. Psychotherapeutenjournal 2/2015, S. 110-119 Nissen, Bernd (2006). Autistische Phänomene in psychoanalytischen Behandlungen. Psychosozial-Verlag Tustin, Frances (1993). Anmerkungen zum psychogenen Autismus. Psyche – Zeitschrift für Psychoanalyse, 47(12):1172-1183

  5. Warum träumen wir? Teil I: Die Traumlehre Sigmund Freuds. (26)
    08.03., 06:0000:24:40

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung Einen Großteil unseres Lebens verträumen wir – auch wenn wir uns nicht immer an unsere Träume erinnern können. Aber warum träumen wir überhaupt? Und was bedeuten unsere Träume? Im ersten Teil unserer Serie über das Träumen befassen wir uns mit dem Ursprung der Traumdeutung und der Traumlehre Sigmund Freuds. Bonusfolge: Die Podcastautoren im Gespräch über die Bedeutung Sigmund Freuds für die aktuelle Psychoanalyse (via Patreon) Download (mp3) Literaturempfehlungen: Deserno, H. (Hrsg., 1999). Das Jahrhundert der Traumdeutung. Perspektiven psychoanalytischer Traumforschung. Stuttgart: Klett-Cotta. Freud, S. (1999a) Gesammelte Werke. Bd. 2/3: Die Traumdeutung. Frankfurt/M.: Fischer. Freud S. (1910/1999). Über den Gegensinn der Urworte. Gesammelte Werke, Bd. VIII, 214–221. Frankfurt a.M.: Fischer. Meltzer, D. (1988). Traumleben. Eine Überprüfung der psychoanalytischen Theorie und Technik. München / Wien: Verlag Internationale Psychoanalyse. Mertens, W. (1999). Traum und Traumdeutung. München: C.H. Beck. Schredl, M. (2013). Träume. Unser nächtliches Kopfkino. Heidelberg: Springer Spektrum. Walde, C. (2001). Antike Traumdeutung und moderne Traumforschung. Düsseldorf / Zürich: Artemis und Winkler. Zu Psychoanalyse & Film: Siehe die Reihe »Im Dialog: Psychoanalyse und Filmtheorie im Psychosozial-Verlag« Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen sowie weitere Bonusinhalte Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  6. Widerstand. Oder: Warum wir nicht wollen, was wir wollen (25)
    22.02., 17:4300:23:19

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung In unserer Seele wirken seltsame Kräfte. Es gibt viele Dinge, die wir eigentlich tun wollen, zugleich aber keine Entschlußkraft finden. Oder wir vergessen ganz, was wir uns eben noch vorgenommen haben. Nur Zufall oder das Gesetz der Gewohnheit? In der Psychoanalyse gehört der Widerstand zu einem der zentralen Konzepte. Einerseits hilft Widerstand, unser psychisches Gleichgewicht aufrechtzuhalten, verhindert andererseits aber auch Entwicklung – selbst dann, wenn wir sie uns bewußt wünschen. Ein Dilemma für die therapeutische Situation. Was das Konzept des Widerstands genau meint und wie Therapeuten damit arbeiten, erfahrt ihr in dieser Folge. Download (mp3) Literaturempfehlungen: Ermann, Michael (2000). Widerstand. In: Mertens/Waldvogel, Handbuch Psychoanalytischer Grundbegriffe (S.797–802), Stuttgart: Kohlhammer Freud, Sigmund (1929/1999). Zur Psychologie der Traumvorgänge. In: GW II/III, Frankfurt am Main: Fischer Freud, Sigmund (1937/1999). Die endliche und die unendliche Analyse. In: GW XVI (S.59–99), Frankfurt am Main: Fischer Schneider, Gerhard (2005): Die Gefahr der Heilung – Psychische Veränderung als tödliche Bedrohung. Jahrbuch der Psychoanalyse, 51, 81-114. Storck, Timo (2021). Abwehr und Widerstand. Grundelemente psychodynamischen Denkens. Stuttgart: Kohlhammer. Trimborn, Winfrid (2005): Die Gefahr der Heilung. Pathologische Identifizierungs- und Mentalisierungsprozesse als Grenzen therapeutischer Möglichkeiten. In: Gerhard Schneider, Günter Seidler (Hg.): Internalisierung und Strukturbildung. Westdeutscher Verlag, Opladen. Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  7. Das Geheimnis der Kuscheltiere: Übergangsobjekte (24)
    08.02., 07:0000:17:55

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung Kuscheltiere gehören zur Kindheit wie Märchen oder Süßigkeiten. Aber warum lieben Kinder ihre Kuscheltiere so sehr? Diese Folge befaßt sich mit dem Geheimnis der Kuscheltiere – und warum diese für Kindertherapien, aber auch für die gesamte menschliche Entwicklung von Bedeutung sind. Bonusfolge: Die Podcastautoren im Gespräch über Donald Winnicotts Leben und Werk (via Patreon) Download (mp3) Literaturempfehlungen: Fonagy, P; Gergely, G.; Jurist, E. L., Target, M. (2004).: Affektregulie-rung, Mentalisierung und die Entwicklung des Selbst. Stuttgart: Klett-Cotta. Margaret S. Mahler, Fred Pine, Anni Bergmnn (1980). Die psychische Ge-burt des Menschen. Frankfurt a.M.: Fischer. Winnicott, D. W. (1969). Übergangsobjekte und Übergangsphänomene. Eine Studie über den ersten, nicht zum Selbst gehörenden Besitz. Dt. in: Psyche Nr. 23. Winnicott, D.W. (2006). Vom Spiel zur Kreativität, Stuttgart: Klett Cotta. Stern, D. (2007). Die Lebenserfahrung des Säuglings. Stuttgart: Klett-Cotta (9., erw. Auflage). Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte die Skripte zu den Folgen Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  8. Winterpause und neue Folgen
    07.01., 23:4300:02:00

    Rätsel des Unbewußten Wir bedanken uns sehr herzlich bei euch für einen schönen und so erfolgreichen Start in die Podcasting-Welt und die vielen Rückmeldungen, über die wir uns sehr gefreut haben! Auch freuen wir uns, wenn ihr uns weiterempfehlt und ab Februar wieder mit uns in die Tiefen und Weiten des Unbewußten taucht.

  9. Mentalisierung. Oder: »Ich denke was, was du nicht denkst.« (23)
    04.01., 18:0200:21:03

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung: Jeder hat sich wahrscheinlich schon einmal verwundert gefragt: »Warum habe ich das bloß getan?« oder auch: »Warum verhält sich mein Partner eigentlich so?« Die Fähigkeit, das eigene Handeln und Verhalten oder auch das einer anderen Person in Verbindung mit mentalen Zuständen zu bringen und zu interpretieren, bezeichnet man als Mentalisierungsfähigkeit. Bei manchen Menschen ist sie gut ausgeprägt, bei anderen eher brüchig, wie beispielsweise häufig bei sogenannten »Borderline-Persönlichkeitsstörungen«. Wie wir Mentalisierungsfähigkeit entwickeln und welche Folgen eine mißlingende Mentalisierung hat, davon handelt diese Folge. Download (mp3) Literaturempfehlungen: Allen, Jon G. & Fonagy, Peter (2007). Handbook of Mentalization-Based Treatment. John Wiley & Sons, Ltd, Sussex. Fonagy, Peter (2003). Bindungstheorie und Psychoanalyse. Klett-Cotta, Stuttgart. Müller, Jakob Johann (2018). Bindung am Lebensende. Eine Untersuchung zum Bindungserleben von PalliativpatientInnen und HospizbewohnerInnen. Psychosozial-Verlag, Gießen. Taubner, Svenja (2016). Konzept Mentalisieren. Eine Einführung in Forschung und Praxis. Psychosozial-Verlag, Gießen. Videos: Maxi und die Schokolade False Belief Test Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte das Skript zur aktuellen Folge Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  10. »O Abschied, Brunnen aller Worte« – Warum Entwicklung auf Verlusten gründet. (22)
    28.12., 07:0000:18:59

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung Leben heißt trennen. Und Bindung, Liebe, geht immer mit Verlusten einher – so sind auch Glück und Trauer nahe Verwandte. Warum Trennung und Verlust nicht nur schmerzhaft, sondern auch wichtig für die psychische Entwicklung sind, davon handelt die letzte Folge dieses Jahres. Download (mp3) Literaturempfehlungen: Balzer, W. (2017). Schrankenlos. Die elektronischen Präsenzmedien und der beschädigte Primärprozess. In: Nitzschmann, K, Döser, J, Schneider, G, Walker, C (Hg.): Kulturpsychoanalyse heute. Grundlagen, aktuelle Beiträge, Perspektiven. Gießen: Psychosozial. Bion, W. (1962). A Theory of Thinking, in: International Journal of Psy-cho-Analysis 43 (1962). Bowlby, J. (1974). Attachment and Loss. London, UK: Hogarth. Bowlby: Das Glück und die Trauer. Herstellung und Lösung affektiver Bin-dungen. Klett-Cotta, Stuttgart 1980. Freud, Sigmund (1917/1991): Trauer und Melancholie. In: Gesammelte Werke, Bd. X.. Frankfurt am Main: S. Fischer, 427–446. Haas, E. (1990). Orpheus und Eurydike. Vom Ursprungsmythos des Trauerprozesses. Jahrbuch der Psychoanalyse 26, 230-252. Volkan, V. (1981). Linking objects and linking phenomena : a study of the forms, symptoms, metapsychology, and therapy of complicated mourning. New York, NY, US: International Universities Press. Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte das Skript zur aktuellen Folge Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  11. Bindung. Der Stoff, aus dem die Seele ist. (21)
    21.12., 07:0000:20:13

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung: Was unser seelisches Innenleben ausmacht, gründet in wesentlichen Teilen auf unseren frühen Beziehungserfahrungen. Dieser Grundsatz psychoanalytischen Denkens wird besonders am Konzept der Bindung deutlich. Bindung beschreibt dabei die existentielle Erfahrung von emotionaler Resonanz und Geborgenheit in Beziehungen – oder deren folgenreiches Ausbleiben. Download (mp3) Literaturempfehlungen: Bowlby, J. (1988). A Secure Base: Parent-Child Attachment and Healthy Human Development. London, UK: Tavistock/Routledge. Brisch, K.-H. (2009). Bindung und Trauma. Risiken und Schutzfaktoren für die Entwicklung von Kindern. Fonagy, P. & Luyten, P. (2011). Die entwicklungspsychologischen Wurzeln der Borderline-Persönlichkeitsstörung in Kindheit und Adoleszenz: Ein Forschungsbericht unter dem Blickwinkel der Mentalisierungstheorie. Psyche, 65(9-10):900-952. Grossmann, K. & Grossmann, K. (2008). Bindungen – das Gefüge psychischer Sicherheit. Stuttgart: Klett-Cotta. Grossmann, K. Grossmann, K. Köhler (Hrsg.): Bindung und seelische Entwicklungswege. Klett-Cotta, Stuttgart 2002 Köhler, L (1998). Anwendung der Bindungstheorie in der psychoanalytischen Praxis. Einschränkende Vorbehalte, Nutzen, Fallbeispiele. Psyche 52, S. 369–397. Teicher, M. H. (2000): Wounds that time won't heal: The neurobiology of child abuse. Cerebrum, 4, 50-67. Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte das Skript zur aktuellen Folge Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  12. Das Abstinenzgebot (20)
    14.12., 21:3900:19:44

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung Obwohl man als Patient in einer Therapie viele intime Details über sich preisgibt, wird man doch umgekehrt über den Psychoanalytiker und sein Privatleben nur wenig erfahren, geschweige denn, mit ihm in einen privaten Kontakt treten. Warum das so ist und warum dieses Prinzip der Abstinenz auch für die Behandlung sehr wichtig ist, darum geht es in dieser Folge. Download (mp3) Literaturempfehlungen: Cremerius, Johannes (1984). Die psychoanalytische Abstinenzregel. Psyche (38,9; 769-800) Freud, Sigmund (1915). Bemerkungen über die Übertragungsliebe Picht, Johannes (2014). Zur ethischen Grundlegung der Abstinenz. Jahrbuch der Psychoanalyse, Bd. 69, 77-100 Links und weitere Quellen: Berufsethik der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung Aktueller Zeitungsartikel zur Abstinenzverletzung: Das kranke System des Doktor F. Strafgesetzbuch (StGB), § 174c Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte das Skript zur aktuellen Folge Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  13. Wie Psychoanalytiker zu einer Diagnose kommen. (19)
    07.12., 20:2100:26:01

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung Die Diagnose: manchen bereitet sie Angst, andere sehnen sich, dem Kind endlich einen Namen zu geben. Depressive Episode, Emotional instabile Persönlichkeitsstörung des Borderline-Typs, Zwangsstörung, Bulimia nervosa, Anpassungsstörung, Posttraumatische Belastungsstörung usf. Eine passende Diagnose ist ein wichtiger Schritt hin zu einer passenden Behandlung. Doch die psychodynamischen Verfahren bleiben bei der Klassifikation von Symptomen nicht stehen, sondern versuchen, die Problematik eines Patienten auf mehreren Ebenen zu erfassen: welche Konflikte, welche Abwehr, welche Strukturebene liegen vor? Und was läßt sich daraus ablesen? Download (mp3) Literaturempfehlungen: ICD-10: Kapitel V: Psychische und Verhaltensstörungen Menke 2011: Die Operationalisierte Psychodynamische Diagnostik. Strukturniveau und psychiatrische Diagnose Mackenthun 2011: Strukturbestandteile und Strukturniveau. Kernberg 1983: Borderline-Störungen und pathologischer Narzißmus. Frankfurt a.M.: Suhrkamp Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte das Skript zur aktuellen Folge Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  14. Heilen durch Verstehen. Wie eine Psychoanalyse wirkt. (18)
    30.11., 07:0000:20:25

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung Und wie soll das hier funktionieren? Nicht wenige Patienten stellen diese Frage zu Beginn einer Therapie. Eine berechtigte Frage, auf die wir in dieser Folge eine Antwort zu geben versuchen. Im Zentrum steht dabei ein Grundprinzip einer psychoanalytischen Therapie: "Heilen durch Verstehen" (D. Voos). Download (mp3) Links: Dunja Voos: Heilen durch Verstehen Ärzteblatt: Psychanalyse: Keine Heilung ohne Empathie Wikipedia: Traumindikatoren der Veränderung (s.a. Literaturliste) Ulrich Rüth (2005). Bion für Beginner Ruth Riesenberg-Malcolm (2001). Bion's Theory of containment Boston Change Process Study Group: Interventions That Effect Change in Psychtherapy Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte das Skript zur aktuellen Folge Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  15. Zwang, Zwanghaftigkeit und Zwangserkrankungen (17)
    23.11., 07:0000:22:03

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung Nicht jeder Putzfimmel kommt einer psychischen Erkrankung gleich. Und nicht wenige Menschen empfinden einen unerklärlichen Widerwillen, auf bestimmte Rillen und Muster auf dem Straßenpflaster zu treten. Wer aber das Haus nicht verlassen kann, bevor er nicht den Lichtschalter neunmal betätigt, die Steckdose sechsmal kontrolliert und das Schloss dreimal herumgedreht hat – der leidet vielleicht an dem, was Psychologen eine Zwangserkrankung nennen. Wie Zwangssymptome entstehen und welche Bedeutung sie haben können, damit befasst sich diese Folge. Download (mp3) Literaturempfehlungen: Weiß, Heinz (2017). Neuere Überlegungen zur Psychodynamik zwanghafter Mechanismen. Psyche, 71, 663–686. Leuzinger-Bohleber, Marianne; Kallenbach, Lisa; Asseburg, Lorena; Lebiger-Vogel, Judith; Rickmeyer, Constanze (2017). Psychoanalytische Fokaltherapien für Patienten mit Zwangsstörungen? Psyche, 71, 704-732 Lang, Hermann (2015). Der gehemmte Rebell. Struktur, Psychodynamik und Therapie von Menschen mit Zwangsstörungen. Stuttgart: Klett-Cotta. Weiß, Heinz (2013). The explosion of present and the encapsulation of time. Transference phenomena in the analysis of a psychotic patient. In-ternational Journal of Psychoanalysis, 94, 1057–1075. Mentzos, Stavros (2000). Angst, Zwang und Wahn als Modi der Konflikt-verarbeitung. In: H. Faller & H. Weiß (Hg.): Angst, Zwang und Wahn. Königshausen & Neumann: Würzburg, 20–27. Abraham, Karl (1971 / 1919). Über eine besondere Form des Widerstands gegen die psychoanalytische Methodik. In: Psychoanalytische Studien II. Frankfurt a.M.: Fischer, 254–261.

  16. »Was da alles zum Vorschwein kommt!« – Über Fehlleistungen und Freud’sche Verbrecher (16)
    16.11., 20:2100:17:20

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung Die Folge über Fehlleistungen ist wohl nichts für zarte Ohren. Wer hingegen keine Angst vor »Freud’schen Versprechern« hat, der möge in dieser Folge mehr über die sogenannten Fehlleistungen und – da sie uns allen unterlaufen – mehr über sich erfahren. Bonusfolge: Die Podcastautoren im Gespräch über die Bedeutung Sigmund Freuds für die aktuelle Psychoanalyse (via Patreon) Download (mp3) Literaturempfehlungen: Freud, S.: Zur Psychopathologie des Alltagslebens. Über Vergessen, Versprechen, Vergreifen, Aberglaube und Irrtum. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2009 (online) Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte das Skript zur aktuellen Folge Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  17. Sympathy with the Devil – oder: Die Identifikation mit dem Angreifer (15)
    09.11., 10:0000:17:28

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung In dieser Folge geht es um ein merkwürdiges psychisches Phänomen: Die Identifikation mit dem Angreifer, manchmal auch als das Stockholm-Syndrom bezeichnet, bei der die Opfer einer Gewalttat Sympathie für die Täter entwickeln. Wie man das Phänomen psychodynamisch verstehen kann und warum es auch gesellschaftliche Relevanz besitzt, kann man in dieser Folge hören. Download (mp3) Literaturempfehlungen: Freud, Anna: Die Identifizierung mit dem Angreifer. In: Dies.: Das Ich und die Abwehrmechanismen. Internationaler Psychoanalytischer Verlag, Berlin 1936, S. 125–139 (Digitalisat). Gruen, Arno: Die politischen Konsequenzen der Identifikation mit dem Aggressor. In: Behinderte in Familie, Schule und Gesellschaft. Nr. 1/2000. Hirsch; Mathias: Zwei Arten der Identifikation mit dem Aggressor − nach Ferenczi und Anna Freud. In: Praxis der Kinderpsychologie und Kinder-psychiatrie. Bd. 45 (1996), H. 5, S. 198−205 (Digitalisat). Köthke, Rolf: Das Stockholm-Syndrom: eine besondere Betrachtung des Verhältnisses von Geiselnehmer und Geisel. In: Praxis der Rechtspsychologie 9 (1999), 1, S. 78–85. Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte das Skript zur aktuellen Folge Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  18. Abwehr und Abwehrmechanismen, Teil 2 (14)
    02.11., 10:0000:17:53

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung Folge 14 befasst sich mit weiteren Formen psychischer Abwehr, die wir aus unserem alltäglichen Erleben kennen: z. B. die sogenannte Rationalisierung und andere »reife« Abwehrmechanismen. Download (mp3) Literaturempfehlungen: (siehe auch Folge 13) Cécile Loetz: Das Lachen der Kriegskinder. Eine Explorationsstudie zur Konfliktverarbeitung von Kriegskindheiten. Univ. Heidelberg. Storck, Timo (2021). Abwehr und Widerstand. Grundelemente psychodynamischen Denkens. Stuttgart: Kohlhammer. Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte das Skript zur aktuellen Folge Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  19. Abwehr und Abwehrmechanismen, Teil 1 (13)
    26.10., 14:0000:17:15

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung Was ich nicht will, das man mir tu, das füg ich einem andern zu. Unsere psychische Abwehr hilft uns auf verschiedene Weise durch das Leben, aber sie verzerrt dabei immer auch ein Stück Realität. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr in zwei Teilen über Abwehr und Abwehrmechanismen. Der erste Teil befasst sich mit den frühen Formen psychischer Abwehr, den sog. »primitiven« Abwehrmechanismen. Download (mp3) Links: Übersicht verschiedener Abwehrmechanismen http://www.teachsam.de/psy/psy_pers/abwehrmech/abwehr_0.htm http://www.seele-und-gesundheit.de/psycho/abwehrmechanismus.html Literaturempfehlungen: Freud, Anna: Das Ich und seine Abwehrmechanismen. Kindler, München 1936/1964. Mentzos, Stavros: Lehrbuch der Psychodynamik: Die Funktion der Dysfunktionalität psychischer Störungen. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2015. Mentzos, Stavros. Abwehr. In W. Mertens (Hrsg.), Schlüsselbegriffe der Psychoanalyse. Verlag Internationale Psychoanalyse, Stuttgart 2013. Storck, Timo (2021). Abwehr und Widerstand. Grundelemente psychodynamischen Denkens. Stuttgart: Kohlhammer. Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte das Skript zur aktuellen Folge Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

  20. Psychose und Schizophrenie (12)
    19.10., 21:3000:24:50

    RÄTSELWISSEN Episodenbeschreibung Diese Folge gibt einen Einblick in ein rätselhaftes wie faszinierendes Phänomen: Psychotisches Erleben und das Erkrankungsbild der Schizophrenie – und wie man dies aus einer psychoanalytischen Perspektive verstehen kann. Download (mp3) Links: Forum Psychoanalytischer Psychosentherapie Literaturempfehlungen: Bateson, Gregory; Wynne, Lymann u.a. (1972). Schizophrenie und Familie. Suhrkamp: Frankfurt. Gaetano Benedetti (1983 / 2003). Todeslandschaften der Seele. Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen. Conrad, Klaus (1959 / 2013). Die beginnende Schizophrenie. Versuch einer Gestaltanalyse des Wahns. Psychiatrie Verlag: Köln. Lempa, Günter (2016). Psychodynamische Psychotherapie der Schizophrenien. Psychosozial: Gießen. S. Mentzos (Hg., 1992), Psychose und Konflikt : zur Theorie und Praxis der analytischen Psychotherapie psychotischer Störungen. Vandenhoeck & Ruprecht: Göttingen. Müller, Jakob Johann; Loetz, Cécile (2019). Das Opfer des Selbst. Psychoanalytische Perspektiven auf das religiöse Erleben in der Psychose am Beispiel der Johanna von Orléans. In: Ertel, U., Münch, A. (Hrsg): Forum der psychoanalytischen Psychosentherapie, Bd. 34. Vandenhoeck & Ruprecht. Anmeldung zum Newsletter: Mail mit Betreff "Anmeldung Newsletter" an: Lives@psy-cast.org Unterstütze unser Projekt auf Patreon und erhalte das Skript zur aktuellen Folge Wir freuen uns auch über eine Förderung unseres Projekts via Paypal

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