
Episoden
399- LEP#365 - 10 Jahre Track Night Vienna29.05., 09:0029.05.2026, 09:00
Österreichische EM-Mannschaft für Berglauf und Trail Die österreichische Auswahl für die Europameisterschaften im Berglauf und Trail in Slowenien wurde bekannt gegeben. Bei den Trails starten Anna Plattner (791 ITRA-Punkte) bei den Damen und Felix Bleier (852 Punkte) bei den Herren. Im Nachwuchsbereich zeigt sich mit Ben Balik, Matteo Ragonese und Christoph Müller ein starkes U20-Feld mit beeindruckenden ITRA-Punktezahlen. Bei den Damen im Berglauf sind Isabel Speer und Amelie Muss am Start, die beide internationale Erfahrung mitbringen. Interview: Christoph Sander und die Track Night Vienna Christoph Sander erzählt die Entstehungsgeschichte der Track Night Vienna, die 2017 als Midsummer Track Night begann. Was als kleine Vereinsveranstaltung mit einem Kuchenbuffet und DJ startete, entwickelte sich zu einem der spektakulärsten Laufereignisse Österreichs. Ursprünglich als Mehrkampfveranstaltung konzipiert, fokussiert sich das Event heute ausschließlich auf Laufdisziplinen mit innovativen Features wie dem Wave Light System und Zuschauertunneln. Von der Idee zum Premium-Event Die Transformation der Track Night zeigt Sanders Vision: Bahnleichtathletik für alle zugänglich zu machen. Durch neue Partnerschaften wurde das Event Teil einer weltweiten Serie und erhielt ein deutlich höheres Budget. Das ermöglichte spektakuläre Neuerungen wie die Zuschauer-Brücke ins Stadion-Innenfeld, Festival-Area und professionelle Pacing-Systeme. Heute starten über 600 Athleten in verschiedenen Leistungsgruppen von 21-Minuten-Läufern bis hin zur österreichischen Elite. Komplexität der Leichtathletik-Qualifikation Sander erklärt das komplizierte System aus direkten Limits und Weltranglisten-Punkten für internationale Meisterschaften. Je höher ein Meeting klassifiziert ist, desto mehr Punkte gibt es für dieselbe Leistung. Österreichische Staatsmeisterschaften bringen besonders wertvolle Punkte, weshalb die Track Night Vienna diese austrägt. Die direkten Qualifikationszeiten sind in den letzten Jahren drastisch verschärft worden. Erwähnte Links Track Night Vienna Episode 363 – Laufend Entdecken Podcast Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#365 – 10 Jahre Track Night Vienna erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#364 - Ein Gespräch mit Lemuela Wutz22.05., 09:0022.05.2026, 09:00
Lemuela Wutz, eine vielversprechende österreichische Marathonläuferin und Interior Designerin, die erst vor einem Jahr den Sprung zum Marathon gewagt hat. Nach einem erfolgreichen Triathlon-Hintergrund fokussiert sie sich nun vollständig auf das Laufen und wurde kürzlich beste Österreicherin beim Wings for Life World Run mit 46 Kilometern. Vom Triathlon zum Marathon Lemuela erzählt von ihrem Wechsel vom Dreikampf zum reinen Laufen. Ursprünglich in der Leichtathletik gestartet, führte sie ein Schwimmtrainer zum Triathlon. Während ihres Studiums in Amerika lief sie im Universitätsteam, kehrte aber in den Sommerpausen zum Triathlon zurück. Die Entscheidung für das Laufen fiel schließlich aufgrund der Zeiteffizienz und ihrer besonderen Vorliebe für längere Distanzen. Marathondebüt und Ziele Ihr erster offizieller Marathon in Graz endete mit einem beeindruckenden Sieg in 2:44. Diese Zeit etablierte sie sofort in der österreichischen Spitze. Ihr nächstes großes Ziel ist eine Zeit um 2:37, langfristig träumt sie von einer Zeit um 2:30. Als nächster großer Wettkampf steht der Valencia Marathon im Fokus. Training und Aufbau Bei Spitzenform trainiert Lemuela bis zu 17 Stunden pro Woche mit einem Umfang von 180-200 Kilometern. Sie bevorzugt flache Strecken für das hohe Volumen, um die Regeneration zu optimieren. Aktuell arbeitet sie mit einem neuen Schweizer Coach zusammen, nachdem sie sich längere Zeit selbst trainiert hatte. Wettkampfernährung Ihre bewährte Strategie umfasst bis zu drei Gels pro Stunde (je 25g Kohlenhydrate) plus Wasser von den Verpflegungsstationen. Diese Herangehensweise testete sie ausführlich im Training und verzichtet dabei bewusst auf komplexere Ernährungsstrategien mit Flüssigkohlenhydraten. Atmosphäre und Events Lemuela schätzt besonders Events mit großer Atmosphäre wie die Track Night Vienna. Die professionelle Ausstattung und die Möglichkeit, gemeinsam mit Spitzenathleten zu starten, machen solche Veranstaltungen zu besonderen Erlebnissen. Nach ihrer Marathon-Fokussierung plant sie nun wieder verstärkt kürzere Distanzen zu laufen. Balance zwischen Beruf und Sport Als Interior Designerin und Trainerin balanciert sie zwischen ihrem Hauptberuf und dem Leistungssport. Zusätzlich gibt sie Lauftraining und schreibt Trainingspläne für Athleten. Der Sport bleibt für sie ein wichtiger Ausgleich, auch wenn das Trainingsvolumen beträchtlich ist. Erwähnte Links Wings for Life World Run Vienna Calling Halbmarathonserie Track Night Vienna Graz Marathon Valencia Marathon Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#364 – Ein Gespräch mit Lemuela Wutz erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#363 - Racing Again15.05., 09:0015.05.2026, 09:00
Österreichische Berglauf-Staatsmeisterschaft Die österreichische Berglauf-Staatsmeisterschaft am Schafberg brachte bekannte Gesichter auf die Podestplätze. Bei den Damen dominierte Andrea Mayr mit ihrem 19. Berglauf-Staatsmeistertitel seit 2002 – bereits der 15. in Serie. Sie gewann in 57:14 vor Isabel Speer (1:02:05) und Amelie Muss (1:02:53). Bei den Herren sicherte sich Manuel Innerhofer den österreichischen Titel in 48:37, während Julius Ott als schnellster Mann overall in 47:39 ins Ziel kam, aber für Deutschland startete. Der Staatsmeisterschafts-Sieg war gleichzeitig Qualifikation für die EM in Kamnik. Deutsche Ultra-Trail-Meisterschaft Beim Mountain Man in Nesselwang fand die deutsche Ultra-Trail-Meisterschaft über 70 Kilometer und knapp 4000 Höhenmeter statt. Lisa Wimmer gewann bei den Damen vor Sophia Reuss und Evi Gudelius. Johannes Wingenfeld, der eine Woche zuvor beim IATF den K35 gewonnen hatte, triumphierte bei den Herren vor Pierre Emmanuel Alexandre und Marcel Höche. Bemerkenswert war das enge Damenfeld: zwischen Platz zwei und vier lagen nur 34 Sekunden, während eine halbe Stunde zur Siegerin fehlte. Transvulcania La Palma Auf La Palma beeindruckten verschiedene Distanzen mit starken internationalen Feldern. David Sinclair gewann den Ultramarathon vor Petter Engdahl, bei den Damen siegte Blandine L’Hirondel vor Lucy Bartholomew und Emelie Forsberg. Besonders das kenianische Team von Run Together dominierte die kürzeren Distanzen – Philemon Kiriago, Anthony Felber und Richard Omaya Atuya, die auch beim IRTF in Innsbruck gestartet waren, teilten sich die Podestplätze auf. Cocodona 250 und Wings for Life World Run Rachel Entrekin gewann den 250-Meilen-Lauf Cocodona zum dritten Mal und stellte einen neuen Streckenrekord in 56:09 auf. Beim Wings for Life World Run triumphierte zum vierten Mal Jo Fukuda aus Japan mit einer neuen Rekorddistanz von fast 79 Kilometern. Andreas Vojta wurde erneut Dritter overall und bestätigte seine starke Form auf Ultra-Distanzen, während bei den Damen Mikky Keetels aus den Niederlanden mit 62 Kilometern gewann. Erwähnte Links I Want to Run Trail Cup Kärnten Karawanken Löwentrail Startplatz-Verlosung Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#363 – Racing Again erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#362 - Die Entwicklung des IATF08.05., 09:0008.05.2026, 09:00
Interview mit Alex Pittl – Head of Organization IATF Wir sprechen mit dem Hauptorganisator über die Geschichte des Festivals, das von einem kleinen Erlebnislauf mit 50 Teilnehmern im Jahr 2001 zu Österreichs größtem Trailrun-Festival mit fast 9000 Startern gewachsen ist. Alex erzählt über die Herausforderungen während Corona, die erfolgreiche Durchführung trotz Pandemie-Beschränkungen und die Vision für die Zukunft des Events. Neues Elite-Format: Trailhunt Erstmals gab es ein zweitägiges Verfolgungsrennen mit 30.000 Euro Gesamtpreisgeld (7.000 Euro für den Sieger). Am ersten Tag ein Vertical mit 7,4 Kilometern und 1330 Höhenmetern zur Seegrube, am zweiten Tag 23,9 Kilometer mit den Rückstandszeiten als Startabstand. Das Format kombiniert gezielt Bergläufer und Trailrunner und soll eine Alternative zu kleineren Preisgeldern schaffen. Frühjahrs-Herausforderungen Das Festival findet bewusst früh im Jahr statt, was den Auftakt in die Trailsaison markiert. Allerdings bringen späte Schneefälle regelmäßig Herausforderungen mit sich – heuer musste der Zirbenweg wieder abgekürzt werden. Ein eigenes Unternehmen mit Lawinenkommissions-Mitgliedern bewertet die Streckensicherheit, und Wegebauer schaufeln Wege frei. Wachstumsschmerzen und Lösungen Bei fast 9000 Startern entstehen logistische Herausforderungen: Zeitversetztes Starten in Wellen, Sperrungen bei Versorgungsstellen wegen Überfüllung, und neue Shuttle-Services für Zuschauer. Für die Zukunft ist geplant, Bewerbe auf den Freitag zu verlegen, um die Masse am Samstag zu entzerren. Die besondere Atmosphäre Das Start- und Zielgelände vor dem Landestheater in der Innsbrucker Altstadt bietet eine einzigartige Kulisse mit direktem Blick auf die Nordkette. Von dort kann man direkt mit den Bergbahnen zu Versorgungsstellen fahren und hat die historische Altstadt als Laufstrecke. Vision IATF 2030 Das Ziel ist ein einwöchiges Festival ähnlich dem UTMB, wo Menschen ganze Wochen verbringen. Geplant sind mehr Elite-Rennen, Workshops, Symposien und ein umfassendes Programm für die gesamte Trailrunning-Community. Die wirtschaftliche Bedeutung für Innsbruck liegt bereits bei 3,6 Millionen Euro Wertschöpfung. Einblicke von Jakob Spuller (Projektleiter) Als Projektleiter seit 2022 berichtet Jakob über die organisatorischen Herausforderungen, das 20-25 köpfige Kernteam plus 500 Helfer, und die Vision, nicht nur für Läufer, sondern auch für Zuschauer ein umfassendes Erlebnis zu schaffen. Erwähnte Links IATF Anmeldung 2027 – Anmeldung öffnet am 9.9. um 9:09 Uhr Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#362 – Die Entwicklung des IATF erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#361 - Trainingslager & Laktat01.05., 09:0001.05.2026, 09:00
Nachgereichte Einspieler Wir liefern einen Einspieler nach, der in der letzten Folge dem Schnitt zum Opfer gefallen ist. Und zwar von Michi Geisler vom Naturns Ötzi-Trail-Run. Und dann haben wir noch einen Streckencheck von Manuel Innerhofer zur Trail-Running-EM in Kamnik (5.-7. Juni). ÖBB Projekt Leistungssport Die ÖBB bietet eine neue Möglichkeit für aktive Leistungssportler: eine zweijährige Ausbildung zum Fahrdienstleister in 22 Wochenstunden an vier Tagen. Die Ausbildung findet in Wien und St. Pölten statt und richtet sich an Sportler aus anerkannten Bundessportfachverbänden. European Trailrunning Championships 2028 In Villars, Schweiz, finden 2028 erstmals die “European Trailrunning Championships” statt – eine symbolische Umbenennung der früheren “European Athletics Offroad Championships”, die das Zusammenwachsen von Trail- und Berglauf demonstriert. Marathon-Weltrekorde in London Beim London Marathon wurden gleich mehrere Weltrekorde pulverisiert: Sabastian Sawe lief mit 1:59:30 den schnellsten Marathon aller Zeiten, während drei Läufer unter der vorherigen Weltrekordzeit blieben. Bei den Damen stellte Tigst Assefa mit 2:15:41 ebenfalls einen neuen Weltrekord auf. UTMB Performance Index Update Die Ironman Group hat ihren UTMB-Performance-Index überarbeitet und einen detaillierten Artikel zu dessen Berechnung veröffentlicht. Dies wirft Fragen zur zukünftigen Koexistenz mit dem etablierten ITRA-Score auf. Peters Triathlon-Ausflug Peter berichtet von seinem zehntägigen Triathlon-Trainingslager in der Toskana und seinem ersten Duathlon-Wettkampf in Maisau, inklusive Wechselzonen-Chaos und Windschatten-Regelverwirrung. Erwähnte Links Kamnik Trail Running EM 2025 (Rabatt mit Code “KAMNIK20”) ÖBB Projekt Leistungssport Informationen UTMB Performance Index Details Canyons Endurance Runs Grand Raid du Ventoux Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#361 – Trainingslager & Laktat erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#360 - Road to IATF 202624.04., 09:0024.04.2026, 09:00
ÖLV Trailrunning Team und EM-Qualifikation Das österreichische Trailrunning Team absolvierte ein Trainingswochenende in Werfenweng mit Boxenstopp beim Minimalist von Jakob Hermann. Bei der EM-Qualifikation beim Ötzi Trail Run in Naturns zeigten die Athletinnen und Athleten starke Leistungen gegen internationale Konkurrenz. Die ersten fünf Männer liefen die 30 Kilometer mit 2100 Höhenmetern unter drei Stunden, darunter Andi Reiterer und Julius Ott. Trail-EM in Slowenien mit Open Races Vom 5. bis 7. Juni findet in Kamnik die Europameisterschaft statt. Parallel gibt es Open Races über 9, 25 und 52 Kilometer, bei denen Hobby-Läufer auf denselben Strecken wie die Elite antreten können. Der Veranstalter bietet aktuell 20 Prozent Rabatt mit dem Code “Kamnik20”. IATF Innsbruck: Das größte österreichische Trail-Festival Das Innsbruck Alpine Trailrun Festival bietet vom 29. April bis 2. Mai Strecken von 7,4 bis 112,6 Kilometern für jeden Anspruch. Neu ist der zweitägige Elite-Bewerb “Trail Hunt” mit 30.000 Euro Preisgeld, bestehend aus einem Vertical (7,4 km, 1330 Hm) und einem 25-Kilometer-Verfolgungsrennen. Hochkarätige internationale Athleten wie die Kenianer Richard Artuja und Philemon Kiriago sind am Start. Race Magazine Pflichtausrüstung und Vorbereitung Für alle IATF-Teilnehmer ist ein Handy mit SOS EU Alps App, Bergeversicherung, Rettungsdecke, Trinkgefäß, geschlossene Trailschuhe und Regenjacke Pflicht. Bei längeren Distanzen kommen Stirnlampe, Erste-Hilfe-Set und Essen dazu. Bei schlechtem Wetter kann zusätzliche Kalt- und Schlechtwetterausrüstung vorgeschrieben werden. Neuer Trail Cup Kärnten Ein neuer regionaler Trail Cup startet mit drei einsteigerfreundlichen Bewerben: Wörthersee Trail (14 km, 320 Hm) am 9. Mai, Weißensee Easy Trail (20 km, 1400 Hm) am 13. Juni und Karawanken-Löwen-Trail (33 km, 1900 Hm) am 5. September. Barfußlaufschuhe von Xero im Test Wir testeten den Scrambler Low EV und Mesa Trail 2 – beide mit 0mm Sprengung und minimaler Dämpfung. Der Scrambler mit Michelin-Sohle eignet sich für Trailläufe bis 15-20 Kilometer, verlangt aber Eingewöhnung wegen der Wadenbelastung. Der Mesa Trail 2 ist eher für urbanes Joggen und Wandern geeignet. Beide Modelle bieten 5000 Meilen Sohlengarantie. Erwähnte Links Trail Cup Kärnten Kamnik EM Open Races (mit Code “Kamnik20” für 20% Rabatt) Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#360 – Road to IATF 2026 erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#359 - Ein Gespräch über Ständig in Bewegung17.04., 09:0017.04.2026, 09:00
Ein Leben in Bewegung Hannes Zellhofer ist seit elf Jahren mit seinem YouTube-Kanal “Ständig in Bewegung” unterwegs und dokumentiert seine vielfältigen Aktivitäten. Vom ursprünglichen Fußball-Content vor zehn Jahren hat er sich zu einem vielseitigen Content Creator entwickelt, der Zugfahrten, Lost Places und Trailrunning kombiniert. Öffentliche Verkehrsmittel als Passion Hannes nimmt seine Zuschauer virtuell auf Reisen mit – von alten Schlafwagen durch die Slowakei bis zur neuen Westbahn-Südstrecke. Als unabhängiger Dokumentarist berichtet er ehrlich über öffentliche Verkehrsmittel und deren Qualität, ohne gesponsert zu sein. Lost Places und Bahngeschichte Geprägt von seinem Vater erforscht Hannes seit 30 Jahren eingestellte Bahnen in Niederösterreich. Besonders seine Videos über ehemalige Straßenbahnlinien wie die Linie 8 oder die geheimnisvolle Schrägseilbahn am Bisamberg finden überraschend großes Interesse – das Video zur Linie 8 erreichte 11.000 Aufrufe. Vom Wandern zum Trailrunning Seit 2018 hat sich Hannes systematisch durch alle Distanzen des Mozart 100 by UTMB gearbeitet bis zum 100-Kilometer-Lauf. Mittlerweile hat er mehrere hundert Kilometer Läufe absolviert, bevorzugt aber laufbare, wellige Strecken gegenüber alpinen Kletterpassagen. Wintertraining und mentale Stärke Für den Donautrail in Linz trainierte Hannes den ganzen Winter bei schwierigen Bedingungen mit 50-Kilometer-Läufen am Wochenende. Trotz Glatteis und Knieproblemen zog er das Training durch, was seine mentale Komponente erheblich stärkte. Donautrail Linz: 100 Kilometer in 13:50 Der Lauf war geprägt von einem 4-Uhr-Start und einem Müdigkeitseinbruch an der Donau zwischen Kilometer 56 und 80. Hannes fand in einem Mitläufer Unterstützung und belohnte sich auf den flachen Donau-Abschnitten mit Podcast-Hören – erstmals bei einem Wettkampf. Backyard Ultras und Zukunftspläne Nach positiven Erfahrungen beim Backyard Ultra am Wallersee (80 Kilometer) plant Hannes etwa einen 100-Kilometer-Lauf pro Jahr. Statt nach längeren Distanzen zu streben, bevorzugt er neue Strecken gegenüber Wiederholungen und hält Ausschau nach weiteren laufbaren 50-75 Kilometer Läufen. Erwähnte Links YouTube-Kanal: Ständig in Bewegung Donautrail Linz Mozart 100 by UTMB Wien rundumadum Backyard Ultra Wallersee Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#359 – Ein Gespräch über Ständig in Bewegung erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#358 - Ich bin ein Trailläufer, holt mich hier raus10.04., 09:0010.04.2026, 09:00
Marathon des Sables 40. Austragung Bericht zur laufenden 40. Austragung des berühmten Wüstenlaufs in der Sahara. Des Linden, die ehemalige Elite-Marathonläuferin, läuft mit und befindet sich nach den ersten vier Etappen auf Platz 3. Das Event umfasst 250 Kilometer aufgeteilt auf sechs Etappen, darunter eine 100-Kilometer-Stage. Die Läufer müssen ihre komplette Verpflegung selbst mitführen, nur Wasser und Schlafausrüstung werden gestellt. Loop100 – Neues Format in Österreich Vorstellung einer neuen Laufveranstaltung in Weigelsdorf (burgenländisch-niederösterreichische Grenze). Die 100 Meilen (161 km) werden auf einer 5,5 km langen Runde absolviert (29 Runden). Teilnahme solo, im Zweier- oder Viererteam möglich. Karenzzeit beträgt 27 Stunden, was einem 10-Minuten-Pace entspricht. Teams müssen immer einen Läufer auf der Strecke haben. Startgebühr: 50 Euro solo, 100 Euro für Zweierteam. Link: https://loop100.at/ Schuhtest: Hoka Speedgoat 7 Der Speedgoat 7 kommt mit reaktivem Schaumstoff in der Zwischensohle und 5mm tiefen Vibram Mega-Grip Stollen. Bei 275 Gramm Gewicht und 4mm Sprengung eignet er sich besonders für längere Distanzen. Starke Polsterung in der Fersenpartie sorgt für guten Halt. Preis: 165 Euro, auch in Wide-Version erhältlich. Schuhtest: Altra Experience Wild 3 Plus Ein vielseitiger Allround-Trailschuh mit 4mm Sprengung und 325 Gramm Gewicht. Ausgestattet mit dynamischem Ego P35 Schaumstoff, Vibram Mega-Grip Sohle und Steinschutzplatte. Mittelgedämpft mit typisch breiter Altra-Zehenbox. Preis: 150 Euro UVP. https://www.altrarunning.eu/de/experience-wild-3-herren-al0a85v0161.html Rekordlauf Jimmy Gressier Der französische Läufer verbesserte den (seinen eigenen) 5-Kilometer-Europarekord auf 12:51. Er war der erste Nicht-Afrikaner unter 13 Minuten auf der Straßendistanz und behauptet sich so weiter an der Spitze des europäischen Kontinents. Olympische Zukunft des Trailrunnings Diskussion über die mögliche Aufnahme des Trailrunnings ins olympische Programm. Chancen und Herausforderungen der Olympisierung werden beleuchtet, einschließlich der Notwendigkeit TV-gerechter Formate und standardisierter Qualifikationssysteme. Die ITRA arbeitet mit der WMRA und World Athletics zusammen, um den Sport voranzubringen. Erwähnter Artikel: https://www.trailrunningworld.net/traumziel-olympia-aber-wird-der-olympische-friedhof-trailrunnings-trauma/ Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#358 – Ich bin ein Trailläufer, holt mich hier raus erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#357 - Ein Gespräch mit der Traunsee Trailrunning Community03.04., 09:0003.04.2026, 09:00
Tanja und Paul Prechtl, Gründer des Traunsee Trailrunning Clubs, sowie Bernie als aktives Community-Mitglied. Der Verein entstand aus einer Corona-bedingten Strava-Cup-Initiative und hat sich zu einer 100-köpfigen aktiven Trailrunning-Community im Salzkammergut entwickelt. Entstehung der Community Der Traunsee Trailrunning Club entstand während der Corona-Zeit aus einem Strava-Cup heraus, bei dem Läufer über Segmente gegeneinander antraten. Was als digitale Alternative zu ausgefallenen Rennen begann, entwickelte sich zu einer lebendigen Community mit regelmäßigen Treffen und schließlich zur offiziellen Vereinsgründung 2024. Community Runs als Herzstück Jeden Mittwoch um 18 Uhr findet ein Community Run statt – das ganze Jahr über, nur mit Ausnahme der Weihnachtszeit. Die Läufe dauern etwa eine Stunde, werden in verschiedenen Tempo-Gruppen absolviert und finden bewusst an wechselnden Locations statt, um die Region zu erkunden. Der Traunsee Trailrunning Cup Der Cup umfasst fünf Rennen von Mai bis September, wobei jeder Teilnehmer einen Monat Zeit hat, die jeweilige Strecke zu absolvieren. Zusätzlich gibt es zwei längere Challenge-Strecken für echte Bergabenteuer. Ab 2024 wird die Zeitmessung über Time2Win professionalisiert, während weiterhin Strava-Segmente genutzt werden. Vereinsveranstaltungen Der Club organisiert den traditionellen Mülibankerllauf (Ende Jänner) und den Feuerkogel Berglauf (Oktober), beide mit begrenzten Teilnehmerzahlen für familiäre Atmosphäre. Zusätzlich beteiligt sich der Verein an sozialen Projekten wie Wings for Life Run und lokalen Spendenaktionen. Community-Struktur Der Unterschied zwischen Community-Mitgliedern (240 Personen) und Vereinsmitgliedern (100 Personen) liegt in der aktiven Teilnahme. Vereinsmitglieder erhalten Clubausstattung und Zugang zu exklusiven Events wie Camps und speziellen Trainings. Der Jahresbeitrag beträgt 25 Euro. Erwähnte Links Traunsee Trailrunning Club Time2Win (Zeitnehmungsplattform) Spond-App (Community-Organisation) Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#357 – Ein Gespräch mit der Traunsee Trailrunning Community erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#356 - Lindkogel Aftermath27.03., 09:0027.03.2026, 09:00
Chianti Ultra Trail statt Blue Trail Teneriffa Aufgrund schlechten Wetters wurde der Blue Trail Teneriffa abgesagt, was zu einem starken Teilnehmerfeld beim parallel stattfindenden Chianti Ultra Trail in der Toskana führte. Namen wie Courtney Dauwalter, Yngvild Kaspersen, Thomas Cardin und Andreas Reiterer sorgten für spektakuläre Rennen. Spektakulärer Holmenkollen-Lauf Beim Abschluss der Langlaufsaison absolvierte ein Teilnehmer die 50 Kilometer mit etwa 10 Bier und mehreren Schnäpsen – und wurde trotzdem nicht Letzter. Trail-EM Nominierungen Deutschland und Österreich Deutschland hat bereits sechs Athleten für die Trail-EM in Kamnik (5.-7. Juni) nominiert, die sich beim Trail du Petit Ballon in Frankreich qualifizierten. Österreichs Nominierung erfolgt erst am 11. April – relativ knapp vor dem Wettkampf. Die späte Nominierung zeigt auch den unterschiedlichen Stellenwert der Sportart in verschiedenen Ländern. Test: 361° Futura 3 Trail-Schuh Peter testete die dritte Generation des Futura von 361°. Der Schuh wiegt 320 Gramm, hat 6mm Drop und eine eigenentwickelte Apex Grip-Sohle. Besondere Features sind Befestigungsmöglichkeiten für Gamaschen und gute Griffigkeit auch auf gatschigen Untergründen. Lindkogel Trail – 10-jähriges Jubiläum Alle drei Hosts nahmen am ausverkauften Lindkogel Trail teil. Julius Ott stellte einen neuen Streckenrekord auf der 21km-Distanz in 1:31:08 auf (4:14er-Schnitt mit 1000 Höhenmetern). Geordi und Peter liefen gemeinsam mit ihren Partnerinnen die 21,5km-Distanz, Florian absolvierte die 34km in 4:32:49. KI-Training vs. klassisches Coaching Florian berichtet von seinen Erfahrungen mit KI-basiertem Training. Für seine aktuelle Lebenssituation mit wenig Zeit und viel Flexibilitätsbedarf funktioniert es gut, ein klassischer Trainer bleibt aber für spezifisches, individuelles Training überlegen. Erwähnte Links Trail-EM Kamnik Chianti Ultra Trail Lindkogel Trail 361° Laufschuhe Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#356 – Lindkogel Aftermath erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#355 - Ein Gespräch über Joe Nimble20.03., 09:0020.03.2026, 09:00
Sebastian Bär, Gründer und Geschäftsführer von Joe Nimble. Sebastian kommt aus einem Familienunternehmen, das bereits in den 1980er Jahren Schuhe mit Zehenfreiheit entwickelte. Als Teenager entdeckte er in den USA den Cross-Country-Sport und lief bereits damals erfolgreich mit einem speziell angefertigten Laufschuh mit Zehenfreiheit. Diese Erfahrungen führten zur Gründung von Joe Nimble, einer Marke, die sich kompromisslos auf die Funktion der Großzehe konzentriert. Das Joe Nimble Konzept Das Unternehmen basiert auf der Erkenntnis, dass die Großzehe der größte Knochen im Fuß mit vierfach höherer Dichte ist und physiologisch für mehr ausgerüstet ist als andere Zehen. In herkömmlichen Schuhen wird sie jedoch nach innen gedrängt, was zu einer Degeneration der Muskulatur führt – ähnlich wie bei einem Arm in der Schlinge. Joe Nimble gibt der Großzehe den nötigen Platz und unterstützt ihre Funktion durch den patentierten “Toepilot” in der Zwischensohle. Erfahrungen am Badwater Ultramarathon Sebastian war mehrmals als Betreuer beim extremen 217-Kilometer-Rennen durch das Tal des Todes dabei. Während andere Läufer 8-12 Paar Schuhe benötigten, kamen die Joe Nimble-Läufer mit nur einem Paar aus – ohne blaue Zehennägel oder Blasen. Ein Läufer zog die Schuhe auf der gesamten Strecke nicht einmal aus, was laut Race Director ein absolutes Novum in der Renngeschichte war. Kritik an aktuellen Trends Sebastian warnt vor der unkritischen Nutzung von Carbon-Schuhen im Hobbysport. Diese extremen Supercritical-Schäume mit hoher Reaktivität sind für Topathleten entwickelt, können aber bei Hobbyläufern zu Problemen führen. Ab Kilometer 10-15 drehen sich die Füße oft nach außen, weil der lange Hebel nicht mehr gestemmt werden kann, oder es entsteht das typische “Platsch-Platsch”-Geräusch durch mangelnde Muskulatur. Das Big Toe Power System Neben den Schuhen hat Joe Nimble ein ganzheitliches System entwickelt: spezielle Socken mit separatem Großzeh-Bereich, Zehenspreizer aus weichem Silikon und das “Big Toe Power Pro” Trainingsgerät. Mit diesem kann die Fußkraft wissenschaftlich erwiesen um bis zu 70% in 6-8 Wochen gesteigert werden – bei nur 3 Minuten Training, 4x pro Woche. Wissenschaftlicher Hintergrund Die Großzehe ist bei jedem Läufer der letzte Kontaktpunkt zum Boden und sollte als Hebel im Vortrieb fungieren. Studien der Sporthochschule Köln bestätigen die Wirksamkeit des Trainingskonzepts. Das System wird mittlerweile auch in anderen Sportarten genutzt, etwa bei der Basketball-Nationalmannschaft und Olympia-Athleten im Bobsport. Erwähnte Links Joe Nimble Website Rabattcode für Podcast-Hörer: laufen10 (10% auf alles) Hallux-Winkel-Mess-App (Footprint) Big Toe Power Pro Trainingsgerät Big Toe Socken und Big Toe Spacer Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#355 – Ein Gespräch über Joe Nimble erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#354 - Peter & Geordi im Trainingslab13.03., 09:0013.03.2026, 09:00
Patrick Dobrovits ist Sportwissenschaftler und Personaltrainer aus Neunkirchen, der ein Trainingslab betreibt und sich auf Leistungsdiagnostik spezialisiert hat. Seine Expertise liegt darin, aus Messdaten konkrete Trainingsempfehlungen abzuleiten. Grundlagen der Leistungsdiagnostik Patrick erklärt, dass eine Leistungsdiagnostik das Verhältnis zwischen Belastung und Beanspruchung misst. Dabei werden verschiedene Parameter wie Herzfrequenz, Laktatkonzentration, Sauerstoffaufnahme und Energiebereitstellung analysiert. Das Ziel ist nicht die Bewertung, sondern das Verstehen der aktuellen Leistungsfähigkeit und der Ansatzpunkte für Verbesserungen. Testverfahren und Messmethoden Die Testung kombiniert Spiroergometrie (Atemgasanalyse) mit Laktatmessung am Laufband. Über die Atemmaske werden Sauerstoff- und CO2-Aufnahme gemessen, was Rückschlüsse auf VO2 Max, ventilatorische Schwellen und Energiestoffwechsel ermöglicht. Ein Stufenprotokoll mit Laktatmessung ergänzt die Analyse des Muskelstoffwechsels. Für wen ist Leistungsdiagnostik sinnvoll Eine Leistungsdiagnostik ist grundsätzlich für jeden sinnvoll – vom Sportanfänger bis zum erfahrenen Athleten. Anfänger profitieren besonders, da sich schnelle Verbesserungen zeigen. Das Sportslab arbeitet auch mit einer Ordination für Sportmedizin zusammen, um gesundheitliche Aspekte abzuklären. Trail Running spezifische Erkenntnisse Patrick sieht im Trail Running noch viel Verbesserungspotenzial in der Trainingsstruktur. Viele Trailrunner trainieren ausschließlich im Gelände, was die systematische Entwicklung hemmt. Eine Kombination aus strukturiertem Training in der Ebene und gezielten Bergeinheiten wäre effizienter. Krafttraining für Läufer Für Trail Runner ist plyometrisches Training besonders wertvoll, da es das Bindegewebe auf die Belastungen beim Bergablaufen vorbereitet. Patrick empfiehlt für Anfänger eher Maschinentraining statt freie Gewichte, um schnell Kraft aufzubauen ohne sich mit komplexer Technik zu beschäftigen. Technologie vs. Körpergefühl Wearables und Sportuhren können durchaus hilfreich sein, aber die Dateninterpretation ist oft problematisch. Die Algorithmen kennen keine Hintergründe und können zu falschen Schlüssen führen. Patrick betont die Wichtigkeit, Körpergefühl zu entwickeln und Daten im Kontext zu betrachten. Live-Auswertung der Tests Im zweiten Teil werden die konkreten Testergebnisse von Peter und Geordi ausführlich besprochen. Dabei werden Körperzusammensetzung, VO2 Max-Werte, Schwellenbereiche, Kraftasymmetrien und individuelle Trainingsempfehlungen diskutiert. Erwähnte Links Runalyze – Trainingsanalyseplattform Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#354 – Peter & Geordi im Trainingslab erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#353 - Ein Wiedersehen mit Michael Strasser06.03., 09:0006.03.2026, 09:00
Michael Strasser, Jahrgang 1983, Unternehmer und Abenteurer aus der Nähe von Wien. Nach einer erfolgreichen Zeit im Triathlon und verschiedenen Einzelsportarten hat er sich auf große, selbstunterstützte Projekte spezialisiert. Als Red Bull Athlet kombiniert er sportliche Höchstleistungen mit packenden Geschichten und gibt sein Wissen in Kursen, Vorträgen und kostenlosen Trainings im Park weiter. Projekt 771 – Die sieben höchsten Alpengipfel Michael erzählt von seinem spektakulären Projekt aus 2024: In siebeneinhalb Tagen bestieg er die höchsten Berge aller sieben Alpenländer – von Mont Blanc bis Triglav. 1400 Kilometer mit dem Rad und 34.000 Höhenmeter, davon 17.000 zu Fuß. Das Besondere: Er machte alles alleine, self-supported als FKT (Fastest Known Time). Die größte Herausforderung lag nicht nur in der körperlichen Belastung, sondern auch in der Logistik und den alpinen Risiken, besonders auf der technisch anspruchsvollen Südseite des Mont Blanc. Vom Wettkampfsport zu eigenen Projekten Der Weg von klassischen Triathlon-Wettkämpfen hin zu selbstkreierten Abenteuern war ein bewusster Prozess. Michael erklärt, wie er seine Stärken im bergigen Gelände erkannte und lernte, Projekte zu entwickeln, die diese Stärken ausspielen. Statt immer denselben Rennkalender abzuarbeiten, kreiert er nun Geschichten, die über den reinen Sport hinausgehen. Unternehmer im Sport Als Ein-Personen-Unternehmer muss Michael seine Projekte selbst entwickeln, finanzieren und vermarkten. Er beschreibt die Parallelen zwischen Architekturstudium und Sportsponsoring – in beiden Bereichen geht es um Konzeptentwicklung, Pitching und Überzeugungsarbeit. Langfristige Partnerschaften wie mit Wiesbauer (seit 2015) und Red Bull bilden das Fundament für seine Projekte. Training und Vorbereitung Die Vorbereitung auf extreme Projekte erfordert jahrelange Basis und spezifische Anpassungen. Michael trainierte für die sieben Gipfel intensiv am Traunstein und fuhr mit dem Kinderanhänger, um sich an schwere Räder zu gewöhnen. Er betont die Wichtigkeit von Erfahrung mit seinem Material und bei schlechten Bedingungen. Community und Geben Zweimal wöchentlich leitet Michael kostenlose Workouts im Park, die von hunderten Teilnehmern besucht werden. Diese Projekte zeigen seine Philosophie: Sport soll verbinden und jedem zugänglich sein. Trotz des hohen Aufwands macht er das gerne – als Beitrag zur Gesellschaft und fürs “Karma”. Erwähnte Links Wings for Life World Run Strava – für Datenauswertung und Segmentvergleiche FKT (Fastest Known Time) – Plattform für Rekordzeiten Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#353 – Ein Wiedersehen mit Michael Strasser erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#352 - Laufen wäre super27.02., 09:0027.02.2026, 09:00
Night of the Trails Deutschland Peter war beim sechsten Night of the Trails Event des Trail Magazins in Garmisch-Partenkirchen. Bei der Award Show wurden die besten Produkte und Athleten des Jahres gekürt. Laufschuh des Jahres wurde der Lasportiva Prodigio Pro, Produkt des Jahres die Advanced Skin 12 Liter von Salomon. Bei den deutschen Trailrunnern gewann Hannes Namberger (@hannes_namberger) erneut, bei den Frauen siegte Katharina Hartmut (@katharina_hartmuth) knapp vor der Doppel-Weltmeisterin Nina Engelhardt (@nina_engelhardt). Highlight des Abends war der Film “Katharina” über Katharina Hartmut. Barkley Marathons 2026: Brutales Wetter stoppt alle Die diesjährigen Barkley Marathons starteten so früh wie noch nie am 14. Februar, endeten aber bereits nach 38 Stunden mit nur einem Fun Run Finisher. Sebastian Rajon schaffte als Einziger die dritte Runde, während hochkarätige Athleten wie Mathieu Blanchard, Max King und John Kelly aufgrund extremer Wetterbedingungen mit Dauerregen, Kälte und Schlamm aufgeben mussten. Rekorde beim Black Canyon Ultra Der amerikanische 100K-Klassiker brillierte wieder mit Streckenrekorden: Hans Troyer gewann bei den Herren in 7:20, die ersten drei Männer kamen innerhalb von sechs Minuten ins Ziel. Bei den Frauen siegte Jennifer Lichter in 7:57. Auch die 50K-Distanzen wurden in Rekordzeiten absolviert, was die Qualität dieses World Trail Major Race unterstreicht. Geordi’s Motivationstief Geordi befindet sich in einem ausgeprägten Motivationstief und war seit Mitte Dezember praktisch nicht mehr laufen. Trotz Anmeldung zum Lindkogel-Trail in weniger als einem Monat kämpft er mit dem inneren Schweinehund. Peter entwickelt verschiedene Strategien, um ihn wieder auf die Trails zu bringen – notfalls mit “Überfallkommando und Paddel”. Equipment-Updates Peter testete einen neuen aufladbaren Pulsgurt von Coros für 50 Euro als Alternative zu teureren Modellen. Geordi fand seinen verschollenen Stride-Sensor beim Umzug wieder – ausgerechnet in der Küchenschublade. Beide diskutieren die Vor- und Nachteile verschiedener Messgeräte für Trail-Läufer. ATT Werfenweng Anmeldung Die Anmeldungen für den Alpin Team Trail in Werfenweng öffnen am Wochenende nach dieser Folge. Neu im Programm ist eine 10K-Distanz als Teil des Trail Youngsters Cup, zusätzlich zu den bewährten 23K und 50K Strecken. Erwähnte Links Lasportiva Prodigio Pro Test [ATT Werfenweng Gewinnspiel – Anmeldeschluss 8.3., 12:00 Uhr] Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#352 – Laufen wäre super erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#351 - Lass uns über Runalyze reden20.02., 09:0020.02.2026, 09:00
Hannes Christiansen und Michael Pohl, Mitgründer von Runalyze. Beide haben einen Hintergrund in Mathematik und Informatik und haben bereits 2009 mit der Entwicklung ihrer Datenanalyseplattform begonnen. Die erste öffentliche Version von Runalyze ging am 26. Januar 2012 online. Entstehung und Entwicklung von Runalyze Die Plattform entstand aus Hannes’ Unzufriedenheit mit damaligen Lösungen für Lauftagebücher. Was als persönliches Excel-Projekt begann, entwickelte sich zu einer umfangreichen Plattform. Michael stieß später dazu und übernahm hauptsächlich die Infrastruktur und API-Entwicklung. Heute nutzen über 200.000 registrierte User die Plattform. Technische Herausforderungen und Datensicherheit Die größten technischen Sprünge waren die Einführung von Multi-User-Funktionalität und automatischer Synchronisation mit Sportuhren. Alle Daten werden verschlüsselt innerhalb der EU gespeichert, mit verschiedenen Sicherheitsmaßnahmen wie Web-Application-Firewall und optionaler Zwei-Faktor-Authentifizierung. Datenanalyse und Metriken Runalyze bietet deutlich tiefere Analysemöglichkeiten als andere Plattformen. Die meisten Metriken basieren auf wissenschaftlichen Veröffentlichungen, nur die Marathonform ist eine eigenentwickelte Kennzahl. Bei Trail-Läufen stoßen die Analysemöglichkeiten an Grenzen, da zu viele unbekannte Störfaktoren wie Untergrund und Wetter eine Rolle spielen. Zielgruppe und Philosophie Die Plattform richtet sich an zahlenaffine Sportler aller Leistungsklassen – von Hobbyläufern bis zu Spitzensportlern. Der Ansatz ist bewusst nicht oberflächlich: Nutzer sollen verstehen, wie Berechnungen zustande kommen und diese bei Bedarf anpassen können, anstatt nur fertige Ergebnisse präsentiert zu bekommen. Geschäftsmodell und Zukunftspläne Das kostenlose Grundangebot bleibt bestehen, ein Premium-Abo für wenige Euro monatlich finanziert die Infrastruktur. In Entwicklung sind eine mobile App, ein komplettes Redesign der Webversion und möglicherweise Features wie Nutrition-Tracking. Ein KI-basierter Coach ist denkbar, aber nur mit vollständiger Datenkontrolle. Erwähnte Links Runalyze Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#351 – Lass uns über Runalyze reden erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#350 - Study hard und Blattsalat13.02., 09:0013.02.2026, 09:00
Courtney Dauwalter als beste Trailrunnerin weltweit Distance Plus hat einen korrigierten Performance-Index entwickelt, der Athletinnen und Athleten geschlechtsübergreifend vergleichbar macht. Nach dieser Berechnung liegt Courtney Dauwalter mit einem korrigierten ITRA-Score von 967 Punkten vor großen Namen wie Jim Walmsley (960 Punkte) und Kilian Jornet (945 Punkte). Diese Methode zeigt auf, dass die Leistungsfähigkeit im Trailrunning bei entsprechender statistischer Korrektur durchaus vergleichbar ist. Erste internationale Team-Rangliste im Trailrunning Eine neue Weltrangliste für Trailrunning-Teams wurde etabliert, eingeteilt in drei Divisionen. Die World Trail Teams umfassen Top-Marken wie Hoka, Salomon, Adidas Terrex, On, Asics und Nike. Die Berechnung erfolgt über die jeweils vier besten männlichen und weiblichen Athleten eines Teams, wobei auch hier die Leistungswerte der Frauen angepasst werden, um Vergleichbarkeit zu schaffen. Golden Trail World Series 2026 Der lange erwartete Kalender der Golden Trail World Series ist erschienen und umfasst acht Rennen von Spanien über Japan bis Korea. Auffällig ist das Fehlen von US-amerikanischen Veranstaltungen, was möglicherweise auf politische Unsicherheiten zurückzuführen ist. Österreich ist mit dem Pitz Alpine Glacier Trail vertreten. Kilian Jornets State of Trailrunning Kilian Jornet hat eine ausführliche Analyse zur Zukunft des Trailrunnings veröffentlicht. Er thematisiert die mögliche olympische Zukunft des Sports, sieht aber die Gefahr des Verschwindens technischer Rennen zugunsten zuschauertauglicherer Formate. Die Professionalisierung bringt sowohl Chancen als auch Herausforderungen mit sich, insbesondere die “Triathlonisierung” mit steigenden Kosten und elitäreren Teilnehmerfeldern. Professionalisierung und ihre Folgen Der Sport wird zunehmend professioneller, was Athleten unter Druck setzt, konstant zu performen und sich selbst zu vermarkten. Gleichzeitig entstehen neue Strukturen wie Team-Rankings, die den Sport weiterentwickeln könnten. Die Balance zwischen Tradition und Kommerzialisierung bleibt eine zentrale Herausforderung für die Zukunft des Trailrunnings. Stirnlampen-Test: Nitecore HC60 UHE & UT27 MCT Wir haben zwei Nitecore Stirnlampen im Praxistest unter die Lupe genommen: Nitecore HC60 UHE (74,95 €) 1600 Lumen max (Turbo), 6x NiteLab UHE LEDs 157 m Leuchtweite, >100° Abstrahlwinkel 90 g (ohne Akku), Aluminium-Gehäuse (HAIII) 18650 Li-Ion Akku (4000 mAh) inkl., USB-C Ladung IP68 wasserdicht, 2 m Fallschutz Laufzeiten: Turbo 3,5h / High 5h / Mid 14h / Low 36h / Ultralow 200h Zusätzlich: Rotlicht (15 lm/30h), SOS, Beacon 180° schwenkbar, helmkompatibel Nitecore UT27 MCT (69,90 €) 800 Lumen max (Turbo), NiteLab MCT UHE LEDs 168 m Leuchtweite, 7124 cd Lichtstärke 74 g (ohne Akku), Polycarbonat-Gehäuse HLB1500 Li-Ion (1500 mAh) inkl. oder 3x AAA, USB-C Ladung IP66 spritzwassergeschützt, 1 m Fallschutz Laufzeiten: Turbo 2,5h / High 3,5h / Mid 6,5h / Low 14,5h MCT-System: 3 Farbtemperaturen wählbar (3000K warm/4500K neutral/6500K kalt) Rotlicht (10 lm/21h), Diffusor-Beutel als Laterne nutzbar Unser Training & OpenClaw-Integration Wir berichten über unser aktuelles Training und wie wir OpenClaw in unseren Trainingsalltag integriert haben. Erwähnte Links Sauwald Trail – Startplatz-Gewinnspiel bis 22.02., 12:00 Uhr Distances+ – Entwickler des korrigierten Performance-Index Kilian Jornets Artikel – State of Trailrunning Analyse Nitecore HC60 UHE – Stirnlampe, 1600 Lumen Nitecore UT27 MCT – Stirnlampe, 800 Lumen Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#350 – Study hard und Blattsalat erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#349 - Pour some sugar on me06.02., 09:0006.02.2026, 09:00
Roger Milenk: Sporternährungsexperte mit 33 Jahren Erfahrung im Ausdauersport, Entwickler verschiedener Kohlenhydratmischungen und Gels für Athleten aller Leistungsklassen. Harald Fritz: Ausdauertrainer und Sportwissenschaftler, der eine Pilotstudie zur Echtzeit-Blutzuckermessung beim Wien-Marathon durchgeführt hat. Betreut zahlreiche Athleten und forscht an der praktischen Anwendung von Ernährungsstrategien. Blutzuckerstudie Wien-Marathon Harald erläutert seine Untersuchung mit 20 Marathonläufern, bei der eine Gruppe mittels Echtzeit-Blutzuckermessung ihre Ernährung optimierte, während die Kontrollgruppe Standardempfehlungen befolgte. Die Interventionsgruppe zeigte deutlich bessere Ergebnisse – 40% konnten die letzten 12 Kilometer schneller laufen als die ersten 30 Kilometer. Individuelle Kohlenhydratverträglichkeit Die Experten betonen die enormen individuellen Unterschiede bei der Kohlenhydrataufnahme. Während ein Athlet 150 Gramm pro Stunde benötigte, reagierte die Hälfte der Testpersonen mit Rebound-Hypoglykämie auf standardisierte Gels. Diese Unterschiede basieren auf der individuellen Anzahl der Carrier-Proteine Glut5 (für Fruktose) und SGLT1 (für Glukose). Fruktose-Malabsorption im Sport Roger erklärt, dass 30-40% der Menschen eine Fruktose-Malabsorption haben, unter Belastung sogar bis zu 50%. Selbst medizinische H2-Atemtests können diese belastungsinduzierte Unverträglichkeit nicht zuverlässig vorhersagen. Daher entwickelt Squeezy verschiedene Kohlenhydratmischungen, von fruktosefreien bis hin zu komplexeren Zusammensetzungen. Der Mythos universeller Verhältnisse Die oft propagierten “optimalen” Glukose-Fruktose-Verhältnisse von 2:1 oder aktuell 1:0,8 sind wissenschaftlich problematisch. Diese Empfehlungen basieren auf Studien mit selektierten, gesunden Probanden und schließen Menschen mit Fruktose-Malabsorption systematisch aus. Für 30-40% der Athleten führen diese Verhältnisse zu Verdauungsproblemen statt zu besserer Performance. Harald ergänzt: “Statt universeller Ratios brauchen wir individuelle Toleranzzonen – was für einen Elite-Athleten funktioniert, kann bei einem Hobbyläufer zum Wettkampfabbruch führen.” Genetische Transporter-Unterschiede Die individuelle Kapazität der Kohlenhydrat-Transporter GLUT5 (Fruktose) und SGLT1 (Glukose) variiert zwischen Menschen um den Faktor 5. Diese genetischen und epigenetischen Unterschiede erklären, warum ein Athlet 150g Kohlenhydrate pro Stunde verträgt, während andere bereits bei 60g Probleme bekommen. Roger betont: “Es gibt nicht den einen optimalen Weg – jeder Körper reagiert anders auf Kohlenhydratmischungen.” Osmolarität und Aufnahmegeschwindigkeit Ein entscheidender Faktor für die Verträglichkeit ist die Osmolarität – die Anzahl gelöster Teilchen in einem Gel. Viele als “verträglich” beworbene Gels haben über 1000 mOsm/L und sind damit hyperosmolar, was zu verlangsamter Magenentleerung und GI-Problemen führt. Je niedriger die Osmolarität, desto schneller kann der Körper die Energie aufnehmen. Maltodextrin hat beispielsweise eine deutlich geringere Osmolarität als Einfachzucker. Die Verträglichkeit hängt auch vom Hydratationsstatus ab – ausreichend Flüssigkeit verdünnt das Gel und reduziert die Osmolarität. Temperatureinflüsse auf die Ernährung Bei heißen Bedingungen muss das Verhältnis zwischen Kohlenhydraten und Wasser angepasst werden. Bei kaltem Wetter kann unzureichende Kleidung die Durchblutung der Verdauungsorgane reduzieren und somit die Aufnahmefähigkeit verringern. Koffein-Verträglichkeit Die Wirkung von Koffein variiert extrem zwischen Individuen. Während manche nach einem mittäglichen Espresso nicht schlafen können, vertragen andere große Mengen problemlos. Ein Beispiel zeigt die Problematik: Ein Athlet nahm unwissentlich zwölf koffeinhaltige Gels und konnte die ganze Nacht nicht schlafen. Salz und Krampfprävention Krämpfe lassen sich meist durch die richtige Balance von Wasser und Salz verhindern. Schweißanalysen zeigen individuelle Unterschiede im Salzgehalt, wobei Magnesium nur ein Hundertstel der Salzmenge ausmacht. Magnesium während des Sports ist meist unnötig und kann sogar Verdauungsprobleme verursachen. Sauerkirschsaft als Regenerationshilfe Montmorenci-Kirschkonzentrat, reich an Antioxidantien wie Phenolen und Anthocyanen, wird im Profisport zur Bekämpfung von Entzündungsherden nach intensiven Belastungen eingesetzt. Diese rote Flüssigkeit sieht man häufig bei Tour de France-Fahrern direkt nach Etappenzielen. Darm-Training und Transporter-Adaptation Die Kapazität der Kohlenhydrat-Transporter ist trainierbar. Durch regelmäßige, progressive Kohlenhydratzufuhr kann GLUT5 (Fruktose-Transporter) um bis zu 200% hochreguliert werden, SGLT1 (Glukose-Transporter) ebenfalls deutlich gesteigert werden. Harald erklärt das Prinzip: “Untrainierte Athleten vertragen oft nur 40-60g KH pro Stunde, gut trainierte schaffen 100-120g. Das ist nicht nur Gewöhnung, sondern biochemische Adaptation.” Das Training sollte über mehrere Wochen erfolgen und je nach Saisonplanung periodisiert werden. Wichtig: Auch bei optimalem Training bleiben individuelle Grenzen bestehen, besonders bei Fruktose-Malabsorption. Praktische Gel-Empfehlungen nach Verträglichkeitstyp Basierend auf der individuellen Transporter-Ausstattung ergeben sich verschiedene Strategien: Fruktose-Malabsorption/sehr empfindlich: Squeezy Energy Gel fruktosefrei (Maltodextrin/Glukose-basiert) Vitargo Gel (hochmolekulare Stärke) Eigenproduktion: Maltodextrin + Glukose + Salz Moderate Verträglichkeit: Niedrige Fruktose-Anteile (Glukose:Fruktose > 2:1) Isotonische Formulierungen (SIS Go Isotonic) Maurten Gel (Hydrogel-Technologie reduziert Osmolarität trotz Fruktose) Gut verträglich/Elite-Level: Höhere Fruktose-Anteile möglich (1:0,8 bis 1:1) Fokus auf maximale KH-Aufnahme für Wettkampf-Performance Roger betont: “Es gibt keine Universallösung. Jeder muss seine individuelle Verträglichkeitsgrenze durch systematisches Testen im Training finden.” Training des Fettstoffwechsels Für Einsteiger ist langsames Laufen essentiell, um den Fettstoffwechsel zu trainieren. Allerdings sollte die Laufgeschwindigkeit nicht unter 7:30 min/km fallen, da sich sonst die Biomechanik verschlechtert. Bei völligen Anfängern kann Walking eine bessere Alternative sein. Erwähnte Links Episode über Blutzuckerstudie Cola-Folge Hardcore Nutrition Folge Roger Milenk: LinkedIn Profil SQUEEZY Homepage SQUEEZY Geschichte Nutrition Mythen Harald Fritz: Ausdauercoach.at Harald Fritz Profil Wien-Marathon Studie Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#349 – Pour some sugar on me erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#348 - Ein Wiedersehen mit Diana Dzaviza30.01., 09:0030.01.2026, 09:00
Diana Dzaviza, 38 Jahre alt, geboren in Lettland und heute in Wien lebend. Sie startet für das Ultralaufteam Heustadlwasser und zählt zu den konstantesten Ultra-Athletinnen im europäischen Langstreckenlauf. Ihre Erfolge umfassen zwei Spartathlon-Siege, über 231 Kilometer bei einer 24-Stunden-Weltmeisterschaft und zahlreiche Erfolge sowohl auf der Straße als auch im Trailrunning. Heute arbeitet sie als Personal Coach und Speakerin. Einstieg in den Ultralauf Wir sprechen über Dianas Werdegang vom klassischen Laufen hin zum Ultralauf. Sie erzählt, was sie am Ultralauf fasziniert hat und welche frühen Erlebnisse richtungsweisend für ihre Karriere waren. Besonders interessant ist ihre Entwicklung, da sie nicht als klassische Nachwuchsläuferin groß geworden ist. Spartathlon als Karriere-Meilenstein Der Spartathlon über 246 Kilometer von Athen nach Sparta steht im Mittelpunkt des Gesprächs. Diana erklärt, was dieses Rennen für sie persönlich bedeutet und wie sich die Vorbereitung von anderen Ultra-Formaten unterscheidet. Sie teilt ihre Erfahrungen mit Hitze, Cut-offs und Crew-Management sowie die Unterschiede zwischen ihren beiden Siegen 2021 und 2022. 24-Stunden-Lauf und Zeitformate Wir diskutieren die Besonderheiten des 24-Stunden-Laufs im Vergleich zu Distanzrennen. Diana erklärt, wie sich das Pacing verändert, wenn die Zeit und nicht die Strecke der limitierende Faktor ist, und wie sie mit unvermeidlichen Tiefpunkten umgeht. Auch ihre Erfahrungen im Nationalteam und bei Meisterschaftsrennen kommen zur Sprache. Straße vs. Trail Diana beleuchtet die Unterschiede zwischen Straßenläufen und Trailrunning. Sie erklärt, was ihr der Trail geben kann, was die Straße nicht bietet, und umgekehrt. Dabei geht es um technische und muskuläre Aspekte, die gezielt trainiert werden müssen, sowie die Frage, ob sich beide Welten annähern. Training und Coaching-Perspektive Als Trainerin teilt Diana ihre Beobachtungen über häufige Fehler bei ambitionierten Hobby-Ultraläufern. Sie erklärt ihre Trainingsphilosophie bezüglich Umfang, Konstanz und Regeneration sowie die Bedeutung mentaler Vorbereitung. Praktische Prinzipien für lange Distanzen runden diesen Teil ab. Übergang zur Selbstständigkeit Wir sprechen über Dianas Entwicklung zur Personal Coach und Speakerin. Sie erzählt, wie sich ihr Leben und Training durch die Selbstständigkeit verändert haben und welche Erfahrungen ihre Zuhörer in Firmen am ehesten mitnehmen, da sich viele Nicht-Ultraläufer 24-Stunden-Läufe oder 200-Kilometer-Distanzen schwer vorstellen können. Zukunftsausblick Diana gibt Einblicke in ihre sportlichen Pläne für die kommenden Jahre. Mit 38 Jahren stellt sich die Frage, ob sie weiterhin auf 24-Stunden-WM-Niveau laufen, mehr ins Trail-Segment wechseln oder ganz neue Wege einschlagen möchte. Erwähnte Links Episode 178 – Erstes Interview mit Diana DUV Ultra Marathon Statistiken Trainerin Artikel aus dem STANDARD Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#348 – Ein Wiedersehen mit Diana Dzaviza erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#347 - Ist euch fame nicht genug?23.01., 09:0023.01.2026, 09:00
Aaron Grün bricht österreichischen Halbmarathon-Rekord Aaron Grün lief beim Houston Halbmarathon eine neue österreichische Bestzeit von 1:01:14 und verbesserte seine bisherige Bestzeit um über drei Minuten. Damit ist er nach Günther Weidlinger erst der zweite Österreicher, der einen Halbmarathon unter 1:02 gelaufen ist. Open Window Theorie beim Training neu bewertet Neue Studien relativieren die weitverbreitete Annahme, dass intensives Training das Immunsystem schwächt. Statt einer generellen Immunschwäche nach harten Einheiten zeigt sich: Regelmäßiges Training in kontrolliertem Rahmen stärkt das Immunsystem sogar. Problematisch wird es erst bei dauerhaftem Ungleichgewicht zwischen Belastung und Erholung. UTMB führt verpflichtende CO2-Steuer ein Der UTMB führt einen verpflichtenden “Umweltbonus” von 25 Euro pro Tonne CO2-Äquivalent ein. Je nach Anreiseart und Entfernung zahlen Teilnehmer zwischen wenigen Euro bis zu 170 Euro zusätzlich zum Startgeld. Das Geld fließt in Kompensationsprogramme. Teilnehmer mit nachhaltiger Anreise erhalten 30% höhere Chancen bei der Lotterie. Ungleiche Preisgelder bei Wettkämpfen Diskussion über unterschiedliche Preisgelder zwischen Männern und Frauen bei Sportveranstaltungen. Während bei manchen Events wie dem Skibergsteigen Frauen nur die Hälfte des Preisgelds der Männer erhalten, setzen andere Sportarten wie Tennis bereits auf Gleichberechtigung. Verschiedene Stimmen von Veranstaltern und Athleten beleuchten die Problematik. Trailrunning Szene Artikel: Gleichberechtigung bei Preisgeldern – Fairness quo vadis? Test: Tempest Waterproof Jacket von CompressSport 200 Gramm leichte, eng anliegende Regenjacke mit 20.000 Wassersäule. Besonders leise, mit guter Passform und praktischer Brusttasche. UVP: 255 Euro. Ideal für Pflichtausrüstung bei Trailrunning-Events. Test: Hurricane Waterproof Pants von CompressSport Eng anliegende Regenhose unter 100 Gramm mit 10.000 Wassersäule. Versiegelte Nähte mit Entlüftungslöchern im Schritt. Langer Reißverschluss an den Beinen, aber kein Kordelzug am Bund. UVP: 165 Euro. Wiener Winter Trail: Peter wieder “nur” Zweiter Paarlauf über 24 Kilometer von der Marswiese bis zum Hermannskogel und retour bei eisigen Bedingungen. Trotz guter Leistung mit Spike-Schuhen wieder nur Platz 2 in 2:14 Stunden, zwei Minuten vor dem dritten Platz. Erwähnte Links Aaron Gruen läuft österreichischen Rekord im Halbmarathon Schwächt Training das Immunsystem? Was Trailrunner wirklich wissen sollten UTMB Carbon Contribution City & Trail Bad Reichenhall am 16. Mai Wiener Winter Trail CompressSport Regenbekleidung Episode 231 – UTMB vs. Ultratrail Whistler Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#347 – Ist euch fame nicht genug? erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#346 - Ein Gespräch mit Anja Messner16.01., 09:0016.01.2026, 09:00
Anja Messner, 31 Jahre alt, stammt aus Südtirol und wuchs auf einem steilen Bergbauernhof auf. Nach einer erfolgreichen Bürokarriere in Bozen kehrte sie 2020 zu ihren Wurzeln in die Berge zurück. Sie ist heute staatlich geprüfte Bergwanderführerin und spezialisiert sich als Mental- und Trainingscoach für Bergläufer. Den Berglauf begann sie erst 2018 mit einem Firmenlauf und wagte sich bereits wenige Monate später an ihren ersten Bergmarathon – den Südtirol Ultra Sky Race. Der Weg zurück zu den Bergen Anja erzählt von ihrem Wandel vom gut bezahlten Bürojob zurück in die Berge. Während der Arbeit in Bozen blickte sie täglich auf den Schlern und spürte, dass die Bürotätigkeit nicht das Richtige für sie war. Diese Erkenntnis führte sie dazu, ihr Leben komplett umzukrempeln und 2020 zur Bergwanderführerin zu werden. Berglauf-Coaching mit Fokus auf Leichtigkeit Als Coach arbeitet Anja mit erfahrenen “Gipfeljägern”, die bereits Bergerfahrung haben, aber Probleme mit Stagnation, Ausgebranntsein oder mentalen Blockaden haben. Ihr Ansatz liegt nicht in maximaler Leistung um jeden Preis, sondern in effizienterem Training mit mehr Regeneration und weniger Verbissenheit. Sie verfolgt die 1%-Methode – täglich ein Prozent besser werden durch Konstanz statt durch extreme Belastung. Hypnose gegen mentale Blockaden Ein Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt in der mentalen Betreuung von Läufern, die körperlich fit sind, aber im Wettkampf aufgeben oder blockieren. Durch Hypnose-Techniken dringt sie ins Unterbewusstsein vor, um alte Glaubenssätze und Kindheitserfahrungen aufzuspüren, die Läufer am Erfolg hindern. Diese Methode hilft dabei, das eigentliche “Warum” hinter den Zielen zu entdecken. Naturerfahrungen und Minimalismus Ihre Erfahrungen auf dem Te Araroa Trail in Neuseeland prägten Anjas Verständnis von Luxus und Notwendigkeit. Drei Monate nur mit Reis, Nudeln und kalten Duschen zeigten ihr, wie wenig man wirklich braucht. Diese Erkenntnisse fließen in ihr Coaching ein, wo sie vermittelt, dass man sich auf die eigenen Ressourcen verlassen können muss – unabhängig von der besten Ausrüstung. Coaching-Methoden und Zielfindung Anja arbeitet mit sechs verschiedenen Modulen und identifiziert zu Beginn die drei größten “Schmerzpunkte” ihrer Kunden. Oft stellt sich heraus, dass die ursprünglich genannten Ziele andere Motivationen verbergen – etwa den Wunsch, dem Vater etwas zu beweisen oder in der Firma besser dazustehen. Durch gezielte Arbeit an diesen tieferliegenden Themen können auch andere Lebensbereiche profitieren. Erwähnte Links Te Araroa Trail – Neuseelands großer Wanderweg von Nord nach Süd. Karel Sabbe FKT Te Araroa Trail (2025) – 31 Tage, 19 Stunden, 41 Minuten 1%-Methode – Tägliche kleine Verbesserungen für große Erfolge Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#346 – Ein Gespräch mit Anja Messner erschien zuerst auf Laufend Entdecken.