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399- LEP#VTR26 - PreRace Briefing Vienna Trail Run 202613.10., 20:1013.10.2026, 20:1000:45:34
Du bist zum ersten Mal beim Vienna Trail Run am Start oder hast Fragen? Dann steck dir die Kopfhörer in die Ohren, zieh deine Laufschuhe an und informiere dich unterwegs über die wichtigsten Facts und Fragen zu deinem Start. Das ganze online PreRace Briefing mit Peter & Geordi, Co-Veranstalter Matthias und Lee von RacePace zum nachhören und auch auf unserem Youtube Kanal zum nachsehen. Erwähnte Links Vienna Trail Run Race Pace Der Beitrag LEP#VTR26 – PreRace Briefing Vienna Trail Run 2026 erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#384 - Ein Gespräch mit Maximilian Meusburger und Vincent Vermeulen09.10., 09:0009.10.2026, 09:0001:44:59
Gast der Folge Maximilian Meusburger zählt zu den spannendsten Nachwuchsathleten im Trailrunning. Der Vorarlberger startet für das internationale Salomon Next Gen Team und konnte bereits mit Spitzenplatzierungen bei internationalen Rennen und Meisterschaften auf sich aufmerksam machen. Vincent Vermeulen begleitet Maximilian als Trainer und gibt Einblicke in seine Trainingsphilosophie, Leistungsdiagnostik und die langfristige Entwicklung eines Athleten auf dem Weg zur Weltspitze. Gesprächsinhalte Vom Fußballplatz zur internationalen Trail-Szene Wir sprechen über Maximilians sportliche Anfänge, die vom Fußball über die Leichtathletik schließlich in die Berge führten. Aus Spaß am Bergablaufen entwickelte sich Schritt für Schritt eine Karriere im Trailrunning, die mittlerweile internationale Aufmerksamkeit erregt. Besonders spannend ist der Blick zurück auf die ersten Jahre und den Weg vom talentierten Nachwuchsläufer zum Athleten auf Weltklasseniveau. Die Zusammenarbeit zwischen Athlet und Trainer Ein zentrales Thema ist die besondere Zusammenarbeit zwischen Maximilian und Vincent. Statt starrer Trainingspläne stehen Verständnis, Kommunikation und gemeinsame Entscheidungen im Vordergrund. Wir erfahren, wie aus ersten Leistungsdiagnostiken langfristiges Vertrauen entstanden ist und warum Eigenverantwortung im Leistungssport eine entscheidende Rolle spielt. Warum langsamer oft schneller macht Ein Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf modernen Trainingsmethoden. Wir sprechen über lockere Dauerläufe, Double-Threshold-Einheiten, Herzfrequenzsteuerung und Laktatmessungen. Dabei geht es auch darum, warum viele lockere Einheiten deutlich langsamer absolviert werden, als viele ambitionierte Hobbyläufer vermuten würden, und weshalb genau darin häufig der Schlüssel zur Leistungsentwicklung liegt. Verletzungen, Rückschläge und Lernen Maximilian berichtet ausführlich über seine Knieverletzung nach einem Sturz während einer internationalen Meisterschaft. Anstatt den Körper weiter zu belasten, standen Schwimmen, Wandern und Geduld auf dem Programm. Wir diskutieren, welche Lehren daraus gezogen wurden und warum konsequente Regeneration oft schwieriger ist als hartes Training. Ernährung und hohe Trainingsumfänge Wer mehr als 20 Trainingsstunden pro Woche absolviert, muss auch bei der Ernährung präzise arbeiten. Wir sprechen über Kohlenhydratzufuhr während intensiver Einheiten, Energiebedarf im Alltag und die Bedeutung einer ausreichenden Versorgung für Regeneration und Leistungsfähigkeit. Dabei wird deutlich, wie eng Training und Ernährung miteinander verknüpft sind. Der Weg Richtung Weltmeisterschaft Zum Abschluss richtet sich der Blick nach vorne. Die Trailrunning-Weltmeisterschaften haben höchste Priorität und bilden den zentralen Fixpunkt der kommenden Jahre. Wir sprechen über Rennplanung, internationale Konkurrenz, die Bedeutung von UTMB- und Golden-Trail-Rennen sowie über das langfristige Ziel, eines Tages um Weltmeistertitel mitzulaufen. Erwähnte Links Salomon Next Gen Team UTMB World Series Vermeulen – Therapie & Training Der Beitrag LEP#384 – Ein Gespräch mit Maximilian Meusburger und Vincent Vermeulen erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#383 - Alpin Team Trail02.10., 09:0002.10.2026, 09:0002:25:14
Alpin Team Trail: Charity, Community & Trailrunning in Werfenweng Themen der Folge Alpin Team Trail als Saisonhöhepunkt Wir berichten ausführlich vom Alpin Team Trail in Werfenweng, der für viele Läuferinnen und Läufer zum traditionellen Saisonabschluss geworden ist. Das Event verbindet sportlichen Anspruch mit Community-Gedanken und einem Charity-Konzept, bei dem die Startgelder einem guten Zweck zugutekommen. Besonders beeindruckend ist die Stimmung vor Ort, die von den zahlreichen Helferinnen, Helfern und dem gesamten Ort getragen wird. Trail-Elite im Gespräch Im Rahmen mehrerer Live-Talks sprechen wir mit Athletinnen und Athleten über Training, Verletzungen, Saisonziele und ihre Liebe zum Trailrunning. Dabei geht es um den Unterschied zwischen Leistungssport und Freude an der Bewegung, um persönliche Entwicklungen und um die Frage, warum Gemeinschaft und Natur oft wichtiger sind als reine Ergebnislisten. Spannende Rennen auf drei Distanzen Auf den Distanzen über 10, 23 und 50 Kilometer wurde um Siege, Streckenrekorde und Cup-Wertungen gekämpft. Besonders auf der Langdistanz entwickelte sich ein enges Rennen mit einem intensiven Duell an der Spitze. Gleichzeitig zeigte sich erneut die hohe Leistungsdichte im österreichischen Trailrunning, sowohl bei den etablierten Athletinnen und Athleten als auch im Nachwuchsbereich. Trail Youngsters Cup Finale Ein Schwerpunkt der Folge ist das Finale des Trail Youngsters Cup. Die Nachwuchsserie konnte gegenüber der Vorsaison deutlich wachsen und bringt junge Läuferinnen und Läufer regelmäßig auf anspruchsvolle Trails. Wir sprechen über die Gesamtsiegerinnen und Gesamtsieger, die Entwicklung des österreichischen Nachwuchs und die Bedeutung solcher Formate für die Zukunft des Sports. Nachwuchs zwischen Berglauf und Trail Mit jungen Athletinnen und Athleten sprechen wir darüber, warum sie sich für das Trailrunning entschieden haben. Themen sind die Unterschiede zwischen Straße, Berglauf und technischen Trails, die Faszination alpiner Rennen sowie erste Erfahrungen auf internationaler Bühne. Dabei wird deutlich, wie vielfältig die Zugänge zum Sport mittlerweile geworden sind. Neue Laufveranstaltungen in Österreich Wir werfen außerdem einen Blick auf den neuen Wörthersee Marathon und den Neusiedlersee Marathon, sprechen über die österreichischen Bergmarathon-Staatsmeisterschaften beim Kalkkögel Trail sowie über starke Leistungen auf nationaler und internationaler Ebene. Auch der Berlin Marathon mit seinen außergewöhnlichen Siegerzeiten findet Platz in der Folge. Training, Berge und der österreichische Weg Zum Abschluss diskutieren wir unterschiedliche Trainingsphilosophien. Vom strukturierten Trainingsplan über Skibergsteigen und Skipisten-Workouts bis hin zum freien Bewegen in den Bergen zeigen die Gespräche, dass es viele Wege gibt, erfolgreich und mit Freude im Trailrunning unterwegs zu sein. Erwähnte Links Alpin Team Trail ÖLV Wörthersee Marathon Neusiedlersee Marathon Der Beitrag LEP#383 – Alpin Team Trail erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#382 - Rotlicht und Rekorde25.09., 09:0025.09.2026, 09:0001:07:44
Themen der Folge Neue Qualifikationsregeln für die UTMB Finals Wir sprechen ausführlich über das erneut angepasste Qualifikationssystem der UTMB Finals. Während Running Stones weiterhin eine zentrale Rolle spielen, werden Direktqualifikationen neu strukturiert und zusätzliche Elite-Kategorien geschaffen. Besonders die angekündigten Änderungen bei Age-Group-Startplätzen sorgen für Diskussionen, da viele Details noch nicht veröffentlicht wurden. Wir ordnen ein, was die Anpassungen für Hobby- und Eliteläufer bedeuten könnten. Straßenlauf-WM mit österreichischen Rekorden Bei den Straßenlauf-Weltmeisterschaften in Kopenhagen gab es starke Leistungen aus österreichischer Sicht. Julia Mayer stellte im Halbmarathon einen neuen österreichischen Rekord auf und bestätigte ihre starke Saison auf internationalem Niveau. Auch Lisa Reisinger sorgte über fünf Kilometer für einen neuen nationalen Rekord. Darüber hinaus werfen wir einen Blick auf die beeindruckenden Siegerzeiten und die Dominanz der ostafrikanischen Läuferinnen und Läufer. Erfolge in der Golden Trail World Series Wir sprechen über die aktuellen Rennen der Golden Trail World Series und freuen uns besonders über den Sieg von Hanna Gröber in Japan. Nach ihrem starken Auftritt beim Pitztal Alpine Glacier Trail setzte sie sich nun auch auf internationalem Terrain durch. Außerdem blicken wir auf weitere erfolgreiche deutschsprachige Athletinnen und Athleten sowie auf den Sieg von Maximilian Meusburger beim Wildstrubel by UTMB. Risiko im alpinen Gelände Die Folge behandelt auch zwei tragische Ereignisse, die die Trailrunning- und Bergsportszene erschüttert haben. Wir sprechen über die vermisste Bergläuferin Kalie McCrystal am Matterhorn sowie über den tödlichen Absturz der norwegischen Athletin Ida Robsahm. Dabei diskutieren wir die besonderen Risiken im alpinen Gelände und warum selbst große Erfahrung keine absolute Sicherheit bieten kann. Warum Rotlicht zum neuen Standard werden könnte Ein weiteres Thema sind neue Vorgaben bei Nachtveranstaltungen in sensiblen Naturräumen. Immer mehr Rennen setzen auf Rotlichtsysteme, um Wildtiere weniger zu stören. Wir schauen uns an, welche technischen Lösungen Hersteller anbieten, wie bestehende Stirnlampen nachgerüstet werden können und welche Auswirkungen das auf zukünftige Trailrunning-Veranstaltungen haben könnte. Weltrekordversuch im Double Everesting Ein besonderes Highlight der Folge ist der Bericht von einem erfolgreichen Weltrekordversuch im Double Everesting. Wir erzählen von der Begleitung von Alexandra Podpeskar, die innerhalb von rund 29,5 Stunden knapp 17.700 Höhenmeter auf derselben Strecke absolvierte und dabei einen neuen Weltrekord aufstellte. Neben der sportlichen Leistung beleuchten wir auch die Herausforderungen bei Betreuung, Ernährung, Schlafmanagement und Logistik. Nahrungsergänzung und Bioverfügbarkeit Zum Einstieg sprechen wir noch einmal über die Vitamic Zero Limits Drops und bekommen einen tieferen Einblick in das Thema Bioverfügbarkeit. Dabei geht es um die Frage, wie bestimmte Inhaltsstoffe vom Körper aufgenommen werden und warum wasserlösliche Verbindungen dabei eine wichtige Rolle spielen können. Erwähnte Links Petzl UTMB World Series Golden Trail World Series Vitamic Zero Limits Der Beitrag LEP#382 – Rotlicht und Rekorde erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#381 - Carbon, Laktat und komische Schuhe18.09., 09:0018.09.2026, 09:0001:35:52
Themen der Folge Was tragen die Schnellsten der Welt? Wir analysieren die Ausrüstung der Spitzenathletinnen und Spitzenathleten bei den UTMB Finals und werfen einen detaillierten Blick auf die Schuhwahl der Podiumsplätze. Dabei zeigt sich, dass die Erfolgsrezepte überraschend vielfältig sind: Von Asics, Nike und On über Kiprun, NNormal, Hoka und Salomon bis hin zu kleineren Marken findet sich eine große Bandbreite an Herstellern in den Top-Ergebnissen. Wir diskutieren, ob tatsächlich der Schuh den Unterschied macht oder ob vielmehr die Athletinnen und Athleten den Erfolg bestimmen. Der neue Wettlauf um die Superschuhe Ein Schwerpunkt liegt auf den neuesten Entwicklungen im Trailrunning-Markt. Wir sprechen über den Adidas Agravic Speed Ultra Evo mit seinem außergewöhnlichen Preisschild, neue Carbon- und Plattenkonzepte sowie unterschiedliche Ansätze bei Sohlenkonstruktionen. Außerdem werfen wir einen Blick auf spannende Neuheiten von Scarpa, X-Bionic, NNormal, Innov-8 und weiteren Herstellern, die versuchen, sich im boomenden Trailrunning-Markt zu positionieren. Vertical-Schuhe und neue Ideen am Markt Besonders faszinierend finden wir einige ungewöhnliche Konzepte, die auf der UTMB-Expo vorgestellt wurden. Dazu gehören extrem spezialisierte Vertical-Schuhe mit negativer Sprengung, ultraleichte Rennmodelle sowie neu gedachte Kombinationen aus Laufbekleidung und Trinkweste. Wir diskutieren, welche Innovationen tatsächlich einen praktischen Nutzen bringen und welche eher als technologische Experimente zu sehen sind. Wie viel Ernährung braucht der Körper wirklich? Ausgehend von den veröffentlichten Ernährungsdaten erfolgreicher UTMB-Athletinnen und Athleten sprechen wir über Kohlenhydrataufnahme, Flüssigkeitszufuhr und individuelle Unterschiede. Überraschend ist, dass einige der schnellsten Läuferinnen und Läufer deutlich weniger Kohlenhydrate aufnehmen als aktuell oft propagiert wird. Wir ordnen ein, warum Ernährung hochgradig individuell ist und weshalb mehr nicht automatisch besser sein muss. Laktat-Gels und aktuelle Performance-Trends Ein weiteres Thema sind die aktuell viel diskutierten Laktat-Gels und deren mögliche Auswirkungen auf Leistung und Regeneration. Wir beleuchten den Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse, sprechen über die teilweise dünne Studienlage und diskutieren, warum viele Trends im Ausdauersport kritisch betrachtet werden sollten. Dabei geht es auch um die Frage, welche Maßnahmen für die meisten Hobbyläuferinnen und Hobbyläufer tatsächlich den größten Nutzen bringen. Test: Vitamic Zero Limits & Berberin Wir haben uns zwei Produkte genauer angesehen. Die Vitami Zero Limits Tropfen kombinieren verschiedene Vitamine mit Kurkuma- und Weihrauchextrakt und sollen insbesondere Regeneration und allgemeines Wohlbefinden unterstützen. Zusätzlich sprechen wir über Berberin beziehungsweise Berberitzenextrakt, das häufig im Zusammenhang mit Stoffwechsel, Blutzuckerregulation und allgemeinen Gesundheitswerten genannt wird. Wir ordnen Nutzen, Anwendungsbereiche und Grenzen solcher Nahrungsergänzungen ein. Warum Messen oft wichtiger ist als Raten Abschließend diskutieren wir die Bedeutung von Leistungsdiagnostik, Blutwerten und individuellen Messungen. Statt Trends blind zu folgen, lohnt sich aus unserer Sicht häufig der Blick auf die eigenen Daten, um Training, Ernährung und Regeneration gezielt auf die persönlichen Bedürfnisse abzustimmen. Erwähnte Links Vitamic Zero Limits Berbersan – Berberstin Der Beitrag LEP#381 – Carbon, Laktat und komische Schuhe erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#380 - Ein Gespräch über das Heart of Trails Festival11.09., 09:0011.09.2026, 09:0001:02:20
Heart of Trails Festival – Saisonabschluss ohne Rennstress Gast der Folge Jakob Spuller ist Head of Events bei der Laufwerkstatt und verantwortet unter anderem das Innsbruck Alpine Trailrun Festival, Tirol läuft, den Tiroler Frauenlauf, den Alpine Glacier Trail sowie das neu entwickelte Heart of Trails Festival. Im Gespräch gibt er Einblicke in die Entstehung des neuen Formats und die Idee hinter einem Trailrunning-Wochenende ohne Wettkampf. Gesprächsinhalte Von der Laufcommunity zur Eventplattform Wir sprechen über die Entwicklung der Laufwerkstatt, deren Ursprung vor rund 25 Jahren in gemeinsamen Laufangeboten, Wissensvermittlung und Bewegung ohne Leistungsdruck lag. Aus dieser Community heraus entstanden später die großen Laufveranstaltungen, die heute einen festen Platz in der österreichischen Trailszene haben. Warum ein Festival ohne Rennen? Das Heart of Trails Festival setzt bewusst einen Gegenpol zu klassischen Wettkampfwochenenden. Statt Startnummern, Zeitdruck und Rennvorbereitung stehen Austausch, Weiterbildung und gemeinsames Erleben im Mittelpunkt. Ziel ist es, die Vielfalt des Trailrunnings sichtbar zu machen und Raum für Begegnungen innerhalb der Community zu schaffen. Wissen, Workshops und Erfahrungsberichte Das Programm verbindet Vorträge, Praxis-Workshops und persönliche Geschichten. Themen reichen von Ernährung, Atemtechnik, Neuroathletik und Trainingssteuerung bis hin zu Mountain Safety, Regeneration und mentalen Aspekten des Sports. Ergänzt wird das Angebot durch Erfahrungsberichte von Athletinnen und Athleten aus unterschiedlichen Bereichen des Ausdauersports. Bewegung zum Mitmachen Neben den Vorträgen gibt es zahlreiche aktive Programmpunkte. Gemeinsame Runs, Morning Hikes, Technik-Workshops für Stockeinsatz, Power Hiking und weitere Bewegungseinheiten sollen Interessierten aller Erfahrungsstufen einen niederschwelligen Einstieg ermöglichen. Der Fokus liegt auf Lernen, Ausprobieren und dem gemeinsamen Erlebnis. Community und direkter Austausch Ein zentraler Bestandteil des Festivals ist die Nähe zwischen Gästen, Vortragenden und Teilnehmenden. Bekannte Namen aus der Trailrunning-Szene stehen nicht nur auf der Bühne, sondern sind auch auf dem Gelände präsent und ansprechbar. Dadurch entstehen Möglichkeiten für persönliche Gespräche und Erfahrungsaustausch abseits von Wettkämpfen. Veranstaltungsort und Ablauf Das Heart of Trails Festival findet von 2026-10-16 09:00 bis 2026-10-18 09:00 rund um das Tiroler Landestheater und den Kongress Innsbruck statt. Neben Workshops und Vorträgen umfasst das Programm eine Expo, Testmöglichkeiten für Ausrüstung, ein Trail Café, Filmvorführungen sowie Abendveranstaltungen mit Musik und Diskussionsrunden. Erwähnte Links Heart of Trails Festival Laufwerkstatt Innsbruck Alpine Trailrun Festival Der Beitrag LEP#380 – Ein Gespräch über das Heart of Trails Festival erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#379 - Geschichten vom UTMB04.09., 09:0004.09.2026, 09:0002:09:11
UTMB‑Woche, Staatsmeisterschaften & Materialtest Themen der Folge UTMB‑Woche in Chamonix Wir sprechen ausführlich über die Eindrücke aus Chamonix, wo die UTMB‑Woche erneut eine Mischung aus Festival, Wettkampf und Markenpräsenz bot. Die Vielzahl an Community Runs, Expo‑Ständen und Side‑Events führte zu einer dichten Atmosphäre, die gute Planung erforderte. Gleichzeitig thematisieren wir die zunehmende Regulierung durch Stadt und Veranstalter sowie die Herausforderungen rund um Infrastruktur und Internetversorgung. Rennberichte OCC, CCC, TDS & UTMB Die Folge beleuchtet die wichtigsten Rennen der Woche und deren außergewöhnliche Leistungsdichte. Beim OCC lagen die Siegerzeiten bei rund 5:10 Stunden (Männer) und 6:08 Stunden (Frauen), während der CCC durch Gewitter und Streckenänderungen auf etwa 107,8 km verlängert wurde. Beim UTMB selbst erreichten die Top Ten Zeiten unter 20 Stunden, die Siegerzeit lag bei rund 18:16 Stunden. Wir sprechen über DNFs, taktische Entscheidungen und die unterschiedlichen Zielsetzungen der Athletinnen und Athleten. Österreichische Halbmarathon‑Staatsmeisterschaften Im Rahmen von „Kärnten läuft“ wurden die Staatsmeisterschaften ausgetragen, die starke Felder und klare nationale Wertungen boten. Timo Hinterndorfer holte den Titel bei den Männern, Julia Maier setzte sich bei den Frauen durch. Wir diskutieren die internationale Konkurrenz, die Altersklassenwertungen und die Bedeutung der Veranstaltung für die heimische Laufszene. Test: Salomon S/Lab Genesis 2 Wir stellen den neuen S/Lab Genesis 2 detailliert vor und berichten von intensiven Praxistests auf technischen Trails. Der Schuh wiegt rund 217 Gramm, hat 6 mm Sprengung sowie 25 mm/31 mm Stackhöhe und verzichtet auf eine Carbonplatte. Die Contagrip‑Sohle mit etwa 4,5 mm Profil, die sockenähnliche Konstruktion und das modifizierte Quicklace‑System sorgen für Stabilität, Grip und Schutz. Wir ordnen den Schuh im Langdistanz‑ und Ultra‑Kontext ein und sprechen über Einsatzbereiche und Performance auf nassen Felsen und herbstlichen Trails. Expo‑Neuheiten & Materialtrends Auf der Expo entdecken wir neue Rucksackkonzepte, optimierte Stockhalterungen und ungewöhnliche Schuhideen wie ein Vertical‑Modell mit negativer Sprengung. Dazu kommen Produkte zur Leistungsanalyse, Ernährungsinnovationen und technische Lösungen für Trail‑Spezialanforderungen. Wir diskutieren, welche Trends sich abzeichnen und welche Entwicklungen besonders auffallen. Inklusion & Community Ein Schwerpunkt liegt auf der zunehmenden Vielfalt der Teilnehmenden. Wir berichten von Athletinnen und Athleten mit Prothesen, blinden Läuferinnen mit Guides sowie Teams, die Menschen im Rollstuhl über anspruchsvolle Streckenabschnitte begleiten. Diese Entwicklungen zeigen die Breite der Community und werfen zugleich Fragen zur praktischen Umsetzung und Organisation auf. Praktische Hinweise für Besucher Wir geben Tipps zur Planung der UTMB‑Woche, zur Auswahl von Events und zur Strukturierung des eigenen Zeitplans. Die Vielzahl an Angeboten macht es notwendig, Prioritäten zu setzen, um sowohl Rennen als Zuschauer als auch Expo‑Inhalte sinnvoll mitzuerleben. Der Beitrag LEP#379 – Geschichten vom UTMB erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#378 - Ein Gespräch mit Amelie Muss28.08., 09:0028.08.2026, 09:0001:15:38
Gast der Folge Amelie Muss – Jahrgang 2002, eine der stärksten Vertreterinnen der neuen Generation im österreichischen Berg- und Trailrunning. Sie begann als Jugendliche mit Straßen- und Bahnlauf, wechselte später in den Berglauf und ist heute bei nationalen Meisterschaften, internationalen Verticals und Up‑&‑Down‑Rennen regelmäßig vorne zu finden. Ihre Stärken liegen klar im steilen Uphill, während sie sich zunehmend auch an längere Trail‑Distanzen herantastet. Gesprächsinhalte Vom Schulviertelmarathon zum Leistungssport Amelie erzählt, wie sie durch ihre Schwester und ihren Vater zum Laufen kam. Bereits mit zehn Jahren lief sie den Viertelmarathon in Linz und steigerte sich jedes Jahr weiter. Parallel zur Schule trainierte sie im Verein, lernte Laufschule, Krafttraining und Tempogefühl – Grundlagen, die ihr heute im Trailrunning zugutekommen. Nach einigen Jahren im Straßen- und Bahnlauf wurde ihr der Wettkampfdruck zu groß, weshalb sie zunächst eine Pause vom Leistungssport einlegte. Einstieg in den Berglauf Über spontane Wettkämpfe wie den Fünf‑für‑Linz‑Lauf fand Amelie zurück zum Wettkampfsport. Ein Vereinskollege nahm sie zum Schafberglauf mit – ein Erlebnis, das sie nachhaltig prägte. Der Blick vom Gipfel und das Gefühl, sich den Berg „erlaufen“ zu haben, weckten ihre Begeisterung für Bergläufe. Seitdem ist sie in Verticals, Up‑&‑Down‑Rennen und schnellen Trailformaten aktiv. Verticals als große Stärke Amelie beschreibt, warum steile Uphills ihr liegen: Sie kann dort ihre Kraft und Effizienz optimal ausspielen und versucht, bergauf möglichst viel Vorsprung herauszulaufen, um bergab weniger zu verlieren. Sie spricht über ihre internationalen Einsätze bei WM und EM sowie über die österreichischen Meisterschaften, bei denen sie regelmäßig auf dem Podium steht. Vorbilder & Training mit Expertise Ein besonderes Thema ist ihre Begegnung mit Andrea Mayr, die seit Jahrzehnten das österreichische Berglaufen prägt. Amelie erzählt, wie inspirierend es ist, mit ihr zu trainieren und welche Tipps sie sich abschauen kann – etwa die gezielte Vermeidung harter Downhills zur Schonung des Körpers. Ihr Trainer Johannes Nussbaumer unterstützt sie mit spezifischem Berglauf‑Know‑how, was ihr Training deutlich präziser macht. Training zwischen Gefühl und Struktur Amelie nutzt Herzfrequenzbereiche, um lockere Läufe wirklich locker zu halten und harte Einheiten gezielt zu steuern. Gleichzeitig verlässt sie sich stark auf ihr Körpergefühl. Sie beschreibt, wie wichtig es für sie ist, gebremst zu werden, da ihr Ehrgeiz sie oft zu schnell antreibt. Blick in die Zukunft – längere Distanzen Obwohl sie Verticals liebt, zieht es Amelie zunehmend zu längeren Trails. Distanzen um 30 Kilometer hat sie bereits erfolgreich absolviert, etwa beim Gaisberg Trail oder der Zugspitz Challenge. Mittelfristig reizt sie die Marathon‑Distanz und darüber hinaus laufbare Formate wie Innsbruck Alpine oder Mozart. Sehr technische Skyraces oder extreme Wetterbedingungen liegen ihr weniger. Hitze, Kälte & Wettkampfbedingungen Amelie spricht über ihre Empfindlichkeit gegenüber Kälte und ihre vergleichsweise gute Hitzeverträglichkeit. Bei warmen Rennen wie der Zugspitze konnte sie davon profitieren. Gleichzeitig erzählt sie von Situationen wie in Kamnik, wo sie selbst bei kühlen Bedingungen gut zurechtkam – während Peter dank ihrer Eltern vor dem Erfrieren gerettet wurde. Erwähnte Links Schafberglauf Der Beitrag LEP#378 – Ein Gespräch mit Amelie Muss erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#377 - Peters Rendezvous mit dem Ungetüm21.08., 09:0021.08.2026, 09:00
Europameisterschaft in Birmingham Wir starten mit einem ausführlichen Blick auf den EM‑Marathon in Birmingham. Die Damen und Herren liefen auf einem anspruchsvollen Rundkurs mit vielen Höhenmetern, was die Rennen taktisch und körperlich besonders herausfordernd machte. Bei den Damen sorgte eine finnische Läuferin für ein außergewöhnliches Rennen, indem sie früh attackierte und mit großem Vorsprung gewann. Julia Mayer lief lange in Schlagdistanz zu den Medaillen und erreichte mit 2:28:23 eine starke Zeit. Bei den Herren setzte sich Amanal Petros durch, der das Rennen über weite Strecken kontrollierte und am Ende mit nur wenigen Sekunden Vorsprung gewann. Auch die weiteren deutschsprachigen Athleten zeigten bemerkenswerte Leistungen, darunter Andy Wutte, der seine achte EM‑Teilnahme absolvierte. Race Around Austria – Begleitung im Supportteam Peter berichtet von seiner Rolle im Betreuerteam der Ultra‑Radfahrerin Alex Podbeska beim Race Around Austria. Das Rennen führt über mehr als 2100 Kilometer rund um Österreich und verlangt den Athletinnen und Athleten wie auch den Supportcrews alles ab. Alex erreichte nach über fünf Tagen Fahrzeit den dritten Platz bei den Damen, trotz extremer Hitze und schwieriger Bedingungen. Wir sprechen über die Besonderheiten des Rennformats, die Startwellen, die taktischen Herausforderungen und die beeindruckenden Leistungen der Spitzenfahrer wie Lukas Kaufmann, der mit einem Schnitt von über 26 km/h gewann. Karnisches Ungetüm – Peters persönliches Abenteuer Im zweiten großen Themenblock geht es um Peters Teilnahme am Karnischen Ungetüm, einem extrem anspruchsvollen 75‑Kilometer‑Trail, der sich deutlich länger anfühlt als die nackten Zahlen vermuten lassen. Wir sprechen über die technischen Passagen, die körperliche Belastung und die mentale Herausforderung, die dieser Lauf mit sich bringt. Peter schildert, wie sich die Strecke anfühlt, warum der Schuhwahl eine besondere Rolle zukommt und weshalb der getestete Schuh für dieses Terrain nicht die optimale Wahl gewesen wäre. Scarpa Golden Gate LT – Praxistest Wir testen den Scarpa Golden Gate LT, einen leichten Allround‑Trailschuh mit 6 mm Drop und rund 300 Gramm Gewicht. Der Schuh verzichtet auf harte Außenapplikationen und setzt stattdessen auf ein weiches, atmungsaktives Mesh‑Obermaterial. Wir sprechen über Passform, Dämpfung, Grip und Einsatzbereiche. Besonders positiv fällt der Preis auf, der deutlich unter dem liegt, was man im aktuellen Laufschuhmarkt üblicherweise sieht. Der Schuh eignet sich hervorragend für Waldwege, Forststraßen und moderate Trails, weniger jedoch für sehr technische oder steile Passagen. Pflege & Waschbarkeit von Trailschuhen Im Zuge des Tests diskutieren wir auch die Frage, ob man Trailschuhe in der Waschmaschine reinigen sollte. Wir sprechen über Materialverträglichkeit, Tenside, Outdoor‑Waschmittel und die Risiken für Schäume und Sohlenkonstruktionen. Die Einschätzung: Mit niedriger Temperatur und geeignetem Waschmittel ist es möglich, aber nicht immer notwendig. Erwähnte Links Race Around Austria – Live‑Infos & Ergebnisse Scarpa Golden Gate LT Karnisches Ungetüm Der Beitrag LEP#377 – Peters Rendezvous mit dem Ungetüm erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#376 - Ein Gespräch mit Hanna Gröber14.08., 09:0014.08.2026, 09:0001:38:33
Gast der Folge Hanna Gröber – internationale Berg- und Trailathletin mit Erfolgen bei EM und WM, rund 770 ITRA‑Punkten und starken Leistungen auf Straße und Trail. Sie ist zweifache deutsche Berglaufmeisterin, lief 3000 m Hindernis im College‑Sport in den USA, arbeitet in Zürich in der Pathologie und absolviert das Schweizer Lehrdiplom für Biologie. Ihre Vielseitigkeit reicht von Fußball über Ski‑Alpin bis Langlaufen und prägt ihre heutige Laufkarriere. Gesprächsinhalte Laufkarriere zwischen USA, Deutschland und Schweiz Hanna erzählt, wie sie über den Hindernislauf und Cross Country in den USA zum Trailrunning fand. Nach ihrer Rückkehr begann sie eine Promotion in Zürich, wechselte später in ein Histologie‑Labor und studiert parallel das Lehrdiplom für Biologie. Die Nähe zu den Bergen und ein starkes Laufumfeld in Zürich unterstützen ihre sportliche Entwicklung. Hindernislauf als Grundlage für den Trail Wir sprechen über ihre Jugendjahre im Hindernislauf, die Rolle selbstgebauter Trainingshindernisse und warum die Disziplin oft unterschätzt wird. Hanna erklärt, wie die Kombination aus Technik, Kraft und Rhythmus ihr heute auf technischen Trails und im Downhill zugutekommt. Marathon, Straße und Alternativtraining Hanna berichtet über ihr Marathon‑Debüt in Valencia 2024, das sie mit 2:35 h trotz geringer Laufumfänge und viel Spinning absolvierte. Sie erklärt, wie sie Radtraining und Zwift nutzt, warum der Wien‑Marathon ein Ziel für 2025 ist und wie sie versucht, Geschwindigkeit von der Straße in den Trail zu übertragen. Fokus auf Short‑Trail & Golden Trail World Series Dieses Jahr liegt ihr Schwerpunkt auf kürzeren Trailrennen. Sie beschreibt ihre ersten Erfahrungen bei der Golden Trail World Series im Pitztal, die Besonderheiten der Strecke und die Frage, warum dort keine Stöcke erlaubt waren. Wir sprechen über die Unterschiede zwischen Berglauf, Golden Trail und klassischen Ultrarennen. Krafttraining als Schlüssel zur Verletzungsfreiheit Ein großer Teil des Gesprächs dreht sich um Hannas Krafttraining. Sie erklärt, wie sie mit einer befreundeten Trainerin zwei Programme entwickelt hat, die Mobilität, Balance, Plyometrie und klassische Kraftübungen kombinieren. Durch regelmäßiges Training konnte sie frühere Achillessehnen‑ und IT‑Band‑Probleme deutlich reduzieren und ihre Belastbarkeit im Uphill und Downhill steigern. Multisportliche Basis Hanna erzählt von ihrer breiten sportlichen Vergangenheit: Fußball, Radfahren, Ski‑Alpin, Surfen, Schwimmen und Langlaufen. Diese Vielseitigkeit hilft ihr heute, unterschiedliche Belastungen zu verkraften und flexibel zu trainieren. Auch Langlaufen spielt eine Rolle, besonders für Oberkörperkraft und Stocktechnik – obwohl sie selbst noch nie mit Stöcken im Trail gelaufen ist. Stöcke im Trail – Einsatz und Training Wir diskutieren, warum Stöcke je nach Strecke sinnvoll sein können, wie Athletinnen wie Katharina Hartmuth sie gezielt einsetzen und weshalb Hanna selbst bisher ohne Stöcke unterwegs ist. Die Frage, ob sie es künftig trainieren wird, bleibt offen – abhängig von den Rennformaten, die sie künftig wählt. „This or That“ – Kennenlernen im Schnelldurchlauf Im beliebten Entweder‑Oder‑Block erfahren wir, dass Hanna Downhill liebt, wellige Trails bevorzugt, sowohl Intervalle als auch Long Runs mag und eine Mischung aus Struktur und Gefühl im Training schätzt. Yoga verliert gegen Stabi, und Abwechslung ist ihr wichtiger als strikte Spezialisierung. Erwähnte Links Golden Trail World Series – Pitztal Bob Graham Round – FKT von Katharina Hartmuth I run far Der Beitrag LEP#376 – Ein Gespräch mit Hanna Gröber erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#375 - Ein Gespräch mit Chrissi Steurer07.08., 09:0007.08.2026, 09:0001:24:25
Gast der Folge Chrissi Steurer – Ultraläuferin, Coach und Newcomerin, die seit ihrem Einstieg in die Wettkampfszene 2023 regelmäßig Top‑10‑Platzierungen erreicht. Sie ist auf technischen wie auch laufbaren Distanzen erfolgreich, hat mehrere Podien bei anspruchsvollen Rennen wie Hochkönigman, Istria oder Glockner Trails und bereitet sich aktuell auf ihre ersten 100‑Meilen‑Abenteuer vor. Neben dem eigenen Training betreut sie als Coach Athletinnen und Athleten mit Fokus auf individueller Planung und praxisnaher Verpflegungsstrategie. Gesprächsinhalte Einstieg in den Sport & erste Wettkampferfahrungen Chrissi erzählt, wie sie ohne klassischen sportlichen Hintergrund über Wandern und längere Touren zum Trailrunning gefunden hat. Erst mit Anfang 20 begann sie regelmäßig zu laufen, ohne zu wissen, dass es dafür eine eigene Sportart gibt. Ihre ersten Rennen führten sie direkt in anspruchsvolles Gelände – vom Halbmarathon mit 1700 HM bis zu ihrem ersten Ultrarennen auf Teneriffa mit 80 km und 5000 HM. Schnell wurde klar, dass sie sich auf langen Distanzen zuhause fühlt. Entwicklung zur Ultraläuferin Wir sprechen darüber, wie sich Chrissis Training aus Wanderungen und langen Läufen entwickelt hat und warum sie sich früh auf Ultradistanzen spezialisiert hat. Sie erklärt, weshalb technische Rennen zwar häufig in ihrem Kalender stehen, aber nicht unbedingt ihre größte Stärke sind. Besonders laufbare Strecken liegen ihr, was sich in starken Ergebnissen wie beim Istria 100 zeigt. Das erste DNF & mentale Aspekte Chrissi berichtet offen über ihr erstes DNF beim Istria 100 im Jahr 2024. Sie beschreibt, wie sich der Leistungsabfall über viele Stunden angekündigt hat, warum sie trotz guter Platzierung ausgestiegen ist und weshalb diese Erfahrung für sie ein wichtiges Learning war. Der Fokus liegt darauf, Rennen nicht um jeden Preis zu finishen, sondern mit einem guten Gefühl ins Ziel zu kommen und die Signale des Körpers ernst zu nehmen. Vorbereitung auf die ersten 100 Meilen Ein zentrales Thema ist Chrissis nächster großer Schritt: der Swiss Peaks Legend mit rund 390 km und 27.000 HM. Sie erklärt, wie sie sich auf diese Distanz vorbereitet, welche Rolle Lifebases und Dropbags spielen und warum sie das Rennen gemeinsam mit einem Freund bestreiten wird. Wir sprechen über die Region, die Nähe zu UTMB‑Ortschaften und die Besonderheiten solcher Mehrtagesrennen. Coaching & Trainingsphilosophie Chrissi erzählt von ihrer Arbeit als Coach und ihrem Ansatz, Training ganzheitlich zu betrachten. Neben Leistungssteigerung stehen Alltag, Beruf, Familie und mentale Faktoren im Mittelpunkt. Ein Schwerpunkt ihrer Betreuung ist die Verpflegung – sowohl im Training als auch im Wettkampf. Sie erklärt, wie sie Athleten unterstützt, ihre individuelle Ernährung zu optimieren, um typische DNF‑Gründe wie Magenprobleme zu vermeiden. Verpflegung im Training & Wettkampf Wir sprechen über Chrissis eigene Verpflegungsstrategie, die je nach Phase zwischen Gels, Riegeln und anderen Kohlenhydratquellen wechselt. Wichtig sind für sie Regelmäßigkeit und ausreichende Energiezufuhr. Sie testet Marken, die bei Rennen angeboten werden, frühzeitig im Training, um Überraschungen zu vermeiden. Die Diskussion zeigt, wie individuell Ernährung ist und warum sie ein zentraler Erfolgsfaktor im Ultralaufen bleibt. Erwähnte Links Noli Training – Coaching von Chrissi Steurer picture credits sportshot.de Der Beitrag LEP#375 – Ein Gespräch mit Chrissi Steurer erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#374 - Die Hitzköpfe Julius & Augustus31.07., 09:0031.07.2026, 09:0001:47:07
Themen der Folge FKTs auf Weitwanderwegen Ein Schwerpunkt der Folge sind die Fastest Known Times auf großen internationalen Trails. Wir erklären die Unterschiede zwischen unsupported, self-supported und supported FKTs und werfen einen Blick auf die Plattform fastestknowntime.com. Besonders im Fokus steht der neue supported-Rekord am Pacific Crest Trail, den Aúrelien Sanchez in 45 Tagen, 20 Stunden und 15 Minuten aufgestellt hat. Wir ordnen seine bisherigen Leistungen ein und diskutieren, wie man solche Langzeitprojekte logistisch und mental überhaupt durchsteht. Der HexaTrack & Karel Sabé Während sein Rekord am PCT gefallen ist, ist Karel Sabé selbst gerade in Frankreich unterwegs und versucht den HexaTrack – einen rund 3000 Kilometer langen Thru-Hike quer durch Frankreich – zu absolvieren. Wir beleuchten die Route, die Höhenmeter und die Besonderheiten dieses Trails. Außerdem geht es darum, wie solche Unternehmungen geplant werden und welche Herausforderungen durch Wetter, Terrain und Tagesrhythmus entstehen. Tour de France – Spektakuläre Szenen Wir sprechen über die jüngste Tour de France, die heuer besonders unterhaltsam war. Die letzten beiden Etappen werden detailliert nacherzählt, inklusive der ikonischen Zielankunft von Mathieu van der Poel und der dramatischen Momente rund um Sepp Kuss. Die Diskussion zeigt, wie taktisch und emotional aufgeladen die Schlussphase war und warum selbst Fahrer während des Rennens stehen geblieben sind, um den finalen Sprint auf der Videowall zu verfolgen. 9⃣9⃣ Ein neues spannendes Format Das medial gehypte 99 Laps Rennen, bei dem mehrere große Namen der Laufszene am Start waren und bei dem nach jeder gelaufenen Runde der letzte Läufer ausscheidet ist auch Teil dieser Folge. Wir ordnen das Format etwas ein und sprechen über die Leistung, die die Top Läufer hier erbracht haben und wundern uns, wie man bei km 100+ noch eine Pace von unter 3 min/km laufen kann. Transcontinental Race & Christoph Strasser Ein weiteres Thema ist das Transcontinental Race, das diesmal von Norwegen nach Griechenland führt. Wir berichten über den Ausstieg von Christoph Strasser aufgrund von Fieber und über die beeindruckende Leistung von Robin Gemperle, der mit einem 36‑Stunden‑Nonstop‑Ritt eine entscheidende Fähre erwischt hat. Die Rolle der Fähren als taktisches Element wird genauer beleuchtet, ebenso wie die unterschiedlichen Routenoptionen im Süden Skandinaviens. Mammut-Laufschuhe & Suunto-Kopfhörer im Test Wir sprechen über die neuesten Testeindrücke zu Mammut-Laufschuhen, die vor allem durch ihre Stabilität und den Grip auf technischen Trails auffallen. Dabei geht es um Passform, Dämpfung und Einsatzbereiche im alpinen Gelände. Suunto Spark Zusätzlich testen wir die Kopfhörer Suunto Spark, die mit langer Akkulaufzeit und sicherem Sitz punkten. Wir ordnen ein, wie gut sie sich für lange Läufe, Hitze und wechselnde Bedingungen eignen. Auch die Steuerung per Kopfgesten und die tastenlose Bedienung wird diskutiert. Wo können sie punkten, wie eignen sie sich im Alltag und wie war der Gesamteindruck? Ultra-Endurance & der „Metabolic Ceiling“ Ein wissenschaftliches Paper über Ultra-Endurance-Athleten liefert spannende Erkenntnisse zum sogenannten „metabolic ceiling“. Wir diskutieren, wie stark der menschliche Körper über lange Zeiträume Energie umsetzen kann, welche Limits es gibt und warum diese Erkenntnisse für FKTs, Mehrtagesrennen und extreme Belastungen relevant sind. Die Studie zeigt, wie eng Leistungsfähigkeit, Energiezufuhr und Regeneration miteinander verknüpft sind. UTMB – Politische Diskussionen in Chamonix Zum Abschluss sprechen wir über die geplante Verkleinerung des UTMB durch den Bürgermeister von Chamonix. Die Diskussion dreht sich um die Belastung der Region, die Größe des Events und mögliche zukünftige Anpassungen. Wir ordnen ein, welche Auswirkungen eine Reduktion der Teilnehmerzahlen oder Streckenführung haben könnte und wie sich das auf die internationale Trailrunning-Szene auswirken würde. Erwähnte Links Break & Fix – Hardware-Wartung verlängern: https://breakandfix.at Fastest Known Time – Routen & Rekorde: https://fastestknowntime.com Live-Tracking HexaTrack – Karel Sabé: Suunto Spark Mammut Aenergy Trail Endurance Ultra Low Men 99 Laps Ultra-endurance athletes and the metabolic ceiling Der Beitrag LEP#374 – Die Hitzköpfe Julius & Augustus erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#373 - Ein Gespräch mit Sabine Wurmsam & Martin Pfeffer24.07., 09:0024.07.2026, 09:0001:27:51
Gäste der Folge Sabine Wurmsam – seit über 20 Jahren im Laufsport aktiv, spezialisiert auf Ultradistanzen ab 50 km. Zahlreiche Podestplätze bei internationalen Trailrennen, darunter Hochkönig, Julian Alps, Engadin Ultra Trail und OCC. Läuft für XC-RUN.de und bewegt sich leistungsmäßig im Bereich von rund 670 ITRA-Punkten. Martin Pfeffer – Trailrunner mit breitem Wettkampfspektrum zwischen 40 und 80 km, regelmäßig in den Topplatzierungen bei internationalen Rennen wie Julian Alps, Chianti Trail oder Ultra Trail Vipava Valley. Läuft für Scarpa und erreicht teils über 750 ITRA-Punkte. Gesprächsinhalte Die sportliche Lage der Woche Wir sprechen über die jüngsten Ergebnisse im internationalen Berg- und Trailrunning. Lukas Ehrle war erneut im Einsatz und erreichte beim Grand Parcours in Frankreich den achten Platz. Das Rennen war stark besetzt, insbesondere durch ein kenianisches Spitzenfeld, das sowohl bei den Männern als auch bei den Frauen dominierte. Auch die Leistungen europäischer Athletinnen und Athleten werden eingeordnet, darunter Martin Nilsson und Ruth Gidongk. Rückblick auf den Eiger Ultra Trail Der Eiger Ultra Trail bot erneut ein breites Spektrum an Distanzen und starken internationalen Feldern. Besonders hervorzuheben ist der 250‑Kilometer‑Bewerb, bei dem ein österreichisch-schweizerisches Team siegte. Auch reine Frauenteams zeigten beeindruckende Leistungen. Auf den kürzeren Distanzen gab es bekannte Namen wie Juliana Rössler oder Luke Greenfeld-Shaw, die erneut vorne mitliefen. Wir ordnen die Ergebnisse ein und sprechen über die Besonderheiten der Region. Ausblick auf den Pitztal Alpine Glacier Trail In der kommenden Woche steht der Pitztal Alpine Glacier Trail an, diesmal wieder mit einem Stopp der Golden Trail World Series. Wir sprechen über die Erwartungen, die Wetterbedingungen des Vorjahres und die hochkarätige Startliste. Die Strecke gilt als schnell und technisch anspruchsvoll, was für spannende Rennverläufe sorgen dürfte. Interview mit Sabine Wurmsam & Martin Pfeffer Im Hauptteil der Folge hören wir das Gespräch direkt nach dem PIUT. Sabine berichtet über ihre Entwicklung von Halbmarathons hin zu Ultradistanzen und über ihren Weg zum ersten 100‑Kilometer‑Rennen. Sie erzählt von ihrem Ansatz, ohne festen Trainingsplan zu laufen und Wettkämpfe ohne Erwartungsdruck zu starten. Martin schildert seinen Einstieg über den UTLW und seine Erfahrungen mit strukturiertem Training. Er erklärt, warum er inzwischen wieder „Freischnauze“ trainiert und welche Distanzen ihm am meisten liegen. Beide sprechen über ihre Erlebnisse beim PIUT, die technischen Herausforderungen und die vielen DNF‑Fälle. Das Gespräch zeigt, wie beide ihre Wettkämpfe planen, welche Distanzen sie bevorzugen und wie sie Training, Alltag und Reisen miteinander verbinden. In der Folge haben wir auch noch etwas getestet. Zwei Trinksysteme von Camelbak durften wir unter die Lupe nehmen. Den Handheld Quick Grip Chill und den Laufgürtel Ultra Belt 2,5 L. Was wir davon halten hört ihr in der Folge. Den Abschluss macht eine Diskussion über neue Media Guidelines für respektvolle Berichterstattung im Frauen Sport. Camelbak – Ultra Belt 2,5 L Camelbak – Quick Grip Chill Media Guidelines – Raising the Bar World Mountain Running Association – WMRA Eiger Ultra Trail Pitztal Alpine Glacier Trail Golden Trail World Series Der Beitrag LEP#373 – Ein Gespräch mit Sabine Wurmsam & Martin Pfeffer erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#372 - Peter, der Himmel & die Hölle17.07., 09:0017.07.2026, 09:0002:03:33
Hardrock 100 – Wild & Tough Der Hardrock Endurance Run zeigt erneut, warum er zu den technischsten 100‑Meilern der Welt zählt. Ludovic Pommeret gewinnt zum dritten Mal in Folge und unterbietet den Streckenrekord um 22 Minuten. Courtney Dauwalter läuft stark und landet im Gesamtklassement auf Rang 5. Diskussion über Höhenlage, technische Abschnitte und die Bedeutung von Erfahrung. Überblick über das starke Starterfeld und prominente DNFs. Obertauern Trail Summit Der dritte Obertauern Trail Summit bietet sieben Bewerbe, darunter Vertical, 75 km, 53 km, 26 km und Easy Trail. Trail Youngsters Cup: Ben Balik gewinnt die M20, Emelie Breitfuß wird Gesamtsiebte und dominiert die W18. U18 & U20: starke Leistungen, viele Höhenmeter, Nachwuchs zeigt Potenzial. Langdistanz: Rosanna Buchauer gewinnt die Damenwertung souverän, die Kulung‑Brüder aus Nepal dominieren bei den Herren. Two Summits: Überraschungssieg eines Niederländers über 53 km. Equal Prize Money für Männer und Frauen. PIUT – Pitz Alpine Glacier Trail Kurzer Überblick über die Ergebnisse und Eindrücke vom PIUT: Technisch anspruchsvolle Strecken mit alpinem Charakter. Starke Leistungen auf den langen Distanzen, darunter bekannte Namen aus der DACH‑Region. Diskussion über Streckenführung, Höhenmeter und die besondere Atmosphäre im Pitztal. UTMB – Verbier & Restonica Zwei UTMB‑Events im Fokus: Verbier: Miria Meinheit wird Zweite über 77 km, Maude Mathys gewinnt die 43 km. Restonica Trails: französische Dominanz über alle Distanzen. Sicherheit am Trail – Vorfälle in Kapstadt Erneute Messerangriffe auf Läufer am Tafelberg. Rückblick auf den Angriff auf Tom Evans 2023. Diskussion über Sicherheitslage, Kameras und lokale Maßnahmen. Auswirkungen auf Trainingsstrecken und internationale Events. Challenge Roth – Peters „Hölle“ Peter berichtet von seinem Support‑Einsatz bei der Challenge Roth. Eindrücke vom Event, Atmosphäre, Cheering Zones und Streckenlogistik. DATEV als Hauptsponsor, Historie des Rennens. Anekdoten aus Katzwang, Spalter Bier und der legendären Stimmung entlang der Strecke. Materialtest – Mammut Trailrunning Equipment Wir sprechen über die ersten Eindrücke aus dem Mammut‑Test: Schuhe, Bekleidung, Westen und Accessoires im Einsatz. Erste Erfahrungen auf technischen Trails und langen Anstiegen. Diskussion über Passform, Stabilität, Grip und Einsatzbereiche. Weitere Tests folgen in kommenden Folgen. Mammut Equipment Rucksack Aenergy Trail Vest 12 Köcher Aenergy Trail Quiver Softflasks Stöcke Aenergy Ultra Vario Carbon Poles Laufshirt Ducan FL Half Zip T-Shirt Men Aenergy TR HS Hooded Jacket Men Aenergy TR Shorts Aenergy TR 2in1 Shorts Der Beitrag LEP#372 – Peter, der Himmel & die Hölle erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#371 - Ein Gespräch über den Koralm Trailrunning Club10.07., 09:0010.07.2026, 09:0001:01:35
Koralm Trails & Community – mit Christian Prattes Gast der Folge Christian Prattes, Obmann des Koralm Trailrunning Club (KTC), spricht über die Koralm, den Verein, Nachwuchsarbeit und die Events des Clubs. Gesprächsinhalte Die Koralm – Lage & Besonderheiten Christian erklärt die Lage der Koralm zwischen Steiermark und Kärnten, die Bedeutung des neuen Koralmtunnels und warum die Region ein ideales Trailrunning‑Gebiet ist. Startpunkte liegen teils auf 360 m, Gipfelbereiche reichen bis knapp unter 2000 m. Der Koralm Trailrunning Club Der KTC wurde 2020 gegründet und zählt heute rund 89 Mitglieder. Ziel ist es, Trailrunning in der Region sichtbar zu machen, gemeinsam zu laufen und die Freude an Bewegung zu vermitteln. Nachwuchs & Kindertraining Der Verein bietet regelmäßige Kindertrainings an. Kinder laufen auf Waldpfaden, Trails und im Gelände. Familien reisen gemeinsam zu Events, wodurch ein starkes Gemeinschaftsgefühl entsteht. Leistungsstarke Mitglieder Obwohl der Fokus nicht auf Leistungssport liegt, hat der Verein einige schnelle Athleten. Namen wie Tom Wagner, Stefan und Petra Rucker oder Felix Bleier zeigen, dass der KTC auch im kompetitiven Bereich vertreten ist. KTC‑Event: Short, Middle & Marathon Christian stellt die Distanzen des KTC‑Events vor: Short – 8 km / 400 hm Middle – 26 km / 1200 hm Marathon – 51 km / 3150 hm Der frühere Long‑Trail (68 km) wurde durch den Marathon ersetzt. Warum kürzere Distanzen wichtig sind Wir sprechen über die Entwicklung im Trailrunning: mehr Einsteigerformate, mehr kurze Distanzen, mehr Fokus auf Up‑&‑Down‑Rennen. Der Short‑Trail ist ideal, um Menschen von der Straße ins Gelände zu holen. Die Wolfgangi‑Challenge Christian erzählt die Entstehungsgeschichte der Wolfgangi‑Challenge – ein Community‑Format, das jährlich stattfindet und aus dem Vereinsleben heraus entstanden ist. This or That – schnelle Entscheidungsrunde Christian beantwortet die bekannten Entweder‑Oder‑Fragen: Uphill vs. Downhill, Intervalle vs. Long Jog, Stabi vs. Yoga, Wettkampf vs. Abenteuer, Garmin vs. Suunto und vieles mehr. Erwähnte Links Koralm Trailrunning Club KTR‑Event & Strecken Wolfgangi‑Challenge Wings for Life App Run Deutschlandsberg Der Beitrag LEP#371 – Ein Gespräch über den Koralm Trailrunning Club erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#370 - Burning Men03.07., 09:0003.07.2026, 09:00
Western States 100: Neuer Streckenrekord durch Vincent Bouillard Vincent Bouillard gewann den Western States 100 in 13:46:15 und unterbot damit den bisherigen Streckenrekord von Jim Walmsley. Francesco Puppi wurde Zweiter, ebenfalls unter dem alten Rekord – die Top 3 liefen alle unter 14 Stunden. Sowohl Kilian Jornet (bei Meile 38) als auch Jim Walmsley stiegen aus dem Rennen aus. Bei den Damen siegte Jennifer Lichter in 15:28, wobei die Gesamtplätze 11 bis 16 ausschließlich von Frauen belegt wurden. Lotti Brinks aus Deutschland lief auf den starken fünften Platz. Die Bedingungen waren mit 23 Grad vergleichsweise kühl. Lavaredo Ultra Trail: Hannes Namberger gewinnt zum vierten Mal Hannes Namberger sicherte sich seinen vierten Sieg beim Lavaredo Ultra Trail über 120 Kilometer. Andreas Reiterer und Tobias Geißer kamen zeitgleich auf Platz 2 ins Ziel. Sunmaya Budha aus Nepal gewann die Damenwertung als Gesamtzehnte, knapp vor Lucy Bartholomew mit nur eineinhalb Minuten Rückstand. Auf der 50-Kilometer-Distanz lief Daniel Batista Streckenrekord, Silvia Schweiger wurde Dritte bei den Damen. Marathon du Mont Blanc: Andi Vojta am Podium Andi Vojta lief auf der 10-Kilometer-Distanz (mit rund 400 Höhenmetern) auf den dritten Platz in 38:56, nur 1:41 hinter Sieger Lucas Ehrle. Auf der 42-Kilometer-Hauptdistanz mit 2.500 Höhenmetern gewann Rémy Bonnet in 3:33:14, vor Frédéric Tranchand und Manuel Merillas. Tove Alexandersson wurde Gesamtelfte in 3:55 – nur 22 Minuten hinter Bonnet – und gewann die Damenwertung mit über 20 Minuten Vorsprung. Veitsch: Julius Ott gewinnt Vertical und Sky Race Auf der Veitsch, die auch als Austragungsort der österreichischen Meisterschaften im Marathon Trail und Vertical fungierte, gewann Julius Ott sowohl den Vertical als auch das Sky Race. Die Teilnehmerzahlen bei den Meisterschaften waren überschaubar, was auch am dicht gedrängten Rennkalender an diesem Wochenende lag. Sauwald Trail: Vorbildliche Organisation bei Hitze Der Sauwald Trail fiel durch herausragende Organisation bei extremer Hitze auf. Kindergartengruppen feuerten die Läufer an, alle ein bis zwei Kilometer gab es Abkühlmöglichkeiten mit Gartenschläuchen. Maximilian Zeus gewann die lange Distanz, Markus Mingo den 25-Kilometer-Lauf und Manuel Hötzeneder die Kurzdistanz. 3.000 Meter Hindernis: Karl Bebendorf siegt bei Diamond League Paris Karl Bebendorf, sechsfacher deutscher Meister, gewann das 3.000-Meter-Hindernisrennen bei der Diamond League in Paris in 8:05,55 – fast drei Sekunden unter seiner bisherigen Bestzeit. Er setzte sich mit einem beeindruckenden Schlusssprint von Rang 4 auf Platz 1 durch. Kaiser Krone Trail: Rennbericht bei extremer Hitze Wir waren auf Einladung von Mammut beim Rise with a Mountain Camp, das dem Kaiser Krone Trail vorausging – inklusive gemeinsamer Läufe, Yoga am Wilden Kaiser zum Sonnenaufgang, einem Ernährungsvortrag von Mammut-Athletin Nora Havlinova und Einblicken in Mammuts neue Schuhkollektion. Die Veranstalter reagierten vorbildlich auf die Hitze: Alle Startzeiten wurden um eine Stunde vorverlegt, Startplätze konnten kostenlos auf 2027 übertragen werden. Der Panorama Trail über 30 Kilometer war trotz der Beschreibung als „gut laufbar” technisch anspruchsvoll mit Geröllfeldern, seilversicherten Stellen und Leitern bei bis zu 37 Grad. Das Rennen wurde mit der Insta360 Action-Kamera gefilmt und als YouTube-Rennbericht veröffentlicht. Race Across the Alps: Zweiter Platz und österreichische Meisterin Wir waren als Crew beim Race Across the Alps im Einsatz – über 500 Kilometer und 15.000 Höhenmeter, gestartet bei 37 Grad. Die Betreuung umfasste Verpflegungsübergaben im Laufen, 80–120 Gramm Kohlenhydrate pro Stunde und externe Kühlung mit Eiswürfeln. Eine Vermurung am Bernina-Pass erzwang eine Umleitung mit 60 Zusatzkilometern und 1.500 Extra-Höhenmetern. Trotz eines Hitzezwischenfalls am Flüela-Pass kam die Fahrerin Alex nach 26 Stunden als Gesamtzweite und österreichische Meisterin ins Ziel. Schuhtest: Hoka Cielo X1 3.0 Der Hoka Cielo X1 3.0 ist ein Carbon-Rennschuh mit 213 Gramm, 7 mm Sprengung und Pebax-Zwischensohle für 275 Euro. Der Schuh ist extrem reaktiv und aggressiv, verzeiht aber weniger als der Rocket X3. Er richtet sich an schnelle Läufer, die mit Carbonplatten umgehen können – für langsamere Tempi wäre die Investition in Lauftechnik-Training sinnvoller. Erwähnte Links Laufendentdecken Shop Kaiser Krone Trail YouTube-Rennbericht Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#370 – Burning Men erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#369 - Ein Strauß Buntes mit Andreas Vojta26.06., 09:0026.06.2026, 09:00
Andreas Vojta – einer der erfolgreichsten österreichischen Leichtathleten mit über 50 Staatsmeistertiteln auf Bahn- und Straßenstrecken. Er zählt zu den schnellsten Marathonläufern des Landes, ist international erfahren und betreibt gemeinsam mit Partnern den WeMove Running Store. Neben seiner Profilaufbahn öffnet er sich zunehmend neuen Formaten wie Trail- und Bergläufen. Zugspitz Ultratrail & Rennchaos durch Wetter Wir sprechen über die zahlreichen Distanzänderungen beim Zugspitz Ultratrail, ausgelöst durch schwierige Wetterbedingungen. Mehrere Bewerbe wurden gekürzt oder zusammengelegt, was zu Verwirrung bei Startzeiten und Cut-Offs führte. Trotz der Umstände gab es starke Leistungen, unter anderem Siege von Tobias Fritz und Johanna Dallmann sowie beeindruckende Platzierungen vieler Athletinnen und Athleten aus der DACH‑Region. Broken Arrow Skyrace – internationale Elite & extreme Bedingungen Das Broken Arrow Skyrace in den USA bot erneut ein hochkarätiges Starterfeld. Neben etablierten Trailgrößen waren auch Athletinnen aus anderen Sportarten vertreten, etwa Langlauf-Olympiasiegerin Jessie Diggins. Die Rennen waren geprägt von schnellen Zeiten und extrem wechselhaftem Wetter. Besonders die 23‑Kilometer‑Distanz zeigte eine enorme Leistungsdichte mit Siegen von Philemon Kiriago und Madalina Florea. Test der Insta360 GO Ultra Wir haben die neue Insta360 GO Ultra getestet – eine kompakte 4K‑Actioncam mit magnetischem Zubehör, vielseitigen Befestigungsmöglichkeiten und stark stabilisierten Aufnahmen. Besonders positiv aufgefallen sind die einfache Bedienung, die schnelle Synchronisation über die App und die flexiblen Einsatzmöglichkeiten bei Track Night und Outdoor‑Aktivitäten. Die Kamera ist wasserdicht, schnell ladbar und eignet sich gut für Lauf- und Trailaufnahmen. Track Night Vienna – Andi über 5000 Meter Andreas berichtet von seinem Start im schnellsten Lauf der Vienna Track Night. Mit einem 2:44er‑Kilometerschnitt lief er eine starke 13:43 und zeigt damit, dass seine Grundschnelligkeit weiterhin auf höchstem Niveau liegt. Er erklärt, wie sich die Pace im Spitzenfeld anfühlt und warum die 800‑Meter‑Läufer noch einmal eine andere Dimension darstellen. Karriere, Marathonfrust & Zukunftspläne Wir sprechen über Andis bisherige Marathonerfahrungen, die trotz starker Vorleistungen noch nicht seinen Erwartungen entsprechen. Er erklärt, warum die 42 Kilometer für ihn bisher so herausfordernd waren, welche Rolle Energiebereitstellung und Gruppendynamik spielen und weshalb er weiterhin an einer deutlichen Verbesserung arbeitet. Auch seine Lieblingsrennen, Trainingsphilosophie und der Unterschied zwischen Bahn-, Straßen- und Trailbewerben kommen zur Sprache. Andis Trail-Debüt beim Marathon du Mont-Blanc Überraschend startet Andi beim 10‑Kilometer‑Trailbewerb in Chamonix im Rahmen eines Händler-Events. Er erzählt, wie es dazu kam, welche Erwartungen er an die Strecke mit rund 300 Höhenmetern hat und warum Trailrunning für ihn ein spannendes neues Erlebnis darstellt. Dabei spricht er über technische Passagen, seine Stärken auf flacheren Abschnitten und die Faszination des Trail-Sports. This or That – schnelle Entscheidungsrunde Zum Abschluss beantwortet Andi spontane Entweder‑Oder‑Fragen zu Training, Distanzen, Medienkonsum und Laufvorlieben. Dabei zeigt sich, dass er strukturiertes Training bevorzugt, lieber Rad fährt als schwimmt und aktuell eher 50 Kilometer als 5 Kilometer wählen würde. Fotocredits: ÖLV Erwähnte Links Insta360 GO Ultra – Summer Sale Rabattcode: LEP WeMove Running Store Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#369 – Ein Strauß Buntes mit Andreas Vojta erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#368 - Tut Tut WSUT19.06., 09:0019.06.2026, 09:00
Österreichische Meisterschaften am Ötscher Am Ötscher fanden die österreichischen Meisterschaften im Speedtrail und Skyrace statt. Im Speedtrail (16,7 km, knapp 1000 Höhenmeter) gewann bei den Herren Thomas Pöllabauer, bei den Damen sicherte sich Julia Mayer den Titel – mit über 20 Minuten Vorsprung und einem dritten Platz im Overall-Ergebnis, obwohl Trailrunning nicht ihr angestammtes Terrain ist. Im Skyrace (ca. 20 km, 2000 Höhenmeter) holte Paul Krondorfer den Sieg bei den Herren, bei den Damen gewann Sabrina Papst. Beide Rennen fanden bei schwierigen Wetterbedingungen mit Regen statt. 30 Jahre Katrin Berglauf in Bad Ischl Der traditionsreiche Katrin Berglauf feierte sein 30-jähriges Jubiläum. Die 4,4 Kilometer mit 943 Höhenmetern gehen ausschließlich bergauf. Bei den Herren gewann Mathias Gwechenberger, der erst eine Woche zuvor bei der Europameisterschaft in Kamnik am Start war. Bei den Damen siegte Andrea Mayr, die nach einer Verletzungspause wieder eingestiegen ist. Amelie Muss, ebenfalls direkt aus Kamnik kommend, wurde Zweite, Sarah Löcker Dritte. UTMB Andorra – Erfolge aus dem DACH-Raum Beim UTMB-Trailwochenende in Andorra mit fünf Distanzen zwischen 10 und 105 Kilometern gab es mehrere Erfolge aus dem DACH-Raum. Wendelin Mörtendorfer gewann die 21-Kilometer-Distanz (1750 Höhenmeter) gegen über 500 Starter. Die Deutsche Juliane Rössler siegte auf der 80-Kilometer-Strecke. Auf der 105-Kilometer-Distanz gewann Martina Valmassoi bei den Damen, Mélanie Delasoie wurde Zweite. Weißensee-Ungetüm – Premiere in Kärnten Am Weißensee in Kärnten fand das erste Weißensee-Ungetüm statt. Die Veranstaltung mit Distanzen über 50 und 20 Kilometer entstand mit Unterstützung des lokalen Tourismus. Die Strecke führt rund um den See, der teilweise nur zu Fuß erreichbar ist. Die Organisation setzt auf markierte Wanderwege und musste kurzfristige Streckenanpassungen wegen Almauftrieben und Forstarbeiten vornehmen. Die Finisherquote war hoch, die Teilnehmenden zeigten sich diszipliniert. Das Start-Ziel-Gelände bot Duschen, befestigte WCs und ein umfangreiches Rahmenprogramm. Persönlicher Rennbericht vom Weißensee-Ungetüm Endlich war es so weit: Endlich war ich nicht nur dabei, sondern mittendrin in einem Ungetüm-Wettkampf. Nach einer gemütlichen Anreise mit der ÖBB wurde ganz gechillt eingecheckt, die Pflichtausrüstung genau kontrolliert und geprüft, ob der Track auf der Uhr ist. Noch ein paar Fotos zur Erinnerung und ein selbst zusammengestelltes Starter-Sackerl später konnte es nach dem Abendessen in die letzte Nacht vor dem Start gehen. 05:30 Uhr – GPS-Tracker abgeholt, Race-Outfit geprüft und ab in die Startaufstellung. Gefühl: Könnte ein guter Tag werden. Ab dafür! Links neben mir an der Startlinie: Thorben Rahlves, Heidi Annemarie Reichl, Demeter Dick, Wolfgang Gans, Andreas Hutter, Petra Rucker, Romana Horatschek und noch viele, viele andere aus der feinen österreichischen Trail-Community. Punkt 06:00 Uhr der Startschuss. Die Ungetüm-Gehörnten peitschen uns Läufer durch den Torbogen. Eine geschmeidige Vierer-Pace im leichten Downhill und nach einem Kilometer geht es in einen zwölf Kilometer langen Uphill, der schon vielen ein Fragezeichen ins Gesicht zaubert. Erstens: Soll ich die erste Labe nach fünf Kilometern überhaupt anlaufen oder durchlaufen, mir ein paar Meter sparen und darauf vertrauen, dass die eingepackten mehr als 1,5 Liter Flüssigkeit reichen? Beinahe alle sind durchgelaufen und nur wenige haben diese Labe in Anspruch genommen. Weiter geht’s stetig bergauf, meist in einer Grenzgeschwindigkeit zwischen Gehen und Laufen. Ich wollte mich nicht verbrennen und dachte mir: kontrolliert ist gut. Auf der Uhr sah ich aber die ganze Zeit einen Puls von 150 bis 160 aufblitzen. Ein langer Tag an der Schwelle könnte hinten raus bitter werden. Dennoch einigermaßen zügig nach oben. Das Wetter herrlich zum Laufen, ab und zu leichter Nieselregen, aber der Untergrund trocken und die Lufttemperatur nicht zu heiß. Das erste Highlight ist die Eckwand, die technisch durchaus herausfordernd ist und Fehler nicht wirklich verzeiht. Direkt danach folgt der erste knackige, lange Downhill mit über acht oder neun Kilometern Länge und wirklich steilen Passagen von 20 bis 30 Prozent Gefälle. Das erste Mal bietet die Strecke auch für die Downhill-Fans etwas Feines. Diese Kilometer waren richtig lässig. Tja, und der Rest vom Wettkampf war sehr, sehr, sehr mühsam. Zweite Labe am Ostufer. Die Stimmung ist gut, die Beine schwer, der Puls immer noch zu hoch. Und dann kam die zweite Hälfte – das Team hatte es schon als „Wadlbeißer“ angekündigt und alle davor gewarnt, sich auf der ersten Hälfte zu verausgaben. Dann kam der zweite Anstieg auf den Laka. Oder wie ich ihn ab heute offiziell nenne: die Scheiß-Leit’n. Mit Abschnitten von über 30 Prozent Steigung, Kilometersplits um oder über der Viertelstunde und einem Berg, der einem gleich dreimal vorgaukelt, dass man jetzt endlich oben sei (ist man aber nicht – es geht weiter hinauf). Das Schönste an diesem Anstieg war das Foto mit dem Regenbogen über dem See. Dabei habe ich mich aber wirklich gefragt, ob ich in acht Wochen beim KUT noch einmal 2.500 Höhenmeter mehr und zusätzlich 25 Kilometer machen möchte. The struggle was real. Puls weiterhin an der Schwelle. Die Beine wollen weder geradeaus noch bergab ordentlich laufen. Es ist schon lange klar, dass die angepeilten sechseinhalb bis sieben Stunden unrealistisch werden und das einfach nicht mein Tag ist. Bei der Bodenalm kommt mir Thorben entgegen, der bis dahin wirklich gut unterwegs war, an dieser Stelle aber die Segel streichen musste. Nachdem ich die Distanz zwischen Ostufer und Bodenalm unterschätzt hatte, war ich mit zu wenig Flüssigkeit losgelaufen und kurz vor der Bodenalm komplett trocken. Also rein in die Labe und einen Liter Wasser auf Ex. Danach alles auffüllen. Und damit war auch schon der zweite Fehler perfekt: Zuerst zu wenig trinken zwischen der zweiten und dritten Labe und danach den Körper mit Wasser durchspülen, ohne direkt eine Salztablette nachzuschieben. Das kann nur gut werden. Raus aus der Labe und gemeinsam mit den Zwanzigern in Richtung des dritten Anstiegs: dem Golz. Nach den ersten 300 Metern wollte das schnell getrunkene Wasser wieder raus und wurde noch ein zweites Mal geschluckt. Nach etwa 200 Höhenmetern und einem größeren Schritt hat sich das fehlende Salz gerächt: In beiden Oberschenkeln innen ist ein feiner Krampf eingefahren. Schnell Salz nachschießen. Danach im gewohnt langsamen Wanderschritt bergauf trotten und versuchen, diesen Hügel irgendwie noch zu überleben. Nach gefühlten hundert Stunden endlich am Gipfel angekommen, ging es erst einmal richtig technisch bergab und erforderte die volle Konzentration. Danach wellt es dahin, geht stetig leicht bergab und alles, was die Beine noch hergeben möchten, wird in die Waagschale geworfen. Pulsstatus: Mehr als vier Stunden an oder über der Schwelle. Beinstatus: Sie laufen nicht mehr. Der Kopf zwingt sie. An der letzten Labe auf der Kohlröslalm gibt es das Einser-Menü zwischen die Kauleisten: Essiggurken und Cola. Und danach nur noch: Down. Down. Down. Am Ende noch eine Skipiste und irgendwie nach 7:46 Stunden im Ziel ankommen. Ein superherzlicher Empfang durch das Team, viele Leute im Zielbereich und natürlich die Perchten. Einmal hingesetzt – der nächste Krampf. Ein, zwei Zielbierchen später und nach einer Dusche wie neugeboren. Eigentlich ein wunderbarer Tag zum Laufen. Eine anspruchsvolle, aber landschaftlich großartige Strecke, eine Organisation mit Herzblut und ein super Community-Event. Aber es war einfach nicht mein Tag. #hüftjonix Nächstes Mal wird’s besser. Leider gibt es kein Bild von den Damen auf der 50er STrecke – Da war der Fotograf zu blöd abzudrücken. Schuhtest: Kiprun Kipsummit Max Der Kiprun Kipsummit Max von Decathlon wurde auf längeren Trailläufen getestet. Der Schuh bietet eine Vibram-Sohle, 6 mm Sprengung und wiegt 268 Gramm. Er überzeugt durch hohen Komfort auf langen Distanzen, Waldwegen und Schotter. Für technische Downhills ist er etwas zu breit und zu stark gedämpft, was den Bodenkontakt reduziert. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist herausragend: Bei einem UVP von 139,99 Euro ist er im Handel bereits für rund 100 Euro erhältlich. Er eignet sich besonders als Einstiegs-, Wechsel- oder Grundlagenschuh für Trailläufe. Erwähnte Links Weißensee-Ungetüm auf Instagram Kiprun Kipsummit Max bei Decathlon Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#368 – Tut Tut WSUT erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#367 - Die Berglauf & Trailrunning EM in Kamnik (SLO)12.06., 09:0012.06.2026, 09:0002:11:22
Live-Berichterstattung von der EM Peter berichtet direkt aus Slowenien von der Berg- und Trail-Running-EM in Kamnik. Von der Last-Minute-Buchung im Eco-Resort bis hin zu eisigen Bedingungen am Berg – alle Eindrücke aus erster Hand. Wettkampfergebnisse im Detail Umfassende Analyse aller Rennen von U20 bis Senioren: Vom spektakulären Fotofinish bei den U20-Damen bis zu den dominanten Schweizer Teams. Österreichische Highlights mit Manuel Innerhofer (8. Platz), Isabel Speer (Top 20) und dem dramatischen Ausfall von Anna Plattner. Schweizer Dominanz Die Eidgenossen beeindrucken mit geschlossenen Teamleistungen in fast allen Disziplinen. Analyse der verschiedenen Teamwertungen und was andere Nationen von der Schweizer Herangehensweise lernen können. Extreme Wetterbedingungen Dramatische Schilderungen der Bedingungen beim Uphill Race mit Nebel, Kälte und Regen. Peters eigene Erfahrungen als unterausgerüsteter Reporter am Berg und die Rettung durch österreichische Eltern. Exklusive Interviews Zahlreiche Originalinterviews mit Athleten direkt nach den Rennen, darunter Laura Hottenrott, Daniel Pattis, Judith Wyder und viele österreichische Teilnehmer. Produkttests Test des Hoka Kawana 3 als vielseitiger Alltagsschuh sowie ausführlicher Erfahrungsbericht zur Coros Pace 4 mit HRM-Pulsmesser und Pod 2 im Langzeittest. Erwähnte Links Kitzbühler Horn Mountain Street Run Eco-Resort Kamnik (Unterkunft zwischen den Startorten) European Athletics (offizielle EM-Ergebnisse) Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#367 – Die Berglauf & Trailrunning EM in Kamnik (SLO) erschien zuerst auf Laufend Entdecken.
- LEP#366 - Enhanced Talk05.06., 09:0005.06.2026, 09:0001:21:11
Schneeberg-Lauf und Frauenlauf Peter moderierte den 29. Schneeberg-Lauf mit dem 14. Schneebergtrail am vergangenen Samstag. Bei perfekten Bedingungen gewann die Zahnradbahn “Zaki” in 54:29, während Benjamin Riviere den Lauf der Menschen in 1:05 gewann – 13 Minuten langsamer als der Streckenrekord von Jonathan Wyatt. Beim Wiener Frauenlauf am Samstag gab es gleich zwei neue Streckenrekorde: Purity Kajuju Gitonga bei den 5 Kilometern und Julia Mayer bei den 10 Kilometern, trotz warmer Bedingungen. Internationale Laufszene Bei der Youth Skyrunning World Championship in Kroatien wurde Maximilian Meusburger starker Vierter im Vertical. Beim Sierre-Zinal dominierte erneut Elisid Elisau, während Tove Alexanderson bei den Damen einen Streckenrekord in 4:08 aufstellte. Nina Engelhardt aus Deutschland wurde beim Ledro Sky Trail Vierte und bestätigte ihre starke Form. Enhanced Games – Das umstrittene Doping-Event Die ersten Enhanced Games fanden in Las Vegas statt, mit nur 42 Athleten und einem einzigen Weltrekord beim 50m-Schwimmen. Interessant: Vier dopingfreie Athleten gewannen drei Events. Hinter dem Event steht Peter Thiel, Mitbegründer von PayPal und Chairman von Palantir, was Fragen zur eigentlichen Zielsetzung aufwirft. Salomon Gravel-Schuhe im Test Wir testeten zwei Modelle der Gravel-Serie: Den Aeroglide 4 Gravel (276g, 160€) mit neuem Quick Lace Neo System für einhändiges Anziehen – ideal für gemischte Untergründe von Straße bis leichtes Gelände. Der Gravel Concept (262g, 250€) mit Carbonplatte ist weicher und schneller, aber weniger stabil in technischem Terrain. Gemeinsamer Schneeberg-Trail Der Grafensteig als 23km-Umrundung des Schneebergs auf 1500-1600m Höhe erwies sich als technisch anspruchsvolle “Runde für Genießer” mit ständigem Quergang, was sich deutlich in der Laufanalyse zeigte. Wettkampfberichte Peter berichtete vom City & Trail Bad Reichenhall, wo trotz Alternativstrecke wegen schlechten Wetters ein technischer und rutschiger Downhill für Spannung sorgte. Der geplante neutralisierte Start funktionierte nicht wie geplant – statt 6er-Schnitt wurde in 4:30 gestartet. Erwähnte Links Schneebergberglauf Frauenlauf Wien Enhanced Games Trainingslab Track Night Vienna Hört rein auf: laufendentdecken.at Und natürlich auf: Spotify, iTunes, Google Podcast und in allen Podcatchern über das RSS Feed Unterstütze uns auf Patreon oder SteadyHq und hol dir den werbefreien Feed Bewertet uns auf Apple Podcasts und auf Spotify. Folge uns auf: Instagram @laufendentdeckenpodcast Facebook laufendentdeckenpodcast Der Beitrag LEP#366 – Enhanced Talk erschien zuerst auf Laufend Entdecken.