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Inside Austria

DER STANDARD

Government · News

259 Episoden · neueste 10.10.

Häufig erwähnt

Episoden

259
  1. Der Finanzskandal der FPÖ (1/2)
    23.11., 06:0000:24:41

    Seit Jahren beschäftigt die Justiz die Finanzaffäre des blauen Grazer Gemeinderatsklubs. Trotzdem dürfte die FPÖ in der Steiermark die Landtagswahl gewinnen. Wird der Skandal der Partei dennoch zum Verhängnis? An diesem Sonntag wählt die Steiermark einen neuen Landtag. Die FPÖ liegt in allen Umfragen deutlich auf Platz eins. Und das, obwohl bei den steirischen Freiheitlichen seit Jahren ein Finanzskandal schwelt. Es geht um 1,8 Millionen Euro Fördergeld, die mutmaßlich veruntreut wurden. Ausgegeben von FPÖ-Funktionären, die sich mutmaßlich selbst bereichern wollten. In der ersten Folge dieser Reihe von "Inside Austria" erklären wir, wie diese Affäre hochgekocht ist. Wie ein junger Corps-Bruder erst in der Grazer FPÖ Karriere machte und dann von der Partei ausgeschlossen und zum erbitterten Korruptionsjäger wurde. Und wie über Hausdurchsuchungen und weitreichende Ermittlungen NS-Devotionalien, Darstellungen von Kindesmissbrauch und ein Crystal-Meth-Labor im FPÖ-Umfeld auftauchten.

  2. Rettet die Dreierkoalition Österreichs Wirtschaft?
    16.11., 06:0000:41:13

    Die Wirtschaft schwächelt, die Staatsverschuldung steigt: Wie soll die nächste Regierung mit dieser düsteren Lage umgehen? Droht ihr schon jetzt ein Schicksal wie der Ampelkoalition in Deutschland? Österreichs Staatsverschuldung überschreitet die Maastricht-Grenze, die Wirtschaft schrumpft leicht, und der Konsum schwächelt: Die nächste Bundesregierung startet mit schwierigen Voraussetzungen, was den Staatshaushalt und die Wirtschaftslage im Land angeht. Derzeit sondieren ÖVP, SPÖ und Neos – und gerade bei diesen Themen haben die drei Parteien sehr unterschiedliche Vorstellungen. Droht die nächste österreichische Regierung schon jetzt zu scheitern? Blüht ihr ein ähnliches Schicksal wie der Ampelkoalition aus SPD, Grünen und FDP in Deutschland? Oder kann Österreich vielleicht sogar daraus lernen? Darum geht es diese Woche in "Inside Austria". Falls Sie unseren Podcast einmal live erleben wollen, dann kommen Sie am 23. November auf der Messe “Buch Wien” vorbei. Mit dem Rabattcode “standard” gibt es einen Nachlass auf die Eintrittskarten. Außerdem sind noch viele weitere Podcast vom STANDARD auch der Buch Wien vertreten. Alle Links und Infos zum Programm finden Sie unter www.buchwien.at/programm. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.

  3. Schule in Österreich: Ein Zweiklassensystem?
    09.11., 06:0000:36:21

    Wie könnte ein zeitgemäßes Schulsystem in Österreich aussehen, damit alle Kinder die gleichen Chancen bekommen? Zweiklassensystem – so nennen Kritiker das österreichische Schulwesen. In kaum einem anderen EU-Land wird so früh darüber entschieden, welche Kinder höhere Bildungschancen bekommen – und welche abgehängt werden. Aber selbst jene, die den Erfolg versprechenden Weg einschlagen, haben Zweifel am bestehenden starren System. Das österreichische Schulsystem gilt als verstaubt und reformbedürftig. Auch der Lehrkräftemangel macht sich seit Jahren bemerkbar, Pädagoginnen und Pädagogen geraten durch immer mehr Aufgaben abseits des Unterrichtens unter Druck. Aber der anstehende Regierungswechsel bietet auch eine Chance auf Wandel. In dieser Folge von Inside Austria fragen wir, wie ein zeitgemäßes Bildungssystem in Österreich aussehen könnte. Und was passieren müsste, damit alle Kinder die gleichen Chancen bekommen. _In dieser Folge zu hören: Mira Langhammer (Bundesschulsprecherin Schülerunion), Lorenzo Ramani (Fellow Teach For Austria), Vincent Reisner (Bundesobmann Schülerunion), Elisa Tomaselli (STANDARD-Innenpolitikredaktion), Isabella Zins (Sprecherin AHS-Direktoren); Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Yasemin Yüksel, Zsolt Wilhelm; Produktion: Christoph Neuwirth _ Falls Sie unseren Podcast einmal live erleben wollen, dann kommen Sie am 23. November auf der Messe “Buch Wien” vorbei. Mit dem Rabattcode “standard” gibt es einen Nachlass auf die Eintrittskarten. Außerdem sind noch viele weitere Podcast vom STANDARD auch der Buch Wien vertreten. Alle Links und Infos zum Programm finden Sie unter www.buchwien.at/programm. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.

  4. Tiktok-Terrorismus: Mit 14 IS-Anhängerin
    02.11., 06:0000:35:00

    Eine 14-Jährige wurde wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung zu zwei Jahren Haft verurteilt. Wie konnte es so weit kommen? Am 22. Oktober sitzt im Straflandesgericht in Graz eine ungewöhnliche Verdächtige auf der Anklagebank. Ein Mädchen, 14 Jahre alt, die Haare zu zwei Zöpfen geflochten. Was der Schülerin vorgeworfen wird, klingt ungeheuerlich. Sie soll einer terroristischen Organisation – dem sogenannten Islamischen Staat – beigetreten sein. Und sie soll geplant haben, in Graz einen Anschlag zu verüben. Vor Gericht spricht das Mädchen nüchtern über die grausame Ideologie des IS. Sie spricht über ihre Pläne, "Unschuldige" töten zu wollen, als würde sie von einem Computerspiel reden. Radikalisiert hat sich die 14-Jährige im Netz. Genauer gesagt: über Tiktok. Das Gericht verurteilt sie an diesem Tag zu zwei Jahren Haft. In dieser Folge von Inside Austria sprechen wir darüber, was ein 14-jähriges Mädchen in Österreich dazu bringt, sich einer Terrormiliz anzuschließen. Wir rekonstruieren, wie die Schülerin einen Anschlag in Graz plante. Und wir fragen, wie gefährlich Terrorpropaganda in sozialen Medien ist. In dieser Folge zu hören: Moussa Al-Hassan Diaw (Gründer der Deradikalisierungsstelle DERAD), Jan Michael Marchart (Chronik- und Innenpolitikredakteur DER STANDARD), Walter Müller (STANDARD-Korrespondent in Graz); Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Yasemin Yüksel, Tobias Holub; Produktion: Marc Glücks Falls Sie unseren Podcast einmal live erleben wollen, dann kommen Sie am 23. November auf der Messe “Buch Wien” vorbei. Mit dem Rabattcode “standard” gibt es einen Nachlass auf die Eintrittskarten. Außerdem sind noch viele weitere Podcast vom STANDARD auch der Buch Wien vertreten. Alle Links und Infos zum Programm finden Sie unter www.buchwien.at/programm. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.

  5. Im Kriegsfall neutral: Ist Österreichs Sicherheit eine Illusion?
    26.10., 06:0000:36:40

    Die Sicherheitslage in Europa hat sich verändert, doch Österreich bleibt neutral. Ist das noch zeitgemäß? Und wie sicher ist Österreich wirklich? Am 26. Oktober feiert Österreich seinen Nationalfeiertag. Es ist der Tag, an dem hierzulande vor fast 70 Jahren das Neutralitätsgesetz unterzeichnet wurde. Die Besatzungstruppen nach dem Zweiten Weltkrieg mussten abziehen – Österreich war wieder ein souveräner Staat. Bis heute gehört die Neutralität zur Identität von Österreich. Das Land mischt sich nicht militärisch in internationale Konflikte ein. Eine Abkehr davon und ein Beitritt zur Nato: für viele undenkbar. Doch die Sicherheitslage in Europa hat sich mit dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine verändert. Außerdem ist Österreich mittlerweile Teil diverser Sicherheitsbündnisse, die Kritikern zufolge im Widerspruch zur Neutralität stehen. Trotzdem findet keine Diskussion darüber statt, ob die Neutralität heute noch zeitgemäß ist. In dieser Folge von "Inside Austria" sprechen wir über Österreichs Neutralität. Wir wollen wissen, warum das Land keinem Militärbündnis beitritt. Und wir fragen, ob sich Österreich im Ernstfall überhaupt allein verteidigen könnte. In dieser Folge zu hören: Walter Feichtinger (Brigadier i. R., Präsident Center für Strategische Analyse), Fabian Sommavilla (Außenpolitikredakteur DER STANDARD); Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Yasemin Yüksel, Antonia Rauth; Produktion: Christoph Neuwirth Falls Sie unsere Podcasts einmal live erleben wollen, dann kommen Sie am 23. November auf der Messe “Buch Wien” vorbei. Mit dem Rabattcode “standard” gibt es einen Nachlass auf die Eintrittskarten. Alle Links und Infos zum Programm finden Sie unter www.buchwien.at/programm. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.

  6. Ist die FPÖ rechtsextrem?
    19.10., 06:0000:48:23

    Immer wieder fallen Politiker der FPÖ mit rassistischen Aussagen und Kontakten in die rechtsextreme Szene auf. Wie extrem ist die Partei selbst? Nach dem Wahlsieg der FPÖ vor drei Wochen stehen in Österreich schwierige Koalitionsverhandlungen an. Wahlsieger und FPÖ-Chef Herbert Kickl will nach wie vor Bundeskanzler werden – doch derzeit sieht es nicht danach aus, dass die Freiheitlichen überhaupt Teil einer Regierung wird. Denn bislang will keine andere Partei mit Kickl zusammenarbeiten. Trotzdem hat die FPÖ als erstmals stärkste Kraft in Österreich mehr Macht, als je zuvor. Eine Partei, deren Mitglieder wegen Kontakten in die neurechte Szene immer wieder Teil von Ermittlungen des Verfassungsschutzes sind. Und der hohe Zuspruch unter den Wählerinnen und Wählern zeigt jedenfalls, dass sich die Ideologien der Partei immer weiter ausbreiten und gesellschaftsfähig werden. Aber was sind diese Ideologien, die die FPÖ verbreitet? Sind ihre Inhalte rechtspopulistisch – oder schon rechtsextrem? In dieser Folge von "Inside Austria" schauen wir uns an, wie extrem die FPÖ ist. Wir wollen wissen, was der Verfassungsschutz über die Partei sagt. Und wir fragen, wer die Leute sind, die künftig für die FPÖ im Parlament sitzen. In dieser Folge zu hören: Julia Ebner (Rechtsextremismusexpertin am Institute for Strategic Dialogue), Fabian Schmid (Leitender Redakteur Investigativ DER STANDARD); Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Yasemin Yüksel, Zsolt Wilhelm; Produktion: Christoph Neuwirth Weiterhören: Die rechtsextremen Influencer (1/3): Der Posterboy Falls Sie unseren Podcast einmal live erleben wollen, dann kommen Sie am 23. November auf der Messe “Buch Wien” vorbei. Mit dem Rabattcode “standard” gibt es einen Nachlass auf die Eintrittskarten. Außerdem sind noch viele weitere Podcast vom STANDARD auch der Buch Wien vertreten. Alle Links und Infos zum Programm finden Sie unter www.buchwien.at/programm. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.

  7. Der Österreicher in den Händen der Hamas
    12.10., 06:0000:34:33

    Tal Shoham wurde am 7. Oktober 2023 von Hamas-Terroristen in den Gazastreifen verschleppt. Was Österreich tut, um ihn zu befreien Am Morgen des 7. Oktober 2023 dringen Terroristen der Hamas in den israelischen Kibbuz Be'eri ein. In einem der Häuser befindet sich die Familie Shoham. Tal Shoham, 39 Jahre alt, ist österreichisch-israelischer Doppelstaatsbürger. Er ist mit seiner Familie zu Besuch in der Siedlung: mit seiner Frau, der dreijährigen Tochter und dem achtjährigen Sohn. Als die Terroristen kommen, versteckt sich die Familie im Schutzraum des Hauses. Stundenlang verschanzen sie sich dort. Aber irgendwann stecken die Männer das Haus in Brand. Die Hamas-Terroristen begehen im Kibbuz Be'eri unvorstellbare Verbrechen. Jeder zehnte Bewohner wird ermordet. Auch Tal Shohams Schwiegervater. Tal Shoham selbst und seine Familie werden auf einen Jeep gezerrt und in den Gazastreifen verschleppt. So wie insgesamt mehr als 250 Menschen. In dieser Folge von "Inside Austria" sprechen wir über Tal Shoham, den Österreicher, der sich bis heute in den Händen der Hamas befindet. Wir wollen wissen, warum es bislang nicht gelungen ist, ihn zu retten. Und was Österreich für die Freilassung von Tal Shoham tut. In dieser Folge zu hören: Muriel Kalisch (Nahost-Reporterin DER SPIEGEL), Peter Launsky-Tieffenthal (österreichischer Botschafter), Maria Sterkl (Israel-Korrespondentin DER STANDARD); Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Yasemin Yüksel, Zsolt Wilhelm; Produktion: Christoph Neuwirth Falls Sie unseren Podcast einmal live erleben wollen, dann kommen Sie am 23. November auf der Messe “Buch Wien” vorbei. Mit dem Rabattcode “standard” gibt es einen Nachlass auf die Eintrittskarten. Außerdem sind noch viele weitere Podcast vom STANDARD auch der Buch Wien vertreten. Alle Links und Infos zum Programm finden Sie unter www.buchwien.at/programm. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.

  8. Die FPÖ hat gesiegt – und jetzt?
    05.10., 06:0000:53:11

    Nach dem historischen Sieg der FPÖ steht Österreich vor schwierigen Regierungsverhandlungen. Wie gelang der FPÖ dieser Erfolg, und wie geht es jetzt weiter? Österreich hat ein neues Parlament gewählt. Und obwohl Prognosen den Ausgang der Wahl schon lange vorhergesagt haben, löst der Erdrutschsieg der rechtspopulistischen bis rechtsradikalen FPÖ heftige Reaktionen aus. Mit 28,8 Prozent liegen die Freiheitlichen mehr als zwei Prozentpunkte vor der zweitplatzierte Volkspartei – in der man bis zuletzt auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen gehofft hatte. Zum ersten Mal in der Geschichte der Zweiten Republik liegt bei einer Nationalratswahl eine Partei auf Platz eins, die ihre Wurzeln in einer Nachfolgeorganisation der NSDAP hat. In Österreich stehen nun schwierige Sondierungsgespräche an. Denn FPÖ-Chef Herbert Kickl will Bundeskanzler werden, aber abgesehen von der ÖVP möchte niemand mit den Freiheitlichen regieren, und ÖVP-Chef Karl Nehammer hat zumindest ausgeschlossen, mit Kickl zu koalieren. In Österreich sind nun alle Augen auf den Bundespräsidenten gerichtet, der traditionsgemäß den Regierungsbildungsauftrag an die stimmenstärkste Partei vergibt. Doch Alexander Van der Bellen lässt sich bislang Zeit und betont, dass eine neue Regierung das Vertrauen des Bundespräsidenten brauche – welches Kickl mutmaßlich nicht hat. Aber was kann der Bundespräsident gegen eine Partei ausrichten, die fast 30 Prozent der Wählerstimmen hinter sich hat? In dieser Folge von Inside Austria sprechen wir über das Wahlergebnis in Österreich. Wir fragen nach, wie der FPÖ dieser Erfolg gelingen konnte und was das Ergebnis für die Zukunft des Landes bedeutet. In dieser Folge zu hören: Gerold Riedmann (Chefredakteur DER STANARD), Petra Stuiber (stellvertretende Chefredakteurin DER STANDARD); Interview & Gestaltung: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Produktion: Christoph Neuwirth Sitzen die Neos bald in der Regierung? Wie die FPÖ den Wahlkampf im Netz gewinnt

  9. Wer gewinnt Österreichs Schicksalswahl?
    27.09., 18:0000:43:08

    Wählt Österreich Herbert Kickl zum Kanzler? Oder verhindert ein Dreierbündnis die autoritäre Wende im Land? Was nach der Wahl möglich ist Österreich wählt an diesem Sonntag ein neues Parlament. Es ist eine Wahl, die vieles im Land verändern kann. Beobachter sprechen deshalb auch von einer Schicksalswahl. Seit vielen Monaten liegt die rechtspopulistische FPÖ in den Umfragen auf Platz eins – doch noch ist offen, wer mit wem regieren könnte. Wohin verschieben sich die Prozentpunkte tatsächlich? Welche Parteien finden nach der Wahl zusammen? Und wie würde eine neue Regierung Österreich verändern? FPÖ-Chef Herbert Kickl macht kein Geheimnis daraus, dass er Österreich nach dem autoritären Vorbild Ungarns umbauen will. Die ÖVP ist derzeit die einzige Partei, die mit der FPÖ koalieren würde – schließt Kickl allerdings als Kanzler aus. Dass eine Neuauflage der großen Koalition zwischen Volkspartei und Sozialdemokraten zustande kommt, dagegen sprechen die Umfragewerte. Für ein Dreierbündnis mit einer Kleinpartei bräuchte es wohl jede Menge Kompromisse. In dieser Folge von "Inside Austria" schauen wir auf die Nationalratswahl am 29. September. Wir sprechen über mögliche Koalitionen und darüber, was diese Schicksalswahl für Österreich bedeuten könnte. In der Folge erwähnt: Herbert Kickl – Aufstieg eines Angstmachers (1/4): Die Haider-Jahre Sitzen die Neos bald in der Regierung? Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.

  10. Wie das Hochwasser Österreichs Wahlkampf trifft
    21.09., 06:0000:42:05

    Fällt der ÖVP ihre Blockade von Klimaschutzmaßnahmen kurz vor der Wahl auf die Füße? Und wer profitiert von der schrecklichen Flut? Es sind fast schon apokalyptische Bilder, die in Österreich vergangene Woche zu sehen sind: reißende Flüsse, überflutete Straßen und Häuser, Menschen, die mit Hubschraubern von Dächern gerettet werden. Das Hochwasser erinnert viele Betroffene an die Jahrhundertflut 2002 – und nimmt zum Teil noch stärkere Ausmaße an. Eine Woche vor der Nationalratswahl stehen noch immer große Teile des Landes unter Wasser. Fünf Menschen sind bei der Flut ums Leben gekommen. Der Wahlkampf weicht dem Krisenmodus. Und während Einsatzkräfte gegen die Wassermassen kämpfen, betonen Fachleute einmal mehr, dass solche Extremwetter in direktem Zusammenhang mit der Klimakrise stehen. Trotzdem blockiert die Kanzlerpartei seit Jahren Klimaschutzmaßnahmen, im Juni wäre die Regierung am EU-Renaturierungsgesetz beinahe zerbrochen. Und ausgerechnet die FPÖ, die den menschengemachten Klimawandel regelmäßig kleinredet oder sogar anzweifelt, führt seit Monaten die Umfragen an. Fällt der Volkspartei und den Freiheitlichen ihre bisherige Haltung nun auf die Füße? Und könnte das Hochwasser den Ausgang der Nationalratswahl drehen? In dieser Folge von "Inside Austria" sprechen wir über das Jahrhunderthochwasser, das Österreich gerade erschüttert hat. Wir wollen wissen, wie genau die Katastrophe mit der Klimakrise zusammenhängt. Und ob die Flut Konsequenzen für die bevorstehende Wahl haben könnte. In der Folge erwähnt: Der Tag, an dem Österreichs Regierung fast zerbrach Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.

  11. Sitzen die Neos bald in der Regierung?
    14.09., 06:0000:43:53

    Die liberalen Neos bereiten sich akribisch auf eine Regierungsbeteiligung vor. Ist das realistisch, und was können sie von der deutschen FDP lernen? In Österreich läuft derzeit der Wahlkampf auf seine Hochphase zu. Zwei Wochen noch, dann wählen die Österreicherinnen und Österreicher ein neues Parlament – und so indirekt eine neue Regierung. Was jetzt schon feststeht: Die Regierungsbildung wird schwierig werden, vielleicht so schwierig wie noch nie. Die rechtspopulistische FPÖ liegt in Umfragen auf Platz eins, aber keine Partei möchte mit ihrem Vorsitzenden Herbert Kickl koalieren. Eine Alternative wäre eine Dreierkoalition ohne FPÖ. Und so ein Bündnis könnte für eine Partei der Sprung aufs große politische Parkett sein: die liberalen Neos. Aber die Neos saßen noch nie in einer Bundesregierung. Kann eine Partei mit so wenig Erfahrung tatsächlich Juniorpartner werden? In Deutschland regiert die liberale FDP dagegen seit 2021 in einer Dreierkoalition. Aber gerade die Performance der FDP in der deutschen Ampelregierung sorgt hierzulande eher für Kopfschütteln. Ein abschreckendes Beispiel? In dieser Folge von "Inside Austria" sprechen wir über Österreichs Liberale: die Neos. Wir wollen wissen, wie groß ihre Chancen sind, tatsächlich in der Regierung zu landen. Und was sie dabei vielleicht aus den Erfahrungen von Deutschlands liberaler Partei, der FDP, lernen können. In dieser Folge zu hören: Sebastian Fellner (Innenpolitikredakteur DER STANDARD), Katharina Mittelstaedt (Leitende Redakteurin Innenpolitik DER STANDARD), Serafin Reiber (Korrespondent DER SPIEGEL); Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Yasemin Yüksel, Zsolt Wilhelm; Produktion: Marc Glücks Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.

  12. Jörg Haider (3/3): Der ewige Mythos
    07.09., 06:0000:50:33

    Die Serie rekonstruiert den Aufstieg und Fall des einstigen FPÖ-Chefs – und welches Erbe der "Erfinder des Rechtspopulismus" hinterlässt Der Regierungseintritt der FPÖ im Jahr 2000 ist für ihren damaligen Shootingstar der Anfang vom Ende. Von der Kränkung, dass er selbst nicht an den Machthebeln der Republik sitzen darf, wird sich Jörg Haider bis zu seinem Tod nicht mehr erholen. Parteiinterne Machtkämpfe führen schließlich dazu, dass es zur Spaltung kommt. Als "den größten Fehler seines Lebens" bezeichnen Wegbegleiter Haiders Bruch mit der FPÖ. Wie weit er es mit seinem neuen Bündnis Zukunft Österreich tatsächlich gebracht hätte, bleibt unbeantwortet. Jörg Haider verstirbt vorzeitig bei einem Autounfall. Doch seine Methoden und Strategien haben sich längst festgesetzt. Und zwar nicht nur in Österreich – Haiders populistische Handschrift ist heute weltweit wiederzuerkennen. Hinweis: Die Angelobung der schwarz-blauen Regierung fand am 4. Februar 2000 statt, nicht wie im Podcast genannt am 7. Februar. In der Folge war ursprünglich die Rede davon, dass Thüringens Ministerpräsident den russischen Präsidenten Wladimir Putin besucht hätte. Dabei handelte sich um den sächsischen Regierungschef Michael Kretschmer (CDU). Er traf 2019 mit Putin in St. Petersburg zusammen. Wir entschuldigen uns, der Fehler wurde am 9.9.2024 um 10:06 korrigiert. In dieser Folge zu hören: Peter Westenthaler (Ex-FPÖ- bzw. Ex-BZÖ-Politiker), Andreas Mölzer (Publizist und FPÖ-Politiker), Kathrin Stainer-Hämmerle (Politikwissenschafterin), Petra Stuiber (stv. Chefredakteurin DER STANDARD), Hans Rauscher (Kolumnist DER STANDARD); Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Yasemin Yüksel, Tobias Holub; Produktion: Felix Klein Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.

  13. Jörg Haider (2/3): Der schwarz-blaue Coup
    31.08., 06:0000:55:35

    Die Serie blickt darauf, wie Haider den modernen Rechtspopulismus nach Europa brachte und in Österreich die FPÖ zu Macht und Einfluss beförderte Ohne Jörg Haider und sein Verständnis von Politik wäre die FPÖ heute wohl nicht da, wo sie jetzt ist: in Umfragen auf Platz 1, eine Partei mit Macht und Einfluss. In Folge zwei dieser Serie sehen wir uns an, wie Haider in den 1990er-Jahren seine rechtspopulistischen Methoden so weit perfektioniert, dass er die Freiheitliche Partei aus eigener Kraft in Regierungsverantwortung hievt. Ein Tabubruch, von dem später auch Haiders Nachfolger Heinz-Christian Strache und heute Herbert Kickl profitieren werden. Doch Haiders Erfolg in Österreich schürt auch Protest – und führt schließlich dazu, dass er am Höhepunkt seiner politischen Karriere die eigene Macht opfern muss. In dieser Folge zu hören: Franz Vranitzky (ehemaliger Bundeskanzler von Österreich), Heide Schmidt (ehemalige Dritte Nationalratspräsidentin, Gründerin Liberales Forum), Peter Westenthaler (Ex-FPÖ- bzw. Ex-BZÖ-Politiker), Kathrin Stainer-Hämmerle (Politikwissenschafterin), Petra Stuiber (stv. Chefredakteurin DER STANDARD), Hans Rauscher (Kolumnist DER STANDARD); Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Zsolt Wilhelm, Sandra Sperber; Produktion: Marc Glücks **In der Folge erwähnt: **Herbert Kickl – Aufstieg eines Angstmachers (1/4): Die Haider-Jahre Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.

  14. Jörg Haider (1/3): Der Erfinder des Rechtspopulismus
    24.08., 06:0000:44:36

    Neue Serie blickt auf den Aufstieg des einstigen FPÖ-Chefs und darauf, wie er zum Wegbereiter der modernen Rechten wurde Wenn Ende September der Nationalrat gewählt wird, könnte die FPÖ zum ersten Mal stärkste Kraft in Österreich werden. Wie kam es dazu? Man kann den Aufstieg der FPÖ nicht verstehen ohne den Mann, der die Freiheitlichen groß gemacht hat: Jörg Haider. In dieser neuen Serie von Inside Austria sprechen wir mit Wegbegleitern und Expertinnen, um herauszufinden, wie Haider für seine Anhänger zum politischen Popstar wurde - und zum Wegbereiter des modernen Rechtspopulismus. Und wir sehen uns an wie sein Mythos bis heute fortbesteht. In der ersten Folge gehen wir zurück zu Haiders Anfängen. In dieser Folge zu hören: Franz Vranitzky (ehem. Bundeskanzler von Österreich), Christa Zöchling (Journalistin, Autorin), Kathrin Stainer-Hämmerle (Politikwissenschaftlerin), Petra Stuiber (stv. Chefredakteurin DER STANDARD), Hans Rauscher (Kolumnist DER STANDARD); Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Zsolt Wilhelm, Yasemin Yüksel; Produktion: Christoph Neuwirth Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.

  15. Verliert Österreich die Kontrolle über Migration?
    17.08., 06:0001:04:28

    Die Migrationsforscherinnen Judith Kohlenberger und Gerald Knaus im Gespräch darüber, was im Umgang mit Flucht und Migration schiefläuft und worauf es bei der Integration ankommt Mehr als 1000 Menschen sind allein im Jahr 2024 an den Außengrenzen der Europäischen Union ums Leben gekommen. Viele begeben sich auf der Suche nach Sicherheit und Zuflucht auf die riskante Reise, andere suchen Arbeit und ein besseres Leben in Europa und Österreich. Pro Kopf habe Österreich in den vergangenen zehn Jahren mehr Menschen aufgenommen als alle anderen Länder der EU, sagt Gerald Knaus, Leiter der Europäischen Stabilitätsinitiative. Er ortete einen Zusammenbruch des Rechtsstaats in der EU. Denn immer mehr europäische Länder würden die Kontrolle von Migrations- und Fluchtbewegungen über geschlossene Grenzen, Pushbacks und das Aussetzen von Menschenrechten in Erwägung ziehen – oder bereits so handhaben. Auch in Österreich gibt es Vertreter, die einen harten Asyl- und Migrationskurs fordern. Im Vorfeld der Nationalratswahl verhärten innenpolitische Debatten rund um steigende Kriminalität und hohe Sozialhilfen für Migrantinnen und Migranten die Fronten auch in der Bevölkerung. Migrationsforscherin Judith Kohlenberger plädiert daher für ganzheitliche Lösungen, bei denen auch Integration besser organisiert wird. Populistische Ansagen wie irreguläre Migration vollkommen einzuschränken seien hingegen utopische Vorstellungen, so Kohlenberger. In diesem dritten und letzten Sommerinterview von "Inside Austria" sprechen Judith Kohlenberger und Gerald Knaus darüber, was in der Migrationsdebatte schiefläuft und welche Strategien es braucht, damit das Sterben an den Grenzen Europas ein Ende hat. Wir sprechen darüber, warum sich auch Expertinnen und Experten im Umgang mit der sogenannten irregulären Migration nicht einig sind – und worauf es ankommt, damit Integration gelingen kann. In dieser Folge zu hören: Gerald Knaus (Leiter Europäische Stabilitätsinitiative, "Wir und die Flüchtlinge"), Judith Kohlenberger (Migrationsforscherin Wirtschaftsuniversität Wien, "Gegen die neue Härte"); Interview & Gestaltung: Margit Ehrenhöfer; Redigat: Zsolt Wilhelm, Jannis Schakarian; Produktion: Christoph Neuwirth

  16. Wie die FPÖ den Wahlkampf im Netz gewinnt
    10.08., 06:0000:48:06

    Autorin Ingrid Brodnig im Gespräch darüber, wie Parteien auf Social Media wahlkämpfen – und wieso die Wütendsten nicht zwingend die Wahl gewinnen "Wütende Userinnen und User interagieren stark, und viele Algorithmen sind darauf eingestellt, dass sie das belohnen", sagt Ingrid Brodnig. Sie ist eine der führenden Expertinnen zu Hass im Netz und Desinformation. Wut spielt laut Brodnig eine entscheidende Rolle dabei, wie Parteien versuchen, die Massen zu begeistern – insbesondere in den sozialen Medien. Zum Beispiel wenn sich Grüne für Naturschutz einsetzen oder wenn Sozialdemokraten mobilisieren. Und natürlich wenn die FPÖ Migration thematisiert. Im zweiten von drei Sommerinterviews des STANDARD-Podcasts "Inside Austria" erklärt Digitalpublizistin Brodnig, wie Österreichs Parteien online Wahlkampf betreiben und welche Tricks sie dabei einsetzen. Sie beantwortet auch, ob auf Tiktok, Instagram und X Inhalte überhaupt noch eine Rolle spielen, wieso Wut so ein beliebtes Werkzeug von Parteien ist und ob es auf diesen Plattformen einfacher geworden ist, Wut zu schüren. Im Gespräch gibt sie einen Ausblick darauf, was das alles mit unserer Gesellschaft macht, und erklärt, wieso Wahlen auch ohne Wut gewonnen werden können. In dieser Folge zu hören: Ingrid Brodnig (Autorin); Interview & Gestaltung: Zsolt Wilhelm; Redigat: Margit Ehrenhöfer; Produktion: Christoph Neuwirth Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.

  17. Ist Österreichs Politik ein Witz?
    03.08., 06:0000:49:40

    Satiriker Peter Klien spricht im Interview über ÖVP-Scheinpolitik, die handgreifliche FPÖ, rote Millionäre, ein grünes Talent und fade Liberale "Herbert Kickl will kein Selfie mit mir", sagt der österreichische Satiriker Peter Klien. Im ersten von drei Sommerinterviews des STANDARD-Podcasts "Inside Austria" erzählt Klien über seine Erfahrungen als Spaßreporter mit der heimischen Spitzenpolitik. Und darüber, wie die Vertreterinnen und Vertreter der Republik im Wahlkampf ticken – und in unbequemen Situationen. Ist Österreichs Politik zwischen Skandalen und Scheindebatten mittlerweile zum Witz verkommen? Nicht verpassen: Premiere unserer neuen Youtube-Serie „Österreich, erklärt“ https://youtu.be/OIJ8mw25QGg?si=PNMk4AE61v0lsDf4 In dieser Folge zu hören: Peter Klien (Satiriker und Kabarettist); Interview & Gestaltung: Zsolt Wilhelm; Redigat: Margit Ehrenhöfer; Produktion: Christoph Neuwirth Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.

  18. Replay: Was, wenn Kickl Kanzler wird?
    27.07., 06:0000:40:46

    Der FPÖ-Chef will von starken Umfragewerten beflügelt "Volkskanzler" werden. Und das hätte gravierende Folgen für Österreich Die FPÖ liegt in allen Umfragen klar auf Platz eins. Im Herbst finden in Österreich Wahlen statt. Herbert Kickl greift nach der Macht. Er will "Volkskanzler" werden. Und viele fragen sich, ob Österreich nach den Nationalratswahlen einen Rechtsruck erlebt. Und welche Folgen das für das Land hätte. Diese entscheidende Frage haben wir am Freitag, den 10. November 2023 live auf der Messe "Buch Wien" diskutiert. Und zwar mit den STANDARD-Journalisten Katharina Mittelstaedt und Hans Rauscher. Wir haben die beiden gefragt, was den FPÖ-Chef so erfolgreich macht und was passieren würde, wenn Kickl tatsächlich Kanzler wird. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.

  19. Wien, die lebenswerteste und grantigste Stadt der Welt
    20.07., 06:0000:36:11

    Was ist dran am Klischee des raunzenden Wieners? Und was macht Wien trotz allem so lebenswert? Ein Selbsttest Immer wieder wird Wien in internationalen Erhebungen zur lebenswertesten Stadt der Welt gekürt. Zuletzt zeichnete die britische Economist Group Wien zum dritten Mal in Folge mit dem ersten Platz aus. Gleichzeitig gibt es aber einen Aspekt, bei dem Wien im internationalen Vergleich besonders schlecht abschneidet – und der betrifft die Bewohnerinnen und Bewohner der österreichischen Hauptstadt. Die Wienerinnen und Wiener gelten als extrem unfreundlich. Expats fühlen sich in Wien laut Studien alles andere als willkommen. Das Wesen von Wien sei der Wiener Grant – diese Behauptung steht nicht nur in manchen Reiseführern, man findet den Grant auch in Kunst und Kultur, und auch die Wienerinnen und Wiener selbst nennen sich Raunzer. Aber sind die Wiener wirklich so übel? Oder liegt das schlechte Ergebnis vielleicht daran, dass der Wiener Schmäh von internationalen Besuchern einfach nicht richtig verstanden wird? In dieser Folge von "Inside Austria" wollen wir wissen, wie lebenswert Wien tatsächlich ist. Dazu machen wir einen Selbsttest. Und wir sprechen mit Besuchern, Expats und einer Stadtpsychologin darüber, was es mit dem Wiener Schmäh und dem Grant auf sich hat. In der Folge erwähnt: Das Wesen Wiens als Person Mietenexplosion: Wird Wohnen auch in Österreich unleistbar? Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.

  20. Der verstörende Fall der "Antons"-Bande
    13.07., 06:0000:30:16

    Eine Bande Jugendlicher aus Wien soll im Jahr 2023 ein zwölfjähriges Mädchen sexuell missbraucht haben. Der Fall führt in eine düstere Welt aus Gewalt, Macht und "Ehre" Auf dem Screenshot eines Handyvideos sieht man die Umrisse eines Hotelzimmers. Das Bild ist verschwommen, aber man erkennt eine junge Frau, die auf dem Boden liegt. Verkrümmt, zwischen einem Bett und einem Tisch mit Pappbechern drauf. Ihre Haare sind nass. Es sieht aus, als wäre sie benommen oder sogar ohnmächtig. Das Mädchen ist nicht allein in dem Zimmer, mehrere Burschen sind auch dort. 15, 16 Jahre alt. Aber niemand hilft ihr. Einer zückt sein Handy, um ein Video zu machen. Ein paar Minuten später schreibt er seinem Kumpel eine Nachricht: "Hahaha, was machen Bruder?" Die Antwort kommt Sekunden später: "Hahaha. Fick ma die Bruder." Die Jungs, die da chatten, gehören zu einer Bande. Sie nennt sich die "antons", nach dem Antonspark in Wien-Favoriten. Dort verbringen sie meistens ihr Zeit. Die Chats und die Videoscreenshots sind inzwischen Teil von Ermittlungen. Denn die "antons" sollen mutmaßlich mehrere Mädchen missbraucht haben. Wer die junge Frau im Hotelzimmer ist, ist bislang nicht bekannt. Aber es gibt ein weiteres mutmaßliches Opfer. Ein Mädchen, damals zwölf Jahre alt. Im Herbst 2023 geht das Mädchen zur Polizei und bringt damit den Fall ins Rollen. In dieser Folge von "Inside Austria" rekonstruieren wir die Geschichte der "antons" aus Wien. Es geht um Drogen, um Gewalt und um sexuellen Missbrauch. Und um junge Männer, die glauben, sie würden ihre Ehre verteidigen, in dem sie Frauen demütigen. **Gewalt an Frauen ** Jede dritte Frau ist in Österreich ab ihrem 15. Lebensjahr körperlicher und/oder sexueller Gewalt ausgesetzt, das ergab eine Befragung der Statistik Austria. Monatlich werden in Österreich im Schnitt drei Frauen ermordet, zählt der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF). Die Täter stehen häufig in einem Beziehungs- oder Familienverhältnis zum Opfer und haben nicht gelernt, Konflikte gewaltfrei zu lösen. Gewalt von Männern gegen Frauen gibt es in allen sozialen Schichten, Nationen, Familienverhältnissen und Berufsgruppen. Morde an Frauen werden auch als Femizide bezeichnet. Der Begriff soll ausdrücken, dass hinter diesen Morden oft keine individuellen, sondern gesamtgesellschaftliche Probleme wie etwa die Abwertung von Frauen und patriarchale Rollenbilder stehen. **Hilfe für Gewaltbetroffene gibt es hier: ** [Frauenhelpline ](https://www.frauenhelpline.at/) (Mo–So, 0–24 Uhr, anonym und kostenlos): 0800 / 222 555 Gewaltschutzzentren (anonym und kostenlos): 0800 / 700 217 Männerberatung (Mo–So, 0–24 Uhr, anonym und kostenlos): 0800 / 400 777 Männernotruf (Mo–So, 0–24 Uhr, anonym und kostenlos): 0800 / 246 247 Telefonseelsorge (Mo–So, 0–24 Uhr, vertraulich und kostenlos): 142 Verein für Männer und Geschlechterfragen

DER STANDARD und DER SPIEGEL rekonstruieren die großen und kleinen Skandale Österreichs. WIR blicken in politische Abgründe und erklären zusammen mit den Journalistinnen und Journalisten beider Redaktionen, was die Republik bewegt. "Inside Austria" erscheint Samstags – überall, wo es Podcasts gibt.