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259- Frank Stronach: Aufstieg und Fall eines Magnaten06.07., 06:0006.07.2024, 06:0000:36:56
Auswanderer, Selfmade-Milliardär, Politiker. Und offenbar gibt es noch ein dunkles, bislang unentdecktes Kapitel im Leben von Frank Stronach Frank Stronach muss vor Gericht. Zehn Frauen beschuldigen den Austrokanadier unter anderem der sexuellen Nötigung und Vergewaltigung. Die Vorwürfe gehen zum Teil bis in die 1980er zurück, einige der Übergriffe sollen erst vor wenigen Monaten stattgefunden haben. Am 8. Juli startet in Kanada der Prozess gegen Stronach. Der Selfmade-Milliardär gehört in Österreich wohl zu den kontroversesten Persönlichkeiten des Landes. Nicht erst seit Bekanntwerden der jüngsten Vorwürfe ist sein Name hier ebenso bekannt wie umstritten. Mit Anfang 20 wandert er von der Steiermark nach Kanada aus und gründet dort jenes Unternehmen, das über die Jahre zum Automobilweltkonzern Magna aufsteigt. Doch Frank Stronach ist nicht nur ein Automobil-Magnat. Er strebt auch nach Macht und Einfluss. Und versucht schließlich, die Politik in Österreich aufzumischen. In dieser Folge von "Inside Austria" wollen wir wissen, wer Frank Stronach ist und warum er in Österreich schon lange für Kopfschütteln sorgt. Und wir schauen auf die schweren Vorwürfe, die den Milliardär jetzt einholen. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Der Tag, an dem Österreichs Regierung fast zerbrach29.06., 06:0029.06.2024, 06:0000:34:27
Ein Alleingang der Grünen bei einem Naturschutzgesetz hätte beinahe die Regierung gesprengt. Ist Türkis-Grün am Ende? Und was bleibt vom "Besten aus beiden Welten"? Am 17. Juni 2024 kommt es zum großen Knall. Die grüne Umweltministerin Leonore Gewessler hat im Ministerrat der EU für die hartumkämpfte Renaturierungsverordnung gestimmt – gegen den Willen des Koalitionspartners ÖVP. Ein kaltschnäuziges Manöver – auf das Kanzler Karl Nehammer mit wütender Hilflosigkeit reagiert. Vor fünf Jahren rauften sich Grüne und Volkspartei unter dem Slogan "Das Beste aus beiden Welten" zusammen. Jetzt, wo der Wahltermin Ende September feststeht, zeigt sich die tiefe Krise, in der das türkis-grüne Regierungsbündnis steckt, ganz offen. Es wird verbal hemmungslos aufeinander eingedroschen. Wer profitiert von der aktuellen Eskalation am meisten? Was bedeutet das Zerwürfnis für eine Regierungsbildung nach der Nationalratswahl? Und wie fällt die realpolitische Bilanz der ungewöhnlichen Koalition tatsächlich aus? In dieser Folge von "Inside Austria" rekonstruieren wir, wie ein Naturschutzgesetz beinahe die österreichische Regierung gesprengt hätte. Wir sprechen mit der Umweltministerin selbst über ihre Entscheidung. Und wir fragen, ob das Experiment einer Kooperation von Konservativen und Ökopartei mit der jüngsten Eskalation endgültig gescheitert ist. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Fußballikone Marko Arnautovic (2/2): Das Comeback22.06., 06:0022.06.2024, 06:0000:41:04
Ein Schlüsselerlebnis verändert das Leben des Kultfußballers von Grund auf. Schafft er noch den großen Coup? Marko Arnautovic, das Enfant terrible des österreichischen Fußballs, sorgt als Anfang 20-Jähriger schon seit Jahren im europäischen Fußball für Aufsehen. Die einen lieben ihn aufgrund seiner kultigen und direkten Art, die anderen verzweifeln an seiner fehlenden Disziplin. Nach einer von Skandalen und Eskapaden geprägten Phase und sportlich eher semi-erfolgreichen Zeit bei Werder Bremen, steht die Frage im Raum: Schafft Arnautovic es, noch die Kurve zu kratzen? Kann er noch der Fußballer werden, den viele in ihm sehen? Oder führt ihn sein nächster Schritt zum vorzeitigen Ende seiner Karriere? In dieser Folge von "Inside Austria" erzählen wir den zweiten Teil der Geschichte eines Fußballrebellen. Nach einem Schlüsselereignis reißt sich Marko Arnautovic von seinem Skandal-Image los und setzt mit einer riskanten Entscheidung seine Karriere aufs Spiel. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Fußballikone Marko Arnautovic (1/2): Enfant terrible15.06., 06:0015.06.2024, 06:0000:48:03
Als Jugendlicher wurde Marko Arnautovic von den Wiener Fußballvereinen als untrainierbar abgeschrieben. Wie der Problemkicker zur Kultfigur wurde Er gilt als einer der talentiertesten Fußballer, die Österreich je hatte. Bekannt wurde Marko Arnautovic in Österreich aber vor allem durch Skandale abseits des Fußballplatzes und Aussagen mit Kultcharakter. In den Käfigen Wiens lernte er einst jene Art der Ballbehandlung, die legendäre Profifußballer bis heute zum Staunen bringt. Docht seit er als Jugendlicher beim Floridsdorfer AC das erste Mal in einem Verein aufschlug, wurden ihm seine raue Art, sein überbordendes Selbstbewusstsein und seine Disziplinlosigkeit zum Verhängnis. Trotzdem schaffte es Marko Arnautovic, sich nicht nur im europäischen Fußball einen Namen als Ausnahmetalent zu machen, sondern sich durch seine Art auch in die Herzen der Österreicher und Österreicherinnen zu kicken. Bei der aktuellen Europameisterschaft steht er nun womöglich zum letzten Mal für Österreich auf dem Feld. In dieser Folge von "Inside Austria" erzählen wir den ersten Teil der Geschichte eines Fußballrebellen, der sich aus den Betonkäfigen eines Wiener Vorstadtbezirks in die höchsten Ligen des europäischen Fußballs gespielt hat. Es ist ein Weg zwischen Hoffnungsträger und Problemkicker, auf dem immer wieder die Frage auftaucht: Wird Marko Arnautovic als einer der größten Fußballer Österreichs in Erinnerung bleiben – oder scheitert er doch noch an sich selbst? Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Österreichs umstrittene Asylpolitik08.06., 06:0008.06.2024, 06:0000:51:06
Im EU-Wahlkampf pochen ÖVP und FPÖ auf einen strengen Asylkurs. Warum die österreichische Asylpolitik so umstritten ist und welche Rolle Österreich damit auf EU-Ebene einnimmt Es ist für die Österreicherinnen und Österreicher das entscheidende Thema bei der Europawahl am Sonntag: Migration. Genauer gesagt die irreguläre Migration, also Flucht und Asyl. Für eine Mehrheit ist sie das wichtigste Thema bei der EU-Wahl, das zeigt eine aktuelle Umfrage des STANDARD. Für 49 Prozent der Befragten steht der einheitliche Schutz der Außengrenzen an erster Stelle. Die rechtspopulistische FPÖ, die in den Hochrechnungen für die EU-Wahl in Österreich auf Platz eins liegt, setzt im Wahlkampf voll auf das Thema. Und auch die derzeitige Kanzlerpartei ÖVP versucht mit einem harten Asylkurs Wählerinnen und Wähler zu überzeugen. Zuletzt wurde etwa auch hierzulande über eine Abschiebung von Straftätern in das von den radikalislamischen Taliban geführte Afghanistan diskutiert. Aber: Wie viele Asylsuchende kommen tatsächlich nach Österreich? Was wird unternommen, um die Zahl zu senken, und welche Rolle nimmt Österreich innerhalb der europäischen Asylpolitik ein? In dieser Folge von "Inside Austria" beschäftigen wir uns mit der Flüchtlingsfrage in Österreich. Wir wollen wissen, ob das Asylsystem tatsächlich überlastet ist. Und wir fragen, warum es so schwierig ist, eine gemeinsame europäische Lösung für die anhaltenden Flucht- und Migrationsbewegungen zu finden. In der Folge erwähnt: Abgefangen, verschleppt, ausgesetzt Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Harald Vilimsky: Österreichs bester Freund der AfD01.06., 06:0001.06.2024, 06:0000:41:49
Rechtspopulisten in Europa lassen die AfD wegen NS-Relativierung fallen. Die FPÖ und deren EU-Spitzenkandidat Harald Vilimsky stehen weiter hinter ihr Kurz vor der Europawahl am 9. Juni gerät der Wahlkampf der AfD in Deutschland in Turbulenzen. Die Rechtsaußen-Parteien, mit denen die AfD bisher im Europaparlament saß, beenden die Zusammenarbeit, weil der AfD-Spitzenkandidat Maximilian Krah nicht nur unter Spionageverdacht steht, sondern auch in einem Interview die nationalsozialistische SS relativiert hat. Doch eine Partei stärkt der AfD weiterhin den Rücken: die FPÖ. Allen voran deren Spitzenkandidat für die EU-Wahl, Harald Vilimsky, will die Zusammenarbeit in Straßburg weiterführen. Wer ist der Mann, der offenbar um jeden Preis an der AfD festhalten will? In dieser Folge von Inside Austria schauen wir auf den Europa-Spitzenkandidaten der FPÖ, Harald Vilimsky. Wir zeigen seinen Weg ins Europaparlament und wie er dort in der AfD eine gleichgesinnte Partnerin findet. Und wir fragen, ob die Freundschaft zur AfD für die FPÖ noch zum Verhängnis wird. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Die brutale Welt der Wiener Schutzgeld-Teens25.05., 06:0025.05.2024, 06:0000:32:19
Es klingt nach einer Mafiageschichte, doch die Gewaltakte einer Wiener Jugendbande sind real. Wer sind die Schutzgeld-Teens, und ist die kriminelle Gruppe ein Einzelfall? Im September 2023 explodiert in einem Handyshop in Wien-Meidling ein Molotowcocktail. Die Benzinbombe knallt gegen eine Wand neben der Theke, nur knapp vorbei am Besitzer des Geschäfts. Wenige Tage später erreicht den Mann ein Drohbrief mit einer Forderung von 25.000 Euro. Dahinter steckt eine Gruppe Jugendlicher, die sich selbst als "Schutzgeld Mafia" bezeichnet. Der Handyshopbesitzer ist nicht ihr einziges Opfer. Inzwischen sitzen die Jugendlichen zum Teil in Haft, am Wiener Straflandesgericht läuft ein Prozess gegen die Bande. Und der liefert Einblicke in eine düstere Parallelwelt junger Menschen, in der sich vieles um Einschüchterung und Gewalt dreht. In dieser Folge von "Inside Austria" erzählen wir die Geschichte der Schutzgeld-Teens aus Wien. Wir wollen wissen, wer diese Jugendlichen sind und was sie dazu bringt, wildfremde Menschen anzugreifen und zu erpressen. Wir fragen nach, ob die Meidlinger Gruppe ein Einzelfall ist – und wie kriminell Österreichs Jugend tatsächlich ist. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Der Fall Lena Schilling18.05., 06:0018.05.2024, 06:0000:46:46
Schwere Vorwürfe gegen die EU-Spitzenkandidatin bringen die Wahlkampagne der Grünen ins Trudeln. Und sie bringen das Image der Partei ins Wanken Es ist der 12. April 2024. In Österreich setzt an diesem Tag eine junge Frau ihre Unterschrift auf eine Unterlassungserklärung. Sie verpflichtet sich, in Zukunft keine schädigenden Gerüchte mehr über eine Freundin und deren Mann zu verbreiten. Diese junge Frau, die das Dokument unterzeichnet, heißt Lena Schilling. Sie ist 23 Jahre alt und Spitzenkandidatin der österreichischen Grünen für die Europawahl. Die jüngste, die die Partei je hatte. Die große Hoffnung der grünen Partei. Doch das Bild von der jungen Vorzeigekandidatin bekommt Risse. Gegen Lena Schilling gibt es schwere Vorwürfe. Und der Fall mit der Unterlassungserklärung ist nur einer davon. Es geht um erfundene Liebesaffären und Belästigungsvorwürfe. Um mutmaßliche Lügen, die Existenzen von Personen gefährdet haben. Und es geht um eine Parteispitze, die für viele zu weit geht, um ihre Spitzenkandidatin zu verteidigen, und damit Gefahr läuft, ihre frauenpolitische Glaubwürdigkeit zu schädigen. In dieser Folge von Inside Austria rekonstruieren wir die weitreichenden Vorwürfe gegen die EU-Spitzenkandidatin der Grünen und was seit dem Bekanntwerden der Anschuldigungen geschehen ist. In dieser Folge zu hören: Fabian Schmid (Leitender Redakteur Investigativ, DER STANDARD), Katharina Mittelstaedt (Leitende Redakteurin Innenpolitik, DER STANDARD), Oona Kroisleitner (Ressortleiterin Chronik & Innenpolitik, DER STANDARD), Beate Hausbichler (Ressortleiterin DIE STANDARD), Veronika Bohrn Mena (Autorin, Aktivistin); Skript: Lucia Heisterkamp und Zsolt Wilhelm; Moderation: Lucia Heisterkamp und Zsolt Wilhelm; Redigat: Nana Siebert, Yasemin Yüksel; Produktion: Christoph Neuwirth Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Wohin steuert Österreich?11.05., 06:0011.05.2024, 06:0000:54:06
Geht aus der kommenden Nationalratswahl ein Kanzler Kickl hervor? Und wer kann noch für eine Überraschung sorgen? Bekommt Österreich nach den Nationalratswahlen im Herbst wirklich einen "Volkskanzler" Herbert Kickl? Was tun die anderen Parteien, um einen Rechtsruck zu verhindern? Und ist die Ampelregierung in Deutschland ein abschreckendes Beispiel für eine mögliche Dreierkoalition in Österreich? Über diese großen Fragen haben wir beim Journalismusfest in Innsbruck diskutiert und dabei unsere dritte Live-Folge aufgezeichnet. Auf dem Podium saßen Katharina Mittelstaedt, Innenpolitikredakteurin beim STANDARD und Robert Treichler, stellvertretender Chefredakteur beim "Profil" und Co-Autor einer neuen Biografie über Herbert Kickl. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Der Kampf der Omas gegen rechts04.05., 06:0004.05.2024, 06:0000:36:06
Weil sie um die Demokratie in Österreich und Europa fürchten, gehen die Omas gegen rechts auf die Straße. Können sie den Rechtsruck stoppen? Als die ÖVP unter Sebastian Kurz 2017 eine Koalition mit der rechtspopulistischen FPÖ eingeht, entsteht in Österreich eine ungewöhnliche Protestbewegung: die Omas gegen rechts. Gegründet werden "die Omas" von der heute 76-jährigen Psychologin Monika Salzer. Sie erstellt im Herbst 2017 eine Facebook-Gruppe, bald darauf marschieren hunderte "Omas" auf Demonstrationen gegen die türkis-blaue Regierung. Und die Bewegung wächst immer weiter – auch über die Grenzen Österreichs. Mit schätzungsweise 30.000 Mitgliedern allein in Deutschland sind die Omas gegen rechts die derzeit wohl größte Frauenbewegung im deutschsprachigen Raum. In dieser Folge von "Inside Austria" wollen wir wissen, wer eigentlich diese Omas gegen rechts sind, wie die Bewegung so schnell gewachsen ist und wie erfolgreich "die Omas" in ihrem Kampf gegen den Rechtsruck in Österreich und Europa sind. In dieser Folge zu hören: Monika Salzer (Gründerin der Omas gegen rechts), Colette Schmidt (Innenpolitikredakteurin DER STANDARD); Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Sandra Sperber, Zsolt Wilhelm; Produktion: Christoph Neuwirth Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Andreas Babler: Vom linken Underdog zum Kanzler?27.04., 06:0027.04.2024, 06:0000:44:04
Seit einem Jahr ist Adreas Babler Parteichef der SPÖ. Wie hat er die Partei verändert, und hat der einstige Underdog Chancen aufs Kanzleramt? "Der beste Bürgermeister von ganz Österreich" – so schwärmen die Menschen auf der Straße beim Lokalaugenschein in Traiskirchen von Andreas Babler. Seit zehn Jahren regiert Babler dort mit einer Mehrheit von mehr als 70 Prozent der Wählerstimmen. Ein als besonders links geltender Sozialdemokrat aus einer Arbeiterfamilie, der auch über die Grenzen seiner Heimatstadt für seine Flüchtlingspolitik bekannt ist. Das Erstaufnahmezentrum Traiskirchen sorgt immer wieder für Schlagzeilen, und Babler hält sich mit Kritik an der Bundespolitik nicht zurück. Im Juni 2023 wird Andreas Babler überraschend zum Parteichef der SPÖ gewählt. Viele Genossinnen und Genossen setzen Hoffnungen in den Underdog und Parteirebellen, er könnte die Sozialdemokratie wieder groß machen – und vor allem die Partei einen. Doch wie sieht die Bilanz für Andreas Babler nach einem Jahr an der Spitze der SPÖ tatsächlich aus? In dieser Folge von "Inside Austria" schauen wir auf den Parteirebellen von der Basis, der seit einem Jahr die SPÖ anführt. Wir wollen wissen, wer Andreas Babler ist und was er bislang als Parteichef erreicht hat. Und wir fragen, ob der Underdog sogar Österreichs nächster Kanzler werden könnte. Mehr zum Thema: Die Chaos-Tage der SPÖ Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Judenhass in Österreich: Das neue alte Feindbild20.04., 06:0020.04.2024, 06:0000:41:35
Fast 80 Jahre nach Ende des Nationalsozialismus steigt die Zahl antisemitischer Vorfälle wieder. Hat Österreich seine Geschichte vergessen? Es gibt Lokale in Österreich, da landet jedes Jahr genau am 20. April ein spezielles Gericht auf der Karte: Eiernockerln mit grünem Salat. Auch Einzelpersonen posten Fotos des Gerichts immer wieder an diesem Tag auf Social Media. Beides klingt erst einmal harmlos – tatsächlich verbirgt sich dahinter aber ein nationalsozialistischer Code. Denn der 20. April ist der Geburtstag von Adolf Hitler, und Eiernockerln mit grünem Salat sollen die Lieblingsspeise des nationalsozialistischen Diktators gewesen sein. Fast 80 Jahre nach Ende der Herrschaft der Nationalsozialisten verherrlichen nach wie vor Menschen Adolf Hitler – und das ganz unverholen. Dazu kommt es in Österreich immer häufiger zu antisemitischen Vorfällen. Viele davon stehen im Zusammenhang mit dem Krieg im Nahen Osten, aber auch rechtsextreme Gewalttaten bleiben konstant auf sehr hohem Niveau. Ausgerechnet in einem Land wie Österreich mit NS-Vergangenheit müssen Jüdinnen und Juden wieder um ihre Sicherheit fürchten. In dieser Folge von "Inside Austria" fragen wir uns, warum antisemitische Angriffe fast 80 Jahre nach Ende des Dritten Reichs wieder zunehmen. Wir schauen auf Hitler-Glorifizierung und wollen wissen, warum sich Österreich mit der Aufarbeitung seiner NS-Vergangenheit bis heute so schwertut. Und wir fragen, was passieren muss, damit sich Jüdinnen und Juden in Österreich wieder sicherer fühlen. **Mehr zum Thema: **Chronologie antisemitischer Vorfälle in Österreich seit dem 7. Oktober Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Ist die ÖVP noch zu retten?13.04., 06:0013.04.2024, 06:0000:38:38
Ist die ÖVP noch zu retten? Die ÖVP steckt seit Monaten in der Krise. Ihr jüngster Rettungsversuch: eine "Leitkultur"-Debatte. Kann sie damit die rechtspopulistische FPÖ einholen? Ein Bild von Männern in Trachten, die einen Maibaum aufstellen. Dazu der Spruch: "Tradition statt Multikulti". Auf einem anderen Sujet heißt es: "Integration durch Anpassung". Mit einer Werbekampagne zur sogenannten Leitkultur hat die ÖVP über Ostern für Wirbel gesorgt. Bei vielen kam die Kampagne offenbar nicht gut an, das "Tradition statt Multikulti"-Bild löschte die Partei schnell wieder von ihren Kanälen. Was aber erhofft sich die ÖVP von ihrer Leitkulturkampagne? Will sie damit der rechtspopulistischen FPÖ Stimmen wegnehmen, die laut Umfragen seit Monaten auf Platz eins liegt? Oder versucht die Kanzlerpartei davon abzulenken, dass sie wichtige Reformen bisher nicht auf den Weg gebracht hat? In dieser Folge von Inside Austria beschäftigen wir uns mit der "Leitkulturdebatte" – dem jüngsten und bislang vielleicht umstrittensten Rettungsversuch der Volkspartei. Wir wollen wissen, warum die ÖVP in der Krise steckt. Und wir fragen, was passiert, falls die derzeitige Kanzlerpartei bei der Nationalratswahl tatsächlich verliert. In dieser Folge zu hören: Oliver Das Gupta (Reporter bei DER STANDARD und "Spiegel"), Katharina Mittelstaedt (Leitende Redakteurin Innenpolitik DER STANDARD), Kathrin Stainer-Hämmerle (Politikwissenschafterin); Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Yasemin Yüksel; Mitarbeit: Luana Partimo; Gestaltung und Produktion: Christoph Neuwirth Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Egisto Ott, der Maulwurf in Österreichs Geheimdienst06.04., 06:0006.04.2024, 06:0000:40:10
Der Agentenkrimi um Ex-Wirecard-Manager Jan Marsalek geht weiter. Egisto Ott, Marsaleks mutmaßlicher Komplize im Verfassungsschutz, wurde gefasst In der unglaublichen Agentengeschichte des Ex-Wirecard-Managers Jan Marsalek, der sich als russischer Spion entpuppte, gibt es schon wieder einen neuen Strang. Marsaleks mutmaßlicher Komplize im österreichischen Verfassungsschutz, Egisto Ott, wurde festgenommen. Der ehemalige Verfassungsschützer stand schon lange im Verdacht, für Russland spioniert zu haben. Jetzt aber kamen neue, brisante Chatnachrichten ans Licht, die Egisto Ott schwer belasten. In dieser Folge von "Inside Austria" sprechen wir über Marsaleks Helfer im österreichischen Verfassungsschutz. Wir wollen wissen, wer Egisto Ott ist und wie er von Wien aus für Russland spionierte. Wir fragen nach den Konsequenzen der neuesten Enthüllungen und danach, warum Ott nach jahrelangen Ermittlungen ausgerechnet jetzt festgenommen wurde. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Der Hundebox-Prozess: Eine Mutter quält ihr Kind und die Behörden schauen weg?30.03., 06:0030.03.2024, 06:0000:38:36
Wie kann es sein, dass ein Kind monatelang misshandelt wird, und niemand etwas davon mitbekommt? Die Rekonstruktion eines Extremfalls Im Frühjahr 2023 wird ein Fall von Kindesmissbrauch öffentlich, der in Österreich bis heute viele erschüttert. Eine Mutter hatte ihren damals 12-jährigen Sohn monatelang geschlagen und misshandelt – zum Teil auf unvorstellbar grausame Weise. Das Kind musste hungern und mehrmals stundenlang in einer Hundetransportbox ausharren. Unterstützt wurde die Mutter dabei von einer älteren Bekannten. Was den Fall noch brisanter macht: Der Kinder- und Jugendhilfe war die Familie bekannt. Zweimal besuchte sie die Familie nach Gefährdungsmeldungen durch Schule und Krankenhaus zuhause. Trotzdem gehen die Torturen für den Jungen weiter. Ende November 2022 fällt er schließlich ins Koma und überlebt nur knapp. Der Fall wird im Februar 2024 vor Gericht verhandelt. Immer wieder kommen in Österreich wie auch in Deutschland schwere Fälle von Kindesmisshandlung ans Licht. Und lenken die Aufmerksamkeit auf ein Problem, das sonst in der Regel unsichtbar bleibt. Denn Kindesmissbrauch findet öfter statt, als man sich vorstellen mag. Meistens innerhalb der Familie. In dieser Folge von Inside Austria rekonstruieren wir das Martyrium eines zwölfjährigen Jungen, der monatelang der Gewalt der eigenen Mutter ausgesetzt war. Wir wollen wissen, warum die Behörden trotz mehrmaliger Hinweise auf mögliche Misshandlungen nicht stärker eingeschritten sind. Wir sprechen über Kindesmisshandlung in Österreich und Deutschland und fragen, was passieren muss, damit Gewalt an Kindern verhindert wird. In dieser Folge zu hören: Michael Möseneder (Redakteur DER STANDARD), Anna Schwitzer (Leiterin des Kinderschutzzentrums Wien) und Martina Huxoll-von Ahn (stellvertretende Geschäftsführerin des Deutschen Kinderschutzbundes); Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Sandra Sperber; Gestaltung und Produktion: Christoph Neuwirth Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- "Exxpress" – Ein rechtes Krawallportal außer Kontrolle23.03., 06:0023.03.2024, 06:0000:37:04
Wie aus der Idee eines bürgerlichen Boulevardmediums ein rechtspopulistisches Krawallportal wurde und wer dahintersteckt Das rechte Krawallmedium "Express" sorgt immer wieder mit reißerischen Schlagzeilen, einseitiger Berichterstattung und sogar Falschmeldungen für Aufsehen. Das Portal will sich gegen den sogenannten Mainstream richten und driftet dabei immer weiter nach rechts ab. In Deutschland gibt es eine ähnliche Plattform: "Nius", gegründet vom ehemaligen "Bild"-Chefredakteur Julian Reichelt. Die Frau, die hinter Österreichs rechtem Krawallportal steht, hat mit krawalligem Boulevard ursprünglich wenig am Hut. Eva Schütz, die sich für "Exxpress" den Scharfmacher Richard Schmitt ins Boot holt, schwebt bei der Gründung des Portals eigentlich ein "bürgerlich-liberales Digitalmedium" vor. In dieser Folge von "Inside Austria" sprechen wir über das Phänomen rechter Krawallportale. Wir wollen wissen, wer die Personen hinter "Exxpress" sind und welche Interessen sie verfolgen. Wir ziehen Parallelen zum Portal von Ex-"Bild"-Chef Julian Reichelt in Deutschland und fragen, woher das Geld für diese Krawallmedien kommt. In dieser Folge zu hören: Harald Fidler (Redakteur beim STANDARD), Katharina Mittelstaedt (Leitende Redakteurin beim STANDARD) und Anton Rainer (Redakteur beim "Spiegel"); Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Zsolt Wilhelm und Yasemin Yüksel; Gestaltung und Produktion: Christoph Neuwirth Im Podcast erwähnt: Podcast: Die Rekonstruktion einer Hetzjagd Kobuk: Wie der Exxpress über Extremismus berichtet Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Jan Marsalek enttarnt (3/3): Putins Werkzeug16.03., 06:0016.03.2024, 06:0000:31:07
Unser Rechercheteam verfolgt Jan Marsaleks Spur in Russland. Es findet einen verdächtigen Priester, gefälschte Dokumente und einen gefährlichen Plan In letzter Sekunde taucht Jan Marsalek unter, bevor weltweit nach ihm gefahndet wird. Er flüchtet nahezu unerkannt nach Russland, und seine Spur verliert sich. Bis jetzt. Die geheime Identität des Österreichers bekommt Risse. Von einer orthodoxen Kirche über ein Luxushotel in Dubai bis hin zu einer dubiosen Wohnung in Moskau zieht sich seine Spur. Seine Pläne sind gefährlich, und die Geschichte des meistgesuchten Österreichers der Welt wird immer unglaublicher. Ein Rechercheteam von STANDARD und "Spiegel" ist Marsaleks Spuren nach Russland gefolgt. Gemeinsam mit Journalisten vom ZDF und der russischen Investigativplattform "The Insider" haben sie dutzende Datenbanken und Leaks durchsucht, alte Weggefährten aufgespürt und Reiserouten rekonstruiert. Was sie herausgefunden haben, erzählt die Geschichte eines Österreichers, der mutmaßlich zum russischen Spion wurde. Dass Jan Marsalek von Geheimdienstlern rekrutiert wurde und für den verlängerten Arm des Kreml arbeitete. In dieser Reihe von "Inside Austria" folgen wir seiner Spur nach Russland und rekonstruieren, was wir über das Leben von Marsalek heute wissen. Und wir fragen, wie gefährlich dieser Mann wirklich ist. In dieser Folge zu hören: Fidelius Schmid (Reporter beim "Spiegel"), Roman Lehberger (Reporter beim "Spiegel"); Moderation: Lucia Heisterkamp und Tobias Holub; Skript: Lucia Heisterkamp; Redigat: Antonia Rauth, Margit Ehrenhöfer, Zsolt Wilhelm, Sandra Sperber; Gestaltung und Produktion: Christoph Neuwirth Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Jan Marsalek enttarnt (2/3): Das geheime Netzwerk09.03., 06:0009.03.2024, 06:0000:37:40
Jan Marsalek spioniert für Russland. Mithilfe einflussreicher Freunde. In München, Afrika – und beim österreichischen Geheimdienst Jan Marsalek, Lebemann aus Österreich und einer der meistgesuchten Wirtschaftskriminellen der Welt, spioniert also für Russland. Lange Jahre, ohne dass es jemand merkt. Um das zu bewerkstelligen, baut er ein beeindruckendes Netzwerk auf. Von einer Münchner Nobelvilla über den österreichischen Geheimdienst bis hin nach Afrika, London und eben Russland. Wofür er seine Kontakte nutzt? Marsalek spielt ein gefährliches Spiel … Ein Rechercheteam von STANDARD und "Spiegel" ist Marsaleks Spuren nach Russland gefolgt. Gemeinsam mit Journalisten vom ZDF und der russischen Investigativplattform "The Insider" haben sie dutzende Datenbanken und Leaks durchsucht, alte Weggefährten aufgespürt und Reiserouten rekonstruiert. Was sie herausgefunden haben, erzählt die Geschichte eines Österreichers, der mutmaßlich zum russischen Spion wurde. Dass Jan Marsalek von Geheimdienstlern rekrutiert wurde und für den verlängerten Arm des Kreml arbeitete. In dieser Reihe von "Inside Austria" folgen wir seiner Spur nach Russland und rekonstruieren, was wir über das Leben von Marsalek heute wissen. Und wir fragen, wie gefährlich dieser Mann wirklich ist. In dieser Folge zu hören: Fidelius Schmid (Reporter beim "Spiegel"), Roman Lehberger (Reporter beim "Spiegel"), Fabian Schmid (Leitender Redakteur Investigativ beim STANDARD); Moderation: Lucia Heisterkamp und Tobias Holub; Skript: Lucia Heisterkamp; Redigat: Antonia Rauth, Margit Ehrenhöfer, Zsolt Wilhelm, Sandra Sperber; Gestaltung und Produktion: Christoph Neuwirth Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Jan Marsalek enttarnt (1/3): Der russische Spion02.03., 06:0002.03.2024, 06:0000:36:43
Er ist der meistgesuchte Österreicher - der ehemalige Wirecard-Vorstand Jan Marsalek. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse über seine Verbindungen in die russische Spionagewelt Vom Schulabbrecher aus Wien zum gefeierten Dax-Vorstand - und dann zum flüchtigen Verdächtigen im größten Wirtschaftskriminalfall der deutschen Geschichte. Als wäre diese Vita von Jan Marsalek noch nicht abenteuerlich genug, bringen neue Erkenntnisse mehr Licht in seine Verbindungen ins russische Geheimdienst-Milieu. Der Verdacht erhärtet sich: Jan Marsalek dürfte für Moskau spioniert haben. Ein Rechercheteam von STANDARD und "Spiegel" ist Marsaleks Spuren nach Russland gefolgt. Gemeinsam mit Journalisten vom ZDF und der russischen Investigativplattform "The Insider" haben sie dutzende Datenbanken und Leaks durchsucht, haben alte Weggefährten aufgespürt, Reiserouten rekonstruiert. Was sie herausgefunden haben erzählt die Geschichte eines Österreichers, der mutmaßlich zum russischen Spion wurde. Dass Jan Marsalek von Geheimdienstlern rekrutiert wurde und für den verlängerten Arm des Kreml arbeitete. In dieser Reihe von Inside Austria folgen wir seiner Spur nach Russland und rekonstruieren, was wir über das Leben von Marsalek heute wissen. Und wir fragen, wie gefährlich dieser Mann ist. In dieser Folge zu hören: Fidelius Schmid (Reporter beim "Spiegel"), Roman Lehfelder (Reporter beim "Spiegel"), Martin Hesse (Wirtschaftsredakteur beim "Spiegel"), Fabian Schmid (leitender Redakteur Investigativ beim STANDARD); Moderation: Antonia Rauth und Lucia Heisterkamp, Skript: Antonia Rauth und Lucia Heisterkamp; Redigat: Zsolt Wilhelm und Yasemin Yüksel; Gestaltung und Produktion: Christoph Neuwirth Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Der Schuldspruch gegen Sebastian Kurz28.02., 06:0028.02.2024, 06:0000:29:47
Was das Urteil bedeutet, wie es mit den Ermittlungen in der Inseratenaffäre gegen den Ex-Kanzler weiter geht und wieso der ehemalige Superstar der ÖVP immer mehr zum Problem für seine Partei wird Österreichs Ex-Bundeskanzler Sebastian Kurz hat im Untersuchungsausschuss nicht die Wahrheit gesagt, urteilte das Straflandesgericht Wien – deshalb hat ihn der Richter zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Ebenso seinen ehemaligen Kabinettschef Bernhard Bonelli. Das Urteil ist nicht rechtskräftig, Kurz und Bonelli gehen in Berufung. Trotzdem schlägt der Schuldspruch hohe Wellen. Nicht bloß bei den beiden Verurteilten – sondern auch bei der Volkspartei, die sie einst mit ihrem "neuen Stil" reformieren wollten. In dieser Folge zeigen wir, wie es zu den Schuldsprüchen kam. Warum es für den Ex-Kanzler um viel mehr als ein paar Monate auf Bewährung geht. Und wir fragen, ob der einstige Retter der Konservativen die ÖVP nun noch tiefer in die Krise zieht. In dieser Folge geht es um strafrechtlich relevante Vorwürfe. Für alle genannten Personen gilt die Unschuldsvermutung. Weitere Folgen zum Thema: Sebastian Kurz' bester Feind Kurz-Prozess: Wie sich der Ex-Kanzler vor Gericht schlägt Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.