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259- Die gefährliche Dating-Falle rechter Schläger12.04., 06:0012.04.2025, 06:0000:34:10
Sie bezeichnen sich selbst als "Pedo-Hunter": Rechtsextreme, die ihre Gewaltlust an jungen Männern ausleben. In Österreich flog das Netzwerk nun auf In einem Video sieht man einen Mann, der auf dem Boden kniet. Er ist 21 Jahre alt. Eine Stimme aus dem Off befiehlt ihm, eine Hotline für Pädophile anzurufen. Dort soll er sagen, dass er angeblich mit einem 13-jährigen Burschen schlafen wollte. Es folgt ein Schnitt, und man sieht, wie Vermummte den Mann verprügeln. Zahlreiche derartige Videos sind in den vergangenen Monaten auf Messengerdiensten und sozialen Netzwerken kursiert. Verbreitet von Tätern in Österreich, die schwule und heterosexuelle Männer über Datingplattformen in die Falle locken und sie dann überfallen. Sie nennen sich "Pedo-Hunter", weil sie unter dem falschen Vorwand, Pädophilie zu bestrafen, ihre Gewaltlust an Männern ausleben. Die Polizei betont immer wieder, dass keines der Opfer pädophil ist. Zumindest ein Teil der Täter hat Verbindungen ins rechtsextreme und neonazistische Milieu. Zu Gruppen, die in Österreich zuletzt immer häufiger mit Gewalttaten für Aufsehen sorgten. Das Phänomen der selbsternannten "Pedo-Hunter" gibt es nicht nur in Österreich, sondern weltweit. Sie vernetzten sich über Telegram-Gruppen und Instagram. In dieser Folge von Inside Austria rekonstruieren wir, wie ein Netzwerk aus Gewalttätern in Österreich Männer über Datingplattformen in die Falle gelockt hat. Wir schauen uns die Verbindungen zu österreichischen Rechtsextremen an. Und wir fragen, warum der Hass auf queere Menschen in Österreich zunimmt. In dieser Folge zu hören: Muzayen Al-Youssef (Innenpolitikredakteurin DER STANDARD), Fabian Schmid (Leitender Redakteur Investigativ DER STANDARD), Colette Schmidt (Innenpolitikredakteurin DER STANDARD), Sarah Thome (Homosexuellen-Initiative Salzburg); Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Antonia Arbeiter-Rauth, Jannis Schakarian; Produktion: Christoph Neuwirth Hilfsangebote für Betroffene: queermed: Verzeichnis von queer- und transfreundlichen Beratungsstellen Homosexuellen Initiative HOSI Frauenhelpline (Mo–So, 0–24 Uhr, anonym und kostenlos): 0800 / 222 555 Gewaltschutzzentren (anonym und kostenlos): 0800 / 700 217 Männerberatung (Mo–So, 0–24 Uhr, anonym und kostenlos): 0800 / 400 777 Männernotruf (Mo–So, 0–24 Uhr, anonym und kostenlos): 0800 / 246 247 Telefonseelsorge (Mo–So, 0–24 Uhr, vertraulich und kostenlos): 142 Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Tag X: Wie gefährlich sind die neuen Neonazis?05.04., 06:0005.04.2025, 06:0000:36:04
Die Sächsischen Separatisten trainieren für einen Systemumsturz am "Tag X". Die Wurzeln der Neonazi-Gruppe liegen in Österreich Im November 2024 werden in Österreich und Deutschland acht junge Männer festgenommen. Sie gehören zu einer Gruppe von Neonazis, die sich mit paramilitärischen Übungen in Sachsen auf einen gewaltsamen Umsturz in Teilen Ostdeutschlands vorbereitet. Am sogenannten Tag X wollen die jungen Männer ein neues System errichten – eines, das sich am Nationalsozialismus orientiert. Sie nennen sich selbst die Sächsischen Separatisten, kurz SS. Der Kopf der Bande ist ein 24-Jähriger, der Wurzeln in Österreich hat. Die Familie fällt hierzulande immer wieder mit einem Hang zum Rechtsextremismus und guten Verbindungen zur Rechts-außen-Partei FPÖ auf. In dieser Folge von Inside Austria beschäftigen wir uns mit den Sächsischen Separatisten und ihren Wurzeln in Österreich. Wir zeigen, wie der Anführer der militanten Gruppe die Nazi-Ideologie seines Vaters fortführt. Und wir fragen, wie sehr die Gefahr durch solche rechtsextremen Zellen zunimmt. In dieser Folge zu hören: Fabian Schmid (Leitender Redakteur Investigativ DER STANARD), Colette Schmidt (Innenpolitikredakteurin DER STANDARD), Wolf Wiedmann-Schmidt (Redakteur für Innere Sicherheit DER SPIEGEL); Skript: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Moderation: Margit Ehrenhöfer und Lucia Heisterkamp; Redigat: Jannis Schakarian, Daniel Reschitzegger; Produktion: Christoph Neuwirth Mehr zum Thema hören Sie im Podcast Firewall Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Die Buwog-Affäre: Der tiefe Fall des Karl-Heinz Grasser29.03., 06:0029.03.2025, 06:0000:42:44
Der einst jüngste Finanzminister und "Schwiegersohn" der Republik muss nach jahrelangen Ermittlungen wegen Korruption in Haft "Zu jung, zu intelligent, zu schön", so zitierte Karl-Heinz Grasser einst in einer ORF-Sendung die Zuschrift eine Bewunderin und versuchte sich damit aus schwerwiegenden Korruptionsvorwürfen zu winden. Grasser stieg in den 1990er-Jahren über Jörg Haiders "Buberlpartie" zum jüngsten Finanzminister der Republik und an der Seite von Swarovski-Erbin Fiona Pacifico Griffini zum Liebling des Boulevards auf. Bis mit dem Verkauf der Bundeswohngesellschaften und einer dubiosen Provisionszahlung schwere Vorwürfe gegen ihn publik wurden. 16 Jahre später wird Karl-Heinz Grasser nach langwierigen Ermittlungen zu vier Jahren Haft verurteilt. In dieser Folge von Inside Austria rekonstruieren wir Österreichs wohl spektakulärsten Korruptionsprozess. Wir fragen, wie Karl-Heinz Grasser ein ganzes Land geblendet hat. Und welche Parallelen es zu den Ermittlungen gegen Ex-Kanzler Sebastian Kurz gibt. **In der Folge erwähnt: **Jörg Haider: Der Erfinder des Rechtspopulismus Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Inside Ischgl: Was, wenn kein Schnee mehr fällt?22.03., 06:0022.03.2025, 06:0000:39:21
Fünf Jahre nach dem Corona-Cluster im Paznaun läuft in Ischgl die Party wieder wie früher. Doch steht mit dem Klimawandel die nächste Krise schon vor der Tür? Ischgl steht für Skifahren, Party und Luxus – fünf Jahre nach dem großen Corona-Cluster hat sich der Ort vom Reputationsschaden erholt, der Tourismus floriert wie eh und je. Doch die Winter werden immer wärmer, auch in den Tiroler Bergen. Wie lange wird der Wintertourismus in dieser Form noch existieren? Für diese Folge von "Inside Austria" sind wir nach Ischgl gefahren und haben mit Klimaforschern, Touristikern, Politikern, Urlaubern und Umweltschützerinnen gesprochen. Wie bereiten sich die Skigebiete auf die neuen Bedingungen vor? Und wie viel tragen sie selbst zur Klimakatastrophe bei? In dieser Folge zu hören: Robert Steiger (Universität Innsbruck), Thomas Köhle (Tourismusverband Paznaun), Werner Kurz (Bürgermeister Ischgl), Lena Öller (Protect Our Winters), Angelo Jantscher (Bergbahnen See), Günther Aloys (Hotelier); Skript: Antonia Arbeiter-Rauth und Lucia Heisterkamp; Moderation: Antonia Arbeiter-Rauth und Lucia Heisterkamp; Redigat: Jannis Schakarian, Zsolt Wilhelm ; Produktion: Christoph Neuwirth Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Kann die Dreierkoalition Österreich reparieren?15.03., 06:0015.03.2025, 06:0000:38:12
ÖVP, SPÖ und Neos regieren nun Österreich. Sind sie den Herausforderungen von Rezession bis zum Ukrainekrieg gewachsen? STANDARD-Kolumnist Hans Rauscher im Interview Österreichs neue Bundesregierung steht einer ganzen Reihe an Herausforderungen gegenüber. Nach den längsten Koalitionsverhandlungen der Zweiten Republik müssen die drei Parteien nun Rezession, Budgetsanierung und die schwierige Sicherheitslage in Angriff nehmen. STANDARD-Kolumnist Hans Rauscher erklärt im Interview, warum er nicht an große Reformen glaubt, aber mehr Optimismus und eine solide Wirtschaftspolitik erwartet. In dieser Folge zu hören: Hans Rauscher (Autor und Kolumnist beim STANDARD); Interview: Antonia Arbeiter-Rauth und Lucia Heisterkamp, Produktion: Christoph Neuwirth Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Österreichs Kompromiss-Regierung08.03., 06:0008.03.2025, 06:0000:33:03
Die schwarz-rot-pinke Regierung hat ihre Arbeit aufgenommen. Doch wer sitzt nun an den Hebeln der Macht, und welche Hindernisse lauern? Knapp ein halbes Jahr nach der Nationalratswahl hat Österreichs neue Bundesregierung die Arbeit aufgenommen. ÖVP, SPÖ und Neos haben sich geeinigt. Aber ist diese Regierung eine stabile Lösung oder ein fauler Kompromiss? In dieser Folge von "Inside Austria" nehmen wir Österreichs neue Regierung unter die Lupe. Wer sind die Menschen, die in der Republik nun an den Hebeln der Macht sitzen? Und wo lauern schon jetzt Stolpersteine für Ministerinnen und Staatssekretäre? Weiterhören: Unsere Folge über Andreas Babler und die Thema des Tages-Folge über die Pläne der Frauenministerin. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Causa Pilnacek (2/2): Was ist in der Todesnacht passiert?01.03., 06:0001.03.2025, 06:0000:40:26
Mehrere Gutachten rücken den Fall Pilnacek in neues Licht. Was ist in der Todesnacht im Oktober 2023 wirklich passiert? Christian Pilnacek war einst der mächtigste Beamte im Justizministerium – und bestens vernetzt in der Politik, vor allem in ÖVP und FPÖ. 2023 kommt er überraschend ums Leben. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft kommen zu dem Schluss, dass es Suizid war. Doch nun bringt der ehemalige Abgeordnete und Zackzack-Gründer Peter Pilz neue Details ans Licht, die den Fall in einem anderen Licht erscheinen lassen. Die schweren Verletzungen, die bei der Obduktion von Pilnaceks Leiche festgestellt werden, rücken dessen Tod in völlig neues Licht. Im zweiten Teil dieser Doppelfolge von "Inside Austria" geht es um die Frage, was in der Todesnacht im Oktober 2023 an der Donau tatsächlich passiert sein könnte. In dieser Folge geht es um strafrechtliche Vorwürfe. Für alle genannten Personen gilt die Unschuldsvermutung. Weiterhören: Der mysteriöse Tod des Christian Pilnacek (1/2) Zur Spiegel-Umfrage Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Der mysteriöse Tod des Christian Pilnacek (1/2)22.02., 06:0022.02.2025, 06:0000:43:18
Im Oktober 2023 kommt einer der ehemals mächtigsten Justizbeamten Österreichs ums Leben. Suizid, sagen die Behörden – doch Aufdecker Peter Pilz hat Zweifel Christian Pilnacek war einst der mächtigste Beamte im Justizministerium – und bestens vernetzt in der Politik, vor allem in ÖVP und FPÖ. 2023 kommt er überraschend ums Leben. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft kommen zu dem Schluss, dass es Suizid war. Doch nun bringt der ehemalige Abgeordnete und Zackzack-Gründer Peter Pilz neue Detail ans Licht, die den Fall in einem anderen Licht erscheinen lassen. Und die die Frage aufwerfen, ob in den Ermittlungen Fehler passiert oder gar Dinge vertuscht worden sind. In dieser und der nächsten Folge von "Inside Austria" folgen wir diesen neuen Ansätzen. Wir rekonstruieren die letzten Stunden von Christian Pilnacek. Und wir wollen wissen: Wieso geht Peter Pilz davon aus, dass sich Pilnacek sehr wahrscheinlich nicht selbst das Leben genommen hat? In dieser Folge zu hören: Peter Pilz (ehemaliger Abgeordneter und "Zackzack"-Gründer), Fabian Schmid (Leitender Redakteur Investigativ beim STANDARD); Moderation: Antonia Rauth und Lucia Heisterkamp, Skript: Antonia Rauth und Lucia Heisterkamp; Redigat: Zsolt Wilhelm und Jannis Schakarian; Gestaltung und Produktion: Christoph Neuwirth Für Menschen in Krisensituationen und deren Angehörige gibt es eine Reihe von Anlaufstellen. Unter suizid-praevention.gv.at finden sich Notrufnummern und Erste Hilfe bei Suizidgedanken. Gesprächs- und Verhaltenstipps insbesondere für Kinder und Jugendliche bietet bittelebe.at. Telefonische Hilfe gibt es auch österreichweit bei:Telefonseelsorge (0–24 Uhr, kostenlos): 142Männernotruf (0–24 Uhr, kostenlos): 0800 246 247Frauenhelpline (0–24 Uhr, kostenlos): 0800 222 555Rat auf Draht (0–24 Uhr, für Kinder und Jugendliche, kostenlos): 147Kindernotruf (0–24 Uhr, kostenlos): 0800 567 567Kriseninterventionszentrum (Mo–Fr 10–17 Uhr): 01 / 406 95 95Spezielle Nummern und Anlaufstellen in den Bundesländern finden Sie hier. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Blau-Schwarz: Die Rekonstruktion des Scheiterns15.02., 06:0015.02.2025, 06:0000:35:33
FPÖ und ÖVP haben keine Regierung zustande gebracht. Die Chronologie der Verhandlungen und wie es nun weitergehen könnte 136 Tage nach der Nationalratswahl sind auch die Regierungsverhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP gescheitert. Beide Parteien geben einander die Schuld für die im Sand verlaufenen Gespräche. Und Österreich steht weiter ohne Regierung da. Doch was ist in den 34 Tagen der blau-schwarzen Verhandlungen passiert? Warum sind die Gespräche in maximaler Verwirrung zu Ende gegangen? Und sind Neuwahlen nun unausweichlich? Darüber sprechen wir in dieser Folge von "Inside Austria". Die erwähnte Folge über das Scheitern der Verhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und NEOS hören Sie hier. Die Folge über die Razzia beim Verfassungsschutz hören Sie hier.
- Wieso die ÖVP keine Brandmauer gegen die FPÖ kennt08.02., 06:0008.02.2025, 06:0000:47:44
In Deutschland protestierten Hunderttausende, weil die CDU mit der AfD einen Antrag durchbrachte. Wieso sind Konservative in Österreich den Rechten so viel näher? In Deutschland herrscht helle Aufregung, da die konservative Union mit der in Teilen gesichert als rechtsextrem eingestuften AfD einen Antrag im Bundestag durchgebracht hatte. Hunderttausende demonstrierten quer durchs Land, CDU-Chef Friedrich Merz betonte: Eine Koalition mit der AfD ist weiterhin ein Tabu. Währenddessen ist die ÖVP in Österreich drauf und dran, Herbert Kickl von der FPÖ zum Kanzler zu machen. Warum ist die sogenannte Brandmauer gegen Rechtsaußenparteien in Deutschland so viel stärker? Und was haben Konservative eigentlich davon, wenn sie rechten Parteien an die Macht verhelfen? Darum geht es in dieser Folge von "Inside Austria". In dieser Folge zu hören: Hans Rauscher (Kolumnist beim STANDARD), Katharina Mittelstaedt (Leitende Redakteurin Innenpolitik beim STANDARD) und Jonas Schaible (Innenpolitikredakteur beim "Spiegel"); Moderation: Antonia Rauth und Lucia Heisterkamp, Skript: Antonia Rauth und Lucia Heisterkamp; Redigat: Yasemin Yüksel und Margit Ehrenhöfer; Gestaltung und Produktion: Christoph Neuwirth Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- René Benko in Haft: War alles nur Betrug?01.02., 06:0001.02.2025, 06:0000:37:59
Der ehemalige Immobilientycoon sitzt seit über einer Woche in Haft. Die Vorwürfe, warum es jetzt zur Festnahme kam und wie es nun weitergeht Nur 13 Monate nach der Pleite seiner Signa-Gruppe erreicht René Benkos Absturz seinen vorläufigen Tiefpunkt: Der ehemalige Star der Immobilienbranche sitzt in Untersuchungshaft. In dieser Folge von Inside Austria fragen wir uns, wie es so weit kommen konnte. Wie es ihm gelungen ist, nach der Signa-Pleite weiterhin im Luxus zu schwelgen. Und war er am Ende gar kein talentierter Überflieger, sondern einfach nur ein Blender? Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Was passiert, wenn die FPÖ regiert25.01., 06:0025.01.2025, 06:0000:36:41
Auf Bundesebene verhandeln FPÖ und ÖVP noch über die Koalitionsbedingungen, doch in mehreren Bundesländern ist die FPÖ schon an der Macht. Was setzt sie um? Wann und ob die ÖVP und die FPÖ sich auf eine Regierungszusammenarbeit im Bund einigen, das ist noch offen. Auf Landesebene regieren die Freiheitlichen aber schon in fünf von neun Bundesländern mit. Besonders Niederösterreich gilt als Blaupause der FPÖ für die aktuellen Verhandlungen. In dieser Folge von Inside Austria schauen wir uns an, was passiert, wenn die FPÖ mitregiert. Welche Projekte sie durchgesetzt hat. Und wir fragen, was sich daraus für eine mögliche Kickl-Regierung im Bund ableiten lässt. In dieser Folge zu hören: Max Stepan (STANDARD-Innenpolitikredaktion), Katharina Mittelstaedt (leitende Redakteurin Innenpolitik beim STANDARD), Sebastian Fellner (Niederösterreich-Korrespondent beim STANDARD); Skript: Antonia Arbeiter-Rauth und Lucia Heisterkamp; Moderation: Antonia Arbeiter-Rauth und Lucia Heisterkamp; Redigat: Yasemin Yüksel und Zsolt Wilhelm; Produktion: Christoph Neuwirth Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard. Zum Weiterhören: Marlene Svazek: Die mächtigste Frau der FPÖ
- Die wahren Pläne der FPÖ18.01., 06:0018.01.2025, 06:0000:42:27
Die Koalitionsverhandlungen zwischen FPÖ und ÖVP zum Budget laufen gut. Aber ein heimlich aufgenommenes Video und Kickls Team zeigen eine andere Seite der Freiheitlichen FPÖ und ÖVP kommen in Sachen Sparpaket in den Koalitionsverhandlungen gut voran. Doch hinter den Kulissen teilen Freiheitliche heftig gegen den künftigen Koalitionspartner aus, zeigt ein Video von einer Parteiveranstaltung. In dieser Folge von Inside Austria sprechen wir darüber, wie die neue FPÖ-Regierung das Land umbauen will. Wir schauen uns an, wer die Menschen sind, die mit Herbert Kickl am Verhandlungstisch sitzen. Und was Österreich mit einem rechtsradikalen Kanzler erwarten könnte. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard. Hier finden Sie das erwähnte Video und den Artikel dazu
- Wie Österreich ins politische Chaos stürzte11.01., 06:0011.01.2025, 06:0000:38:37
FPÖ und ÖVP führen nun doch Koalitionsgespräche. Dem voraus gingen politische Machtspiele und der Kollaps der Regierungsverhandlungen mit SPÖ und Neos. Eine Rekonstruktion Nach wochenlangen Verhandlungen zwischen der ÖVP, der SPÖ und den Neos sind die Koalitionsgespräche doch gescheitert. Auch eine Zweierkoalition von ÖVP und SPÖ ist vom Tisch, Bundeskanzler und ÖVP-Chef Karl Nehammer nimmt in der Folge seinen Hut. Sein Nachfolger Christian Stocker macht daraufhin eine 180-Grad-Wende und führt nun doch Koalitionsgespräche mit der FPÖ unter Führung von Herbert Kickl. In dieser Folge von "Inside Austria" rekonstruieren wir, wie die innenpolitische Lage in Österreich so eskalieren konnte. Warum die Verhandlungen geplatzt sind – und wer im Hintergrund die Fäden zog. Und wir wollen wissen, ob der Weg für einen Kanzler Herbert Kickl endgültig frei ist. In dieser Folge zu hören: Katharina Mittelstaedt (Leitende Redakteurin STANDARD Innenpolitik), Petra Stuiber (Stellvertretende Chefredakteurin beim STANDARD) und Oliver Das Gupta (Autor beim "Spiegel" und beim STANDARD); Skript: Antonia Arbeiter-Rauth und Lucia Heisterkamp; Moderation: Antonia Arbeiter-Rauth und Lucia Heisterkamp; Redigat: Zsolt Wilhelm und Yasemin Yüksel; Produktion: Christoph Neuwirth Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Replay: Putins Einfluss auf die FPÖ04.01., 06:0004.01.2025, 06:0000:55:08
Seit Jahrzehnten versucht der Kreml, Einfluss auf rechte Parteien in Europa zu nehmen. Bei den Freiheitlichen ist das besonders gut gelungen Der Angriff Russlands auf die Ukraine hat Europa enger zusammengeschweißt. In der EU hat sich eine klare Allianz gegen Wladimir Putins Invasionspläne formiert. Doch nicht alle politischen Stimmen im Westen sprechen sich so klar gegen den Aggressor aus. Ideologische Verbundenheit, enge wirtschaftliche Beziehungen und auch Abhängigkeiten zeigen ihre Wirkung. Aber nicht nur das. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Wird 2025 das nächste Krisenjahr?28.12., 06:0028.12.2024, 06:0000:59:52
Die Wirtschaft stockt, populistische Parteien boomen, und Skandale über Skandale beschäftigen die Justiz. Schafft Österreich im nächsten Jahr die Trendwende? Vom erstinstanzlichen Urteil gegen Ex-ÖVP-Bundeskanzler Sebastian Kurz über die EU- und Nationalratswahl bis zum Kronzeugenstatus für Ex-Öbag-Chef Thomas Schmid liegt ein bewegtes Jahr hinter Österreich. Und 2025 stehen bereits die nächsten großen Scheidepunkte für die Republik bevor. Wann bekommt das Land eine neue Regierung? Kann Hans Peter Doskozil die absolute Mehrheit der SPÖ im Burgenland verteidigen? Kommt es in der Inseratenaffäre zu Anklagen? Petra Stuiber und Katharina Mittelstaedt vom STANDARD blicken im Jahresinterview zurück auf die wichtigsten Ereignisse und größten Skandale 2024. Und sie geben einen Ausblick darauf, was uns 2025 politisch erwarten könnte. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Täuschte ein Scammer Heinz-Christian Strache?21.12., 06:0021.12.2024, 06:0000:37:34
Ein Investor hat seinen Kunden mutmaßlich Schaden in Millionenhöhe zugefügt. Auch der ehemalige FPÖ-Vizekanzler machte Geschäfte mit ihm Danny K., ein Investor aus den Niederlanden, versprach österreichischen Unternehmern attraktive Finanzierungen für ihre Projekte. Im Gegenzug wollte er Beteiligungen. Was anfangs wie ein gutes Geschäft für beide Seiten klang, endete für die österreichischen Geschäftspartner aber vielfach ruinös: Die versprochenen Zahlungen blieben aus – sie seien einem Betrüger aufgesessen, sagen sie. Danny K. behauptet seinerseits, von den Unternehmern getäuscht worden zu sein. Mittendrin: Ex-Vizekanzler Heinz-Christian Strache von der FPÖ, der mit seinem Geschäftsfreund und Ex-Parteikollegen Christian Höbart Kunden an Danny K. vermittelte. Auch sie seien Opfer des mutmaßlichen Betrügers geworden, sagen sie. In dieser Folge von "Inside Austria" erzählen wir, wie ein Investor es geschafft hat, erfahrene Unternehmer und einen Vizekanzler hinters Licht zu führen – so zumindest der Verdacht der Staatsanwaltschaft. Und warum sich so viele Leute von ihm haben blenden lassen. In dieser Folge zu hören: Sebastian Fellner (Innenpolitik-Redakteur beim STANDARD), Siegmund Kahlbacher (Unternehmer), Christian Höbart (Unternehmer); Skript: Antonia Arbeiter-Rauth und Lucia Heisterkamp; Moderation: Antonia Arbeiter-Rauth und Lucia Heisterkamp; Redigat: Zsolt Wilhelm und Yasemin Yüksel; Produktion: Christoph Neuwirth Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- ÖVP – die Kanzlerpartei in der Krise14.12., 06:0014.12.2024, 06:0000:46:50
Die Österreichische Volkspartei steckt in schwierigen Koalitionsgesprächen mit zwei ungleichen Partnern. Wie kann eine Dreierkoalition gelingen? Seit Wochen verlaufen die Koalitionsverhandlungen zwischen ÖVP, SPÖ und Neos schleppend, ein Ende ist nicht in Sicht. Streit gibt es offenbar vor allem in finanzpolitischen Fragen, schließlich muss Österreich ein Haushaltsloch stopfen – doch wo gespart werden muss, darüber gehen die Auffassungen der drei Partner weit auseinander. Auch sonst ist die Ausgangslage für die potenziellen Koalitionspartner alles andere als leicht, immerhin hat die rechtsradikale FPÖ die Wahl im September gewonnen und spottet schon jetzt über die "Koalition der Verlierer". Vor allem der zweitplatzierten ÖVP kommt nun die Verantwortung zu, ihre beiden ungleichen Gesprächspartner zusammenzuhalten. Ein Scheitern würde die FPÖ wohl noch weiter stärken. Wie kann das verhindert werden, wie kann eine Dreierkoalition – trotz aller Hürden – gelingen? Darüber sprechen die Politikwissenschafterin Kathrin Stainer-Hämmerle und der ÖVP-Politiker Othmas Karas im Podcast "Inside Austria". Die Folge wurde live auf der Messe Buch Wien aufgenommen. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Thomas Schmid: Der Kronzeuge gegen Sebastian Kurz07.12., 06:0007.12.2024, 06:0000:26:27
Die Chatnachrichten von Thomas Schmid sind Basis von zahlreichen Korruptionsermittlungen im Umfeld der Kurz-ÖVP. Jetzt ist Schmid Kronzeuge Die Chatnachrichten auf dem Handy des ehemaligen Spitzenbeamten Thomas Schmid legten vor mehr als drei Jahren mutmaßliche Machenschaften rund um Korruption, Bestechung und Postenschacher offen. Seither laufen die Korruptionsermittlungen gegen den Ex-Kanzler Sebastian Kurz und viele weitere Verfahrensstränge, die frühere Wegbegleiter von Kurz belasten. Unternehmer wie René Benko, die sich mutmaßlich Einfluss erkaufen wollten. Meist laufen die Ermittlungen leise im Hintergrund, aber vergangene Woche gab es einen Paukenschlag. Thomas Schmid, der einstige Vertraute von Sebastian Kurz, der sich inzwischen reumutig zeigt und den Ex-Kanzler schwer belastet, bekommt den Kronzeugenstatus. In dieser Folge von Inside Austria sprechen wir darüber, was es heißt, dass Thomas Schmid jetzt Kronzeuge ist. Und was das für Österreichs ehemaligen Kanzler Sebastian Kurz bedeutet. Alle Beschuldigten bestreiten die Vorwürfe und es gilt die Unschuldsvermutung. In dieser Folge zu hören: Renate Graber (Wirtschaftsjournalistin DER STANDARD), Fabian Schmid (Leitender Redakteur Investigativ DER STANDARD); Recherche: Antonia Arbeiter-Rauth; Skript: Lucia Heisterkamp; Moderation: Lucia Heisterkamp; Redigat: Zsolt Wilhelm und Yasemin Yüksel; Produktion: Felix Klein Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard.
- Der Finanzskandal der FPÖ (2/2)30.11., 06:0030.11.2024, 06:0000:38:30
Die FPÖ hat die Landtagswahl in der Steiermark haushoch gewonnen. Dabei ist sie in eine Finanzaffäre von immer größer werdendem Ausmaß verstrickt Die Steiermark hat gewählt. Die FPÖ fuhr einen rauschenden Wahlsieg ein, mit 35 Prozent der Wählerstimmen und rund acht Prozentpunkten Abstand auf die zweitplatzierte ÖVP. Der freiheitliche Spitzenkandidat Mario Kunasek könnte tatsächlich nächster Landeshauptmann in der Steiermark werden. Dabei sind er und auch die Landespartei in eine Finanzaffäre verstrickt, die immer weitere Kreise zieht. In dieser zweiten Folge von "Inside Austria" über den Finanzskandal der FPÖ erzählen wir, wie es in den Ermittlungen zu dieser Affäre weitergeht. Wir sprechen über ein heimliches Tonband, ein Drogenlabor und einen Toten. Und wir fragen, warum die FPÖ die Wahl trotz allem gewonnen hat. Korrektur: Im Podcast wird versehentlich behauptet, Axel Kassegger habe sein Mandat im Nationalrat zurückgelegt. Tatsächlich hat er nur seine Funktion als außenpolitischer Sprecher der FPÖ niedergelegt. Unsere Hörerinnen und Hörer können mit dem Rabattcode "Standard" 12Wochen das Angebot von SPIEGEL+ für nur 2,49 € pro Woche testen. Alle Infos dazu finden Sie auf spiegel.de/derstandard. Für Menschen in Krisensituationen und deren Angehörige gibt es eine Reihe von Anlaufstellen. Unter suizid-praevention.gv.at finden sich Notrufnummern und Erste Hilfe bei Suizidgedanken. Gesprächs- und Verhaltenstipps insbesondere für Kinder und Jugendliche bietet bittelebe.at. Telefonische Hilfe gibt es auch österreichweit bei:Telefonseelsorge (0–24 Uhr, kostenlos): 142Männernotruf (0–24 Uhr, kostenlos): 0800 246 247Frauenhelpline (0–24 Uhr, kostenlos): 0800 222 555Rat auf Draht (0–24 Uhr, für Kinder und Jugendliche, kostenlos): 147Kindernotruf (0–24 Uhr, kostenlos): 0800 567 567Kriseninterventionszentrum (Mo–Fr 10–17 Uhr): 01 / 406 95 95Spezielle Nummern und Anlaufstellen in den Bundesländern finden Sie hier.