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News · Society & Culture

121 Episoden · neueste 08.10.

Episoden

121
  1. Franzi Schweiger: Tipps vom „Zauberlehrling“
    20.12., 07:0000:32:05

    Wer Franziska, genannt Franzi, Schweiger von Essen schwärmen hört, versteht, warum ihre Berufswahl schon so früh feststand. Gleich nach der Schulzeit begann sie ihre Ausbildung in einer Konditorei und wollte auch danach noch immer weiter dazuzulernen. Sie sagt selbst, sie war der „Zauberlehrling“ ihres Mannes Andreas, genannt Andi, Schweiger, Gourmet- und Sternekoch. Gemeinsam sind die beiden seit 18 Jahren ein Team, schreiben Bücher, sind in TV-Kochshows präsent und geben Kurse. Wer durch die Tür ihrer Kochschule im Hofbräukeller am Wiener Platz geht, wird mit einem fröhlichen Du begrüßt. „Wir wollen Nähe schaffen und die Leute zusammenbringen“, sagt Franzi Schweiger. Am Schneidebrett und Herd sind für sie alle gleich: der CEO wie die Teamleiterin oder der Auszubildende. Franzi Schweiger, 41, ist in Rosenheim aufgewachsen, von dort bringt sie ihr warm klingendes Oberbairisch mit. Was sie kann und weiß, teilt sie gern mit anderen. Und so erzählt sie im SZ-Podcast, dass die Schweigers den Tag mit einer gesunden Köstlichkeit beginnen und was an Weihnachten bei ihnen auf den Tisch kommt. Auf Nachfrage erklärt die Konditorin dann ausführlich, wie eine Mousse gelingt und rückt auch bereitwillig zwei ihrer Rezepte heraus. Wichtig sei ihr, schickt sie noch nach, Bio-Eier und Rohrzucker zu verwenden. Mousse au Chocolat (nach Franzi Schweiger): Zutaten: 6 Eigelb, 6 Eiweiß, zwei Mal 50 Gramm Zucker, eine Prise Salz, 225 Gramm dunkle, sehr gute Kuvertüre, 450 Gramm geschlagene Sahne. Zubereitung: Eigelb mit Zucker und Eiweiß mit Zucker aufschlagen, eine Prise Salz dazu, die Kuvertüre schmelzen, die gekühlte Sahne unterheben. Vanille Mousse (nach Franzi Schweiger): Zutaten: 3 Eigelb, 3 Eier, 90 Gramm Zucker, eine Prise Salz, 325 Gramm weiße Kuvertüre, 3 Blatt Gelatine, 625 Gramm geschlagene Sahne, das Mark einer Vanille-Schote, nach Belieben einen Schuss Cognac. Zubereitung: Eier, Eigelbe und Zucker mit einer Prise Salz schaumig schlagen, die geschmolzene Kuvertüre und die aufgelöste Gelatine einrühren. Mit Vanille aromatisieren, dann die Sahne unterheben. Am besten über Nacht kühlen. Für den Podcast der München-Redaktion treffen sich Ulrike Heidenreich und René Hofmann, die Leiter des Ressorts München, Region und Bayern, sowie Leute-Redakteurin Sabine Buchwald und Social-Media-Redakteurin Jana Jöbstl im Wechsel mit unterschiedlichen Gästen. Sie holen sie an ihrem Wohnort oder ihrem Arbeitsplatz ab und begleiten sie auf deren persönlicher Strecke. Mal mit der Tram, der U-Bahn, mal in einem Taxi oder auch zu Fuß. Oder sie verabreden sich an besonderen Orten in der Stadt für ein Gespräch. Es geht um aktuelle Projekte und ganz persönliche Pläne, um Themen, die die Stadt bewegen. Das Podcast-Team der SZ lädt Menschen ein, die einen Bezug zu München haben. Sie wohnen in der Stadt oder sind zu Besuch. Sie stammen aus den Bereichen Politik, Gastronomie, Kultur, Sport oder Medien. Redaktion: Sabine Buchwald Produktion: Benjamin Markthaler Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  2. Clemens Baumgärtner: „Weil wir eben keine anonyme Stadt sind wie Frankfurt“
    06.12., 07:0000:35:47

    Clemens Baumgärtner hat eine spannende politische Vita. Als Jugendlicher trat er in die Junge Union ein, als Student wurde er in den Bezirksausschuss gewählt – das Gremium, in dem auch seine Mutter aktiv ist. Und das für die gleiche Partei: die CSU. Seit dem 1. März 2019 leitet er das Referat für Arbeit und Wirtschaft der Stadt München, in dem viel Wichtiges entschieden wird und die Fäden zusammenlaufen für das größte Volksfest der Welt: die Wiesn. Wie es ist, als CSUler an einer Schaltstelle der Macht mit einer grün-roten Rathausmehrheit zusammenzuarbeiten? Wieso es ihn so früh in die Politik zog – und nie für längere Zeit aus München hinaus? Warum die Wiesn für ihn immer ein Sehnsuchtsort bleiben wird und warum er diese so leidenschaftlich gegen alle Wokeness-Bestrebungen verteidigt? Welche politischen Ambitionen er hat, wenn seine Amtszeit 2025 ausläuft und womöglich nicht verlängert wird? Diese und viele weitere Fragen beantwortet er im Gespräch. Das Wirtschaftsreferat könnte nicht das erste Mal als Sprungbrett für höhere politische Ämter dienen. In dem Büro mit Blick über die Stadt, in dem das Gespräch stattfand, saß einst auch Dieter Reiter (SPD), der heutige Oberbürgermeister von München, der sich 2026 zur Wiederwahl stellen will. Redaktion: René Hofmann Produktion: Benjamin Markthaler Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  3. Anke Buettner: Die Monacensia ist viel mehr als ein Archiv
    22.11., 07:0000:43:47

    Seit 2019 leitet Anke Buettner eine ganz besondere Münchner Institution: die Monacensia. Doch was ist die Monacensia? Die kurze Antwort auf diese Frage: das Literaturarchiv der Stadt. Das klingt erst mal nach langen Buchregalen, Karteikästen und stillen Arbeitsplätzen, was nicht für alle Menschen gleichermaßen attraktiv ist. Viele Bücher und Arbeitsmöglichkeiten gibt es hier tatsächlich, aber eben noch viel mehr. Eine Besonderheit der Monacensia: Sie in der aufwendig renovierten Künstlervilla von Adolf von Hildebrand in der Maria-Theresia-Straße untergebracht – eine Villa, die allen offen steht. Der Eintritt ist frei. Die Monacensia ist auch ein Museum mit wechselnden Ausstellungen und ein Ort, an dem man lesen und forschen, aber auch sich einfach mit jemandem treffen und verweilen kann. Es gibt dort ein Café, das von einem Künstlerkollektiv geführt wird, und es finden im Haus regelmäßig Veranstaltungen statt. Was es bedeutet, ein Literaturarchiv zu führen und zu bestücken, die Werke von Autorinnen und Autoren, die eine Verbindung zu München haben, für die Nachwelt zu bewahren, erzählt Anke Buettner im Podcast. Im Dezember wird sie für ihre engagierte Arbeit mit der Karl-Preusker-Medaille geehrt. Sie ist eine der höchsten Auszeichnungen im deutschen Bibliothekswesen. Redaktion: Sabine Buchwald Produktion: Benjamin Markthaler Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  4. Madeleine Alizadeh: "München ist die kleine konservative Schwester von Wien"
    08.11., 07:0000:38:20

    2013 hat sich Madeleine Darya Alizadeh als eine der ersten Bloggerinnen gegen die Fast Fashion Industrie ausgesprochen, in der Waren schnell umgeschlagen und alles andere als nachhaltig produziert werden. Statt über Modenschauen und die Beauty-Industrie spricht sie über umweltfreundliche Mode, Gleichberechtigung, Feminismus oder Tierschutz. Das allerdings stößt nicht immer auf Begeisterung. Wie geht sie mit Hassnachrichten um? Und wie bildet sie sich bei all diesen Themen ihre Meinung? Das erzählt die gebürtige Wienerin in der aktuellen Podcastfolge von „München persönlich“. Viele kennen Madeleine Alizadeh unter dem Namen „dariadaria“. Allein auf Instagram folgen ihr mehr als 335 000 Menschen. Sie betreibt ein Fair-Fashion-Label, ist Autorin, ausgebildete Yoga-Lehrerin und Hunde-Mama. Seit mehr als einem Jahr lebt sie aus persönlichen Gründen die Hälfte ihrer Zeit in München. Die Unternehmerin beschreibt die Stadt als „kleine konservative Schwester“ von Wien. Was sie damit genau meint, welches Viertel ihr besonders gut gefällt und wie es sich als nachhaltige Influencerin in München lebt? Diese und viele weitere Fragen beantwortet sie im Gespräch. Redaktion: Jana Jöbstl Produktion: Benjamin Markthaler Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  5. Bruno Jonas über Humor und München
    25.10., 07:0000:42:49

    Bruno Jonas steht seit mehr als 40 Jahren auf Bühnen. Trotz der Routine sind ihm die Details wichtig: Stimmt das Licht? Wie klingt der Ton? Ohne sorgfältige Vorbereitung geht es nicht, das war zu merken vor seinem Auftritt bei der Nacht der Autorinnen und Autoren, die die Süddeutsche Zeitung jedes Jahr für ihre Leserinnen und Leser veranstaltet. Im Münchner Volkstheater ließ Bruno Jonas sich dabei Mitte Oktober auf ein Experiment ein: ein Live-Gespräch für den Podcast „München persönlich“ mit Ulrike Heidenreich und René Hofmann. Gut 500 Zuhörerinnen und Zuhörer konnten so unmittelbar dabei sein, wie die Folge entstand, in der es um Jonas erstes Stück ging (das ihm gleich Ärger mit der Staatsanwaltschaft einbrachte), seine Jugend in der elterlichen Metzgerei in Passau, seine zahlreichen München-Erfahrungen und den Wandel in der Humorlandschaft. Zurückhalten, das verspricht Jonas (Jahrgang 1952), will er sich auch in den kommenden Jahren nicht. Er biege zwar auf die Zielgerade ein, „aber die ist lang“ und prinzipiell halte er es mit Woody Allen, der auf die Frage, was er vom Tod halte, einst antwortete: „Ich bin dagegen.“ Redaktion: Ulrike Heidenreich, René Hofmann Produktion: Benjamin Markthaler Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  6. Suchtarzt Tobias Rüther: „Rauchen beruhigt überhaupt nicht“
    11.10., 07:0000:47:07

    Wie gewöhnt man sich das Rauchen ab? Ist das auch nach vielen Jahren Tabakkonsum noch möglich? Wie sind Alternativen wie etwa E-Zigaretten oder Tabakerhitzer für die Gesundheit einzuschätzen? Und was ist gut am Cannabis-Gesetz der Bundesregierung? Auf diese und viele Fragen mehr weiß Oberarzt Tobias Rüther kenntnisreiche Antworten. Der Mediziner arbeitet an der LMU-Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie an der Nußbaumstraße. Er sieht es als eine seiner wichtigsten Lebensaufgaben an, Menschen zu helfen, von ihrer Sucht loszukommen. Seit mehr als 20 Jahren geht er beinahe täglich durch das ehrwürdige Portal und dann hinauf in die alte Bibliothek zur morgendlichen Besprechung, so wie es einst vor fast 120 Jahren Klinikgründer Emil Kraepelin getan hat. Im SZ-Podcast „München persönlich“ gibt Rüther nicht nur ausführlich Auskunft über alles rund ums Rauchen und über Cannabis, sondern führt auch durch das historisch interessante Haus. Redaktion: Sabine Buchwald Produktion: Benjamin Markthaler Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  7. Sophie Pacini: Wie klingt Heimat?
    27.09., 07:0000:40:16

    Wie wird man zur Weltklasse-Pianistin? Wie klingt München? Wie Heimat? Sophie Pacini, Jahrgang 1991, hat viel zu erzählen. Sie hat ein mitreißendes Temperament, nicht nur beim Klavierspiel. Ihre Begeisterung für die Klassik soll anstecken. Ob Leipziger Gewandhausorchester, Tokyo Philharmonic Orchestra, Wiener Kammerorchester oder Maggio Musicale Fiorentino: Bei diesen und anderen Orchestern ähnlichen Rufs gastierte sie bereits als Solistin. Wieso es die Weltreisende in Sachen Musik trotzdem immer wieder in ihre Geburtsstadt München zieht, warum sie inzwischen dort wohnt, wo sie einst aufwuchs, und wieso ihr Weg alles andere als immer ein leichter war – darüber spricht sie beim Treffen im Hofgarten, bei dem sie auch verrät, wieso Töne für sie oft mit Farben verbunden sind. Redaktion: René Hofmann Produktion: Benjamin Markthaler Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  8. Trailer: "Söders Endspiel – Sein Kampf um die Macht" (Neuer SZ Plus-Podcast)
    20.09., 07:0000:03:13

    “Schicksalswahl” – so hat Markus Söder die kommende Landtagswahl selbst einmal bezeichnet. Und tatsächlich: Wenn Bayern im Oktober wählt, könnte das im schlimmsten Fall sein Karriereende einläuten – oder doch die Chance eröffnen, irgendwann noch Kanzler zu werden. Sein ganzes Leben lang hat Söder sich jedenfalls auf Wahlkämpfe wie diesen vorbereitet. Und für einen neuen SZ-Podcast hat ihn ein SZ-Team ein Jahr lang begleitet: Wie er in Bierzelten die Menschen begeisterte, wie er immer wieder gegen die Grünen mobilisierte, wie er auf die Flugblatt-Affäre um seinen Vize Hubert Aiwanger reagieren musste. Mit welchen Mitteln kämpft Söder um die Macht? Ist er wirklich der skrupellose Machtpolitiker, wie ihm oft vorgeworfen wird? Und: Bleibt seine Karriere unvollendet – oder gewinnt er sein Endspiel? Hören Sie die erste Folge des neuen Formats kostenlos – alle weiteren sechs Folgen wöchentlich ab dem 13. September mit SZ Plus unter sz.de/soeder-podcast und in der SZ-Nachrichtenapp.

  9. Cathy Hummels über Fluch und Segen von Berühmtheit
    13.09., 07:0000:32:29

    Cathy Hummels lebt in München und wurde als – mittlerweile geschiedene – Ehefrau des Fußballers Mats Hummels bekannt. Mittlerweile folgen ihr und ihren Auftritten allein auf Instagram 700 000 Fans. Hört man sich um, gilt die 35-Jährige allgemein als Influencerin. Cathy Hummels selbst hört das aber nicht gerne. Sie gibt als Berufsbezeichnung Unternehmerin und Moderatorin an. Im SZ-Podcast „München persönlich“ gibt sie Einblicke, wie ein ganz normaler Arbeitstag bei ihr aussieht. Sie erzählt, was es mit dem so genannten Wiesn-Bummel auf sich hat, den sie jedes Jahr zum Oktoberfest aufwendig inszeniert. Es geht um die Frage, ob zu viel an öffentlicher Aufmerksamkeit der Seele schaden kann, und wie sie es eigentlich schafft, die vielen bösen Kommentare in ihren Social-Accounts zu verarbeiten. Und ein Kochrezept für Broccoli gibt es auch noch. Redaktion: Ulrike Heidenreich Produktion: Benjamin Markthaler Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  10. Désirée von Bohlen und Halbach: Hier gibt es Hilfe bei Demenz in München
    30.08., 07:0000:36:02

    Wie gehen Angehörige von Demenzpatienten am besten mit der schwierigen Situation um? Hohenzollern-Prinzessin Désirée von Bohlen und Halbach gibt im SZ-Podcast „München persönlich“ Unterstützung. Alzheimer und andere Formen von Demenz nehmen zu in unserer Gesellschaft, in der die Menschen immer älter werden. Ein Thema, das Désirée von Bohlen und Halbach seit vielen Jahren beschäftigt. Lange Zeit hat sie ehrenamtlich bei einer Malteser Tagesstätte in München gearbeitet und war dort auch mit den Nöten der Angehörigen konfrontiert. „Diese oft schweren Schicksale haben mich zutiefst berührt“, sagt die geborene Hohenzollern-Prinzessin und Nichte von Königin Silvia von Schweden. Ihre Arbeit bei den Maltesern, ihre Ausbildung als systemischer Coach und die Trainerausbildung nach Silviahemmet, einer Initiative, die ihre Tante ins Leben gerufen hat, waren Grundlage für die Gründung ihrer eigenen Stiftung. Seit Juni 2017 unterstützt Désirée von Bohlen und Halbach mit Desideria Care Familien, die von Demenz betroffen sind. Dabei könnte die Münchnerin ganz anderen Tätigkeiten nachgehen. Zusammen mit ihrem Mann Eckbert von Bohlen und Halbach gehört sie zum deutschen Hochadel. Wenn dieser zu Feierlichkeiten wie Hochzeiten oder Taufen zusammenkommt, dann sind auch die beiden gern gesehene Gäste. Ein typisches Promi-Leben aber würde die engagierte Adelige absolut nicht ausfüllen. Das wird in Gesprächen mit ihr schnell klar. Désirée von Bohlen und Halbach erzählt im SZ-Podcast, wie es für sie war, als Prinzessin aufzuwachsen. Sie berichtet von ihren sehr persönlichen Gründen, sich für andere Menschen einzubringen. Und sie spricht über die großen Schwierigkeiten, die Angehörige und Freunde von Demenzpatienten oft haben. Redaktion: Sabine Buchwald Produktion: Benjamin Markthaler Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  11. Patrick Broome – Deutschlands bekanntester Yogalehrer
    16.08., 07:0000:40:02

    Wenn wir alle Yoga machen würden, dann „wäre die Welt absolut ein besserer Ort“, behauptet Dr. Patrick Broome. Der promovierte Psychologe unterrichtet seit den 90er-Jahren die Praktik, die immer wieder großen Zulauf findet. „Es ist auf jeden Fall mitten in der Gesellschaft angekommen, so viele machen es und wollen gar nicht mehr aufhören.“ Wenn das einer weiß, dann er. Patrick Broome gehört zu Deutschlands bekanntesten Yogalehrern. Seine Art zu praktizieren wird 2000 maßgeblich in New York geprägt. Dort lernt Broome von Sharon Gannon und David Life die sogenannte Jivamukti-Yoga-Methode – und prägt mit dieser die Szene in Deutschland: er bildet angehende Yogis aus, schreibt Bücher, leitet in München drei Yoga-Studios und hat die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trainiert. Wie es zu dieser Zusammenarbeit kam, wer von den Spielern so gar nichts mit Yoga anfangen kann und wieso die Arbeit mit Manuel Neuer besonders viel Spaß macht, hat uns Broome in der Podcastfolge erzählt. In seiner 20-jährigen Yogalehrer-Karriere hat Patrick Broome aber auch einige schwierige Situationen meistern müssen. Er durchlebte gesundheitliche und finanzielle Krisen. Auch darüber geht es in diesem Gespräch. Redaktion: Jana Jöbstl Produktion: Benjamin Markthaler Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  12. Mathias Pfeil: Was in München darf nie umgebaut werden?
    02.08., 07:0000:33:59

    Rund vier Prozent der Münchner Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Das sind ungewöhnlich viele. Die Stadt hat ein besonderes Verhältnis zu dem, was vielen als bewahrenswert gilt, hat Mathias Pfeil erfahren. Seit 2014 ist er Generalkonservator des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege. Seine Einschätzungen haben Gewicht, sie entscheiden, was bleiben soll und wo Neues Einzug hält. Der Anbau ans Valentin-Musäum am Isartor, der Erhalt des Bergwerks im Deutschen Museum, der geplante Abriss der Tierklinik an der Königinstraße für einen neuen Physik-Campus: Gerade in München gibt es viele Projekte, bei denen die Positionen der Denkmalschützer mitentscheidend sind. Besonders kontrovers werden diese bei der geplanten Umgestaltung des Max-Joseph-Platzes diskutiert, dem repräsentativen Platz unmittelbar vor der Oper. Ein Beispiel, an dem sich besonders viel erklären lässt: Wie Pfeil den Denkmalschutz versteht und welche Herausforderungen er in Zukunft auf sein Metier zukommen sieht. Und: Von hier ist ein Stück München nicht weit, von dem er sich wünscht, dass es wirklich nie umgebaut werden möge. Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  13. Christian Ude: Warum sind die Mieten in München so hoch?
    19.07., 07:0000:35:16

    Wenn in München das Gespräch auf das Thema Wohnen kommt, ist man schnell bei den Horrormieten, der großen Sorge um die eigenen vier Wände und bei absurden Erlebnissen auf der Suche nach Wohnungen, die einigermaßen bezahlbar sind – und von denen es viel zu wenige gibt. Christian Ude kennt sich da gut aus, er war stadtbekannter Mieteranwalt, bevor er für die SPD in die Politik ging. 21 Jahre lang war Ude Münchner Oberbürgermeister – und so stellt sich die Frage, ob er in dieser machtvollen Position über so viele Jahre hinweg nicht mehr hätte tun können für Münchens Mieterinnen und Mieter. Sind die Akteure in der Immobilienbranche tatsächlich so stark? Was machen andere Städte wie Wien besser? Warum hinkt die Stadt so verlässlich ihren eigenen Zielen beim Wohnungsbau hinterher? Um diese und andere Fragen geht es beim SZ-Podcast „München persönlich“, für den wir uns mit Alt-OB Christian Ude am Baldeplatz treffen – vor einem Haus, das als Beispiel für einen der fiesesten Entmietungsversuche in der Stadtgeschichte Münchens gilt. Dachziegel lockern, Wasser abstellen? Fenster einschlagen, Türen ausbauen? Nein, da geht noch mehr, weiß Ude über Münchens „dümmsten Vermieter“ zu berichten. Redaktion: Ulrike Heidenreich Produktion: Benjamin Markthaler Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  14. Roy Bianco und die Abbrunzati Boys: „Auf dem Schlagerolymp ist noch einige Zeit viel Platz für uns“
    05.07., 07:0000:32:16

    Roy Bianco und die Abbrunzati Boys haben ein Narrativ erfunden und verkörpern ihre Rollen mit viel Amore. Wie echt die selbsternannte, „erfolgreichste Italo-Schlager-Gruppe Deutschlands“ ist, wie sie mit Kritik umgeht und was sie antreibt. Wer genau hinsieht und hinhört erkennt, dass Roy Bianco und die Abbrunzati Boys keine 41-jährige Bühnenerfahrung haben können. Und dass hinter dem Namen keine ganze Gruppe, sondern lediglich zwei Männer stehen. Das soll so: Die beiden Musiker haben eine Legende um sich geschaffen, verkörpern ihre Rollen mit Achtzigerjahre-Outfits, Schnauzer und Retro-Musikvideos. In Sirmione am Gardasee, 1982, hätte sich die Formation gegründet, zwei Jahre später sei bei der Teilnahme am Schlagerfestival in Rio de Janeiro der internationale Durchbruch gefolgt. 1984 hätten die beiden Frontmänner auch ihre Showband kennengelernt: Ralph Rubin am Keyboard, Eisensepp am Bass, Bungo Jonas am Schlagzeug und Blechkofler an der Trompete. Ihr Debütalbum "Greatest Hits", das im Frühjahr 2020 erschienen ist, wäre ihr Comeback-Album, behaupten sie. Die Bandmitglieder hätten nach knapp zwanzig Jahren Pause im Sommer 2016 wieder zusammengefunden. Seitdem touren sie gemeinsam durch die Städte und haben es mit ihrem zweiten Album auf Platz eins der deutschen Albumcharts geschafft. Wie sich dieser Erfolg anfühlt? Das haben uns die selbsternannten Italo-Schlagerstars im Podcast erzählt. Selbstverständlich kommen Roy Bianco und die Abbrunzati Boys nicht vom Gardasee, sondern stammen aus München und Augsburg. Ihre Musik bewegt sich irgendwo zwischen Schlager und Pop – ihre Liebe zu Italien wird in Liedern wie „Bella Napoli“, „Ponte di Rialto“ oder „Amore sul Mare“ deutlich. Wie es die Musiker schaffen, in ihren Rollen zu bleiben, wie sie mit Kritik umgehen, was sie antreibt und welche Zukunftspläne sie haben - auch darum geht es im Podcast. Moderation und Redaktion: Jana Jöbstl Produktion: Benjamin Markthaler Mehr über die Angebote unserer Werbepartnerinnen und -partner finden Sie HIER

  15. Katharina Mayer: Wie es nach einer Insolvenz weitergehen kann
    21.06., 07:0000:34:24

    Vor einem Jahr fühlte sich Katharina Mayer wie am Boden zerstört. Sie musste für ihr Unternehmen Kuchentratsch Insolvenz anmelden. Der Umbau der neuen Räumlichkeiten mit Café und großer Backstube an der Theresienhöhe war fast fertig, doch die Handwerker konnten nicht mehr bezahlt werden. Es war ein Moment, den Mayer wohl nie vergessen wird. Die Idee von Kuchentratsch ist, Seniorinnen und Senioren Kuchen und Torten nach deren erprobten Rezepten backen zu lassen und dann zu verkaufen. Das bringt die älteren Menschen zusammen und gibt ihnen einen Nebenverdienst. Was ist mit den Omas und Opas, die für mich jahrelang gearbeitet haben? Wie könnte es mit der Idee weitergehen? Solche Gedanken kreisten damals in Mayers Kopf. An sich selbst hat die heute 34-Jährige zuletzt gedacht, obwohl sie auf einem Haufen Schulden sitzen geblieben ist. Kuchentratsch gibt es immer noch, der Name und die Ursprungsidee sind geblieben. Die Großbäckerei Höflinger Müller hatte das Start-up im Herbst 2022 aufgekauft, die Gründerin aber ist nicht mehr dabei. Nach schwierigen Monaten kann Katharina Mayer nun darüber sprechen, was schief gelaufen ist. Sie steht wieder mit beiden Beinen auf dem Boden und erzählt im Podcast „München persönlich“, wie es ihr heute geht. Sie erzählt, wie es zu der Insolvenz kam und was ihr in der Krise geholfen hat. Mayer spricht auch über neue Projekte und will anderen Mut machen, trotz aller Risiken, unternehmerische Visionen umzusetzen. Moderation und Redaktion: Sabine Buchwald

  16. Jonas Geißler: „Die Kultur des Niemals-genug zerstört unsere Existenzgrundlage“
    06.06., 18:1000:43:08

    Jonas Geißler befasst sich mit Zeit. Er betrachtet das Thema unter ökonomischen und nachhaltigen Aspekten, hält Vorträge dazu und gibt Workshops. Die Teilnehmer seiner Seminare animiert er zu einem klügeren Umgang mit ihrer Zeit und letztlich mit sich selbst. Unsere aktuelle Zeitkultur des „always on“, des „niemals genug“ und des „alles gleichzeitig und zwar sofort“ habe einen großen Anteil daran, sagt Geißler, dass wir unsere eigene Existenzgrundlage zerstören. Ein wesentlicher Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft liege daher in der Veränderung unserer Zeitvorstellung. Wie aber lässt sich die kulturell bedingte Vorstellung von Zeit tatsächlich ändern? Jonas Geißler weiß viel dazu. Ein Gespräch mit ihm ist immer auch eine philosophische Reise, die seine Zuhörer zum Nachdenken bringt. Der studierte Soziologe ist der Sohn des im November 2022 verstorbenen Wirtschaftprofessors und Zeitforschers Karlheinz Geißler. Das Thema hat die Familie geprägt. In der aktuellen Podcast-Folge von „München persönlich“ erzählt Jonas Geißler offen, was er von seinem Vater gelernt hat und wie er über dessen Tod hinwegkommt. Er berichtet, was er seinen eigenen Kindern mitgibt und wie er selbst mit der Zeit umgeht, die den meisten von uns so knapp bemessen vorkommt. „Sorry, ich habe keine Zeit“, gibt es für Geißler nicht. [Die im Podcast erwähnte Umfrage zu unserem Podcast finden Sie hier:] (http://www.sz.de/muenchen-podcast-umfrage) Moderation und Redaktion: Sabine Buchwald Produktion: Benjamin Markthaler

  17. Peter Fleming: Vom Türsteher zum bekanntesten Clubbetreiber
    24.05., 07:0000:35:59

    Peter Fleming kennt sich im Münchner Nachtleben aus. 2003 eröffnete er zusammen mit den Brüdern David und Peter Süß das Harry Klein auf dem ehemaligen Optimol-Gelände am Ostbahnhof. 2010 zog der Elektroclub an die „Feierbanane“ in der Innenstadt und wurde zu einem der bekanntesten Clubs in der Techno-Szene. Seit 21. Mai wird dort nicht mehr getanzt. Nach 20 Jahren weicht der Laden nun einem Hotelneubau. Wie fühlt sich das an? Das verrät Fleming in der aktuellen Podcast-Folge von „München persönlich“. Als ehemaliger Stammgast und späterer Türsteher des „Ultraschalls“ hat Fleming schon früh Erfahrungen mit der Münchner Clubszene gesammelt. Und er prägt das Nachtleben der Stadt wie kaum ein anderer. Mit der „Garry Klein“-Reihe verwandelte sich das Harry Klein mittwochs zur queeren Partywelt. Beim Marry Klein-Festival leistet Fleming seit 2006 Pioniersarbeit. Einen Monat lang erobern ausschließlich Frauen und weiblich gelesene Personen das DJ-Pult. Der Club war Treffpunkt der LGBTQ-Community, Diversität und Awarness liegen dem 56-Jährigen besonders am Herzen. Jungen und lokalen Künstlerinnen und Künstler will Fleming eine Bühne bieten. Wie er das auch in Zukunft umsetzen will, was die Stadt besser machen kann, wie man vom Türsteher zum Clubbetreiber wird und wieso er aus dem Zwischennutzungsprojekt „Fat Cat“ im alten Gasteig ausgestiegen ist, auch darüber hat Peter Fleming gesprochen. [Die im Podcast erwähnte Umfrage zu unserem Podcast finden Sie hier:] (http://www.sz.de/muenchen-podcast-umfrage)

  18. Yuki Kasai: Wo München am schönsten klingt
    10.05., 07:0000:30:46

    Yuki Kasai spielt im Münchener Kammerorchester nicht nur die Violine, sondern auch eine ganz besondere Rolle: Sie ist die Konzertmeisterin. Was dabei von ihr gefordert wird, wie sie überhaupt den Weg zur Musik und nach München fand – darum geht es in dieser Folge von „München persönlich“, die an einem außergewöhnlichen Ort entstand: dem Konzertsaal der Isarphilharmonie. Warum dieser ein ganz besonderes Klangerlebnis bietet, von welchen Sitzen dies am besten zu erleben ist und wo es Yuki Kasai hinzieht, wenn sie in München überraschende oder entspannende Töne sucht – auch das verrät sie. Yuki Kasai wurde 1979 in Basel geboren. Nach München kam sie eher zufällig. Seit dem Beginn der Saison 2017/2018 wirkt sie beim Kammerorchester als Konzertmeisterin. Seit dem vergangenen Jahr hat sich die Rolle, die sie und ihr Konzertmeister-Kollege Daniel Giglberger spielen, noch einmal gewandelt, denn es gibt keinen alles überstrahlenden Chefdirigenten mehr. Für drei Jahre arbeitet das Kammerorchester mit drei sogenannten „Associated Conductors“ zusammen: mit Jörg Widmann, mit Enrico Onofri und mit Bas Wiegers. Ein Niederländer, ein Italiener, ein Deutscher – musikalisch sehr unterschiedlich geprägt. Der Schritt soll nach der bleiernen Corona-Zeit auch für einen Neustart stehen. [Die im Podcast erwähnte Umfrage zu unserem Podcast finden Sie hier:] (http://www.sz.de/muenchen-podcast-umfrage)

  19. Fernando Cortes über Glücksgefühle auf dem Viktualienmarkt
    26.04., 07:0000:32:33

    Fernando Cortes arbeitet in einer Münchner Werbeagentur. Seine große Leidenschaft aber gilt dem Essen. Dabei geht es ihm nicht nur um den eigenen Genuss, der 32-Jährige teilt seine kulinarischen Erfahrungen mit sehr vielen Menschen. Er schlemmt sich durch die Küchen Münchens, fotografiert das Probierte und veröffentlicht es anschließend auf seinem Foodblog- und Instagram-Kanal „Auf die Faust“. Seit 1998 lebt Cortes in München, geboren wurde er in Mexiko. Er kennt sich bestens aus in der Gastro-Szene und hat insbesondere die kleinen Lokalitäten der Stadt im Auge. Welche Küche ihm fehlt? Selbstverständlich die mexikanische. Wieso er nicht einfach selber einen Laden eröffnet? Das und noch mehr erzählt Foodblogger Cortes in der neuen Podcast-Folge „München persönlich“. [Die im Podcast erwähnte Umfrage zu unserem Podcast finden Sie hier:] (https://www.sz.de/muenchen-podcast-umfrage)

  20. Wie filmreif ist München, Julia Koschitz?
    12.04., 07:0000:32:14

    Julia Koschitz ist nicht nur eine gefragte Schauspielerin, sie ist auch eine äußerst vielseitige. In der Psychothriller-Reihe „Im Schatten der Angst“ spielt sie eine sehr ernste Gerichtsgutachterin. Sie war aber auch schon in Comedy-Serien zu sehen („Allein unter Bauern“/Sat.1, „Doctor’s Diary“/RTL). Und eine ihrer ersten Rollen nach der Ausbildung am Franz-Schubert-Konservatorium in Wien war die Johanna in Schillers „Die Jungfrau von Orleans“ am Theater in Regensburg. Eine größere Spannweite? Schwer vorstellbar. Mit welchen München-Filmen sie aufgewachsen ist, wieso ihre erste Begegnung mit München enttäuschend verlief, wieso die Stadt trotzdem seit 20 Jahren ihre Basis ist, an welche Orte es sie immer wieder zieht und mit welchen weltbekannten Münchner Institutionen sie wohl nie warm werden wird: Auch die Themenspannweite beim Gespräch im Theaterrestaurant der Kammerspiele war äußerst groß.

Jede Woche präsentieren wir euch die wichtigsten Themen der Woche aus München. Was war los in der Stadt? Was hat uns aufgeregt, überrascht oder zum Lachen gebracht? Wir heben zwei Themen besonders hervor, stellen die Fragen, die euch bewegen und reden darüber. Nach einer Folge weiß man, was aktuell in München passiert ist, was wichtig ist und hat die Key Facts, um mitreden zu können. Neben den Informationen geben wir euch auch unseren Gastro-Tipp und die Good News der Woche mit. Hey München wird von vier SZ-Redakteurinnen und Redakteuren gehostet, die im Wechsel im Duo eine Folge moderieren. Jeden Donnerstag erscheint eine neue Folge: Überall, wo ihr eure Podcasts hört.