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Episoden
121- Was hält München im Innersten zusammen, Professor Bloch?29.03., 07:0029.03.2023, 07:0000:26:26
Immanuel Bloch ist ein äußerst fleißiger Wissenschaftler. Er publiziert so viele neue Erkenntnisse, dass er als Kandidat für den Nobelpreis gehandelt wird. Blochs Domäne ist die Quantenforschung, also der Teil der Physik, der sich mit dem Verhalten kleinster Teilchen befasst und in dem in den nächsten Jahren gewaltige Technologiesprünge erwartet werden. Was mit der Quantentechnik vielleicht bald möglich ist: Das erklärt Bloch im SZ-Podcast „München persönlich“ – und er erzählt, wie er die Faszination für die Physik entdeckte und warum er Angebote, in Stanford oder Yale zu lehren, bisher ablehnte. Bloch, der 1972 in Fulda geboren wurde, hat in München zwei Arbeitsplätze: einen in Garching, wo er als Direktor am Max-Planck-Institut für Quantenoptik wirkt, und einen in der Schellingstraße, an der Fakultät für Physik der Ludwig-Maximilians-Universität, wo er eine Professur inne hat. Was er im Universitätsviertel und bei den Studenten an Wandel erlebt – auch darüber spricht er beim Spaziergang durch die Maxvorstadt.
- Priti Sarah Henseler und ihr Laden „Götterspeise“15.03., 07:0015.03.2023, 07:0000:33:41
Im Glockenbach-Viertel gibt es noch viele individuelle Geschäfte. Eines davon ist die „Götterspeise“ von Priti Sarah Henseler. Hier gibt es edle Pralinen, Wein und andere Genussideen. Im SZ-Podcast „München persönlich“ erzählt sie, wie sie dazu kam und warum Schokolade so faszinierend für sie ist. Eine Geschichte von Mut, Erfolg und der Lust, eigene Wege zu gehen.
- Till Hofmann über die neue Lust an der Kultur01.03., 07:0001.03.2023, 07:0000:25:02
Ohne Till Hofmann wäre die Kulturszene der Stadt um einiges ärmer. Lange hat er mit Bruno Jonas die Lach- und Schieß geführt. Doch Hofmann sind nicht nur die großen Namen wichtig, er gibt auch dem Nachwuchs eine Bühne. Nun engagiert er sich für die Zwischennutzung des leerstehenden Gasteig. Es gehört kluger Unternehmergeist und eine Menge Mut dazu, als privater Veranstalter Kulturprogramme auf die Beine zu stellen. Till Hofmann hat beides und dazu ein ziemlich gutes Gespür für Künstler und ganz allgemein für Menschen. Denn ohne ein funktionierendes Team hätte er in den vergangenen Jahrzehnten nicht so erfolgreich sein können. Der gebürtige Passauer, Jahrgang 1970, gehört zweifelsohne zu den wichtigsten und erfahrensten Veranstaltern Münchens. 20 Jahre war er Geschäftsführer der Lach- und Schießgesellschaft, ihm gehören die Schwabinger Kleinkunstbühnen Lustspielhaus und Vereinsheim, er hat den Milla-Club gegründet und ist Mitinitiator der Sozialgenossenschaft Bellevue di Monaco. Nun will er zusammen mit drei weiteren Kulturschaffenden den leerstehenden Gasteig zwischennutzen. Wann immer man mit Hofmann spricht strahlt der 52-Jährige eine erstaunliche Gelassenheit aus. Es scheint ihm stets um die Sache zu gehen und Freude zu machen, sich für Kultur und andere Menschen einzusetzen.
- Hildegard Kronawitter: Auf den Spuren der „Weißen Rose“15.02., 07:0015.02.2023, 07:0000:46:35
Es ist 80 Jahre her, dass die Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie ihr Freund Christoph Probst in München verhaftet und hingerichtet wurden. Zum Jahrestag der Weißen Rose fahren wir mit Hildegard Kronawitter wichtige Stätten des Widerstands gegen rechten Terror in München ab. Die ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete und Witwe des langjährigen Münchner Oberbürgermeisters Georg Kronawitter ist Vorsitzende der Weiße Rose-Stiftung. Wir sind mit dem Taxi unterwegs und suchen nach Spuren der jungen Menschen. Wir sprechen über ihren Mut, ihre letzten Stunden und was wir heute von ihnen lernen können.
- Sandra Forster: Wie sich das Nachtleben verändert hat01.02., 07:0001.02.2023, 07:0000:39:59
Sandra Forster ist Gastronomin aus Leidenschaft. Aktuell betreibt sie in München das „Blitz“ (Restaurant und Club), das Barrestaurant „Charlie“, das vegetarische Lokal „Kismet“ sowie das Ausbildungsrestaurant „Roecklplatz“. Sie ist in Pullach im Landkreis München aufgewachsen, schon mit 14 Jahren aus dem Elternhaus ausgezogen und hat als Piercerin ihr erstes Geld verdient. Im Jahr 2000 startete ihre Gastro-Karriere: „Hit the Sky“, ihre erste Bar, eröffnete sie in der Baaderstraße. Wie viele Lokale und Clubs sie seitdem erschaffen hat (und wieder schließen musste), weiß Forster selbst nicht mehr genau. Doch ihre Erfahrungen inspirierten sie immer wieder zu Neuem. Eine dieser Ideen verwirklichte sie zusammen mit Gastro-Kollege Michi Kern 2005 in der Lederstraße: ein erstes veganes Restaurant, das „Saf im Zerwirk“. Wie das in der Szene ankam? Unter anderem diese Frage beantwortet Sandra Forster in der Podcast-Folge, die in ihrem Restaurant „Blitz“ auf der Museumsinsel, im Bus 132 und am Roecklplatz entstand. Es geht dabei nicht nur um die Arbeit, das Nachtleben und die Auswirkungen von Corona, sondern auch um Forsters Werdegang, ihren Alltag - und was München besser machen sollte, um die Subkultur zu bewahren.
- Ulrike Protzer: Hat München Corona hinter sich?18.01., 07:0018.01.2023, 07:0000:28:28
Die Virologin Ulrike Protzer ist seit Beginn der Covid 19-Pandemie zu einem bekannten Gesicht in Deutschland geworden. Die Münchner Professorin tritt regelmäßig in Nachrichtensendungen auf oder hält Fachvorträge darüber, wie sich der Corona-Virus entwickeln wird und welche Aussichten bestehen. Seit Beginn der Pandemie gab es keine Phase, die mit Blick auf die Pandemie mit soviel Optimismus verbunden war. Ist das wirklich gerechtfertigt? Wir holen die Institutsleiterin zu Hause in Ramersdorf ab und fahren mit dem Bus 155 in Richtung ihres Arbeitsplatzes nahe dem Klinikum rechts der Isar. Im Gespräch geht es darum, ob man eigentlich noch Maske tragen sollte, wenn man im Bus unterwegs ist, und was das Jahr 2023 für die Münchnerinnen und Münchner bringen wird. Wieder eine Infektionswelle und überlastete Krankenhäuser? Und wann sollte man über eine Auffrischungsimpfung nachdenken? Ulrike Protzer erzählt, wie sich ihr Leben verändert hat, seitdem sie zur prominenten Virologin wurde, wie sie mit Drohmails umgeht – und welcher der schönste Platz in der Stadt für sie ist. Für den Podcast der München-Redaktion holen Leute-Redakteurin Sabine Buchwald, Social-Redakteurin Jana Jöbstl sowie Ulrike Heidenreich und René Hofmann, die Leiter des Ressorts München, Region und Bayern, im Wechsel ihre Gäste an ihrem Wohnort oder ihrem Arbeitsplatz ab. Mit der Tram, dem Bus, der U- oder S-Bahn, manchmal auch der Fahrradrikscha oder einem Taxi, fahren sie dann deren persönliche Strecke ab.
- Timothy Lush: Warum München ein hartes Pflaster für Künstler ist04.01., 07:0004.01.2023, 07:0000:27:56
Timothy Lush, Schlagzeuger der Indie-Band Kytes, erzählt von der verrücktesten Tour-Idee, warum sich gerade in München Konzerttickets schwer verkaufen lassen - und wie es die ehemalige Schülerband aus Harlaching geschafft hat, richtig erfolgreich zu werden. Michael Spieler, Kerim Öke, Thomas Sedlacek und Timothy Lush – das ist die Münchner Band Kytes. Die Musiker spielen ihren ganz eigenen Mix aus Indie, Pop und Rock. Die einstigen Schulfreunde sind nicht nur in München bekannt: 2016 gewannen sie den New Music Award als beste Nachwuchs-Band der ARD-Jugendprogramme, sie haben zwei Alben veröffentlicht, haben ihr eigenes Musiklabel Frisbee Records gegründet und werden gerade für ihre Single „Mister Burns“ gefeiert. Es scheint wieder gut zu laufen für die Kytes, nachdem es während der Corona-Pandemie gezwungenermaßen ruhig um die vier Musiker wurde. Wie haben sie die Zeit weggesteckt? Welche besondere Rolle spielte der Bandraum in dieser Phase? Timothy (kurz: Tim) Lush beantwortet die Fragen bei einer Fahrt vom Grünwalder Stadion quer durch Harlaching und Giesing. Der Schlagzeuger erzählt von der verrückten Tour-Idee, ausschließlich in Mädchenschulen aufzutreten. Er erklärt, warum München ein hartes Pflaster für Künstlerinnen und Künstler ist - und wieso sie niemals nach Berlin ziehen würden. Darum und um vieles mehr geht es bei „München persönlich“, dem Podcast der Lokalredaktion der SZ. Social-Media-Redakteurin Jana Jöbstl, Leute-Redakteurin Sabine Buchwald sowie Ulrike Heidenreich und René Hofmann, die Leiter des Ressorts München, Region und Bayern, holen im Wechsel ihre Gäste an ihrem Wohnort oder ihrem Arbeitsplatz ab. Mit Tram, Bus, U- oder S-Bahn, dem Taxi oder per Rikscha geht es auf Erkundungstour. Der Gast darf die Route wählen, es geht vorbei an historischen Plätzen und besonderen Orten mit Erinnerungen. Es geht um aktuelle Projekte und ganz persönliche Pläne. Um das Lieblingsbuch, das Lieblingslokal, den Lieblingsverein. Das Podcast-Team der SZ lädt Menschen ein, die einen Bezug zu München haben. Sie wohnen in der Stadt oder sind zu Besuch. Sie stammen aus den Bereichen Politik, Gastronomie, Kultur, Sport oder Medien.
- Ursula Lengling: Das Geheimnis eines Dufts made in Munich21.12., 07:0021.12.2022, 07:0000:47:46
Ursula Lengling hat eine ganz besonders feine Nase und ein exzellentes Geruchsgedächtnis. Beides braucht sie, um Parfums zu kreieren. Zusammen mit ihrem Mann Christian gründete sie 2014 das erste Münchner Parfumhaus. Ein mutiger Schritt. Denn sich als Münchner Unternehmen gegen die großen internationalen Marken durchzusetzen, ist nicht einfach. Nach nur kurzer Zeit verkauften die Lenglings ihre Düfte made in Munich weltweit in guten Parfümerien. Ihre Umsatzzahlen erlaubten ihnen schließlich, 2021 ein eigenes Geschäft in der Stadt aufzumachen. Lengling residiert nun direkt an der Frauenkirche. Dort stehen in einem Duftschrank all die kostbaren Essenzen, mit denen Ursula Lengling arbeitet. Im SZ-Podcast „München persönlich“ erzählt sie, zu welcher Tageszeit die Nase besonders empfindlich ist und was man tun sollte, um das Parfum zu finden, das zu einem passt. Im Gespräch geht es um die Wirkung von Duft, wie man seine Nase trainieren kann und worauf man unbedingt achten sollte, wenn man ein Parfum verschenken möchte.
- Michael Käfer: So viel Luxus darf man sich jetzt noch leisten07.12., 07:0007.12.2022, 07:0000:41:08
Michael Käfer ist ein umtriebiger Gastronom, ihm gehört das Münchner Unternehmen Feinkost Käfer. Wenn irgendwo in der weiten Welt der Reichen und Betuchten eine Gesellschaft fein zu dinieren wünscht, ist er nicht weit. Er ist Betriebswirt und Sohn des Gastrounternehmers Gerd Käfer. Mitte der 1980-er Jahre eröffnete Michael Käfer das legendäre P1 im Haus der Kunst. Zu seinem Unternehmen gehört inzwischen ein großer Catering-Zweig, die Käfer Wiesn-Schänke – und natürlich der Delikatessenladen an der Münchner Prinzregentenstraße. Dort steigen wir in den Bus 100, das ist die Museumslinie. Im Gespräch mit Michael Käfer dreht es sich natürlich um Geld, um Delikatessen, um opulente Partys. Sowie um Fragen wie: Wieviel Luxus darf in diesen Zeiten sein? Was leisten sich die Menschen in der Weihnachtszeit? Wie erlebt ein Feinkost-Caterer die wachsende Kluft zwischen Reich und Arm in der Stadt? Und warum bezeichnet sich der Mann, den alle „Michi“ nennen, als geliehener Freund?
- Claudia Kessler: Wer wird die erste deutsche Astronautin?23.11., 07:0023.11.2022, 07:0000:23:36
Claudia Kessler ist auf ihrem Gebiet eine Ausnahmeerscheinung: Frauen sind in der internationalen Raumfahrtindustrie immer noch deutlich in der Minderheit. Claudia Kessler möchte das ändern. Und nicht nur das. Sie ist auch die Gründerin einer privaten Stiftung, die die erste deutsche Astronautin ins All bringen möchte. Warum Gleichberechtigung auch auf diesem Sektor wichtig ist? Wie sie ihre Leidenschaft für den Weltraum entdeckte? Wie es ihr beim Maschinenbau-Studium Mitte der 1980er-Jahre an der TU München erging? Wie technikaffin und innovationsfreudig sie die Stadt heute erlebt – darüber spricht die Diplomingenieurin, die in Mühldorf am Inn aufwuchs, in der elften Folge des Podcast „München persönlich“ bei einer Fahrt in einer Trambahn der Linie 16 vom Isartor Richtung Westen.
- Kathrin Lehmann: Ein Leben für den Sport09.11., 07:0009.11.2022, 07:0000:39:33
Kathrin Lehmann zählt zu den erfolgreichsten Profisportlerinnen Europas. Sie hat zwei Champions-League-Titel gewonnen: einen im Fußball, den anderen im Eishockey. Die Expertise der gebürtigen Zürcherin und Wahlmünchnerin ist sehr gefragt: Während der Frauen-Fußball-WM in England im Sommer 2022 war sie Expertin im Deutschen Fernsehen. Nun wird die 42-Jährige die Fußball-Weltmeisterschaft der Männer in Katar kommentieren. Sie selbst sieht die Vergabe an das arabische Land kritisch, die WM zu boykottieren, davon hält sie aber nichts. Wie kam Kathrin Lehmann zu ihren Sportarten? Welche Rolle spielen Eltern und Trainer in einer Karriere? Wie fühlt man sich nach einem verlorenen Match? Warum sie auf dem Rasen nie geweint hat, was sie von den Gehältern der männlichen Fußball-Kollegen hält, darüber und einiges mehr spricht die ehemalige Spitzensportlerin in der zehnten Folge des Podcast „München persönlich“.
- Prinz Leopold: Wie gut benimmt sich der Adel?26.10., 07:0026.10.2022, 07:0000:36:44
Er ist wahrscheinlich der einzige Motorsportler der Welt, der seine ersten Runden auf dem Schoß eines Chauffeurs gedreht hat: Prinz Leopold von Bayern entschied sich für eine ungewöhnliche Karriere – zumindest für eine Königliche Hoheit mit dem Geburtsjahr 1943. Der Ur-Ur-Ur-Enkel von König Ludwig I. war Rennfahrer. Wie es dazu kam? Wie er sich sein erstes Rennautos erschlich? Welche Rolle München auf seinem Lebensweg spielte? Wie er die Faszination für die Technik an seine Kinder weitergibt – und warum nicht nur sie, sondern auch das Bewusstsein für Benimm-Regeln? Darum und um vieles mehr geht es in der neunten Folge des Podcasts der Süddeutschen Zeitung. Alle unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast
- Malik Harris: Was im Leben wirklich zählt12.10., 07:0012.10.2022, 07:0000:33:21
Der Rapper Malik Harris schreibt alle seine Texte selbst: Deshalb steckt in jedem seiner Songs viel von seiner Persönlichkeit. Ein Gespräch über große Momente auf der Bühne, das Alleinsein auf Tour und seinen Großvater. Zum Treffen in der Nähe der Praterinsel kommt Malik Harris mit einem großen Grinsen, reicht einem die Hand und sagt: „Hi, ich bin Malik.“ Er strahlt viel Energie aus. Auch wer ihn bei Auftritten erlebt, kann diese Power spüren. Beim Eurovision Song Contest in Turin zählte er hinter der Bühne zu den Publikumslieblingen, und dennoch kam er gegen die bombastischen Shows der anderen Teilnehmer nicht an. Er hat viel aus dieser Erfahrung gelernt. Seiner Karriere hat der Auftritt vor einem Millionenpublikum trotzdem einen Schub gegeben. Nach der Corona-Pause ist Malik Harris jetzt wieder ziemlich viel unterwegs. Er genieße das sehr, sagt der 25-Jährige. Dazwischen arbeitet er immer wieder in seinem Münchner Studio. Seine Fans können sich also auf neue Songs freuen. Im SZ-Podcast verrät der Sänger welche Personen in seinem Leben wichtig sind, mit wem er aufgewachsen ist und was das mit dem FC Bayern zu tun hat. Das und vieles mehr ist nachzuhören in der achten Folge von „München persönlich“, dem neuen Podcast der Süddeutschen Zeitung. Alle unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast
- Innegrit Volkhardt - Chefin des Hotels Bayerischer Hof28.09., 07:0028.09.2022, 07:0000:36:41
Innegrit Volkhardt, Inhaberin des Fünf-Sterne-Hotels „Bayerischer Hof“, fährt für den neuen SZ-Podcast „München persönlich“ mit der Tram quer durch die Stadt. Sie gibt Einblicke in die teuerste Suite, beschreibt ihren perfekten München-Tag und verrät, warum manche Hotelgäste nicht immer ganz pflegeleicht sind. Alle unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast
- Illustrator und Comiczeichner Frank Schmolke14.09., 07:0014.09.2022, 07:0000:42:06
Lange war der Illustrator und Comiczeichner Frank Schmolke selbst Taxifahrer. Diese Zeit hat er in der Graphic Novel "Nachts im Paradies" verarbeitet. Die Geschichte ist verdichtet auf die Oktoberfestzeit, zwei Wochen in denen München anders tickt als sonst. "Nachts im Paradies" wird derzeit mit Jürgen Vogel in der Hauptrolle verfilmt. Wie Frank Schmolke die Stadt München heute wahrnimmt und wie er vom Taxifahrer zum Zeichner wurde erzählt er in dieser Folge "München persönlich". Alle unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast
- Olympia-Architekt Fritz Auer31.08., 07:0031.08.2022, 07:0000:34:40
Fritz Auer ist Jahrgang 1933, aber das merkt man ihm nicht an. Noch immer werkelt er regelmäßig mit in dem Büro, das er einst mit seinem Freund und Kollegen Carlo Weber gegründet hat und das inzwischen unter anderem seine Söhne führen: das Büro Auer Weber Architekten. Wie sich das schöpferische Schaffen in den vergangenen 50 Jahren verändert hat? Wieso er München anfangs weit weniger mochte als seine schwäbische Heimat? Welche Musik lief, als die Olympiabauten Gestalt annahmen, und was er zur aktuellen Hochhausdebatte sagt? Darum und um vieles mehr dreht sich diese Folge von „München persönlich“. Alle unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast
- Wolfgang Fischer – Geschäftsführer des Vereins „City Partner“17.08., 07:0017.08.2022, 07:0000:36:15
Kaum jemand kennt die Wünsche und Sorgen der Händler, Gastronomen und Hoteliers der Innenstadt so gut wie Wolfgang Fischer. In Folge vier des München-Podcasts spricht der Geschäftsführer von City-Partner München unter anderem über sein Leben in München und die Folgen der Pandemie für die Gewerbebranche. Seit mehr als 18 Jahren führt Wolfgang Fischer die Geschäfte von City-Partner München. Der Verein vertritt die Gewerbetreibenden der verschiedenen Branchen, die Hoteliers und Restaurantbesitzer. Wie geht es ihnen in diesen unruhigen Zeiten? Was sind für sie die gravierendsten Folgen der Pandemie? Wie wirken sich die vielen Baustellen in der Stadt aus? Wie sollte sich München entwickeln, um weiterhin attraktiv zu bleiben? Darum und um noch viel mehr geht es in dieser Folge von „München persönlich“. Wolfgang Fischer kennt München bereits aus Studententagen. Er hat sowohl an der TU München als auch an der Ludwigs-Maximilians-Universität studiert. Ursprünglich stammt er aus Aalen in Baden-Württemberg, was nicht zu überhören ist. Fischer vertritt seine Wahlheimat mit ganzem Herzen und ansteckendem Optimismus. Was treibt ihn an, sich so sehr für München einzusetzen? Es sind nicht nur professionelle Gründe. Alle unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast
- Gastronomin und Campingplatz-Chefin Sandra Dürr03.08., 07:0003.08.2022, 07:0000:36:52
Die Gastronomin Sandra Dürr lebt mitten im Schlachthofviertel. Wie beobachtet sie den Wandel zum hippen Viertel? Das neue Volkstheater, die „Alte Utting“ oder der Bahnwärter Thiel liegen direkt vor ihrem Wohnzimmerfenster. Wie schafft man es als Privatmensch, bei den Händlern in der Großmarkthalle einen superfrischen Salat zu kaufen, auch wenn man kein eigenes Restaurant wie Sandra Dürr oder den Kiosk „Fräulein Grüneis“ im Englischen Garten besitzt? Und wie kann es eine Münchner Familie schaffen, sich einen Traum zu erfüllen, nämlich ein bezahlbares Wochenenddomizil auf einem Campingplatz direkt am Ufer des Starnberger Sees? Als Chefin des Ambacher Campingplatzes hat Sandra Dürr da gute Tipps. Alle unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast
- Theaterintendant Andreas Beck20.07., 07:0020.07.2022, 07:0000:38:56
Andreas Beck, Intendant am Bayerischen Staatsschauspiel, spricht in dieser Folge darüber, wie München sich als Kulturstandort weiterentwickeln kann, was Subventionen für die Kunst bedeuten und wo ihn München an San Francisco erinnert. Alle unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast
- Münchens Zweite Bürgermeisterin Katrin Habenschaden06.07., 07:0006.07.2022, 07:0000:23:53
Katrin Habenschaden sitzt seit 2014 für die Grünen im Münchner Stadtrat. Seit 2020 ist sie zweite Bürgermeisterin von München. Mit SZ-Redakteurin Ulrike Heidenreich spricht sie im Podcast über den Hochhaus-Streit der Stadt, die Zukunft der Radinfrastruktur und wie ein idealer München-Tag für sie aussieht. "München Persönlich" erscheint jeden zweiten Mittwoch um 07:00 Uhr. Alle unsere Podcasts finden Sie unter www.sz.de/podcast