
Handelsblatt Green & Energy - Der Podcast rund um Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende
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- 09.05.202327 min
Handelsblatt Green & Energy vom 09. Mai 2023 Fördergelder, Infrastrukturmaßnahmen und auch die meisten Autohersteller setzen mittlerweile auf das E-Auto. Zumindest sah die vergangenen Jahre alles danach aus. Aber still und heimlich hat sich ein Favorit der Deutschen wieder ins Rennen gekämpft. Die Autohersteller BMW und Daimler setzen vor allem im Truck-Bereich auf Wasserstoff und auch über synthetische Kraftstoffe wird in wieder Zeit viel geredet. Wie kann die Mobilität der Zukunft aussehen und welche Rolle spielt Wasserstoff dabei? Darum geht es in der aktuellen Folge von Handelsblatt Green & Energy. Diesmal live vom Handelsblatt Wasserstoffgipfel in Salzgitter. Mit Timo Wassermann, Chief Technology Officer des E-Fuel Herstellers HIF EMEA, Kurt-Christoph von Knobelsdorff Geschäftsführer der staatlichen Organisation für Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie NOW und André Steinau Geschäftsführer des Wasserstoffunternehmens GP JOULE Hydrogen. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
- 25.04.202337 min
Handelsblatt Green & Energy vom 25. April 2023 Reedereien hoffen nach der Pandemie auf einen neuen Kreuzfahrt-Boom. Aber kann man die noch guten Gewissens buchen? Ein Branchenvertreter und ein Umweltschützer debattieren. Nach dem Ende pandemiebedingter Einschränkungen denken viele Deutsche wieder darüber nach, eine Kreuzfahrt zu buchen. Doch die Branche hat aufgrund der hohen Emissionen der Schiffe ein schlechtes Klimaimage. Dabei sind die Nachhaltigkeitsversprechen der Anbieter groß: „Mission: Null Emission“, schreibt die Reederei Aida auf ihrer Homepage. Tui Cruises verspricht: „Unsere Vision ist die klimaneutrale Kreuzfahrt.“ Doch gibt es das Traumziel: Kreuzfahrt ohne schlechtes Umweltgewissen? Wie klimaschädlich sind Kreuzfahrten derzeit – und was tut die Industrie, damit die Schiffe nachhaltiger werden? In der aktuellen Folge von Handelsblatt Green & Energy hat Redakteur Michael Scheppe zwei Gäste eingeladen, die bei dem Thema nicht immer einer Meinung sind: Helge Grammerstorf, Deutschlandchef des Weltverbands der Kreuzfahrtindustrie CLIA, und den Naturschützer und Schifffahrtsexperten Christian Kopp vom Naturschutzbund Deutschland (Nabu). „Wer sich aktiv für eine Kreuzfahrt entscheidet, sollte sich bewusst machen: Eine klimafreundliche Schifffahrt gibt es aktuell schlichtweg nicht“, erklärt Kopp. Man solle sich nicht vom Greenwashing der Unternehmen blenden lassen. Reedereien-Vertreter Grammerstorf verweist auf das Engagement der Industrie: „Es kommt jetzt darauf an, dass Kreuzfahrten mit der Zeit immer klimaschonender werden. Wir sind da auf einem sehr guten Weg.“ Das werde von den Passagieren anerkannt. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
- 11.04.202328 min
Handelsblatt Green & Energy vom 11. April 2023 Am 15. April gehen die letzten drei deutschen Atomkraftwerke vom Netz. Dann ist die Stromerzeugung durch Kernkraft in Deutschland nach rund sechzig Jahren endgültig vorbei. Das Thema aber wird Deutschland noch eine Weile bewegen. Denn es bleiben Fragen. Deutschland steigt ausgerechnet in einer Zeit aus der Atomkraft aus, in der auch der Kohleausstieg drängt, und in der Gas für Gaskraftwerke knapp und teuer geworden ist. Das Ausstiegsdatum war seit der Nuklearkatastrophe von Fukushima im Jahr 2011 geplant. Doch jetzt wird eine zuverlässige Stromversorgung in Deutschland zur immer größeren Herausforderung. Schließlich sind Wind- und Sonnenstrom nicht immer in gleicher Menge verfügbar. Und auch die Stromversorgung aus dem Nachbarland erscheint nicht mehr so zuverlässig wie früher – denn Frankreich hat gravierende Probleme mit den eigenen, maroden Atomkraftwerken. Zugleich verschwinden die bestehenden deutschen Atomkraftwerke durch ihre Abschaltung noch nicht von der Bildfläche. Sie werden noch über Jahre herumstehen, bevor man sie abreißen kann. Darüber, ob Deutschland auch ohne Atomkraft sicher vor dem Blackout ist, und wie eigentlich der Rückbau eines Atomkraftwerks funktioniert, spricht Energie-Redakteurin Catiana Krapp bei Handelsblatt Green & Energy. Gesprächsgäste sind der Energiewissenschaftler Oliver Wagner vom Wuppertal Institut und der Atomkraftwerks-Rückbauexperte Michael Bongartz aus der Geschäftsführung des Kernkraft-Betreibers PreussenElektra. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
- 28.03.202335 min
Handelsblatt Green & Energy vom 28. März 2023 Wirtschaftsminister Robert Habeck will die Speicherung des klimaschädlichen Gases auch hierzulande zur Debatte stellen. Das könnte schwierig werden. Wenn es um die Energiewende geht, will ein Großteil der Deutschen zwar offiziell mehr erneuerbare Energien – aber bloß nicht in der eigenen Nachbarschaft. Kohletagebauten gehen gar nicht genauso wenig wie Fracking im eigenen Land oder gar die Speicherung von klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) unter der Erde. Jahrelang wurde das Thema hierzulande totgeschwiegen, jetzt wird die Debatte neu aufgemacht, unter anderem durch Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne). Es geht um CCS – Carbon Capture and Storage, also die Abspaltung und Speicherung von CO2. Wissenschaftler des Weltklimarats gehen davon aus, dass es auch die CCS-Technologie braucht, um auf einem Pfad von 1,5 Grad Erderwärmung zu bleiben. Klimaaktivisten dagegen warnen: CCS wird vor allem genutzt, um fossile Energieträger weiter zu verbrennen. Deswegen spricht Redakteurin Kathrin Witsch bei Handelsblatt Green & Energy konkret darüber, was CCS eigentlich ist, wo die Gefahren liegen und wie wahrscheinlich es ist, dass CO2 in Deutschland gespeichert wird. Gesprächsgast ist unter anderem Klaus Wallmann vom Geomar Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
- 14.03.202328 min
Handelsblatt Green & Energy vom 14. März 2023 Deutschland ist eines der industriell bedeutendsten Länder Europas – steht dadurch aber vor der Herausforderung, seine CO2-intensive Wirtschaft in den nächsten Jahren zu dekarbonisieren. Erreichen lässt sich das Ziel der Klimaneutralität nur, wenn alle Sektoren mitwirken – einfach ist das bei der weit verzweigten deutschen Industrie aber nicht. Welche Maßnahmen können Politik und Industrie ergreifen, um dennoch einen möglichst schnellen Umstieg auf klimafreundliche Alternativen zu ermöglichen? Wie kann das speziell in der Stahlindustrie aussehen? Und dominiert grüner Stahl dann schon bald die Märkte? Über dies und mehr sprechen in der aktuellen Folge Handelsblatt Green & Energy Bernhard Osburg, CEO des größten deutschen Stahlherstellers Thyssen-Krupp Steel Europe, und Bernhard Kluttig, dem Leiter der Abteilung Industriepolitik im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
- 07.03.202337 min
Handelsblatt Green & Energy vom 07.03.2023 Normalerweise interessiert das Thema Energieeffizienz nur wenige Menschen. Allerdings haben im vergangenen Jahr Millionen Verbraucher einen Eindruck davon bekommen, wie viel Potenzial beim Energiesparen noch besteht. Jede eingesparte Kilowattstunde hilft bei hohen Strom- und Gaspreisen – nicht nur dem eigenen Portemonnaie. Auch für das Klima muss die Nutzung von Energie noch um einiges effizienter werden. Wo lässt sich der Verbrauch noch reduzieren und was müssen Haushalte, Politik und Unternehmen dafür tun? Darum geht es in der neuen Podcast-Folge Handelsblatt Green & Energy mit Matthias Weyland vom Umweltbundesamt und Christian Noll von der Unternehmensinitiative Energieeffizienz. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
- 28.02.202330 min
Handelsblatt Green & Energy vom 28.02.2023 Die hohen Stromkosten könnten E-Autos unattraktiver machen, heißt es. Stimmt das? Und wie klimafreundlich ist ein Stromer überhaupt? 15 Millionen Elektroautos sollen nach dem Willen der Bundesregierung 2030 über deutsche Straßen rollen. Gerade sind es nicht mal eine Million. Das ehrgeizige Ziel wird nur schwer zu erreichen sein – zumal sich die Rahmenbedingungen verschlechtert haben. Es gibt einerseits weniger Geld vom Staat: Statt 9000 Euro Umweltbonus wie im vergangenen Jahr sind 2023 nur noch bis 6750 Euro Förderung drin, ab dem kommendem Jahr liegt die Grenze bei 3000 Euro. Andererseits sind die Energiekosten gestiegen. Zwar ist der Strompreis in den vergangenen Wochen wieder gefallen, er ist aber immer noch 50 Prozent teurer als 2021. Lohnt sich unter diesen Bedingungen noch der Kauf eines Elektroautos? Diese Frage diskutiert Handelsblatt-Redakteur Michael Scheppe mit dem Berater Heiko Seitz, der das Elektromobilitätsgeschäft bei der Strategieberatung PwC leitet. Zudem geht es in der aktuellen Folge von Handelsblatt Green & Energy darum, ob Stromer wirklich nachhaltiger sind als Fahrzeuge mit Verbrenner- oder Dieselmotor. Antworten darauf gibt der österreichische Mobilitäts- und Umweltexperte Gerfried Jungmeier. Interaktive Berechnung der Treibhausgas-Bilanz Ihres Autos: https://www.greenncap.com/lca-german.php Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
- 14.02.202330 min
Handelsblatt Green & Energy vom 13. Februar 2023 Die Wüstenstrom-Initiative Desertec sorgt seit ihrer Entstehung für große Aufmerksamkeit – und hat durch die Energiekrise infolge des Konflikts mit Russland weiter an Attraktivität gewonnen. Doch ist die Idee, grüne Energie für europäische Verbraucher in Nordafrika und im Nahen Osten zu erzeugen, überhaupt realistisch? Und wie weit ist das Vorhaben gediehen? Darüber spricht in der aktuellen Folge Handelsblatt Green & Energy der Präsident der Desertec Industrial Initiative (DII), Paul van Son, der viele Jahre seines Berufslebens in der Energiebranche verbracht hat und seit Gründung der Initiative dabei ist. Er rechnet damit, dass die Region ab 2040 klimaneutral sein wird – und ab diesem Zeitpunkt auch grüne Energie in Form von Wasserstoff oder Ammoniak für den Export bereitstehen wird. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
- 31.01.202343 min
Handelsblatt Green & Energy vom 31. Januar 2023 Monatelang haben Aktivist:innen in einem kleinen Dorf in Nordrhein-Westfalen gegen den Abbau der Braunkohle unter Lützerath demonstriert. Sie wollten verhindern, dass der Konzern RWE den Tagebau Garzweiler erweitert und die Braunkohle unter Lützerath abbaggert. Aber es geht um mehr als um die Kohle unter Lützerath. Es geht um einen Deal zwischen RWE und der Politik zum Kohleausstieg 2030, besonders die Grünen hätten einen Pakt gegen das Klima geschlossen, lautet der Vorwurf der Aktivistinnen. Die Fronten sind verhärtet. Was bringt der vorgezogene Kohleausstieg 2030 wirklich oder nutzt er tatsächlich nur dem RWE-Konzern? Um diese Frage geht es in der neuen Folge von Handelsblatt Green & Energy. Unter anderem mit der Fridays for Future Aktivistin Annika Rittmann und der energiepolitische Sprecherin der Grünen, Ingrid Nestle. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
- 19.01.202335 min
Handelsblatt Green & Energy vom 19. Januar 2023 Die Börsenpreise für Energie sinken seit Wochen, Kunden müssen aber immer mehr bezahlen. Woran liegt das? Und mit welchen Preisen müssen Verbraucher auf Dauer rechnen? Die Börsenpreise für Energie liegen derzeit deutlich unter den Höchstständen des vergangenen Jahres nach dem Ausbruch des Kriegs in der Ukraine. Seit Dezember ist der Strompreis um rund zwei Drittel gefallen, der tagesaktuelle Gaspreis bewegt sich nach Rekordständen im Herbst wieder auf Vorjahresniveau. Verbraucher hingegen erhalten dieser Tage regelmäßig Post von ihrem Energieversorger und müssen mehr für Strom und Gas bezahlen. Woran liegt das? Und wann entspannt sich das Preisniveau auch wieder für die Kunden? Das bespricht Handelsblatt-Redakteur Michael Scheppe in der dritten und letzten Sonderfolge des Podcasts Green & Energy vom Handelsblatt Energie-Gipfel in Berlin zum einen mit Stefan Dohler, Chef des norddeutschen Energieversorgers EWE. Mit Branchenvertreterin Kerstin Andreae, der Vorsitzenden der Hauptgeschäftsführung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW), geht es darum, warum der Ausbau der Erneuerbaren stockt und ob sich die Industrie auf den Gewinnen der fossilen Brennstoffe ausruht. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
- 18.01.202327 min
Handelsblatt Green & Energy vom 18. Januar 2023 Der Präsident der Bundesnetzagentur fürchtet in diesem Winter keine Gasmangellage. Müller wehrt sich gegen Vorwürfe, die gute Lage nur zu einem überhöhten Preis erreicht zu haben. Die Gasspeicher sind Mitte Januar zu mehr als 90 Prozent gefüllt – ein historisch hohes Niveau. Weit weg erscheinen da die Warnungen vor einer Gasmangellage, die noch im Sommer und Herbst 2022 allgegenwärtig waren. In der zweiten von drei Sonderfolgen des Podcasts Green & Energy vom Handelsblatt-Energiegipfel in Berlin spricht Handelsblatt-Redakteur Michael Scheppe mit Deutschlands oberstem Gashüter, Klaus Müller. Der Präsident der Bundesnetzagentur verteidigt in dem Gespräch die Maßnahme gegen den Vorwurf, die Speicherstände durch milliardenschwere und als zu teuer kritisierte Investitionen auf das heutige Niveau gebracht zu haben. „Es gerät leicht in Vergessenheit, dass wir die Entscheidung unter hohem Zeitdruck und in einer Situation getroffen haben, in welcher der Markt unter einer extremen Unsicherheit gelitten hat und wo ich Besuch vom Who’s who der deutschen Gaswirtschaft bekommen habe“, so Müller. Für den Rest des aktuellen Winters zeigt sich der frühere Grünen-Politiker und Verbraucherschützer entspannt. Doch auf die kommende Heizperiode blickt er mit umso mehr Sorge. Viele Verbraucher müssten ihre Sparbemühungen noch steigern. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
- 17.01.202318 min
Handelsblatt Green & Energy vom 17. Januar 2023 Der Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister spricht im Podcast über seine Pläne für die Energiewende. Habeck rechnet im nächsten Jahr mit einem Ende der Energiekrise. Energiethemen sind spätestens seit 2022 nicht mehr nur Gesprächsstoff für Experten, sondern für die gesamte Gesellschaft. Die Politik musste in den Energiemarkt eingreifen, Unternehmen um ihre Gasversorgung fürchten, und Verbraucher zahlen Rekordpreise für Gas und Strom. Gleichzeitig kämpft die Gesellschaft gegen den Klimawandel und muss auf nachhaltige Energien umstellen. In Deutschland ist für die Lösung der kurzfristigen Probleme der Energiepreiskrise und die langfristigen Herausforderungen des Klimawandels vor allem Wirtschafts- und Klimaschutzminister Robert Habeck zuständig. In der ersten von drei Sonderfolgen des Handelsblatt-Podcasts Green & Energy vom Energiegipfel spricht Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes mit dem Vizekanzler. Habeck plädiert für einen europäischen Industriestrompreis und erwartet, dass wir „die Energiekrise im Jahr 2024 endgültig für beendet erklären können“. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
- 03.01.202325 min
Handesblatt Green & Energy vom 3. Januar 2023 Viele Verbraucher und Unternehmen müssen 2023 wegen des Ukrainekriegs deutlich mehr für Strom und Gas bezahlen als im vergangenen Jahr. Dabei soll die Strom- und Gaspreisbremse, die im vergangenen Jahr vom Bundestag verabschiedet wurde, für Entlastungen sorgen. Doch in vielen Fällen dürfte die Hilfe nicht ankommen. So klagen aktuell viele Mittelständler darüber, dass die Regeln für die Anspruchsberechtigung zu streng sind. Sie fürchten, weitgehend leer auszugehen. Einer von ihnen ist Rolf Cramer, Geschäftsführer bei Druckguss Westfalen. Für 2023 rechnet das Unternehmen mit Mehrkosten in Höhe von rund fünf Millionen Euro. Die Energiepreisbremsen werde sein Unternehmen nicht Anspruch nehmen können, klagt Cramer in der aktuellen Folge Handelsblatt Green & Energy. Er fürchtet um den Fortbestand seines Geschäfts und den der gesamten deutschen Industrie, sollte die Bundesregierung bei den Preisbremsen nicht nachbessern. Auch an vielen Verbraucher dürften die Entlastung durch die staatlichen Hilfen vorbeigehen. So schätzt das Preisportal Verivox, dass der durchschnittliche Strompreis im Januar mit 41,8 Cent je Kilowattstunde nur marginal oberhalb des Preisdeckels liegen dürfte, der bei 40 Cent angesetzt ist. Für viele Verbraucher bedeutet das eine Verdopplung des Strompreises, die nicht durch die Preisbremsen abgemildert wird, wie Jürgen Flauger, Leiter des Handelsblatt-Ressorts Unternehmen & Märkte, weiter berichtet. Für den Link zum Handelsblatt-Artikel „Drei Szenarien für die Zukunft der deutschen Industrie“ hier klicken. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
- 20.12.202247 min
Handelsblatt Green & Energy vom 20. Dezember 2022 In der Jahresschlussfolge gibt es im Podcast Green & Energy Antworten auf die wichtigsten Klima- und Energiefragen der vergangenen Monate. Das Jahr 2022 bedeutet für die Welt eine Zäsur. Gerade im Klima- und Energiebereich gab es durch den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine historische Veränderungen. Die Preise für Gas, Öl und Strom sind so stark gestiegen wie nie zuvor. Bürger und Unternehmen mussten und müssen um die Versorgungssicherheit fürchten. Das hat zu einem Boom von Wärmepumpen und Photovoltaikanlagen geführt. Die Menschen wollen sich unabhängiger von fossilen Brennstoffen versorgen und möglichst energieautark leben. Kurzfristig ist der Verbrauch fossiler Energieträger durch die Krise allerdings gestiegen. Das Jahr 2022 war entsprechend ein Rückschlag für den Klimaschutz. Der Handelsblatt-Podcast Green & Energy greift die Themen des Jahres auf – und liefert Antworten auf die wichtigsten Fragen: 1) Ist das Ende der Energiepreiskrise in Sicht? Kathrin Witsch diskutiert mit Energieexperte Fabian Huneke von dem Marktforschungsunternehmen Energy Brainpool. 2) Wie fällt die Klimabilanz für 2022 aus? Kevin Knitterscheidt spricht mit Ottmar Edenhofer, Direktor und Chefökonom am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. 3) Wie werde ich energieautark? Michael Scheppe im Gespräch mit dem Verbraucherschützer und Energieexperten Reinhard Loch. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
- 06.12.202236 min
Handelsblatt Green & Energy vom 06.12.2022 Durch die Energiekrise rücken alternative Energieträger wie Biogas und Biosprit stärker in den Fokus. Sie gelten als klimafreundlich – obwohl bei der Verbrennung grundsätzlich genauso viele CO2-Emissionen entstehen wie bei konventionellen Kraftstoffen. Experten wie Hans Oechsner, stellvertretender Leiter der Landesanstalt für Agrartechnik und Bioenergie an der Universität Hohenheim, betonen dennoch, dass Biogas eine wichtige Rolle bei der deutschen Energiewende spielen. Bei Handelsblatt Green & Energy erklärt er, in welchen Fällen Biogas als Alternative zu Erdgas sinnvoll ist – und wo mögliche Probleme liegen. Etwas schwieriger ist die Situation beim Biosprit, wie Kathrin Anna Frank von der Deutschen Umwelthilfe erklärt. Zwar gibt es neue Herstellungsverfahren, mit denen sich ökologische Bedenken abmildern lassen. Doch ihr Gesamtfazit fällt ernüchternd aus. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
- 22.11.202234 min
Handelsblatt Green & Energy vom 22.11.2022 2,4 Billionen Euro pro Jahr. Das ist die Summe, die Entwicklungs- und Schwellenländer im globalen Süden brauchen, um die Auswirkung des Klimawandels zu bekämpfen und die Umstellung auf eine nachhaltigere Wirtschaft zu schaffen. Zahlen sollen vor allem Industriestaaten wie Deutschland, USA und Co. Es war eines der Hauptthemen auf der diesjährigen Klimakonferenz in Ägypten. Denn die Länder im globalen Süden leiden unter der jahrzehntelangen verheerenden Klimabilanz der Industriestaaten. Seit Jahren diskutiert die internationale Klimapolitik über mögliche Lösungsansätze für das Dilemma. Aber wie könnten die aussehen und warum ist eine Einigung so schwer? Genau dieser Frage gehen wir in der neuen Folge von Handelsblatt Green & Energy nach und zwar mit meiner Handelsblatt Kollegin Silke Kersting und Klimaexperte Jan Kowalzig von der Entwicklungsorganisation Oxfam. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
- 08.11.202230 min
Handelsblatt Green & Energy vom 08.11.2022 Das Internet ist ein unterschätzter Energiefresser, verbraucht bis zu zehn Prozent des globalen Strombedarfs. Welche Lösungen gibt es? Der weltweite Datenverkehr verdoppelt sich alle 18 Monate. Längst wird das Internet nicht mehr nur für Videostreaming oder Cloud-Dienste benötigt. Auch Kühlschränke und Lichter lassen sich mittlerweile online steuern. Künftig werden Industrie 4.0, autonom fahrende Autos oder Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz den Datenverbrauch merklich erhöhen. Und all das benötigt Energie. Das Internet steht je nach Erhebung für acht bis zehn Prozent des globalen Strombedarfs, umgerechnet wäre das Netz das drittgrößte Land der Erde. Damit ist das Internet klimaschädlicher als in der breiten Öffentlichkeit bekannt. Doch wie kann es grüner werden? Das diskutiert Handelsblatt-Redakteur Michael Scheppe in der neuen Folge von Handelsblatt Green & Energy mit Ralf Herbrich, Professor für Künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit, sowie dem Nachhaltigkeitsökonomen Steffen Lange. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
- 25.10.202220 min
Handelsblatt Green & Energy vom 25.10.2022 In Zeiten von Ukrainekrieg und Energiekrise sind Greta Thunberg und das Klima-Streik-Plakat fast ein wenig in Vergessenheit geraten. Jetzt meldet sich die Schwedin zurück: Die mittlerweile 19-Jährige hat ein Buch geschrieben – das "Klima-Buch". Thunbergs Buch ist ein großer Aufruf, der Wissenschaft mehr zuzuhören. Zahlreiche Klimaforscher kommen darin zu Wort. Doch ebenso wie Thunberg die Wissenschaft analysiert, setzen sich Forscher auch mit ihr, ihrem Erfolg und ihren Forderungen auseinander. Was hat Fridays for Future so bekannt und erfolgreich gemacht? Welche Rolle hat Thunberg als Gesicht der Bewegung gespielt? Und inwieweit braucht es prominente Galionsfiguren, um auf wissenschaftliche Erkenntnisse aufmerksam zu machen? Um diese Fragen geht es in der neuen Folge von Handelsblatt Green & Energy. Zu Gast sind Sabrina Zajak, Leiterin der Abteilung Konsens und Konflikt am Deutschland Zentrum für Integrations- und Migrationsforschung, und der Forscher Frederick Fabian vom Imperial College in London. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
- 11.10.202239 min
Handelsblatt Green & Energy vom 11.10.2022 Energierechnungen in Milliardenhöhe, stillstehende Fabriken und verzweifelte Unternehmen – die Energiepreiskrise ist nicht nur für Haushalte und Verbraucher eine große Belastung. Die deutsche Industrie ächzt schon seit Monaten unter den horrenden Preisen für Kohle, Öl und Gas. Einige Experten warnen: Wenn die Energiepreise so hoch bleiben, könnten sich große Teile der Industrie aus Deutschland verabschieden. Ist die Energiepreiskrise also der Tod der deutschen Industrie? Was muss passieren, um den Unternehmen zu helfen oder ist das vielleicht eine Entwicklung, die nicht mehr aufzuhalten ist und das Industrieland Deutschland wird sich nachhaltig verändern? Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima
- 27.09.202236 min
Handelsblatt Green & Energy vom 27.09.2022 Die Bundesregierung warnt war stundenweisen Stromausfällen, der Städte- und Gemeindebund vor einem Totalausfall. Wie groß ist die Gefahr wirklich? „Die Gefahr eines Blackouts ist gegeben.“ Damit hat zuletzt der Städte- und Gemeindebund für Aufruhr gesorgt. Was das Stromnetz angeht, ist es nicht die einzige Warnung. Der Stresstest der Bundesregierung spricht von einer „angespannten Situation“. Stundenweise krisenhafte Situationen könnten in diesem Winter nicht vollständig ausgeschlossen werden, heißt es darin. Gehen in Deutschland tatsächlich bald die Lichter aus? Was tun Übertragungsnetzbetreiber, um einen flächendeckenden Stromausfall zu vermeiden? Und sitzen wir künftig im Dunkeln, wenn alle Elektroautos fahren? Diesen Fragen ist Handelsblatt-Redakteur Michael Scheppe in der aktuellen Folge des Podcasts Handelsblatt Green & Energy nachgegangen. Er hat dazu mit Christoph Maurer, Geschäftsführer des auf Energie spezialisierten Beratungshauses Consentec gesprochen und mit Stefan Kapferer, Chef des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz. Exklusives Angebot für Handelsblatt Green-Hörer: Testen Sie Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € und bleiben Sie zum Thema Nachhaltigkeit, Klima und Energiewende immer informiert: www.handelsblatt.com/mehrklima