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348- Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung: Diesmal eine realistische Prognose07.02., 03:0007.02.2025, 03:0000:27:57
In der aktuellen Episode von Economic Challenges untersuchen Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, den Jahreswirtschaftsbericht der Bundesregierung, der am 29. Januar erschienen ist. Dem Inhalt zum Trotz – denn die konjunkturellen Herausforderungen für Deutschland kommen darin durchaus zum Tragen – müssen Rürup und Hüther erst mal Positives vermerken: „Der aktuelle Bericht hat mich in Teilen sehr positiv überrascht“, sagt Rürup. „Nicht nur weil die letzte ziemlich unrealistische oder optimistische Konjunkturprognose deutlicher runterrevidiert wurde. Und es wurde erstmalig auch die nachlassende Wettbewerbsfähigkeit, internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft explizit anerkannt.“ Auch seien erstmalig die bislang verdrängten geo- und handelspolitischen Risiken hervorgehoben worden. Das Potenzialwachstum ist im aktuellen Bericht von 1,4 Prozent auf gegenwärtig unter 0,5 Prozent reduziert worden. „Also wenn man an die Äußerungen der letzten Jahre denkt, dann las sich das hier ganz anders. Auch in der Hinwendung zu angebotspolitischen Maßnahmen kann man eigentlich ein Perspektivwechsel Regierung feststellen“, sagt Rürup. Michael Hüther resümiert: „Man kann auch sagen, diesmal ist es eine realistische Prognose. Es ist ja auch eindeutig der letzte Jahreswirtschaftsbericht dieser Bundesregierung, und insofern ist es vielleicht auch ein Art Testament, das hier hinterlassen wird für die nächste Regierung.“ Wie Rürup und Hüther die Aussichten und die empfohlenen Maßnahmen bewerten, das hören Sie in dieser Folge Economic Challenges. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Trump, Europa und die Zukunft der transatlantischen Beziehungen31.01., 03:0031.01.2025, 03:0000:30:08
In der aktuellen Episode von Economic Challenges werfen Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, einen kritischen Blick auf die Folgen der Rückkehr von Donald Trump in die amerikanische Politik und die damit verbundenen Herausforderungen für die europäische Gemeinschaft. Rürup und Hüther beleuchten die Konsequenzen von Trumps Sieg und seine Vorstellungen von internationalen Beziehungen, die sich zunehmend als bilaterale Deals manifestieren, anstatt als gemeinsame transatlantische Partnerschaften. Ein zentrales Thema dieser Diskussion ist die wirtschaftliche Machtverlagerung, die Trump anstrebt, und die Frage, wie Europa darauf reagieren kann. Während Trump die Sicherheitsgarantien der Nato als Dienstleistung betrachtet, wird die Notwendigkeit für die EU, einen einheitlichen Standpunkt zu finden, umso dringlicher. Rürup und Hüther analysieren, welche strategischen Schritte nötig sind, um die Wettbewerbsfähigkeit Europas zu stärken und wie eine engere Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten, insbesondere zwischen Deutschland, Frankreich und den mittelosteuropäischen Ländern, aussehen könnte. Darüber hinaus wird die politische Heterogenität innerhalb der EU thematisiert, die als potenzielle Schwäche im Angesicht der Herausforderungen, die Trump und seine Politik mit sich bringen, angesehen wird. Wie kann Europa seine Stimme stärken und gleichzeitig die verschiedenen Interessen seiner Mitgliedsstaaten in Einklang bringen? Diese und viele weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Analyse der aktuellen geopolitischen Lage und der Zukunft Europas. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Trump 2.0 und die globalen Konsequenzen24.01., 03:0024.01.2025, 03:0000:27:16
In der aktuellen Folge von Economic Challenges sprechen Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, über die wirtschaftlichen und geopolitischen Folgen der zweiten Amtszeit von Donald Trump. Zeitgleich mit dem Beginn seiner Präsidentschaft findet das World Economic Forum in Davos statt, eine Veranstaltung, die traditionell die Werte des freien Marktes und des Freihandels hochhält. Doch Trumps protektionistische Politik und sein „America First“-Ansatz stellen genau diese Prinzipien infrage und könnten gravierende Konsequenzen für Deutschland und Europa haben. Ein zentrales Thema der Diskussion ist die zunehmende Abkehr von regelbasierten Handelsstrukturen. Während früher multilaterale Abkommen die Globalisierung vorantrieben, gewinnen heute kleinere Handelsbündnisse wie EU-Mercosur an Bedeutung. Michael Hüther weist darauf hin, dass Deutschland als exportorientierte Volkswirtschaft besonders von der aktuellen Entwicklung betroffen ist. Der Druck durch den wachsenden Protektionismus, den schärfer werdenden Wettbewerb mit China und die alternde Bevölkerung könnte das deutsche Geschäftsmodell in eine Krise führen. Die Frage nach einer möglichen Deindustrialisierung in Deutschland wird kontrovers diskutiert. Während Rürup pessimistisch auf die zukünftige Entwicklung blickt, betont Hüther die Chancen durch Innovation und Investitionen. Er verweist auf die Bedeutung von Direktinvestitionen und die Anpassungsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, mahnt jedoch zu einem effizienteren Umgang mit Bürokratie und Energiepolitik. Als Antwort auf die globalen Herausforderungen plädieren beide für eine Stärkung Europas. Der europäische Binnenmarkt, ein „Industrial Clean Deal“ und gemeinsame Energie- und Verteidigungsstrategien werden als Schlüssel zur Bewältigung der Krisen genannt. Europa müsse sich klar positionieren, um in einer Welt des zunehmenden Protektionismus bestehen zu können. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Bildungskrise, schwaches Wachstum: Wie der Pisa-Schock zur Standortfrage wird – und was Deutschland ändern sollte17.01., 03:0017.01.2025, 03:0000:27:11
In dieser Folge "Economic Challenges" beleuchten Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, die drängenden Herausforderungen des deutschen Bildungssystems. Dabei zeigen die Ökonomen auf, wie sehr Bildung als Fundament für wirtschaftliche und gesellschaftliche Stabilität hierzulande gefährdet ist – und liefern neben vielen Denkanstößen auch konkrete Lösungsvorschläge. Hüther skizziert ein beunruhigendes Bild: Seit den frühen 2000er Jahren würden sich die Bildungsleistungen deutscher Schüler stetig verschlechtern. Besonders alarmierend sei die Kluft zwischen Schülern mit und ohne Migrationshintergrund – vor allem in den jüngeren Generationen. Eine zentrale Rolle spiele die Sprachförderung. Rürup hebt außerdem hervor, dass in Deutschland der Bildungserfolg noch stark von der sozialen Herkunft abhänge, was das Potenzial des Landes begrenze. Die Experten plädieren für ein radikales Umdenken: Frühzeitige Sprachstandserhebungen, kleinere Klassen und eine konsequente Förderung der Kernfächer sind nur einige der vorgeschlagenen Maßnahmen. Rürup kritisiert darüber hinaus die starke Zersplitterung des deutschen Bildungssystems durch den Föderalismus und fordert mehr Zentralisierung und Einheitlichkeit. In dem Zusammenhang heben Bert Rürup und Michael Hüther eine konkrete Erfolgsgeschichte aus Deutschland besonders hervor. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Allianz-CEO Oliver Bäte für höhere Erbschaftssteuer: Wie sinnvoll ist der Vorschlag?10.01., 08:2110.01.2025, 08:2100:27:26
In dieser Folge diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, die Vorschläge des Allianz-CEO Oliver Bäte, der sich in einem Handelsblatt-Interview für eine progressivere Erbschaftssteuer ausgesprochen hat. Bäte betonte, dass er es für falsch hielte, dass Menschen, die nur vermögend sind „weil ihre Eltern reich sind“, weniger zahlen sollen. „Das ist ein absolut bedenkenswerter Vorschlag. Bäte hat nur, wie ich finde, falsche Zuordnungen gemacht“, sagt Hüther. „Er sagt, er sei in dieser Forderung links. Aber das ist gar keine linke politische Forderung, sondern es ist eine Forderung der ur-liberalen Diskussion.“ Das fange bei John Stuart Mill an mit der Frage, ob das leistungslose Einkommen, das beim Erben ankommt, zu besteuern ist oder nicht. Doch ist dieser Vorschlag, ungeachtet seines Ursprungs, nun gerechter, weil er für gleichere Startchancen sorgt? Wäre er überhaupt umsetzbar? Wie ließe sich die Erbschaftssteuer sonst noch reformieren – und wie machen es andere Länder? All das besprechen Hüther und Rürup in dieser Folge Economic Challenges. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Musk empfiehlt die AfD: Warum das wirtschaftspolitisch nicht sinnvoll ist03.01., 03:0003.01.2025, 03:0000:25:49
In dieser Folge fragen sich Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, wie damit umzugehen ist, wenn vermögende Akteure wie US-Unternehmer Elon Musk sich in Wahlkämpfe in anderen Ländern einmischen. Anlass gibt der Gastbeitrag, den der Tesla-Gründer und Trump-Berater Musk kürzlich in der „Welt am Sonntag“ veröffentlicht hat. Darin erklärt der Milliardär, dass nur die AfD Deutschland retten könne. Musk will außerdem in Großbritannien den Rechtspopulisten Nigel Farage mit Millionenspenden unterstützen. Der Gastbeitrag Musks in der „Welt am Sonntag“ hat hohe Wellen geschlagen und viele Fragen aufgeworfen. „Was mich dann aber irritiert hat, war, dass die Wirtschaftsweise Veronika Grimm dieses Einmischen als gut und essentiell empfohlen hat“, sagt Bert Rürup. Der Ruf Musks nach der AfD als Rettung der deutschen Wirtschaft sei vor allem eines: ökonomisch nicht sinnvoll, so die beiden Diskutanten Rürup und Hüther. Denn: „Der Austritt aus der Europäischen Union ist ein programmatischer Teil der AfD. Und die Rückkehr zur D-Mark, die ja damit verbunden wäre. Das kann nicht ernsthaft Teil einer ökonomischen Debatte am Jahresanfang 2025 sein“, sagt Michael Hüther. Was der deutschen Wirtschaft stattdessen helfen würde und was Meinungsfreiheit im Kontext politischer Einmischung aus dem Ausland bedeutet, das hören Sie in der aktuellen Folge Economic Challenges. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Was ist dran am Libertarismus, den Trump, Musk und Milei verkörpern?27.12., 03:0027.12.2024, 03:0000:25:42
In dieser Folge fragen sich Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, was eigentlich dran ist an der Denkschule des Libertarismus, die aktuell einige prominente Befürworter hat: Etwa den designierten US-Präsident Donald Trump, den Tech-Milliardär Elon Musk, der in der neuen Trump-Regierung die Leitung einer neuen Abteilung für effizientes Regieren innehaben soll, oder den argentinischen Präsidenten Javier Milei. „Wir erleben gerade ein Revival dieser älteren Denkschule des Libertarismus“, sagt Rürup. „Diese Denker propagieren eine Maximierung der Autonomie der Individuen und damit die Zurückdrängung möglichst jedweder Bevormundung durch Staat und Politik letztlich.“ Nach dem Willen der Anhänger dieser politischen Philosophieschule solle das Recht der Wagemutigen und der Stärkeren gelten, so Rürup. Michael Hüther ergänzt: „Die Globalisierung ist erschöpft und es gibt gesellschaftliche Kräfte, die sich überfordert sehen. Und in diesem Kontext glaube ich schon, dass wir in einem Übergang zu einem postliberalen Zeitalter sind.“ Doch was kommt danach und sollte die Antwort darauf Libertarismus lauten? Und was bedeutet die Entwicklung für Deutschland, insbesondere jetzt im Bundestagswahlkampf? Das und mehr hören Sie in der aktuellen Folge Economic Challenges. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Die Wahlprogramme von Union, SPD, Grünen und FDP im Realitätscheck20.12., 03:0020.12.2024, 03:0000:28:05
In der aktuellen Folge von Economic Challenges analysieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, die Wahlprogramme von Union, SPD, Grünen und FDP und diskutieren darüber, warum diese oft weit von der Realität entfernt sind. Es geht um drängende Themen wie die Alterung der Gesellschaft, die Globalisierung und finanzpolitische Herausforderungen. „Es ist eine erfahrungsgesättigte Tatsache, dass Wahlprogramme noch nie eins zu eins umgesetzt wurden“, erklärt Rürup zu Beginn der Diskussion. Das gelte für vergangene Koalitionen selbst dann, wenn diese eine absolute Mehrheit hatten. Ein zentrales Thema ist die demografische Entwicklung. „400.000 Menschen scheiden jährlich mehr aus dem Arbeitsmarkt aus, als nachrücken – das ist ein massives Problem“, betont Rürup. Diese Entwicklungen gefährden nicht nur das soziale Sicherungssystem, sondern auch die wirtschaftliche Dynamik. Rürup und Hüther kritisieren zudem unrealistische Entlastungsversprechen bei der Steuer. „Die FDP plant Entlastungen in Höhe von 138 Milliarden Euro, die Union knapp 90 Milliarden. Das ist angesichts der notwendigen Investitionen in Verteidigung und des demografischen Drucks auf die soziale Sicherung nicht finanzierbar“, sagt Hüther. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Investitionen, Abschreibungsregeln, Binnenwirtschaft: Wie Deutschland aus der Krise kommen könnte13.12., 03:0013.12.2024, 03:0000:26:12
In dieser Episode diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), über die bevorstehenden Herausforderungen, mit denen sich die zukünftige Bundesregierung konfrontiert sieht, wenn sie im Frühsommer ihre Arbeit aufnimmt. Angesichts unübersichtlicher geopolitischer Rahmenbedingungen, wie dem aufkeimenden Protektionismus der USA unter Donald Trump, einem angespannten deutsch-französischen Verhältnis und der stagnierenden Wirtschaft in China, stellt sich die Frage: Wie kann Deutschland sein exportgetriebenes Wachstumsmodell revitalisieren? Die beiden Experten beleuchten die Notwendigkeit von Maßnahmen, die auf einer starken Binnenwirtschaft basieren, anstatt auf dem traditionellen Fokus auf den Außenhandel. „Es wird kein Impuls vom Ausland kommen, der uns aus der Krise herausziehen wird“, glaubt Rürup. Ein zentrales Thema ist die Förderung von Investitionen und Innovationen, um die deutsche Wirtschaft aus der Stagnationsphase herauszuführen. Dabei diskutieren sie auch über konkrete Handlungsmöglichkeiten für die neue Regierung, darunter die Reform von Abschreibungsbedingungen und eine mögliche Infrastrukturoffensive, um die Herausforderungen des demografischen Wandels zu bewältigen und langfristige Wachstumsimpulse zu setzen. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Wie kann die Bundesregierung für nachhaltiges Wachstum sorgen? Die Relevanz des Stabilitäts- und Wachstumsgesetzes06.12., 03:0006.12.2024, 03:0000:27:51
In dieser Folge diskutieren Bert Rürup und Michael Hüther, wie Deutschland im globalen Wettbewerb durch langfristige Infrastrukturentscheidungen und Innovationsförderung gestärkt werden kann. Bei ihrer Analyse schauen die beiden Ökonomen auf die historische Bedeutung und heutige Relevanz des Stabilitäts- und Wachstumsgesetzes von 1967. Die vier Ziele im Gesetz - Preisniveaustabilität, hoher Beschäftigungsgrad, Wachstum und außenwirtschaftliches Gleichgewicht – seien angesichts globaler Entwicklungen kaum noch national steuerbar. Deshalb diskutieren die beiden den Vorschlag eines neuen „magischen Vierecks“ mit den Zielen nachhaltige Staatsfinanzen, technologieoffene Klimapolitik, zielgenaue Sozialpolitik und pragmatische Wachstumspolitik. Außerdem hinterfragen sie die Schuldenbremse kritisch: Ist sie ein geeignetes Instrument für solide Staatsfinanzen, oder braucht es flexiblere Regeln, die politische Handlungsfähigkeit und Investitionen besser ermöglichen? Für alle Hörerinnen und Hörer, die mit geballtem Wirtschaftswissen punkten möchten, ist die Zeit günstig: Nur bis zum 8. Dezember haben Sie die Gelegenheit, sich das Handelsblatt digital oder gedruckt für zwölf Monate mit 50% Rabatt zu sichern. Dieses besondere Vorteilsangebot finden Sie jetzt unter handelsblatt.com/minus50. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Ist Deutschlands Konjunkturschwäche nur vorübergehend oder eine wachsende Strukturkrise?29.11., 03:0029.11.2024, 03:0000:27:17
In dieser Folge fragen sich Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, wie tief die deutsche Konjunktur wirklich in der Misere steckt. Befindet sich Deutschland „nur“ in einer vorübergehenden Konjunkturschwächephase oder steckt das Land in einer sich immer weiter verschärfenden Strukturkrise? Laut des Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung habe der Abwärtstrend in der Konjunkturentwicklung hierzulande bereits 2017 begonnen. Daher bilde Deutschland heute im europäischen Vergleich mit Finnland, Belgien und Österreich das Schlusslicht. Was würde es für die ohnehin schon schwache konjunkturelle Entwicklung der Bundesrepublik nun künftig bedeuten, wenn der designierte US-Präsident Donald Trump sein jüngst angekündigten Zölle auf internationale Waren wirklich umsetzt? Bert Rürup glaubt, dass die deutsche Wirtschaft dann kaum noch wachsen könne. Ob Michael Hüther ähnlich pessimistisch auf die konjunkturelle Entwicklung blick, hören Sie in dieser Folge. Für alle Hörerinnen und Hörer, die mit geballtem Wirtschaftswissen punkten möchten, ist die Zeit günstig: Nur bis zum 8. Dezember haben Sie die Gelegenheit, sich das Handelsblatt digital oder gedruckt für zwölf Monate mit 50% Rabatt zu sichern. Dieses besondere Vorteilsangebot finden Sie jetzt unter handelsblatt.com/minus50. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Was dem aktuellen Jahresgutachten des Sachverständigenrats für Wirtschaft fehlt22.11., 03:0022.11.2024, 03:0000:25:08
In dieser Folge von Economic Challenges sprechen Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über das aktuelle Jahresgutachten des Sachverständigenrats für Wirtschaft. „Versäumnisse angehen, entschlossen modernisieren“, so lautet der Titel des Jahresgutachtens 2024/2025. „Was ich vermisse: Das traditionelle, in 130 Jahren gewachsene Geschäftsmodell des exportgetriebenen Wachstums wird ja spätestens nach der Amtsaufnahme von US-Präsident Donald Trump noch weiter belastet und beschädigt werden. Und diese Frage wird meines Erachtens leider gar nicht diskutiert“, sagt Bert Rürup. Bei welchen Punkten Michael Hüther Rürup beipflichtet, bei welchen nicht, und welche Gedanken die beiden noch bei der Betrachtung der deutschen Wirtschaft noch umtreiben, hören Sie in der aktuellen Folge Economic Challenges. Für alle Hörerinnen und Hörer, die mit geballtem Wirtschaftswissen punkten möchten, ist die Zeit günstig: Nur bis zum 8. Dezember haben Sie die Gelegenheit, sich das Handelsblatt digital oder gedruckt für zwölf Monate mit 50% Rabatt zu sichern. Dieses besondere Vorteilsangebot finden Sie jetzt unter handelsblatt.com/minus50. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Die Widersprüche der Weltklimakonferenz in Aserbaidschan / Trump-Sieg: Warum Deutschland der große Verlierer sein dürfte15.11., 03:0015.11.2024, 03:0000:27:50
In dieser Folge von Economic Challenges sprechen Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über zwei zentrale aktuelle Themen: die Weltklimakonferenz in Aserbaidschan und die weitreichenden wirtschaftlichen Konsequenzen des Siegs von Donald Trump bei den US-Präsidentschaftswahlen. Rürup und Hüther diskutieren unter anderem über die Frage, ob es sinnvoll ist, wichtige Klimafragen in einem Land zu erörtern, das große wirtschaftliche Interessen im Bereich fossiler Brennstoffe hat. Darüber hinaus analysieren Rürup und Hüther die Folgen der Wahl von Donald Trump für die globale Wirtschaft – mit besonderem Fokus auf Deutschland. Sie sprechen darüber, wie Trumps „America First“-Politik den deutschen Export und die allgemeine Wettbewerbsfähigkeit des Landes gefährden könnte. „Trump wird das schon angeschlagene deutsche Geschäftsmodell des exportgetriebenen Wachstums letztlich zum Erliegen bringen“, warnt Rürup. Zudem erörtern Rürup und Hüther Maßnahmen, die aus ihrer Sicht notwendig sind, um die Standortbedingungen in Deutschland zu verbessern und auf die neue geopolitische Realität zu reagieren. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Was bedeutet die Rückkehr Trumps für die Weltwirtschaft und die geopolitische Landschaft?08.11., 03:0008.11.2024, 03:0000:26:07
In dieser Episode von "Economic Challenges" diskutieren Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, die weitreichenden wirtschaftlichen und geopolitischen Folgen von Donald Trumps zweiter Amtszeit. Die Ökonomen analysieren außerdem, wie die deutsche Industrie auf die bevorstehenden Veränderungen unter Trumps Präsidentschaft reagieren könnte. In dem Zusammenhang warnen Rürup und Hüther davor, dass Zölle und Handelskonflikte die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen beeinträchtigen könnten. Die Möglichkeit einer Deglobalisierung könne insbesondere für die exportorientierte deutsche Wirtschaft gravierende Folgen haben, so die Meinung der Experten. Angesichts der politischen Turbulenzen in Deutschland, insbesondere dem Zerfall der Ampelkoalition, werfen Bert Rürup und Michael Hüther aber auch einen kritischen Blick auf die Auswirkungen, die diese Entwicklungen auf die deutsche und europäische Sicherheitspolitik haben könnten. Ein zentraler Punkt des Gesprächs ist die Frage, ob Deutschland in der Lage ist, seine internationalen Verpflichtungen zu erfüllen – insbesondere in Bezug auf die Ukraine. Trotz der brisanten Lage signalisierten die Akteure in Berlin mangelnde Handlungsfähigkeit und versäumten es, ein starkes sicherheitspolitisches Signal zu setzen, sind sich Rürup und Hüther einig. Den Bruch der Ampelkoalition werten sie als ein weiteren Beweis für Deutschlands politische Instabilität, die in Zeiten internationaler Unsicherheit fatale Folgen haben könnte. Schließlich diskutieren Bert Rürup und Michael Hüther auch die Notwendigkeit, die deutschen Investitionsbedingungen zu verbessern und die Bedeutung einer aktiven Wirtschaftspolitik in Zeiten wachsender geopolitischer Spannungen. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Berliner Kakophonie: Vor welchen wirtschaftlichen Risiken steht Deutschland?01.11., 03:0001.11.2024, 03:0000:26:53
In der neuesten Folge von "Economic Challenges" äußern Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, starke Bedenken über die Effizienz und Kohärenz der gegenwärtigen Bundesregierung. Michael Hüther, der sich derzeit in Stanford befindet, schildert aus seiner Perspektive in den USA, dass es ein tiefes Unverständnis über die wirtschaftliche Lage Deutschlands gebe. Gerade die Unsicherheit über die politische Zukunft, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen, könne zu unruhigen Zeiten führen, unabhängig davon, welcher Kandidat bei den US-Wahlen gewinne. Ein zentrales Thema des Gesprächs war der neue Deutschlandfonds, der kürzlich von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) vorgestellt wurde und der in der aktuellen politischen Kakophonie als unkoordiniert und inkohärent wahrgenommen wird. Während Habeck eine Investitionsprämie von 10 Prozent für private Investitionen vorschlägt, finden zeitgleich separate Wirtschaftsgipfel der Regierung statt, ohne dass die Koalitionspartner zusammenarbeiten. Hüther meint, dass dies zu einem Gefühl der Beziehungszerrüttung innerhalb der Regierung führe, das die politische Kultur und damit auch die wirtschaftliche Stabilität gefährde. Ein weiteres großes Problem sehen die Ökonomen in der mangelnden Kohärenz in der deutschen Wirtschaftspolitik. Michael Hüther kritisiert in dem Zusammenhang, dass es an einer klaren Strategie fehle, um die Herausforderungen der Zeit zu bewältigen. Die Unsicherheiten in der politischen Landschaft würden sich zunehmend auf die wirtschaftliche Situation auswirken. Die Aussicht auf eine stagnierende oder sogar negative Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2025 wird sowohl von Bert Rürup als auch Michael Hüther als realistisch eingeschätzt. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Wirtschaftsnobelpreis 2024: Welchen Einfluss Institutionen auf den Wohlstand eines Landes haben25.10., 03:0025.10.2024, 03:0000:26:24
In dieser Folge von Economic Challenges sprechen Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über die Preisträger des diesjährigen Wirtschaftsnobelpreises, der an die US-amerikanischen Forscher Daron Acemoglu, Simon Johnson und James A. Robinson verliehen wurde. Im Mittelpunkt ihrer Forschung steht der Einfluss von institutionellen Regelungen auf das Wirtschaftswachstum. Gesellschaften mit einer schwachen Rechtsstaatlichkeit und Institutionen, die die Bevölkerung ausbeuten, brächten kein Wachstum und keinen Wandel zum Besseren, hieß es in der Erklärung der Königlich-Schwedischen Akademie. Die Forschung der Preisträger helfe zu verstehen, warum das der Fall und welche genauen Mechanismen dahinterstecken. Rürup und Hüther werfen einen genauen Blick darauf, was dies für Länder wie China bedeutet. Gerade das Beispiel China zeige, dass Wachstum auch ohne wachstumsfördernde institutionelle Regelwerke möglich sei, gibt Rürup zu bedenken. „Die Frage ist, wie lange das gut geht“, so die Antwort von Hüther. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Zukunftsvision oder Wahlkampfgetöse? Eine kritische Analyse des SPD-Wahlpapiers18.10., 03:0018.10.2024, 03:0000:25:46
In der neuesten Folge von "Economic Challenges" diskutieren Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, die aktuellen wirtschaftlichen Fragestellungen, die im neuen Wahlpapier der SPD behandelt werden. Unter dem Motto "Wir kämpfen für Deutschlands Zukunft" werden zentrale Themen wie Wirtschaftswachstum, Arbeitsplätze und die zukünftige wirtschaftliche Dynamik angesprochen – doch wie umfassend und zukunftsorientiert sind diese Ansätze wirklich? Rürup und Hüther heben besonders hervor, dass das Papier einige wesentliche wirtschaftliche Herausforderungen ignoriert: So bleibe das Ausscheiden der Babyboomer aus dem Erwerbsleben unberücksichtigt, während der Bedarf an qualifizierten Fachkräften aufgrund eines verabschiedeten Zuwanderungsprogramms nur vage angerissen werde. Auch die Problematik Deutschlands als Hochsteuerland werde aus Sicht der Ökonomen nicht ausreichend thematisiert, was für die Hidden Champions des Landes aber von hoher Relevanz sei. Darüber hinaus entlarven Bert Rürup und Michael Hüther die Anhebung des Mindestlohns als potenzielles politisches Manöver, das nicht nur die Mindestlohnkommission in Frage stelle, sondern auch die Glaubwürdigkeit der SPD gefährde. Die beiden Experten diskutieren in dem Zusammenhang außerdem über bedeutende Themen wie Migration, innere Sicherheit und den Ukraine-Konflikt. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Nahost: Wie groß ist die Gefahr, dass der Ölpreis wieder als politische Waffe eingesetzt wird?11.10., 03:0011.10.2024, 03:0000:25:26
In der aktuellen Folge von Economic Challenges sprechen Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über das Risiko, dass wieder der Ölpreis angesichts des Konfliktes zwischen Israel, Hamas und Hisbollah und Iran als politische Waffe eingesetzt wird. In den frühen 1970er Jahren, bei diversen Kriegen zwischen Israel und den arabischen Nachbarstaaten, wurde der Ölpreis regelmäßig als politische Waffe eingesetzt. So auch im Jomkippur-Krieg von 1973. Damals stieg der Ölpreis von 3 auf 11 Dollar, hat sich also fast vervierfacht. Wie groß ist die Gefahr einer Wiederholung heute? „Die Ölwaffe, die vor 50 Jahren wirksam war, ist in der Form nicht mehr. Die war damals sehr wirksam, weil wir auch lange gebraucht haben zu verstehen, was ein Angebotsschock ist", sagt Michael Hüther. Jedoch: Das gelte nur, so lange niemand apokalyptisch denkt, ergänzt er. Welche Gefahren in der heutigen Situation also real drohen, hören Sie in dieser Folge Economic Challenges. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Ist die Yuan-Abwertung eine natürliche Marktreaktion oder politisch gesteuert?04.10., 03:0004.10.2024, 03:0000:24:06
In der aktuellen Folge von Economic Challenges sprechen Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über die jüngsten Entwicklungen rund um den chinesischen Yuan und die mutmaßlich politisch gewollte Abwertung der Währung. „Die Vermutung, dass die chinesische Politik ein Interesse daran hat, einen Abwertungskurs der chinesischen Währung insbesondere gegenüber Europa zu fahren, ist höchst plausibel“, glaubt Hüther. Mit Rürup spricht er darüber, wie die chinesische Regierung versucht, durch einen strategischen Wechselkurs ihr Exportvolumen zu steigern und gleichzeitig die Herausforderungen innerhalb des eigenen Landes zu bewältigen, wie etwa die massive Verschuldung der Provinzen und die Ungleichheit zwischen urbanen und ländlichen Regionen. Rürup und Hüther warnen davor, dass Europa und insbesondere Deutschland klare Antworten auf die sich verändernden globalen Wettbewerbsbedingungen finden müssen, um nicht ins Hintertreffen zu geraten. Sie diskutieren die Notwendigkeit einer proaktiven Industriepolitik in Europa, um mit den Herausforderungen der globalen Marktmanipulationen umzugehen. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Wie sichert sich die deutsche Automobilindustrie ihre Wettbewerbsfähigkeit?27.09., 03:0027.09.2024, 03:0000:26:14
Die deutsche Automobilbranche befindet sich inmitten einer tiefgreifenden Transformation. In der aktuellen Folge Economic Challenges werfen Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, einen kritischen Blick auf die aktuellen Entwicklungen in der Branche. Denn die traditionellen Marktführer sehen sich nicht nur einem schwindenden Marktanteil, sondern auch einer bedrohlichen Konkurrenz aus China gegenüber. Im Gespräch analysieren die Ökonomen die Ursachen für die Schwierigkeiten der deutschen Automobilhersteller und beleuchten die Auswirkungen der globalen Finanzkrise. Die Diskussion geht dabei auch auf die geopolitischen und technologischen Veränderungen ein, die die Branche in den letzten Jahren geprägt haben. Ein zentrales Thema ist die Frage nach der zukünftigen Position Deutschlands im globalen Automobilmarkt. Können deutsche Hersteller im Premiumsegment bestehen bleiben, während das untere und mittlere Preissegment zunehmend an die günstigeren chinesischen Anbieter verloren geht? Und welche Rolle spielt die Politik in der Förderung von Innovationen und dem Ausbau der erforderlichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge? Zusätzlich erörtern Bert Rürup und Michael Hüther die Notwendigkeit von Veränderungen in der Produktionsstrategie. Dabei gehen sie insbesondere auf die Auswirkungen der steigenden Produktionskosten und der Innovationszyklen in der Batterietechnologie ein. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen