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Handelsblatt Economic Challenges - Podcast über Wirtschaft, Konjunktur, Geopolitik und Welthandel

Professor Michael Hüther und Professor Bert Rürup, Handelsblatt

News · Science

348 Episoden · neueste 09.10.

Häufig erwähnt

Episoden

348
  1. „Selbstzerbröselung“ des Westens – aber wie viel Macht haben die BRICS-Staaten wirklich?
    11.07., 03:0000:26:52

    Der Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, Michael Hüther, diskutieren in der aktuellen Folge von Economic Challenges über die Verschiebungen der geopolitischen Strukturen und deren wirtschaftliche Auswirkungen. Die Diskussion beleuchtet, wie die BRICS-Staaten – bestehend aus Brasilien, Russland, Indien, China, Südafrika und weiteren – die bisher westlich geprägte Weltordnung herausfordern. „Wir sind gegenwärtig Zeugen einer Verschiebung der geopolitischen Koordinaten. Und zwar nicht zugunsten dessen, was wir als Westen bezeichnen“, glaubt Rürup. Rürup und Hüther sind sich einig, dass die jüngsten Entwicklungen eine ernsthafte Umbruchphase darstellen. Sie heben hervor, dass die USA unter der Präsidentschaft von Donald Trump ihren unilateralen Kurs fortsetzen und sich zunehmend von der internationalen Zusammenarbeit abkoppeln werden. Dies habe zu einer „Selbstzerbröselung“ der westlichen Bündnisstrukturen geführt. Trump fördere eine Politik der De-Globalisierung und der wirtschaftlichen Autarkie, was die globalen Handelsbeziehungen nachhaltig beeinflusse. Gleichzeitig betonen Rürup und Hüther, dass die BRICS-Staaten trotz ihrer internen Heterogenität eine beachtliche wirtschaftliche Macht darstellen und nahezu die Hälfte der Weltbevölkerung repräsentieren. China, als führende Kraft innerhalb der BRICS, zeigt jedoch ebenfalls Anzeichen wirtschaftlicher Unsicherheiten. Hüther stellt fest, dass „wir in einer Umbruch-Situation sind“, und hebt die Notwendigkeit hervor, die europäischen Werte zu schützen und die wirtschaftliche Attraktivität Europas zu steigern. Diese Entwicklungen stellen für den Westen sowohl Herausforderungen als auch Chancen dar, um seine politische und wirtschaftliche Rolle in der Welt neu zu definieren. Aktuell können Sie sich sechs statt vier Wochen lang Zugriff auf unsere digitalen Inhalte sichern – für nur einen Euro. Die Vorteilsaktion finden Sie unter https://www.handelsblatt.com/sommer Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  2. Ist eine neue WTO eine gute Idee?
    04.07., 12:3900:26:50

    Die Welthandelsorganisation WTO steht vor großen Herausforderungen. Ein Grund: US-Präsident Donald Trump setzt im internationalen Handel immer häufiger auf „America First“ und nicht auf multilaterale Abkommen. Deshalb hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen eine neue Handelsorganisation ohne die USA und China vorgeschlagen. Doch die Idee wirft Fragen auf. In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, darüber, ob eine solche Organisation überhaupt zielführend wäre. „Wenn es eine neue Weltwirtschaftsordnung geben sollte, sollte sie nicht gegen, sondern mit China organisiert werden“, sagt Rürup. Welche wirtschaftlichen Risiken sich aus einem möglichen Ausschluss der USA und China aus einer neuen Welthandelsorganisation ergeben könnten, hören Sie in der aktuellen Folge von Economic Challenges. Aktuell können Sie sich sechs statt vier Wochen lang Zugriff auf unsere digitalen Inhalte sichern – für nur einen Euro. Die Vorteilsaktion finden Sie unter https://www.handelsblatt.com/sommer Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  3. Europas Sicherheitsarchitektur neu denken
    27.06., 03:0000:26:46

    Die Nato hat ein beispielloses Aufrüstungsprogramm beschlossen: 3,5 Prozent der Wirtschaftskraft pro Jahr wollen die Partnerländer bis 2035 in ihre Streitkräfte investieren, weitere 1,5 Prozent in militärisch relevante Infrastruktur wie Brücken, Schienen und sichere Kommunikationsnetze. Die erhöhten Verteidigungsausgaben heizen die Debatte über die militärische Rolle Deutschlands und der EU an. In der aktuellen Folge von Economic Challenges diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, die Herausforderungen und Möglichkeiten der europäischen Verteidigungspolitik. Im Podcast-Gespräch stellen die Ökonomen infrage, ob die Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) wirklich der richtige Schritt ist. „Wenn es eine Antwort auf die Bedrohungslage gibt, kann das eigentlich nur eine europäische Armee sein“, so Rürup. Bert Rürup warnt vor einer erwartbaren "substanziellen Reduzierung der in Deutschland stationierten US-amerikanischen Kräfte." Und so diskutieren Rürup und Hüther die Frage, ob Europa sich in der Verteidigung unabhängiger von den Vereinigten Staaten aufstellen sollte. Welchen Anforderungen eine eigenständige Verteidigungsstrategie Europas gerecht werden müsste und inwieweit sie die transatlantische Partnerschaft aufs Spiel setzen könnte, hören Sie in der aktuellen Podcast-Folge. *** Übrigens haben wir beim Handelsblatt gerade ein großes Sommer-Special: Aktuell können Sie sich statt vier Wochen, sechs Wochen lang Zugriff auf unsere digitalen Inhalte sichern – für nur einen Euro. Das ist die Gelegenheit, sich von unserem journalistischen Angebot zu überzeugen und auch im Urlaub erstklassig informiert zu bleiben. Diese besondere Vorteilsaktion finden Sie jetzt unter handelsblatt.com/sommer

  4. Wie gerecht ist die Vermögensverteilung in Deutschland?
    20.06., 03:0000:26:28

    In der aktuellen Folge von Economic Challenges diskutieren Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, die komplexe Landschaft der Vermögensverteilung in Deutschland. Zunächst bieten die Ökonomen einen detaillierten Überblick über die aktuelle Vermögensverteilung in Deutschland. Dabei kommen sie zu dem Schluss, dass die Einkommensverteilung relativ ausgewogen erscheint. Die Vermögensungleichheit in Deutschland aber sei im Vergleich zu anderen Ländern wie den USA oder Indien durchaus auffällig. "Ein Prozent der Wohlhabenden in Deutschland besitzt mehr als ein Drittel aller Vermögensbestandteile", so Rürup. Hüther betont in dem Zusammenhang, dass die Vermögensverteilung in Deutschland stark durch Unternehmen geprägt sei, was durch erbschaftssteuerliche Vergünstigungen für Betriebsvermögen begünstigt wird. Beide Experten sind sich einig, dass es Handlungsbedarf gibt. Und so werfen die Ökonomen einen kritischen Blick auf das Ausbleiben der Vermögensteuer seit 1997 und diskutieren, ob sie wieder eingeführt werden sollte. "Interessant ist, dass alle Regierungen seit fast 30 Jahren das [Thema] großräumig meiden", so Rürup. Ein weiteres Thema im Podcast-Gespräch ist die Debatte über ein bedingungsloses Grunderbe, die von Seiten der SPD vorangetrieben werde. Ein solches Grunderbe solle durch Reformen der Erbschafts- und Vermögensteuer finanziert werden. Hüther aber äußert Bedenken hinsichtlich der Umsetzbarkeit und Wirksamkeit solcher Maßnahmen. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  5. Stellt Trump den Dollar als Weltleitwährung in Frage?
    13.06., 03:0000:26:07

    In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, über die Zukunft des Dollars und seiner Bedeutung als Weltleitwährung. Denn Trumps Haushaltspolitik, mit der noch höhere Staatsschulden möglich sein sollen, setzt den ohnehin schon schwachen Dollar noch mehr unter Druck. Mit welchen Folgen? Hüther konstatiert: „Die Schuldenstandsquote der USA liegt derzeit bei 120 Prozent in Relation zur gesamtwirtschaftlichen Leistung. Und das ist in relativ kurzer Zeit passiert, von 2010 bis jetzt hat sie sich verdoppelt.“ Mit dem Haushaltsgesetz „Big Beautiful Bill“ könnte die Staatsverschuldung noch kräftig ausgeweitet werden. „Meiner Einschätzung nach ist der US-Präsident Trump dabei, das bestehende internationale Vertrauen in den US-Dollar in Frage zu stellen und damit letztlich die seit etwa 100 Jahren amtierende Weltwährung zu diskreditieren“, sagt Rürup. Welche globalen Risiken sich aus der Entwicklung des Dollars ergeben, hören Sie in dieser Folge Economic Challenges. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  6. Kann Trumps Zollpolitik Chinas Aufstieg überhaupt stoppen?
    06.06., 03:0000:28:01

    In dieser Folge von Economic Challenges beleuchten Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, den rasanten Aufstieg Chinas zur Wirtschaftsmacht und die Versuche der USA unter Präsident Trump, diesen zu verhindern. China strebt danach, bis 2035 in allen wichtigen Industrietechnologien führend zu sein und bis 2049 die größte Volkswirtschaft der Welt zu werden. Diese ehrgeizigen Ziele stehen im Zentrum der chinesischen Strategie „China 2025“, die bereits 2015 gestartet wurde. In den vergangenen Jahren hat China beeindruckende Fortschritte in Schlüsselindustrien gemacht, wie etwa der elektrischen Antriebstechnik und im Maschinenbau. „Wenn es nach Trump geht, soll dieser Aufstieg Chinas mit allen Mitteln verhindert werden“, sagt Bert Rürup. Ob China auch ohne die US-Zollpolitik das Potenzial hätte, die USA wirtschaftlich zu überholen, ob Zölle diesen Aufstieg überhaupt bremsen können und welche Parallelen sich zum wirtschaftlichen Aufstieg Japans in den 1980er-Jahren ziehen lassen – all das erfahren Sie in dieser Folge von Economic Challenges. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  7. Reformbedarf bei den Wirtschaftsweisen? Ein Blick auf den Sachverständigenrat der Bundesregierung
    30.05., 08:3500:26:39

    In dieser Folge von Economic Challenges beleuchten Bert Rürup, Chefökonom des Handelsblatts, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, die aktuelle Rolle des Sachverständigenrats und diskutieren potenzielle Reformen, um die Politikberatung in Deutschland zu verbessern. Der Sachverständigenrat zur Beurteilung der wirtschaftlichen Lage - kurz die Wirtschaftsweisen genannt - wurde ursprünglich 1963 gegründet, um der Bundesregierung unabhängige Analysen zu liefern, aber habe sich über die Jahre zu einem umstrittenen Akteur entwickelt, indem er zunehmend eigene Empfehlungen ausspricht, so die beiden. Hüther und Rürup diskutieren, inwiefern sich die Politikberatungslandschaft seit den 60er Jahren gewandelt hat und wie der Rat darauf reagieren sollte. Ein zentraler Diskussionspunkt ist der Vergleich mit dem US-amerikanischen Council of Economic Advisers, das näher an der Regierung agiert und dennoch unabhängig bleibt. Hüther regt an, dass der Sachverständigenrat sich an diesem Modell orientieren könnte, um besser auf komplexe wirtschaftspolitische Herausforderungen zu reagieren. Auch die methodische Herangehensweise des Rates wird analysiert, insbesondere die Bedeutung klarer Werturteile und die Notwendigkeit, sich auf einen Konsens in der Mitte zu konzentrieren, anstatt extremen Positionen zu folgen. Am Ende der Diskussion steht die Frage, ob der Sachverständigenrat noch zeitgemäß ist. Hüther plädiert für eine stärkere Integration in die Regierungsstrukturen, ohne die Unabhängigkeit zu verlieren. „Die Frage ist, ob der Begründungskontext, mit dem dieses Gremium eingerichtet worden ist, heute noch gegeben ist“, wirft Bert Rürup auf. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  8. Analyse des Frühjahrsgutachtens: Wirkung wird durch Minderheitsvoten von Veronika Grimm geschmälert
    23.05., 03:0000:23:41

    In der aktuellen Episode von Economic Challenges analysieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, das kürzlich veröffentlichte Frühjahrsgutachten des Sachverständigenrats. Die beiden Experten werfen einen kritischen Blick auf die Einschätzungen und Empfehlungen sowie die interne Dynamik des Gremiums. Das Gutachten sieht eine Stagnation der deutschen Volkswirtschaft voraus, was im Kontext der aktuellen globalen wirtschaftlichen Herausforderungen steht, darunter der US-amerikanischen Zollpolitik. Rürup und Hüther heben die Bedeutung der neuen Finanzpolitik hervor, die potenziell positive Auswirkungen auf die gesamtwirtschaftliche Leistung haben könnte, aber auch Risiken birgt. Die Diskussion tangiert zudem die Herausforderungen des Bürokratieabbaus und den Umgang mit dem Strukturwandel in Deutschland, insbesondere im Hinblick auf regionale Differenzierungen. Ein zentraler Punkt der Debatte ist die interne Zersplitterung des Sachverständigenrates, die sich in den häufigen Minderheitsvoten von Ratsmitglied Veronika Grimm zeigt. Beide Experten äußern Besorgnis über diese Entwicklung und plädieren für eine stärkere Konsensbildung innerhalb des Gremiums, um dessen Glaubwürdigkeit zu gewährleisten. „Es wird höchste Zeit, dass so etwas wie ein Mediator eingeschaltet wird, um die Selbstdiskreditierung dieses Rates zu beenden“, fordert Rürup, der früher selbst Vorsitzender des Gremiums war. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  9. Rentenreform-Debatte: Sollten Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen?
    16.05., 03:0000:28:20

    Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, sprechen in der aktuellen Folge von Economic Challenges über die Herausforderungen des deutschen Rentensystems. Dabei diskutieren die Ökonomen insbesondere die Vor- und Nachteile einer Rentenreform, die Beamte in die gesetzliche Rentenversicherung einbinden will. Die neue Arbeits- und Sozialministerin Bärbel Bas (SPD) war kürzlich mit einem Vorstoß zum Einbeziehen von Beamten und Politikern in die gesetzliche Rentenversicherung umgehend auf Kritik gestoßen. Und auch Rürup und Hüther blicken kritisch auf den Vorschlag. Der Kern des Problems liege den Experten zufolge in den bestehenden Ansprüchen, die durch das Grundgesetz geschützt seien und weiterhin bedient werden müssten. Würde die Umstellung erfolgen, so müssten Bund, Länder und Gemeinden erhebliche Sozialbeiträge leisten. Und das dürfte für die öffentlichen Haushalte eine enorme finanzielle Belastung darstellen. "Wenn man sich vorstellt, alle Beamten würden sofort in die gesetzliche Rente überführt, dann wären bei 1,9 Millionen Beamten knapp 20 Milliarden Euro in die paritätische Finanzierung einzutragen", gibt Hüther zu bedenken. Ein weiteres Hindernis sei die demografische Realität: Beamte haben statistisch eine höhere Lebenserwartung als gesetzliche Versicherte, was sie aus versicherungsmathematischer Sicht zu einem „schlechten Risiko“ mache. Insgesamt sei die Thematik politisch zwar attraktiv, in der Vergangenheit aber sei sie regelmäßig an den Realitäten gescheitert. Welche Lösungen Bert Rürup und Michael Hüther vorschlagen, hören Sie in dieser Folge von Economic Challenges. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  10. Deutsche Wirtschaftspolitik: Neuer Optimismus trotz globaler Unsicherheiten
    09.05., 03:0000:22:19

    Die kürzlich vereidigte deutsche Regierung, die auf ein junges und dynamisches Team setzt, steht im Mittelpunkt der Diskussion zwischen Bert Rürup, Handelsblatt-Chefökonom, und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft. Hüther zeigt sich in der neuen Folge von Economic Challenges optimistisch über die ersten Schritte der Regierung und betont die Bedeutung der Zusammenarbeit mit europäischen Partnern wie Paris und Warschau, um die Stärke Europas zu nutzen. Dennoch stehen der deutschen Wirtschaft bedeutende Herausforderungen bevor. Die Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar wird als zweischneidiges Schwert betrachtet: Während es die Position des Euro als Weltwährung stärkt, belastet es die exportorientierte deutsche Wirtschaft. Hüther hebt hervor, dass Deutschland sich auf seine eigene Stärke besinnen muss, um wirtschaftliche Stabilität und Investitionsbereitschaft zu fördern: „Wir kommen aus dieser Situation nur selbst heraus. Von außen hilft uns keiner“. Ein weiteres zentrales Thema der Diskussion ist die Rolle Chinas als wirtschaftlicher Partner und Konkurrent. Hüther sieht in der Kooperation mit China Chancen, insbesondere im Bereich der technologischen Innovationen. Dennoch bleibt die Unsicherheit über die zukünftige Entwicklung der US-amerikanischen Wirtschaft und deren Auswirkungen auf Deutschland bestehen. Ein Hinweis für Hörerinnen und Hörer, die regelmäßig das Handelsblatt lesen möchten: Zum Tag der Pressefreiheit bieten wir das Handelsblatt jetzt – gedruckt oder digital – ein Jahr lang mit 50% Rabatt an. Wenn Sie Wert auf unabhängigen, verlässlichen und kritischen Journalismus legen, sichern Sie sich bis zum 11. Mai Ihr Angebot unter: www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  11. Zentralbanken: Erosion politischer Verantwortung oder notwendige Unabhängigkeit?
    02.05., 03:0000:28:10

    Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, greifen in der neuen Folge von Economic Challenges auf das Buch „Unelected Power“ von Paul Tucker zurück, um zu diskutieren, ob die Auslagerung von Staatsaufgaben an unabhängige Institutionen wie Zentralbanken oder die Mindestlohnkommission eine schleichende Entkernung der politischen Verantwortung sei. Bert Rürup äußert Bedenken über die Übertragung von immer mehr staatlichen Aufgaben auf die Zentralbanken, wie das Beschäftigungsziel bei der Federal Reserve. Dort sind das Beschäftigungsziel und die Geldwertstabilität gleichberechtigt. Das führe zu Konflikten bis hin zu einer Selbstschädigung der Institution, sagt Rürup. Doch er vermutet, dass die Auslagerung vielleicht sogar im eigennützigen Interesse der Politik lege. Rürup: „Dann hat man natürlich ein Alibi: Das gehört nicht zu unserem Aufgabenbereich.“ Für Michael Hüther nehme die Europäische Zentralbank Aufgaben an, die nicht in ihrem Mandat stünden, besonders in Bezug auf Themen wie eine grüne Geldpolitik. „Es bleibt am Ende nicht die Aufgabe der Notenbank, denn es muss in der realen Welt reguliert werden“, sagt Hüther. Zum Beispiel durch einen CO2-Preis. Trotzdem sei er sich bewusst, dass die Zentralbanken sich nicht den gesellschaftlichen Diskursen entziehen können. Wie das Urteil Bert Rürups und Michael Hüthers zu anderen unabhängigen Institutionen ausfällt, das hören Sie in dieser Folge von Economic Challenges. Ein Hinweis für Hörerinnen und Hörer, die regelmäßig das Handelsblatt lesen möchten: Zum Tag der Pressefreiheit bieten wir das Handelsblatt jetzt – gedruckt oder digital – ein Jahr lang mit 50% Rabatt an. Wenn Sie Wert auf unabhängigen, verlässlichen und kritischen Journalismus legen, sichern Sie sich bis zum 11. Mai Ihr Angebot unter: www.handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  12. Der US-amerikanische Alleingang: Welche ökonomische Ratio Donald Trump verfolgt
    25.04., 03:0000:26:51

    Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, diskutieren in der neuen Folge von Economic Challenges die Frage, welche ökonomische Ratio hinter dem Versuch des US-Präsidenten Donald Trump steht, ein Amerika zu schaffen, wie es vor etwa 120 Jahren war – also ein Amerika mit einem mehr oder weniger autarken Wirtschaftssystem. Bert Rürup erinnert Trumps zollpolitischer Aufschlag an den Bestseller „Der schwarze Schwan“ von Nassim Nicholas Taleb, der von höchst unerwarteten und unwahrscheinlichen Ereignissen handelt, beispielsweise dem Kollaps der US-Großbank Lehman Brothers im Jahr 2008. Nun hätten die Märkte Trump zu einer 90-tägigen Aussetzung seiner Pläne gezwungen, aber „wenn das umgesetzt worden wäre oder etwas Ähnliches umgesetzt wird, würde das meines Erachtens die Weltwirtschaft ins Chaos stürzen“, sagt Rürup. Die beiden diskutieren zunächst die Frage, was Trump und seine Berater zu diesem ökonomischen Kurs veranlasst. „Es ist ein sehr enger Blick, ein fast merkantilistischer Blick auf Wirtschaft“, sagt Hüther. Zentrales Thema des Gesprächs ist außerdem die Positionierung der Europäischen Union und Chinas. Beide Wirtschaftsmächte könnten durch eine verstärkte Zusammenarbeit Trumps Isolationismus entgegentreten. Das alles und mehr hören Sie in der aktuellen Folge Economic Challenges. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  13. Kann die neue Bundesregierung Deutschland wieder auf den Wachstumspfad schicken?
    18.04., 03:0000:26:07

    Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, diskutieren in der neuen Folge von Economic Challenges die Frage, ob die Pläne im Koalitionsvertrag von Union und SPD Deutschland wieder auf einen Wachstumspfad bringen können. Das Trendwachstum der deutschen Volkswirtschaft ist von etwa 1,3 Prozent im letzten Jahrzehnt laut der Gemeinschaftsprognose der großen Wirtschaftsforschungsinstitute auf 0,3 Prozent zurückgegangen. „Gleichzeitig wird der bestenfalls prognostizierte Alterungsschub, bei dem 400.000 Personen mehr aus dem Erwerbsleben ausscheiden als nachrücken werden, noch gut zehn Jahre anhalten“, konstatiert Rürup. Auch sei der die deutsche Wirtschaft beflügelnde Globalisierungsschub im Auslaufen und die Trump-Regierung vertrete wirtschaftspolitisch streitbare Positionen. Kann die neue Bundesregierung Deutschlands, die sich im nächsten Monat offiziell formieren soll, all diese Herausforderungen meistern? Das Spannungsfeld zwischen „den beiden großen T, Zwischen Trendwachstum und Trump“, führe jedenfalls dazu, „dass wir es selbst machen müssen: Wir haben keine begründete Erwartung, dass der Export uns rauszieht“, sagt Hüther mit Blick auf das Wirtschaftswachstum. Zwar bliebe noch abzuwarten, welchen Kurs die USA langfristig tatsächlich fahren, dennoch müssten jetzt andere Partnerschaften, etwa mit den Mercosur-Staaten in Südamerika oder den Ländern im asiatischen Raum, von Europa und Deutschland in den Fokus genommen werden. Welche konkreten Schritte Rürup und Hüther empfehlen, hören Sie in dieser Folge Economic Challenges. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  14. Trumps „Zollorgie“: Ist ein Decoupling von den USA jetzt unausweichlich?
    04.04., 03:0000:28:47

    Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, diskutieren in der neuen Folge von Economic Challenges die „Zollorgie“ des US-Präsidenten Donald Trump und was diese für Deutschland, die USA selbst und die Welt bedeutet. Bert Rürup stellt die Frage, ob ein Decoupling Deutschlands von den USA, also zunehmende Entkopplung der beiden Handelspartner, eine denkbare und sinnvolle Reaktion sei. Hüther entgegnet, zunächst müsse man festhalten: „Diese Decoupling-These ist ja eine, die wir vor einem halben Jahr nicht in den Mund genommen hätten.“ Doch die jüngsten Entwicklungen erforderten es, genau darüber jetzt nachzudenken. Deutschland als exportorientierte Volkswirtschaft werde unter Zöllen und unter Decoupling zunächst besonders stark leiden. Doch die Entscheidungen ihres Präsidenten würden bald auch die USA selbst treffen: „Trump gibt Versprechen zu einer Reindustrialisierung der USA ab, die nicht stattfinden wird“, sagt Hüther. Was dagegen sicher sei: Ein baldiger Anstieg der Inflation in den USA. Welche Szenarien Rürup und Hüther als realistisch ansehen, welche Reaktionen sie für sinnvoll halten und wie die neue Charmeoffensive Chinas zum jetzigen Zeitpunkt zu deuten ist, hören Sie in dieser Folge Economic Challenges. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  15. Drei drängende Probleme, die Schwarz-Rot angehen muss
    28.03., 03:0000:28:36

    In den Koalitionsverhandlungen sind die Weichen für die künftige Wirtschaftspolitik noch nicht klar gestellt. Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, kritisieren in der neuen Folge von Economic Challenges, dass Union und SPD bislang keine zukunftsorientierten Lösungen für die drängendsten wirtschaftspolitischen Herausforderungen bieten. Besonders die Alterung der Gesellschaft, die Dekarbonisierung und die Globalisierung werden hier als zentrale Themen hervorgehoben. Rürup betont, dass die bisherigen Verhandlungsergebnisse der Arbeitsgruppen der beteiligten Parteien mehr von sozialdemokratischen Traditionen geprägt seien, während es an einer klaren Strategie fehle, um den „geologischen Umbrüchen“ und den Veränderungen im multilateralen Handel zu begegnen. Hüther ergänzt, dass die Dekarbonisierung ebenso wie die Demografie keine Zeitreserven habe und fordert, die Arbeitszeitvolumina zu überdenken, um das wirtschaftliche Potenzial besser auszuschöpfen. In Bezug auf die europäische Rolle Deutschlands betont Hüther: „Die Antwort bleibt klar. Die Antwort ist Europa. Also wir müssen in Europa eine gestaltende Rolle haben, dieses Europa wirklich einen Schritt nach vorne zu bewegen.“ Beide Experten äußern ihre Skepsis, ob die neue Regierung den Mut aufbringen wird, die notwendigen Reformen anzugehen. Sie mahnen an, dass die kommenden Jahre entscheidend für Deutschlands und Europas Stellung in der Weltwirtschaft sein könnten. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  16. Der Mar-a-Lago-Plan: Warum Trump den Dollar abwerten will
    21.03., 03:0000:27:14

    In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, über den sogenannten Mar-a-Lago-Plan, der die US-Wirtschaft durch einen strategischen „Währungsabbewertungsansatz“, also ein bewusstes Abwerten des Dollars, ankurbeln soll. Der Plan erinnert Bert Rürup an den historischen Plaza-Akkord von 1985, als die USA mit anderen Industrienationen gemeinsam Maßnahmen zur Abwertung des US-Dollars einleiteten, um die eigene Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Das ist auch heute beim Mar-a-Lago-Plan das Ziel. Und langfristig auch dieses: eine mögliche Umschuldung von US-amerikanischen Schuldpapieren in hundertjährige Staatsanleihen. Als Gegenleistung will Trump den Gläubigern Zugang zu US-Märkten und militärische Sicherheit bieten. „Die Folge wäre ein Zerbrechen in drei Blöcke: USA, China, Europa“, sagt Rürup. Michael Hüther betont die Gefahren eines solchen disruptiven Ansatzes, der eine Abkehr von der globalisierten Wirtschaftspolitik darstellt. „Es wäre wirklich die Rückkehr zu einer Art protektionistischen, hegemonialen Politik statt einer, die im Rahmen der neoliberalen Vorstellung Märkte öffnet, Märkte verbindet und daraus Vorteile zieht“, sagt er. Eine solche Umgestaltung der Weltwirtschaftsordnung wirft auch diese Frage auf: Welche Folgen hätte dies für exportorientierte Nationen wie Deutschland? Die Antwort darauf und mehr hören Sie in der aktuellen Folge Economic Challenges. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  17. Milliardenschweres Schuldenpaket von Union und SPD: Sinnvoll oder nicht?
    14.03., 03:0000:29:02

    In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, über die Pläne aus den Sondierungsgesprächen von Union und SPD, die Schuldenbremse zu lockern und ein milliardenschweres Sondervermögen einzurichten. „Auf meinen ersten Blick ist die Union, und namentlich Friedrich Merz, der SPD mit den sprichwörtlichen Sieben-Meilen-Stiefeln entgegengekommen“, sagt Rürup mit Blick auf das Finanzpaket, das die beiden Parteien nach Möglichkeit noch mit den Mehrheiten des alten Bundestages durchbringen wollen. „In meinen Augen ist das ein Wünsch-dir-was-Projekt, aus dem eigentlich alles finanziert werden kann. Ich hätte mir eher ein Sondervermögen für die Bundeswehr gewünscht.“ „Bert, du bist sehr kritisch“, entgegnet Hüther. „Ich teile deine Kritik vielleicht im Grundsatz, aber nicht in der konkreten Ausführung.“ Wer wen in der Diskussion über Inhalte und Zweck des Schuldenpakets mit seinen Argumenten überzeugen kann, hören Sie in der aktuellen Folge Economic Challenges. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  18. Wirtschaft ankurbeln, Verteidigung finanzieren – Muss Friedrich Merz die Schuldenbremse aufweichen?
    28.02., 03:0000:22:11

    In dieser Folge von Economic Challenges diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, über die Frage, woher die sich abzeichnende neue Bundesregierung aus Union und SPD das Geld nehmen soll, um die Wirtschaft des Landes anzukurbeln und den immensen neuen rüstungspolitischen Erfordernissen gerecht zu werden. Hüther geht davon aus, dass der wahrscheinliche künftige Kanzler Friedrich Merz (CDU) nicht um eine Reform der Schuldenbremse herumkommen wird. Die Frage sei nur, ob die Verfassung noch mit den alten Mehrheiten geändert werde – also noch vor der Konstitution des 21. Deutschen Bundestages in vier Wochen. Alternativ müsste Merz im neuen Bundestag einen Deal mit den Grünen und den Linken aushandeln, um mit deren Stimmen und den Stimmen von Union und SPD die dafür nötige Zweidrittelmehrheit zu erreichen. Außerdem sprechen Rürup und Hüther über das starke Abschneiden der AfD bei der Bundestagswahl. Es sei bedauerlich, dass die AfD in allen ostdeutschen Ländern die stärkste Kraft sei, sagt Rürup. Hüther glaubt, dass sich die klassischen Parteien in Selbstkritik üben sollten, da sie auf real existierende Probleme im Land nicht ausreichend reagiert hätten. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  19. Können höhere Verteidigungsausgaben das Wirtschaftswachstum in Europa ankurbeln?
    21.02., 03:0000:27:56

    Der Vorstoß des US-Präsidenten Donald Trump, ein mögliches Ende des Ukraine-Krieges zuerst mit dem russischen Präsidenten Putin zu verhandeln – ohne die Ukraine oder die Europäer – und auch die vielbeachtete Rede des US-Vizepräsidenten J.D. Vance auf der Münchener Sicherheitskonferenz haben deutlich gemacht: Die Europäer können in Zukunft bei den Themen Sicherheit und Verteidigung weniger auf US-amerikanische Unterstützung hoffen. „Ich konnte mich nicht des Eindruckes erwehren, dass aus der früheren transatlantischen Freundschaft mittlerweile eine politische Gegnerschaft geworden ist“, sagt Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup. Eine Konsequenz davon ist, dass die Europäer nun vermutlich mehr Geld in die eigene Verteidigung und damit in die Rüstungsindustrie investieren werden. Deshalb diskutieren Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, in der aktuellen Episode von Economic Challenges, ob höhere Militärausgaben nicht nur kurzfristige positive Nachfrageeffekte generieren, sondern auch langfristig das Produktionspotenzial erhöhen würden. Können höhere Verteidigungsausgaben das Wirtschaftswachstum in Europa ankurbeln? Anlass gibt eine aktuelle Studie des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, die zu diesem Ergebnis kommt. Doch Rürup und Hüther haben Zweifel daran. Welchen Effekt höhere Rüstungsausgaben auf die europäischen Volkswirtschaften haben, insbesondere auf die deutsche, und wie die beiden Diskutanten das veränderte Verhältnis von Europa und den USA bewerten, hören Sie in der aktuellen Folge Economic Challenges. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  20. Folgenreicher Handelskrieg: Gefährden Trumps Zölle die US-Industrie mehr als sie ihr nützen?
    14.02., 03:0000:28:29

    Donald Trumps Wirtschaftspolitik steht erneut im Fokus der öffentlichen Debatte, insbesondere durch die jüngsten Dekrete zu Zöllen auf Stahl und Aluminium, die vor allem Kanada, Mexiko, Vietnam und Südkorea betreffen. Doch was dürften die Zollentscheidungen für die US-Wirtschaft und auch den globalen Handel konkret bedeuten? In der aktuellen Episode von Economic Challenges diskutieren Handelsblatt-Chefökonom Bert Rürup und Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln, ob Trumps Politik den Produktionsstandort USA für ausländische Unternehmen attraktiv macht und welche Folgen dies für die amerikanische Industrie hat. Denn während einige argumentieren, dass die heimischen Hersteller durch die Zölle profitieren könnten, warnen andere vor den Risiken einer Deindustrialisierung und der Verlagerung von Produktionskapazitäten ins Ausland. Die beiden Ökonomen beleuchten im Podcast zunächst die historischen Parallelen zu Ronald Reagans Maßnahmen in den 1980er-Jahren und deren langfristige Auswirkungen auf die US-Automobilindustrie. Denn während diese damaligen Maßnahmen kurzfristig Erfolge zeigten, führte die langfristige Anwendung zu einer dramatischen Schrumpfung. Die Experten warnen davor, dass Trumps Politik möglicherweise eher zu einer Abwanderung der Industriekapazitäten führen könnte, anstatt die amerikanische Fertigung zu fördern. „Die Zölle könnten den US-amerikanischen Beschäftigten zugutekommen, aber nicht den US-amerikanischen Herstellern“, sagt Rürup. Außerdem stellen die Ökonomen in Frage, ob amerikanische Autos auf den globalen Märkten weiterhin wettbewerbsfähig bleiben. Wie genau Rürup und Hüther auf die Auswirkungen der US-Wirtschaftspolitik auf den internationalen Handel sowie die geopolitischen Herausforderungen blicken und wie sie die Folgen für deutsche Unternehmen einschätzen, das hören Sie in dieser Folge Economic Challenges. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Economic Challenges: www.handelsblatt.com/global Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Im Podcast Handelsblatt Economic Challenges diskutieren Professor Bert Rürup, der Chefökonom des Handelsblatts, und Prof. Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, aktuelle nationale wie globale wirtschaftliche Probleme sowie die politischen Optionen und deren Folgen. Handelsblatt Economic Challenges finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich auf der Handelsblatt-Website.  Jetzt reinhören: Jeden Freitag Bert Rürup, Handelsblatt-Chefökonom, im Gespräch mit Michael Hüther, dem Direktor des Instituts der Deutschen Wirtschaft Logo-Design: Henrik Balzer, Michel Becker