
Häufig erwähnt
Episoden
394- "Fehler sind eine der besten Investitionen" – Management-Vordenker Adam Grant erklärt, wie man sein Potenzial entfaltet02.08., 03:0002.08.2024, 03:0000:44:15
Adam Grant ist Organisationspsychologe, Bestseller-Autor und gilt als einer der zehn einflussreichsten Management-Denker der Welt. Der junge Forscher aus den USA untersucht, wie Menschen Motivation und Bedeutung im Leben finden und Annahmen überdenken können, um ein kreatives und erfülltes Leben zu führen. Die Liste seiner Auszeichnungen ist lang: vom World Economic Forum wurde er als Young Global Leader ausgezeichnet und er stand unter anderem auf der Fortune „40 under 40“ Liste . In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes mit Adam Grant nicht nur über seinen beeindruckenden Lebenslauf, sondern auch darüber, warum wir Talent oft überschätzen und harte Arbeit und Leidenschaft unterschätzen. Grant betont, dass anfängliche Schwierigkeiten nicht das Endresultat vorhersagen: „Oftmals sind die Menschen, die anfangs die größten Schwierigkeiten haben, diejenigen, die am meisten lernen und wachsen.“ In seinem neuen Buch „Hidden Potential“ beschäftigt sich Grant mit der Frage, wie wir das Potenzial, das in jedem von uns schlummert, entfaltet können. Dabei misst er Fehlern und wie sie zum Lernen beitragen, eine hohe Bedeutung zu. „Wenn man Angst hat, Fehler zu machen, bedeutet das, dass man nichts Neues ausprobieren wird. Und das bedeutet, dass es sehr schwer sein wird, originelle Ideen zu entwickeln“, warnt Grant. Er plädiert dafür, eine Kultur zu schaffen, in der Fehler als Lernmöglichkeiten angesehen werden - und nicht als Misserfolge. Für alle Hörerinnen und Hörer, die Zugriff auf die kompletten Handelsblatt-Inhalte genießen möchten, ist die Zeit jetzt günstig: Nur wenige Tage lang erhalten Sie das Handelsblatt gedruckt oder digital 12 Monate mit 50% Rabatt. Wer also alles wissen, aber nur die Hälfte zahlen will, sollte sich schnell unter handelsblatt.com/rabatt50 sein Vorteilsabo sichern. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Volocopter-CEO Hoke: „In den 2030er-Jahren werden wir diese Fluggeräte weltweit in allen Bereichen sehen“26.07., 03:0026.07.2024, 03:0000:52:13
Für die jetzt anstehenden olympischen Sommerspiele in Paris wollte Volocopter einen Meilenstein in der Geschichte der Luftfahrt setzen – mit dem Zweisitzer Volocity sollten erste kommerzielle Flüge angeboten werden. Dirk Hoke, CEO von Volocopter, sieht großes Potenzial für autonome Flugtaxis in urbanen Zentren weltweit, um die Verkehrsprobleme zu lösen. Spätestens ab dem nächsten Jahr will der Manager in Städten wie Singapur, Rom oder der Zukunftsstadt Neom in Saudi-Arabien die ersten Taxiflüge anbieten. „Ich bin bereit, jede Wette darauf einzugehen, dass wir in den Dreißigerjahren in unserer Umwelt weltweit diese Fluggeräte in allen verschiedenen Bereichen sehen werden“, sagt Hoke im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. Trotz weltweiter Begeisterung gäbe es in Deutschland eine gewisse Technologieskepsis. „Wir brauchen immer ein bisschen länger, bis wir auch überzeugt sind“ so Hoke. Nach einer Corporate-Bilderbuchkarriere bei Renault, Siemens und Airbus Defence hat Hoke eine mutige Entscheidung getroffen: Er wechselte 2022 in die Flugtaxi-Branche zu Volocopter. In der neuen Folge Handelsblatt Disrupt spricht Matthes mit Hoke über die Beweggründe seines Wechsels, warum es mit dem kommerziellen Flug bei den Olympischen Spielen in Paris nicht geklappt hat, vor welchen Herausforderungen die Flugtaxi-Branche steht und welche Schritte notwendig sind, um die Kosten einer Flugtaxifahrt auf das Niveau eines normalen Taxis zu bekommen. Alle, die Zugriff auf die gesamten Handelsblatt-Inhalte genießen wollen, dürfen nicht unser aktuelles Sommer-Special verpassen: Sie können das digitale Handelsblatt jetzt 6 statt (der üblichen) 4 Wochen für nur 1 € testen. Und für alle neuen Leserinnen und Leser gibt’s zusätzlich die Chance auf einen wertvollen Gewinn. Neugierig? Alles zur Aktion unter handelsblatt.com/sommer24 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Siemens-Vorständin Judith Wiese über KI: „Der beste Manager wird der sein, der die besten Fragen stellt“19.07., 03:0019.07.2024, 03:0001:10:33
Künstliche Intelligenz (KI) wird die Arbeitswelt grundlegend revolutionieren und Prozesse in nahezu allen Branchen beeinflussen. Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes hat beim Handelsblatt-Terrassengespräch mit Siemens-Personalvorständin Judith Wiese und KI-Expertin und Ex-Bahnvorständin Sabina Jeschke darüber gesprochen, welche künftig die wichtigsten Fähigkeiten für Mitarbeiter sein werden, wie sich KI sinnvoll in die Unternehmensprozesse integrieren lässt und auf welche Technologien es dabei besonders ankommt. Eine der zentralen Fragen des Gesprächs: Wie können Führungskräfte ihre Kolleginnen und Kollegen dazu bringen, der Transformation zu folgen? Jeschke ist der Meinung, dass sich viele daran gewöhnt hätten, die Belegschaft wie Kinder zu behandeln. „Ich muss nicht alle abholen, ich bin kein Busfahrer“, betont sie. Dieses Konzept führe dazu, dass bei zukünftigen Transformationen alle darauf warten, mitgenommen zu werden, ohne selbst aktiv zu werden. Außerdem diskutierten die Expertinnen darüber, wie KI die Rolle der Führungskräfte verändern kann und welche neuen Anforderungen sie an Manager stellt. Wiese glaubt, dass Fachwissen allein nicht der entscheidende Faktor für gute Führung sein wird: „Der beste Manager wird nicht derjenige sein, der am meisten weiß, sondern derjenige, der die besten Fragen stellt und dem Team Möglichkeiten lässt.“ Dabei legt sie besonderen Wert auf das sogenannte Growth-Mindset. Was das genau bedeutet und wie KI konkret in die Prozesse bei Siemens integriert wird, erklärt sie im Podcast. Alle, die Zugriff auf die gesamten Handelsblatt-Inhalte genießen wollen, dürfen nicht unser aktuelles Sommer-Special verpassen: Sie können das digitale Handelsblatt jetzt 6 statt (der üblichen) 4 Wochen für nur 1 € testen. Und für alle neuen Leserinnen und Leser gibt’s zusätzlich die Chance auf einen wertvollen Gewinn. Neugierig? Alles zur Aktion unter handelsblatt.com/sommer24 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- AMD-CEO Lisa Su: „Wir stehen noch ganz am Anfang der KI-Revolution“12.07., 03:0012.07.2024, 03:0000:59:59
Als Lisa Su vor rund zehn Jahren den Chefposten beim Chiphersteller AMD übernahm, stand das Unternehmen kurz vor dem Bankrott. Su gelang es, die Firma zu retten, den Börsenwert auf mehr als 250 Milliarden Dollar zu steigern und AMD zu einem der Vorreiter in der Chip-Industrie zu machen. Im Podcast Handelsblatt Disrupt spricht Silicon-Valley-Korrespondent Stephan Scheuer mit Su darüber, mit welchen Maßnahmen sie AMD zu einem der wertvollsten Unternehmen gemacht hat, wie sie sich gegen den Hauptkonkurrenten Nvidia behaupten will und welche Rolle Europa in ihren Plänen spielt. Im Gespräch erläutert Su die Hintergründe der Übernahme des Chipspezialisten Xilinx im Jahr 2022 für 49 Milliarden Dollar – die bis heute teuerste Akquisition in der Chipindustrie. „Die Übernahme von Xilinx war eine große Wette, aber dahinter steckte die Idee, dass AMD ein besseres Hochleistungs-Technologieunternehmen und ein besserer Partner für die größten Marken da draußen sein würde, wenn wir alle richtigen Motoren hätten“, erklärt Su. Su spricht auch darüber, wie sie die Zukunft von AMD hinsichtlich der Rolle von KI-Chips in der sich wandelnden Technologielandschaft sieht. „Meine Mission ist es, Hochleistungs- und adaptive Rechentechnologien zu entwickeln, die einige der schwierigsten Probleme der Welt lösen können. Technologie kann das Leben verbessern, und das ist unsere Mission“, so die Konzernchefin. Was Sus erste Frage an ChatGPT war, warum sie auch in Deutschland nach guten Ingenieuren sucht und inwiefern ihr internationaler Hintergrund ihren Führungsstil prägt, hören Sie in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt. Alle, die Zugriff auf die gesamten Handelsblatt-Inhalte genießen wollen, dürfen nicht unser aktuelles Sommer-Special verpassen: Sie können das digitale Handelsblatt jetzt 6 statt (der üblichen) 4 Wochen für nur 1 € testen. Und für alle neuen Leserinnen und Leser gibt’s zusätzlich die Chance auf einen wertvollen Gewinn. Neugierig? Alles zur Aktion unter handelsblatt.com/sommer24 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen*** Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.
- Weleda-CEO Tina Müller: „Karrieren sind häufig Zufälle“05.07., 07:4705.07.2024, 07:4701:07:53
Tina Müller hat derzeit keine leichte Aufgabe: Als neue CEO von Weleda soll sie die traditionelle Naturkosmetikmarke in eine Zukunft von Tiktok und Co. führen. Mit Wandel kennt sich die Marketing-Expertin aus: Zuvor transformierte Müller als CEO von Douglas die Parfümeriekette zum Omnichannelhändler und leitete unter anderem die bekannte „Umparken im Kopf“-Kampagne bei Opel sowie den Aufbau der Marken Schwarzkopf und Syoss. In der neuesten Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit Müller über die Zukunft von Weleda und wie Müller die Digitalisierung und Nachhaltigkeit im Unternehmen vorantreiben will. Ihre größte Herausforderung dabei sei es, die Marke an die junge Zielgruppe zu bringen. „Wenn eine Marke nicht mit der Zeit geht, dann geht sie mit der Zeit“, sagt Müller. Im Podcast teilt Müller ihre Strategie, die GenZ anzusprechen und spricht dabei auch über die Rolle von Tiktok und Influencern. Ein zentrales Thema sind auch die Herausforderungen für Frauen in Führungspositionen. „Wir werden nie auf 50 Prozent kommen“, sagt Müller zur Frauenquote in der Führungsspitze. Sie betont, wie wichtig es ist, dass Frauen den Mut haben, Karrierechancen anzunehmen. Welche Produkttrends und Wirkstoffe sich Müller in Asien anschaut und warum mehr Marketing-Chefinnen und -Chefs zu CEOs werden sollten, darüber sprechen Matthes und Müller in der neuen Ausgabe von Handelsblatt Disrupt. Alle, die Zugriff auf die gesamten Handelsblatt-Inhalte genießen wollen, dürfen nicht unser aktuelles Sommer-Special verpassen: Sie können das digitale Handelsblatt jetzt 6 statt (der üblichen) 4 Wochen für nur 1 € testen. Und für alle neuen Leserinnen und Leser gibt’s zusätzlich die Chance auf einen wertvollen Gewinn. Neugierig? Alles zur Aktion unter handelsblatt.com/sommer24 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Bayer-CEO Bill Anderson: „Ich erwarte nicht von meinen Mitarbeitern, dass sie das tun, was ich sage“28.06., 03:0028.06.2024, 03:0001:12:41
Er treibt das wohl waghalsigste Transformationsprojekt eines deutschen Konzerns voran. Vor einem Jahr ist Bill Anderson als Chef beim Agrar- und Pharmariesen Bayer eingestiegen, um das Unternehmen aus der Krise zu führen. Dazu treibt er eine radikale Umbaumaßnahme an, die die Arbeitswelt revolutioniert. Anderson will zahlreiche Hierarchieebenen abschaffen, traditionelle Abteilungen durch neu zusammengestellte, eigenverantwortliche Teams ersetzen und Bürokratie abbauen. Darüber, was das in der Praxis bedeutet, ob es das epochale Chaos auslöst und wie genau das neue Organisationsmodell funktioniert, hat Chefredakteur Sebastian Matthes ausgiebig mit Anderson bei der Veranstaltung „Work in Progress“ der Handelsblatt Media Group gesprochen. Der 57-jährige Manager spricht außerdem über seine eigene Entwicklung und die Herausforderungen, die mit der Transformation verbunden sind. Anderson bezeichnet sich selbst als einen „fortgeschrittenen Praktiker des traditionellen Managementsystems“. Rückblickend sagt er: „20 Jahre meiner beruflichen Laufbahn habe ich die Karriereleiter erklommen. Und während dieser Zeit, war ich ein Optimist, was das traditionelle System angeht.“ Welcher Schlüsselmoment Anderson dazu brachte, das traditionelle Modell infrage zu stellen, warum er von seinen Mitarbeitern nicht erwartet, dass sie tun, was er Ihnen sagt und wann Ergebnisse des Umbaus zu sehen sein werden, das führt er im Podcast aus. Alle, die Zugriff auf die gesamten Handelsblatt-Inhalte genießen wollen, dürfen nicht unser aktuelles Sommer-Special verpassen: Sie können das digitale Handelsblatt jetzt 6 statt (der üblichen) 4 Wochen für nur 1 € testen. Und für alle neuen Leserinnen und Leser gibt’s zusätzlich die Chance auf einen wertvollen Gewinn. Neugierig? Alles zur Aktion unter handelsblatt.com/sommer24 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Siemens-Energy-CEO Christian Bruch: „Ich sehe keine Energiewende ohne China“21.06., 03:0021.06.2024, 03:0000:59:47
Der Dax-Konzern Siemens Energy hatte ein sehr turbulentes vergangenes Jahr. Das Unternehmen musste mehrere Gewinnwarnungen herausgeben. Und als dann zum Ende des Jahres die Nachricht herauskam, dass das Unternehmen womöglich 500 Millionen Euro in den nächsten drei Jahren für Staatsgarantien zahlen müsse, brach die Aktie stark ein. Durch diese Zeit gebracht hat das Unternehmen der CEO Christian Bruch. In der neuesten Folge von Handelsblatt Disrupt diskutiert Chefredakteur Sebastian Matthes mit Christian Bruch über die Chancen und die Schwierigkeiten der Energiewende und darüber, warum es in vielen Bereichen noch hakt. Bruch äußert im Gespräch Zweifel, dass Deutschland die Energiewende bis 2030 oder 2035 erfolgreich umsetzen kann. „Was mir viel zu wenig vorkommt in der Diskussion, ist, dass wir uns verändern müssen. Wir müssen das Energiesystem umbauen und wir müssen auch unseren Blick darauf ändern, was uns Energie kostet“, betont Bruch. Er fordert, Veränderungen als etwas Positives zu diskutieren, um den notwendigen Umbau des Energiesystems voranzutreiben. Matthes und Bruch sprechen außerdem über die Frage, ob die Windkraftbranche zunehmend von China dominiert wird. Ein reines Abschotten von chinesischen Anbietern hält Bruch dabei für falsch. „Ich kann keine Energiewende ohne chinesische Zulieferungen sehen. Dafür ist die Rolle Chinas viel zu dominant bei Materialien“, äußert Bruch. Europa müsse strategisch darauf vorbereitet sein, Alternativen zu schaffen. Im Gespräch gibt Bruch außerdem einige überraschende Einblicke in sein eigenes Leben. Etwa, dass er fast Lehrer geworden wäre und sich schon mit Bill Gates getroffen hat. Das und mehr hören Sie in der aktuellen Folge Handelsblatt Disrupt. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Investorin Gülsah Wilke: „Anders sein ist meine Superpower“14.06., 03:0014.06.2024, 03:0001:09:25
Sie ist eines der bekanntesten Gesichter der deutschen Tech- und Gründerszene. Dabei waren die Vorzeichen alles andere als gut: Gülsah Wilke kam als Kind türkischer Einwanderer nach Deutschland und sollte trotz guter Noten zunächst nicht aufs Gymnasium gehen. Wie sie es trotz vieler Hindernisse ganz nach oben geschafft hat, was sie persönlich antreibt, warum sie anderen beim Aufstieg helfen möchte und wie sie die Zukunft der deutschen Technologiewirtschaft sieht, besprechen Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes und Wilke in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt. Wilkes Geschichte zeigt, dass viele Menschen mit Migrationshintergrund trotz Talent und harter Arbeit zusätzliche Unterstützung benötigen, um ihr Potenzial entfalten zu können. „Es ist extrem wichtig, in jungen Jahren die richtigen Menschen um einen herum zu haben“, sagt Wilke. Im Podcast beleuchtet sie die Herausforderungen für junge Menschen, insbesondere mit Migrationshintergrund, und betont die Notwendigkeit, in Bildung und pädagogische Unterstützung zu investieren, um Chancengleichheit zu fördern. „Wir müssen es schaffen, näher an den Menschen und an den Sorgen der Menschen zu sein“, fordert Wilke. Wilke ist eine der wenigen Frauen im Venture-Capital-Bereich sowie Partnerin und Deutschland-Chefin bei der Risikokapitalgesellschaft DN Capital. Zudem ist sie Gründerin von „2hearts“, einem Netzwerk für Menschen mit Migrationshintergrund in der Technologieszene. Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes auf LinkedIn (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Max Viessmann: „Ich bin morgens ins Büro gekommen und habe eine Stunde nur geweint“07.06., 03:0007.06.2024, 03:0001:14:25
Als er Teile seines Kerngeschäfts an den US-Konzern Carrier Global verkauft hatte, ging ein Aufschrei durchs Land: Ausverkauf des deutschen Mittelstands, Niedergang des Wirtschaftsstandorts Deutschland. Im Gespräch mit Chefredakteur Sebastian Matthes spricht Max Viessmann über kluge Entscheidungen in der Vergangenheit und seine Vision für die Zukunft Deutschlands. Viessmann erklärt, dass sein Unternehmen allein im globalen Wettbewerb um neue Klimatechnologien wie Wärmepumpen langfristig nicht in der Lage gewesen wäre, den Standort in Allendorf zu sichern. „Wenn in einem Land negative Rhetorik vorherrscht, dann kann nichts Positives entstehen“, warnt der Unternehmer. Er beschreibt, wie er mit Carrier Global einen Partner gefunden hat, der sich langfristig und nachhaltig für die gleichen Ziele einsetzt wie das Familienunternehmen: die Lebensräume für zukünftige Generationen sichern. Heute ist Viessmann mit rund sieben Prozent der größte Anteilseigner an Carrier Global. Max Viessmann sitzt im Verwaltungsrat und hat somit Einfluss auf die strategische Ausrichtung des globalen Konzerns. Gleichzeitig investiert er die rund zehn Milliarden Euro, die er für den Verkauf der Klimasparte erhalten hat, in Firmenbeteiligungen mit ähnlichen Zielen, zum Beispiel in den Bereichen Lebensmittel, Wasser und Pharma. Wie er diese Ziele umsetzen will, was das für den Standort Allendorf und für Deutschland bedeutet und wie er den Mittelstand in Deutschland stärken will – all das besprechen Matthes und Viessmann in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Blackstone-CEO Schwarzman über die disruptive Kraft von Künstlicher Intelligenz31.05., 03:0031.05.2024, 03:0000:35:59
In der neuen Ausgabe von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit Stephen Schwarzman, Gründer und Chef der US-Beteiligungsfirma Blackstone, über Künstliche Intelligenz (KI). Schwarzman erzählt, wie er während einer Busfahrt 2015 in einem Gespräch mit dem Alibaba-Gründer Jack Ma erstmals auf KI aufmerksam wurde und deren Potenzial erkannte. Er beschreibt, wie er daraufhin begann, KI in sein Unternehmen zu integrieren, angefangen mit der Einführung einer Abteilung für Datenwissenschaft. Blackstone investierte massiv in Datenzentren, um für die wachsende Nachfrage nach Rechenleistung gerüstet zu sein. „Wir haben das fünftgrößte Unternehmen für Rechenzentren in den Vereinigten Staaten gekauft“, so Schwarzman. Auf die Frage, wer derzeit den KI-Wettstreit anführt – die Vereinigten Staaten oder China –, findet Schwarzman klare Worte: „Die Antwort lautet: die Vereinigten Staaten. Und das liegt daran, dass die Vereinigten Staaten die Ausfuhr bestimmter Halbleiterchips eingeschränkt haben, was es den Chinesen erschwert hat, mit der gleichen Geschwindigkeit voranzukommen. Die meisten Experten glauben, dass sie irgendwann ihre eigenen Chips erfinden werden.“ Außerdem geht es in dem Gespräch um die Gefahren, die die Technologie mit sich bringen kann. Schwarzman betont die Notwendigkeit globaler Regulierung und ethischer Überlegungen in der KI-Entwicklung. „Die ganze Generation der Erfinder, die diese Technologie vorantreibt, ist für eine Regulierung“, betont Schwarzman. Er hat 350 Millionen Dollar an das Massachusetts Institute of Technology (MIT) und 250 Millionen Dollar an die Universität Oxford gespendet, um die ethischen Aspekte der KI zu erforschen und zu adressieren. Schwarzman und Matthes sprechen auch darüber, was mit Firmen geschieht, die nicht mit KI arbeiten wollen, wie KI Führungsstile in Unternehmen verändert und ob der KI-Boom eines Tages gebremst werden könnte, weil nicht genug Energie für die erforderlichen Rechenzentren zur Verfügung steht. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen*** Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.
- Sascha Lobo: „Das Smartphone bekommt mit KI ein Upgrade – wie Siri, bloß in klug“24.05., 03:0024.05.2024, 03:0001:00:43
In einer neuen Folge von Handelsblatt Disrupt diskutiert Digitalexperte Sascha Lobo mit Handelsblatt-KI-Chefin Larissa Holzki über die Zukunft des Internets im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz. Vor allem den neuen, KI-gestützten Smartbots misst er eine große Bedeutung bei: „Das Smartphone bekommt mit KI und den Agenten ein Upgrade“, sagt er. Telefone würden zu einer Art künstlichen Assistenz „mit allen Fähigkeiten und der ganzen Macht aller Apps, die wir auf dem Smartphone haben.“ Dem Smartbot, der auf dem Smartphone wohne, könnten wir einen eigenen Namen geben, er bekäme eine eigene Stimme und einen tiefen Zugriff auf all unsere Daten. Mit einem kleinen Seitenhieb auf Apple und dessen Sprachassistenten sagt er: „Es ist quasi wie Siri, bloß in klug und weniger lästig und weniger dämlich und mit einer eigenen Persönlichkeit.“ Die Vorstellung einer neuen, deutlich leistungsfähigeren und nützlicheren Siri erwartet Lobo bereits zur Apple-Entwicklerkonferenz am 10. Juni. Im Podcast sprechen Lobo und Holzki auch über die Zukunftschancen deutscher Unternehmen in einer immer mehr von KI geprägten Wirtschaft. Lobo sagt: „Aus meiner Sicht ist es völlig alternativlos, um eine beliebte ehemalige Bundeskanzlerin zu zitieren, dass wir die große KI-Transformation meistern müssen.“ Das dürfe aus vielen unterschiedlichen Gründen nicht misslingen. „Ich möchte dieses Land einfach nicht mit 25 Prozent Arbeitslosen erleben“, sagt er. Den nächsten Fortschritten bei Künstlicher Intelligenz blickt er dennoch optimistisch entgegen. Die „Angstmacherei“ könne er „nicht mehr ertragen“. Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Larissa Holzki (@larissaholzki) oder per Mail (l.holzki@handelsblattgroup.com) kontaktieren. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Jeden Freitag verschickt unsere KI-Teamleiterin Larissa Holzki das Handelsblatt KI-Briefing mit den wichtigsten KI-News der Woche. Die Anmeldung ist kostenlos unter https://newsletter.handelsblatt.com/ki-briefing/ Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Top-Berater Alexander Geiser: „Erfolgreiche Menschen sind jederzeit bereit, extremes zu leisten“17.05., 03:0017.05.2024, 03:0000:56:14
Es gibt nur wenige, die sich in den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft so gut auskennen wie Alexander Geiser. Egal ob Krisenkommunikation, Transformationsprozesse, Kampagnenplanung oder Policy-Beratung - Geiser berät die führenden Köpfe der Unternehmen hierzulande und mit seiner Beratungsfirma FGS Global auch weltweit. In Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit dem Top-Berater über die politische Landschaft und ihre Auswirkung auf Unternehmen. Politik sei das Thema Nummer eins für CEOs, die nach Klarheit und Dialog streben, um den aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen. Sie beleuchten zudem die mangelnde Haltung und Kommunikationsprobleme der Bundesregierung. Geiser thematisiert auch die Bedeutung von gesellschaftlicher Verantwortung für CEOs und die Notwendigkeit politischer Einflussnahme in ihrer Rolle, besonders in einer Zeit, in der Politik wesentlich mehr Einfluss auf die Wirtschaft hat. „Ein unpolitischer CEO wird keinen Erfolg haben können“, warnt Geiser. Welches Kommunikationsverhalten in Krisensituationen das Beste ist, warum es als Führungskraft so wichtig ist eine Personenmarke aufzubauen und welche Fehler Führungskräfte am häufigsten machen, diskutieren Matthes und Geiser in der neuen Podcastfolge. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Wie KI-Modelle die Wirtschaft revolutionieren können10.05., 03:0010.05.2024, 03:0000:44:29
In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht der britisch-kanadische Informatiker Aidan Gomez über seine wegweisenden Forschungen, die den jüngsten Boom der Künstlichen Intelligenz (KI) erst möglich machten. Gomez war 2017 Co-Autor eines Forschungspapiers, das KI-Systeme effizienter gestaltet, und legte damit den Grundstein für viele moderne Modelle der KI. Heute ist er Mitgründer und CEO von Cohere, einem in Toronto ansässigen Technologieunternehmen, das sich auf generative KI-Lösungen für Unternehmen spezialisiert. Im Gespräch mit Silicon-Valley-Korrespondent Stephan Scheuer erläutert Gomez, wie sich Cohere von Konkurrenten wie OpenAI unterscheidet und warum Datensicherheit sowie Unabhängigkeit von Cloud-Diensten eine zentrale Rolle für ihn spielen. Er kritisiert, dass viele Wettbewerber das Vertrauen der Nutzer durch unzureichenden Datenschutz und die Zugänglichkeit sensibler Informationen verspielt haben. „Wenn die Menschen nicht darauf vertrauen, dass ihre Daten und ihre Modelle ihnen gehören, dann werden sie die Technologie nicht übernehmen und sie nicht in die Produktion einführen“, betont Gomez. Außerdem teilt Gomez seine Zukunftsvision, dass persönliche KI-Assistenten langfristig mit Nutzern interagieren und sowohl alltägliche als auch hochkomplexe Aufgaben übernehmen. „Ich denke, dass die Menschen viel produktiver sein werden. Sie werden in der Lage sein, viel mehr zu tun und viel mehr zu lernen“, sagt er. Warum neuere Sprachmodelle manchmal schlechter als ihre Vorgänger sind, welche Rolle Toronto im globalen KI-Wettlauf spielt und wie Gomez seine Leidenschaft für Computer entwickelte, besprechen Scheuer und Gomez in der neuen Ausgabe von Handelsblatt Disrupt. Anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit möchten wir es Ihnen leichter machen, Handelsblatt-Abonnent oder Handelsblatt-Abonnentin zu werden und so die Pressefreiheit zu unterstützen: Sichern Sie sich 50 % Rabatt auf die gedruckte Zeitung/das digitale Handelsblatt. Unter handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Was Führungskräfte von Dirigenten lernen können – ein Gespräch mit Top-Dirigent Thomas Guggeis03.05., 03:0003.05.2024, 03:0001:05:18
In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit Thomas Guggeis über seinen Aufstieg zu einem der jüngsten europäischen Star-Dirigenten. Guggeis ist Generalmusikdirektor an der Oper Frankfurt. Im Podcast erzählt er, wie er es geschafft hat, mit 23 Jahren vor weltbekannten Orchestern zu stehen – und was es braucht, um in diesem anspruchsvollen Beruf erfolgreich zu sein. Die Vorbereitung sieht Guggeis als wesentliche Komponente. „Ich sollte zu jedem Zeitpunkt der am besten Informierte in einem Raum von 120 Spezialisten sein“, betont Guggeis. Zudem sei der Respekt vor den Fähigkeiten und der künstlerischen Persönlichkeit der Musiker eine wichtige Grundlage. Guggeis spricht über die prägende Rolle seiner Mentoren wie des weltbekannten Dirigenten und Pianisten Daniel Barenboim. Von ihm habe er die Bedeutung von sozialer Empathie gelernt und Musik als zutiefst menschliches Phänomen verstanden. Dies sei angesichts der aktuellen technologischen Disruptionen durch Künstliche Intelligenz (KI) besonders relevant. Guggeis argumentiert, dass KI zwar komponieren könne, aber das wahre Schaffen von etwas Neuem als soziales Kollektiv sei das, was uns Menschen wirklich auszeichne. Was Führungskräfte in der Wirtschaft von Dirigenten lernen können, welche Rolle Lampenfieber bei Guggeis spielt und warum er nicht nur Musik, sondern auch Physik studiert hat, darüber sprechen Matthes und Guggeis im Podcast. Anlässlich des Internationalen Tags der Pressefreiheit möchten wir es Ihnen leichter machen, Handelsblatt-Abonnent oder Handelsblatt-Abonnentin zu werden und so die Pressefreiheit zu unterstützen: Sichern Sie sich 50 % Rabatt auf die gedruckte Zeitung/das digitale Handelsblatt und lesen 12 Monate zum halben Preis. Unter handelsblatt.com/pressefreiheit Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Miriam Meckel: „Es wird bald unmöglich sein, ohne KI Entscheidungen zu treffen“26.04., 03:0026.04.2024, 03:0001:06:45
In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes mit den Wissenschaftlerinnen Miriam Meckel und Léa Steinacker, die sich seit Jahren mit Künstlicher Intelligenz (KI) und den Auswirkungen technologischer Transformation beschäftigen. Gemeinsam haben sie die Weiterbildungsplattform Ada gegründet und kürzlich ihr neues Buch „Alles überall auf einmal“ veröffentlicht. Darin beleuchten sie die Chancen und Auswirkungen von KI auf verschiedene Lebensbereiche, räumen mit Missverständnissen auf und betonen die lange Geschichte dieser Technologie, die weit über die jüngsten Anwendungen hinausgeht. Eine Frage, die Sebastian Matthes seinen beiden Gästen in dieser Podcast-Episode stellt, ist die, wie ihr Alltag wohl in zehn Jahren aussieht. „Mein persönlicher KI-Assistent würde mir vermutlich sagen, dass ich heute eine Eisen-Defizienz habe und gewisse Supplements nehmen, womöglich auch mal wieder zum Arzt gehen sollte.“ Meckel prognostiziert, dass ihr Large Language Model für sie wahrscheinlich „sämtliche Reisen vorgebucht, Verabredungen geplant und Restaurants reserviert“ hätte. Zudem würde sie wahrscheinlich mit ihrem Haustier kommunizieren, „weil die KI in der Lage sein wird, tierische in menschliche Sprache zu übersetzen“. Mit dem Fortschritt der Technologie wachsen allerdings auch die Sorgen über mögliche Gefahren. „KI kann unsere Welt in vielen Sicherheiten, die wir haben, so stören, dass sie wirklich gefährlich wird“, warnt Meckel. Steinacker äußert sich besorgt über die „kommunikative Informationslandschaft“. Aufgrund der Informationsflut werde es immer schwieriger, zwischen wahr und falsch zu unterscheiden. Das Gespräch behandelt auch die potenziellen Fähigkeiten einer Gehirn-Computer-Schnittstelle, Gedanken zu lesen – mit weitreichenden Folgen für die Privatsphäre der Menschen. Wenn diese Schnittstelle Muster unseres Gehirns entziffern kann, „dann könnte es sein, dass eine KI ganz konkret unsere Gedanken erfasst, bevor wir sie ausgesprochen haben“, sagt Steinacker. Warum Ärzte in Zukunft vielleicht verklagt werden könnten, wenn sie keine KI benutzen, wie anfällig eine Demokratie für Deep Fakes ist und welche Tools die Expertinnen selbst nutzen, um ihren Alltag zu erleichtern, hören Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt. Den Artikel von Handelsblatt-Reporterin Annika Keilen, wie sie in einem Selbsttest versuchte, sich in einen KI-Mann zu verlieben, finden Sie hier Den Podcast „40.000 Recipes for Murder“ finden Sie hier Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- KI-Expertin Doris Weßels über KI an Schule und Uni: „Mischung aus Faszination und Schock“19.04., 00:0119.04.2024, 00:0100:56:46
Künstliche Intelligenz ist von der Zukunftsmusik zum realen Anwendungsfall geworden. Unternehmerinnen und Unternehmer jeder Branche überlegen unterdessen, wie ihnen KI bei der Kundenbetreuung oder der Produktentwicklung helfen kann. Und auch in Bildungssystemen wird KI immer wichtiger. Larissa Holzki, Teamleiterin KI beim Handelsblatt, spricht im Podcast mit der Wirtschaftsinformatikerin Doris Weßels über die Auswirkungen der KI-Revolution auf die Zukunft des Lernens. Weßels ist Professorin an der FH Kiel und eine der führenden KI-Expertinnen in Deutschland. Sie befasst sich insbesondere mit der Frage, wie unser Bildungssystem technologisch schritthalten kann. Die Professorin erkennt große Chancen im Einsatz von KI im Bildungsbereich für Lernende und Lehrende gleichermaßen. So könnten beispielsweise lernschwächere Personen mithilfe von Lern-Bots individuelle Lernwege beschreiten. „Einem Mathe-Lern-Bot kann man zehn Mal die gleiche Frage stellen, ohne sich schämen zu müssen. Der Bot reagiert geduldig und freundlich und oft so viel netter als ein Mensch“, erklärt Weßels. „Das Gefährlichste, sowohl an Schulen wie an Hochschulen, ist ‚teaching as usual‘“, mahnt Weßels. Sie plädiert für eine kontinuierliche Anpassung von Lehrplänen und Prüfmethoden an die neuesten KI-Entwicklungen und fordert eine konzertierte Aktion in Deutschland: „Diese dezentrale Struktur ist, wenn es um Schnelligkeit geht, einfach hinderlich.“ Nicht vergessen werden dürften aber die Herausforderungen, mit denen Bildungseinrichtungen bei der Implementierung von KI-Technologien konfrontiert sind. Welche Durchbrüche durch den Einsatz von KI zu erwarten sind, warum der Plagiatsbegriff heute anders bewertet werden muss und welches die vielversprechendsten KI-Tools für Lehrende und Lernende sind, erörtern Holzki und Weßels in der neuen Ausgabe von Handelsblatt Disrupt. Hier finden Sie den Link zur im Podcast angesprochenen Untersuchung der Universität Stanford zum Einsatz von KI im Peer-Review-Prozess: https://arxiv.org/pdf/2403.07183.pdf Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Handelsblatt-Chef Matthes über die Transformation der Medienwelt: „Schreiben wird nicht mehr USP von Journalisten sein“12.04., 03:0012.04.2024, 03:0000:36:58
In dieser Folge nimmt Chefredakteur Sebastian Matthes ausnahmsweise auf der anderen Seite des Podcast-Studios Platz. Im Gespräch mit Christoph Moss, Experte für Newsroom-Organisation und Gründer der Beratungsfirma Mediamoss, reflektiert Matthes seinen Weg in den Journalismus, sein gespaltenes Verhältnis zu Düsseldorf und seinen ersten Berufswunsch. Denn wäre alles ein bisschen anders gekommen, wäre er heute Profi-Geiger. So kam es aber nicht, und deswegen kann Matthes davon berichten, wie er das Handelsblatt zum digitalen Vorreiter weiterentwickelt hat und wie diese Transformation im Newsroom beim Tagesgeschäft aussieht. Außerdem sprechen Moss und Matthes darüber, wie Künstliche Intelligenz den Journalismus in Zukunft verändern könnte. „Ich bin davon überzeugt, dass durchaus 60 Prozent von dem, was wir heute machen, in den nächsten vier bis acht Jahren automatisiert sein wird“, prognostiziert Matthes. „Das Schreiben wird nicht mehr der USP von Journalisten sein.“ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Bundesjustizminister Buschmann über den Zustand der FDP, eine neue Behördenkultur und Elektromusik05.04., 00:0005.04.2024, 00:0001:12:32
In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) über das kürzlich eingeführte Cannabis-Gesetz, den aktuellen Zustand der Koalition und die Bedeutung einer Behördenkultur. Der Minister diskutiert die Herausforderungen, die mit Veränderungen in Behördenstrukturen einhergehen. Eine positive Fehlerkultur und Bürokratieabbau sind für ihn essenziell, um Innovationen im öffentlichen Sektor voranzutreiben. Laut Buschmann ist „Change das Schwierigste, was man sich vorstellen kann, weil man es nicht per Gesetz verordnen kann“. Er unterstreicht die Bedeutung einer besseren Zusammenarbeit zwischen Staat und Unternehmen. „Wie kann ich den Unternehmen eigentlich helfen, den Erfolg zu haben, der uns als Gesellschaft stark macht? Wir sitzen alle in einem Boot“, betont er. In der aktuellen politisch herausfordernden Zeit hält Buschmann einen „methodischen Optimismus“ für entscheidend, um Deutschland durch die Krise zu führen und voranzutreiben. „Was ich brauche, ist die innere Zuversicht. Mit harter Arbeit, großer Anstrengung kriegen wir das alles hin.“ Im Podcast erklärt der Politiker, wie dieser Optimismus in der Praxis umgesetzt werden kann und wie er dabei helfen kann, dem wachsenden Einfluss des Populismus entgegenzuwirken. Außerdem spricht Buschmann, der sonst eher wenig über sein Privatleben preisgibt, sehr persönlich über Kindheitserinnerungen im Ruhrgebiet, Lebenspläne und seine Leidenschaft für elektronische Musik. Die Musikproduktion beschreibt er als kreativen Ausgleich zu seinem politischen Amt. „Vieles von dem, was wir im Justizministerium machen, ist natürlich sehr sachbezogen, sehr rational. Und trotzdem braucht man an bestimmten Stellen Kreativitätssprünge“, so Buschmann. Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Instrumenten-Experte Thöne über den Mythos Stradivari29.03., 00:0029.03.2024, 00:0000:59:11
In Handelsblatt Disrupt geht es diese Woche um eine Technologie, die ihren Höhepunkt schon vor rund 300 Jahren erreicht hat – den Geigenbau. Wie es möglich ist, dass der Klang der Stradivari bis heute unübertroffen bleibt, und was die Preise in schwindelerregende Höhen treibt, diskutiert Chefredakteur Sebastian Matthes mit Stradivari-Experte und Buchautor Jost Thöne. Thöne, der seit mehr als 36 Jahren Stradivaris studiert, hat diese Qualität von Geigenbau bisher nur in Italien gefunden. „Ich habe das Gefühl, dass Italiener über ein bestimmtes Gen verfügen, das wir alle so nicht in der Form haben, nämlich das Design. Die haben ein Talent dafür, Formen zu kreieren, die ich in anderen Ländern nicht finde“, so Thöne. Neben der künstlerischen und musikalischen Bedeutung werden Streichinstrumente auch als Anlageobjekte gehandelt. Thöne beobachtet ein wachsendes Interesse in den letzten zehn Jahren. „Die Champions League, darunter Stradivaris, Guarneri del Gesù, Guardaninis, die machen zurückgerechnet über die letzten 100 Jahre ungefähr zehn Prozent Rendite pro Jahr“, so Thöne. Bei neueren Geigen liege die Rendite bei fünf bis acht Prozent. „Wenn ich heute ein Instrument kaufe und es vielleicht eine Generation halte, dann wird es sehr, sehr spannend.“ Sie sprechen auch über die Möglichkeit der Tokenisierung von Instrumenten, die Thöne als zukunftsweisende Technologie sieht. „Beispielsweise können Werte tokenisiert, also verkauft werden, und ein Museum bekommt immense Summen in die Kasse gespült, ohne dass das Objekt das Museum verlässt.“ Das Geld, das daraus generiert wird, kann wieder für edukative Zwecke eingesetzt werden. „Die Demokratisierung der Stradivaris ist dann technisch möglich“, so Thöne. „Der einzige Punkt, der bisher nicht funktioniert, ist die rechtliche Situation.“ Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Ex-Kampfjetpilotin Nicola Winter: Wie behält man in Krisen die Nerven?22.03., 07:5122.03.2024, 07:5100:47:33
Nicola Winters bemerkenswerte Karriere führte sie von der Bundeswehr bis zur Raumfahrt. Nach ihrem Abitur bewarb sie sich bei der Luftwaffe und zählte zu den ersten Kampfjetpilotinnen in Deutschland. Parallel studierte sie Luft- und Raumfahrttechnik und ließ sich zur Sanitäterin ausbilden. Um ein tieferes Verständnis dafür zu entwickeln, wie Unternehmen funktionieren, wechselte sie 2008 zur Unternehmensberatung McKinsey. Ende 2022 gelang es ihr, sich unter 22.000 Bewerbern einen Platz in der Astronautenreserve der Europäischen Raumfahrtagentur Esa zu sichern. Heute ist sie als Dozentin für Krisenmanagement tätig und gefragte Keynote-Speakerin. Handelsblatt-Vize-Chefin Kirsten Ludowig hat mit Winter in ihrem Handelsblatt Podcast „Rethink Work“ darüber gesprochen, was gute Führung auszeichnet, wie man Krisen meistert und warum ein stoischer Mindset in schwierigen Situationen hilfreich ist. Während ihrer Zeit bei der Bundeswehr stieß sie oft an ihre Grenzen. „Und jedes Mal, wenn man das tut und sich durchbeißt, dann erweitert man die Grenzen, und das macht richtig Freude“, sagt Winter. Winters Sicht auf Führung und Teamarbeit ist geprägt durch ihre militärische Laufbahn und Erfahrungen bei McKinsey. Aus ihrer Sicht gebe es hierzulande viele schlechte Chefs, da in Deutschland „Führung nicht gezielt erlernt“ werde und Feedback oft nicht ehrlich sei. Sie betont die Bedeutung von Authentizität, empathischer Führung und der Bereitschaft, ständig dazuzulernen. Hier geht's zum Podcast "Rethink Work": https://open.spotify.com/show/2xMY8zixEwszxbP3bYgcY2?si=21c129b7a2794cbc Das exklusive Abo-Angebot für Sie als Handelsblatt Disrupt-Hörerinnen und Hörer: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen