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Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft

Larissa Holzki, Handelsblatt

Business · News · Technology

394 Episoden · neueste 09.10.

Häufig erwähnt

Episoden

394
  1. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Siemens-Industrievorstand Cedrik Neike im Interview
    20.12., 03:0001:14:35

    In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt hören Sie zwei Interviews vom Handelsblatt-Industriegipfel: Dort hat Chefredakteur Sebastian Matthes zunächst mit Vizekanzler und Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) gesprochen und anschließend mit Siemens-Industrievorstand Cedrik Neike. Habeck räumt im Interview mit Matthes ein, dass das Bild, das die inzwischen zerbrochene Ampelkoalition in der Öffentlichkeit abgegeben habe, oft das einer Zank-Koalition gewesen sei. Gefragt, ob er sich vorstellen könne, in der Zukunft mit der CSU zu regieren, antwortet Habeck: „Es ist der richtige Umgang mit Konflikten, der ein Land zusammenhält und eine gute Regierung ausmacht. Und ich habe nicht viel Vertrauen, dass dieser Umgang gerade in der Union geübt wird.“ Und dann macht er einen überraschenden Vergleich auf: zur Liebe. Habeck und Matthes diskutieren außerdem über den Zustand der deutschen Wirtschaft und Wege, um aus der Krise zu gelangen. Wie kann die heimische Industrie gestärkt werden? Was sind Habecks Antworten auf die Kritik an der Industriepolitik der Ampel? Und wie steht es um die Klimaziele sowie den Kurs für die Energiewende? Die Antworten hören Sie im ersten Teil dieser Folge. Mit Siemens-Manager Neike spricht Matthes über den richtigen Umgang mit China. Trotz der wachsenden geopolitischen Spannungen setzt Siemens stark auf den chinesischen Markt. „Wir dürfen uns jetzt vor allem nicht aus China zurückziehen“, sagt Neike, der bei Siemens die Sparte Digital Industries (DI) verantwortet. In dem Gespräch räumt Neike auch Fehler in der eigenen China-Strategie ein: „Wir sind wahrscheinlich nicht schnell genug in China gewesen.“ Somit hätten starke lokale Wettbewerber nachwachsen können. Und das habe auch Konsequenzen für das Gesamtgeschäft von Siemens. Im November hatte der Konzern zwar einen Rekordgewinn verzeichnet, aber trotzdem einen Stellenabbau im Automatisierungsbereich angekündigt. Vor seiner Zeit bei Siemens hat Neike 16 Jahre lang bei Cisco im Silicon Valley gearbeitet. Im Gespräch mit Matthes geht es auch um den Wechsel von dort zu einem deutschen Traditionskonzern, um die Chancen und Risiken der deutschen Wirtschaft und die Bedeutung von Neugier, Mut und Erdung bei Führungskräften, um die Herausforderungen der Zukunft anzugehen. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  2. Bosch-Chef Stefan Hartung zum Standort Deutschland: „Wenn man attraktiv ist, kommt auch das Kapital“
    13.12., 03:0001:14:01

    In der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt analysiert Chefredakteur Sebastian Matthes gemeinsam mit Bosch-Chef Stefan Hartung die herausfordernde Lage in der deutschen Industrie. „Wir hatten ja ursprünglich mal alle die Vorstellung, wir gehen so in die goldenen 20er“, erinnert sich Hartung. Doch externe Schocks wie die Pandemie, politische Krisen und ein schwächelnder Automobilsektor hätten die Realität verändert. „Zurück geht ja nie was. Es geht ja immer nur voran. Die Frage ist nur, wo geht es hin?“, so Hartung. Er betont, dass die Industrie neue Wege finden müsse, um international wettbewerbsfähig zu bleiben – sei es durch Bürokratieabbau oder gezielte Investitionen in Bildung und Technologie. Hartung erklärt, wie er den traditionsreichen Konzern durch Zeiten tiefgreifender Transformation führt. Bosch spüre insbesondere in den Bereichen Mobilität, Industrietechnik, Energie- und Gebäudetechnik und smarte Gebrauchsgüter besonders großen Transformationsdruck. Hartung erläutert im Podcast, wie er den Angriffen in den vier Geschäftsfeldern begegnen will und warum er trotz der schlechten Rahmenbedingungen am Standort Deutschland festhält. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  3. RWE-Chef Krebber zur Energiewende: „Kernenergie ist kein guter Partner der Erneuerbaren“
    06.12., 03:0001:08:15

    Am 6. November erlebte Deutschland eine sogenannte Dunkelflaute: es wehte so gut wie kein Wind und die Sonne schien kaum. Also standen die Windräder still und die Solarpanele produzierten keinen Strom. Ein Stresstest für die deutsche Stromversorgung und die Energiewende. Könnte ein Wiedereinstieg Deutschlands in die Kernenergie befürchtete Versorgungsengpässe verhindern? Darüber diskutiert Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes mit RWE-Chef Markus Krebber in dieser Podcast-Folge. Der CEO von Deutschlands größtem Stromerzeuger fordert stattdessen, dass die Betreiber von Kraftwerken, Batteriespeichern oder anderen nachhaltigen Energiequellen dafür bezahlt werden, dass sie Kapazitäten bereithalten – unabhängig davon, ob diese genutzt werden oder nicht. Warum Krebber dieses Modell ausgerechnet mit der Feuerwehr vergleicht und was er damit meint, hören Sie in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt. Lesen Sie hier, ob die Atomkraft eine neue Chance bekommt Für alle Hörerinnen und Hörer, die mit geballtem Wirtschaftswissen punkten möchten, ist die Zeit günstig: Nur bis zum 8. Dezember haben Sie die Gelegenheit, sich das Handelsblatt digital oder gedruckt für zwölf Monate mit 50% Rabatt zu sichern. Dieses besondere Vorteilsangebot finden Sie jetzt unter handelsblatt.com/minus50. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  4. Aleph-Alpha-CEO Jonas Andrulis: „Wir sind weit entfernt davon, dass die Technologie überall besser ist als wir"
    29.11., 09:0901:02:09

    Er gilt als der bekannteste KI-Gründer Deutschlands: Jonas Andrulis hat mit Aleph Alpha ein Start-up aufgebaut, das im globalen Wettbewerb – etwa mit dem französischen Mistral – zu den vielversprechendsten KI-Unternehmen zählt. Larissa Holzki, Teamleiterin für KI beim Handelsblatt, spricht mit Andrulis über europäische Souveränität, die Zukunft der Arbeit und die Grenzen der Künstlichen Intelligenz. Andrulis hat sich mit Aleph Alpha bewusst gegen die Entwicklung eines allgemeinen Chatbots entschieden. Das Heidelberger Unternehmen entwickelt spezialisierte Technologien für Verwaltung und Industrie. „Wir waren das erste und sind immer noch das einzige Unternehmen auf der Welt, das die Ergebnisse von KI tatsächlich nachvollziehbar erklärbar macht und so eben keine Blackbox hat“, erklärt der Firmenchef. Angesichts der Dominanz amerikanischer Tech-Giganten fordert Andrulis eine eigenständige KI-Infrastruktur in Europa. „Diese Basistechnologie wird alles, was wir tun, jede Form von Wissensarbeit verändern und prägen. Und wenn wir dabei bei so einer Basistechnologie erpressbar und abhängig sind von anderen Unternehmen, dann werden diese Unternehmen natürlich vor allem ihren eigenen Gewinn maximieren“, so Andrulis. Sie sprechen auch über die Vision einer Allgemeinen Künstlichen Intelligenz (AGI). Obwohl die Fortschritte bei KI beeindruckend sind, mahnt Andrulis zur Vorsicht. Viele hätten erwartet, dass „KI den Menschen überflügeln und die ganze Büroarbeit revolutioniert wird. Da hat sich aber inzwischen eigentlich gezeigt, dass das so einfach nun wieder auch nicht ist“, so Andrulis. Für alle Hörerinnen und Hörer, die mit geballtem Wirtschaftswissen punkten möchten, ist die Zeit günstig: Nur bis zum 8. Dezember haben Sie die Gelegenheit, sich das Handelsblatt digital oder gedruckt für zwölf Monate mit 50% Rabatt zu sichern. Dieses besondere Vorteilsangebot finden Sie jetzt unter handelsblatt.com/minus50. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  5. Unternehmer Harald Christ: „Ich hätte mir gewünscht, dass man diese Regierungszeit verantwortungsvoll zu Ende bringt"
    22.11., 03:0001:12:23

    In dieser Folge von Disrupt spricht Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes mit dem Unternehmer und Politiker Harald Christ (FDP). Die beiden erörtern die aktuelle politische Lage in Deutschland, und auch die eigenen Erfahrungen des Gastes in der Politik – erst in der SPD, dann in der FDP. Auch Persönliches kommt zur Sprache: Christ reflektiert seinen Werdegang, den sozialen Aufstieg aus einer Arbeiterfamilie. „Ich hatte es nicht leicht, auch nicht in der Schule. Es gibt viele Erlebnisse, auch schwierige, in denen ich gemerkt habe, dass es Ressentiments gibt“, sagt Christ. „Aber mir war schon als Kind klar, dass es auf mich selbst ankommt, auf eigenen Einsatz, um was draus zu machen.“ Im Gespräch geht es außerdem um die kürzlich gescheiterte Ampel-Koalition. Christ und Matthes diskutieren die Bedeutung der Ampelregierung und die möglichen zukünftigen politischen Koalitionen, und auch die Werte und die Glaubwürdigkeit der FDP. „Für mich zeichnete sich das schon seit Wochen ab, dass die FDP raus will aus dieser Regierung“, sagt Harald Christ. „Dass es am Ende so dramatisch geendet ist, an dem Tag, an dem Donald Trump als US-Präsident gewählt worden ist, das hat mich dann doch sehr getroffen.“ Ein weiterer Teil des Gesprächs dreht sich um die Verantwortung von Unternehmern in der Gesellschaft. Christ teilt seine Erfahrungen und Einsichten und betont die Wichtigkeit von Transparenz, Vertrauen und Engagement in der Gesellschaft. Für alle Hörerinnen und Hörer, die mit geballtem Wirtschaftswissen punkten möchten, ist die Zeit günstig: Nur bis zum 8. Dezember haben Sie die Gelegenheit, sich das Handelsblatt digital oder gedruckt für zwölf Monate mit 50% Rabatt zu sichern. Dieses besondere Vorteilsangebot finden Sie jetzt unter handelsblatt.com/minus50. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  6. SPD-Co-Chef Lars Klingbeil: Mein Angebot an Friedrich Merz
    15.11., 03:0001:02:10

    Für die einen ist Lars Klingbeil ein treuer Parteisoldat, für die anderen ein geschickter Stratege, der maßgeblich dafür verantwortlich ist, dass Olaf Scholz Kanzler werden konnte. In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt beschreibt der SPD-Co-Vorsitzende, wie er den Abend erlebt hat, an dem die Ampel-Regierung zerbrochen ist und welche Gedanken ihm beim Kickboxen am nächsten Morgen durch den Kopf gingen. „Ein historischer Moment klingt wahnsinnig groß, aber ich glaube, Sie wissen, was ich meine. Über diesen Bruch wird man in 20 Jahren noch reden“, so Klingbeil. Im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes spricht der Politiker auch über Fehler der Koalition. Er kritisiert das fehlende „strategische Zentrum“ und sieht den mangelnden Rückhalt und das fehlende Vertrauen untereinander als zentrale Schwachstellen. Klingbeil fordert eine Neuausrichtung der politischen Agenda, um die Herausforderungen der modernen Gesellschaft wie den Fachkräftemangel und die hohen Energiepreise zu bewältigen. Matthes und Klingbeil sprechen auch über die Zukunft der SPD und ihre neue Wahlkampfausrichtung. Klingbeil sieht das Potenzial in der Fokussierung auf die „arbeitende Mitte“: „Für mich sind die Leistungsträger dieser Gesellschaft die Pflegekräfte und die Busfahrer und die Polizisten in diesem Land. Die Lehrer, diejenigen, die im Krankenhaus arbeiten und diejenigen, die im Handwerk arbeiten“. Warum Klingbeil trotz allem an Olaf Scholz als Kanzlerkandidat festhält, warum die SPD nicht auf Boris Pistorius setzt und wie sein Zukunftsbild für Deutschland aussieht, besprechen Matthes und Klingbeil im Podcast. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: Jetzt 30% auf das Jahresabo sichern unter: handelsblatt.com/podcast30 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  7. Taiwans Cyber-Botschafterin Audrey Tang: "Technologie und Demokratie sind genau das Gleiche"
    08.11., 03:0000:49:26

    Sie ist eine der weltweit führenden Digitalexpertinnen: Audrey Tang begann schon mit acht Jahren zu programmieren, zeichnete sich Tastaturen auf Papier und erlernte so das Programmieren – ohne eigenen Computer. Mit 14 ist sie von der Schule gegangen. Acht Jahre lang prägte sie die taiwanesische Politik als Digitalministerin. Sie war die jüngste und die erste offen transsexuelle Ministerin der Welt. Heute vertritt sie Taiwan als Cyber-Botschafterin rund um den Globus. In der neuen Folge Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes mit Tang darüber, warum sie als ehemalige aktivistische Hackerin auf eine Ministerbank wechselte. Sie sprechen auch die Rolle der Demokratie in Zeiten wachsender technologischer Macht. Tang betont die Dinglichkeit eines inklusiven Ansatzes in der digitalen Politik. Sie beschreibt, wie Taiwan Bürgerinnen und Bürger unabhängig von ihren technischen Kenntnissen, aktiv in politische Prozesse einbindet. Denn dort werden Plattformen zur Verfügung gestellt, die jedem – insbesondere auch unter 18-Jährigen – ermöglichen, aktiv an der gesellschaftlichen Gestaltung mitzuwirken. Im Podcast spricht Tang außerdem darüber, wie sich die US-Wahl auf die Beziehungen zwischen Taiwan und den USA auswirken könnte, wie sich ihr Alltag in Taiwan verändert hat und sie verrät, warum sie die Touchscreens ihrer Geräte auf Schwarz-Weiß stellt. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: Jetzt 30% auf das Jahresabo sichern unter: handelsblatt.com/podcast30 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  8. Jens Spahn mit Blick auf die Bundestagswahl: „Wir brauchen idealerweise über 40 Prozent“
    01.11., 03:0001:12:51

    Er war kurzzeitig der beliebteste Politiker des Landes und der jüngste Minister: Jens Spahn (CDU), ehemaliger Gesundheitsminister und heute stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. In der neuen Folge Handelsblatt Disrupt diskutiert der Politiker mit Chefredakteur Sebastian Matthes über den Zustand Deutschlands, die Herausforderungen für Wirtschaft und Gesellschaft und seine Vision für einen politischen Neuanfang. Spahn beschreibt eine resignative Stimmung im Land: „Das Beste liegt hinter uns“. Der ehemalige Bundesminister sieht im derzeitigen Regierungsstreit ein massives Problem für die Wirtschaft. „Wenn der Wirtschafts- und der Finanzminister der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt, Deutschland, jeden Tag streiten, gefährdet alleine das den Investitionsstandort“, so Spahn. Als Alternative schlägt Jens Spahn neuen Optimismus vor: „Ja, es ist grad echt schwer, wir haben Probleme, aber Leute, wenn ein Land es packt, dann doch dieses. Wer, wenn nicht Deutschland?“ Und wie könnte die nächste Bundesregierung aussehen, die die zukünftigen Probleme Deutschlands angeht? Mit Blick auf die Bundestagswahl 2025 will sich Spahn auf keine Wunschkoalition festlegen. Stattdessen fordert er im Podcast-Gespräch einen "bold move, einen mutigen Schritt" von der Union. Um einen Politikwechsel zu schaffen müsse ein starkes Wahlergebnis her: "Dann brauchen wir idealerweise über 40 Prozent." Außerdem erläutert Spahn, warum er sich Gedanken über die Bundestagswahl 2029 macht. Im Gespräch wird es aber auch persönlich: Jens Spahn spricht im Podcast offen über seine Ambitionen, seine größten Fehler und die Kanzlerpläne, die ihn schon als Schüler begleitet haben. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: Jetzt 30% auf das Jahresabo sichern unter: handelsblatt.com/podcast30 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  9. Max-Planck-Präsident Cramer: „Wir können noch mit USA und China mithalten – müssen aber auf die Tube drücken“
    25.10., 03:0001:03:14

    Patrick Cramer; Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, hat in seinem Buch „Zukunftswelten“ seine Reise zu den 84 Forschungsinstituten der Max-Planck-Gesellschaft festgehalten. Dort tauschte er sich mit Forscherinnen und Direktoren über die Zukunft der Wissenschaft aus – von der Astrophysik über die Medizin bis hin zur Künstlichen Intelligenz (KI). „Die Zukunft entsteht eben in den Köpfen der Menschen. Es liegt an uns, was wir daraus machen“, so Cramer. Im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes geht es auch um Deutschlands und Europas Position in der globalen Wissenschaft. „In der Forschung sind wir Weltspitze. Wir können in Europa immer noch mit USA und China mithalten und müssen einfach auf die Tube drücken, dass das auch so bleibt“, erklärt Cramer. Er betont jedoch auch die Herausforderungen bei der Kommerzialisierung wissenschaftlicher Innovationen: „Es muss uns irgendwann mal gelingen, dass wir in Europa auch Big Money haben und wir riskant reingehen in diese Start-ups und versuchen, die groß zu machen, so dass wir dann einzelne große Firmen, auch Global Players, in Europa haben können.“ Cramer geht außerdem darauf ein, wie KI die Forschung revolutioniert. Besonders in der Diagnostik und Therapie werde die Integration von KI-Tools die Entwicklung erheblich beschleunigen und präziser machen. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: Jetzt 30% auf das Jahresabo sichern unter: handelsblatt.com/podcast30 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  10. KI-Experte Neil Lawrence: „Ich halte Künstliche Intelligenz für einen zutiefst problematischen Begriff“
    18.10., 03:0001:14:04

    Handelsblatt Disrupt Cambridge-Professor Neil Lawrence gilt als einer der renommiertesten Experten für Künstliche Intelligenz – dabei mag er diese Bezeichnung gar nicht: „Ich halte Künstliche Intelligenz für einen tief problematischen Begriff“, sagt er in einer neuen Folge des Podcasts Handelsblatt Disrupt. Der Begriff wecke bei Menschen nämlich die völlig falsche Erwartung, dass da eine Technologie entwickelt werde, die ähnlich denke und Entscheidungen treffe wie sie. Laut Lawrence ist das eine Fehlannahme. Ein ganzes Buch hat der Computerwissenschaftler gerade der Frage gewidmet, was menschliche von maschineller Intelligenz unterscheidet. Im Podcast sagt der Brite: „Mir hat jemand gesagt, wir könnten den Grundschulunterricht bereits durch Maschinen ersetzen. Ich meine: Wovon in aller Welt reden Sie da?“ Kein Kind werde aus schwierigen Verhältnissen eine Karriere aufbauen, werde jemals sagen: „Ich habe ChatGPT getroffen und es hat an mich geglaubt.“ Lawrence hält Künstliche Intelligenz für eine transformative Technologie. Aber die Vorstellung, dass eine Allgemeine Künstliche Intelligenz all unsere Probleme löse, bezeichnet er als „verrückt“. Die Vision, eine solche Technologie erschaffen zu können, sei eine „Heldenerzählung“ , mit der Männer im Silicon Valley und an der Wall Street die Hoffnung auf Wohlstand wecken könnten und selbst immer reicher und mächtiger würden. Die zunehmende Machtkonzentration bei den Technologiekonzernen beobachtet Lawrence mit Sorge. Im Gespräch mit Handelsblatt KI-Teamleiterin Larissa Holzki spricht er darüber, warum er dennoch selbst für einige Jahre bei Amazon gearbeitet hat, welche techno-sozialen Risiken er bei der KI-Entwicklung sieht – und warum ihn die Verleihung von zwei Nobelpreisen an KI-Forscher überrascht hat. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: Jetzt 30% auf das Jahresabo sichern unter: handelsblatt.com/podcast30 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  11. Yuval Noah Harari: „KI könnte den Lauf unserer Geschichte verändern"
    11.10., 03:0001:01:21

    Yuval Noah Harari, israelischer Historiker und Bestsellerautor, spricht im Podcast Handelsblatt Disrupt mit Chefredakteur Sebastian Matthes über die Krise der liberalen Demokratie weltweit. Dafür macht er unter anderem die Informationstechnologie verantwortlich: „Wir haben die fortschrittlichste Informationstechnologie der Geschichte, und die Menschen verlieren die Fähigkeit, miteinander zu sprechen und sich zuzuhören“. Demokratie, so Harari, sei im Kern ein großes Gespräch, das auf Informationstechnologie basiert. Harari und Matthes sprechen außerdem über Künstliche Intelligenz (KI) und die Gefahr, die von ihr ausgehen könnte. Harari warnt: „KI erschüttert in gewisser Weise die Grundlagen der demokratischen Ordnung“. Er sieht in KI eine neue Art von Technologie, die erstmals selbst Entscheidungen treffen und neue Ideen entwickeln kann. Anhand von Beispielen aus der Finanzwelt veranschaulicht Harari, wie KI bereits heute komplexe Finanzinstrumente erschafft, die in wenigen Jahren kein Mensch mehr verstehen oder regulieren kann. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: Jetzt 30% auf das Jahresabo sichern unter: handelsblatt.com/podcast30 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  12. Silo-AI-Chef Sarlin: „KI an sich ist weder ein Produkt noch eine Lösung“
    04.10., 03:0000:50:00

    Peter Sarlin ist der Mann hinter Europas größtem KI-Deal. Der 38-jährige Gründer aus Finnland hat seine Firma Silo AI im Sommer für 665 Millionen US-Dollar an den US-Chipkonzern AMD verkauft. Das ist mehr als Google einst für seine KI-Tochter Deepmind zahlte – und umso bemerkenswerter, weil der Gründer und sein Team die Firma lange ohne Fremdkapital aufgebaut haben. Doch Peter Sarlin betrachtet das eigenfinanzierte Wachstum heute vielmehr als Grund für den Erfolg denn als Hindernis. Ablenkung durch hohe Wachstumsziele und Investoreninteressen gab es nicht. „Wir mussten den Schwerpunkt auf die Kunden legen“, sagt er im Podcast. Anders als bei Wettbewerbern habe der Fokus so darauf gelegen, mit Künstlicher Intelligenz Mehrwert zu schaffen und KI in autonome Fahrzeuge, Telefonkameras und digitale Plattformen zu integrieren. Die im KI-Hype verbreitete Vorstellung, Künstliche Intelligenz sei die Lösung für praktisch alle Probleme, sieht Peter Sarlin kritisch. „KI an sich ist weder ein Produkt noch eine Lösung“, sagt der Unternehmer. Die Erwartung, man könne die Technologie direkt in Unternehmen einführen, habe sich als falsch erwiesen. Stattdessen werde der Wert erst durch die Einbettung in digitale Produkte geschaffen. Genau darin liegt aus Sarlins Sicht nun die größte Herausforderung für Europa. Denn bisher gibt es kaum große Softwareunternehmen mit Plattformgeschäften, die leicht vom KI-Boom profitieren könnten. Hiesige Industriekonzerne müssten sich erst neu erfinden, um das Potenzial von KI zu heben. Sarlin sagt: „In vielen Fällen sind Anstrengungen um Software-Produkte und digitale Plattformen erforderlich, bevor KI in Produkte eingeführt werden kann.“ Warum der Unternehmer dennoch große Chancen für Europa sieht, was die Beweggründe für den Verkauf seiner Firma waren und wie er vor Jahren persönlich zur Stabilität des europäischen Finanzsystems beigetragen hat, das bespricht Peter Sarlin in einer neuen Folge von Handelsblatt Disrupt mit KI-Teamleiterin Larissa Holzki. Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Larissa Holzki bei LinkedIn (@larissaholzki) oder per Mail (l.holzki@handelsblattgroup.com) kontaktieren. Jeden Freitag verschickt Larissa Holzki als Leiterin unseres Teams für Künstliche Intelligenz das Handelsblatt KI-Briefing mit den wichtigsten KI-News der Woche. Die Anmeldung zum Newsletter ist kostenlos unter https://newsletter.handelsblatt.com/ki-briefing/. Außerdem vertonen wir das KI-Briefing auch mit Larissa Holzkis KI-Stimme. Hier können Sie das News-Update auch als Podcast hören https://www.handelsblatt.com/audio/ki-briefing/. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: Jetzt 30% auf das Jahresabo sichern unter: handelsblatt.com/podcast30 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  13. „Schlaraffenland für Digitalisierung“ – Schwarz-Digitalchef Rolf Schumann über Zukunft des Einzelhandel
    27.09., 03:0001:12:40

    Mit zehn Jahren hat Rolf Schumann angefangen zu programmieren. Damals, in den 1980er Jahren, war das Internet tatsächlich Neuland und auf dem breiten Markt gab es lediglich primitive Computer. "Das Ding hieß Sinclair ZX81", erinnert sich Schumann im Podcast-Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. "Ich fand es als Kind einfach toll, dass die Maschine Gedanken, die man selber hat, umsetzt." Sein weiterer Werdegang führte Schumann zu SAP und über das Silicon Valley bis zur Schwarz Gruppe, zu der Discounter-Marken wie Lidl und Kaufland gehören. Heute ist Rolf Schumann Chief Digital Officer sowie Co-CEO bei der Schwarz Gruppe und deren neuer Sparte Schwarz Digits – und treibt als solcher digitale Innovationen und IT-Services der Unternehmensgruppe voran. Mit Sebastian Matthes spricht der CDO über die strategische Neuausrichtung der Schwarz Gruppe. „Das ist das spannendste IT-Projekt Europas“, sagt Schumann über die umfassenden Veränderungen, die die Schwarz-Gruppe anstrebt. Ein zentrales Element der Transformation sei die Implementierung von Kundenbindungsprogrammen wie Lidl Plus und Kaufland Card, die es dem Unternehmen ermöglichen, Kundenbeziehungen personalisierter zu gestalten. Hierdurch erhofft sich die Schwarz-Gruppe, ihre Marktposition zu stärken und sich gegenüber Wettbewerbern wie Aldi und Rewe weiterzuentwickeln. Und auch im Wettbewerb mit großen Anbietern wie Amazon und Microsoft, muss sich die Schwarz Gruppe zunehmend behaupten, insbesondere im Cloud- und Cyber-Sicherheitsbereich. Schwarz Digits soll hier als digitale Innovationsschmiede funktionieren. "Wir haben festgestellt, dass das Thema Cyber-Sicherheit immer wilder wird", so Schumann. "Wir haben Stück für Stück erkannt, dass es Technologien gibt, die für die Schwarz-Gruppe unabdingbar sind und die man in der eigenen Hand halten muss, um unabhängig zu bleiben." Wo genau Rolf Schumann als Chief Digital Officer bei seiner Arbeit die größten Herausforderungen sieht und wie er sie in der Praxis angeht, hören Sie im Podcast. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: Jetzt 30% auf das Jahresabo sichern unter: handelsblatt.com/podcast30 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  14. Wie denken und handeln Superreiche? Vermögensforscher Thomas Druyen hat ihnen in den Kopf geschaut
    20.09., 03:0000:56:58

    Ab welchem Vermögen gilt man eigentlich als reich? Wie verändert sich die Psyche der Superreichen? Und ist es heutzutage einfacher, schon in jungen Jahren Multimilliardär zu werden? Diese Fragen beschäftigen Thomas Druyen. Er ist Vermögensforscher, Autor und Professor an der Sigmund-Freud Universität in Wien. Im Gespräch mit Handelsblatt Chefredakteur Sebastian Matthes gibt Druyen tiefe Einblicke in die Welt der Reichen. Er beleuchtet, was Menschen dazu bewegt, extrem wohlhabend zu werden. Besonders spannend findet Druyen die Frage, wie sich Reiche untereinander unterscheiden. Dabei macht er deutlich: Ab einem gewissen Vermögensniveau leben Superreiche in „einem anderen Weltall“. Druyen beschreibt, wie Selfmade-Millionäre in den letzten Jahrzehnten an Einfluss gewonnen haben und unterstreicht die Bedeutung von Innovationen, insbesondere im Technologiebereich, die es jungen Menschen heute erleichtern, wohlhabend zu werden Druyen betont, dass der Weg zum Wohlstand kein Zufall sei. „Es ist eine Leidenschaft“, sagt er, die Unternehmer wie Elon Musk motiviere, immer weiterzugehen - selbst wenn sie mehrfach scheitern. „Da ist wirklich keine und keiner, der mir den Eindruck vermittelt, es ging ums Geld. Darüber reden die gar nicht. Es geht darum, mit dem Geld etwas zu machen“, erläutert Druyen. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  15. „Wir wollen mit 400 Mitarbeitern alle zwei Wochen eine Rakete bauen“ – Isar-Aerospace-Chef Daniel Metzler
    13.09., 03:0001:06:16

    Daniel Metzler steht kurz davor, seine erste Rakete in den Weltraum zu schießen. Die Raumfahrt faszinierte ihn bereits in der Jugend. Heute entwickelt der Mitgründer und CEO von Isar Aerospace Trägerraketen in Serie für internationale Kunden. Als er und seine Mitgründer sich 2018 dazu entschieden, nicht nur Triebwerke, sondern eine komplette Rakete in Deutschland zu bauen, konnten sie Investoren aus der ganzen Welt gewinnen und haben seither 400 Millionen Euro eingesammelt. Im Gespräch mit Chefredakteur Sebastian Matthes live beim Summer Camp der Handelsblatt Media Group in München betont Metzler, dass in Deutschland zu viel geklagt und zu wenig gemacht werde. So entstehe in der Raumfahrt ein neuer großer Markt, von dem Deutschland trotz bester Voraussetzungen bislang wenig profitiere. Metzler betont, dass es nicht ausreiche, nur Raketen zu bauen – es bedürfe einer industriellen Serienproduktion. „Im Moment baut ganz Europa mit ihren 30.000 Mitarbeitern im Raketenbusiness zwei oder drei Raketen pro Jahr. Das wollen wir mit 400 Leuten alle zwei Wochen machen. Und da muss man sich schon mal im Kopf klar werden, was man eigentlich alles anders machen muss.“ Er fordert eine langfristige Strategie, die Deutschland als wichtigen Akteur im globalen Raumfahrtwettbewerb positioniert. Warum Metzler trotz der Herausforderungen für seine Raketenfabrik am Standort Deutschland festhält, welcher sein größter unternehmerischer Fehler war und warum seine erste Rakete wohl explodieren wird – all das besprechen Matthes und Metzler in der neuen Podcastfolge von Handelsblatt Disrupt. Helfen Sie uns, Ihr Hörerlebnis noch besser zu machen. Nehmen Sie an unserer Umfrage teil und sagen Sie uns, was Ihnen gefällt – und was nicht. Unter allen Teilnehmern verlosen wir 5x einen 50€ Wunschgutschein, der bei über 500 Partnern einlösbar ist! Hier geht es zur Umfrage. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  16. Deutsche-Bank-Chef Sewing und Finanzminister Lindner fordern: Die Deutschen müssen mehr arbeiten
    06.09., 03:0001:11:10

    Handelsblatt Disrupt meldet sich in dieser Woche vom Handelsblatt-Bankengipfel in Frankfurt. Zwei Tage lang haben wichtige Branchenvertreter und politische Entscheider über die Lage an den Finanzmärkten, Konjunktursorgen und technologische Disruptionen diskutiert. Zum Auftakt des Gipfels sprach Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes mit Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing über die Ergebnisse der Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen. „Der Rest der Welt blickt schon seit einiger Zeit immer skeptischer auf Deutschland“, warnt Sewing. Die Erfolge populistischer Parteien bei den Landtagswahlen verschärften die Krise des Landes. Er sorge sich um die Zukunft des Standorts Deutschland, da Investoren zunehmend an der Reformfähigkeit, Leistungsbereitschaft und dem Leistungswillen hierzulande zweifelten. Sewing fordert politische und wirtschaftliche Reformen und sieht dringenden Handlungsbedarf. „Mit durchschnittlich 26 Arbeitsstunden pro Woche und einer Rente mit 63 werden wir es nicht schaffen.“ Ein erster Schritt sei es, den OECD-Durchschnitt von 33 bis 34 Arbeitsstunden pro Woche zu erreichen. Im zweiten Teil des Podcasts hören Sie ein Interview mit Bundesfinanzminister Christian Lindner. Der FDP-Chef betont im Gespräch mit Matthes die Dringlichkeit der Umsetzung des Wachstumspakets sowie verschärfte Maßnahmen in der Migrationspolitik. „Das sind jetzt zwei der Schlüsselaufgaben für diesen Herbst“, sagt Lindner. Und an ihrem Gelingen „wird die Öffentlichkeit und werde auch ich die Koalition messen“. Auch die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands war ein zentrales Thema. „Deutschland hat in den vergangenen Jahren dramatisch an Wettbewerbsfähigkeit verloren“, so Lindner. Er fordert eine Steuerreform und den Abbau von Bürokratie. Zudem kritisiert er die Risikoabstinenz in der Wirtschaft, die das Wachstum behindere. „Wir werden alle mehr tun müssen als unsere Pflicht“, sagt der Finanzminister. Helfen Sie uns, Ihr Hörerlebnis noch besser zu machen. Nehmen Sie an unserer Umfrage teil und sagen Sie uns, was Ihnen gefällt – und was nicht. Unter allen Teilnehmern verlosen wir 5x einen 50€ Wunschgutschein, der bei über 500 Partnern einlösbar ist! Hier geht es zur Umfrage. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  17. DHL-Chef Tobias Meyer: „Wenn wir Regulierung auf Regulierung stapeln, werden wir nicht mehr wettbewerbsfähig sein“
    30.08., 07:0601:05:58

    Seit rund 15 Monaten ist Tobias Meyer CEO der DHL. Er zählt zu den einflussreichsten Managern im globalen Logistiksektor. Während das Auslandsgeschäft der DHL boomt, leidet die deutsche Paket- und Briefdivision. Im Podcast spricht Meyer mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes über die Herausforderungen durch sinkende Margen und einen steigenden Regulierungsdruck. „Wenn wir Regulierung auf Regulierung stapeln und die Prozesse immer langsamer werden, werden wir in einigen Bereichen nicht mehr wettbewerbsfähig sein.“ Meyer spricht auch über die Veränderungen der globalen Handelsströme und deren Auswirkungen auf die Logistikbranche: „Im Moment ist das stärkste Wachstum des Handels in Asien. Und China ist da voll dabei“. Gleichzeitig warnt er: „Wir sehen auch, dass wir teilweise keine deutschen Produkte mehr in unseren Fliegern transportieren, sondern durchaus Produkte anderer Hersteller“. DHL agiert in 220 Ländern und steht immer wieder im Zentrum geopolitischer Krisen. Meyer gibt Einblicke in die internen Prozesse und erklärt, wie das Unternehmen in solchen Situationen reagiert: „Wir gehen davon aus, dass wir Leute vor Ort haben, die primär wissen, was zu tun ist. Und als Führungskraft muss man aufpassen, nicht mehr Kapazitäten zu binden, als man unmittelbar helfen kann.“ Wie wird die Zukunft der Briefzustellung in Deutschland aussehen? Was sind die größten Hürden für eine CO2-neutrale Logistik? Und warum trägt Tobias Meyer regelmäßig selbst die Post aus? Diese und weitere Themen diskutieren Matthes und Meyer in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt. Helfen Sie uns, Ihr Hörerlebnis noch besser zu machen. Nehmen Sie an unserer Umfrage teil und sagen Sie uns, was Ihnen gefällt – und was nicht. Unter allen Teilnehmern verlosen wir 5x einen 50€ Wunschgutschein, der bei über 500 Partnern einlösbar ist! Hier geht es zur Umfrage. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  18. Renk-Chefin Wiegand über KI in der Rüstungsindustrie: „Wir haben alle Ressourcen in Europa, um vorne dabei zu sein“
    23.08., 03:0001:01:42

    Seit 2021 steht Susanne Wiegand an der Spitze der Renk AG, die Spezialgetriebe und Fahrwerke für Panzer, Fregatten und Eisbrecher baut. Im Gespräch mit Larissa Holzki, Teamleiterin KI beim Handelsblatt, beklagt sie, dass die öffentliche Diskussion über das Thema Verteidigungsbereitschaft zwar an Dynamik gewonnen habe, aber immer noch zu wenig in den Köpfen der Menschen und vieler Politiker verankert sei, um Sicherheit, Demokratie und die Freiheit Deutschlands zu sichern. Das Rennen um Künstliche Intelligenz hat längst auch die Rüstungsindustrie erreicht. Wiegand erklärt im Podcast, wie Renk autonomes Fahren, hybride Antriebssysteme und KI-Technologien in Militärfahrzeuge integriert. „Wir haben in Europa alle Ressourcen, sowohl die geistigen Fähigkeiten als auch die wirtschaftlichen, vorne dabei zu sein“, betont sie. Wiegand appelliert an die europäische Verteidigungsindustrie, „an einem Strang zu ziehen“ und europäische KI-Programme zu schaffen, statt „27 Einzellösungen in Europa mit unterschiedlichen Regeln und Playern“ zu verfolgen. Im persönlichen Teil des Gesprächs erzählt Wiegand, wie sie eher zufällig in die Rüstungsindustrie gelangt ist, inwieweit sie selbst Anfeindungen erfahren hat und warum sie oft fälschlicherweise „Susanne Renk“ genannt wird. Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Larissa Holzki (@larissaholzki) oder per Mail (l.holzki@handelsblattgroup.com) kontaktieren. Jeden Freitag verschickt unsere KI-Teamleiterin Larissa Holzki das Handelsblatt KI-Briefing mit den wichtigsten KI-News der Woche. Die Anmeldung ist kostenlos unter https://newsletter.handelsblatt.com/ki-briefing/ Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  19. Klarna-CEO Sebastian Siemiatkowski: „Mit KI können wir die Zahl der Mitarbeiter von 3400 auf 2000 reduzieren“
    16.08., 03:0000:55:49

    Im Frühjahr machte das schwedische Fintech Klarna Schlagzeilen, als es ankündigte, seine Mitarbeiterzahl drastisch zu reduzieren. Nicht aufgrund von sinkenden Umsätzen, sondern weil Künstliche Intelligenz zunehmend menschliche Arbeitskräfte ersetzt. Sebastian Siemiatkowski, CEO und Mitgründer von Klarna, erläutert im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes, wie das bei den Mitarbeitern ankam und welche Strategien er verfolgt, um die besten Talente zu halten und gleichzeitig das Unternehmen zukunftsfähig zu machen. Er spricht über die Vision, Klarna zu einem digitalen Finanzassistenten zu machen und den Einstieg in den Banking-Sektor weiter voranzutreiben. „Meine Vermutung ist, dass es zukünftig wahrscheinlich vier oder fünf globale Unternehmen geben wird, die als eine Art Hauptbankpartner der Kunden fungieren werden. Und wir müssen sicherstellen, dass Klarna einer von ihnen ist“, betont Siemiatkowski. In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt verrät Siemiatkowski auch, wie sein erstes Treffen mit Open-AI-Gründer Sam Altman ablief, welche seine größten Fehler waren und was es mit dem Gerücht auf sich hat, dass Klarna bald an die Börse gehen will. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  20. Innovationsschmiede Silicon Valley: Zwei Handelsblatt-Korrespondenten berichten aus ihrem Alltag
    09.08., 03:0000:49:33

    Zweieinhalb Jahre hat Stephan Scheuer für das Handelsblatt als Korrespondent aus dem Silicon Valley berichtet. Nun übergibt er die Berichterstattung an Felix Holtermann. Im Gespräch mit Chefredakteur Sebastian Matthes teilen beide ihre Erfahrungen und Eindrücke aus der Technologie-Hochburg und diskutieren die Auswirkungen des KI-Booms auf die Region und die Gesellschaft. Scheuer beschreibt die dramatischen Veränderungen im Silicon Valley während seiner Zeit dort: von den Auswirkungen der Pandemie bis hin zum KI-Boom und den anhaltenden sozialen Herausforderungen wie Obdachlosigkeit und Drogenmissbrauch. Holtermann schildert seine ersten Eindrücke und die zerrissene Struktur von San Francisco. Er spricht über die extremen Gegensätze zwischen wohlhabenden Vierteln, in denen die Tech-Elite lebt, und Problemgebieten, die von einer Drogenkrise geplagt sind. Die Korrespondenten geben Einblicke in ihre Arbeitsweise und erläutern, wie sie KI in ihrem journalistischen Alltag nutzen. Scheuer beschreibt, wie KI ihm als „Büronachbar“ dient und bei der Themenfindung unterstützt. Holtermann ergänzt, dass KI-Tools wie DeepL seine Arbeit deutlich erleichtern, insbesondere bei Übersetzungen und der Vorbereitung auf Interviews. Außerdem sprechen sie über die Entwicklung neuer KI-Geräte. Scheuer ist überzeugt, dass der größte Nutzen von KI zunächst in bestehenden Geräten wie Smartphones und Laptops liegen wird. „Was kann dieses Gerät besser als mein Smartphone?“, fragt er – und betont, dass integrierte KI-Funktionen, die persönliche Daten lokal verarbeiten, effizienter und praktischer sind. Holtermann hingegen hofft auf den Tag, an dem Smartphones abgelöst werden. Felix Holtermanns Artikel zum Longevity-Selbstversuch lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/der-longevity-rausch-wie-die-tech-elite-versucht-unsterblich-zu-werden/100003001.html Für alle Hörerinnen und Hörer, die Zugriff auf die kompletten Handelsblatt-Inhalte genießen möchten, ist die Zeit jetzt günstig: Nur wenige Tage lang erhalten Sie das Handelsblatt gedruckt oder digital 12 Monate mit 50% Rabatt. Wer also alles wissen, aber nur die Hälfte zahlen will, sollte sich schnell unter handelsblatt.com/rabatt50 sein Vorteilsabo sichern. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Bei Handelsblatt Disrupt diskutiert Technologiereporterin Larissa Holzki über Technologien, die die Wirtschaft verändern – und fragt führende Köpfe, wie sie den Wandel gestalten. Jeden Freitag neu. Handelsblatt Disrupt finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich auf der Handelsblatt-Website.