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394- Wenn nötig: „US-Wirtschaft da treffen, wo es weh tut“ – Margrethe Vestager über Europa und Trumps Zollkrieg18.04., 03:0018.04.2025, 03:0000:37:00
Margrethe Vestager, die ehemalige Wettbewerbskommissarin der Europäischen Union, sprach auf dem Fintech-Festival FIBE in Berlin mit Handelsblatt-US-Korrespondentin Astrid Dörner über die Möglichkeiten Europas, auf den von US-Präsident Donald Trump begonnenen Zollkrieg zu reagieren. Astrid Dörner fragte, auf welche Weise die EU besser auf Trumps Zölle reagieren könnte: Direkt mit konkreten Gegenmaßnahmen oder eher abwartend? Vestager plädierte dafür, dass Europa mit Bedacht reagieren solle und nicht in einen sich hochschaukelnden Zollkrieg verfallen dürfe. Als eine mögliche Gegenmaßnahme schlug Vestager Abgaben auf digitale Dienstleistungen von US-Techkonzernen vor. Diese Möglichkeit der Vergeltung hatte auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen vor Kurzem ins Gespräch gebracht. „Einfach nur das gleiche zu tun, wäre nicht richtig", sagte Vestager mit Blick auf die Sonderimportzölle der USA. Stattdessen sollte man etwas viel Präziseres tun: „Die US-Wirtschaft da treffen, wo es weh tut“, sagt Vestager. Das gesamte Gespräch hören Sie in der aktuellen Folge Handelsblatt Disrupt. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Terra-Quantum-Gründer Markus Pflitsch: Der Mann, der mit Nvidia und der US-Luftwaffe zusammenarbeitet11.04., 03:0011.04.2025, 03:0001:08:23
Markus Pflitsch hat als Physiker den Aufbau des Universums untersucht, aber auch für Banken und Beratungen gearbeitet. Anfang 50 hat er Terra Quantum gegründet: ein deutsch-schweizerisches Start-up, das unter anderem Software für Quantencomputing herstellt. Zu den Kunden zählen Volkswagen, Evonik, Nvidia – und die US-Luftwaffe. Pflitsch war als einer der wenigen deutschen CEOs bei der Amtseinführung von Donald Trump dabei. Er hat den US-Präsidenten sogar mit anderen Geschäftsleuten, Politikern und Privatiers in Mar-a-Lago in Florida besucht. In Europa – und besonders in Deutschland – fehle häufig die Affinität für Deep-Tech-Themen, findet Pflitsch. In Amerika sei das anders: „Mir hilft am Ende kein gutes Gespräch in Berlin, sondern ein unterschriebener Auftrag“, sagt er im Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. Doch was genau will Donald Trump von Terra Quantum? Wie weit ist die Quantentechnologie wirklich? Und warum glaubt der Gründer, aus Europa heraus gegen Google und Microsoft bestehen zu können? Das und mehr in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Vom Tesla-Chef Deutschland zum Gründer von 1Komma5 Grad: Wie viel Elon Musk steckt in Ihnen, Herr Schröder?04.04., 03:0004.04.2025, 03:0001:07:15
Philipp Schröder ist einer der wohl umtriebigsten deutschen Start-up-Unternehmer. Nach seiner Zeit als Deutschland-Chef beim E-Autohersteller Tesla gründete er sein Start-up 1Komma5 Grad, das rasch eine Milliardenbewertung erhielt. Das Unternehmen ist auf die Elektrifizierung von Privathaushalten ausgerichtet. Kunden bekommen dort die ganze Palette: Wallboxen, um das E-Auto zu laden, Wärmepumpen, Photovoltaik-Anlagen, oder intelligente Energiemanager, die Strom einkaufen, wenn er an der Börse günstig ist, und ihn automatisiert verkaufen, wenn die Solaranlage auf dem Dach einen Überschuss erzeugt hat. Schröder ist außerdem auf dem sozialen Berufsnetzwerk LinkedIn laut. Mal erklärt er die europäische Solarindustrie für tot, mal ist Elon Musk, sein früherer Mentor, für ihn der „wohl fähigste lebende Unternehmer“, dann wieder einfach nur ein „weiterer seltsamer, rechtsgerichteter Milliardär“. Dass Schröder Tesla verlassen hat, ist schon zehn Jahre her. Doch die „Hustle Culture“ des Silicon Valley prägt auch 1 Komma5 Grad: „Das ist wie beim Leistungssport, du musst Bock darauf haben, beim Training zu erscheinen“, sagt Schröder im Podcast-Gespräch mit Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. Wie viel Musk steckt in Schröder? Wie blickt er auf Tesla, Doge und die Anti-Wokeness-Debatte? Und wie nachhaltig ist der Aufstieg seines Start-ups? Das und mehr hören Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Inside China: Handelsblatt-Korrespondenten geben exklusive Einblicke in ihren Arbeitsalltag28.03., 03:0028.03.2025, 03:0000:59:41
Die chinesische Staatsführung wollte auf dem Volkskongress Anfang März angesichts einer schwächelnden Wirtschaft ein Zeichen der Zuversicht senden: Ein Wachstumsziel von „rund fünf Prozent“, eine „kraftvolle Konsumbelebung“ und eine Steigerung des Verteidigungsbudgets. Zudem hat der Überraschungserfolg des KI-Start-Ups Deepseek Selbstvertrauen geschürt und wurde entsprechend zelebriert. Dass Schein und Wirklichkeit in der Volksrepublik jedoch oft auseinanderklaffen, erleben die Handelsblatt-Korrespondenten Sabine Gusbeth und Martin Benninghoff vor Ort. Mal erhalten sie unangekündigt Hausbesuche. Mal begleitet sie ein chinesischer Beamter bei einer privaten Wanderung in den Bergen. „Mir und den Menschen vor Ort ist besonders während der Corona-Pandemie bewusst geworden, dass wir in einer Diktatur leben“, sagt Gusbeth im Podcast. Um die eigene Macht zu zementieren, sei das Regime jederzeit bereit, wirtschaftliche Freiheiten und Menschenrechte zu beschneiden. Wie aber arbeitet man als Journalist in einer Diktatur? Wie geht man mit staatlichen Informationen um? Und haben deutsche Autohersteller gegen Chinas „Handys auf Rädern“ überhaupt noch eine Chance? Das und mehr hören Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Hinter den Kulissen von Tesla: „Elon Musk ist bekannt dafür, dass 15 Stunden Arbeit pro Tag nicht genug sind“21.03., 03:0021.03.2025, 03:0001:03:10
Seit mehr als zwei Jahren haben die Handelsblatt-Investigativjournalisten Sönke Iwersen und Michael Verfürden den Schlüssel für ein Unternehmen, das so verschlossen ist wie kaum ein anderes auf der Welt: Tesla. Ein Whistleblower hatte ihnen mehr als 100 Gigabyte interne Tesla-Daten zugespielt. „Da waren die Namen, die Sozialversicherungsnummern, private Telefonnummern, die Gehälter drin“, erinnert sich Sönke Iwersen in der aktuellen Folge Handelsblatt Disrupt. „Das Tesla-System basiert auf zwei Säulen: Loyalität und Angst“, sagt Michael Verfürden. In Grünheide etwa klingeln Manager an Haustüren, um zu überprüfen, ob Mitarbeiter krank sind. Die beiden Journalisten haben nun ein Buch geschrieben über die Recherche, die auch ihr Leben verändert hat: Wie knackt man eines der verschwiegensten Unternehmen der Welt? Wie führt man Gespräche mit Hinterbliebenen tödlicher Tesla-Unfälle? Warum schreibt Elon Musk seinen Mitarbeitern vor, dass sie so exzessiv arbeiten wie er? Das und mehr – jetzt in Handelsblatt Disrupt. Handelsblatt-Disrupt-Folge mit Sönke Iwersen: https://www.handelsblatt.com/audio/disrupt-podcast/vom-whistleblower-bis-zur-schlagzeile-wie-arbeitet-das-handelsblatt-investigativ-team/29597844.html Die Tesla-Files: Enthüllungen aus dem Reich von Elon Musk: https://www.chbeck.de/iwersen-verfuerden-tesla-files/product/37976539 Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Hensoldt-CEO Oliver Dörre: „Glaubhafte Abschreckung ist die einzige Garantie für Frieden“14.03., 03:0014.03.2025, 03:0001:11:13
Oliver Dörre war 21 Jahre lang Berufssoldat, machte Stationen im Verteidigungsministerium und bei der Nato in Brüssel. Das Spezialgebiet des studierten Informatikers: Luftverteidigung. Doch dann wechselte er in die Rüstungsindustrie. Seit 2024 leitet Dörre den Rüstungskonzern Hensoldt mit Sitz in Taufkirchen im Landkreis München, der Sensoren und Radare fertigt, die auch zur Verteidigung der Ukraine zum Einsatz kommen. In dieser Folge Handelsblatt Disrupt spricht Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes mit dem Hensoldt-CEO über die aktuelle Sicherheitslage in Europa. Denn die Sorge hierzulande, dass sich die USA unter Präsident Trump von ihren Sicherheitsgarantien und Verteidigungsbündnissen abwenden, sorgt für volle Auftragsbücher bei den Rüstungsunternehmen. Der Aktienkurs von Hensoldt hat sich seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges 2022 verdreifacht. „Wir werden Frieden nur damit bewahren, indem wir eine glaubhafte Abschreckung liefern“, sagt Dörre. Ex-Soldat Dörre und Chefredakteur Matthes diskutieren: Wie abhängig sind wir von den USA? Wo sind die größten Defizite der Bundeswehr? Brauchen wir eine Wehrpflicht? Und schließt Dörre einen Verkauf von Hensoldt angesichts eines sich konsolidierenden Marktes aus? Die Antworten auf diese Fragen hören Sie in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Handelsblatt-Chefredakteur Matthes: „Ohne kritische Medien können Demokratie und Wirtschaft nicht funktionieren“07.03., 03:0007.03.2025, 03:0001:01:53
In dieser Folge von Disrupt stellt Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes ausnahmsweise mal nicht die Fragen, sondern beantwortet sie: Er ist zu Gast im Podcast „Wirtschaftsversprechen“ des Unternehmers und Redners Sven Göth. Matthes berichtet darin von seinem Alltag als Handelsblatt-Chefredakteur und erklärt, was die digitale Transformation beim Handelsblatt bedeutet. Er legt außerdem dar, wie sich das Geschäftsmodell des Handelsblatts über die Jahre verändert hat: „Journalismus hat zum ersten Mal in der Geschichte überhaupt ein Geschäftsmodell.“ Matthes ist überzeugt, „dass eine Demokratie, aber eben auch eine funktionierende, innovative Wirtschaft ohne eine starke, vielfältige und kritische Medienwelt nicht funktionieren können.“ In dem Gespräch geht es auch um Persönliches: um Matthes‘ Werdegang, seine frühe Leidenschaft für Medien und warum er dennoch fast ein Geiger statt eines Journalisten geworden wäre. Außerdem diskutieren Matthes und Göth über die Zukunft der deutschen Wirtschaft. „Ob Quantencomputing, Fusionsenergie, oder Künstliche Intelligenz – das sind alles Technologiefelder, die in den nächsten Jahrzehnten unsere Wirtschaft und unsere Welt prägen werden“, sagt Matthes. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Bilfinger-CEO Thomas Schulz: „Wenn es um Atomenergie geht, spielt Deutschland den Geisterfahrer in Europa“28.02., 03:0028.02.2025, 03:0000:57:49
Bilfinger-Chef Thomas Schulz berät Unternehmen weltweit und weiß, was Industriebetriebe umtreibt. Deutschland sei für ihn „ein Standort auf dem klassischen Weg der Deindustrialisierung“. Bilfinger war einst ein globaler Baukonzern, dann Skandalunternehmen und heute Dienstleister für die Industrie – vor allem im Energiebereich. Und zu Deutschlands Energiepolitik hat Schulz eine klare Meinung: „Wir werden nicht ohne fossile Brennstoffe für eine gewisse Zeit auskommen“, sagt er in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt. Den deutschen Atomausstieg bezeichnet er als einen klaren Fehler. Schulz hat viele Jahre im europäischen Ausland gearbeitet und weiß, wie politische Prozesse in anderen Ländern ablaufen und wie sich die Unternehmen dort organisieren. Im Podcast fragt Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes nach, warum sich Schulz selbst einen „skandinavischen Führungsstil“ attestiert – und weshalb ihm Techno hilft, nach langen Arbeitstagen abzuschalten. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen*** Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.
- Indien zwischen digitaler Revolution und Nachfragekrise - Infosys-Co-Gründer Nilekani im Interview21.02., 03:0021.02.2025, 03:0001:13:00
In den vergangenen Jahren hat sich Indien zum Hotspot für Tech-Investoren entwickelt. Unternehmen expandierten rasant und die Regierung trieb ihre Pläne für eine digitale Transformation kräftig voran. Doch zuletzt haben viele indische Unternehmen ihre Gewinnziele verfehlt und kämpfen mit einer schwachen Nachfrage. Mehr als 20 Milliarden Dollar haben ausländische Investoren in den vergangenen Monaten aus dem Land abgezogen. Chefredakteur Sebastian Matthes diskutiert mit Handelsblatt-Südostasien-Korrespondent Mathias Peer über die aktuellen Entwicklungen im Land. Außerdem spricht er mit Nandan Nilekani, der Indiens digitalen Wandel in den vergangenen Jahren maßgeblich geprägt hat. Er war Co-Gründer des IT-Unternehmens Infosys. Im Interview erklärt Nilekani, warum der Erfolg indischer Unternehmen eng mit dem Image des Landes verknüpft ist: "Wir mussten Indien verkaufen, bevor wir Infosys verkaufen konnten." 2009 wechselte Nilekani in die Politik, um das größte biometrische Identifikationssystem der Welt zu leiten: Aadhaar. Nilekani und Matthes diskutieren in der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt, wie Aadhaar das Leben von Millionen Indern verändert, welche Hürden bei der Digitalisierung des Landes überwunden werden mussten und warum Leidenschaft und Geduld entscheidend für unternehmerischen Erfolg sind. Wenn Sie in diesem ereignisreichen Jahr die Fakten im Blick behalten und auf vertrauenswürdigen Qualitätsjournalismus setzen möchten, haben wir ein gutes Angebot für Sie: Für kurze Zeit erhalten Sie das Handelsblatt digital oder gedruckt für zwölf Monate mit 40% Rabatt. Eine exklusive Handelsblatt-Tasche gibt es von uns dazu. Jetzt sichern unter handelsblatt.com/2025 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Journalist Felix Zeltner spricht über die Macht von Hypes im Tech-Sektor – und „Hype-Allergiker“ in Deutschland14.02., 03:0014.02.2025, 03:0000:52:59
Handelsblatt Disrupt Ob Krypto, KI oder Quantencomputer: Immer wieder entstehen Hypes, die Milliarden an Investitionen anziehen und Erwartungen in die Höhe treiben, die allerdings nicht in allen Fällen auch erfüllt werden. Felix Zeltner, Journalist und Gründer der Medienfirma Remote Daily, wollte wissen, warum das so ist. Er hat Investoren, Wissenschaftler und den Erfinder des „Gartner-Hype-Zyklus“ getroffen – es ist die wohl bekannteste Sinuskurve der Welt. Daraus ist ein Buch entstanden. Und es trägt den Titel: Hype. Zeltner stammt aus Nürnberg, lebt aber schon seit zwölf Jahren mit seiner Frau und Co-Autorin Christina Horsten in den USA – einem Land, in dem Hypes häufig entstehen. Das Silicon Valley sei nun mal der Ort, „wo du mit einer Idee mehrere Jahre überleben kannst, ohne dass diese Idee Geld verdient“, sagt Zeltner. Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes fragt nach: Warum ist Deutschland verglichen damit ein Land der „Hype-Allergiker“? Und weshalb lässt Zeltner das Gefühl nicht los, dass in Deutschland immer jemand hinter ihm steht und ihm „auf die Schultern drückt“? Das und mehr erfahren Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen*** Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/. Sie können Sebastian Matthes (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.
- Meckel und Matthes: „Wer Visionen hat, sollte nicht zum Arzt gehen – sondern in die Bundesregierung“07.02., 03:0007.02.2025, 03:0001:07:19
In einer letzten Sonderfolge von Handelsblatt Disrupt zur Bundestagswahl diskutieren Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes und Miriam Meckel über die Nachrichten der Woche, Hintergründe und Utopien. Es geht um den Parteitag der CDU, eine KI-Revolution, die die Welt gerade verändert – und Visionen für ein Land, in dem wir leben möchten. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Meckel und Matthes diskutieren: Merz' Kontrollverlust, Deepseek-Schock und die Zukunft der Bildung02.02., 03:3002.02.2025, 03:3001:10:59
In der dritten Sonderfolge von Handelsblatt Disrupt zur Bundestagswahl sprechen Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes und Unternehmerin Miriam Meckel über die entscheidenden politischen, wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen der Woche. Ihre Meinung ist gefragt! Sagen Sie uns, wie Ihnen Meckel und Matthes gefällt: Hier jetzt abstimmen! Die geopolitische Lage spitzt sich zu: Dänemark investiert Milliarden in Sicherheit und will seine militärische Präsenz in der Arktis verstärken. Die Entscheidung fällt in eine Zeit, in der US-Präsident Donald Trump wiederholt Ansprüche auf die Kontrolle über Grönland angemeldet hat, um den machtpolitischen Bestrebungen von Russland und China in der Region etwas entgegenzusetzen. Gleichzeitig tobt in Deutschland eine hitzige Debatte über die Verschärfung der Migrationspolitik. CDU-Chef Friedrich Merz hat einen entsprechenden Antrag im Bundestag mit Stimmen der AfD durchgebracht und damit die „Brandmauer“ weiter bröckeln lassen. Die AfD feiert, während die Parteien der demokratischen Mitte um ihre Position ringen. „Das Thema Migration muss unbedingt adressiert und gelöst werden – aber nicht mit Symbolpolitik, sondern mit Realpolitik“, fordert Meckel. Merz' Vorstoß kommentiert Matthes folgendermaßen: „Meine Vermutung ist, dass dahinter keine größere Strategie stand, sondern tatsächlich ein Schock und ein gewisser Kontrollverlust.“ Doch nicht nur innenpolitisch verschieben sich die Kräfte: In der Tech-Welt sorgt das chinesische KI-Start-up Deepseek für einen Schockmoment. Das Unternehmen präsentiert ein leistungsfähiges Modell, das offenbar weniger Ressourcen benötigt als westliche Alternativen wie OpenAI und Co. Vor diesem Hintergrund diskutieren Meckel und Matthes, welche Weichen im Bereich Bildung und Arbeit gestellt werden müssen, um Deutschland zukunftsfähig zu machen. Dabei werfen sie auch einen genauen Blick auf die Wahlprogramme der einzelnen Parteien. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Investorin Jeannette zu Fürstenberg erklärt, warum sie an das französische KI-Start-up Mistral glaubt31.01., 03:0031.01.2025, 03:0000:57:33
Neugier, Beharrlichkeit und Timing – für Investorin Jeannette zu Fürstenberg sind diese Dinge entscheidend. Sie hat schon früh mit ihrem Wagniskapitalgeber La Famiglia in das französische KI-Start-up Mistral AI investiert, eine der wenigen verbleibenden europäischen Hoffnungen im globalen Technologiewettlauf. Das Kapital, die Rechenzentren und die Infrastruktur für KI-Anwendungen befänden sich zwar in den USA und nicht in Europa. Aber: „Ich könnte meinen Job gar nicht machen, wenn ich nicht in der Lage wäre, Chancen zu sehen“, sagt zu Fürstenberg. Im Gespräch mit dem Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes erläutert die Europachefin des globalen Risikokapitalgebers General Catalyst, welche Technologien aus ihrer Sicht jetzt die Wachstumstreiber sind – und was Unternehmer von Kunst lernen können. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Meckel und Matthes: Hinter den Kulissen von Davos | Trumps Amtseinführung | Das Ende des Westens26.01., 03:3026.01.2025, 03:3000:59:42
Die Woche begann mit Donald Trump. Sie ging mit Donald Trump weiter. Und sie endete mit Donald Trump. Am Montag wurde in Washington D.C. der neue US-Präsident offiziell wieder ins Amt eingeführt, die Tech-Elite stand Spalier. Und auch beim World Economic Forum in Davos „gab es auf keinem Panel, nicht mal in einem Halbsatz, Kritik an Donald Trump“, sagt der Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes. „Er wurde wie ein König behandelt.“ In Davos wurde vor allem über das neue milliardenschwere KI-Infrastrukturprojekt des US-Präsident gesprochen: „Stargate“. Von Partnern wie dem ChatGPT-Entwickler OpenAI, dem Software-Riesen Oracle als auch dem japanischen Technologie-Konzern Softbank sollen in den nächsten Jahren Investitionen von 500 Milliarden Dollar fließen. Nach heutiger Wertschöpfung „sind das dreimal so viel wie das Apollo-Raumfahrtprogramm der USA“, sagt Meckel. Von einem solchen Projekt scheint Europa Lichtjahre entfernt. In Deutschland diskutieren Manager, ob KI denn wirklich so viel bringe. „Skepsis auf ganzer Linie“, sagt Meckel. Hinzu kommt die Angst vor Zöllen, Rezession, Stillstand. Und das alles wenige Wochen vor der Bundestagswahl. Immerhin, in Davos beobachten Meckel und Matthes eine andere Form der Zeitwende: „Die Anzugdichte hat sich deutlich reduziert“, sagt Sebastian Matthes. Statt in Lackschuhen marschiert der prototypische Davos-Manager inzwischen ganz funktional in Schneestiefeln durch die Kälte. Die Frage ist nur: Hilft Humor angesichts der Weltlage weiter? Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Björn Ommer – der Mann, der Computern das Sehen beibringt24.01., 03:0024.01.2025, 03:0000:48:32
Björn Ommer gilt als einer der Pioniere bei generativer Künstlicher Intelligenz. Mit seinen Team hat er vor Jahren das Bildmodell Stable Diffusion entwickelt. Heute stehen die damaligen Doktoranden hinter Black Forest Labs und begeistern mit ihren fotorealistischen KI-Bildern Nutzer und Investoren. Den Wissenschaftler selbst interessiert aber eigentlich etwas ganz anderes als das Generieren von Bildern. Er will „Computern das Sehen beibringen“, wie er sagt. Dabei sind die KI-generierten Bilder für ihn ein Mittel, um zu erfahren, wie gut Maschinen ihre Umgebung bereits erkennen und verstehen können. Denn das könnte große Fortschritte etwa in der Robotik und beim autonomen Fahren ermöglichen. Wie viele andere KI-Wissenschaftler ist Ommer aber auch von der Hoffnung motiviert, durch seine Arbeit an Künstlicher Intelligenz etwas über den Menschen herauszufinden. „Ich finde menschliche Intelligenz als Ganzes enorm faszinierend“, sagt er. Den Ansatz, bestimmte Vorgänge nachzubauen, sieht er als Möglichkeit nachzuvollziehen, „wie es in unserem Kopf potenziell abgehen könnte“. Welche Bedeutung Ommer den neuen sogenannten Weltmodellen beim autonomen Fahren zuschreibt, warum er offenbar auch kritisch auf den Erfolg seiner Doktoranden blickt und wieso es unter KI-Wissenschaftlern offenbar immer häufiger Fälle von Betrug und unethischem Verhalten gibt, darüber spricht Ommer in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt mit KI-Teamleiterin Larissa Holzki. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Miriam Meckel und Sebastian Matthes diskutieren: Wie reagieren wir auf Trump, Zuckerberg und Musk?19.01., 03:3019.01.2025, 03:3000:59:12
Die Welt ist im Umbruch: Der designierte US-Präsident Donald Trump und die Tech-Elite der USA ziehen am Montag in das Weiße Haus ein. Parallel stehen Deutschland und Europa vor wichtigen Wahlen, die zeigen werden: Wird es eine Wirtschaftswende geben — oder eine Wende rückwärts? Knickt Europa gegenüber den USA und Trump ein? Wir wollen die anstehenden Bundestagswahlen als Anlass nehmen, um über diese drängenden Fragen zu sprechen. In vier neuen Sonderfolgen von „Handelsblatt Disrupt" diskutiert der Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes mit der Unternehmerin und KI-Expertin Miriam Meckel die wichtigsten Wirtschaftsnachrichten der Woche: aktuell, persönlich, meinungsstark. Diese Woche haben Matthes und Meckel vor allem die Tech-Elite im Blick — und ihre neue Nähe zu Donald Trump. Zuckerberg und Musk folgen dem designierten US-Präsident Trump in seiner Verachtung gegen „Mainstream-Medien“. Und gegen China: Der Handelskrieg erreicht die knapp 140 Millionen TikTok-Nutzer in den USA. Die chinesische Plattform stellt voraussichtlich seine Dienste in den USA ein. Nur noch Donald Trump könnte wohl das Verbot nach seiner Amtseinführung noch rückgängig machen, falls ein neuer Eigentümer gefunden wird. Mintunter kursierte auch der Name Elon Musk. Währenddessen steht in Deutschland eine Schicksalswahl bevor und Wirtschaft und Wohlstand sind aktuell Wahlkampfthema Nummer eins. Wie muss Deutschlands Wirtschaftspolitik künftig aufgestellt werden? „In den USA fließt fünfzig Mal so viel Kapital in den Aufbau der KI-Infrastruktur“, sagt Sebastian Matthes. Was Deutschland davon lernen kann und warum Meckel und Matthes eine neue Generation an Wirtschaftspolitikern fordern, hören Sie in dieser Podcast-Folge. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Cylib-Gründerin Lilian Schwich über Batterie-Recycling: "Wir lassen die wertvollen Rohstoffe nicht mehr aus dem Land"17.01., 03:0017.01.2025, 03:0000:51:32
In Zeiten globaler Krisen fordern Politiker, Unternehmer und Wissenschaftler ein Europa der souveränen Wertschöpfungsketten: "De-Risking" und "Decoupling" sind Stichworte unserer Zeit. Stand jetzt ist Europa aber weit davon entfernt, wirtschaftlich unabhängig zu sein – vor allem beim Thema Rohstoffe: Knapp 99 Prozent des Lithiums und des Graphits für Batterien kommen aus China. Ein Quasimonopol. Lilian Schwich will das ändern. Mit ihrem Start-up Cylib recycelt sie heute schon Altbatterien, statt Rohstoffe über chinesische Minen zu importieren. Lithium und Graphit zurückzugewinnen galt lange Zeit als technisch zu schwierig, unprofitabel. Und die Weltmarktpreise sind wiederum zu günstig. Hersteller beschränkten sich deshalb in herkömmlichen Recyclingverfahren darauf, Kobalt und Nickel zu retten. Eigentlich. Mit Cylib hat die 35-Jährige ein Verfahren entwickelt, um Lithium und Graphit wieder zurückzugewinnen. "Wir lassen die wertvollen Rohstoffe nicht mehr aus dem Land", sagt Schwich im Podcast-Gespräch mit Handelsblatt KI-Chefin Larissa Holzki. Und mehr noch: Cylib hole mehr als 90 Prozent aus ausgedienten E-Auto-Batterien zurück. Was einst im Labor mit "weißem Kittel, kleinen Bechergläsern und Rührfischen" begann, ist heute ein Unternehmen, das Kapital in Höhe von 55 Millionen Euro einsammelte – vom führenden europäischen Climate-Tech-Fund, von Porsche Ventures, von Bosch Ventures und weiteren. Doch damit ist Schwich lange nicht am Ziel. Sie will eine geschlossene Kreislaufwirtschaft für Batterierohstoffe in Europa - vom Recycling bis zur Wiederverwertung. Wie sie das schaffen will, erfahre sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt. Moderiert von Larissa Holzki Produziert von Lukas Teppler Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Künstliche Intelligenz in 2025: „Mathematik ist generierbar – Gefühl nicht“10.01., 09:1410.01.2025, 09:1400:58:12
Handelsblatt Disrupt Auch 2025 ist Künstliche Intelligenz ein beherrschendes Thema. Für manche ist es nur ein Hype, andere sind sich sicher: Die fünfte industrielle Revolution steht kurz bevor. Grund genug, mit unserer Handelsblatt KI-Reporterin Larissa Holzki im ersten Teil der Folge zu diskutieren, an welchem Punkt in der Geschichte wir gerade stehen. Im zweiten Teil fragt Larissa Holzki selbst nach. Und zwar einen, der es wissen muss: Philipp Herzig ist KI-Chef von SAP. Ihn beeindruckt der Hype erst einmal nicht. Herzig will eher überzogene Erwartungen in Geschäftsmodelle für SAP übersetzen – und damit in bares Geld. Im Podcast erklärt er, wie Unternehmen mittels KI ihre Geschäftsbücher schneller schließen oder ihren Cashflow optimieren. Und wie SAP selbst wertvolle Industriedaten in die eigenen Produkte integriert. Herzig steht KI auch kritisch gegenüber: „Wir müssen die Kirche mal im Dorf lassen“, sagt er. Weniger Mitarbeiter für die gleiche Arbeit? Eine „theoretische Frage“. Nur weil die Effizienz von Arbeit durch KI steigt, so Herzig, bräuchten Unternehmen nicht automatisch weniger Arbeitskräfte. Neben der Produktivität steige auch die Nachfrage, immer mehr Transaktionen finden gleichzeitig statt. Ein Wasserbett-Effekt. Und trotzdem glaubt Herzig: „Es wird eine Revolution geben.“ Bei aller Bodenständigkeit. Warum das so ist – diese Frage beantwortet Herzig im aktuellen Podcast von Handelsblatt Disrupt. Der promovierte Informatiker erzählt aber auch, warum „Musik Mathematik plus Gefühl ist“. Und wieso SAP lieber auf die Produkte von Open AI und Co. zurückgreift, statt ein eigenes Sprachmodell zu entwickeln. Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Wie ermittelt man im Darknet, Frau Cyberstaatsanwältin?03.01., 03:0003.01.2025, 03:0001:00:10
Jana Ringwald ist Deutschlands wohl bekannteste Cyberstaatsanwältin. Sie hat Betreiber von illegalen Marktplätzen hochgenommen, Hackerangriffe aufgeklärt und erbeutete Cryptocoins in dreistelliger Millionenhöhe sichergestellt. In einer neuen Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Handelsblatt KI-Chefin Larissa Holzki mit Ringwald über Straftaten und Ermittlungen, die ohne das Internet und Künstliche Intelligenz nicht möglich wären. Dabei geht es etwa um den berühmten Fall der Plattform Wall Street Market, auf der Drogen, gefälschte Dokumente und geklaute Zugangsdaten gehandelt wurden. Es geht um Betrüger, die sich erst vor Gericht mit Vor- und Zunamen kennenlernen – und um die digitalen Spuren, die auch die gewieftesten Coder hinterlassen. Außerdem hat die Cyberstaatsanwältin einige Tipps für Unternehmen und Privatmenschen, die sich und ihre Firma vor Verbrechen im Internet schützen wollen. Über Hackerangriffe sagt Ringwald: "Täglich, also hundertfach im Jahr geschieht das deutschen Unternehmen und Institutionen. Und zwar nicht nur den kleinen, die nicht aufpassen, oder den besonders großen, bei denen es lukrativ ist." Sie mahnt: Die gesamte Wirtschafts- und Behördenlandschaft sei "im Fokus solcher Angriffe". Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen
- Die wichtigsten Tech-Trends 2025: Das große Gespräch mit Sebastian Matthes und Miriam Meckel27.12., 03:0027.12.2024, 03:0001:06:54
In dieser Jahresendfolge von Handelsblatt Disrupt spricht Chefredakteur Sebastian Matthes live auf dem Handelsblatt Wintercamp mit Miriam Meckel, der Gründerin der Bildungsplattform ada, über die zentralen Herausforderungen und Chancen Deutschlands im Jahr 2025. Sie analysieren, wie Technologie und Reformen die dringend nötigen Veränderungen anstoßen können. Ausführlich diskutieren Matthes und Meckel die transformative Kraft der Künstlichen Intelligenz (KI). Meckel beschreibt, wie KI die Welt verändert, warnt jedoch vor den Risiken unkontrollierter Entwicklungen, etwa durch autonome KI-Agenten: „Die Entscheidung, was eine KI darf, darf keine KI selbst treffen.“ Die große Stärke von KI sieht sie in der Fähigkeit, unermüdlich Fragen zu beantworten – ein entscheidender Vorteil für Innovation und Lernen. Gleichzeitig sieht sie enormes Potenzial in industriellen Anwendungen: „Ich denke an die an die Chemieindustrie, natürlich was Materialentwicklung- und forschung angeht, wo du ja zum Teil Zeitzyklen von zehn oder mehr Jahren hast und wo du mit einer KI, die spezifisch auf die Daten trainiert ist, eben dann wirklich sehr viel schneller sein kannst“. Matthes und Meckel diskutieren auch die strukturellen Probleme Deutschlands. Meckel betont die Notwendigkeit tiefgreifender Reformen: „Wenn du ein kaputtes Land hast, wirst du ohne eine Sanierung dieses Landes nicht dahin kommen, dass du die Zukunftsvision, die wir alle brauchen, wirklich realisieren kannst.“ Den Link zum Handelsblatt Disrupt Podcast mit Taiwans Cyber-Botschafterin Audrey Tang finden Sie hier: https://www.handelsblatt.com/audio/disrupt-podcast/handelsblatt-disrupt-taiwans-cyber-botschafterin-tang-technologie-und-demokratie-sind-genau-das-gleiche/30078212.html Mehr Informationen zur TECH by Handelsblatt finden Sie hier: https://tech-europe.org/ Exklusives Angebot nur für Disrupt Hörer: mit dem Code "MATTHES" erhalten Sie für 12 Monate 40% Rabatt auf das H+ Premium Abo. Sichern Sie sich jetzt das Angebot unter handelsblatt.com/disrupt40 und erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen Handelsblatt-Inhalten im Web und in der App inkl. ePaper am Vorabend. Das Abo endet automatisch. Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen