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Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft

Larissa Holzki, Handelsblatt

Business · News · Technology

394 Episoden · neueste 09.10.

Episoden

394
  1. Ist Langdock die meistunterschätzte KI-Firma, Lennard Schmidt?
    22.05., 03:0000:57:25

    Das Berliner KI-Start-up Langdock hat eine Plattform gebaut, die alles in einem bietet: verschiedene KI-Modelle, einen Baukasten für KI-Agenten und die Möglichkeit, ganze Prozesse zu automatisieren. Warum das wichtig ist? Aufmerksamkeit für KI-Start-ups entsteht oft erst dann, wenn große Investoren einsteigen. Wenn Fonds wie Andreessen Horowitz oder Atomico Millionen investieren, wenn von Milliardenbewertungen die Rede ist – dann gilt ein Unternehmen schnell als nächstes großes Ding. Bei Langdock läuft es anders. Das Unternehmen hat vor zwei Jahren drei Millionen Dollar aufgenommen – und braucht seitdem kein Kapital mehr. Mit knapp 40 Mitarbeitern hat Langdock inzwischen langfristige Verträge über mehr als 30 Millionen Dollar abgeschlossen. Kenner ahnen: Die Firma könnte aus Investorensicht längst Milliarden wert sein – aber eine neue Bewertung steht aus. Langdock-CEO Lennard Schmidt sagt: „Unsere Kunden lesen nicht, wer die wertvollsten Start-ups in Deutschland sind. Das ist für uns nicht relevant.“ Mit Podcast-Host Larissa Holzki spricht er in dieser Folge über den Hype, über das schnelle Wachstum – und die Frage, warum er bewusst etwas leiser auftritt. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  2. Können auch unsere Fabriken bald das Licht abschalten, Arungalai Anbarasu?
    15.05., 03:0000:48:52

    „Dark Factories“ sind Fabriken, in denen kein Licht mehr gebraucht wird – weil dort keine Menschen mehr arbeiten, sondern nur noch Roboter. Was für viele noch futuristisch klingt, ist in China teilweise schon Realität. Podcast-Gast Arungalai Anbarasu sagt: Ob wir solche Fabriken bald auch in Deutschland sehen, ist weniger eine Frage der Technologie. Entscheidend wird sein, wie lange Unternehmen noch genügend Menschen für die Arbeit finden – und wie teuer oder günstig Roboter künftig werden. „Am Ende geht es um Kosten und Kapitalrendite“, sagt die Managerin. „Lohnt es sich mehr, einen humanoiden Roboter einzusetzen – oder einen Menschen?“ Anbarasu verantwortet im Executive Board der Körber Group Technologie und Innovation und leitet Körber Technologies – den Bereich, der Fabriken smarter machen soll. Podcast-Host Larissa Holzki spricht mit ihr in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt über die Automatisierung der Produktion, den Hype um humanoide Roboter und die Frage, was China in diesem Bereich besser macht. Außerdem geht es darum, welche Chancen Deutschland und seine Ingenieure im globalen Wettbewerb trotzdem noch haben könnten. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  3. Wie berechnet Linde die Rendite von KI, Dexin Luo?
    08.05., 03:0000:43:03

    Wenn Kohlensäure in Cola kommt oder Raketenunternehmen vor einem Start ihre Systeme unter Druck testen, dann spielt oft Industriegas eine Rolle. Häufig stammt es von Linde, dem gemessen am Umsatz größten Industriegasekonzern der Welt. Das Unternehmen wurde im 19. Jahrhundert in München gegründet. Linde steht für eine Industrie, die auf einem sehr alten Geschäft basiert – und gleichzeitig massiv auf neue Technologien setzt. Dabei geht es einerseits um die Effizienz in Fabriken. Schon kleine Verbesserungen durch Datenanalyse und KI können enorme Auswirkungen haben. Andererseits verändert KI auch die Arbeit in den Büros. Unternehmen wie Linde versuchen, mit neuen Tools produktiver zu werden und erfolgreicher Geschäfte zu machen. Podcast-Host Larissa Holzki spricht in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt mit Dexin Luo, die bei Linde weltweit für Digitalisierung, KI und IT verantwortlich ist. Im Podcast geht es darum, wo sich KI-Investitionen bei Linde besonders auszahlen, wie das Unternehmen den Nutzen solcher Projekte misst und warum Luo überzeugt ist, dass eine gute KI-Strategie vor allem eine Business-Strategie sein muss. „Es ist keine Option, die Technologie nicht zu nutzen“, sagt sie. „Heute gibt es ChapGPT und morgen wird es etwas Besseres geben.“ Außerdem erklärt Luo, weshalb ausgerechnet Social Media aus ihrer Sicht eine wichtige Rolle bei der digitalen Transformation von Unternehmen spielt. In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt hören Sie einen TECH Talk, den digitalen Roundtable der Community rund um die Handelsblatt Konferenz TECH. Wenn Sie an unserer Flagship-Konferenz zur Zukunft der Wirtschaft teilnehmen wollen, können Sie sich hier bewerben. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  4. Kann ein Start-up zu viel Geld haben, Hanno Renner?
    01.05., 03:0000:43:00

    Die Münchener Firma Personio gilt als eines der wertvollsten Start-ups in Deutschland. Mit Software für Personalabteilungen hat das Unternehmen 2022 eine Bewertung von 8,5 Milliarden Dollar erreicht. Warum das wichtig ist: Personio zählt zu denjenigen Start-ups, die vom Boom der Coronazeit profitiert haben. Damals haben Jungunternehmen in Deutschland Bewertungen erzielt, die vorher unerreichbar schienen. Eine ganze Reihe von Milliardenfirmen entstand – doch inzwischen sind viele dieser sogenannten Einhörner an den hohen Erwartungen gescheitert. Bei Personio ist der Ausgang noch offen. CEO Hanno Renner musste in den vergangenen zwei Jahren mehrfach Stellen abbauen. Nun meldet das Unternehmen erstmals Profitabilität. Podcast-Host Larissa Holzki spricht in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt mit Renner darüber, welche neuen KI-Produkte Personio plant, warum das viele Geld der Investoren nicht nur Vorteile hatte und welches Buch ihm geholfen hat, die Herausforderungen der letzten Jahre zu überstehen. Moderiert von Larissa Holzki Produziert von Migo Fecke Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  5. Was steckt hinter dem Hype um World Models, Matthias Nießner?
    24.04., 03:0100:44:25

    KI-Modelle, die die Welt verstehen und nachbilden können – das ist die Idee hinter sogenannten World Models, die weltweit Forschende, Gründerinnen und Investoren fasziniert. Mit Fei-Fei Li und Yann LeCun arbeiten zwei der bekanntesten KI-Wissenschaftler an genau solchen Ansätzen. Warum das wichtig ist: Weltmodelle können aus zweidimensionalen Daten ein komplettes 3-D-Modell erzeugen. Sie schaffen virtuelle Welten für Games oder Filme – und könnten künftig als eine Art „Gehirn“ für Roboter dienen, damit sich autonome Systeme selbstständig in ihrer Umgebung bewegen. Das Potenzial ist enorm. Podcast-Host Larissa Holzki spricht in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt mit Matthias Nießner. Er ist Professor an der Technischen Universität München und will mit seinem Start-up SpAItialAI im Rennen um Weltmodelle mitmischen. Im Gespräch geht es darum, warum in Europa immer mehr KI-Start-ups direkt aus der Forschung entstehen, mit welchen Daten World Models trainiert werden – und warum Nießner glaubt, dass diese Technologie ganze Industrien verändern kann. Moderiert von Larissa Holzki Produziert von Migo Fecke Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  6. Wie verändern Roboter den Krieg, Marc Wietfeld?
    17.04., 03:0000:45:49

    Zu Beginn des Ukrainekriegs war die Frontlinie so breit wie die Reichweite eines Gewehrs. Soldaten mussten sich auf dem Schlachtfeld gegenüberstehen, um zu schießen. Heute treffen bewaffnete Drohnen Ziele aus bis zu 20 Kilometern Entfernung. Entscheidungen fallen nicht mehr im Schützengraben, sondern in geschützten Kommandozentren. Warum das wichtig ist? Wer versteht, wie sich die Frontlinie verändert hat, versteht auch den Wandel des Krieges. Soldatinnen und Soldaten müssen anders ausgebildet werden. Streitkräfte brauchen neue Waffensysteme. Und auch auf die Industrie kommen völlig neue Anforderungen zu. Larissa Holzki spricht in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt mit Marc Wietfeld, Mitgründer und CEO des Start-ups Arx Robotics. Als ehemaliger Bundeswehroffizier hat er früh gewarnt, dass klassische Systeme allein nicht mehr ausreichen. Stattdessen brauche es autonome Roboter und Drohnen. Im Gespräch geht es darum, welche Rolle Wietfelds Systeme heute in der Ukraine spielen, warum er die deutsche Autoindustrie für zentral für die Verteidigungsfähigkeit hält und weshalb er trotz aller technologischen Fortschritte sagt: Krieg sei kein Ingenieurswettbewerb, sondern eine Frage der Masse. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  7. Warum ist Saltos schlagen für Roboter einfacher als Kisten tragen, Roman Hölzl?
    10.04., 03:0000:34:14

    Roboter schlagen Saltos, putzen Küchen – und sollen bald auch am Fließband arbeiten. Die Fortschritte in der Robotik sind rasant, und sie könnten helfen, ein wachsendes Problem zu lösen: den Fachkräftemangel in einer alternden Gesellschaft. Handelsblatt-Disrupt-Host Larissa Holzki spricht mit Roman Hölzl, Mitgründer und CEO des Münchener Robotik-Unternehmens Robco, darüber, warum Maschinen heute deutlich schneller lernen – und welche Aufgaben sie künftig übernehmen können. Besonders in der Industrie wächst der Druck. Viele Beschäftigte sind älter als 50, Nachwuchs fehlt. Gleichzeitig lassen sich bisher nur wenige körperliche Tätigkeiten automatisieren. Hölzl erklärt, warum einfache Aufgaben wie Kisten tragen für Roboter oft schwieriger sind als spektakuläre Bewegungen – und weshalb sein Unternehmen bewusst auf spezialisierte Roboterarme statt auf humanoide Maschinen setzt. Außerdem spricht Hölzl über die nächste Generation seiner Technologie, die deutlich leistungsfähiger sein soll – und darüber, was ihn ein schwerer Unfall aus seiner Zeit als Profi-Skifahrer für seine Arbeit als Unternehmer gelehrt hat. Moderiert von Larissa Holzki Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  8. Wie hilft KI, wenn der Tanker in der Straße von Hormus festhängt, Ilse Henne?
    03.04., 03:0100:44:23

    Die Eskalation im Nahen Osten trifft den Welthandel hart: Weil der Iran die Straße von Hormus blockiert, kommen zentrale Rohstoffe nicht mehr ans Ziel. Handelsblatt-Disrupt-Host Larissa Holzki spricht mit Thyssenkrupp-Managerin Ilse Henne, CEO von Thyssenkrupp Materials Services, über die Folgen für die Industrie – und wie ihr Unternehmen diese mit KI und Digitalisierung abfedern will. Besonders Branchen wie Chipindustrie, Medizintechnik sowie Pharma- und Chemiekonzerne stehen unter Druck. Fehlen Öl, Helium oder Ammoniak, gerät im schlimmsten Fall deren gesamte Produktion ins Stocken. Besonders gefährdet sind Unternehmen, deren Lieferketten stark auf Effizienz und wenig auf Krisenfestigkeit ausgelegt sind. Henne erklärt, warum Firmen ihre „Days of Survival“ kennen sollten – also, wie lange sie ohne Nachschub auskommen – und welche Rolle KI dabei spielt, Lieferketten robuster zu machen – etwa, weil ein Tanker in der Straße von Hormus festhängt. „Mehr Effizienz werden wir nur erreichen, wenn wir unsere Prozesse weiter digitalisieren“, sagt Henne. Außerdem spricht sie über ihren ungewöhnlichen Weg von der Literaturwissenschaft in den Industriekonzern – und gibt Einblicke, wie sie einen möglichen Börsengang ihrer Sparte einschätzt. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  9. Was soll das mit dem Hummer an der Wall Street, Maik Wehmeyer?
    27.03., 03:0200:43:16

    An der Wall Street ist vor einigen Tagen ein Hummer aufgetaucht. Plötzlich stand er da: eine metergroße Statue mit wütendem Blick – Auge in Auge mit dem berühmten Bronze-Bullen. Sofort war klar: Da hat jemand eine Botschaft an die Finanzwelt. Warum das wichtig ist? Der Hummer steht symbolisch für Open Claw, das Protokoll für KI-Agenten, mit dem der Österreicher Peter Steinberger einen Mega-Hype ausgelöst hat. Man kann damit KI-Modelle und Programme verknüpfen und Aufgaben automatisch durchführen. Das Problem: Das Ganze hat noch riesige Sicherheitslücken. Wer hinter der Hummer-Nummer steckt, wurde erst am nächsten Tag klar und es war eine ganz schöne Überraschung: Nicht OpenAI, nicht Peter Steinberger, sondern ein deutsches Start-up – Taktile. Das Berliner Startup hat sich auf die Automatisierung geschäftskritischer Prozesse im Finanzsektor spezialisiert. In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt hat Podcast-Host Larissa Holzki den Chef Maik Taro Wehmeyer zu Gast. Sie hat ihn gefragt, was er mit der Aktion bezwecken wollte, wie KI-Agenten die Finanzwelt verändern könnten – und erfahren, dass der Gründer schon als Erstklässler mit Aktivitäten am Finanzmarkt aufgefallen ist. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  10. Wie viele Fehler darf eine KI an der Hotline machen? Barmenia-Gothaer-COO Sylvia Eichelberg im Interview
    20.03., 03:0200:33:21

    Mehr als eine Million Anrufe gehen jedes Jahr bei der Versicherung Barmenia Gothaer ein. Die Anrufer wollen wissen, wer nach dem Steinschlag die neue Windschutzscheibe zahlt. Ob eine Berufsunfähigkeit von ihrer Lebensversicherung abgedeckt ist. Oder sie wollen einfach ihre Adresse ändern. Um all diese Anrufe zu beantworten, braucht Barmenia Gothaer heute 3000 Menschen im Kundenservice – in Hochzeiten sogar mehr. Und mit Blick auf den drohenden Fachkräftemangel wird das zum Problem: Allein bis 2030 scheidet bei Barmenia Gothaer nämlich ein Drittel der Belegschaft altersbedingt aus. Die Lösung verspricht sich die Versicherung von Künstlicher Intelligenz. Wie das genau aussehen – und vor allem klingen – kann, das bespricht Podcast-Host Larissa Holzki in dieser Folge von Handelsblatt Disrupt mit der Vorständin und Chief Operating Officer Sylvia Eichelberg. Sie gibt Einblicke, wie genau die Versicherung erste Fälle aussucht, die künftig automatisch beantwortet werden, Sie erzählt, ob Fehler – wie der fast schon berühmte Patzer vom Chatbot der Fluggesellschaft Air Canada – hätten verhindert werden können. Und sie verrät auch, was sie gern vor der Fusion zwischen Barmenia und Gothaer gewusst hätte. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  11. Wie verändert „Relationship Intelligence“ das Investmentgeschäft, Ties Boukema?
    13.03., 03:0100:52:38

    Ties Boukema ist Head of Data, Tech & AI bei dem Londoner Wagniskapitalgeber Dawn Capital und hat eine Software entwickelt, welche die persönlichen Kontakte aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die Firma nutzbar macht und das Netzwerk der Firma strategisch erweitern kann. Warum das wichtig ist? Schnell und vor allem früher Zugang zu vielversprechenden Gründerinnen und Gründern zu bekommen – das ist für Venture-Capital-Investoren besonders wichtig, um sich Beteiligungen an Start-ups zu sichern, bevor die Konkurrenz einsteigt. „Relationship intelligence“ nennt man diese digitale Nutzung von Kontakten. „Mit unserem Ansatz unterscheiden wir uns von allen Wettbewerbern im Markt“, sagt Boukema in der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt. Da erzählt er, wie genau diese Software und „relationship intelligence“ funktionieren – und was andere Unternehmen daraus lernen können. Warum Boukemas Interesse an Daten und ihrer Analyse aus seiner schweren Krankheitshistorie stammen und wie er trotz schwieriger Startbedingungen eine internationale Karriere aufgebaut hat, darüber spricht er mit Podcast-Host Larissa Holzki in dieser sehr persönlichen Folge. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  12. Wie finden Familienunternehmen ihre wertvollsten Daten, Claudia Pohlink?
    06.03., 03:0000:41:51

    Paletten, Pakete, Reifen, Transporter: All das sieht man, wenn man ein Lager von Fiege Logistik betritt – ein Familienunternehmen aus dem Münsterland von 1873. Was Claudia Pohlink dahinter sieht: Nullen und Einsen. Als Chief Data Officer und Director Data & AI ist sie bei Fiege dafür zuständig, das Erfahrungswissen der Fachkräfte zu digitalisieren und das Unternehmen stärker datengetrieben zu steuern. Warum das wichtig ist? Bei vielen traditionellen Firmen gibt es die gleichen Herausforderungen wie bei Fiege: Erfahrene Fachkräfte, die seit Jahrzehnten ein Gespür dafür entwickelt haben, wie viele Mitarbeiter wann gebraucht werden, gehen bald in den Ruhestand. Wenn Firmen diese Ressourcenplanung nicht schnell in Daten und KI übersetzen, werden sie im Wettbewerb mit internationalen Konkurrenten kaum noch Chancen haben. In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt spricht Podcast-Host Larissa Holzki mit Claudia Pohlink darüber, wie Daten- und KI-Projekte bei Fiege entstehen und über ihr Ziel, den Wert von Daten – die viele als das „neue Gold“ bezeichnen – endlich wirklich messen zu können. Außerdem liefert Pohlink eine interessante Perspektive, warum sie als „Ossi“ beste Voraussetzungen hat, um wirklich schwierige Probleme zu knacken. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  13. KI für Juristen: Gibt es einen Second-Mover-Vorteil, Max Junestrand?
    27.02., 03:0000:35:22

    Das schwedische Start-up Legora disruptiert die Arbeit von Juristen – und könnte bald mehr als fünf Milliarden Dollar wert sein. Das jedenfalls berichtet das Wirtschaftsmagazin Forbes mit Verweis auf Insider: Demnach verhandelt CEO und Mitgründer Max Junestrand mit Investoren über eine neue Finanzierungsrunde. Die soll Legora 400 Millionen Dollar einbringen soll – und schon wieder eine höhere Bewertung. Mit 1,8 Milliarden Dollar – also etwa anderthalb Milliarden Euro – ist die Firma jetzt schon bewertet. Dabei ist sie nicht einmal drei Jahre alt. Warum das wichtig ist? Max Junestrand ist mit seinem sogenannten Legal-Tech so etwas wie ein Poster-Child der KI-Revolution in Europa und einer der bekanntesten Köpfe einer neuen Gründergeneration. Mit seiner Firma nutzt er die großen Sprachmodelle von US-Firmen wie Google, OpenAI und Anthropic und baut daraus Software, die einen Großteil der Arbeit von Kanzleien und Rechtsabteilungen in Unternehmen automatisieren könnte. Allerdings: Ob diese Technologielieferanten weiter Partner bleiben oder irgendwann in direkte Konkurrenz mit Legora treten, ist noch nicht abzusehen: Eine neue Anwendung von Anthropic für den Rechtsbereich hat auf dem Markt kürzlich einen richtigen Schock ausgelöst. In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt hat Podcast-Host Larissa Holzki Legora-Chef Junestrand zu Gast und hat ihn selbst gefragt: Was ist dran an den Gerüchten zur Finanzierungsrunde? Warum ist er überzeugt, dass ausgerechnet starke Konkurrenz Legora stark macht? Und welche Aufgaben werden dauerhaft für Juristen übrig bleiben, wenn sich die KI-Entwicklung fortsetzt? In dem Gespräch geht es übrigens auch um einen verweigerten Handschlag – hören Sie doch mal rein! Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  14. Wie entlarvt man mit Tiktok-Software Verbrecher, Dirk Labudde?
    20.02., 03:0000:44:12

    Dirk Labudde ist Professor an der Hochschule in Mittweida und hat schon spektakuläre Kriminalfälle mitaufgeklärt. Er ist nämlich Digital-Forensiker und forscht und lehrt dazu, wie sich aus digitalen Spuren ein Tathergang rekonstruieren lässt. Mit kriminalistischem Denken und neuen Technologien hat er schon Tatverdächtige überführt und entlastet, deren Schuld beziehungsweise Unschuld mit herkömmlichen Mitteln nicht zu beweisen war. Warum das wichtig ist – auch im Kontext von Unternehmen? Digitale Forensiker, wie, die, die Dirk Labudde ausbildet, arbeiten später oft bei der Polizei: Aber ihr Wissen und ihre Fähigkeiten werden auch für Unternehmen immer wichtiger. In Zeiten von immer größeren hybriden Bedrohungen, arbeiten sie nicht nur bei Cybersicherheitsfirmen und großen Technologiekonzernen - sondern sogar bei Herstellern von Haushaltsgeräten. In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt hat Podcast-Host Larissa Holzki mit Dirk Labudde darüber gesprochen, wie er mit einer beliebten Tiktok-Technologien zur Aufklärung von Verbrechen beiträgt, welche technologische Entwicklung ihm am meisten Sorgen bereitet – und ob er Verständnis dafür hat, wenn Richter seinen neuen Methoden nicht trauen wollen. Linktipps aus dem Podcast: Das Buch „Digitale Forensik“ von Dirk Labudde finden Sie hier: Unternehmen, die sich näher mit digitaler Forensik auseinandersetzen wollen, können hier mit Dirk Labudde Kontakt aufnehmen. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  15. Wie ehrlich muss man mit Investoren sein, Malte Kosub?
    13.02., 03:0000:33:20

    Die Berliner Firma Parloa ist seit kurzem auf Platz zwei der wertvollsten deutschen KI-Start-ups. Die Firma entwickelt sogenannte Voice Agents – also virtuelle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Callcentern. Wer sich bei einem Sportfachgeschäft über schlecht verarbeitete Turnschuhe beschwert, könnte möglicherweise mit einem System von Parloa sprechen. Um KI-Agenten gibt es einen riesigen Hype – und das hat einen Grund: Agenten funktionieren zunehmend autonom. Sie können damit immer mehr Aufgaben übernehmen, die vorher Menschen vorbehalten waren. Noch müssen Nutzer in der Zeit von KI-Werkzeugen wie ChatGPT dem Bot jeden Schritt erklären. KI-Agenten hingegen finden bestenfalls selbst raus, wie sie ein neues Problem lösen. Wenn das wirklich im großen Stil funktioniert, sind die potenziellen Folgen für Unternehmen kaum vorstellbar. Malte Kosub sagt: „Mit jeder Technologie, die wir als Menschheit erfunden haben, sind wahnsinnig viele Chancen verbunden, aber auch wahnsinnig viele Risiken.“ In dieser Folge spricht Podcast-Host Larissa Holzki mit dem Parloa-Chef und Mitgründer Malte Kosub darüber, wie er Callcenter automatisiert. Sie diskutieren, wie seine Firma von einer Fast-Pleite zu einem hochfinanzierten Start-up wurde – und wie viel Ehrlichkeit in Investorengesprächen nötig ist. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  16. Cyber-Unternehmer Ami Luttwak: Warum sehen Sie uns kurz vor dem Desaster?
    06.02., 03:0000:45:54

    Für Google soll es der größte Deal überhaupt werden: Für 32 Milliarden Dollar will der Technologiekonzern das israelischen Cyber-Start-up Wiz übernehmen. Für die Gründer wäre das ein Riesenerfolg. Sie haben sich vor mehr als 20 Jahren als Soldaten der israelischen Elite-Einheit 8200 kennengelernt, die zum Miltärnachrichtendienst des Landes gehört – und dürften jetzt gemeinsam Self-Made-Milliardäre werden. Ob es dazu kommt, ist aber noch ungewiss: Denn für den Deal braucht es die Zustimmung der Kartellhüter. In den USA gab es bereits grünes Licht. Die EU-Kommission prüft die Übernahme noch bis zum 10. Februar. Warum das wichtig ist? Googles Bereitschaft, eine Rekordsumme für Wiz zu zahlen und damit in die Sicherheit seiner Clouddienste zu investieren, spricht für sich: Cyberangriffe und Cybersicherheit gehören zu den Mega-Themen unserer Zeit und betreffen jedes Unternehmen. Ein aktuelles Beispiel ist der Mineralwasser-Abfüller Romina in Reutlingen: Dort stand nach einem Hackerangriff in dieser Woche der Betrieb komplett still. Experten sagen: Wer behauptet, er sei noch nie angegriffen worden, habe es schlicht noch nicht gemerkt. Mit der Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI) entstehen nun noch mehr Angriffsflächen – und natürlich werden auch die Hacker mit KI immer besser. Ami Luttwak, Mitgründer und Technologiechef von Wiz sagt: “Ich würde sagen, wir stehen eine Minute vor dem Desaster.“ In der neuen Folge von Handelsblatt Disrupt hat Technologiereporterin Larissa Holzki mit dem Unternehmer über drei neue Cyberbedrohungen im KI-Zeitalter gesprochen: Über den Vorteil, den generative KI-Werkzeuge Angreifern verschaffen; über neue Apps, die Leute wie Sie und ich jetzt ohne Programmierkenntnisse dank sogenannten Vibe Coding Plattformen wie Lovable und Cursor entwickeln können – und über einen möglichen „Agent Takeover“: die Gefahr, dass ein Angreifer Ihren KI-Agenten unter seine Kontrolle bringt. Wenn Ihnen das zu düster klingt, gibt es auch einen Trend, der Hoffnung macht: Laut Luttwak bringt KI auch einen Vorteil für die Verteidiger mit. Der Clue: Um den zu erreichen, müssen Sie eine Art virtuelle Cyberarmee zulegen. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  17. Wie OpenAI-COO Brad Lightcap KI in unseren Alltag bringen will
    04.02., 17:4500:26:12

    Brad Lightcap verantwortet das operative Geschäft, strategische Partnerschaften und den globalen Marktausbau von ChatGPT – und steht damit im Zentrum der Frage, wie OpenAI aus technologischer Führerschaft ein dauerhaft tragfähiges Geschäftsmodell formt. Das Gespräch, das Handelsblatt-Chefredakteur Sebastian Matthes beim Weltwirtschaftsforum in Davos geführt hat, findet in einer kritischen Phase statt: OpenAIs jüngste Modelle haben nicht alle überzeugt. Kritiker halten die Bewertung von 500 Milliarden Dollar für überzogen. Gleichzeitig strebt OpenAI an die Börse. Lightcap versucht, die Zweifel auszuräumen, und erklärt, warum aus seiner Sicht viele Unternehmen noch keine Effizienzgewinne durch KI sehen. Er spricht über Deutschland als Schlüsselmarkt und OpenAIs erstes Hardware-Produkt für 2026 – gemeinsam mit Ex-Apple-Designer Jony Ive entwickelt und von manchen schon als neue Geräteklasse gesehen.

  18. Kann Eon unsere kritische Infrastruktur schützen, Victoria Ossadnik?
    30.01., 03:0000:49:19

    Der Energieversorger Eon muss die Doppeltransformation schaffen: Erstens muss der Konzern den technologischen Wandel mit Künstlicher Intelligenz meistern. Zweitens zwingt die Klimaerwärmung zum grünen Umbau. Und gerade jetzt wird Eon zusammen mit der ganzen Energiebranche zum Ziel von hybriden Angriffen. In Europa herrscht weiterhin Krieg. Und es ist ein Irrglaube, dass die Front nur durch die Ukraine verläuft. Auch in Deutschland gibt es Cyberattacken auf Behörden, Desinformationskampagnen gegen die Bevölkerung und Angriffe auf kritische Infrastruktur, die mehr oder weniger eindeutig aus Russland kommen. Für Unternehmen in Deutschland heißt das, dass sie sich auf Angriffe vorbereiten müssen. Aber wie? Eine gute Ansprechpartnerin für solche Fragen ist Victoria Ossadnik. Sie ist beim Dax-Konzern Eon als COO für das operative Geschäft zuständig und war zuvor Managerin bei den Techkonzernen Oracle und Microsoft. Ossadnik sieht in neuen Technologien eine Chance für ihre Branche, mit den neuen Herausforderungen umzugehen. „Die Antwort kann nicht sein, dass an jeder Bahnlinie, an jedem Telekommunikationsmast und an jeder Stromleitung ein privater Sicherheitsdienst steht“, so Ossadnik. Wie die Eon-Vorständin Chancen und Herausforderungen von Künstlicher Intelligenz beim Management der Energiewende einschätzt und wie Unternehmen zusammen mit Sicherheitsbehörden Deutschlands kritische Infrastruktur schützen können, hören Sie in der aktuellen Folge von Handelsblatt Disrupt. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  19. Raketen-Hoffnung: Hängt Europas Sicherheit von einem Münchener Start-up ab?
    23.01., 03:0001:03:02

    Die Rakete stand schon auf der Rampe: Für einige Tage sah es so aus, als könnte das Münchener Start-up Isar Aerospace schon diese Woche zum zweiten Mal versuchen, seine Spectrum-Rakete in den Weltraum zu schießen. Doch dann der Rückzug: Wegen technischen Problemen wird der Start nochmal verschoben. Wann es nun losgehen kann, steht noch nicht fest. Klar ist: Unter anderem für die Bundeswehr wäre es sehr wichtig, dass die junge Firma für Europa endlich einen neuen Zugang zum Weltraum schafft. Deutlich wurde das in dieser Woche bei der Handelsblatt-Konferenz „Sicherheit und Verteidigung“. Von dort aus haben Hunderte Vertreterinnen und Vertreter aus der Rüstungs- und Raumfahrtindustrie mit Technologiereporterin Larissa Holzki zum Weltraum-Bahnhof nach Andoya geschaut, von dem die Isar-Rakete starten sollte. Live auf der Konferenz hat Holzki ein neues Format getestet: In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt hören Sie die allererste Pilotfolge der TECH Show: In diesem Talk-Format schaut Larissa Holzki mit dem Start-up-Investor Andre Retterath auf die Technologien, die unsere Wirtschaft und Gesellschaft so sehr verändern könnten, dass jedes Unternehmen sich damit befassen muss. In der ersten Folge geht es um Isar Aerospace – aber auch um die zunehmende Bewaffnung des Weltraums. Es geht um Luftkämpfe zwischen Satelliten, einen möglichen Krieg im Orbit und die Frage, warum das alles für unsere Wirtschaft auf der Erde hochrelevant ist. All das wird eingeordnet von Topexperten: Isar-Aerospace-Chef Daniel Metzler hat sich live von Norwegen aus zugeschaltet. Die Reserveastronautin Amelie Schönenwald und die Weltraumingenieure Bulent Altan und Matthias Spott waren vor Ort. Und auch der Chef von Airbus Defence and Space nahm Stellung. Wichtig: Für uns ist diese Folge ein Test. Schreiben Sie uns deshalb, ob Ihnen das Format gefallen hat, was wir besser machen können und welche Themen wir uns als nächstes vornehmen sollen. Entscheiden Sie mit, ob und wie wir die TECH Show weiterentwickeln. Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://www.handelsblatt.com/mehrwirtschaft Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

  20. Mission Impossible: Wie kommen Sie der Kernfusion täglich näher, Francesco Sciortino?
    16.01., 03:0000:44:39

    Das erste Fusionskraftwerk der Welt soll in Deutschland entstehen. Das ist nicht nur das ambitionierte Ziel der Bundesregierung, sondern auch die Mission von Francesco Sciortino. Mit seinem Start-up Proxima Fusion will er in der zweiten Hälfte der 2030er-Jahre das erste kommerzielle Kraftwerk ans Netz bringen, das Strom aus Kernfusion liefert. Die Fusionsenergie gilt als heiliger Gral der Energiewelt und könnte zur entscheidenden Lösung für die Klimakrise werden: saubere Energie, dauerhaft verfügbar. Das Prinzip orientiert sich an der Sonne, wo durch die Verschmelzung von Atomkernen gigantische Energiemengen frei werden. Die Herausforderung: Seit Jahrzehnten versuchen Forschung und Wirtschaft vergeblich, diesen Prozess auf der Erde zur Energiegewinnung zu nutzen. Doch jüngste Laborerfolge machen Hoffnung – und Europa befindet sich in einer aussichtsreichen Ausgangsposition. Sciortino ist einer der Wissenschaftler, die bei dieser Entwicklung ganz vorne dabei sind. 2023 beschloss er gemeinsam mit anderen Forschern, die Fusionsforschung unternehmerisch voranzutreiben und gründete Proxima Fusion – heute einer der größten Hoffnungsträger Europas in diesem Sektor. In dieser Folge von Handelsblatt Disrupt diskutiert Technologiereporterin Larissa Holzki mit Proxima-Fusion-Chef Sciortino, wie realistisch kommerzielle Fusionskraftwerke in den 2030er-Jahren tatsächlich sind. Sie sprechen darüber, wie man in einem Team den „Sense of Urgency“, das Gefühl der Dringlichkeit, aufrechterhält, wenn das Ziel noch ein Jahrzehnt entfernt liegt – und warum der Italiener für seine Kernfusions-Mission extra Deutsch lernt. Unser beliebter Podcast Handelsblatt Crime geht wieder live! Am 26. Februar im Babylon Berlin und am 27. Februar im Club im Capitol Theater Düsseldorf bringen wir “Das Protokoll des Untergangs” auf die Bühne. Unsere Insider führen durch die letzten 48 Stunden vor dem Zusammenbruch von Wirecard – E-Mail für E-Mail, Chat für Chat. Eine Minute absurder als die andere. Tickets gibt es hier! Das exklusive Abo-Angebot für alle Hörerinnen und Hörer von Handelsblatt Disrupt: https://handelsblatt.com/mehrwirtschaft Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/ Sie können Larissa Holzki via LinkedIn (Larissa Holzki) oder per Mail disrupt@handelsblatt.com kontaktieren. Weitere Informationen zu Werbeeinblendungen

Bei Handelsblatt Disrupt diskutiert Technologiereporterin Larissa Holzki über Technologien, die die Wirtschaft verändern – und fragt führende Köpfe, wie sie den Wandel gestalten. Jeden Freitag neu. Handelsblatt Disrupt finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich auf der Handelsblatt-Website.