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GOOD WORK - Der Podcast für zukunftsfähige Arbeitskultur

Jule Jankowski, Humiq GmbH

Business

355 Episoden · neueste 11.10.

Häufig erwähnt

Episoden

355
  1. Live: Zuversicht - Die neue Führungskraft. Vera Starker und Katharina Roos (275)
    31.07., 03:0001:25:46

    Live bei brand Eins: Die Bestseller Autorinnen Vera Starker und Katharina Roos über Zuversicht als Führungsprinzip in unsicheren Zeiten "Zuversicht ist kein Tool." In dieser besonderen Doppelfolge des GOOD WORK Podcasts widmen sich Vera Starker und Katharina Roos dem Kernthema ihres neuen Buchs: „Zuversicht. Die neue Führungskraft“. Die erste Hälfte wurde live bei brand eins aufgezeichnet. Ein dialogisches Feuerwerk, das spürbar macht, wie ernst und gleichzeitig lebendig die Autorinnen die Herausforderungen unserer Zeit nehmen. Im zweiten Teil folgt ein Deep Dive mit Vera, der das Thema Zuversicht nicht als Wohlfühlkonzept, sondern als transformierende Führungsqualität seziert. Zuversicht - Haltung, kein Tool Was ist Zuversicht und was ist sie nicht? Für Vera ist sie kein „Chaka“, kein weiterer Punkt auf der To-do-Liste gestresster Führungskräfte. Sie ist eine Haltung. Sie speist sich aus Resilienz, Optimismus, Hoffnung und Selbstwirksamkeit. Damit wird sie zum zentralen Bestandteil psychologischen Kapitals. Dabei geht es nicht um Schönfärberei, sondern um eine realistische, handlungsorientierte Perspektive: Wo liegt mein Einfluss? Was ist möglich? Was haben wir schon geschafft? Empirische Basis für Zuversicht Katharina bringt die datenbasierte Brille mit. Ihre Studien zeigen: Führung wird in der Krise oft autoritärer. Nicht aus bösem Willen, sondern zur Selbststabilisierung. Doch genau das engt den Handlungsspielraum der Mitarbeitenden ein. Und wirkt der Entwicklung von Zuversicht entgegen. Was es stattdessen braucht: Eine klare, strukturgebende Führung, die Räume für echte Beteiligung öffnet. Die zuversichtliche Organisation Gemeinsam zeichnen sie das Bild einer zuversichtlichen Organisation. Transparent, mit durchdachter Informationsarchitektur und Ritualen, die auf das Gelingende fokussieren. Tools wie das Delegation Board helfen dabei, Entscheidungsräume sichtbar und verhandelbar zu machen. Und auch die emotionale Ebene wird nicht ausgespart. Jammern ja, aber nur dosiert und blitzartig. Denn zu viel Negativfokus zementiert Krisenerwartung und lähmt. Neuronale Muster Vera erzählt eindrucksvoll, wie Erinnerung, neuronale Muster und kollektives Erleben unsere Fähigkeit zur Veränderung beeinflussen. Organisationen, die Zuversicht fördern wollen, müssen nicht nur Strukturen verändern. Sie müssen auch Narrative erneuern. Es geht um Erinnerungsarbeit. Um Fokus. Um Klarheit. Und darum, Verantwortung nicht zu delegieren, sondern zu übertragen. Darüber sprechen wir in der aktuellen Doppel-Folge von GOOD WORK Zuversicht ist ein Tun: Warum echte Hoffnung Handlungsräume braucht. Struktur schlägt Intuition: Empowerment gelingt nur mit Klarheit und Zugriff. Widerstand ist kein Gegner: Skepsis zeigt, wo Organisation lernen kann. Führung beginnt innen: Selbstführung als Voraussetzung für Wirksamkeit. Erinnerung wirkt: Was gelungene Erfahrungen für Wandel bedeuten. Transparenz mit Maß: Warum Informationsflüsse funktional, nicht sozial sein sollten. Delegation neu gedacht: Verantwortung gehört dahin, wo sie entschieden wird. Zu viel Change, zu wenig Sinn: Wie Organisationen sich in Initiativen erschöpfen. Diese zweigeteilte Folge von GOOD WORK soll mehr als "nur" inspirieren. Es oll konkret aufzeigen, wie auf psychologischer und organisationaler Ebene das Prinzip Zuversicht Wirkung entfaltet und uns gewappnet durch die Stapelkrisenlandschaft der Gegenwart navigieren kann. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Hier geht's direkt zum Buch Zuversicht - Die neue Führungskraft Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  2. Die Story von Frederik G. Pferdt: Wie aus dem Bub vom Bodensee Googles erster Innovationsevangelist wurde. (274)
    27.07., 03:0101:28:21

    Frederik G. Pferdt über seine Heldenreise vom Bodensee ins Silicon Valley und die Entdeckung des Zukunftsgeistes "Innovation braucht keine Genies, sondern Menschen, die sich trauen." Diese GOOD WORK Story ist ein Reisebericht. Eine Heldenreise von einem Menschen, der aus kleinsten Räumen die weite Businesswelt erobert hat. Es ist die Geschichte von Frederik G. Pferd, dem ehemaligen und ersten Chief Innovation Evangelist von Google, Innovationsberater, Professor an der Stanford d.school und Autor. Im Gespräch entfaltet sich nicht nur ein Lebensweg, sondern auch ein Denkweg: vom schüchternen Bub aus Ravensburg zur Stimme einer weltumspannenden Innovationsbewegung. Die Episode ist durchdrungen von einer zutiefst menschlichen Perspektive auf Zukunftsgestaltung: radikal optimistisch, methodisch klar und poetisch im Ausdruck. Was ist Zukunftsgeist? Frederik spricht über den „Zukunftsgeist“, ein Konzept, das Imagination, Handlungsmut und Empathie verbindet. Für ihn ist Zukunft kein abstraktes Ziel, sondern ein fühlbarer Zustand. Etwas, das wir über das eigene Denken und Handeln konkret formen können. In einer Welt voller Krisen wirbt er nicht für Verdrängung, sondern für eine Haltung, die trotz Realität auf Möglichkeit setzt. Diese Haltung hat ihn geprägt: Von 86 erfolglosen Bewerbungen bis hin zur Einladung nach Stanford und später Google. Dort entwickelte er ein Innovationsverständnis, das auf dem „Shape of Creation“ beruht: nicht Kontrolle über äußere Umstände, sondern bewusste Gestaltung der eigenen Denk- und Handlungsmuster. Empathie als Futureskill Das Gespräch berührt persönliche Stationen: vom Retreat in der Wildnis über stille Meditation bis zur Flucht vor Waldbränden. Und bleibt dabei stets im Resonanzraum der gesellschaftlichen Wirkung. Empathie wird zum Betriebssystem der Zukunft erklärt, Optimismus zur bewussten Entscheidung, Neugier zur trainierbaren Fähigkeit. In einem Kontext, in dem Technologien wie KI oft mit Skepsis betrachtet werden, beschreibt Frederik deren Potenzial als kreative Partner, nicht als Gegner. Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Kleiner Schritt, große Wirkung. Vom Bub vom Bodensee zum Innovationsberater. Zukunft beginnt im Inneren, nicht im Außen Optimismus als Haltung. Kein Luxus, sondern Entscheidung. Trotz Realität an Möglichkeiten glauben Scheitern als Saatgut. 86 Bewerbungen. Kein Shortcut, nur Beharrlichkeit schafft Raum Empathie trainieren. Kein Talent, sondern tägliche Praxis. Perspektivwechsel macht Zukunft Jobcrafting in Reinform. Keine Rolle bekommen. Also eine erfunden Shape of Creation. Verantwortung übernehmen. Einfluss entsteht im Tun Diese Folge ist ein inspirierendes Denk-Retreat, keine Flucht aus der Wirklichkeit, sondern ein Aufruf zur Tiefe. Frederik zeigt, wie Zukunft nicht passiert, sondern gemacht wird. Und wie sie im Inneren beginnt, bevor sie sich im Außen zeigt. Sein Aufbruch ist mutmachend und inspirierend, die eigene Enge des Denkens zu verlassen. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Das neueste Buch von Frederik G. Pferdt: "Radikal besser. Entfache den Zukunftsgeist, der in uns steckt." Erschienen 2025 im Murmann Verlag. Hier bestellen Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  3. Getestet, getäuscht und aussortiert: Wenn Bias zur Methode wird. Prof. Dr. Niels Van Quaquebeke (273)
    24.07., 03:2101:16:04

    Der Professor für Leadership und Organizational Behaviour über den (Un)Sinn von Persönlichkeitstests und die Auswirkungen von Bias auf Führung und Zusammenarbeites "Wir sind kognitive Geizhälse. Typologien sparen uns Energie, aber auch Gerechtigkeit." Was macht eine Persönlichkeit eigentlich aus? Und warum sollten wir sie überhaupt messen? In dieser Episode von GOOD WORK treffen wir auf Niels Van Quaquebeke, Professor für Leadership und Organizational Behaviour, der uns mit auf eine klarsichtige und differenzierte Reise durch das Dickicht moderner Persönlichkeitstests nimmt. Doch es bleibt nicht beim Testbogen. Dieses Gespräch streift ebenso die großen Themen der Bias-Forschung, algorithmischer Fairness, ästhetischer Energiequellen und dem menschlichen Potenzial in einer zunehmend automatisierten Welt. Hilfreich wie ein Horoskop Mit spürbarer Leidenschaft spricht Niels über die „letzten 20 Prozent“ der Leistung, jenen menschlichen Anteil, der von Maschinen nicht imitierbar ist, weil er aus Tiefe, Wahrhaftigkeit und Resonanz besteht. Der Podcast lädt zur Reflexion ein: Über unsere Vorurteile bei der Auswahl von Talenten, die Scheinvalidität populärer Tests wie dem MBTI, und über das Spannungsverhältnis von Effizienz und echter Begegnung. Niels benennt die stillen Mechanismen, die in Organisationen wirken, wenn Attraktivität oder Größe zu Karrierevorteilen werden. Er plädiert für den bewussten Einsatz evidenzbasierter Tools zur faireren Personalauswahl und benennt dabei auch Gütekriterien für seriöse Inventarsysteme. Wege aus der Bias-Falle Nicht zuletzt wagt sich das Gespräch auch auf vermintes Terrain: Brauchen wir Quoten? Was kann eine KI über unsere Persönlichkeit wissen? Und wo hört Fairness auf, wenn Algorithmen in Bewerbungsprozesse eingreifen? Durch all das zieht sich der bemerkenswerte Ton von Niels: reflektiert, klar, empathisch. Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Typisierung als Trugbild: Persönlichkeitstests projizieren oft mehr, als sie erklären Bias im Business: Vorurteile steuern Karrieren, ob über Größe, Geschlecht oder Namen MBTI entzaubert: Warum der beliebteste Test wenig misst und viel vorgaukelt Fairness durch Struktur: Blind Auditions wirken stärker als jedes Anti-Bias-Training Letzte 20 Prozent: Tiefe Wahrhaftigkeit ist das, was Maschinen nicht leisten können Ästhetik als Energie: Design gibt Richtung, Fokus und Führungsqualität Diese Episode ist keine schnelle Anleitung zur besseren Führung, sondern ein präziser Blick auf das, was gute Führung im Innersten ausmacht: Neugier, Selbstreflexion, und der Wille, sich selbst nicht zu ernst zu nehmen, aber sehr wohl verantwortlich. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Kühne Logistic University direkt zur Prof. Dr. Niels Van Quaquebeke Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  4. Regeneratives Wirtschaften. Was wir von der Natur über Organisationen und Wirtschaften lernen können. (272)
    20.07., 03:0600:55:55

    GOOD WORK live beim 24 Hours Impact in der School of Nature bei Weleda mit Nadine Santiago und Stephan Grabmeier "Der Garten ist für uns ein lebender Organismus. Genauso verstehen wir Nachhaltigkeit im Unternehmen." In dieser atmosphärisch dichten Live-Episode aus dem Heilpflanzengarten von WELEDA treffen regenerative Wirtschaft, gelebte Nachhaltigkeit und kulturelle Transformation aufeinander. Die Bühne: die School of Nature in Schwäbisch Gmünd. Zu Gast: Nadine Santiago, Chief Sustainability Officer von WELEDA, und Stephan Grabmeier, Vordenker für Impact Design. Gemeinsam werfen sie einen tiefgründigen Blick auf die Frage, wie Natur zur Lehrmeisterin einer zukunftsfähigen Arbeitswelt wird. Lavendel als Metapher für Kultur Die Episode beginnt mit Lavendel – beruhigend, regenerativ, systemisch. Ein poetischer Auftakt, der den Ton setzt für eine Diskussion über das Zusammenspiel von innerer und organisationaler Transformation. Nadine schildert ihren Weg von internationaler BWL zur Nachhaltigkeit bei WELEDA, einem Unternehmen, das sich als "Sustainability Native" versteht. Für sie ist das Unternehmen ein lebendiger Organismus, die Natur kein Metaphernbaukasten, sondern ein Handlungskompass. Die 3 Stufen regenerativen Wirtschaftens Stephan beschreibt Transformation als dreistufigen Prozess: von degenerativ zu nachhaltig zu regenerativ. Dabei wird klar: Nur wer über "kein Schaden" hinausgeht, kann heute noch zukunftsfähig wirtschaften. Die School of Nature dient als Erfahrungsraum, in dem Unternehmen vom Kompostieren lernen und Führung als Wachstumsbegleitung verstehen. Die Digitalisierung von Weleda Nadine berichtet über WELEDAs Transformation: vom traditionsreichen Naturkosmetik-Hersteller zum progressiven Akteur in TikTok-Zeiten. Dabei steht nicht das pure Wachstum im Fokus, sondern "Wachstum mit Verantwortung". Neue Zielgruppen, neue Kanäle, neue Narrative – stets verwurzelt im ethischen Fundament der Organisation. Purpose over Profit Mit viel Offenheit sprechen beide auch über die Herausforderungen der Nachhaltigkeit im Spannungsfeld von Profit, Kultur und Geschwindigkeit. Ambition wird zum Schlüsselwort: Purpose reicht nicht mehr. Es braucht Umsetzungswillen, Mut und die Bereitschaft, Transformation dezentral zu verankern – z. B. mit Ambassador-Programmen. Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Regenerativ ist das neue Nachhaltig: Wie Natur zum Vorbild für Wirtschaft wird. Kompost meets Business: Was Erde über Wandel verrät. WELEDA geht viral: Tradition trifft neue Medien. Wandel von innen: Transformation dezentral gedacht. Absicht reicht nicht: Warum Umsetzung entscheidet. Marke im Wandel: Wie WELEDA sich neu erzählt. Am Ende bleibt ein eindrückliches Bild: Kulturarbeit ist wie Lavendelöl: dezent, aber tief wirksam. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Hier geht's direkt zu Impact Design 24 Hours Impact und hier zu Weleda School of Nature Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  5. Warum Gründer oft an sich selbst scheitern. Dorothea von Wichert-Nick (271)
    17.07., 03:0301:09:42

    Die ehemalige C-Level Executive und StartUp Beraterin über die Typologie von Gründern und wie sie an Fehlern reifen können. "Kleine, feine Boutiquen sind manchmal nur schön geredete Vermeidungsstrategien." Was passiert, wenn ein Mensch stets auf der Überholspur lebt, beruflich alles erreicht und dann feststellt: „Ich bin getrieben, aber nicht frei“? Dorothea von Wichert-Nick ist Executive Coach und frühere C-Level-Managerin, die heute vor allem eines tut: Menschen in führenden Positionen helfen, die nächste Ebene zu erreichen. Nicht auf der Karriereleiter, sondern in ihrer eigenen Reife. Sie spricht mit großer Offenheit über ihre eigene Reise: Von der Strategieberaterin über mehrere CEO-Rollen hin zur Coachin, die heute ein Thema ins Zentrum rückt, das in Gründerkreisen oft tabuisiert wird: die innere Glasdecke. Trauma als Gründungsmuster Dorothea bringt eine These mit, die sie über Jahre aus ihrer Praxis destilliert hat: Viele Gründerinnen sind getrieben von alten Verletzungen, familiären Traumata, dem Hunger nach Anerkennung. Das bringt Energie, aber auch Grenzen. Irgendwann, so beschreibt sie, stößt man als Unternehmerin an eine Grenze, die nicht mehr mit mehr Arbeit, mehr Kontrolle oder mehr Exzellenz durchbrochen werden kann – sondern nur durch Reifung. Führung wird dann zur persönlichen Entwicklungsreise. Wachstumsgrenzen von Unternehmertum Wir sprechen über das Drama-Dreieck, über Seriengründer, die nie in die Tiefe gehen, über Boutique-Unternehmen, die zu klein bleiben aus Angst vor Kontrollverlust und über die Rolle eines Coaches, der in dieser entscheidenden Phase mehr Mentor als Sparringspartner ist. Typologie von Gründern Dorothea skizziert mit Klarheit drei häufige Dynamiken: die Boutique, den Serial Founder und den Sisyphos-CEO. Alle drei eint der fehlende Entwicklungsschritt in Richtung eines gereiften Leaderships. Die Lösung? Ein radikaler Blick nach innen. Das Ziel? Gelassene Souveränität. Nicht weniger. Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Trauma als Motor: Wie ein persönliches Trauma zum Antrieb unternehmerischen Erfolgs wird Wachstumsgrenzen: Warum viele Unternehmen nie über 50 Mitarbeitende hinauswachsen Typologie von Gründern: Drei unsichtbare Muster, in denen Gründer oft feststecken Übertrieben? Was „getrieben sein“ wirklich bedeutet und wann es gefährlich wird Kraftvolle Ruhe: Warum wahre Führung mit innerer Ruhe beginnt Reif, nicht alt: Wie Reifung zur stärksten Kraft in der Transformation werden kann Diese Folge ist eine Einladung zur Reflexion. Für GründerInnen, Führungskräfte und für alle, die spüren: Da geht noch mehr. Nur vielleicht nicht auf dem Weg, den wir bisher gegangen sind. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Dorothea von Wichert-Nicks Beratungsunternehmen: Volate Werbehinweis Die aktuelle Folge wird freundlicherweise unterstützt von: Personio, der ganzheitlichen, digitalen HR Plattform. Link zur Studie zum Download: HR Trends Report 2025 Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  6. Story Bahnsinn Riedbahn: Die beispiellose Transformationsgeschichte der Deutschen Bahn. Jan Rentzow (270)
    13.07., 03:5501:04:43

    Der Macher von "Bahnsinn Riedbahn" über die größte Transformation des Landes, ohne Blaupause, ohne doppelte Schiene, vor unserer aller Augen: Die Kernsanierung der Deutschen Bahn und ihr Geschichte "Bahnsinn Riedbahn ist anti-zynisch. Es ist eine Geschichte des Gelingens und des gemeinsamen Aufbruchs."" Wenn es um die Deutsche Bahn geht, werden alle 84 Millionen Deutsche zu Experten. Jeder hat eine Idee, wie es besser gehen könnte. Pünktlicher, zuverlässiger, sauberer, freundlicher. Doch die konkrete Antwort, wie genau das mutmasslich größte Transformations- und Sanierungsprojekt in Deutschland machbar wäre, bleiben die meisten schuldig. Was passiert also, wenn ein Unternehmen, das täglich von Millionen Menschen beobachtet wird, seine größte Transformation wagt, unter den Augen einer kritisch gespannten Öffentlichkeit? Bahnsinn Riedbahn Diese Folge GOOD WORK führt uns mitten hinein in das Herz der Deutschen Bahn, genauer: zur Riedbahn, einer der meistbefahrenen Strecken Deutschlands, die für fünf Monate komplett gesperrt und generalüberholt wurde. Die Bahn nennt die Strecke auch: die Aorta Deutschlands. Dieses "Experiment" der Riedbahn hat die Bahn mit einer Dokumentation begleitet, die den Namen trägt "Bahnsinn Riedbahn": Im Gespräch mit Jan Rentzow, dem Creative Director für Mobilisierungskommunikation bei der Bahn und Kopf hinter Bahnsinn Riedbahn, wird schnell eines klar: Hier geht es um weit mehr als Infrastruktur. Es geht um den Umgang mit einer drastischen Veränderung unter maximalem Druck, um völlig neue Vorgehensweisen und um eine ehrliche Kommunikation. Letzlich also darum, was es heißt, Wandel im Großen möglich zu machen. HInter den Kulissen von Bahnsinn Riedbahn Jan nimmt uns mit hinter die Kulissen eines Projekts, das zunächst auf breiten Widerstand stieß: Die Riedbahn komplett stilllegen, tausende Züge umleiten, über 20.000 Menschen täglich neu koordinieren? Was wie ein Ding der Unmöglichkeit klingt, wurde Realität, begleitet von einer siebenteiligen Dokumentation, die zur emotionalen Erzählung des Aufbruchs und Gelingens wurde. Wir hören von Pioniergeist und Planungswahnsinn, von Anwohnern, die sich plötzlich gehört fühlten, von Mitarbeitenden, die über sich hinauswuchsen, und von einem neuen Tempo für die Bahn. Dabei spart Jan nicht mit Ambivalenz: Die Transformation hatte ihren Preis, strukturell, emotional, menschlich. Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Starke Schiene: Ein Infrastrukturprojekt wird zur kulturellen Metapher für ein neues Deutschlandtempo. Mut-Kommunikation: Die begleitende Serie zeigt die Bahn verletzlich, echt und gewinnt so Respekt. Zweifel zeigen: Nicht alles läuft glatt, aber gerade das macht die Geschichte glaubwürdig und nahbar. Dualer Nutzen: Was zunächst als interne Kommunikationsmaßnahme gedacht war, schlägt nach außen mediale Wellen Mensch im Mittelpunkt: Über 800 Beteiligte prägen das Projekt mit Haltung und echter Veränderungskraft. Tempo durch Dialog: Zusammenarbeit mit Gemeinden und Stakeholdern wird zur Voraussetzung für Akzeptanz. Ein Funken Zuversicht: Jenseits von Zynismen entsteht ein Möglichkeitsraum. Diese Folge ist ein bewegendes Lehrstück über Transformation in Organisationen, die zu Recht den Aufkleber "die Story" trägt. Und darüber, wie man kollektive Müdigkeit in kollektive Mitverantwortung verwandeln kann. Es ist ein Appell an Mut zur Beteiligung und Transparenz und die Macht der Erzählung. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Hier geht's direkt zur siebenteiligen Dokumentationsreihe Bahnsinn Riedbahn Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:info@goodwork-salon.de Idee für Gesprächspartner bei GOOD WORK Ihr habt eine Idee, einen Vorschlag für einen Gast bei GOOD WORK? Dann freuen wir uns über Post: mailto:info@goodwork-salon.de GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  7. Radikale Innovation: Stoppt das Innovationstheater. Jean-Philippe Hagmann (269)
    10.07., 03:3601:19:06

    Der Innovationsberater und Denkpartner über Kreativität, wie das Neue in die Welt kommt und wie nicht "Innovation beginnt nicht mit der Lösung, sondern mit einer neuen Sicht auf das Offensichtliche." Kreativität beginnt damit, das Unausgesprochene zu denken und Räume für neue und unbequeme Perspektiven zu öffnen. Jean-Philippe Hagmann ist so ein Türöffner. Er nennt sich Denkpartner für Innovation, ist Autor von gleich mehreren beachtlichen Büchern. Dazu zählen u.a. das provokante „Hört auf, Innovationstheater zu spielen“ und ebenso sein jüngstes Werk, die zugespitzten 95 Thesen zur Innovation in seiner Bibel "Luther für Innovatoren". Chaos und Struktur - ein Kreativitätsprinzip Jean-Philippe ist eine bemerkenswerte Melange: In ihm vereinen sich schweizerisch-strukturiertes Denken mit brasilianisch-offener Lebensart zu maximaler Kreativität und Neugierde. Mit dieser wohlwollenden Haltung hinterfragt er die Innovationsfähigkeit von Organisationen. Und dabei nutzt er beides: Chaos und Struktur. In diesem Gespräch erfolgt eine tiefgründige Reflexion über das Wesen von Innovation. Warum reicht „neu“ allein nicht? Warum ist „überraschend“ oft das bessere Kriterium? Und warum verwechseln Unternehmen echte Innovation mit deren Bühnenbild? Fragen statt Antworten Jean-Philippe plädiert für ein Denken in Fragen statt Antworten, für Räume, die vor allem mental frei sind, und für Strukturen, die echten Wandel ermöglichen. Dabei entlarvt er die Ironie moderner Unternehmen: etwa wenn „Labs“ mit Kicker, Pizza und Sichtbarkeit ausgestattet werden, während das Kerngeschäft den „echten“ Wert schafft und die emotionale Schieflage dabei wächst. Besonders eindrücklich ist sein Vorschlag, Innovationsräume bewusst weniger attraktiv zu gestalten, um das „Spielzimmergefühl“ zu entschärfen. Dahinter verbrirgt sich kein Zynismus, sondern kluge Strukturkritik mit Herz. Innovationskultur Das Gespräch berührt zentrale Fragen der Innovationskultur, von Erwartungssicherheit über strukturelle Fairness bis hin zur Rolle von Prinzipien statt Regeln. Jean-Philippe denkt weit und bleibt dabei nahbar und konkret. Für alle, die Innovation nicht als Etikett, sondern als tiefen kulturellen Prozess verstehen wollen, ist diese Folge ein Muss. Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Kopf-Raum: Warum der wichtigste Ort für Innovation keiner ist, den man betreten kann. Struktur-Konflikt: Wie gut gemeinte Inseln zu Spaltungen im Unternehmen führen. Magie der Fragen: Weshalb die richtigen Fragen mehr bewegen als kluge Ideen. Labor-Mythos: Was wirklich hinter bunten Innovation Labs steckt und warum der Schein oft trügt. Freiheits-Paradox: Wieso mehr Spielraum nicht automatisch mehr Innovation bedeutet. Thesenfeuer: Wie 95 pointierte Sätze eine ganze Innovationslogik ins Wanken bringen. Jean-Philipp ist ein kluger Denker, ein kreativer Freigeist, der den Dingen gerne auf den Grund geht. Das macht ihn zu einem äußerst spannenden und inspirierenden Gesprächspartner. Wer sich mit den klassischen Denkfehlern, Mythen und Fehlannahmen rund um Innovation und Kreativität endgültig verabschieden möchte, der ist in diesem Gespräch goldrichtig. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Mehr zum Thema Innovationstheater und den Büchern von Jean-Philippe Hagmann Jean-Philippes Website Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:info@goodwork-salon.de Idee für Gesprächspartner bei GOOD WORK Ihr habt eine Idee, einen Vorschlag für einen Gast bei GOOD WORK? Dann freuen wir uns über Post: mailto:info@goodwork-salon.de GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  8. Prof. Dr. Jutta Allmendinger: Wir brauchen einen neuen Arbeitsbegriff. (268)
    03.07., 03:3701:24:33

    Jutta Allmendinger im Gespräch über Re-Traditionalisierung, Care- und Erwerbsarbeit und anstehenden Strukturwandel "Struktureller Wandel ist möglich, aber Kultur ist klebrig." Prof. Dr. Jutta Allmendinger ist eine der profiliertesten und prominentesten Wissenschaftsstimmen für soziale Gerechtigkeit und Bildungssoziologie, insbesondere mit Blick auf die Arbeitssoziologie. Sie hat im Laufe ihres beruflichen Wirkens als Soziologin tausende von Lebensläufen erforscht und ergründet und trägt mit ihren Erkenntnissen ganz wesentlich zum nationalen Diskurs rund um die Zukunft einer guten Arbeitsgesellschaft bei. Als langjährige Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin waren die strukturellen und kulturellen Hürden für echte Vereinbarkeit von Erwerbs- und Carearbeit der Fokus ihrer Arbeit. Mit klarer Haltung und fundierter Analyse seziert sie die Retraditionalisierungseffekte der letzten Jahre, beleuchtet Mental Load und den oft unausgesprochenen Druck auf Frauen in Führungsrollen. Sie erzählt von ihren eigenen Erfahrungen als erste Frau mit Kind in einer deutschen Professur, von Missverständnissen im öffentlichen Diskurs und vom strukturellen Mangel an Betreuungseinrichtungen in den 90ern. Allmendinger plädiert leidenschaftlich für ein neues Verständnis von Arbeit, das auch Care, gesellschaftliches Engagement und Persönlichkeitsentwicklung integriert, jenseits klassischer Erwerbslogiken. Besonders eindrücklich: ihre Forderung nach einem präventiven Berufscoaching entlang der Lebensverläufe, ähnlich wie es die Medizin mit Vorsorgeprogrammen praktiziert. Das Gespräch greift bildhaften Metapher auf, vom Baumkuchen bis zur Zeit-Torte und macht somit komplexe soziale Zusammenhänge greifbar. Jutta Allmendinger warnt zudem davor, Arbeit allein in Stunden zu messen. Sie fordert eine radikale Neubewertung von Zeit, Verantwortung und gesellschaftlichem Zusammenhalt. Kurz: einen neuen Arbeitsbegriff. Auch die Rolle von Männern kommt nicht zu kurz: Jutta Allmendinger ruft dazu auf, neue Lebensmodelle aktiv zu gestalten und nicht erst im Alter ihre Kinder "richtig" kennenzulernen. Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Kultur ist klebrig: Warum es nicht reicht, Gesetze zu ändern, wenn alte Rollenbilder in den Köpfen weiterleben. Care ist kein Privatproblem: Wie Vereinbarkeit wirklich funktioniert – und warum sie nicht allein den Eltern überlassen werden darf. Mental Load messbar machen: Was uns Studien über unsichtbare Verantwortung verraten und warum es Zeit für neue Fragen ist. Baumkuchen statt Balance: Ein überraschendes Bild für moderne Lebensverläufe und warum symmetrische Zeitmodelle nicht funktionieren. Arbeit neu gedacht: Was passiert, wenn wir Bildung, Engagement und Sorgearbeit endlich als Teil von Arbeit begreifen. Weiterbildung ist Vorsorge: Wie Berufsleben smarter werden könnten, inspiriert von Mammografie-Briefen und Präventionslogik. Jutta Allmendinger gilt im besten Sinne als provokante Wissenschaftlerin, weil sie provoziert: zum Nachdenken, zum Weiterdenken und vor allem zum Handeln inspiriert. „Man muss Vorstellungen entwickeln, die über das Jetzt hinausgehen, sonst bleibt man in kleinen Schritten stecken.“ Dieses Zitat bringt auf den Punkt, wofür Prof. Dr. Jutta Allmendinger steht: Eine mutige und kluge Gestaltung der Zukunft unserer Gesellschaft. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: WZB Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung : WZB Werbehinweis Die akutelle Folge wird freundlicherweise unterstützt von: Personio, der ganzheitlichen, digitalen HR Plattform. Link zur Studie zum Download: HR Trends Report 2025 R+V Versicherung. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen legt viel Wert auf eine gesunde Arbeitskultur und fördert Gemeinschaftsleistung. Aktuell sind einige Stellen vakant. Hier geht es direkt zu einer Übersicht der offenen Stellen: direkt zum R+V Jobportal Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  9. Die Story von Vee Collective: I don't take no for an answer. Lili Radu (267)
    29.06., 03:4401:10:19

    Die Gründerin des Labels Vee Collective über ihren kometenhaften Aufstieg und Aufbau eines millionenschweren Unternehmens "I don't take no for an answer" Es gibt diese Menschen, die sind durch nichts und niemanden aufzuhalten. Sie scheinen doppelt so viel Energie zu haben wie der Durchschnitt. Sie stehen dreimal so häufig auf wie sie hinfallen. Lili Radu ist genau so ein Mensch. Schon ihr ganzes Leben war sie in Bewegung, in Action oder wie sie selbst sagen würde "am husteln". Wer ist Lili Radu? Lili Radu ist die Gründerin von VEE Collective, einer Taschen Brand, die sich anschickt, die Weltspitze zu erobern. Man erkennt das Produkt daran, dass es eher an eine Daunenjacke als an eine klassische Hand- oder Aktentasche erinnert. Mit Absicht. Die Geschichte, wie es zu dieser besonderen Tasche kam und wie Lili damit den Weltmarkt an Accessoires neu sortieren möchte, das erzählt sie in der aktuellen Folge bei GOOD WORK. Mit einer simplen Beobachtung und einer schlichten Idee und unermüdlichem Einsatz fing alles während Lilis Studienzeit an. Sie lies weder locker noch sich von gutgemeinten Ratschlägen ermuntern. Lili tat ihr Lili-Ding: Sie startete durch und bog dann nochmal ab. Heute ist die Marke Vee Collective, die bootstrapped, also ohne Investorengeld finanziert ist, millionenschwer und international aufgestellt. Lili lebt zwischenzeitlich mit Familie in New York ihren German/American Dream und steuert von dort aus ihr kleines Imperium. Gemeinsam mit ihrem Ehemann. Warum diese Geschichte bei GOOD WORK stattfindet? Es ist das Paradebeispiel - wieder einmal - für das fünfte Prinzip: Denken (und Handeln) in Möglichkeiten. Dafür steht Lili tagein, tagaus. Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Gründergeist: Wie Lili ihre unternehmerische Reise beginnt, ganz ohne Modehintergrund, aber mit viel Vision. Marktdurchbruch: Was auf einer kleinen Messe passiert, verändert alles und bringt den ersten großen Kunden. Neupositionierung: Warum sie nach dem ersten Label noch einmal ganz neu denkt und was ein leichter Shopper damit zu tun hat. Skalierung: Welche unternehmerischen Entscheidungen Vee Collective in kürzester Zeit international hat wachsen lassen. Führungsstil: Wie Lili ihr Unternehmen heute führt, mit viel Vertrauen, klarer Haltung und ohne klassische Hierarchien. Zusammenarbeit: Wie sie Remote Work organisiert und Nähe zum Team schafft, auch über Kontinente hinweg. Zukunftsvision: Welche ambitionierten Ziele sie verfolgt und wie sie dabei Fokus und Mut verbindet. Lasst Euch ein auf diese sehr besondere Folge mit einem ungewöhnlichen Gast bei GOOD WORK. Nehmt den Schwung von Lili auf und wandert mit ihrem deutsch-amerikanischen Kulturblick durch New Yorks Straßen und ihr Unternehmen. Dann könnt ihr eine riesige Portion Dankbarkeit und Motivation mitnehmen. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Link zu Vee Collective: Vee Collective Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:info@goodwork-salon.de Idee für Gesprächspartner bei GOOD WORK Ihr habt eine Idee, einen Vorschlag für einen Gast bei GOOD WORK? Dann freuen wir uns über Post: mailto:info@goodwork-salon.de GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  10. HR-Arbeit: Niemand will von Daten getrieben werden. Daniel Mühlbauer (266)
    26.06., 03:4301:09:15

    Der DataDan über HR, Haltung und echte Datenkompetenz "Das Unternehmen ist ein Teil meiner Familie, und das verpflichtet" Es gibt ein Vorurteil, ein Klischee, an dem wie so oft vielleicht ein Körnchen Wahrheit steckt: Menschen in HR-Abteilungen (oder auch People & Culture) sind an Menschen interessiert, nicht an Daten. Als wäre das ein Widerspruch. Das sieht Daniel Mühlbauer komplett anders. Daniel ist Ökonom, Experte bei Siemens an der Schnittstelle zwischen HR und IT, und ein leidenschaftlicher Verfechter reflektierter Datenarbeit. Im Zentrum des Dialogs steht die Frage: Wie gelingt es HR, datenbasiert zu arbeiten, ohne sich von Daten treiben zu lassen? Daniel plädiert für eine Haltung, die Daten als wertvolle Grundlage sieht, aber nicht als Automatismus. Gute HR-Entscheidungen, so Mühlbauer, basieren auf fundierter Analyse, kritischer Reflexion und einem echten Interesse für die Phänomene hinter den Zahlen. Das Gespräch räumt auf mit verbreiteten Mythen wie der „Great Resignation“ oder der Idee, dass man ohne Mathe-Gen keine Datenkompetenz aufbauen könne. Daniel zeigt: Datenkompetenz beginnt nicht mit dem Statistikbuch, sondern mit Neugier. Warum bewerben sich manche, andere nicht? Warum bleiben bestimmte Mitarbeitende länger? Und was bedeutet es eigentlich, wenn Daten von Loyalität oder Zufriedenheit sprechen? Ein zentrales Anliegen: Fairness im Recruiting. Daniel skizziert seine Idealvorstellung eines anonymisierten, skillbasierten Auswahlprozesses und argumentiert, warum der klassische Lebenslauf oft mehr verzerrt als erklärt. Daten, so sagt er, helfen uns nicht nur, die Gegenwart zu verstehen, sondern sie gerechter zu gestalten. Vorausgesetzt, wir sind bereit, genau hinzusehen. Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Warum gute HR-Datenarbeit mit Neugier beginnt Was der Unterschied zwischen datengetrieben und datenbasiert ist Wie Recruiting fairer wird, auch ohne Lebenslauf Inwiefern Datenkompetenz zur Positionierung von HR beiträgt Warum manche Studien eher Storytelling sind als Wissenschaft Und: Wieso Daten nicht die Wahrheit sagen, sondern Denkräume öffnen Daniel macht keinen Hehl aus seiner Datenliebe. Und es wird sehr schnell klar: Diese Liebe gilt nicht den "nackten Zahlen", sondern den Menschen und ihren Geschichten dahinter. So zeigt Daniel in dem Gespräch seine zutiefst empathische Seite, seine Leidenschaft für statistsische Akkuratesse und für evidenzbasierte Entscheidungen. Denn die sind ein werthaltiger Beitrag für wirklich relevante HR-Arbeit. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Link zu Daniels HR Tech Blog: HR Datenliebe Werbehinweis Die akutelle Folge wird freundlicherweise unterstützt von personio, der ganzheitlichen, digitalen HR Plattform. Link zur Studie zum Download: HR Trends Report 2025 Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:info@goodwork-salon.de Idee für Gesprächspartner bei GOOD WORK Ihr habt eine Idee, einen Vorschlag für einen Gast bei GOOD WORK? Dann freuen wir uns über Post: mailto:info@goodwork-salon.de GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  11. Bonita Grupp über Unternehmensnachfolge und die Kultur der Betriebsfamilie trigema. (265)
    19.06., 03:3001:15:54

    trigema Geschäftsführerin über Kulturerbe, das Label Made in Germany und Führung in der Doppelspitze. "Das Unternehmen ist ein Teil meiner Familie, und das verpflichtet" Es gibt sie, die großen Unternehmerfamilie und ihre sagenumwobenen Geschichten. Die Familie Grupp und das Unternehmen trigema gehört zweifelsohne zu einen der best portraitierten Familienunternehmen in Deutschland. Doch gerade seit die Kinder Bonita und Wolfgang jr. für die Geschicke von trigema verantwortlich sind, stell sich die spannende Frage des künftiges Kurses: Weiter volle Fahrt im bisherigen Sinne oder Kurskorrektur? In dieser Folge von GOOD WORK spricht Bonita Grupp, Geschäftsführerin des traditionsreichen Familienunternehmens trigema, über die Herausforderungen und Chancen moderner Führung in einem mittelständischen Betrieb mit tiefen Wurzeln. Als Teil der nächsten Generation bringt sie frische Perspektiven in ein Unternehmen, das für Stabilität, Beständigkeit und soziale Verantwortung steht. Sie zeigt eindrucksvoll, wie Wandel und Tradition koexistieren können. Bonita Grupp beleuchtet, wie sie sich auf ihre Rolle als Geschäftsführerin vorbereitet hat: nicht durch Schnellkurse oder Beratungsfirmen, sondern durch jahrelanges Zuhören, Lernen am Arbeitsplatz und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Mitarbeitenden. Besonders deutlich wird ihr Verständnis von Leadership, das sie durch Begriffe wie Augenhöhe, Verantwortung und Authentizität prägt. Sie beschreibt, wie essenziell es für sie ist, Entscheidungen nicht im Alleingang, sondern im Kollektiv zu treffen, und welche Bedeutung familiäre Prägung für ihre Führungsidentität hat. Die Episode ist geprägt von persönlichen Einblicken, etwa wenn Bonita Grupp beschreibt, wie sie mit Unsicherheit und Erwartungsdruck umgeht, oder was sie aus ihrem Austausch mit externen Unternehmer:innen gelernt hat. Gleichzeitig wird deutlich, wie stark ihre Führungsethik auf dem Prinzip der Verantwortungsübernahme basiert: für das Unternehmen, die Mitarbeitenden und das gesellschaftliche Umfeld. Ein roter Faden ist das Spannungsfeld zwischen Transformation und Stabilität: Trigema produziert weiterhin ausschließlich in Deutschland und setzt damit ein klares Statement gegen kurzfristige Effizienz und für nachhaltige Wertschöpfung. Doch innerhalb dieses Rahmens passiert viel Wandel: in der Organisationsstruktur, der Art der Zusammenarbeit und im Führungsverständnis. Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Made in Germany: Was das Etikett für und bei trigema bedeutet und welchen Preis sie bereit sind dafür zu zahlen. Unabhängigkeit in der Krise: Wie sich weit- und umsichtige Finanzplanung in wirtschaftlich angespannten Zeiten auszahlt. Prinzip Betriebsfamilie: So werden die Werte Nahbarkeit, Vertrauen und persönliche Verantwortung als Unternehmenskultur bei trigema gelebt. Digitalisierung mit Nutzen: Tradition und Fortschritt müssen Hand in Hand gehen, auch im produzierenden Gewerbe. Führung im Duo: Warum gerade die geschwisterliche Doppelsptize klare Zuständigkeiten und starken Teamgeist bedarf. Bonita Grupp ist mit ihrem Bruder Wolfgang jr. ein großes Erbe angetreten. Ihr Vater Wolfgang ist zwischenzeitlich fast zu einer Kultfigur des deutschen Unternehmenstums anvaciert, an der sich nicht wenige Menschen reiben. Sein unternehmerisches Schaffen erfolgreich fortzuführen, den Kurs inhaltlich weiterzuentwickeln, dabei eigene Fußspuren im Unternehmenssand zu hinterlassen, ohne alles gleichzeitig zwanghaft anders zu gestalten - das ist die große Aufgabe, vor der Bonita und ihr Bruder Wolfgang jr. stehen. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Link zu trigema: trigema Website Werbehinweis Die akutelle Folge wird freundlicherweise unterstützt von personio, der ganzheitlichen, digitalen HR Plattform. Link zur Studie zum Download: HR Trends Report 2025 Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:info@goodwork-salon.de Idee für Gesprächspartner bei GOOD WORK Ihr habt eine Idee, einen Vorschlag für einen Gast bei GOOD WORK? Dann freuen wir uns über Post: mailto:info@goodwork-salon.de GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  12. Resilienz: Das mentale Immunsystem fürs Arbeitsleben. Carolin Giesemann (264)
    12.06., 03:5301:08:39

    Die Kommunikationstrainerin und Autorin über den Zusammenhang von Führung, Selbstführung und mentaler Gesundheit "Resilienz ist nicht Teflon, so dass uns alles egal ist oder uns nichts aus der Bahn wirft." Es gibt Wörter, die tauchen auf einmal überall im öffentlichen Diskurs auf. Resilienz ist so ein Wort. Aus guten Gründen. Da, wo Krisen sich stapelweise übereinanderlagern, hat Resilienz Hochkonjunktur. Ohne geht nix mehr. Das hat auch Carolin Giesemann beobachtet. In ihrer Praxis als systemischer Coach und auch als Organisationsentwicklerin ist ihr immer häufig begegnet, wie wirkmächtig diese Superkraft ist im Umgang mit Krisen. Das hat sie dazu veranlasst, auf Spurensuche zu gehen und mit ihrer Kollegin Ines Brukschen ein Buch über Resilienz zu schreiben."Der Resilienzfaktor. Was dich langfristig erfolgreich macht." heißt der Titel und zeigt die wesentlichen Hebel für einen gelungenen Umgang mit Krisenerfahrungen und Herausforderungen auf. In unserem Gespräch definiert Carolin Resilienz nicht als starre Eigenschaft, sondern als dynamischen Prozess, eine innere Haltung, die in jedem Menschen angelegt ist und gestärkt werden kann. Im Zentrum stehen dabei Selbstverantwortung, Selbstwirksamkeit und emotionale Regulation. Diese sind elementare Hebel für den im Buch beschriebenen Resilienzfaktor. Im Dialog wird deutlich, wie sehr Resilienz mit Persönlichkeitsentwicklung verbunden ist. Carolin zeigt auf, dass die Fähigkeit, mit Krisen und Belastungen konstruktiv umzugehen, eng mit der Reflexion eigener Muster und Überzeugungen verknüpft ist. Dabei betont sie, dass der Spagat zwischen Emotionen zulassen und Verantwortung für das eigene Erleben zu übernehmen herausfordernd und lohnen zugleich ist. Der Blick auf die Organisationen wirft die Frage auf: Was hat Resilienz mit Führung zu tun? Resiliente Führungskräfte leben nicht nur vor, wie man mit Belastung umgehen kann, sondern schaffen auch Räume für Sicherheit, Dialog und Entwicklung. Carolin ist als studierte Germanistin ein Sprachfreak. Ihr Blick zielt schnell und scharf auf die Sprache von Menschen. In Wort und Schrift. Sie sagt: „Wie wir über uns und andere sprechen, prägt unsere Wirklichkeit.“ Resiliente Organisationen sind für Carolin solche, in denen Menschen gesehen werden und echte Verbindung möglich ist. Resilienz ist mehr als ein individuelles Konzept. Daher plädiert Carolin für einen systemischen Blick, der auch die strukturellen Rahmenbedingungen, etwa Arbeitskultur, Kommunikation und Rollenverständnisse, mit in den Blick nimmt. Ihre Perspektive macht Mut: Resilienz ist trainierbar, kultivierbar und eine echte Zukunftskompetenz. Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Resilienzfaktor: Die Hebel ist erlernbar: Sie versteht Resilienz als Prozess und Haltung, nicht als festes Persönlichkeitsmerkmal. Selbstverantwortung stärken: Der Weg zur Resilienz beginnt mit der Übernahme von Verantwortung für das eigene Empfinden und Handeln. Emotionale Selbstführung: Gefühle zulassen und regulieren ist zentral für innere Stabilität. Führung mit Haltung: Resiliente Führungspersonen leben Balance und Selbstfürsorge vor. Systemischer Blick: Resilienz betrifft immer auch das Umfeld – Strukturen, Kommunikation, Kultur. Sprache als Werkzeug: Die Art, wie wir über uns und andere sprechen, prägt unser Erleben und unsere Handlungsfähigkeit. Verletzlichkeit – Führung wird stärker, wenn sie menschlicher wird. Carolin Giesemann ist eine exzellente Beobachterin und hört intensiv zu. Feinsinnig spürt sie auf, was Menschen bewegt. Und das führt sie zu tiefen und klugen Gedanken zu Resilienz, die sie mit uns in dieser Folge teilt. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Links zu Carolin Giesemann: Carolins Website Literaturempfehlung: Carolin Giesemann, Ines Brukschen: Der Resilienzfaktor. Was dich langfristig erfolgreich macht, Murmann Verlag, 2024. Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? 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  13. Mental health und Führung. Verhalten oder Verhältnisse? Dr. Eva-Elisa Schneider (263)
    05.06., 03:4201:16:20

    Psychologin, Expertin für Mental Health, Autorin über den Zusammenhang von Führung, Selbstführung und mentaler Gesundheit "Wir können unsere Psyche nicht an der Bürotür abgeben. Das ist ein Irrglaube.“" Gast dieser Folge ist die promovierte Psychologin Dr. Eva Elisa Schneider, eine ausgewiesene Expertin für mentale Gesundheit im Arbeitskontext. Gemeinsam gehen wir auf Spurensuche in das Spannungsfeld von von Führung und Mental Health und zeigen auf, wie mentale Gesundheit als integraler Bestandteil moderner Führungskultur verstanden und gestaltet werden kann. Eva Schneider betont die Notwendigkeit einer differenzierten Selbstführung, basierend auf drei zentralen Säulen: Selbstreflexion, Selbstregulation und Selbstmotivation. Sie teilt konkrete Ansätze, wie Führungskräfte nicht nur sich selbst gesund führen, sondern auch im Sinne einer Verhältnisprävention strukturell Verantwortung übernehmen können. Dabei wird klar: Mentale Gesundheit ist keine individuelle Aufgabe allein. Sie ist eine Führungsaufgabe. Eva führt aus, warum viele Führungskräfte trotz hoher Motivation wenig Gestaltungsspielraum erleben, und beleuchtet die Lücke zwischen individuellem Willen und struktureller Unterstützung im Unternehmen. Besondere Aufmerksamkeit erhält die Rolle der psychologischen Sicherheit im Team: Mitarbeitende müssen sich trauen können, Kritik zu äußern, Fehler einzugestehen oder eigene Unsicherheiten zu teilen, ohne Angst vor negativen Konsequenzen. Anhand bildhafter Metaphern - etwa dem „inneren Glasschrank“ oder dem „Energie-Bausparer“ - erörtert Eva, wie tief verankerte Gewohnheiten wirken und warum es mentale Anstrengung kostet, sie zu verändern. Gleichzeitig wirbt sie für die Etablierung von Micro-Transitions im Arbeitsalltag, kleine bewusste Unterbrechungen, um Energie zu balancieren und mental präsent zu bleiben. Die heikle Frage, wie viel Verletzlichkeit sich Führung leisten kann und sollte, zwischen Nähe und Professionalität, zwischen Authentizität und Rollenklarheit, besprechen wir ebenfalls. Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Selbstführung: Die drei Ebenen von Selbstführung. Mental Health im Team und für das Team: Rahmen und Grenzen der Verantwortung für Führung Psychologische Sicherheit: Was sie wirklich bedeutet, jenseits des Buzzwords. Verhaltensänderung versus Verhältnisprävention: Strukturelle Verantwortung ist oft entscheidender als individuelle Maßnahmen. Wertschätzung und ehrliches Feedback: Ein unterschätzter Hebel für mentale Stabilität im Arbeitsumfeld. Verletzlichkeit – Führung wird stärker, wenn sie menschlicher wird. Eva-Elisa Schneider ist mit ihrer empathischen, klugen und praxisorientierten Haltung eine echte Mutmacherin, dass mentale Gesundheit und Führung zu bewältigen ist. Für jeden, nicht nur für Führungskräfte. Denn gute Selbstführung ist der Anfang von allem. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Links zu Dr. Eva-Elisa Schneider: Evas Website Literaturempfehlung: Mental Health matters, Haufe Verlag, 2024. Werbehinweis: Die heutige Folge wird freundlicherweise unterstützt von der R+V Versicherung. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen legt viel Wert auf eine gesunde Arbeitskultur und fördert Gemeinschaftsleistung. Aktuell sind einige Stellen vakant. Hier geht es direkt zu einer Übersicht der offenen Stellen: direkt zum R+V Jobportal Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:info@goodwork-salon.de Idee für Gesprächspartner bei GOOD WORK Ihr habt eine Idee, einen Vorschlag für einen Gast bei GOOD WORK? Dann freuen wir uns über Post: mailto:info@goodwork-salon.de GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  14. Story mit Fränzi Kühne: Transformation und die Kunst, sich selbst neu zu erfinden. (262)
    01.06., 03:2101:08:18

    Die CDO bei Edding über ihre persönliche Transformationsreise von StartUp Gründerin zu Bestseller Autorin und Vorstandsmitglied hin zu einer Digital-Ikone "Fokussier dich nicht auf die Bremser. Die Energie gehört den Mutigen.“" In dieser Episode von GOOD WORK erzählt Fränzi Kühne, CDO von Edding und Teil des Gründungsteams der Digitalagentur TLGG, ihre persönliche und berufliche Transformationsgeschichte. Es ist eine Geschichte von Mut, Tempo, Struktur und Menschlichkeit. Bekannt geworden als Mitgründerin der Digitalagentur TLGG, spricht Fränzi über den steilen Aufstieg aus der Start-up-Szene zur gefragten Aufsichtsrätin und schließlich zur Chief Digital Officer bei Edding. Ihre Stationen sind nicht nur Meilensteine individueller Entwicklung, sondern Spiegelbilder von organisationaler Transformation. Im Gespräch wird klar: Transformation ist kein fertiges Ziel, sondern ein andauernder Zustand, der aktives Gestalten erfordert, mit Haltung und Klarheit. Fränzi nimmt uns mit in die Gründungsjahre von TLGG, wo sie das Agenturleben mitgeprägt hat, ohne sich selbst als „Digitalheldin“ zu sehen, eher als neugierige Möglichmacherin. Sie erzählt, wie der Einstieg in die Corporate-Welt durch den Aufsichtsrat bei Freenet ihr Bild von struktureller Ungleichheit verändert hat und wie daraus ihr Buchprojekt entstand, das feministische Fragen humorvoll an Männer richtete. Ihre Reflexion: Veränderung beginnt oft mit einem Störgefühl und führt über viele kleine Entscheidungen zur großen Wende. Als CDO bei Edding gestaltet sie nun gemeinsam mit ihrem langjährigen Weggefährten Bontham die Digitalisierung des Unternehmens im Tandem. Es ist ein Modell, das auf Shared Leadership setzt. Dieser mutige Schritt auf Vorstandsebene zeigt, wie moderne Arbeitsmodelle auch ganz oben funktionieren können, wenn Vertrauen, Klarheit und gemeinsame Werte stimmen. Fränzi spricht über die Kraft der Vision, die Notwendigkeit guter Kommunikation und warum Organisationen auf die Mutigen setzen sollten und nicht auf die Bremser. Besonders deutlich wird: Transformation gelingt nicht durch Druck, sondern durch Einladung, Vertrauen und Beteiligung. Sie braucht Strukturen, die Wandel ermöglichen, Führungskräfte, die Orientierung geben, und ein klares „Warum“. Mit dem von ihr mitgestalteten „Profit-for“-Modell zeigt Edding, wie wirtschaftlicher Erfolg mit gesellschaftlichem Mehrwert verknüpft werden kann. Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Karrierebruch & Neuausrichtung: Fränzi verlässt ihr „erstes Baby“ TLGG bewusst, weil Veränderung zur eigenen Entwicklung dazugehört. Shared Leadership: Zwei Vorstände, ein Job - warum das nicht nur für Teilzeit, sondern für Top-Level gilt. Buchprojekt & Genderfragen: Wie aus Ärger über stereotype Fragen ein Bestseller wird. Strategischer Kulturwandel: Transformation bei Edding als Gegenentwurf zum Einzelprojekt. Mut zur Entscheidung: Lieber eine klare Wahl treffen als ewig zu hadern. Change durch Kommunikation: Warum Führung bedeutet, Entscheidungen sieben Mal zu erklären und warum und Partizipation alternativlos ist. Fränzi ist eine mutige, entschlossene und entschlussfreudige Aktivistin für gute Arbeitskultur: im persönlichen wie im organisationalen Getriebe. Dabei scheut sie sich nicht, ihre ohnehin weit gesteckte Komfortzone zu verlassen und harte Entscheidungen zu treffen. Ihre Zuversicht in ein noch bessere Zukunft - ob für sich selbst oder für das Unternehmen, das sie vorantreibt - hat sie bislang nie getäuscht. Das Gespräch ist ein einzigartiges Credo an das Gelingen von Transformation: Entschlussfreude, Klarheit - auch oder gerade - sich selbst gegenüber und Freude am Gestalten vorausgesetzt. Fränzi, Danke für so ein tolles Beispiel an GOOD WORK. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Links zu Fränzi Kühne: Fränzis Website Literaturempfehlung: Was Männer nie gefragt werden, S. Fischer Verlag, 2021. Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:info@goodwork-salon.de Idee für Gesprächspartner bei GOOD WORK Ihr habt eine Idee, einen Vorschlag für einen Gast bei GOOD WORK? Dann freuen wir uns über Post: mailto:info@goodwork-salon.de GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  15. Life-Design statt Selbstoptimierung. Prof. Dr. Sebastian Kernbach (261)
    29.05., 03:0001:08:23

    Prof. Dr. Sebastian Kernbach über Life Design, Chronotypen und die Kunst, sein Leben sinnhaft zu gestalten "Will sich das Team wirklich nicht entwickeln oder sagt es das nur?" Seit mehr als 260 Folgen beginnt jedes Gespräch bei GOOD WORK mit der inzwischen legendären Frage "Wie bist Du in den Tag gestartet?". Die Frage lässt tiefer blicken als es auf den ersten Blick erscheint. Die Art und Weise, wie wir unseren Tag strukturieren, schon gleich zu Beginn, hat großes Potenzial, sich günstig (oder ungünstig) auf unsere eigene Resilienz und Selbstwirksamkeit auszuwirken. Einer, der sich mit diesem Themengebiet hervorragend auskennt, ist Prof. Dr. Sebastian Kernbach von der Universität St. Gallen. Er spricht in dieser Episode über nichts Geringeres als die Kunst, das eigene Leben aktiv zu gestalten. Als Experte für Wissensvisualisierung, Kreativität und insbesondere Life-Design nimmt uns Sebastian mit auf eine Reise durch persönliche Wendepunkte, wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Tools, die Menschen befähigen, bewusste Entscheidungen über ihr Leben und Arbeiten zu treffen. Ein zentrales Thema ist das Modell der Chronotypen, das Sebastian als Zugang zur Selbstkenntnis nutzt. Es ist eine Einladung, die eigene Energieverteilung über den Tag zu verstehen und diese bewusst zu gestalten. Besonders spannend wird es, wenn er aus seinen Workshops berichtet, wie Menschen durch kleine Interventionen, durch z.B. veränderte Lichtverhältnisse oder kreative Routinen, große Wirkung entfalten. Dabei betont er die Bedeutung von Selbst-Mitgefühl: Nicht alles muss optimiert werden, sondern darf einfach auch "gut genug" sein. Methodisch fundiert schöpft Sebastian aus der positiven Psychologie, dem Design Thinking und der Verhaltensökonomie. Seine Haltung: Menschen sollten sich weder als Opfer ihrer Umstände noch als überambitionierte Optimierer begreifen, sondern als kreative GestalterIinnen ihres Alltags, mit Freiraum für Prototypen, Feedback und Entwicklung. Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Life-Design: Das Leben lässt sich gestalten – durch mutige Entscheidungen, kleine Prototypen und viel Selbstbeobachtung. Chronotypen: Wer weiß, wann er am meisten Energie hat, kann seinen Alltag bewusster und wirksamer strukturieren. Selbstwirksamkeit: Gestaltung beginnt dort, wo wir aufhören zu kämpfen – und anfangen, Verantwortung für unser Erleben zu übernehmen. Visualisierung: Skizzen machen Gedanken sichtbar – für uns selbst und für andere. Das bringt Klarheit, Fokus und Verbindung. Energiekompetenz: Jeder Tag hat Hochs und Tiefs – wer seine Primetime kennt, arbeitet smarter, nicht härter. Wissenschaft & Praxis: Zwischen Flipcharts und Stanford-Kursen zeigt sich: Gute Arbeit entsteht dort, wo Neugier, Wissen und Alltag aufeinandertreffen. Ob er von seiner Zeit bei Xerox berichtet, die Reise um die Welt, die ihn zur Wissenschaft führte, oder seine Rolle als "Pracademic" zwischen Forschung und Praxis: Sebastian bleibt immer nahbar, humorvoll und authentisch. Es geht nicht um das große Lebensziel, sondern darum, mehr von sich in die Zukunft zu bringen. Schritt für Schritt. Was bleibt? Ein Gespräch voller Praxisnähe, Tiefgang und Leichtigkeit. Ideal für alle, die mehr aus ihrem Leben machen wollen, aber nicht auf Kosten ihrer Selbst. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Links zu Sebastian: Prof. Sebastian Kernbach, Universität St. Gallen Literaturempfehllung: Life Design Action Book, Haufe Verlag 2022 Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:info@goodwork-salon.de Idee für Gesprächspartner bei GOOD WORK Ihr habt eine Idee, einen Vorschlag für einen Gast bei GOOD WORK? Dann freuen wir uns über Post: mailto:info@goodwork-salon.de GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  16. Das Team ist bockig? Funktion, Wirkung und Grenzen von Teamentwicklung. Michel Eggebrecht (260)
    22.05., 03:3001:13:53

    Der Agile Coachüber wirksame Teamentwicklung und ihre Grenzen "Will sich das Team wirklich nicht entwickeln oder sagt es das nur?" Michel Eggebrecht ist Agile Coach bei der Versicherung Generali. In dieser Rolle begleitet er Teams auf dem Weg hin zu einer besseren Zusammenarbeit. So weit, so klar. Doch oft genug erlebt Michel, dass Teams nicht so begeistert von der Weiterentwicklung sind wie er selbst. Was sind die Gründe? Und vor allem: Wie geht man mit einem solchen Widerstand um? Unser Gespräch kreist um zentrale Fragen zur Rolle und Wirksamkeit von Teamentwicklung in Unternehmen – jenseits von Buzzwords und oberflächlichen Maßnahmen. Michel bringt tiefe Einsichten aus seiner praktischen Arbeit in IT-Teams mit und beschreibt, wie echte Teamprozesse gelingen können und woran sie oft scheitern. In seinem kürzlich erschienenen Buch "Was, wenn sich mein Team gar nicht entwickeln will?" liefert er differenzierte Antworten auf die schwierigen Fragen, die sich Teamentwicklern in der Praxis immer wieder (in den Weg) stellen. Wir starten mit der vermeintlich einfachen Überlegung: Was ist überhaupt ein Team? Warum lehnen manche Mitarbeitende Teamentwicklung ab? Und wie können systemische Fragen helfen, Widerstände zu verstehen statt sie zu verurteilen? Michel beschreibt, dass Teamentwicklung mehr ist als ein Event oder ein Methodenset. Gleichzeitig beleuchtet er, welche negative Erfahrungen mit Entwicklungskontexten Teams häufig machen und wie das zu Skepsis und Widerstände führen kann. Als Release Train Engineer ist Michel verantwortlich für ganze Teams-of-Teams – eine Art Meta-Teamentwicklung. Dabei unterstützt er Scrum Master, coacht die strukturelle Entwicklung und sorgt für ein funktionales System. Die Folge beleuchtet eindrucksvoll, wie tiefgreifend und individuell Teamentwicklung gestaltet sein kann – und dass es manchmal keine schnellen Antworten, wohl aber bessere Fragen gibt. Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Was ist ein echtes Team? Michel grenzt sauber ab, wann Gruppen wirklich als Teams gelten und warum diese Unterscheidung entscheidend für Entwicklung ist. Teamentwicklung ≠ Team-Building: Eine klare Differenzierung, die hilft, Missverständnisse zu vermeiden. Widerstände verstehen: Warum Teams sich nicht entwickeln „wollen“ – und wie man empathisch und systemisch damit umgeht. Rolle des Agile Coachs: Michel beschreibt, wie er als Scrum Master und später Release Train Engineer nachhaltige Teamentwicklung begleitet. Individuelle Verantwortlichkeit: Persönliches Engagement, Rollenklärung und Reflexion als Fundament für erfolgreiche Zusammenarbeit. Organisation als Rahmengeber: Ohne strukturelle Klarheit und sinnvolle Prozesse bleibt Teamentwicklung ein leeres Versprechen. Mit jedem Satz in diesem Gespräch spürt man: Michel Eggebrecht kommt aus der Mitte der Erfahrung von Teamarbeit. Ihm kann man kein X für ein U vormachen. Im Laufe seines beruflichen Wirkens hat er sich hilfreiche Strategien und Techniken zurecht gelegt, die ihn auch in schwierigen Prozesse reflektiert, entspannt und souverän agieren lassen. Von diesem Wissensschatz dürfen alle HörerInnen profitieren. Auch diejenigen, die nicht unbedingt den Titel "Teamentwickler" tragen. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Literaturempfehlung: Zum Buch: Was, wenn sich mein Team nicht entwickeln will?l Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:info@goodwork-salon.de Idee für Gesprächspartner bei GOOD WORK Ihr habt eine Idee, einen Vorschlag für einen Gast bei GOOD WORK? Dann freuen wir uns über Post: mailto:info@goodwork-salon.de GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  17. KI: Arbeitskultur zwischen Mensch und Maschine. Christoph Magnussen (259)
    15.05., 03:1901:21:12

    Praxis Tipps zu smartem Einsatz und kulturellem Impact von KI Tools mit Christoph Magnussen, CEO Blackboat "Der Kollege KI ist real. Du brauchst Haltung, um ihn sinnvoll einzusetzen." Wenn es um die Zukunft der Arbeit geht, fallen diese beiden Buchstaben sofort: KI. Keinem anderen Phänomen wird derzeit so viel Beachtung geschenkt, wie der künstlichen Intelligenz, wenn es um die Deutung unserer Zukunftsfähigkeit geht. Ist es mit einem kompetenten Tool-Einsatz allein getan? Wie wird KI sich auf unsere Arbeitskultur auswirken? Ein echtes GOOD WORK Thema, für den wir uns einen ganz besonders kundigen Gesprächspartner eingeladen haben. Christoph Magnussen ist Unternehmer, KI-Experte, Content-Creator und Host des Podcasts On the Way to New Work. Mit über 700 veröffentlichten Videos auf YouTube gilt Christoph als einer der bekanntesten „KI-Erklärer“ in der DACH-Region. In unserem Gespräch geht es nicht nur um Tools, sondern auch um Haltung, Führung und Persönlichkeitsentwicklung. Christoph spricht über seine tägliche Meditationspraxis, wie sie ihm hilft, sich zu fokussieren, und was das mit gutem Arbeiten zu tun hat. Ein zentrales Thema ist das Zusammenspiel von Mensch und KI. Wie verändert sich Zusammenarbeit, wenn ein Chatbot zu unserem effektivsten Kollegen wird? Christoph warnt vor technokratischer Elitenbildung, wenn KI ohne Reflexion genutzt wird. Er plädiert für einen bewussten und kompetenten Umgang mit den neuen Technologien – angefangen bei Copy-Paste-Skills bis hin zu strategischer Entscheidungsfindung mit Hilfe von KI. Mit praxisnahen Beispielen wie dem Dreischritt "Catch Up, Work With, Grow Beyond" zeigt Christoph, wie Teams mit Tools wie ChatGPT, Perplexity und Notebook LM produktiver, kreativer und strategischer arbeiten können. Dabei bleibt er stets reflektiert und betont: Die Tools sind nur so gut wie die Menschen, die sie bedienen. Sein Appell: Führungskräfte müssen sich aktiv mit der Technologie auseinandersetzen, um Kultur nicht nur zu verwalten, sondern aktiv zu gestalten. KI ist keine Bedrohung, sondern eine Chance für eine neue, menschlichere Form der Arbeit, vorausgesetzt, wir gehen sie bewusst an. Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Culture Code: Wie wir mit KI sprechen, zeigt, wie wir führen, zusammenarbeiten und Kultur gestalten. Tool-Kompetenz: Es geht nicht ums Tool. Entscheidend ist, ob du verstehst, was du tust. KI und Leadership: Führung heute heißt, Technologie zu verstehen, Haltung zu zeigen und Verantwortung zu übernehmen. KI-Agenten, unsere neuen Kollegen: KI-Agenten erledigen Aufgaben selbstständig. Das stellt unsere Vorstellungen von Kontrolle und Zusammenarbeit infrage. Prompting ist Denken: Wer Ergebnisse will, muss mehr als klicken. KI funktioniert im Dialog, nicht per Knopfdruck. Haltung vor Automatisierung: Ob höflich, präzise oder empathisch. Unsere Sprache entscheidet, wie Kultur durch Technologie wirkt. Christoph ist nicht nur ein digital sehr versierter und didaktisch geschickter Content Creator, er stellt sich und uns die richtigen Fragen, wenn es um die Zukunft unserer Arbeit geht. Warum Menschlichkeit, Empathie und smarter Einsatz von künstlicher Intelligenz und digitalen Tools kein Widerspruch sein müssen, das erfahrt ihr in dieser Folge. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Zu Christophs YT Kanal Zum Podcast On the Way to New Work: Zu Blackboat: Infos und Playlists zu GOOD WORK Alle weiterführenden Links zu GOOD WORK, zu Jule Jankowski und zu den GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: Playlists und Infos zu GOOD WORK Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:info@goodwork-salon.de Ihr habt eine Idee, einen Vorschlag für einen Gast bei GOOD WORK? Dann freuen wir uns über Post: mailto:info@goodwork-salon.de Findet hier weitere Infos zu GOOD WORK, Jule Jankowski und zu den GOOD WORK Playlists: [GOOD WORK Infos und Playlists] (https://linktr.ee/good.work) Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  18. Der Gallup Engagement Index: Ist Dienst nach Vorschrift das neue Normal? Marco Nink (258)
    08.05., 03:3801:17:13

    Marco Nink, Director Research & Analytics Gallup, Gründungsvater des Gallup Engagement Index im Deep Dive "Der Index misst nicht die Arbeitsmoral, sondern wie gut oder schlecht Führung erlebt wird" Was ist die vermutlich am häufigsten zitierte Studie in Deutschland, wenn es um Arbeitszufriedenheit geht? Richtig. Der Gallup Engagment Index. Seit über 20 Jahren misst Gallup, wie es um den Grad der emotionalen Bindung von Mitarbeitenden und damit um das Engagement und die Motivation bei der Arbeit bestellt ist. Kurze Antwort: Sehr schlecht. Mit nur 9% an hochmotivierten Menschen liegt dieser Wert auf historischem Tiefstand. Doch was genau sagt dieser Wert aus? Und: Wie genau wird er berechnet? Wenn eine Studie derart prominent herumgereicht wird, ist es höchste Zeit, ihre Aussagekraft und Konstruktionsweise einmal näher unter die Lupe zunehmen und zu verstehen. Marco Nink, Director Research & Analytics bei Gallup, ist der Gründungsvater des Gallup Engagement Index. Er ist seit seiner Einführung im Jahr 2001 der Kopf hinter der Zahlen, die die emotionale Verfassung der deutschen Arbeitswelt so prägnant ausdrücken wie kaum eine andere Datenquelle. Im Gespräch starten wir mit der Methodik der Studie, dem Ursprung der Fragen und der Historie der Langzeitstudie, die zunächst gar nicht als solche gedacht war. Wir gehen ein auf die Bedeutung von Führung für emotionale Bindung und Unternehmenserfolg und wie eng beides miteinander verzahnt ist. Marco erklärt fundiert, warum eine gute Führungskraft den entscheidenden Unterschied macht, nicht nur für Motivation und Produktivität, sondern auch für die gesamte Arbeitskultur. Besonders eindrücklich wird die Bedeutung emotionaler Bindung anhand konkreter Daten: Nur noch 9 % der deutschen Beschäftigten sind mit „Hand, Herz und Verstand“ bei der Arbeit. 78% der Deutschen verrichten Dienst nach Vorschrift. 13% haben sogar innerlich längst die Kündigung eingereicht. Zwar ist der Anteil innerlich gekündigter Mitarbeitender rückläufig. Doch wie sich dieser scheinbare Widerspruch zu den ansonsten so alarmierenden Daten verhält, das dröseln wir Stück für Stück im Interview auf. Marco illustriert anschaulich, wie schlechte Führung demotiviert, Loyalität untergräbt und am Ende zu mehr Fluktuation führen kann. Gute Führung hingegen bewirkt genau das Gegenteil. Das Gespräch gibt wertvolle Einblicke in die Mechanik von Mitarbeiterbindung, in Zahlen, die oft zitiert, aber selten verstanden werden. Es endet mit konkreten Handlungsempfehlungen: Wie müssen wir Führung heute denken? Warum reicht funktionale Führung nicht mehr aus? Und warum lohnt es sich für Unternehmen, die Qualität von Führung messbar zu machen? Der Verweis auf den direkten Zusammenhang zur Produktivität und Arbeitgeberattraktivität. Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Gallup Engagement Index: Wie die Studie seit 2001 jährlich das Erleben von Arbeit und Führung in Deutschland sichtbar macht. Methodenverständnis: Warum echte Zufallsstichproben mehr Aussagekraft haben als viele Online-Umfragen. Mitarbeiterbindung: Emotionale Bindung entsteht nicht durch Kantinenessen, sondern durch erlebte Führungsqualität. Führungskultur: Warum Selbstbild und Fremdbild bei Führungskräften oft weit auseinanderliegen. Und was daraus folgt. Befragungsmüdigkeit: Wie zu viele Fragen ohne Konsequenz Vertrauen zerstören statt Wandel zu erzeugen. Arbeitsmotivation: Warum viele trotz hoher Arbeitsbelastung gern zur Arbeit gehen, wenn das Umfeld stimmt. Karrierewege: Warum Unternehmen dringend attraktive Fachlaufbahnen brauchen, statt Führung als einzige Option zu pushen. Wer künftig über den Zustand unserer Arbeitswelt hinsichtlich Bindung und Zufriedenheit fundiert sprechen möchte, sollte sich dieses Gespräch unbedingt anhören und speichern. Marco Nink ist nicht nur zutiefst auskunftsfähiger und sachkundiger Empiriker rund um die methodische und strukturierte Vermessung von Arbeitskultur. Er versteht auch die inhaltichen Zusammenhänge von Führung, Arbeitsmotivation und Produktivität und deren Relevanz im Kern und zeigt Wege auf, wie gestaltend in den Wirkmechanismus eingreifen können. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Infos zum Gallup Engagement Index Direkt zur Marco Nink auf LinkedIn: Marco Nink Werbehinweis: Die heutige Folge wird freundlicherweise unterstützt von der R+V Versicherung. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen legt viel Wert auf eine gesunde Arbeitskultur und fördert Gemeinschaftsleistung. Aktuell sind einige Stellen vakant. Hier geht es direkt zu einer Übersicht der offenen Stellen: direkt zum R+V Jobportal Infos und Playlists zu GOOD WORK Alle weiterführenden Links zu GOOD WORK, zu Jule Jankowski und zu den GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: Playlists und Infos zu GOOD WORK Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:info@goodwork-salon.de Ihr habt eine Idee, einen Vorschlag für einen Gast bei GOOD WORK? 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  19. Kultur statt Krankschreibung: Wie Unternehmen gesund bleiben. Karen Walkenhorst, Die Techniker (257)
    01.05., 03:4801:00:58

    Karen Walkenhorst, Mitglied des Vorstandes der Techniker Krankenkasse, über Kennzeichen und Relevanz einer gesunden Arbeitskultur „Eine gesunde Arbeitskultur schützt nicht nur vor Krankheit – sie schafft Wertschöpfung." Unternehmenskultur hat viele Facetten und weitreichenden Einfluss. Doch wie zeichnet sich eine gesunde Arbeitskultur in einer Organisation aus? Woran erkennen wir sie? Gesundheit ist das Kerngeschäft von Karen Walkenhorst. Sie ist Mitglied des Vorstandes bei der Techniker Krankenkasse, einer der größten Krankenkassen in Deutschland, die das Wörtchen "krank" in der Selbstbeschreibung eher vermeidet. Dort verantwortet Karen Walkenhorst den Bereich Personal, aber auch das Ressort Markt und Kunde. Sie hat also beides im Blick: Das Wohlergehen und die Wertschöpfung. Dass diese beiden Herausforderungen kein Widerspruch sein müssen, darüber sprechen wir in unserer Folge GOOD WORK. Die Techniker sehen genau, was sich tut in Sachen Gesundheit in der Bevölkerung, quer durch alle Schichten, über alle Beschäftigungsformen hinweg. Die Quote an Arbeitsunfähigkeit gibt einen Aufschluss über den Gesundheitszustand. Und diese Fieberkurve zittert in Deutschland derweil beachtlich Karen beschreibt eindrücklich, dass gesunde Arbeit nicht nur individuelles Wohlbefinden bedeutet, sondern ein entscheidender Erfolgsfaktor für Organisationen ist. Sie spricht über die Relevanz von Arbeitsunfähigkeitsdaten, Mitarbeiterzufriedenheit und Fluktuation – betont aber, dass es vor allem auf die Qualität der Beziehungen, auf Vertrauen und auf Gesprächskultur ankommt. Eine gesunde Führungskultur bildet für sie die Basis – und diese beginnt mit Haltung: Führung auf Augenhöhe, mit Authentizität, Wertschätzung und Klarheit. In unserem Gespräch lenken wir nicht nur den Blick in die Arbeitswelt allgemein, sondern schauen auch auf die eigene Unternehmenskultur der Techniker. Wie ist es bei dem Unternehmen, dass sich von Amts wegen mit Gesundheit und Gesunderhaltung beschäftigt um das Wohlbefinden der eigenen Mitarbeitenden bestellt? Darüber sprechen wir in der Folge Gesundheit als strategischer Faktor – Eine gesunde Arbeitskultur ist kein Selbstzweck, sondern Basis für nachhaltigen Unternehmenserfolg. Führung mit Haltung – Gute Führung beginnt mit einer klaren inneren Haltung, nicht mit Managementmethoden. Kultur misst man nicht nur in Zahlen – Arbeitsunfähigkeitsquoten und Zufriedenheit sind nur Symptome, entscheidend ist das Beziehungsklima. Diversität als Realität, nicht Option – Vielfalt im Team ist keine Zusatzaufgabe, sondern tägliche Führungsrealität in modernen Organisationen. Hybrides Arbeiten braucht Nähe – Virtuelle Führung erfordert mehr bewusste Präsenz und aktiv gestaltete Verbundenheit. Gesundheit beginnt im Dialog – Vertrauen, Gesprächsräume und Mitgestaltung sind die Basis jeder gesunden Zusammenarbeit. Karens klare Botschaft lautet: Gesunde Arbeit beginnt mit echter Verbindung – zwischen Menschen, über Hierarchiegrenzen hinweg. Sie ist kein Add-on, sondern gehört ins Zentrum unternehmerischen Denkens. Mit klaren Impulsen, persönlichen Reflexionen und fundierter Praxis ist dieses Gespräch ein inspirierender Wegweiser für alle, die Arbeitskultur gesund und zukunftsfähig gestalten wollen. Interview: Jule Jankowski Werbehinweis: Die aktuelle Folge GOOD WORK wird freundlicherweise unterstützt von Jobrad, dem führenden Anbieter von Fahrradleasing in Deutschland. Wenn das Konzept Euch interessiert, wenn es für Euch und Euer Unternehmen relevant sein könnte, dann ladet Euch das kostenfreie Whitepaper hier runter. In dem Papier sind nochmals die fünf wichtigsten Vorteile und wichtigsten Eckpunkte zu Jobrad zusammengefasst. Jobrad Whitepaper Infos und Playlists zu GOOD WORK Alle weiterführenden Links zu GOOD WORK, zu Jule Jankowski und zu den GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: Playlists und Infos zu GOOD WORK Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:info@goodwork-salon.de Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

  20. Impact statt Impressions. Sichtbarkeit auf LinkedIn. Britta Behrens (256)
    24.04., 03:0501:31:39

    Britta Behrens; LinkedIn Top Expertin, über digitale Präsenz, Corporate Influencer und den Wandel der Arbeitswelt. "LinkedIn ist nicht nur ein Marketing-Tool, sondern auch ein Ort digitaler Gesellschaft." Hand auf's Herz, wer träumt nicht davon: große Reichweite, viele Follower, der eigene Account ein Bienenstock der sozialen Interaktion? Das ist der Traum von fast allen Menschen, die die Plattform LinkedIn für berufliche Vernetzung und die eigene Sichtbarkeit nutzen. Das sind allein im DACH-Raum zur Zeit 26 Millionen, davon 7,5 Millionen monatlich aktiv. Das LinkedIn-Game zu durchschauen, ist eine Herkulesaufgabe, an der sich viele Menschen abarbeiten. Eine der wenigen, die klaren Blick auf Zahlen, Daten, Algorithmus und Wirkmechanismen hat, ist Britta Behrens. Britta ist weltweit eine der ersten LinkedIn Certified Marketing Experts, in Deutschland sicherlich ganz oben auf dem LinkedIn Treppchen. Als Social Selling Virtuosin ist sie mit so ziemlich mit allen B2B Marketing-Wassern gewaschen, die man finden kann. Britta ist ein Marketing Nerd - im besten aller Sinne - und teilt ihr profundes Wissen großherzig und anschaulich. Britta weiß, wie stark die Sehnsucht der Menschen nach professioneller Sichtbarkeit ist. Sie weiß aber auch, wie schnell man sich von vermeintlichen Abkürzungen und todsicheren Hacks in die Irre führen lassen kann. In unserem Gespräch räumen wir mit ein paar Mißverständnissen rund um das Thema digitale Sichtbarkeit auf LinkedIn auf. Wir steigen tief ein in die Regelhaftigkeiten der Plattform, aka: der Algorithmus. Brittas Botschaft ist an der Stelle klar: Impacts statt Impressions. Die schiere Jagd nach noch mehr Klicks sorgt im Zweifelsfall für einen Scheinerfolg. Was nutzen mir Tausende von Likes und Impressions, wenn sie überhaupt nicht auf das einzahlen, was ich beruflich wirklich vorantreiben will? Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Wirkung vor Reichweite: Warum Likes nicht alles sind – und wie du mit echten Inhalten nachhaltige Sichtbarkeit aufbaust. LinkedIn als sozialer Raum: Wie die Plattform mehr sein kann als ein Karrierenetzwerk – und was das mit Haltung und Gesellschaft zu tun hat. Corporate Influencer – aus der Mitte, nicht von oben: Wie Unternehmen echte Markenbotschafter:innen fördern, ohne Druck – sondern durch Vertrauen. Algorithmen verstehen, statt ihnen hinterherzurennen: Britta erklärt, was Reichweite wirklich beeinflusst – und welche Mythen man getrost vergessen kann. Kommentieren als Einstieg zur Sichtbarkeit: Warum du mit klugen Kommentaren mehr erreichen kannst als mit halbgaren Beiträgen – besonders am Anfang. Stille Mitlesende als heimliche Macht: Was es bedeutet, wenn 90 % nur beobachten – und wie diese stille Gruppe trotzdem zum Schlüssel für Wirkung wird. Diese Episode hat den Aufkleber "Essentials" mehr als verdient. Es ist ein regelrechtes Seminar zum Thema "Linkedin für die eigene digitale Sichtbarkeit verstehen und optimal nutzen". Und nicht nur das: Britta ist ein Mensch, der vernetzt denkt. Menschlich und inhaltlich. Abschottungen und Insellogiken sind ihr abhold, sie lebt und liebt in Diversität. Dafür macht sie sich stark und beweisst, dass Marketing viel mehr sein kann als das oberflächliche Spiel mit Eitelkeiten. Ihr gesellschaftlicher Impact ist ihre Mission. Und ihr Beitrag zu einer zukunftsfähigen Arbeitswelt damit kein geringer. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Infos von und über Britta auf LinkedIn Werbehinweis: Die heutige Folge wird freundlicherweise unterstützt von der R+V Versicherung. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen legt viel Wert auf eine gesunde Arbeitskultur und fördert Gemeinschaftsleistung. Aktuell sind einige Stellen vakant. Hier geht es direkt zu einer Übersicht der offenen Stellen: direkt zum R+V Jobportal Infos und Playlists zu GOOD WORK Alle weiterführenden Links zu GOOD WORK, zu Jule Jankowski und zu den GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: Playlists und Infos zu GOOD WORK Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten. Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:info@goodwork-salon.de Ihr habt eine Idee, einen Vorschlag für einen Gast bei GOOD WORK? Dann freuen wir uns über Post: mailto:info@goodwork-salon.de Findet hier weitere Infos zu GOOD WORK, Jule Jankowski und zu den GOOD WORK Playlists: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!

Der Podcast GOOD WORK ist das Feuilleton der deutschen Arbeitswelt. Hier erforschen und besprechen wir mit breitem Blick und spitzer Zunge, was Arbeitskultur wirklich braucht: Und das ist nicht nur Neues, sondern Gutes, das Wirkung zeigt. ‍ In unserem Audiosalon GOOD WORK kommen die stärksten Stimmen zur Arbeitskultur in Deutschland zu Wort. Seit mehr als 6 Jahren und mehr als 330 Folgen sind wir auf Sendung. Wir sammeln kluge Gedanken, praktische Methoden und spannende Geschichten von Menschen, die die Arbeitswelt verändern. Persönlich, tiefgehend und immer mit einer Prise Humor. Jede Woche Donnerstag ein Stück GOOD WORK für Deine Ohren. Unser Credo lautet "Zwischen Alt und Neu liegt Gut". Denn: Neu allein ist kein Selbstzweck. Hypes und hochstilisierte Management-Methoden sucht Ihr hier vergeblich. "GOOD WORK ist die Schippe Realpolitik" in der Arbeitswelt. Jenseits von Oberflächenpolitur spüren wir wesentlichen Entwicklungen und Zusammenhängen, spannenden Phänomenen und gelebter Transformationserfahrung nach. Mehr als 20.000 Menschen nutzen Monat für Monat GOOD WORK als Inspirationsquelle zur Gestaltung einer Arbeitswelt, in der alle gerne wirksam werden. Wir nehmen unsere Hörer:innen mit in die Arbeitwirklichkeit, in die Gedanken- und Erlebniswelt unserer Gäste. So kann sich jeder sein persönliches Stück GOOD WORK ableiten. In unserer bunten Gästeschar finden sich Neu-Denkerinnen, Unternehmerpersönlichkeiten, Kreative, Paradiesvögel, Zukunftsforscherinnen. Ihr werdet darunter zahlreiche berühmte Stimmen entdecken, wie z.B. Maja Göpel, Aladin El-Mafaalani, Tristan Horx, Wolf Lotter, Sascha Lobo, Franca Cerruti, Klaus Eidenschink, Jan-Hendrik Goldbeck und viele mehr. Am Mikrofon begrüßt Jule Jankowski. Die studierte Kommunikationswissenschaftlerin und Sozialforscherin ist begeisterte Wortartistin. Sie rückt mit ihrer bildhaften Sprache den Gästen ganz schön auf die Pelle und serviert ihre scharfen Schlussfolgerungen gerne mit einer Prise Humor.