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355- Schöne Grüße aus der Feedback Hölle. Und wie wir wieder heil da rauskommen. Nicole Kopp (295)20.11., 02:5920.11.2025, 02:5901:13:07
Die Schweizer Organisationspsychologien und NZZ Kolumnistin über wirkungsvolle Teamarbeit und die Funktion von gutem Feedback. Feedback – zwischen Zumutung und Entwicklungschance: Nicole Kopp ist Arbeits- und Organisationspsychologin und zählt zu den profiliertesten Stimmen zu New Work und psychologischer Sicherheit im deutschsprachigen Raum. Als Kolumnisten der NZZ reüssiert sie regelmässig über unsere Arbeitswelt und wirft einen kritisch-konstruktiven Blick auf moderne Formen der Zusammenarbeit. Feedback im Fokus In dialogischen Austausch starten wir mit der Betrachtung von Dialekte und Stereotypen und steigen in das ein, was sich als Kern unseres Gesprächs herauskristallisiert: fragile Kunst des Feedbacks: zwischen Verletzung, Lernchance und Organisationskultur. Feedback als Haltung, nicht als Tool Nicole gewährt Einblicke in ihren Alltag zwischen Beratung, Moderation und Selbstführung. Sie erzählt von Workshops, die aus dem Ruder laufen, von Führungskräften, die Feedback mit Leistungsbewertung verwechseln, und von der Mühe, Menschen zu erreichen, die „einfach ihre Ruhe wollen“. Besonders eindrücklich wird es, wenn sie von eigenen Feedback-Erfahrungen spricht. Und auch von solchen, die sie sprachlos zurückgelassen haben. Aus ihrer Erfahrung spricht: Feedback ist keine Methode. Es ist eine Frage von Beziehung, Haltung und Ergebnis ernsthafter Kulturarbeit. Fehlgeleitetes Feedback Gemeinsam mit Jule hinterfragen die beiden klassische Kommunikationsmodelle, entlarven den Feedback-Burger als „Tool aus der Hölle“ und machen deutlich, warum viele gut gemeinte Rückmeldungen in Wahrheit Machtinstrumente sind. Zentraler Begriff der Episode ist psychologische Sicherheit: Nicole versteht es nicht als „Wohlfühl-Zone“, sondern als Voraussetzung für produktive Reibung, kritische Rückmeldung und mutige Beiträge im Arbeitsalltag. Hilfreiche Tools für die Zusammenarbeit: Manual of me Ein weiteres Highlight ist Nicoles Plädoyer für das Manual of Me, eine Bedienungsanleitung zu sich selbst. Sie hilft Teams, auf klügere Weise miteinander in Beziehung zu treten. Und sie spricht über systemische Wirkzusammenhänge: Warum es nicht reicht, am Individuum herumzuschrauben, wenn Strukturen krank machen. Worüber wir noch gesprochen haben: Workshop-Crash & Widerstand: Wenn Feedback zur Provokation wird. Psychologische Sicherheit ist keine Kuschelecke: Warum echte Kritik kein Tabu sein darf. Fehlgeleitetes Feedback: Was hängen bleibt, wenn Rückmeldung weh tut. Manual of Me: Ein praktisches Tool, das Teams besser ticken lässt. Feedback-Burger? Warum manche Modelle besser im Archiv bleiben. - Von toxisch zu tragfähig: Wie Teams Feedback neu denken, ehrlich und produktiv. Es ist nicht gerade das klassische GOOD WORK Interview, sondern vielmehr eine tiefer, angeregter und sehr humorvoller Austausch zwischen Praktikerinnen. Wer erfahren will, wie man Feedback wieder als echtes Lerninstrument zurückgewinnt – jenseits von Lohnverhandlungen und Sandwichmodellen – und wer einen ehrlichen, humorvollen und dennoch tiefgründigen Austausch zwischen zwei Praktikerinnen schätzt, wird diese Folge mit Gewinn hören. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Hier geht's direkt zum go beyond Werbehinweise Die aktuelle Folge wird freundlicherweise unterstützt von Clockodoo Testet Clockodoo 14 Tage kostenlos. Mit dem Code goodwork25 gibt’s nach Abschluss drei Monate gratis. Mehr Infos unter Clockodoo/GoodWork Stepstone/All Jobs Du willst mehr zu Stepstone All Jobs erfahren? Dann informier dich jetzt unter Stepstone All Jobs und finde schnell und einfach die richtigen Talente für alle deine Jobs. Become better - Zertifikats-Ausbildung "Systemische Organisationsgestaltung und -Führung" Become Better bietet ab Februar 2026 zum vierten Mal die Zertifikats-Ausbildung "Systemische Organisationsgestaltung und -Führung" an. Für GOOD WORK HörerInnen gibt es ein einstündiges Gratis Sparring im 1:1 mit Christina Grubendorfer. Einfach bei der Anmeldung das Stichwort "GOOD WORK" angeben. Mehr Infos und Anmeldung unter Become Better - Systemische Organisationsgestaltung und -Führung. Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK Links und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Unternehmertum hoch zwei: The Making der myposter-Story. Anna und René Ruhland (294)16.11., 02:5916.11.2025, 02:5901:19:52
Die Gründer und Geschäftsführer von myposter über Unternehmensauf- und ausbau und die Balance zwischen mentaler Gesundheit und Erfolg "Wir müssen niemanden fragen. Und das ist die schönste unternehmerische Freiheit“ Was bedeutet es eigentlich, wenn man als Paar die ultimative Freiheit und Verantwortung für Familie und Unternehmen teilt? Wenn ein Unternehmen mit 300 Mitarbeitenden zukunftsfit geführt und 4 gemeinsame Kinder liebevoll auf das Leben vorbereitet werden wollen? Wie gelingt der Spagat zwischen Struktur und Flexibilität auf allen Ebenen, ohne zulasten der eigenen mentalen Gesundheit zu gehen? An all diesen spannenden und tiefen Fragen kommen wir im Gespräch mit Anna und René Ruhland, Gründer und Geschäftsführer von myposter vorbei. Die beiden sind heute Partner in life und action. Gründergeschichte von myposter Was 2010 als Idee mit handgemalten Ölbildern, verkauft aus dem Kofferraum eines VW Golfs, begann, ist heute ein Unternehmen mit über 400 Mitarbeitenden. René Ruhland berichtet von den ersten Gründungsjahren, in denen er gemeinsam mit seinem Bruder das Unternehmen aufgebaut hat. Der Anfang war geprägt von Improvisation, finanziellen Engpässen, aber auch unbedingtem Durchhaltewillen. Die beiden schildern auch, was sich änderte, als Anna mit ihrem Corporate Background in das Unternehmen einstieg. Struktur versus Kreativität Zentral im Gespräch ist der Spagat zwischen Nähe und Struktur: Wie gelingt es, als Paar gemeinsam ein Unternehmen zu führen, ohne sich in privaten oder beruflichen Rollen zu verlieren? Anna und René sprechen über Vertrauen, Nicht-Einmischung, Perspektivwechsel und ihre individuellen und sehr unterschiedlichen Stärken, die sie bei der Arbeit einbringen. Der Preis unternehmerischer Freiheit Anna und René haben von Anfang an sehr auf die finanzielle Unabhängigkeit gebaut und dafür auch den Preis gezahlt. Schlaflose Nächte, existenzielle Krisen haben sie überstanden aus der Überzeugung heraus, dass die innere Freiheit und der Gestaltungsraum ihr höchstes Gut ist. Mentale Gesundheit Besonders eindrücklich sind die Passagen zur mentalen Gesundheit: Anna erzählt von ihrer Fähigkeit abzuschalten, als erlernte Kompetenz, nicht als Gabe. René hingegen spricht offen über seine mentale Belastung, Verantwortungsdruck und die Schwierigkeit, loszulassen. Ihre Reflexionen zeigen: Ein Unternehmen zu führen bedeutet auch, sich selbst immer wieder zu hinterfragen und an sich selbst zu arbeiten. Diese Haltung bringen die beiden in die gesamte Unternehmenskultur ein. Unternehmenskultur von myposter Anna und René gewähren tiefe Einblicke in die Organisationsentwicklung von myposter. Trotz Unternehmensgröße setzen sie auf kleine, dynamische Einheiten („Squads“), klare Verantwortlichkeiten, und ein hohes Maß an Agilität. Vereinbarkeit ist nicht nur ihr Lebens- und Arbeitsprinzip, dafür stellen sie die Weichen im Unternehmen. Die Kultur von myposter: anpassungsfähig, softwaregetrieben, an den Bedürfnissen von Markt und Mitarbeiterschaft orientiert. „Wir erwarten, dass wir morgen eine 90 Gradwende machen können und alle mitgehen. Aber unsere Unternehmenskultur ist so und deswegen mache ich mir auch nicht so viel Sorgen: Was immer morgen kommt, wir werden drauf eingehen können. Aber: Ich glaube fest daran, dass Orientierung wichtig ist. Der komplette Free Flow überfordert viele Mitarbeiter und Menschen total.“ Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK Unternehmerischer Anfang ohne Sicherheitsnetz: Wie aus ersten, improvisierten Schritten ein tragfähiges Geschäftsmodell entsteht Struktur als Rückenwind: Wie myposter durch klare Verantwortlichkeiten, kleine Teams und Orientierung Stabilität gewinnt Freiheit als Führungsprinzip: Warum Entscheidungen ohne externe Investoren für Anna und René nicht nur wirtschaftlich, sondern kulturell zentral sind. Paarsein mit klaren Linien: Wie sie Nähe und Distanz balancieren und einander Raum lassen Mentale Stärke im Alltag: Wie beide lernen, Grenzen zu erkennen, Belastung ernst zu nehmen und den Tag zu beenden, bevor er sie überrollt. Zukunftsdenken ohne Pathos: Wie myposter KI, Technologie und neue Prozesse nicht als Vision, sondern als praktischen Auftrag versteht Die Lebens- und Unternehmensgeschichte von Anna und René hat das Zeug für eine Netflix-Doku: eine echte Heldenreise mit Abenteuern, großen Erfolgen, aber auch Tälern. In der Hauptbesetzung: Zwei sehr starke Menschen, die weder ihr gemeinsames Ziel noch sich gegenseitig aus dem Blick verloren haben. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Hier geht's direkt zum myposter Werbehinweise Die aktuelle Folge wird freundlicherweise unterstützt von Clockodoo Testet Clockodoo 14 Tage kostenlos. Mit dem Code goodwork25 gibt’s nach Abschluss drei Monate gratis. Mehr Infos unter Clockodoo/GoodWork Become better - Zertifikats-Ausbildung "Systemische Organisationsgestaltung und -Führung" Become Better bietet ab Februar 2026 zum vierten Mal die Zertifikats-Ausbildung "Systemische Organisationsgestaltung und -Führung" an. Für GOOD WORK HörerInnen gibt es ein einstündiges Gratis Sparring im 1:1 mit Christina Grubendorfer. Einfach bei der Anmeldung das Stichwort "GOOD WORK" angeben. Mehr Infos und Anmeldung unter Become Better - Systemische Organisationsgestaltung und -Führung. Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK Links und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? 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- Empathie als kollektive Denkaufgabe, nicht als Feel-Good-Management. Yasmine M'Barek (293)13.11., 02:5913.11.2025, 02:5900:56:48
Die Autorin, ZEIT-Journalistin und erfolgreiche Podcasterin über die gesellschaftliche Bedeutung von Empathie "Meinungsstreit ist nicht das Gegenteil von Empathie“ Was passiert, wenn eine junge, kluge Stimme der politischen Öffentlichkeit mit spitzer Feder und klarem Blick über Empathie spricht? Nicht als cosy Kuschelvokabel, sondern als radikale Zumutung? In dieser GOOD WORK Folge diskutiert Yasmine M’Barek mit Jule die Zusammenhänge, was Empathie im Kern ist und wie sie wirkt. Yasmine spricht über ihr neues Buch I Feel You. Was im Titel wie eine sanfte Einladung klingt, entpuppt sich als präzise Analyse gesellschaftlicher Schieflagen, medialer Diskurse und politischer Sprachlosigkeit. Was heißt Empathie? Empathie – das wird hier schnell klar – ist kein netter Nebensatz im Leitbild, sondern Arbeit. Und zwar harte. Sie beginnt dort, wo wir unsere eigenen Annahmen hinterfragen, wo wir die Komfortzone unserer eigenen Annahmen verlassen und uns den Gründen anderer annähern. Zwischen Buzzword-Inflation, politischen Stereotypen und Alltagsfloskeln wie dem berühmten „Ich fühl dich“ verhandeln Jule und Yasmine das, was zwischen Menschen liegt: Raum, Zweifel, Irritation und das Potenzial für echte Verbindung. Empathie und soziale Medien Yasmine berichtet, wie sie selbst durch Plattformen wie X (ehem. Twitter) einen Zugang zur Reflexion über Empathie fand. Zwischen Essayisten, Algorithmen und Abgrenzungsgefechten verläuft die Spurensuche nach echter Mitmenschlichkeit inmitten digitaler Härte. Politischer Journalismus und Popkultur, Insta-Ästhetik und Apokalypse und Filterkaffee – M’Bareks Welt ist vielstimmig, widersprüchlich und genau deshalb so spannend. Empathie und moralische Überhöhung Was sie mitbringt: ein präziser Blick für Grautöne. Wo andere schwarz-weiß denken, sucht sie nach Kontext. Wo andere urteilen, fragt sie nach Gründen. Lästern etwa – im Deutschen moralisch aufgeladen – wird bei ihr zum Indikator für emotionale Intelligenz. Wer wie über wen spricht, zeigt, wie eine Gruppe funktioniert. Empathie zeigt sich im Zwischenraum. In der Art, wie wir über Abwesende sprechen. Und wie wir gemeinschaftliche Regeln über das Lästern kommunikativ ausloten. Empathie in der Politik Auch über politische Kommunikation wird klar gesprochen: Warum ehrliche Sprache so viel mächtiger ist als kalkulierte Polarisierung. Wie Politiker:innen ihre Narrative auf TikTok zuspitzen und was das mit demokratischer Kultur macht. Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK Empathie als Denkaufgabe: Warum echtes Mitfühlen nichts mit Nettigkeit zu tun hat, sondern mit kognitiver Leistung Lästern als Gradmesser: Wie wir soziale Codes verhandeln Stereotypen entlarven: Was eine Yoga-Bitch über unsere Unsicherheiten erzählt Ehrlichkeit in der Politik: Warum Authentizität in der Kommunikation Gebot der Stunde ist Empathie und Ressourcen: Wie gesellschaftlicher Druck Mitgefühl verdrängen kann Zwischen Journalismus und Popkultur: Was Yasmine aus Apofika in den klassischen Medienkosmos ua. der ZEIT trägt Yasmine denkt und spricht tief, ohne zu dozieren. Sie formuliert scharf, aber nicht verletzend. Und sie scheut sich nicht, systemische Zwänge mit persönlichen Haltungen zu verbinden. Ihre Kernbotschaft: Empathie ist kein Gefühl. Es ist Entscheidung und Denkaufgabe zugleich. Und damit ist Yasmine M’Barek eine der prägnantesten Stimmen, die diese Entscheidung öffentlich verhandelt. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Hier geht's direkt zum Buch I feel you. Und zum Podcast Apokalypse & Filterkaffee Werbehinweise Die aktuelle Folge wird freundlicherweise unterstützt von Clockodoo Testet Clockodoo 14 Tage kostenlos. Mit dem Code goodwork25 gibt’s nach Abschluss drei Monate gratis. Mehr Infos unter Clockodoo/GoodWork:. Become better - Zertifikats-Ausbildung "Systemische Organisationsgestaltung und -Führung" Become Better bietet ab Februar 2026 zum vierten Mal die Zertifikats-Ausbildung "Systemische Organisationsgestaltung und -Führung" an. Für GOOD WORK HörerInnen gibt es ein einstündiges Gratis Sparring im 1:1 mit Christina Grubendorfer. Einfach bei der Anmeldung das Stichwort "GOOD WORK" angeben. Mehr Infos und Anmeldung unter Become Better - Systemische Organisationsgestaltung und -Führung. Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Organisationen in der Krise: Wenn Psychodynamiken das System lenken. Klaus Eidenschink (292)06.11., 04:4606.11.2025, 04:4601:04:24
Klaus Eidenschink über das Wechselspiel von Krisenerleben und irrationalen Steuerungsmustern in Unternehmen in Zeiten von Krisen "Die Organisation braucht nicht nur Gewinner, sondern auch Verliererkompetenz“ In der vierten GOOD WORK-Folge mit Klaus Eidenschink blicken wir tief in die Reibungspunkte zwischen Organisationsdynamik und Psychodynamik. Denn, so Eidenschink, Organisationen geraten ebenso wie Menschen unter Stress und verhalten sich dann entsprechend irrational. Was geschieht in Unternehmen, wenn sie in die Krise geraten? Im Zentrum steht die Frage: Was passiert mit Unternehmen in Krisen? Die Antwort ist unbequem, aber notwendig: Angst und Ohnmacht sind die beiden zentralen Primärreaktionen auf Stress. Doch in der Welt der Organisationen sind diese Gefühle tabu. Stattdessen beobachten wir Täuschung, Rechthaberei, Aktionismus, Lagerbildung und Realitätsverweigerung – Symptome einer kollektiv verdrängten Verunsicherung. Wie gelingt „Verliererkompetenz“? Klaus fordert einen mentalen Kurswechsel: Wir brauchen eine neue Kultur der Ehrlichkeit im Umgang mit Widrigkeiten. Statt auf Helden zu hoffen oder schlechte Nachrichten zu tabuisieren, fordert er "Verliererkompetenz". Und damit meint er die Fähigkeit, auch dann Verantwortung zu übernehmen, wenn die eigene Position darunter leidet. Auch „Freude an schlechten Nachrichten“ ist für ihn keine Ironie, sondern eine Notwendigkeit, um Komplexität und Ungewissheit nicht mit Schönreden, sondern mit Mut und Demut zu begegnen. Mut muss belohnt werden“? Ein weiteres zentrales Thema ist die Verwechslung von psychischer Sicherheit mit Abwesenheit von Risiko. Psychologische Sicherheit, so Klaus, kann nicht bedeuten, dass schwierige Botschaften immer auf Applaus stoßen. Vielmehr brauchen Organisationen Mut und eine Führung, die Mut sichtbar macht und belohnt. Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK Verliererkompetenz statt Heldennarrativ - Wer weiterkommen will, muss bereit sein, bewusst zurückzutreten. Psychodynamik trifft Organisation - Druck legt Angst und Ohnmacht frei Täuschung statt Transparenz - Aus Angst wird verschleiert, was wirklich los ist. Führung ohne Mut wird gefährlich - Ohne schlechte Nachrichten kein realistisches Handeln. Realitätssinn als Innovationskraft - Wer sich der Wahrheit stellt, bleibt handlungsfähig. Psychologische Sicherheit braucht Demut, nicht Applaus - Unbequemlichkeit schafft Krisenkompetenz. Jule Jankowski und Klaus Eidenschink sezieren dabei mit messerscharfer Klarheit, warum alte Erwartungen an Stabilität und Kontrolle nicht mehr tragen. Und wie eine reifere, reflektiertere Haltung zur heutigen Arbeitswelt aussehen könnte. Eine Folge voller Denkanstöße, die Organisationen und Menschen gleichermaßen betrifft: unbequem, ehrlich und zutiefst klärend. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Hier geht's direkt zur Website von Klaus Eidenschink. Und hier findet Ihr seine Bücher: Klaus Eidenschink im Carl Auer Verlag Werbehinweise Die aktuelle Folge wird freundlicherweise unterstützt von Clockodoo Testet Clockodoo 14 Tage kostenlos. Mit dem Code goodwork25 gibt’s nach Abschluss drei Monate gratis. Mehr Infos unter Clockodoo/GoodWork:. Become better - Zertifikats-Ausbildung "Systemische Organisationsgestaltung und -Führung" Become Better bietet ab Februar 2026 zum vierten Mal die Zertifikats-Ausbildung "Systemische Organisationsgestaltung und -Führung" an. Für GOOD WORK HörerInnen gibt es ein einstündiges Gratis Sparring im 1:1 mit Christina Grubendorfer. Einfach bei der Anmeldung das Stichwort "GOOD WORK" angeben. Mehr Infos und Anmeldung unter Become Better - Systemische Organisationsgestaltung und -Führung. Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Was braucht gute Facilitation? Über Methodenmut und Haltung Sandra Blühdorn (291)30.10., 03:5930.10.2025, 03:5901:01:17
Die Gründerin von Circular Horizon über Transformationsbegleitung zwischen Businessfokus und innerer Tiefe "Das Tool ist nicht das Heilmittel. Die Frage ist: Wer hält den Raum?“ Sandra Blühdorn ist Facilitatorin, ehemalige Medienmanagerin und Gründerin von Circular Horizon. Mit einer ungewöhnlichen Mischung aus Business-Klarheit und spirituellem Tiefgang erklärt Sandra, wie sie Veränderungsprozesse in Teams und Organisationen begleitet. Sandras Reise von der Medienmanagement zum Ancient Earth Wisdom Wir reisen mit ihr von der Business- und Medienwelt (Axel Springer, Condé Nast, Wired) hinein in die Tiefen einer ganzheitlichen Begleitungskunst, die sich nicht mit der Oberfläche begnügt. Ihre Tools stammen aus der Selbstorganisation (IDM, Consent, die „Vier Räume“) und sind gleichzeitig verbunden mit Elementen, die man selten im Business-Kontext hört, etwa „Ancient Earth Wisdom“, ein spirituell fundiertes Wissenssystem mit Wurzeln in Naturtraditionen. Spiritualität im Business Sandra erzählt, wie sie lernte, Räume zu halten, die wirklich Transformation ermöglichen: nicht durch Tools, sondern durch Präsenz. Es geht um die Kraft des Zuhörens, um das Leermachen vor einem Workshop, um echte Begegnung statt PowerPoint-Performance. Spiritualität im Business ist für sie kein esoterischer Trend, sondern eine Qualität der Verbindung. Und: Sie bringt sie nicht als Etikett, sondern als Energie mit in ihre Arbeit. Methodenhörigkeit und Haltung Gleichzeitig bleibt sie geerdet und messerscharf: Wenn sie von Facilitator*innen spricht, die sich in Methodenzertifikaten verlieren, entlarvt sie liebevoll eine Szene, die manchmal mehr Form als Wirkung lebt. Sie selbst ist der Beweis, dass es auch anders geht – dass Tiefe, Klarheit, Intuition und Methodensicherheit sich nicht ausschließen, sondern verstärken können. Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK Spiritualität im Businessraum: Energiearbeit ohne Esoterik Leadership durch Selbstführung: Innere Führung Methoden ohne Dogma: Weniger Tools, mehr Haltung, Wirkung statt Methodenjagd Business meets Ancient Earth Wisdom: Vom Medienkonzern zur Naturtradition Remote Kultur mit Herz: Nähe entsteht durch echte Verbindung - Mut durch Vertrauen: Raum geben statt Druck machen Diese Episode ist ein stilles Manifest für das Wiederfinden einer Haltung jenseits von Performance, KPI und Agilitäts-Theater. Für das Vertrauen in das Leben und in das, was entsteht, wenn wir wirklich zuhören.Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Hier geht's direkt zur Website von Sandra und Circular Horizons. Werbehinweise Die aktuelle Folge wird freundlicherweise unterstützt von Clockodoo Testet Clockodoo 14 Tage kostenlos. Mit dem Code goodwork25 gibt’s nach Abschluss drei Monate gratis. Mehr Infos unter Clockodoo/GoodWork:. Become better - Zertifikats-Ausbildung "Systemische Organisationsgestaltung und -Führung" Become Better bietet ab Februar 2026 zum vierten Mal die Zertifikats-Ausbildung "Systemische Organisationsgestaltung und -Führung" an. Für GOOD WORK HörerInnen gibt es ein einstündiges Gratis Sparring im 1:1 mit Christina Grubendorfer. Einfach bei der Anmeldung das Stichwort "GOOD WORK" angeben. Mehr Infos und Anmeldung unter Become Better - Systemische Organisationsgestaltung und -Führung. Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Arbeitskultur in der Spitzenpolitik: Macht der Kommunikation. Nancy Faeser (290)23.10., 03:0223.10.2025, 03:0200:47:05
Nancy Faser (MdB) über Macht, Kommunikationsmuster und Debattenkultur im Deutschen Bundestag "Man darf nie vergessen: Die Macht liegt im Amt – nicht in der Person.“ Im politischen Zentrum Berlins begegnen wir Nancy Faeser: Juristin, langjährige Politikerin, ehemalige Bundesinnenministerin und derzeitige Bundestagsabgeordnete. In dieser Folge des GOOD WORK Podcasts gibt sie seltene und tiefgründige Einblicke in die Arbeitskultur des Politikbetriebs. Das Gespräch reicht weit über Parteigrenzen und politische Programme hinaus und führt uns in die Strukturen, Denkweisen und Widersprüche einer Branche, die oft im Rampenlicht steht, aber selten über ihre interne Kultur spricht. Macht des Amtes Nancy Faeser erzählt von ihrer Zeit als erste Innenministerin Deutschlands, vom Machtwechsel und der Bedeutung von Amt versus Person. Sie spricht über den Spagat zwischen Sichtbarkeit und echter Wirksamkeit, über die Resilienz, die es braucht, um in Zeiten von Hass und medialer Zuspitzung stabil zu bleiben, und über die Verantwortung, demokratische Kultur nicht nur zu vertreten, sondern aktiv vorzuleben. Organisationsentwicklung im Politikbetrieb Besonders eindrücklich ist ihre Reflexion über Macht: als Werkzeug, nicht als Selbstzweck. Sie beschreibt, wie der Aufstieg ins hohe Staatsamt die Wahrnehmung von außen drastisch verändert und warum gerade dann Demut wichtig ist. Gleichzeitig spricht sie mit bemerkenswerter Klarheit über Strukturen, die Wandel brauchen: Onboarding in der Politik, Wissensweitergabe, Vereinbarkeit, Fortbildung - alles Punkte, die in Unternehmen längst Thema sind, im Parlament aber noch Luft nach oben haben. Diversität und Gerechtigkeit im Parlament Ihre Haltung ist geprägt von Pflichtbewusstsein, aber auch von einem starken Gerechtigkeitssinn: Wenn man erwartet, dass andere gute Arbeitsbedingungen haben, muss man selbst mit gutem Beispiel vorangehen. Nancy Faeser spricht offen über die Notwendigkeit von Diversität und Parität im Bundestag, über die Retraditionalisierung durch bestimmte Parteien und über die Hoffnung, dass Debatten wieder versöhnlicher geführt werden. Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK Pflicht und Gestaltungslust: Nancy Faeser über ihre intrinsische Motivation und warum Pflichtbewusstsein keine Floskel ist. Vom Ministerium zur Mandatsträgerin: Einblicke in den Rollenwechsel und was sich verändert, wenn das Amt endet, aber die Verantwortung bleibt. TikTok statt Tiefe: Wie Social-Media-Dynamiken die Debattenkultur im Parlament verändern. Parlament ohne Parität: Warum Frauen fehlen, was das für Debatten bedeutet und welche strukturellen Hürden es weiterhin gibt. Wissenslücken und Onboarding-Defizite: Was Politik von der freien Wirtschaft lernen kann, wenn es um Übergaben, Fortbildungen und Struktur geht. Sinn statt Show: Warum Freude, Wirksamkeit und Sinngebung für sie Grundvoraussetzungen für gute Arbeit sind, auch im Staatsdienst. Diese Folge ist kein Lehrbuch über Politik, sondern ein tiefes, authentisches Gespräch mit einer Frau, die Gestaltung nicht als Ego-Show, sondern als Dienst versteht. Eine Einladung, die Strukturen hinter Schlagzeilen besser zu verstehen. Und es ist eine Erinnerung daran, dass Demokratie nicht nur eine Frage von Institutionen, sondern auch von persönlicher Haltung und eigenem Engagement ist. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Hier geht's direkt zur Website von Nancy Faeser. Werbehinweise Die aktuelle Folge wird freundlicherweise unterstützt von Clockodoo Testet Clockodoo 14 Tage kostenlos. Mit dem Code goodwork25 gibt’s nach Abschluss drei Monate gratis. 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- Organisierte Heuchelei: Warum sich Schauseite und Strukturen von Organisationen widersprechen dürfen (289)16.10., 03:4116.10.2025, 03:4101:08:40
Die Organisationssoziologen Dr. Judith Muster und Prof. Dr. Stefan Kühl über Widersprüche und Funktionalitäten in Führung und Organisationsstrukturen "Man kann entscheiden, ohne dass Führung stattfindet und führen, ohne formell zu entscheiden“ In dieser GOOD WORK Folge treffen sich zwei, die Organisationen nicht verklären, sondern durchdringen. Dr. Judith Muster und Prof. Dr. Stefan Kühl räumen auf mit dem Mythos Führung. Ihr Ausgangspunkt ist das Buch Führung managen. Ihre Haltung ist präzise, unaufgeregt und systemisch scharf. Was ist Führung? "Klares Sprechen und klare Sprache hilft beim klaren Denken", sagt Stefan Kühl. Und so starten wir unser Gespräch mit einer ausgiebigen Begriffsklärung von Führung, Management und Leadership und deren scheinbaren Widersprüchlichkeiten. Führung, sagen sie, ist kein Charismawettbewerb. Auch kein moralisches Ideal. Sondern eine strukturelle Funktion. Sie entsteht dort, wo Organisationen unsicher werden. Und sie wirkt nur, wenn jemand folgt. Titel spielen dabei oft eine Nebenrolle. Die Formal- und die Schauseite von Organisationen Judith Muster und Stefan Kühl bringen Ordnung ins scheinbar Chaotische. Sie zeigen, wie Organisationen auf drei Ebenen gleichzeitig funktionieren: in der Schauseite, in der Formalstruktur, in der gelebten Praxis. Und warum genau in dieser Spannung das Prinzip der organisierten Heuchelei liegt. Nicht als Täuschung, sondern als Überlebensmodus. Mischpult der Organisation Mit dem Modell der Strukturmatrix und dem Bild des Mischpults der Organisation legen sie offen, wie Führung nicht nur passiert, sondern gestaltet werden kann. Wer an einer Schraube dreht, etwa Hierarchie abbaut, muss an anderer Stelle kompensieren. Sonst kippt die Organisation ins Chaos oder in lähmende Orientierungslosigkeit. Nicht weniger Führung ist die Antwort Zwischen Theorie, Praxis und gelegentlicher Selbstironie zeigen sie, warum Führung nicht weniger, sondern anders gedacht werden muss. Und warum Organisationen nicht besser werden, wenn alle alles dürfen, sondern wenn klar ist, wer warum gerade Einfluss nimmt. Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK Führung managen: Warum Organisationen mehr brauchen als starke Persönlichkeiten. Lose Kopplung als Überlebensstrategie: Über die Funktion von Widersprüchen in Unternehmen Das Mischpult der Organisation: Ein praktisches Modell, um Führungsaufwand strukturell zu steuern. Wenn Miss Moneypenny führt: Wie Einfluss jenseits von Titeln entsteht und wirkt. Zwischen Schein und Sein: Was Schauseite, Formalität und Informalität wirklich unterscheidet. Warum Hierarchie manchmal Veränderung erleichtert: Eine überraschende These mit viel Substanz Diese Folge ist ein Quasi-Seminar für all jene, die Organisationen gestalten, ohne sich dabei in Leadership-Wandtatoos zu verlieren. Und für alle, die wissen wollen, warum es nicht schlimm sein muss, wenn gesagt wird, was nie getan wird, solange klar ist, wer das wofür braucht. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Hier geht's direkt zum Buch von Judith Muster und Stefan Kühl Führung managen. Erschienen: 2025 im Springer Verlag Hier geht es zu Metplan Werbehinweis Die aktuelle Folge wird freundlicherweise unterstützt von Clockodoo. Testet Clockodoo 14 Tage kostenlos. Mit dem Code goodwork25 gibt’s nach Abschluss drei Monate gratis. Mehr Infos unter Clockodoo/GoodWork:. Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Transformation ist etwas für Erwachsene. Oliver Sowa und Wolf Lotter (288)09.10., 03:2809.10.2025, 03:2800:58:02
Essayist Wolf Lotter und Oliver Sowa, Geschäftsführer der Beutlhauser Gruppe, über Klartext, Struktur und Verantwortung in umgreifenden Veränderungsprozessen "Transformation ist kein Spielplatz. Transformation ist etwas für Erwachsene.“<br/> Transformation ist ein Wort, das in der Arbeitswelt gerne und oft verwendet wird. Manchmal so oft, dass es seine Substanz zu verlieren droht. Doch in diesem Gespräch wird es zurückerobert. Jule Jankowski trifft auf Oliver Sowa, Geschäftsführer der Beutlhauser Gruppe, und Wolf Lotter, Essayist und langjähriger Vordenker für gesellschaftlichen Wandel. Gemeinsam haben die beiden ein Buch geschrieben: „Transformation“. Ein Wort, ein Anspruch und ein echtes Arbeitsprogramm. Umbau zum kundenzentrierten Unternehmen <br> Oliver Sowa bringt eine Perspektive mit, die selten so offen und selbstkritisch formuliert wird. Als Führungskraft eines mittelständischen Unternehmens beschreibt er, wie radikal sich Strukturen ändern müssen, wenn man echte Kundenorientierung und Zusammenarbeit ermöglichen will. "Unsere Organisation war per Institution kundenfeindlich gebaut," führt Oliver selbstkritisch aus und erklärt, wie dem Umbau gelang. Vom Abbau von Silos über die Abschaffung klassischer Zielvereinbarungen bis hin zur Reorganisation ganzer Entscheidungsprozesse lässt Sowa keinen Zweifel daran, dass echte Transformation keine PR-Maßnahme ist, sondern Arbeit an der Institution selbst. Transformation ist ernste Angelegenheit<br> Wolf Lotter kontert mit seiner klarsichtigen, oft schonungslosen Analyse gängiger Narrative. Für ihn ist Transformation keine Wohlfühlveranstaltung, sondern eine ernste Angelegenheit. Wer Transformation will, muss bereit sein, Realitäten anzuerkennen, Verantwortung zu übernehmen und sich der Mühe des Denkens zu stellen. Mit spitzer Feder kritisiert er den Budenzauber rund um Schlagwörter wie Nachhaltigkeit oder Vertrauen, wenn diese nicht mit Substanz unterlegt sind. Wo beginnt, wo endet Transformation?<br> Wie sieht echte Transformation aus. Wo beginnt sie, und warum kommt so vieles von oben. Was bedeutet horizontale Verantwortung, und warum ist Digitalisierung erst der letzte Schritt. Warum müssen Führungskräfte anfangen, das System zu hinterfragen, das sie selbst geschaffen haben. Und was bedeutet eigentlich Sinn – jenseits der semantischen Nebelkerzen. Vertikale und horizontale Ebene der Transformation<br> Besonders eindrucksvoll ist die gemeinsame Reflexion über vertikale und horizontale Dimensionen von Transformation. Vertikal bedeutet, die Veränderung durch alle Ebenen der Organisation zu denken, von der Führung bis zur operativen Praxis. Horizontal meint, die Auflösung von Silos, das Verstehen von Zusammenhängen über Abteilungsgrenzen hinweg und die Fähigkeit, Verantwortung entlang der Wertschöpfungskette neu zu organisieren. Nur wenn beide Richtungen zusammengedacht werden, kann Transformation wirksam und tragfähig sein. Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK Inventur statt Vision: Unternehmen müssen sich trauen, zu sehen, was ist Ein nüchterner Blick auf die eigene Realität ist Ausgangspunkt jeder Transformation Kundenfeindlich durch Struktur: Wie Organisationen ungewollt Zusammenarbeit verhindern Wenn Systeme falsch gebaut sind, hilft kein gutes Wollen – nur Umbau Gesätes Misstrauen: Warum Zielsysteme oft mehr schaden als nutzen Verhalten ist das Ergebnis von Steuerung – nicht von Charakter Transformation braucht Mut zur Selbstkritik: Führung beginnt mit Klarheit Wer oben sitzt, muss zuerst den Spiegel halten – nicht die PowerPoint Digitalisierung ist kein Heilmittel: Erst Kultur, dann Technik Technologie ist Abbild, nicht Ursache – ohne Struktur ist Software wirkungslos Zusammenarbeit heißt Entflechtung: Horizontale Verantwortung statt vertikale Kontrolle Organisationen, die Verantwortung dorthin bringen, wo die Kompetenz sitzt, gewinnen Klarheit Die beiden Gäste bilden eine perfekte Dialektik. Praxis trifft Theorie, Klartext trifft Tiefgang. Und die Gastgeberin sorgt dafür, dass aus diesem Austausch keine Abhandlung wird, sondern ein lebendiger Dialog mit viel Humor, Reibung und Reflexion. Ein Gespräch, das provoziert, ermutigt und herausfordert. Mit einem klaren Appell: Wer Wandel will, muss sich ehrlich machen. Und anfangen, neu zu führen. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski<br/> <br/> Weiterführende Links und Infos: <br/> Hier geht's direkt zum Buch von Wolf Lotter und Oliver Sowa Transformation: Theorie und Praxis für die Führung. Wie bewusster Wandel neue Chancen eröffnet und stabile Orientierung in einem sich rasant verändernden Wettbewerbsumfeld bietet. Erschienen: 2025 im Haufe Verlag <br/> Werbehinweis <br/> Die aktuelle Folge wird freundlicherweise unterstützt von Clockodoo. <br/> Testet Clockodoo 14 Tage kostenlos. Mit dem Code goodwork25 gibt’s nach Abschluss drei Monate gratis. Mehr Infos unter Clockodoo/GoodWork:. <br/> <br/> Brand Eins Podcast Netzwerk: <br/> GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins <br/> <br/> Infos und Playlists zu GOOD WORK <br/><br/> Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien <br/> Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten <br/> GOOD WORK Partner werden <br/>Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:info@goodwork-salon.de<br/><br/> Idee für Gesprächspartner bei GOOD WORK <br/>Ihr habt eine Idee, einen Vorschlag für einen Gast bei GOOD WORK? Dann freuen wir uns über Post: mailto:info@goodwork-salon.de<br/><br/> GOOD WORK LInks und Playlists<br/> Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Hack the World a Better Place: Was die Hacker School wirklich verändert. Dr. Julia Freudenberg (287)05.10., 03:4505.10.2025, 03:4501:06:46
Die Geschäftsführerin der Hacker School über Digitalkompetenzen, Talentpotenziale und Empowerment, insbesondere für junge Mädchen "Programmieren ist digitales Krabbeln. Man muss laufen lernen, bevor man KI versteht.“ In dieser Episode trifft Zukunftsmut auf Tatkraft. Dr. Julia Freudenberg ist Geschäftsführerin der Hacker School, einer Bildungsinitiative, die digitale Kompetenzen und Selbstwirksamkeit an junge Menschen vermittelt. Was als kleines Projekt begann, ist heute eine Bewegung mit ehrgeiziger Mission. Julia und ihr Team wollen bis zu einer Dreiviertelmillion SchülerIinnen pro Jahr erreichen, um ihnen frühzeitig digitale Souveränität zu ermöglichen. Hochbegagung: Fluch oder Segen? Doch dieses Gespräch ist viel mehr als ein Blick auf eine Organisation. Es ist die persönliche Geschichte einer Frau, die Umwege ging, sich selbst lange nicht erkannte und erst spät verstand, was sie wirklich antreibt. Julia spricht offen über ihre Hochbegabung, die sie lange nicht als solche identifizierte, über den inneren Druck, „normal“ zu sein, und über die Entdeckung einer kognitiven Intensität, die vieles in ihrem Leben erklärt. Julia gewährt sehr persönliche Einblicke in ihre Welt der Hochbegabung und vermittelt anschaulich, warum dies viel häufiger ein Fluch als ein Segen sein kann. Von Talenten und Zufällen Von der Musikerin mit Orchesterambition zur promovierten Wirtschaftswissenschaftlerin. Von der Markenführung bei Unilever zur Arbeit mit Geflüchteten. Und schließlich zur Hacker School, die sie nicht gegründet, aber maßgeblich geprägt hat. Julia erzählt, wie sie durch Zufall in das Projekt stolperte und blieb, weil sie das Potenzial erkannte, junge Menschen über das Programmieren hinaus zu befähigen. Das Konzept der Hacker School Die Hacker School bringt freiwillige IT-Profis mit Schulklassen zusammen. Drei Stunden, ein Code-Projekt, ein echtes Ergebnis. Es geht nicht nur um Technik, sondern um Selbstvertrauen, Begeisterung, Zugang. Es geht darum, digitale Räume zu öffnen, in denen Kinder sich ausprobieren dürfen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Bildungshintergrund. Besonders Mädchen sollen ermutigt werden, digitale Berufsfelder überhaupt in Betracht zu ziehen. Digitalkompetenzen und Organisationsentwicklung Julia denkt in großen Maßstäben und mit hoher Geschwindigkeit. Gleichzeitig reflektiert sie klar, was Verantwortung bedeutet. Sie spricht darüber, wie sie die Organisation aus Versehen überfordert hat, was sie über Leadership neu lernen musste, und warum es Mut braucht, Strukturen zu verändern, ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren. Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK Digitalisierung braucht Persönlichkeit: Warum technisches Verständnis allein nicht reicht und digitale Bildung auch Charakterbildung bedeutet. Von der Geige zum Code: Ein Umweg voller Klarheit. Julia erzählt, wie sie zwischen Musik, Wirtschaft und Mission ihren Platz fand. Selbstwirksamkeit first: Die Hacker School gibt jungen Menschen nicht nur Skills, sondern Mut zur Gestaltung. Mädchen in die IT: Ein Appell gegen Rollenklischees. Warum weibliche Perspektiven in der Tech-Welt unverzichtbar sind. Leadership in Bewegung: Julia über sich als CEO, ihr Verhältnis zu Macht und ihre Lust an der Organisationsentwicklung. Bildung ist kein Charity-Case: Warum Unternehmen jetzt investieren müssen, wenn sie morgen noch Fachkräfte wollen. Diese Episode ist ein Gespräch über digitale Bildung, über das System Schule, über Chancen und Ungleichheiten. Es ist aber auch ein sehr persönliches Porträt einer Frau, die sich selbst neu kennengelernt hat, um ihre Organisation weiterentwickeln zu können. Es ist ein Gespräch für alle, die daran glauben, dass Zukunft nicht irgendwann passiert, sondern dort beginnt, wo Kinder zum ersten Mal begreifen, dass sie gestalten können. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Hier geht's direkt zur Website der Hacker School Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Die Stunde der Nashörner: Geopolitische Realität für Unternehmen. Dr. Thomas Ramge (286)02.10., 03:5602.10.2025, 03:5601:28:57
Wissenschaftsautor Thomas Ramge über Resilienz von Organisationen unter geopolitischen Risiken "Management ist mit Globalisierungsoptimismus sozialisiert worden – heute passt diese Landkarte nicht mehr.“<br/> Thomas Ramge schreibt keine Trendbücher, er schreibt Tiefenbohrungen. In seinem neuesten Werk „Die Stunde der Nashörner“ analysiert er gemeinsam mit Ansgar Baums, warum Unternehmen gerade nicht von schwarzen Schwänen überrannt werden, sondern von grauen Nashörnern. Also von Risiken, die sichtbar sind, vorhersehbar und trotzdem zu wenig ernst genommen werden. In dem Podcast geht es geht um Geopolitik, Technologie, wirtschaftliche Machtverschiebungen und eine neue Form von Führung, die mehr kann als reagieren. Neues strategisches Zeitalter für Unternehmen <br> Thomas Ramge zeigt auf, was passiert, wenn das Management alter Globalisierungsfantasien in eine Welt aufwacht, in der Technologie zur Waffe geworden ist und Lieferketten zur Achillesferse. Doch er verweigert sich dem Alarmismus. Stattdessen fordert er strukturelles Denken, kluges Szenariomanagement und eine Organisationsentwicklung, die über ESG und Employer Branding hinausdenkt. Geopolitik ist für alle relevant <br> Für Thomas ist Geopolitik nicht das Spielfeld der ganz Großen, sondern längst in der DNA mittelständischer Unternehmen angekommen. Jeder Hidden Champion mit SAP-System und einem Fuß in China muss sich heute fragen, in welchem Tech-Stack er operiert und was das morgen bedeutet. Wer darauf keine Antwort hat, läuft Gefahr, von der Realität überrollt zu werden. Die Zeit des Vogelstraußes ist vorbei. Und Organisationen, die nicht jetzt in geopolitische Kompetenz investieren, werden strategisch blind. Der Prophet im eigenen Land <br> Was diese Episode besonders macht: Ramge spricht nicht nur als Analyst, sondern auch als Autor mit außergewöhnlicher Perspektive. In Deutschland schreibt er Bücher, die von der FAZ gelobt und von der Zeit rezensiert werden. In den USA verkauft er ein Vielfaches. Warum? Sein Buch „Who’s Afraid of AI?“ ist nicht zufällig dort erfolgreicher als in seiner Heimat. Der internationale Blick verändert nicht nur seine Inhalte, sondern auch sein Selbstverständnis als Autor. Ramges Haltung ist durch und durch systemisch. Er denkt in Vektoren, in Wechselwirkungen und nie in einfachen Antworten. Und doch bleibt sein Ton zugänglich, sein Denken anschlussfähig. Er spricht über Entscheidungsqualität, über KI als Sparringspartner, über Managementfehler im Denken und über die Notwendigkeit, politisches Handwerk ernst zu nehmen. Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK Die Stunde der Nashörner: Unternehmen ignorieren Risiken, die längst sichtbar sind Szenarien bauen: Strategische Wachheit statt Schockstarre im Management Geopolitisches Kraftfeld: Mittelstand und Hidden Champions sind längst Teil davon Geteilter IT-Stack: Digitalisierung wird zur Überlebensfrage für Organisationen Entscheidungen neu denken: Es gibt keine guten Entscheidungen, nur gute Prozesse KI als Sparringspartner: Klüger entscheiden statt automatisieren Diese Episode ist nicht nur ein Blick in ein kluges Buch, sondern ein Plädoyer für eine neue Kultur der strategischen Wachheit. Wer Organisationsentwicklung ernst meint, muss die Welt ernst nehmen – mit all ihren Risiken, Ambivalenzen und Möglichkeiten. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski<br/> <br/> Weiterführende Links und Infos: <br/> Hier geht's direkt zu der Website von Thomas Ramge <br> Und hier könnt Ihr reinhören: SPRIND Podcast<br> Zum Buch Stunde der Nashörner von Dr. Thomas Ramge und Ansgar Baums, Murmann Verlag 2025 <br>Synopsis zu Thomas Ramges Buch über Longevity von der American Society of Aging <br/> Brand Eins Podcast Netzwerk: <br/> GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins <br/> <br/> Infos und Playlists zu GOOD WORK <br/><br/> Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien <br/> Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten <br/> GOOD WORK Partner werden <br/>Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:info@goodwork-salon.de<br/><br/> Idee für Gesprächspartner bei GOOD WORK <br/>Ihr habt eine Idee, einen Vorschlag für einen Gast bei GOOD WORK? Dann freuen wir uns über Post: mailto:info@goodwork-salon.de<br/><br/> GOOD WORK LInks und Playlists<br/> Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- 50/50: Die große Bühne für gelebte Diversität ist erst der Anfang. Isabelle Gardt (285)25.09., 03:4325.09.2025, 03:4300:59:36
OMR-Geschäftsführerin und Initiatorin von 50:50 über gelebte Diversität in Unternehmen und mehr Sichtbarkeit für das Thema "Wenn wir irgendwann nicht mehr gebraucht werden, haben wir unser Ziel erreicht.“ Isabelle Gardt ist Co-Geschäftsführerin von OMR und Mitinitiatorin der 50/50-Initiative, die sich für mehr Sichtbarkeit und strukturelle Repräsentanz marginalisierter Gruppen einsetzt. In dieser GOOD WORK Episode spricht sie über die Frage, wie sich Diversität nicht nur programmatisch auf Bühnen, sondern auch intern in Organisationen verankern lässt. Initiative 50/50 startet Die Initiative 50/50 startete 2018 mit dem Ziel, mehr Frauen auf die Bühnen des OMR Festivals zu bringen. Heute ist daraus eine Lernbewegung geworden, mit eigenem Newsletter, Podcast, Eventformaten und Community. 2024 wurde die separate 50/50-Stage abgeschafft. Stattdessen sind Diversity-Themen nun fester Bestandteil des Gesamtprogramms. Isabelle erklärt, warum dieser Schritt kein Rückzug, sondern eine bewusste Weiterentwicklung war. Gelebte Diversität bei OMR Auch bei OMR selbst findet der Diversity-Ansatz Anwendung. Isabelle gibt Einblicke in konkrete Maßnahmen für die Mitarbeitenden. Vereinbarkeit wird aktiv unterstützt, etwa durch flexible Arbeitszeitmodelle und eine partnerschaftliche Aufteilung familiärer Aufgaben. Diversity wird nicht als gesondertes Projekt geführt, sondern in kuratorischen Entscheidungen, Kommunikation und Veranstaltungsdesign mitgedacht. Der 50/50-Newsletter dient dabei auch als interne Ressource und Inspirationsquelle. Die Perspektive hat sich von Genderfokus hin zu intersektionalen Ansätzen erweitert, mit dem Ziel, möglichst viele Stimmen sichtbar zu machen. Isabelles Karriereweg: Von Allein unter Männern hin zu großer Bühne für Repräsentanz. Isabelle spricht zudem offen über ihren eigenen Weg in die Geschäftsführung, über den Umgang mit Mental Load, über Selbstzweifel auf der Bühne und darüber, wie man Sicherheit durch Wiederholung und eigenes Storytelling aufbauen kann. Auch Kritik wird thematisiert, etwa die Frage, ob 50/50 reiner White Feminism oder Marketing sei. Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK *Von der Bühne zur Bewegung: * Wie aus einem Bühnenformat ein Diversity-Programm mit strategischer Relevanz wurde. Sichtbarkeit als Verantwortung: Warum es nicht nur ums Gesehenwerden geht, sondern darum, wer gesehen werden darf. Care-Arbeit und Co-Leadership: Ein ehrlicher Blick auf die Vereinbarkeit von Familie und Führungsverantwortung. Kuratorin für Gleichstellung: Wie Isabelle Themen auswählt, Stimmen verstärkt und Plattformen gestaltet. LinkedIn als Hebel für Wandel: Die Rolle digitaler Bühnen für Personal Branding und Female Empowerment. Von White Feminism zur Intersektionalität: Der Wandel von 50/50 von Genderfokus hin zu Diversitätsdimensionen. Das Gespräch zeigt, dass echte Diversität und Repräsentanz mehr braucht als Quoten und eine schillernde Bühne. Aber ohne werden die Themen niemals ans Laufen kommen. Der Job ist getan, wenn wir weder gesonderte Bühnen noch Quotenvorgaben brauchen. Doch bis dahin ist es noch ein langer weiter Weg. Nicht nur für Isabelle Gardt. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Hier geht's direkt zu der OMR 5050 Isabelle Gardts Auftritt in LInkedIN Werbehinweis Die akutelle Folge wird freundlicherweise unterstützt von der R+V Versicherung Link zu den offenen Stellen von R+V: Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Erfolgsverhinderer Ego. Warum echtes Unternehmertum den Co-Modus braucht. Max Wittrock (284)21.09., 03:0421.09.2025, 03:0401:21:00
Mehrfach-Gründer Max Wittrock (mymuesli, Jokolade, zeroLabs) über die Prinzipien erfolgreicher Unternehmungen und Grenzen des eigenen Potenzials "Ich bin eher der Typ für die Spanplatte, ich liebe die Aufbauphase.“ Max Wittrock ist ein Seriengründer im besten Sinne. mymuesli, Jokolade, jetzt zeroLabs – seine unternehmerische Laufbahn ist geprägt von Neugier, Teamgeist und einem feinen Gespür für kulturelle und gesellschaftliche Strömungen. In diesem zweiteiligen Gespräch geht es nicht einfach um Produktideen. Es geht um eine Haltung zur Arbeit, zum Leben und zum Unternehmertum. Gründen ist mehr als eine gute Idee haben Max Wittrock ist ein Mensch, der immer wieder bei Null beginnt. Und dabei nie von vorne. Als Mitgründer von mymuesli hat er mit digitalem Mut und klarem Storytelling eine Marke gebaut, lange bevor D2C ein Schlagwort war. Dann Jokolade, nun zeroLabs mit alkoholfreiem Bier. In all diesen Projekten ging es um mehr als nur Produkte und die berühmte gute Idee. Ein zentrales Motiv ist für Max die selektive Wahrnehmung. Wer mit offenen Augen durchs Leben geht, sieht plötzlich Möglichkeiten. Und wer sich erlaubt, Dinge zu tun, statt sie ewig zu zerdenken, findet vielleicht sogar Resonanz. Max glaubt nicht daran, dass jede Idee mit einem großen Purpose beginnen muss. Für ihn kommt Sinn oft erst durch das Tun. Ein Satz, der hängen bleibt. Vom Journalist zum Gründer - mehr Parallelen als man denkt Max teilt in dieser Folge seinen Weg vom Juristen zum Unternehmer, vom Schreibtisch in Passau zu Pitch-Meetings, Produktentwicklung und Public Backlash auf Social Media. Er spricht über das Spannungsfeld zwischen Idealismus und Realität, über Disziplin, Momentum, Zweifel und den Maschinenraum des Gründens. Co als natürlicher Arbeitsmodus Das Gespräch ist geprägt von seinem reflektierten Blick auf Unternehmertum als Lebensform und es wird schnell klar, wie wichtig das Co für ihn ist. Max spricht darüber, warum er nie allein gegründet hat. Wie das „Co“ im Co-Founder für ihn zum Prinzip wurde. Gemeinsam denken, gemeinsam zweifeln, gemeinsam feiern. Egal ob mit seinem ZeroLabs-Mitgründer Moritz oder in früheren Konstellationen: Der Dialog ist Max’ bevorzugter Arbeitsplatz. Er benennt auch klar die Grenzen seines Potenzials, seine Stärken und an welcher Stelle er seine Co-Gründer auf Platz Eins sieht. Die Schattenseiten des unternehmerischen Erfolgs Er erzählt auch offen von dunkleren Momenten. Von Online-Kritik, die trifft. Von Tagen, an denen selbst das Team nicht reicht, um die Motivation zu halten. Von der Schwierigkeit, zwischen einem toten Pferd und einem zähen Anfang zu unterscheiden. Und von der Entscheidung, trotzdem weiterzumachen. Weil man an etwas glaubt. Oder weil man es einfach liebt, Dinge aufzubauen. Zuviel Ego als Erfolgsverhinderer Ego ist für Max ein kritischer Punkt. Er spricht über die Versuchung, sich als Gründer in den Vordergrund zu spielen. Unternehmersein heißt für ihn nicht, in erster Linie auf der Bühne zu stehen, sondern Dinge auch mal au Reihe 2 zum Laufen zu bringen. Das „Co“ ist dabei ein klarer Gegenvorschlag zum Ich-Fokus. Erfolg, so Max, entsteht nicht durch Sichtbarkeit, sondern durch Substanz. Und durch Menschen, die bereit sind, sich selbst zurückzunehmen, damit etwas Größeres entstehen kann. Mehr Aktivismus als Egoismus Max bewegt sich genau in diesen Spannungsfeld zwischen Sichtbarkeit und Substanz. Er macht klar, dass es ihm nicht um symbolträchtige Gesten oder persönliche Inszenierung geht, etwa ein alkoholfreies ZeroLabs-Zelt auf der Wiesn. Stattdessen will er Wirksamkeit für die Sache selbst. Aktivismus, ja – aber nicht fürs Ego. Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK Von der Idee zur Umsetzung: Wie aus einem Impuls echte Markenarbeit wird Co-Modus statt Ego-Modus: Warum Max nie allein gründet Ego zurückstellen, Wirkung ermöglichen: Fokus auf Kundennutzen statt Selbstdarstellung Healthy statt Hype: Wie Routinen seine Grundlage bilden Comfort in Discomfort: Wie Max mit schwierigen Phasen umgeht Purpose später, Praxis zuerst: Loslegen statt sich im großen „Why“ zu verlieren Mehr Aktivismus als Egoismus: Warum Max ein eigenes ZeroLab Zelt auf der Wiesn keine gute Idee findet Das Gespräch skizziert den unternehmerischen Weg von Max als Prozess der Persönlichkeitsentwicklung, nicht als Sprint zum Exit. Er denkt laut über Disziplin, Kooperationsfähigkeit, Motivation und Sinn. Aber eben nicht als Buzzwords, sondern als gelebte Erfahrung. Dabei blickt er differenziert bis kritisch auf das Business-Mantra vom großen "Starten with Why". Man spürt: Für Max ist Machen so viel wichtiger als Pathos. In der Summe entsteht das Bild eines Unternehmers, der nicht den schnellen Hype sucht, sondern gute Arbeit in ihrer Tiefe und für die gute Sache versteht. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Hier geht's direkt zu der Zerolabs Max Wittrocks Auftritt in LInkedIN Werbehinweis Die akutelle Folge wird freundlicherweise unterstützt von: Personio, der ganzheitlichen, digitalen HR Plattform. Link zur Studie zum Download: HR Trends Report 2025 Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? 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- Jan-Hendrik Goldbeck: Mut schlägt Mangel. Warum gerade jetzt Sparen keine Strategie ist. (283)18.09., 03:2018.09.2025, 03:2001:00:13
Die Unternehmerpersönlichkeit Jan-Hendrik Goldbeck über Zukunftsmut und das drängende Commitment zur Investition für einen Aufschwung. "Heute nicht zu investieren, heißt unklug zu handeln – das ist keine Vorsicht, das ist Zukunftsvermeidung." "Wir müssen nicht mehr nur besser sein als gestern, sondern besser als der Wettbewerb". Mit dieser Haltung gibt Jan-Hendrik Goldbeck einen klaren Kurs vor. Als Geschäftsführer von Goldbeck, einem der innovativsten Unternehmen im Systembau, spricht er in dieser Folgeüber unternehmerische Resilienz, geistige Beweglichkeit und die Kultur des Zukunftsgestaltens. Echtes Leadership zeigt sich in schwierigen Zeiten In einem tiefgründigen und gleichzeitig praxisnahen Gespräch reflektiert Goldbeck, wie sich Leadership im Spannungsfeld von Krisen, Technologiewandel und globalem Wettbewerb neu aufstellen muss. Dabei wird deutlich: Der Schlüssel liegt nicht im dogmatischen Festhalten an alten Konzepten, sondern im kontinuierlichen Hinterfragen, Verändern und Neudenken. Strategie ist für ihn kein statisches Konzept, sondern ein lebendiger Prozess, gespeist aus Dialog, kritischem Denken und dem Mut, gegen den Strom zu schwimmen. Sinn in der Arbeit finden Besonders eindrucksvoll ist sein Blick auf das Verhältnis von Arbeit und Sinn. Für Goldbeck ist Arbeiten mehr als Leistung. Es ist Beteiligung, Verantwortung und Teilhabe an einer gemeinsamen Zukunft. Er fordert ein klares Bekenntnis zur unternehmerischen Freiheit, gepaart mit einem Verantwortungsbewusstsein, das nicht aus Angst, sondern aus Gestaltungswillen gespeist ist. Hier zeigt sich: Good Work entsteht dort, wo Vertrauen und Verantwortung zusammenkommen. Mitdenken statt Mitlaufen Goldbeck plädiert für eine Unternehmenskultur, die Menschen nicht auf ihre Funktion reduziert, sondern sie zum Mitdenken und Mitgestalten einlädt. Gleichzeitig kritisiert er scharf eine Haltung, die sich mit Trägheit oder „smart statt hart“ aus der globalen Realität stiehlt. Arbeit darf fordern, ja, sie muss fordern – aber sie soll auch motivieren, mitreißen und sinnvoll sein. Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK Besser als der Wettbewerb: Warum gute Leistung heute nicht reicht, wenn andere schneller lernen. Verantwortung bleibt nicht abstrakt: Verantwortung beginnt im Alltag und zeigt sich in konkreten Entscheidungen. Strategie ist Reibung: Wie echte Diskussionen gute Entscheidungen ermöglichen. Mitdenken statt Mitlaufen: Warum bei Goldbeck alle eingeladen sind, die Dinge besser zu machen. Krise heißt nicht Stillstand: Wie das Unternehmen neue Chancen in schwierigen Märkten erkennt. Investieren trotz Gegenwind: Warum Zurückhaltung keine Strategie ist, wenn es um die Zukunft geht. Dieses Gespräch lässt ein lebendiges Bild entstehen: Eine Organisation, die zwischen Technologie und Menschlichkeit balanciert. Ein Vorstand, der lieber von Gemeinschaft spricht als von Hierarchie. Und ein Modell der Beteiligung, das weit über die üblichen Incentives hinausgeht und Arbeit neu denkt. Diese Episode ist ein inspirierender Einblick in eine Unternehmenskultur, die zeigt, dass ökonomischer Erfolg und menschliche Zugewandtheit keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig verstärken. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Hier geht's direkt zu der Goldbeck Jan-Hendriks Auftritt in LInkedIN Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Nachfolge neu gedacht. Wie aus Mitarbeitenden Unternehmer wurden. Dr. Volker Oshege (282)11.09., 03:2711.09.2025, 03:2701:07:20
Dr. Volker Oshege, Vorstand der Viadee AG, über den unkonventionellen Weg der Unternehmensnachfolge und sein Leadership Verständnis "Vertrauen entsteht nicht in zehn Minuten beim Kaffee, sondern durch Wiederholbarkeit." Wenn man mit Dr. Volker Oshege spricht, hört man sofort: Hier ist ein Mann, der Führung nicht als Titel, sondern als Haltung versteht. Als Vorstand der viadee AG – einer IT- und Organisationsberatung mit Standorten in ganz Deutschland – verbindet er technologische Exzellenz mit einer zutiefst menschlichen Sichtweise auf Arbeit und Unternehmenskultur. In dieser GOOD WORK Episode geht es um die Frage: Wie schafft man es, ein Unternehmen nicht nur erfolgreich zu führen, sondern es in die Hände der Mitarbeitenden zu legen und damit eine ganz eigene Form der Verantwortungskultur zu etablieren? Wo ist der Haken? Volkers Karriere begann im klassischen Vertrieb. Er kam aus einer ganz anderen Welt und fühlte sich bei viadee zunächst wie ein „Alien“. Zwei Jahre lang suchte er nach dem sprichwörtlichen Haken. Zu gut erschien ihm das Miteinander, zu stimmig die Kultur. Doch je länger er blieb, desto klarer wurde ihm: Genau diese Kultur ist die eigentliche Erfolgsgeschichte. Vertrauen, Nähe und Ehrlichkeit bilden das Fundament, auf dem Leistungsfähigkeit fast wie ein „Beifang“ entsteht. Nachfolge unkonventionell organisiert Besonders spannend: Die Nachfolge der Gründer wurde nicht über einen Verkauf an Investoren gelöst, sondern über einen Prozess der Mitarbeiterbeteiligung. Heute gehört die viadee den Menschen, die dort arbeiten – in Form von Aktien, die schrittweise an Mitarbeitende übergehen. Ein Modell, das Bindung schafft, aber auch Verantwortung. Für Oshege ist klar: Erst wenn nach innen Vertrauen und Klarheit herrschen, kann nach außen eine starke Kundenbeziehung entstehen. Eine Leadership und Kultur Reise Neben Führungsfragen geht es auch um ganz praktische Aspekte der Arbeitskultur. Wie gestaltet man Räume, die sowohl Rückzug als auch Austausch ermöglichen? Wie funktioniert Softwareentwicklung als Teamarbeit, die Konzentration und Kooperation verbindet? Wie gelingt es, in hybriden Settings trotzdem echte Bindung zu schaffen? Oshege beschreibt, dass das Geheimnis nicht in Tischkickern oder Gratis-Obst liegt, sondern in echter Lust, einander zu begegnen. Auch seine persönliche Entwicklung zeigt, wie sehr Führung eine Reise ist: vom Skeptiker zum Gestalter, vom Beobachter zum Teilhaber. Er nennt sich selbst den „Erklärbär“, der unermüdlich wiederholt, wie viadee sein will und damit Verlässlichkeit schafft. Vertrauen entsteht nicht durch einmalige Erlebnisse, sondern durch wiederholte Erfahrung von Konsistenz. Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK Der skeptische Einstieg: Warum Volker Oshege zwei Jahre lang nach dem Haken suchte. Ownership neu gedacht: Wie Mitarbeitende zu Eigentümern des Unternehmens werden. Vertrauen als Führungsprinzip: Warum Wiederholung und Verlässlichkeit mehr zählen als große Gesten. Kultur schlägt Incentives: Warum Obstkorb und Kickertisch keine Kultur ersetzen können. Von Excel zur Innovation: Wie interne Lösungen zu marktfähigen Produkten werden. Transformation mit Sinn: Warum viadee nicht verkauft wurde, sondern den Weg in Mitarbeiterhand ging. Dieses Gespräch lässt ein lebendiges Bild entstehen: Eine Organisation, die zwischen Technologie und Menschlichkeit balanciert. Ein Vorstand, der lieber von Gemeinschaft spricht als von Hierarchie. Und ein Modell der Beteiligung, das weit über die üblichen Incentives hinausgeht und Arbeit neu denkt. Diese Episode ist ein inspirierender Einblick in eine Unternehmenskultur, die zeigt, dass ökonomischer Erfolg und menschliche Zugewandtheit keine Gegensätze sind, sondern sich gegenseitig verstärken. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Hier geht's direkt zu der Viadee Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Die ZEIT: Mächtig aus der Krise. Dr. Rainer Esser über Digitalisierung, Leadership und Medienwandel (281)04.09., 03:1904.09.2025, 03:1901:02:35
Der Geschäftsführer der ZEIT Verlagsgruppe über den digitalen Turnaround und die Stimme der Vernunft "Die größte Herausforderung ist, Reichweite auszubauen und zugleich Demokratie zu stärken."<br/> Dr. Rainer Esser ist seit 1999 Geschäftsführer der ZEIT Verlagsgruppe. Er zeichnet maßgeblich dafür verantwortlich, dass aus einem verlustreichen Traditionshaus eines der erfolgreichsten Medienunternehmen Deutschlands wurde. Im Dialog spricht er über die Kunst, Wandel nicht nur auszuhalten, sondern ihn als Prinzip der Organisation fest zu verankern. Digitalisierung als Chance <br/> Im Zentrum des Gesprächs steht die Frage, wie es der ZEIT gelungen ist, die Digitalisierung nicht als Bedrohung, sondern als Chance zu gestalten. Rainer Esser erzählt von der Entscheidung, Inhalte zunächst frei verfügbar zu machen, um überhaupt erst einen digitalen Markt aufzubauen und warum die späte Einführung von Paywalls strategisch klug war. Er schildert, wie Podcasts zu einem profitablen Standbein wurden, wie Formate wie „ZEIT Verbrechen“ den Weg in die Live-Hallen fanden und wie Social-Media-Teams gezielt jüngere Zielgruppen erreichen. Die Kultur der ZEIT <br/> Doch es geht nicht nur um Geschäftszahlen. Esser spricht eindrucksvoll darüber, wie eine Unternehmenskultur entsteht, die nicht auf Top-down-Anweisungen setzt, sondern auf Beteiligung, Feedback und „konstruktive Anarchie“. Er beschreibt, warum Kritik oft schmerzhaft, aber unverzichtbar ist, und wie Formate wie die „Magic Lounge“ zufällige Begegnungen im Verlag fördern. Sein Führungsverständnis ist geprägt von Offenheit: Ideen sollen aus allen Richtungen entstehen dürfen – und nicht nur von oben kommen. Stimme der Vernunft <br/> Besonders eindringlich ist Essers Haltung zu gesellschaftlicher Verantwortung. Er betont, dass die ZEIT heute nicht nur als Verlag agiert, sondern als „Stimme der Vernunft“ in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft. Reichweite bedeutet hier nicht nur ökonomischen Erfolg, sondern auch die Möglichkeit, Demokratie und Diskurskultur zu stärken. Ein Füllhorn an Anekdoten <br/> Mit Anekdoten von Helmut Schmidt, mutigen Investitionen wie dem ZEIT-Lexikon und kleinen Fehltritten wie einem Golf-Magazin zeichnet Esser ein Bild von Unternehmertum, das von Experimentierfreude, Weitsicht und Haltung geprägt ist. Zugleich blickt er nach vorne: Künstliche Intelligenz sieht er als große Herausforderung und Chance für die nächsten Jahre – sowohl zur Effizienzsteigerung als auch für neue Geschäftsmodelle. Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK Vom Krisenfall zum Erfolgsmotor: Wie die ZEIT sich aus roten Zahlen in stetiges Wachstum katapultierte. Kritik statt Beifall: Warum Essers Führungsstil auf ehrliches Feedback setzt. Digitale Reichweite statt Nostalgie: Wie Paid Content, Podcasts und Social Media die Marke neu aufstellen. Mut zum Experiment: Von Lexikon-Bänden bis „ZEIT Verbrechen“ – warum auch kleine Wetten Großes bewegen. Kultur der Offenheit: Warum zufällige Begegnungen und „konstruktive Anarchie“ Teil der DNA sind. Medien als Stimme der Vernunft: Die Rolle der ZEIT in einer polarisierten Gesellschaft. Dieses Gespräch bietet einen tiefen Einblick in den Maschinenraum eines Medienhauses, das sich vom Print-Dinosaurier zur agilen Plattform entwickelt hat. Es ist ein Dialog über Mut, Haltung und die Fähigkeit, Wandel nicht zu fürchten, sondern als Kernkompetenz zu begreifen. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski<br/> <br/> Weiterführende Links und Infos: <br/> Hier geht's direkt zu der ZEIT Verlagsgruppe <br/> Literaturtipp: Frederic Laloux Reinventing Organisations <br/> Brand Eins Podcast Netzwerk: <br/> GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins <br/> <br/> Infos und Playlists zu GOOD WORK <br/><br/> Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien <br/> Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten <br/> GOOD WORK Partner werden <br/>Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:info@goodwork-salon.de<br/><br/> Idee für Gesprächspartner bei GOOD WORK <br/>Ihr habt eine Idee, einen Vorschlag für einen Gast bei GOOD WORK? Dann freuen wir uns über Post: mailto:info@goodwork-salon.de<br/><br/> GOOD WORK LInks und Playlists<br/> Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Haben wir es mit New Work übertrieben?Philip Siefer (280)28.08., 09:0028.08.2025, 09:0001:25:45
Der Co-Gründer und Geschäftsführer des Kondomunternehmens Einhorn über radikale Selbstorganisation, Partizipation und ihre Grenzen "Wir waren nicht mehr naiv, wir waren streng moralisierend." Philip Siefer, Mitgründer von Einhorn, ist zu Gast bei GOOD WORK. Einhorn ist bekannt als Paradebeispiel für modernes Unternehmertum: radikal nachhaltig, unorthodox im Marketing, ernsthaft in der Haltung und tief geprägt von New-Work-Idealen. In diesem Gespräch blicken wir unter die glänzende Oberfläche der Pop-Progressivität. Die Geschichte von Einhorn Philip spricht offen über den Weg vom naiven Startup-Vibe der ersten Jahre hin zum strukturkritischen Systemexperiment. Er erzählt, wie Einhorn mit Transparenz, Mitbestimmung und Verantwortungseigentum neue Wege ging und dabei auch an Grenzen stieß. Vom "Shame-Free-Shopping" zur Führungsfreiheit, von Tesla-Vergleichen zu innerem Stillstand: Die Erzählung ist keine Heldengeschichte, sondern eine mutige Reflexion über Scheitern, Reife und Verantwortung. Die Grenzen von New Work Was passiert, wenn die Utopie sich selbst im Weg steht? Wenn Partizipation zu Stillstand führt? Wenn gute Absichten moralisierend werden? Wenn wirtschaftliche Zwänge, den idelogischen Kompass auf die Belastungsprobe stellen? Und was, wenn plötzlich ein Betriebsrat im Raum steht, in einer Organisation, die sich doch selbst als evolutionär, transparent und kollaborativ versteht? Das Einhorn Employee Board Das Einhorn Employee Board entstand als Antwort auf den Vorstoß zur Betriebsratsgründung. Statt externe Strukturen einzuführen, entwickelte das Team gemeinsam ein internes Gremium, das Mitbestimmung sichert und Vertrauen stärkt. Es vereint Schutz und Augenhöhe und zeigt, wie Selbstorganisation auch in Krisenzeiten tragfähig bleiben kann. De Abkehr vom Empathismus Philip spricht mit großer Ehrlichkeit über Enttäuschung, Empathismus als Falle, die Rolle von Meditation und das Lernen im Schmerz. Er beschreibt, wie sich Führung neu zusammensetzt, nicht mehr als Dominanz oder Flucht, sondern als Bezogenheit, die Raum gibt und Klarheit schafft. Zugleich bleibt die Vision bestehen: Wirtschaft kann anders. Es braucht nicht mehr Kontrolle, sondern mehr Bewusstheit. Nicht mehr Profit, sondern echten Impact. Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK Selbstorganisation & seine Grenze: Was passiert, wenn alle alles mitentscheiden und Führung ausgeblendet wird? Verantwortungseigentum: Warum Philip es für ein zukunftsfähiges Organisationsmodell hält Betriebsrat & Vertrauenskrise: Als plötzlich die Gründung eines Betriebsrates im Raum stand kommt die Organisation, die radikale Transparenz lebt, in Aufruhr Inner Work: Meditation, Ohnmacht, Wut und wie emotionale Reife zur neuen Führungsqualität wird. Empathismus-Falle: Warum zu viel Harmonie lähmt und Leadership mehr braucht als Nettigkeit. Macht & Moral: Wie gute Absichten kippen können und was passiert, wenn New Work sich zum ideologischen Selbstzweck entwickelt. Wer verstehen will, warum radikale Transparenz allein noch kein gutes Miteinander garantiert und warum Inner Work kein Selbstzweck ist, sondern Voraussetzung für sinnstiftende Organisation, sollte dieses Gespräch hören. Ein Blick in den Maschinenraum eines mutigen Unternehmens, das bereit ist, auch den eigenen Mythos zu hinterfragen und dem - im besten Sinne - naiven Unternehmertum entwachsen ist. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Hier geht's direkt zu Einhorn Literaturtipp: Frederic Laloux Reinventing Organisations Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Zukunft der Arbeit: Selbst Zukunftsforscher kennen die Zukunft nicht. Florian Kondert (279)21.08., 07:2921.08.2025, 07:2901:03:56
Podcast-Host, Dialoggestalter und Zukunftsforscher a.D. Florian Kondert über die Beziehungs-Gestaltung "Ich bin raus aus dem Elfenbeinturm, weil ich Zukunft dort gestalten will, wo sie wirkt."<br/> In dieser Folge von GOOD WORK treffen zwei erfahrene Podcaster aufeinander: Jule Jankowski und Florian Kondert. Florian war lange als Zukunftsforscher unterwegs, heute arbeitet er als Moderator, begleitet Transformationsprozesse und gestaltet mit seinem Podcast Mission Control Räume für echte Gespräche. Was dabei entsteht, ist kein klassisches Interview. Es ist ein tiefes, lebendiges Gespräch über Wirksamkeit, Haltung und das, was Arbeit wirklich prägt. Vom Elfenbeinturm zur echten Wirkung<br/> Florian blickt offen auf seinen Rollenwechsel: Vom gefragten Zukunftsdeuter hin zum begleitenden Denker, der seine Wirksamkeit lieber in konkreten Zusammenhängen entfaltet. Er spricht über die Ambivalenz der Deutungshoheit, über das Loslassen alter Titel und über die Entscheidung, dort zu wirken, wo etwas in Bewegung kommen kann. Zukunft ist für ihn kein abstraktes Konzept, sondern ein gestaltbarer Raum. Und genau dorthin will er Menschen begleiten. Was ein gutes Gespräch ausmacht<br/> Im Zentrum steht die Frage: Wann ist ein Dialog wirklich gut? Für Florian sind es nicht die vorbereiteten Zitate oder Erfolgsstories, sondern die Bereitschaft, sich verletzlich zu zeigen, die Perspektive zu wechseln und gemeinsam in Gedanken einzutauchen, die noch nicht zu Ende gedacht sind. Er beschreibt, warum Quote-Cards ihn kaltlassen und wie man erkennt, ob jemand wirklich all-in ist – oder nur mit halbem Schritt dabei. Begegnungen, die bleiben<br/> Florian erinnert sich an Gespräche, die ihn tief berührt haben: Mit Philosophinnen wie Natalie Knapp, Visionären wie David R. Thies oder auch mit eher leisen, aber intensiven Persönlichkeiten. Was diese Menschen eint, ist ein tiefer Ernst, gepaart mit kindlicher Neugier. Eine Haltung, die sich nicht im Status erschöpft, sondern im Ringen mit echten Fragen lebendig bleibt. Der innere Kompass: Verantwortung Immer wieder spricht Florian über Verantwortung. Sie zieht sich wie ein roter Faden durch sein Denken, seine Arbeit, seine Gästewahl. Ihn faszinieren Menschen, die nicht nur Positionen haben, sondern eine Haltung. Menschen, die gestalten, weil sie sich gemeint fühlen. Die das Risiko der Tiefe in Kauf nehmen. Und die wissen, dass Transformation mehr mit innerer Klarheit als mit äußerer Fassade zu tun hat. Podcast, Projekte, Perspektiven Florian ist heute in vielen Rollen unterwegs. Als Host, Moderator, Konzeptioner. Seine Prämisse: Er macht nur Formate, an deren Wirkung er glaubt. Und er möchte mitgestalten, nicht nur durchleiten. Besonders spannend ist sein Blick auf Podcasts als Transformationsräume – auch für Unternehmen. Für ihn sind sie kein Trend, sondern ein Ort für echte Gespräche, gerade dann, wenn es in Organisationen drängt, menschelt und komplex wird. Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK Elfenbeinturm, Abschied: Ein Perspektivwechsel vom großen Deutungsraum hin zur echten Gestaltung im Kleinen Verletzlichkeit, Tiefe: Warum Gesprächsqualität nicht an Eloquenz, sondern an Echtheit messbar ist Auswahl, Haltung: Was er bei Menschen sucht, die mit ihm ins Gespräch wollen, und worauf er konsequent verzichtet Moderation, Mitgestaltung: Wie sich die Rolle des Moderators verändert, wenn Wirkung wichtiger ist als Ablauf Zukunftsfrage, Perspektivwechsel: Weshalb die oft gestellte Frage nach der Zukunft in die Irre führt und wie man sie besser stellen könnte Florian ist ein Fan leiser Töne mit tiefer Wirkung. Er wählt die Worte mit Bedacht, ebenso wie seine Gäste und Themen, mit denen er sich näher beschäftigen mag. Er hat - könnte man sagen - die große Showbühne der Zukunftsforschung verlassen und die noch größeren Bretter der Dialoggestaltung betreten. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski<br/> <br/> Weiterführende Links und Infos: <br/> Hier geht's direkt zum Podcast Mission Control <br/> <br/> Brand Eins Podcast Netzwerk: <br/> GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins <br/> <br/> Infos und Playlists zu GOOD WORK <br/><br/> Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien <br/> Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten <br/> GOOD WORK Partner werden <br/>Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:info@goodwork-salon.de<br/><br/> Idee für Gesprächspartner bei GOOD WORK <br/>Ihr habt eine Idee, einen Vorschlag für einen Gast bei GOOD WORK? Dann freuen wir uns über Post: mailto:info@goodwork-salon.de<br/><br/> GOOD WORK LInks und Playlists<br/> Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- KI als Companion: Verlernen wir das Denken? mit Philipp - Pip - Klöckner (278)14.08., 03:3214.08.2025, 03:3201:11:56
Der Tech-Investor und Analyst die zunehmende Companion-Funktion von künstlicher Intelligenz und die Gefahren eines allzu bequemen Denkens "Ich frage die KI oft: Was habe ich übersehen?" Zweiter Check-in bei GOOD WORK von Philipp Klöckner aka: Pip. Der AI-Vordenker, Tech-Analyst und Host des bekannten Tech-Podcasts "Doppelgänger" spricht über die neuesten Entwicklungen auf dem Markt der künstlichen Intelligenz. Pip gewährt Einblicke in seine Denkweise, seine Recherchemethoden und seinen ganz eigenen Zugang zur Frage: Was macht gute Arbeit im Zeitalter der KI? Pips Workflows in der Vorbereitung auf seine OMR Keynote<br/> Pip berichtet, wie sich seine Vorträge Jahr für Jahr wandeln und erstmalig auch, wie er in der Vorbereitung auf diese legendäre Keynote konkret vorgeht. Nicht nur inhaltlich, sondern auch in Bezug auf Relevanz und Wirkung. Er teilt seinen Workflow, spricht über die Tools, die er verwendet, und betont die Bedeutung von Neugier, Intuition und Reduktion in der Arbeit mit KI. Dabei stellt er klar: KI hat das Potenzial, Kinder kritisches Denkveemögen erodieren zu lassen. Wer sich zu stark darauf verlässt, läuft Gefahr, entscheidende Kompetenzen zu verlieren. KI als Companionship<br/> Besonders eindrücklich beschreibt Pip, wie sich KI längst von einem Werkzeug zu einem Companion entwickelt hat, ein digitaler Begleiter, der immer verfügbar ist, nie müde wird und zunehmend intime Bereiche unseres Denkens und Entscheidens berührt. Ob als Arbeitsassistent, therapeutischer Zuhörer oder mentaler Coach, die KI ist in der Tasche, jederzeit bereit. Doch Pip warnt auch vor der stillen Verschiebung der Beziehungsdynamik. Was passiert, wenn wir die KI nicht nur befragen, sondern ihr mehr zutrauen als unserem Gegenüber? Gesellschaftlicher Impact von KI <br/> Mit beeindruckender Klarheit analysiert er, warum wir nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ethisch und psychologisch neu navigieren müssen. Dabei geht es nicht um bloße Tool-Showcases, sondern um Grundsatzfragen: Wieviel Entscheidungsmacht geben wir ab? Was passiert mit unseren Denkfähigkeiten, wenn Maschinen schneller, verfügbarer und geduldiger sind als jeder Mensch? Und welche Verantwortung tragen Unternehmen, wenn künstliche Systeme beginnen, zwischenmenschliche Beziehungen zu simulieren? Persuasive AI und Ehtik<br/> Das Gespräch verknüpft technologische Entwicklung mit philosophischer Tiefe: von Persuasive AI über gesellschaftliche Machtverschiebungen bis zu Fragen von Regulierung und digitaler Verantwortung. Es zeigt eindrücklich, wie vielschichtig das Zusammenspiel von Mensch und Maschine bereits heute ist. Und wie notwendig es ist, kritisch, neugierig und ethisch informiert zu bleiben. Darüber sprechen wir in der Folge von GOOD WORK Use-Case Companionship: Wie sich unser Verhältnis zu KI verändert, wenn sie zum dauerhaften Gegenüber wird OMR Vortrag: Welche Überlegungen und Prozesse hinter der Auswahl und Aufbereitung von KI-Themen stehen bei seinem jährlichen OMR-Paukenschlag Leadership: Welche Fragen sich Führungskräfte im Umgang mit KI neu stellen müssen Ethik: Warum es entscheidend ist, technologische Entwicklungen auch moralisch zu reflektieren Organisation: Wie Unternehmen beginnen, KI strukturell in ihre Arbeitsprozesse zu integrieren Persuasion: Welche Rolle Einflussnahme durch KI in Zukunft spielen könnte und was das bedeutet Eine Episode für alle, die AI nicht nur nutzen, sondern verstehen wollen. Für Menschen, die sich fragen: Wie wollen wir morgen arbeiten? Und was davon sollte menschlich bleiben, bei aller Power, die in KI steckt? Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski<br/> <br/> Weiterführende Links und Infos: <br/> Hier geht's direkt zum Podcast Doppelgänger <br/> <br/> Brand Eins Podcast Netzwerk: <br/> GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins <br/> <br/> Infos und Playlists zu GOOD WORK <br/><br/> Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien <br/> Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten <br/> GOOD WORK Partner werden <br/>Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: mailto:info@goodwork-salon.de<br/><br/> Idee für Gesprächspartner bei GOOD WORK <br/>Ihr habt eine Idee, einen Vorschlag für einen Gast bei GOOD WORK? Dann freuen wir uns über Post: mailto:info@goodwork-salon.de<br/><br/> GOOD WORK LInks und Playlists<br/> Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- DZ Bank Vorständin Souad Benkredda: Ihr außergewöhnlicher Weg an die Spitze (277)10.08., 03:3010.08.2025, 03:3001:05:41
Die DZ-Bank-Kapitalmarktchefin über ungewöhnliche Karrierewege, Werte und Vielfalt im Denken "Resilienz, Neugier und harte Arbeit – das sind meine Wurzeln" In dieser Good Work Folge öffnet Souad Benkredda, Vorständin für das Kapitalmarktgeschäft der DZ Bank, die Tür zu ihrer außergewöhnlichen Lebens- und Karrieregeschichte. Vom Aufwachsen als Kind algerischer Einwanderer im Frankfurter Nordend bis hin zu einer Spitzenposition in der deutschen Finanzwelt. Ihr Weg ist geprägt von Neugier, Integrität und der Fähigkeit, Chancen zu erkennen und zu ergreifen. Nicht alles, was in der Retrospektive nach einem perfekten Plan aussieht, war so durchdacht. Die Welt und Spielregeln des Investmentbankings Ihr Einstieg ins Investmentbanking verlief ungeplant. Ein Zufallspraktikum auf dem größten Trading Floor Frankreichs entfachte ihre Begeisterung für Tempo, Faktenorientierung und eine Kultur, in der Leistung wichtiger ist als Herkunft. Herausforderungen wie Vorurteile oder vermeintliche Ausschlusskriterien, zum Beispiel der Verzicht auf Alkohol, bremsten sie nicht. Für sie wurde das Unterschätztwerden zum strategischen Vorteil, um Erwartungen zu übertreffen. Zeitenwende im Kapitalmarkt Heute reflektiert Souad nicht nur die Volatilität und Komplexität der Kapitalmärkte. Sie spricht auch über tiefgreifende geopolitische Veränderungen, die sie als Zeitenwende bezeichnet. Darin sieht sie einen Weckruf für Deutschland und Europa, ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern. Digitalisierung und künstliche Intelligenz spielen für sie dabei eine Schlüsselrolle. Souads internationale Perspektive und die Vielfalt im Denken Ihre internationale Erfahrung, von Dubai über Paris bis London, hat ihr gezeigt, wie unterschiedliche Kulturen Resilienz, Anpassungsfähigkeit, Vision und Fokus leben. Deutschland, so ihr Fazit, kann diese Qualitäten vereinen und daraus eine besondere Stärke entwickeln. Voraussetzung ist der Mut, dies konsequent umzusetzen. Darüber sprechen wir in der aktuellen Folge von GOOD WORK Zeitenwende: Globale Veränderungen und die daraus entstehenden Chancen für Europa Faszination Investmentbanking: Warum das harte Parkett in mancherlei Hinsicht sehr fair ist Wertefundament: Familiäre Prägungen, die Resilienz und Offenheit formen Karrierepfade: Warum ungeplante Schritte oft die besten sind Führungshaltung: Empathie, Klarheit und strategischer Blick in einer Rolle Vielfalt leben: Inwiefern Diversität vor allem eine Vielfalt im Denken sein sollte Internationale Perspektiven: Lehren aus verschiedenen Kulturen und Märkten Mut zur Veränderung: Digitalisierung und KI als Schlüsselfaktoren für die Zukunft Wenn ein Mensch das Etikett Role-Model verdient hat, dann ist es zweifelsohne Souad. Sie steht auf so vielen Ebenen als Inspirationsmagnet für viele Menschen, nicht nur Frauen, die sich selbstbewusst, leidenschaftlich und mit Exzellenz den Weg bahnen, der ihnen zusteht. Souads Geschichte hat etwas Märchenhaftes, ohne rührselig zu sein. Mit ihrem messerscharfen Verstand, ihrer lupenreinen Expertise und ihrer Herzenswärme öffnet sie für sich, noch wichtiger: für andere Menschen (fast) alle Türen. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Hier geht's direkt zur DZ Bank](https://haltung.dzbank.de)) Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!
- Paradoxien in der Arbeitskultur: Von Versteckspielen und quasi-religiösen Ritualen. Torsten Groth (276)07.08., 03:1507.08.2025, 03:1501:27:11
Der Systemtheoretiker und Autor über den Umgang mit Paradoxien und Widersprüchen in Organisationen "Wer mit Logik pragmatische Paradoxien lösen möchte, der hat verloren." Paradoxie. Allein der Begriff ist schwer verdaulich mit seiner inhaltlichen Gravität und seinem düsteren Charakter. Dabei erleben wir alle jeden Tag die Gegenwart von Paradoxien, insbesondere in der Arbeitswelt. "Soziale Interaktion ohne Paradoxien ist schlicht nicht möglich", sagt Torsten Groth. Doch wie gelingt der Umgang damit? Wie ist es aktuell um das praktische Paradoxiemanagement in unserer Unternehmenswelt bestellt? Klassische paradoxe Spannungsfelder Ob Kontrolle und Vertrauen, Autonomie und Bindung oder Stabilität und Dynamik – Torsten macht deutlich: Führungskräfte stehen täglich vor pragmatischen Paradoxien, die sich nicht durch reine Logik auflösen lassen. Stattdessen gelte es, beide Pole gleichzeitig im Blick zu behalten und kreativ auszubalancieren. Dabei räumt er mit dem Mythos auf, es gäbe in Organisationen „die eine richtige Lösung“. Paradoxien und Organisationsstrukturen Besonders anschaulich werden diese Gedanken durch praxisnahe Beispiele von Familienunternehmen, von Organisationen, die zwischen zentraler Steuerung und dezentraler Eigenständigkeit balancieren, über Matrixorganisationen, die Konflikte systematisch erhöhen, bis hin zu Querschnittsfunktionen, die im Spannungsfeld zwischen Vision und Umsetzung arbeiten. Praktischer Umgang mit Paradoxien Torsten beschreibt, wie er in der Beratung zunächst bestehende Muster sichtbar macht. Ob Spaltung, Oszillation oder Scheinheiligkeit – er benennt allgegenwärtige Strategien des Paradoxie-Managements. Sein Punkt: Erst wenn Beteiligte die Spannung als gegeben akzeptieren, können neue Lösungswege entstehen. Ein zentraler Ansatz dabei ist das Tetralemma, das die Wahl zwischen „entweder – oder“ um die Optionen „sowohl als auch“ und „weder noch“ erweitert. Der Paradoxiezirkel Mit dem von ihm entwickelten Paradoxiezirkel bietet Groth schließlich ein strukturiertes Vorgehen, um gemeinsam neue Balancepunkte zu finden. Sein Credo: Paradoxien sind nicht das Problem – sie sind die Realität. Der Schlüssel liegt darin, sie bewusst zu machen, zu rahmen und produktiv zu nutzen. Darüber sprechen wir in der Essentials-Folge von GOOD WORK Paradoxien verstehen: Von logischen Denkfallen, Zwickmühlen und harmlosen Widersprüchen. Muster erkennen: Was sichtbar wird, wenn man Organisationslogik entkleidet. Inszenierung demaskieren: Wie Bühne und Regiepläne häufig den Kurs bestimmen. Invisibilisierung aufdecken: Wenn das Unsichtbare mehr Wirkung hat als das Offensichtliche. Tetralemma denken: Vier Wege, wo andere nur zwei sehen. Paradoxiezirkel betreten: Warum der Weg durch die Spannung führt – und nicht darum herum. Diese GOOD WORK Essentials Folge ist ein Muss für alle, die Führung und den Umgang mit Paradoxien jenseits von Versteckspielen und Inszenierungen wirkungsvoll gestalten wollen. Für Menschen, die Widersprüche nicht als lästiges Hindernis, sondern als real-existierendes Alltagsphänomen betrachten, dem man systematisch begegnen kann und sollte. Torstens Gabe, auch die anspruchsvollsten theoretischen Zusammenhänge mit einer humorvollen Leichtigkeit anschaulich zu beschreiben, sind ein echter Gewinn für alle Systemdenker und jene, die es werden wollen. Viel Spass bei dieser Folge. Interview: Jule Jankowski Weiterführende Links und Infos: Hier geht's direkt zum Buch Zwischen Inszenierung und Invisibilisierung. Systemisches Paradoxiemanagement in Organisationen Brand Eins Podcast Netzwerk: GOOD WORK ist Teil des Brand Eins Podcast Netzwerkes und ist ein Format mit hohem journalistischen Anspruch. brand eins Infos und Playlists zu GOOD WORK Wir sprechen immer über unsere fünf GOOD WORK Prinzipien Gelungene Beziehungsgestaltung Flexible Strukturen Digitale Balance Gelebte Agilität und Das Denken in Möglichkeiten GOOD WORK Partner werden Ihr wollt Partner werden von GOOD WORK und interessiert Euch für Social Podcast Partnership? Dann schreibt uns hier eine Mail: GOOD WORK LInks und Playlists Weitere Infos zu GOOD WORK und Jule Jankowski und die GOOD WORK Playlists findet Ihr hier: GOOD WORK Infos und Playlists Du möchtest deine Werbung in diesem und vielen anderen Podcasts schalten? Kein Problem! Für deinen Zugang zu zielgerichteter Podcast-Werbung, klicke hier. Audiomarktplatz.de - Geschichten, die bleiben - überall und jederzeit!