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Geldcast: Wirtschaft mit Fabio Canetg

Fabio Canetg

Business · News

153 Episoden · neueste 11.10.

Häufig erwähnt

Episoden

153
  1. Wie intransparent darf die Nationalbank sein?
    17.04., 10:0000:07:04

    Die Schweizerischen Nationalbank ist im internationalen Vergleich sehr intransparent. Das muss sich ändern, sagt Yvan Lengwiler, Professor für Makroökonomie an der Universität Basel. Im Geldcast Update erklärt er seine Vorschläge. | «Es gibt kein Recht auf Geheimniskrämerei», sagt Yvan Lengwiler – auch nicht bei der Schweizerischen Nationalbank (SNB). Mit Stefan Gerlach von der EFG Bank und Charles Wyplosz, Professor am Graduate Institute in Genf, hat er sich zum «SNB-Observatorium» zusammengeschlossen. | Lengwiler und seine Mitstreiter fordern nun von der SNB mehr Offenheit. Aktuell wissen nämlich niemand, wie die SNB-Spitze ihre Entscheide treffe, so Lengwiler im Geldcast Update. Doch damit die Nationalbank ihrer Rechenschaftspflicht nachkommen könne, brauche es eine gewisse Transparenz. | Zudem möchten Lengwiler und Co. das Führungsgremium der Nationalbank vergrössern. Verglichen mit den wichtigsten Zentralbanken der Welt sei es nämlich eines der kleinsten. Dafür müsste allerdings das Nationalbankgesetz angepasst werden, was gewisse Risiken berge, so Lengwiler. | Welche Risiken das sind, und weshalb das SNB-Observatorium die Nationalbank überhaupt reformieren will: Das erfahren Sie im neusten Geldcast Update.

  2. Ukrainische Flüchtlinge können ihr Bargeld nicht in Franken tauschen
    31.03., 06:2800:07:38

    Ukrainische Flüchtlinge in der Schweiz können ihr mitgebrachtes Bargeld nicht in Schweizer Franken tauschen. In Polen funktioniert der Tausch in die Lokalwährung – und auch die Eurozone arbeitet an einer Lösung. Wie könnte die Schweizerische Nationalbank den geflüchteten Personen helfen? | Der russische Krieg in der Ukraine zwingt Millionen von Menschen zur Flucht, über 18'000 Personen sind bereits in die Schweiz gekommen. Häufig haben sie wenig mehr dabei als einem Koffer und ein bisschen Bargeld. | Das mitgebrachte Bargeld ist für die geflüchteten Personen aber faktisch wertlos. Und zwar nicht, weil die ukrainische Währung an sich wertlos wäre – sie wird in der Ukraine nach wie vor akzeptiert. Doch im Ausland will praktisch niemand etwas gegen die ukrainische Währung tauschen, so auch in der Schweiz. Die geflüchteten Personen können ihr Bargeld also nicht zum Einkaufen brauchen – und auch die Banken tauschen die ukrainische Währung nicht gegen Schweizer Franken. | Weshalb das so ist? Und was könnte die Schweizerische Nationalbank tun, um den geflüchteten Personen zu helfen? Das und mehr erfahren Sie im neusten Geldcast Update. | Von Börsen und Bitcoin bis Inflation und Geldpolitik: Im Geldcast Update gibt es das Neueste aus der internationalen Finanzwelt. Verständlich und unterhaltsam für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen. Durch die Sendung führt Fabio Canetg, Geldökonom und Wirtschaftsjournalist.

  3. Talk | Ernst Baltensperger, Geldpolitik-Koryphäe Schweiz
    20.03., 09:0000:33:39

    «Es gibt viele Parallelen zwischen den Inflation der 1970er-Jahre und heute.» Das sagt Ernst Baltensperger, emeritierter Professor für Makroökonomie und Doyen der Schweizer Geldpolitik. Der 79-jährige Baltensperger verfolgt die internationale Geldpolitik schon seit den 1960er-Jahren. «Früher haben viele nicht verstanden, wie es zu Inflation kommt.» Angesichts der wieder hohen Inflation dürfen die Zentralbanken jetzt nicht die gleichen Fehler machen wie damals. Er sagt: «Heute sollten wir es besser wissen.» Ein Gespräch über die Lehren der Vergangenheit, den Monetarismus, die Kaffeepausen am Volkswirtschaftlichen Institut der Universität Bern und die Frage: Weshalb war Ernst Baltensperger eigentlich nie im SNB-Direktorium? Von Börsen und Bitcoin bis Inflation und Geldpolitik: Wirtschaftsjournalist und Geldökonom Fabio Canetg spricht mit seinen Gästen aus Wissenschaft und Praxis über das Neueste aus der internationalen Finanzwelt. Verständlich und unterhaltsam für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen.

  4. Talk | Nannette Hechler-Fayd'herbe, Anlagechefin Credit Suisse
    13.03., 09:0000:30:22

    "Die Inflation ist bereits zu spüren - auch in der Schweiz", sagt die Anlagechefin der Credit Suisse, Nannette Hechler-Fayd'herbe. Die Situation ist aber weniger dramatisch als in den USA: "In der Schweiz sind beispielsweise die Mieten nicht indexiert", so Hechler-Fayd'herbe. Das macht, dass das Schweizer Preisniveau nur langsam steigt. Trotzdem könnte die Schweizerische Nationalbank (SNB) die Zinsen schon früher anheben als viele erwarten; nämlich dann, wenn die Inflationsprognose über 2% steigen sollte. Für die USA erwartet Hechler-Fayd'herbe bis Ende 2023 ein Zinsniveau von 2.75%. "Eine rasche Reduktion der amerikanischen Inflation werden wir aber nicht sehen", so die Anlageexpertin. Von Börsen und Bitcoin bis Inflation und Geldpolitik: Wirtschaftsjournalist und Geldökonom Fabio Canetg spricht mit seinen Gästen aus Wissenschaft und Praxis über das Neueste aus der internationalen Finanzwelt. Verständlich und unterhaltsam für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen.

  5. Talk | Gerhard Andrey, Nationalrat Grüne
    03.03., 11:4300:31:11

    "Ich halte die Ausschlusskriterien bei der SNB-Anlagepolitik für zu wenig systematisch, zu wenig repräsentativ und zu wenig zeitgemäss", sagt Gerhard Andrey, Nationalrat der Grünen. Das Dreiergremium an der Spitze der Nationalbank findet er zu klein. Dort müssten "diversere Kompetenzen" vertreten sein, so Andrey. Das sein wichtig, denn: "De facto verwaltet die SNB-Spitze einen der grössten Staatsfonds der Welt." Zur anstehenden Wahl eines neuen SNB-Direktoriumsmitglieds sagt er: "Diese Personalie wird bestimmend sein für die künftige Ausrichtung der Nationalbank." Er wünscht sich darum eine Person mit einem grünen Profil. Das Gespräch führt Fabio Canetg, Geldökonom und Wirtschaftsjournalist.

  6. Wie steht es um den US-Arbeitsmarkt?
    27.02., 10:0000:06:06

    Nur zwei Jahre nach dem Ausbruch der Pandemie ist am amerikanischen Arbeitsmarkt fast nichts mehr von Krise zu spüren: Die Arbeitslosigkeit ist mit rund 4 Prozent fast wieder so tief wie vor Corona. Und auch andere Indikatoren zeichnen ein positives Bild des US-Arbeitsmarkts. Es gibt etwa deutlich mehr offene Stellen als Arbeitslose. Eine Kennzahl wirft aber noch Fragen auf: Die sogenannte Arbeitsmarktpartizipation. Sie liegt aktuell bei 62.2 Prozent – und damit mehr als einen Prozentpunkt tiefer als noch 2020. Was sind die Gründe dafür? Und wie steht es um den US-Arbeitsmarkt? Das und mehr erfahren Sie im neusten Geldcast Update.

  7. Was bedeutet digitales Zentralbankengeld für die Finanzstabilität?
    13.02., 10:0000:09:39

    Mehr als 80 Prozent der Zentralbanken weltweit forschen an einem digitalen Zentralbankengeld. So auch die Schweizerische Nationalbank. Was kommt da auf uns zu? | Schon in drei Jahren könnte es in der Eurozone so weit sein: Bereits dann könnte es einen digitalen Euro als Ergänzung zum Bargeld und den Bankguthaben geben. Das sagen Vertreter:innen der Europäische Zentralbank. Und auch die Schweizerische Nationalbank forscht an einen e-Franken: Vorläufig zwar erst für den Gebrauch zwischen den Banken. Doch auch hier machen sich schlaue Köpfe bereits heute Gedanken darüber, was eine breite Einführung von digitalem Zentralbankengeld bedeuten könnte. | Würde das Finanzsystem dadurch stabiler? Und dürfte die Nationalbank überhaupt einen e-Franken für die breite Bevölkerung einführen, obwohl die Stimmbevölkerung 2018 «Nein» gesagt hat zur Vollgeld-Initiative? Das und mehr erfahren Sie im neusten Geldcast Update.

  8. Afghanistan geht das Bargeld aus
    30.01., 10:0000:06:59

    Afghanistan geht das US-Dollar Bargeld aus – mit katastrophalen Folgen für die Bevölkerung. Jetzt fordert die New York Times die Freigabe von Dollar-Guthaben der afghanischen Zentralbank. Was würde das bringen? Und wie konnte es soweit kommen? | Die Wirtschaft steht still in Afghanistan. Der Grund ist das fehlende Bargeld. Über 20 Millionen Leute hungern. | Warum ist das Bargeld in Afghanistan knapp? Und was könnte die internationale Gemeinschaft tun, um die Situation zu verbessern? Einschätzung dazu gibt Nadia Qadire, Studentin an der Universität Bern und Afghanistan-Expertin, im neusten Geldcast Update. | Von Börsen und Bitcoin bis Inflation und Geldpolitik: Im Geldcast Update gibt es das Neueste aus der internationalen Finanzwelt. Verständlich und unterhaltsam für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen. Durch die Sendung führt Fabio Canetg, Geldökonom und Wirtschaftsjournalist.

  9. So kommt es zu Inflation
    16.01., 10:0000:07:34

    Die Inflation in den Vereinigten Staaten ist so hoch wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Was sind die Gründe dafür? Und steigen die Preise jetzt auch in der Schweiz? | Das gab es zuletzt 1982: Seither sind die Preise in den USA nie mehr so stark gestiegen wie im vergangenen Dezember. Aktuell beträgt die amerikanische Teuerung sieben Prozent. Das hat das statistische Amt der Vereinigten Staaten letzte Woche vermeldet. | Wie kommt es zu Inflation? Was sagen uns die tiefen Zinsen auf US-Staatsanleihen über die Teuerungsaussichten? Und steigen die Preise bald auch in der Schweiz? Das und mehr erfahren Sie im neusten Geldcast Update. | Von Börsen und Bitcoin bis Inflation und Geldpolitik: Im Geldcast Update gibt es das Neueste aus der internationalen Finanzwelt. Verständlich und unterhaltsam für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen. Durch die Sendung führt Fabio Canetg, Geldökonom und Wirtschaftsjournalist.

  10. Talk | Thomas Moser, Mitglied im erweiterten Direktorium der SNB
    06.12., 16:1400:31:46

    Bitcoins, Stablecoins und digitales Zentralbankengeld: Was sagt die Schweizerische Nationalbank (SNB) dazu? Thomas Moser, Mitglied im erweiterten Direktorium der SNB, nimmt Stellung. Er sagt: «Es gibt beim Bitcoin keine Garantie, dass man ihn brauchen kann, um etwas zu zahlen.». Es sei deshalb «nicht auszuschliessen», dass der Bitcoin-Kurs auf null falle. Auch aus diesem Grund forschen die SNB-Ökonomen an den Grundlagen für einen e-Franken. Ein Gespräch über die Frage: Wie wird unser Geld der Zukunft aussehen? Von Börsen und Bitcoin bis Inflation und Geldpolitik: Wirtschaftsjournalist und Geldökonom Fabio Canetg spricht mit seinen Gästen aus Wissenschaft und Praxis über das Neueste aus der internationalen Finanzwelt. Verständlich und unterhaltsam für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen.

  11. Talk | Katrin Assenmacher, Leiterin «Geldpolitische Strategie» der EZB
    01.12., 05:3000:34:11

    «Die Inflation wird sich von alleine zurückbilden», sagt Katrin Assenmacher, Leiterin der geldpolitischen Strategie bei der Europäischen Zentralbank (EZB). Bevor über Zinserhöhungen nachgedacht würde, müsse sich ein anhaltender Inflationstrend abzeichnen. «Das ist eine Information darüber, wie wir reagieren werden», so Assenmacher. Ein Versprechen sei es aber «nicht notwendigerweise». Trotzdem ist für Assenmacher klar: «Die Öffentlichkeit muss wissen, was die Zentralbank tut.» Ebenfalls im Gespräch: Weshalb hat sich Katrin Assenmacher im letzten Jahr öffentlich geäussert zum Gender-Ungleichgewicht bei der Schweizerischen Nationalbank? Von Börsen und Bitcoin bis Inflation und Geldpolitik: Wirtschaftsjournalist und Geldökonom Fabio Canetg spricht mit seinen Gästen aus Wissenschaft und Praxis über das Neueste aus der internationalen Finanzwelt. Verständlich und unterhaltsam für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen.

  12. Talk | Signe Krogstrup, Gouverneurin der Dänischen Nationalbank
    28.11., 09:3000:27:02

    «Wir haben kein Inflationsziel», sagt Signe Krogstrup, Gouverneurin der Dänischen Nationalbank, «unser Ziel ist ein stabiler Wechselkurs gegenüber dem Euro.» Damit habe die dänische Zentralbank während Jahren für stabile Verhältnisse sorgen können, so die ehemalige Kaderfrau der Schweizerischen Nationalbank. Gezeigt hat sich das etwa im Januar 2015: Nach der Aufhebung des Schweizer Mindestkurses gegenüber dem Euro spekulierten internationale Investoren auch gegen den dänischen Fixkurs – allerdings ohne Erfolg. «Beim Schweizer Franken gibt es immer eine gewisse Unsicherheit darüber, wo der künftige Wechselkurs liegen wird», sagt Krogstrup, «diese Unsicherheit gibt es in Dänemark nicht.» Was kann die Schweiz lernen vom dänischen Wechselkursregime? Und wie viel Geld sind Signe Krogstrup und Co. bereit zu drucken, um ihr Wechselkursziel zu verteidigen? Das und mehr erfahren Sie im Geldcast von swissinfo.ch. Von Börsen und Bitcoin bis Inflation und Geldpolitik: Wirtschaftsjournalist und Geldökonom Fabio Canetg spricht mit seinen Gästen aus Wissenschaft und Praxis über das Neueste aus der internationalen Finanzwelt. Verständlich und unterhaltsam für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen.

  13. Yield Curve Control ausser Kontrolle
    14.11., 10:0000:07:32

    Die australische Zentralbank wird von den Märkten angegriffen und verliert die Kontrolle über die Zinsen. Ähnliches ist der Schweizerischen Nationalbank 2015 mit dem Euro-Mindestkurs passiert. Doch was steckt dahinter? | Der Staat soll sich günstig verschulden können. Das hat die Reserve Bank of Australia (RBA) beim Ausbruch der Pandemie versprochen. Sie fixierte dazu die Zinsen auf den 3-jährigen Staatsanleihen bei 0.1 Prozent. Ökonominnen nennen das Yield Curve Control. | Das hat problemlos funktioniert – bis es nicht mehr funktionierte. Am 29. Oktober verkauften die Anlegerinnen und Anleger massenhaft australische Staatsanleihen. Um die Zinsen stabil zu halten, hätte die RBA diese Staatsanleihen aufkaufen müssen. Doch sie tat es nicht. Als Folge stiegen der Zinsen auf über 0.55 Prozent. | Was ist da genau passiert? Und was kann die Schweizerische Nationalbank davon lernen? Das und mehr erfahren Sie im neusten Geldcast Update. Durch die Sendung führt Fabio Canetg, Geldökonom und Wirtschaftsjournalist.

  14. Geldpolitik gegen den Klimawandel?
    31.10., 10:0000:10:37

    Seit Jahren wird von den Zentralbanken gefordert, mehr gegen den Klimawandel tun. Jetzt steht ein neues geldpolitisches Instrument zur Diskussion. | Der Klimastreik ist zurück: Letzte Woche haben in Bern tausende Menschen für eine griffigere Klimapolitik demonstriert. Angesprochen ist auch die Schweizerische Nationalbank (SNB): Sie solle einen Beitrag leistet im Kampf gegen den Klimawandel, so die Klimastreikenden. In Europa werden ähnliche Forderungen an die Europäische Zentralbank (EZB) gestellt. Doch was könnten die Zentralbanken genau tun? Chiara Colesanti Senni, Forscherin beim Council on Economic Policies, hat darauf eine neue Antwort parat: Die Zentralbanken sollen mit gezielten Geldausleihungen etwas zur Klimawende beitragen. Doch wie würde das genau funktionieren? Und dürfen die EZB und die SNB überhaupt Klimapolitik machen? Das und mehr erfahren Sie im neusten Geldcast Update. | Von Börsen und Bitcoin bis Inflation und Geldpolitik: Im Geldcast Update gibt es das Neueste aus der internationalen Finanzwelt. Verständlich und unterhaltsam für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen. Durch die Sendung führt Fabio Canetg , Geldökonom und Wirtschaftsjournalist.

  15. Neue Namen fürs SNB-Direktorium
    17.10., 10:0000:11:14

    Im Umfeld der Schweizerischen Nationalbank (SNB) ist eine neue Diskussion entbrannt: Wer wird dereinst auf den aktuellen SNB-Präsidenten Thomas Jordan folgen? Der Grund für die Debatte ist die lange Amtszeit von Jordan: Er wird im nächsten Jahr der am längsten amtierende Vorsitzende der Nationalbank sein seit 1939. Dann wird nur noch Gottlieb Bachmann länger an der SNB-Spitze gestanden haben als Jordan. Bachmann war in den 1920er-Jahren SNB-Präsident. Grund genug, über mögliche Nachfolger:innen nachzudenken. Wer könnte bei einem Rücktritt von Jordan ins SNB-Direktorium gewählt werden? Das und mehr erfahren Sie im neusten Geldcast Update.

  16. Die Forschungskonferenz der SNB
    03.10., 10:0000:13:06

    Kaum ein Politikbereich wird so stark durch die Forschung geprägt wie die Geldpolitik. Doch wie offen die Zentralbanken über die neuesten Forschungsresultate sprechen, variiert stark. Das zeigt sich exemplarisch an der Forschungskonferenz der Europäischen Zentralbank von letzter Woche. Wie unterscheiden sich die Forschungskonferenzen der Zentralbanken? Ein wichtiger Unterschied liegt in der Transparenz: Die EZB ermöglicht es allen Leuten, bei den Debatten mitzuhören; derweil diskutiert die Schweizer Geldpolitik-Elite jeweils hinter verschlossenen Türen. Weshalb ist das so? Und welche Gründe sprechen dafür, ein gewisses Mass an Intransparenz zu erhalten? Das und mehr erfahren Sie im neusten Geldcast Update. Durch die Sendung führt Fabio Canetg, Geldökonom und Wirtschaftsjournalist.

  17. Talk | Claude Longchamp, Politikwissenschaftler
    19.09., 15:1500:35:54

    Gewinnausschüttungen, Anlagepolitik und Frauenförderung: Die Schweizerische Nationalbank ist mächtig unter Druck. "Diese Diskussionen werden sich ins Parlament vorarbeiten und Volksabstimmungen beeinflussen", glaubt Claude Longchamp, Politikwissenschaftler bei der gfs.bern. Die Nationalbank sei "zweifelsfrei" in einer Zeit des Umbruchs: "Es braucht nicht viel für neue politische Mehrheiten", so Longchamp. Doch wie könnte sich die SNB selber erneuern? "Eine Möglichkeit sind Personalwechsel", sagt Longchamp. Eine Amtszeitbeschränkung für die SNB-Führung fände er deshalb sinnvoll. Das Gespräch führt Fabio Canetg, Geldökonom und Wirtschaftsjournalist.

  18. Talk | Tobias Straumann, Wirtschaftshistoriker
    12.09., 10:0000:35:53

    "In einem Jahr wird die USA keine Inflationsprobleme mehr haben." Das sagt Tobias Straumann, Wirtschaftshistoriker an der Universität Zürich, über den aktuellen Teuerungsschub in den Vereinigten Staaten. Das Fed werde abwarten: "Was wir in den Daten sehen, reicht nicht für eine geldpolitische Reaktion", so Straumann. Was aber, wenn die Teuerung hoch bleibt? "Dann wird die Zentralbank das Arbeitsmarktziel höher gewichten als die Inflation." Ein Gespräch über die Ursachen und Auswirkungen der amerikanische Inflation, das neue geldpolitische Konzept der Fed und das Preislevelziel der schwedischen Riksbank in den 1930er-Jahren. Durch das Gespräch führt Fabio Canetg, Geldökonom und Wirtschaftsjournalist.

  19. Talk | Cilgia Rest, Bankchefin in Scuol
    31.08., 18:0000:27:21

    «Der Immobilienmarkt ist am Brennen.» Das sagt Cilgia Rest, Regionalleiterin der Graubündner Kantonalbank in Scuol. Für sie ist die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank eine "riesige Herausforderung". Der Grund: "Auf dem Wohnungsmarkt werden die Einheimischen zunehmend von den Feriengästen verdrängt", so die Bankerin. Gleichzeitig sei der Tourismus "die Aorta" der Engadiner Existenz. Ein Gespräch darüber, wie sich die tiefen Zinsen auf das Leben in einem Bündner Alpental auswirken. Das Gespräch führt Fabio Canetg, Geldökonom und Wirtschaftsjournalist.

  20. Talk | Aymo Brunetti, Professor für Volkswirtschaftslehre
    20.06., 10:0000:31:22

    Aymo Brunetti ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Bern. Er sagt: "Die Fiskalpolitik in den USA ist irrwitzig expansiv". Ein Inflationsschub sei deshalb "sehr denkbar". Das wäre problematisch, weil dann auch die Zinsen steigen müssten. Doch Brunetti warnt: "Nur schon die Zinswende wird ein Schock sein für die Finanzmärkte." Der ehemalige Chefökonom des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) rät der EZB deshalb zu "sofortigen" Zinserhöhungen. Das Gespräch führt Fabio Canetg, Geldökonom und Wirtschaftsjournalist.

Der Schweizer Wirtschaftspodcast mit den hochkarätigsten Gästen! Von Börsen und Bitcoin bis Kaufkraft und Zinsen: Fabio Canetg, Geldökonom und Journalist, diskutiert im Geldcast mit seinen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft über deren Werdegang, über die aktuellsten Themen aus der Finanzwelt, über die Geldpolitik der Schweizerischen Nationalbank und über die Wirtschaftspolitik von Bundesrat und Parlament. Ein Podcast über Zentralbanken, Inflation, Schulden und Geld – verständlich und unterhaltsam für alle, die auf dem Laufenden bleiben wollen.