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Edition Zukunft

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288 Episoden · neueste 09.10.

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Episoden

288
  1. Was das neue UN-Plastikabkommen bringen könnte
    19.05., 06:0000:30:42

    Die weltweite Plastikproduktion wächst – und damit auch die Berge an Abfall. Politikberater Per-Olof Busch erklärt im Podcast, wie ein globales Abkommen gegensteuern soll Jedes Jahr landen rund 14 Millionen Tonnen Kunststoff im Meer. Aber auch an Land und sogar in der Luft wird die Plastikverschmutzung zum immer größeren Problem. Gleichzeitig trägt die Produktion zur Erderhitzung bei – Kunststoff wird schließlich meist mit Erdöl hergestellt. Wächst die Herstellung so weiter wie bisher, wird sie laut Prognosen rund zehn bis 13 Prozent des verbleibenden Treibhausbudgets bis 2050 verbrauchen. Ein neues Abkommen, das die Staaten auf UN-Ebene derzeit verhandeln, soll die Entwicklung aufhalten. Das nächste Mal treffen Sie sich von 29. Mai bis 2. Juni in Paris. Was dort genau besprochen wird und was die Plastikverschmutzung mit der Klimakrise zu tun hat, besprechen wir mit dem Politikberater Per-Olof Busch vom deutschen Thinktank Adelphi. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  2. Demograf: "Pensionsantritt sollte nicht an Alter gebunden sein"
    12.05., 06:0000:30:10

    Bevölkerungsökonom Bernhard Binder-Hammer über stetig alternde Gesellschaften Dass die Gesellschaft immer älter wird, betrifft die Mehrheit der Staaten weltweit. Nicht nur in Europa haben wir damit zu kämpfen, sondern auch in den USA, Japan und sogar Indien wird dieses Thema mittlerweile zum Problem. Bis zur Mitte des Jahrhunderts wird jeder vierte Mensch in Europa älter als 65 Jahre alt ein. Welche Folgen es hat, wenn die Gesellschaft zunehmend vergreist, und wie wir damit umgehen können, besprechen wir in dieser Folge unseres Podcasts "Edition Zukunft" mit Bernhard Binder-Hammer. Er ist Bevölkerungsökonom am Institut für Demographie der Österreichischen Akademie der Wissenschaft in Wien. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  3. Wie die Klimakrise die Trockenheit in Österreich verschärft
    05.05., 06:0000:40:37

    Wasserexperte Roman Neunteufel spricht im Podcast über die Zukunft der Wasserversorgung "Wenn Sie mich vor einem Monat gefragt hätten, dann hätte ich gesagt: ziemlich", sagt Wasserexperte Roman Neunteufel auf die Frage, wie schlimm der Wassermangel Österreich trifft. Denn erst die Regenfälle Mitte April setzten einer langen Trockenperiode ein Ende. Diese traf vor allem den Osten Österreichs. Dort gab es laut Daten von Geosphere Austria (ehemals ZAMG) um bis zu 85 Prozent weniger Niederschlag als im vieljährigen Durchschnitt. Gleichzeitig war es im Westen relativ feucht – mit bis zu 80 Prozent mehr Niederschlag. Dass es im Flachland im Osten weniger regnet als in den Alpen, ist grundsätzlich ganz normal, sagt Neunteufel, der an der Wiener Universität für Bodenkultur (Boku) lehrt, im STANDARD-Podcast Edition Zukunft Klimafragen. Doch in Zukunft könnte sich die Wasserknappheit in Ostösterreich, wo besonders viele Menschen und damit Wasserverbraucher leben, aufgrund des Klimawandels verschärfen. Laut Prognosen bleiben die Niederschlagsmengen in Österreich in den kommenden Jahrzehnten zwar stabil und könnten sogar leicht steigen, vor allem im Winter. Für die Stromversorgung könnte das sogar ein Vorteil sein: Denn wenn Flüsse im Winter mehr Wasser führen, können Wasserkraftwerke den Strom aus Photovoltaik kompensieren, der im Winter weniger produziert wird. Ein Gewinner der Klimakrise ist Österreich aber dennoch nicht, denn die Niederschläge treten in Zukunft zunehmend als Starkregen auf, was besonders im Sommer zu Überflutungen führen kann. "Das nutzt weder dem Grundwasser noch der Wasserkraft", sagt Neunteufel. Denn der Boden kann die großen Wassermengen nicht speichern, Kraftwerke den Wasserschwall nicht zur Energieerzeugung nutzen. Andere europäische Staaten erleben bereits jetzt extreme Trockenheit. In Südspanien purzelten mit Temperaturen bis zu 37 Grad Hitzerekorde, bei einzelnen Obst- und Gemüsesorten befürchten Landwirte schon jetzt einen Ernteausfall von bis zu 40 Prozent. In Frankreich mussten tausende Menschen vor dem Rathaus für Wasserflaschen anstehen, nachdem das Leitungswasser in einigen Gemeinden wegen der Winterdürre untrinkbar geworden war. Ein neuer Wasserplan von Staatspräsident Emmanuel Macron soll nun Industrie, Atomkraftwerke, aber auch Privatpersonen zum Wassersparen zwingen. Auch in Österreich kommt es immer wieder vor, dass einzelne Gemeinden, die ihre Trinkwasserversorgung einschränken müssen, etwa Autowasch- und Gartengießverbote erlassen. "Aber diese Fälle sind zum Glück höchst selten", sagt Neunteufel. Trockenperioden würden eher die Landwirtschaft oder die Industrie treffen, hier könnte es künftig Nutzungskonflikte geben. Die öffentliche Wasserversorgung sei hingegen gut abgesichert. Für den Ernstfall gibt es Notreserven, die bisher nie angezapft wurden, sowie Notverbünde zwischen Regionen, die sich bei Bedarf gegenseitig mit Wasser versorgen können. Von den rund 5000 Litern, die eine Person in Österreich täglich verbraucht, kommen aber ohnehin nur wenige direkt aus der heimischen Wasserleitung. Der Großteil wird als "virtuelles Wasser" verbraucht – das ist Wasser, das für die Produktion von Waren verbraucht wird, die wir konsumieren. Schon eine Tasse Espresso kommt auf 100 Liter. Problematisch ist das, wenn die Produkte aus Regionen stammen, wo Wasser ohnehin bereits knapp ist. Neunteufel wünscht sich ein Label auf Produktverpackungen, auf dem der Wasserverbrauch nebst CO2-Fußabdruck angegeben ist. Er sagt: "Dann könnten Konsumentinnen und Konsumenten zumindest eine informierte Entscheidung treffen." Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  4. "Das Einfamilienhaus ist ein flächenfressendes Monster"
    28.04., 06:0000:38:06

    Architekt Dietmar Eberle hat ein Bürohaus ohne Heizung, Klimaanlage und Lüftung gebaut Wie kann ein Haus die Temperatur das ganze Jahr über halten, wenn es keine Heizung und keine Klimaanlage gibt? Diese Frage hat sich auch Architekt Dietmar Eberle gestellt. Seine Lösung beinhaltet massive Betondecken und Sensoren, die die Temperatur, die Luftfeuchtigkeit und den Sauerstoffgehalt rund um die Uhr in jedem Raum messen. Mittlerweile steht sein Bürogebäude im Vorarlberger Lustenau seit zehn Jahren. Im Sommer wird es nicht wärmer als 26, im Winter nicht kühler als 22 Grad. Wie das genau funktioniert, inwiefern seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch Heizkörper sind und wie wir in Zukunft bauen werden, besprechen wir mit Dietmar Eberle im Podcast Edition Zukunft. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  5. Brauchen wir Wirtschaftswachstum für das Klima?
    21.04., 06:0000:49:00

    Im Streitgespräch: Max Hollweg von Degrowth Austria und Ökonom Rupert Sausgruber Wenn das Klima auf der Erde noch halbwegs beherrschbar bleiben soll, müssen die Emissionen runter – darüber herrscht Einigkeit. Nicht so über den Weg dorthin: Die EU setzt etwa auf grünes Wachstum mit Ökogesetzen, E-Autos und erneuerbaren Energien. Für die sogenannte Degrowth-Bewegung funktioniert echter Klimaschutz hingegen nur ohne Wirtschaftswachstum. Wir haben beide Seiten zum Gespräch geladen: Den Degrowth-Aktivisten Max Hollweg und den Ökonomen Rupert Sausgruber. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  6. Neun Jahre bezahlte Auszeit für alle: Geht das?
    14.04., 06:0000:29:01

    Die deutsche Soziologin Karin Jurczyk hat ein Arbeitsmodell entwickelt, das unser Leben zum Positiven ändern soll Wir sollen Lebensläufe öfter "atmen lassen", sagt die deutschen Soziologin Karin Jurczyk. Sie fordert ein "Optionszeitenmodell", das Menschen ermöglichen soll, im Laufe ihres Berufslebens eine bezahlte Auszeit von bis zu neun Jahren zu nehmen. Diese Zeit kann für gesellschaftlich relevante Arbeit wie Kinderbetreuung, Pflege von Angehörigen, Weiterbildung oder Selbstfürsorge verwendet werden. Jurczyk ist überzeugt, dass dieses Modell zu einer besseren Work-Life-Balance und mehr Geschlechtergerechtigkeit führen kann. Im Podcast "Edition Zukunft" diskutieren wir mit ihr, wie das Optionszeitenmodell konkret funktionieren könnte, welche Herausforderungen es für Arbeitgeber und Arbeitnehmer mit sich bringt und wie es die Arbeitswelt bis zum Jahr 2050 verändern könnte. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  7. Wie Österreich längst Klima-Vorreiter sein könnte
    07.04., 06:0000:26:08

    Würden alle Menschen so leben wie in Österreich, wären die Ressourcen der Welt für 2023 bereits am 6. April erschöpft. Helmut Haberl erklärt, was anders laufen müsste Eigentlich könnte Österreich im Vergleich mit anderen Ländern beim ökologischen Fußabdruck viel besser abschneiden, kritisiert Helmut Haberl, Professor für sozial-ökologischen Stoffwechsel an der Universität für Bodenkultur Wien. Doch jahrzehntelange Versäumnisse hätten dazu geführt, dass Österreich enorm viel verbrauche. In diesem Jahr erreicht es als zwölftes Land seinen sogenannten "Earth Overshoot Day". Das ist jener Tag, an dem wir – rechnerisch – die Ressourcen der Welt erschöpft hätten, wenn alle Menschen so leben würden wie wir. Deutschland, zum Beispiel, kommt bis 4. Mai aus, China sogar bis 2. Juni. Warum schneidet Österreich also so schlecht ab? Und wie können wir weniger Ressourcen verbrauchen? Darüber sprechen wir in dieser Folge von "Edition Zukunft Klimafragen". So viel vorab: Es gibt mehrere große Hebel, vor allem aber geht es um Treibhausgasemissionen. "Wenn wir aktive Klimaschutzpolitik machen, dann würde der Earth Overshoot Day zurückgehen", sagt Haberl. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  8. Wem gehört der Weltraum?
    31.03., 06:0000:24:07

    Juristin Irmgard Marboe über das Weltraumrecht Man könnte sagen, der Weltraum gehört allen und niemandem. Das All ist frei von jeglicher staatlicher Jurisdiktion. Laut dem internationalen Weltraumvertrag von 1967 darf das All von niemandem besessen oder regiert werden und nur zu friedlichen Zwecken genutzt werden. Doch seit 1967 hat sich einiges verändert. Private Unternehmen wollen das Weltall zunehmend für sich nutzen. Sie schießen Satelliten in den Orbit oder wollen künftig Touristinnen und Touristen in den Weltraum befördern. Einige Länder und Unternehmen überlegen zudem, die wertvollen Ressourcen im All abzubauen. Weltraumschrott ist mittlerweile ein erhebliches Problem geworden. Außerdem wird der Weltraum mittlerweile für militärische Zwecke genutzt. Dadurch ergeben sich neue Ansprüche auf den Weltraum, die auf internationaler Ebene noch nicht gesetzlich geregelt sind – nun aber immer mehr an Bedeutung gewinnen. Welche Gesetze gelten bisher im Weltraum, wer beschließt sie und wie regeln wir in Zukunft den Tourismus oder den Rohstoffabbau im Weltraum? Diese und viele anderen Fragen beantwortet Irmgard Marboe im STANDARD-Gespräch. Sie ist Juristin und Direktorin am National Point of Contact for Space Law Austria. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  9. Wann Klimaprotest wirklich wirksam ist
    24.03., 06:0000:13:53

    Wie Protestbewegungen auf gesellschaftliche Kipppunkte hinarbeiten – und warum radikale Aktionsformen der Sache nicht immer schaden müssen Ideen, um die schlimmsten Folgen der Klimakrise zu verhindern, gibt es genug – das offenbar wieder einmal der diese Woche erschienene Bericht der Weltklimarats IPCC. Doch selten handelt die Politik im Sinne des Weltklimas. Aktivistinnen und Aktivisten fordern Maßnahmen zum Klimaschutz deshalb ein – immer öfter auch mit drastischen Mitteln wie Straßenblockaden oder indem sie Farbe oder Suppe in Museen verschütten. Doch wann kann Protest wirklich etwas bewegen? In dieser Folge von "Edition Zukunft Klimafragen" sprechen wir darüber, wie effektiv unterschiedliche Protestformen sind, wie Bewegungen trotz unterschiedlicher Herangehensweisen geeint bleiben können und warum es Kipppunkte nicht nur im Weltklima, sondern auch in der Gesellschaft gibt. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  10. Gender Planning: Wie man eine Stadt für alle gestaltet
    17.03., 06:0000:21:44

    Eva Kail erklärt, was gendergerechte Stadtplanung bewirken kann Für das Auto, nicht für den Menschen – so waren Städte für lange Zeit ausgelegt. Davon haben in erster Linie Männer profitiert. Sie sind es auch, die in der Vergangenheit maßgeblich bestimmten, wie Städte gestaltet und aufgebaut sind. Auswirkungen auf das Stadtbild hat das bis heute. Einige Stadtplanerinnen und Stadtplaner setzen sich seit vielen Jahren dafür ein, dass die Bedürfnisse von Frauen und anderen Gruppen in der Stadtplanung stärker berücksichtigt werden. Gender-Planning oder gendergerechte Stadtplanung nennt sich dieser Ansatz. In Städten wie Wien ist er mittlerweile Teil der offiziellen Verkehrs- und Stadtplanung. Stadtplanerin Eva Kail gestaltet diese seit mehr als 30 Jahren mit. Als Gender-Planning-Expertin beschäftigt auch sie sich mit der Frage, wie Städte für alle gestaltet werden können. Im STANDARD-Podcast erklärt sie, an wen sich Gender-Planning richtet, welche Städte hier bereits Schritte gesetzt haben und wie sich Gender Planning mit dem urbanen Klimaschutz vereinbaren lässt. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  11. Wie der Raubbau in Ozeanen gestoppt werden soll
    10.03., 06:0000:32:42

    Meereschutz-Expertin Alice Vadrot über die Privatisierung der Weltmeere und das neue Hochsee-Abkommen Am Sonntag wurde nach jahrelangen Verhandlungen ein neues UN-Abkommen über die Hochsee verabschiedet. Rund 200 Staaten haben sich darauf geeinigt, die Hohe See, also Internationale Gewässer, besser zu schützen und die Vorteile aus der Erforschung der Tiefsee gerechter unter der Welt aufzuteilen. Doch was ändert sich nun konkret für die bedrohten Weltmeeres? Alice Vadrot, Exerpertin für Internationale Beziehungen und Umwelt an der Universität Wien beobachtet die Meeressschutzpolitik schon seit Jahren. Im Podcast erklärt sie, wie jetzt neue Schutzgebiete entstehen könnten, was es mit dem Tiefseebergbau auf sich hat und wie die Privatisierung der Ozeane in den vergangenen Jahrzehnten unbemerkt voranschritt. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  12. Was, wenn 30 Stunden das neue Vollzeit wäre?
    03.03., 06:0000:33:11

    Soziologe Jörg Flecker über die Auswirkungen einer Arbeitszeitreduktion Immer wieder werden die positiven Aspekte einer Arbeitszeitverkürzung betont. Sie könnte etwa die psychische Gesundheit verbessern, weil Arbeitskräfte entlastet würden, und vielleicht sogar zu mehr Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen führen, weil dadurch die Care-Arbeit fairer aufgeteilt würde. Für die einen scheint eine 30-Stunden-Woche die optimale Lösung für verschiedenste Probleme, andere lehnen sie dagegen vehement ab. Der Arbeitskräftemangel würde stark steigen, die Wirtschaftsleistung hingegen sinken, geben Ökonominnen und Ökonomen immer wieder zu bedenken. Über all diese möglichen Auswirkungen sprechen wir heute mit Jörg Flecker. Er ist Soziologe an der Universität Wien und beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Thema. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  13. Das Ökodorf: Ein Experimentierlabor für nachhaltiges Leben
    24.02., 06:0000:25:59

    Expertin Valerie Seitz erklärt, was Ökodörfer ausmacht und ob sie mehr sind als eine Utopie Ökodörfer sind ein Versuch einer nachhaltigen Gesellschaft im Kleinen, könnte man sagen. Gemeint sind alternative Gemeinschaften, in denen sich Menschen zu einer Art von gemeinschaftlichem Wohnen zusammentun und dort ausprobieren, wie ein anderes Leben funktionieren könnte. Sie wollen mehr im Einklang mit der Natur leben, die Umwelt schonen. Viele bauen ihr Obst und Gemüse selbst an, nutzen erneuerbare Energie und sind vegan. Die United Nations haben Ökodörfer auf ihrer Liste der "100 Best Practices" für Nachhaltigkeit. Was, außer Gemüseanbau und Veganismus, noch alles dahintersteckt, erklärt Valerie Seitz im Podcast "Edition Zukunft Klimafragen". Die studierte Architektin vermittelt in Kursen, wie man es am besten angeht, wenn man ein Ökodorf gründen möchte – und hat selbst in welchen gelebt. Sind Ökodörfer mehr als eine Utopie? Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  14. Wie in Zukunft Schnee auf die Skipisten kommt
    17.02., 06:0000:32:47

    Tourismusforscher Robert Steiger über den Klimawandel und Österreichs Skigebiete Der Schnee hat diesen Winter ganz schön lange auf sich warten lassen. Statt weißer Pisten waren weiße Bänder auf grünen Hängen zu sehen. In vielen Regionen war erst ab Mitte Jänner Ski- und Rodelspaß möglich. Der Klimawandel hat damit eindeutig seine Auswirkungen gezeigt. Ob der Schneefall in Zukunft öfter ausbleiben könnte, ob große Skigebiete den vorhandenen Schnee künftig über den Sommer konservieren müssen und ob sich Österreich als Skination neu definieren muss, darüber sprechen wir heute mit Robert Steiger. Er ist Tourismusforscher an der Uni Innsbruck. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  15. "Die Klimaziele sind eine Märchenerzählung"
    10.02., 06:0000:29:10

    Klimaneutralität bis 2040 scheitert nicht an den Möglichkeiten, sondern an der Politik, sagt Klimapolitik-Professor Reinhard Steuerer Ausbau von Wind- und Solarenergie, Klimaschutzgesetz, erneuerbare Wärme – viele klimapolitische Vorhaben wurden schon vor Jahren angekündigt, haben es aber noch nicht aufs Papier geschafft. Wo klemmt es in der österreichischen Klimapolitik? Im Podcast spricht Reinhard Steurer, Klimapolitik-Professor an der Wiener Universität für Bodenkultur, über Blockierer, Tempo 100 – und warum er sich hinter die Proteste der Letzten Generation stellte.**Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? ** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  16. Wie sieht der Wald der Zukunft aus?
    03.02., 06:0000:35:35

    Waldexperte Harald Vacik über Österreichs Wälder in der Klimakrise – und wie diese widerstandsfähiger werden sollen Dem Wald wird heutzutage viel abverlangt: Er soll nicht nur Erholung bieten, sondern auch Holz liefern und gleichzeitig CO2 speichern. Gleichzeitig setzt die Klimakrise den Wäldern immer weiter zu. Wie geht es Österreichs Wäldern und wie sieht der Wald der Zukunft aus? Darüber spricht Harald Vacik vom Institut für Waldbau an der Universität für Bodenkultur Wien im Podcast Edition Zukunft. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  17. Wie wir uns unsere Klimasünden schönreden
    27.01., 06:0000:26:43

    Umweltpsychologe Thomas Brudermann über die Kunst der Ausrede beim Klimaschutz Obwohl wir um den Zustand der Welt bestens Bescheid wissen: Vieles von dem, was wir tun, ist trotzdem alles andere als umweltfreundlich. Auch wenn wir kein Fleisch essen, Plastik reduzieren und die meisten Strecken mit dem Rad zurücklegen – die Mango aus Südamerika, die Internetbestellung plus Rücksendung und der Städtetrip nach Lissabon machen die Bilanz ziemlich kaputt. Wieso fällt es uns eigentlich so schwer, das abzustellen? Antworten auf diese Fragen liefert im Podcast Edition Zukunft Klimafragen Thomas Brudermann. Er ist Umweltpsychologe und Nachhaltigkeitsforscher an der Uni Graz. Sein Buch Die Kunst der Ausrede. Warum wir uns lieber selbst täuschen, statt klimafreundlich zu leben ist 2022 im Oekom-Verlag erschienen. Darin setzt sich Brudermann auf humorvolle Art und Weise mit den psychologischen Mechanismen auseinander, die uns im Weg stehen. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?** Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  18. Moped versus Lastenrad: Müssen wir Stadt-Land-Konflikte überwinden?
    20.01., 06:0000:28:50

    Politologe Lukas Haffert über die Folgen zunehmender Stadt-Land-Polarisierung Menschen, die am Land leben, unterscheiden sich oft stark in ihren politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Ansichten von Städterinnen und Städtern. Das machen Nationalratswahlen immer wieder deutlich. Umfragen und nicht zuletzt Wahlergebnisse zeigen häufig, wie uneins sich Wählerinnen und Wähler in ruralen und urbanen Gebieten sind. Doch warum besteht stetige Konkurrenzkampf überhaupt? Welche politischen und klimarelevanten Auswirkungen bringt er mit sich? Sollte die Abgrenzung zwischen Stadt und Land zukünftig überwunden werden? Darüber sprechen wir im Podcast Edition Zukunft mit dem Politologen Lukas Haffert. Er lehrt an der Universität Zürich politische Ökonomie und ist Autor des Buches "Stadt, Land, Frust. Eine politische Vermessung." Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at Unterstützen können Sie uns auch, indem Sie uns für den Ö3 Podcast Award 2023 nominiert. Hier der Link: https://oe3.orf.at/podcastaward/stories/3030108/

  19. Entschleunigt, reduziert, bewusst: Wie wir klimafreundlicher reisen
    13.01., 06:0000:25:05

    Reisejournalistin und Autorin Maria Kapeller über umweltfreundliches Urlauben Bis zu elf Prozent der weltweiten CO2-Emissionen entfallen laut World Travel and Tourism Council (WTTC) auf den Tourismus. Langstreckenflüge sind dabei besonders klimaschädlich. In den vergangenen Jahren ist eine Reise an entlegene Orte aber erschwinglich geworden und daher auch immer häufiger Teil der Urlaubsplanung. Inwiefern der viel kritisierte Übertourismus den Planeten belastet und vor allem, wie wir in Zukunft klimafreundlicher und bewusster reisen könnten, darüber sprechen wir im Podcast Edition Zukunft Klimafragen mit Maria Kapeller. Die Reisejournalistin und Autorin widmet sich diesen Themen in ihrem Buch "Lovely Planet". Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

  20. Was Ortskerne bieten müssen, um nicht auszusterben
    23.12., 06:0000:25:05

    Sperren Gasthäuser und Geschäfte zu, drohen Ortskerne auszusterben Das Aussterben des Ortskerns wird in vielen österreichischen Gemeinden befürchtet und beklagt. Den Grund orten viele in nicht durchdachter Raumplanung. Alexander Erler ist seit kurzem Gemeinderat in der Tiroler Gemeinde Wattens; er setzt sich aber schon seit Jahren für kreative Initiativen und Projekte zur Belebung und Verschönerung des Ortskerns ein. Im Rahmen des Projekts DER STANDARD VOR|ORT will die Redaktion des STANDARD dem dringenden Wunsch der Leserinnen und Leser nach noch mehr regionaler Berichterstattung nachkommen und startet daher ein Experiment. Dafür verlegen Redakteurinnen und Redakteure ihren Arbeitsplatz vorübergehend in spannende Regionen Österreichs. Julia Beirer war zwei Wochen in Wattens und hat dort mit Alexander Erler über einige seiner Ideen gesprochen. Außerdem versuchen wir im Podcast Edition Zukunft die Frage zu beantworten, was Ortskerne in Zukunft leisten müssen, um schöner, gemütlicher und besser besucht zu sein. Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Mit einem STANDARD-Abonnement können Sie unsere Arbeit unterstützen und mithelfen, Journalismus mit Haltung auch in Zukunft sicherzustellen. Alle Infos und Angebote gibt es hier: abo.derstandard.at

Edition Zukunft ist der STANDARD-Podcast über das Leben und die Welt von morgen. Die Redaktion spricht mit Experten über Entwicklungen, die unseren Alltag verändern - von künstlicher Intelligenz und Robotern bis hin zu Migration und Klimawandel. Neue Folgen erscheinen jeden Freitag - jeweils abwechselnd mit "Edition Zukunft Klimafragen", dem Podcast zu Umwelt- und Klimathemen. Edition Zukunft ist ein Podcast von DER STANDARD. Redaktion und Moderation: Lisa Breit, Julia Beirer, Alicia Prager und Philip Pramer.