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Smartphones, Laptops und andere Tech-Gadgets gelten als Lifestyle-Tools: Nur das neueste Modell zählt. Doch mit steigendem ökologischem Bewusstsein boomt die Reparatur. Die Politik will nachsetzen – aber das ist gar nicht so einfach. Smartphones, Laptops und andere Tech-Gadgets gelten als Lifestyle-Tools: Nur das neueste Modell zählt. Doch mit steigendem ökologischem Bewusstsein boomt die Reparatur. Die Politik will nachsetzen – aber das ist gar nicht so einfach.
- 30.10.202042 min
Nicht nur schreitet der Klimawandel durch den menschlichen Einfluss viel zu schnell voran, durch unseren überbordenden Lebensstil und die Gigantomanie in unserer Gesellschaft verschärfen wir auch noch massiv die Auswirkungen und Schäden, die das... Nicht nur schreitet der Klimawandel durch den menschlichen Einfluss viel zu schnell voran, durch unseren überbordenden Lebensstil und die Gigantomanie in unserer Gesellschaft verschärfen wir auch noch massiv die Auswirkungen und Schäden, die das anrichtet. So lautet der Tenor von Christa Kummer, Meteorologin und langgediente Wetter-Expertin des ORF. Die Bodenversiegelung etwa lässt das Wasser nicht mehr abfließen und lässt Muren und Überschwemmungen immer häufiger zutage treten. Österreich sei Europameister in dieser unvernünftigen Praxis und zahle heute immer öfter die Rechnung dafür. Kummer ortete in den Medien zudem lange Zeit eine Überrepräsentation von Extremwettererignissen in Verbindung mit populistischen Schlagzeilen, die Menschen auf gefährliche Art und Weise für das wichtige Thema Klimawandel abstumpfen ließen. Umso wichtiger sei es, dass Experten und Wissenschafter gehört werden. Diese positive Entwicklung beobachtet sie zuletzt aber immer öfter. Nicht zuletzt ist es aber auch so, dass Menschen oftmals eine radikale Diagnose brauchen, um ihr Leben zu ändern. Die Erde hat diese Diagnose bereits bekommen. "Wir sind gezwungen etwas zu tun", sagt Christa Kummer. "Es geht viel zu schnell". "Weniger muss das neue Mehr werden", sagt Kummer auch in Bezug auf unser Konsumverhalten. Wenn Heidelbeeren im Jänner dauerhaft nicht gekauft werden, werde man sie auch nicht mehr um die Welt fliegen und bei uns verkaufen. Dort, wo das aber nicht klappt, brauche es eben harte Gesetze. Man könnte aber auch einfach öfter den Worten alter Häuptlinge folgen, wie Kummer gegen Ende des Gesprächs betont, nachdem sie aus "Die Erde ist heilig: Worte großer Häuptlinge" zitiert.
Architekt Friedrich von Borries über eine urbane Utopie Friedrich von Borries ist Architekt und Designtheoretiker – und er hat eine ziemlich klare Vision von der Stadt der Zukunft. Statt "wie ein Kuhfladen" sollten Städte künftig als Netzwerk wachsen, mit dünn besiedelten Grünflächen zwischen dichten Zentren. Aus breiten Straßen könnten langgezogene Parks, aus Dächern urbane Freiräume werden. Auch die politische Entscheidungsgewalt sieht von Borries künftig in Städten. Denn schon jetzt würden sich mehr Menschen mit ihrer Stadt als mit ihrer Nation identifizieren.
Im Handy, bei Passkontrollen am Flughafen und zunehmend auch im öffentlichen Raum: Biometrische Systeme sind überall. Vor allem Gesichterkennung wird immer besser. Auch die österreichische Polizei will bei der Überwachung künftig stäker die... Im Handy, bei Passkontrollen am Flughafen und zunehmend auch im öffentlichen Raum: Biometrische Systeme sind überall. Vor allem Gesichterkennung wird immer besser. Auch die österreichische Polizei will bei der Überwachung künftig stäker die Technologie setzen. In China bezahlt man im Supermarkt teilweise schon mit einem Lächeln in die Kamera.Aber wie sicher und genau sind solche Systeme? Wie könnten sie missbraucht werden? Und was kommt da noch auf uns zu? Florian Kirchbuchner ist Biometrie-Experte am Fraunhofer Institut für Graphische Datenverarbeitung. Im Podcast erklärt er, wie Gesichtserkennungtechnologie funktioniert, wo die Forschung steht. Eine Mund-Nasen-Schutz kann Kameras zwar verwirren, gegen Fortschritte in der Sprach-, Handschrift- und Venenmustererkennung hilft er hingegen wenig. Kirchbuchner wagt außerdem einen Blick in das biometrische Leben von morgen, in der wir komplett ohne Ausweise, Passwörter oder Schlüssel auskommen könnten.
- 18.09.202042 min
"Recycling ist gut, aber nicht die Lösung", meint Willi Haas, Wissenschaftler am Institut für Soziale Ökologie an der Universität für Bodenkultur in Wien. Recycling sei eher als Mittel letzter Wahl zu verstehen, da es in einigen Fällen wieder... "Recycling ist gut, aber nicht die Lösung", meint Willi Haas, Wissenschaftler am Institut für Soziale Ökologie an der Universität für Bodenkultur in Wien. Recycling sei eher als Mittel letzter Wahl zu verstehen, da es in einigen Fällen wieder sehr viel Energie brauche. Besser sei es, erst gar nicht so viel Abfall zu verursachen. Dies ist laut Haas der Kern einer Kreislaufwirtschaft: Weniger der Natur entnehmen, und gleichzeitig weniger dort zu deponieren.Tatsächlich hat sich der Material- und Ressourcenverbrauch in den letzten Jahrhunderten dramatisch erhöht. Zwar werde heutzutage mehr recycelt als in den 1950er Jahren, dies habe aber nicht mit dem Konsum mithalten können, so Haas. Wie eine Kreislaufwirtschaft in Zukunft aussehen könnte, welche Chancen und Grenzen in dem Konzept stecken und was die Politik und schließlich auch jeder Einzelne dafür tun kann, haben wir Willi Haas im Podcast gefragt.
- 18.09.202029 min
Was haben Pandemien, Klimaerhitzung und Wirtschaftskrisen gemeinsam? Es handelt sich um sogenannte komplexe Systeme, die schwer zu erfassen sind und in denen kleinste Veränderungen riesige Auswirkungen haben können. Komplexitätsforscher versuchen... Was haben Pandemien, Klimaerhitzung und Wirtschaftskrisen gemeinsam? Es handelt sich um sogenannte komplexe Systeme, die schwer zu erfassen sind und in denen kleinste Veränderungen riesige Auswirkungen haben können. Komplexitätsforscher versuchen diese Systeme mithilfe von Daten und angewandter Mathematik zu verstehen. Einer von ihnen ist Stefan Thurner, Präsident des Complexity Science Hub in Wien und Wissenschafter des Jahres 2017.Im Podcast erzählt er, wie komplexe Systeme aufgebaut sind, wie man sie verstehen und im Idealfall Prognosen für die Zukunft erstellen kann, wie man Kipppunkte im Weltklima erkennen oder sich auf Pandemien vorbereiten kann. In den vergangenen Wochen hat außerdem die vom Complexity Science Hub veröffentliche Corona-Ampel für Aufsehen gesorgt. Sie kennt im Gegensatz zur Regierungsampel nur drei Farben und wird algorithmisch geschaltet. Thurner erklärt, wie sie funktioniert und warum sie keine Konkurrenz zur offiziellen Corona-Ampel ist.
- 04.09.202039 min
Nach einem kurzen Hype vor wenigen Jahren war VR-Technologie vor allem in der Gamer-Szene präsent, aber nicht unbedingt in praktischen Anwendungen des Alltags. Mit der Corona-Krise und dem Lockdown wurde die virtuelle Realität wieder, zumindest... Nach einem kurzen Hype vor wenigen Jahren war VR-Technologie vor allem in der Gamer-Szene präsent, aber nicht unbedingt in praktischen Anwendungen des Alltags. Mit der Corona-Krise und dem Lockdown wurde die virtuelle Realität wieder, zumindest medial, präsenter. Doch kann die VR-Brille tatsächlich einen Museumsbesuch, ein reales Treffen mit Freunden oder gar eine Pilgerreise ersetzen?
- 21.08.202050 min
ICAN-Direktorin Nadja Schmidt hofft im Gespräch mit Fabian Sommavilla vom STANDARD auf ein baldiges Ende der Massenvernichtungswaffen. Sicherheitsexperte Franz-Stefan Gady bezweifelt, dass die Atommächte ihre Waffen aufgeben ICAN-Direktorin Nadja Schmidt hofft im Gespräch mit Fabian Sommavilla vom STANDARD auf ein baldiges Ende der Massenvernichtungswaffen. Sicherheitsexperte Franz-Stefan Gady bezweifelt, dass die Atommächte ihre Waffen aufgeben
Autor und Mathematiker Gunter Dueck über Leistungsdruck, Maschinenmenschen und McJobs Immer schneller, effizienter und prozessorientiert sollen wir arbeiten – aber was macht das mit uns? Werden wir damit zu austauschbaren Maschinenmenschen? Und wie kann in solchen Umgebungen noch Innovation stattfinden? Gunter Dueck war Mathematikprofessor und arbeitete beim Technologiekonzern IBM, heute kritisiert der den neurotischen Effizienzwahn, dem das Management in Unternehmen verfallen sei. Im Podcast spricht er über die Anfänge der Prozessoptimierung in Unternehmen in den 90er-Jahren, als erstmals Software eingesetzt wurde und Berater "wie Heuschrecken die Unternehmen überzogen" haben. Die Aufteilung von Arbeit in immer kleinere, monotonere Aufgaben und der zunehmende Leistungsdruck belaste nicht nur Mitarbeiter, sondern hindert auch die Unternehmen daran, innovativ zu sein. Der Fokus auf Effizienz und kurzfristigen "Shareholder Value" würde Visionen unterbinden, so Dueck.
- 24.07.202029 min
Einige unangenehme Alltagssituationen könnten bald der Vergangenheit angehören: keine grantigen Kinder mehr in der Früh, weil die Milch gerade dann aus ist, wenn der Nachwuchs Lust auf Müsli oder Cornflakes hat. Der Kühlschrank hat schon... Einige unangenehme Alltagssituationen könnten bald der Vergangenheit angehören: keine grantigen Kinder mehr in der Früh, weil die Milch gerade dann aus ist, wenn der Nachwuchs Lust auf Müsli oder Cornflakes hat. Der Kühlschrank hat schon selbsttätig die regionale Biomarke bestellt, die zusammen mit den anderen Produkten in wiederbefüllbaren Behältnissen geliefert wird. Zeitraubende Wochenendeinkäufe gehören dann der Vergangenheit an. Doch nicht nur der eigene Alltag, auch das gesamte Stadtbild wird sich in Zukunft anders gestalten: weniger Geschäftslokale, dafür mehr Lieferdienste. Die zunehmende Digitalisierung aller Services wird uns frei von materiellem Besitz machen. Musik wird gestreamt, Kleidung wird ausgeborgt – wir brauchen in Zukunft vermutlich keine Regale und Schränke mehr. Welche weiteren und weitreichenden Veränderungen für unser Konsumverhalten und unseren Alltag in Zukunft zu erwarten sind, erklärt die Ökonomin Karin Frick vom Gottlieb Duttweiler Institute in Zürich.
Seit Generationen hatten wir in Mitteleuropa keine Erinnerungen mehr an eine Epidemie oder ähnliche Krisen, die alle neuralgischen Punkte der Gesellschaft mit großer Wucht treffen. Ganz anderes ist es in vielen anderen Ländern dieser Welt, die mit... Seit Generationen hatten wir in Mitteleuropa keine Erinnerungen mehr an eine Epidemie oder ähnliche Krisen, die alle neuralgischen Punkte der Gesellschaft mit großer Wucht treffen. Ganz anderes ist es in vielen anderen Ländern dieser Welt, die mit regelmäßig Krankheitsausbrüchen, Umweltkatastrophen, Kriegen und vielen anderen humanitären Notlagen konfrontiert sind. Wir sprechen mit dem Notfallmediziner Takred Stöbe darüber, wie diese Gesellschaften mit der globalen Corona-Krise umgehen und was wir vielleicht daraus für die Zukunft lernen können.
Seit Menschengedenken führen wir Krieg gegeneinander. Obwohl Gründe oft dieselben blieben, wandelten sich die Mittel. Die aktuelle Modernisierung vieler Streitkräfte und die enormen Milliardeninvestitionen lassen uns mit Sorge in die Zukunft... Seit Menschengedenken führen wir Krieg gegeneinander. Obwohl Gründe oft dieselben blieben, wandelten sich die Mittel. Die aktuelle Modernisierung vieler Streitkräfte und die enormen Milliardeninvestitionen lassen uns mit Sorge in die Zukunft blicken. Aber wie sieht er aus, der Krieg von morgen? Generalmajor Johan Frank vom Institut für Friedenssicherung und Konfliktmanagement (IFK) sowie Saskia Stachowitsch vom Österreichischen Institut für Internationale Politik (OIIP) wagen den Blick durch das Visier.
- 12.06.202036 min
Polyamorie, Freundschaft plus, serielle Monogamie, Kinder mit dem besten Freund, und heiraten kann frau auch sich selbst. Die Lebensmodelle werden immer vielfältiger, die Möglichkeiten schier unendlich. Haben Monogame und die (womöglich... Polyamorie, Freundschaft plus, serielle Monogamie, Kinder mit dem besten Freund, und heiraten kann frau auch sich selbst. Die Lebensmodelle werden immer vielfältiger, die Möglichkeiten schier unendlich. Haben Monogame und die (womöglich lebenslange) Zweierbeziehung überhaupt noch Zukunft? Es gibt eine "Diversifizierung der Lebensformen", sagt die Soziologin Laura Wiesböck, aber diese Trends betreffen natürlich nicht alles Milieus und Gesellschaftsschichten. Mit der neue Freiheit kommen aber auch Entscheidungszwänge. "Vom Sollen, sind wir zum Wollen gekommen. Aber was man eigentlich will, ist nicht einfach herauszufinden", sagt Wiesböck. Und die Entscheidung wird noch schwerer, weil man dank Datingapps das Gefühl bekommt, dass da draußen eine unendlichen Anzahl von potenziellen Partnern wartet. Das kann vor allem für schüchterne Menschen ein Vorteil sein, weil hier zumindest die Anbahnungsphase anonym und hinter dem Bildschirm passiert. Aber irgendwann muss man dem potenziellen Partner oder Partnerin auch in die Augen schauen – außer man setzt auf Real Dolls. Das sind Puppen, die echten Menschen verblüffend ähnlich schauen und gebaut werden um sexuelle Bedürfnisse, auch die abwegigsten, zu befriedigen oder im Alltag eine Lebensgefährtin zu ersetzen.
- 29.05.202036 min
Die Wechselwirkung zwischen Science-Fiction und Forschung und Gesellschaft ist bekannt. Oft sind neue Technologien von Filmen und den Gimmicks, die dort imaginiert werden, inspiriert. Meist sei das ethisch unproblematisch. Doch manchmal geht es auch... Die Wechselwirkung zwischen Science-Fiction und Forschung und Gesellschaft ist bekannt. Oft sind neue Technologien von Filmen und den Gimmicks, die dort imaginiert werden, inspiriert. Meist sei das ethisch unproblematisch. Doch manchmal geht es auch um bedenkliche Entwicklungen, die unreflektiert übernommen werden, sagt die Politologin Isabella Hermann und nennt dabei Beispiele wie die Gesichtserkennung oder Implantate. Hermann untersucht, wie in der Science-Fiction – dem Genre der Zukunft – der technische Fortschritt dargestellt wird, welche Auswirkungen Technik auf die uns bekannten sozialpolitischen Strukturen hat und was uns das alles über die Werteverständnisse unserer Gegenwart verrät.
- 15.05.202026 min
Fabriken stehen still, Flugzeuge bleiben am Boden, und statt im Stau stecken Arbeitnehmer nun in Videokonferenzen. Ist das nicht ein Gewinn für das Weltklima? "Eine wirkliche Klimawende muss langfristig und demokratisch passieren und nicht durch... Fabriken stehen still, Flugzeuge bleiben am Boden, und statt im Stau stecken Arbeitnehmer nun in Videokonferenzen. Ist das nicht ein Gewinn für das Weltklima? "Eine wirkliche Klimawende muss langfristig und demokratisch passieren und nicht durch einen Lockdown", sagt Katharina Rogenhofer. Sie ist Sprecherin des Klima-Volksbegehrens und hat Fridays for Future in Wien mitgegründet. Im Podcast spricht sie über Aktivismus in der Krise, über Alternativen zum BIP und darüber, wie die Klimabewegung in Zeiten von Corona ihr Thema wieder zurück in den Diskurs bringen will.
Wirtschaftsinformatikerin Sarah Spiekermann über transhumanistische Ideen "In the long run we are all dead – Langfristig sind wir alle tot", lautet das geflügelte Wort des Ökonomen John Maynard Keynes. Doch diese banale ¬Tatsache entlockt den sogenannten Transhumanisten wohl nicht einmal mehr einen müden Lacher. In Zukunft müssen und sollen wir Menschen nicht ¬sterben, sagen die Transhumanisten. Ewiges Leben und -technisch optimierte Körper, in Clouds upgeloadete Gehirne und Menschen als Cyborgs – das sind die Visionen der Männer (und einzelner Frauen), die das Menschliche überwinden und uns in einen "posthumanen" Zustand versetzen wollen. Mit Sarah Spiekermann, einer Kritikerin des Transhumanismus, haben wir darüber geredet, welches Menschenbild hinter den transhumanistischen Ideen steckt und wie es unsere Gegenwart und Zukunft beeinflusst.
- 17.04.202038 min
Der Ausnahmezustand bedeutet die Einschränkung vieler grundlegender Rechte. Was das für die Zukunft unserer liberalen Demokratie bedeutet, haben wir mit dem Menschenrechtsexperten Michael Fremuth diskutiert Der Ausnahmezustand bedeutet die Einschränkung vieler grundlegender Rechte. Was das für die Zukunft unserer liberalen Demokratie bedeutet, haben wir mit dem Menschenrechtsexperten Michael Fremuth diskutiert
- 03.04.202024 min
Viele Menschen arbeiten von zu Hause aus oder sind in Kurzarbeit, viele andere verlieren ihren Job. Wie wirkt sich die Corona-Krise auf die Arbeitswelt aus? Und gibt es Dinge, die man aus der aktuellen Situ¬ation lernen kann? Inga Höltmann, Expertin... Viele Menschen arbeiten von zu Hause aus oder sind in Kurzarbeit, viele andere verlieren ihren Job. Wie wirkt sich die Corona-Krise auf die Arbeitswelt aus? Und gibt es Dinge, die man aus der aktuellen Situ¬ation lernen kann? Inga Höltmann, Expertin für New Work, sagt: Durchaus! Mit Videokonferenzen allein sei es aber noch nicht getan, die richtige Arbeit fängt gerade erst an. Im Podcast erklärt sie, was auf uns zukommt, wie man Struktur ins Homeoffice bringt, ob die Zeit reif ist für ein Grundeinkommen und wie gesellschaftliche Entwicklungen die Arbeitswelt beeinflussen.
Die Regisseurin Arlamovsky beschäftigt sich in ihrem neuen Dokumentarfilm mit humanoiden Robotern und unserer Beziehung zu den Maschinen. Während ihnen Enthusiasten Eigenschaften zuschreiben, die die Menschheit retten könnten, fürchten die... Die Regisseurin Arlamovsky beschäftigt sich in ihrem neuen Dokumentarfilm mit humanoiden Robotern und unserer Beziehung zu den Maschinen. Während ihnen Enthusiasten Eigenschaften zuschreiben, die die Menschheit retten könnten, fürchten die Skeptiker, dass wir uns durch Roboter selbst abschaffen werden.
Sciencebuster Martin Moder über ethische Probleme der Genmanipulation. Sollen wir uns genetisch verändern um dem Klimawandel zu trotzen? Höher, schneller, weiter? Nicht nur Spitzensportler wollen immer besser werden. Auch Menschen, die keine Hochleistungen vollbringen, streben immer öfter nach Optimierung. Der Molekularbiologe und bekannte Sciencebuster Martin Moder erklärt im Edition-Zukunft-Podcast, dass es bei solchen Optimierungen hauptsächlich um „die Verhinderung von Leid und das Heilen von Krankheiten“ gehe. Natürlich könnte es theoretisch aber auch dazu genützt werden, um Menschen für Marsmissionen fit zu machen oder sie zu Supersoldaten heranzutrainieren. Macht das Sinn? Nein, sagt Moder. Bis dahin überholt einen die Technik sowieso. Moder erklärt, warum es dennoch so wichtig ist, dass wir möglichst viel darüber wissen was theoretisch möglich wäre. Können wir etwa Menschen kleiner machen, um nicht so viel klimaschädliche Ressourcen zu verbrauchen? Können, ja. Sollen, nein. Zum Glück machen Menschen nicht immer alles, was technisch auch möglich wäre, ist Moder überzeugt.



















