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249- #diepodcastins philosophische Presseschau: Isabel Rohner& Regula Stämpfli im sprechenden Denken über "Letzte Generation", Rechtsstaat, Mullah-Mördern, Katar, Kon-Tiki-Expetition, Jelinek von Claudia Müller, Gerd Vold Hurum u.v.a.12.11., 13:5212.11.2022, 13:5200:49:44
#diepodcastins philosophische Presseschau: Isabel Rohner& Regula Stämpfli im sprechenden Denken über “Letzte Generation”, Rechtsstaat, Mullah-Mördern, Katar, Kon-Tiki-Expetition, Jelinek von Claudia Müller, Gerd Vold Hurum u.v.a. laStaempfli ist hin und weg von “Jelinek. Die Sprache von der Leine lassen” von der Regisseurin Claudia Müller: Eine WORTOPER, umwerfend! Alle hingehen & #diepodcastin, Isabel Rohner & Regula Stämpfli denken darüber nach, weshalb Frauen nie vergeben wird. Welche Adjektive fallen uns ein, um das Mullah-Regime im Iran zu beschreiben? Regula Stämpfli und Isabel Rohner sammeln: islamistisch, diktatorisch, frauenverachtend, sexistisch. Ein Geschlechterapartheidsregime! Der deutschen Ampel-Koalition kam nichts davon in den Sinn: In ihrem Antrag, der letzte Woche im Bundestag besprochen wurde, nennen sie das Mullah-Regime ernsthaft “konservativ-autoritär”. Die Rohnerin stellt fest: “Mein Mathe-Lehrer war vielleicht konservativ-autoritär! Aber nicht ein Regime, das den Terror im Nahen Osten finanziert, Jagd auf Frauen machen, weil sie frei leben wollen, und Israel mit Vernichtung droht!” la Stämpfli wirft Philosophie, Digitalisierung sowie Jetzt-Zeit-Fetischismus in die Runde: Früher ging es darum, die Kunst aus den Gefängnissen der Hochkultur zu befreien, heute befreien sich die Jugendlichen durch Medienaktionen: Der digitale und philosophische Wandel macht den Fortschritt unmöglich: Alles ist jetzt, now, selfish. Wir brauchen wieder eine neue Spiritualität – die Rohnerin interveniert, fasst die liberale Idee des “über die Generationen Denken”. laStaempfli will unbedingt das Leben befreien aus dem Gefängnis der technischen und spätkapitalistischen Wissensschaftshegemonie inkl. Datenwelt, respektive Transformation mit LONGTERM-GOALS.: “Da wir keine höheren Werte mehr haben wie Gleichstellung, Demokratie, Freiheit, gibt es nur noch das nackte Leben. Man wird geboren, man stirbt und fertig: So gibt es keinen Fortschritt, sondern nur noch das ewige Jetzt.” Die Rohnerin fulminant zur Fussball-WM mit der erschütternden Einsicht: Frauen sind einfach nicht wichtig. Sie zählen nicht. Doch ganz von vorne: Gut, dass in den letzten Tagen viele Medien kritisch über den Unrechtsstaat Katar berichtet haben und sich dabei auch auf die Doku von Jochen Breyer bezogen, in der der katarische WM-Botschafter Homosexualität mit einem “geistigen Schaden” erklärte. Aber warum wird nicht mit dem selben Verve über die himmelschreiende Frauendiskriminierung in Katar berichtet? Warum wird nicht auch skandalisiert, dass Frauen in Katar nicht über ihr eigenes Leben bestimmen können, dass sie unter männlicher Vormundschaft leben müssen, dass wir es mit einem System der Geschlechterapartheid zu tun haben? Isabel Rohner bringts auf den Punkt: “Weil Frauen auch bei uns keine Rolle spielen! Weil ihre Diskriminierung auch bei uns schlicht als Lappalie gilt.” Die gute Nachricht der Woche: “Es lebe der deutsche Rechtsstaat!” Das Landgericht Berlin hat am 9. November 2022 die einstweilige Verfügung gegen die Geschäftsführung von Terre des Femmes verhandelt, eingereicht von TdF-Vorständin Inge Bell. Über die Hintergründe haben wir in der letzten Folge “Die Podcastin” ausführlich berichtet. Nun hat das Gericht Bells Antrag stattgegeben: Die Geschäftsführung muss Inge Bell alle Mitgliedsdaten zur Verfügung stellen, so dass Vorständin Bell eine außerordentliche Mitfrauenversammlung (= höchstes Gremium von TdF) einberufen kann, um über die Zukunft des Vereins zu beraten und ggf. auch um einen neuen Vorstand wählen zu lassen. Wichtig dabei: Bei diesem Antrag sah das Gericht auch die Einbedürftigkeit! Dies zeigt, dass Satzungs- und Vereinsrecht für den deutschen Rechtsstaat eben sehr, sehr höhe Güter sind, über die sich keine Geschäftsführung einfach so hinwegsetzen darf. Die Podcastin gratuliert! Zuletzt eine Geschichte, auf die “Die Podcastin”-Hörerin Isabel mit ihrer Tochter Emilia hingewiesen hat: In der Zeit vom 3.11. ist ein großes Porträt über den Norwegischen Forscher Thor Heyerdahl erschienen, der 1947 mit seiner Kon-Tiki-Expedition Geschichte geschrieben hat. Aber warum verschweigt “Die Zeit”, dass zu seiner Crew auch eine Frau gehörte?? Gerd Vold Hurum hat die Expedition damals organisiert und überhaupt möglich gemacht!! Isabel Rohner bedankt sich herzlich bei Isabel & Emilia für die Zusendung von Material aus dem Kon-Tiki Museum in Oslo, das der Norwegerin Gerd Vold Hurum inzwischen eine eigene Tafel widmet – siehe Bild.
- #diepodcastin über Terre des Femmes: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Voice of Germany, Rana Mansour, VR CHINA, Rohnerins neues Buch, laStaempflis Algorithmen, Raphaela Gromes & Susanne Wosnitzka, Stefanie Reinsperger & TdF.05.11., 13:5905.11.2022, 13:5900:55:45
#diepodcastin über Terre des Femmes: Isabel Rohner & Regula Staempfli über Voice of Germany, Rana Mansour, VR CHINA, Rohnerins neues Buch, laStaempflis Algorithmen, Raphaela Gromes & Susanne Wosnitzka, Stefanie Reinsperger & TdF. laStaempfli ist entzückt: Voice of Germany hat Rana Mansour als Gastmusikerin eingeladen. Die iranischstämmige Sängerin hat eine wichtige Botschaft, den Song Baraye, “für oder wegen” gesungen: Poesie zum Tanzen auf der Strasse, Küssen in der Öffentlichkeit – es ist der Song der iranischen Revolution2022. “Für Frau, Leben und Freiheit.” Rohnerin: Die Schweizer Bundesrätin Simonetta Sommaruga hat diese Woche ihren Rücktritt bekannt gegeben – und SRF3 wählt als ihre vier wichtigsten Meilensteine: 2010 ihre Wahl, 2015 sie wurde von Jean-Claude Juncker geküsst, 2018 sie hat Donald Trump in Davos getroffen und 2022 ihr Rücktritt. Die Goldene Schrumpelgurke der Woche! Die Rohnerin hat großartige News mitgebracht: – Die international bekannte Cellistin Raphaela Gromes wird im Februar 2023 unter dem Titel “Femmes” eine Doppel-CD mit Werken von 23 Komponistinnen veröffentlichen. Das Booklet dazu hat die Musikwissenschaftlerin Susanne Wosnitzka geschrieben – und kennengelernt haben sich die beiden über “Die Podcastin”. – Isabel Rohner hat diese Woche einen neuen Buchvertrag mit dem Ulrike Helmer Verlag unterzeichnet: 2023 erscheint nach “Schöner morden”, “Taugenixen”, “Gretchens Rache” und “Schwarze Petra” ihr fünfter feministischer Roman – oder wie der WDR in der Sendung “Bücher” sagte: “Das Drama der Diskriminierung als feministische Krimikomödie”! “Frau der Woche” ist für die Rohnerin die Schauspielerin Stefanie Reinsperger. Seit 2017 ist sie Mitglied des Berliner Ensembles und vielen HörerInnen bestimmt als Kommissarin im Dortmunder Tatort bekannt (im Fernsehen leider immer schauspielerisch total unterfordert…). Aktuell ist sie in der Hauptrolle von “Der Theatermacher” zu sehen – und sie ist eine Wucht. Die Rohnerin bringts auf den Punkt: “Reinsperger gehört aktuell zu den spannendsten KünstlerInnen auf deutschsprachigen Bühnen. Sie beherrscht Komik und Tragik und alles, was dazwischen liegt. Sie ist pure Kraft, auch in den leisesten Emotionen.” Dann sind sich die Rohnerin & laStaempfli extrem uneinig über den Kanzlerbesuch nach China, die Rolle der Aussenministerin Baerbock und die Möglichkeiten, sich von China, dessen Diktatur für die Demokratie Deutschland, Europa und alle Demokratien der Welt unabhängig zu machen. Deshalb ziert diese Folge ein Chinabild der Künstlerin Cao FEI. Apropos Shitstorms, digitale Transformation, China, Europa & Demokratie, hier ein Ausschnitt aus “Banksprech” von Regula Stämpfli: “Im Zeitalter algorithmischer Reproduktion geben globale Fiktionen für das Nicht-Funktionieren oder das Funktionieren von ökologischer und sozialer Demokratie den Ausschlag. Bei den üblichen EU-Geschichten kommen Müllberge, Leih- und Sklavenarbeit, Umweltzerstörung und die als Kohlenstofflager missbrauchte Luft im Zusammenhang bei- spielsweise mit der Digitalisierung schlicht nicht vor. Lieber empören sich dann organisierte Interessenvertreter*innen über die europäische Datenschutzverordnung, die ihrerseits zwar der Intention nach die De- mokratie stützen will, an der digitalen Umdeutung der Welt und der Er- oberung der Welt als Kredit- und Sozialpunkte-System jedoch NICHTS ändert. Die reale Transformation der wirklichen Welt und der wirklichen Menschen in Datenpakete wird kaum kommentiert, obwohl sie nicht nur in der VR China, sondern auch in Europa stattfindet.” Thema der Woche bei “Die Podcastin” ist “Terre des Femmes” (TdF) – die wichtigste feministische Organisation in Deutschland zum Schutz von Frauen und Mädchen. TdF war über Jahrzehnte DIE starke Stimme im Kampf gegen Prostitution und Frauenhandel, gegen häusliche und sexuelle Gewalt, gegen Zwangsheirat und sogenannte “Ehrenmorde” und gegen das Kinderkopftuch (Kampagne “Den Kopf frei haben”). Über Jahrzehnte zeigte TdF klare Kante gegen alle Diskriminierungen, die Frauen erleben, weil sie Frauen sind. Aktuell jedoch wankt der Fels TdF. Die Rohnerin fasst zusammen: Was war geschehen: Das qua Satzung oberste Gremium von TdF, die Mitfrauenversammlung, hat 2020 ein Positionspapier zu Transgender veröffentlicht (Link s. unten). Wie die Rohnerin feststellt, ein kluges, sachliches und empathisches Papier, in der TdF klar benennt, dass sie die vulnerable Gruppe der Transgender in ihrem Recht, ihr empfundenes Geschlecht selbstbestimmt auszudrücken, unterstützt, dies aber dort endet, wo dieser Ausdruck das Recht von Frauen auf eigene Räume, Selbstorganisation und Selbstbestimmung betrifft. Der Schwerpunkt der Arbeit von TdF liege immer auf Mädchen und Frauen – was keinem anderen Verein das Recht nimmt, sich für andere Gruppen schwerpunktmäßig einzusetzen! Nach der Veröffentlichung dieses Papiers brach ein Shitstorm über TdF herein. Dieser ging soweit, dass AktivistInnen TdF offen “Transfeindlichkeit” vorgeworfen und KooperationspartnerInnen kontaktiert haben. Eine für den Vorstand und vor allem die Geschäftsstelle und ihre Mitarbeiterinnen zweifellos belastende Situation. 2022 wurde daher auf der Mitfrauenversammlung erneut über das Papier verhandelt – und die Position wurde vom obersten Vereinsgremium erneut bestätigt. Der Vorstand jedoch entschied mehrheitlich (unter der Gegenstimme der Menschenrechtsaktivistin Inge Bell) und satzungswidrig, das Positionspapier zurückzuziehen. Die Rohnerin schildert, wie sehr sie diese Entscheidung erstaunt hat: Nach allem, was TdF bislang ausgehalten hat – inkl. natürlich dem Vorwurf der “Islamfeindlichkeit”, als sich der Verein so klar gegen das Kinderkopftuch positionierte -, war sie sich sicher, dass er auch diesem unsäglichen und falschen Vorwurf der “Transfeindlichkeit” standhalten würde. Inzwischen ist der Vorstand zwar zurückgerudert: Das Positionspapier gilt weiterhin, wird jedoch nicht (!) auf der Homepage veröffentlicht (aber auf der unten verlinkten Seite!!). Dies war der Moment für Rohnerin, einen Mitgliedsantrag zu stellen. Zu ihrer großen Verwunderung erfuhr sie jedoch durch ein Schreiben der Geschäftsstelle, dass der Verein aktuell und bis nach der kommenden Mitfrauenversammlung im Juni 2023 (!) keine weiteren Mitglieder aufnehmen würde. Sollte die Rohnerin dann immer noch Mitglied werden wollen, solle sie einen erneuten Antrag stellen. Ein paar Tage später dann eine erneute Mail der Geschäftsstelle: Nein, nein: ein erneuter Antrag im Juni 2023 sei nicht nötig – der aktuelle Antrag sei nicht Makulatur. Die Anträge würden nach Juni 2023 beschieden. Dies dauere so lange, da erst geprüft werden müsse, ob die Antragstellenden “extremistische Positionen” (!) vertreten. Vor dem Hintergrund der jahrelangen, auch persönlichen Bekanntschaft von Isabel Rohner mit TdF und der hervorragenden, vertrauensvollen Kooperation im Rahmen ihres Buches “100 Jahre Frauenwahlrecht” eine überraschende Reaktion, die sie in einem Brief an die Geschäftsführerin auch thematisierte. Dass der Beischeid auf ihren Antrag auf Mitgliedschaft – und von mind. 75 weiteren Frauen – über Monate verzögert wird, sieht Isabel Rohner als Zeichen dafür, dass es dem Mehrheitsvorstand inzwischen in erster Linie darum zu gehen scheint, die eigene Position und Stellung zu schützen. Die Verzögerung der Anträge scheint einzig das Ziel zu haben, dass die neuen Mitglieder bei der nächsten Mitfrauenversammlung nicht gegen den Vorstand stimmen und diesen abwählen können. Im Fall der Geschäftsführerin hängt an dieser Entscheidung auch die berufliche Stelle und damit das finanzielle Auskommen. Mit diesem Vorgehen jedoch schadet der Mehrheitsvorstand dem Verein und seiner ausgewiesenen Reputation. “Die Podcastin” ist sich einig: Es braucht in Deutschland Terre des Femmes! Es braucht eine starke Stimme für Mädchen und Frauen! Dies ist nur möglich, wenn der aktuelle Vorstand, der sich über Satzung und Vereinsrecht hinwegsetzt und damit antidemokratisch handelt, komplett zurücktritt und den Weg für einen Neuanfang bereitet. Die Podcastin erklärt: Satzung und Vereinsrecht sind die Basis der Legitimation von Vereinen und von Interessensvertretung! Eine Verletzung dieser Grundregeln – der konkrete Anlass spielt dabei keine Rolle – sind Angriffe auf die Regeln unserer Demokratie. Die TdF-Vorständin Inge Bell, die in all diesen Vorstandsbeschlüssen dem “Mehrheitsvorstand” unterlag, hat darum beschlossen, vor Gericht zu ziehen. Der erste Gerichtstermin: 9.11.2022 BERLIN, Landgericht Berlin. Gebt doch schnell Bescheid, damit grösserer Gerichtssaal angefordert werden kann. https://twitter.com/search?q=inge%20bell&src=typed_query Bild verändert durch laStaempfli: Cao Fei, CHINA TRACY als digitales Alter Ego, das über die von der Medienkünstlerin gemachte Welt “RMB City” wacht, es hängt im Moment in der Staatsoper in Wien. Hier das Bild im Text zur wunderbaren Rana Mansour: rana mansour für voice of germany 4 november erwähnt in #diepodcastin von Isabel Rohner & Regula Stämpfli Links: Zu den Algorithmen, Shitstorm & Medienmechanik siehe https://www.denknetz.ch/wp-content/uploads/2021/08/Staempfli_Europa_Bankensprech_Sehnsuchtsort.pdf Zu Voice of Germany siehe https://www.the-voice-of-germany.at/news/rana-mansour-auftritt-finale-2022-song-baraye-protest-iran-revolution-111989. Homepage der Cellistin Raphaela Gromes: https://www.raphaelagromes.de/de/ – Homepage des Ulrike Helmer Verlages: https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/isabel-rohner-schwarze-petra/ – Stefanie Reinsperger: https://www.berliner-ensemble.de/stefanie-reinsperger – Positionspapier von Terre des Femmes zu Transgender: https://fairplayfuerfrauen.org/solidaritaet-mit-dem-minderheitenbegehren-der-frauenrechtsorganisation-terre-des-femmes/
- #diepodcastin voll im Jazz: Isabel Rohner & Regula Stämpfli mit Hiromi, Terri Lyne Carrington, Nationalfeminismus, Sprechakte & Schwangerschaftsabbruch.31.10., 17:3431.10.2022, 17:3400:54:25
#diepodcastin voll im Jazz: Isabel Rohner bringt begeistert Hiromi, New Standards & Terri Lyne Carrington, dann auch Preisträgerin Ayaan Hirsi Ali & Regula Stämpfli Nationalfeminismus, Sprechakte& Schwangerschaftsabbruch. Aktuell Iran, Afghanistan und SRF Katar-Propaganda & was kostet das Patriarchat. Zu allerert: DIE EIGENEN POLITIKER UND POLITIKERINNEN BEKNIEN; UNTER DRUCK SETZEN; DEMONSTRIEREN: STOP SUPPORTING THE IRAN REGIME! (Sanktionen, Alle Mullahs auf Terrorlisten, Vermögen einfrieren u.a.) Isabel Rohner schlägt wieder auf mit einem grandiosen Zitat. Was #diepodcastin daran erinnert: Kauft endlich die Bücher der grossen Autorin Isabel Rohner! Regula Stämpfli hat nichts Poetisches, dafür extrem Politisches zu bieten, Ihr lernt denken dabei: Sex, Katzen und Diäten, Kolumnenbuch im Häppchenformat. Aayan Hirsi Ali erhält den Schirrmacher-Preis 2022! Die Podcastin, Isabel Rohner & Regula Stämpfli gratulieren! Die Rohnerin hat die japanische Jazz-Pianistin Hiromi entdeckt, die diese Woche (3.11.!) in Winterthur auftreten wird. Hingehen! Und mit Jazz geht’s weiter, denn Terri Lyne Carrington, Jazz-Drummerin und Grammy-Gewinnerin, hat “New Standards” veröffentlicht: Eine Sammlung von 101 Jazz-Standards von Komponistinnen, und natürlich ist Hiromi auch darunter. Regula Stämpfli überrascht alle mit einem Hinweis auf einen kommenden EMMA-ESSAY, indem sie dafür plädiert, DIE GELTENDEN FRISTENLÖSUNGEN & Regelung zu Schwangerschaftsabbrüchen nicht zu tangieren: 1. Wirklichkeit ist, niedrige Abtreibungsquote und das ist gut so. 2. Abtreibung ist weder gesund noch ungesund, sollte möglichst selten vorkommen. Abtreibung als geschlechtsneutrale Gesundheitspolitik, wie bei den Petitionen und Initiativen vorgesehen, birgt grosse Gefahren der Verfügbarkeit des weiblichen Körpers. Selbstverständlich sind die rechtspopulistischen Abtreibungsgebote auch abzulehnen und wie. Es gilt: DON ‘ T TOUCH RUNNING SYSTEMS, nur weil die USA die Parteien damit Stimmen gewinnen. Dann: Nationalfeminismus – ein neues Medienphänomen. Isabel Rohner und Regula Stämpfli diskutieren – auch hier nicht einer Meinung und das ist gut so. Boris von Heesen hat ausgerechnet, was uns das Patriarchat jedes Jahr kostet. Auf Basis öffentlich verfügbarer Daten (Steuerhinterziehung etc. also nicht eingerechnet) kommt er für Deutschland auf 63,3 Milliarden Euro. Jedes Jahr! Das sind mal eben 10 Flughäfen (der BER kostete insgesamt 5,9 Milliarden Euro). Und zum Schluss noch der Teaser für die nächste Folge, in der die Rohnerin berichten wird, weswegen sie, die seit 20 Jahren als Autorin, Herausgeberin, Expertin, Vortragende etc. ausgewiesen feministisch unterwegs ist, aktuell NICHT bei Terre des Femmes Mitglied werden darf. “Und im Übrigen fordern wir die Abschaffung der Männerquote”. #diepodcastin DER ERSTE POLITISCHE PODCAST VON ZWEI WEIBLICHEN INTELLEKTUELLEN (Seit der Pandemie und dem dadurch salonfähigen Sexismus). laStaempfli berichtet schockiert über ein jüngstes Kulturerlebnis zur Geschlechterapartheid, natürlich in der Schweiz. Bitte für #IranRevolution2022 folgenden Accounts folgen: Tweets by GildaSahebi Tweets by ShouraHashemi Tweets by DuezenTekkal Tweets by laStaempfli Tweets by Rohnerin Bild: Nikki de Saint Phalle, Clarice 1965/65. Clarice, die Freundin von Niki de Saint Phalle aus der gegenwärtigen grossartigen Ausstellung im Zürcher Kunsthaus. Das Frühwerk von Niki de Saint Phalle lohnt sich enorm – die Nanas sind ja schon ein bisserl überpräsent. http://artisapieceofcake.art/2022/10/26/georgia-meloni-nationalfeminismus-rechtsextremismus-frauen-sprechendes-denken-von-der-politologin-dr-regula-staempfli/ https://www.kleinreport.ch/news/polit-medienkommentar-italien-nationalfeminismus-als-neues-medien-phanomen-100379/
- #diepodcastin engagiert: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Elnaz Rekabi, Kim de l' Horizon, Deutscher Buchpreis & wie Frauen vergessen, abgewertet & lächerlich gemacht werden & Pubertätsblocker.19.10., 20:4119.10.2022, 20:4100:56:12
#diepodcastin engagiert: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Elnaz Rekabi, Kim de l’ Horizon, Deutscher Buchpreis & wie Frauen vergessen, abgewertet & lächerlich gemacht werden & Pubertätsblocker. #DiePodcastin, Isabel Rohner & Regula Stämpfli zu den heutigen Themen, einer Folge, die am 18. Oktober 2022 augenommen wurde, an einem Dienstag, da die beiden Karrierefrauen einfach zuviel zu tun haben. Elnaz Rekabi: Die iranische Kletterin Elnaz Rekabi ist seit ihrem Auftritt bei den Asienweltmeisterschaften ohne Hijab verschwunden. Die iranische Botschaft in Korea bestätigte ihre Abreise in den Iran – dass diese freiwillig war, ist stark zu bezweifeln. Die Podcastin ruft die Politik erneut zum Handeln auf! Sanktionen wie in Kanada – die EU ist immerhin dran. #DiePodcastin, Isabel Rohner und Regula Stämpfli diskutieren den Deutschen Buchpreis, Kim de L’ Horizon, die nicht-binäre Person, deren Geburtsort und Originalname indessen auf Wikipedia angegeben wurde. Kim hat die bewegendsten Szenen in Frankfurt geliefert: Zuerst wegen Mama geweint, dann gesungen auf englisch, dann die Haare rasiert wegen den Frauen im Iran und kurz vor dem Weggehen noch schnell gemeint: “Wir schauen alle nach Iran und es zeigt, wie dumm unser Weltbild war als wir dachten, Weiblichkeit ist nur im Westen emanzipiert.” NEIN: Feministinnen wie Isabel Rohner, Regula Stämpfli, Hedwig Dohm, Simone de Beauvoir, Maria Lassnig, Xenia Hausner, Chimamanda N’Gozi Adichie, J.K. Rowling, Margret Atwood und 1000000000nde von Frauen der letzten Jahrhunderte mehr wussten, dass Weiblichkeit nicht einfach im Westen emanzipiert ist, sondern WELTWEIT STATTFINDEN MUSS. Ahistorischer Live-Fetischismus zeitgenössischer Diskurse, so laStaempfli, richten sich immer gegen Frauen. Isabel Rohner erklärt mit Engelsgeduld und wunderbar die Freiheit von Frauen WELTWEIT. Die Buchpreisverleihung gibt laStaempfli die Chance, nochmals Annie Ernaux aufzunehmen – es ist köstlich, wie die Rohnerin und laStaempfli uneinig sind. Einig ist sich #diepodcastin in der Kommunikation, die nicht sprechendes Denken wie bei Isabel Rohner & Regula Stämpfli stattfindet, sondern mehr und mehr eine sich selber repetierende Klischeemaschine ist. Weiter bringt die Rohnerin noch zwei Klassiker des Sexismus: Die ehemalige FDP-Politikerin und Vizepräsidentin des EU-Parlaments Silvana Koch-Mehring hat ein Buch veröffentlicht und thematisiert darin auch den strukturellen Sexismus ihrer Partei. Und was tun Medien wie die FAZ, RND oder die Morgenpost? Sie berichten darüber, als hätte es MeToo nie gegeben, als wäre der Sexismusvorwurf in der Politik kein längst auch mit Zahlen belegtes Problem, sondern “halt irgendwie individuell”. Dabei wird es seit Jahren thematisiert, nur ändern tut sich nichts. Die Podcastin erinnert an die Allensbach-Studie von 2021: 4 von 10 Politikerinnen thematisieren darin, dass sie in ihrem beruflichen Alltag Erfahrungen mit Sexismus machen. Bei Politikerinnen unter 45 Jahren sind es sogar 60 %. Was für ein Skandal: Die Bundesregierung hat bis letzte Woche noch für Pubertätsblocker geworben. Auf dem vom BMFSFJ verantworteten “Regenbogenportal” wurden Kinder direkt angesprochen: “Bist du noch sehr jung? Und bist du noch nicht in der Pubertät? Dann kannst du Pubertätsblocker nehmen!” Ja, das Regenportal und dieser Text standen schon unter der letzten Koalition online (also unter der Verantwortung der damaligen Familienministerin Franziska Giffey). Das BMFSFJ trägt die juristische Verantwortung für das Portal, und das gilt auch 2022. Die Podcastin ist von der amtierenden Frauenministerin Lisa Paus enttäuscht, die sich bislang mit keinem Wort zu diesem Vorgang geäußert hat. Stattdessen hat sie die magere Presseinfo ihres Ministeriums retweetet. Das reicht nicht. Auch von ihrem Vorsitz beim “G7 Gender Equality Track” (G7-Runde der Frauenministerinnen) sind die Rohnerin und LaStämpfli enttäuscht. Die Stellungnahme zur Frauenrevolution im Iran war schlicht unzureichend. Stattdessen gleich noch ein Faux-pas: Paus postete ein Foto von sich von der Bundesdelegiertenkonferenz in Bonn, neben ihr ein Mann mit frauenfeindlichem Shirt. Da ist noch verdammt viel Luft nach oben im Engagement für die Frauen! Bildschirmfoto von Nazanin Afshin-Jam MacKay auf Twitter. Nachtrag: Regula Stämpfli und Isabel Rohner haben den Originalnamen von Kim de L’Horizon erwähnt und dabei nur Wikipedia deutsch zitiert – es gibt auch auf Englisch einen Eintrag mit Original- und Geburtsnamen. Regula Stämpfli hat am 24. Oktober den Namen gelöscht, da dieser Name gegen Kim angewendet wird. Sie weist darauf hin, dass sie selber von WIKIPEDIA SEIT JAHREN FALSCH von einem Troll mit falschen Namen aufgeführt wird und persönliche Details aufgeführt sind und sich WIKIPEDIA ALLES LEISTEN KANN. Vielleicht ist Kim de l’Horizon vielleicht ein guter Fall, um dies mal für uns alle zu thematisieren. Frauen werden unglaublich von Wikipedia Deutschland sexistisch niedergeschrieben.
- #diepodcastin frau, leben freiheit: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Iran, Theorie der islamo-gauchiste, Masih Alinejad,Natalie Amiri, Gilda Sahebi, Isabel Schayani, Nilufar Hamedi, Christiane Amanpour, Annie Ernaux& deren Defizite.15.10., 13:1415.10.2022, 13:1400:52:44
#diepodcastin frau, leben freiheit: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Iran, Theorie der islamo-gauchiste, Masih Alinejad,Natalie Amiri, Gilda Sahebi, Isabel Schayani, Nilufar Hamedi, Christiane Amanpour, Annie Ernaux& deren Defizite. “Der Hijab ist wie die Berliner Mauer. Wenn wir diese Mauer zerstören, wird die isalmische Republik nicht mehr existieren.” Masih Alinejad, Journalistin und Kämpferin für Frauenrechte Regula Stämpfli und Isabel Rohner sprechen über die Revolution im Iran, über die mutigen Frauen und Mädchen, die für ihre Rechte unter Androhung von Gewalt, Gefängnis, Folter und Tod kämpfen, über die träge Berichterstattung im deutschsprachigen Raum und das große Verdienst von Journalistinnen wie Natalie Amiri, Gilda Sahebi, Isabel Schayani, Nilufar Hamedi und Christiane Amanpour, das überhaupt etwas medial geschieht. Zudem werden im feministischen Wochenrückblick angesprochen: Die Rohnerin beginnt mit ganz vielen spannenden Themen: – Der Europarat hat evaluiert, wie gut Frauen in Deutschland vor Gewalt geschützt werden und attestiert “gravierende Defizite”. Dringender Aufruf zum Handeln an die deutsche Bundesregierung! – Annie Ernaux hat den Literaturnobelpreis bekommen – und die deutschen Medien kommen bei ihrer Berichterstattung auch noch 2022 an ihre sprachlichen Grenzen. Dass die Tagesschau ausgerechnet Denis Scheck als Experten befragt, der dann vom “erotischen Flair” dieser “kleinen, fragilen Frau” spricht, in die er sich “spontan” verliebt habe, geht einfach gar nicht. Wäre ein solcher Kommentar über einen männlichen Preisträger denkbar?? Nein? Dann macht es auch bei Frauen nicht! Kritisch ist allerdings auch Annie Ernauxs Unterstützung des antisemitischen Netzwerks “BDS” zu sehen. Die Rohnerin und LaStämpfli werden das Thema “Trennung von AutorIn und Werk” nochmals aufnehmen. – RTL bekommt eine “Goldene Schrumpelgurke” der Woche: Nachdem Günther Jauch (Jg. 1956) nach 26 Jahren mit der Moderation des Jahresrückblicks aufhört, hat sich RTL für den noch älteren Thomas Gottschalk (Jg. 1950) entschieden. Ihm zur Seite steht Ex-Politiker Karl-Theodor zu Guttenberg, da die beiden für “die große thematische Bandbreite der Sendung von Unterhaltung über Gesellschaft bis Weltpolitik” stehen. Frauen gehören offensichtlich nicht dazu. Hannah Arendt Lectures von laStaempfli an einem aktuellen Beispiel der Öko-Aktivistinnen. Tomatensuppe gegen Sonnenblumen von Van Gogh https://www.tagesschau.de/ausland/europa/klimaprotest-london-van-gogh-sonnenblumen-tomatensuppe-101.html: Früher ketteten sich Ökoaktivistinnen an Ölschiffe, verbrachten unter grossem Einsatz Wochen im Wald, wo sie sich an Bäume gekettet haben, heute reichen Kunstaktionen mit Heinz-Tomatensuppen zweier Aktivistinnen. Auf dem weissen T-Shirt steht: „Just stop Oil“ und sie schreien nach ihrer Attacke auf das berühmte Gemälde „Sonnenblumen“: „Ist Kunst mehr Wert als Leben?“Dank sozialen Medien haben sie erreicht was sie wollten: Aufmerksamkeit. Auch ein gewisses Wohlwollen gegenüber den Aktivistinnen in den Medien ist nicht übersehbar. laStaempfli findet diese Attacke auf den öffentlichen Raum antidemokratisch und erinnert daran, dass politische Anschläge auf Kunstwerke & Kultur von ganz üblen historischen und aktuellen Geistern zeugen. Theoretische Einordnung Iran von laStaempfli:„Es geht den Ideologen immer darum, mittels Narrativen, Islamismus, islamophob, Kultur etc, einen permanenten Sieg auf Kosten der Wahrheit und Wirklichkeit zu finden. Es steht die Existenz der Geschichte durch „Storytelling“ und der menschlichen Erfahrung auf dem Spiel. Und es geht darum, die Wahrheit nicht einfach als Meinung zu beweisen, weil somit NICHTS ERKLÄRT WIRD. Deshalb ist es absolut verwerflich, ständig Verschleierung mit Perlenketten zu vergleichen oder gar westlicher Körperpolitik. Urteilskraft ist entscheidend! PS: Julia Neumann hat sich noch immer nicht entschuldigt für ihre Diffamierung der für Irans Befreiung enorm wichtigen Aktivistin Masih Alinejad. Sie den entsetzlichen Artikel der Nahostkorrespondentin für die TAZ https://taz.de/Frauenrechte-im-Nahen-Osten/!5870604/
- #diepodcastin wiederholt: Isabel Rohner & Regula Stämpfli sind immer wieder schockiert über dieselben Fragen, dieselben Männeranalysen, dieselben sexistischen Enteignungsmechanismen. Deshalb hier die Folge aus dem Sommer mit einer brillanten Analyse von "Sexismus als Enteignung" am Beispiel der grossen Autorinnen Schumacher, Kobler & Brand. UND IM ÜBRIGEN FORDERN WIR DIE ABSCHAFFUNG DER MÄNNERQUOTE.25.09., 08:4725.09.2022, 08:4700:45:25
#diepodcastin wiederholt: Isabel Rohner & Regula Stämpfli sind immer wieder schockiert über dieselben Fragen, dieselben Männeranalysen, dieselben sexistischen Enteignungsmechanismen. Deshalb hier die Folge aus dem Sommer mit einer brillanten Analyse von “Sexismus als Enteignung” am Beispiel der grossen Autorinnen Schumacher, Kobler & Brand. UND IM ÜBRIGEN FORDERN WIR DIE ABSCHAFFUNG DER MÄNNERQUOTE. PS: NACH DIESER FOLGE BEGANN DIE EM-BERICHTERSTATTUNG ÜBER FRAUEN MASSIV ZUZUNEHMEN. WIR KÖNNEN DIES IN DER SMD – SCHWEIZERISCHEN MEDIEN-DATENBANK VERFOLGEN. Isabel Rohner und Regula Stämpfli als Influencerinnen, die nach alten Mechanismen auch sexistisch enteignet werden: Frauenideen werden kollektiviert, Männer mit Namen und Denkmal zelebriert. Bild von Regula Stämpfli aus ihrem Museum-und Fotoarchiv. *** #diepodcastin über die EM der Frauen: Isabel Rohner & Regula Stämpfli mit Schwerpunkt Frauenfussball vs Männerfussball, Elon Musk, Maryna Viazovska, Luise Büchner-Preis, gravierender Sexismus gegen die grossen Schumacher, Kobler & Brand & andere Enteignungsstrategien durch Medien. Daneben Tipps für Familienablösung & Geld. laStaempfli was right: Elon Musk übernimmt TWITTER nicht. So von der Politphilosophin wie vor Wochen als Spekulation “Follow the Money” entlarvt. #diepodcastin hören, macht reich:-) laStaempfli bringt “Karl der Grosse” alias “Carla die Grosse” in Zürich: Eine Daueraustellung mit Künstlerinnen: Eine fehlt und zwar die grösste zeitgenössische Künstlerin Elisabeth Eberle, schon von #diepodcastin interviewt, zum Nachhören: https://diepodcastin.de/2021/06/30/diepodcastin-im-gespraech-isabel-rohner-regula-staempfli-befragen-expertinnen-heute-elisabeth-eberle-ueber-die-naturwissenschaft-in-der-kunst-und-umgekehrt/ Die Rohnerin hat gleich zwei Frauen der Woche mitgebracht: – Maryna Viazovska erhält die Fields-Medaille! Die 37-jährige Professorin an der ETH Lausanne wird mit der höchsten Auszeichnung der Mathematik ausgezeichnet – und ist nach Maryam Mirzakhani erst die zweite Frau, die diesen “Nobelpreis der Mathematik” erhält. – Die Journalistin Jagoda Marinić erhält den Luise Büchner-Preis für Publizistik! Die Rohnerin macht keinen Hehl daraus, dass sie auch selber gerne einmal mit dem Luise Büchner-Preis ausgezeichnet werden würde, der Autorinnen ehrt, die Diskriminierungen aufdecken und Wege in eine geschlechtergerechte Gesellschaft aufzeigen. LaStämpfli ist dabei! Übrigens: Luise Büchner (1821-1877) gehört zu den wenigen Frauen, an die ein Denkmal erinnert. Wenn ihr also einmal in Darmstadt seid: Hingehen! Beide, Isabel Rohner & Regula Stämpfli bringen die sexistische Enteignung, Kapitel 1 69823 7651 dieser üblen Geschichte: Die NZZ ist da einer ganz heißen Story auf der Spur. Klitzekleines Problem: Es ist alles gar nicht wahr. Doch von Anfang an: Das NZZ Magazin titelt: “Wie kommt man zu literarischem Erfolg? Mit Kalkül! Drei Autorinnen machen es vor.” Da staunt “Die Podcastin” nicht schlecht – denn bei “Kalkül” haben Regula Stämpfli und Isabel Rohner spontan an Martin Suter, Sebastian Fitzek, Jo Nesbø oder Richard David Precht gedacht – und nicht an Claudia Schumacher, Christine Brand und Seraina Kobler. Den drei Bestsellerautorinnen wird doch tatsächlich vorgeworfen, sie würden auf ihren social media accounts “Bein zeigen” – und der Feuilleton-Chef flankiert in den sozialen Medien: “Ich finde, es ist ein Thema, dass man heute offenbar seine Haut zu Markte trägt, um das Eigene zu promoten.” Der Artikel strotzt nur so von Abwertungen. Die grandiosen und sehr erfolgreichen Autorinnen Schumacher, Brand, Kobler werden lächerlich gemacht, als Influencerinnen abgewertet und auf ihren Körper reduziert. #diepodcastin, Isabel Rohner & Regula Stämpfli diskutieren heftig: Kann es sein, dass die NZZ solche sexistischen Artikel über Autorinnen bringt (über Autoren fehlen solche Artikel gänzlich, daran erkennt man Sexismus), um sie in ihrem Schaffen zu diskreditieren? Sexismus ist Enteignung. Im Gegensatz zur NZZ ist “Die Podcastin” hier wirklich auf einer heißen Spur. Zufall, dass die NZZ die Bücher von Regula Stämpfli und Isabel Rohner seit Jahren nicht mehr bespricht? Über Rohners neuesten Roman “Schwarze Petra” hat stattdessen das renommierte Portal Literaturkritik eine grandiose Rezension veröffentlicht! (Link unten). #diepodcastin doppelt nach: Auf vielen Ebenen der medialen Hegemonie werden in der Schweiz und in Deutschland erfolgreiche Frauen medial beschädigt. Manchmal sogar so sehr, dass sie aufhören zu schreiben oder in der Öffentlichkeit zu existieren. Dies steckt oftmals als Absicht hinter derartigen Texten, der laut Netz übrigens von einer Promovierten in Genderstudies ,Martina Läubli, verfasst wurde. Schwerpunktthema EM:Im Juli 2022 wird zum 13. Mal die Fußball-Europameisterschaft der Frauen ausgetragen: ZDF überträgt alle Spiele. England ist nach 2005 zum zweiten Mal Gastgeber. Anlass für #diepodcastin, Isabel Rohner und Regula Stämpfli den Frauenfussball zu feiern und daran zu erinnern, wie krass eben Geld, Enteignung, Sichtbarkeit durch Sexismus ist. Die Rohnerin erinnert: Lange war der Frauenfussball EXPLIZIT VERBOTEN IN DEUTSCHLAND. Frau stelle sich dies einmal vor! “Geschlechterapartheid” meint Stämpfli. Und diese Geschichte zeigt Folgen im Lohngap, im Public Viewing etc: Die UEFA hat zwar die Prämien im Frauenfussball im Vergleich zu 2017 verdoppelt, auf 16 Millionen. Im Vergleich zur EM der Männer 313 Millionen Euro. Jeder Euro mehr für die Frauen – und die UEFA diskutiert, es ist zum schreien. Eine Übersicht siehe https://www.watson.ch/sport/fussball/312550740-frauenfussball-einige-spielerinnen-verdienen-6000-franken-im-jahr. #diepodcastin dankt übrigens für die riesige Einschaltquote und Aufmerksamkeit für den wöchentlichen feministischen Rückblick von Isabel Rohner und Regula Stämpfli. BILD: Graffiti an Wiener Hauswand, fotografiert von laStaempfli Links: – Maryna Viazovska erhält die Fields-Medaille: https://www.sueddeutsche.de/wissen/fields-medaille-maryna-viazovska-zahlentheorie-1.5615218 – Jagoda Marinić erhält den Luise Büchner-Preis: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/marinic-luise-buechner-preis-100.html – Pro Helvetia Studie über die fehlende Gleichstellung im Schweizer Kulturbetrieb: https://prohelvetia.ch/de/press-release/gleichstellung-im-kulturbetrieb/ – Das NZZ Magazin über Schumacher, Kobler und Brand: https://magazin.nzz.ch/empfehlungen/literarischer-erfolg-brand-kobler-und-schumacher-machen-es-vor-ld.1691718?reduced=true – Rolf Löchel über “Schwarze Petra” von Isabel Rohner: https://literaturkritik.de/rohner-schwarze-petra,28975.html
- #diepodcastin über Folter: Isabel Rohner & Regula Stämpfli mit Sonderfolge zur Genitalverstümmelung. Sprechendes Denken at its best.17.09., 09:5517.09.2022, 09:5500:50:02
#diepodcastin über Folter: Isabel Rohner & Regula Stämpfli vergeben zunächst drei Goldene Schrumpelgurken für sexistische Berichterstattung & denken sprechend über Genitalverstümmelung nach mit der Forderung: Grundgesetz & Strafrecht dürfen nicht durch Sprechakte aufgeweicht werden. Die Rohnerin mit einem Hammerzitat von Hedwig Dohm: “Gewiss, jeder hat das Recht, seine Meinung frei zu äußern. Das Recht aber, diese Meinung mit der Wahheit zu identifizieren und für den Andersdenkenden Scheiterhaufen zu errichten, das hat er nicht.” Hedwig Dohm, 1903 #diepodcastin:”Unglaublich, wie heutig Hedwig Dohms Analyse immer noch ist! In Debatten werden Gegner förmlich “verbrannt”, als “böse” gebranntmarkt, verunglimpft, persönlich zerstörst. Doch diese Strategien gab es auch schon im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert – und sie trafen schon damals vor allem Feministinnen.” “Die Podcastin” vergibt drei “Goldene Schrumpelgurken” für journalistisches Versagen: – Einmal an das St. Galler Tagblatt, die den Missbrauch eines 51-Jährigen mit einem Kind “Sex” nennen, anstatt den Vorfall beim Wort zu nennen: Vergewaltigung, Missbrauch, Verbrechen. – An die NZZ, die vor lauter “Click Baiting”-Heischerei vergisst, Sprachbilder zu verfassen, die tatsächlich Sinn machen würden und desswegen “blanke Brüste” mit einem “Femizid” und einem “Psychopathen” zum Auftritt im “Kammerspiel” bitten. – An das Schweizer Fernsehen SRF, die sich weigern, von “Genitalverstümmelung” zu sprechen (übrigens auch in der Schweiz der offizielle Terminus im Strafgesetz) und lieber das verharmlosende, Frauenleid unsichtbar machende “Beschneidung” verwenden. Wobei #diepodcastin, Isabel Rohner und Regula Stämpfli direkt beim Schwerpunktthema wären: Genitalverstümmelung. Die WHO spricht davon, dass aktuell weltweit 200 Millionen (!) Mädchen und Frauen von Genitalverstümmelung betroffen sind. Das entspricht der Einwohnerzahl von Deutschland, Frankreich und Spanien zusammen. Jedes Jahr kommen 3 Millionen Mädchen dazu. Rohnerin präzisiert weiter: Genitalverstümmelung bedeutet, dass den Mädchen – oft mit schmutzigen Scherben oder rostigen Messern – die Klitoris weggeschnitten wird, oft zusammen mit den Schamlippen und oft verbunden damit, dass die Vulva so vernäht wird, dass die Frauen gerade noch urinieren können. Die Folge: Lebenslange Schmerzen, Infektionen und keinerlei Möglichkeit, sexuelle Lust zu erleben. Würde man diese Praktik übrigens auf Männer übertragen, würde sie einer Amputation des Penis entsprechen. laStaempfli diskutiert an der Verharmlosung Genitalverstümmelung als Genitalbeschneidung sowie die Ärztin, die keinerlei Aussagen trifft über die Vernichtung der Frauen durch Klitoris-Beschneidung (die Lust lässt sich nicht mehr rekonstruieren) die Sprechakt-Theorie, wie sie sie schon in “Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt” angedacht und weiter in der #diepodcastin präzisiert: 3 Punkte: 1. Sprache wird heutzutage dazu benutzt, Menschen, insbesondere Frauen neu und entlang den beliebig programmierbaren Codes anzupassen. “Diskriminierungsfrei” bedeutet heutzutage perverserweise die Neutralisierung von Frauen, respektive die Abschaffung von Frauen als Begriff und als Realität. Auf eine Formel gebracht von laStaempfli: “All Gender, no Women”. 2. Frauenfolter, Frauenverletzungen, Frauendiskriminierungen werden durch ein Codesprech auf Abkürzungen und beliebige Vergleiche reduziert. Eizellenspende wird bspw. mit Samenspende gleichgesetzt. Eizellen-Entnahmen bedingen monatelange hormonelle Behandlung, eine äusserst gefährliche Operation sowie eine mögliche lebenslange Unfruchtbarkeit. Genitalverstümmelung mit Beschneidung von Jungs und männlichen Babies gleichzusetzen oder gar von der Entfernung der “Klitoris-Vorhaut” zu sprechen kommt dem Versuch gleich, Krebs mit einem Schnupfen zu vergleichen. Oder noch lässiger: mit einer “Unpässlichkeit”. Selbstverständlich sollen die Betroffenen eigene Worte für die weibliche Folter finden, doch das Strafrecht übernimmt nicht individuelle Bezüge, sondern verbietet Folter, die auch als solche bezeichnet wird. 3. Die Sprechakt-Theorie nach laStaempfli setzt Wirklichkeiten und Wahrheiten wie Erfahrung ausser Kraft mit dem Zweck, Menschen, Menschengruppen neu zu sortieren. Dies erklärt Hannah Arendt im Totalitarismus-Buch als genuin totalitäre Praxis, die allen Folter- und politischen Mordmaschinen voran gehen. Die Journalist:innen mögen jung und unerfahren und geschichtsvergessen sein. Sie sollten aufgrund ihrer Ausbildung und Erfahrung wissen, wie Worte Welt & Codes gestalten. Wir sind mitten im Prozess der Neugestaltung einer frauenlosen Welt, in der “Frauen” zunächst als Begriffe nicht mehr erscheinen, dann als Körper, um letztlich in Einzelteilen, beliebig verglichen, codiert und verkauft zu werden. (laStaempfli) SRF betreibt mit den Beiträgen “Hip mit Hijab”, mit Propaganda für Eizellen-Spende und Leihmutterschaft strafrechtlich zu verfolgende Politik. Dies müsste den Verantwortlichen klar sein. Was in der Schweiz verboten ist und zwar mit 10 Jahren Gefängnis bei Genitalverstümmelung schon geahndet wurde, soll nicht vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk, vom “Service Public” als Verbrechen propagiert werden. #diepodcastin wird diese Folge direkt den Verantwortlichen von SRF zusenden. Bild von Regula Stämpfli “Lips”. 2022. Links: – Das SRF hat den Ernst der Lage bei Genitalverstümmelung leider nicht begriffen: https://www.srf.ch/news/gesellschaft/tabuthema-weibliche-genitalbeschneidung-betroffene-in-der-schweiz-erzaehlen – https://www.srf.ch/news/schweiz/kommission-fuer-legalisierung-legale-eizellenspende-rueckt-einen-schritt-naeher – Theorien der Sprechakte: https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf & https://www.denknetz.ch/wp-content/uploads/2021/08/Staempfli_Europa_Bankensprech_Sehnsuchtsort.pdf – Trumpism. Ein Phänomen verändert die Welt siehe https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1048133903 – Regula Stämpfli über das angepasste Geschlecht: https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2018/07/Merkel.pdf
- #diepodcastin Frauen der Woche: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über die Frauen der Woche; Evolutionsbiologen, Quotenmänner & Uneinigkeit punkto "konservativ".10.09., 13:0710.09.2022, 13:07
#diepodcastin Frauen der Woche: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über die Frauen der Woche, Evolutionsbiologen, Quotenmänner & Uneinigkeit punkto “konservativ”. Frauen der Woche sind: Margrith Bigler-Eggenberger, Ruth Righetti und Elisabeth Eberle, die Queen, Annette Widmann-Mauz und Annegret Kramp-Karrenbauer, Christiane Nüsslein-Volhard, Eva Karl-Faltermeier, Eva Meckbach. “Die Podcastin” stellt hat in dieser Folge gleich eine ganze Reihe von “Frauen der Woche” mitgebracht. Angefangen bei der ersten Bundesrichterin der Schweiz, Margrith Bigler-Eggenberger (1933-1922), die in der vergangenen Woche verstorben ist und so viel für die Frauen im Rechtssystem der Schweiz erreicht hat. Im Buch “50 Jahre Frauenstimmrecht” (Limmat Verlag) erzählen Isabel Rohner und Irène Schäppi ihre Geschichte. laStaempfli bringt FAT ART: Schaffhausen 10/11. September. Kunst von Frauen kaufen. Es gibt das “Denkmal für die unbekannte Künstlerin” von Ruth Righetti und Elisabeth Eberle. Die Queen ist mit 96 Jahren verstorben – und Großbritannien erhält einen neuen Text für seine Hymne. Nix mehr mit “God save the Queen” – in den nächsten Jahrzehnten werden wieder Könige besungen. laStämpfli setzt Hoffnungen auf Princess Charlotte, die die neue Nr. 3 in der Thronfolge ist. Die Rohnerin ist skeptisch. Stattdessen erinnert sie lieber daran, dass die gelernte KfZ-Mechanikerin Queen Elizabeth II 1998 den saudischen Kronprinzen mit dem Auto abgeholt hat. Nichtsdestotrotz blieb das Autofahren den Frauen in Saudi-Arabien bis 2018 (!!) verboten. Annette Widmann-Mauz und Annegret Kramp-Karrenbauer – in Vertretung vieler engagierter Frauen in der CDU – haben einen Teilerfolg erlangt: Auf dem CDU-Parteitag wurde die sanfte und stufenweise Absenkung der Männerquote beschlossen. Das ganze leider ausschließlich begrenzt auf Parteiämter (und die ersten 10 Listenplätze bei Wahlen, aber die ziehen bei der CDU ohnehin kaum) und auch noch zeitlich befristet bis 2029. Aber: Sie bewegt sich doch! Anders als die katholische Kirche, wo der Synodale Weg in Punkto Frauen gerade mal beschlossen hat, der Papst möge doch bitte bitte Reformideen prüfen. Die Rohnerin findet: Wer keine klaren Forderungen stellt, wird auch keine klaren Verbesserungen erreichen. Die Antwort auf die Prüfbitte wird ein Nein sein. Die Biologin und Medizinnobelpreisträgerin Christiane Nüsslein-Volhard bekommt die Auszeichnung “Frau der Woche” für ihre große Geduld im Erklären wissenschaftlicher Tatsachen. Ja, der Mensch ist ein Säugetier, und ja, bei allen Säugetieren gibt es zwei biologische Geschlechter. Wie sich diese dann ausprägen ist eine Sache der Kultur. Und dennoch bleiben die Symptome eines Herzinfarktes bei Männern und Frauen unterschiedlich. Eine tragikkomische Geschichte zu den Evolutionsbiologen (mit denen laStaempfli schon 2007 in “Die Macht des richtigen Friseurs abgerechnet hat”: “Evolutionsbiologen wollen herausgefunden haben, dass Küssen als Fixationsmittel am Körper während des Beischlafs dienen würde, damit die Frau beim Sex nicht davon läuft.” #diepodcastin findet dazu ganz viel, aber vor allem: “Get a life, you bots and solve the problems of the world” statt immer nach Legitimationsgründen erzwungenen menschlichen Beischlafs zu finden. Herzlichen Glückwunsch an Eva Karl-Faltermeier, die in der Männerdomäne Kabarett den Publikumspreis des Großen Kleinkunstfestivals gewonnen hat! Und last but not least gebührt auch der Schauspielerin Eva Meckbach eine “Frau der Woche”: In der ZDF-Thrillerserie “Decision Game” zeigt sie eine weibliche Hauptrolle WEIT weg von allen Klischees. Links: – Margrit Bigler-Eggenberger im Porträt in “50 Jahre Frauenstimmrecht”: https://www.limmatverlag.ch/programm/titel/889-50-jahre-frauenstimmrecht.html – Isabel Rohner im Tagblatt über Margrit Bigler-Eggenberger: https://www.tagblatt.ch/leben/portraet-ihre-wahl-entsetzte-die-maenner-wie-es-margrith-bigler-eggenberger-zur-ersten-schweizer-bundesrichterin-schaffte-ld.2092175 – Eva Meckbach in “Decision Game”: https://www.zdf.de/serien/decision-game – Evolutionsbiologien und die Geschichte XX und XY siehe Regula Stämpfli und Isabel Rohner in: https://diepodcastin.de/2020/07/16/50-jahre-fussball-weibliche-anatomie-vulva-klitoris-vulvalippen/
- #diepodcastin liest: Buchempfehlungen von Isabel Rohner und Regula Stämpfli im September 2022 mit Belton, Dohm, Albus, Hansen, Grandes, Garmus, Nin.02.09., 10:2602.09.2022, 10:2600:42:08
#diepodcastin liest: Buchempfehlungen von Isabel Rohner und Regula Stämpfli im September 2022 mit Belton, Dohm, Albus, Hansen, Grandes, Garmus, Nin. Regula Stämpfli und Isabel Rohner haben in den vergangenen 2 Jahren schon mehrfach “Sonderfolgen” über Bücher gemacht. Die Liste der besprochenen Bücher und Autorinnen ist lang, sie reicht über aktuelle Neuerscheinungen bis zu Klassikerinnen, von vergessenen Autorinnen bis zu Geheimtipps der Geschichte. Regula Stämpfli beginnt mit Catherine Belton: “Putins People” im Original. Wie sich der KGB Russland zurückholte und dann den Westen ins Auge fasste. Es ist dem Sexismus des deutschen Feuilletons geschuldet, dass WIRKLICH RELEVANTE SACHBÜCHER es nie auf die Bestsellerlisten in Deutschland schaffen. Deshalb ist der politische Diskurs in Deutschland mehr und mehr vergiftet. Catherine Beltons Buch IST DAS WERK ZUR STUNDE und laStaempfli ist fassungslos, wie ignorant die deutschen, schweizerischen und österreichischen Medien sind, den Bestseller in den USA, GB, Australien und Skandinavien einfach zu ignorieren – nicht zuletzt, weil er von einer Frau geschrieben ist. laStaempfli setzt DRINGLICHE LESEEMPFEHLUNG Isabel Rohner hat sich für die heutige Büchersendung was Überraschendes ausgedacht: Als erstes stellt sie uns die Philosophin Helene von Druskowitz (1856-1918) vor, eine Österreicherin, die in Zürich Philosphie studierte und als Dozentin, Wissenschaftlerin und Vortragende aktiv war, bis ihr die Frauenfeindlichkeit ihrer Zeit so zum Hals raushing, dass sie mit Männerfeindlichkeit zurückschlug. Ihr Spätwerk “Der Mann als logische und sittliche Unmöglichkeit und als Fluch der Welt” ist eine Antwort auf die frauenverachtenden Publikationen angesehener Geistesgrößen ihrer Zeit. laStaempfli stöhnt, da es wahrlich genügend aktuelle Frauenfeindlichkeiten gäbe – wird sich aber der Lektüre widmen, obwohl sie schon Solanas SEHR anstrengend fand, vertraut aber der grossen Rohnerin und deren Sachverstand. laStaempfli bringt nach der “Gier als Treiberin der Weltpolitik” in Russland einen tollen Unterhaltungsroman von Lioba Albus. Lioba Albus ist geniale Komikerin, Schauspielerin mit Programmen wie “Hitzewallungen” oder “Mia- eine Weltmacht mit 3 Buchstaben” , ihre köstliche Hauptfigur. Der Roman strotzt vor Lebensfreude, ist extrem gut geschrieben und voller Poesie. Allen empfohlen, ein Feel-Good Roman mit feministischer Politik – génial. Mit den Büchern von Dörte Hansen geht es in den Norden von Deutschland: Die Rohnerin liebt den Roman “Altes Land” (2015) und die Geschichte der eigenbrötlerischen Vera Eckhoff, die einst als Flüchtling aus Ostpreußen ins “Alte Land” kam und jetzt, im Alter, das Zusammenleben mit ihrer Nichte Anne aus der Stadt lernt. Ende September 2022 erscheint mit “Auf der See” nach “Mittagsstunde” (2021) Dörte Hansens nächster Roman. laStaempflis “Eine Frage der Chemie” von Bonnie Garmus, ein Jahrhundertwerk, aber bitte im englischen Original, die deutsche Übersetzung ist grottenschlecht. Wiederum hegt laStaempfli einen üblen anti-deutschsprachigen SEXISMUSVERDACHT, der sich leider meist bewahrheitet, grad in Deutschland, diesem grässlichen Bordell Europas – vielleicht sind deshalb die Sexisten hier so erfolgreich und es geht gar nicht um den Protestantismus – also der Verdacht, dass Übersetzer sich bei Frauenromanen eben keine besondere Mühe geben. Well, anyway: Lessons in Chemistry auch génial. Die Rohnerin erinnert an: “Die Antifeministen” von Hedwig Dohm ist 1902 erschienen – und gibt uns auch 120 Jahre später Argumente, Witz und Mut an die Hand um gegen die heutigen Antifeministinnen und Antifeministen vorzugehen. Ein Herzenstipp! Und vor lauter in der Vergangenheit schweben, vergisst die Rohnerin fast das exzellente Buch von Almudena Grandes, Das gefrorene Herz, das bei ihr auf dem Nachttisch liegt. laStaempfli schliesst mit der wunderbaren Anais Nin und deren Ausführungen zur Erotik ab: “Porno verhält sich zur Erotik wie eine Leiche zum menschlichen Körper” – dies ein Zitat von laStaempflis Vermessung der Frau. Das Buch sollte übrigens dringend neu verlegt werden – laStaempfli kommt einfach nicht dazu. Bücher von Frauen werden immer noch seltener rezensiert und besprochen als Bücher von Männern. Das zeigt u.a. eine Studie der Uni Rostock. Daher ist es auch immer politisch, über die eigenen Bücher zu sprechen. Regula Stämpfli und Isabel Rohner erwähnen daher auch nochmals “Trumpism”, “Sex, Katzen & Diäten” und “Schwarze Petra” (et al.). Bild von Rohnerin: Graffitti aus Berlin, von laStaempfli bearbeitet für die Podcastin, Folge Books. Links: – WDR-Besprechung von “Schwarze Petra” von Isabel Rohner: https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/buecher/krimi-check/schwarze-petra-rohner-100.html – Infos zu Helene von Druskowitz: https://www.fembio.org/biographie.php/frau/biographie/helene-von-druskowitz/ – Alles über Hedwig Dohm: www.hedwigdohm.de -Lioba Albus siehe https://lioba-albus.de/ -Putins Netz siehe Regula Stämpfli Literaturblog – Anais Nin siehe Delta der Venus – Bonnie Garmus siehe Literaturblog der Kunst- und Kulturzeitschrift ensuite https://www.ensuite.ch/literaturblog/
- #diepodcastin in bequemen Shorts: Isabel Rohner & Regula Stämpfli denken sprechend über Monireh Kazemi, Sanna Marin, Berliner KreuzbergFAIL, Almudena Grandes & Digitalisierung nach.27.08., 13:5027.08.2022, 13:5000:42:14
#diepodcastin in bequemen Shorts: Isabel Rohner & Regula Stämpfli denken sprechend über Monireh Kazemi, Sanna Marin, Berliner KreuzbergFAIL, Almudena Grandes & Digitalisierung nach. AND UNGARNFAIL. Die Rohnerin hat unter “Frau der Woche” direkt zwei “Gespräche der Woche” mitgebracht: Einmal das Gespräch zwischen Regula Stämpfli und Menschenrechtskämpferin Inge Bell in “Die Podcastin im Gespräch” (“Politisch, feministisch und menschlich grandios!!”) und dann das Gespräch zwischen Jagoda Marinic und der Schauspielerin Verena Altenberger in dem Podcast “Freiheit Deluxe”. Kluge Frauen, die sich zuhören, die sich austauschen und gemeinsam weiterdenken – ich will mehr davon!” laStaempfli bringt Good News, den Artikel von Monireh Kazemi gegen den Schleierzwang: #diepodcastin Isabel Rohner & Regula Staempfli gegen den Geschlechter-Apartheidsstaat Iran. Die Rohnerin: Die Ungarn wollen zurück ins 19. Jahrhundert: Der Ungarische Rechnungshof beklagt, dass zu viele Frauen studieren. Das würde dazu führen, dass sie keinen Mann finden und damit weniger Kinder gebären. Oh, diese Meldung finden ganz viele in Deutschland wahnsinnig lustig. Ist ja auch absurd. Haha. Leute!!! Hier muss die EU einschreiten! Wir leben in Demokratien – und Frauenrechte sind nicht verhandelbar. laStaempfli verweist auf Kopenhagen-Kriterien und einen Aufsatz von ihr. Weiter geht es #diepodcastin Isabel Rohner & Regula Stämpfli mit “Hotpants bei Mädchen, Shorts bei Jungs”, dem neuen #BigData Tool der SZ zu #Gender und wie verheerend sich das auf Mädchen auswirkt. laStaempfli etwas nüchtern: Barbies und Nuttenwirtschaft in der “Die Vermessung der Frau” – alles schon erwähnt, nichts hat sich verändert. Dazu die politphilosophische Analyse des Postkapitalismus als Müllwirtschaft, die eben solche Untergruppen befeuert. laStaempfli on Sanna Marin: Die Medien kopieren Troll- und Klickmaschinen. In der Woche als die finnische Premier tanzte, passierte folgendes: Die Russen verletzten mit MiGS 31 den finnischen Flugraum. Finnland will russische Touristen die Einreise erschweren. Finnland kriegt 23 Stimmen von 30 Stimmen , Finnland bestätigt ein Meeting zwischen Türkei und Finnland, 33 Terroristen sollten ausgeliefert werden in die Türkei wie am Madrider Nato-Gipfel beschlossen, die finnische Inflation mehr als 12 Prozent und all Time high, Finnisch Russischer Rofimov muss in St. Petersburg entscheiden, obwohl er nicht mehr in Russland war über Jahrzehnte, Wilma Murto gewinnt Europäische Championship, doch was macht weltweit Schlagzeilen? Die finnische Premierministerin tanzt. Die Rohnerin erinnert auch an #SitlikeaGirl – die Abwertung von Frauen, wenn sie ganz normales tun. Isabel Rohner & “ihr” Berlin-Kreuzberg beklagen. Hier sind Lippenbekenntnisse bzw. Papiere zur Frauenförderung immer noch wichtiger, als das reale Handeln. Bereits 2005 (!) hat der Bezirk beschlossen, Straßen und Plätze ab sofort nur noch nach Frauen zu benennen – und zwar solange, bis die Hälfte der Straßen und Plätze, die nach Personen benannt sind, nach Frauen benannt sind. Wow, cool: Frauenquote 100 %! Ja, aber nur auf dem Papier! In den letzten 17 Jahren wurden 28 Straßen und Plätze neu- oder umbenannt. Die Männerquote liegt immer noch bei 50 %. Das letzte Beispiel war am vergangenen Sonntag, als der Heinrich-Platz in Rio-Reiser-Platz umbenannt wurde. Die Rohnerin schüttelt den Kopf. Das passt 1:1 in das Handlungsschema des Bezirks, der 2022 den sogennanten “Pfad der Visionäre” eröffnet, bei dem 23 Männer zitiert werden, aber lediglich 4 Frauen. Dass es auch anders geht, zeigt uns Spanien: Abgesehen davon, dass dort gerade wirklich etwas gegen Gewalt an Frauen getan wird, wurde in Madrid im März 2022 einfach mal eben der Atocha Bahnhof nach der Schriftstellerin Almudena Grandes benannt. Nicht lange labern: MACHEN! #diepodcastin Isabel Rohner und Regula Stämpfli gratuliert. Bild: Regula Stämpfli fotografiert im Wohnzimmer von Freundinnen – Insidergruss an die grosse A.S.: SUPERWOMAN! Links: – Gespräch mit Regula Stämpfli und Inge Bell “Die Podcastin im Gespräch”: https://diepodcastin.de/2022/08/20/diepodcastin-im-gesprach-isabel-rohner-regula-stampfli-haben-die-unternehmerinmenschenrechtlerindozentin-inge-bell-eingeladen/ – Vermessung der Frau siehe https://www.youtube.com/watch?v=82aGxsQC6BY&t=3s – Gespräch mit Jagoda Marinic und Verena Altenberger: https://www.hr2.de/podcasts/freiheit_deluxe/verena-altenberger–die-neue-sinnlichkeit,podcast-episode-106148.html Monireh Kazemi https://taz.de/Debatte-um-iranischen-Feminismus/!5873382/ Shorts vs Hotpants: https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/gesellschaft/gegenderte-kindermode-rosa-hotpants-blaue-shorts-e701993/?reduced=true #Thread zu Finnland:https://twitter.com/TA_Huikuri/status/1560701107315376130?s=20&t=elRtLajX-rSFT4RAg3rugA
- #diepodcastin im Gespräch: Isabel Rohner & Regula Stämpfli haben die Unternehmerin/Menschenrechtlerin/Dozentin INGE BELL eingeladen.20.08., 09:3820.08.2022, 09:3800:55:18
#diepodcastin im Gespräch: Isabel Rohner & Regula Stämpfli haben die Unternehmerin/Menschenrechtlerin/Dozentin INGE BELL eingeladen. Regula Stämpfli und Inge Bell kennen sich via die sozialen Medien. Ende 2018 hat Regula Staempfli ein Interview mit der Frauenrechtlerin Inge Bell anlässlich der nun geglückten Trennung von TdF Schweiz geführt. 2022 gärt es in TDF Deutschland: Es sollen die über 40 Jahre Engagement für Frauen- und Mädchenrechte rückgängig gemacht werden. Zum Zeitpunkt des Gesprächs Mitte August 2022 lief der Krieg gegen Frauen- und Mädchenrechte innerhalb der eigenen Reihen innerhalb des TDF Deutschland auf Hochtouren. Im Gespräch kommt angesichts des grossen und klugen Engagements, der vielen Tätigkeiten und Erfolge von Inge Bell TDF Deutschland der aktuelle Konflikt nur am Rande vor. “Die Podcastin im Gespräch” ist schliesslich ein Format auch jenseits der tagespolitischen Aktualität. Ad personam Inge Bell: Inge Bell ist Geschäftsführerin einer Medien- und Beratungsholding und setzt sich im Ehrenamt als Stellvertretende Vorsitzende von TERRE DES FEMMES. Bell wurde 1967 als Tochter von Siebenbürgisch-Sächsischen Eltern im kommunistischen Rumänien geboren und wuchs nach der Flucht der Familie in München auf. Sie sieht sich selbst bis heute als Wanderin zwischen den Welten, zwischen Ost und West. Die Slawistin und Osteuropa-Historikerin war jahrelang als investigative ARD-Auslandsreporterin in den Krisenherden Süd-/ Osteuropas unterwegs – und berichtete von dort über Organisierte Kriminalität und Menschenhandel. Als Menschenrechtlerin engagiert sie sich bis heute aktiv gegen Menschenrechtsverletzungen an Mädchen und Frauen: tatkräftig als humanitäre Helferin für (minderjährige) Zwangsprostituierte, als mitreißende Rednerin in Film-Vorträgen, als Dozentin in Uni-Seminaren und als Buchautorin. Inge Bell gehört zu den grossen Vorbildern und charismatischen Menschen der Frauenbewegung. Vita activa: Inge Bell berät und begleitet Unternehmen, Organisationen und die Menschen darin – gemeinsam mit ihrem ►Konsortium aus handverlesenen Expertinnen und Experten. Was Sie von Inge Bell Consulting erwarten können, sind vor allem höchste Professionalität zusammen mit einer Haltung und Handlungsweise, die durch ein humanistisches Menschenbild geprägt sind – getreu dem Motto:Fortiter in re, suaviter in modo, constanter in se. Hart in der Sache, weich zu den Menschen, treu zu sich selbst. Link: https://www.ingebell.de/ Artikel zum Menschenfleisch-Verkauf siehe auch https://www.ensuite.ch/menschenfleischarbeit-piff-paff-puff/ Inge Bell Artikel aktuell: https://www.spiegel.de/impressum/autor-f1ad2123-2db0-48d5-9b1e-312ae191aa15 Hier ein grosses Interview mit Inge Bell: https://www.frauenzentrale-zh.ch/resources/baz-inge-bell-interview-2.pdf
- #diepodcastin fulminant: Isabel Rohner & Regula Staempfli über fussballspielende Mädchen, Pleite Edition F, #sitlikeagirl, die grosse Maja Göpel & RBB-Affäre Schlesinger.13.08., 12:2613.08.2022, 12:2600:49:45
#diepodcastin fulminant: Isabel Rohner & Regula Staempfli über fussballspielende Mädchen, Pleite Edition F, #sitlikeagirl, die grosse Maja Göpel & RBB-Affäre Schlesinger. laStaempfli Gute Nachrichten: Demokratie und Gleichstellung machen glückliche Menschen. “Alle Gleichstellungsländer verzeichnen die höchste Lebensqualität während alle Frauenhasser-Systeme für die meisten Menschen unbewohnbar sind.” Dies das neuste Ranking für die lebenswertesten Städte und Länder. Die fabelhafte Rohnerin beginnt: “Wenn Mädchen Fußball spielen wollen, brauchen sie Fußballschuhe, keine Hormone!” Mit diesem Zitat von Regula Stämpfli starten die Rohnerin und LaStämpfli die erste Folge nach der Sommerpause! Denn mit diesem Zitat reagierte Regula Stämpfli auf einen Flyer der vorletzten Bundesfrauenministerin Franziska Giffey, der immer noch auf den Seiten des Bundesfrauenministeriums zum Download bereitsteht – und der suggeriert, dass mit Mädchen und Jungs etwas nicht stimmt, wenn sie den klischeehaften Geschlechterrollen nicht entsprechen. Was wäre nur aus den Mädchen Isabel Rohner und Regula Stämpfli geworden, wenn damals schon die gefährliche Haltung bestanden hätte, dass Mädchen, die selber denken, aktiv sind und Hosen tragen “falsch in ihrem Körper” sein könnten??? laStaempflis Analyse aus #HannahArendtLectures: “Appropos: Wenn Mädchen Fussball spielen wollen, brauchen sie Fussballschuhe, keine Hormone” Regula Stämpfli auf TWITTER & mit politphilosophischer Verortung: Der Flyer von Franziska Giffey insinuiert klischeehafte Tätigkeiten, strukturiert sie nach Geschlecht und empfiehlt Geschlechtsumwandlung, wenn ein Mädchen, ein Junge NICHT GESCHLECHTERKONFORME TÄTIGKEITEN übernimmt. Dies ist ein Rückschritt ins Mittelalter als von den Tätigkeiten auf den Stand, die Klasse, den Körper geschlossen wurde. Nochmals: Wer geschlechtsspezifische Tätigkeiten im Rückschluss auf den menschlichen Körper überträgt, macht nichts anderes als die Alleinherrschaft der Katholischen Kirche über die christlichen Untertanen: Damals waren es noch Kleidungs- und Sittlichkeitsvorschriften, die “gute Polizey”, jetzt sind es von oberster politischer Stelle sogar Körperumformungsprozesse gemäss präferierten Tätigkeiten. Dies ist die Umkehr einer “Vita activa” – nämlich das Einsperren in ein geschlechtsspezifisches Körpergefängnis. laStaempfli: Edition F ist vorläufig insolvent; wieder ein Frauenunternehmen pleite. Dies aber wohl nicht einfach aus sexistischen Gründen, sondern weil Edition F keine Sponsorinnen und Unterstützerinnen mehr fand: Ideologie muss frau sich leisten können, ansonsten entscheidet brutal der Markt. Teresa Bücker war ehemalige Chefredaktorin von Edition F, jetzt SZ-Magazin mit Positionen wie vor ein paar Wochen, als sie den Schwangerschaftsschutz für Prostituierte aufheben wollte. Dass Edition F pleite ist, zeigt, dass die WOKE-Community extrem laut und von den analogen Medien gehätschelt wird, aber völlig überschätzt ist. die Rohnerin: #SitLikeAGirl heißt die Online-Kampagne, an der sich viele Ukrainerin und inzwischen Frauen aus der ganzen Welt beteiligen, nachdem die ukrainische First Lady Olena Zelenska für ihr Vogue-Cover als “unfeminin” kritisiert worden ist. Was ist geschehen: Olena Selenska sitzt auf diesem Foto – übrigens aufgenommen von der grandiosen Fotografin Annie Leibovitz – EINFACH NUR DA! Sie sitzt da, mit ihren Füßen auf dem Boden und klarem Blick in die Kamera. Dies zu beschreiben, überfordert nun aber ganz offensichtlich die Journalistinnen und Journalisten, wie die Rohnerin eindrucksvoll vorführt. Da ist von “Manspreading” die Rede (Stern), von “männlicher Pose” (SRF) und immer wieder von “Machopose”. FÜR EINE FRAU, DIE EINFACH NUR DA SITZT! Die Rohnerin fragt ketzerisch: “Wenn Medien noch nicht einmal eine Sprache haben, um eine Frau zu beschreiben, die sitzt – was passiert dann, wenn diese Medien herausfinden, dass Frauen auch aufs Klo gehen?” laStaempfli: Ein sexistischer Enteignungsangriff auf Maja Göpel durch DIE ZEIT. Obwohl Maja Göpel immer transparent gemacht hat, dass sie beim Verfassen des Buches als hochkomplexe Denkerin redaktionelle Hilfe gehabt hat, versucht der Autor des sexistischen Artikels gegen die Denkerin, sie als Plagiateurin zu diffamieren. Maja Göpel hat im Netz juristischen Beistand offengelegt: Die Affäre wird an die Gerichte weitergezogen. Isabel Rohner & Regula Stämpfli: Letzte Woche ist die Intendantin des RBB Patricia Schlesinger zurückgetreten. Inzwischen ermittelt die Generalstaatsanwaltschaft gegen sie wegen des Verdachts der Untreue und der Vorteilsannahme. So weit zu schlecht. Was jedoch in der Berichterstattung auffällt, ist, dass überall auf das hohe Gehalt von Schlesinger hingewiesen wird. Dieses beläuft sich nämlich auf 303.000 Euro im Jahr. Ja – das ist viel! Aber warum taucht eigentlich in keinem Artikel der Hinweis auf, dass Schlesinger damit bei weitem nicht an der Spitze der Intendantengehälter der ARD steht? Tom Buhrow (WDR) verdient mit 413.000 Euro mal eben 110.000 Euro im Jahr mehr. Ebenso die Intendanten von SWR und NDR (s. Liste unten). Zum Schluss Isabel Rohner mit ihren fabelhaften RADIO 1-Kolumnen: Unten sind alle bisherigen Folgen verlinkt. BILD: Graffiti Berlin von Isabel Rohner für #diepodcastin 2022. Links: https://www.kleinreport.ch/news/affare-patricia-schlesinger-diversitat-und-dienstwagen-100080/ Männerkumpanei im Fall Göpel siehe https://taz.de/Neid-Wut-Kraenkung/!5874204/ TWEET zu Giffey von Regula Stämpfli: https://twitter.com/i/timeline – ARD-Doku “Kabul – ein Jahr später”: https://www.ardmediathek.de/video/ – Übersicht über die Gehälter der ARD-Intendantinnen und Intendanten: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/785812/umfrage/jahresgehaelter-der-ard-intendanten-derlandesrundfunkanstalten/ – Die Kolumnen von Isabel Rohner bei Radio 1 Schweiz: 1) Frauen im Öffentlichen Raum: https://2021.radio1.ch/assets/podcasts/morgenkolumnen/radio1-morgenkolumne-20220719-0809.mp3 2) Selbstbefriedigung: https://2021.radio1.ch/assets/podcasts/morgenkolumnen/radio1-morgenkolumne-20220726-0809.mp3 3) Kulturelle Aneignung: https://2021.radio1.ch/assets/podcasts/morgenkolumnen/radio1-morgenkolumne-20220802-0807.mp3 4) Frauenhandel: https://2021.radio1.ch/assets/podcasts/morgenkolumnen/radio1-morgenkolumne-20220809-0809.mp3
- Best of #diepodcastin in Summer 2022: Isabel Rohner & Regula Staempfli über die Biennale Venezia 2022, Gerda Lerner, Unkunst durch Maennerherrschaft & GNTM-Missbrauch vor laufender Kamera.06.08., 09:3106.08.2022, 09:3100:46:39
Best of #diepodcastin in Summer 2022: Isabel Rohner & Regula Staempfli über die Biennale Venezia 2022, Gerda Lerner, Unkunst durch Maennerherrschaft & GNTM-Missbrauch vor laufender Kamera. Das Bild stammt aus der Biennale Venzia 2022 Tatsuo Ikeda fotografiert und copyright von laStaempfli München 2022. Hier hören Sie die Wiederholung des sprechenden Denkens mit Regula Stämpfli und Isabel Rohner: Die Folge 109. “Die schwarze Petra” ist nun schon auf dem Markt von Isabel Rohner und entzückend: laStaempfli empfiehlt die gesamte Serie. Wir beginnen mit Good News: Good News laStaempfli: Die Biennale Venezia: 90 Prozent Frauen & Divers, 90 Prozent greatest art ever: Spiritualität, Weiblichkeit, Fruchtbarkeit, Welt, feministische Kritik und Utopie, Feiern, Sichtbarkeit alles – es ist umwerfend toll. Das Podcastin- Bild heute ist von Simone Leigh: Die als erste schwarze Frau den Pavillion für die USA und den Hauptpavillion im Arsenal bespielt. Erschütternd gut, wie Regula Stämpfli feststellt und bald ein ganzes Dossier zur Biennale veröffentlicht. Good News Rohnerin: Die Universität Wien benennt einen Hörsaal nach der großen Historikerin Gerda Lerner (1920-2013)! Die Rohnerin freut sich – und fragt: Warum eigentlich nur einen Hörsaal und nicht den Flughafen Wien-Schwechat? Sie hat sich mal den Spaß gemacht und hat recherchiert, wie viele internationale Flughäfen weltweit eigentlich nach Frauen benannt sind. Es sind 11, davon 3 in Europa (Teneriffa, Tirana und Istanbul). Der internationale Flughafen von Calabar in Nigeria ist dabei übrigens weltweit der einzige, der nach einer Frauenrechtsaktivistin benannt wurde: Margaret Ekpo (1914-2006). Die Rohnerin über den Karlspreis: Der Karlspreis ging dieses Jahr an drei herausragende Frauen: Swetlana Tichanovskaia, Marija Kalesnikowa und Veronika Zepkalo, die für Freiheit und Demokratie in Belarus kämpfen! Damit verdoppelt der Karlspreis, der seit 1950 (!) jährlich (!) vergeben wird, übrigens fast die Zahl seiner Preisträgerinnen. Denn bis 2022 sind lediglich 4 Frauen mit diesem renommierten Preis ausgezeichnet worden: Simone Veil 1981, Königin Beatrix der Niederlande 1996, Angela Merkel 2008 und Dalia Grybauskaite 2013. Das sind jetzt insgesamt 7. Von 74 (!). laStaempfli mit bad News: Der Trägerverein des Kunsthauses Zürich hat einen 58jährigen Ökonomen Philipp Hildebrand zum Präsidenten gewählt. Seine Kandidatur ist typisch für das Taliban-Land rund um Zürich, wie laStaempfli festhält. laStaempfli zitiert hier Hulda Zwingli, das anonyme Kunst-Kollektiv in Zürich: “Nun hat die private Kunstgesellschaft, die das Kunsthaus Zürich auch mit Hilfe von Subventionsmillionen betreibt und ein paar staatlich delegierte Vorstände inkl. Stadtpräsidentin hat, einen neuen Präsidenten… Trotz Diskussionen um Einzelkandidatur, verschobene Einreichungsfrist … mit positiver Männerquote im Programm … ” laStaempfli erwähnt den potentiellen Insiderhandel der ersten Ehefrau, die Hildebrandt den Rücktritt seines Nationalbankpräsidiums bescherte und die zweite Ehefrau, die als Russin über beste Kontakte zum Regime verfügen muss. laStaempfli zitiert nochmals die sehr lustige Hulda Zwingli auf Instagram: “mit neuer russischer Partnerin, Erbin eines der weltgrössten Nahrungsmittelrohstoffkonzerne (Weizen), den sie von ihrem damaligen, auf einem Concorde-Flug kennen gelernten Gatten erbte und mit Teilverkauf nach Abu Dhabi von einem Kredit in Höhe von einer Milliarde bei der CS befreite. Nun habe sie nur noch 6,5 Mrd. und ein paar Picassos.” Hildebrandt sprach sich nach dem Krieg Russland gegen die Ukraine GEGEN SANKTIONEN aus. laStaempfli hält fest: “Seldwyla ist in der Schweiz immer.” Die Rohnerin spricht über die Normalität der Frauenverachtung und macht dies am Beispiel von “Germany’s Next Top Model” (GNTM) fest. Seit 17 langen Jahren läuft diese frauenverachtende Sendung bereits, seit 17 Jahren weisen Studien (z.B. vom IZI), PsychologInnen, ÄrztInnen, FeministInnen etc. darauf hin, dass GNTM bei den z.T. noch sehr jungen Zuschauerinnen Essstörungen, Minderwertigkeitsgefühle und Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper fördern – und nichts passiert. Nun hat auch Youtuber Rezo sehr gut und klar Stellung zu GNTM bezogen. Die Rohnerin findet das gut und wichtig – wundert sich gleichzeitig aber darüber, dass die Medien nun so tun, als sei die Krtitik an GNTM neu und Rezo der erste. Ist es also auch noch 2022 so, dass wir als Gesellschaft Männern einfach mehr Gehör schenken und ihre Kritik ernster nehmen??? (rhetorische Frage) laStaempfli wird extrem müde, denn sie hat mit VERMESSUNG DER FRAU & MACHT DES RICHTIGEN FRISEURS diese Kritik schon 2007/2013 präzis formuliert und wurde dafür extrem getrollt. #diepodcastin entwickelt aber daraus eines der wichtigsten Gespräche über das Begehren. #diepodcastin im Gespräch: Mit Formaten wie GNTM und dem darin öffentlich zur Schau gestellten Missbrauch auch von Minderjährigen, die sich oft auch gegen ihren dezidierten Willen ausziehen und sexualisieren lassen müssen, lernen Mädchen und junge Frauen, dass ihr Wille nichts zählt. Dass ihr Nein nicht zählt. Dass sie ein Körper sind, den andere begehren sollen, der aber nicht selber begehrt. Kein Wunder, dass Mädchen viel seltener masturbieren als Jungen (vgl. hierzu das Interview mit Jugendpsychiater Alexander Korte, Link unten). Die Rohnerin und La Stämpfli sind sich einig: Es ist für Mädchen und Frauen unglaublich wichtig, den eigenen Körper zu lieben, ihn zu entdecken, in als Quelle der Freude zu feiern! PS: Zum Missbrauch vor der Kamera gibt es den genialen Film “In Case You” über einen Schweizer Filmemacher. Erst kürzlich gewannen die starken Schauspielerinnen den Prozess gegen ihn und seine Produzentin: https://www.srf.ch/kultur/film-serien/uebergriffe-beim-casting-schweizer-regisseur-muss-aufnahmen-loeschen #diepodcastin gratuliert den Frauen und dankt ihnen für ihren Mut, ihren Durchhaltewillen für uns alle Frauen diesen Prozess durchzustehen. Links: – Lesung und Talk mit Isabel Rohner zu ihrem neuen Buch “Schwarze Petra” am 24. Juni 2022: https://localbookshop.de/blog/58-deutschland-premiere-im-localbook-shop-isabel-rohner-liest-aus-ihrem-neuen-krimi-schwarze-petra – Buch bestellen “Schwarze Petra” von Isabel Rohner: https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/isabel-rohner-schwarze-petra/ – Rezo über GNTM: https://www.youtube.com/watch?v=cVkC-wNmAxE – Interview mit Jugendpsychiater Alexander Korte über die Wichtigkeit, ein gutes Verhältnis zum eigenen Körper zu haben – gerade für Mädchen: https://taz.de/Jugendpsychiater-ueber-Transidentitaet/!5845336/ https://www.srf.ch/kultur/film-serien/uebergriffe-beim-casting-schweizer-regisseur-muss-aufnahmen-loeschen
- Best of Sommerpause: #diepodcastin algorithmisch: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Borgen, Journalistinnenbund, Schrumpelgurke Kreuzberg-Visionäre, Fast Food, Fast Communication & Fast Porn.30.07., 09:2230.07.2022, 09:2200:53:39
Sommerpause #diepodcastin. Isabel Rohner können wir alle auf radio eins in der Dienstagskolumne hören @rohnerin folgen. Regula Stämpfli, laStaempfli auf allen Kanälen, check out her https://www.youtube.com/channel/UCr4MwN6UeSV5CJa7nmlZePA/videoshttps://www.youtube.com/channel/UCr4MwN6UeSV5CJa7nmlZePA/videos Deshalb hier : BEST OF – wobei: Die Podcastin, Isabel Rohner und Regula Stämpfli beim sprechenden Denken sind in allen Folgen BEST. #diepodcastin algorithmisch: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Borgen, Journalistinnenbund, Schrumpelgurke Kreuzberg-Visionäre, Fast Food, Fast Communication & Fast Porn. Good News: Die Rohnerin hat gleich zwei Frauen der Woche, die Schauspielerinnen Sidse Babett Knudsen und Birgitte Hjort Sörensen. Die beiden spielen die Hauptrolle in der phantastischen dänischen Serie “Borgen”, deren vierte Staffel gerade auf Netflix gestartet ist. Solche Frauenrollen wünschen wir uns auch in deutschsprachigen Produktionen! Der Journalistinnenbund – die Rohnerin war dabei – hat auf seiner Jahrestagung die Arbeit von drei Journalistinnen ausgezeichnet: – Der Courage-Preis ging an die St. Petersburger Journalistin Vera Kritschewskaja für ihren TV-Film “F@ck this Job – Abenteuer im Russischen Journalismus”, die Geschichte des unabhängigen russischen Senders Doschd, der nun sehr bald aus der EU senden wird. Weiter Good News von der Rohnerin: Der Marlies Hesse-Nachwuchspreis ging an Simona Dürnberg für ihre TV-Doku “Reiches Land – arme Frauen?” (NDR) über Altersarmut in Deutschland. (Alle anschauen!! Link unten) – Mit der Hedwig Dohm-Urkunde für ihr journalistisches Lebenswerk wurde Brigitte Fehrle ausgezeichnet. Die Podcastin gratuliert herzlich! Good News: Zwei Tipps von laStaempfli für NETFLIX: “REIN PRIVAT” aus Spanien und “DER VOGEL UND DIE LÖWIN”. Dann Regula Stämpfli: “40 Millionen für ein Werk von Louise Bourgeois an der ART BASEL. Die goldene Schrumpelgurke dieser Woche verleiht Isabel Rohner an den ach so linken Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und das ach so gleichberechtigte Berlin für den sogenannten “Pfad der Visionäre” am Mehringplatz. Mit 27 in die Straße eingelassenen Zitateplatten der 27 EU-Mitgliedstaaten sollen die “Werte und Kulturen Europas” sichtbar und erlebbar gemacht werden. Das Problem: Die Gleichberechtigung von Männern und Frauen gehört offensichtlich nicht zu diesen Werten! Von den 27 Zitaten stammen gerade einmal 4 (!) von Frauen. Die Jury (64 Personen, davon 46 Männer) bestand zu 71 % aus Männern. Weder bei der Zusammensetzung der Jury, noch bei der Einreichung der Zitate durch die Botschaften der EU-Mitgliedsstaaten, noch bei der Auswahl der Zitate war Gleichberechtigung ein Kriterium. Das geht definitiv so nicht. Die Podcastin fordert, dass der “Pfad der Visionäre”, der uns allen entgegenschleudert, dass Frauen als Visionärinnen offenbar nicht “der Rede wert” sind, geändert werden muss. Von den 27 Platten gehören 14 Visionärinnen. Tut ihr das nicht, lieber linker Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und lieber rot-rot-grüner Senat, sind eure Bekenntnisse zu Gleichberechtigung nicht das Papier wert, auf dem sie stehen. Dann folgt Schwerpunktthema von laStaempfli zur bildbasierten sexuellen Gewalt. Regula Stämpfli nimmt drei Säulen des Denkens auf: Fast Food, Fast Communication, Fast Porn.TM, damit die Mampflers und die MedienInnen dieser Welt laStaempfli nicht einfach wieder bestehlen, sorry, muss hier sein: copyright. Drei Konsequenzen aus Fast Food, Fast Communication, Fast Porn: Erstens beinhalten Fast Food, Fast Communication und Fast Porn alles Ingredienzien, die süchtig machen und die Lebewesen in biologischen Müll, Informationsmüll und Abfallsexualität transformieren (verkürzt dargestellt). Zweitens fehlt die Sprache, fehlen die Denkmuster, die Begriffe, die Wörter, Porn als demokratiezerstörend, süchtigmachend und menschenzerstörend darzustellen. Drittens: it is the codes, stupid – by laStaempfli. Die sozialen Netzwerke wurden direkt aus der Pornoindustrie gestaltet. Die Rohnerin und laStaempfli sind voll im Saft im sprechenden Denken und werden nicht nur die Verheerungen, die Fast Food, Fast Communication und Fast Porn in Demokratien, Weltbilder und Menschenbilder anrichten, aufnehmen, SONDERN DIE POLITISCHEN LÖSUNGEN BESPRECHEN. Isabel Rohner und Regula Stämpfli wünschen allen viel Power und bedanken sich für die zahlreichen Hörerinnen und Hörer! Nächstes Jahr gedenkt #diepodcastin alle Preise abzuräumen. Diese Folge gehört mit Bestimmtheit zu den Einreichungen. Bis 2. Juli! ISABEL ROHNERS NEUER KRIMI IST DA: DIE SCHWARZE PETRA. Sprachfetzen: “Sexuelle Gewalt ist ein politisches, kein individuelles Problem.” “Sexuelle Gewalt hängt direkt mit dem Internet, der Fast Food und Müllproduktion zusammen.” BILD aus der Ausstellung Iron Man, fotografiert von Regula Stämpfli in ihrem Lieblingsmuseum in Wien KHM. Links: – Die drei Preisträgerinnen des Journalistinnenbundes 2022: https://www.journalistinnen.de/jb-medienpreise-2022-drei-ausgezeichnete-journalistinnen/ – NDR-Doku von Simona Dürnberg “Reiches Land – arme Frauen?”: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/video-podcast/Rente-Reiches-Land-arme-Frauen,minuten3480.html – Der fast frauenfreie “Pfad der Visionäre” in Berlin: http://pfaddervisionaere.de/ – “Rückwärtsgewandt statt zukunftsorientiert” – Der Tagesspiegel über den “Pfad der Visionäre”: https://checkpoint.tagesspiegel.de/telegramm/ELFJhayS3G3cw792jvtXQ Netflixserien empfohlen von laStaempfli siehe Meldung Kleinreport: Direkter Link https://www.kleinreport.ch/news/netflix-spanien-und-turkei-feministisch-modern-preisgekront-99710/ Regula Stämpfli https://regulastaempfli.eu/wp-content/uploads/2020/09/datenloch-swissfuture-methodenderzukunft.pdf Regula Stämpfli über Datenloch Europa: https://www.denknetz.ch/wp-content/uploads/2021/08/Staempfli_Europa_Bankensprech_Sehnsuchtsort.pdf Regula Stämpfli über den Verlust der Welt durch Porn: https://www.emma.de/artikel/politisch-korrekt-die-scham-ist-vorbei-263718 Bayern 2 Feature: Wie Pornhub das Internet machte https://www.br.de/kultur/gesellschaft/wild-wild-web-pornhub-fabian-thylmann-unternehmer-100.html
- #diepodcastin liest: Isabel Rohners SCHWARZE PETRA. Ein Gespräch mit der Autorin & laStaempfli23.07., 14:0923.07.2022, 14:0900:46:39
#diepodcastin liest: Isabel Rohners SCHWARZE PETRA. Ein Gespräch mit der Autorin & laStaempfli Der neue Roman von Isabel Rohner ist erschienen: “Schwarze Petra” nimmt die Leserinnen und Leser mit nach Wien und taucht mit ihnen tief ein in die Abgründe der Theaterszene. Denn die Rohnerin beleuchtet dieses Mal nichts weniger als die sexistischen und rassistischen Strukturen in der Theaterszene – und dies alles mit einer großen Portion Humor, Satire und politischer Treffsicherheit. Regula Stämpfli und Isabel Rohner in einem spannenden Gespräch übers Schreiben, Weltenerfinden und Ansprechen von Realitäten! Zum Plot: Krimiautorin Linn Kegel fiebert der Premiere ihres ersten Theaterstücks Schwarze Petra entgegen. Doch nichts läuft wie geplant: Der Intendant der Festung in Wien will Linns Stück unter vermeintlich männlichem Autorennamen auf die Bühne bringen. Und dann verschwindet auch noch die Hauptdarstellerin. Ist sie einem Verbrechen zum Opfer gefallen – oder steckt doch etwas anderes dahinter? Das Ensemble jedenfalls war mit der Besetzung der weißen Vero für die Rolle der Schwarzen Petra so gar nicht einverstanden. Linn Kegel nimmt die Ermittlung auf. Ein neuer feministischer Krimi voller skurriler Figuren und literarischer Anspielungen. laStaempfli kann einfach nur sagen: “Kriminalromane von Isabel Rohner sind ein Stück Kultur-, Frauen-, Thriller- und Literaturgeschichte in einem”. Storytelling für Netflix, Amazon Prime, HBO UNBEDINGT. NOW. ES DARF ÜBRIGENS AUCH ZDF SEIN, lacht laStaempfli begeistert. Links: – “Schwarze Petra” ist im Ulrike Helmer Verlag erschienen und auch als e-Book erhältlich. Bestellbar in jeder Buchhandlung oder direkt hier: https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/isabel-rohner-schwarze-petra/ – Rezension zu “Schwarze Petra” von Rolf Löchel: https://literaturkritik.de/rohner-schwarze-petra,28975.html – “Gretchens Rache” von Isabel Rohner: https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/isabel-rohner-gretchens-rache – “Taugenixen” von Isabel Rohner: https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/isabel-rohner-taugenixen/#cc-m-product-14296695232 – “Schöner morden” von Isabel Rohner: https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/isabel-rohner-sch%C3%B6ner-morden/#cc-m-product-14161429932 Geniale Kritik: Eva oder Petra, das ist hier die Gretchenfrage.Isabel Rohners Kicherkrimi „Schwarze Petra“ erörtert nicht nur feministische Fragen, sondern brilliert auch mit Witz und Humor.Von Rolf Löchel siehe https://literaturkritik.de/rohner-schwarze-petra,28975.html Rolf Löchel Zitat: “Wie es sich für einen feministischen Kicherkrimi gehört, werden nicht nur der nahezu allgegenwärtige Sexismus angeprangert und Kontroversen innerhalb der feministischen Community ausgetragen sowie Verbrechen aufgeklärt, es gibt auch immer wieder etwas zum Schmunzeln. Und nicht selten wird all das sogar miteinander verbunden. Besonders lustig ist etwa ein Gespräch zwischen Linn und Herrn Bankl über die Konstruktion oder Nicht-Konstruktion von Geschlecht. Dass Österreich noch nie eine Bundespräsidentin hatte, werde sich „ganz schnell ändern“, „[s]obald auch Männer Österreicherinnen sein können“, meint der Pförtner.”
- #diepodcastin stolz& weise: Isabel Rohner&Regula Stämpfli über great DAMAGED GOODS, Susanne Wosnitzka, KirstinlovesArt, Radio1KolumneRohnerin, StrukturElle, abwertender Armin Wolf, TWITTER & weibliche Erfahrungen.16.07., 13:5616.07.2022, 13:5600:45:27
#diepodcastin stolz& weise: Isabel Rohner&Regula Stämpfli über great DAMAGED GOODS, Susanne Wosnitzka, KirstinlovesArt, Radio1KolumneRohnerin, StrukturElle, abwertender Armin Wolf, TWITTER & weibliche Erfahrungen. laStaempfli freut sich über Damaged Goods – beschädigte Ware – wie alle Millenials. mit Sophie Passmann und anderen herausragenden Schauspielenden auf Amazon Prime ist grossartig:Sehr deutsch, sehr grossstädtisch, dennoch sehr berührend: Anna-Katharina Maier führt Regie. Das Schweizer Radio 1 senkt seine Männerquote bei den Kommentaren und Kolumnen über die Sommerzeit und setzt auf Frauen! Isabel Rohner ist ab kommender Woche immer dienstags um kurz nach 8 Uhr morgens dran und kommentiert die Welt. Wir freuen uns drauf! Zu hören in der Schweiz live im Radio, über Live-Stream im Netz oder später in der Mediathek. Great News: Unbedingt @donauschwalbe folgen. Über Komponistinnen: Susanne Wosnitzka hat einen Grundlagenartikel ins Netz gestellt. Sie stellt uns allen Emilie Mayer 1812-1833 vor. Sie passt perfekt zu den von mir geliebten Henry Purcell 1659-1695 und Bartholdy 1809-1847, der über das Talent seiner Schwester zu Tränen gerührt war, weil er wusste, dass sie ihn durch ihr Genie, ihr technisches Niveau und ihre Brillanz überragte und er wusste, welch unmenschliche Verschwendung es war, ihre Werke der Öffentlichkeit vorzuenthalten. Susanne Wosnitzka erinnert uns daran, wie die Verschriftlichung und deren Verbreitung durch die Katholische Kirche die Frauen vernichtete, ihnen das Lesen und Schreiben verbot – es geht beim Sexismus eben nicht darum ob rosa oder blaue Schleife, sondern um Geschlechter-Sklaverei. „Die Negierung gleichberechtigter Teilhabe“ bringt es Susanne Wosnitzka auf den Punkt. An alle: Ladet Donauschwalbe, Wosnitzka ein, sie schafft es den Bogen der concerti delle donne zu den Spice Girls zu spannen. Mit unzähligen tollen Komponistinnen. Ah und so nebenbei erfahren wir auch, wie die deutsche Psychoanalyse die Negierung weiblichen Schaffens weitertrieben. https://schlossfestspiele.de/gbc65tpx9l# Kirsten loves Art @KirstenOfM laStaempfli hat dank ihr, Hanna Nagel, Dunkle Blätter wiederentdeckt. Die 1907 bis 1975 Künstlerin war in der Kunsthalle Mannheim. laStaempfli: “Als ich zum erstenmal dem Sexismus bei Journalisten begegnete, wurde es dunkel.” Causa Armin Wolf. Daraufhin kurz diesen Eintrag von laStaempfli , der NACH dem TWEET von Wolf geschrieben wurde. Die Rohnerin will ein Glas Wein trinken, laStaempfli verweigert sich & deutet auf Struktur. Grosse Journalisten LESEN NIE EIN BUCH VON FRAUEN, MEINEN ABER ÜBER FRAUENTHEMEN DRAUFLOS LABBERN ZU KÖNNEN – ohne Qualitätsanspruch. TWITTER als Medium ist aber für solche Auseinandersetzungen nicht geeignet. Dennoch: laStaempfli legt sich auch mit Mächtigen an und die meisten Freundinnen ducken sich dann weg – aus gutem Grund. Sonst werden sie NOCH weniger in den Medien zitiert…. Rohnerin: Spannende Entwicklungen in der Schweiz! Maya Dougoud, Zita Küng, Monika Pfaffinger und Natalie Urwyler haben den Verein STRUKTRUELLE gegründet – und sorgen schon mächtig für BÄMM! Der Verein will – unter anderem – erreichen, dass Frauen bei der Besetzung von Professuren endlich dieselben Chancen haben. Immer noch dümpelt der Frauenanteil bei ca. 25 %. Das jedoch widerspricht dem Bundesgesetz über die Förderung der Hochschulen. Dort sind die Chancengleichheit und tatsächliche Gleichstellung von Männern und Frauen gesetzlich hinterlegt. STRUKTURELLE zeigt nun ganz klar: Entweder die Hochschulen erfüllen die gesetzliche Vorgabe – oder es gibt weniger Geld. Und sie sind bereit, dies einzuklagen. Wer den Verein unterstützen will, Link unten. #diepodcastin empfiehlt Deutschland: Nachmachen. Und laStaempfli weist auf Diskrepanz zwischen Männeranteil an Unis, die gleichzeitig WOKE promoten, hin. Die Rohnerin erzählt von einem besonderen Erlebnis: Bei einer Diskussionsrunde zum Thema Demokratiegeschichte (!), für die sie nach Asien zugeschaltet wurde, zeigte sich, wie groß der Redebedarf von Frauen beim Thema Selbstbefriedigung und Sexualität ist. Isabel Rohner erzählt in der Folge die ganze berührende Geschichte. Rohnerin macht heftig Werbung für laStaempfli, die hier an dieser Stelle dankt: “Regula Stämpfli ist am Sonntag, 17. Juli 2022, zu Gast bei Stern TV auf RTL. Einschalten! Anlass für die Einladung ist das unsägliche Ballermann-Lied, dessen Titel wir an dieser Stelle nicht nennen wollen. Schon erstaunlich, dass es so einen Anlass gibt, damit eine herausragende Denkerin und Autorin mehrere Monografien ins deutsche Fernsehen eingeladen wird. In anderen Ländern wäre sie das Fernsehen.” #diepodcastin stolz und weise. Bild: Graffiti “Miss_Glyaniverse” fotografiert von Isabel Rohner in Berlin. Links: – Isabel Rohner bekommt eine Sommerkolumne auf Radio https://www.persoenlich.com/gesellschaft/sommerkolumnen-ganz-in-frauenhand – STRUKTURELLE: www.strukturelle.ch
- #diepodcastin über die EM der Frauen: Isabel Rohner & Regula Stämpfli mit Schwerpunkt Frauenfussball vs Männerfussball, Elon Musk, Maryna Viazovska, Luise Büchner-Preis, gravierender Sexismus gegen die grossen Schumacher, Kobler & Brand & andere Enteignungsstrategien durch Medien. Daneben Tipps für Familienablösung & Geld.09.07., 13:4109.07.2022, 13:4100:44:43
#diepodcastin über die EM der Frauen: Isabel Rohner & Regula Stämpfli mit Schwerpunkt Frauenfussball vs Männerfussball, Elon Musk, Maryna Viazovska, Luise Büchner-Preis, gravierender Sexismus gegen die grossen Schumacher, Kobler & Brand & andere Enteignungsstrategien durch Medien. Daneben Tipps für Familienablösung & Geld. laStaempfli was right: Elon Musk übernimmt TWITTER nicht. So von der Politphilosophin wie vor Wochen als Spekulation “Follow the Money” entlarvt. #diepodcastin hören, macht reich:-) laStaempfli bringt “Karl der Grosse” alias “Carla die Grosse” in Zürich: Eine Daueraustellung mit Künstlerinnen: Eine fehlt und zwar die grösste zeitgenössische Künstlerin Elisabeth Eberle, schon von #diepodcastin interviewt, zum Nachhören: https://diepodcastin.de/2021/06/30/diepodcastin-im-gespraech-isabel-rohner-regula-staempfli-befragen-expertinnen-heute-elisabeth-eberle-ueber-die-naturwissenschaft-in-der-kunst-und-umgekehrt/ Die Rohnerin hat gleich zwei Frauen der Woche mitgebracht: – Maryna Viazovska erhält die Fields-Medaille! Die 37-jährige Professorin an der ETH Lausanne wird mit der höchsten Auszeichnung der Mathematik ausgezeichnet – und ist nach Maryam Mirzakhani erst die zweite Frau, die diesen “Nobelpreis der Mathematik” erhält. – Die Journalistin Jagoda Marinić erhält den Luise Büchner-Preis für Publizistik! Die Rohnerin macht keinen Hehl daraus, dass sie auch selber gerne einmal mit dem Luise Büchner-Preis ausgezeichnet werden würde, der Autorinnen ehrt, die Diskriminierungen aufdecken und Wege in eine geschlechtergerechte Gesellschaft aufzeigen. LaStämpfli ist dabei! Übrigens: Luise Büchner (1821-1877) gehört zu den wenigen Frauen, an die ein Denkmal erinnert. Wenn ihr also einmal in Darmstadt seid: Hingehen! Beide, Isabel Rohner & Regula Stämpfli bringen die sexistische Enteignung, Kapitel 1 69823 7651 dieser üblen Geschichte: Die NZZ ist da einer ganz heißen Story auf der Spur. Klitzekleines Problem: Es ist alles gar nicht wahr. Doch von Anfang an: Das NZZ Magazin titelt: “Wie kommt man zu literarischem Erfolg? Mit Kalkül! Drei Autorinnen machen es vor.” Da staunt “Die Podcastin” nicht schlecht – denn bei “Kalkül” haben Regula Stämpfli und Isabel Rohner spontan an Martin Suter, Sebastian Fitzek, Jo Nesbø oder Richard David Precht gedacht – und nicht an Claudia Schumacher, Christine Brand und Seraina Kobler. Den drei Bestsellerautorinnen wird doch tatsächlich vorgeworfen, sie würden auf ihren social media accounts “Bein zeigen” – und der Feuilleton-Chef flankiert in den sozialen Medien: “Ich finde, es ist ein Thema, dass man heute offenbar seine Haut zu Markte trägt, um das Eigene zu promoten.” Der Artikel strotzt nur so von Abwertungen. Die grandiosen und sehr erfolgreichen Autorinnen Schumacher, Brand, Kobler werden lächerlich gemacht, als Influencerinnen abgewertet und auf ihren Körper reduziert. #diepodcastin, Isabel Rohner & Regula Stämpfli diskutieren heftig: Kann es sein, dass die NZZ solche sexistischen Artikel über Autorinnen bringt (über Autoren fehlen solche Artikel gänzlich, daran erkennt man Sexismus), um sie in ihrem Schaffen zu diskreditieren? Sexismus ist Enteignung. Im Gegensatz zur NZZ ist “Die Podcastin” hier wirklich auf einer heißen Spur. Zufall, dass die NZZ die Bücher von Regula Stämpfli und Isabel Rohner seit Jahren nicht mehr bespricht? Über Rohners neuesten Roman “Schwarze Petra” hat stattdessen das renommierte Portal Literaturkritik eine grandiose Rezension veröffentlicht! (Link unten). #diepodcastin doppelt nach: Auf vielen Ebenen der medialen Hegemonie werden in der Schweiz und in Deutschland erfolgreiche Frauen medial beschädigt. Manchmal sogar so sehr, dass sie aufhören zu schreiben oder in der Öffentlichkeit zu existieren. Dies steckt oftmals als Absicht hinter derartigen Texten, der laut Netz übrigens von einer Promovierten in Genderstudies ,Martina Läubli, verfasst wurde. Schwerpunktthema EM:Im Juli 2022 wird zum 13. Mal die Fußball-Europameisterschaft der Frauen ausgetragen: ZDF überträgt alle Spiele. England ist nach 2005 zum zweiten Mal Gastgeber. Anlass für #diepodcastin, Isabel Rohner und Regula Stämpfli den Frauenfussball zu feiern und daran zu erinnern, wie krass eben Geld, Enteignung, Sichtbarkeit durch Sexismus ist. Die Rohnerin erinnert: Lange war der Frauenfussball EXPLIZIT VERBOTEN IN DEUTSCHLAND. Frau stelle sich dies einmal vor! “Geschlechterapartheid” meint Stämpfli. Und diese Geschichte zeigt Folgen im Lohngap, im Public Viewing etc: Die UEFA hat zwar die Prämien im Frauenfussball im Vergleich zu 2017 verdoppelt, auf 16 Millionen. Im Vergleich zur EM der Männer 313 Millionen Euro. Jeder Euro mehr für die Frauen – und die UEFA diskutiert, es ist zum schreien. Eine Übersicht siehe https://www.watson.ch/sport/fussball/312550740-frauenfussball-einige-spielerinnen-verdienen-6000-franken-im-jahr. #diepodcastin dankt übrigens für die riesige Einschaltquote und Aufmerksamkeit für den wöchentlichen feministischen Rückblick von Isabel Rohner und Regula Stämpfli. BILD: Graffiti an Wiener Hauswand, fotografiert von laStaempfli Links: – Maryna Viazovska erhält die Fields-Medaille: https://www.sueddeutsche.de/wissen/fields-medaille-maryna-viazovska-zahlentheorie-1.5615218 – Jagoda Marinić erhält den Luise Büchner-Preis: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/marinic-luise-buechner-preis-100.html – Pro Helvetia Studie über die fehlende Gleichstellung im Schweizer Kulturbetrieb: https://prohelvetia.ch/de/press-release/gleichstellung-im-kulturbetrieb/ – Das NZZ Magazin über Schumacher, Kobler und Brand: https://magazin.nzz.ch/empfehlungen/literarischer-erfolg-brand-kobler-und-schumacher-machen-es-vor-ld.1691718?reduced=true – Rolf Löchel über “Schwarze Petra” von Isabel Rohner: https://literaturkritik.de/rohner-schwarze-petra,28975.html
- #diepodcastin sprechend denkend: Isabel Rohner & Regula Stämpfli on Heldin Jolanda Spiess-Hegglin, Demokratiepass als Nicht-Pass für alle, über Selbstbestimmung als Sprechakttheorie nach #HannahArendtLectures & einem Plädoyer für die Revision des Transsexuellengesetzes aber gegen den vorliegenden Entwurf.02.07., 12:5802.07.2022, 12:5800:52:22
#diepodcastin sprechend denkend: Isabel Rohner & Regula Stämpfli on Heldin Jolanda Spiess-Hegglin, Demokratiepass als Nicht-Pass für alle, über Selbstbestimmung als Sprechakttheorie nach #HannahArendtLectures & einem Plädoyer für die Revision des Transsexuellengesetzes aber gegen den vorliegenden Entwurf. “Die Podcastin” gibt es seit inzwischen 2 Jahren – und Regula Stämpfli und Isabel Rohner haben aktuell so viel zu tun, dass sie ganz vergessen haben, dieses Jubiläum zu feiern… Die “Frau der Woche” ist für laStämpfi & Rohnerin ganz klar Jolanda Spiess-Hegglin, die in der Schweiz Mediendemokratiegeschichte schreibt. Das Kantonsgericht Zug hat ihrer Klage Recht gegeben und den Schweizer Konzern Ringier zur Offenlegung von Daten von persönlichkeitsrechtsverletzenden Artikeln über Spiess-Hegglin verpflichtet, um den Gewinn berechnen zu können! Zukünftig werden es sich Redaktionen und Verlage gut überlegen müssen, ob sich Click Baiting mit Persönlichkeitsrechtsverletzungen wirklich auszahlen. Wir erinnern an unser Gespräch mit Jolanda Spiess-Hegglin in der Reihe “Die Podcastin im Gespräch” (Link unten). Update zum sogenannten “Swiss Democracy Passport”, der finanziert vom Bund für eine direkte Demokratie OHNE FRAUEN werben wollte. Regula Stämpfli hat diesen Skandal im September 2021 aufgedeckt. Dank “Die Podcastin” haben auch Schweizer Medien berichtet, so dass die Macher zu einer Überarbeitung gezwungen wurden. Doch auch diese denkt Frauen nicht als integraler Teil der Demokratie, sondern höchstens als “Extra-Kapitel”. Nun hat die Schweizer Nationalrätin Marianne Binder eine Interpellation (entspricht in Deutschland einer “kleinen Anfrage” im Bundestag) eingereicht und auch die Medien titeln: “Schweiz ohne Frauen”. Die Podcastin findet nach wie vor: Diese Broschüre (von einem reinen Männerteam geschrieben!) muss eingestampft und der Auftrag neu vergeben werden. In Deutschland ist seit den 1980er Jahren ein persönlichkeitsrechteverletzendes “Transsexuellengesetz” in Kraft. Dieses abzuschaffen und durch ein neues Gesetz zu ersetzen, ist erklärtes Ziel der deutschen Ampelkoalition – ein Ziel, das Regula Stämpfli und Isabel Rohner dezidiert begrüßen und unterstützen. Doch die Eckwerte des geplanten neuen “Selbstbestimmungsgesetzes”, die am 30.6.2022 von Bundesjustizminister Buschmann und Bundesfrauenministerin Paus in Berlin vorgestellt worden sind, sind nicht geeignet, dieses Ziel zu erreichen. Warum nicht? Das neue Selbstbestimmungsgesetz – so es so kommt, der Gesetzgebungsprozess beginnt jetzt erst – nennt keine Zielgruppe, also richtet sich nicht an Transsexuelle, sondern an alle deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger. Diese haben, laut Eckwerten, nach in Kraft treten das Recht, ihren Geschlechtseintrag einmal im Jahr durch einen simplen Sprechakt zu ändern. Damit wird de facto die Kategorie des biologischen Geschlechts abgeschafft. Und das in einem Patriarchat, indem Frauen, weil sie biologisch Frauen sind, nach wie vor rechtlich, sozial, kulturell und ökonomisch diskriminiert werden. laStaempfli führt totalitäre Elemente politischer Systeme gemäss der #HannahArendtLectures an der HSG aus: “Wer mittels Codes, Ideologie, Narrativen, Sprechakten die Wirklichkeit ausser Kraft setzt, die Verhandlungen über die gemeinsame Welt aussetzt, erringt einen permanenten Sieg auf Kosten der Wirklichkeit.” Demokratien – so auch die Geschichte bei Hedwig Richter – sind immer an Körper gebunden und wie. Diese durch Sprechakttheorien ausser Kraft zu setzen, ist unzulässig. Sprechakttheorien sind im 21. Jahrhundert die Totalitarismen unserer Gegenwart. Sie tauchen links und rechts auf und fallen mit der Auflösung der Wirklichkeit und realen Welt durch die digitalen Revolutionen, die die Welt beschriften, zusammen. Die Vorlesungen zu Hannah Arendt in den #HannahArendtlectures von Regula Stämpfli sind auf www.hannaharendt.eu zu finden und brauchen einen bezahlten Zugang. Wie lässt sich dieses Problem also lösen: Die Rohnerin & laStaempfli in #diepodcastin: Im neuen Selbstbestimmungsgesetz muss die Zielgruppe klar definiert werden (Transsexuelle). Diese müssen durch eine medizinische Indikation (ein Gutachten) nachweisen, dass eine Geschlechtsdysphorie vorliegt. Die dafür notwendige Begutachtung darf zukünftig aber nicht mehr willkürlich geschehen (denn genau das ist aktuell das Problem!), sondern muss auf klar definierten, die Persönlichkeitsrechte wahrenden Kriterien beruhen. Dies muss insbesondere auch für betroffene Kinder und Jugendliche gelten. Bild von Regula Stämpfli aus der artcare.at Links: – “Die Podcastin im Gespräch mit Jolanda Spiess-Hegglin”: https://diepodcastin.de/2021/08/09/diepodcastin-im-gespraech-mit-netzaktivistin-jolanda-spiess-hegglin-bedingungslose-solidaritaet-mit-frauen/ – Der sog. “Swiss Democracy Passport” ist ein “Pass für NICHT ALLE”: https://www.tagesanzeiger.ch/demokratie-broschuere-sorgt-erneut-fuer-aerger-217483823087 – Interpellation der Nationalrätin Marianne Binder: https://www.parlament.ch/de/ratsbetrieb/suche-curia-vista/geschaeft?AffairId=20223664 – Das menschenunwürdige und dringend reformbedürftige aktuelle Transsexuellengesetz: https://www.gesetze-im-internet.de/tsg/BJNR016540980.html – Eckpunkte des geplanten “Selbstbestimmungsgesetzes” (Stand 30.6.2022): https://www.bmfsfj.de/resource/blob/199382/1e751a6b7f366eec396d146b3813eed2/20220630-selbstbestimmungsgesetz-eckpunkte-data.pdf
- #diepodcastin kritisch & voller Begehren: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über neue Linn Kegel, Biennale Venezia2022, Simone Leigh, Gerda Lerner, Unkunst Männerherrschaft in Zürich, GNTM & Missbrauch vor laufender Kamera.02.06., 07:4002.06.2022, 07:4000:56:24
Simone Leigh Biennale Venezia 2022 fotografiert von laStaempfli#diepodcastin kritisch & voller Begehren: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über neue Linn Kegel, Biennale Venezia2022, Simone Leigh, Gerda Lerner, Unkunst Männerherrschaft in Zürich, GNTM & Missbrauch vor laufender Kamera. Letzeres Thema führt dann zur sinnlichen, geistesblitz-genialen Diskussion der #diepodcastin von Isabel Rohner & Regula Stämpfli, die plädiert für “Umkehr der Beweislast” & beide für das Begehren des eigenen Körpers. PS: Den REZO hat #diepodcastin extra nicht in den Blurr genommen, da Männer eh genug Sichtbarkeit haben und Frauen erst dann sichtbar werden, wenn sie von Männern thematisiert werden. Siehe jüngst Beitrag in NZZ, der #diepodcastin indirekt zitiert, aber nicht erwähnt. #diepodcastin: Am 24. Juni 2022, 19 Uhr, feiert Isabel Rohner Premiere mit ihrem neuen Roman “Schwarze Petra” (Ulrike Helmer Verlag), in dem sie humoristisch und pointiert die sexistischen und rassistischen Strukturen in der Theaterszene in den Blick nimmt! Interessierte und Linn Kegel-Fans können analog und digital dabei sein: vor Ort im “localbook.shop” in Düsseldorf und per Stream. Alle Infos: https://localbookshop.de/blog/58-deutschland-premiere-im-localbook-shop-isabel-rohner-liest-aus-ihrem-neuen-krimi-schwarze-petra Good News laStaempfli: Die Biennale Venezia: 90 Prozent Frauen & Divers, 90 Prozent greatest art ever: Spiritualität, Weiblichkeit, Fruchtbarkeit, Welt, feministische Kritik und Utopie, Feiern, Sichtbarkeit alles – es ist umwerfend toll. Das Podcastin- Bild heute ist von Simone Leigh: Die als erste schwarze Frau den Pavillion für die USA und den Hauptpavillion im Arsenal bespielt. Erschütternd gut, wie Regula Stämpfli feststellt und bald ein ganzes Dossier zur Biennale veröffentlicht. Good News Rohnerin: Die Universität Wien benennt einen Hörsaal nach der großen Historikerin Gerda Lerner (1920-2013)! Die Rohnerin freut sich – und fragt: Warum eigentlich nur einen Hörsaal und nicht den Flughafen Wien-Schwechat? Sie hat sich mal den Spaß gemacht und hat recherchiert, wie viele internationale Flughäfen weltweit eigentlich nach Frauen benannt sind. Es sind 11, davon 3 in Europa (Teneriffa, Tirana und Istanbul). Der internationale Flughafen von Calabar in Nigeria ist dabei übrigens weltweit der einzige, der nach einer Frauenrechtsaktivistin benannt wurde: Margaret Ekpo (1914-2006). Die Rohnerin über den Karlspreis: Der Karlspreis ging dieses Jahr an drei herausragende Frauen: Swetlana Tichanovskaia, Marija Kalesnikowa und Veronika Zepkalo, die für Freiheit und Demokratie in Belarus kämpfen! Damit verdoppelt der Karlspreis, der seit 1950 (!) jährlich (!) vergeben wird, übrigens fast die Zahl seiner Preisträgerinnen. Denn bis 2022 sind lediglich 4 Frauen mit diesem renommierten Preis ausgezeichnet worden: Simone Veil 1981, Königin Beatrix der Niederlande 1996, Angela Merkel 2008 und Dalia Grybauskaite 2013. Das sind jetzt insgesamt 7. Von 74 (!). laStaempfli mit bad News: Der Trägerverein des Kunsthauses Zürich hat einen 58jährigen Ökonomen Philipp Hildebrand zum Präsidenten gewählt. Seine Kandidatur ist typisch für das Taliban-Land rund um Zürich, wie laStaempfli festhält. laStaempfli zitiert hier Hulda Zwingli, das anonyme Kunst-Kollektiv in Zürich: “Nun hat die private Kunstgesellschaft, die das Kunsthaus Zürich auch mit Hilfe von Subventionsmillionen betreibt und ein paar staatlich delegierte Vorstände inkl. Stadtpräsidentin hat, einen neuen Präsidenten… Trotz Diskussionen um Einzelkandidatur, verschobene Einreichungsfrist … mit positiver Männerquote im Programm … ” laStaempfli erwähnt den potentiellen Insiderhandel der ersten Ehefrau, die Hildebrandt den Rücktritt seines Nationalbankpräsidiums bescherte und die zweite Ehefrau, die als Russin über beste Kontakte zum Regime verfügen muss. laStaempfli zitiert nochmals die sehr lustige Hulda Zwingli auf Instagram: “mit neuer russischer Partnerin, Erbin eines der weltgrössten Nahrungsmittelrohstoffkonzerne (Weizen), den sie von ihrem damaligen, auf einem Concorde-Flug kennen gelernten Gatten erbte und mit Teilverkauf nach Abu Dhabi von einem Kredit in Höhe von einer Milliarde bei der CS befreite. Nun habe sie nur noch 6,5 Mrd. und ein paar Picassos.” Hildebrandt sprach sich nach dem Krieg Russland gegen die Ukraine GEGEN SANKTIONEN aus. laStaempfli hält fest: “Seldwyla ist in der Schweiz immer.” Die Rohnerin spricht über die Normalität der Frauenverachtung und macht dies am Beispiel von “Germany’s Next Top Model” (GNTM) fest. Seit 17 langen Jahren läuft diese frauenverachtende Sendung bereits, seit 17 Jahren weisen Studien (z.B. vom IZI), PsychologInnen, ÄrztInnen, FeministInnen etc. darauf hin, dass GNTM bei den z.T. noch sehr jungen Zuschauerinnen Essstörungen, Minderwertigkeitsgefühle und Unzufriedenheit mit dem eigenen Körper fördern – und nichts passiert. Nun hat auch Youtuber Rezo sehr gut und klar Stellung zu GNTM bezogen. Die Rohnerin findet das gut und wichtig – wundert sich gleichzeitig aber darüber, dass die Medien nun so tun, als sei die Krtitik an GNTM neu und Rezo der erste. Ist es also auch noch 2022 so, dass wir als Gesellschaft Männern einfach mehr Gehör schenken und ihre Kritik ernster nehmen??? (rhetorische Frage) laStaempfli wird extrem müde, denn sie hat mit VERMESSUNG DER FRAU & MACHT DES RICHTIGEN FRISEURS diese Kritik schon 2007/2013 präzis formuliert und wurde dafür extrem getrollt. #diepodcastin entwickelt aber daraus eines der wichtigsten Gespräche über das Begehren. #diepodcastin im Gespräch: Mit Formaten wie GNTM und dem darin öffentlich zur Schau gestellten Missbrauch auch von Minderjährigen, die sich oft auch gegen ihren dezidierten Willen ausziehen und sexualisieren lassen müssen, lernen Mädchen und junge Frauen, dass ihr Wille nichts zählt. Dass ihr Nein nicht zählt. Dass sie ein Körper sind, den andere begehren sollen, der aber nicht selber begehrt. Kein Wunder, dass Mädchen viel seltener masturbieren als Jungen (vgl. hierzu das Interview mit Jugendpsychiater Alexander Korte, Link unten). Die Rohnerin und La Stämpfli sind sich einig: Es ist für Mädchen und Frauen unglaublich wichtig, den eigenen Körper zu lieben, ihn zu entdecken, in als Quelle der Freude zu feiern! #diepodcastin, Isabel Rohner & Regula Stämpfli wünschen FROHE PFINGSTEN MIT DEM KONTRAPROGRAMM ZUM HEILIGEN GEIST; NÄMLICH DEM FEST FÜR DEN WEIBLICHEN KÖRPER. Die Geistesblitze dieser Folge sind förmlich spürbar. PS: Zum Missbrauch vor der Kamera gibt es den genialen Film “In Case You” über einen Schweizer Filmemacher. Erst kürzlich gewannen die starken Schauspielerinnen den Prozess gegen ihn und seine Produzentin: https://www.srf.ch/kultur/film-serien/uebergriffe-beim-casting-schweizer-regisseur-muss-aufnahmen-loeschen #diepodcastin gratuliert den Frauen und dankt ihnen für ihren Mut, ihren Durchhaltewillen für uns alle Frauen diesen Prozess durchzustehen. Links: – Lesung und Talk mit Isabel Rohner zu ihrem neuen Buch “Schwarze Petra” am 24. Juni 2022: https://localbookshop.de/blog/58-deutschland-premiere-im-localbook-shop-isabel-rohner-liest-aus-ihrem-neuen-krimi-schwarze-petra – Buch bestellen “Schwarze Petra” von Isabel Rohner: https://www.ulrike-helmer-verlag.de/buchbeschreibungen/isabel-rohner-schwarze-petra/ – Rezo über GNTM: https://www.youtube.com/watch?v=cVkC-wNmAxE – Interview mit Jugendpsychiater Alexander Korte über die Wichtigkeit, ein gutes Verhältnis zum eigenen Körper zu haben – gerade für Mädchen: https://taz.de/Jugendpsychiater-ueber-Transidentitaet/!5845336/ https://www.srf.ch/kultur/film-serien/uebergriffe-beim-casting-schweizer-regisseur-muss-aufnahmen-loeschen
- #diepodcastin mit Relevanz: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Mut von Annalina, NBC-NEWS punkto Soccer, Tinder Swindler, Serien-Sexismus, dpa-Wahnsinn & weshalb Taliban Geschlechterapartheid via biometrische Daten nutzen.21.05., 10:0421.05.2022, 10:0400:44:00
#diepodcastin mit Relevanz: Isabel Rohner & Regula Stämpfli über Mut von Annalina, NBC-NEWS punkto Soccer, Tinder Swindler, Serien-Sexismus, dpa-Wahnsinn & weshalb Taliban Geschlechterapartheid via biometrische Daten nutzen. Die Rohnerin erzählt eine mutige Tat: Die Frau der Woche und den Die Podcastin-Preis erhält die 16-jährige Schülerin Annalina: Nachdem sich ihre Klasse für die Abschlussfeier für einen sexistischen und frauenverachtenden Hoodie entschieden hatte – und ihre Klassenlehrerin nichts dabei fand! – stellte sie sich hin und setzte sich erfolgreich gegen den Mehrheitsentscheid zur Wehr. Die Folge: Die Klasse wird sich für ein anders Outfit entscheiden. Wir sagen: Vielen Dank, liebe Annalina, für deine Stärke, deinen Einsatz, deine Klarheit! Es tut uns sehr leid, dass sich nun auch deine Generation mit demselben sexistischen Mist herumschlagen muss, wie auch wir es tun mussten. Wir hätten gehofft, dass sich mehr verändert hat. Nichtsdestotrotz: Dein Beispiel ist ein Vorbild für alle Jungen und Mädchen! Zitat von der #diepodcastin: “Frauen können das Schaffott besteigen, selbstverständlich sollten sie auch das Recht haben, alle Podeste zu besteigen: Olympe de Gouges – eine der wichtigsten Aufklärerinnen, die über 200 Jahre nach ihrem Reformwillen und feministischen Manifest, vielen Theaterstücken endlich breit rezipiert wird. Frankreich hat sie sogar auf die Baccalaureat-Liste gesetzt: laStaempfli verweist auch auf exzellente BBC “In our time” https://www.bbc.co.uk/programmes/m0016hdj Die Rohnerin liest aufmerksam: Die dpa veröffentlichte am 19.5. die Meldung, dass die EKHN (die evangelische Kirche in Hessen und Nassau) erstmals eine Frau an ihre Spitze gewählt hat. Die dpa beschreibt, dass es sich um eine 61-Jährige handele, sie Medizinerin sei und als Gleichstellungbeauftragte gearbeitet habe – und “vergisst” dabei völlig, ihren Namen – DR. BIRGIT PFEIFFER – zu nennen.Dafür erfahren die dpa-LeserInnen aber den Namen ihres Vorgängers und des unterlegenen Mitbewerbers – ist ja auch viel wichtiger. Nach dem Protest von Isabel Rohner auf Twitter hat die dpa die Meldung geändert. Immerhin! Kurznachrichten von laStaempfli: Weshalb biometrische Daten gefährlich sein können: Taliban. laStaempfli: Meat ist a Genderissue: Fleischkonsum und Männer. Alle Medien schreien von Getreide-Engpässen. Well. Die Getreideverwendung vom Bundesinformationszentrum Landwirtschaft 2020/2021 zeigt 58, 2 Prozent des Getreides gehen in Futter. Nur 20, 1 Prozent in Nahrung. Wir haben keine Getreideprobleme, sondern ein industrielles Food-Problem. Die Rohnerin: Die NBC News jubeln: Die US-Fußballliga wird als erste Liga der Welt ihre Fußballer und ihre Fußballerinnen gleich bezahlen! Ach ja? denkt “Die Podcastin”. Das US-Frauenfußballteam gilt als erfolgreichstes Team der Welt, wurde 4 x Weltmeisterin, 4 x Olympiasiegerin, 7 x Kontinentalmeisterin – während die Männer, oh wait, 1930 (!) bei der WM den 3. Platz belegten und 2002 immerhin ins Viertelfinale kamen. Dennoch haben die Männer immer mehr verdient als die Frauen. Das ist der Skandal! http://- https://www.nbcnewyork.com/news/sports/us-soccer-reaches-historic-equal-pay-deal-with-womens-mens-teams/3693890/ laStaempfli bringt neue Studie zu Drehbuch – und Tipp: Die Rohnerin hat ein brillantes Drehbuch in der Schublade: Veröffentlicht es endlich!!!! Die neue Studie zeigt: Drehbuchautorinnen bei Serien in Unterzahl. Die Drehbuchautorinnen Annette Hess (Weissensee, Ku´Damm56) und Kristin Derfler (Brüder) haben 150 deutsche Serien untersuchen lassen: 2017-2021. Immerhin ein Drittel war weiblich bei der Entwicklung, aber: On Top nur 13 Prozent. Männliche Erzählperspektive dominiert. Die Autorinnen fordern Frauenquoten und wollen ein Institut gründen, um Drehbuchautorinnen zu unterstützen.https://www1.wdr.de/kultur/kulturnachrichten/studie-drehbuch-autorinnen-100.html Appropos Serien: laStaempfli hat Tinder Swindler geguckt. Ein Must-See für alle Frauen mit der Botschaft: Nie. Nie. Nie. Gebt einem Mann einfach nie Geld. Nochmals die Warnung von laStaempfli: “Frauen. Sollen. Nie. Mehr. Typen finanzieren”. Es zahlt sich nie aus. Denkt dran. Ihr verdient fast einen Drittel weniger, Ihr werdet nie befördert werden und wenn Ihr Kinder habt, wird er, trotz Eurer besseren Ausbildung, fünfmal mehr verdienen. Also: Finanziert ihn nie. Ausser als Mutter – aber auch da gilt eigentlich: Frauen gebt Männer kein Geld. Sie werden das Geld nehmen und gegen Euch verwenden. Nehmt von Männern soviel Geld wie ihr könnt. Wie ungerecht die Welt ist, zeigt auch Folgendes: Der Tinder-Swindler macht gross Karriere als Berater, die Swindlerin Anna Sorokin sitzt im Knast. Auch hier geschlechtsspezifische Unterschiede. Appropos Film: Ein sehr berühendes Foto aus dem Jahr 1926 – eine TWITTER-Trouvaille von laStaempfli, zu klein, um für die Folge zu posten, deshalb hier: Greta Garbo mit dem MGM Löwen, ziemlich unentspannt und #diepodcastin fühlt mit ihr. Regula Stämpfli und Isabel Rohner für die Podcastin #diepodcastin. Greta Garbo neben MGM Maskottchen “Leo the Lion”: #diepodcastin redet in dieser Folge über Filme, Sexismen und Serien. Das Foto stammt aus dem Jahr 1926. Titelbild von laStaempfli: Isabel Rohner & Regula Stämpfli als bunte, denkende Sprechende. Fotografiert aus der Lieblingsbar von laStaempfli (die auch alkoholfrei gerne in Bars geht) in Wien.